Felix Magath und sein Trainerteam
30.05.2007 - 20:01 Uhr
03.06.2007 - 21:24 Uhr
Zitat von wobke:
junges brasilianisches "talent" hatte in freundschaftspielen mal gespielt aber nie wirklich überzeugt....glaube sogar 1? minute Bundesliga?
musst du nicht kennen....
Ich glaub es warn sogar 3 Minuten und ne Gelbe hat er auch geschafft :)
junges brasilianisches "talent" hatte in freundschaftspielen mal gespielt aber nie wirklich überzeugt....glaube sogar 1? minute Bundesliga?
musst du nicht kennen....
Ich glaub es warn sogar 3 Minuten und ne Gelbe hat er auch geschafft :)
03.06.2007 - 21:27 Uhr
Also ich bin ja 96er aber ich kann Euch nur zu Magath beglückwünschen. Der wird in dem Laden richtig Zug reinbringen und vor allem Struktur ! Außerdem bekommt er ja auch noch Unterstützung von Winterkorn, sowohl menschlich als wohl auch finanziell ;) Also wenn mit dem nix wächst, wird nie in WOB was wachsen.
04.06.2007 - 07:13 Uhr
Breitner: „Auto-Riese und Fußball-Zwerg”
Ex-Nationalspieler Paul Breitner hat dem neuen VfL-Macher Felix Magath eine „Lebensaufgabe“ beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten prophezeit. In seiner „BamS“-Kolumne „Anstoß“ sagte Breitner: „Es kann Jahre dauern, bis sich erste kontinuierliche Erfolge einstellen.“
Ansonsten ist Wolfsburg für Breitner vor allem „Auto-Riese und Fußball-Zwerg“. Weil „über die Jahre zwar viele Millionen ausgegeben, aber keine zeitgemäßen Strukturen entwickelt wurden“, haben alle Trainer „reihenweise scheitern müssen“, kritisiert der ehemalige Bayern-Star.
Für die Zukunft sieht Breitner allerdings die Chance auf Besserung – denn VW-Chef Martin Winterkorn sei nicht nur „ein Fan des Fußballs“, sondern wisse auch, „wie ein Profi-Verein organisiert sein muss“.
Schlecht informiert zeigte sich Breitner über die Nachwuchsarbeit des VfL. Der gesamte Nachwuchsbereich müsse in Wolfsburg „neu aufgestellt“ werden, damit es Talente beim VfL „überhaupt einmal gibt“. Dass Eigengewächse wie Christopher Lamprecht und Cedrick Makiadi längst im Bundesliga-Kader stehen und der VfL in diesem Jahr ein Nachwuchs-Internat für 4,4 Millionen Euro eröffnet, war Breitner offenbar entgangen.
Magath wird in Wolfsburg Trainer, Manager und Geschäftsführer in Personalunion. Für Breitner, der 1982 zusammen mit Magath Vize-Weltmeister wurde, ist das unterm Strich eine „beinharte Aufgabe“.
Quelle: http://www.waz-online.de/sport/280048.html
Ex-Nationalspieler Paul Breitner hat dem neuen VfL-Macher Felix Magath eine „Lebensaufgabe“ beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten prophezeit. In seiner „BamS“-Kolumne „Anstoß“ sagte Breitner: „Es kann Jahre dauern, bis sich erste kontinuierliche Erfolge einstellen.“
Ansonsten ist Wolfsburg für Breitner vor allem „Auto-Riese und Fußball-Zwerg“. Weil „über die Jahre zwar viele Millionen ausgegeben, aber keine zeitgemäßen Strukturen entwickelt wurden“, haben alle Trainer „reihenweise scheitern müssen“, kritisiert der ehemalige Bayern-Star.
Für die Zukunft sieht Breitner allerdings die Chance auf Besserung – denn VW-Chef Martin Winterkorn sei nicht nur „ein Fan des Fußballs“, sondern wisse auch, „wie ein Profi-Verein organisiert sein muss“.
