| Geburtsdatum | 01.08.1962 |
|---|---|
| Alter | 64 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Dank u wel, Gertjan!
22.12.2014 - 14:53 Uhr
13.07.2017 - 17:51 Uhr
Zitat von Hop22
Ich finde es bemerkenswert, dass Verbeek von so vielen Leuten immer noch verteidigt wird. Klar, gibt es in dieser uniformierten Gesellschaft immer weniger unabhängige "Typen", aber ihn jetzt positiv als "knorrig", "authentisch" und "ehrlich" zu bezeichnen - sorry, aber aus meiner Sicht trifft das die Sache nicht. Ich würde ihn eher als "autoritär", "egozentrisch" und "beratungsresistent" bezeichnen. Er hat sich im Verein in den vergangenen Jahren nahezu jeden Mitarbeiter zum Feind gemacht. Das Binnenklima war am Ende vergiftet. Dass er auf dem Weg auch dafür gesorgt hat, dass wichtige Missstände behoben werden, liegt in der Natur der Sache, daneben hat er aber auch sehr vieles zerstört, was funktioniert hat.
Für mich klingt die Sache eher so, dass er seine Freistellung bewusst in Kauf genommen und eventuell sogar provoziert hat. Natürlich ging der vorgezogene Trainingsauftakt auf seine Kappe, hat er Abläufe verändert, ohne sie mit auch nur irgendeinem Mitarbeiter abzusprechen etc. Wie will man denn mit einem Menschen zusammenarbeiten und Vertrauen aufbauen, wenn man sich auf nichts verlassen kann?
Ich finde es auch zum Kotzen, dass Verbeek nicht mehr Trainer ist, weil ich glaube, dass wir in dieser Saison auch mit ihm den nächsten Schritt hätten machen können. Noch schlimmer finde ich aber, dass er selbst anscheinend nicht bereit war, auch nur einen Millimeter von seiner autoritären und egoistischen Linie abzuweichen, um den Dialog zu suchen. Ich persönlich hätte auf Dauer jedenfalls keinen Bock, unter einem Chef zu arbeiten, der so tickt.
Ich glaube jedenfalls, dass Verbeek gewusst hat, dass es so nicht lange weitergehen wird und sein Führungsstil ihn den Job kosten würde. Er hat es aber immer weiter ausgereizt und das finde ich unprofessionell.
Zitat von Thordur
Sehr guter Artikel, der mich wieder wütend macht.
Mir ist der knurrige ehrliche Friese hundertmal lieber als andere Trainertypen. Vor der Vertragsverlängerung sowohl des Trainers als auch der Spieler wusste man, was einen erwartet. Insofern kann ich die Entlassung, zumal zu diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht nachvollziehen. Und wenn ich höre, dir Spieler haben sich beschwert, dann platzt mir erst recht der Kragen. Wenn ihnen was nicht passt, dann muss man persönliche Konsequenzen ziehen und nicht die Demission des Trainers vorantreiben.
Solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft immer weniger. Ich finde es verdammt schade; für mich , für den Verein und für den Aufstieg.
Zitat von realHST
Wer Interesse hat, kann gerne mal lesen. Über Kommentare, Feedback usw würde ich mich sehr freuen. Für mich war der Artikel auch eine Herzensangelegenheit!
Quelle: einsachtvieracht.de
Staunen, Fassungslosigkeit – nicht wenige werden sich am Dienstagmorgen ungläubig die Augen gerieben haben, als die Entlassung von Gertjan Verbeek die Runde machte. Wohl kaum jemand hatte mit solch einem abrupten Abgang des akribischen und bisweilen sportlich erfolgreichen Trainers gerechnet.
Nun ist Verbeek in Bochum Geschichte, dennoch möchte ich diese Person, die wohl kaum weniger polarisieren könnte, unter Einbezug der aktuellen Ereignisse näher vorstellen.
Ich habe mir die Mühe gemacht einen sehr ausführlichen Artikel über Verbeek, sein Verhältnis zu dem Medien und seine Trainerkarierre im Kontext zu den aktuellen Ereignissen zu erfassen. Nun ist Verbeek in Bochum Geschichte, dennoch möchte ich diese Person, die wohl kaum weniger polarisieren könnte, unter Einbezug der aktuellen Ereignisse näher vorstellen.
Wer Interesse hat, kann gerne mal lesen. Über Kommentare, Feedback usw würde ich mich sehr freuen. Für mich war der Artikel auch eine Herzensangelegenheit!
Sehr guter Artikel, der mich wieder wütend macht.
