| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
07.02.2021 - 08:06 Uhr
Zitat von gelbschreib
Wenn es in der Saison schwer ist, Grundfitness zum Pressing aufzubauen verstehe ich das. Dass man dann aber im Gegenzug nicht versuchen darf, genau auf eine Spielweise zu bauen, die sowas fordert und gleichzeitig eine abzuschaffen, die es besser verträgt wenn dort ein Defizit besteht ist dann einfach inkonsequent. Und wenn ich es nicht schaffe, in 7 Spielen elementar von mir gewünschte Mechanismen stabil einzuüben, muss ich als Trainer hinterfragen, ob ich zuviel verlange, unfähig bin es zu vermitteln oder der Kader unfähig ist, es umzusetzen. In jedem Falle muss ich dann aber irgendwie anders reagieren, als dasselbe nicht funtkionierende Prinzip noch an Spieltag 8, 9 oder 10 erfolglos anzuwenden.
Wenn ich, um mal ein griffigeres Beispiel zu wählen - weiß, dass ich keine Spieler habe, die hohe Bälle im 16er festmachen können, lege ich mein Spiel ja auch nicht auf auf hohe Bälle in den 16er aus. Ist doch logisch.
Wie heißt es so schön: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Ich würde nicht von Wahnsinn sprechen, eher von Unsinn.
Jetzt hatte Terzic Zeit, er hats in den Sand gesetzt und wir haben weiter an Boden verloren. An der Stelle fällt mir nur noch ein Wort ein: Gescheitert.
Zitat von daredennis7
Man sollte aber auch nicht vergessen, es ist schwer, während einer Saison Substanz für diese Art von Fussball zu schaffen. Auch ist es schwierig in der Kürze der Zeit diverse Abläufe einzuüben. Natürlich fehlt da einiges. Das wird ein anderer Trainer vermutlich auch nicht direkt einbringen können.
Phasenweise hat man gesehen was möglich ist. Insbesondere kurz vor und nach unserem Tor. Wenn man dann hinten noch so zwei Tauben frisst, bringt einen das natürlich zusätzlich aus einem nicht festen Konzept. Natürlich muss das alles besser werden. Vor diesem Problem stehen dann aber auch im Zweifel andere Trainer ohne Zeit und Vorbereitung.
Mir fehlt ganz klar die Leidenschaft und der Einsatz, der komischerweise in kurzen Phasen immer da ist. Das zieht sich doch durch nahezu jedes Spiel. Da sind viel zu krasse Leistungsunterschiede innerhalb eines Spiels, dafür dass ich die Schuld komplett beim Trainer suchen würde. Natürlich passt noch nicht alles. Natürlich versucht man einiges zu ändern und sowas bedarf Zeit. Dieser Wille und die Leidenschaft die manchmal aufflackert, die muss aber konstanter aufs Feld gebracht werden. Finde auch Moukoko ist da aktuell ein Gesicht für. Man merkt einfach wenn er rein kommt, wie er den Willen mitbringt. Leider haben wir meist zu viele Spieler drin, die da die Basics situativ und über mehrere Minuten vermissen lassen.
Zitat von gelbschreib
Auf mich wirkte die Mannschaft heute führungslos und ratlos - sicher auch müde vom (unnötig) langen Pokalabend. Wer wenn nicht ein Trainer soll diese Führung, den Plan denn in die Mannschaft reintragen? Ich teile nicht die Stimmen, die nun plötzlich alle Schuld bei der Mannschaft sehen - vorher waren auch viel zu viele dieser Stimmen schnell dabei, alles auf Favre zu verdichten. Aber was man heute und auch in den letzten Spielen gesehen hat ist, dass die mannschaft keine sicheren Abläufe mehr hat. Das was Favre der Mannschaft meist hat geben können, war ein uninspirierendes, aber eben auch stabilisierendes Ballbesizspiel. Das verschwindet gerade rapide wird aber durch nichts ersetzt. Und das bisschen, was Terzic reingebracht hat - Vertikalität, höheres pressing, das wird anscheinend nicht gut geübt, nicht gut angelegt, nicht gut gemacht oder ist Belastungsbedingt nicht gut abrufbar. Übrig bleibt stückwerk. Und das wird deutlicher, je mehr spiele unter Terzic stattfinden und je dichter nacheinander sie sind. Ich frag mich auch, wie es in Punkto Belastungssteuerung bestellt ist, das ist wahrscheinlich auch Teil des Problems. Sicher ist Terzic nicht allein Schuld daran, wenn man gegen Freiburg verliert, aber vieles war heute eben doch Trainersache.
Zitat von daredennis7
Ja geb ich dir komplett recht. Denke aber halt, es bringt jetzt nichts, erneut über einen neuen Trainer nachzudenken.
Es mag unzählige Unterschiede in den Vorgehensweisen verschiedener Trainer geben. Befürchte aber, diesen Bock stößt eher nur die Mannschaft selbst um.
Zitat von Trouble60
Einfach mal konstant zu punkten nehmen wir uns nur leider - zumindest in meiner naiven Vorstellung - seit Saisonbeginn vor. Klappt nur leider nicht und ich sehe keinen Grund, weshalb sich das ändern sollte. Wir stehen am 20. Spieltag und haben mehr Niederlagen als - bei allem Respekt - Werder Bremen.
Es kommt in dieser Saison eben alles zusammen, da plötzlich Mannschaften wie Wolfsburg konstant punkten und die engen Spiele gewinnen. Für mich geht es nur noch um Platz 4. Die Hoffnung darauf habe ich heute aufgeben, am kommenden Samstag vor dem Spiel gegen Hoffenheim wird sie wieder zurückkehren und ein paar Wochen drauf wieder verschwinden.
Zitat von daredennis7
Genau so schwierig zu konstatieren, wie wir mit Cheftrainer XYZ dastehen würden. Ist halt auch schwierig, vermutlich waren nicht viele Toptrainer verfügbar. Auch wenn es nach wie vor stockend aussieht, man sollte Terzic jetzt auch das Vertrauen schenken.
Besonders falls es auch intern viel zu Regeln gibt, war er eben auch schon vorher an der Mannschaft dran. Das hat er einem "neuen" Cheftrainer, der vllt nicht grade Lösung A war, deutlich voraus.
