BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
16.12.2019 - 01:29 Uhr
Frage mich ja, ob nicht schon im Winter Spieler gehen werden.
Könnte mir schon vorstellen, dass Götze und/oder Dahoud und auch Larsen gehen.
Auch einer aus Delaney und Weigl sind zumindest im Sommer Kandidaten.
Eigentlich spielen die 3 erstgenannten keinerlei Rolle mehr.
Bei Dahouds Auftritten hat man auch irgendwie das Gefühl, dass er einen Neuanfang dingend bräuchte.
Götze wird wohl wechseln, vielleicht bekommt man im Winter noch ein paar Euro.
Und Larsen muss eigentlich irgendwohin, wo er Spielpraxis bekommt, vielleicht gibt es auch eine Leihe?
Idealerweise bekommt man dann zwei Spieler als Ersatz:
Einen Stürmer - seit mindestens einem Jahr überfällig.
Und irgendjemand fürs Defensive Mittelfeld? Der idealerweiese Witzel und Brandt ersetzen kann.
Oder einen jungen Winger mit Potential.
Kann mir auch vorstellen, dass es im Winter Interesse an unseren oben genannten Spielren geben könnte. Der Markt ist nicht so groß wie im Sommer und alle drei haben ein gewisses Potential. Vielleicht ist es sogar einfacher als im Sommer einen guten Abnehmer zu finden!
Könnte mir schon vorstellen, dass Götze und/oder Dahoud und auch Larsen gehen.
Auch einer aus Delaney und Weigl sind zumindest im Sommer Kandidaten.
Eigentlich spielen die 3 erstgenannten keinerlei Rolle mehr.
Bei Dahouds Auftritten hat man auch irgendwie das Gefühl, dass er einen Neuanfang dingend bräuchte.
Götze wird wohl wechseln, vielleicht bekommt man im Winter noch ein paar Euro.
Und Larsen muss eigentlich irgendwohin, wo er Spielpraxis bekommt, vielleicht gibt es auch eine Leihe?
Idealerweise bekommt man dann zwei Spieler als Ersatz:
Einen Stürmer - seit mindestens einem Jahr überfällig.
Und irgendjemand fürs Defensive Mittelfeld? Der idealerweiese Witzel und Brandt ersetzen kann.
Oder einen jungen Winger mit Potential.
Kann mir auch vorstellen, dass es im Winter Interesse an unseren oben genannten Spielren geben könnte. Der Markt ist nicht so groß wie im Sommer und alle drei haben ein gewisses Potential. Vielleicht ist es sogar einfacher als im Sommer einen guten Abnehmer zu finden!
16.12.2019 - 02:17 Uhr
Zitat von theClown
Frage mich ja, ob nicht schon im Winter Spieler gehen werden.
Könnte mir schon vorstellen, dass Götze und/oder Dahoud und auch Larsen gehen.
Auch einer aus Delaney und Weigl sind zumindest im Sommer Kandidaten.
Eigentlich spielen die 3 erstgenannten keinerlei Rolle mehr.
Bei Dahouds Auftritten hat man auch irgendwie das Gefühl, dass er einen Neuanfang dingend bräuchte.
Götze wird wohl wechseln, vielleicht bekommt man im Winter noch ein paar Euro.
Und Larsen muss eigentlich irgendwohin, wo er Spielpraxis bekommt, vielleicht gibt es auch eine Leihe?
Frage mich ja, ob nicht schon im Winter Spieler gehen werden.
Könnte mir schon vorstellen, dass Götze und/oder Dahoud und auch Larsen gehen.
Auch einer aus Delaney und Weigl sind zumindest im Sommer Kandidaten.
Eigentlich spielen die 3 erstgenannten keinerlei Rolle mehr.
Bei Dahouds Auftritten hat man auch irgendwie das Gefühl, dass er einen Neuanfang dingend bräuchte.
Götze wird wohl wechseln, vielleicht bekommt man im Winter noch ein paar Euro.
Und Larsen muss eigentlich irgendwohin, wo er Spielpraxis bekommt, vielleicht gibt es auch eine Leihe?
Jedenfalls wird man vereinnseitg anstreben die genannten Spieler los zu werden oder wenigs einen Teil davon. Bei Dahoud und Bruun-Larsen sollte das so problematisch auch nicht sein. Sind beide noch vergleichsweise Jung, werden unbedingt spielen wollen und hinsichtlich ihrer Gehaltsforderungen keine größeren Probleme machen.
Dass man bereits im Winter einen aus Weigl/Delaney abgibt, glaube ich nicht, einfach weil ich bis dato nicht sehe, dass die Doppel-6 vom Tisch ist. Dreierkette hat jetzt drei mal gut funktioniert, aber jedes mal gegen vergleichsweise offensivschwache Teams aus dem unteren Tabellendrittel.
Sich darauf zu verlassen, dass man das so auch ohne Probleme gegen Gegner auf Augenhöhe bringen kann oder gegen potentiell stärkere Gegner, halte ich für verfrüht. Zudem läuft im Sommer keiner der beiden Verträge aus, so dass man sich über das Finanzielle hier keine Gedanken machen muss.
Würde man allerdings noch zum Sommer damit warten, hätte man vielleicht auch einen besseren Überblick darüber, wo Raschl steht und ob man ihm vielleicht eine Rolle als Kaderspieler zumuten kann und das vielleicht noch 1 Jahr durch einen älteren Spieler begleitend flankiert oder ob man da nochmal voll nachlegen muss.
Hier wäre, wie ich das sehe, Warten taktisch klüger.
Was Götze angeht, wird sich einfach die Frage stellen ob es für die Gehaltsvorstellungen einen Markt gibt. Der Verein wird ihn sicher ziehen lassen und selbst wenn dabei nur 5 Millionen rauskommen, wäre durch das halbe eingesparte Jahresgehalt schon ein guter Teil gewonnen.
Schwimmt in der PL gerade irgendjemand, der dringend einen klassischen 10er gebrauchen könnte?
Wäre sicherlich nicht schlecht ihn abgeben zu können, bevor er ein halbes Jahr auf der Bank sitzt und wir nichts mehr davon haben aber das Gehalt brav bis zum Ende zahlen.
Zitat von theClown
Idealerweise bekommt man dann zwei Spieler als Ersatz:
Einen Stürmer - seit mindestens einem Jahr überfällig.
Und irgendjemand fürs Defensive Mittelfeld? Der idealerweiese Witzel und Brandt ersetzen kann.
Oder einen jungen Winger mit Potential.
Idealerweise bekommt man dann zwei Spieler als Ersatz:
Einen Stürmer - seit mindestens einem Jahr überfällig.
Und irgendjemand fürs Defensive Mittelfeld? Der idealerweiese Witzel und Brandt ersetzen kann.
Oder einen jungen Winger mit Potential.
Stürmer wäre in der Tat zu wünschen, wenn sich das irgendwie realisieren ließe. Von weiteren Zugangsmaßnahmen im Winter es sei denn, wirklich kostengünstige Talente um die 5 Millionen, halte ich in dieser Situatuon gar nichts.
Das sollte, selbst wenn man die von mir genannten Abgänge realisieren kann, schon noch irgendwie aushaltbar sein. Wenn man sich noch einen Stürmer beschafft, wird der daneben ja entweder auch als Außen oder HS mindestens aushilfsweise einsetzbar sein, so dass man einige Rochademöglichkeiten hat, auch wenn man Götze und JBL abgeben sollte.
Das wäre immer noch hinreichend und ansonsten würde ich der Konditionen wegen von weiteren Wintertransfers, mindestens im Offensivbereich absehen wollen, eigentlich auch im ZM, so lange Brandt sich vorher keine schwere Verletzung fängt.
Dann lieber durch eingesparte Gehälter, so sich das ergibt, noch ein bisschen was sparen und im Sommer, wenn es um die rechte Verteidigerseite geht, etwas mehr Spielraum haben, gegebenenfalls auch, was den künftigen Gehaltsetat angeht.
Zitat von theClown
Kann mir auch vorstellen, dass es im Winter Interesse an unseren oben genannten Spielren geben könnte. Der Markt ist nicht so groß wie im Sommer und alle drei haben ein gewisses Potential. Vielleicht ist es sogar einfacher als im Sommer einen guten Abnehmer zu finden!
Kann mir auch vorstellen, dass es im Winter Interesse an unseren oben genannten Spielren geben könnte. Der Markt ist nicht so groß wie im Sommer und alle drei haben ein gewisses Potential. Vielleicht ist es sogar einfacher als im Sommer einen guten Abnehmer zu finden!
Es ist weniger einfach als im Sommer. Im Winter kauft, wenn nicht gerade Schnäppchen gewittert werden, vor allem, bei wem es nicht so gut läuft. Wenn die andere Seite ein bisschen verzweifelt ist, ist das für den Verein und für Zorc und Watzke natürlich gut, weil ihnen das die Verhandlung einfacher macht und die Zahlungsbereitschaft der Abnehmer vergleichsweise groß sein wird.
Das Problem ist nur, dass Problemvereine für den Spieler eben möglichersweise nicht so attraktiv sind, wie auch das Wissen, dass sie als Notnagel kommen und was der Verein an Ablöse zahlt, kann er natürlich an Gehalt nicht mehr zahlen.
Das könnte uns imho im Fall Götze mächtig auf die Füße fallen, bei dem ich mir durchaus auch vorstellen kann, dass er das jetzt aussitzt um im Sommer vielleicht nochmal mehr Möglichkeiten zu haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pfostenkracher am 16.12.2019 um 02:18 Uhr bearbeitet
16.12.2019 - 08:50 Uhr
Zitat von BVBBC
Die isolierte Betrachtung ist so aber sinnfrei, weil es immer darum geht, was nach Sancho kommt. Der Gewinn bei Sancho ist nett, aber wenn man auf der anderen Seite dafür auch Verluste hat und bei der Nachfolge in Vorleistung gehen muss, wird der Gewinn deutlich geschmälert. Verschlechtert man sich nach Sancho deutlich, weil man das Geld nicht mitgenommen hat und nicht die ideale Nachfolge sicherstellen konnte oder nicht genügend Handlungsspielraum hatte, um sich einen Flop leisten zu können, der immer passieren kann, war es schlichtweg eine Fehlentscheidung zu Gunsten kurzfristiger Faktoren. Ziel muss es aber sein nicht nur kurzfristig auf Toplevel zu agieren, sondern langfristig und wenn man das nicht mit Sancho kann, muss man sich eben anderweitig umsehen und die Mittel dafür sicherstellen.
Und nochmal. Fußball ist in erster Linie Sport und nicht Finanzinvestment!
Exakt und genau deswegen nimmt man den Abgang für die maximale Ablöse in Kauf, um den oder die bestmöglichen Nachfolger holen zu können. Nimmt man 50 zusätzliche Mio. nicht mit, wenn man kann und schafft es nicht diese mit sportlicher Qualität so zu füllen, dass sie komplett kompensiert werden - und Sancho allein kann es finannziell nicht -, dann hat man etwas falsch gemacht. Das sehen wir bspw. gut bei Weigl, bei dem man viel Geld abgelehnt hat, obwohl man viele Dinge gemacht hat, um seinen sportlichen Wert zu schmälern und damit auch seinen finanziellen. Das Problem ist im Fussball schließlich, dass sportliche Werte mit finanziellen Werten einhergehen, sofern man nicht cleverer oder kreativer agiert als andere. Damit steigen aber Risiken. In erster Linie die sportlichen und dann die finanziellen.
