BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
04.05.2022 - 20:43 Uhr
Zitat von emes10
Naja, heftig weiß ich nicht. Nach Bense sollte noch ein Sechser kommen und ein Haaland Ersatz. Klar, sind das ein paar Umstellungen, aber sechs Spieler sind ja mMn noch im Rahmen und noch nicht heftig in dem Sinne.
Zitat von R3playz
die aktuelle politik + gerüchte um bense & co deuten echt auf einen transfer sommer der heftigeren art hin, man will offensichtlich gravierendes verändern und das ist auch nötig, rose wird sich jetzt an dem spielermaterial messen lassen, das heißt die luft wird noch dünner wenn wir eine solche saison wiederholen.
aber so bin ich im großen bisher sehr zufrieden, meine absoluter wunschspieler adeyemi kommt ja mit höchster wahrscheinlichkeit auch
die aktuelle politik + gerüchte um bense & co deuten echt auf einen transfer sommer der heftigeren art hin, man will offensichtlich gravierendes verändern und das ist auch nötig, rose wird sich jetzt an dem spielermaterial messen lassen, das heißt die luft wird noch dünner wenn wir eine solche saison wiederholen.
aber so bin ich im großen bisher sehr zufrieden, meine absoluter wunschspieler adeyemi kommt ja mit höchster wahrscheinlichkeit auch
Naja, heftig weiß ich nicht. Nach Bense sollte noch ein Sechser kommen und ein Haaland Ersatz. Klar, sind das ein paar Umstellungen, aber sechs Spieler sind ja mMn noch im Rahmen und noch nicht heftig in dem Sinne.
Mit Schlotterbeck, Süle, Adeyemi kommen 3 neue Stammspieler.
Bensebaini, ein neuer 6er und eventuell noch ein Stürmer macht 6 neue Stammspieler.
Das ist heftig, zeigt aber auch, daß man eingesehen hat, daß man in der Vergangenheit bei Transfers doch etwas daneben gelegen hat.
Eigentlich bleiben ja nur Kobel, Meunier, Bellingham, Dahoud und Malen (Reus) übrig.
04.05.2022 - 20:58 Uhr
Zitat von MrSimpson
Mit Schlotterbeck, Süle, Adeyemi kommen 3 neue Stammspieler.
Bensebaini, ein neuer 6er und eventuell noch ein Stürmer macht 6 neue Stammspieler.
Das ist heftig, zeigt aber auch, daß man eingesehen hat, daß man in der Vergangenheit bei Transfers doch etwas daneben gelegen hat.
Eigentlich bleiben ja nur Kobel, Meunier, Bellingham, Dahoud und Malen (Reus) übrig.
Zitat von emes10
Naja, heftig weiß ich nicht. Nach Bense sollte noch ein Sechser kommen und ein Haaland Ersatz. Klar, sind das ein paar Umstellungen, aber sechs Spieler sind ja mMn noch im Rahmen und noch nicht heftig in dem Sinne.
Zitat von R3playz
die aktuelle politik + gerüchte um bense & co deuten echt auf einen transfer sommer der heftigeren art hin, man will offensichtlich gravierendes verändern und das ist auch nötig, rose wird sich jetzt an dem spielermaterial messen lassen, das heißt die luft wird noch dünner wenn wir eine solche saison wiederholen.
aber so bin ich im großen bisher sehr zufrieden, meine absoluter wunschspieler adeyemi kommt ja mit höchster wahrscheinlichkeit auch
die aktuelle politik + gerüchte um bense & co deuten echt auf einen transfer sommer der heftigeren art hin, man will offensichtlich gravierendes verändern und das ist auch nötig, rose wird sich jetzt an dem spielermaterial messen lassen, das heißt die luft wird noch dünner wenn wir eine solche saison wiederholen.
aber so bin ich im großen bisher sehr zufrieden, meine absoluter wunschspieler adeyemi kommt ja mit höchster wahrscheinlichkeit auch
Naja, heftig weiß ich nicht. Nach Bense sollte noch ein Sechser kommen und ein Haaland Ersatz. Klar, sind das ein paar Umstellungen, aber sechs Spieler sind ja mMn noch im Rahmen und noch nicht heftig in dem Sinne.