Schlecht informiert zeigte sich Breitner über die Nachwuchsarbeit des VfL. Der gesamte Nachwuchsbereich müsse in Wolfsburg „neu aufgestellt“ werden, damit es Talente beim VfL „überhaupt einmal gibt“. Dass Eigengewächse wie Christopher Lamprecht und Cedrick Makiadi längst im Bundesliga-Kader stehen und der VfL in diesem Jahr ein Nachwuchs-Internat für 4,4 Millionen Euro eröffnet, war Breitner offenbar entgangen.
Magath wird in Wolfsburg Trainer, Manager und Geschäftsführer in Personalunion. Für Breitner, der 1982 zusammen mit Magath Vize-Weltmeister wurde, ist das unterm Strich eine „beinharte Aufgabe“.
Quelle: http://www.waz-online.de/sport/280048.html
04.06.2007 - 07:13 Uhr
Trotz Magath und VW macht der VfL keinen Quantensprung
Die Übernahme des VfL durch Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer Felix Magath hat reichlich Spekulationen um mögliche Neuzugänge angeheizt. Der Wolfsburger Bundesligist gilt plötzlich als Großeinkäufer auf dem Markt der Fußball-Stars. Der VfL aber plant viel bescheidener.
Gut 60 Millionen Euro soll der Etat für die kommende Spielzeit betragen – auf dieser Basis bekam der VfL die Lizenz. Dass sich diese Zahl nun etwas erhöht, liegt an den Verkäufen von Mike Hanke und Diego Klimowicz. Diese Transfers, die bei Einreichung des Lizenzantrags noch nicht absehbar waren, bringen rund 6 Millionen Euro.
„Aber wir machen jetzt keinen Quantensprung“, bestätigt Finanzgeschäftsführer Wolfgang Hotze. Dass Spieler wie Claudio Pizarro mit dem VfL in Verbindung gebracht wurden, sei abwegig. Der Ex-Bayern-Stürmer wechselt zu Chelsea, soll dort 3,8 Millionen Euro verdienen. Von solchen Gehaltsdimensionen ist der VfL sehr, sehr weit entfernt – auch wenn VW möglicherweise bereit ist, in attraktive Neuverpflichtungen zu investieren. Felix Magath, der neue Macher des VfL, hatte bereits vergangene Woche in der WAZ angekündigt: „Ich werde jetzt nicht anfangen, die VW-Millionen rauszuschmeißen.“ Mit seinem Etat wird der VfL auch in der kommenden Saison etwa zwischen Platz sieben und neun in der Bundesliga liegen. Dazu passend hatte Aufsichtsrats-Mitglied und VW-Kommunikations-Chef Stephan Grühsem das sportliche Ziel bescheiden formuliert: „Wir wollen zu keinem Zeitpunkt etwas mit dem Abstieg zu tun haben.“
Dass ausgerechnet Bayern-Spieler als potenzielle VfL-Neuzugänge gehandelt werden, liegt an den guten Verbindungen von Martin Winterkorn zum FCB. Der VW-Chef sitzt dort im Aufsichtsrat. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, behält der frühere Audi-Chef seinen Sitz in diesem Gremium – obwohl er nicht mehr Bayern-Sponsor Audi, sondern jetzt den gesamten VW-Konzern leitet.
Quelle: http://www.waz-online.de/sport/280051.html
Die Übernahme des VfL durch Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer Felix Magath hat reichlich Spekulationen um mögliche Neuzugänge angeheizt. Der Wolfsburger Bundesligist gilt plötzlich als Großeinkäufer auf dem Markt der Fußball-Stars. Der VfL aber plant viel bescheidener.
Gut 60 Millionen Euro soll der Etat für die kommende Spielzeit betragen – auf dieser Basis bekam der VfL die Lizenz. Dass sich diese Zahl nun etwas erhöht, liegt an den Verkäufen von Mike Hanke und Diego Klimowicz. Diese Transfers, die bei Einreichung des Lizenzantrags noch nicht absehbar waren, bringen rund 6 Millionen Euro.
