| Geburtsdatum | 11.11.2005 |
|---|---|
| Alter | 20 |
| Nat. |
Türkei |
| Größe | 1,86m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Eintracht Frankfurt |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 28 | 10 | 6 | ||
![]() | Bundesliga | 21 | 8 | 5 | |
![]() | UEFA Champions League | 5 | 2 | - | |
![]() | DFB-Pokal | 2 | - | 1 | |
Can Uzun [20]
02.07.2024 - 08:59 Uhr
24.09.2025 - 07:20 Uhr
Zitat von Siakari
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass durchaus sein kann das es nicht einfach ist sich unter den von dir beschriebenen Umständen (und womöglich noch anderer) für ein Land zu entscheiden.
Es war nicht meine Absicht dies so darzustellen.
Mir geht es lediglich darum, dass es meiner Ansicht nach alleine eine emotionale Entscheidung sein sollte für welchens Land man spielen möchte.
"Sportliche Chancen auf Einsätze, Abwägungen was der persönlichen Karriere am meisten nutzt und ähnliche Beweggründe sollten bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen."
Ich ergänze noch, dass auch die Verbände den Spieler nicht "überreden" sollten.
Manche User äußern sich in die Richtung, dass man eben genau dies tun sollte: Den Spieler bequatschen, dass es besser ist für das jeweilige Land zu spielen.
Das halte ich für anmaßend und falsch. Es ist alleine Sache des Spielers für welche Nation er spielen will.
Überlasst es allein dem Spieler in sich hineinzuhorchen um seine ganz persönliche Entscheidung zu finden, welches Land er in der Nationalmannschaft repräsentieren möchte.
Das und nichts anderes ist mein Standpunkt den ich zum Ausdruck bringen wollte.
Zitat von damoose
Ich kenne deinen Hintergrund nicht, aber möglicherweise kannst du einfach nicht beurteilen, welche Emotionen Menschen mit einem Hintergrund wie Can, durchleben.
Ich habe meine ersten Lebensjahre in Italien verbracht und bin immer noch sehr eng mit dem Land verbunden.
Es gab sogar eine Zeit, in denen ich sauer auf meine Eltern war, weil meine Mutter für meine Geburt nicht in Italien geblieben ist, sondern nach Deutschland zurück kehrte. Ich hätte ansonsten nämlich Italiener werden können und es gab eine Zeit, in der ich mir das gut vorstellen konnte.
Von daher bilde ich mir ein, die innere Zerrissenheit, die Can bei der Auswahl der Nationalelf empfunden hat, zumindest im Ansatz nachempfinden zu können.
Das ist in etwa so, als wenn Kinder in Trennungsfamilien in Loyalitätskonflikte gedrängt werden und sie sich für oder gegen ein Elternteil entscheiden sollen. Das geht eigentlich gar nicht, denn üblicherweise lieben Kinder beide Eltern gleichermaßen.
Zitat von Siakari
ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen für ein anderes Land als Deutschland zu spielem. Und dabei bin ich nicht mal der allergrößte Patriot.
ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen für ein anderes Land als Deutschland zu spielem. Und dabei bin ich nicht mal der allergrößte Patriot.
Ich kenne deinen Hintergrund nicht, aber möglicherweise kannst du einfach nicht beurteilen, welche Emotionen Menschen mit einem Hintergrund wie Can, durchleben.
Ich habe meine ersten Lebensjahre in Italien verbracht und bin immer noch sehr eng mit dem Land verbunden.
Es gab sogar eine Zeit, in denen ich sauer auf meine Eltern war, weil meine Mutter für meine Geburt nicht in Italien geblieben ist, sondern nach Deutschland zurück kehrte. Ich hätte ansonsten nämlich Italiener werden können und es gab eine Zeit, in der ich mir das gut vorstellen konnte.
Von daher bilde ich mir ein, die innere Zerrissenheit, die Can bei der Auswahl der Nationalelf empfunden hat, zumindest im Ansatz nachempfinden zu können.