Eine Ablöse für Sancho würde zudem in erster Linie nicht dazu dienen den Kader zu finanzieren, sondern entsprechenden Ersatz zu verpflichten, wahrscheinlich für mehr als eine Position. Das Sancho irgendwann geht, ist klar, aber wenn man sich international wieder weiter vorne etablieren will, dann ist es wichtig, dass man Qualität möglichst lange hält und diese sukzessive erhöht. Das wird nicht funktionieren, wenn man alle 1-2 Jahre einen Umbruch vollzieht.
Man hat aber angesichts Sanchos Vertragslage keine 1-2 Jahre vor dem nächsten Umbruch. Zumal du bedenken solltest, dass mit Witsel, Reus und Piszczek einige Spieler im gehobenen Fussballeralter sind und nicht mehr ewig Leistungsträger sind. Deren Nachfolge muss daher auch sichergestellt werden und wird nicht günstig. Abgesehen von noch ungelösten Kaderproblemen, die bestehen, ist also absehbar, dass diese zunehmen und Querfinanzierung benötigen. Es wird in den nächsten Jahren nicht primär um Steigerung des Qualitätsniveaus gehen, sondern darum, wie man die Qualität halten kann. Denkt man dabei zu kurzfristig, kann das kaum gelingen, weil man dann auch die interne Entwicklung der Nachfolger nicht als Priorität setzt - wie aktuell in genug Fällen schon zu sehen. So hart das für manche sein mag, aber das was man derzeit sieht, ist schon nahe an dem, was der BVB machen kann, in der aktuellen Kaderzusammenstellung und ohne weitere Treffer auf dem Transfermarkt. Die Mittel für wahrscheinliche Treffer kommen nur über Sancho, wie auch die langfristige Sicherheit, dass man auch dessen Nachfolger wieder sicherstellen kann.
Zumal man in der Vergangenheit häufig genug gesehen hat, dass der BVB mit viel Geld keine guten Transfers tätigt. Meist holte man viel Breite oder gab mittelhohe Beträge für Transfers aus, die weder die erste Elf direkt verbesserten, noch Entwicklungspotential hatten.
Die Angst, dass das wieder passieren kann, darf aber kein Argument sein. Den Abgang von Sancho wird man nicht verhindern, wie du selbst eingestehst, also wird man früher oder später sich auch um dessen Nachfolge kümmern müssen. Kann man sich dann einen Flop leisten, weil man mehr finanzielle Mittel hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Treffer landet wesentlich größer. Landet man einen Flop, mit weniger Geld, wird der Verzicht auf dieses Geld noch deutlich teurer als eh schon.
Enormen Druck sehe bei einem Jahr Restvertragslaufzeit nicht. Es lecken sich doch wieso alle nach Sancho die Finger.
Ich sehe den Druck schon, da der BVB das Geld benötigt. Und wie Sancho das findet, wenn er bleiben muss, wird man sehen. Er wäre nicht der erste Spieler, dessen Motivation dadurch Risse erhält. Mal ganz abgesehen von Leistungsdellen, die mit seinem Alter zu erklären sind oder Verletzungen. Dann reden wir sehr schnell nicht mehr von 50 Mio. weniger, sondern vielleicht von 80 Mio. weniger, obwohl der BVB dann immer noch mit 30 Mio. mehr geplant hat - entsprechende Verhandlungen für den Sommer beginnen schließlich teils schon jetzt, was Gespräche voraussetzt, die oft genug schon deutlich früher begonnen haben. Das Risiko sich noch abhängiger von Sancho zu machen, ist riesig.
Willst du jetzt allen Ernstes erzählen, dass der BVB zur Finanzierung des Kaders und sonstiger Verbindlichkeiten auf einen Verkauf Sanchos im Sommer angewiesen ist?
Nein, das war nicht meine Behauptung, da es mir im Kontext darum ging, dass man in den Kader investiert und investieren muss. Dafür fehlt derzeit schon das Geld, soweit die Zahlen das hergeben. Sollte man Haland im Winter verpflichten und sich die Gerüchte um den ein oder anderen Flügelspieler intensivieren, kann man durchaus damit rechnen, dass der Verkauf von Sancho angedacht und möglicherweise sogar schneller als einem lieb sein kann notwendig ist. Denn im Moment sieht es nicht so aus, dass Geld für Transfers da ist und die Einnahmequellen abseits von Sancho sind nicht berauschend. Das Geld für Transfers ist im Sommer jedenfalls weitestgehend raus, weswegen die Finanzierung des aktuellen Kaders und der daraus resultierten Verbindlichkeiten nicht das Problem ist, aber dessen Veränderung bzw. Verbesserung - wozu auch die Reduktion der Abhängigkeit von Sancho als hochgestecktes Ziel gehören sollte.
Das würde ja bedeuten, dass die erwarteten Kaderkosten + evtl. Neuverpflichtungen anders nicht finanziert werden könnten und zwar ohne den direkten Ersatz von Sancho.
Mit welchen Ausgaben rechnest du denn?
Man wird sicher unabhängig von Sancho bis zur nächsten Saison
Das wird absehbar nicht mehr als 35mio kosten.
Darüber hinaus vielleicht einen ZM. Alles andere ist pure Spekulation. 2 AV's werden sicher gehen. Und kommt ein ZM wird sicher auch mindestens einer aus Weigl, Dahoud oder Delaney gehen.
Sehe also nicht, wo das finanziell nicht darstellbar sein soll; zumal durch die ziemlich sicheren Abgänge von Pisczcek, Hakimi und Götze Gehaltsvolumen frei wird.
Dazu bestehen Fragezeichen in der IV und auf LV bzw. LSS, ob das quantitativ (Systemfrage, ob man vermehrt 3er Kette spielen will) oder qualitativ (Schulz) reicht.
100 - 140 Mio. können dabei sehr schnell zusammen kommen. Eher mehr als weniger. Das ist durch die entsprechenden Abgänge, abseits von Sancho, in meinen Augen nicht darstellbar, da nicht 1zu1 reinvestiert kann. Qualität in der Spitze und Potenzial in der Breite werden jedenfalls nicht günstig.
Ich gehe also unabhängig von Sancho von einem Umbruch aus und deutlich mehr passieren muss, als du antizipierst. So gut ist der Kader aktuell nicht, weswegen die Abhängigkeit von Sancho eben auch erst so groß ist.
Zitat von Truth
Man hat keinen wirtschaftlichen Schaden, sondern allenfalls macht man nicht noch mehr Gewinn. Man hat Sancho schließlich für einen Bruchteil der Ablöse verpflichtet, für den man ihn wird verkaufen können. Sancho muss daher keine 50mio reinholen.
Zitat von BVBBC
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Man hat keinen wirtschaftlichen Schaden, sondern allenfalls macht man nicht noch mehr Gewinn. Man hat Sancho schließlich für einen Bruchteil der Ablöse verpflichtet, für den man ihn wird verkaufen können. Sancho muss daher keine 50mio reinholen.
Die isolierte Betrachtung ist so aber sinnfrei, weil es immer darum geht, was nach Sancho kommt. Der Gewinn bei Sancho ist nett, aber wenn man auf der anderen Seite dafür auch Verluste hat und bei der Nachfolge in Vorleistung gehen muss, wird der Gewinn deutlich geschmälert. Verschlechtert man sich nach Sancho deutlich, weil man das Geld nicht mitgenommen hat und nicht die ideale Nachfolge sicherstellen konnte oder nicht genügend Handlungsspielraum hatte, um sich einen Flop leisten zu können, der immer passieren kann, war es schlichtweg eine Fehlentscheidung zu Gunsten kurzfristiger Faktoren. Ziel muss es aber sein nicht nur kurzfristig auf Toplevel zu agieren, sondern langfristig und wenn man das nicht mit Sancho kann, muss man sich eben anderweitig umsehen und die Mittel dafür sicherstellen.
Und nochmal. Fußball ist in erster Linie Sport und nicht Finanzinvestment!
Exakt und genau deswegen nimmt man den Abgang für die maximale Ablöse in Kauf, um den oder die bestmöglichen Nachfolger holen zu können. Nimmt man 50 zusätzliche Mio. nicht mit, wenn man kann und schafft es nicht diese mit sportlicher Qualität so zu füllen, dass sie komplett kompensiert werden - und Sancho allein kann es finannziell nicht -, dann hat man etwas falsch gemacht. Das sehen wir bspw. gut bei Weigl, bei dem man viel Geld abgelehnt hat, obwohl man viele Dinge gemacht hat, um seinen sportlichen Wert zu schmälern und damit auch seinen finanziellen. Das Problem ist im Fussball schließlich, dass sportliche Werte mit finanziellen Werten einhergehen, sofern man nicht cleverer oder kreativer agiert als andere. Damit steigen aber Risiken. In erster Linie die sportlichen und dann die finanziellen.
Eine Ablöse für Sancho würde zudem in erster Linie nicht dazu dienen den Kader zu finanzieren, sondern entsprechenden Ersatz zu verpflichten, wahrscheinlich für mehr als eine Position. Das Sancho irgendwann geht, ist klar, aber wenn man sich international wieder weiter vorne etablieren will, dann ist es wichtig, dass man Qualität möglichst lange hält und diese sukzessive erhöht. Das wird nicht funktionieren, wenn man alle 1-2 Jahre einen Umbruch vollzieht.
Man hat aber angesichts Sanchos Vertragslage keine 1-2 Jahre vor dem nächsten Umbruch. Zumal du bedenken solltest, dass mit Witsel, Reus und Piszczek einige Spieler im gehobenen Fussballeralter sind und nicht mehr ewig Leistungsträger sind. Deren Nachfolge muss daher auch sichergestellt werden und wird nicht günstig. Abgesehen von noch ungelösten Kaderproblemen, die bestehen, ist also absehbar, dass diese zunehmen und Querfinanzierung benötigen. Es wird in den nächsten Jahren nicht primär um Steigerung des Qualitätsniveaus gehen, sondern darum, wie man die Qualität halten kann. Denkt man dabei zu kurzfristig, kann das kaum gelingen, weil man dann auch die interne Entwicklung der Nachfolger nicht als Priorität setzt - wie aktuell in genug Fällen schon zu sehen. So hart das für manche sein mag, aber das was man derzeit sieht, ist schon nahe an dem, was der BVB machen kann, in der aktuellen Kaderzusammenstellung und ohne weitere Treffer auf dem Transfermarkt. Die Mittel für wahrscheinliche Treffer kommen nur über Sancho, wie auch die langfristige Sicherheit, dass man auch dessen Nachfolger wieder sicherstellen kann.