Mit Schlotterbeck, Süle, Adeyemi kommen 3 neue Stammspieler.
Bensebaini, ein neuer 6er und eventuell noch ein Stürmer macht 6 neue Stammspieler.
Das ist heftig, zeigt aber auch, daß man eingesehen hat, daß man in der Vergangenheit bei Transfers doch etwas daneben gelegen hat.
Eigentlich bleiben ja nur Kobel, Meunier, Bellingham, Dahoud und Malen (Reus) übrig.
Ob Bensebaini, der neue Sechser und der Stürmer dann auch Stammspieler sind, wird sich erst nach zeigen. Dass sie das Niveau über aktuelles Personal heben, müssen sie erstmal beweisen. Selbst Schlotterbeck muss sich gegen Hummels beweisen (auch wenn das für viele ne klare Sache ist). Klingt jetzt auf dem Papier eindeutig, trotzdem sehe ich da nicht adhoc sechs Stammspieler. Vor allem wenn der Sechser und der Stürmer eher kleine Lösungen sind.
05.05.2022 - 08:03 Uhr
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
05.05.2022 - 08:25 Uhr
Zitat von Wutfried
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Hätten sie sich auch bei den Bayern oder dem BVB so etabliert, wo die Konkurrenzsituation eine andere ist? Hätte man auch nur einen dieser Spieler mit 70% Spielzeit locken können?
Wohl eher nicht, daher ist das Gejammer völlig deplatziert.
05.05.2022 - 08:33 Uhr
Zitat von Wutfried
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.
Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.
Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MR1708 am 05.05.2022 um 08:41 Uhr bearbeitet
05.05.2022 - 09:39 Uhr
Zitat von MR1708
Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.
Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.
Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.
Zitat von Wutfried
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.
Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.
Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.
Grundsätzlich hast du vollkommen recht! Bei Raum habe ich mich damals aber schon gefragt wieso man da nicht abklopft (jedenfalls nicht öffentlich bekannt). Er hat eine unglaubliche Saison in Fürth hingelegt mit 19 scorern in 38 spielen (0,5 scorer/Spiel), was auch dem U21-Nationaltrainer nicht verborgen geblieben ist. Dann die bärenstarke Europameisterschaft.. also ich verfolge ihn seit Fürth und ich habe mich damals schon gefragt, wieso man nickt wenigstens den Hut reinwirft. Er war ablösefrei zu bekommen, jung und vielversprechend. Ich bin ganz ehrlich: er hat das, was moderne AVs benötigen, und zwar die Fähigkeit die Linie auf und ab zuMarschieren und einen Touch im linken fuss, die eher eines Offensivspielers gleichkommt. Soweit ich weiß wurde er auch umfunktioniert zu einem Defensivspieler, ähnlich wie Davies. Dieses skillset ist nun mal selten, insbesondere wenn man dabei so einen goldfuss hat. Da man ohnehin um Nicos Schulz scheitern wusste, hätte man durchaus hier ablösefrei zuschlagen können, sofern denn auch der Spieler Bock gehabt hätte sich nominell erstmal hinter Rapha einzuordnen.
Vergleiche zz Schulz sind btw. Lachhaft. Wer da Parallelen erkennt nur weil beide con Hoffenheim kommen und auch Raum des Öfteren mal LAV spielt, dem ist nicht mehr zu helfen. Unterschiedlicher kann man kaum sein. Ein Nico Schulz musste erstmal bei Gladbach und Hertha scheitern ehe er unter nsgelsmanns System seinen Platz fand und eine solide Saison spielte. Raum ist ein ganz anderes Kaliber, dessen linker Fuß (Flanken) weltweit(!) seines gleichen suchen und der mit vielmehr mit und Selbstverständnis kombiniert und Den weg nach vorne sucht. Raum war/ist sowohl bei führts Aufsteigersaison als auch aktuell in Hoffenheim (auch fast 0,5 scorer pro Spiel) der gamechanger. Auch bek der EM war er einer DER Leistungsträger
05.05.2022 - 09:44 Uhr
Zitat von 94barrios18_09
Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.
Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch
sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.
Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.
Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.
Zweischneidiges Schwert.
Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.
Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch
sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.
Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.
Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.
Zweischneidiges Schwert.
Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.
Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.
Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.
05.05.2022 - 09:46 Uhr
Zitat von Wutfried
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Dorsch hätte ich liebend gerne für Dahoud oder Witsel hier gesehen. Den halte ich auch noch immer für einen richtig Guten und bin überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird.
Er hat bisher immer kluge Entscheidungen bei seinen Wechseln getroffen und scheint ein wacher Charakter zu sein.
05.05.2022 - 09:51 Uhr
Zitat von headstyle
Grundsätzlich hast du vollkommen recht! Bei Raum habe ich mich damals aber schon gefragt wieso man da nicht abklopft (jedenfalls nicht öffentlich bekannt). Er hat eine unglaubliche Saison in Fürth hingelegt mit 19 scorern in 38 spielen (0,5 scorer/Spiel), was auch dem U21-Nationaltrainer nicht verborgen geblieben ist. Dann die bärenstarke Europameisterschaft.. also ich verfolge ihn seit Fürth und ich habe mich damals schon gefragt, wieso man nickt wenigstens den Hut reinwirft. Er war ablösefrei zu bekommen, jung und vielversprechend. Ich bin ganz ehrlich: er hat das, was moderne AVs benötigen, und zwar die Fähigkeit die Linie auf und ab zuMarschieren und einen Touch im linken fuss, die eher eines Offensivspielers gleichkommt. Soweit ich weiß wurde er auch umfunktioniert zu einem Defensivspieler, ähnlich wie Davies. Dieses skillset ist nun mal selten, insbesondere wenn man dabei so einen goldfuss hat. Da man ohnehin um Nicos Schulz scheitern wusste, hätte man durchaus hier ablösefrei zuschlagen können, sofern denn auch der Spieler Bock gehabt hätte sich nominell erstmal hinter Rapha einzuordnen.
Vergleiche zz Schulz sind btw. Lachhaft. Wer da Parallelen erkennt nur weil beide con Hoffenheim kommen und auch Raum des Öfteren mal LAV spielt, dem ist nicht mehr zu helfen. Unterschiedlicher kann man kaum sein. Ein Nico Schulz musste erstmal bei Gladbach und Hertha scheitern ehe er unter nsgelsmanns System seinen Platz fand und eine solide Saison spielte. Raum ist ein ganz anderes Kaliber, dessen linker Fuß (Flanken) weltweit(!) seines gleichen suchen und der mit vielmehr mit und Selbstverständnis kombiniert und Den weg nach vorne sucht. Raum war/ist sowohl bei führts Aufsteigersaison als auch aktuell in Hoffenheim (auch fast 0,5 scorer pro Spiel) der gamechanger. Auch bek der EM war er einer DER Leistungsträger
Zitat von MR1708
Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.
Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.
Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.
Zitat von Wutfried
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Die Frage nach dem Scouting muss tatsächlich mal gestellt werden. Vor einem Jahr waren die U21-Europameister Schlotterbeck, Raum, Dorsch, Özcan, Stach und Co noch unter dem Radar - jetzt haben sie sich im Ligaalltag etabliert und einen entsprechenden Marktwert. Dann erst auf die Idee kommen, diese Spieler seien ja doch interessant, wirkt seltsam. Und ist zudem fatal für den eigenen Geldbeutel...
Stünden die aufgelisteten Spieler denn heute da, wo sie jetzt stehen, wenn wir sie vor einem Jahr geholt hätten und wohlmöglich erst mal auf der Bank geparkt hätten? Niemand hätte freiwilig einen Özcan ( Für Witsel, Dahoud ), Schlotterbeck ( Für Hummels oder Akanji ) oder einen Raum ( für Guerreiro oder Schulz ) gefordert und schon gar nicht als Verstärkung für die erste Elf gesehen. Daher kann man schon gar nicht davon ausgehen, dass sie die gleiche Entwicklung genommen hätten.