Mir ist der knurrige ehrliche Friese hundertmal lieber als andere Trainertypen. Vor der Vertragsverlängerung sowohl des Trainers als auch der Spieler wusste man, was einen erwartet. Insofern kann ich die Entlassung, zumal zu diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht nachvollziehen. Und wenn ich höre, dir Spieler haben sich beschwert, dann platzt mir erst recht der Kragen. Wenn ihnen was nicht passt, dann muss man persönliche Konsequenzen ziehen und nicht die Demission des Trainers vorantreiben.
Solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft immer weniger. Ich finde es verdammt schade; für mich , für den Verein und für den Aufstieg.
Ich finde es bemerkenswert, dass Verbeek von so vielen Leuten immer noch verteidigt wird. Klar, gibt es in dieser uniformierten Gesellschaft immer weniger unabhängige "Typen", aber ihn jetzt positiv als "knorrig", "authentisch" und "ehrlich" zu bezeichnen - sorry, aber aus meiner Sicht trifft das die Sache nicht. Ich würde ihn eher als "autoritär", "egozentrisch" und "beratungsresistent" bezeichnen. Er hat sich im Verein in den vergangenen Jahren nahezu jeden Mitarbeiter zum Feind gemacht. Das Binnenklima war am Ende vergiftet. Dass er auf dem Weg auch dafür gesorgt hat, dass wichtige Missstände behoben werden, liegt in der Natur der Sache, daneben hat er aber auch sehr vieles zerstört, was funktioniert hat.
Für mich klingt die Sache eher so, dass er seine Freistellung bewusst in Kauf genommen und eventuell sogar provoziert hat. Natürlich ging der vorgezogene Trainingsauftakt auf seine Kappe, hat er Abläufe verändert, ohne sie mit auch nur irgendeinem Mitarbeiter abzusprechen etc. Wie will man denn mit einem Menschen zusammenarbeiten und Vertrauen aufbauen, wenn man sich auf nichts verlassen kann?
Ich finde es auch zum Kotzen, dass Verbeek nicht mehr Trainer ist, weil ich glaube, dass wir in dieser Saison auch mit ihm den nächsten Schritt hätten machen können. Noch schlimmer finde ich aber, dass er selbst anscheinend nicht bereit war, auch nur einen Millimeter von seiner autoritären und egoistischen Linie abzuweichen, um den Dialog zu suchen. Ich persönlich hätte auf Dauer jedenfalls keinen Bock, unter einem Chef zu arbeiten, der so tickt.
Ich glaube jedenfalls, dass Verbeek gewusst hat, dass es so nicht lange weitergehen wird und sein Führungsstil ihn den Job kosten würde. Er hat es aber immer weiter ausgereizt und das finde ich unprofessionell.
Woher nimmst du die Informationen ?Das sind deine Spekulationen . Zudem noch sehr fantasievoll .
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Und Ehrlichkeit ist bei den meisten Menschen zum Glück positiv besetzt
13.07.2017 - 18:08 Uhr
Zitat von Thordur
Woher nimmst du die Informationen ?Das sind deine Spekulationen . Zudem noch sehr fantasievoll .
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Und Ehrlichkeit ist bei den meisten Menschen zum Glück positiv besetzt
Zitat von Hop22
Ich finde es bemerkenswert, dass Verbeek von so vielen Leuten immer noch verteidigt wird. Klar, gibt es in dieser uniformierten Gesellschaft immer weniger unabhängige "Typen", aber ihn jetzt positiv als "knorrig", "authentisch" und "ehrlich" zu bezeichnen - sorry, aber aus meiner Sicht trifft das die Sache nicht. Ich würde ihn eher als "autoritär", "egozentrisch" und "beratungsresistent" bezeichnen. Er hat sich im Verein in den vergangenen Jahren nahezu jeden Mitarbeiter zum Feind gemacht. Das Binnenklima war am Ende vergiftet. Dass er auf dem Weg auch dafür gesorgt hat, dass wichtige Missstände behoben werden, liegt in der Natur der Sache, daneben hat er aber auch sehr vieles zerstört, was funktioniert hat.
Für mich klingt die Sache eher so, dass er seine Freistellung bewusst in Kauf genommen und eventuell sogar provoziert hat. Natürlich ging der vorgezogene Trainingsauftakt auf seine Kappe, hat er Abläufe verändert, ohne sie mit auch nur irgendeinem Mitarbeiter abzusprechen etc. Wie will man denn mit einem Menschen zusammenarbeiten und Vertrauen aufbauen, wenn man sich auf nichts verlassen kann?