Zumal man in der Vergangenheit häufig genug gesehen hat, dass der BVB mit viel Geld keine guten Transfers tätigt. Meist holte man viel Breite oder gab mittelhohe Beträge für Transfers aus, die weder die erste Elf direkt verbesserten, noch Entwicklungspotential hatten.
Die Angst, dass das wieder passieren kann, darf aber kein Argument sein. Den Abgang von Sancho wird man nicht verhindern, wie du selbst eingestehst, also wird man früher oder später sich auch um dessen Nachfolge kümmern müssen. Kann man sich dann einen Flop leisten, weil man mehr finanzielle Mittel hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Treffer landet wesentlich größer. Landet man einen Flop, mit weniger Geld, wird der Verzicht auf dieses Geld noch deutlich teurer als eh schon.
Enormen Druck sehe bei einem Jahr Restvertragslaufzeit nicht. Es lecken sich doch wieso alle nach Sancho die Finger.
Ich sehe den Druck schon, da der BVB das Geld benötigt. Und wie Sancho das findet, wenn er bleiben muss, wird man sehen. Er wäre nicht der erste Spieler, dessen Motivation dadurch Risse erhält. Mal ganz abgesehen von Leistungsdellen, die mit seinem Alter zu erklären sind oder Verletzungen. Dann reden wir sehr schnell nicht mehr von 50 Mio. weniger, sondern vielleicht von 80 Mio. weniger, obwohl der BVB dann immer noch mit 30 Mio. mehr geplant hat - entsprechende Verhandlungen für den Sommer beginnen schließlich teils schon jetzt, was Gespräche voraussetzt, die oft genug schon deutlich früher begonnen haben. Das Risiko sich noch abhängiger von Sancho zu machen, ist riesig.
Zitat von BVBBC
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen .
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen .
Willst du jetzt allen Ernstes erzählen, dass der BVB zur Finanzierung des Kaders und sonstiger Verbindlichkeiten auf einen Verkauf Sanchos im Sommer angewiesen ist?
Nein, das war nicht meine Behauptung, da es mir im Kontext darum ging, dass man in den Kader investiert und investieren muss. Dafür fehlt derzeit schon das Geld, soweit die Zahlen das hergeben. Sollte man Haland im Winter verpflichten und sich die Gerüchte um den ein oder anderen Flügelspieler intensivieren, kann man durchaus damit rechnen, dass der Verkauf von Sancho angedacht und möglicherweise sogar schneller als einem lieb sein kann notwendig ist. Denn im Moment sieht es nicht so aus, dass Geld für Transfers da ist und die Einnahmequellen abseits von Sancho sind nicht berauschend. Das Geld für Transfers ist im Sommer jedenfalls weitestgehend raus, weswegen die Finanzierung des aktuellen Kaders und der daraus resultierten Verbindlichkeiten nicht das Problem ist, aber dessen Veränderung bzw. Verbesserung - wozu auch die Reduktion der Abhängigkeit von Sancho als hochgestecktes Ziel gehören sollte.
Das würde ja bedeuten, dass die erwarteten Kaderkosten + evtl. Neuverpflichtungen anders nicht finanziert werden könnten und zwar ohne den direkten Ersatz von Sancho.
Mit welchen Ausgaben rechnest du denn?
Man wird sicher unabhängig von Sancho bis zur nächsten Saison
- einen Stürmer verpflichten und
- einen Außenverteidiger
Das wird absehbar nicht mehr als 35mio kosten.
Darüber hinaus vielleicht einen ZM. Alles andere ist pure Spekulation. 2 AV's werden sicher gehen. Und kommt ein ZM wird sicher auch mindestens einer aus Weigl, Dahoud oder Delaney gehen.
Sehe also nicht, wo das finanziell nicht darstellbar sein soll; zumal durch die ziemlich sicheren Abgänge von Pisczcek, Hakimi und Götze Gehaltsvolumen frei wird.
- Mindestens 1 MS - je nachdem, was mit Alcacer im Sommer passiert und wie er die Situation annehmen würde, wenn man Haland holt.
- Mindestens 2 DM/ZM - abgesehen von Witsel und Brandt wird umstrukturiert werden müssen und es sieht nicht danach aus, dass Raschl nah genug dran ist.
- Mindestens 1 Flügelstürmer - Larsen dürfte man intern mit Reyna ersetzen, aber je nachdem, welche Rolle für Reus angedacht ist, wird man nochmal einen externen Spieler benötigen. Geht Sancho, benötigt man direkt noch einen.
- Mindestens 1 AV - Piszczek und Hakimi Nachfolger
Dazu bestehen Fragezeichen in der IV und auf LV bzw. LSS, ob das quantitativ (Systemfrage, ob man vermehrt 3er Kette spielen will) oder qualitativ (Schulz) reicht.
100 - 140 Mio. können dabei sehr schnell zusammen kommen. Eher mehr als weniger. Das ist durch die entsprechenden Abgänge, abseits von Sancho, in meinen Augen nicht darstellbar, da nicht 1zu1 reinvestiert kann. Qualität in der Spitze und Potenzial in der Breite werden jedenfalls nicht günstig.
Ich gehe also unabhängig von Sancho von einem Umbruch aus und deutlich mehr passieren muss, als du antizipierst. So gut ist der Kader aktuell nicht, weswegen die Abhängigkeit von Sancho eben auch erst so groß ist.
Ich bin da total bei dir. Ich denke auch, dass mittlerweile der Sanchoabgang unumgänglich ist. Dafür hat man einfach etwas verpennt im Mittelfeld die letzten Jahre vernünftig nachzulegen. Wir haben hier weiterhin eine riesige Baustelle, die erstmal beseitigt werden muss und dafür muss man wohl 40-60 Millionen in Kauf nehmen. Dabei hat man natürlich erstmal 30 Millionen aus den Verkäufen der Leihspieler wenn alles gut läuft und endlich wieder freien Gehaltsetat. Dazu vllt Dahoud, Delaney und Weigl als Abgänge. Sagen wir also, dass Mittelfeld lässt sich aus sich selbst finanzieren. Bedeutet aber, dass wir auf rechts Morey finanzieren müssen, einen Stürmer und einen Sanchonachfolger + eventuelle Verbesserungen im Kader.
Für einen RSS bzw RV sind wir wohl auch 20+25 Millionen los, ein Stürmer kostet mehr als Larsen einbringt, also auch nochmal 10 Netto investiert. Bedeutet wir müssen im Sommer erstmal mindestens ein Loch von 30 Millionen stopfen und dafür muss Tafelsilber weg. Sancho ist da betriebswirtschaftlich durch Vertrag bis 2022 wohl der interessanteste Kandidat.
Selbst wenn man nun das wirtschaftliche außer Acht lässt. Dann wird man wohl ein viel größeres Problem in der nächsten Saison bekommen. Sancho sieht sich jetzt schon als Weltstar und im Sommer werden die Schwergewichte um ihn buhlen. Wenn man jetzt auf die Idee kommt, dassman ihm sagt er bleibt noch ein Jahr, weiß ich ehrlich gesagt nicht wie er reagiert. Streikt er im Sommer, verlieren wir vllt 30 Millionen innerhalb des Sommers weil man ihn dann doch gehen lässt.
Wenn er weniger Leistung zeigt, weil er unzufrieden ist in der nächsten Saison kann aus 50 Millionen Verlust auch mal gern 70-80 Millionen werden. Wir sehen ja aktuell bei Havertz wie viel Wertverlust da in einem Jahr möglich ist.
Meines Erachtens ist im Sommer nach der EM der perfekte Zeitpunkt um ihn zu verkaufen, außer man bekommt davor eine Mondsumme geboten.
Dafür dann den Kader mit 140-160 Millionen aufstocken und die Fehler bereinigen, die zum Beispiel im Mittelfeld entstanden sind, und wir haben einen besseren Kader als mit Sancho.
16.12.2019 - 08:57 Uhr
Die Argumentationen sind doch immer die selben und man kann es nie allen Recht machen.
Geht ein Spieler zwei Jahre vor Vertragsende wird gemeckert, dass man ihn nicht gehalten hat. Geht er ein Jahr vor Vertragsende wird gemeckert, wieso man ihn erst verkauft, wenn man unter Druck und erpressbar ist und eine Mini-Ablöse rausholt.
Ich meine, man stelle sich mal vor der BVB hält Sancho bis 2021 und der verkündet im Sommer 2021 dann, dass er noch ein Jahr bleibt und seinen Vertrag erfüllt, weil er sich schon mit Verein xy einig ist. Dann ist hier aber was los
Geht ein Spieler zwei Jahre vor Vertragsende wird gemeckert, dass man ihn nicht gehalten hat. Geht er ein Jahr vor Vertragsende wird gemeckert, wieso man ihn erst verkauft, wenn man unter Druck und erpressbar ist und eine Mini-Ablöse rausholt.
Ich meine, man stelle sich mal vor der BVB hält Sancho bis 2021 und der verkündet im Sommer 2021 dann, dass er noch ein Jahr bleibt und seinen Vertrag erfüllt, weil er sich schon mit Verein xy einig ist. Dann ist hier aber was los
16.12.2019 - 10:45 Uhr
Zitat von DerMoe
Die Argumentationen sind doch immer die selben und man kann es nie allen Recht machen.
Geht ein Spieler zwei Jahre vor Vertragsende wird gemeckert, dass man ihn nicht gehalten hat. Geht er ein Jahr vor Vertragsende wird gemeckert, wieso man ihn erst verkauft, wenn man unter Druck und erpressbar ist und eine Mini-Ablöse rausholt.
Ich meine, man stelle sich mal vor der BVB hält Sancho bis 2021 und der verkündet im Sommer 2021 dann, dass er noch ein Jahr bleibt und seinen Vertrag erfüllt, weil er sich schon mit Verein xy einig ist. Dann ist hier aber was los
Die Argumentationen sind doch immer die selben und man kann es nie allen Recht machen.
Geht ein Spieler zwei Jahre vor Vertragsende wird gemeckert, dass man ihn nicht gehalten hat. Geht er ein Jahr vor Vertragsende wird gemeckert, wieso man ihn erst verkauft, wenn man unter Druck und erpressbar ist und eine Mini-Ablöse rausholt.
Ich meine, man stelle sich mal vor der BVB hält Sancho bis 2021 und der verkündet im Sommer 2021 dann, dass er noch ein Jahr bleibt und seinen Vertrag erfüllt, weil er sich schon mit Verein xy einig ist. Dann ist hier aber was los

Am Ende wird es sowieso Sancho entscheiden und nicht der BVB. Es gab ja jetzt von Seiten der Verantwortlichkeiten schon genug Andeutungen, dass man im nächsten Sommer die Personalie und einen etwaigen Verkauf bewerten wird müssen. Würde man ihn zwingend bis 2021 halten wollen, so hätte man dies auch umgehend entsprechend kommunizieren können. Stattdessen hat man sehr bewusst immer nur die Tür für den vergangenen Sommer bzw. den anstehenden Winter geschlossen. Insofern wird Sancho im Sommer gehen, sofern er einen Verein findet, der die entsprechende Ablöse auf den Tisch legt. Voraussetzung dafür ist aber eben, dass Sancho auch den Wechsel im kommenden Sommer bereits anstrebt. Dies könnte man momentan nach neuesten Medienmeldungen als recht sicher ansehen, persönlich fände ich ein weiteres Jahr für ihn hier aber durchaus sinnvoll hinsichtlich seiner Entwicklung. Ob es dann so kommt ist aber natürlich eine gänzlich andere Geschichte. So oder so, egal ob er im Sommer geht oder noch eine Saison bleibt, der Gewinner ist der BVB infolge seiner großartigen Entwicklung und der Ablöse bzw. seines spielerischen Einflusses.