„Aber wir machen jetzt keinen Quantensprung“, bestätigt Finanzgeschäftsführer Wolfgang Hotze. Dass Spieler wie Claudio Pizarro mit dem VfL in Verbindung gebracht wurden, sei abwegig. Der Ex-Bayern-Stürmer wechselt zu Chelsea, soll dort 3,8 Millionen Euro verdienen. Von solchen Gehaltsdimensionen ist der VfL sehr, sehr weit entfernt – auch wenn VW möglicherweise bereit ist, in attraktive Neuverpflichtungen zu investieren. Felix Magath, der neue Macher des VfL, hatte bereits vergangene Woche in der WAZ angekündigt: „Ich werde jetzt nicht anfangen, die VW-Millionen rauszuschmeißen.“ Mit seinem Etat wird der VfL auch in der kommenden Saison etwa zwischen Platz sieben und neun in der Bundesliga liegen. Dazu passend hatte Aufsichtsrats-Mitglied und VW-Kommunikations-Chef Stephan Grühsem das sportliche Ziel bescheiden formuliert: „Wir wollen zu keinem Zeitpunkt etwas mit dem Abstieg zu tun haben.“
Dass ausgerechnet Bayern-Spieler als potenzielle VfL-Neuzugänge gehandelt werden, liegt an den guten Verbindungen von Martin Winterkorn zum FCB. Der VW-Chef sitzt dort im Aufsichtsrat. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, behält der frühere Audi-Chef seinen Sitz in diesem Gremium – obwohl er nicht mehr Bayern-Sponsor Audi, sondern jetzt den gesamten VW-Konzern leitet.
Quelle: http://www.waz-online.de/sport/280051.html
04.06.2007 - 07:40 Uhr
Zitat von Splashiii:
Schlecht informiert zeigte sich Breitner über die Nachwuchsarbeit des VfL. Der gesamte Nachwuchsbereich müsse in Wolfsburg „neu aufgestellt“ werden, damit es Talente beim VfL „überhaupt einmal gibt“. Dass Eigengewächse wie Christopher Lamprecht und Cedrick Makiadi längst im Bundesliga-Kader stehen und der VfL in diesem Jahr ein Nachwuchs-Internat für 4,4 Millionen Euro eröffnet, war Breitner offenbar entgangen.
Quelle: http://www.waz-online.de/sport/280048.html
:D Sorry für mein OT-Grinsen im FM-Thread... aber das ist zu köstlich, ein richtiger Paule Breitner ;)
Schlecht informiert zeigte sich Breitner über die Nachwuchsarbeit des VfL. Der gesamte Nachwuchsbereich müsse in Wolfsburg „neu aufgestellt“ werden, damit es Talente beim VfL „überhaupt einmal gibt“. Dass Eigengewächse wie Christopher Lamprecht und Cedrick Makiadi längst im Bundesliga-Kader stehen und der VfL in diesem Jahr ein Nachwuchs-Internat für 4,4 Millionen Euro eröffnet, war Breitner offenbar entgangen.
Quelle: http://www.waz-online.de/sport/280048.html
:D Sorry für mein OT-Grinsen im FM-Thread... aber das ist zu köstlich, ein richtiger Paule Breitner ;)
04.06.2007 - 12:23 Uhr
Wolfsburg: Interview mit Felix Magath
"Ich will nicht ewig so arbeiten"
Vergangene Woche unterschrieb Felix Magath (53) in Wolfsburg einen Vertrag bis 2010 mit umfassenden Vollmachten. Der Fußball-Lehrer ist Cheftrainer und Sportdirektor in Personalunion, stieg sogar auf Anhieb in die Geschäftsführung der VfL-Fußball-GmbH auf. Nun hat Magath erstmal den Transfer des Innenverteidigers Meija von Real Madrid gestoppt.
Überzeugung: "Die Möglichkeit beim VfL war für mich vom ersten Moment an attraktiv", sagt Felix Magath.
© imago kicker: Dass Sie in Wolfsburg einsteigen, hat viele überrascht. Mal ehrlich, Herr Magath, wie lange mussten Sie überlegen, ob Sie wirklich bei einem Klub mit einem solchen Graue-Maus-Image anheuern?