Es gilt jetzt halt einfach mal konstant zu punkten.
Zitat von Trouble60
Ich frage mich ja, was es einem bringt, nun zu konstatieren, dass wir mit Favre besser dastehen würden. Das ist nicht auszuschließen, aber genauso wenig bewiesen.
Aus meiner Sicht war nicht die Entlassung Favre ein Fehler, sondern die Saison daran in die Hände eines Co-Trainers ohne jegliche Chefcoach-Erfahrung zu geben.
Zitat von Flavo
Die Favre Entlassung war ein Riesenfehler und könnte teure Folgen haben. Mit Favre hätte man deutlich mehr Punkte. Aber Favre wurde ja von allen Seiten immer nur schlecht geschrieben
Die Favre Entlassung war ein Riesenfehler und könnte teure Folgen haben. Mit Favre hätte man deutlich mehr Punkte. Aber Favre wurde ja von allen Seiten immer nur schlecht geschrieben
Ich frage mich ja, was es einem bringt, nun zu konstatieren, dass wir mit Favre besser dastehen würden. Das ist nicht auszuschließen, aber genauso wenig bewiesen.
Aus meiner Sicht war nicht die Entlassung Favre ein Fehler, sondern die Saison daran in die Hände eines Co-Trainers ohne jegliche Chefcoach-Erfahrung zu geben.
Genau so schwierig zu konstatieren, wie wir mit Cheftrainer XYZ dastehen würden. Ist halt auch schwierig, vermutlich waren nicht viele Toptrainer verfügbar. Auch wenn es nach wie vor stockend aussieht, man sollte Terzic jetzt auch das Vertrauen schenken.
Besonders falls es auch intern viel zu Regeln gibt, war er eben auch schon vorher an der Mannschaft dran. Das hat er einem "neuen" Cheftrainer, der vllt nicht grade Lösung A war, deutlich voraus.
Es gilt jetzt halt einfach mal konstant zu punkten.
Einfach mal konstant zu punkten nehmen wir uns nur leider - zumindest in meiner naiven Vorstellung - seit Saisonbeginn vor. Klappt nur leider nicht und ich sehe keinen Grund, weshalb sich das ändern sollte. Wir stehen am 20. Spieltag und haben mehr Niederlagen als - bei allem Respekt - Werder Bremen.
Es kommt in dieser Saison eben alles zusammen, da plötzlich Mannschaften wie Wolfsburg konstant punkten und die engen Spiele gewinnen. Für mich geht es nur noch um Platz 4. Die Hoffnung darauf habe ich heute aufgeben, am kommenden Samstag vor dem Spiel gegen Hoffenheim wird sie wieder zurückkehren und ein paar Wochen drauf wieder verschwinden.
Ja geb ich dir komplett recht. Denke aber halt, es bringt jetzt nichts, erneut über einen neuen Trainer nachzudenken.
Es mag unzählige Unterschiede in den Vorgehensweisen verschiedener Trainer geben. Befürchte aber, diesen Bock stößt eher nur die Mannschaft selbst um.
Auf mich wirkte die Mannschaft heute führungslos und ratlos - sicher auch müde vom (unnötig) langen Pokalabend. Wer wenn nicht ein Trainer soll diese Führung, den Plan denn in die Mannschaft reintragen? Ich teile nicht die Stimmen, die nun plötzlich alle Schuld bei der Mannschaft sehen - vorher waren auch viel zu viele dieser Stimmen schnell dabei, alles auf Favre zu verdichten. Aber was man heute und auch in den letzten Spielen gesehen hat ist, dass die mannschaft keine sicheren Abläufe mehr hat. Das was Favre der Mannschaft meist hat geben können, war ein uninspirierendes, aber eben auch stabilisierendes Ballbesizspiel. Das verschwindet gerade rapide wird aber durch nichts ersetzt. Und das bisschen, was Terzic reingebracht hat - Vertikalität, höheres pressing, das wird anscheinend nicht gut geübt, nicht gut angelegt, nicht gut gemacht oder ist Belastungsbedingt nicht gut abrufbar. Übrig bleibt stückwerk. Und das wird deutlicher, je mehr spiele unter Terzic stattfinden und je dichter nacheinander sie sind. Ich frag mich auch, wie es in Punkto Belastungssteuerung bestellt ist, das ist wahrscheinlich auch Teil des Problems. Sicher ist Terzic nicht allein Schuld daran, wenn man gegen Freiburg verliert, aber vieles war heute eben doch Trainersache.
Man sollte aber auch nicht vergessen, es ist schwer, während einer Saison Substanz für diese Art von Fussball zu schaffen. Auch ist es schwierig in der Kürze der Zeit diverse Abläufe einzuüben. Natürlich fehlt da einiges. Das wird ein anderer Trainer vermutlich auch nicht direkt einbringen können.
Phasenweise hat man gesehen was möglich ist. Insbesondere kurz vor und nach unserem Tor. Wenn man dann hinten noch so zwei Tauben frisst, bringt einen das natürlich zusätzlich aus einem nicht festen Konzept. Natürlich muss das alles besser werden. Vor diesem Problem stehen dann aber auch im Zweifel andere Trainer ohne Zeit und Vorbereitung.
Mir fehlt ganz klar die Leidenschaft und der Einsatz, der komischerweise in kurzen Phasen immer da ist. Das zieht sich doch durch nahezu jedes Spiel. Da sind viel zu krasse Leistungsunterschiede innerhalb eines Spiels, dafür dass ich die Schuld komplett beim Trainer suchen würde. Natürlich passt noch nicht alles. Natürlich versucht man einiges zu ändern und sowas bedarf Zeit. Dieser Wille und die Leidenschaft die manchmal aufflackert, die muss aber konstanter aufs Feld gebracht werden. Finde auch Moukoko ist da aktuell ein Gesicht für. Man merkt einfach wenn er rein kommt, wie er den Willen mitbringt. Leider haben wir meist zu viele Spieler drin, die da die Basics situativ und über mehrere Minuten vermissen lassen.
