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Felix Magath und sein Trainerteam

30.05.2007 - 20:01 Uhr
Felix Magath und sein Trainerteam |#111
12.06.2007 - 23:16 Uhr
15 Mio! Magath geht einkaufen
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Heute startet Felix Magath (53) als Super-Boss beim VfL Wolfsburg: Trainer, Sportdirektor, Geschäftsführer – so viel Macht bekam in der Liga noch keiner.

Was kommt auf den früheren Meistermacher der Bayern zu?

Der VW-Klub will mit ihm angreifen.

Gestern saß Magath mit Aufsichtsrat-Chef Hans Dieter Pötsch zusammen.

Er kann für (mindestens!) 15 Mio Euro Spieler einkaufen!

Magath wohnt im 5-Sterne-Hotel Ritz Carlton. Die Suite kostet 500 Euro pro Nacht – ohne Frühstück!

Nach der Anreise mit seinem Audi steigt er heute auf einen schwarzen Dienst-Touareg W 12 um: 80 000 Euro, 12 Zylinder, 450 PS.

Sein Büro in der VW-Arena richtet Magath heute früh ein, stellt sich danach in der Geschäftsstelle den rund 70 Mitarbeitern vor.

Das englische Modell mit einem allmächtigen „Sir Felix“: Auch die Stadt freut sich auf den neuen Super-Boss: Im In-Lokal „atelier cafe“ steht ab sofort eine neue Tee-Sorte auf der Karte: „Earl Felix“ – für 3,50 Euro die Kanne.

Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/06/13/magath-wolfsburg/einkaufs-politik.html

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz

Dieser Beitrag wurde zuletzt von LAPIS am 12.06.2007 um 23:23 Uhr bearbeitet
Felix Magath und sein Trainerteam |#112
13.06.2007 - 06:12 Uhr
Erster Auftritt von "Sir Felix"

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg stellt heute seinen neuen Trainer und Manager vor – Großes Medieninteresse

High Noon in Wolfsburg: Felix Magath hat heute seinen ersten Arbeitstag beim VfL. Punkt 12 Uhr wird der neue starke Mann des Fußball-Bundesligisten unter großem Medieninteresse offiziell vorgestellt.

"Meine Stimmung ist wunderbar", äußerte sich Magath gegenüber unserer Zeitung in großer Vorfreude und fügte hinzu: "Ich bin froh, dass ich endlich vor Ort anfangen kann mit meiner Arbeit."

Dutzende Journalisten und zahlreiche Kamerateams werden im Presseraum der VW-Arena erwartet, wenn Magath in seiner allmächtigen Funktion als Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer die ersten Sätze in die Mikrofone spricht.

Wie es aus gut unterrichteten Kreisen heißt, hat der 53-Jährige gestern nach der Anreise aus München (dort wohnt er mit seiner Familie) im Ritz-Carlton Quartier bezogen. Nachdem er sich im Familienurlaub bei seinem 79-jährigen Vater auf Puerto Rico in Vorbereitung auf seinen offiziellen Amtsantritt bereits mit Informationen vom VfL versorgen ließ, stürzt Ex-Bayern-Coach Magath sich heute richtig in die neue Aufgabe. Noch vor der Pressekonferenz wird er am frühen Vormittag in der Geschäftsstelle der VfL-Fußball GmbH sein Büro beziehen und erste Gespräche mit seinen Geschäftsführer-Kollegen Klaus Fuchs (Marketing und Organisation), Wolfgang Hotze (Finanzen) sowie Bernd Sudholt (Nachwuchs- und Frauenfußball) führen.

Dem ersten Kennenlernen schließt sich eine Zusammenkunft Magaths mit den Mitarbeitern der Verwaltung und möglicherweise auch des "alten" VfL-Trainerstabes an. Im Anschluss an die Pressekonferenz erhält Magath seinen vorläufigen Dienstwagen, einen Touareg.

