Felix Magath und sein Trainerteam
30.05.2007 - 20:01 Uhr
31.05.2007 - 01:17 Uhr
Zitat von rocket73:
das ist ja jetzt die richtige entscheidung das felix kommt. viele andere vereine hatten doch immer angst das vw beim vfl mal ernst macht in deutschland. mit winterkorn ist es jetzt so und magath ist der erste schritt. die nächsten folgen hoffentlich bald... :)
Was heißt hier Angst, dass VW ernst macht. Wenn ich die Ausgaben beim VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren sehe, dann wollen die seit mehr als fünf Jahren ernst machen...
das ist ja jetzt die richtige entscheidung das felix kommt. viele andere vereine hatten doch immer angst das vw beim vfl mal ernst macht in deutschland. mit winterkorn ist es jetzt so und magath ist der erste schritt. die nächsten folgen hoffentlich bald... :)
Was heißt hier Angst, dass VW ernst macht. Wenn ich die Ausgaben beim VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren sehe, dann wollen die seit mehr als fünf Jahren ernst machen...
31.05.2007 - 01:24 Uhr
Glueckwunsch. Das war das beste was der VFL machen konnte. Bin sicher, Wolfsburg spielt 08/09 im UEFA-cup. Respekt sagt ein Bayern-Fan.
31.05.2007 - 06:30 Uhr
Zitat von Sir Goal Getter:
Zitat von rocket73:
das ist ja jetzt die richtige entscheidung das felix kommt. viele andere vereine hatten doch immer angst das vw beim vfl mal ernst macht in deutschland. mit winterkorn ist es jetzt so und magath ist der erste schritt. die nächsten folgen hoffentlich bald... :)
Was heißt hier Angst, dass VW ernst macht. Wenn ich die Ausgaben beim VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren sehe, dann wollen die seit mehr als fünf Jahren ernst machen...
ernst machen sieht anders aus...
Zitat von rocket73:
das ist ja jetzt die richtige entscheidung das felix kommt. viele andere vereine hatten doch immer angst das vw beim vfl mal ernst macht in deutschland. mit winterkorn ist es jetzt so und magath ist der erste schritt. die nächsten folgen hoffentlich bald... :)
Was heißt hier Angst, dass VW ernst macht. Wenn ich die Ausgaben beim VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren sehe, dann wollen die seit mehr als fünf Jahren ernst machen...
ernst machen sieht anders aus...
31.05.2007 - 07:35 Uhr
Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer: Felix Magath übernimmt den VfL Wolfsburg!
(apa) Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer – Felix Magath übernimmt den VfL! Gestern Abend gab der Wolfsburger Fußball-Bundesligist offiziell die Verpflichtung des Ex-Bayern-Coaches bekannt. Magaths Vertrag, der am 15.Juni beginnt, läuft über drei Jahre. Der Verkündung erfolgte im Anschluss an eine turnusmäßige Aufsichtsrats-Sitzung.
Magath wird eine im deutschen Fußball einmalige Position einnehmen, seine Kompetenzen reichen weiter als die aller seiner Kollegen in der Bundesliga. „Er verantwortet den gesamten sportlichen Bereich des VfL Wolfsburg einschließlich des dazugehörenden Personals sowie den Nachwuchsbereich“, heißt es dazu in einer VfL-Pressemitteilung.
Seinen Trainerstab darf sich der neue starke Mann selbst zusammenstellen. Wer dazu gehört, blieb gestern noch offen. Zuletzt waren Krassimir Balakov, Seppo Eichkorn, Wolfgang Rolff und Bernd Hollerbach als Kandidaten gehandelt worden.
„Mit Felix Magath konnten wir für den VfL Wolfsburg eine der renommiertesten Persönlichkeiten im deutschen Fußball gewinnen“, erklärte der neue Aufsichtsrats-Chef Hans Dieter Pötsch. Und: „Er bringt aus seinen bisherigen Tätigkeiten als Manager und Trainer umfangreiche Erfahrungen mit und kann auf zahlreiche nationale und internationale Erfolge zurückblicken.“
Der Magath-Job als „Mr. Allmächtig“ entspricht im wesentlichen dem „Manager“ nach englischen Vorbild. Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass dem VfL eine solche Struktur vorschwebt (WAZ berichtete exklusiv). In ähnlicher Funktion war Magath bereits zwischen 2001 und 2004 beim VfB Stuttgart tätig. 2003 führte er die damaligen „jungen Wilden“ als Vize-Meister in die Champions League. In der vergangenen Woche hatte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986 seinen Karibik-Urlaub in Puerto Rico unterbrochen und war zu Verhandlungen in Wolfsburg.
(apa) Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer – Felix Magath übernimmt den VfL! Gestern Abend gab der Wolfsburger Fußball-Bundesligist offiziell die Verpflichtung des Ex-Bayern-Coaches bekannt. Magaths Vertrag, der am 15.Juni beginnt, läuft über drei Jahre. Der Verkündung erfolgte im Anschluss an eine turnusmäßige Aufsichtsrats-Sitzung.
Magath wird eine im deutschen Fußball einmalige Position einnehmen, seine Kompetenzen reichen weiter als die aller seiner Kollegen in der Bundesliga. „Er verantwortet den gesamten sportlichen Bereich des VfL Wolfsburg einschließlich des dazugehörenden Personals sowie den Nachwuchsbereich“, heißt es dazu in einer VfL-Pressemitteilung.
Seinen Trainerstab darf sich der neue starke Mann selbst zusammenstellen. Wer dazu gehört, blieb gestern noch offen. Zuletzt waren Krassimir Balakov, Seppo Eichkorn, Wolfgang Rolff und Bernd Hollerbach als Kandidaten gehandelt worden.
