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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#17041
24.03.2022 - 18:41 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Zitat von KalleRiedle11

@mba123 @BVBBC

Bezüglich der Dahoud-Thematik:
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie wir überhaupt aus diesem „Zentrums-8er“-Schlamaßel rauskommen sollen, aber ich versuch mal meine Gedankengänge hier zu erläutern.

Unabdingbar ist sowieso erstmal, und ich denk da sind wir uns alle einig, dass ein defensiv starker und zweikampf-erprobter 6er zu uns stößt und nominell Witsel ersetzt. Sollte Rose dann jedoch zu einem 3er-Zentrum im Mittelfeld zurückkehren (und danach sieht es zumindest anhand der Gerüchte in vorderster Reihe mit Adeyemi und einem weiteren Stürmer für mich aus), muss es eine gesunde Balance im Zentrum geben, vor allem braucht es dafür heutzutage eben die nötige Dynamik und Tempohärte. Und da geht das Dilemma schon los. Bellingham hat seinen Platz als Box2Box-8er ziemlich sicher, bekommt aber von Rose (größtenteils zurecht) alle Freiheiten nach vorne. Darf also permanent in die Box stoßen und soll, wenn es die Situation dann bedingt, vorne mit als erster im Pressing draufgehen. Gelingt das aber nicht sofort (und das tut es momentan nicht und ist generell schwierig jedes Mal 90 Minuten umzusetzen), ist die erste Pressinglinie überspielt und es geht entweder ab dann schon um Restverteidigung oder zweite Pressinglinie/Absicherung. Ein neuer, eben beschriebener 6er ist dabei schon eine enorme Hilfe und wird dem ganzen Konstrukt schon mal einen gewissen Halt geben.
Was ist aber mit der anderen 8, insbesondere dann, wenn Bellingham wie gesagt alle Freiheiten bekommt? Dort sollte es aufgrund dessen dann eben eine ausbalancierende Variante geben, die ich aber so nicht sehe. Stattdessen wird man da (zum Teil auch wichtig) über die Kreativität kommen, sprich Gio, evtl. Rapha oder wenn er noch da sein sollte Brandt. Sind das aber alles Spieler die die offensiven Ausflüge von Jude ausgleichen? Ich denke nicht. Kreativität hin oder her, aber alle drei genannten haben für mich nach wie vor zu große defensive Defizite in der Rückwärtsbewegung auf der 8. Sei es im Zweikampfverhalten, der Aggressivität, des taktischen Verhaltens usw.

Wenn diese Spieler Bellingham ausgleichen sollen, sehe ich schwere Zeiten auf uns zukommen und wir werden hier wieder monatelang über das Zentrum diskutieren und dann wieder die schlechte Kaderzusammenstellung kritisieren. Ich habe arge Zweifel, dass das so funktioniert. Eigentlich bräuchte es zusätzlich einen 8er, der die physischen Voraussetzungen mitbringt um Bellingham auszugleichen, weswegen ich Laimer auch mal ins Spiel brachte. Auch einen Chukwuemeka könnte ich mir dann sogar in dieser Rolle vorstellen, bedarf aber eben dennoch (egal welche Variante man hier aufstellt) einen guten 6er. Ergo müsste man eigentlich zwei Transfers hier tätigen, wozu wohl aber das Budget fehlen wird. Diese Rolle würde ich übrigens auch A.Kamara zutrauen, aber ob dieser schon diese große Aufgabe auf hohem Niveau meistern kann, ist Stand jetzt mehr als fraglich.

Um die Kurve zu Dahoud zu bekommen. Als alleinigen 6er macht er sowieso keinen Sinn mehr, dafür fehlt die Dynamik und die Zweikampfstärke einfach. Das ständige Hinterher-Rennen dort muss vorbei sein. Mo könnte ich mir hingegen sehr gut auf einer 8 vorstellen, allerdings bedarf es neben und hinter ihm dann jeweils dynamische Spieler mit Tempohärte, Stichwort Spezialist. Mehr als einen BU sehe ich in Mo also nicht und wenn dann nur auf der defensiveren 8.

Für mich bleibt das alles unrund und auch wenn ich nicht zu pessimistisch klingen möchte, ahne ich schon was nach der Hinrunde der kommenden Saison hier Top Thema sein wird. Die richtige Lösung sehe ich nur in einem staubsaugenden 6er a la M.Camara aus Salzburg/Kante. Den gibt es wahrscheinlich so für uns verfügbar nur mit Caqueret, den man aber auch erstmal bekommen muss. Die ausbalancierende 8er Position muss aber ebenfalls theoretisch in Angriff genommen werden, dafür wäre Chukwuemeka wahrscheinlich ideal, führt aber dazu dass das Budget dann wieder schon weg wäre und kein 6er mehr geholt werde kann. Insgesamt bleibe ich daher dabei, ein Zentrum aus: Neuer 6er – Bellingham – kreativer 8er wie Gio/Brandt/Rapha – wird meines Erachtens nicht ausreichen, um die Probleme bei uns im Zentrum zu lösen.

Ich sehe es recht ähnlich.
Für mich wäre das der vielversprechendste Weg, um insgesamt stabiler Leistung abzurufen.

Ansonsten müssen wir schauen, inwieweit allein ein neuer Sechser oder Can dort helfen können, ob Bellinghams taktische Rolle angepasst wird und/oder er sich taktisch steigert, ob neue AVs helfen können, ob besserer Ballbesitzfußball zu mehr Struktur und Stabilität führt, ob unsere Offensive mehr nach hinten arbeitet, etc..