Zitat von BVBBC
Mindestens 1 MS - je nachdem, was mit Alcacer im Sommer passiert und wie er die Situation annehmen würde, wenn man Haland holt.
Mindestens 1 MS - je nachdem, was mit Alcacer im Sommer passiert und wie er die Situation annehmen würde, wenn man Haland holt.
Hier gehe ich absolut konform mit, unsere Verantwortlichkeiten haben ja auch bereits vermeldet, dass man etwas in der Richtung unternehmen möchte. Ein Talent wie Haaland, mit Potential Alcacer zeitig zu verdrängen und als sofortige ernsthafte Alternative, wäre hier meines Erachtens neben Alcacer auch so etwas wie eine Traumkonstellation.
Zitat von BVBBC
Mindestens 2 DM/ZM - abgesehen von Witsel und Brandt wird umstrukturiert werden müssen und es sieht nicht danach aus, dass Raschl nah genug dran ist.
Mindestens 2 DM/ZM - abgesehen von Witsel und Brandt wird umstrukturiert werden müssen und es sieht nicht danach aus, dass Raschl nah genug dran ist.
Hier bin ich anderer Meinung. Meiner Meinung nach behebt Brandt derzeit unsere große Schwäche seit dem Gündogan-Abgang im ZM eindrucksvoll. Mit Witsel und Brandt hat man insofern bereits die Stammbesetzung im Zentrum. Dahinter haben wir, wenn ich von einem Weigl-Abgang ausgehe bzw. diesen eine Reihe dahinter sehe, mit Delaney, Dahoud und Raschl drei Alternativen. Auch unseren Leihspieler Gomez kann man hier noch erwähnen. Als Alternativen hinter den Stammspielern finde ich dies keineswegs schlecht und sehe nicht die Notwendigkeit hier komplett umzustrukturieren. Delaney finde ich in der Konstellation gut, da er theoretisch beide Positionen bespielen kann, insofern würde ich hier einzig bei Dahoud eine Veränderung anstreben wollen und versuchen mehr Qualität in den Kader zu bekommen.
Zitat von BVBBC
Mindestens 1 Flügelstürmer - Larsen dürfte man intern mit Reyna ersetzen, aber je nachdem, welche Rolle für Reus angedacht ist, wird man nochmal einen externen Spieler benötigen. Geht Sancho, benötigt man direkt noch einen.
Mindestens 1 Flügelstürmer - Larsen dürfte man intern mit Reyna ersetzen, aber je nachdem, welche Rolle für Reus angedacht ist, wird man nochmal einen externen Spieler benötigen. Geht Sancho, benötigt man direkt noch einen.
Hier gehe ich absolut konform mit. Meines Erachtens hätte man hier im Sommer durchaus schon nach einer anderen Alternative schauen sollen. Spätestens mit dem dauerhaften Umzug von Brandt ins ZM wird hier eine Planstelle frei, die man auch zwingend hochkarätig besetzen sollte um auf hohem Niveau rotieren zu können.
Gehe ich mit. Gehe zwar davon aus, dass Piszczek noch verlängern wird, aber Hakimi müsste sicherlich ersetzt werden. Hierbei wäre dann die Frage wie weit man Morey sieht. Nachdem der ein ganzes Jahr raus war sollte man die ersten Monate hier nicht überbewerten, angesichts dessen war der Eindruck aber durchaus positiv. Ob das dann aber direkt für einen Hakimi-Ersatz reicht, das ist sehr fraglich. Hier wäre Klostermann für mich eine interessante Option, sofern man diesen aus Leipzig losgeeist bekäme, was garantiert schwierig würde.
Zitat von BVBBC
Dazu bestehen Fragezeichen in der IV und auf LV bzw. LSS, ob das quantitativ (Systemfrage, ob man vermehrt 3er Kette spielen will) oder qualitativ (Schulz) reicht.
Dazu bestehen Fragezeichen in der IV und auf LV bzw. LSS, ob das quantitativ (Systemfrage, ob man vermehrt 3er Kette spielen will) oder qualitativ (Schulz) reicht.
Hier sehe ich die Fragezeichen nicht allzu groß. Mit Zagadou, Hummels, Akanji und Balerdi sind wir in der IV gut aufgestellt und Guerreiro und Schulz bereiten mir auf links auch wenig Sorgen. Ich denke auch nicht, dass man bei Schulz nach einer Saison bereits die Flinte ins Korn wirft, zumal ihm die derzeit praktizierte Dreierkette entgegen kommen sollte.
Insofern lande ich am Ende bei:
- Ersatzstürmer (bzw. Talent, das Alcacer zeitnah verdrängen könnte)
- Ersatz-ZM (anstelle von Dahoud)
- Hakimi-Ersatz (sofern man ihn nicht halten kann, würde ich hier durchaus richtig Geld in die Hand nehmen)
- Flügelspieler/Halbspieler (jederzeit einsetzbarer nahezu gleichwertiger Rotationsspieler)
Das sind für mich vier zu schließende Baustellen bis Ende des kommenden Sommers. Dies empfinde ich als durchaus realistisch realisierbar, insbesondere wenn man Abgänge von dann eben Dahoud, Götze, Wolf, Schürrle, Toljan, Burnic, Toprak und Weigl einberechnet. Bei einem Sancho-Abgang benötigt es logischerweise einen weiteren Transfer auf Topniveau.
Könnte mir vorstellen, dass unsere Verantwortlichen Haaland, Can, Klostermann und Antony für die vier oben genannten Planstellen im Kopf haben. Ob es sich dann realisieren lässt, das ist wieder eine andere Geschichte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Baskball am 16.12.2019 um 10:56 Uhr bearbeitet
17.12.2019 - 13:26 Uhr
Passt hier besser rein:
Man kann den Vertrag eines verdienten Spielers sicherlich auslaufen lassen, wenn man nur noch eine Restlaufzeit von einem Jahr hat, wie bei Pisczcek, oder der Spieler extrem wenig verdient. Das trifft aber beides auf Schmelzer nicht zu. Unabhängig davon, dass man seinen Vertrag gar nicht erst hätte verlängern dürfen, hätte man ihn dann zumindest aller spätestens im Sommer verkaufen müssen.
Und das Hummels Marktwert fallen wird, war sowieso klar. Und da zitiere ich jetzt mal einen bekannten Borussen etwas abgewandelt:
Ich glaube, dass der BVB keinen Punkt weniger hätte, wenn nicht irgendwer auf die glorreiche Idee gekommen wäre, Hummels zum BVB zurück zu holen!
Zitat von BVB-Toby
Ja, das man einen verdienten Spieler wie Marcel Schmelzer seine Karriere im Verein beenden lässt, das ist ein absoluter Skandal. Wie kann man sich sowas aus Marktwertgründen nur leisten?
Und Hummels Abwertung hat keine Leistungs- sondern eher Altersgründe.
Zitat von Truth
Die Hinrunde war eine einzige Marktwertvernichtung durch Zorc im Sommer und den Trainer.
Hummels hat viel gekostet, aber effektiv aber nichts gebracht.
Weigl, Götze, Dahoud und Schmelzer hätte man im Sommer abgeben müssen. Da verfällt der Marktwert einfach nur noch.
Balerdi wird nicht eingesetzt, hat man sich aber 16mio kosten lassen
Zitat von badenborusse93
Geht alles vollkommen in Ordnung so.
Zitat von Truth
Insgesamt nur 4 Aufwertungen:
Sancho 120mio
Haimi 45 mio
Hazard 40 mio
Raschl 1mio
Abwertungen für:
Alcacer
Reus
Akanji
Hummels
Witsel
Weigl
Delaney
Schulz
Götze
Larsen
Balerdi
Dahoud
Pisczcek
Schmelzer
Insgesamt nur 4 Aufwertungen:
Sancho 120mio
Haimi 45 mio
Hazard 40 mio
Raschl 1mio
Abwertungen für:
Alcacer
Reus
Akanji
Hummels
Witsel
Weigl
Delaney
Schulz
Götze
Larsen
Balerdi
Dahoud
Pisczcek
Schmelzer
Geht alles vollkommen in Ordnung so.
Die Hinrunde war eine einzige Marktwertvernichtung durch Zorc im Sommer und den Trainer.
Hummels hat viel gekostet, aber effektiv aber nichts gebracht.
Weigl, Götze, Dahoud und Schmelzer hätte man im Sommer abgeben müssen. Da verfällt der Marktwert einfach nur noch.
Balerdi wird nicht eingesetzt, hat man sich aber 16mio kosten lassen
Ja, das man einen verdienten Spieler wie Marcel Schmelzer seine Karriere im Verein beenden lässt, das ist ein absoluter Skandal. Wie kann man sich sowas aus Marktwertgründen nur leisten?
Und Hummels Abwertung hat keine Leistungs- sondern eher Altersgründe.
Man kann den Vertrag eines verdienten Spielers sicherlich auslaufen lassen, wenn man nur noch eine Restlaufzeit von einem Jahr hat, wie bei Pisczcek, oder der Spieler extrem wenig verdient. Das trifft aber beides auf Schmelzer nicht zu. Unabhängig davon, dass man seinen Vertrag gar nicht erst hätte verlängern dürfen, hätte man ihn dann zumindest aller spätestens im Sommer verkaufen müssen.
Und das Hummels Marktwert fallen wird, war sowieso klar. Und da zitiere ich jetzt mal einen bekannten Borussen etwas abgewandelt:
Ich glaube, dass der BVB keinen Punkt weniger hätte, wenn nicht irgendwer auf die glorreiche Idee gekommen wäre, Hummels zum BVB zurück zu holen!
17.12.2019 - 13:35 Uhr
Zitat von Truth
Passt hier besser rein:
Man kann den Vertrag eines verdienten Spielers sicherlich auslaufen lassen, wenn man nur noch eine Restlaufzeit von einem Jahr hat, wie bei Pisczcek, oder der Spieler extrem wenig verdient. Das trifft aber beides auf Schmelzer nicht zu. Unabhängig davon, dass man seinen Vertrag gar nicht erst hätte verlängern dürfen, hätte man ihn dann zumindest aller spätestens im Sommer verkaufen müssen.
Und das Hummels Marktwert fallen wird, war sowieso klar. Und da zitiere ich jetzt mal einen bekannten Borussen etwas abgewandelt:
Ich glaube, dass der BVB keinen Punkt weniger hätte, wenn nicht irgendwer auf die glorreiche Idee gekommen wäre, Hummels zum BVB zurück zu holen!
Passt hier besser rein:
Zitat von BVB-Toby
Ja, das man einen verdienten Spieler wie Marcel Schmelzer seine Karriere im Verein beenden lässt, das ist ein absoluter Skandal. Wie kann man sich sowas aus Marktwertgründen nur leisten?