„Mit Felix Magath konnten wir für den VfL Wolfsburg eine der renommiertesten Persönlichkeiten im deutschen Fußball gewinnen“, erklärte der neue Aufsichtsrats-Chef Hans Dieter Pötsch. Und: „Er bringt aus seinen bisherigen Tätigkeiten als Manager und Trainer umfangreiche Erfahrungen mit und kann auf zahlreiche nationale und internationale Erfolge zurückblicken.“
Der Magath-Job als „Mr. Allmächtig“ entspricht im wesentlichen dem „Manager“ nach englischen Vorbild. Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass dem VfL eine solche Struktur vorschwebt (WAZ berichtete exklusiv). In ähnlicher Funktion war Magath bereits zwischen 2001 und 2004 beim VfB Stuttgart tätig. 2003 führte er die damaligen „jungen Wilden“ als Vize-Meister in die Champions League. In der vergangenen Woche hatte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986 seinen Karibik-Urlaub in Puerto Rico unterbrochen und war zu Verhandlungen in Wolfsburg.
31.05.2007 - 07:36 Uhr
Magath macht Mut: „Hier kann man etwas aufbauen, das hat mich gereizt”
Die Bundesliga-Sensation ist perfekt. Felix Magath wird der neue starke Mann beim VfL. Welche Ziele der Ex-Bayern-Coach mit dem Fußball-Bundesligisten erreichen will, das verriet er WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel.
WAZ: Herr Magath, was reizt Sie an ihrem neuen Job?
Magath: Hier kann man etwas aufbauen, das hat mich gereizt. Der Verein war ja zuletzt nicht so erfolgreich.
WAZ: Wie war denn der Ablauf, bis Sie ,Ja’ zum VfL gesagt haben?
Magath: Der VfL ist an mich herangetreten und hat mich gefragt, ob ich hier Sportdirektor werden will. Da habe ich gesagt, dass es nicht sinnvoll wäre, einen neuen Sportdirektor und einen neuen Trainer zu holen. Wenn man zwei neue Leute geholt hätte, hätte man auch zwei Meinungen gehabt. Ich glaube, dass es besser ist, wenn einer allein seine Vorstellungen durchbringen kann. Beim VfB Stuttgart. habe ich diesen Job auch erfolgreich gemacht.
WAZ: Sie werden Manager und Trainer – in der Bundesliga ist dieses Modell zurzeit einzigartig…
Magath: Aber für mich war immer klar, dass solch eine Aufgabe in der Bundesliga für mich wieder richtig reizvoll wäre.
WAZ: Welche Rolle hat bei Ihrer Verpflichtung VW-Chef Martin Winterkorn gespielt?
Magath: Ich kenne und schätze Professor Winterkorn aus meiner Zeit bei den Bayern. Da saß er auf der Tribüne immer neben meiner Frau. Wenn er sich für eine Sache einsetzt, gibt das einem noch mehr Sicherheit. Man darf ja nicht vergessen, dass hinter diesem Verein ein großer Konzern steht. Die Perspektive stimmt, damit man in Zukunft auch mal über das internationale Geschäft reden kann.
WAZ: Aber…
Magath: Aber das internationale Geschäft spielt jetzt keine Rolle. In den vergangenen beiden Jahren musste man aus der Entfernung betrachtet ja damit rechnen, dass der VfL absteigt. Da war die 2. Liga näher als das internationale Geschäft…
WAZ: Sie werden beim VfL Manager und Trainer – allein ist dieser Mammut-Job schwer zu schaffen. Wen bringen Sie noch mit?
Magath: Zunächst einmal werde ich mir ein Bild darüber verschaffen, wer welche Funktion im Bereich der Mannschaft hat. Aber sicher ist, dass ich den einen oder anderen mitbringen werde. Aber bis das feststeht, wird’s noch ein paar Tage dauern.
WAZ: Werden Sie mit Ihrer Familie nach Wolfsburg ziehen?
Magath: Meine Familie wird erstmal in München bleiben. Das hat mit Wolfsburg aber nichts zu tun. Das hatten meine Frau und ich vorher schon so besprochen. Für den VfL kann das aber nur gut sein, denn so bin ich rund um die Uhr für meinen neuen Klub tätig.
Die Bundesliga-Sensation ist perfekt. Felix Magath wird der neue starke Mann beim VfL. Welche Ziele der Ex-Bayern-Coach mit dem Fußball-Bundesligisten erreichen will, das verriet er WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel.
WAZ: Herr Magath, was reizt Sie an ihrem neuen Job?
Magath: Hier kann man etwas aufbauen, das hat mich gereizt. Der Verein war ja zuletzt nicht so erfolgreich.
WAZ: Wie war denn der Ablauf, bis Sie ,Ja’ zum VfL gesagt haben?
Magath: Der VfL ist an mich herangetreten und hat mich gefragt, ob ich hier Sportdirektor werden will. Da habe ich gesagt, dass es nicht sinnvoll wäre, einen neuen Sportdirektor und einen neuen Trainer zu holen. Wenn man zwei neue Leute geholt hätte, hätte man auch zwei Meinungen gehabt. Ich glaube, dass es besser ist, wenn einer allein seine Vorstellungen durchbringen kann. Beim VfB Stuttgart. habe ich diesen Job auch erfolgreich gemacht.
WAZ: Sie werden Manager und Trainer – in der Bundesliga ist dieses Modell zurzeit einzigartig…
Magath: Aber für mich war immer klar, dass solch eine Aufgabe in der Bundesliga für mich wieder richtig reizvoll wäre.