Also es gibt für mich eine Menge Punkte, die zu Verbesserungen und Stabilität führen könnten. Allerdings scheint mir der Effekt nicht so eindeutig bei anderen Maßnahmen und zudem erkenne ich aus den Transfergerüchten nicht, dass damit auf die von dir beschriebenen Probleme reagiert werden soll. Ich sehe daher ebenfalls das Risiko, dass wir wieder mit den selben Problemen zu kämpfen haben werden.

Auf der anderen Seite muss man aber auch aufpassen, welche neuen Probleme wir uns einhandeln könnten. Beispielsweise könnte es zum Problem werden, wenn wir im Mittelfeld etwas auf Kreativität verzichten und gleichzeitig, wie von Rose bevorzugt, vorne auf schnelle Spieler mit Zug zum Tor setzen. Dann könnte es insgesamt an Kreativität fehlen.


Zumal im Verein ja schon beschlossen wurde, dass man stärker auf Reyna setzen will. Daher wird die Balance meines Erachtens primär über einen neuen 6er bestimmt werden, sofern nicht andere Mannschaftsteile die Komplexität für die zu füllenden Lücken reduzieren. So könnten bspw. defensivstärkere AV grundsätzlich einen positiven Effekt haben, um beim 6er eine geringere Qualität als Abräumer vorzugeben, als das aktuell der Fall ist. Eine IV, die enger und höher am Mann agieren kann, würde ebenfalls einen positiven Effekt in diese Richtung erwarten lassen und die Anforderungen somit reduzieren. Am besten natürlich in der Kombination all dieser Maßnahmen, wobei man aufpassen muss, dass man damit nicht wieder neue Baustellen aufreißt. Wenn Hummels nur noch BU wäre, wäre das vermutlich nicht mal die größte Baustelle. Würden die AV aber bspw. defensivstark sein, ansonsten aber gar nicht ins System passen oder verlangen IV und Mittelfeld weiterhin hochwertige Mitarbeit im Spielaufbau von den AV, dann wird das schwierig. Somit ist auch das wieder komplex, da man wohl bestenfalls 2 der genannten Eigenschaften in einem Spieler vereint bekommt. Allein schon, weil ein defensivstarker Linienläufer äußerst selten ist, insbesondere in Verbindung mit entsprechender Qualität. Mich würde daher nicht mal wundern, wenn es einfacher wäre, wenn man ein Mittelfeld um Can und Bellingham herum baut und dazu jemanden holt, wie bspw. Svanberg, Laimer (zu teuer, trotz Vertrag bis 2023?!) oder Chukwuemeka, der Spielverbinderaufgaben übernehmen kann, im Aufbau und defensiv aber schon weiter als Reyna ist, sodass man lediglich dessen Kreativität aufgeben würde, was aber natürlich auch wieder problematisch sein kann, wenn es offensiv nicht kreativ genug zugeht, weil dort 3 Abschlussspieler mit zwar vorhandener aber dennoch eingeschränkter Kreativität aufgestellt werden. Daher wäre ein passgenauer 6er aber vermutlich noch die einfachste Lösung, weil die Komplexität nicht verringert wird, je mehr man verändert. Somit finde ich es eigentlich ganz gut, dass man sich bei Reyna committed, trotzdem bzw. gerade weil man sich damit eine klare Aufgabe für einen neuen 6er mit auf den Weg gibt.

Ich würde es als Risiko sehen, wenn allein der Sechser es richten soll. Das kann funktionieren, muss es aber nicht.
Auch wäre es dann die Frage, ob es nicht direkt zwei neue Sechser sein müssten. Jedenfalls darf das Spielsystem nicht an einer einzelnen Person hängen.

Kommt für das Mittelfed nur ein Sechser, sind die anderen Maßnahmen, die Du nennst, vermutlich entscheidend. Hier geben die Gerüchte für mich aber nicht her, dass dies in irgendeiner Form auf Schwächen von Reyna und Bellingham abzielt und diese Mittelfeldkonstellation unterstützen würde.


Die Referenzen dazu, wie man spielen möchte, sind für mich die Rückrunden Spiele gegen Freiburg und Leverkusen. Wie gegen Freiburg läuft es im Idealfall. Leverkusen ist dann das Beispiel, wie anfällig das werden kann.
Falls wir für so ein 4-3-3 mit offensiver Ausrichtung planen, fällt es mir echt schwer zu glauben, dass wir das stabil hinbekommen. Drei Offensive vorne, dahinter Bellingham und Reyna und womöglich Guerreiro als LV sind in Summe schwer auszubalancieren. Erschiene mir zu viel Risiko, wenn wir so planen sollten. Ich hätte da lieber noch jemand zur Sicherheit, der das Ganze stabiler machen könnte, ein Achter wie hier skizziert.
BVB - Transferpolitik |#17042
24.03.2022 - 18:47 Uhr
Eben habe ich Reif ist live gesehen. Da wurde Timo Werner mit Euch in Verbindung gebracht.
Ich wollte das in den Gerüchtethread reinschreiben, aber der ist geschlossen.

•     •     •

Ich wünsche mir hier faire Gespräche und einen fachkundigen Austausch von Meinungen.
BVB - Transferpolitik |#17043
24.03.2022 - 19:46 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von BVBBC

Zitat von mba123

Zitat von KalleRiedle11

@mba123 @BVBBC

Bezüglich der Dahoud-Thematik:
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie wir überhaupt aus diesem „Zentrums-8er“-Schlamaßel rauskommen sollen, aber ich versuch mal meine Gedankengänge hier zu erläutern.

