DFB-Pokal 2025/26
14.06.2025 - 08:53 Uhr
19.08.2025 - 09:12 Uhr
Zitat von running-man
Da ist sicherlich einiges Wahres dran. Aber ich glaube, dass hier auch die Fernsehtechnik mit HDTV, Ultraauflösung und zig Kameras im Stadion eine Rolle spielen. Früher fielen die Fehlentscheidungen einfach weniger auf oder es konnte nach hitziger Fan-Diskussion einfach nicht aufgeklärt werden, ob das jetzt Rot oder Gelb war, Elfmeter oder Schwalbe, Ball hinter der Linie oder nicht. Und Abseits, weil sich der Stürmer die Zehennägel nicht geschnitten hatte, gab es auch nicht. Dann hatte der Schiedsrichter halt so entschieden und der Fan musste sich zufrieden geben.
Auch die Schiedsrichter haben sich enorm weiterentwickelt, aber die Anforderungen sind enorm gestiegen. Früher konnte man in der BuLi teilweise schon froh sein, wenn der Schiri nicht betrunken war und 20 Min zu früh abpfiff (nur als Extrembeispiel, das natürlich auch für damals nicht repräsentativ war).
Spiel und insbesondere Spieldynamik haben sich in den oberen Klassen m ittlerweile so stark fortentwickelt, dass es eigentlich keine ensthafte Diskussion über das "Ob" der VAR geben dürfte. Am "Wie" muss man natürlich weiterarbeiten.
Gruß aus der Pfalz
Zitat von Klingenstaedter
Japp, das war - vor allem eben durch Willenborg - astreine Werbung für den VAR in der ersten Runde.
Aber man denke ja auch an unser erstes Ligaheimspiel - den berechtigten Elfmeter zum Siegtreffer hätte der Schiri so nicht gesehen und die rote Karte gegen Robinson war dann auch mindestens mal nicht so eindeutig wie gedacht (Pro Rot: Dynamik - Contra Rot: Fußhaltung von Robinson, Trefferbild und Ball zuerst gespielt).
Das ist schon bedenklich. Keine Ahnung, ob die Schiris schwächer werden, oder ob sie sich nur nicht in dem Maß mit dem Sport entwickeln, wie es ansonsten im Profifußball (Ausbildung der Spieler, athletisches Niveau, technische und taktische Ausbildung im Spitzenbereich) der Fall ist. Aber irgendwie geht da die Schere auseinander. Kann ja auch sein, dass es eine direkte Folge der beschriebenen Entwicklung ist - alles ist schneller geworden und die Konzentration muss über viel längere Zeiträume hochgehalten werden als es vielleicht noch vergleichsweise in den 90ern der Fall war. Und da war man ja auch in Sachen Laufleistung und Tempo gefühlte Lichtjahre weiter als etwa in den 70ern. Bei den Schiris ist da eher der Kopf die Einschränkung und vielleicht geht es einfach nicht mehr ohne technische Hilfsmittel.
Japp, das war - vor allem eben durch Willenborg - astreine Werbung für den VAR in der ersten Runde.
Aber man denke ja auch an unser erstes Ligaheimspiel - den berechtigten Elfmeter zum Siegtreffer hätte der Schiri so nicht gesehen und die rote Karte gegen Robinson war dann auch mindestens mal nicht so eindeutig wie gedacht (Pro Rot: Dynamik - Contra Rot: Fußhaltung von Robinson, Trefferbild und Ball zuerst gespielt).