WAZ: Welche Rolle hat bei Ihrer Verpflichtung VW-Chef Martin Winterkorn gespielt?
Magath: Ich kenne und schätze Professor Winterkorn aus meiner Zeit bei den Bayern. Da saß er auf der Tribüne immer neben meiner Frau. Wenn er sich für eine Sache einsetzt, gibt das einem noch mehr Sicherheit. Man darf ja nicht vergessen, dass hinter diesem Verein ein großer Konzern steht. Die Perspektive stimmt, damit man in Zukunft auch mal über das internationale Geschäft reden kann.
WAZ: Aber…
Magath: Aber das internationale Geschäft spielt jetzt keine Rolle. In den vergangenen beiden Jahren musste man aus der Entfernung betrachtet ja damit rechnen, dass der VfL absteigt. Da war die 2. Liga näher als das internationale Geschäft…
WAZ: Sie werden beim VfL Manager und Trainer – allein ist dieser Mammut-Job schwer zu schaffen. Wen bringen Sie noch mit?
Magath: Zunächst einmal werde ich mir ein Bild darüber verschaffen, wer welche Funktion im Bereich der Mannschaft hat. Aber sicher ist, dass ich den einen oder anderen mitbringen werde. Aber bis das feststeht, wird’s noch ein paar Tage dauern.
WAZ: Werden Sie mit Ihrer Familie nach Wolfsburg ziehen?
Magath: Meine Familie wird erstmal in München bleiben. Das hat mit Wolfsburg aber nichts zu tun. Das hatten meine Frau und ich vorher schon so besprochen. Für den VfL kann das aber nur gut sein, denn so bin ich rund um die Uhr für meinen neuen Klub tätig.
31.05.2007 - 07:42 Uhr
Felix Magath: Der Neue hat das Sieger-Gen
Er gewann in der Bundesliga als Spieler und Trainer 310-mal – Erfolgreicher sind nur Otto Rehhagel und Jupp Heynckes
zoom
Von Marc Rotermund
WOLFSBURG. Felix Magath ist neuer Teammanager des VfL – und das verheißt viel Gutes, wie der Blick in die Geschichte zeigt.
Bevor Magath das Traineramt beim FC Bayern übernahm, hatte er bei seinen ersten fünf Trainerstationen ein Team übernommen, das in den untersten Regionen stand. Und jedes Mal gelang ihm schon bald eine Erfolgsserie. Der 53-Jährige hat das Sieger-Gen in sich.
Die Zeit bei den Bayern
( Juli 04 bis Januar 07):
Als erstem Bayern-Trainer gelang es Felix Magath, das Double zu verteidigen. Die Hitzfelds, Latteks, Trapattonis und Csernais versuchten dies beim Rekordmeister vergeblich.
Obwohl Felix Magath in seinen insgesamt 87 Bundesligaspielen die beste Siegquote aller Bayern-Trainer hinlegte (64 Prozent), musste er seinen Trainerstuhl räumen.
In den letzten beiden Champions-League-Spielzeiten scheiterte Magath mit den Bayern relativ früh: Letzte Saison bereits im Achtelfinale (gegen den AC Mailand), 04/05 im Viertelfinale gegen Chelsea. In dieser Saison zeigten sich die Bayern auf internationalem Parkett verbessert, ohne eine einzige Niederlage zog man ins Achtelfinale ein. Vor diesem musste Magath gehen.
Die Zeit in Stuttgart
(Februar 01 bis Juli 04):
Nach dem Rauswurf in Frankfurt und nach nur 3 Spieltagen Abstinenz kehrte Magath in der Saison 00/01 wieder auf die Trainerbank in der Bundesliga zurück.
Auch Stuttgart musste Magath auf einem Abstiegsplatz übernehmen (17. nach 22 Spieltagen). Am Saisonende hatte der Retter wieder einmal funktioniert. Der VfB schaffte als 15. den Klassenerhalt.
In der Saison 01/02 betreute Magath die Mannschaft über die gesamte Saison und war auch Sportdirektor. Am Ende sprang der 8. Platz heraus. Damit qualifizierten sich die Schwaben für den UI Cup, was ihnen vor der Saison niemand zugetraut hatte.
Über den UI-Cup schaffte Stuttgart den Sprung in den Uefa-Cup und sorgte in der Liga durch ansehnlichen Fußball für Furore. Mit den "jungen Wilden" wie Hleb, Kuranyi oder Hinkel wurde der VfB in der Saison 02/03 Vizemeister und qualifizierte sich für die Champions League. In der Königsklasse gelang der Sprung ins Achtelfinale, nachdem unter anderem Manchester United bezwungen wurde.
In der folgenden Spielzeit führte Magath den VfB als Tabellen-4. in den Uefa-Pokal, ehe er dem Lockruf von Bayern München erlag.
Die Zeit in Frankfurt
(Dez. 99 bis Januar 01):
Magath übernahm die Frankfurter in der Winterpause der Saison 99/00 auf dem vorletzten Platz. Die Chancen, den Abstieg in die 2. Liga zu vermeiden, waren minimal: Die Hessen hatten 8 Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Doch Magath schaffte das Wunder: In der Rückrunde waren die Hessen die erfolgreichste Mannschaft hinter Leverkusen und den Bayern und hielten die Klasse.
In der folgenden Spielzeit war es aber mit der Herrlichkeit vorbei: Mit dem 1:5 gegen Köln am 19. Spieltag der Saison 00/01 hatte Eintracht Frankfurt das 6. Spiel in Folge verloren und Magath wurde entlassen.