Das ist in etwa so, als wenn Kinder in Trennungsfamilien in Loyalitätskonflikte gedrängt werden und sie sich für oder gegen ein Elternteil entscheiden sollen. Das geht eigentlich gar nicht, denn üblicherweise lieben Kinder beide Eltern gleichermaßen.
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass durchaus sein kann das es nicht einfach ist sich unter den von dir beschriebenen Umständen (und womöglich noch anderer) für ein Land zu entscheiden.
Es war nicht meine Absicht dies so darzustellen.
Mir geht es lediglich darum, dass es meiner Ansicht nach alleine eine emotionale Entscheidung sein sollte für welchens Land man spielen möchte.
"Sportliche Chancen auf Einsätze, Abwägungen was der persönlichen Karriere am meisten nutzt und ähnliche Beweggründe sollten bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen."
Ich ergänze noch, dass auch die Verbände den Spieler nicht "überreden" sollten.
Manche User äußern sich in die Richtung, dass man eben genau dies tun sollte: Den Spieler bequatschen, dass es besser ist für das jeweilige Land zu spielen.
Das halte ich für anmaßend und falsch. Es ist alleine Sache des Spielers für welche Nation er spielen will.
Überlasst es allein dem Spieler in sich hineinzuhorchen um seine ganz persönliche Entscheidung zu finden, welches Land er in der Nationalmannschaft repräsentieren möchte.
Das und nichts anderes ist mein Standpunkt den ich zum Ausdruck bringen wollte.
Ganz ehrlich: das Thema wird völlig aufgeblasen. Fußball ist längst nicht mehr nur Emotion, sondern vor allem ein Geschäft. Wenn ein Spieler zwischen zwei Ländern wählen kann, dann soll er das so tun, wie es für ihn am besten ist – ob das nun aus dem Bauch heraus geschieht oder mit Blick auf die Karriere.
Beides ist absolut legitim. Wer meint, nur das Herz dürfe entscheiden, verkennt die Realität des Profifußballs. Am Ende geht es um die Laufbahn des Spielers – und die darf er nach seinen eigenen Maßstäben gestalten.
Und ja, natürlich ist es auch in Ordnung, wenn Verbände aktiv auf Spieler zugehen und sie von ihrem Weg überzeugen wollen. Das gehört einfach dazu. Entscheiden muss ohnehin der Spieler selbst
24.09.2025 - 11:12 Uhr
Zitat von damoose
Ich kenne deinen Hintergrund nicht, aber möglicherweise kannst du einfach nicht beurteilen, welche Emotionen Menschen mit einem Hintergrund wie Can, durchleben.
Ich habe meine ersten Lebensjahre in Italien verbracht und bin immer noch sehr eng mit dem Land verbunden.
Es gab sogar eine Zeit, in denen ich sauer auf meine Eltern war, weil meine Mutter für meine Geburt nicht in Italien geblieben ist, sondern nach Deutschland zurück kehrte. Ich hätte ansonsten nämlich Italiener werden können und es gab eine Zeit, in der ich mir das gut vorstellen konnte.
Von daher bilde ich mir ein, die innere Zerrissenheit, die Can bei der Auswahl der Nationalelf empfunden hat, zumindest im Ansatz nachempfinden zu können.
Das ist in etwa so, als wenn Kinder in Trennungsfamilien in Loyalitätskonflikte gedrängt werden und sie sich für oder gegen ein Elternteil entscheiden sollen. Das geht eigentlich gar nicht, denn üblicherweise lieben Kinder beide Eltern gleichermaßen.
Zitat von Siakari
ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen für ein anderes Land als Deutschland zu spielem. Und dabei bin ich nicht mal der allergrößte Patriot.
ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen für ein anderes Land als Deutschland zu spielem. Und dabei bin ich nicht mal der allergrößte Patriot.
Ich kenne deinen Hintergrund nicht, aber möglicherweise kannst du einfach nicht beurteilen, welche Emotionen Menschen mit einem Hintergrund wie Can, durchleben.
Ich habe meine ersten Lebensjahre in Italien verbracht und bin immer noch sehr eng mit dem Land verbunden.
