Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Tomminho
Nein Jo, du solltest aus meiner Sicht mal in dich gehen und hinterfragen, wie du diese Textstellen interpretierst. Was du in diesem Beitrag tust finde ich äußerst schwierig: der gesamte Beitrag ist deine Interpretation des Statements der Fanszene, die ich z.B. in jedem Punkt komplett anders sehe - und dann regst du dich über dieses Statement auf, obwohl du dich da eigentlich nur über deine Interpretation des Statements beschweren kannst. Wenn man das Statement so liest, wie du es getan hast, kann ich deine Aufregung verstehen - aber man muss es eben überhaupt nicht so lesen...
Zitat von JoRostock
Es geht nicht darum, dass sie auf den gewohnten organisierten Support verzichten. Das ist sogar sinnvoll. Das Problem daran ist, wie sie es Begründen.
Zum einen verkennen sie im Statement die aktuelle Situation "dass wir schnellstmöglich zum gewohnten Stadionerlebnis zurück gelangen."
• Volle Tribünen wird es nicht geben, bis die Pandemie vorbei ist. Mit 7500 Zuschauern haben wir schon eine hohe Zahl.
"Denn trotz aller Umstände hat der Fortbestand der Fankultur auch weiterhin für uns höchste Priorität"
Auch als Südgänger muss ich sagen: In der aktuellen Situation hat vorallem die Gesundheit die höchste Priorität. Auch mit Abstand sollte es möglich sein, ein paar Lieder zu singen und ein paar Fahnen zu schwingen. Das ist natürlich nicht dasselbe, aber immerhin ein erster Schritt. Mit etwas Vernuft, schreibt niemand so etwas.
"wir werden es nicht akzeptieren, dass die aktuelle Lage als Vorwand für einen schleichenden Repressionsprozess ausgenutzt wird."
Hier wird von der Fanszene impliziert, dass die aktuellen Maßnahmen nur deshalb bestehen, um die Fanszene auch zukünftig einzuschränken.
Die Fanszene geht also folgendermaßen an die Sache heran: Wenn der Stadionbesuch nicht sofort normalisiert wird, bedeutet dass, die DFL/der DFB wollen damit die Fans nur dauerhaft einschränken.
Das es auch an einer Pandemie liegen könnte und ein normaler Zuschauerbetrieb dafür sorgen wird, dass wir definitv wieder Geisterspiele bekommen werden, daran wird also nicht gedacht.
Ich verstehe nicht, wie man mit so einer Einstellung durchs Leben gehen kann. "Oh, die oben machen alles nur, um uns zukünftig zu unterdrücken."
Also ich würde dann irgendwann durchdrehen.
Ich kann nur hoffen, dass die Fanszene mal wirklich darüber nachdenkt, was sie da eigentlich geschrieben hat und ich bin gespannt, was all die Leute, die sich in sogenannten Hygienedemos lächerlich gemacht haben, sagen, wenn nach der Pandemie alles wieder normal wird. Obwohl: Dann lag es bestimmt nur an den Protesten.
Zitat von Presseartikel
Nicht nur lesen, sondern auch den Sinn verstehen ...
Ein Support wie wir ihn von der Süd kennen ist so nicht möglich ( Pyro, zusammen ausflippen usw ) und mehr wird da nicht für bekannt gegeben ...
Einige von euch verstehen nur nicht was Support bedeutet, weil sie sich gar nicht mit der Sache beschäftigt sondern gleich ihr Urteil bilden ...
Einmal schlecht, immer schlecht ...
Nicht immer gleich alles negativ sehen.
Und Nein, ich bin keiner von denen ...
Nicht nur lesen, sondern auch den Sinn verstehen ...
Ein Support wie wir ihn von der Süd kennen ist so nicht möglich ( Pyro, zusammen ausflippen usw ) und mehr wird da nicht für bekannt gegeben ...
Einige von euch verstehen nur nicht was Support bedeutet, weil sie sich gar nicht mit der Sache beschäftigt sondern gleich ihr Urteil bilden ...
Einmal schlecht, immer schlecht ...
Nicht immer gleich alles negativ sehen.
Und Nein, ich bin keiner von denen ...
Es geht nicht darum, dass sie auf den gewohnten organisierten Support verzichten. Das ist sogar sinnvoll. Das Problem daran ist, wie sie es Begründen.