Die Zeit in Bremen
(Oktober 98 bis Mai 99):
Magath übernahm Werder nach dem 8. Spieltag der Saison 98/99.
In den ersten 12 Partien unter seiner Führung verlor Werder nur 1-mal. Von den letzten 10 Begegnungen konnte man dagegen nur noch eine einzige siegreich bestreiten. Nach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am 31. Spieltag bot Magath seinen Rücktritt an und ging. Thomas Schaaf folgte ihm.
Magath hatte Werder damals trotz des Abstiegskampfes bis ins Pokal-Finale geführt. In Berlin gewann Bremen dann aber unter Thomas Schaaf gegen den FC Bayern.
Die Zeit in Nürnberg
(September 97 bis Juli 98):
In Nürnberg stieg Magath am 6. Spieltag beim damaligen Zweitligaschlusslicht ein. Am Ende stieg der Club auf. Magath aber nahm nach vereinsinternen Querelen seinen Hut. Vor allem mit Präsident Michael A. Roth gab es oft Ärger.
Die Zeit in Hamburg
(Oktober 95 bis Mai 97):
Sein Bundesligadebüt als Trainer gab Magath am 14. Oktober 1995 im Heimspiel des HSV gegen 1860 München (2:2, 9. Runde).
Er hatte den Hamburger SV als 17. der Bundesligatabelle übernommen. Bis Saisonende führte er die Rot-Hosen noch auf den 5. Platz und damit in den Uefa-Cup.
In der darauf folgenden Saison konnte Magath diese Bilanz jedoch nicht mehr wiederholen. 2 Spieltage vor Saisonende, es drohte immer noch der Abstieg, wurde er durch Amateurtrainer Ralf Schehr abgelöst, bevor Frank Pagelsdorf das Zepter in Hamburg übernahm.
Gesamtbilanz
als Trainer
Mit insgesamt 317 Bundesligaspielen als Trainer liegt Felix Magath historisch auf Platz 19 unter den Trainern mit den meisten Bundesligaeinsätzen. Seine Bilanz: 317 Spiele, 150 Siege, 82 Unentschieden, 85 Niederlagen bei 490:377 Toren.
Gesamtbilanz als
Spieler und Trainer
Felix Magath hat in seiner Karriere als Trainer (317) und Spieler (306) insgesamt 623 Bundesligaspiele erlebt und gehört damit zu den 6 Routiniertesten in der Ligageschichte.
Über mehr Erfahrung verfügen nur Otto Rehhagel (1021), Jupp Heynckes (870), Winfried Schäfer (789), Friedhelm Funkel (684) und Karl-Heinz Körbel (641). Direkt nach Magath folgt übrigens dessen direkter Vorgänger beim VfL, Klaus Augenthaler, mit 593 Partien.
Bemerkenswert: In seiner Bundesligakarriere als Spieler und Trainer hat Magath insgesamt 310 Spiele gewonnen. Nur Otto Rehhagel (454) und Jupp Heynckes (404) feierten mehr Siege.
Er gewann in der Bundesliga als Spieler und Trainer 310-mal – Erfolgreicher sind nur Otto Rehhagel und Jupp Heynckes
zoom
Von Marc Rotermund
WOLFSBURG. Felix Magath ist neuer Teammanager des VfL – und das verheißt viel Gutes, wie der Blick in die Geschichte zeigt.
Bevor Magath das Traineramt beim FC Bayern übernahm, hatte er bei seinen ersten fünf Trainerstationen ein Team übernommen, das in den untersten Regionen stand. Und jedes Mal gelang ihm schon bald eine Erfolgsserie. Der 53-Jährige hat das Sieger-Gen in sich.
Die Zeit bei den Bayern
( Juli 04 bis Januar 07):
Als erstem Bayern-Trainer gelang es Felix Magath, das Double zu verteidigen. Die Hitzfelds, Latteks, Trapattonis und Csernais versuchten dies beim Rekordmeister vergeblich.
Obwohl Felix Magath in seinen insgesamt 87 Bundesligaspielen die beste Siegquote aller Bayern-Trainer hinlegte (64 Prozent), musste er seinen Trainerstuhl räumen.
In den letzten beiden Champions-League-Spielzeiten scheiterte Magath mit den Bayern relativ früh: Letzte Saison bereits im Achtelfinale (gegen den AC Mailand), 04/05 im Viertelfinale gegen Chelsea. In dieser Saison zeigten sich die Bayern auf internationalem Parkett verbessert, ohne eine einzige Niederlage zog man ins Achtelfinale ein. Vor diesem musste Magath gehen.
Die Zeit in Stuttgart
(Februar 01 bis Juli 04):
Nach dem Rauswurf in Frankfurt und nach nur 3 Spieltagen Abstinenz kehrte Magath in der Saison 00/01 wieder auf die Trainerbank in der Bundesliga zurück.
Auch Stuttgart musste Magath auf einem Abstiegsplatz übernehmen (17. nach 22 Spieltagen). Am Saisonende hatte der Retter wieder einmal funktioniert. Der VfB schaffte als 15. den Klassenerhalt.
In der Saison 01/02 betreute Magath die Mannschaft über die gesamte Saison und war auch Sportdirektor. Am Ende sprang der 8. Platz heraus. Damit qualifizierten sich die Schwaben für den UI Cup, was ihnen vor der Saison niemand zugetraut hatte.
Über den UI-Cup schaffte Stuttgart den Sprung in den Uefa-Cup und sorgte in der Liga durch ansehnlichen Fußball für Furore. Mit den "jungen Wilden" wie Hleb, Kuranyi oder Hinkel wurde der VfB in der Saison 02/03 Vizemeister und qualifizierte sich für die Champions League. In der Königsklasse gelang der Sprung ins Achtelfinale, nachdem unter anderem Manchester United bezwungen wurde.