Felix Magath: Die Möglichkeit beim VfL war für mich vom ersten Moment an attraktiv. Denn durch die Nähe zu VW, die Anbindung an einen solchen Konzern, herrscht in Wolfsburg eine Sondersituation. Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund ist hier perspektivisch sehr viel möglich. Andere in der Liga wären doch froh, hätten sie unsere Möglichkeiten. Bisher scheiterte es an der Umsetzung, aber dafür bin ich ja nun da. In meinen Augen ist das Wolfsburger Modell sogar gerade sehr fortschrittlich.
kicker: Inwiefern?
Magath: Schauen Sie nach England: Da werden ständig Klubs von Investoren übernommen. Und ich bin überzeugt, dass auch in Deutschland die Tendenz immer mehr in diese Richtung gehen wird.
kicker: Aber ist auch das Teammanager-Modell fortschrittlich? Als modern gelten doch harmonische Duos wie Heldt/Veh in Stuttgart oder die Bremer Allofs/Schaaf.
Magath: Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Dass es anders ebenso funktionieren kann, zeigt wieder der Blick nach England. Letztlich ist alles eine Frage der Organisation. Mein Eindruck war, dass in Wolfsburg die Lage zu schwierig ist, als dass man Reibungsverluste hätte verkraften können. Doch die ergeben sich nun mal, wenn zwei neue Leute ihre Meinung einbringen.
kicker: Nach Ihrer Zeit als Teammanager in Stuttgart erklärten Sie, so nicht mehr arbeiten zu wollen.
Magath: Ich war damals froh, dieser immensen Doppelbelastung zu entkommen. Und ich will auch diesmal nicht bis in alle Ewigkeit so arbeiten. Doch momentan ist es nun mal so das Beste für den Klub.
kicker: Was genau bedeutet "nicht in alle Ewigkeit"?
Magath: Ich gehe von zwei Jahren aus, bis wir hier so stabile Strukturen geschaffen haben, um auch Top-Leuten eine sportliche Perspektive zu bieten.
kicker: Sehen Sie sich dann als Sportdirektor oder als Trainer?
Magath: Darüber denke ich doch jetzt nicht nach. Ich muss daran arbeiten, in Wolfsburg die Mannschaft ins Laufen zu bringen.
kicker: Ins internationale Geschäft?
Magath: Keiner kann erwarten, dass wir gleich oben mitspielen, nur weil ich Trainer und Manager bin. Die Zielsetzung ist klar: Wir wollen unten raus.
kicker: Van Buyten, Makaay, Santa Cruz, Andreasen - welche Verstärkungen holen Sie denn nun?
Magath: Ich beschäftige mich erst mal intensiv mit den Leuten, die wir haben. Wolfsburg besitzt sowieso schon bessere Einzelspieler als etliche andere. Das Problem war: Es gab keine Truppe. Ich will eine Mannschaft formen, die kann man dann auch sinnvoll verstärken. Nur dieser Weg ist fruchtbar.
kicker: Mit Innenverteidiger Meija von Real Madrid wurde doch offenbar weitgehend Einigkeit über einen Vierjahresvertrag erzielt.
Magath: Aber ich werde so schnell sicher keinen solchen Vertrag unterschreiben. Und ich gehe mal davon aus, dass es für den VfL auch sonst keiner tut. Wir haben doch vier Leute auf der Position mit Hofland, Quiroga, Madlung und Möhrle. Da sehe ich wenig Sinn, jetzt einen spanisch sprechenden Innenverteidiger zu holen, den ich gar nicht richtig beurteilen kann. Das müsste dann schon ein Schnäppchen sein, ohne finanzielles Risiko.
kicker: Die Finanzen sind doch nicht das Problem beim Klub der unbegrenzten Möglichkeiten.
Magath: Damit werde ich aber verantwortungsvoll umgehen. Wer viele Möglichkeiten hat, der kann daraus auch viele Fehler machen. Ich will aber Fehler vermeiden, deshalb lasse ich mir bei Transfers auch Zeit. Wir haben 25 Spieler unter Vertrag, es gibt keinen Druck.
kicker: Was ist mit Stürmer Walter Pandiani? Über die Ablöse besteht mit Espanyol längst Einigkeit.