Wenn es in der Saison schwer ist, Grundfitness zum Pressing aufzubauen verstehe ich das. Dass man dann aber im Gegenzug nicht versuchen darf, genau auf eine Spielweise zu bauen, die sowas fordert und gleichzeitig eine abzuschaffen, die es besser verträgt wenn dort ein Defizit besteht ist dann einfach inkonsequent. Und wenn ich es nicht schaffe, in 7 Spielen elementar von mir gewünschte Mechanismen stabil einzuüben, muss ich als Trainer hinterfragen, ob ich zuviel verlange, unfähig bin es zu vermitteln oder der Kader unfähig ist, es umzusetzen. In jedem Falle muss ich dann aber irgendwie anders reagieren, als dasselbe nicht funtkionierende Prinzip noch an Spieltag 8, 9 oder 10 erfolglos anzuwenden.
Wenn ich, um mal ein griffigeres Beispiel zu wählen - weiß, dass ich keine Spieler habe, die hohe Bälle im 16er festmachen können, lege ich mein Spiel ja auch nicht auf auf hohe Bälle in den 16er aus. Ist doch logisch.
Wie heißt es so schön: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Ich würde nicht von Wahnsinn sprechen, eher von Unsinn.
Jetzt hatte Terzic Zeit, er hats in den Sand gesetzt und wir haben weiter an Boden verloren. An der Stelle fällt mir nur noch ein Wort ein: Gescheitert.
Ich gebe dir da weitestgehend recht.
Ich halte den gezogenen Schluss allerdings für falsch und verfrüht. Ist es so, dass man pauschal sagen kann, jetzt sind 7 Spiele rum, jetzt beherrscht ihr alle Mechanismen perfekt? Die Mannschaft hat über Jahre einen völlig anderen Fussball gespielt und hatte ganz andere Mechanismen verinnerlicht. Sowas stellst du eben nicht von jetzt auf gleich um. Es funktioniert ja auch Phasenweise immer mal gut.
Dann muss man sich auch Fragen, kann ich erwarten, dass meine Mannschaft den Fussball in sieben Spielen so perfekt umsetzt, dass sie auf dem Niveau Bundesliga, andere Mannschaften mit guter Form und guten eingeübten Mechanismen, stetig besiegt.
Offensichtlich ist man soweit allerdings noch nicht. Da gibt es ein starkes Gefälle, innerhalb einzelner Spiele.
Klar kann man jetzt sagen, naja dann übe halt was anderes ein. Ist mir aber zu einfach irgendwie. Was wäre denn dann die einzig funktionierende Lösung? Die gibt es nicht und die garantiert dir auch keiner. Favre hat 2,5 Jahre für seinen Ansatz gekämpft und ist Schlussendlich trotzdem darüber gestolpert. Man kann nicht erwarten, dass jetzt nach 5-6 Spielen alles, wieder umgeworfen wird und dann alles zum direkten Erfolg führt. Auch hier müsste ja wieder ein Entwicklungsschritt greifen und man müsste sich verbessern.
Ich finde es richtig und konsequent von Terzic jetzt auch mal an einer Art und Weise, an der er sich verschrieben hat, auch festzuhalten. Man sieht am Leipzig Spiel wohin es führen kann, wenn dieses Konzept auch mit Leidenschaft und absoluten Willen durchgebracht wird. Und sehr oft sieht man das phasenweise auch in anderen Spielen. Gestern z. B. zu Beginn und kurz vor und nach Moukoko Tor. Gegen Paderborn in der Anfangsphase.
Aber es ist für mich auch klar, dass das schwer ist. Denn die vorhergehende Spielweise (ohne gegen Favre zu wettern), hat eben über Jahre auch zu einer vorsichtigeren Haltung und dadurch etwas Lethargie geführt. Sowas bekommst du als Fussballer eben schwerer raus. Für mich ist es dadurch weniger die Systemfrage und die Umstellungen von Mechanismen durch den Trainer, sondern viel mehr eine Einstellungsfrage und Willen und Leidenschaft, der mit der Umstellung einher geht. Das kann ganz offensichtlich noch nicht jeder komplett umsetzen, worüber du im Fussball natürlich schnell auch stößt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von daredennis7 am 07.02.2021 um 08:19 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 09:30 Uhr
Also für mich war das Spiel gestern ein Pradebeispiel dafür, was beim BVB momentan schief läuft. Und in meinen Augen ist das Hauptproblem, dass die Mannschaft keine richtige, auf ihre stärken zugeschnittene Spielidee an die Hand bekommt. Ich gehe noch weiter und behaupte, dass in einigen Bereichen die Mannschaft übehaupt keine Ideen und Abläufe an die Hand bekommt. Beispielhaft ist hier für mich das lösen einer hohen Pressingsituation. Sobald der Gegener hoch anläuft und unsere Innenverteidiger presst, dann wirkt unsere Mannschaft wie ein kompletter Hühnerhaufen, in dem keiner weiß, was er jetzt zu tun hat. Es kann doch nicht sein, dass die Mannschaft solche Situationen nicht lösen kann. Das sah teilweise aus, als würde ein Landesligist gegen einen Bundesligist spielen.
Schafft die Mannschaft es dann doch mal, die erste Pressinglinie unbeschadet zu überspielen, dann geht die Ratlosigkeit ja sofort weiter und es folgt immer das gleiche Muster. Passfolgen, bis der Ball auf einer Außenbahn ist und dann geht das Tempo total verloren, weil entweder Sancho oder Reyna kurz auf die Abwehr zudribben und dann abbrechen. Gefühlt alle anderen Spieler beobachten dieses Phänomen mit ausgeprägter Regungslosigkeit. Wenn das dann drei oder vie mal passiert ist un der Ball immer noch in unseren Reihen ist, dann ist folgendes passiert. Jede einigermaßen professionelle Mannschaft (wie etwas Paderborn unter der Woche) steht so kompakt, dass sie gar nichts mehr machen müssen, als mit ein paar Schritten mit dem Ball zu verschieben. Sie bekommen es sogar problemlos hin, unsere Spieler zu doppeln, weil die Abstände so gering sind, dass selbst dafür nicht mehr viel Laufarbeit möglich ist. Der große Vorteil für den Gegner ist auch, dass in diesen Situationen Haaland einfach wirkungslos ist.
Jetzt frage ich mich: Ist das etwa die Spielidee von Terzic für diesen Kader? Wo sind die Ideen im Anfgriffsspiel. Ein individueller Geistesblitz bei an sonsten ständigen Ball hin und her geschiebe.