Zum einen verkennen sie im Statement die aktuelle Situation "dass wir schnellstmöglich zum gewohnten Stadionerlebnis zurück gelangen."
• Volle Tribünen wird es nicht geben, bis die Pandemie vorbei ist. Mit 7500 Zuschauern haben wir schon eine hohe Zahl.
"Denn trotz aller Umstände hat der Fortbestand der Fankultur auch weiterhin für uns höchste Priorität"
Auch als Südgänger muss ich sagen: In der aktuellen Situation hat vorallem die Gesundheit die höchste Priorität. Auch mit Abstand sollte es möglich sein, ein paar Lieder zu singen und ein paar Fahnen zu schwingen. Das ist natürlich nicht dasselbe, aber immerhin ein erster Schritt. Mit etwas Vernuft, schreibt niemand so etwas.
"wir werden es nicht akzeptieren, dass die aktuelle Lage als Vorwand für einen schleichenden Repressionsprozess ausgenutzt wird."
Hier wird von der Fanszene impliziert, dass die aktuellen Maßnahmen nur deshalb bestehen, um die Fanszene auch zukünftig einzuschränken.
Die Fanszene geht also folgendermaßen an die Sache heran: Wenn der Stadionbesuch nicht sofort normalisiert wird, bedeutet dass, die DFL/der DFB wollen damit die Fans nur dauerhaft einschränken.
Das es auch an einer Pandemie liegen könnte und ein normaler Zuschauerbetrieb dafür sorgen wird, dass wir definitv wieder Geisterspiele bekommen werden, daran wird also nicht gedacht.
Ich verstehe nicht, wie man mit so einer Einstellung durchs Leben gehen kann. "Oh, die oben machen alles nur, um uns zukünftig zu unterdrücken."
Also ich würde dann irgendwann durchdrehen.
Ich kann nur hoffen, dass die Fanszene mal wirklich darüber nachdenkt, was sie da eigentlich geschrieben hat und ich bin gespannt, was all die Leute, die sich in sogenannten Hygienedemos lächerlich gemacht haben, sagen, wenn nach der Pandemie alles wieder normal wird. Obwohl: Dann lag es bestimmt nur an den Protesten.
Nein Jo, du solltest aus meiner Sicht mal in dich gehen und hinterfragen, wie du diese Textstellen interpretierst. Was du in diesem Beitrag tust finde ich äußerst schwierig: der gesamte Beitrag ist deine Interpretation des Statements der Fanszene, die ich z.B. in jedem Punkt komplett anders sehe - und dann regst du dich über dieses Statement auf, obwohl du dich da eigentlich nur über deine Interpretation des Statements beschweren kannst. Wenn man das Statement so liest, wie du es getan hast, kann ich deine Aufregung verstehen - aber man muss es eben überhaupt nicht so lesen...
Sicher ist es oft nicht einfach, die Verlautbarungen, Aufrufe oder Bekanntmachungen der Fanszene zu verstehen, oder gar richtig zu deuten. Mir geht es seit vielen Jahren so, meist erkenne ich in deren Schriften oder Taten nur wenig Sinnvolles. Meist lehne ich diese Dinge ab, weil sie dem Verein Schaden zufügen und einfach nur peinlich sind. Ausnahmen, ich war von manchen Choreos richtig begeistert, bestätigen da die Regel. Das ist aber alles schon etwas her.
In der aktuellen Bekanntmachung ist mir aber ein Satz in aller Klarheit aufgefallen, den man eigentlich gar nicht falsch interpretieren kann. Da steht fett gedruckt, dass die Fanszene beschlossen hat, dass man auf organisierten Support verzichtet. Man entzieht als dem ja so geliebten Verein das, wofür eine Fanszene eigentlich stehen sollte, die Unterstützung. Das ist doch eine ganz klare Aussage. Für mich allerdings erbärmlich!
Und warum macht man das? Weil das Stadion nicht rappelvoll sein darf, obwohl man doch schon vor Monaten sinngemäß gefordert hat: Keine neue Saison ohne Fans!! Fühlt man sich nicht ausreichend gehört oder nicht genügend beachtet? Was erlauben DFL, Schwesig, die Gesundheitsämter oder gar diese kleinen Coronawinzlinge? Wissen die nichts von der mächtigen Fanszene, die nun schon seit länger als ein halbes Jahr auf die Inszenierung ihrer selbst verzichten muss? Da will man dann doch wieder richtig loslegen und nicht zu zwei Drittel ausgebremst werden, auch wenn das bedeutet, dass unser Stadion unter den augenblicklichen Bedingungen zu denen mit den größten Zuschauerzahlen gehört. Nein, das reicht nicht!