Unabdingbar ist sowieso erstmal, und ich denk da sind wir uns alle einig, dass ein defensiv starker und zweikampf-erprobter 6er zu uns stößt und nominell Witsel ersetzt. Sollte Rose dann jedoch zu einem 3er-Zentrum im Mittelfeld zurückkehren (und danach sieht es zumindest anhand der Gerüchte in vorderster Reihe mit Adeyemi und einem weiteren Stürmer für mich aus), muss es eine gesunde Balance im Zentrum geben, vor allem braucht es dafür heutzutage eben die nötige Dynamik und Tempohärte. Und da geht das Dilemma schon los. Bellingham hat seinen Platz als Box2Box-8er ziemlich sicher, bekommt aber von Rose (größtenteils zurecht) alle Freiheiten nach vorne. Darf also permanent in die Box stoßen und soll, wenn es die Situation dann bedingt, vorne mit als erster im Pressing draufgehen. Gelingt das aber nicht sofort (und das tut es momentan nicht und ist generell schwierig jedes Mal 90 Minuten umzusetzen), ist die erste Pressinglinie überspielt und es geht entweder ab dann schon um Restverteidigung oder zweite Pressinglinie/Absicherung. Ein neuer, eben beschriebener 6er ist dabei schon eine enorme Hilfe und wird dem ganzen Konstrukt schon mal einen gewissen Halt geben.
Was ist aber mit der anderen 8, insbesondere dann, wenn Bellingham wie gesagt alle Freiheiten bekommt? Dort sollte es aufgrund dessen dann eben eine ausbalancierende Variante geben, die ich aber so nicht sehe. Stattdessen wird man da (zum Teil auch wichtig) über die Kreativität kommen, sprich Gio, evtl. Rapha oder wenn er noch da sein sollte Brandt. Sind das aber alles Spieler die die offensiven Ausflüge von Jude ausgleichen? Ich denke nicht. Kreativität hin oder her, aber alle drei genannten haben für mich nach wie vor zu große defensive Defizite in der Rückwärtsbewegung auf der 8. Sei es im Zweikampfverhalten, der Aggressivität, des taktischen Verhaltens usw.

Wenn diese Spieler Bellingham ausgleichen sollen, sehe ich schwere Zeiten auf uns zukommen und wir werden hier wieder monatelang über das Zentrum diskutieren und dann wieder die schlechte Kaderzusammenstellung kritisieren. Ich habe arge Zweifel, dass das so funktioniert. Eigentlich bräuchte es zusätzlich einen 8er, der die physischen Voraussetzungen mitbringt um Bellingham auszugleichen, weswegen ich Laimer auch mal ins Spiel brachte. Auch einen Chukwuemeka könnte ich mir dann sogar in dieser Rolle vorstellen, bedarf aber eben dennoch (egal welche Variante man hier aufstellt) einen guten 6er. Ergo müsste man eigentlich zwei Transfers hier tätigen, wozu wohl aber das Budget fehlen wird. Diese Rolle würde ich übrigens auch A.Kamara zutrauen, aber ob dieser schon diese große Aufgabe auf hohem Niveau meistern kann, ist Stand jetzt mehr als fraglich.

Um die Kurve zu Dahoud zu bekommen. Als alleinigen 6er macht er sowieso keinen Sinn mehr, dafür fehlt die Dynamik und die Zweikampfstärke einfach. Das ständige Hinterher-Rennen dort muss vorbei sein. Mo könnte ich mir hingegen sehr gut auf einer 8 vorstellen, allerdings bedarf es neben und hinter ihm dann jeweils dynamische Spieler mit Tempohärte, Stichwort Spezialist. Mehr als einen BU sehe ich in Mo also nicht und wenn dann nur auf der defensiveren 8.

Für mich bleibt das alles unrund und auch wenn ich nicht zu pessimistisch klingen möchte, ahne ich schon was nach der Hinrunde der kommenden Saison hier Top Thema sein wird. Die richtige Lösung sehe ich nur in einem staubsaugenden 6er a la M.Camara aus Salzburg/Kante. Den gibt es wahrscheinlich so für uns verfügbar nur mit Caqueret, den man aber auch erstmal bekommen muss. Die ausbalancierende 8er Position muss aber ebenfalls theoretisch in Angriff genommen werden, dafür wäre Chukwuemeka wahrscheinlich ideal, führt aber dazu dass das Budget dann wieder schon weg wäre und kein 6er mehr geholt werde kann. Insgesamt bleibe ich daher dabei, ein Zentrum aus: Neuer 6er – Bellingham – kreativer 8er wie Gio/Brandt/Rapha – wird meines Erachtens nicht ausreichen, um die Probleme bei uns im Zentrum zu lösen.

Ich sehe es recht ähnlich.
Für mich wäre das der vielversprechendste Weg, um insgesamt stabiler Leistung abzurufen.

Ansonsten müssen wir schauen, inwieweit allein ein neuer Sechser oder Can dort helfen können, ob Bellinghams taktische Rolle angepasst wird und/oder er sich taktisch steigert, ob neue AVs helfen können, ob besserer Ballbesitzfußball zu mehr Struktur und Stabilität führt, ob unsere Offensive mehr nach hinten arbeitet, etc..

Also es gibt für mich eine Menge Punkte, die zu Verbesserungen und Stabilität führen könnten. Allerdings scheint mir der Effekt nicht so eindeutig bei anderen Maßnahmen und zudem erkenne ich aus den Transfergerüchten nicht, dass damit auf die von dir beschriebenen Probleme reagiert werden soll. Ich sehe daher ebenfalls das Risiko, dass wir wieder mit den selben Problemen zu kämpfen haben werden.

