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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#17091
29.04.2022 - 13:30 Uhr
Tittmar hat mal sämtliche Situationen unserer Spieler, samt Perspektive für die nächste Saison, kurz und knackig zusammengefasst:

Klar ist: Borussia Dortmund steht nach einer holprigen Saison vor einem Umbruch des Kaders. Unklar ist jedoch, welche Ausmaße dieser bereits ab Sommer annehmen wird. Ein Blick auf die Perspektiven der einzelnen Spieler.
BVB - Transferpolitik |#17092
29.04.2022 - 22:12 Uhr
Zitat von Libero85
Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Bis jetzt ist das reine Spekulation. Viele Änderungen hätte es unter Zorc auch gegeben, und hat es auch schon öfter. Wir hatten meine ich sogar einen Sommer wo Abgänge und Zugänge im 2stelligen Bereich lagen.

Zudem sind die bisherigen Transfers, bzw die die sich abzeichnen (Süle, Adyemi, Schlotterbeck) durchaus Transfers die auch bei Zorcnins Muster passen würden.

Insofern würde ich vorsichtig sein von einer komplett neuen Transferstrategie zu sprechen.
BVB - Transferpolitik |#17093
30.04.2022 - 09:20 Uhr
Zitat von Stroga

Zitat von Libero85

Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Bis jetzt ist das reine Spekulation. Viele Änderungen hätte es unter Zorc auch gegeben, und hat es auch schon öfter. Wir hatten meine ich sogar einen Sommer wo Abgänge und Zugänge im 2stelligen Bereich lagen.

Zudem sind die bisherigen Transfers, bzw die die sich abzeichnen (Süle, Adyemi, Schlotterbeck) durchaus Transfers die auch bei Zorcnins Muster passen würden.

Insofern würde ich vorsichtig sein von einer komplett neuen Transferstrategie zu sprechen.


Richtig. Schlotterbeck, Adeyemi, Süle - das kann passen, kann aber auch der gute alte Deutsche-Nationalspieler-Fetisch sein, der uns schon 2016 und 2019 weit zurückgeworfen und den Kader massiv verschlechtert hat.

Das sind Transfers, die Zorc ebenso getätigt hätte. Von einem "Aufräumen" im Kader würde ich da überhaupt nicht sprechen.

Bauchschmerzen bereitet mir die im Raum stehende Summe von 35 Mio. € für Adeyemi. Der hat Potential - sowohl zum legitimen Sancho-Nachfolger als auch zum Millionengrab. Sehr unangenehm ist auch, dass das Geld dann an den Brausekonzern fließen wird. Aber so ist das, wir sind nicht mehr in der Lage, solche Spieler ein, zwei Jahre früher zu scouten. Auch einen Diallo z.B. konnte man nicht in Frankreich scouten, der musste erst nach Mainz und wurde dann für teures Geld "entdeckt".

Bei Süle überwiegt bei mir auch die Skepsis: Ein 100-Kilo-Schrank mit marodem Bänderapparat und dicker Krankenakte wechselt zum Verein mit dem größten und vollsten Lazarett des Landes. Wie wird das wohl ausgehen? Überraschung, Überraschung ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von erdalkeser am 30.04.2022 um 09:24 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17094
30.04.2022 - 09:59 Uhr
Zitat von Libero85
Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Hast du die letzten 2 Jahre verschlafen? .. Corona und die vielen Unsicherheiten, die damit verbunden waren, haben die Transfermöglichkeiten deutlich eingeschränkt und somit war die Kaderentwickelung sehr schwierig. Man musste erstmal die Verluste in Grenzen halten. Das wird man nun in den kommenden Tranferperioden Schrittweise aufgearbeitet.
BVB - Transferpolitik |#17095
30.04.2022 - 10:07 Uhr
Zitat von erdalkeser

Zitat von Stroga

Zitat von Libero85

Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Bis jetzt ist das reine Spekulation. Viele Änderungen hätte es unter Zorc auch gegeben, und hat es auch schon öfter. Wir hatten meine ich sogar einen Sommer wo Abgänge und Zugänge im 2stelligen Bereich lagen.