Es ist echt grausam anzusehen und für mich unerklärlich. Alle reden davon, dass Terzic ja die Mannschaft stabilisiert hat und es gute Ansätze gibt. Ganz Ehrlich: da wird mir angst und bange, dass man uns das jetzt als Fortschritt verkaufen will.
Für mich ist dieser Trainerwechsel nich aufgegangen und Terzic scheint die Mannschaft nicht nach vorne bringen zu können. Das ist fatal und stellt die verantwortlichen natürlich vor ein großes Problem. Was sollen sie tun? Hoffen das es besser wird und eventuell alle Ziele verspielen oder ein erneuter Trainerwechsel, was einem dann natürlich als Aktionissmuss ausgelegt werden könnte. Aber ganz ehrlich: Dann lieber Aktionismuss und irgendwie die Ziele erreichen, als sehenden Auges ins Verderben rennen. Welcher Trainer helfen könnte: keine Ahnung. Terzic hilft uns aber aktuell auch nicht.
Schafft die Mannschaft es dann doch mal, die erste Pressinglinie unbeschadet zu überspielen, dann geht die Ratlosigkeit ja sofort weiter und es folgt immer das gleiche Muster. Passfolgen, bis der Ball auf einer Außenbahn ist und dann geht das Tempo total verloren, weil entweder Sancho oder Reyna kurz auf die Abwehr zudribben und dann abbrechen. Gefühlt alle anderen Spieler beobachten dieses Phänomen mit ausgeprägter Regungslosigkeit. Wenn das dann drei oder vie mal passiert ist un der Ball immer noch in unseren Reihen ist, dann ist folgendes passiert. Jede einigermaßen professionelle Mannschaft (wie etwas Paderborn unter der Woche) steht so kompakt, dass sie gar nichts mehr machen müssen, als mit ein paar Schritten mit dem Ball zu verschieben. Sie bekommen es sogar problemlos hin, unsere Spieler zu doppeln, weil die Abstände so gering sind, dass selbst dafür nicht mehr viel Laufarbeit möglich ist. Der große Vorteil für den Gegner ist auch, dass in diesen Situationen Haaland einfach wirkungslos ist.
Jetzt frage ich mich: Ist das etwa die Spielidee von Terzic für diesen Kader? Wo sind die Ideen im Anfgriffsspiel. Ein individueller Geistesblitz bei an sonsten ständigen Ball hin und her geschiebe.
Es ist echt grausam anzusehen und für mich unerklärlich. Alle reden davon, dass Terzic ja die Mannschaft stabilisiert hat und es gute Ansätze gibt. Ganz Ehrlich: da wird mir angst und bange, dass man uns das jetzt als Fortschritt verkaufen will.
Für mich ist dieser Trainerwechsel nich aufgegangen und Terzic scheint die Mannschaft nicht nach vorne bringen zu können. Das ist fatal und stellt die verantwortlichen natürlich vor ein großes Problem. Was sollen sie tun? Hoffen das es besser wird und eventuell alle Ziele verspielen oder ein erneuter Trainerwechsel, was einem dann natürlich als Aktionissmuss ausgelegt werden könnte. Aber ganz ehrlich: Dann lieber Aktionismuss und irgendwie die Ziele erreichen, als sehenden Auges ins Verderben rennen. Welcher Trainer helfen könnte: keine Ahnung. Terzic hilft uns aber aktuell auch nicht.
07.02.2021 - 09:53 Uhr
Zitat von Joebo
Also für mich war das Spiel gestern ein Pradebeispiel dafür, was beim BVB momentan schief läuft. Und in meinen Augen ist das Hauptproblem, dass die Mannschaft keine richtige, auf ihre stärken zugeschnittene Spielidee an die Hand bekommt. Ich gehe noch weiter und behaupte, dass in einigen Bereichen die Mannschaft übehaupt keine Ideen und Abläufe an die Hand bekommt. Beispielhaft ist hier für mich das lösen einer hohen Pressingsituation. Sobald der Gegener hoch anläuft und unsere Innenverteidiger presst, dann wirkt unsere Mannschaft wie ein kompletter Hühnerhaufen, in dem keiner weiß, was er jetzt zu tun hat. Es kann doch nicht sein, dass die Mannschaft solche Situationen nicht lösen kann. Das sah teilweise aus, als würde ein Landesligist gegen einen Bundesligist spielen.
Schafft die Mannschaft es dann doch mal, die erste Pressinglinie unbeschadet zu überspielen, dann geht die Ratlosigkeit ja sofort weiter und es folgt immer das gleiche Muster. Passfolgen, bis der Ball auf einer Außenbahn ist und dann geht das Tempo total verloren, weil entweder Sancho oder Reyna kurz auf die Abwehr zudribben und dann abbrechen. Gefühlt alle anderen Spieler beobachten dieses Phänomen mit ausgeprägter Regungslosigkeit. Wenn das dann drei oder vie mal passiert ist un der Ball immer noch in unseren Reihen ist, dann ist folgendes passiert. Jede einigermaßen professionelle Mannschaft (wie etwas Paderborn unter der Woche) steht so kompakt, dass sie gar nichts mehr machen müssen, als mit ein paar Schritten mit dem Ball zu verschieben. Sie bekommen es sogar problemlos hin, unsere Spieler zu doppeln, weil die Abstände so gering sind, dass selbst dafür nicht mehr viel Laufarbeit möglich ist. Der große Vorteil für den Gegner ist auch, dass in diesen Situationen Haaland einfach wirkungslos ist.
Jetzt frage ich mich: Ist das etwa die Spielidee von Terzic für diesen Kader? Wo sind die Ideen im Anfgriffsspiel. Ein individueller Geistesblitz bei an sonsten ständigen Ball hin und her geschiebe.
Es ist echt grausam anzusehen und für mich unerklärlich. Alle reden davon, dass Terzic ja die Mannschaft stabilisiert hat und es gute Ansätze gibt. Ganz Ehrlich: da wird mir angst und bange, dass man uns das jetzt als Fortschritt verkaufen will.