Auf der anderen Seite muss man aber auch aufpassen, welche neuen Probleme wir uns einhandeln könnten. Beispielsweise könnte es zum Problem werden, wenn wir im Mittelfeld etwas auf Kreativität verzichten und gleichzeitig, wie von Rose bevorzugt, vorne auf schnelle Spieler mit Zug zum Tor setzen. Dann könnte es insgesamt an Kreativität fehlen.


Zumal im Verein ja schon beschlossen wurde, dass man stärker auf Reyna setzen will. Daher wird die Balance meines Erachtens primär über einen neuen 6er bestimmt werden, sofern nicht andere Mannschaftsteile die Komplexität für die zu füllenden Lücken reduzieren. So könnten bspw. defensivstärkere AV grundsätzlich einen positiven Effekt haben, um beim 6er eine geringere Qualität als Abräumer vorzugeben, als das aktuell der Fall ist. Eine IV, die enger und höher am Mann agieren kann, würde ebenfalls einen positiven Effekt in diese Richtung erwarten lassen und die Anforderungen somit reduzieren. Am besten natürlich in der Kombination all dieser Maßnahmen, wobei man aufpassen muss, dass man damit nicht wieder neue Baustellen aufreißt. Wenn Hummels nur noch BU wäre, wäre das vermutlich nicht mal die größte Baustelle. Würden die AV aber bspw. defensivstark sein, ansonsten aber gar nicht ins System passen oder verlangen IV und Mittelfeld weiterhin hochwertige Mitarbeit im Spielaufbau von den AV, dann wird das schwierig. Somit ist auch das wieder komplex, da man wohl bestenfalls 2 der genannten Eigenschaften in einem Spieler vereint bekommt. Allein schon, weil ein defensivstarker Linienläufer äußerst selten ist, insbesondere in Verbindung mit entsprechender Qualität. Mich würde daher nicht mal wundern, wenn es einfacher wäre, wenn man ein Mittelfeld um Can und Bellingham herum baut und dazu jemanden holt, wie bspw. Svanberg, Laimer (zu teuer, trotz Vertrag bis 2023?!) oder Chukwuemeka, der Spielverbinderaufgaben übernehmen kann, im Aufbau und defensiv aber schon weiter als Reyna ist, sodass man lediglich dessen Kreativität aufgeben würde, was aber natürlich auch wieder problematisch sein kann, wenn es offensiv nicht kreativ genug zugeht, weil dort 3 Abschlussspieler mit zwar vorhandener aber dennoch eingeschränkter Kreativität aufgestellt werden. Daher wäre ein passgenauer 6er aber vermutlich noch die einfachste Lösung, weil die Komplexität nicht verringert wird, je mehr man verändert. Somit finde ich es eigentlich ganz gut, dass man sich bei Reyna committed, trotzdem bzw. gerade weil man sich damit eine klare Aufgabe für einen neuen 6er mit auf den Weg gibt.

Ich würde es als Risiko sehen, wenn allein der Sechser es richten soll. Das kann funktionieren, muss es aber nicht.
Auch wäre es dann die Frage, ob es nicht direkt zwei neue Sechser sein müssten. Jedenfalls darf das Spielsystem nicht an einer einzelnen Person hängen.



Sollte es nicht, aber ich bezweifel, dass man zwei passende 6er holt, wenn schon der eine schwierig genug zu realisieren sein wird. Dazu kann ich mir vorstellen, dass man auf den Aufbildungsweg setzt und die letzten Aussagen zu Dahoud waren ja grundsätzlich auch positiver als ich mich geäußert habe. Daher sollte er als BU gesetzt sein, weswegen realistischerweise nur ein 6er kommen soll.

Ansonsten habe ich auch nicht gesagt, dass das System nur über den 6er zu richten ist. Das Problem ist nur, dass das System sehr konkrete Vorgaben macht, soll es denn gerichtet werden, wodurch der 6er in der Beziehung Balance nun mal die Schlüsselposition darstellt. Wie gesagt, die AV und IV können genauso über Personaländerungen einen positiven Effekt haben, aber wenn dort das passende Personal nicht realisierbar ist oder gar nicht so viel geändert wird - Süle ist für mich jedenfalls kein Upgrade, sondern nur eine Veränderung im Stärken-Schwächen-Profil -, weil andere Systemanforderungen priorisiert werden, die teils grobe Risiken für die Balance bieten.

Allein der Linienläufer auf den AV ist nicht wirklich defensivstabilisierend, für den Fall, dass die erste Pressinglinie überspielt wird, weil diese Pressinglinie dann umso aggressiver eingesetzt wird. Schlotterbeck gegenüber Hummels hat einen Hebel, um das dann nochmal umsetzbarer zu machen, aber nicht so groß, wie er auf der 6 möglich ist. Vor der 6 sieht es ähnlich aus. Man kann zulegen, aber die Kosten in anderen Bereichen sind dann möglicherweise schnell zu hoch, wobei ich schon davon ausgehe, dass man die erste Pressinglinie deutlich schneller und stärker im Pressing aufstellen möchte, sodass deren Überspielen schwieriger wird. Das wäre dann auch stabilisierend, solange es klappt. Für den Sicherungsmechanismus ist dann aber in nächster Linie schon der 6er entscheidend, wobei es nicht darauf hinauslaufen sollte, dass man sich zu sehr vom Pressing abhängig macht und dann am Ende so schnell überspielt wird, dass man wieder keinen Erfolg mit dem Pressing hat, sondern tiefer agieren muss, wofür man dann wieder nicht den Kader hat und schon gar nicht den Trainer.



