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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#17121
05.05.2022 - 10:09 Uhr
Zitat von MR1708

Zitat von headstyle

Zitat von MR1708

Zitat von Wutfried

Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...


Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.

Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.

Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.


Grundsätzlich hast du vollkommen recht! Bei Raum habe ich mich damals aber schon gefragt wieso man da nicht abklopft (jedenfalls nicht öffentlich bekannt). Er hat eine unglaubliche Saison in Fürth hingelegt mit 19 scorern in 38 spielen (0,5 scorer/Spiel), was auch dem U21-Nationaltrainer nicht verborgen geblieben ist. Dann die bärenstarke Europameisterschaft.. also ich verfolge ihn seit Fürth und ich habe mich damals schon gefragt, wieso man nickt wenigstens den Hut reinwirft. Er war ablösefrei zu bekommen, jung und vielversprechend. Ich bin ganz ehrlich: er hat das, was moderne AVs benötigen, und zwar die Fähigkeit die Linie auf und ab zuMarschieren und einen Touch im linken fuss, die eher eines Offensivspielers gleichkommt. Soweit ich weiß wurde er auch umfunktioniert zu einem Defensivspieler, ähnlich wie Davies. Dieses skillset ist nun mal selten, insbesondere wenn man dabei so einen goldfuss hat. Da man ohnehin um Nicos Schulz scheitern wusste, hätte man durchaus hier ablösefrei zuschlagen können, sofern denn auch der Spieler Bock gehabt hätte sich nominell erstmal hinter Rapha einzuordnen.
Vergleiche zz Schulz sind btw. Lachhaft. Wer da Parallelen erkennt nur weil beide con Hoffenheim kommen und auch Raum des Öfteren mal LAV spielt, dem ist nicht mehr zu helfen. Unterschiedlicher kann man kaum sein. Ein Nico Schulz musste erstmal bei Gladbach und Hertha scheitern ehe er unter nsgelsmanns System seinen Platz fand und eine solide Saison spielte. Raum ist ein ganz anderes Kaliber, dessen linker Fuß (Flanken) weltweit(!) seines gleichen suchen und der mit vielmehr mit und Selbstverständnis kombiniert und Den weg nach vorne sucht. Raum war/ist sowohl bei führts Aufsteigersaison als auch aktuell in Hoffenheim (auch fast 0,5 scorer pro Spiel) der gamechanger. Auch bek der EM war er einer DER Leistungsträger


Vielleicht hat man ja sogar angeklopft? Die haben viel mehr Spieler auf dem Radar, als uns öffentlich oder durch die Medien mitgeteilt wird. An seiner Stelle kann ich mir aber auch vorstellen, dass er seine sportliche Perspektive bei uns, eben dank Guerreiro und Schulz, nicht gesehen hat. Nur weil dem Spieler kein öffentliches Interesse des BVB's nachgesagt wird, heißt es ja nicht, dass wir uns seine Situation nicht betrachtet haben. Auf der anderen Seite könnte man auch sagen, dass die Scouts, oder wer auch immer, zu dem Entschluss gekommen sind, dass wir eben keinen Schienenspieler für links benötigen und die besten Flanken der Welt, wie du sie beschreibst, gar nicht gebrauchen können, weil wir bis auf einen Spieler vorne keine Abnehmer haben?

Da stehen so unglaublich viele Variablen im Raum ( höhö ), die einen Transfer begleiten, dass wir niemals alles erfahren können und erst recht nicht alles verstehen müssen. Im aktuellen Transferfenster sieht man ja auch recht deutlich, dass wir den Fokus auf die Defensive gerichtet haben und da passt einer wie Raum aktuell wohl auch nicht rein, daher läuft gerade vieles auf Bensebaini hinaus, der ein ganz anderer Spielertyp ist.

Aber um es noch mal kurz zusammenzufassen: Raum wechselt zur TSG muss nicht heißen, dass der BVB hier gepennt hat.


Mein Text impliziert vielleicht dass ich den BVB Unvermögen unterstelle, was keineswegs der Fall ist! Ich habe ja selbst angedeutet, dass das Interesse zumindest öffentlich nicht bestand, hinter den Kulissen kann man ja durchaus seinen Wedegsng verfolgt haben und natürlich, wie auch von mir beschrieben, hat der Spieler selber auch ein Wörtchen mitzureden, wenn es um seine Entwicklungschancen geht.