Für mich ist dieser Trainerwechsel nich aufgegangen und Terzic scheint die Mannschaft nicht nach vorne bringen zu können. Das ist fatal und stellt die verantwortlichen natürlich vor ein großes Problem. Was sollen sie tun? Hoffen das es besser wird und eventuell alle Ziele verspielen oder ein erneuter Trainerwechsel, was einem dann natürlich als Aktionissmuss ausgelegt werden könnte. Aber ganz ehrlich: Dann lieber Aktionismuss und irgendwie die Ziele erreichen, als sehenden Auges ins Verderben rennen. Welcher Trainer helfen könnte: keine Ahnung. Terzic hilft uns aber aktuell auch nicht.
Also für mich war das Spiel gestern ein Pradebeispiel dafür, was beim BVB momentan schief läuft. Und in meinen Augen ist das Hauptproblem, dass die Mannschaft keine richtige, auf ihre stärken zugeschnittene Spielidee an die Hand bekommt. Ich gehe noch weiter und behaupte, dass in einigen Bereichen die Mannschaft übehaupt keine Ideen und Abläufe an die Hand bekommt. Beispielhaft ist hier für mich das lösen einer hohen Pressingsituation. Sobald der Gegener hoch anläuft und unsere Innenverteidiger presst, dann wirkt unsere Mannschaft wie ein kompletter Hühnerhaufen, in dem keiner weiß, was er jetzt zu tun hat. Es kann doch nicht sein, dass die Mannschaft solche Situationen nicht lösen kann. Das sah teilweise aus, als würde ein Landesligist gegen einen Bundesligist spielen.
Schafft die Mannschaft es dann doch mal, die erste Pressinglinie unbeschadet zu überspielen, dann geht die Ratlosigkeit ja sofort weiter und es folgt immer das gleiche Muster. Passfolgen, bis der Ball auf einer Außenbahn ist und dann geht das Tempo total verloren, weil entweder Sancho oder Reyna kurz auf die Abwehr zudribben und dann abbrechen. Gefühlt alle anderen Spieler beobachten dieses Phänomen mit ausgeprägter Regungslosigkeit. Wenn das dann drei oder vie mal passiert ist un der Ball immer noch in unseren Reihen ist, dann ist folgendes passiert. Jede einigermaßen professionelle Mannschaft (wie etwas Paderborn unter der Woche) steht so kompakt, dass sie gar nichts mehr machen müssen, als mit ein paar Schritten mit dem Ball zu verschieben. Sie bekommen es sogar problemlos hin, unsere Spieler zu doppeln, weil die Abstände so gering sind, dass selbst dafür nicht mehr viel Laufarbeit möglich ist. Der große Vorteil für den Gegner ist auch, dass in diesen Situationen Haaland einfach wirkungslos ist.
Jetzt frage ich mich: Ist das etwa die Spielidee von Terzic für diesen Kader? Wo sind die Ideen im Anfgriffsspiel. Ein individueller Geistesblitz bei an sonsten ständigen Ball hin und her geschiebe.
Es ist echt grausam anzusehen und für mich unerklärlich. Alle reden davon, dass Terzic ja die Mannschaft stabilisiert hat und es gute Ansätze gibt. Ganz Ehrlich: da wird mir angst und bange, dass man uns das jetzt als Fortschritt verkaufen will.
Für mich ist dieser Trainerwechsel nich aufgegangen und Terzic scheint die Mannschaft nicht nach vorne bringen zu können. Das ist fatal und stellt die verantwortlichen natürlich vor ein großes Problem. Was sollen sie tun? Hoffen das es besser wird und eventuell alle Ziele verspielen oder ein erneuter Trainerwechsel, was einem dann natürlich als Aktionissmuss ausgelegt werden könnte. Aber ganz ehrlich: Dann lieber Aktionismuss und irgendwie die Ziele erreichen, als sehenden Auges ins Verderben rennen. Welcher Trainer helfen könnte: keine Ahnung. Terzic hilft uns aber aktuell auch nicht.
Super zusammengefasst. Selbst wenn Platz da wäre, wird der Angriff abgebrochen bis gefühlt 5 Minuten später mal jemand nachrückt. Als Resultat wird der Ball wieder zur Abwehr gespielt. Aktuell endet Fussball spielen mit auf dem Platz stehen. Bloß nicht laufen.
Wenn man sowas sieht und im Wohnzimmer lauter ist als an der Seite, läuft was schief. Er kann nichts dafür. Vom Azubi zum Chef schaffen wenige in kurzer Zeit. Für die Leistung auf dem Platz kann der BVB auch mich verpflichten.
07.02.2021 - 10:49 Uhr
Zitat von daredennis7
Ich halte den gezogenen Schluss allerdings für falsch und verfrüht. Ist es so, dass man pauschal sagen kann, jetzt sind 7 Spiele rum, jetzt beherrscht ihr alle Mechanismen perfekt? Die Mannschaft hat über Jahre einen völlig anderen Fussball gespielt und hatte ganz andere Mechanismen verinnerlicht. Sowas stellst du eben nicht von jetzt auf gleich um. Es funktioniert ja auch Phasenweise immer mal gut.
Ich halte den gezogenen Schluss allerdings für falsch und verfrüht. Ist es so, dass man pauschal sagen kann, jetzt sind 7 Spiele rum, jetzt beherrscht ihr alle Mechanismen perfekt? Die Mannschaft hat über Jahre einen völlig anderen Fussball gespielt und hatte ganz andere Mechanismen verinnerlicht. Sowas stellst du eben nicht von jetzt auf gleich um. Es funktioniert ja auch Phasenweise immer mal gut.
Hallo? Schon wach geworden?
Es verlangt keiner etwas "perfektes", im Gegenteil.... man sieht die Trainerentlassung mitten in der Saison als ein weiteres Problem..... wodurch die Aufgabe für Terzic eben schwierig ist. Was verlangt wird, irgendwie die benötigten Punkten für Platz 4 zu ergaunern. Wie er das macht, ist VÖLLIG egal. So niedrig war die Schwelle oder der Maßstab in den letzten 10 Jahren nie. Nichtmal unter Stöger. Man verlangt hier kaum etwas, man kritisiert nur.... das Terzic´s Idee nicht funktioniert, wir uns verschlechtert haben im vergleich zur Hinrunde und er einfach keine Lösungen liefert (um Spiele zu gewinnen).