In der folgenden Spielzeit führte Magath den VfB als Tabellen-4. in den Uefa-Pokal, ehe er dem Lockruf von Bayern München erlag.
Die Zeit in Frankfurt
(Dez. 99 bis Januar 01):
Magath übernahm die Frankfurter in der Winterpause der Saison 99/00 auf dem vorletzten Platz. Die Chancen, den Abstieg in die 2. Liga zu vermeiden, waren minimal: Die Hessen hatten 8 Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Doch Magath schaffte das Wunder: In der Rückrunde waren die Hessen die erfolgreichste Mannschaft hinter Leverkusen und den Bayern und hielten die Klasse.
In der folgenden Spielzeit war es aber mit der Herrlichkeit vorbei: Mit dem 1:5 gegen Köln am 19. Spieltag der Saison 00/01 hatte Eintracht Frankfurt das 6. Spiel in Folge verloren und Magath wurde entlassen.
Die Zeit in Bremen
(Oktober 98 bis Mai 99):
Magath übernahm Werder nach dem 8. Spieltag der Saison 98/99.
In den ersten 12 Partien unter seiner Führung verlor Werder nur 1-mal. Von den letzten 10 Begegnungen konnte man dagegen nur noch eine einzige siegreich bestreiten. Nach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am 31. Spieltag bot Magath seinen Rücktritt an und ging. Thomas Schaaf folgte ihm.
Magath hatte Werder damals trotz des Abstiegskampfes bis ins Pokal-Finale geführt. In Berlin gewann Bremen dann aber unter Thomas Schaaf gegen den FC Bayern.
Die Zeit in Nürnberg
(September 97 bis Juli 98):
In Nürnberg stieg Magath am 6. Spieltag beim damaligen Zweitligaschlusslicht ein. Am Ende stieg der Club auf. Magath aber nahm nach vereinsinternen Querelen seinen Hut. Vor allem mit Präsident Michael A. Roth gab es oft Ärger.
Die Zeit in Hamburg
(Oktober 95 bis Mai 97):
Sein Bundesligadebüt als Trainer gab Magath am 14. Oktober 1995 im Heimspiel des HSV gegen 1860 München (2:2, 9. Runde).
Er hatte den Hamburger SV als 17. der Bundesligatabelle übernommen. Bis Saisonende führte er die Rot-Hosen noch auf den 5. Platz und damit in den Uefa-Cup.
In der darauf folgenden Saison konnte Magath diese Bilanz jedoch nicht mehr wiederholen. 2 Spieltage vor Saisonende, es drohte immer noch der Abstieg, wurde er durch Amateurtrainer Ralf Schehr abgelöst, bevor Frank Pagelsdorf das Zepter in Hamburg übernahm.
Gesamtbilanz
als Trainer
Mit insgesamt 317 Bundesligaspielen als Trainer liegt Felix Magath historisch auf Platz 19 unter den Trainern mit den meisten Bundesligaeinsätzen. Seine Bilanz: 317 Spiele, 150 Siege, 82 Unentschieden, 85 Niederlagen bei 490:377 Toren.
Gesamtbilanz als
Spieler und Trainer
Felix Magath hat in seiner Karriere als Trainer (317) und Spieler (306) insgesamt 623 Bundesligaspiele erlebt und gehört damit zu den 6 Routiniertesten in der Ligageschichte.
Über mehr Erfahrung verfügen nur Otto Rehhagel (1021), Jupp Heynckes (870), Winfried Schäfer (789), Friedhelm Funkel (684) und Karl-Heinz Körbel (641). Direkt nach Magath folgt übrigens dessen direkter Vorgänger beim VfL, Klaus Augenthaler, mit 593 Partien.
Bemerkenswert: In seiner Bundesligakarriere als Spieler und Trainer hat Magath insgesamt 310 Spiele gewonnen. Nur Otto Rehhagel (454) und Jupp Heynckes (404) feierten mehr Siege.
31.05.2007 - 07:42 Uhr
Mit dem Touareg in die Elbauen
Magath hat es künftig nicht weit zu seinem Bauernhof in Sachsen-Anhalt
zoom
zoom
Von Jörg Wolfrum
WOLFSBURG. Mitten in der "Pampa" liegt das Gehöft: Als Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg trennen Felix Magath zehn Flugstunden von seiner zweiten Heimat Puerto Rico. Nur einen Katzensprung ist es aber zu seinem Bauernhof in den Elbauen Sachsen-Anhalts.
Im Januar 2006 kaufte Magath dort völlig überraschend für einen unbekannten Betrag den bald 300 Jahre alten Bauernhof des Landwirts Oskar Bender. Zurzeit arbeiten die Architekten an den Umbauplänen. Ein Grund für Magath bei der Entscheidungsfindung? Zumindest ein sentimentaler, jenseits aller sportlichen Aspekte. Denn als ortsverbunden gilt der ehemalige Meistertrainer des FC Bayern durchaus.
In der nur vier Kilometer entfernten Lutherstadt Wittenberg fungiert der 53-jährige Feingeist schon seit Jahren als Schirmherr der Fußballschule des Grün-Weiß Piesteritz. Mindestens einmal im Jahr schaut der Startrainer vorbei. "Das lässt er sich nicht nehmen", freut sich Grün-Weiß-Manager Ingo Mattheuer, seit Jahren ein Bekannter Magaths. Kontakt gibt es seit Magaths Frankfurter Zeit in der Saison 1999/2001.