Das ist schon bedenklich. Keine Ahnung, ob die Schiris schwächer werden, oder ob sie sich nur nicht in dem Maß mit dem Sport entwickeln, wie es ansonsten im Profifußball (Ausbildung der Spieler, athletisches Niveau, technische und taktische Ausbildung im Spitzenbereich) der Fall ist. Aber irgendwie geht da die Schere auseinander. Kann ja auch sein, dass es eine direkte Folge der beschriebenen Entwicklung ist - alles ist schneller geworden und die Konzentration muss über viel längere Zeiträume hochgehalten werden als es vielleicht noch vergleichsweise in den 90ern der Fall war. Und da war man ja auch in Sachen Laufleistung und Tempo gefühlte Lichtjahre weiter als etwa in den 70ern. Bei den Schiris ist da eher der Kopf die Einschränkung und vielleicht geht es einfach nicht mehr ohne technische Hilfsmittel.
Da ist sicherlich einiges Wahres dran. Aber ich glaube, dass hier auch die Fernsehtechnik mit HDTV, Ultraauflösung und zig Kameras im Stadion eine Rolle spielen. Früher fielen die Fehlentscheidungen einfach weniger auf oder es konnte nach hitziger Fan-Diskussion einfach nicht aufgeklärt werden, ob das jetzt Rot oder Gelb war, Elfmeter oder Schwalbe, Ball hinter der Linie oder nicht. Und Abseits, weil sich der Stürmer die Zehennägel nicht geschnitten hatte, gab es auch nicht. Dann hatte der Schiedsrichter halt so entschieden und der Fan musste sich zufrieden geben.
Auch die Schiedsrichter haben sich enorm weiterentwickelt, aber die Anforderungen sind enorm gestiegen. Früher konnte man in der BuLi teilweise schon froh sein, wenn der Schiri nicht betrunken war und 20 Min zu früh abpfiff (nur als Extrembeispiel, das natürlich auch für damals nicht repräsentativ war).
Spiel und insbesondere Spieldynamik haben sich in den oberen Klassen m ittlerweile so stark fortentwickelt, dass es eigentlich keine ensthafte Diskussion über das "Ob" der VAR geben dürfte. Am "Wie" muss man natürlich weiterarbeiten.
Gruß aus der Pfalz
Beim ersten Teil bin ich nicht 100% bei dir.
Ja, durch Super-Slow-Mos, Torlinientechnik, Hawkeye etc. kann man sicherlich die ein oder andere strittige Szene mehr auflösen als vor 30-40 Jahren.
Aber wenn ich mir jetzt die Fehlentscheidungen der ersten DFB-Pokalrunde anschaue, hat das glaube ich keinen großen Einfluss.
Dass z. B. das Foul an Cuoto eine klare Rote Karte ist, sehe ich auf einem schwarz-weiß 10 Zoll Loewe Opta.
Auch die zwei nicht gegebenen Elfmeter für Bochum waren klar erkennbar.
Beim zweiten Teil bin ich dann aber wieder bei dir.
Ich würde auch nicht sagen, dass die Schiedsrichter schlechter geworden sind. Ich würde aber behaupten, dass sie sich nicht im selben Tempo weiterentwickelt haben, wie es die Spieler getan haben.
Durch die gestiegene Schnelligkeit des Spiels ist es halt einfach extrem schwer geworden, als Schiedsrichter immer auf der Höhe zu sein.
Daher ist der VAR in meinen Augen ein unersetzliches Tool. Es darf hier eigentlich keine zwei Meinungen geben. Möchte ich ein ansatzweise fairer Spiel haben, muss ich den Schiedsrichter von Außen unterstützen. Ich muss ihm die Möglichkeit geben, eine Spielsituation, welche in Echtgeschwindigkeit auf dem Spielfeld faktisch kaum zu erkennen ist, nochmal bewerten zu dürfen.
In meinen Augen braucht der VAR aber noch mehr Eingriffsmöglichkeiten. Wie diese aussehen, müsste man dann schauen. Jede Spielsituation soll er natürlich auch nicht bewerten.
Außerdem sollte man sich über das Profischiedsrichtertum mal Gedanken machen.
Eigentlich kann es nicht sein, dass die Schiris alle noch einen 9to5-Job haben und dann übers Wochenende in einem Milliardenkonstrukt eine zentrale Rolle spielen.