Skandal!! Da muss natürlich gehandelt werden und da es ja sowieso nicht um den Verein geht, dem die Unterstützung fehlen könnte, sondern nur um die Szene selbst, wird der Verein einfach mal kurz abgestraft.
Der Verein, der sich nach Kräften um maximale Zuschauerzahlen, auch mit dem Hygienekonzept, bemüht hat.
Und da ist es schon wieder, mein fehlendes Verständnis, das mich seit vielen Jahren in Bezug auf die Fanszene begleitet.
Was ist denn passiert?
Von der Südtribüne ist unter den gegebenen Umständen schwerlich ein organisierter Support in bekannter Form vorstellbar und ebenso schwerlich sinnvoll umzusetzen. Mehr wird im Grunde durch das Statement nicht ausgedrückt. Die Beurteilung ihrer Situation sollte man auch den aktiv Beteiligten selbst überlassen.
Darüberhinaus erwirbt im OS mit dem Kauf seiner Eintrittskarte niemand das Anrecht auf Bespassung durch Dritte, abgesehen von jener durch die Goldfüsse auf dem Platz.
Dass man befürchtet, von interessierter Stelle könne die aktuell schwierige Situation für die dauerhafte Implementierung einer zusätzlichen Repressions-Stufe (Personalisierung der Karten, Gäste- und Alkoholverbot usw.) ausgenutzt werden, ist aufgrund entsprechender Äußerungen einiger Protagonisten durchaus nachvollziehbar.
Von der Südtribüne ist unter den gegebenen Umständen schwerlich ein organisierter Support in bekannter Form vorstellbar und ebenso schwerlich sinnvoll umzusetzen. Mehr wird im Grunde durch das Statement nicht ausgedrückt. Die Beurteilung ihrer Situation sollte man auch den aktiv Beteiligten selbst überlassen.
Darüberhinaus erwirbt im OS mit dem Kauf seiner Eintrittskarte niemand das Anrecht auf Bespassung durch Dritte, abgesehen von jener durch die Goldfüsse auf dem Platz.
Dass man befürchtet, von interessierter Stelle könne die aktuell schwierige Situation für die dauerhafte Implementierung einer zusätzlichen Repressions-Stufe (Personalisierung der Karten, Gäste- und Alkoholverbot usw.) ausgenutzt werden, ist aufgrund entsprechender Äußerungen einiger Protagonisten durchaus nachvollziehbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 09.09.2020 um 16:43 Uhr bearbeitet Zitat von HansaTH
Nur komisch das scheinbar auch andere User den Artikel so lesen.
Bei ihm und anderen (mich eingeschlossen) wird der Artikel so aufgefasst wie er es schreibt, bei dir ist es halt anders. Sowas gehört auch zur Meinungsfreiheit. Vielleicht sind die Formulierungen etwas zu forsch gewählt, aber ich finde es gut Sachen auch mal kritisch und direkt anzusprechen.
Zitat von Tomminho
Nein Jo, du solltest aus meiner Sicht mal in dich gehen und hinterfragen, wie du diese Textstellen interpretierst. Was du in diesem Beitrag tust finde ich äußerst schwierig: der gesamte Beitrag ist deine Interpretation des Statements der Fanszene, die ich z.B. in jedem Punkt komplett anders sehe - und dann regst du dich über dieses Statement auf, obwohl du dich da eigentlich nur über deine Interpretation des Statements beschweren kannst. Wenn man das Statement so liest, wie du es getan hast, kann ich deine Aufregung verstehen - aber man muss es eben überhaupt nicht so lesen...
Zitat von JoRostock
Es geht nicht darum, dass sie auf den gewohnten organisierten Support verzichten. Das ist sogar sinnvoll. Das Problem daran ist, wie sie es Begründen.
Zum einen verkennen sie im Statement die aktuelle Situation "dass wir schnellstmöglich zum gewohnten Stadionerlebnis zurück gelangen."
• Volle Tribünen wird es nicht geben, bis die Pandemie vorbei ist. Mit 7500 Zuschauern haben wir schon eine hohe Zahl.