Und der neue starke Mann bekommt als leidenschaftlicher Teetrinker in Wolfsburg auch gleich seine eigene Teesorte. "Die wird Sir Felix heißen", verrät Tobias Senft vom Atelier-Café, der spontan die Idee dazu hatte und das Heißgetränk ab sofort auf die Karte setzt. Gestern noch tüftelte Senft an der Komposition. So viel verriet er: "Es handelt sich um einen Schwarztee mit ein bisschen Bergamotte – ähnlich wie ein Earl Grey." Den könnte Magath schon heute nach seinem langen ersten Tag genießen…

Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2050/artid/6859938

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

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Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Felix Magath und sein Trainerteam |#113
13.06.2007 - 14:31 Uhr
Guten Morgen, Felix Magath! Ab heute wartet viel Arbeit…



Arbeitsbeginn für den neuen VfL-Macher: Heute tritt Felix Magath seinen Dienst beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten an. Er ist Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer. Eine einmalige Machtfülle – und entsprechend jede Menge Arbeit schon vor dem Trainingsstart am 27. Juni. Magaths Aufgaben ab heute:

Neuzugänge! Trotz aller Dementis aus Italien bleibt Nationalstürmer Antonio Di Natale ein Thema. Magath entscheidet jetzt, ob es bei dem ursprünglichen Plan bleibt – und der sah vor, dass er sich möglichst schnell mit Di Natale und/oder seinen Beratern trifft. Außerdem muss Magath jetzt entscheiden, ob er liegen gebliebene Transferpläne – etwa mit Stürmer Walter Pandiani – weiter verfolgt.

Der aktuelle Kader! Kevin Hofland wird von Feyenoord Rotterdam umworben (WAZ berichtete). Der VfL-Kapitän möchte mit Magath möglichst schnell über dessen Pläne sprechen – um zu entscheiden, wie er mit der Offerte aus Holland umgeht. Holländische Medien spekulieren, dass Hofland keine Freigabe bekommt. Und: Feyenoord soll schon den argentinischen Manndecker Daniel Diaz (Boca Juniors) als Alternative ins Visier genommen haben.

Kontakt zu den Bayern! Magaths Ex-Klub hat möglicherweise durchaus Interesse daran, Spieler an Wolfsburg abzugeben. Neben Andreas Ottl sollen auch und ö ein Thema sein. In der „Bild“ sagte Chef : „ ä ergibt.“

Mitarbeiter-Stab! Magath hat sich deutlich für Horst Heldt ausgesprochen, würde den Stuttgarter Team-Manager gern beim VfL sehen (WAZ berichtete) – wenn der VfB den bis 2008 datierten Vertrag nicht verlängere. Präsident Erwin Staudt und Heldt haben offensichtlich Verhandlungen aufgenommen, wollten sich gestern nicht äußern. Schneller zu erwarten: Magaths Co-Trainer. Sein langjähriger Assistent Seppo Eichkorn bleibt Top-Kandidat.



Felix Magath und sein Trainerteam |#114
13.06.2007 - 15:04 Uhr
Mittwoch, 13. Juni 2007
Ambitionierter VfL-Coach
Magath will den Titel

Mit der Vorgabe nationaler Titelgewinne wie auch internationaler Erfolge hat Felix Magath am Mittwoch seinen Dreifach-Posten beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg angetreten. An seinem ersten Arbeitstag als Trainer, Manager und Geschäftsführer der Niedersachsen machte der 53-Jährige klar, dass er den VW-Klub mittelfristig in die deutsche Spitze führen will. "Das Ziel kann nicht sein, irgendwo im Mittelfeld zu spielen -für mich sind Titel das Maß der Dinge", erklärte der frühere Meister-Coach von Bayern München bei seiner offiziellen Vorstellung in Wolfsburg.

Viereinhalb Monate nach seiner Entlassung beim Rekordmeister zeigte sich Magath voller Tatendrang: "Ich habe die Auszeit gebraucht, aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, wieder ins Geschäft einzugreifen", sagte der Ex-Nationalspieler, der bei den "Wölfen" Nachfolger des vor knapp vier Wochen entlassenen Klaus Augenthaler wird. "Ich war froh, als Ende Mai der Anruf aus Wolfsburg kam, denn ich sehe hier eine gute Chance, meine Vorstellungen von Fußball optimal umzusetzen", so Magath.

Nachdem sich sein Wunsch, zu einem Spitzenklub ins Ausland zu gehen, nicht erfüllt habe ("Madrid, Mailand oder Chelsea hätten mich schon interessiert"), sehe er nun in Wolfsburg die beste Perspektive für seine Arbeit: "Strukturell haben nur wenige Klubs die Möglichkeiten, die der VfL bietet. Ich bin mir sicher, dass ich mit diesem Verein ganz nach oben kommen kann."