Es gab sogar eine Zeit, in denen ich sauer auf meine Eltern war, weil meine Mutter für meine Geburt nicht in Italien geblieben ist, sondern nach Deutschland zurück kehrte. Ich hätte ansonsten nämlich Italiener werden können und es gab eine Zeit, in der ich mir das gut vorstellen konnte.
Von daher bilde ich mir ein, die innere Zerrissenheit, die Can bei der Auswahl der Nationalelf empfunden hat, zumindest im Ansatz nachempfinden zu können.
Das ist in etwa so, als wenn Kinder in Trennungsfamilien in Loyalitätskonflikte gedrängt werden und sie sich für oder gegen ein Elternteil entscheiden sollen. Das geht eigentlich gar nicht, denn üblicherweise lieben Kinder beide Eltern gleichermaßen.
Okay, danke für deine Antwort. Ich fragte jetzt nicht aus meiner Perspektive - bin hier geboren, aber einfach nur immer Bolzplatzkicker gewesen und musste mir selber die Frage nie stellen. Ich kenne aber einige, die einen Elternteil aus D haben und der andere Elternteil kommt aus unterschiedlichen Ländern rund ums Mittelmeer. Die waren in ihrer Jugend im Fußball recht erfolgreich und haben sich die Frage gestellt für welches Land würden sie denn spielen wenn sie eine Anfrage bekommen würden.
Bei den meisten hat sich der Pragmatismus durchgesetzt und sie haben sich in den Gedankenspielen nicht für D entschieden, weil
1. der Anspruch an die Spieler hier sehr hoch ist und sie nicht 1 bis 2 mal spielen wollten nur um dann schnell vergessen zu werden, sondern wirklich längerfristig spielen wollten und
2. sie sich eher Gedanken gemacht haben, wie die Funktionäre des jeweiligen Landes ticken, sprich welchen Typ Spieler die in 'Ihrer' Mannschaft sehen wollen. Trainer kommen und gehen und der Einfluss von außen ist sehr stark und das ging den Jungens ebenfalls sehr stark durch den Kopf.
Letztendlich hat keiner je einen Anruf oder eine Anfrage bekommen und das Leben hat sich auch komplett ohne Fußball weiterentwickelt, aber dieses Hin und Her im Kopf habe ich aber schon mitbekommen, allerdings mit anderen Gedankengängen ; )
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rapaz am 24.09.2025 um 11:16 Uhr bearbeitet
24.09.2025 - 13:32 Uhr
Can Uzun ist ein Riesen Fußball Spieler und hat sich zum Glück für Frankfurt als Sprungbrett für große Clubs entschieden, er ist ein sehr intelligenter Spieler und Mensch, kein Sprücheklopfer, im Gegenteil, er gibt sich nie auf und hat von sich aus ein Mental Trainer aufgesucht um noch besser zu werden und das in dem jungen Alter, ich fand ihn schon in Nürnberg sehr bemerkenswert.
Dazu hat er einen unglaublichen Ehrgeiz und will immer besser werden dazu kommen Dinge die man nicht lernen kann wie zB sein unglaublicher Tor Instinkt , ich bin mir auch ziemlich sicher das er maximal noch 2 Jahre für Eintracht Frankfurt spielen wird, dann geht seine Reise zum Fußball Star in einem der Top 5 Clubs in Europa weiter, es wäre schön wenn er uns in der Zeit noch zu einem Titel schießen könnte
Das mit der Nationalmannschaft ist natürlich seine Sache aber er ist in Deutschland geboren und hat die ganzen Vorteile dadurch gerne mitgenommen und statt was zurück zugeben spielt er lieber für das Land seiner Großeltern, naja es ist sein Leben und wir leben in einem freien Land wo so etwas möglich ist und das ist gut so, ich wünsche ihm nur das beste auf seinem Weg zum Star Spieler, denn das wird er werden.