"Denn trotz aller Umstände hat der Fortbestand der Fankultur auch weiterhin für uns höchste Priorität"
Auch als Südgänger muss ich sagen: In der aktuellen Situation hat vorallem die Gesundheit die höchste Priorität. Auch mit Abstand sollte es möglich sein, ein paar Lieder zu singen und ein paar Fahnen zu schwingen. Das ist natürlich nicht dasselbe, aber immerhin ein erster Schritt. Mit etwas Vernuft, schreibt niemand so etwas.
"wir werden es nicht akzeptieren, dass die aktuelle Lage als Vorwand für einen schleichenden Repressionsprozess ausgenutzt wird."
Hier wird von der Fanszene impliziert, dass die aktuellen Maßnahmen nur deshalb bestehen, um die Fanszene auch zukünftig einzuschränken.
Die Fanszene geht also folgendermaßen an die Sache heran: Wenn der Stadionbesuch nicht sofort normalisiert wird, bedeutet dass, die DFL/der DFB wollen damit die Fans nur dauerhaft einschränken.
Das es auch an einer Pandemie liegen könnte und ein normaler Zuschauerbetrieb dafür sorgen wird, dass wir definitv wieder Geisterspiele bekommen werden, daran wird also nicht gedacht.
Ich verstehe nicht, wie man mit so einer Einstellung durchs Leben gehen kann. "Oh, die oben machen alles nur, um uns zukünftig zu unterdrücken."
Also ich würde dann irgendwann durchdrehen.
Ich kann nur hoffen, dass die Fanszene mal wirklich darüber nachdenkt, was sie da eigentlich geschrieben hat und ich bin gespannt, was all die Leute, die sich in sogenannten Hygienedemos lächerlich gemacht haben, sagen, wenn nach der Pandemie alles wieder normal wird. Obwohl: Dann lag es bestimmt nur an den Protesten.
Zitat von Presseartikel
Nicht nur lesen, sondern auch den Sinn verstehen ...
Ein Support wie wir ihn von der Süd kennen ist so nicht möglich ( Pyro, zusammen ausflippen usw ) und mehr wird da nicht für bekannt gegeben ...
Einige von euch verstehen nur nicht was Support bedeutet, weil sie sich gar nicht mit der Sache beschäftigt sondern gleich ihr Urteil bilden ...
Einmal schlecht, immer schlecht ...
Nicht immer gleich alles negativ sehen.
Und Nein, ich bin keiner von denen ...
Nicht nur lesen, sondern auch den Sinn verstehen ...
Ein Support wie wir ihn von der Süd kennen ist so nicht möglich ( Pyro, zusammen ausflippen usw ) und mehr wird da nicht für bekannt gegeben ...
Einige von euch verstehen nur nicht was Support bedeutet, weil sie sich gar nicht mit der Sache beschäftigt sondern gleich ihr Urteil bilden ...
Einmal schlecht, immer schlecht ...
Nicht immer gleich alles negativ sehen.
Und Nein, ich bin keiner von denen ...
Es geht nicht darum, dass sie auf den gewohnten organisierten Support verzichten. Das ist sogar sinnvoll. Das Problem daran ist, wie sie es Begründen.
Zum einen verkennen sie im Statement die aktuelle Situation "dass wir schnellstmöglich zum gewohnten Stadionerlebnis zurück gelangen."
• Volle Tribünen wird es nicht geben, bis die Pandemie vorbei ist. Mit 7500 Zuschauern haben wir schon eine hohe Zahl.
"Denn trotz aller Umstände hat der Fortbestand der Fankultur auch weiterhin für uns höchste Priorität"
Auch als Südgänger muss ich sagen: In der aktuellen Situation hat vorallem die Gesundheit die höchste Priorität. Auch mit Abstand sollte es möglich sein, ein paar Lieder zu singen und ein paar Fahnen zu schwingen. Das ist natürlich nicht dasselbe, aber immerhin ein erster Schritt. Mit etwas Vernuft, schreibt niemand so etwas.
"wir werden es nicht akzeptieren, dass die aktuelle Lage als Vorwand für einen schleichenden Repressionsprozess ausgenutzt wird."
Hier wird von der Fanszene impliziert, dass die aktuellen Maßnahmen nur deshalb bestehen, um die Fanszene auch zukünftig einzuschränken.