Kommt für das Mittelfed nur ein Sechser, sind die anderen Maßnahmen, die Du nennst, vermutlich entscheidend. Hier geben die Gerüchte für mich aber nicht her, dass dies in irgendeiner Form auf Schwächen von Reyna und Bellingham abzielt und diese Mittelfeldkonstellation unterstützen würde.



Richtig, weswegen ich den 6er als entscheidende Systemkomponente betrachte.



Die Referenzen dazu, wie man spielen möchte, sind für mich die Rückrunden Spiele gegen Freiburg und Leverkusen. Wie gegen Freiburg läuft es im Idealfall. Leverkusen ist dann das Beispiel, wie anfällig das werden kann.
Falls wir für so ein 4-3-3 mit offensiver Ausrichtung planen, fällt es mir echt schwer zu glauben, dass wir das stabil hinbekommen. Drei Offensive vorne, dahinter Bellingham und Reyna und womöglich Guerreiro als LV sind in Summe schwer auszubalancieren. Erschiene mir zu viel Risiko, wenn wir so planen sollten. Ich hätte da lieber noch jemand zur Sicherheit, der das Ganze stabiler machen könnte, ein Achter wie hier skizziert.


Ja, es wäre stabiler, keine Frage, aber ich bezweifel angesichts der Gerüchte, dass es darauf hinauslaufen wird. Ein 6er, der die Anforderungen nicht ausreichend bedient, wäre daher zwingend zu vermeiden. Ansonsten wird Stabilität keine Stärke des Systems, sondern man wird die Gegner umso konstanter überrennen müssen.
BVB - Transferpolitik |#17044
25.03.2022 - 10:23 Uhr
@alle Vorposter

Also zuerst einmal fand ich die Diskussion um die Besetzung der 6 sehr spannend.

Was aber eben auch ein Stück weit durchgedrungen ist, dass es wohl sehr schwer wird, eine zufriedenstellende Lösung in diesem und wohl auch im nächsten Sommer zu finden. Das zeigt auch ein Blick auf die auslaufenden Verträge bei Spielern für die 6 im Jahr 2022 und 2023 (denen ich eben unterstelle, dass sich für den BVB finanziell machbar sind und man nicht die Mittel hat oder aufbringen will, jemanden aus einem länger laufenden Kontrakt herauszukaufen).

Man wird also am Ende wohl mit einer temporären Kompromisslösung leben müssen und daneben den Entwicklungspfade mit 1 oder 2 vielversprechenden Talenten beschreiten müssen. Was an sich ein Stück weit ärgerlich ist, da man bereits im Sommer 2018 gleich 2 Kompromisslösungen mit Witsel (Kompromiss Alter und Wiederverkaufswert) und Delaney (Kompromiss Fähigkeiten) im DM/ZM für viel Geld installiert hatte (was auch durchaus erfolgreich war), es gleichzeitig aber versäumte, im Windschatten der beiden die Nachfolge adäquat vorzubereiten. Die Lösung mit Can und Dahoud ist für mich davon weit weg eine gute Nachfolgelösung zu sein, es ist vor allem eine teure Lösung bei nicht ausreichender Quaität.

Ich frage mich daher, wie man diese Kompromisslösung und die Talente am Besten unterstützen kann bzw. wie man sich darum herum aufstellen muss, damit diese gut liefern, die Positionen drum herum aber nicht selbst zu Kompromissen werden, die dann in 2 Jahren wieder Probleme bereiten?

Die Grundidee dahinter wäre dann diese, die Abwehr sinnvoll aufzustellen um so die Kompromisslösung auf der 6 maximal zu unterstützen, sowohl in der Defensive an sich als auch im Aufbauspiel. Angesichts der Stabilitätsproblematik finde ich es zielführender und auch besser umsetzbar, die Mannschaft von hinten aufzubauen anstatt von den offensiven her die Unterstützung herbeizuführen (die sicher auch kommen muss, aber erst Schritt für Schritt ergänzt wird). Das alles auch vor dem Hintergrund, dass ich einen halbwegs stabilen Mittelblock aus IV's, ZM und DM als essentiell für die Gesamtstabilität ansehe. Wird der Block noch durch einen passenden Keeper (den haben wir mit Kobel) und gut abgestimmten AV ergänzt, umso besser.

Wenn ich mir dabei die Verfügbarkeit von Spielern (wozu ich mal generell alle Kicker mit auslaufenden Verträgen in 2022 und 2023 rechne, außer die klar unerreichbaren Jungs) anschaue, dann sehe ich insbesondere für die IV eine gute Verfügbarkeit von potentiell guten Transferzielen. Man hat hier mit Süle bereits die erste Verpflichtung getätigt, die für mich alleine aber nicht weiterhilft aber durchaus weiterhelfen kann. Entscheidend ist hier für mich, was um Süle herum passiert, sprich auf LIV und auf RV. Heissen die Nebenleute von Süle dann Hummels oder Zagadou bzw. Meunier oder Morey, dann sehe ich das kritisch und würde keine Verbesserung zum Status Quo darstellen, sondern nur alles teurer machen.

Auf der IV wurden hier m.E. auch schon passende Namen gehandelt, mit dem wohl favorisierten Schlotterbeck als auch mit Ndicka. Auch in 2023 kommen hier gute Spieler auf den Markt, dazu hat man auch Talente für den Entwicklungspfad in der Hinterhand. Selbiges gilt für RV, wo u.a. Dalot wieder eine Option werden könnte, der ja schon einmal kommen wollte, aber leider nicht durfte.