Im Grunde könnte man fast jeden Transfer von uns im nachhinhein kritisieren, da man sie immer zu irgendeinem Zeitpunkt günstiger bekommen hätte. Man hört seit Jahren, dass wir den Schritt vom Ausbildungsverein zum Topclub nicht schaffen, weil wir die Spieler zu früh holen und für viel Geld wieder gehen lassen. Wenn man jetzt die o.g. Spieler erst beim aktuellen Verein ausbilden lässt und holt, sobald sie eine Verstärkung darstellen, ist es auch wieder falsch.
Wir hätten Kobel auch 2016 für 128.000€ von Zürich kaufen können, dann hätten wir eine Menge Geld gespart. Hätte er gespielt? Hätte er sich so gut entwickelt? Ich finde die Kritik ein wenig seltsam, ehrlich gesagt.
Grundsätzlich hast du vollkommen recht! Bei Raum habe ich mich damals aber schon gefragt wieso man da nicht abklopft (jedenfalls nicht öffentlich bekannt). Er hat eine unglaubliche Saison in Fürth hingelegt mit 19 scorern in 38 spielen (0,5 scorer/Spiel), was auch dem U21-Nationaltrainer nicht verborgen geblieben ist. Dann die bärenstarke Europameisterschaft.. also ich verfolge ihn seit Fürth und ich habe mich damals schon gefragt, wieso man nickt wenigstens den Hut reinwirft. Er war ablösefrei zu bekommen, jung und vielversprechend. Ich bin ganz ehrlich: er hat das, was moderne AVs benötigen, und zwar die Fähigkeit die Linie auf und ab zuMarschieren und einen Touch im linken fuss, die eher eines Offensivspielers gleichkommt. Soweit ich weiß wurde er auch umfunktioniert zu einem Defensivspieler, ähnlich wie Davies. Dieses skillset ist nun mal selten, insbesondere wenn man dabei so einen goldfuss hat. Da man ohnehin um Nicos Schulz scheitern wusste, hätte man durchaus hier ablösefrei zuschlagen können, sofern denn auch der Spieler Bock gehabt hätte sich nominell erstmal hinter Rapha einzuordnen.
Vergleiche zz Schulz sind btw. Lachhaft. Wer da Parallelen erkennt nur weil beide con Hoffenheim kommen und auch Raum des Öfteren mal LAV spielt, dem ist nicht mehr zu helfen. Unterschiedlicher kann man kaum sein. Ein Nico Schulz musste erstmal bei Gladbach und Hertha scheitern ehe er unter nsgelsmanns System seinen Platz fand und eine solide Saison spielte. Raum ist ein ganz anderes Kaliber, dessen linker Fuß (Flanken) weltweit(!) seines gleichen suchen und der mit vielmehr mit und Selbstverständnis kombiniert und Den weg nach vorne sucht. Raum war/ist sowohl bei führts Aufsteigersaison als auch aktuell in Hoffenheim (auch fast 0,5 scorer pro Spiel) der gamechanger. Auch bek der EM war er einer DER Leistungsträger
Vielleicht hat man ja sogar angeklopft? Die haben viel mehr Spieler auf dem Radar, als uns öffentlich oder durch die Medien mitgeteilt wird. An seiner Stelle kann ich mir aber auch vorstellen, dass er seine sportliche Perspektive bei uns, eben dank Guerreiro und Schulz, nicht gesehen hat. Nur weil dem Spieler kein öffentliches Interesse des BVB's nachgesagt wird, heißt es ja nicht, dass wir uns seine Situation nicht betrachtet haben. Auf der anderen Seite könnte man auch sagen, dass die Scouts, oder wer auch immer, zu dem Entschluss gekommen sind, dass wir eben keinen Schienenspieler für links benötigen und die besten Flanken der Welt, wie du sie beschreibst, gar nicht gebrauchen können, weil wir bis auf einen Spieler vorne keine Abnehmer haben?