Die Fanszene geht also folgendermaßen an die Sache heran: Wenn der Stadionbesuch nicht sofort normalisiert wird, bedeutet dass, die DFL/der DFB wollen damit die Fans nur dauerhaft einschränken.
Das es auch an einer Pandemie liegen könnte und ein normaler Zuschauerbetrieb dafür sorgen wird, dass wir definitv wieder Geisterspiele bekommen werden, daran wird also nicht gedacht.
Ich verstehe nicht, wie man mit so einer Einstellung durchs Leben gehen kann. "Oh, die oben machen alles nur, um uns zukünftig zu unterdrücken."
Also ich würde dann irgendwann durchdrehen.
Ich kann nur hoffen, dass die Fanszene mal wirklich darüber nachdenkt, was sie da eigentlich geschrieben hat und ich bin gespannt, was all die Leute, die sich in sogenannten Hygienedemos lächerlich gemacht haben, sagen, wenn nach der Pandemie alles wieder normal wird. Obwohl: Dann lag es bestimmt nur an den Protesten.
Nein Jo, du solltest aus meiner Sicht mal in dich gehen und hinterfragen, wie du diese Textstellen interpretierst. Was du in diesem Beitrag tust finde ich äußerst schwierig: der gesamte Beitrag ist deine Interpretation des Statements der Fanszene, die ich z.B. in jedem Punkt komplett anders sehe - und dann regst du dich über dieses Statement auf, obwohl du dich da eigentlich nur über deine Interpretation des Statements beschweren kannst. Wenn man das Statement so liest, wie du es getan hast, kann ich deine Aufregung verstehen - aber man muss es eben überhaupt nicht so lesen...
Nur komisch das scheinbar auch andere User den Artikel so lesen.
Bei ihm und anderen (mich eingeschlossen) wird der Artikel so aufgefasst wie er es schreibt, bei dir ist es halt anders. Sowas gehört auch zur Meinungsfreiheit. Vielleicht sind die Formulierungen etwas zu forsch gewählt, aber ich finde es gut Sachen auch mal kritisch und direkt anzusprechen.
Es wird halt nur problematisch, wenn sich die Kritik an Aussagen ausschließlich auf deren Interpretation bezieht - das hat dann u.U. mit den ursprünglichen Aussagen gar nichts mehr zu tun. Man kritisiert quasi seine eigene Interpretation.
Mir fehlt hier einfach wenigstens der Ansatz, nicht alles in diesem Statement als Angriff zu verstehen.
Wer wünscht sich denn nicht, dass wir schnellstmöglich zu einem "normalen" Zustand zurückkehren? Wo steht denn dort, dass man deshalb die aktuelle Lage verkennt? Der Wunsch nach der einen Sache schließt doch nicht automatisch ein, dass man etwas anderes abstreitet oder relativieren will.
Dass für die Fanszene der Erhalt der Fankultur höchste Priorität hat, ist doch selbstverständlich!? Warum muss man das mit Gesundheit gegenüberstellen, wenn es doch darum gar nicht geht. Wir sind in einer Zeit, in der organisierte Fans überhaupt keine Rolle mehr spielen, weil die Stadien leer und ihre Möglichkeiten zur Vertretung ihrer Anliegen nahezu bei Null sind. Da sollte man doch von jeder Fanszene erwarten, dass sie sich dafür einsetzt, dass das kein neuer Normalzustand wird! Dass das nicht zu Lasten der Gesundheit anderer Menschen gehen soll, steht doch außer Frage - nur wird es doch hier gar nicht damit gegenübergestellt. Das hat Jo gemacht, damit er sich dann darüber aufregen kann.
Ich kann doch das eine wollen, ohne das andere zu machen. Ich kann mich für den Erhalt der Fankultur einsetzen, ohne damit zu wollen, dass alle ins Stadion stürmen, obwohl das derzeit nicht möglich ist. Anders gesagt: ich kann doch ein langfristiges Ziel äußern, ohne damit kurzfristig unangemessene Maßnahmen zu fordern.