"Irgendwann erzählte ich ihm von dem Bauernhof und sagte: "Mensch, der liegt weit ab vom Schuss. Das ist ideal zum Ausspannen an freien Tagen. Auch für die ganze Familie", so Mattheuer. Und mehr noch: "Wer nicht weiß, wo der Hof liegt, der findet das Anwesen nie und nimmer."
Es liegt ja auch, salopp gesagt, mitten in der Pampa. Grün, so weit das Auge reicht. Schafe, Hirten, ein paar Reiher. Mehr ist nicht – aber die Landschaft ein Traum. 200 Meter sind es vom Hof zur Elbe. Von Wolfsburg aus ist diese Insel der Stille in nur zwei Stunden zu erreichen. Mit dem Touareg ein Klacks: Und den wird Magath bei der Anfahrt auch brauchen, denn die letzten Kilometer geht es über unbefestigte Landstraßen. Wohl dem, der dafür einen Allrad-Antrieb hat.
Beim großen Elbhochwasser 2002 "soffen" Hof und Bauer Bender fast ab. Glück im Unglück war, dass das Gehöft einer Hallig gleich etwas erhöht in dieser Flusslandschaft liegt. Bauernkate, Nebenhaus, Backsteinscheune, Unterstand: Magath lässt dieses Kleinod nun restaurieren:
Die WN wird Magath eines Tages aber dann doch bei elektrischem Licht lesen können. Anders zu Zeiten Bauer Benders: Da sorgte ein Windrad für Strom. Dieselgeneratoren standen für den Notfall bereit.
"Das wird der ideale Rückzugsplatz. Als Geschäftsführer hat Magath ja noch mehr um die Ohren als zuletzt als Trainer", so Mattheuer. Er meint: "Da kommt so ein Idyll gerade recht."
Magath hat es künftig nicht weit zu seinem Bauernhof in Sachsen-Anhalt
zoom
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Von Jörg Wolfrum
WOLFSBURG. Mitten in der "Pampa" liegt das Gehöft: Als Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg trennen Felix Magath zehn Flugstunden von seiner zweiten Heimat Puerto Rico. Nur einen Katzensprung ist es aber zu seinem Bauernhof in den Elbauen Sachsen-Anhalts.
Im Januar 2006 kaufte Magath dort völlig überraschend für einen unbekannten Betrag den bald 300 Jahre alten Bauernhof des Landwirts Oskar Bender. Zurzeit arbeiten die Architekten an den Umbauplänen. Ein Grund für Magath bei der Entscheidungsfindung? Zumindest ein sentimentaler, jenseits aller sportlichen Aspekte. Denn als ortsverbunden gilt der ehemalige Meistertrainer des FC Bayern durchaus.
In der nur vier Kilometer entfernten Lutherstadt Wittenberg fungiert der 53-jährige Feingeist schon seit Jahren als Schirmherr der Fußballschule des Grün-Weiß Piesteritz. Mindestens einmal im Jahr schaut der Startrainer vorbei. "Das lässt er sich nicht nehmen", freut sich Grün-Weiß-Manager Ingo Mattheuer, seit Jahren ein Bekannter Magaths. Kontakt gibt es seit Magaths Frankfurter Zeit in der Saison 1999/2001.
"Irgendwann erzählte ich ihm von dem Bauernhof und sagte: "Mensch, der liegt weit ab vom Schuss. Das ist ideal zum Ausspannen an freien Tagen. Auch für die ganze Familie", so Mattheuer. Und mehr noch: "Wer nicht weiß, wo der Hof liegt, der findet das Anwesen nie und nimmer."
Es liegt ja auch, salopp gesagt, mitten in der Pampa. Grün, so weit das Auge reicht. Schafe, Hirten, ein paar Reiher. Mehr ist nicht – aber die Landschaft ein Traum. 200 Meter sind es vom Hof zur Elbe. Von Wolfsburg aus ist diese Insel der Stille in nur zwei Stunden zu erreichen. Mit dem Touareg ein Klacks: Und den wird Magath bei der Anfahrt auch brauchen, denn die letzten Kilometer geht es über unbefestigte Landstraßen. Wohl dem, der dafür einen Allrad-Antrieb hat.
Beim großen Elbhochwasser 2002 "soffen" Hof und Bauer Bender fast ab. Glück im Unglück war, dass das Gehöft einer Hallig gleich etwas erhöht in dieser Flusslandschaft liegt. Bauernkate, Nebenhaus, Backsteinscheune, Unterstand: Magath lässt dieses Kleinod nun restaurieren:
Die WN wird Magath eines Tages aber dann doch bei elektrischem Licht lesen können. Anders zu Zeiten Bauer Benders: Da sorgte ein Windrad für Strom. Dieselgeneratoren standen für den Notfall bereit.
"Das wird der ideale Rückzugsplatz. Als Geschäftsführer hat Magath ja noch mehr um die Ohren als zuletzt als Trainer", so Mattheuer. Er meint: "Da kommt so ein Idyll gerade recht."
31.05.2007 - 08:20 Uhr
Hi Leute,
viele Fans in Deutschland und auch in Wolfsburg mögen die Bayern nicht gerade, aber wenn man sich hier alles durchliest, sieht man mal welche Fans die fairsten posts geschrieben haben. Danke für die Glückwünsche der Bayern Fans. Bei euch hat also nicht nur der Franz Ahnung vom Fußball... ;-)
Und allen anderen sei gesagt, euer Neid macht uns Stark !! Es ist doch eine Lachnummer, das die gleichen Leute , die in den letzten Wochen gesagt haben " ein solcher Trainer geht doch nicht nach Wolfsburg, der will international spielen" Jetztso tun, als wäre es die schlechteste Lösung die wir hätten treffen können. Und der Abstieg ist schon besiegelt. Man seid ihr lächerlich...........