Magath: Für ihn gilt das Gleiche wie für Meija. Dass nach den Abgängen von Hanke und Klimowicz noch ein Stürmer kommt, liegt aber nahe.
kicker: Mit welchen Assistenten werden Sie zusammenarbeiten?
Magath: Auch da lasse ich mir Zeit. Alle genannten Namen sind weiterhin nichts als Spekulation.
Interview: Thiemo Müller
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/123236/
"Ich will nicht ewig so arbeiten"
Vergangene Woche unterschrieb Felix Magath (53) in Wolfsburg einen Vertrag bis 2010 mit umfassenden Vollmachten. Der Fußball-Lehrer ist Cheftrainer und Sportdirektor in Personalunion, stieg sogar auf Anhieb in die Geschäftsführung der VfL-Fußball-GmbH auf. Nun hat Magath erstmal den Transfer des Innenverteidigers Meija von Real Madrid gestoppt.
Überzeugung: "Die Möglichkeit beim VfL war für mich vom ersten Moment an attraktiv", sagt Felix Magath.
© imago kicker: Dass Sie in Wolfsburg einsteigen, hat viele überrascht. Mal ehrlich, Herr Magath, wie lange mussten Sie überlegen, ob Sie wirklich bei einem Klub mit einem solchen Graue-Maus-Image anheuern?
Felix Magath: Die Möglichkeit beim VfL war für mich vom ersten Moment an attraktiv. Denn durch die Nähe zu VW, die Anbindung an einen solchen Konzern, herrscht in Wolfsburg eine Sondersituation. Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund ist hier perspektivisch sehr viel möglich. Andere in der Liga wären doch froh, hätten sie unsere Möglichkeiten. Bisher scheiterte es an der Umsetzung, aber dafür bin ich ja nun da. In meinen Augen ist das Wolfsburger Modell sogar gerade sehr fortschrittlich.
kicker: Inwiefern?
Magath: Schauen Sie nach England: Da werden ständig Klubs von Investoren übernommen. Und ich bin überzeugt, dass auch in Deutschland die Tendenz immer mehr in diese Richtung gehen wird.
kicker: Aber ist auch das Teammanager-Modell fortschrittlich? Als modern gelten doch harmonische Duos wie Heldt/Veh in Stuttgart oder die Bremer Allofs/Schaaf.
Magath: Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Dass es anders ebenso funktionieren kann, zeigt wieder der Blick nach England. Letztlich ist alles eine Frage der Organisation. Mein Eindruck war, dass in Wolfsburg die Lage zu schwierig ist, als dass man Reibungsverluste hätte verkraften können. Doch die ergeben sich nun mal, wenn zwei neue Leute ihre Meinung einbringen.
kicker: Nach Ihrer Zeit als Teammanager in Stuttgart erklärten Sie, so nicht mehr arbeiten zu wollen.
Magath: Ich war damals froh, dieser immensen Doppelbelastung zu entkommen. Und ich will auch diesmal nicht bis in alle Ewigkeit so arbeiten. Doch momentan ist es nun mal so das Beste für den Klub.
kicker: Was genau bedeutet "nicht in alle Ewigkeit"?
Magath: Ich gehe von zwei Jahren aus, bis wir hier so stabile Strukturen geschaffen haben, um auch Top-Leuten eine sportliche Perspektive zu bieten.
kicker: Sehen Sie sich dann als Sportdirektor oder als Trainer?
Magath: Darüber denke ich doch jetzt nicht nach. Ich muss daran arbeiten, in Wolfsburg die Mannschaft ins Laufen zu bringen.
kicker: Ins internationale Geschäft?
Magath: Keiner kann erwarten, dass wir gleich oben mitspielen, nur weil ich Trainer und Manager bin. Die Zielsetzung ist klar: Wir wollen unten raus.
kicker: Van Buyten, Makaay, Santa Cruz, Andreasen - welche Verstärkungen holen Sie denn nun?