Ich finde es auch zum Kotzen, dass Verbeek nicht mehr Trainer ist, weil ich glaube, dass wir in dieser Saison auch mit ihm den nächsten Schritt hätten machen können. Noch schlimmer finde ich aber, dass er selbst anscheinend nicht bereit war, auch nur einen Millimeter von seiner autoritären und egoistischen Linie abzuweichen, um den Dialog zu suchen. Ich persönlich hätte auf Dauer jedenfalls keinen Bock, unter einem Chef zu arbeiten, der so tickt.
Ich glaube jedenfalls, dass Verbeek gewusst hat, dass es so nicht lange weitergehen wird und sein Führungsstil ihn den Job kosten würde. Er hat es aber immer weiter ausgereizt und das finde ich unprofessionell.
Zitat von Thordur
Sehr guter Artikel, der mich wieder wütend macht.
Mir ist der knurrige ehrliche Friese hundertmal lieber als andere Trainertypen. Vor der Vertragsverlängerung sowohl des Trainers als auch der Spieler wusste man, was einen erwartet. Insofern kann ich die Entlassung, zumal zu diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht nachvollziehen. Und wenn ich höre, dir Spieler haben sich beschwert, dann platzt mir erst recht der Kragen. Wenn ihnen was nicht passt, dann muss man persönliche Konsequenzen ziehen und nicht die Demission des Trainers vorantreiben.
Solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft immer weniger. Ich finde es verdammt schade; für mich , für den Verein und für den Aufstieg.
Zitat von realHST
Wer Interesse hat, kann gerne mal lesen. Über Kommentare, Feedback usw würde ich mich sehr freuen. Für mich war der Artikel auch eine Herzensangelegenheit!
Quelle: einsachtvieracht.de
Staunen, Fassungslosigkeit – nicht wenige werden sich am Dienstagmorgen ungläubig die Augen gerieben haben, als die Entlassung von Gertjan Verbeek die Runde machte. Wohl kaum jemand hatte mit solch einem abrupten Abgang des akribischen und bisweilen sportlich erfolgreichen Trainers gerechnet.
Nun ist Verbeek in Bochum Geschichte, dennoch möchte ich diese Person, die wohl kaum weniger polarisieren könnte, unter Einbezug der aktuellen Ereignisse näher vorstellen.
Ich habe mir die Mühe gemacht einen sehr ausführlichen Artikel über Verbeek, sein Verhältnis zu dem Medien und seine Trainerkarierre im Kontext zu den aktuellen Ereignissen zu erfassen. Nun ist Verbeek in Bochum Geschichte, dennoch möchte ich diese Person, die wohl kaum weniger polarisieren könnte, unter Einbezug der aktuellen Ereignisse näher vorstellen.
Wer Interesse hat, kann gerne mal lesen. Über Kommentare, Feedback usw würde ich mich sehr freuen. Für mich war der Artikel auch eine Herzensangelegenheit!
Sehr guter Artikel, der mich wieder wütend macht.
Mir ist der knurrige ehrliche Friese hundertmal lieber als andere Trainertypen. Vor der Vertragsverlängerung sowohl des Trainers als auch der Spieler wusste man, was einen erwartet. Insofern kann ich die Entlassung, zumal zu diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht nachvollziehen. Und wenn ich höre, dir Spieler haben sich beschwert, dann platzt mir erst recht der Kragen. Wenn ihnen was nicht passt, dann muss man persönliche Konsequenzen ziehen und nicht die Demission des Trainers vorantreiben.
Solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft immer weniger. Ich finde es verdammt schade; für mich , für den Verein und für den Aufstieg.
Ich finde es bemerkenswert, dass Verbeek von so vielen Leuten immer noch verteidigt wird. Klar, gibt es in dieser uniformierten Gesellschaft immer weniger unabhängige "Typen", aber ihn jetzt positiv als "knorrig", "authentisch" und "ehrlich" zu bezeichnen - sorry, aber aus meiner Sicht trifft das die Sache nicht. Ich würde ihn eher als "autoritär", "egozentrisch" und "beratungsresistent" bezeichnen. Er hat sich im Verein in den vergangenen Jahren nahezu jeden Mitarbeiter zum Feind gemacht. Das Binnenklima war am Ende vergiftet. Dass er auf dem Weg auch dafür gesorgt hat, dass wichtige Missstände behoben werden, liegt in der Natur der Sache, daneben hat er aber auch sehr vieles zerstört, was funktioniert hat.