Zeigt aber auch nochmal, wie schwer es wird, die Kadersituation aufzulösen, da es nicht den Spieler geben wird, der nahezu alle Probleme auf einmal abdeckt, sondern eine Verbundlösung erforderlich sein wird, die über einen gesamtheitlicheren Ansatz herbeigeführt wird. Dabei darf es aber nicht zu viele Kompromisse geben, da man sich sonst wieder nur im Kreis dreht. Könnte als Credo für den Transfersommer 2022 mit "Kompromiss wo nötig (gerade auf der 6), Ideallösung wo möglich (bspw. auf IV)" zusammenfassen.
BVB - Transferpolitik |#17045
29.03.2022 - 19:23 Uhr
@Zeh-Lizenz : Ich zieh es mal hier rüber weil das Thema meiner Meinung nach weniger mit einer Kaderschmiede zu tun hat als mit der Transferpolitik im Allgemeinen.

Zitat von Zeh-Lizenz
Grundsätzliche Frage: Ist das nur gefühlt bei mir so, aber ich finde, dass seit den Ausnahmen Håland und Bellingham so irgendwie wir pro Saison nichts mehr aus unserm und unseren Kadern hervorgeht.
Soll heissen, kurz gesagt/geschrieben: Irgendwie finde ich, dass – im Vergleich zu RB-Scouts (ob Sbg. oder RasenSportL) – unsere Scoutingabteilung, sagen wir mal so, sehr beamtet vorkommt. Die haben irgendwie immer ein paar heisse Eisen.


Ich glaube wenn man die Transfers von RB und dem BVB vergleichen will dann muss man schon etwas mehr ins Detail gehen, weil einfach die grundsätzliche Herangehensweise relativ unterschiedlich ist.

Der BVB hat sich meiner Meinung nach darauf spezialisiert vielversprechende Talente zu finden bevor diese ihren Durchbruch im Profibereich schaffen und dabei auszunutzen, dass einige Talente entweder noch nicht bei den ganz grossen Klubs unter Vertrag stehen oder dort eben keine Perspektive im Profikader sehen auf Grund der geringen Durchlässigkeit. Man verpflichten hier also vor allem Spieler im Bereich 16-19 die eher noch 1-2 Jahre brauchen in der Jugend bevor sie dann ein richtiges Thema werden in der Profimannschaft. Hierzu würde ich jetzt mal Spieler wie Pulisic, Reyna, Morey, Zagadou, Coulibaly, Kamada, Gittens, Moukoko, Bruun Larsen, Pherai, Gomez, Bynoe-Gittens, Fink, Rijkhoff, Mangala, etc. zählen und da machen wir meines Gefühls nach auch einen ziemlich guten Job, aber um diese Talente anlocken zu können ist eben auch wichtig, dass man ihnen im Gegensatz zu anderen Topvereinen eine bessere Perspektive und Durchlässigkeit bieten kann. Meiner Meinung nach ist genau dass der entscheidende Punkte wo sich BVB und Leipzig deutlich unterscheiden in ihrer Transferstrategie. Leipzig hat bisher wenig bis gar keinen Augenmerk auf die Jugendarbeit und Durchlässigkeit gelegt (glaube die hatten bis letzte Saison noch überhaupt keinen Einsatz für eigene Talente), stattdessen bedienen sie sich viel häufiger eben in einem anderen Talentesegement und zwar bei den Talenten die ihren Durchbruch im Profibereich meist schon hinter sich und damit direkt eine Option für den Profikader sind. Dafür sind sie dann auch bereit eben den entsprechenden Aufschlag zu zahlen (siehe Angelino, Simakan, Brobbey, Gvardiol, Mukiele, Olmo, Cunha, Sarrachi, etc. + die kompletten RBS Transfers). Insofern lassen sich die Strategien nur bedingt vergleichen. Wir haben mit Haaland, Dembele, Bellingham, Isak, Mor und Merino zwar auch ein paar Transfers in dieser Schiene gehabt aber entweder waren die direkt für die erste Elf geplant (Bellingham, Haaland) oder es hat sich gezeigt dass sie zu lange brauchen (Isak, Mor, Merino). Insgesamt würde ich sagen, dass Leipzig da natürlich einen enormen Standortvorteil hat dass sie gerade für Talente der Kategorie Isak, Mor und Merino eben die bessere Plattform zur Entwicklung in Salzburg liefern können und gleichzeitig geben sie halt auch deutlich mehr Geld aus für Transfers von Talenten weshalb es nicht ungewöhnlich ist, dass sie da auch mehr interessante Spieler haben. Dies ist allerdings meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Standortvorteil auf Grund des Faktors RB sondern vor allem auch ein strategische Entscheidung ob ich meine Geld in gestandene Spieler investieren mit entsprechend hohen laufenden Gehaltskosten oder ob ich wie RB lieber mehr Gelder in Transfersummen investiere, aber dafür im Gehaltsbereich früher das Limit setze. Soweit ich das in den Finanzkennzahlen einsehen kann scheint es mir da auf jedenfall keinen Vorteil für RB zu geben dass sie insgesamt über mehr Gelder verfügen sondern eher weniger. Richtig ist allerdings, dass die Fallhöhe des BVB im Fall des Misserfolges wahrscheinlich grösser ist, weil eben die Einnahmen deutlich mehr an den sportlichen Erfolg geknüpft sind (CL Einnahmen, Zuschauereinnahmen, Sponsoring) als das bei RBL der Fall sein dürfte, insofern ist eine gewisse Tendenz zu etwas weniger Risiko auch verständlich.