Dazu hat er einen unglaublichen Ehrgeiz und will immer besser werden dazu kommen Dinge die man nicht lernen kann wie zB sein unglaublicher Tor Instinkt , ich bin mir auch ziemlich sicher das er maximal noch 2 Jahre für Eintracht Frankfurt spielen wird, dann geht seine Reise zum Fußball Star in einem der Top 5 Clubs in Europa weiter, es wäre schön wenn er uns in der Zeit noch zu einem Titel schießen könnte
Das mit der Nationalmannschaft ist natürlich seine Sache aber er ist in Deutschland geboren und hat die ganzen Vorteile dadurch gerne mitgenommen und statt was zurück zugeben spielt er lieber für das Land seiner Großeltern, naja es ist sein Leben und wir leben in einem freien Land wo so etwas möglich ist und das ist gut so, ich wünsche ihm nur das beste auf seinem Weg zum Star Spieler, denn das wird er werden.
24.09.2025 - 19:23 Uhr
Zitat von treuer-charly
Can Uzun ist ein Riesen Fußball Spieler und hat sich zum Glück für Frankfurt als Sprungbrett für große Clubs entschieden, er ist ein sehr intelligenter Spieler und Mensch, kein Sprücheklopfer, im Gegenteil, er gibt sich nie auf und hat von sich aus ein Mental Trainer aufgesucht um noch besser zu werden und das in dem jungen Alter, ich fand ihn schon in Nürnberg sehr bemerkenswert.
Dazu hat er einen unglaublichen Ehrgeiz und will immer besser werden dazu kommen Dinge die man nicht lernen kann wie zB sein unglaublicher Tor Instinkt , ich bin mir auch ziemlich sicher das er maximal noch 2 Jahre für Eintracht Frankfurt spielen wird, dann geht seine Reise zum Fußball Star in einem der Top 5 Clubs in Europa weiter, es wäre schön wenn er uns in der Zeit noch zu einem Titel schießen könnte
Das mit der Nationalmannschaft ist natürlich seine Sache aber er ist in Deutschland geboren und hat die ganzen Vorteile dadurch gerne mitgenommen und statt was zurück zugeben spielt er lieber für das Land seiner Großeltern, naja es ist sein Leben und wir leben in einem freien Land wo so etwas möglich ist und das ist gut so, ich wünsche ihm nur das beste auf seinem Weg zum Star Spieler, denn das wird er werden.
Can Uzun ist ein Riesen Fußball Spieler und hat sich zum Glück für Frankfurt als Sprungbrett für große Clubs entschieden, er ist ein sehr intelligenter Spieler und Mensch, kein Sprücheklopfer, im Gegenteil, er gibt sich nie auf und hat von sich aus ein Mental Trainer aufgesucht um noch besser zu werden und das in dem jungen Alter, ich fand ihn schon in Nürnberg sehr bemerkenswert.
Dazu hat er einen unglaublichen Ehrgeiz und will immer besser werden dazu kommen Dinge die man nicht lernen kann wie zB sein unglaublicher Tor Instinkt , ich bin mir auch ziemlich sicher das er maximal noch 2 Jahre für Eintracht Frankfurt spielen wird, dann geht seine Reise zum Fußball Star in einem der Top 5 Clubs in Europa weiter, es wäre schön wenn er uns in der Zeit noch zu einem Titel schießen könnte
Das mit der Nationalmannschaft ist natürlich seine Sache aber er ist in Deutschland geboren und hat die ganzen Vorteile dadurch gerne mitgenommen und statt was zurück zugeben spielt er lieber für das Land seiner Großeltern, naja es ist sein Leben und wir leben in einem freien Land wo so etwas möglich ist und das ist gut so, ich wünsche ihm nur das beste auf seinem Weg zum Star Spieler, denn das wird er werden.
Es ist ein bisschen unfair von dir, sowas zu sagen. Can Uzun ist ein Spieler, der nie für eine deutsche U-Mannschaft aufgelaufen ist, sondern ab der U17 bereits für den türkischen Verband auf dem Platz stand. Nur weil er hier geboren wurde und aufgewachsen ist, heißt das noch lange nicht, dass er dazu verpflichtet sein sollte, nur für Deutschland spielberechtigt zu sein. Ich kenne selbst eine Person im privaten Umfeld, die keinen deutschen Pass hat, obwohl sie hier geboren wurde. Stattdessen spielt sie nun für die Jugendmannschaft eines anderen Landes und das bewusst, obwohl sie auch für Deutschland spielen könnte (nicht Fußball).