Da stehen so unglaublich viele Variablen im Raum ( höhö ), die einen Transfer begleiten, dass wir niemals alles erfahren können und erst recht nicht alles verstehen müssen. Im aktuellen Transferfenster sieht man ja auch recht deutlich, dass wir den Fokus auf die Defensive gerichtet haben und da passt einer wie Raum aktuell wohl auch nicht rein, daher läuft gerade vieles auf Bensebaini hinaus, der ein ganz anderer Spielertyp ist.
Aber um es noch mal kurz zusammenzufassen: Raum wechselt zur TSG muss nicht heißen, dass der BVB hier gepennt hat.
05.05.2022 - 10:00 Uhr
Zitat von Buddy_Christ
Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.
Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.
Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.
Zitat von 94barrios18_09
Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.
Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch
sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.
Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.
Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.
Zweischneidiges Schwert.
Wie nehmt ihr diese nationale Transferpolitik vom BVB aktuell wahr?
Ich bin da sehr zweigespalten. Die Personalien gefallen mir im Einzelfall sehr gut oder sogar überragend gut (Süle & Schlotterbeck), aber dieses Fischen im Dunstkreis Bundesliga finde ich dieses Jahr schon in der Gerüchteküche auffällig. Wir haben nun mal in der näheren Vergangenheit die Vorgeschichte mit vielen, vielen Bundesligaflops (Toprak, Rode, Philipp, Götze, Schürrle, Schulz, Hazard naja, Brandt naja, Wolf naja..), dass ich die aktuellen Gerüchte sehr unkreativ wahrnehme, auch wenn da sichrlich solide (aber entsprechend teure) Lösungen dabei sind.
Süle
Schlotterbeck
Bensebaini
Schlager
Özcan
Dardei
Raum
Laimer
Frimpong
Kalajdzic
Grillitisch
sind ein paar die mir gerade spontan einfallen. Dazu ein Adeyemi, der aber ja auch kein hidden Treasure ist, sondern in allen Scouting-Blöcken der Welt steht.
Diese Bundesligalösungen lösen in mir zunehmend ein schlechtes Gefühl aus. Das was wir in der Jugendarbeit überragend machen (Rijkhoff, Gittens, Kamara, Reyna, Coulibaly, Mane, Rothe..), bekommen wir im Scouting einfach 0,0 auf die Profis übertragen.
So ein Gvardiol, Diaby, Nkunku, Tapsoba, Frimpong wäre mal wieder für einen fairen Preis eine gute Sache oder auch Transfers wie Bensebaini, Skhiri, Raum, Stach.. etc., bevor sie in die Bundesliga kommen, würde mir für einen schmalen Taler gefallen.
Auch wenn natürlich in Nachbars Garten der Rasen nicht grüner ist, weil solche Transferflops häufig verschwiegen werden bei der Konkurrenz ala Brobby, Moriba, Koussounou etc.
Aber dieses Jahr fällt mir diese relativ unspektakuläre und unkreative Transferpolitik besonders auf, auch wenn die Transfers an sich nicht schlecht sind und am Ende auch nicht nur die Negativbeispiele aller Schulz genannt werden sollten. Statt Kobel hätten hier viele letzte Saison (inkl. mir) auch lieber die coole ausländische Lösung ala Dragowski oder Konsorten gesehen, die gar keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.
Zweischneidiges Schwert.
Ich bin da grundsätzlich ganz dicht bei dir. Vom Bauchgefühl her ist mir Kehls scheinbar extrem verdichteter Fokus auf Spieler in und aus Deutschland sehr suspekt. Einerseits aufgrund des Erfahrungswertes aus der Vergangenheit, den du ja bereits angesprochen hast. Andererseits aber auch, weil seine bisherigen Transfers und die Gerüchte den Schluss nahelegen, dass er gar nicht den kompletten Markt im Blick hat. Sollte dem tatsächlich so sein, sähe ich das als brandgefährlich an, egal ob das aus einer bewussten Strategie heraus passiert oder – noch schlimmer – sogar aus Überforderung.
Aber auch konkreter betrachtet, habe ich teils ein großes Fragezeichen im Gesicht. Was Kehl bspw. auf den Torhüterpositionen veranstaltet, erschließt sich mir bislang jedenfalls nicht so recht.