Was ich aber richtigstellen will, ist: Raum ist kein reiner Schienenspieler, der nur zur Geltung kommt, wenn er durch eine 3ee Kette abgesichert ist. Dieser Mythos geistert ja gerne herum wenn’s um seinen Namen geht, da man so ggf. Die Parallelen zu Schulz besser ziehen kann oder schlichtweg weil man schlecht informiert ist. Raum hat sowohl in Fürth als auch bek der EM IMMER in einer 4er Kette gespielt. Und dort hatte er als Außenverreidiger jedes 2. Spiel einen scorer. Nur weil er aktuelle in einer 3er/5er Kette auf der Schiene glänzt, sehen einige das offensichtlich als Anlass ihn darauf zu reduzieren, was in Anbetracht der Tatsache, dass er auf beiden Positionen unglaublich starke Werte auflegt schon als Inkompetenz ausgelegt werden kann. In Hoffenheim hast du btw. Auch keinen Jan Koller im Zentrum der absoluter zielspieler von Flanken ist. Das Spiel muss nickt komplett darauf ausgelegt sein, aber es würde unser Spiel zumindest um ein Element erweitern, denn das geht unseren AVs komplett ab.

Davon mal ab hat man von Schulz Scheitern auch vor dieser Saison schon gewusst. Nur die größten Romantiker haben wohl ernsthaft noch daran geglaubt, das da noch was bei rumkommt. Man hätte also durchaus eine Perspektive bieten können, hätte man in Sachen N.Schulz ggf. Etwas rigoroser kommuniziert, dass er keine Zukunft mehr beim BVB hat
Dieser Beitrag wurde zuletzt von headstyle am 05.05.2022 um 10:18 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17122
05.05.2022 - 10:19 Uhr
Es ist schon erstaunlich, Spieler, die bei der deutschen U21-Nationalmannschaft spielen, als "unter dem Radar" zu bezeichnen. Wer es so weit geschafft hat, MUSS ein guter Kicker sein. Ob er gut genug für die 1. Liga, für die 2. Liga oder sogar für den Profifußball steht wiederum auch einem anderen Blatt.
Ich finde die Diskussion, welche Spieler der BVB "nicht auf dem Schirm" hatte o.ä. auch ziemlich seltsam.
Beim BVB, wie bei jedem anderen professionellen Fußballclub, arbeiten Menschen, die nichts anderes machen und sich den ganzen Arbeitstag damit beschäftigen. Sie wissen sicherlich schon die Namen der Spieler, die in 5 Jahren mal interessant werden könnten. Sie werden sicherlich auch vielfach die Fühler ausstrecken und versuchen, Transfers einzufädeln oder den BVB dem gescouteten Spieler schmackhaft zu machen. Das gelingt sicherlich nicht immer. Das hat viele verschiedene Gründe - z.B. gibt es persönliche Präferenzen des Spielers, das familiäre Umfeld, die Bereitschaft, das Zuhause zu verlassen, andere interessante Vereine usw.
Besser gesagt - diese Leute wissen viel besser Bescheid als wir Foren-User zusammen.

Das ist das Problem mit diesem Thread - jeder von uns kann einen Transfer bzw. die Transferpolitik nur im Nachhinein bewerten und Prognosen für laufende Verhandlungen/Gerüchte oder frische Transfers tätigen.
Natürlich ist das ein Forum um genau den Austausch darüber zu ermöglichen und dabei muss und darf selbstverständlich auch kritisiert werden. Dennoch sollte man meiner Meinaung nach so fair bleiben und berücksichtigen, dass da Menschen jeden Tag versuchen, das bestmögliche für den BVB nach den Maßgaben des Trainerstabs und der sportlichen Leitung herauszuholen.

•     •     •

My Dreamteam ***********


L. Podolski --- T. Henry
S. Gerrard --- Z. Zidane --- M. Le Tissier
A. Pirlo
R. Carlos --- J. Kohler --- A. Nesta --- T.-A. Arnold
G. Buffon

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kevinator1987 am 05.05.2022 um 10:24 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17123
05.05.2022 - 11:22 Uhr
Zitat von MrSimpson
Zitat von Buddy_Christ

Zitat von 94barrios18_09

Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.

Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch

sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.

Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.

Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Zweischneidiges Schwert.

Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.

Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.

Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.


Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.

Bin mir gerade nicht ganz sicher, warum du mich zitierst. War mein Post nur Aufhänger für dich oder hab ich die Frage nicht kapiert? Wie dem auch sei, nur ganz kurz zu unserem Scouting: Ich finde das auch gut, gar keine Frage. Kehl nutzt es für meinen Geschmack nur zu wenig. Zumindest bisher. Denn die Namen, die du da aufzählst, hat noch Zorc eingefädelt. Von Kehl fehlt mir in dieser Hinsicht bislang jeglicher Arbeitsnachweis. Denn es wird ja keiner behaupten wollen, dass man für die bis jetzt gehandelten Namen ernsthaft Scouting gebraucht hätte.
BVB - Transferpolitik |#17124
05.05.2022 - 12:05 Uhr
Zitat von Buddy_Christ
Zitat von MrSimpson

Zitat von Buddy_Christ

Zitat von 94barrios18_09

Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.

Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch

sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.

Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.

Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Zweischneidiges Schwert.

Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.

Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.

Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.


Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.

Bin mir gerade nicht ganz sicher, warum du mich zitierst. War mein Post nur Aufhänger für dich oder hab ich die Frage nicht kapiert? Wie dem auch sei, nur ganz kurz zu unserem Scouting: Ich finde das auch gut, gar keine Frage. Kehl nutzt es für meinen Geschmack nur zu wenig. Zumindest bisher. Denn die Namen, die du da aufzählst, hat noch Zorc eingefädelt. Von Kehl fehlt mir in dieser Hinsicht bislang jeglicher Arbeitsnachweis. Denn es wird ja keiner behaupten wollen, dass man für die bis jetzt gehandelten Namen ernsthaft Scouting gebraucht hätte.


Nein. Sorry, bin beim zitieren verrutscht.
War eigentlich für den Vorposter gedacht.
Die jungen Kerle hat man ja schließlich auch gescoutet und Kehl war da sicher auch mit beteiligt.
Daß man Bundesliga scoutet hoffe ich doch mal sehr. Hätte man diese bekannten Namen nicht gescoutet muss man sich nicht fragen, warum unser Gebilde sehr wackelig ist.
Bei Schulz, Can und anderen Kandidaten wirkt es aber auf mich so, als hätte man auf ein gründliches Scouting verzichtet.
BVB - Transferpolitik |#17125
05.05.2022 - 12:17 Uhr
Zitat von Buddy_Christ
Zitat von MrSimpson

Zitat von Buddy_Christ

Zitat von 94barrios18_09

Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.

Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch

sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.

Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.

Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Zweischneidiges Schwert.

Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.

Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.

Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.


Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.

Bin mir gerade nicht ganz sicher, warum du mich zitierst. War mein Post nur Aufhänger für dich oder hab ich die Frage nicht kapiert? Wie dem auch sei, nur ganz kurz zu unserem Scouting: Ich finde das auch gut, gar keine Frage. Kehl nutzt es für meinen Geschmack nur zu wenig. Zumindest bisher. Denn die Namen, die du da aufzählst, hat noch Zorc eingefädelt. Von Kehl fehlt mir in dieser Hinsicht bislang jeglicher Arbeitsnachweis. Denn es wird ja keiner behaupten wollen, dass man für die bis jetzt gehandelten Namen ernsthaft Scouting gebraucht hätte.


Das sehe ich anders. Man erkennt meiner Meinung nach schon Kehl seine Handschrift. Auch gerade auf der Abgabenseite, da werden jetzt Spieler wie Guerreiro, Brandt und Can genannt, dass hätte ich mir bei Zorc kaum vorstellen können. Es erweckt den Anschein, das man nicht mehr auf Namen Rücksicht nimmt, sondern den Leistungs- und Teamgedanken im Vordergrund stellt, was ich sehr begrüßen würde.
BVB - Transferpolitik |#17126
05.05.2022 - 12:29 Uhr
Zitat von MrSimpson
Zitat von Buddy_Christ

Zitat von MrSimpson

Zitat von Buddy_Christ

Zitat von 94barrios18_09

Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.

Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch

sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.

Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.

Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Zweischneidiges Schwert.

Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.

Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.

Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.


Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.

Bin mir gerade nicht ganz sicher, warum du mich zitierst. War mein Post nur Aufhänger für dich oder hab ich die Frage nicht kapiert? Wie dem auch sei, nur ganz kurz zu unserem Scouting: Ich finde das auch gut, gar keine Frage. Kehl nutzt es für meinen Geschmack nur zu wenig. Zumindest bisher. Denn die Namen, die du da aufzählst, hat noch Zorc eingefädelt. Von Kehl fehlt mir in dieser Hinsicht bislang jeglicher Arbeitsnachweis. Denn es wird ja keiner behaupten wollen, dass man für die bis jetzt gehandelten Namen ernsthaft Scouting gebraucht hätte.


Nein. Sorry, bin beim zitieren verrutscht.
War eigentlich für den Vorposter gedacht.
Die jungen Kerle hat man ja schließlich auch gescoutet und Kehl war da sicher auch mit beteiligt.
Daß man Bundesliga scoutet hoffe ich doch mal sehr. Hätte man diese bekannten Namen nicht gescoutet muss man sich nicht fragen, warum unser Gebilde sehr wackelig ist.
Bei Schulz, Can und anderen Kandidaten wirkt es aber auf mich so, als hätte man auf ein gründliches Scouting verzichtet.

Hm, ich interpretiere es ein wenig anders, aber vermutlich meinen wir das selbe. Ich persönlich halte einen Kaderbauer für in seinem Job fehl am Platz, wenn er Woche für Woche am Spielfeldrand sitzt, aber dann nicht einmal die Spieler der eigenen Gegner einzuschätzen weiß. Dass dann im Einzelfall bei gewecktem Interesse noch mal die Datenbank bemüht werden sollte - kein Thema. Aber so viel Expertise muss man mMn verlangen können, denn sonst macht es überhaupt keinen Sinn, dass der Herr Kaderbauer in Europa herumjettet und Scouting-Vorschläge vor Ort inspiziert. Warum es mit den ganzen Schulzes, Cans, Schürrles usw. nicht geklappt hat, liegt meiner Ansicht nach eher darin begründet, dass man zu oft opportunistisch gehandelt hat und sich vermeintliche Schnapper sicher wollte, oder gleich rein nach Bauchgefühl gegangen ist. Stichwort: "Das kann der auch spielen."
BVB - Transferpolitik |#17127
05.05.2022 - 12:32 Uhr
Zitat von Aschenplatz
Zitat von Buddy_Christ

Zitat von MrSimpson

Zitat von Buddy_Christ

Zitat von 94barrios18_09

Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.

Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch

sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.

Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.

Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Zweischneidiges Schwert.

Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.

Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.

Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.


Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.

Bin mir gerade nicht ganz sicher, warum du mich zitierst. War mein Post nur Aufhänger für dich oder hab ich die Frage nicht kapiert? Wie dem auch sei, nur ganz kurz zu unserem Scouting: Ich finde das auch gut, gar keine Frage. Kehl nutzt es für meinen Geschmack nur zu wenig. Zumindest bisher. Denn die Namen, die du da aufzählst, hat noch Zorc eingefädelt. Von Kehl fehlt mir in dieser Hinsicht bislang jeglicher Arbeitsnachweis. Denn es wird ja keiner behaupten wollen, dass man für die bis jetzt gehandelten Namen ernsthaft Scouting gebraucht hätte.


Das sehe ich anders. Man erkennt meiner Meinung nach schon Kehl seine Handschrift. Auch gerade auf der Abgabenseite, da werden jetzt Spieler wie Guerreiro, Brandt und Can genannt, dass hätte ich mir bei Zorc kaum vorstellen können. Es erweckt den Anschein, das man nicht mehr auf Namen Rücksicht nimmt, sondern den Leistungs- und Teamgedanken im Vordergrund stellt, was ich sehr begrüßen würde.
Ich weiß nicht, was Guerreiro, Brandt und Can mit Talent-Scouting zu tun haben, aber unabhängig davon sind deren Abgänge reine Gerüchte. Aus so was kann man doch nicht seriös eine Handschrift ablesen. Was wenn nichts davon stimmt und frei erfunden ist?
BVB - Transferpolitik |#17128
05.05.2022 - 12:41 Uhr
Zitat von Buddy_Christ
Zitat von MrSimpson

Zitat von Buddy_Christ

Zitat von MrSimpson

Zitat von Buddy_Christ

Zitat von 94barrios18_09

Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.

Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch

sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.

Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.

Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Zweischneidiges Schwert.

Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.

Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.

Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.


Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.

Bin mir gerade nicht ganz sicher, warum du mich zitierst. War mein Post nur Aufhänger für dich oder hab ich die Frage nicht kapiert? Wie dem auch sei, nur ganz kurz zu unserem Scouting: Ich finde das auch gut, gar keine Frage. Kehl nutzt es für meinen Geschmack nur zu wenig. Zumindest bisher. Denn die Namen, die du da aufzählst, hat noch Zorc eingefädelt. Von Kehl fehlt mir in dieser Hinsicht bislang jeglicher Arbeitsnachweis. Denn es wird ja keiner behaupten wollen, dass man für die bis jetzt gehandelten Namen ernsthaft Scouting gebraucht hätte.


Nein. Sorry, bin beim zitieren verrutscht.
War eigentlich für den Vorposter gedacht.
Die jungen Kerle hat man ja schließlich auch gescoutet und Kehl war da sicher auch mit beteiligt.
Daß man Bundesliga scoutet hoffe ich doch mal sehr. Hätte man diese bekannten Namen nicht gescoutet muss man sich nicht fragen, warum unser Gebilde sehr wackelig ist.
Bei Schulz, Can und anderen Kandidaten wirkt es aber auf mich so, als hätte man auf ein gründliches Scouting verzichtet.

Hm, ich interpretiere es ein wenig anders, aber vermutlich meinen wir das selbe. Ich persönlich halte einen Kaderbauer für in seinem Job fehl am Platz, wenn er Woche für Woche am Spielfeldrand sitzt, aber dann nicht einmal die Spieler der eigenen Gegner einzuschätzen weiß. Dass dann im Einzelfall bei gewecktem Interesse noch mal die Datenbank bemüht werden sollte - kein Thema. Aber so viel Expertise muss man mMn verlangen können, denn sonst macht es überhaupt keinen Sinn, dass der Herr Kaderbauer in Europa herumjettet und Scouting-Vorschläge vor Ort inspiziert. Warum es mit den ganzen Schulzes, Cans, Schürrles usw. nicht geklappt hat, liegt meiner Ansicht nach eher darin begründet, dass man zu oft opportunistisch gehandelt hat und sich vermeintliche Schnapper sicher wollte, oder gleich rein nach Bauchgefühl gegangen ist. Stichwort: "Das kann der auch spielen."


Da sind wir komplett einer Meinung.
Sieht man ja am Beispiel LV, wo 2 LM rumlaufen.
Denn Schulz und Guerreiro haben eigentlich nicht Stamm gespielt auf dieser Position.
Guerreiro ist aufgrund von Verletzungen von dem Etatmäßigen LV mehr nach hinten gerutscht und hat das in Lorient ordentlich gemacht, aber kaum war Goff wieder fit, ist er wieder nach vorne gerutscht.
Und Schulz? Dazu sage ich nichts mehr.
Brandt war halt verfügbar, Can ebenso.
So etwas darf nicht mehr passieren. Das Gerücht Bensebaini spricht aber etwas dagegen.
BVB - Transferpolitik |#17129
05.05.2022 - 14:23 Uhr
Zitat von headstyle
Zitat von MR1708

Zitat von headstyle

Zitat von MR1708

Zitat von Wutfried

Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...


Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.

Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.

Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.


