BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
12.12.2019 - 14:59 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Ich kann dir nicht sagen, wer kommt, ob Haaland kommt oder was genau passiert. Aber wir werden keine 3 Transfers im Winter tätigen, da bin ich mir zu 90% sicher. Wintertransfers sind einfach schwierig zu verwirklichen und teuer.
Ich verstehe auch überhaupt nicht, warum alle Foristen die Offensive stärken möchten und die Defensive ausser acht lassen.
- Hakimi wird uns verlassen
- Piszczeks Karriere neigt sich dem Ende entgegen
- wir kassieren mehr Tore und sind deutlich zu unsicher für eine Spitzenmannschaft
- einzig über Sanchos Abgang muss man sich mehr Gedanken machen, da wir damit unseren stärksten Außen verlieren
Wenn wir unsere Defensivprobleme in den Griff bekommen, sind wir mit unserer Offensivkraft eine echte Spitzenmannschaft.
Irgendwie glaube ich an einen Havertz Transfer zu uns im Sommer, bezahlt mit dem Sancho Geld. Damit hätten wir einen deutschen Spieler, der nicht in der nächsten Transferperiode wechseln möchte, wenn es einigermassen läuft. Mit Brandt - Havertz kann man dann die Achse der Zukunft aufbauen.
Zitat von End_of_Days
Bin mal gespannt wo unser Kader im Winter personell drauf zusteuert.
Wenn man davon ausgehen kann, dass die 3er-Kette jetzt die nächsten Wochen unser bevorzugtes System sein wird, sähe das in meinen Augen folgendermaßen aus:
IV/3er-Kette:
Für die drei IV-Positionen werden in erster Linie Hummels, Pischu, Zagadou und Akanji vorgesehen sein. Balerdi bekommt gerade seine ersten Einsätze und ist vielleicht in einer 5er-Kette (gegen den Ball) auch leichter zu integrieren, als mit zwei IV. Ich finde bisher, dass das ganz ansprechend bei ihm aussieht in puncto Speed, Dynamik und Aggressivität.
Für mich reicht das als Personal, da man zur Not Weigl noch zurückziehen kann (vielleicht sogar besser geeignet dort) und wenn alle Stricke reißen, eben wieder auf 4er-Kette umstellen kann.
Wingbacks:
Sind wir mMn bestens besetzt. Rapha und Hakimi (der auch links könnte) sind die Stammbesetzung, dahinter würde Schulz, wenn er da jetzt eingesetzt wird, bestimmt auch besser aussehen als zuletzt, da er im Spielaufbau nicht so stark gefordert ist, wie in der 4er-Kette. Pischu und Morey sind zusätzliche Optionen für die rechte Seite. Also ich denke das wird auch nach der Pause unverändert so bleiben.
Zentrum:
Unser Sorgenkind. Delaney verletzt und zuletzt außer Form, für Weigl reicht es auf der Doppel-6 im Hinblick auf Dynamik und Balleroberung nicht. Das ist schon ein Handicap. Da auch Dahoud taktisch und vom Stellungsspiel her nicht der beste ist und immer wieder grobe Schlampigkeiten mit drin hat, ist es schwierig eine geeignete Option zu Witsel und Brandt zu haben. Da fehlt es an Dynamik und Athletik. Diese Baustelle sollten wir im Winter unbedingt angehen. Von mir aus auch mit Leihgeschäften oder Vorgriffen (Can ersteres, Soumare zweiteres).
Offensiven Außenbahnen/hängende Außen:
Auch hier könnte es auf Grund des aktuellen Systems eng werden. Brandt wird auf der offensiven 8 gebraucht, Rapha als Wingback und Larsen spielt im Prinzip gar keine Rolle. Bleiben Reus, Hazard und Sancho, wovon Reus aktuell ja sogar eher spielt als Paco, wenngleich dieser anscheinend nicht bei 100% ist nach der Verletzung.
Das in 3 Wettbewerben, dürfte ziemlich ambitioniert werden. Holen wir einen Stürmer, sind es zwar immerhin schon einmal 3 Spieler für 2 Positionen, aber immer noch einer zu wenig. Da müsste man eigentlich auch aktiv werden.