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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
Felix Magath und sein Trainerteam |#115
13.06.2007 - 15:14 Uhr
Magath mit Visionen: «Titel sind das Maß»

13.06.2007




Wolfsburg (dpa) - Ein Ballyhoo fast wie bei Bayern München: Felix Magath hat dem VfL Wolfsburg bei seinem ersten Auftritt für den neuen Arbeitgeber so viel Aufsehen verschafft, wie es der beschauliche Bundesligist letztmals bei der Präsentation von Stefan Effenberg erfahren hat.

«Ich bin wieder zurück. Die Pause war lang, aber ich habe die Zeit gebraucht», sagte der neue VfL-Geschäftsführer in der Funktion als Cheftrainer und Sportdirektor, als er exakt um 12.04 Uhr vor die zahlreichen Medienvertreter in den überfüllten Presseraum des niedersächsischen Fußball-Clubs trat.

Der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer wirkte nach seiner viereinhalbmonatigen Bundesliga-Pause, die Ende Januar mit der Entlassung bei Bayern München begonnen hatte, gut erholt und prächtig gelaunt. Vor allem aber tatendurstig. «Es kann nicht mein Ziel sein, im Mittelfeld zu landen. Titel sind für mich das Maß der Dinge», sagte der einstige Mittelfeld-Regisseur zuversichtlich. Die ganz großen Ziele könnten nicht kurzfristig erreicht werden. Aber perspektivisch sei in Wolfsburg vieles möglich. «Die Umfeldbedingungen mit dem VW-Konzern im Rücken dafür sind da. Sonst wäre ich nicht gekommen.»

Magath weiß die neue Führung der Volkswagen AG mit ihrer 90-prozentigen Tochter VfL Wolfsburg Fußball GmbH bedingungslos hinter sich. «Felix Magath ist der richtige Mann für die Weiterentwicklung im sportlichen Bereich. Er hat genau die Qualitäten, die wir gesucht haben», sagte der erst seit einer Woche arbeitende neue Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch. Man habe sich von dem «englischen Modell» leiten lassen, bei dem eine Person die Fäden in der Hand hat. «Es ist ein sehr schlüssiges Konzept entstanden», sagte Pötsch. Für dessen Umsetzung sei Magath prädestiniert.

Pötsch wies allerdings Spekulationen zurück, wonach der mit einer Macht wie keiner seiner Bundesliga-Kollegen ausgestattete Magath nun nach Belieben auf dem Transfermarkt tätig werden könne, um das sportliche Potenzial zu erhöhen. «Wir sehen den bisherigen finanziellen Rahmen durchaus als ausreichend an», bestimmte er unmissverständlich. Der VfL hat die kommende Bundesliga-Saison mit einem Gesamtetat von rund 60 Millionen Euro geplant.

Auf Millionengeschenke ist der neue starke Mann, der sich an seiner siebten Bundesliga-Station bis 2010 an den VfL gebunden hat, auch nicht aus. «Mir ist wichtig, dass ich etwas aufbauen kann. Dass ich das kann, habe ich schon des öfteren bewiesen», betonte Magath. Mit den Bayern gewann er zuletzt zwei Mal das Double in Meisterschaft und Pokal, den VfB Stuttgart hatte er zuvor in die Champions League geführt. Er glaubt, dass Modelle aus anderen Ligen, wo Vereine von großen Konzernen oder auch finanzstarken Einzelpersonen bestimmt werden, auch in Deutschland Schule machen werden.

Magath schloss übereilte Schritte an seinem neuen Arbeitsplatz aus. «Ich muss mir erst ein Bild verschaffen, sowohl von den Spielern als auch von dem Umfeld», erläuterte der Europameister von 1980. Danach werde er auch personelle Entscheidungen treffen, möglicherweise noch vor dem Trainingsauftakt am 27. Juni. «Wir haben zwei Stürmer abgegeben und nur einen dazubekommen», bestimmte Magath eine zu schließende Lücke. Der VfL hat bislang in den beiden rumänischen Offensivkräften Sergiu Radu und Vlad Munteanu lediglich zwei namhafte Zugänge zu verzeichnen.