Für mich klingt die Sache eher so, dass er seine Freistellung bewusst in Kauf genommen und eventuell sogar provoziert hat. Natürlich ging der vorgezogene Trainingsauftakt auf seine Kappe, hat er Abläufe verändert, ohne sie mit auch nur irgendeinem Mitarbeiter abzusprechen etc. Wie will man denn mit einem Menschen zusammenarbeiten und Vertrauen aufbauen, wenn man sich auf nichts verlassen kann?
Ich finde es auch zum Kotzen, dass Verbeek nicht mehr Trainer ist, weil ich glaube, dass wir in dieser Saison auch mit ihm den nächsten Schritt hätten machen können. Noch schlimmer finde ich aber, dass er selbst anscheinend nicht bereit war, auch nur einen Millimeter von seiner autoritären und egoistischen Linie abzuweichen, um den Dialog zu suchen. Ich persönlich hätte auf Dauer jedenfalls keinen Bock, unter einem Chef zu arbeiten, der so tickt.
Ich glaube jedenfalls, dass Verbeek gewusst hat, dass es so nicht lange weitergehen wird und sein Führungsstil ihn den Job kosten würde. Er hat es aber immer weiter ausgereizt und das finde ich unprofessionell.
Woher nimmst du die Informationen ?Das sind deine Spekulationen . Zudem noch sehr fantasievoll .
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Und Ehrlichkeit ist bei den meisten Menschen zum Glück positiv besetzt
Zunächst, ja, ich habe den Artikel gelesen. Meine Kritik bezog sich auch und vor allem auf dein Post. Die Infos kommen von Leuten, die sehr nah am Verein sind und das auf verschiedenen Ebenen. Kann man mir glauben oder auch nicht. Ich will damit auch nicht auf die Kacke hauen - habe ich jedenfalls nie gemacht - aber in dem speziellen Fall sind die Infos vielleicht hilfreich. Meiner Interpretation muss man nicht folgen, ist halt nur ein Erklärungsansatz. Und zur Sache mit der "Ehrlichkeit": Was nützt es, ehrlich zu sein, wenn man dabei nicht in der Lage ist, sich sozial zu verhalten? Und das gehört für mich halt dazu.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hop22 am 13.07.2017 um 18:09 Uhr bearbeitet
13.07.2017 - 18:47 Uhr
Zitat von Hop22
Zunächst, ja, ich habe den Artikel gelesen. Meine Kritik bezog sich auch und vor allem auf dein Post. Die Infos kommen von Leuten, die sehr nah am Verein sind und das auf verschiedenen Ebenen. Kann man mir glauben oder auch nicht. Ich will damit auch nicht auf die Kacke hauen - habe ich jedenfalls nie gemacht - aber in dem speziellen Fall sind die Infos vielleicht hilfreich. Meiner Interpretation muss man nicht folgen, ist halt nur ein Erklärungsansatz. Und zur Sache mit der "Ehrlichkeit": Was nützt es, ehrlich zu sein, wenn man dabei nicht in der Lage ist, sich sozial zu verhalten? Und das gehört für mich halt dazu.
Zitat von Thordur
Woher nimmst du die Informationen ?Das sind deine Spekulationen . Zudem noch sehr fantasievoll .
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Und Ehrlichkeit ist bei den meisten Menschen zum Glück positiv besetzt
Zitat von Hop22
Ich finde es bemerkenswert, dass Verbeek von so vielen Leuten immer noch verteidigt wird. Klar, gibt es in dieser uniformierten Gesellschaft immer weniger unabhängige "Typen", aber ihn jetzt positiv als "knorrig", "authentisch" und "ehrlich" zu bezeichnen - sorry, aber aus meiner Sicht trifft das die Sache nicht. Ich würde ihn eher als "autoritär", "egozentrisch" und "beratungsresistent" bezeichnen. Er hat sich im Verein in den vergangenen Jahren nahezu jeden Mitarbeiter zum Feind gemacht. Das Binnenklima war am Ende vergiftet. Dass er auf dem Weg auch dafür gesorgt hat, dass wichtige Missstände behoben werden, liegt in der Natur der Sache, daneben hat er aber auch sehr vieles zerstört, was funktioniert hat.
Für mich klingt die Sache eher so, dass er seine Freistellung bewusst in Kauf genommen und eventuell sogar provoziert hat. Natürlich ging der vorgezogene Trainingsauftakt auf seine Kappe, hat er Abläufe verändert, ohne sie mit auch nur irgendeinem Mitarbeiter abzusprechen etc. Wie will man denn mit einem Menschen zusammenarbeiten und Vertrauen aufbauen, wenn man sich auf nichts verlassen kann?