Genauso der Passus mit dem "schleichenden Repressionsprozess": hier impliziert Jo (nicht die Fanszene!), dass man damit meint, die aktuellen Maßnahmen würden nur der Schikane von Fanszenen dienen. Das steht dort nicht. Auch hier wird einfach zum Ausdruck gebracht, dass man sich dafür einsetzen wird, dass die aktuellen Maßnahmen kein Dauerzustand bleiben. Und wir können ja mal abwarten, ob es solche Betrebungen (zumindest in Teilen) geben wird - ich würde darauf wetten. Da kann man doch auch als Fanszene schonmal den eigenen Standpunkt klar machen, ohne dass das bedeutet, man wäre jetzt paranoid geworden und würde die aktuellen Maßnahmen nur auf sich beziehen. Auch hier gilt wieder: die eine Aussage muss nicht die andere bedeuten.
Wenn Jo also sagt, die Fanszene würde damit implizieren, dass die aktuellen Maßnahmen nur ihrer Unterdrückung dienen würden, ist das wieder Jos Interpretation dieser Aussage. Das steht da überhaupt nicht so, sondern dort steht, dass man genau das für die Zukunft verhindern will. Das bedeutet nicht, dass man das in der Gegenwart unterstellt.
Die Frage nach dem organisierten Support wurde hier bereits erörtert. Da gibt es aktuell natürlich harte organisatorische Hemmnisse, aber das heißt doch nicht (und das steht dort auch nicht), dass man die eigene Mannschaft nicht mehr anfeuern wird. Nur wird es eben anders, wie momentan doch Vieles einfach anders geworden ist. Wo ist das Problem?
Viele Fanszenen bleiben ganz fern, weil sie sagen, dass das nichts mit dem Fußball zu tun hat, den sie unterstützen wollen. Und auch da: wo ist das Problem? Gibt es ein Grundrecht auf Support durch die Fanszenen? Hat sich da mal jemand mit den Hintergründen beschäftigt? Das hat nämlich vielfach nichts mit "bockig" sein zu tun, sondern mit dem Anliegen die Ausnahme der derzeitigen Situation zu unterstreichen und weiterhin zu betonen, damit eben niemand auf die Idee kommt, für die Nach-Corona-Zeit eine neue Normalität aus der derzeitigen Situation abzuleiten.
Und auch hier gilt wieder: dass man diesen Fußball nicht so wie sonst unterstützen will, heißt doch nicht, dass man unterstellt, hier hätte jemand etwas eingefädelt, um den Fanszenen zu schaden. Es ist doch wieder nur ein klares Statement an Verantwortliche und an die Zukunft: "Das ist nicht der Fußball, wie er sein sollte, also denkt gar nicht erst darüber nach, ihn so (ähnlich) belassen zu wollen, wenn Corona vorbei ist."
Worauf ich hinaus will ist, dass diese Empörung hier größtenteils auf "Halbsätzen" beruht, die man den Aussagen der Fanszene hier unterjubelt, die sie aber gar nicht gesagt und somit vermutlich auch gar nicht gemeint haben - sonst hätten sie es ja sagen können.
Das ist aus meiner Sicht einfach nicht fair und überhaupt keine Grundlage für eine Bewertung.
@Tomminho
Und deine Kritik an meinen Aussagen beruht darauf, dass du es anders interpretierst. Warum du deshalb interpretieren an sich kritisierst, erschließt sich mir nicht.
Ein und dieselbe Aussage kann unterschiedlich interpretiert werden, aber wie bereits gesagt: Ich stehe zu meiner Interpretation und ich würde nochmal darauf hinweisen, dass, meiner Meinung nach, die Fanszene mit dem Nebensatz "Denn trotz aller Umstände" selbst den Bezug zum Gesundheitsschutz hergestellt hat und ich es damit nicht einfach so mit dem Erhalt der Fankultur gegenübergestellt habe, sondern die Fanszene selbst.
"Denn trotz aller Umstände hat der Fortbestand der Fankultur auch weiterhin für uns höchste Priorität "
Welche Umstände soll die Fanszene denn deiner Meinung nach sonst meinen? In diesem Satz steht klar geschrieben, dass die Fankultur trotz der aktuellen Situation (Gesundheitsschutz, Pandemie) wichtiger ist.
Davon auszugehen, dass jemand etwas genauso gesagt oder geschrieben haben muss, damit es so verstanden werden darf, halte ich für Naiv.
Ein Grundrecht auf Support gibt es selbstverständlich nicht. Zumindest von mir gab es in diese Richtung keine Äußerungen.
Es wäre im übrigen auch nicht die erste Äußerung der Südtribüne, bei der Kritik am Gesundheitsschutz geübt wurde.
"Hansa unterstützen- Dauerkarte kaufen, Fischbrötchen statt SPAHNferkel!" Ein Banner im August.