Grundsätzlich hast du vollkommen recht! Bei Raum habe ich mich damals aber schon gefragt wieso man da nicht abklopft (jedenfalls nicht öffentlich bekannt). Er hat eine unglaubliche Saison in Fürth hingelegt mit 19 scorern in 38 spielen (0,5 scorer/Spiel), was auch dem U21-Nationaltrainer nicht verborgen geblieben ist. Dann die bärenstarke Europameisterschaft.. also ich verfolge ihn seit Fürth und ich habe mich damals schon gefragt, wieso man nickt wenigstens den Hut reinwirft. Er war ablösefrei zu bekommen, jung und vielversprechend. Ich bin ganz ehrlich: er hat das, was moderne AVs benötigen, und zwar die Fähigkeit die Linie auf und ab zuMarschieren und einen Touch im linken fuss, die eher eines Offensivspielers gleichkommt. Soweit ich weiß wurde er auch umfunktioniert zu einem Defensivspieler, ähnlich wie Davies. Dieses skillset ist nun mal selten, insbesondere wenn man dabei so einen goldfuss hat. Da man ohnehin um Nicos Schulz scheitern wusste, hätte man durchaus hier ablösefrei zuschlagen können, sofern denn auch der Spieler Bock gehabt hätte sich nominell erstmal hinter Rapha einzuordnen.
Vergleiche zz Schulz sind btw. Lachhaft. Wer da Parallelen erkennt nur weil beide con Hoffenheim kommen und auch Raum des Öfteren mal LAV spielt, dem ist nicht mehr zu helfen. Unterschiedlicher kann man kaum sein. Ein Nico Schulz musste erstmal bei Gladbach und Hertha scheitern ehe er unter nsgelsmanns System seinen Platz fand und eine solide Saison spielte. Raum ist ein ganz anderes Kaliber, dessen linker Fuß (Flanken) weltweit(!) seines gleichen suchen und der mit vielmehr mit und Selbstverständnis kombiniert und Den weg nach vorne sucht. Raum war/ist sowohl bei führts Aufsteigersaison als auch aktuell in Hoffenheim (auch fast 0,5 scorer pro Spiel) der gamechanger. Auch bek der EM war er einer DER Leistungsträger


Vielleicht hat man ja sogar angeklopft? Die haben viel mehr Spieler auf dem Radar, als uns öffentlich oder durch die Medien mitgeteilt wird. An seiner Stelle kann ich mir aber auch vorstellen, dass er seine sportliche Perspektive bei uns, eben dank Guerreiro und Schulz, nicht gesehen hat. Nur weil dem Spieler kein öffentliches Interesse des BVB's nachgesagt wird, heißt es ja nicht, dass wir uns seine Situation nicht betrachtet haben. Auf der anderen Seite könnte man auch sagen, dass die Scouts, oder wer auch immer, zu dem Entschluss gekommen sind, dass wir eben keinen Schienenspieler für links benötigen und die besten Flanken der Welt, wie du sie beschreibst, gar nicht gebrauchen können, weil wir bis auf einen Spieler vorne keine Abnehmer haben?

Da stehen so unglaublich viele Variablen im Raum ( höhö ), die einen Transfer begleiten, dass wir niemals alles erfahren können und erst recht nicht alles verstehen müssen. Im aktuellen Transferfenster sieht man ja auch recht deutlich, dass wir den Fokus auf die Defensive gerichtet haben und da passt einer wie Raum aktuell wohl auch nicht rein, daher läuft gerade vieles auf Bensebaini hinaus, der ein ganz anderer Spielertyp ist.

Aber um es noch mal kurz zusammenzufassen: Raum wechselt zur TSG muss nicht heißen, dass der BVB hier gepennt hat.


Mein Text impliziert vielleicht dass ich den BVB Unvermögen unterstelle, was keineswegs der Fall ist! Ich habe ja selbst angedeutet, dass das Interesse zumindest öffentlich nicht bestand, hinter den Kulissen kann man ja durchaus seinen Wedegsng verfolgt haben und natürlich, wie auch von mir beschrieben, hat der Spieler selber auch ein Wörtchen mitzureden, wenn es um seine Entwicklungschancen geht.