Ich finde es auch zum Kotzen, dass Verbeek nicht mehr Trainer ist, weil ich glaube, dass wir in dieser Saison auch mit ihm den nächsten Schritt hätten machen können. Noch schlimmer finde ich aber, dass er selbst anscheinend nicht bereit war, auch nur einen Millimeter von seiner autoritären und egoistischen Linie abzuweichen, um den Dialog zu suchen. Ich persönlich hätte auf Dauer jedenfalls keinen Bock, unter einem Chef zu arbeiten, der so tickt.
Ich glaube jedenfalls, dass Verbeek gewusst hat, dass es so nicht lange weitergehen wird und sein Führungsstil ihn den Job kosten würde. Er hat es aber immer weiter ausgereizt und das finde ich unprofessionell.
Zitat von Thordur
Sehr guter Artikel, der mich wieder wütend macht.
Mir ist der knurrige ehrliche Friese hundertmal lieber als andere Trainertypen. Vor der Vertragsverlängerung sowohl des Trainers als auch der Spieler wusste man, was einen erwartet. Insofern kann ich die Entlassung, zumal zu diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht nachvollziehen. Und wenn ich höre, dir Spieler haben sich beschwert, dann platzt mir erst recht der Kragen. Wenn ihnen was nicht passt, dann muss man persönliche Konsequenzen ziehen und nicht die Demission des Trainers vorantreiben.
Solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft immer weniger. Ich finde es verdammt schade; für mich , für den Verein und für den Aufstieg.
Zitat von realHST
Wer Interesse hat, kann gerne mal lesen. Über Kommentare, Feedback usw würde ich mich sehr freuen. Für mich war der Artikel auch eine Herzensangelegenheit!
Quelle: einsachtvieracht.de
Staunen, Fassungslosigkeit – nicht wenige werden sich am Dienstagmorgen ungläubig die Augen gerieben haben, als die Entlassung von Gertjan Verbeek die Runde machte. Wohl kaum jemand hatte mit solch einem abrupten Abgang des akribischen und bisweilen sportlich erfolgreichen Trainers gerechnet.
Nun ist Verbeek in Bochum Geschichte, dennoch möchte ich diese Person, die wohl kaum weniger polarisieren könnte, unter Einbezug der aktuellen Ereignisse näher vorstellen.
Ich habe mir die Mühe gemacht einen sehr ausführlichen Artikel über Verbeek, sein Verhältnis zu dem Medien und seine Trainerkarierre im Kontext zu den aktuellen Ereignissen zu erfassen. Nun ist Verbeek in Bochum Geschichte, dennoch möchte ich diese Person, die wohl kaum weniger polarisieren könnte, unter Einbezug der aktuellen Ereignisse näher vorstellen.
Wer Interesse hat, kann gerne mal lesen. Über Kommentare, Feedback usw würde ich mich sehr freuen. Für mich war der Artikel auch eine Herzensangelegenheit!
Sehr guter Artikel, der mich wieder wütend macht.
Mir ist der knurrige ehrliche Friese hundertmal lieber als andere Trainertypen. Vor der Vertragsverlängerung sowohl des Trainers als auch der Spieler wusste man, was einen erwartet. Insofern kann ich die Entlassung, zumal zu diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht nachvollziehen. Und wenn ich höre, dir Spieler haben sich beschwert, dann platzt mir erst recht der Kragen. Wenn ihnen was nicht passt, dann muss man persönliche Konsequenzen ziehen und nicht die Demission des Trainers vorantreiben.
Solche Menschen gibt es in unserer Gesellschaft immer weniger. Ich finde es verdammt schade; für mich , für den Verein und für den Aufstieg.
Ich finde es bemerkenswert, dass Verbeek von so vielen Leuten immer noch verteidigt wird. Klar, gibt es in dieser uniformierten Gesellschaft immer weniger unabhängige "Typen", aber ihn jetzt positiv als "knorrig", "authentisch" und "ehrlich" zu bezeichnen - sorry, aber aus meiner Sicht trifft das die Sache nicht. Ich würde ihn eher als "autoritär", "egozentrisch" und "beratungsresistent" bezeichnen. Er hat sich im Verein in den vergangenen Jahren nahezu jeden Mitarbeiter zum Feind gemacht. Das Binnenklima war am Ende vergiftet. Dass er auf dem Weg auch dafür gesorgt hat, dass wichtige Missstände behoben werden, liegt in der Natur der Sache, daneben hat er aber auch sehr vieles zerstört, was funktioniert hat.