Nicht 7 Spiele, wir hatten unter ihm 11 Spiele . Davon waren 6 Spiele schwach + mit schlechten Ergebnis. 3 Spiele waren gut, und 2 Spiele waren okay (alle mit zufriedenstellenden Ergebnis). In den letzten 6 Spielen, gab es jedoch 5 schwache Spiele und den ordentlichen Auftritt gegen Augsburg.
Deswegen schmeißt man NICHT mitten in der Saison einen Trainer raus, um ohne Vorbereitung eine andere Idee zu installieren, die nicht mal zum Spielermaterial passt. Das ist einfach so unglaublich schlechtes Management.... da fehlen einen die Worte.
Und Terzic hat sich das zugetraut und somit wie viele in diesen Forum, den Kader überschätzt und die Fallhöhe unterschätzt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 07.02.2021 um 10:52 Uhr bearbeitet
07.02.2021 - 11:30 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Hallo? Schon wach geworden?
Es verlangt keiner etwas "perfektes", im Gegenteil.... man sieht die Trainerentlassung mitten in der Saison als ein weiteres Problem..... wodurch die Aufgabe für Terzic eben schwierig ist. Was verlangt wird, irgendwie die benötigten Punkten für Platz 4 zu ergaunern. Wie er das macht, ist VÖLLIG egal. So niedrig war die Schwelle oder der Maßstab in den letzten 10 Jahren nie. Nichtmal unter Stöger. Man verlangt hier kaum etwas, man kritisiert nur.... das Terzic´s Idee nicht funktioniert, wir uns verschlechtert haben im vergleich zur Hinrunde und er einfach keine Lösungen liefert (um Spiele zu gewinnen).
Nicht 7 Spiele, wir hatten unter ihm 11 Spiele . Davon waren 6 Spiele schwach + mit schlechten Ergebnis. 3 Spiele waren gut, und 2 Spiele waren okay (alle mit zufriedenstellenden Ergebnis). In den letzten 6 Spielen, gab es jedoch 5 schwache Spiele und den ordentlichen Auftritt gegen Augsburg.
Deswegen schmeißt man NICHT mitten in der Saison einen Trainer raus, um ohne Vorbereitung eine andere Idee zu installieren, die nicht mal zum Spielermaterial passt. Das ist einfach so unglaublich schlechtes Management.... da fehlen einen die Worte.
Und Terzic hat sich das zugetraut und somit wie viele in diesen Forum, den Kader überschätzt und die Fallhöhe unterschätzt.
Zitat von daredennis7
Ich halte den gezogenen Schluss allerdings für falsch und verfrüht. Ist es so, dass man pauschal sagen kann, jetzt sind 7 Spiele rum, jetzt beherrscht ihr alle Mechanismen perfekt? Die Mannschaft hat über Jahre einen völlig anderen Fussball gespielt und hatte ganz andere Mechanismen verinnerlicht. Sowas stellst du eben nicht von jetzt auf gleich um. Es funktioniert ja auch Phasenweise immer mal gut.
Ich halte den gezogenen Schluss allerdings für falsch und verfrüht. Ist es so, dass man pauschal sagen kann, jetzt sind 7 Spiele rum, jetzt beherrscht ihr alle Mechanismen perfekt? Die Mannschaft hat über Jahre einen völlig anderen Fussball gespielt und hatte ganz andere Mechanismen verinnerlicht. Sowas stellst du eben nicht von jetzt auf gleich um. Es funktioniert ja auch Phasenweise immer mal gut.
Hallo? Schon wach geworden?
Es verlangt keiner etwas "perfektes", im Gegenteil.... man sieht die Trainerentlassung mitten in der Saison als ein weiteres Problem..... wodurch die Aufgabe für Terzic eben schwierig ist. Was verlangt wird, irgendwie die benötigten Punkten für Platz 4 zu ergaunern. Wie er das macht, ist VÖLLIG egal. So niedrig war die Schwelle oder der Maßstab in den letzten 10 Jahren nie. Nichtmal unter Stöger. Man verlangt hier kaum etwas, man kritisiert nur.... das Terzic´s Idee nicht funktioniert, wir uns verschlechtert haben im vergleich zur Hinrunde und er einfach keine Lösungen liefert (um Spiele zu gewinnen).
Nicht 7 Spiele, wir hatten unter ihm 11 Spiele . Davon waren 6 Spiele schwach + mit schlechten Ergebnis. 3 Spiele waren gut, und 2 Spiele waren okay (alle mit zufriedenstellenden Ergebnis). In den letzten 6 Spielen, gab es jedoch 5 schwache Spiele und den ordentlichen Auftritt gegen Augsburg.
Deswegen schmeißt man NICHT mitten in der Saison einen Trainer raus, um ohne Vorbereitung eine andere Idee zu installieren, die nicht mal zum Spielermaterial passt. Das ist einfach so unglaublich schlechtes Management.... da fehlen einen die Worte.
Und Terzic hat sich das zugetraut und somit wie viele in diesen Forum, den Kader überschätzt und die Fallhöhe unterschätzt.
Na ja, was soll Terzic sagen? "Ne, den Job nehm ich nicht und mit dem Kader erreichste eh nix?" Glaubt ja hoffentlich keiner.
Ansonsten bin ich aber bei dir: Unter'm Strich kann der Trainer wenig dafür, aber die Trainerentlassung war der reinste Treppenwitz unter der getroffenen Kommunikation nach außen und man hat den Laden einfach nicht im Griff. Den Spielern werden zig Alibis gegeben, anstatt, dass so Stinkstiefel wie Reus und auch die vielen anderen Nichtleister mal am gedachten Kragen gepackt und daran erinnert werden, für wen und worum sie hier spielen. Stattdessen dürfen sie öffentlich lamentieren, dass ihnen der Fußball nicht so richtig schmeckt, der zwar kein Feuerwerk war, aber immerhin für zwei zweite Plätze und einen bis dato vierten Platz gereicht hat.
Das ist armselig, aber ein vorgelebtes Problem dieses Clubs. Stattdessen hätte man sich vehement hinter den Trainer stellen, die 1:5 Niederlage und ein paar ebenso unglückliche Ergebnisse aus den bisherigen Spielen hinnehmen, sich den Mund abputzen und sagen können, dass man da zusammen wieder rauskommt - und intern entsprechend dazu passend handelt, um den Karren bis zum Saisonende durchzuzerren, anstatt drölf Experimente mitten in der schwierigsten Saison der letzten Jahre zu starten.