Zudem sind die bisherigen Transfers, bzw die die sich abzeichnen (Süle, Adyemi, Schlotterbeck) durchaus Transfers die auch bei Zorcnins Muster passen würden.

Insofern würde ich vorsichtig sein von einer komplett neuen Transferstrategie zu sprechen.


Richtig. Schlotterbeck, Adeyemi, Süle - das kann passen, kann aber auch der gute alte Deutsche-Nationalspieler-Fetisch sein, der uns schon 2016 und 2019 weit zurückgeworfen und den Kader massiv verschlechtert hat.

Das sind Transfers, die Zorc ebenso getätigt hätte. Von einem "Aufräumen" im Kader würde ich da überhaupt nicht sprechen.

Bauchschmerzen bereitet mir die im Raum stehende Summe von 35 Mio. € für Adeyemi. Der hat Potential - sowohl zum legitimen Sancho-Nachfolger als auch zum Millionengrab. Sehr unangenehm ist auch, dass das Geld dann an den Brausekonzern fließen wird. Aber so ist das, wir sind nicht mehr in der Lage, solche Spieler ein, zwei Jahre früher zu scouten. Auch einen Diallo z.B. konnte man nicht in Frankreich scouten, der musste erst nach Mainz und wurde dann für teures Geld "entdeckt".

Bei Süle überwiegt bei mir auch die Skepsis: Ein 100-Kilo-Schrank mit marodem Bänderapparat und dicker Krankenakte wechselt zum Verein mit dem größten und vollsten Lazarett des Landes. Wie wird das wohl ausgehen? Überraschung, Überraschung ...


Adeyemi wechselte vor 4 Jahren mit 16 für 3,35 Mio zu RB, wurde dann 1,5 Jahre in Liefering geparkt und spielte danach 2020 auch noch nicht viel bei Salzburg, erst 2021 konnte er sich dann durchsetzen und ist jetzt seit Sommer durch die Decke gegangen.
Sicher hätten wir ihn vierte Liga spielen lassen können mit 17, und dann ein paar Jahre verleihen können. Aber vielleicht wollte er auch näher an der Heimat bleiben.
Wiegesagr, man kann nicht ausschließlich Spieler selbst entwickeln.
Das Schöne ist ja,wenn man das Geld hat, kann man Superspieler wie Diallos kaufen und sie am Ende mit Gewinn weiterverkaufen.
Und man war in der Lage Bynoe Gittens zu scouten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von emes10 am 30.04.2022 um 10:10 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17096
30.04.2022 - 10:09 Uhr
Zitat von erdalkeser
Zitat von Stroga

Zitat von Libero85

Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Bis jetzt ist das reine Spekulation. Viele Änderungen hätte es unter Zorc auch gegeben, und hat es auch schon öfter. Wir hatten meine ich sogar einen Sommer wo Abgänge und Zugänge im 2stelligen Bereich lagen.

Zudem sind die bisherigen Transfers, bzw die die sich abzeichnen (Süle, Adyemi, Schlotterbeck) durchaus Transfers die auch bei Zorcnins Muster passen würden.

Insofern würde ich vorsichtig sein von einer komplett neuen Transferstrategie zu sprechen.


Richtig. Schlotterbeck, Adeyemi, Süle - das kann passen, kann aber auch der gute alte Deutsche-Nationalspieler-Fetisch sein, der uns schon 2016 und 2019 weit zurückgeworfen und den Kader massiv verschlechtert hat.

Das sind Transfers, die Zorc ebenso getätigt hätte. Von einem "Aufräumen" im Kader würde ich da überhaupt nicht sprechen.

Bauchschmerzen bereitet mir die im Raum stehende Summe von 35 Mio. € für Adeyemi. Der hat Potential - sowohl zum legitimen Sancho-Nachfolger als auch zum Millionengrab. Sehr unangenehm ist auch, dass das Geld dann an den Brausekonzern fließen wird. Aber so ist das, wir sind nicht mehr in der Lage, solche Spieler ein, zwei Jahre früher zu scouten. Auch einen Diallo z.B. konnte man nicht in Frankreich scouten, der musste erst nach Mainz und wurde dann für teures Geld "entdeckt".