Für mich klingt die Sache eher so, dass er seine Freistellung bewusst in Kauf genommen und eventuell sogar provoziert hat. Natürlich ging der vorgezogene Trainingsauftakt auf seine Kappe, hat er Abläufe verändert, ohne sie mit auch nur irgendeinem Mitarbeiter abzusprechen etc. Wie will man denn mit einem Menschen zusammenarbeiten und Vertrauen aufbauen, wenn man sich auf nichts verlassen kann?
Ich finde es auch zum Kotzen, dass Verbeek nicht mehr Trainer ist, weil ich glaube, dass wir in dieser Saison auch mit ihm den nächsten Schritt hätten machen können. Noch schlimmer finde ich aber, dass er selbst anscheinend nicht bereit war, auch nur einen Millimeter von seiner autoritären und egoistischen Linie abzuweichen, um den Dialog zu suchen. Ich persönlich hätte auf Dauer jedenfalls keinen Bock, unter einem Chef zu arbeiten, der so tickt.
Ich glaube jedenfalls, dass Verbeek gewusst hat, dass es so nicht lange weitergehen wird und sein Führungsstil ihn den Job kosten würde. Er hat es aber immer weiter ausgereizt und das finde ich unprofessionell.
Woher nimmst du die Informationen ?Das sind deine Spekulationen . Zudem noch sehr fantasievoll .
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Und Ehrlichkeit ist bei den meisten Menschen zum Glück positiv besetzt
Zunächst, ja, ich habe den Artikel gelesen. Meine Kritik bezog sich auch und vor allem auf dein Post. Die Infos kommen von Leuten, die sehr nah am Verein sind und das auf verschiedenen Ebenen. Kann man mir glauben oder auch nicht. Ich will damit auch nicht auf die Kacke hauen - habe ich jedenfalls nie gemacht - aber in dem speziellen Fall sind die Infos vielleicht hilfreich. Meiner Interpretation muss man nicht folgen, ist halt nur ein Erklärungsansatz. Und zur Sache mit der "Ehrlichkeit": Was nützt es, ehrlich zu sein, wenn man dabei nicht in der Lage ist, sich sozial zu verhalten? Und das gehört für mich halt dazu.
Mensch Hop, hätte nicht gedacht, dass ich deine Beiträge mal so gut finden könnte.
Alles was du geschrieben hast, habe ich so aber auch mitbekommen. Ein Bekannter, der fast täglich mit Verbeek zusammen arbeiten musste, hat sogar so ziemlich jeden den er getroffen hat erzählt, er würde Geld sammeln, damit Verbeek gefeuert werden könnte.
13.07.2017 - 19:54 Uhr
Ich kann da nur Hop22 und und Sitzplatz1848 beipflichten. Diese Schilderungen habe ich ebenfalls genau so mitbekommen. Meine Quelle ist absolut vertrauenswürdig und nah an der Mannschaft dran, die das ganze natürlich ebenfalls mitbekommen hat.
Letztendlich kann man aber trotzdem nur Danke sagen. Unter Verbeek gab es den schönsten Fußball, seit dem wir abgestiegen sind und er hat uns infrastrukturell gut getan und seine Expertise was das angeht in den Verein mit eingebracht. (Natürlich hat CH dort ebenfalls eine Rolle gespielt.)
Aber leider wurden fast alle Einschätzungen die man aus Nürnberg mitbekam auch bei seiner Zeit hier bestätigt. Schade.
Letztendlich kann man aber trotzdem nur Danke sagen. Unter Verbeek gab es den schönsten Fußball, seit dem wir abgestiegen sind und er hat uns infrastrukturell gut getan und seine Expertise was das angeht in den Verein mit eingebracht. (Natürlich hat CH dort ebenfalls eine Rolle gespielt.)
Aber leider wurden fast alle Einschätzungen die man aus Nürnberg mitbekam auch bei seiner Zeit hier bestätigt. Schade.
13.07.2017 - 20:03 Uhr
In dem Artikel wird sich ja auch kritisch mit Verbeeks schwieriger Persönlichkeit auseinander gesetzt, so ist es ja nicht.
Trotzdem bleibt festzuhalten, dass beim VfL Bochum im sportlichen Bereich wohl selten so professionell gearbeitet wurde wie unter Verbeek. Der Typ ist ein absoluter Fachmann. Und seien wir ganz ehrlich - wäre Verbeek menschlich "besser" drauf, dann wäre er niemals in der zweiten Liga sondern würde eine international spielende Mannschaft trainieren.