Und Hummels Abwertung hat keine Leistungs- sondern eher Altersgründe.
Zitat von Truth
Die Hinrunde war eine einzige Marktwertvernichtung durch Zorc im Sommer und den Trainer.
Hummels hat viel gekostet, aber effektiv aber nichts gebracht.
Weigl, Götze, Dahoud und Schmelzer hätte man im Sommer abgeben müssen. Da verfällt der Marktwert einfach nur noch.
Balerdi wird nicht eingesetzt, hat man sich aber 16mio kosten lassen
Zitat von badenborusse93
Geht alles vollkommen in Ordnung so.
Zitat von Truth
Insgesamt nur 4 Aufwertungen:
Sancho 120mio
Haimi 45 mio
Hazard 40 mio
Raschl 1mio
Abwertungen für:
Alcacer
Reus
Akanji
Hummels
Witsel
Weigl
Delaney
Schulz
Götze
Larsen
Balerdi
Dahoud
Pisczcek
Schmelzer
Insgesamt nur 4 Aufwertungen:
Sancho 120mio
Haimi 45 mio
Hazard 40 mio
Raschl 1mio
Abwertungen für:
Alcacer
Reus
Akanji
Hummels
Witsel
Weigl
Delaney
Schulz
Götze
Larsen
Balerdi
Dahoud
Pisczcek
Schmelzer
Geht alles vollkommen in Ordnung so.
Die Hinrunde war eine einzige Marktwertvernichtung durch Zorc im Sommer und den Trainer.
Hummels hat viel gekostet, aber effektiv aber nichts gebracht.
Weigl, Götze, Dahoud und Schmelzer hätte man im Sommer abgeben müssen. Da verfällt der Marktwert einfach nur noch.
Balerdi wird nicht eingesetzt, hat man sich aber 16mio kosten lassen
Ja, das man einen verdienten Spieler wie Marcel Schmelzer seine Karriere im Verein beenden lässt, das ist ein absoluter Skandal. Wie kann man sich sowas aus Marktwertgründen nur leisten?
Und Hummels Abwertung hat keine Leistungs- sondern eher Altersgründe.
Man kann den Vertrag eines verdienten Spielers sicherlich auslaufen lassen, wenn man nur noch eine Restlaufzeit von einem Jahr hat, wie bei Pisczcek, oder der Spieler extrem wenig verdient. Das trifft aber beides auf Schmelzer nicht zu. Unabhängig davon, dass man seinen Vertrag gar nicht erst hätte verlängern dürfen, hätte man ihn dann zumindest aller spätestens im Sommer verkaufen müssen.
Und das Hummels Marktwert fallen wird, war sowieso klar. Und da zitiere ich jetzt mal einen bekannten Borussen etwas abgewandelt:
Ich glaube, dass der BVB keinen Punkt weniger hätte, wenn nicht irgendwer auf die glorreiche Idee gekommen wäre, Hummels zum BVB zurück zu holen!
Es ist natürlich immer klug und auch geil, ein Zitat zu nehmen, welches Unsinn darstellt (hat Klopp auch selbst zugegeben), um sein Argument zu stützen. Minus und Minus ist in dem Fall nicht Plus.
Dass Hummels der einzige Spieler in der Abwehr war, der lange eine Normalform hatte, hast du entweder verpennt oder ignorierst du komplett. Dass man gegen Barca hinten die 0 hatte, lang auch an einem überragenden Hummels, der wahrscheinlich das beste Spiel seit Jahren hatte und somit an dem Weiterkommen enorm beteiligt war. Oder das Heimspiel gegen Gladbach, als er alles wegverteidigen konnte. Sind Punkte, die uns gut tun und Punkte, die Gladbach dafür nicht hat. Und dass er in der Zeit täglich in die NM geschrieben wurde, hast du auch verpennt. Kam ja nicht von ungefähr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 17.12.2019 um 13:45 Uhr bearbeitet
18.12.2019 - 07:41 Uhr
Gestern - aber vor allem auch gegen Slavia Prag - wurde für mich mal wieder eines deutlich: Uns fehlt es derzeit nicht unbedingt rein an Qualität von der Bank, aber dafür ganz, ganz massiv an Tempo.
In so einer Phase wären Paco, Dahoud, Götze und Co für mich auch keine Wechseloptionen für die erste Reihe. Weil du eigentlich massig Konterräume kriegst und einen fitten Umschaltspieler bringen willst.
Am ehesten wäre das für mich bei der aktuellen Bankbesetzung noch Bruun Larsen, aber auch der ist kein wirklich dynamischer, schneller Spieler.
Hier weist der Kader einfach eine massive Lücke auf, vor allem seit Hakimi, Hazard und Sancho im neuen System gemeinsam auf dem Feld stehen und Reus das Sturmzentrum besetzt. Alle schnellen Offensiven stehen dann in der Startelf und die einzige Patrone die man noch im Lauf hat ist einen anderen RV für einen vorne zu bringen und Hakimi vorzuziehen. Wie ja gestern auch vollzogen. Der einzige der sonst noch Tempo auf der Bank verkörpert ist Schulz. Auch den hat man dann noch gebracht und er hatte noch eine gute Chance.
Das muss im Winter angegangen werden. Gerade im aktuellen System wäre mir ein schneller Spieler daher deutlich lieber als z.B. ein Haaland. Ich hoffe an den Gerüchten um Antony ist was dran. Würde sich aktuell vorne jemand was tun wäre das nicht zu kompensieren. Man müsste Hakimi von seiner neuen Paradeposition abziehen und nach vorne stecken und außen auf den dritten Pischu-Frühling hoffen.
Tun sich mal 2 Offensivspieler was muss man massivst Kompromisse eingehen und von der aktuellen Spielweise abweichen.
Als kleine Kritik möchte ich noch anmerken, dass man natürlich auch in der aktuellen Phase dann mal einen Reyna hätte mitnehmen und in der Schlussphase reinwerfen können.
In so einer Phase wären Paco, Dahoud, Götze und Co für mich auch keine Wechseloptionen für die erste Reihe. Weil du eigentlich massig Konterräume kriegst und einen fitten Umschaltspieler bringen willst.
Am ehesten wäre das für mich bei der aktuellen Bankbesetzung noch Bruun Larsen, aber auch der ist kein wirklich dynamischer, schneller Spieler.
Hier weist der Kader einfach eine massive Lücke auf, vor allem seit Hakimi, Hazard und Sancho im neuen System gemeinsam auf dem Feld stehen und Reus das Sturmzentrum besetzt. Alle schnellen Offensiven stehen dann in der Startelf und die einzige Patrone die man noch im Lauf hat ist einen anderen RV für einen vorne zu bringen und Hakimi vorzuziehen. Wie ja gestern auch vollzogen. Der einzige der sonst noch Tempo auf der Bank verkörpert ist Schulz. Auch den hat man dann noch gebracht und er hatte noch eine gute Chance.
Das muss im Winter angegangen werden. Gerade im aktuellen System wäre mir ein schneller Spieler daher deutlich lieber als z.B. ein Haaland. Ich hoffe an den Gerüchten um Antony ist was dran. Würde sich aktuell vorne jemand was tun wäre das nicht zu kompensieren. Man müsste Hakimi von seiner neuen Paradeposition abziehen und nach vorne stecken und außen auf den dritten Pischu-Frühling hoffen.
Tun sich mal 2 Offensivspieler was muss man massivst Kompromisse eingehen und von der aktuellen Spielweise abweichen.
Als kleine Kritik möchte ich noch anmerken, dass man natürlich auch in der aktuellen Phase dann mal einen Reyna hätte mitnehmen und in der Schlussphase reinwerfen können.
18.12.2019 - 07:50 Uhr
Zitat von DerMoe
Gestern - aber vor allem auch gegen Slavia Prag - wurde für mich mal wieder eines deutlich: Uns fehlt es derzeit nicht unbedingt rein an Qualität von der Bank, aber dafür ganz, ganz massiv an Tempo.
In so einer Phase wären Paco, Dahoud, Götze und Co für mich auch keine Wechseloptionen für die erste Reihe. Weil du eigentlich massig Konterräume kriegst und einen fitten Umschaltspieler bringen willst.
Am ehesten wäre das für mich bei der aktuellen Bankbesetzung noch Bruun Larsen, aber auch der ist kein wirklich dynamischer, schneller Spieler.
Hier weist der Kader einfach eine massive Lücke auf, vor allem seit Hakimi, Hazard und Sancho im neuen System gemeinsam auf dem Feld stehen und Reus das Sturmzentrum besetzt. Alle schnellen Offensiven stehen dann in der Startelf und die einzige Patrone die man noch im Lauf hat ist einen anderen RV für einen vorne zu bringen und Hakimi vorzuziehen. Wie ja gestern auch vollzogen. Der einzige der sonst noch Tempo auf der Bank verkörpert ist Schulz. Auch den hat man dann noch gebracht und er hatte noch eine gute Chance.
Das muss im Winter angegangen werden. Gerade im aktuellen System wäre mir ein schneller Spieler daher deutlich lieber als z.B. ein Haaland. Ich hoffe an den Gerüchten um Antony ist was dran. Würde sich aktuell vorne jemand was tun wäre das nicht zu kompensieren. Man müsste Hakimi von seiner neuen Paradeposition abziehen und nach vorne stecken und außen auf den dritten Pischu-Frühling hoffen.
Tun sich mal 2 Offensivspieler was muss man massivst Kompromisse eingehen und von der aktuellen Spielweise abweichen.
Als kleine Kritik möchte ich noch anmerken, dass man natürlich auch in der aktuellen Phase dann mal einen Reyna hätte mitnehmen und in der Schlussphase reinwerfen können.
Gestern - aber vor allem auch gegen Slavia Prag - wurde für mich mal wieder eines deutlich: Uns fehlt es derzeit nicht unbedingt rein an Qualität von der Bank, aber dafür ganz, ganz massiv an Tempo.
In so einer Phase wären Paco, Dahoud, Götze und Co für mich auch keine Wechseloptionen für die erste Reihe. Weil du eigentlich massig Konterräume kriegst und einen fitten Umschaltspieler bringen willst.
Am ehesten wäre das für mich bei der aktuellen Bankbesetzung noch Bruun Larsen, aber auch der ist kein wirklich dynamischer, schneller Spieler.
Hier weist der Kader einfach eine massive Lücke auf, vor allem seit Hakimi, Hazard und Sancho im neuen System gemeinsam auf dem Feld stehen und Reus das Sturmzentrum besetzt. Alle schnellen Offensiven stehen dann in der Startelf und die einzige Patrone die man noch im Lauf hat ist einen anderen RV für einen vorne zu bringen und Hakimi vorzuziehen. Wie ja gestern auch vollzogen. Der einzige der sonst noch Tempo auf der Bank verkörpert ist Schulz. Auch den hat man dann noch gebracht und er hatte noch eine gute Chance.