19.08.2025 - 10:16 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
In meinen Augen braucht der VAR aber noch mehr Eingriffsmöglichkeiten. Wie diese aussehen, müsste man dann schauen. Jede Spielsituation soll er natürlich auch nicht bewerten.
In meinen Augen braucht der VAR aber noch mehr Eingriffsmöglichkeiten. Wie diese aussehen, müsste man dann schauen. Jede Spielsituation soll er natürlich auch nicht bewerten.
Ich bin eigentlich schon länger der Meinung, dass der VAR deutlich mehr Macht bekommen sollte, und zwar so, dass er über dem Schiri auf dem Platz steht. Der Schiri wäre dann quasi nur noch der Sprecher, der die Entscheidung des VAR kommuniziert.
Mal ehrlich: Warum muss der Schiri überhaupt noch zum Bildschirm rennen, um sich die Szene selbst nochmal anzuschauen? Bis er da ist, hat der VAR die Szene doch schon aus zig Perspektiven gesehen und analysiert. Das kostet nur unnötig Zeit und bringt selten neue Erkenntnisse.
Wenn der VAR eh schon alle Infos hat, warum soll der Schiri dann nochmal selbst bewerten? Das wirkt fast so, als würde man dem VAR nicht ganz vertrauen, obwohl er technisch viel besser ausgestattet ist.
Natürlich soll der VAR nicht bei jeder Kleinigkeit reinfunken, aber bei klaren Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Abseits mit Torfolge etc.) sollte er direkt entscheiden dürfen. Das würde das Spiel flüssiger machen und viele Diskussionen vermeiden.
19.08.2025 - 10:35 Uhr
Wer ein besonders starkes Augenmerk auf die rassistischen Ausfälle in Babelsberg und Leipzig legt, sollte nicht unerwähnt lassen, dass Owusu gestern nach seinem zugegebenermaßen völlig überzogenen und maßlos dummen Einsteigen im Internet massiv rassistisch beleidigt wurde. Das musste ich mal loswerden.
Ich hatte es mir gestern gespart, aber ich finde die Vorfälle in Leipzig und Babelsberg muss man differenziert betrachten. Bei unserem Spiel wurde der Täter noch während des Spiels identifiziert und entfernt. Das gesamte Stadion reagierte mit „Nazis raus!“-Rufen. Für mich gilt damit: der Fall ist schlimm und was ich von der Person halte, behalte ich für mich, die Struktur funktioniert aber. Die Mehrheit hat sich klar und lautstark gegen diese Einzelperson gestellt.
Die Situation bei der „Loksche“ stellt sich gänzlich anders da. Der Täter wurde nicht identifiziert und sogar seitens des Vereins erfolgte eine Aussage, die man schon als Täter-Opfer-Umkehr bezeichnen könnte. Man habe keine Zeugen für diese Aussage finden können, ein MA, der sich in der Nähe befand, hat nichts hören können. In Kommentaren auf Instagram habe ich lesen können, dass betreffende Personen wohl mindestens in der Fanszene bekannt sind, sicherlich auch innerhalb des Vereins. Dennoch wird da seit Jahren nichts getan. Noch schlimmer finde ich allerdings die Reaktion des Publikums: der Spieler wurde über die restlichen 100 Minuten Spielzeit ausgepfiffen. Ich habe sogar gelesen, dass alle dunkelhäutigen Spieler ausgepfiffen wurden. Das zeigt ein absolut anderes Bild und bestätigt das, was ich auch mit früheren Lok-Fans aus meiner Freundeskreis danach besprochen habe:
Es sind 3 Personen, die schon seit Kindesbeinen mit Lok/VfB verbunden sind, sich jedoch entweder räumlich aus Leipzig oder insgesamt vom Fußball entfernt haben. Sie waren vor 2 Jahren gegen Frankfurt da und haben dort eine extrem aufgeheizte und radikale Stimmung wahrgenommen und auch eindeutige Kommentare gehört. Seitdem gehen diese Personen nicht mehr nach Leipzig-Probsteida.