Generell finde ich diese ewig andauernde Diskussion ziemlich ermüdend. Sie kommt immer wieder hoch und jedes mal kommen dieselben langweiligen und altbekannten Argumente zum Vorschein. Langsam sollte es doch auch mal gut sein. Ändern könnt ihr es doch eh nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von xSGExFVNxFFMx am 24.09.2025 um 19:37 Uhr bearbeitet
24.09.2025 - 21:56 Uhr
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
24.09.2025 - 22:09 Uhr
Warum dann dieser Kommentar, dass ihm Deutschland alles gegeben hat und er dadurch Vorteile erlangt hätte? Soll der Staat jetzt jedem mit Migrationshintergrund die Ausbildung verwehren oder was? Das, was du geschrieben hast, ergibt einfach keinen Sinn.
25.09.2025 - 00:30 Uhr
Zitat von treuer-charly
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Ich muss da meinen Vorredner beipflichten. Ich sehe das so, dass Uzun, wie jeder der in Deutschland geboren wurde, natürlich seine nicht selbst gewählten Vorteile hat. Wo man geboren wird sucht man sich ja erstmal nicht selber aus. Und wo man lebt in der Regel erst relativ spät.
Als Fussballer für Eintracht Frankfurt mit einem nicht zu knapp dotierten Vertrag wird er aber auch entsprechend Steuern an den Fiskus abdrücken. Keine Ahnung wie viel es ist, aber sein bezogenes Kindergeld wird er doch bestimmt schon in Form von Steuern zurückgezahlt haben. Ich denke, dass ist doch genug "zurückgeben" für den möglichen Benefit einer Geburt in Deutschland. Ist glaube ich mehr als so manch blau wählender Biodeutscher (herrliches Unwort) "zurückgibt". (Ist nicht an dich gerichtet, kam mir nur in den Sinn)
Bei seiner fußballerischen Ausbildung ist natürlich immer die Frage nach einer adäquaten Ausbildungsentscheidung für seine Jugendverein, die aber zumindest vom Verband geregelt ist. Dem DFB ist er doch erstmal gar nichts schuldig. Wenn ich es richtig sehe, dann hat er doch keine Jugendabteilung durchlaufen, wurde als Jugendspieler nicht eingeladen und ist seit 2021 (U17) von der türkischen Nationalmannschaft weitergebildet worden.
25.09.2025 - 08:27 Uhr
Zitat von Trottellumme
Ich muss da meinen Vorredner beipflichten. Ich sehe das so, dass Uzun, wie jeder der in Deutschland geboren wurde, natürlich seine nicht selbst gewählten Vorteile hat. Wo man geboren wird sucht man sich ja erstmal nicht selber aus. Und wo man lebt in der Regel erst relativ spät.
Als Fussballer für Eintracht Frankfurt mit einem nicht zu knapp dotierten Vertrag wird er aber auch entsprechend Steuern an den Fiskus abdrücken. Keine Ahnung wie viel es ist, aber sein bezogenes Kindergeld wird er doch bestimmt schon in Form von Steuern zurückgezahlt haben. Ich denke, dass ist doch genug "zurückgeben" für den möglichen Benefit einer Geburt in Deutschland. Ist glaube ich mehr als so manch blau wählender Biodeutscher (herrliches Unwort) "zurückgibt". (Ist nicht an dich gerichtet, kam mir nur in den Sinn)
Bei seiner fußballerischen Ausbildung ist natürlich immer die Frage nach einer adäquaten Ausbildungsentscheidung für seine Jugendverein, die aber zumindest vom Verband geregelt ist. Dem DFB ist er doch erstmal gar nichts schuldig. Wenn ich es richtig sehe, dann hat er doch keine Jugendabteilung durchlaufen, wurde als Jugendspieler nicht eingeladen und ist seit 2021 (U17) von der türkischen Nationalmannschaft weitergebildet worden.