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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
Felix Magath und sein Trainerteam |#116
14.06.2007 - 07:40 Uhr
Felix Magath will mit dem VfL nach oben: „Titel sind für mich das Maß aller Dinge!“
01xmagath
(apa) Los geht‘s! Gestern Vormittag trat Felix Magath seinen Dienst beim VfL an. Und der neue Macher des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zeigte sich an seinem ersten Arbeitstag gut gelaunt und voller Tatendrang. Seine ersten Worte bei der Pressekonferenz am Mittag: „Ich bin wieder da!” Und er kündigte an: „Titel sind für mich das Maß aller Dinge!”
Wieder da – nach gut vier Monaten ohne Verein. Im Februar war er bei den Bayern rausgeflogen. In seiner zwölfjährigen Karriere als Bundesliga-Trainer oder -Manager war Magath noch nie so lange ohne Job. „Ich habe die Auszeit gebraucht, aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, wieder ins Geschäft einzugreifen”, meinte der 53-Jährige.
Was von Magath erwartet wird, ist nicht weniger als der komplette Umbau des VfL. Er soll den Verein „weiterbringen – sportlich und wirtschaftlich”, wie es der neue Aufsichtsrats-Vorsitzende Hans Dieter Pötsch formulierte. Der VW-Finanzvorstand, der gestern seinen ersten öffentlichen VfL-Auftritt hatte. Magath hat als Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer eine Machtfülle, die in der Bundesliga ihresgleichen sucht. „Wir wollten die Bündelung der Verantwortung in einer Hand”, meinte Pötsch, der so etwas wie Magaths direkter Vorgesetzter ist.
Beeindruckend: Nach einleitenden Worten von Pötsch hielt Magath gestern auf der Pressekonferenz einen gut 20-minütigen Monolog, sprach über seine Beweggründe, nach Wolfsburg zu wechseln und über seine Ziele mit dem VfL (siehe Berichte).
Und er verriet, dass er neben den Jobs als Trainer und Sportdirektor gar nicht auf den Geschäftsführerposten bestanden hatte. „Das ist für mich nicht wichtig. Es geht nicht um Formalitäten, sondern darum, dass ich im sportlichen Bereich meine Erfahrungen einbringen kann.” Ihn zum Geschäftsführer zu machen – wodurch er beim VfL keinen „Chef” hat – sei eine Idee des Aufsichtsrats gewesen. „Ich habe damit kein Problem.” Magaths Vertrag läuft bis 2010, sein Jahresgehalt wird auf rund 2 Millionen Euro geschätzt.




Felix Magath und sein Trainerteam |#117
14.06.2007 - 07:41 Uhr
Wegen Magath: Medienrummel bringt VfL-Saal fast zum Platzen
01xmedien
(rau) Felix Magath kam – und sein neuer Arbeitgeber hatte sich dezent verkalkuliert: bei der Wahl des Vorstellungsortes. Für rund 100 Medienvertreter, darunter allein acht TV-Teams, erwies sich der Presseraum des VfL Wolfsburg mit seinen 36 zum Podium gewandten Sitzplätzen als zu klein.
Für ein Länderspiel zwischen Polen und Kroatien war einst der große Presseraum in der zweiten Etage der Arena genutzt worden, auch für die Vorstellung von Superstar Andrés D’Alessandro hatte der erheblich breitere, geräumigere Ort zur Verfügung gestanden. Und gestern? „Wir hatten überlegt, ob wir ihn nutzen, oder ob sich die Schar der Journalisten dann doch darin verläuft”, so Medienreferentin Barbara Ertel-Leicht. „Wir waren vom Medienandrang nicht überrascht, hatten letztlich aber auch nicht damit gerechnet, dass so viele kommen.”
Felix Magath war da und vor ihm herrschte Enge. Für die Geschäftsführer des VfL waren auch nur noch Stehplätze übrig geblieben. Noch bevor das erste große Blitzlicht-Gewitter mit dem Eintreten von Felix Magath begann, war Pressechef Kurt Rippholz deshalb warnend um Disziplin bemüht: „TV-Teams hinten, Fotografen nur bis zur ersten Reihe, sonst fangen wir erst gar nicht an.”
Als die Vorstellung des neuen allgewaltigen VfL-Trainers losging, verschwand Magath zeitweise regelrecht hinter dem Wald der Kameras und Objektive. Die TV-Teams von n-tv, n24, DSF, RTL, Sat.1, ZDF, ARD und NDR kämpften sich teilweise mit ihren mobilen Aufnahmegeräten durch die Gänge.
Sauna-Temperaturen (offenbar ein Fehler in der Lüftungstechnik) ließen die Fernsehleute, rund 20 Fotografen und etwa 50 Hörfunk- und Print-Journalisten gehörig ins Schwitzen kommen.