Wir sind uns gemeinsam sicher, dass bei unter den Lok-Fans mindestens 25% Rechte sind. Bei den Umfrageergebnissen der AfD in Leipzig und vor allem im Umland kann das nicht überraschen, vor allem wenn man bedenkt, dass bei Chemie unter 5% rechte sein werden. Der österreichische Klub bildet meiner Wahrnehmung nach einfach das komplette Spektrum ab. Dann hast du noch 25-50% der Leute, die für dieses Gedankengut offen sind und einfach Mitläufer. Dass der Rest im Stadion nicht laut wird, kann ich aufgrund des Auftretens und des Aussehen der Rechten nachvollziehen. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann: dass man sich dort als aufgeklärter Mensch immer noch blicken lassen kann, auch wenn sich die entsprechenden Strukturen seit Jahren nicht verbessern.
Im übrigen unterstelle ich den handelnden Personen bei Lok ausdrücklich nicht, dass sie dieses Weltbild teilen. Allerdings wurden entsprechende Strukturen in der Fanszene noch nie bekämpft und da muss definitiv etwas passieren.
Was der Fall aus Essen zeigt: diese Probleme haben wir überall. Als in Leipzig lebender linker Mensch wird mir Angst und Bange vor den nächsten Wahlen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Aber auch in den alten Bundesländern wird die AfD immer stärker und wie man bei Lok sieht: unsagbares wird sagbar.
Ich hatte es mir gestern gespart, aber ich finde die Vorfälle in Leipzig und Babelsberg muss man differenziert betrachten. Bei unserem Spiel wurde der Täter noch während des Spiels identifiziert und entfernt. Das gesamte Stadion reagierte mit „Nazis raus!“-Rufen. Für mich gilt damit: der Fall ist schlimm und was ich von der Person halte, behalte ich für mich, die Struktur funktioniert aber. Die Mehrheit hat sich klar und lautstark gegen diese Einzelperson gestellt.
Die Situation bei der „Loksche“ stellt sich gänzlich anders da. Der Täter wurde nicht identifiziert und sogar seitens des Vereins erfolgte eine Aussage, die man schon als Täter-Opfer-Umkehr bezeichnen könnte. Man habe keine Zeugen für diese Aussage finden können, ein MA, der sich in der Nähe befand, hat nichts hören können. In Kommentaren auf Instagram habe ich lesen können, dass betreffende Personen wohl mindestens in der Fanszene bekannt sind, sicherlich auch innerhalb des Vereins. Dennoch wird da seit Jahren nichts getan. Noch schlimmer finde ich allerdings die Reaktion des Publikums: der Spieler wurde über die restlichen 100 Minuten Spielzeit ausgepfiffen. Ich habe sogar gelesen, dass alle dunkelhäutigen Spieler ausgepfiffen wurden. Das zeigt ein absolut anderes Bild und bestätigt das, was ich auch mit früheren Lok-Fans aus meiner Freundeskreis danach besprochen habe:
Es sind 3 Personen, die schon seit Kindesbeinen mit Lok/VfB verbunden sind, sich jedoch entweder räumlich aus Leipzig oder insgesamt vom Fußball entfernt haben. Sie waren vor 2 Jahren gegen Frankfurt da und haben dort eine extrem aufgeheizte und radikale Stimmung wahrgenommen und auch eindeutige Kommentare gehört. Seitdem gehen diese Personen nicht mehr nach Leipzig-Probsteida.