Ich sehe die Trainer Reihenfolge in der Liga zur zeit so.....
1.Hitzfeld
2.Schaaf
2.Magath
2.Veh
5.Stevens
dann lange gar nichts und dann der Rest....
Die Zukunft ist grün-weiß !!!
viele Fans in Deutschland und auch in Wolfsburg mögen die Bayern nicht gerade, aber wenn man sich hier alles durchliest, sieht man mal welche Fans die fairsten posts geschrieben haben. Danke für die Glückwünsche der Bayern Fans. Bei euch hat also nicht nur der Franz Ahnung vom Fußball... ;-)
Und allen anderen sei gesagt, euer Neid macht uns Stark !! Es ist doch eine Lachnummer, das die gleichen Leute , die in den letzten Wochen gesagt haben " ein solcher Trainer geht doch nicht nach Wolfsburg, der will international spielen" Jetztso tun, als wäre es die schlechteste Lösung die wir hätten treffen können. Und der Abstieg ist schon besiegelt. Man seid ihr lächerlich...........
Ich sehe die Trainer Reihenfolge in der Liga zur zeit so.....
1.Hitzfeld
2.Schaaf
2.Magath
2.Veh
5.Stevens
dann lange gar nichts und dann der Rest....
Die Zukunft ist grün-weiß !!!
31.05.2007 - 08:36 Uhr
also zum einen möchte ich euch zu einem neuen trainer gratulieren, allerdings wird von dem ein oder anderen user magtath als der heilsbringer angesehen, jedoch ist er meiner meinung nach kein toller trainer...was transfers angeht so hat er in all seinen stationen bisher nie überzeugende arbeit abgeliefert und dabei immer wieder ein paar milliönchen lcoker flockig in den sand gesetzt (in stuttgart yakin, centurion, elson, zivkovic, serge branco, rui marques, bei bayern dosSantos, karimi und hashemian) ein paar transfers waren gut allerdings hat bei denen nicht nur magath die entscheidungsgewalt gehabt...seine taktischen anweisungen bzw. seine auswechslungen sind in meinen augen auch mangelhaft...was er gut kann ist aus vorhandenem talent (die jungen wilden bzw. der beste kader deutschlands bei den bayern) das zumindest über eine gewisse zeit beste rauszuholen, die sehe ich jedoch bei WOB zumindest momentan nicht, daher glaube ich wird magath euch nicht gross helfen können...
31.05.2007 - 09:17 Uhr
Hallo nach Wolfsburg,
Magath war ja auch einmal bei uns Trainer (1997/98), daher schildere ich mal meine Sicht der Dinge:
Magath hat die Mannschaft damals nach dem 5. (?) Spieltag der zweiten Liga auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und noch auf Platz 3 geführt und ist aufgestiegen. Das war ein großer Erfolg, an dem er Anteil hatte. Danach hat er sich dann jedoch in die Büsche geschlagen, als der Verein (damals hoch verschuldet) nicht einen zweistelligen Millionenbetrag investieren wollte (es kam dann der Euch auch bekannte Willi Reimann).
Die Saison unter Magath war - rein formal betrachtet - eine sehr gute, allerdings sind mit schon damals ein paar Dinge negativ aufgefallen, die sich in seiner Anfangszeit (Hamburg, Bremen, Frankfurt, Nürnberg) immer wiederholt haben: Magath hat erst einmal tolle Erfolge gehabt und unheimlich viel aus der Mannschaft rausgeholt. Nach einiger Zeit ist die Mannschaft jedoch immer eingebrochen.
Ich kann nicht sagen, ob sich das mittlerweile geändert hat. In Stuttgart hat er es geschafft (mit jungen Spielern, für die er anscheinend nichts konnte und anscheinend trotz mieser Transfers, wenn man mal die VfB-Fans hier so hört) eine ganze Saison erfolgreich zu spielen. Es wäre interessant gewesen, ob er im nächsten Jahr ebenfalls noch so gut gewesen wäre. Bei Bayern hat er dann Erfolge gehabt (doppeltes Double ist schon etwas), wobei sich Erfolge bei Bayern immer etwas relativieren.
Es wird daher spannend sein, ob er in Wolfsburg etwas aufbauen kann. Ich glaube zwar, daß Ihr Euch irgendwo im Mittelfeld etablieren könnt, da Euer Sponsor einfach zuviel Geld investiert, als daß Ihr jedes Jahr ganz unten stehen könnt. Ob es allerdings für ganz oben reicht, bin ich skeptisch.
Zum einen sagen mir Magaths Trainingsmethoden nicht zu, soweit ich sie aus der Zeitung beurteilen kann. Der Spruch "Qualität kommt von Qual" ist ja ganz nett, aber wenn man - wie Magath es anscheinend tut - hauptsächlich Kondition und Fitness trainiert, ist irgendwann doch mal ein Limit nach oben. Magath ist ja nicht dafür bekannt, daß er die Spieler taktisch und technisch sonderlich voran bringt, was man - trotz aller Erfolge - auch bei Bayern sehen konnte, die teilweise fürchterlichen Fußball gespielt haben und oft nur dank ihrer überlegenen Spielermasse gewonnen haben. Das Hleb-Zitat hat schon mal jemand gebracht, ich füge noch ein Drillerzitat aus der Zeit beim Club an: "Bei Magath mußt Du vor dem Training das Hirn abgeben". Ob das immer noch so ist, wird man nach einem halben Jahr Wolfsburg sehen.