Das muss im Winter angegangen werden. Gerade im aktuellen System wäre mir ein schneller Spieler daher deutlich lieber als z.B. ein Haaland. Ich hoffe an den Gerüchten um Antony ist was dran. Würde sich aktuell vorne jemand was tun wäre das nicht zu kompensieren. Man müsste Hakimi von seiner neuen Paradeposition abziehen und nach vorne stecken und außen auf den dritten Pischu-Frühling hoffen.
Tun sich mal 2 Offensivspieler was muss man massivst Kompromisse eingehen und von der aktuellen Spielweise abweichen.
Als kleine Kritik möchte ich noch anmerken, dass man natürlich auch in der aktuellen Phase dann mal einen Reyna hätte mitnehmen und in der Schlussphase reinwerfen können.
Ja, das stimmt. Besonders gestern konnte man das öfters sehr gut beobachten, wobei Leipzig fast nur schnelle Spieler auf dem Platz hatte. Klostermann zum Beispiel hatte manche gefährliche Situationen allein mit seiner Geschwindigkeit im Keim erstickt.
28.12.2019 - 12:59 Uhr
Zitat von Vero-amore
Also, dass mit dem MS sehe ich anders als du.
Die entscheidende Frage ist ja nicht wie viele Tore mehr wir durch einen neuen MS pro Saison erzielen, sondern wie viele Punkte hätten wir durch diesen am Ende mehr auf dem Konto.
Um das mal anhand eines Beispiels darzustellen, habe ich mir mal den Spieler Schick und seine Daten näher angesehen. An diesem Spieler soll der BVB vor der Saison ja angeblich auch starkes Interesse bekundet haben, Favre wollte Schick aber wohl nicht haben. Leipzig hat dann zugeschlagen, unter anderem deshalb weil man Augustin nach Monaco verliehen hatte.
Originalton des Leipzigers Sportdirektor Krösche; " Wir wollten uns quantitativ als auch qualitativ gut aufstellen, um über zusätzliche Optionen und Möglichkeiten im Angriff zu verfügen".
Er spricht also ganz klar von zusätzlichen Optionen und Möglichkeiten die sich für Leipzig durch die Leihe von Schick ergaben.
Schick hat in 7 Spielen für RB zweimal das 1:0 (in Paderborn und Düsseldorf) erzielt, war also 2 x der Dosenöffner und hat in Dortmund zum 3:3 Endstand und am letzten Hinrunden Spieltag mit seinem 2:1 Treffer (Kopfball nach Ecke)praktisch 4 Punkte für Leipzig im Alleingang gesichert. 2 mal Dosenöffner und 2 mal durch seine Treffer insgesamt 4 Punkte alleine gesichert und das in 7 Spielen mit zum Teil relativ wenig Spielminuten.
Die Punkte sind entscheidend nicht die Anzahl der Tore, ein 5:0 oder gar 5:0 sind zwar für die Torstatistik nicht schlecht, bringen aber keine wichtigen Punkte.
Der BVB hatte in 17 BL Spielen 6 mal Remis gespielt und 3 mal mit einem Tor Unterschied Spiele beendet.
Viele Spiele standen also lange auf Messers Schneide und da wäre ein echter MS mit Kopfballstärke, wie zum Beispiel Schick, keine schlechte Option gewesen um durch einen simplen Eckball mit Kopfballtor dann doch 3 anstelle von nur einen Punkt zu haben.
Zitat von BVBBC
Es geht um Prioritäten und darum, wie viel Geld man wirklich zum Verteilen hat. Da ist die potenzielle Sancho Kohle kein Argument dafür, dass man das Geld blind ausgeben darf, sondern muss schon genauer schauen, ob ein Stürmer etwas bringt oder nicht und wie viel dann tatsächlich übrig bleibt - was schnell wenig sein kann, für viel dringendere Probleme. Die Fähigkeiten in der Luft sind dabei sicher ein interessantes Addon, aber nicht der Bringer, damit man sich darauf so sehr fokussieren sollte.
Sollte man Haaland tatsächlich verpflichten können, dann sehe ich da keinen Grund, das nur aufgrund anderer Baustellen nicht zu tun. Vor allem in den Schlussminuten vermisse ich oft einen Stürmer, der einen hohen Ball auch mal annehmen und festmachen kann. Denke, dass uns das schon einige Punkte hätte retten können. Für mich haben wir hier eine gewaltige Baustelle, vor allem, da Favre Alcacer gekonnt ignoriert. Klar ist natürlich, dass die größte Baustelle in der Mannschaft weiterhin die Trainerposition ist und bleibt.
Ich vermisse keinen, weil dieser Weg zu Toren sehr unwahrscheinlich ist. Die Brechstange ist für mich ein Relikt der Vergangenheit, obwohl man es eigentlich heute statistisch relativ gut aufzeigen kann, wieso.
Denn da dürfte es eine große Überraschung für dich geben: der BVB ist nach Flanken die zweiteffektivste Mannschaft der Liga! Man benötigt "gerade mal" 36,38 Flanken für ein Tor, wobei nur Hoffenheim mit 34 besser ist. Nur Frankfurt hat nach Flanken mehr Torerfolge (+1 mit 9 Toren nach Flanken, davon 6 mit dem Kopf, was auch nur ein Tor mehr darstellt als der BVB per Kopf erzielt hat, wobei Köln hier mit 7 aktuell an der Spitze steht). Der Ligaschnitt befindet sich bei 60 Flanken pro Tor, 5,17 Toren nach Flanken und selbst die Bayern mit einem enorm kopfballstarken Angriff (Lewandowski, Perisic sowie mit ein paar Abstrichen Müller, Goretzka, ...) bekommt gerade mal alle 52,75 Flanken ein Tor hin, bei 24,82 Versuchen pro Spiel. Dementsprechend benötigen sie 2,13 Spiele für ein Tor nach Flanke, obwohl sie kopfballstark aufgestellt sind. Für ein Kopfballtor benötigen sie sogar 3,4 Spiele, wie jeweils auch der BVB, womit beide Mannschaften klar überdurchschnittlich sind.
Eine Schlussphase hat allerdings keine 90 Minuten, sondern vielleicht 15 Minuten. Daher geht es vielleicht um 2 Tore pro Saison, die man im Schnitt überhaupt aus solchen Situationen erzielen kann. Aber es geht nicht um zusätzliche Tore, die man per kopfballstarken Stürmer erzielen könnte. Das Potenzial ist wesentlich kleiner, wenn der BVB aktuell sowieso schon zu den Topmannschaften bei Kopfballtoren gehört! Es geht statistisch also vermutlich um nicht mal ein einziges Tor pro Saison, das so ein Stürmertyp zusätzlich bringen könnte. Ist so eine Fähigkeit also Mio. wert, die an anderer Stelle sinnvoller investierbar wären, indem man wahrscheinlichere Wege zum Tor verbessert, um gar nicht erst von solchen Schlussphasen abzuhängen? Ist Kopfballstärke vor dem Tor wirklich ein Mangel beim BVB, der bedient werden muss? Es gibt nicht eine Statistik, die halbwegs dafür spricht, dass darin ein klares Steigerungspotenzial besteht.
Haland ist mit seinem Potenzial aus vielen Gründen sehr interessant, weswegen es mir nicht darum geht, dass ich gegen ihn wäre. Das bin ich nicht. Ich bin generell gegen Stürmer, die One-Trick-Ponys sind und nur einen Trick beherrschen, der den BVB nicht deutlich weiter bringt. Nur Tore schießen zu können, reicht nicht mehr, nicht nur im aktuellen System, worin das sogar nochmal verstärkt wird. Haland bringt hier einiges mit, wobei es schon wichtig ist, dass man das eher als Potenzial als als Ist-Zustand betrachtet. Er ist gerade in den Kategorien mit dem Rücken zum Tor noch sehr unfertig und auch in der Luft ausbaufähig - aber nicht nur. Daher muss es da auch preisliche Grenzen geben, was Sinn macht. Allerdings ist das Potenzial zumindest so groß, dass ich bei Haland die Grenzen wesentlich höher setzen würde, als bei vielen Namen im oQ Thread, für die ich keinen Cent ausgeben würde.
Bei den anderen Punkten gebe ich dir aber auch nicht unrecht. Auf den Außen brauchen wir einen, da wird aber garantiert einer kommen, wenn nicht jetzt, dann im Sommer. Gehe sogar von 2-3 Neuzugängen (bis Sommer) aus. Reyna stellt zudem eine weitere Alternative, auch wenn er durch seine Spielanlage gut in der Zentrale zurecht kommen würde. Aber in den ersten 1-2 Jahren wird er vermutlich mehr auf den Außen eingesetzt.
Zentral gibt es im Moment wohl auch keine Position im System. Aber nur Reyna reicht eben auch nicht. In einem halben Jahr ist der normalerweise kein Sancho Nachfolger und bis dahin fehlen dann immer noch BU für Reus und Hazard. Ein MS fehlt derzeit aber nicht unbedingt, da man im aktuellen System auch gut ohne auskommt.
Im ZM sind wir von der Anzahl eigentlich gut aufgestellt mit Witsel, Delaney, Weigl, Brandt und Dahoud. Selbst Götze sehe ich hier nach wie vor stärker, wie auf der falschen 9. Es fehlt uns eher an der Qualität. Von Dahoud muss man sich trennen, das hat leider nicht funktioniert. Dafür einen neuen starken Spieler verplichten und vielleicht noch ein Talent. Oder Pherai mehr einbinden, wobei dieser eher ein 8er/10er ist.
Die Qualität reicht aber nicht und die Spielertypen sind zu unterschiedlich. Dadurch wird das System jedes Spiel, bei dem einer der beiden aktuellen Leistungsträger (Witsel und Brandt) ausfällt, wieder sehr viel verändert und die Automatismen sind weg. Das kann gegen qualitativ schwächere Gegner mal gut gehen, wenn sie keinen Zugriff in diesem Bereich bekommen, aber sobald das doch der Fall ist, ist das Zentrum eine große Schwachstelle, weil dort besonders kritische Ballverluste schnell passiert sind. Dazu schaffen wir in diesem Bereich auch grundsätzlich zu wenig Rotation. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem in der zweiten Reihe, das auch nicht ausschließlich mit Talent zu beheben ist, auch wenn man mit Gomez, Raschl und Pherai einiges in der Hinterhand hat. Ansonsten würden die sich auch gegen den Rest durchsetzen können, der diese Saison regelmäßig traurige Spiele geliefert hat.
In diesem Winter reichen uns eigentlich 3 Verpflichtungen. Ein Stürmer, ein ZM, ein off. Außenbahnspieler. Und das kann sich der BVB alles leisten. Da muss man mMn nicht auf eine Planstelle verzichten. Die Frage ist nur, ob man Spieler bekommt, die uns aktuell verstärken können. Und da sehe ich eher die Probleme.
Für Sommer werden dann noch weitere Baustellen interessant. Allen voran die RV-Position.
Man wird mit dem Geld Argument dennoch aufpassen müssen. Die Sancho Mio. werden nicht voll verfügbar sein und mich würde nicht wundern, wenn man nur die Hälfte aller Einnahmen, die man bis zum Sommer generiert, in den nächsten beiden Transferperioden verfügbar sind bzw. ausgegeben werden. Der letzte Sommer war schon sehr ausgabenintensiv und belastet damit auch zukünftige Invests.