Wir sind uns gemeinsam sicher, dass bei unter den Lok-Fans mindestens 25% Rechte sind. Bei den Umfrageergebnissen der AfD in Leipzig und vor allem im Umland kann das nicht überraschen, vor allem wenn man bedenkt, dass bei Chemie unter 5% rechte sein werden. Der österreichische Klub bildet meiner Wahrnehmung nach einfach das komplette Spektrum ab. Dann hast du noch 25-50% der Leute, die für dieses Gedankengut offen sind und einfach Mitläufer. Dass der Rest im Stadion nicht laut wird, kann ich aufgrund des Auftretens und des Aussehen der Rechten nachvollziehen. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann: dass man sich dort als aufgeklärter Mensch immer noch blicken lassen kann, auch wenn sich die entsprechenden Strukturen seit Jahren nicht verbessern.
Im übrigen unterstelle ich den handelnden Personen bei Lok ausdrücklich nicht, dass sie dieses Weltbild teilen. Allerdings wurden entsprechende Strukturen in der Fanszene noch nie bekämpft und da muss definitiv etwas passieren.
Was der Fall aus Essen zeigt: diese Probleme haben wir überall. Als in Leipzig lebender linker Mensch wird mir Angst und Bange vor den nächsten Wahlen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Aber auch in den alten Bundesländern wird die AfD immer stärker und wie man bei Lok sieht: unsagbares wird sagbar.
19.08.2025 - 10:36 Uhr
Vielleicht sollte man auch 2 Schiedsrichter einstellen, einen pro Feldseite. Das Spiel ist nunmal erheblich schneller geworden. Da kommt so ein Schiedsrichter teilweise gar nicht mehr mit und muss dennoch immer auf der Höhe sein. Ist er körperlich am Limit, passieren nunmal mehr Fehler -> ist bei den Spielern ja auch nicht anders. Wenn ein Schiedsrichter jetzt nur noch eine Hälfte abdecken muss, würde das mMn vorteilhaft sein.
Problem ist natürlich, dass man ohnehin schon zu wenig Schiedsrichter hat und diese dann gegebenenfalls in einem Spiel verschieden strenge Linien anwenden, was dann in der Auslegung sehr problematisch werden könnte, sich aber eventuell im Spiel dann wieder ausgleicht.
Problem ist natürlich, dass man ohnehin schon zu wenig Schiedsrichter hat und diese dann gegebenenfalls in einem Spiel verschieden strenge Linien anwenden, was dann in der Auslegung sehr problematisch werden könnte, sich aber eventuell im Spiel dann wieder ausgleicht.
19.08.2025 - 12:10 Uhr
Zitat von Pasi11
Vielleicht sollte man auch 2 Schiedsrichter einstellen, einen pro Feldseite. Das Spiel ist nunmal erheblich schneller geworden. Da kommt so ein Schiedsrichter teilweise gar nicht mehr mit und muss dennoch immer auf der Höhe sein. Ist er körperlich am Limit, passieren nunmal mehr Fehler -> ist bei den Spielern ja auch nicht anders. Wenn ein Schiedsrichter jetzt nur noch eine Hälfte abdecken muss, würde das mMn vorteilhaft sein.
Problem ist natürlich, dass man ohnehin schon zu wenig Schiedsrichter hat und diese dann gegebenenfalls in einem Spiel verschieden strenge Linien anwenden, was dann in der Auslegung sehr problematisch werden könnte, sich aber eventuell im Spiel dann wieder ausgleicht.
Vielleicht sollte man auch 2 Schiedsrichter einstellen, einen pro Feldseite. Das Spiel ist nunmal erheblich schneller geworden. Da kommt so ein Schiedsrichter teilweise gar nicht mehr mit und muss dennoch immer auf der Höhe sein. Ist er körperlich am Limit, passieren nunmal mehr Fehler -> ist bei den Spielern ja auch nicht anders. Wenn ein Schiedsrichter jetzt nur noch eine Hälfte abdecken muss, würde das mMn vorteilhaft sein.
Problem ist natürlich, dass man ohnehin schon zu wenig Schiedsrichter hat und diese dann gegebenenfalls in einem Spiel verschieden strenge Linien anwenden, was dann in der Auslegung sehr problematisch werden könnte, sich aber eventuell im Spiel dann wieder ausgleicht.