Trotzdem bleibt festzuhalten, dass beim VfL Bochum im sportlichen Bereich wohl selten so professionell gearbeitet wurde wie unter Verbeek. Der Typ ist ein absoluter Fachmann. Und seien wir ganz ehrlich - wäre Verbeek menschlich "besser" drauf, dann wäre er niemals in der zweiten Liga sondern würde eine international spielende Mannschaft trainieren.
13.07.2017 - 20:15 Uhr
Ich fand Verbeek nicht schlecht, aber auch nicht sooooo toll wie viele hier schreiben. Einige Ideen die er eingebracht hat sind klasse, keine Frage...aber er stand sich auch leider oft selbst im Weg. Die Nebenkriegsplätze mit den Journalisten, das sture festhalten an einigen Spielern (zum Beispiel Quaschner), die Motivationsaussagen, das einenmächtige handeln bei Trainingsstart....nicht alles war gut unter Verbeek....
13.07.2017 - 22:39 Uhr
Zitat von kleiner_Peter
Ich fand Verbeek nicht schlecht, aber auch nicht sooooo toll wie viele hier schreiben. Einige Ideen die er eingebracht hat sind klasse, keine Frage...aber er stand sich auch leider oft selbst im Weg. Die Nebenkriegsplätze mit den Journalisten, das sture festhalten an einigen Spielern (zum Beispiel Quaschner), die Motivationsaussagen, das einenmächtige handeln bei Trainingsstart....nicht alles war gut unter Verbeek....
Ich fand Verbeek nicht schlecht, aber auch nicht sooooo toll wie viele hier schreiben. Einige Ideen die er eingebracht hat sind klasse, keine Frage...aber er stand sich auch leider oft selbst im Weg. Die Nebenkriegsplätze mit den Journalisten, das sture festhalten an einigen Spielern (zum Beispiel Quaschner), die Motivationsaussagen, das einenmächtige handeln bei Trainingsstart....nicht alles war gut unter Verbeek....
Sportlich war er wohl das beste was uns passieren konnte. Man vergleiche einfach mal die dreieinhalb Jahre vor ihm und die Zeit mit ihm - da liegen Welten dazwischen. Ähnliches gilt über jeder seiner Trainerstationen. Nur für 1 einziges Jahr gilt das nicht (Rotterdam Station) - ansonsten hat er immer mehr aus sein Team herausgeholt als sein Vorgänger bzw. Nachfolger (selbst in Nürnberg). Das ist bei 14 Jahren als Cheftrainer absolut bemerkenswert. Herausstellen muss man auch noch was er dem Verein gebracht hat - wie ich sagte "die Weichen sind gestell"
Die Kehrseite der Medallie ist, dass er ein sehr schwieriger Charakter ist (wie ich im Artikel ausgeführt habe, bedingt sich das bei ihm gegenseitig). Er wurde mit ziemlicher Sicherheit absolut zurecht entlassen. Er wurde aber von Seiten des Vereins absolut mit allen möglichem Respekt verabschiedet und hat sich selbst wie ein Gentleman verabschiedet. Genau hier hapert es eben bei den Medien, das war schon teilweise ganz Miese Bandagen bzw. Selbstbeweihräucherung eines speziellen.
@Hop22 und @Sitzplatz1848
ich hoffe ihr versteht nun besser wie ich es gemeint habe. Nur weil Verbeek zwischenmenschlich nicht tragbar war, sollten Medien nicht Un- bzw. Halbwahrheiten auf den Tisch legen. Verbeek ist zurecht gegangen und dennoch bin ich ihm unglaublich dankbar für diese Zeit. Er hat den Verein massiv weitergebracht und das haben wir eben jener Art zu verdanken - welche gleichermaßen aber schlussendlich auch seinen Abgang bewirkt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von realHST am 13.07.2017 um 22:51 Uhr bearbeitet
14.07.2017 - 00:55 Uhr
Mal von aussen betrachtet ....
Der Trainer wird an seinem Erfolg gemessen,
klappt es nicht , ist er meistens der erste der gehen darf.
Und nun wird geschrieben , fachlich 100% aber menschlich übel.
Als "Chef" dient er wohl nicht dazu , den Medien den ***** zu pudern , und freundlich auf alle zu wirken.
Als "Chef" dient er wohl eher dazu , das Optimum aus dem Material rauszuholen .
Ich hätte gern gewusst wo wir stehen würden wenn nicht so ein verletzungspech zugeschlagen hätte.
Verbeek war ein guter Trainer der drunter leiden musste , das kein geld da war und zeitweilig bis zu 10 verletzte Spieler nicht zur verfügung standen. ( Mal einer überlegt , wo wir gestanden hätten wenn man Verbeek nicht den Terode genomen hätte ?? ) In Anbetracht der Situation zolle ich ihm höchsten Respekt. Und ja, ein Chef muss auch mal den Chef raushängen lassen dürfen. Hochstätter lehnt sich sehr weit aus dem Fenster und wird sich an dem Erfolg messen lassen müssen.