Magath: Ich beschäftige mich erst mal intensiv mit den Leuten, die wir haben. Wolfsburg besitzt sowieso schon bessere Einzelspieler als etliche andere. Das Problem war: Es gab keine Truppe. Ich will eine Mannschaft formen, die kann man dann auch sinnvoll verstärken. Nur dieser Weg ist fruchtbar.
kicker: Mit Innenverteidiger Meija von Real Madrid wurde doch offenbar weitgehend Einigkeit über einen Vierjahresvertrag erzielt.
Magath: Aber ich werde so schnell sicher keinen solchen Vertrag unterschreiben. Und ich gehe mal davon aus, dass es für den VfL auch sonst keiner tut. Wir haben doch vier Leute auf der Position mit Hofland, Quiroga, Madlung und Möhrle. Da sehe ich wenig Sinn, jetzt einen spanisch sprechenden Innenverteidiger zu holen, den ich gar nicht richtig beurteilen kann. Das müsste dann schon ein Schnäppchen sein, ohne finanzielles Risiko.
kicker: Die Finanzen sind doch nicht das Problem beim Klub der unbegrenzten Möglichkeiten.
Magath: Damit werde ich aber verantwortungsvoll umgehen. Wer viele Möglichkeiten hat, der kann daraus auch viele Fehler machen. Ich will aber Fehler vermeiden, deshalb lasse ich mir bei Transfers auch Zeit. Wir haben 25 Spieler unter Vertrag, es gibt keinen Druck.
kicker: Was ist mit Stürmer Walter Pandiani? Über die Ablöse besteht mit Espanyol längst Einigkeit.
Magath: Für ihn gilt das Gleiche wie für Meija. Dass nach den Abgängen von Hanke und Klimowicz noch ein Stürmer kommt, liegt aber nahe.
kicker: Mit welchen Assistenten werden Sie zusammenarbeiten?
Magath: Auch da lasse ich mir Zeit. Alle genannten Namen sind weiterhin nichts als Spekulation.
Interview: Thiemo Müller
Quelle: http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/123236/
04.06.2007 - 12:51 Uhr
Die Worte überzeugen mich schonmal
04.06.2007 - 13:07 Uhr
jap finde dieses Interview auch sehr interessant! Zeit lassen ist schon eine gute Lösung, aber dafür müssen wir auf weitere Transfers warten! Ungeduldig binzZ :D :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Splashiii am 04.06.2007 um 13:09 Uhr bearbeitet
04.06.2007 - 20:09 Uhr
und..meinst du uns vfl fans interessiern Umfragen dessen ergebnis aufgrund mangelder objektivität der Leser schon vorab feststeht?
Wir sind die Niedersachsen..strumfest und erdverwachsen...uns stört es nicht wenn sich ein Wurm an uns reibt
Wir sind die Niedersachsen..strumfest und erdverwachsen...uns stört es nicht wenn sich ein Wurm an uns reibt
04.06.2007 - 23:33 Uhr
Magath - Holt er Bayerns Bankdrücker?
Wird der VfL zu Bayern II?
VfL-Aufsichtsrat Stephan Grühsem: „Mit Uli Hoeneß wurden Ansatzpunkte einer Zusammenarbeit erörtert.“
Schon im Winter lieh der VfL Julio dos Santos aus.
Dank der Münchner Millionen-Einkäufe könnten bald die nächsten Bankdrücker nach Wolfsburg kommen. nie.
Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/06/05/magath-wolfsburg-spielerkauf/bayern-bank.html
Wird der VfL zu Bayern II?
VfL-Aufsichtsrat Stephan Grühsem: „Mit Uli Hoeneß wurden Ansatzpunkte einer Zusammenarbeit erörtert.“
Schon im Winter lieh der VfL Julio dos Santos aus.
Dank der Münchner Millionen-Einkäufe könnten bald die nächsten Bankdrücker nach Wolfsburg kommen. nie.
Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/06/05/magath-wolfsburg-spielerkauf/bayern-bank.html
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