Bei Süle überwiegt bei mir auch die Skepsis: Ein 100-Kilo-Schrank mit marodem Bänderapparat und dicker Krankenakte wechselt zum Verein mit dem größten und vollsten Lazarett des Landes. Wie wird das wohl ausgehen? Überraschung, Überraschung ...


Ich sehe das ähnlich, allerdings ist man mittlerweile auch von Natur aus bei jedem Transfer skeptisch und die Möglichkeiten auf dem Markt sind nicht besser geworden. Selbst wenn Kehl tatsächlich den Kader aufräumen will wird er mehrere Jahre dafür benötigen. Ob er dafür der richtige ist wird man sehen, ich glaube nicht das es mit Kehl einen change geben wird, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
BVB - Transferpolitik |#17097
30.04.2022 - 10:33 Uhr
Zitat von Libero85
Zitat von solalaa

Zitat von Libero85

Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Hast du die letzten 2 Jahre verschlafen? .. Corona und die vielen Unsicherheiten, die damit verbunden waren, haben die Transfermöglichkeiten deutlich eingeschränkt und somit war die Kaderentwickelung sehr schwierig. Man musste erstmal die Verluste in Grenzen halten. Das wird man nun in den kommenden Tranferperioden Schrittweise aufgearbeitet.


Man hat vielleicht nicht mehr 100 Mio € und mehr pro Saison ausgegeben, aber teure Pakete wie bei Can, Meunier, Reinier oder Malen waren ja trotzdem drin und nachhaltig geholfen hat wohl (bisher) niemand von denen.


Meunier war sehr stark dieses Jahr, Malen war in Ordnung und Reinier ja, scheint teuer gewesen zu sein, aber reden wir hier nicht von 20 Mio plus als teuer?
Die Alternative bei Meunier wäre ein Spieler mit 20 Mio Ablöse gewesen, der dann 5 Mio Gehalt bekommt.
Und ja, Can steht hier in der Kritik. Meiner Meinung nach ist er aber, auch für die Summe, kein Fehlkauf. Er spielt in der Regel, wenner fit ist, Startelf und zeigt meistens gute Leistungen.
Can war zudem vor halb vor Corona.
Also haben wir einen Malen in 2021 für 30 Mio, einen ablösefreien Meunier, und einen Can, der im Grunde schon im Winter vor Corona geplant war, plus Reinier.
Ich denke, das ist für den Bvb schon eher wenig und nicht teuer. Ein paar Spieler mit gehobener Qualität brauchen wir dann doch, und das sind drei der vier genannten.
BVB - Transferpolitik |#17098
30.04.2022 - 11:51 Uhr
Zitat von Libero85
Zitat von solalaa

Zitat von Libero85

Frage eines Außenstehenden: Kann es sein, dass Kehl mit der Transferpolitik der letzten Jahre alles andere als glücklich ist, musste aber bisher die Füße stillhalten? Nimmt man nur die Hälfte der aktuellen Gerüchte für voll, scheint er den kompletten Kader lieber heute als morgen aufräumen zu wollen.

Naja, kann dem Verein eigentlich nur guttun, wenn da mal wieder jemand mit einer klaren Vision auf dem Transfermarkt agiert daumen-hoch


Hast du die letzten 2 Jahre verschlafen? .. Corona und die vielen Unsicherheiten, die damit verbunden waren, haben die Transfermöglichkeiten deutlich eingeschränkt und somit war die Kaderentwickelung sehr schwierig. Man musste erstmal die Verluste in Grenzen halten. Das wird man nun in den kommenden Tranferperioden Schrittweise aufgearbeitet.


Man hat vielleicht nicht mehr 100 Mio € und mehr pro Saison ausgegeben, aber teure Pakete wie bei Can, Meunier, Reinier oder Malen waren ja trotzdem drin und nachhaltig geholfen hat wohl (bisher) niemand von denen.