Zitat von treuer-charly
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Ich muss da meinen Vorredner beipflichten. Ich sehe das so, dass Uzun, wie jeder der in Deutschland geboren wurde, natürlich seine nicht selbst gewählten Vorteile hat. Wo man geboren wird sucht man sich ja erstmal nicht selber aus. Und wo man lebt in der Regel erst relativ spät.
Als Fussballer für Eintracht Frankfurt mit einem nicht zu knapp dotierten Vertrag wird er aber auch entsprechend Steuern an den Fiskus abdrücken. Keine Ahnung wie viel es ist, aber sein bezogenes Kindergeld wird er doch bestimmt schon in Form von Steuern zurückgezahlt haben. Ich denke, dass ist doch genug "zurückgeben" für den möglichen Benefit einer Geburt in Deutschland. Ist glaube ich mehr als so manch blau wählender Biodeutscher (herrliches Unwort) "zurückgibt". (Ist nicht an dich gerichtet, kam mir nur in den Sinn)
Bei seiner fußballerischen Ausbildung ist natürlich immer die Frage nach einer adäquaten Ausbildungsentscheidung für seine Jugendverein, die aber zumindest vom Verband geregelt ist. Dem DFB ist er doch erstmal gar nichts schuldig. Wenn ich es richtig sehe, dann hat er doch keine Jugendabteilung durchlaufen, wurde als Jugendspieler nicht eingeladen und ist seit 2021 (U17) von der türkischen Nationalmannschaft weitergebildet worden.
Ich finde das ist doch nur eine Sache der Formulierung.
Wenn jemand hier geboren ist, seine ersten Jahre, seine Jugend hier verbringt dann hat er natürlich Vorteile von seiner Umgebung und der Infrastruktur in der er lebt und zu der alle Miteinwohner beitragen. Das ist doch keine verwerfliche Aussage und gilt für jedes Land, nicht exklusiv für Deutschland. Und oft genug ist das doch auch so, schaut Euch doch nur mal um in den Nationalmannschaften. Es gibt genügend Gründe dafür zu sagen: Hier bin ich aufgewachsen, hier ist mein soziales Umfeld, hier bin ich geprägt.
Wenn ein Spieler dann aber sagt: Nein, ich fühle mich aber trotzdem emotional zu einem Land gehörig in dem meine Vorfahren geboren sind, dann ist das selbstverständlich zu akzeptieren. Aber deswegen kann man das doch trotzdem schade finden und eine andere Ansicht (für sich persönlich) haben. Ist doch auch völlig legitim.
Letztlich hat sich Can Uzun entschieden und ich wünsche ihm den größtmöglichen Erfolg für sein Land, außer natürlich wenn es gegen uns geht. Ich glaube mehr wollte der treue Charly auch gar nicht zum Ausdruck bringen.
25.09.2025 - 11:24 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Ich finde das ist doch nur eine Sache der Formulierung.
Wenn jemand hier geboren ist, seine ersten Jahre, seine Jugend hier verbringt dann hat er natürlich Vorteile von seiner Umgebung und der Infrastruktur in der er lebt und zu der alle Miteinwohner beitragen. Das ist doch keine verwerfliche Aussage und gilt für jedes Land, nicht exklusiv für Deutschland. Und oft genug ist das doch auch so, schaut Euch doch nur mal um in den Nationalmannschaften. Es gibt genügend Gründe dafür zu sagen: Hier bin ich aufgewachsen, hier ist mein soziales Umfeld, hier bin ich geprägt.
Wenn ein Spieler dann aber sagt: Nein, ich fühle mich aber trotzdem emotional zu einem Land gehörig in dem meine Vorfahren geboren sind, dann ist das selbstverständlich zu akzeptieren. Aber deswegen kann man das doch trotzdem schade finden und eine andere Ansicht (für sich persönlich) haben. Ist doch auch völlig legitim.
Letztlich hat sich Can Uzun entschieden und ich wünsche ihm den größtmöglichen Erfolg für sein Land, außer natürlich wenn es gegen uns geht. Ich glaube mehr wollte der treue Charly auch gar nicht zum Ausdruck bringen.