Der Trainer wird an seinem Erfolg gemessen,
klappt es nicht , ist er meistens der erste der gehen darf.
Und nun wird geschrieben , fachlich 100% aber menschlich übel.
Als "Chef" dient er wohl nicht dazu , den Medien den ***** zu pudern , und freundlich auf alle zu wirken.
Als "Chef" dient er wohl eher dazu , das Optimum aus dem Material rauszuholen .
Ich hätte gern gewusst wo wir stehen würden wenn nicht so ein verletzungspech zugeschlagen hätte.
Verbeek war ein guter Trainer der drunter leiden musste , das kein geld da war und zeitweilig bis zu 10 verletzte Spieler nicht zur verfügung standen. ( Mal einer überlegt , wo wir gestanden hätten wenn man Verbeek nicht den Terode genomen hätte ?? ) In Anbetracht der Situation zolle ich ihm höchsten Respekt. Und ja, ein Chef muss auch mal den Chef raushängen lassen dürfen. Hochstätter lehnt sich sehr weit aus dem Fenster und wird sich an dem Erfolg messen lassen müssen.
14.07.2017 - 08:02 Uhr
@Joevfl
Das ist mMn nicht weit genug gedacht. Sicherlich, die kernaufgabe eines Trainers ist das sportliche. Über das Verhältnis mit den Medien kann man hinweg sehen, weshalb ich mir sicher bin dass das nie im Leben der Grund für die Entlassung war. Gute sportliche Leistungen können hier gleichzeitig das Image des Vereins so anheben, dass die Mediale Schiene ausgeglichen wird (siehe Meinungen der Neuzugänge, jugendspieler zum verein).
Es waren letztlich interne Probleme die ihm den Kopf gekostet haben. Da hat sich CH nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt und das einzig richtige gemacht und die Konsequenz daraus gezogen. Man weiß nicht was genau war, wenn verdiente Spieler auf dir als Chef zukommen muss ein verantwortlicher im Sinne seiner Mitarbeiter handeln weil sonst das Betriebsklima letzten Endes auch Auswirkungen auf die Leistung hat. Auch wenn es nicht die spieler sondern beispielsweise Differenzen zw verbeek und ch waren. Auch hier, wenn dein angestellter nicht zu hundert Prozent das macht was du verlangst und eigenwillig handelt, muss der Chef Verantwortung zeigen und nen Schlussstrich ziehen.
Wie man es dreht, wir haben verbeek viel zu verdanken. Zwischen den Zeilen konnte man bei hochstätter lesen, dass es eine schwere, aber leider unausweichliche Entscheidung war. Hochstätter wusste um die Leistung von verbeek, weswegen selbiges garantiert nicht leichtfertig passierte sondern eher ein zwangsläufig so kommen musste.
Das ist mMn nicht weit genug gedacht. Sicherlich, die kernaufgabe eines Trainers ist das sportliche. Über das Verhältnis mit den Medien kann man hinweg sehen, weshalb ich mir sicher bin dass das nie im Leben der Grund für die Entlassung war. Gute sportliche Leistungen können hier gleichzeitig das Image des Vereins so anheben, dass die Mediale Schiene ausgeglichen wird (siehe Meinungen der Neuzugänge, jugendspieler zum verein).
Es waren letztlich interne Probleme die ihm den Kopf gekostet haben. Da hat sich CH nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt und das einzig richtige gemacht und die Konsequenz daraus gezogen. Man weiß nicht was genau war, wenn verdiente Spieler auf dir als Chef zukommen muss ein verantwortlicher im Sinne seiner Mitarbeiter handeln weil sonst das Betriebsklima letzten Endes auch Auswirkungen auf die Leistung hat. Auch wenn es nicht die spieler sondern beispielsweise Differenzen zw verbeek und ch waren. Auch hier, wenn dein angestellter nicht zu hundert Prozent das macht was du verlangst und eigenwillig handelt, muss der Chef Verantwortung zeigen und nen Schlussstrich ziehen.
Wie man es dreht, wir haben verbeek viel zu verdanken. Zwischen den Zeilen konnte man bei hochstätter lesen, dass es eine schwere, aber leider unausweichliche Entscheidung war. Hochstätter wusste um die Leistung von verbeek, weswegen selbiges garantiert nicht leichtfertig passierte sondern eher ein zwangsläufig so kommen musste.
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