Favre hätte man, für Terzic oder sonst wen, schlicht und einfach zum Ende der Saison seriös verabschieden und dann alle notwendigen Weichen für eine Veränderung stellen können.
So jedoch bleiben nur blinder Aktionismus, viel heiße Luft und nullkommagarkeine Ergebnisse, die den Verein auch noch finanziell und in der Entwicklung um Jahre zurückwerfen werden.
Und dafür hat Zorc auch noch seinen Ausstieg rausgeschoben. Mehr Slapstick auf allen Ebenen geht eigentlich gar nicht auf unserem Niveau, außer man stellt noch ein paar Buddhas im Trainingszentrum auf und geht mit Klinsi ne Runde meditieren.
07.02.2021 - 12:30 Uhr
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
07.02.2021 - 12:57 Uhr
Zitat von Mitsch_1988
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Ich denke, die Einschätzungen der Spieler sind oft fragwürdig. Sie sind aber auch eben keine Trainer.
Normalerweise sollte der Trainer die Spieler aber einfangen und aufzeigen, wo die Probleme tatsächlich liegen. Ich denke, das hatte Favre bei uns nicht geschafft.
Auch glaube ich, dass das beispielsweise bei einem Hummels schwierig ist. Der wird denken, dass er weiß, wie der Fußball läuft und seine eigene Meinung vertreten (geht uns allen ja auch so
). Sehr problematisch scheint mir bei uns, dass die Meinungen der Spieler sehr viel Gehör bei unserer Führung bekommen. Dabei geht es mir explizit um Dinge, die in den Fachbereich des Trainers fallen. Also Sachen, die Spieler, meiner Meinung nach, nicht gut beurteilen können.
PS: Das ist alles recht spekulativ von mir. Aber so ist mein Eindruck.
07.02.2021 - 13:20 Uhr
Etwas Statistik von Spox:
„ Von den elf Pflichtspielen unter Trainer Terzic seit der Entlassung von Lucien Favre Mitte Dezember gewann Dortmund nur sechs, zwei davon im DFB-Pokal gegen Zweitligisten - und beim 3:2 gegen den SC Paderborn auch noch durchaus glücklich. In der Bundesliga kassiert Dortmund unter Terzic im Schnitt mehr und schießt gleichzeitig weniger Tore als unter Favre. Kein Dortmunder Trainer seit Bernd Krauss (fünf) in der Saison 1999/00 verlor von den ersten neun Bundesligaspielen mehr als Terzic (vier)“
Aber hey, die Entwicklung ist total positiv!!1
„ Von den elf Pflichtspielen unter Trainer Terzic seit der Entlassung von Lucien Favre Mitte Dezember gewann Dortmund nur sechs, zwei davon im DFB-Pokal gegen Zweitligisten - und beim 3:2 gegen den SC Paderborn auch noch durchaus glücklich. In der Bundesliga kassiert Dortmund unter Terzic im Schnitt mehr und schießt gleichzeitig weniger Tore als unter Favre. Kein Dortmunder Trainer seit Bernd Krauss (fünf) in der Saison 1999/00 verlor von den ersten neun Bundesligaspielen mehr als Terzic (vier)“
Aber hey, die Entwicklung ist total positiv!!1
07.02.2021 - 13:40 Uhr
Zitat von mba123
Ich denke, die Einschätzungen der Spieler sind oft fragwürdig. Sie sind aber auch eben keine Trainer.
Normalerweise sollte der Trainer die Spieler aber einfangen und aufzeigen, wo die Probleme tatsächlich liegen. Ich denke, das hatte Favre bei uns nicht geschafft.
Auch glaube ich, dass das beispielsweise bei einem Hummels schwierig ist. Der wird denken, dass er weiß, wie der Fußball läuft und seine eigene Meinung vertreten (geht uns allen ja auch so
).
Sehr problematisch scheint mir bei uns, dass die Meinungen der Spieler sehr viel Gehör bei unserer Führung bekommen. Dabei geht es mir explizit um Dinge, die in den Fachbereich des Trainers fallen. Also Sachen, die Spieler, meiner Meinung nach, nicht gut beurteilen können.
PS: Das ist alles recht spekulativ von mir. Aber so ist mein Eindruck.
Zitat von Mitsch_1988
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Ich denke, die Einschätzungen der Spieler sind oft fragwürdig. Sie sind aber auch eben keine Trainer.
Normalerweise sollte der Trainer die Spieler aber einfangen und aufzeigen, wo die Probleme tatsächlich liegen. Ich denke, das hatte Favre bei uns nicht geschafft.
Auch glaube ich, dass das beispielsweise bei einem Hummels schwierig ist. Der wird denken, dass er weiß, wie der Fußball läuft und seine eigene Meinung vertreten (geht uns allen ja auch so
). Sehr problematisch scheint mir bei uns, dass die Meinungen der Spieler sehr viel Gehör bei unserer Führung bekommen. Dabei geht es mir explizit um Dinge, die in den Fachbereich des Trainers fallen. Also Sachen, die Spieler, meiner Meinung nach, nicht gut beurteilen können.
PS: Das ist alles recht spekulativ von mir. Aber so ist mein Eindruck.
Da ist denke ich auch was dran. Problem ist halt, dass Du als Trainer - wie Du schonr ichtig sagst - die Spieler halt auch überzeugen musst. Trotzdem holt man sich die Probleme als sportliche Leitung ins Haus, wenn man zu sehr auf die Mannschaft hört, auch wenn deren meinung natürlich ein Indikator dafür ist, ob der Trainer sie noch erreicht.
Noch hat Terzic die Mannschaft - wengistens einige Führunggsspieler - auf seiner Seite. Aber das wird nicht so bleiben, wenn ihm nicht endlich Lösungen einfallen. Und ich bin auch nicht sicher dass alle Spieler es sonderlich zielführend finden, wie man inzischen vor sich hinrumpelt.
07.02.2021 - 13:53 Uhr
Zitat von Mitsch_1988
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Was wirklich schockiert, ist die Fehleinschätzung der Führungsetage und der Einfluss gewisser Stimmungsmacher darauf.