Komplett geschrieben in Schwarz, außer "Spahn", geschrieben in Rot (unpolitisch ist die Süd also nicht mehr).
Und deine Kritik an meinen Aussagen beruht darauf, dass du es anders interpretierst. Warum du deshalb interpretieren an sich kritisierst, erschließt sich mir nicht.
Ein und dieselbe Aussage kann unterschiedlich interpretiert werden, aber wie bereits gesagt: Ich stehe zu meiner Interpretation und ich würde nochmal darauf hinweisen, dass, meiner Meinung nach, die Fanszene mit dem Nebensatz "Denn trotz aller Umstände" selbst den Bezug zum Gesundheitsschutz hergestellt hat und ich es damit nicht einfach so mit dem Erhalt der Fankultur gegenübergestellt habe, sondern die Fanszene selbst.
"Denn trotz aller Umstände hat der Fortbestand der Fankultur auch weiterhin für uns höchste Priorität "
Welche Umstände soll die Fanszene denn deiner Meinung nach sonst meinen? In diesem Satz steht klar geschrieben, dass die Fankultur trotz der aktuellen Situation (Gesundheitsschutz, Pandemie) wichtiger ist.
Davon auszugehen, dass jemand etwas genauso gesagt oder geschrieben haben muss, damit es so verstanden werden darf, halte ich für Naiv.
Ein Grundrecht auf Support gibt es selbstverständlich nicht. Zumindest von mir gab es in diese Richtung keine Äußerungen.
Es wäre im übrigen auch nicht die erste Äußerung der Südtribüne, bei der Kritik am Gesundheitsschutz geübt wurde.
"Hansa unterstützen- Dauerkarte kaufen, Fischbrötchen statt SPAHNferkel!" Ein Banner im August.
Komplett geschrieben in Schwarz, außer "Spahn", geschrieben in Rot (unpolitisch ist die Süd also nicht mehr).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoRostock am 09.09.2020 um 19:21 Uhr bearbeitet
Ganz schönes Hin und Her auf Grund von ein paar Zeilen aus der Fanszene. Ich kann durchaus aus beiden Richtungen Argumente nachvollziehen. Wiederholen möchte ich allerdings nicht noch einmal was schon geschrieben steht.
Für mich ist jetzt die Praxis entscheidend. Wenn sich alle benehmen, die es wieder ins Stadion schaffen, dann ist das der Schlüssel zu mehr. Alle heißt dann aber nicht nur "Süd".
Die Verantwortung der Gesamtheit der Fans im Ostseestadion ist daher immens. Für Hansa, für mehr Fans, für den Sport und letztlich für die Rückkehr zur Normalität. Man hat es zu großen Teilen also selbst in der Hand.
Für mich ist jetzt die Praxis entscheidend. Wenn sich alle benehmen, die es wieder ins Stadion schaffen, dann ist das der Schlüssel zu mehr. Alle heißt dann aber nicht nur "Süd".
Die Verantwortung der Gesamtheit der Fans im Ostseestadion ist daher immens. Für Hansa, für mehr Fans, für den Sport und letztlich für die Rückkehr zur Normalität. Man hat es zu großen Teilen also selbst in der Hand.
Jedem ist es frei am Sonntag seinen Mund aufzumachen.
Über das Verhalten bzw. Gebahren der Szene kann man nur noch schmunzeln.
Wenn man selbst die eigenen hochheiligen Regeln „Alle oder keiner“ über Board wirft und sich wohl schweigend in den Block setzt.
Die Krone wird dann dem ganzen Schauspiel nur noch aufgesetzt indem man plötzlich die Führungsrolle was die Stimmung im Stadion angeht freimütig abgibt.
Aber ansonsten immer in allen Dingen teilweise auch mit Gewalt diese einfordert und omnipräsent ist. Es ist wirklich nur noch albern.
Schade vor 10 Jahren hatten wir man einer der führenden Ultraszenen in Deutschland.
Über das Verhalten bzw. Gebahren der Szene kann man nur noch schmunzeln.
Wenn man selbst die eigenen hochheiligen Regeln „Alle oder keiner“ über Board wirft und sich wohl schweigend in den Block setzt.
Die Krone wird dann dem ganzen Schauspiel nur noch aufgesetzt indem man plötzlich die Führungsrolle was die Stimmung im Stadion angeht freimütig abgibt.