Felix Magath und sein Trainerteam |#118
14.06.2007 - 07:41 Uhr
Drei Posten: Aber Multi-Magath will kein Training verpassen…

(eh) Trainer, Sportdirektor, Geschäftsführer – die Macht von Felix Magath beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist groß. Aber der neue Macher des Fußball-Bundesligisten sieht darin keine Probleme. Der 53-Jährige denkt an seine Zeit beim VfB Stuttgart zurück, wo er auch Coach und Manager war, und sagt: „Ich habe beim VfB deswegen selten eine Trainingseinheit versäumt. Das wird mir auch beim VfL selten passieren.“
Magath – in Wolfsburg kann er sich voll auf den VfL konzentrieren. Seine Frau Nicola bleibt wegen der schulpflichtigen Kinder zunächst einmal in München. Magath: „Das war schon weit vor einer möglichen neuen Aufgabe so abgestimmt mit meiner Frau.“
Hundert Prozent für den VfL also. Aber: Allein kann er das englische Modell, mit dem er den Bundesligisten nach oben bringen will, nicht umsetzen. Das weiß der Ex-Coach der Bayern. „Allein kann ich nichts schaffen. Ich werde mir einen Überblick vom Umfeld der Mannschaft verschaffen. Dann werde ich entscheiden, mit welchem Team ich zusammen arbeiten werde.“ Zwei Co-Trainer (Seppo Eichkorn, Bernd Hollerbach?) werden mindestens kommen, dazu möglicherweise mit Werner Leuthard ein Konditionstrainer.
Interessant: Magath kann sich vorstellen, länger in Wolfsburg zu bleiben. „Ich muss nicht mehr jedes Jahr woanders hin“, sagt der Mann, der zuletzt in Metropolen wie München, Stuttgart, Hamburg oder Frankfurt gearbeitet hat. Jetzt das beschauliche Wolfsburg. Magath: „Stuttgart bietet viel Kultur. Da gibt‘s ein tolles Ballett,. in München eine tolle Oper. Ich habe meiner Frau versprochen, dass wir solche Veranstaltungen besuchen werden. Aber ich habe das nie geschafft.“ Was der neue VfL-Macher damit sagen will: „Mir ist es nicht so wichtig, was eine Stadt bietet. Die Spieler können sich freuen, ich werde auch hier viel Zeit für sie haben…“




Felix Magath und sein Trainerteam |#119
14.06.2007 - 07:43 Uhr
"Die Chemie hat sofort gestimmt"



Aufsichtsrats-Chef Hans Dieter Pötsch ist für Felix Magath der wichtigste Ansprechpartner beim VfL Wolfsburg


zoom
Von Christian Buchler und Markus Kutscher

WOLFSBURG. "Ich bin wieder zurück": Mit diesen Worten begann Felix Magath seine Ausführungen bei der gestrigen Pressekonferenz. Der neue Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg gab anschließend bereitwillig und offen Auskunft über sein Seelenleben, seine Visionen und seine Wünsche.

Felix Magath über…

… die Zeit nach der Entlassung bei Bayern München: "Ich war als Experte bei Arena mit dem Fußball verbunden. Es war eine lange Phase, in der ich nichts mit einer Mannschaft zu tun hatte. Diese Zeit habe ich gebraucht. Als ich ein Angebot von Borussia Dortmund bekam, war mir bewusst, dass es viel zu früh ist für eine neue Aufgabe. Ich habe mir Zeit gelassen und die Angebote entspannt angeschaut."

… seinen Wunsch, ins Ausland zu wechseln: "Das habe ich gesagt, um Ruhe reinzubringen und nicht überall von der Partie zu sein, wo sich das Personalkarussell dreht. Ich war bereit, ins Ausland zu gehen. Im Januar hat es fast überall gekriselt: Madrid, Chelsea, AC Mailand. Aber es hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst."