Mir fehlt bisher auch dieser unerwartete Scouting-Hammer, mit denen wir in der Vergangenheit so erfolgreich waren. Also diese unbekannten Jungspunde, die sich binnen kurzer Zeit zu echten Volltreffern entwickeln können.
Sollte es sich zudem als wahr erweisen, dass wir einerseits mit Guerreiro, Brandt und vielleicht auch Dahoud quasi unsere gesamte Kreativität abgeben, andererseits aber nur mit Typen wie Bensebaini nachlegen, wäre das mMn der gleiche Fehler wie in Leipzig nur in noch dümmer. Denn die wollten diesen Rückschritt weg vom Ballbesitz wenigstens nur über den Trainer umsetzen. Den tauscht man im Falle eines Scheiterns dann auch relativ easy wieder aus. Wenn wir dagegen direkt große Teile des Teams danach ausrichten, wird das ein ungleich größerer Aufwand.
Es gibt allerdings auch die Kehrseite der Medaille: Vom Kopf her versuche ich mich selbst immer wieder zu bremsen, denn wenn man ehrlich ist, kann man Kehls Arbeit noch überhaupt nicht fair bewerten. Das geht erst nach Transferschluss im September, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen. Möglicherweise lässt sich dann ein ausgeklügelter Plan erkennen, der jetzt noch gar nicht ersichtlich sein kann. Ich meine, was wissen wir den bislang? Gesichert sind doch lediglich die (gescheiterten) Transfers von Lotka, Schlotterbeck, Süle und Zakaria sowie den scheinbar relativ sicheren Adeyemi, zu dem man allerdings auch noch keine belastbaren Zahlen kennt. Der Rest ist ohnehin nur viel Spekulatius aus der Gerüchteküche.
Naja, und da muss ich natürlich schon auch ganz klar sagen, dass mich ein Schlotterbeck schon sehr freut. Sofern die Zahlen bei Adeyemi im Rahmen bleiben, der selbstverständlich auch. Die machen einfach Sinn, sind zukunftsgerichtet und haben tatsächlich das Potential, uns zu verstärken. Ist also keineswegs so, als müsste man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was Kehl da bisher fabriziert hat.
Von daher halte ich mich mit einem finalen Urteil lieber noch zurück und warte vorerst noch still und leise ab, selbst wenn mich so manches Gerücht innerlich zusammenzucken lässt.
Der BVB scoutet Talente extrem früh. Momentan stehen mit Coulibaly, Kamara, Rothe und Bynoe Gittens 4 Spieler auf der Liste, die unseren Kader nächste Saison verstärken sollen.
Das ist in meinen Augen gutes scouting, was junge Spieler betrifft.
Mit den Verpflichtungen von Süle, Schlotterbeck und Adeyemi bekommt man 3 Spieler dazu, die durchaus das Niveau anheben können.
Wobei mir Adeyemi immer noch zu teuer erscheint.
Ansonsten spuken Gerüchte herum, die teils auf Aussagen von Rose basieren, daß dieser diese Spieler gut findet, weil sie gut spielen (Laimer, Schlager) und Gerüchte zu Spielern, die sehr konstruiert wirken.
Bleibt nur Bensebaini, den ich allerdings nicht unbedingt beim BVB sehen möchte, weil ich glaube, daß er nicht unsere Baustelle auf links schließen kann, sondern eher eine neue aufmacht.
Was hinter den Kulissen abläuft, ablösefreie Spieler betreffend, wissen wir nicht.
Ebenso was Leihen angeht, die für gewöhnlich erst spät bekannt gegeben werden.
Das Gerücht zu Özcan ist für mich eher ein Vertragspoker seitens der Spielerseite. Wozu sollten wir den brauchen, wenn wir mit Can einen besseren Özcan schon im Kader haben?
Es geht um einen Witsel Ersatz und da kam bisher nur B. Kamara in Frage. Ansonsten gibt es keinerlei Gerüchte.
Wir haben erst Anfang Mai. Da wird noch viel Wasser die Ruhr runterfließen und viele Spieler mit uns in Verbindung gebracht werden, an denen wir wahrscheinlich überhaupt nicht interesssiert sind.
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