Can hat diese Problematik eher noch verschärft. Denn den hat man unmittelbar vor Corona mit einer Kaufpflicht und fest ausgehandeltem Vertrag ausgeliehen. Zudem stand man bei Bellingham im Wort bei dem auch eine große Ablöse fällig wurde und den man schon lange vorher beobachtet hat und von dem man total überzeugt war. Letzter wohl nicht die schlechteste Entscheidung, oder?
BVB - Transferpolitik |#17099
03.05.2022 - 16:47 Uhr
Zitat von Vintage09
Zitat von BVBBC

Zitat von Vintage09

Gleich ne Frage hinterher, die eig. nicht hierher passt aber was sagst du zu den Aussagen der Verantwortlichen dass dies alles in einer Transferperiode schwer umsetzbar wäre?

Für mich kann das Ganze schon ziemlich zu unserem Gunsten laufen, gerade mit den Punkten die du oben ausführlich schon erwähnst hast.

Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Jungs von denen wir hier permanent sprechen noch 5-7 Jahre Profifussball im Köcher haben und uns die Vertragssituation eig. zu Gute kommt oder? Also die meisten haben Vertrag bis 2024 und wen diese nicht mehr wirklich auf Minuten kommen bei uns, können Sie sich nochmals von einem größeren Vertrag verabschieden und 2 Jahre aussitzen ist auch eher nicht von Vorteil für Sie.


Meines Wissens haben sie nie ausgeschlossen, dass bereits in einer Transferphase alles umsetzbar ist, sondern es nur so eingeordnet, dass es nicht übermäßig realistisch ist, weil alles perfekt laufen muss. Bisher liegt man dafür gut in der Zeit, sodass es durchaus noch möglich ist, aber trotzdem bleibt ein perfekter Transfersommer eher unwahrscheinlich. Das betrifft sowohl Zu- als auch Abgänge und dadurch natürlich auch die Interaktion daraus. Ein herausragend guter Transfersommer wäre für mich daher, wenn man noch 2 Transfers in besagter zweiter Transferphase umsetzen kann, die Stammpotenzial haben und keinen Kompromiss darstellen. Ein sehr guter Transfersommer sähe vielleicht nur noch einen solchen Zugang vor, aber würde zumindest Kompromisse vermeiden, die gemacht werden, um überhaupt etwas zu machen - als Leihe wäre das ok bis gut, aber nicht als fixe Verpflichtung. Daher sind meines Erachtens die Zugänge für die Bewertung des Transfersommers weiterhin entscheidender als die Abgänge, wobei klar bleibt, dass in der zweiten Transferphase Abgänge Zugänge finanziell bedingen, die noch nicht klar absehbar sind.


Bin hier der Meinung, dass man auch gerne wieder über den Talenteweg gehen kann die nicht soviel Geld verschlingen werden aber ein Versprechen für die Zukunft sein können. Chukwuemeka & Gassama wären hier 2 Spieler wo sich das Paket im Rahmen halten würde. Plus dass man auf die vorhandenen Spieler ein wenig mehr Druck ausübt.
Bzgl. den Abgängen wäre rein sportlich viel bis zum Schluss möglich, ohne wirklich nochmal groß aktiv zu werden. Denke die WM im Winter könnte uns gerade bei Spielern wie Hazard und Brandt ziemlich zu Gute kommen evtl. auch bei einem Can.

Heißt ich würde auf der Zugangsseite weiter aufs Gas drücken, nicht unvernünftig, aber im Grunde auch nicht richtig vernünftig tongue

Wie von dir aufgeführt würde man nur durch die Abgänge von Haaland und Akanji + ablösefrei Spieler die den Etat erleichtern schon früh so verfahren.

Süle, Schlotterbeck, Adeyemi + St (Ekitike/Hlozek)

Wie verhält es sich wenn man hier frühzeitig auch Spieler on top verpflichtet ohne zuerst zu verkaufen.
Mal Namen die denke ich schon ein wenig mehr köcheln bei uns...

Gassama
Chukwuemeka
Bensebaini

Ca. 30-40 Mio die man vorab nochmal ausgibt.

Zu gewagt?