… die Verbindung VW/VfL: "Diese Struktur ist zukunftsweisend. In Italien und England ist die Situation nicht anders. Dort werden Vereine reihenweise aufgekauft. Das wird auch in Deutschland so kommen. VW ist ein ganz starker Partner, an dem man sich orientieren kann. Wir müssen die Ressourcen, die VW bietet, ausschöpfen. In Südamerika gibt es Millionen junger Fußballer. Dort könnte man Fußballschulen etablieren und die Spieler, die dort ausgebildet wurden, hierher holen."

… die erste Kontaktaufnahme: "Ich hatte gehofft, dass der Verein auf mich zukommen würde und war enttäuscht, dass mein Handy nicht geklingelt hat, bevor ich in den Urlaub ging. Drei Tage später hat es geklingelt. Dann ging alles ruckzuck. Ich habe meinen Urlaub unterbrochen, mich ins Flugzeug gesetzt und in Wolfsburg Gespräche mit dem Aufsichtsrat geführt. Die Chemie hat sofort gestimmt. Wir sind uns sehr schnell einig gewesen. Mein wichtigster Ansprechpartner ist Aufsichtsrats-Chef Hans Dieter Pötsch."

… seine Rolle als Trainer und Sportdirektor: "Ich bin überzeugt, dass ich mit diesen Kompetenzen der richtige Mann bin, um den VfL von unten weg und nach oben zu führen. Bis in alle Ewigkeiten werden ich diese beiden Funktionen aber nicht ausüben."

… weitere Neuzugänge: "Mit Transfers lasse ich mir Zeit, da werde ich nichts überstürzen. Zunächst will ich mir über die Mannschaft ein Bild machen. Ich schaue mich aber schon seit Tagen auf dem Transfermarkt um und baue Kontakte auf. Es können Entscheidungen fallen, bevor die Mannschaft aus dem Urlaub zurück ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass noch ein Stürmer geholt wird. Über Zahlen haben wir nicht gesprochen. Ich bin in der Lage, mich anzupassen und muss keine großen Summen ausgeben."

… seine Ziele mit dem VfL: "Das Ziel kann nur sein, den Verein nach oben zu führen. Irgendwann wollen wir darüber reden, das Stadion ausbauen zu müssen. Dafür werden wir ein paar Jährchen brauchen. Ich habe die Absicht, meine Arbeit über den Zeitraum von drei Jahren hinaus weiterzuführen.




Felix Magath und sein Trainerteam |#120
14.06.2007 - 07:44 Uhr
„Nicht mein Ziel, im Mittelfeld zu landen“


Seine Zeit als Macher des VfL Wolfsburg hat gerade erst begonnen, doch bei den Zielen für die Zukunft hielt sich Felix Magath alles andere als zurück.
Seine ehrgeizigen Pläne: „Es kann nicht das Ziel sein, irgendwo im Mittelfeld zu landen – für mich sind Titel das Maß aller Dinge!“
Magath, schon als Spieler eifriger Trophäensammler, will beim VfL Wolfsburg an seine Erfolge als Trainer anknüpfen. Denn auch wenn er zu-gab, dass es „Dinge in und um den Verein gibt, die sich verändern müssen“, versuchte er, das zuletzt geschwundene Selbstvertrauen der Mannschaft aufzubauen. „Vor nicht allzu langer Zeit war der VfL immerhin Siebter der Bundesliga und stand im Halbfinale des DFB-Pokals – da, wo ich mit meinen Bayern gern gewesen wäre.“
Bei allen optimistischen Aussagen weiß Magath aber auch, dass der VfL „nicht schon in der nächsten Saison um die Meisterschaft kämpfen wird“. Der Erfolg solle mittelfristig kommen, Magath hat den anderen Bundesliga- Werksklub Leverkusen im Hinterkopf: „Das ist der Weg, den wir einschlagen müssen.“
Das könne „ein paar Jährchen“ dauern, aber Magath denkt auch schon darüber nach, im Erfolgsfall das Stadion ausbauen zu lassen. In der Aufbruchsstimmung verriet der neue VfL-Macher zudem weitreichende Pläne bei seinem zunächst drei Jahre geltenden Vertrag: „Die Absicht ist da, das über den Zeitraum hinaus zu führen.“



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