Zitat von Trottellumme
Ich muss da meinen Vorredner beipflichten. Ich sehe das so, dass Uzun, wie jeder der in Deutschland geboren wurde, natürlich seine nicht selbst gewählten Vorteile hat. Wo man geboren wird sucht man sich ja erstmal nicht selber aus. Und wo man lebt in der Regel erst relativ spät.
Als Fussballer für Eintracht Frankfurt mit einem nicht zu knapp dotierten Vertrag wird er aber auch entsprechend Steuern an den Fiskus abdrücken. Keine Ahnung wie viel es ist, aber sein bezogenes Kindergeld wird er doch bestimmt schon in Form von Steuern zurückgezahlt haben. Ich denke, dass ist doch genug "zurückgeben" für den möglichen Benefit einer Geburt in Deutschland. Ist glaube ich mehr als so manch blau wählender Biodeutscher (herrliches Unwort) "zurückgibt". (Ist nicht an dich gerichtet, kam mir nur in den Sinn)
Bei seiner fußballerischen Ausbildung ist natürlich immer die Frage nach einer adäquaten Ausbildungsentscheidung für seine Jugendverein, die aber zumindest vom Verband geregelt ist. Dem DFB ist er doch erstmal gar nichts schuldig. Wenn ich es richtig sehe, dann hat er doch keine Jugendabteilung durchlaufen, wurde als Jugendspieler nicht eingeladen und ist seit 2021 (U17) von der türkischen Nationalmannschaft weitergebildet worden.
Zitat von treuer-charly
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Ich habe doch geschrieben dass es mir völlig egal ist was er macht und für wen er spielt in der Nationalmannschaft, von mir aus kann er auch für Anatolien-Jordanien oder sonst wo Spielen, es ist dir schon klar das die Türkei erst auf ihn zukam als er schon ein großes Talent war ,der türkische Verband hat ihn doch erst aufgesucht als er sah was eventuell aus dem jungen ein großer Spieler werden kann.
Das ist doch die Wahrheit und was ist daran ein bisschen unfair ?
Ich muss da meinen Vorredner beipflichten. Ich sehe das so, dass Uzun, wie jeder der in Deutschland geboren wurde, natürlich seine nicht selbst gewählten Vorteile hat. Wo man geboren wird sucht man sich ja erstmal nicht selber aus. Und wo man lebt in der Regel erst relativ spät.
Als Fussballer für Eintracht Frankfurt mit einem nicht zu knapp dotierten Vertrag wird er aber auch entsprechend Steuern an den Fiskus abdrücken. Keine Ahnung wie viel es ist, aber sein bezogenes Kindergeld wird er doch bestimmt schon in Form von Steuern zurückgezahlt haben. Ich denke, dass ist doch genug "zurückgeben" für den möglichen Benefit einer Geburt in Deutschland. Ist glaube ich mehr als so manch blau wählender Biodeutscher (herrliches Unwort) "zurückgibt". (Ist nicht an dich gerichtet, kam mir nur in den Sinn)
Bei seiner fußballerischen Ausbildung ist natürlich immer die Frage nach einer adäquaten Ausbildungsentscheidung für seine Jugendverein, die aber zumindest vom Verband geregelt ist. Dem DFB ist er doch erstmal gar nichts schuldig. Wenn ich es richtig sehe, dann hat er doch keine Jugendabteilung durchlaufen, wurde als Jugendspieler nicht eingeladen und ist seit 2021 (U17) von der türkischen Nationalmannschaft weitergebildet worden.
Ich finde das ist doch nur eine Sache der Formulierung.
Wenn jemand hier geboren ist, seine ersten Jahre, seine Jugend hier verbringt dann hat er natürlich Vorteile von seiner Umgebung und der Infrastruktur in der er lebt und zu der alle Miteinwohner beitragen. Das ist doch keine verwerfliche Aussage und gilt für jedes Land, nicht exklusiv für Deutschland. Und oft genug ist das doch auch so, schaut Euch doch nur mal um in den Nationalmannschaften. Es gibt genügend Gründe dafür zu sagen: Hier bin ich aufgewachsen, hier ist mein soziales Umfeld, hier bin ich geprägt.