Grundsätzlich ein guter Ansatz, wobei ich aber da auch auf die Linienrichter hinweisen muss.
Meinem Gefühl nach nehmen die viel zu wenig Einfluss auf die Geschehnisse auf dem Platz.
Eigentlich nutzt man das vorhandene Personal zu wenig bzw. lassen die Linienschiedsrichter dem SR auf dem Platz etwas im Stich.
Es gab doch bereits Einblicke bei den Unparteiischen und da gab's eine Aussage, die schon interessant war.
"Heute brauche ich eure Unterstützung mehr als sonst"
(den genauen O-Ton kann ich leider nicht mehr wiedergeben)
Vielleicht sollte man erst mal versuchen, das vorhandene Personal besser in die Verantwortung zu nehmen...
Ob's was bringt? Keine Ahnung.
Jedenfalls gehe ich da mit, dass ein SR mittlerweile an seine Grenzen kommt, u.a. auch mit VAR, Stadiondurchsagen und was sonst noch zu leisten ist, was vor 20 Jahren nicht der Fall war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pacman am 19.08.2025 um 12:10 Uhr bearbeitet
19.08.2025 - 12:14 Uhr
Alle Jahre wieder: Ich finds unfassbar dämlich, Das Supercup und DFB Pokal zeitgleich ausgetragen werden. Jetzt muss man noch fast 2 Wochen auf die Auslosung warten und man hat jetzt auch im Pokal das Gefühl einer „Zweiklassengesellschaft“: Stuttgart und der FCB bekommen eine „Sonderwurst“. Ich fände es schon besser, wenn die erste Pokalrunde an einem Wochenende ausgetragen würde. Das ist der Basis-naheste Wettbewerb mit Profi-Beteiligung.
19.08.2025 - 12:40 Uhr
Zitat von nordishLautrer
Alle Jahre wieder: Ich finds unfassbar dämlich, Das Supercup und DFB Pokal zeitgleich ausgetragen werden. Jetzt muss man noch fast 2 Wochen auf die Auslosung warten und man hat jetzt auch im Pokal das Gefühl einer „Zweiklassengesellschaft“: Stuttgart und der FCB bekommen eine „Sonderwurst“. Ich fände es schon besser, wenn die erste Pokalrunde an einem Wochenende ausgetragen würde. Das ist der Basis-naheste Wettbewerb mit Profi-Beteiligung.
Alle Jahre wieder: Ich finds unfassbar dämlich, Das Supercup und DFB Pokal zeitgleich ausgetragen werden. Jetzt muss man noch fast 2 Wochen auf die Auslosung warten und man hat jetzt auch im Pokal das Gefühl einer „Zweiklassengesellschaft“: Stuttgart und der FCB bekommen eine „Sonderwurst“. Ich fände es schon besser, wenn die erste Pokalrunde an einem Wochenende ausgetragen würde. Das ist der Basis-naheste Wettbewerb mit Profi-Beteiligung.
Habe ehrlich gesagt auch eher weniger Verständnis für diese Ansetzung. Zumal der Pokal auch davon lebt, dass die „großen“ Bundesligisten bis dato kein Pflichtspiel hatten. Die unterklassigen Teams aber teilweise schon 2–3 Spiele in der Liga absolviert haben. Ich möchte keine Lanze für die allseits geliebten Mainzer brechen, aber es ist für umso unverständlicher, wieso ihr Antrag auf Spielverlegung dann abgelehnt wurde. Im Interesse der DFL sollte doch durchaus sein, dass die Teams auch international möglichst lange vertreten sind. Da man sowieso für Stuttgart und die Bayern das ganze nach hinten verlegt, wäre es doch sicher auch für die Mainzer möglich gewesen.
Mehr Konsequenz wäre durchaus angebracht.