Sturm:
Hier wird man was machen, das bestätigte Watzke ja schon mehr oder weniger. Aktuell ist da Haaland anscheinend das heißeste Gerücht.
Unterm Strich könnte das im Winter drei Transfers bedeuten:
-Stürmer (Haaland?)
-offensiver Außen (Antony?)
-ZM (Can-Leihe/Soumare-Vorgriff).
Sähe dann im 3-4-3 so aus:
TW: Bürki, Hitz, Oelschlägl
IV: Balerdi, Pischu, Akanji, Hummels, Zagadou (Weigl)
ROV: Hakimi, Pischu, Morey
LOV: Rapha, Schulz (Hakimi)
ZM: Witsel, Brandt, Delaney, Raschl, Weigl, Dahoud, Transfer Nr.1
ROM/LOM/HS: Sancho, Reus, Hazard, Transfer Nr.2
Sturm: Paco, Transfer Nr.3
Insgesamt sähe ich uns damit sehr gut aufgestellt.
Bin mal gespannt wo unser Kader im Winter personell drauf zusteuert.
Wenn man davon ausgehen kann, dass die 3er-Kette jetzt die nächsten Wochen unser bevorzugtes System sein wird, sähe das in meinen Augen folgendermaßen aus:
IV/3er-Kette:
Für die drei IV-Positionen werden in erster Linie Hummels, Pischu, Zagadou und Akanji vorgesehen sein. Balerdi bekommt gerade seine ersten Einsätze und ist vielleicht in einer 5er-Kette (gegen den Ball) auch leichter zu integrieren, als mit zwei IV. Ich finde bisher, dass das ganz ansprechend bei ihm aussieht in puncto Speed, Dynamik und Aggressivität.
Für mich reicht das als Personal, da man zur Not Weigl noch zurückziehen kann (vielleicht sogar besser geeignet dort) und wenn alle Stricke reißen, eben wieder auf 4er-Kette umstellen kann.
Wingbacks:
Sind wir mMn bestens besetzt. Rapha und Hakimi (der auch links könnte) sind die Stammbesetzung, dahinter würde Schulz, wenn er da jetzt eingesetzt wird, bestimmt auch besser aussehen als zuletzt, da er im Spielaufbau nicht so stark gefordert ist, wie in der 4er-Kette. Pischu und Morey sind zusätzliche Optionen für die rechte Seite. Also ich denke das wird auch nach der Pause unverändert so bleiben.
Zentrum:
Unser Sorgenkind. Delaney verletzt und zuletzt außer Form, für Weigl reicht es auf der Doppel-6 im Hinblick auf Dynamik und Balleroberung nicht. Das ist schon ein Handicap. Da auch Dahoud taktisch und vom Stellungsspiel her nicht der beste ist und immer wieder grobe Schlampigkeiten mit drin hat, ist es schwierig eine geeignete Option zu Witsel und Brandt zu haben. Da fehlt es an Dynamik und Athletik. Diese Baustelle sollten wir im Winter unbedingt angehen. Von mir aus auch mit Leihgeschäften oder Vorgriffen (Can ersteres, Soumare zweiteres).
Offensiven Außenbahnen/hängende Außen:
Auch hier könnte es auf Grund des aktuellen Systems eng werden. Brandt wird auf der offensiven 8 gebraucht, Rapha als Wingback und Larsen spielt im Prinzip gar keine Rolle. Bleiben Reus, Hazard und Sancho, wovon Reus aktuell ja sogar eher spielt als Paco, wenngleich dieser anscheinend nicht bei 100% ist nach der Verletzung.
Das in 3 Wettbewerben, dürfte ziemlich ambitioniert werden. Holen wir einen Stürmer, sind es zwar immerhin schon einmal 3 Spieler für 2 Positionen, aber immer noch einer zu wenig. Da müsste man eigentlich auch aktiv werden.
Sturm:
Hier wird man was machen, das bestätigte Watzke ja schon mehr oder weniger. Aktuell ist da Haaland anscheinend das heißeste Gerücht.
Unterm Strich könnte das im Winter drei Transfers bedeuten:
-Stürmer (Haaland?)
-offensiver Außen (Antony?)