Zum anderen sind Magaths Transfers nicht immer optimal, um es mal vorsichtig auszudrücken. Beim VfB scheint er eine miese Bilanz gehabt zu haben, beim Club fällt es schwer, eine Aussage zu machen, da er nach Saisonbeginn kam und mitten in der Sommerpause ging. Mir sind nur 2 Episoden in Erinnerung: einmal hat er meines Wissens im Winter Ciric geholt, was ein sehr guter Griff war. Dafür hat er (ungelogen) bei der Planung für die kommende Saison vor seinem Abflug verhindert, daß der Club Bernd Schneider verpflichten wird, mit dem er sich einig war (der ging dann nach Frankfurt). Wieviele von den folgenden Sommertransfers auf Magaths Kappe gingen, weiß ich nicht mehr. Skoog müßte einer von ihnen gewesen sein und der war eine Katastrophe...
Von daher bin ich wirklich gespannt, wie Magath sich bei Euch schlägt. Dank der immensen finanziellen Mittel wird er den Verein sicher ein Stück nach oben bringen, aber ich bezweifele, daß der große Wurf unter Magath gelingen dürfte. Ich persönlich halte ihn für überschätzt und seine Trainingsmethoden für nicht mehr zeitgerecht, aber das ist natürlich ein durch Zeitungen und Medien geprägtes Bild...
Magath war ja auch einmal bei uns Trainer (1997/98), daher schildere ich mal meine Sicht der Dinge:
Magath hat die Mannschaft damals nach dem 5. (?) Spieltag der zweiten Liga auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und noch auf Platz 3 geführt und ist aufgestiegen. Das war ein großer Erfolg, an dem er Anteil hatte. Danach hat er sich dann jedoch in die Büsche geschlagen, als der Verein (damals hoch verschuldet) nicht einen zweistelligen Millionenbetrag investieren wollte (es kam dann der Euch auch bekannte Willi Reimann).
Die Saison unter Magath war - rein formal betrachtet - eine sehr gute, allerdings sind mit schon damals ein paar Dinge negativ aufgefallen, die sich in seiner Anfangszeit (Hamburg, Bremen, Frankfurt, Nürnberg) immer wiederholt haben: Magath hat erst einmal tolle Erfolge gehabt und unheimlich viel aus der Mannschaft rausgeholt. Nach einiger Zeit ist die Mannschaft jedoch immer eingebrochen.
Ich kann nicht sagen, ob sich das mittlerweile geändert hat. In Stuttgart hat er es geschafft (mit jungen Spielern, für die er anscheinend nichts konnte und anscheinend trotz mieser Transfers, wenn man mal die VfB-Fans hier so hört) eine ganze Saison erfolgreich zu spielen. Es wäre interessant gewesen, ob er im nächsten Jahr ebenfalls noch so gut gewesen wäre. Bei Bayern hat er dann Erfolge gehabt (doppeltes Double ist schon etwas), wobei sich Erfolge bei Bayern immer etwas relativieren.
Es wird daher spannend sein, ob er in Wolfsburg etwas aufbauen kann. Ich glaube zwar, daß Ihr Euch irgendwo im Mittelfeld etablieren könnt, da Euer Sponsor einfach zuviel Geld investiert, als daß Ihr jedes Jahr ganz unten stehen könnt. Ob es allerdings für ganz oben reicht, bin ich skeptisch.
Zum einen sagen mir Magaths Trainingsmethoden nicht zu, soweit ich sie aus der Zeitung beurteilen kann. Der Spruch "Qualität kommt von Qual" ist ja ganz nett, aber wenn man - wie Magath es anscheinend tut - hauptsächlich Kondition und Fitness trainiert, ist irgendwann doch mal ein Limit nach oben. Magath ist ja nicht dafür bekannt, daß er die Spieler taktisch und technisch sonderlich voran bringt, was man - trotz aller Erfolge - auch bei Bayern sehen konnte, die teilweise fürchterlichen Fußball gespielt haben und oft nur dank ihrer überlegenen Spielermasse gewonnen haben. Das Hleb-Zitat hat schon mal jemand gebracht, ich füge noch ein Drillerzitat aus der Zeit beim Club an: "Bei Magath mußt Du vor dem Training das Hirn abgeben". Ob das immer noch so ist, wird man nach einem halben Jahr Wolfsburg sehen.
Zum anderen sind Magaths Transfers nicht immer optimal, um es mal vorsichtig auszudrücken. Beim VfB scheint er eine miese Bilanz gehabt zu haben, beim Club fällt es schwer, eine Aussage zu machen, da er nach Saisonbeginn kam und mitten in der Sommerpause ging. Mir sind nur 2 Episoden in Erinnerung: einmal hat er meines Wissens im Winter Ciric geholt, was ein sehr guter Griff war. Dafür hat er (ungelogen) bei der Planung für die kommende Saison vor seinem Abflug verhindert, daß der Club Bernd Schneider verpflichten wird, mit dem er sich einig war (der ging dann nach Frankfurt). Wieviele von den folgenden Sommertransfers auf Magaths Kappe gingen, weiß ich nicht mehr. Skoog müßte einer von ihnen gewesen sein und der war eine Katastrophe...
Von daher bin ich wirklich gespannt, wie Magath sich bei Euch schlägt. Dank der immensen finanziellen Mittel wird er den Verein sicher ein Stück nach oben bringen, aber ich bezweifele, daß der große Wurf unter Magath gelingen dürfte. Ich persönlich halte ihn für überschätzt und seine Trainingsmethoden für nicht mehr zeitgerecht, aber das ist natürlich ein durch Zeitungen und Medien geprägtes Bild...
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