19.08.2025 - 13:36 Uhr
Zitat von Torpedo99
Habe ehrlich gesagt auch eher weniger Verständnis für diese Ansetzung. Zumal der Pokal auch davon lebt, dass die „großen“ Bundesligisten bis dato kein Pflichtspiel hatten. Die unterklassigen Teams aber teilweise schon 2–3 Spiele in der Liga absolviert haben. Ich möchte keine Lanze für die allseits geliebten Mainzer brechen, aber es ist für umso unverständlicher, wieso ihr Antrag auf Spielverlegung dann abgelehnt wurde. Im Interesse der DFL sollte doch durchaus sein, dass die Teams auch international möglichst lange vertreten sind. Da man sowieso für Stuttgart und die Bayern das ganze nach hinten verlegt, wäre es doch sicher auch für die Mainzer möglich gewesen.
Mehr Konsequenz wäre durchaus angebracht.
Zitat von nordishLautrer
Alle Jahre wieder: Ich finds unfassbar dämlich, Das Supercup und DFB Pokal zeitgleich ausgetragen werden. Jetzt muss man noch fast 2 Wochen auf die Auslosung warten und man hat jetzt auch im Pokal das Gefühl einer „Zweiklassengesellschaft“: Stuttgart und der FCB bekommen eine „Sonderwurst“. Ich fände es schon besser, wenn die erste Pokalrunde an einem Wochenende ausgetragen würde. Das ist der Basis-naheste Wettbewerb mit Profi-Beteiligung.
Alle Jahre wieder: Ich finds unfassbar dämlich, Das Supercup und DFB Pokal zeitgleich ausgetragen werden. Jetzt muss man noch fast 2 Wochen auf die Auslosung warten und man hat jetzt auch im Pokal das Gefühl einer „Zweiklassengesellschaft“: Stuttgart und der FCB bekommen eine „Sonderwurst“. Ich fände es schon besser, wenn die erste Pokalrunde an einem Wochenende ausgetragen würde. Das ist der Basis-naheste Wettbewerb mit Profi-Beteiligung.
Habe ehrlich gesagt auch eher weniger Verständnis für diese Ansetzung. Zumal der Pokal auch davon lebt, dass die „großen“ Bundesligisten bis dato kein Pflichtspiel hatten. Die unterklassigen Teams aber teilweise schon 2–3 Spiele in der Liga absolviert haben. Ich möchte keine Lanze für die allseits geliebten Mainzer brechen, aber es ist für umso unverständlicher, wieso ihr Antrag auf Spielverlegung dann abgelehnt wurde. Im Interesse der DFL sollte doch durchaus sein, dass die Teams auch international möglichst lange vertreten sind. Da man sowieso für Stuttgart und die Bayern das ganze nach hinten verlegt, wäre es doch sicher auch für die Mainzer möglich gewesen.
Mehr Konsequenz wäre durchaus angebracht.
Lt. Heidel wurde der Antrag auf Spielverlegung ja nicht einmal abgelehnt, es wurde schlicht ignoriert. Das ist ja das eigentlich freche...
Dieses ganze Primborium mit Super-Cup parallel zu DFB-Pokal ist schlicht und ergreifend dieser unsäglichen Terminflut geschuldet. Du hattest nach der Saison das Nations-League Final Four, dann die Klub-WM, dann Urlaub und die Vorbereitung war für die Großen eh schon extrem kurz, da gibt es als Alternative nur den ersten Bundesspieltag auseinander zu reißen. Aber damit machst dir dann eine andere Baustelle auf.
19.08.2025 - 14:09 Uhr
Zitat von pacman
Grundsätzlich ein guter Ansatz, wobei ich aber da auch auf die Linienrichter hinweisen muss.
Meinem Gefühl nach nehmen die viel zu wenig Einfluss auf die Geschehnisse auf dem Platz.
Eigentlich nutzt man das vorhandene Personal zu wenig bzw. lassen die Linienschiedsrichter dem SR auf dem Platz etwas im Stich.