Wenn ein Spieler dann aber sagt: Nein, ich fühle mich aber trotzdem emotional zu einem Land gehörig in dem meine Vorfahren geboren sind, dann ist das selbstverständlich zu akzeptieren. Aber deswegen kann man das doch trotzdem schade finden und eine andere Ansicht (für sich persönlich) haben. Ist doch auch völlig legitim.
Letztlich hat sich Can Uzun entschieden und ich wünsche ihm den größtmöglichen Erfolg für sein Land, außer natürlich wenn es gegen uns geht. Ich glaube mehr wollte der treue Charly auch gar nicht zum Ausdruck bringen.
Ich habe qua Beruf relativ mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu tun und das Thema Identität und doppelte Zugehörigkeit ist real.
Deutschland hat sich jahrzehntelang dieser Realität verwehrt. Unter anderem auch sehr formell mit der Absage bzw. Einschränkung der doppelten Staatsbürgerschaft, was als Statement absolut nicht zu unterschätzen ist.
Zu sagen "kann ja nicht so schwer sein, sich für ein Land zu entscheiden, und ehrlich gesagt sollte es schon das sein, wo man aufwachsen ist und was einen gefördert hat" finde ich sehr sehr schwierig.
Vor allem, wenn man selbst nicht in der Situation war und auch wenige bis keine Leute, mit denen man sich darüber unterhalten hat.
25.09.2025 - 12:37 Uhr
Zitat von ruhrpott_adler
Ich habe qua Beruf relativ mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu tun und das Thema Identität und doppelte Zugehörigkeit ist real.
Deutschland hat sich jahrzehntelang dieser Realität verwehrt. Unter anderem auch sehr formell mit der Absage bzw. Einschränkung der doppelten Staatsbürgerschaft, was als Statement absolut nicht zu unterschätzen ist.
Zu sagen "kann ja nicht so schwer sein, sich für ein Land zu entscheiden, und ehrlich gesagt sollte es schon das sein, wo man aufwachsen ist und was einen gefördert hat" finde ich sehr sehr schwierig.
Vor allem, wenn man selbst nicht in der Situation war und auch wenige bis keine Leute, mit denen man sich darüber unterhalten hat.
Ich habe qua Beruf relativ mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu tun und das Thema Identität und doppelte Zugehörigkeit ist real.
Deutschland hat sich jahrzehntelang dieser Realität verwehrt. Unter anderem auch sehr formell mit der Absage bzw. Einschränkung der doppelten Staatsbürgerschaft, was als Statement absolut nicht zu unterschätzen ist.
Zu sagen "kann ja nicht so schwer sein, sich für ein Land zu entscheiden, und ehrlich gesagt sollte es schon das sein, wo man aufwachsen ist und was einen gefördert hat" finde ich sehr sehr schwierig.
Vor allem, wenn man selbst nicht in der Situation war und auch wenige bis keine Leute, mit denen man sich darüber unterhalten hat.
Auch wenn ich mir vermutlich nur vage vorstellen kann, wie es ist in dieser Situation zu sein, glaube ich das dies sehr schwierig sein kann und bin froh, dass ich keine solche Entscheidung treffen muss.
Was ich dann aber auch schwierig finde ist, wenn jemand die Vorteile beider Seiten ziehen will ohne gewisse Verpflichtungen gegenüber einer der beiden Seiten eingehen zu wollen.
Daher finde ich schon, dass hier dann irgendwann mal eine Entscheidung getroffen werden muss, mit allen positiven wie negativen Konsequenzen. Aber vielleicht bin ich hier auch zu naiv?
Und jetzt wo ich das geschrieben habe fällt mir gerade auf, dass dies mit Uzun nur noch sehr am Rande zu tun hat, also langsam ins Off-Topic abrutscht, weshalb ich gerne per PN, aber nicht mehr hier weiterdiskutiere.
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