Es ist mMn grundsätzlich kein Problem, wenn Fangruppierungen oder einzelne Exponenten ("Experten", Spieler..) gegen Personen und Entwicklungen Stimmung machen. Und wenn sie diese am Stammtisch, öffentlich oder online vehement vertreten. Das gehört zum Fussball. Wenn diese auch oft völlig weltfremd sind. Die masslose Überschätzung des BVB-Kaders oder die wirren "Taktik-Träumereien" vieler User hier, welche dann in einer Art und Weise zu einer Hetze gegen eine Person geführt hat, die einfach nur realitätsfern und widerlich war - so what. "Experten", welche noch nie eine Mannschaft trainiert haben. - irrelevant. Einzelne Spieler, welche Trainerentscheidungen proaktiv kritisieren - sind initial eher mit Skepsis zu begegnen.
Erstaunlich ist aber, dass sich Zorc, Watzke und Co. scheinbar davon beirren liessen und eine unter dem Strich katastrophale Managemententscheidung getroffen haben. In einer AG, welche tatsächlich privatwirtschaftlich geführt wird, führen solche nachweislich falsche Entscheidungen oft zu einer Trennung.
Terzic ist in diesem Konstrukt tatsächlich die ärmste Sau. Insofern sollte er da auch nicht Ziel der Kritik sein, definitiv nicht. Auch die User hier, welche Meinungen zu Favre oder der Mannschaft wie die meine als Favre-Fanboytum und mir Ahnungslosigkeit bzgl. dem "Weltklasse-"Kader vorgeworfen haben, trifft an der Misere keine Schuld. Nur weil diese nachweislich die Situation um den Trainer und die Mannschaft völlig falsch eingeschätzt haben und nun vielleicht doch nicht jeder Gockel an der Seitenlinie eine bessere Performance hinlegt als der Ex-Trainer sind sie keine Entscheidungsträger beim BVB und demnach auch nicht dafür verantwortlich. Die "Experten" sitzen da natürlich im selben Boot.
Was hingegen die Spieler angeht, so sieht die Geschichte in meinen Augen etwas anders aus - und irgendwo schliesst sich hier auch der Kreis. Wenn ich da das Interview von Hummels gestern sehe - dann kann man erahnen, wo das Übel tatsächlich zu suchen ist. Eine dermassen groteske Fehlbeurteilung der eigenen Situation, gepaart mit dem Kalkül, als Mittäter der Meuterei gegen den Ex-Trainer nun irgendeinen Stumpfsinn zu vertreten, der seine eigene Haut rettet und die Stimmungsmache rechtfertigt, ist nicht nur erschreckend egoistisch sondern zeigt auch, dass eine Mannschaft mit solchen "Führungsspielern", welche die Richtung für junge Spieler vorgeben sollen, beinahe hoffnungslos verloren ist. Kein Wunder, dass Hummels in München nie das Standing erreicht hat, welches er für sich beansprucht und in Dortmund eine Spielwiese vorfindet, in welcher er mit seinen Ansichten offensichtlich eine Reichweite hat, die sehr gefährlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für Reus. Die beiden Vorreiter der Riege "Pseudo-"Führungsspieler.
Unter dem Strich glaube ich sogar, dass Terzic durchaus die Fähigkeiten hat, auch Bundesliga zu trainieren. In Dortmund aber geht es nun in erster Linie nicht um die Person, welche das Training führt, sondern darum, dass Spieler, welche sich mit nachweislich regelmässigen Fehleinschätzungen über Trainer und Management stellen, ganz einfach aus der Mannschaft eliminiert werden oder aber eine Führungsetage etabliert wird, welche mit solchen Spielern und deren Meinungen umgehen bzw. darauf reagieren können. Bis dahin werden weitere Trainer verschlissen und darüber philosophiert, weshalb in der Konstanz der Leistungen keinerlei Annäherung zu den Bayern gelingt.
Mag ja sein, dass Du in gewisser Weise recht hast, aber es ist teilweise auch Schwachsinn. Terzic ist eben nicht die ärmste Sau. Dass der Kader so "schwach" ist hat er zum Teil mit zu verantworten, denn dass zB Hazard so lange ausfällt ist auch zum größten Teil seine Schuld. Diese Woche hatte er Sancho auch viel zu lange drauf gelassen und ne Verletzung riskiert. Gleiches gilt für Haaland. Und statt sie gestern mal von Beginn an zu schonen und zB nen Moukoko von Beginn zu bringen, der mit den hufen scharrt und mit den beiden dann 2 starke Optionen auf der Bank zu haben, bringt er sie wieder in der Startelf, damit sie auch gg sevilla schon platt in der Startelf stehen können.
Bei Reus ist auch er es, der ihn immer wieder von Beginn an bringt.
Auf mich wirkt er schon jetzt einfach ratlos und die Art und Weise wie man die Spiele herschenkt passt mir überhaupt nicht. Klar ist es manchmal auch Pech, aber sehr oft auch individuelle Fehler (siehe 3 standardgegentore gg Gladbach oder 3 verschiedene Elfer nacheinander). Die Belastungssteuerung passt mir auch überhaupt nicht.
Und Hummels ging bei den Bayern auf dem Feld voran. Zeig mir mal den Bayer-Spieler, der es schafft in 2-3 Jahren da zum führungsspieler zu werden.
Was er gestern im Interview sagte ist sicher strittig, zum Teil aber auch richtig.
Generell sieht die Stimmung halt alles andere als gut aus und da hat er ebenfalls die Finger mit drin.
Ob die Entscheidung gegen Favre nun gut oder schlecht war vermag ich aktuell immer noch nicht zu sagen. Ich denke, dass Favre wohl noch im Amt wäre, wenn er nicht so stur in gewissen Dingen gewesen wäre.
Was mich halt stört ist, dass uns aktuell der matchplan fehlt und man selbst von Paderborn vorm eignen Tor so unter Druck gesetzt werden kann, obwohl die Lösungen mit zB langen diagonalbällen ja offensichtlich wären.
Entweder setzt das Team es nicht um, oder es bekommt die falschen Anweisungen.
Auf jeden Fall muss nun regelmäßig noch rotiert werden, wenn man nicht komplett den bach runtergehen will.
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