Aber ansonsten immer in allen Dingen teilweise auch mit Gewalt diese einfordert und omnipräsent ist. Es ist wirklich nur noch albern.
Schade vor 10 Jahren hatten wir man einer der führenden Ultraszenen in Deutschland.
Zitat von HROyal
Jedem ist es frei am Sonntag seinen Mund aufzumachen.
Über das Verhalten bzw. Gebahren der Szene kann man nur noch schmunzeln.
Wenn man selbst die eigenen hochheiligen Regeln „Alle oder keiner“ über Board wirft und sich wohl schweigend in den Block setzt.
Die Krone wird dann dem ganzen Schauspiel nur noch aufgesetzt indem man plötzlich die Führungsrolle was die Stimmung im Stadion angeht freimütig abgibt.
Aber ansonsten immer in allen Dingen teilweise auch mit Gewalt diese einfordert und omnipräsent ist. Es ist wirklich nur noch albern.
Schade vor 10 Jahren hatten wir man einer der führenden Ultraszenen in Deutschland.
Jedem ist es frei am Sonntag seinen Mund aufzumachen.
Über das Verhalten bzw. Gebahren der Szene kann man nur noch schmunzeln.
Wenn man selbst die eigenen hochheiligen Regeln „Alle oder keiner“ über Board wirft und sich wohl schweigend in den Block setzt.
Die Krone wird dann dem ganzen Schauspiel nur noch aufgesetzt indem man plötzlich die Führungsrolle was die Stimmung im Stadion angeht freimütig abgibt.
Aber ansonsten immer in allen Dingen teilweise auch mit Gewalt diese einfordert und omnipräsent ist. Es ist wirklich nur noch albern.
Schade vor 10 Jahren hatten wir man einer der führenden Ultraszenen in Deutschland.
Eben alle oder keiner machen Support .... man muss es nur richtig interpretieren ..... albern eben. Frei nach Pipi Langstrumpf .... ich mach mir meine Ultra Welt wie sie mir gefällt ...
An alle da draußen , macht den Mund auf und zeigt denen , was ohne sie geht !
https://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-will-fanprojekten-geld-streichen-a-e9ca6eb8-235b-4f48-85da-bd43ff3e00b9?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
"Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will in seiner Präsidiumssitzung am Freitag offenbar eine Neuregelung der Finanzierung sozialpädagogischer Fanprojekte anstoßen. Nach Informationen des SPIEGEL soll in einem ersten Schritt die Fördersumme des Verbandes gedeckelt werden, ab 2024 will man sich aus der Regelfinanzierung für Einrichtungen unterhalb der Dritten Liga zurückziehen."
Eigentlich wurde es genau andersrum gefordert.
Es wäre erschreckend, wenn dies so umgesetzt wird.
"Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will in seiner Präsidiumssitzung am Freitag offenbar eine Neuregelung der Finanzierung sozialpädagogischer Fanprojekte anstoßen. Nach Informationen des SPIEGEL soll in einem ersten Schritt die Fördersumme des Verbandes gedeckelt werden, ab 2024 will man sich aus der Regelfinanzierung für Einrichtungen unterhalb der Dritten Liga zurückziehen."
Eigentlich wurde es genau andersrum gefordert.
Es wäre erschreckend, wenn dies so umgesetzt wird.
Zitat von Hanseatenjoker
Es kann passieren, dass nicht mal 5000 im Stadion sein werden, so schleppend wie der Verkauf anläuft-
Es kann passieren, dass nicht mal 5000 im Stadion sein werden, so schleppend wie der Verkauf anläuft-
Gehen die Karten eigentlich noch in den freien Verkauf? Aktuell ist ja nur der Mitgliederverkauf möglich.
Zitat von Hanseatenjoker
Es kann passieren, dass nicht mal 5000 im Stadion sein werden, so schleppend wie der Verkauf anläuft-
Es kann passieren, dass nicht mal 5000 im Stadion sein werden, so schleppend wie der Verkauf anläuft-
Irgendwie habe ich mir schon gedacht, dass die Kurzfristigkeit und eine eventuelle Unsicherheit sich bemerkbar machen könnten.
Die leichte Preissteigerung könnte auch ein Faktor sein, wobei die Steigerung an sich verständlich ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoRostock am 11.09.2020 um 11:42 Uhr bearbeitet
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