Grundsätzlich finde ich kann man aber durchaus diskutieren ob ein Teil der Gelder die wir in arrivierte Spieler gesteckt haben (siehe Hummels, Can, Schulz, Hazard, Delaney, Witsel, etc.) nicht besser investiert gewesen wäre in Spieler mit mehr Entwicklungsperspektive (persönlich bin ich der Meinung dass ja) aber gleichzeitig muss man auch da den Bedarf des Kaders zum Zeitpunkt der Verpflichtung in Betracht ziehen und viele der Transfers wurden getätigt nachdem uns eine ziemlich Achse an Spielern über Jahre weggebrochen waren und man nur mit Talenten der Meinung war dass es schwierig wird diesen Verlust auszugleichen, was durchaus auch verständlich ist.

In dem Kontext den du ansprichst sollte man vielleicht auch noch anmerken, dass es im Prinzip um genau eine Sommertransferperiode geht, weil Bellingham haben wir vor 1,5 Jahren verpflichtet und Haaland 6 Monate zuvor. Diese ein Transferperiode lag dann auch noch mitten in den Auswirkungen von Corona für den BVB während RBL 115 Mio durch Spielertransfers und 25 Mio durch Trainertransfers im Sommer einnahm und dadurch natürlich im Sommer mehr investieren konnte als das bei uns der Fall war.

Insgesamt sehe ich also weder die Transferpolitik des BVB als so "beamtet" sondern einfach nur anders an als die von RBL was auch mit unterschiedlichen Umständen zu erklären ist und beim BVB durchaus nicht unerfolgreich funktioniert auch wenn ich mir tatsächlich manchmal den Mut wünsche etwas öfter einen arrivierten Spieler nicht zu verpflichten und dafür jemand im U25 Bereich.
BVB - Transferpolitik |#17046
29.03.2022 - 20:29 Uhr
Danke @barcaberlin
daumen-hoch

Zur Ehrenrettung von RBS darfst Du Liefering, die II. der Salzburger, nich vergessen. Die kamen, vor 2 oder 3 Jahren sogar ins Youth CL Finale.
Und bei Rose kommt nix durch – oder nur in Minuten.

•     •     •

Nichts war früher besser.
Aber es gab Dinge, die waren früher einfach gut.
Und das wären sie auch heute noch. Wenn man die Finger davon gelassen hätte.
© J. Malmsheimer
BVB - Transferpolitik |#17047
30.03.2022 - 03:53 Uhr
Zitat von Zeh-Lizenz
Danke @barcaberlin
daumen-hoch

Zur Ehrenrettung von RBS darfst Du Liefering, die II. der Salzburger, nich vergessen. Die kamen, vor 2 oder 3 Jahren sogar ins Youth CL Finale.
Und bei Rose kommt nix durch – oder nur in Minuten.

Ich wollte Leipzig gar nicht die Ehre absprechen sondern hab nur festgestellt, dass in ihrer Transferstrategie Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend einfach keine besondere Rolle spielt, weil wenn die besonders interessante Spieler in der Jugend verpflichten, dann schicken sie die eben nach Salzburg, weil die dort bessere Möglichkeiten haben sich auf höherem Niveau für höhere Aufgaben zu beweisen als dass durch Spielerin der U23, Jugend oder gelegentliche Jokereinsätze in der Bundesliga möglich wäre.

Nur wenn man nach Leipzig guckt darf man diese anderen Umständen natürlich nicht ausser acht lassen, weil sie eben schon deutlich Einfluss darauf haben wie die Transferpolitik aussieht und was möglich ist.

In Bezug auf Rose muss ich dir allerdings recht geben dass ich es schon auch recht überraschend finde, dass trotz einer fast ungesehenen Verletzungsmisere diese Saison fast gar kein Spieler aus der Jugend hochgezogen wurde wenn es nicht absolut unumgänglich war und das obwohl dort einigen Talenten der Sprung laut Experten eigentlich zugetraut wird und man auch nächste Saison angeblich mit mehreren Spielern plant. Wird sich zeigen, ob das an Rose liegt oder ob das eine Vereinsstrategie war die U19 zu stärken für die Youth League, aber guckt man in den letzten zwei Jahren bei Gladbach dann haben die U20 Spieler auch nicht gerade viel Spielzeit gesehen bei ihm.
BVB - Transferpolitik |#17048
30.03.2022 - 22:27 Uhr
Zitat von barcaberlin

Zitat von Zeh-Lizenz

Danke @barcaberlin
daumen-hoch

Zur Ehrenrettung von RBS darfst Du Liefering, die II. der Salzburger, nich vergessen. Die kamen, vor 2 oder 3 Jahren sogar ins Youth CL Finale.
Und bei Rose kommt nix durch – oder nur in Minuten.

Ich wollte Leipzig gar nicht die Ehre absprechen sondern hab nur festgestellt, dass in ihrer Transferstrategie Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend einfach keine besondere Rolle spielt, weil wenn die besonders interessante Spieler in der Jugend verpflichten, dann schicken sie die eben nach Salzburg, weil die dort bessere Möglichkeiten haben sich auf höherem Niveau für höhere Aufgaben zu beweisen als dass durch Spielerin der U23, Jugend oder gelegentliche Jokereinsätze in der Bundesliga möglich wäre.

Nur wenn man nach Leipzig guckt darf man diese anderen Umständen natürlich nicht ausser acht lassen, weil sie eben schon deutlich Einfluss darauf haben wie die Transferpolitik aussieht und was möglich ist.