Was ich aber richtigstellen will, ist: Raum ist kein reiner Schienenspieler, der nur zur Geltung kommt, wenn er durch eine 3ee Kette abgesichert ist. Dieser Mythos geistert ja gerne herum wenn’s um seinen Namen geht, da man so ggf. Die Parallelen zu Schulz besser ziehen kann oder schlichtweg weil man schlecht informiert ist. Raum hat sowohl in Fürth als auch bek der EM IMMER in einer 4er Kette gespielt. Und dort hatte er als Außenverreidiger jedes 2. Spiel einen scorer. Nur weil er aktuelle in einer 3er/5er Kette auf der Schiene glänzt, sehen einige das offensichtlich als Anlass ihn darauf zu reduzieren, was in Anbetracht der Tatsache, dass er auf beiden Positionen unglaublich starke Werte auflegt schon als Inkompetenz ausgelegt werden kann. In Hoffenheim hast du btw. Auch keinen Jan Koller im Zentrum der absoluter zielspieler von Flanken ist. Das Spiel muss nickt komplett darauf ausgelegt sein, aber es würde unser Spiel zumindest um ein Element erweitern, denn das geht unseren AVs komplett ab.

Davon mal ab hat man von Schulz Scheitern auch vor dieser Saison schon gewusst. Nur die größten Romantiker haben wohl ernsthaft noch daran geglaubt, das da noch was bei rumkommt. Man hätte also durchaus eine Perspektive bieten können, hätte man in Sachen N.Schulz ggf. Etwas rigoroser kommuniziert, dass er keine Zukunft mehr beim BVB hat


Ich kann Raum tatsächlich auch gar nicht so gut beurteilen wie du und hatte ihn auch nicht vor mit Schulz zu vergleichen, daher muss ich da wohl ein wenig zurückrudern. Er scheint kein reiner Schienenspieler zu sein. Sportlich wäre er dann wohl wahrscheinlich auch ein Upgrade zur Zeit. Dennoch ist es halt schwierig über Nichttransfers zu diskutieren. Man kann halt nur rückwirkend sagen, dass wir mit Guerreiro und Schulz ein enormes Volumen an Ablöse und Gehaltskosten auf der Position aufbringen und kann daher ganz gut verstehen, dass man nicht zusätzlich noch einen Raum geholt hat, auch wenn er natürlich nicht viel gekostet hätte. Mal ganz von der sportlichen Perspektive abgesehen.

Aber sportlich kann ich dir im Grunde weder widersprechen noch zustimmen, aber wir können uns drauf einigen, dass er zur Zeit ein Upgrade wäre. daumen-hoch

•     •     •

07.11.2013 - 01.06.2023 †
Jack, der beste Hund der Welt.

ehemals: MR1708
BVB - Transferpolitik |#17130
05.05.2022 - 22:40 Uhr
Süle und Schlotterbeck sind sicherlich starke Transfers. Bei Adeyemi bin ich etwas hin- und hergerissen. Das Alter und Talent spricht für ihn, die Ablösesumme und Rückrundenleistung, lassen den Transfer sehr risikoreich erscheinen.
Die Gerüchte um Sosa, Laimer, Hlozek, Ekitike wären allesamt sehr starke Transfers, Chukwuemeka könnte das nächste Toptalent beim BvB sein, Bensebaini wäre ein ähnlich schwacher Transfer wie Schulz (viel Geld für wenig Leistung).

Sehr spannend wird es, wieviele Spieler Dortmund wirklich verkauft bekommt. Bei Schulz sehe ich keine Wert mehr zu erzielen, Can, Brandt, Hazard und Akanji jedoch könnten noch eine ordentliche Summe generieren. Wenn man alle 4 Spieler für jeweils mind. 15 Mio verkaufen würde bzw. Akanji sogar für 20 Mio + x, wäre natürlich auch deutlich mehr Spielraum vorhandenm Spieler der Kategorie Laimer, Sosa, Hlozek zu bekommen. D.h. die Transferpolitik steht und fällt mit der Anzahl der Verkäufe.

Was mir zuletzt beim BvB etwas fehlt, ist ein Transfer der Marke "komplett unbekannt" wie z.B. ein Dede, Kagawa, Barrios. Hier finde ich es sehr schade, dass der BvB sein Südamerika Scouting scheinbar komplett eingestellt hat, denn dort sind sicherlich immer noch spannende Spieler zu finden und im Gegensatz zu füheren Zeiten ist nicht jeder Spieler unmittelbar mindestens 20 Mio Euro teuer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patty am 05.05.2022 um 22:42 Uhr bearbeitet
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