Schon möglich. Persönlich habe ich halt meine Vorbehalte gegenüber Bensebaini, angesichts dessen Systemfit, dessenLeistungen in den letzten 1,5 Jahren und dem dennoch aufgerufenen Preis.

Sollte man 40 Mio. Budget nach den ersten 4 Genannten übrig haben, gibt es für mich ansonsten 2 Szenarien, die ich besonders attraktiv empfinden würde:

1. beide AV im Stamm mit Spielern besetzen, die vom Spielertyp her im Wesentlichen ein technisches Upgrade zu Schulz und Meunier darstellen, um die AV im Aufbau stärker einbinden zu können und dennoch einen Linienläufer zu haben, der im Angriffsdrittel attackieren kann. Auch wenn ich das ein oder andere Extra darüber hinaus gerne nehmen würde, würde mir das schon reichen, zumal man auf LV zumindest Rothe weiter aufbauen wollen wird. Ziel dieses Szenarios wäre es, dass man mit Can und Dahoud auf der 6 weitermachen kann, weil man entweder im Aufbau so stabil ist, dass Can darin weniger gefordert ist, sondern nur als Abräumer oder defensiv zumindest so viel Stabilität gewinnt, dass man auch einen kreativeren Dahoud meist gut einbauen kann - wenn darüber hinaus dann auch ein Chukwuemeka noch ginge, wäre das für mich sogar perfekt gelaufen. So oder so wird man sich auf der 6 festlegen wollen, ob man den Kader auf Can ausrichtet oder nicht, wobei es für mich nicht notwendig wäre, auf defensivstarke AV zu gehen, wenn man sich auf Can festlegt. Solide in der Defensive und vor allem positionstreu würde dann schon reichen.

2. LV und DM im Stamm neu besetzen, wobei der LV weiterhin obigen Anforderungen entsprechend sollte und der DM durchaus ein offensiverer Spielertyp sein dürfte, aber im Kern vor allem seinen Job im Aufbau beherrschen muss und ein Abräumer vor der Kette sein sollte. Im Grunde wäre das das mittlerweile unrealistische Szenario mit einem Spieler a la Boubacar Kamara. Perfekt wäre das, wenn man noch ein Talent auf RV holen könnte, wobei man da vielleicht auch weiterhin auf Semic spekuliert, wovon ich im Moment aber noch nicht so ganz überzeugt bin, dass er den Sprung beim BVB packen kann.

Bekäme man also eine Kombination aus beiden Szenarien hin, wäre das in jedem Fall perfekt, vielleicht sogar mehr als das.
BVB - Transferpolitik |#17100
03.05.2022 - 19:52 Uhr
@BVBBC Siehst du Can wirklich als 6er?

Ich sehe in ihm eher den Spielertyp Bellingham oder Goretzka, einen klaren Box2Box 8er. Einen, der mit Wucht und Dynamik gerne auch in den Strafraum rückt, Lücken zulaufen kann und einen gute Technik mitbringt, dem aber strategische Fähigkeiten ebenso fehlen wie die nötige Spielintelligenz, die es auf der 6 braucht.

Dahoud hingegen bringt die letzten beiden Fähigkeiten mit, ist giftig im Zweikampf, laufstark aber nicht so stabil und dynamisch. Vom Typ her trotzdem eher einer wie Kimmich.

Daher wäre - mal ein 4-3-3 angenommen - meine Besetzung eigentlich ganz grob geclustert eher so:

6er: Neueinkauf + Dahoud (erste Alternative) + Kamara (Talent)
8er: Bellingham + Can (erste Alternative)
8er: Reyna + Brandt (erste Alternative)

Die Positionen wären jeweils mit ähnlichen Typen besetzt und ein Ausfall zwingt nicht zum kompletten Systemwechsel. Für Reus würde das bedeuten, er müsste auf einen Außenposition oder sich mit Reyna und Brandt "streiten".

Für die 6 wäre meiner Meinung nach weiterhin Shkiri jemand, der alles mitbringt. Laufstark, dynamisch, Stratege, offensiv gut, stark im Zweikampf. Der könnte uns stabilisieren.
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