Es gab doch bereits Einblicke bei den Unparteiischen und da gab's eine Aussage, die schon interessant war.
"Heute brauche ich eure Unterstützung mehr als sonst"
(den genauen O-Ton kann ich leider nicht mehr wiedergeben)
Vielleicht sollte man erst mal versuchen, das vorhandene Personal besser in die Verantwortung zu nehmen...
Ob's was bringt? Keine Ahnung.
Jedenfalls gehe ich da mit, dass ein SR mittlerweile an seine Grenzen kommt, u.a. auch mit VAR, Stadiondurchsagen und was sonst noch zu leisten ist, was vor 20 Jahren nicht der Fall war.
Zitat von Pasi11
Vielleicht sollte man auch 2 Schiedsrichter einstellen, einen pro Feldseite. Das Spiel ist nunmal erheblich schneller geworden. Da kommt so ein Schiedsrichter teilweise gar nicht mehr mit und muss dennoch immer auf der Höhe sein. Ist er körperlich am Limit, passieren nunmal mehr Fehler -> ist bei den Spielern ja auch nicht anders. Wenn ein Schiedsrichter jetzt nur noch eine Hälfte abdecken muss, würde das mMn vorteilhaft sein.
Problem ist natürlich, dass man ohnehin schon zu wenig Schiedsrichter hat und diese dann gegebenenfalls in einem Spiel verschieden strenge Linien anwenden, was dann in der Auslegung sehr problematisch werden könnte, sich aber eventuell im Spiel dann wieder ausgleicht.
Vielleicht sollte man auch 2 Schiedsrichter einstellen, einen pro Feldseite. Das Spiel ist nunmal erheblich schneller geworden. Da kommt so ein Schiedsrichter teilweise gar nicht mehr mit und muss dennoch immer auf der Höhe sein. Ist er körperlich am Limit, passieren nunmal mehr Fehler -> ist bei den Spielern ja auch nicht anders. Wenn ein Schiedsrichter jetzt nur noch eine Hälfte abdecken muss, würde das mMn vorteilhaft sein.
Problem ist natürlich, dass man ohnehin schon zu wenig Schiedsrichter hat und diese dann gegebenenfalls in einem Spiel verschieden strenge Linien anwenden, was dann in der Auslegung sehr problematisch werden könnte, sich aber eventuell im Spiel dann wieder ausgleicht.
Grundsätzlich ein guter Ansatz, wobei ich aber da auch auf die Linienrichter hinweisen muss.
Meinem Gefühl nach nehmen die viel zu wenig Einfluss auf die Geschehnisse auf dem Platz.
Eigentlich nutzt man das vorhandene Personal zu wenig bzw. lassen die Linienschiedsrichter dem SR auf dem Platz etwas im Stich.
Es gab doch bereits Einblicke bei den Unparteiischen und da gab's eine Aussage, die schon interessant war.
"Heute brauche ich eure Unterstützung mehr als sonst"
(den genauen O-Ton kann ich leider nicht mehr wiedergeben)
Vielleicht sollte man erst mal versuchen, das vorhandene Personal besser in die Verantwortung zu nehmen...
Ob's was bringt? Keine Ahnung.
Jedenfalls gehe ich da mit, dass ein SR mittlerweile an seine Grenzen kommt, u.a. auch mit VAR, Stadiondurchsagen und was sonst noch zu leisten ist, was vor 20 Jahren nicht der Fall war.
Im VAR Zeitalter kann man auch Mal die Frage stellen, welchen Sinn dort die Linienrichter noch haben?
Das hat jetzt weniger mit dem DFB Pokal zu tun, da es dort keinen VAR gibt(zumindest in den frühen Runden), aber ich finde darüber könnte man sich auch Mal Gedanken machen.
26.08.2025 - 21:22 Uhr
Krasser Bock gerade vom VFB Torwart … auch selten gesehen auf dem Level …. Und schon 1:1
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