Zitat von Pellkartoffel-1909
Womit schließt die Verpflichtung eines Stürmers denn andere Planstellen aus? Vor allem, wenn man mit einem Sancho-Wechsel schon einmal mit gut 100-150 Mio rechnen kann?
Zitat von BVBBC
Mit der Entscheidung mit Favre weiterzumachen, ist die Frage bis Sommer geklärt und davor gibt es weitaus dringendere Probleme, will man bis dahin noch ganz andere Baustellen vermeiden. Gerade die Sancho Nachfolge sollte man jetzt klären und auch im ZM muss endlich mal soweit was passieren, damit man überhaupt an den Stellen rotieren kann und nicht darauf angewiesen ist, dass einzelne Spieler immer spielen können. Denn falls in der Trainerfrage doch wieder Bewegung reinkommen sollte, ist doch der MS die allerkleinste von vielen Problemstellen. Dafür hat man mit Alcacer immer noch einen guten Mann, der deutlich besser oder nicht nennenswert verletzungsanfälliger ist als die allermeisten Namen, die hier wild durchgewürfelt werden und dann als Verfügbar genannt werden.
Es ist zudem doch kein Zufall, dass Mandzukic bei den Scheichs endet und irgendwer will dann wahrscheinlich trotzdem noch erklären, dass genau solche Spieler die ultimative Verstärkung seien, die man verpasst hätte. Wir haben in den letzten Wochen nie Probleme gehabt Tore zu schießen, außer in 2-3 Spielen (Bayern, Hoffenheim und gegen die Blauen), der BVB ist hocheffektiv vor dem gegnerischen Tor, aber es wird immer noch so getan, als ob man einen MS benötigt, der nichts anderes als Tore schießen kann. Bei über 50 geschossenen Toren in einer Halbserie ist das doch ein Witz! Deswegen brauchen wir nicht so tun, als hätte man niemanden und kann auch gar nicht mit Alcacer planen, um mal wieder ein anderes System zu spielen, das übrigens auch nicht am MS hängt, sondern an den Problemen in der Verteidigung.
Zitat von Pellkartoffel-1909
Ein MS macht auf jeden Fall Sinn und den sollten wir uns auch frühstmöglich holen. Auf das aktuelle System dürfen wir uns nicht zu sehr versteifen, nach den nächsten 4-6 Niederlagen (also Mitte März) wird Favre und somit sein System dann hoffentlich auch bald Geschichte sein.
Ein neuer Trainer kann schon wieder auf ganz andere Spielertypen setzen. Klar traut man unseren Verantwortlichen aktuell jeden Mist zu, aber Favre über den Sommer hinaus wäre dann selbst für Watzke und Zorc überraschend.
Zitat von BVBBC
Oder man gibt es dann auch da aus, wo man es benötigt. Die BU dieser 3er Reihe sind quasi nicht existent, wie man zuletzt sehen konnte, als wir dort Ausfälle bekamen. Dazu sind auch die BU im ZM ein nach wie vor großes Problem. Man hat da durchaus Potenzial 3-4 Spieler aufzunehmen und entsprechende Abgänge zu vollziehen, bevor man über einen MS denkt, für den das System sowieso geändert werden müsste. Das wäre für mich auch nur denkbar, wenn dieser MS den Angriff so stabil im Ballbesitz macht, dass der Druck auf die Abwehr zukünftig deutlich geringer zu erwarten ist. Das ist bei Haland sicher noch nicht der Fall im Ist, aber das Potenzial wäre vielversprechend, sodass der Transfer durchaus Sinn macht, wenn er käme, obwohl der BVB nicht die aktuell kolportierten Zahlen bedient. Der sportliche Sinn ist jedenfalls nur eingeschränkt vorhanden und der finanzielle, bei den derzeitigen Forderungen fast gar nicht. Nur irgendeinen MS zu holen, macht für mich dahingegen gar keinen Sinn!
Zitat von solalaa
Wenn Favre jetzt mit Sancho, Reus, Hazard seine feste Formation in der Offensive gefunden hat, weiß ich nicht mal, ob man jetzt im Winter noch unbedingt einen reinen Mittelstürmer verpflichten muss. Nur um noch einen Mann neben Paco auf die Ersatzbank zu setzen? Da sollte man sich das Geld sparen und mal schauen, wie man sich im Sommer ausrichten will.
Wenn Favre jetzt mit Sancho, Reus, Hazard seine feste Formation in der Offensive gefunden hat, weiß ich nicht mal, ob man jetzt im Winter noch unbedingt einen reinen Mittelstürmer verpflichten muss. Nur um noch einen Mann neben Paco auf die Ersatzbank zu setzen? Da sollte man sich das Geld sparen und mal schauen, wie man sich im Sommer ausrichten will.
Oder man gibt es dann auch da aus, wo man es benötigt. Die BU dieser 3er Reihe sind quasi nicht existent, wie man zuletzt sehen konnte, als wir dort Ausfälle bekamen. Dazu sind auch die BU im ZM ein nach wie vor großes Problem. Man hat da durchaus Potenzial 3-4 Spieler aufzunehmen und entsprechende Abgänge zu vollziehen, bevor man über einen MS denkt, für den das System sowieso geändert werden müsste. Das wäre für mich auch nur denkbar, wenn dieser MS den Angriff so stabil im Ballbesitz macht, dass der Druck auf die Abwehr zukünftig deutlich geringer zu erwarten ist. Das ist bei Haland sicher noch nicht der Fall im Ist, aber das Potenzial wäre vielversprechend, sodass der Transfer durchaus Sinn macht, wenn er käme, obwohl der BVB nicht die aktuell kolportierten Zahlen bedient. Der sportliche Sinn ist jedenfalls nur eingeschränkt vorhanden und der finanzielle, bei den derzeitigen Forderungen fast gar nicht. Nur irgendeinen MS zu holen, macht für mich dahingegen gar keinen Sinn!
Ein MS macht auf jeden Fall Sinn und den sollten wir uns auch frühstmöglich holen. Auf das aktuelle System dürfen wir uns nicht zu sehr versteifen, nach den nächsten 4-6 Niederlagen (also Mitte März) wird Favre und somit sein System dann hoffentlich auch bald Geschichte sein.
Ein neuer Trainer kann schon wieder auf ganz andere Spielertypen setzen. Klar traut man unseren Verantwortlichen aktuell jeden Mist zu, aber Favre über den Sommer hinaus wäre dann selbst für Watzke und Zorc überraschend.
Mit der Entscheidung mit Favre weiterzumachen, ist die Frage bis Sommer geklärt und davor gibt es weitaus dringendere Probleme, will man bis dahin noch ganz andere Baustellen vermeiden. Gerade die Sancho Nachfolge sollte man jetzt klären und auch im ZM muss endlich mal soweit was passieren, damit man überhaupt an den Stellen rotieren kann und nicht darauf angewiesen ist, dass einzelne Spieler immer spielen können. Denn falls in der Trainerfrage doch wieder Bewegung reinkommen sollte, ist doch der MS die allerkleinste von vielen Problemstellen. Dafür hat man mit Alcacer immer noch einen guten Mann, der deutlich besser oder nicht nennenswert verletzungsanfälliger ist als die allermeisten Namen, die hier wild durchgewürfelt werden und dann als Verfügbar genannt werden.
Es ist zudem doch kein Zufall, dass Mandzukic bei den Scheichs endet und irgendwer will dann wahrscheinlich trotzdem noch erklären, dass genau solche Spieler die ultimative Verstärkung seien, die man verpasst hätte. Wir haben in den letzten Wochen nie Probleme gehabt Tore zu schießen, außer in 2-3 Spielen (Bayern, Hoffenheim und gegen die Blauen), der BVB ist hocheffektiv vor dem gegnerischen Tor, aber es wird immer noch so getan, als ob man einen MS benötigt, der nichts anderes als Tore schießen kann. Bei über 50 geschossenen Toren in einer Halbserie ist das doch ein Witz! Deswegen brauchen wir nicht so tun, als hätte man niemanden und kann auch gar nicht mit Alcacer planen, um mal wieder ein anderes System zu spielen, das übrigens auch nicht am MS hängt, sondern an den Problemen in der Verteidigung.
Womit schließt die Verpflichtung eines Stürmers denn andere Planstellen aus? Vor allem, wenn man mit einem Sancho-Wechsel schon einmal mit gut 100-150 Mio rechnen kann?
Es geht um Prioritäten und darum, wie viel Geld man wirklich zum Verteilen hat. Da ist die potenzielle Sancho Kohle kein Argument dafür, dass man das Geld blind ausgeben darf, sondern muss schon genauer schauen, ob ein Stürmer etwas bringt oder nicht und wie viel dann tatsächlich übrig bleibt - was schnell wenig sein kann, für viel dringendere Probleme. Die Fähigkeiten in der Luft sind dabei sicher ein interessantes Addon, aber nicht der Bringer, damit man sich darauf so sehr fokussieren sollte.
Sollte man Haaland tatsächlich verpflichten können, dann sehe ich da keinen Grund, das nur aufgrund anderer Baustellen nicht zu tun. Vor allem in den Schlussminuten vermisse ich oft einen Stürmer, der einen hohen Ball auch mal annehmen und festmachen kann. Denke, dass uns das schon einige Punkte hätte retten können. Für mich haben wir hier eine gewaltige Baustelle, vor allem, da Favre Alcacer gekonnt ignoriert. Klar ist natürlich, dass die größte Baustelle in der Mannschaft weiterhin die Trainerposition ist und bleibt.
Ich vermisse keinen, weil dieser Weg zu Toren sehr unwahrscheinlich ist. Die Brechstange ist für mich ein Relikt der Vergangenheit, obwohl man es eigentlich heute statistisch relativ gut aufzeigen kann, wieso.
Denn da dürfte es eine große Überraschung für dich geben: der BVB ist nach Flanken die zweiteffektivste Mannschaft der Liga! Man benötigt "gerade mal" 36,38 Flanken für ein Tor, wobei nur Hoffenheim mit 34 besser ist. Nur Frankfurt hat nach Flanken mehr Torerfolge (+1 mit 9 Toren nach Flanken, davon 6 mit dem Kopf, was auch nur ein Tor mehr darstellt als der BVB per Kopf erzielt hat, wobei Köln hier mit 7 aktuell an der Spitze steht). Der Ligaschnitt befindet sich bei 60 Flanken pro Tor, 5,17 Toren nach Flanken und selbst die Bayern mit einem enorm kopfballstarken Angriff (Lewandowski, Perisic sowie mit ein paar Abstrichen Müller, Goretzka, ...) bekommt gerade mal alle 52,75 Flanken ein Tor hin, bei 24,82 Versuchen pro Spiel. Dementsprechend benötigen sie 2,13 Spiele für ein Tor nach Flanke, obwohl sie kopfballstark aufgestellt sind. Für ein Kopfballtor benötigen sie sogar 3,4 Spiele, wie jeweils auch der BVB, womit beide Mannschaften klar überdurchschnittlich sind.