In Bezug auf Rose muss ich dir allerdings recht geben dass ich es schon auch recht überraschend finde, dass trotz einer fast ungesehenen Verletzungsmisere diese Saison fast gar kein Spieler aus der Jugend hochgezogen wurde wenn es nicht absolut unumgänglich war und das obwohl dort einigen Talenten der Sprung laut Experten eigentlich zugetraut wird und man auch nächste Saison angeblich mit mehreren Spielern plant. Wird sich zeigen, ob das an Rose liegt oder ob das eine Vereinsstrategie war die U19 zu stärken für die Youth League, aber guckt man in den letzten zwei Jahren bei Gladbach dann haben die U20 Spieler auch nicht gerade viel Spielzeit gesehen bei ihm.


Nach, wen hätte an denn hochziehen sollen? So richtig hat ja niemand überzeugt, bzw. Hat herausgestochen. Und wenn man Fink spielen lassen will, dann sind da Tigges und Moukoko aus der eigenen Jugend vor ihm. Collins muss sich erstmal stabilisieren, Coulibaly kam von ne m Kreuzbandriss, Kamara braucht noch Zeit und sticht auch nicht heraus, gittens war auch Ewigkeiten verletzt. Dann bleibt nur noch Rothe, und der wurde auch nur nach dem einen youth League Spiels geholt- und ob er die linke Seite dann stabilisiert? Vor allem wenn Wolf und Passlack ( neben Schulz) noch da ist. Wir wollen ja trotz allem vor allem gewinnen und erstmal die CL Quali sichern.

PS: Maloney und Papadopoulos haben ihr Debüt gefeiert! Und moukoko ist für mich ebenfalls ein Jugendspieler. Genauso sind Tigges, Knauff und auch Passlack eigene Kaderspieler, die sich noch etablieren müssen und mit Nachwuchsspielern um Minuten kämpfen. Und dann sind das schon 6 Nachwuchsspieler die ihre Einsätze hatten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von yellowpanther am 30.03.2022 um 22:34 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#17049
30.03.2022 - 22:33 Uhr
Hmm, wenn ich so lese, 45 Millionen für Adeyemi und als Alternative Timo Werner für egal wieviel, wird mir echt übel.

Wünschte wir würden wie Arsenal mit Martinelli oder die ganzen Portugiesischen Teams günstige Leute in Südamerika finden.

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Richtig tolles Forumsklima
BVB - Transferpolitik |#17050
02.04.2022 - 07:56 Uhr
Zitat von yellowpanther
Zitat von barcaberlin

Zitat von Zeh-Lizenz

Danke @barcaberlin
daumen-hoch

Zur Ehrenrettung von RBS darfst Du Liefering, die II. der Salzburger, nich vergessen. Die kamen, vor 2 oder 3 Jahren sogar ins Youth CL Finale.
Und bei Rose kommt nix durch – oder nur in Minuten.

Ich wollte Leipzig gar nicht die Ehre absprechen sondern hab nur festgestellt, dass in ihrer Transferstrategie Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend einfach keine besondere Rolle spielt, weil wenn die besonders interessante Spieler in der Jugend verpflichten, dann schicken sie die eben nach Salzburg, weil die dort bessere Möglichkeiten haben sich auf höherem Niveau für höhere Aufgaben zu beweisen als dass durch Spielerin der U23, Jugend oder gelegentliche Jokereinsätze in der Bundesliga möglich wäre.

Nur wenn man nach Leipzig guckt darf man diese anderen Umständen natürlich nicht ausser acht lassen, weil sie eben schon deutlich Einfluss darauf haben wie die Transferpolitik aussieht und was möglich ist.

In Bezug auf Rose muss ich dir allerdings recht geben dass ich es schon auch recht überraschend finde, dass trotz einer fast ungesehenen Verletzungsmisere diese Saison fast gar kein Spieler aus der Jugend hochgezogen wurde wenn es nicht absolut unumgänglich war und das obwohl dort einigen Talenten der Sprung laut Experten eigentlich zugetraut wird und man auch nächste Saison angeblich mit mehreren Spielern plant. Wird sich zeigen, ob das an Rose liegt oder ob das eine Vereinsstrategie war die U19 zu stärken für die Youth League, aber guckt man in den letzten zwei Jahren bei Gladbach dann haben die U20 Spieler auch nicht gerade viel Spielzeit gesehen bei ihm.


Nach, wen hätte an denn hochziehen sollen? So richtig hat ja niemand überzeugt, bzw. Hat herausgestochen. Und wenn man Fink spielen lassen will, dann sind da Tigges und Moukoko aus der eigenen Jugend vor ihm. Collins muss sich erstmal stabilisieren, Coulibaly kam von ne m Kreuzbandriss, Kamara braucht noch Zeit und sticht auch nicht heraus, gittens war auch Ewigkeiten verletzt. Dann bleibt nur noch Rothe, und der wurde auch nur nach dem einen youth League Spiels geholt- und ob er die linke Seite dann stabilisiert? Vor allem wenn Wolf und Passlack ( neben Schulz) noch da ist. Wir wollen ja trotz allem vor allem gewinnen und erstmal die CL Quali sichern.

PS: Maloney und Papadopoulos haben ihr Debüt gefeiert! Und moukoko ist für mich ebenfalls ein Jugendspieler. Genauso sind Tigges, Knauff und auch Passlack eigene Kaderspieler, die sich noch etablieren müssen und mit Nachwuchsspielern um Minuten kämpfen. Und dann sind das schon 6 Nachwuchsspieler die ihre Einsätze hatten.


Da hast du aber das beste Pferd im Stall vergessen.. Bynoe-Gittens hat ganz klar herausgestochen und wird auch zu den Profis gehen.. das ist endlich mal wieder ein starker 1:1 Player.. anonsten finde ich Rothe und auch Rijkhoff sehr interessant für erste! Schlechter als Schulz geht einfach nicht!
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