Eine Schlussphase hat allerdings keine 90 Minuten, sondern vielleicht 15 Minuten. Daher geht es vielleicht um 2 Tore pro Saison, die man im Schnitt überhaupt aus solchen Situationen erzielen kann. Aber es geht nicht um zusätzliche Tore, die man per kopfballstarken Stürmer erzielen könnte. Das Potenzial ist wesentlich kleiner, wenn der BVB aktuell sowieso schon zu den Topmannschaften bei Kopfballtoren gehört! Es geht statistisch also vermutlich um nicht mal ein einziges Tor pro Saison, das so ein Stürmertyp zusätzlich bringen könnte. Ist so eine Fähigkeit also Mio. wert, die an anderer Stelle sinnvoller investierbar wären, indem man wahrscheinlichere Wege zum Tor verbessert, um gar nicht erst von solchen Schlussphasen abzuhängen? Ist Kopfballstärke vor dem Tor wirklich ein Mangel beim BVB, der bedient werden muss? Es gibt nicht eine Statistik, die halbwegs dafür spricht, dass darin ein klares Steigerungspotenzial besteht.
Haland ist mit seinem Potenzial aus vielen Gründen sehr interessant, weswegen es mir nicht darum geht, dass ich gegen ihn wäre. Das bin ich nicht. Ich bin generell gegen Stürmer, die One-Trick-Ponys sind und nur einen Trick beherrschen, der den BVB nicht deutlich weiter bringt. Nur Tore schießen zu können, reicht nicht mehr, nicht nur im aktuellen System, worin das sogar nochmal verstärkt wird. Haland bringt hier einiges mit, wobei es schon wichtig ist, dass man das eher als Potenzial als als Ist-Zustand betrachtet. Er ist gerade in den Kategorien mit dem Rücken zum Tor noch sehr unfertig und auch in der Luft ausbaufähig - aber nicht nur. Daher muss es da auch preisliche Grenzen geben, was Sinn macht. Allerdings ist das Potenzial zumindest so groß, dass ich bei Haland die Grenzen wesentlich höher setzen würde, als bei vielen Namen im oQ Thread, für die ich keinen Cent ausgeben würde.
Bei den anderen Punkten gebe ich dir aber auch nicht unrecht. Auf den Außen brauchen wir einen, da wird aber garantiert einer kommen, wenn nicht jetzt, dann im Sommer. Gehe sogar von 2-3 Neuzugängen (bis Sommer) aus. Reyna stellt zudem eine weitere Alternative, auch wenn er durch seine Spielanlage gut in der Zentrale zurecht kommen würde. Aber in den ersten 1-2 Jahren wird er vermutlich mehr auf den Außen eingesetzt.
Zentral gibt es im Moment wohl auch keine Position im System. Aber nur Reyna reicht eben auch nicht. In einem halben Jahr ist der normalerweise kein Sancho Nachfolger und bis dahin fehlen dann immer noch BU für Reus und Hazard. Ein MS fehlt derzeit aber nicht unbedingt, da man im aktuellen System auch gut ohne auskommt.
Im ZM sind wir von der Anzahl eigentlich gut aufgestellt mit Witsel, Delaney, Weigl, Brandt und Dahoud. Selbst Götze sehe ich hier nach wie vor stärker, wie auf der falschen 9. Es fehlt uns eher an der Qualität. Von Dahoud muss man sich trennen, das hat leider nicht funktioniert. Dafür einen neuen starken Spieler verplichten und vielleicht noch ein Talent. Oder Pherai mehr einbinden, wobei dieser eher ein 8er/10er ist.
Die Qualität reicht aber nicht und die Spielertypen sind zu unterschiedlich. Dadurch wird das System jedes Spiel, bei dem einer der beiden aktuellen Leistungsträger (Witsel und Brandt) ausfällt, wieder sehr viel verändert und die Automatismen sind weg. Das kann gegen qualitativ schwächere Gegner mal gut gehen, wenn sie keinen Zugriff in diesem Bereich bekommen, aber sobald das doch der Fall ist, ist das Zentrum eine große Schwachstelle, weil dort besonders kritische Ballverluste schnell passiert sind. Dazu schaffen wir in diesem Bereich auch grundsätzlich zu wenig Rotation. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem in der zweiten Reihe, das auch nicht ausschließlich mit Talent zu beheben ist, auch wenn man mit Gomez, Raschl und Pherai einiges in der Hinterhand hat. Ansonsten würden die sich auch gegen den Rest durchsetzen können, der diese Saison regelmäßig traurige Spiele geliefert hat.
In diesem Winter reichen uns eigentlich 3 Verpflichtungen. Ein Stürmer, ein ZM, ein off. Außenbahnspieler. Und das kann sich der BVB alles leisten. Da muss man mMn nicht auf eine Planstelle verzichten. Die Frage ist nur, ob man Spieler bekommt, die uns aktuell verstärken können. Und da sehe ich eher die Probleme.
Für Sommer werden dann noch weitere Baustellen interessant. Allen voran die RV-Position.
Man wird mit dem Geld Argument dennoch aufpassen müssen. Die Sancho Mio. werden nicht voll verfügbar sein und mich würde nicht wundern, wenn man nur die Hälfte aller Einnahmen, die man bis zum Sommer generiert, in den nächsten beiden Transferperioden verfügbar sind bzw. ausgegeben werden. Der letzte Sommer war schon sehr ausgabenintensiv und belastet damit auch zukünftige Invests.
Also, dass mit dem MS sehe ich anders als du.
Die entscheidende Frage ist ja nicht wie viele Tore mehr wir durch einen neuen MS pro Saison erzielen, sondern wie viele Punkte hätten wir durch diesen am Ende mehr auf dem Konto.
Um das mal anhand eines Beispiels darzustellen, habe ich mir mal den Spieler Schick und seine Daten näher angesehen. An diesem Spieler soll der BVB vor der Saison ja angeblich auch starkes Interesse bekundet haben, Favre wollte Schick aber wohl nicht haben. Leipzig hat dann zugeschlagen, unter anderem deshalb weil man Augustin nach Monaco verliehen hatte.
Originalton des Leipzigers Sportdirektor Krösche; " Wir wollten uns quantitativ als auch qualitativ gut aufstellen, um über zusätzliche Optionen und Möglichkeiten im Angriff zu verfügen".
Er spricht also ganz klar von zusätzlichen Optionen und Möglichkeiten die sich für Leipzig durch die Leihe von Schick ergaben.
Schick hat in 7 Spielen für RB zweimal das 1:0 (in Paderborn und Düsseldorf) erzielt, war also 2 x der Dosenöffner und hat in Dortmund zum 3:3 Endstand und am letzten Hinrunden Spieltag mit seinem 2:1 Treffer (Kopfball nach Ecke)praktisch 4 Punkte für Leipzig im Alleingang gesichert. 2 mal Dosenöffner und 2 mal durch seine Treffer insgesamt 4 Punkte alleine gesichert und das in 7 Spielen mit zum Teil relativ wenig Spielminuten.
Die Punkte sind entscheidend nicht die Anzahl der Tore, ein 5:0 oder gar 5:0 sind zwar für die Torstatistik nicht schlecht, bringen aber keine wichtigen Punkte.
Der BVB hatte in 17 BL Spielen 6 mal Remis gespielt und 3 mal mit einem Tor Unterschied Spiele beendet.
Viele Spiele standen also lange auf Messers Schneide und da wäre ein echter MS mit Kopfballstärke, wie zum Beispiel Schick, keine schlechte Option gewesen um durch einen simplen Eckball mit Kopfballtor dann doch 3 anstelle von nur einen Punkt zu haben.
Deine Argumentation dreht sich doch im Kreis. Denn du stellst zwar berechtigt fest, dass am Ende Punkte entscheidend sind, argumentierst dann aber ausschließlich damit, dass dafür Tore geschossen werden müssen. Mehr als eh schon, obwohl man nicht wenig Tore erzielen konnte. Also geht es auch in deiner Argumentation um zusätzliche Tore - im Kern sogar nur darum. Dabei ist Tor Tor, ganz egal wer es erzielt. Da mag es zwar für deine Argumentation passend sein, wenn du mit Schick einen Spieler findest, der viele Punkte im scheinbar Alleingang sichert, aber so einfach ist das in der Regel dann doch nicht. Zumal so eine Verteilung dann auch durchaus zufallsbedingt sein kann und schnell zu einem problematischen Maßstab führt. Es ist jedenfalls nicht so, dass es dem BVB an Führungs. oder Ausgleichstoren im Vergleich zu Leipzig mangelt. Das kannst du auf Understat sehen, wonach der BVB 16 Tore zur Führung geschossen hat und Leipzig nur 12. Zudem kommt der BVB auf 5 Ausgleichstore, während Leipzig nur 1 mehr hat. Der BVB hat also 21 Tore für Führung oder Ausgleich geschossen, während Leipzig auf 18 kommt. In Summe ist dein Schick Beispiel also in vielen BVB Spielern vertreten, ob die nun Sancho, Alcacer, Reus, Hazard oder Brandt heißen.
Wenn man 3 Tore schießt, kann man damit immer zufrieden sein, aber nicht wenn man 3 Tore kassiert. Deswegen finde ich es fast schon kurios, wenn du nach dem Leipzig Spiel bemängelst, dass man zu wenig Tore geschossen hat. Es könnten immer mehr sein, aber dass auf die 3er Kette eben auch nicht der Verlass ist und die Stabilität selbst damit noch nicht hoch genug ist, wird ignoriert. Der BVB hat defensiv Probleme und die hängen nicht am System, das interessanterweise vorne keine negativen Konsequenzen hatte, obwohl der MS wegrationalisiert wurde. Wenn man daher Krösches Worte auf den BVB überträgt, kann es nicht um einen MS gehen, sondern muss ausschließlich um BU für Sancho, Reus und Hazard gehen, wenn man überhaupt über Offensivspieler diskutiert. Denn dessen Aussage lässt sich eben auch für die Defensive anwenden, wofür im Grunde nur ein einziges Wort verändert werden muss - was die Aussage per se schon sehr stark mit einer nicht gerade bedeutungsschwangeren Phrase gleichstellt.
Davon abgesehen, ist es ziemlich oberflächlich degradiert man Schick nur auf seine Qualität im Kopfballspiel. Der Kerl ist schon etwas besser und kann wesentlich mehr. Die Kopfballstärke ist in meinen Augen sogar noch nicht einmal sein Steckenpferd. Es reicht daher nicht, wenn man nur über dessen Kopfballstärke redet und dann meint, dass das das entscheidende Element sei, das dem BVB fehlt. Es geht immer um ein Gesamtpaket und nicht nur Einzelelemente davon, damit ein Spieler den Ansprüchen genügen kann. Zumal ich eben schon dargestellt habe, dass es dem BVB daran nicht mangelt, da man überdurchschnittlich viele Kopfballtore erzielt. Dass das gefühlt zu wenig sind, liegt einzig und allein daran, dass generell nicht besonders viele Kopfballtore erzielt werden. Nicht beim BVB, aber auch sonst nirgendwo ...
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