-ZM (Can-Leihe/Soumare-Vorgriff).
Sähe dann im 3-4-3 so aus:
TW: Bürki, Hitz, Oelschlägl
IV: Balerdi, Pischu, Akanji, Hummels, Zagadou (Weigl)
ROV: Hakimi, Pischu, Morey
LOV: Rapha, Schulz (Hakimi)
ZM: Witsel, Brandt, Delaney, Raschl, Weigl, Dahoud, Transfer Nr.1
ROM/LOM/HS: Sancho, Reus, Hazard, Transfer Nr.2
Sturm: Paco, Transfer Nr.3
Insgesamt sähe ich uns damit sehr gut aufgestellt.
Ich kann dir nicht sagen, wer kommt, ob Haaland kommt oder was genau passiert. Aber wir werden keine 3 Transfers im Winter tätigen, da bin ich mir zu 90% sicher. Wintertransfers sind einfach schwierig zu verwirklichen und teuer.
Ich verstehe auch überhaupt nicht, warum alle Foristen die Offensive stärken möchten und die Defensive ausser acht lassen.
- Hakimi wird uns verlassen
- Piszczeks Karriere neigt sich dem Ende entgegen
- wir kassieren mehr Tore und sind deutlich zu unsicher für eine Spitzenmannschaft
- einzig über Sanchos Abgang muss man sich mehr Gedanken machen, da wir damit unseren stärksten Außen verlieren
Wenn wir unsere Defensivprobleme in den Griff bekommen, sind wir mit unserer Offensivkraft eine echte Spitzenmannschaft.
Irgendwie glaube ich an einen Havertz Transfer zu uns im Sommer, bezahlt mit dem Sancho Geld. Damit hätten wir einen deutschen Spieler, der nicht in der nächsten Transferperiode wechseln möchte, wenn es einigermassen läuft. Mit Brandt - Havertz kann man dann die Achse der Zukunft aufbauen.
Havertz Transfer im Sommer? Mal sehen was @UnderratedCritic dazu sagt, müsste bei ihm ein Sturm der Entrüstung auslösen solche Posts. Gekommen ist aber noch nichts, wie sonst immer. Befangenheit?
12.12.2019 - 17:46 Uhr
Zitat von daredennis7
Klingt nicht unrealistisch. Aber mit den zwei Transfers, würde ich dann doch noch etwas abwarten. Glaube nicht, dass da alles schon eingetütet ist.
Zitat von Gebrauchtwagen
Da die Transfers von Antony und Haaland bereits am Horizont zu sehen sind, würde es mich interessieren wen ihr dafür als Streichkandidaten seht.
Meiner Meinung nach wäre bei einem Haaland Transfers Götze Zeit beim BVB endgültig vorüber.
Bei einem Antony Transfer müsste Larsen weichen.
Meinungen?
Da die Transfers von Antony und Haaland bereits am Horizont zu sehen sind, würde es mich interessieren wen ihr dafür als Streichkandidaten seht.
Meiner Meinung nach wäre bei einem Haaland Transfers Götze Zeit beim BVB endgültig vorüber.
Bei einem Antony Transfer müsste Larsen weichen.
Meinungen?
Klingt nicht unrealistisch. Aber mit den zwei Transfers, würde ich dann doch noch etwas abwarten. Glaube nicht, dass da alles schon eingetütet ist.
Zur nächsten Saison dann noch Schürrle und Wolf obendrauf bei den Abgängen. Gehaltsmäßig würden wir wohl sogar sparen, mal gucken ob man Götze noch zu Geld machen kann.
12.12.2019 - 17:56 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Zur nächsten Saison dann noch Schürrle und Wolf obendrauf bei den Abgängen. Gehaltsmäßig würden wir wohl sogar sparen, mal gucken ob man Götze noch zu Geld machen kann.
Zitat von daredennis7
Klingt nicht unrealistisch. Aber mit den zwei Transfers, würde ich dann doch noch etwas abwarten. Glaube nicht, dass da alles schon eingetütet ist.
Zitat von Gebrauchtwagen
Da die Transfers von Antony und Haaland bereits am Horizont zu sehen sind, würde es mich interessieren wen ihr dafür als Streichkandidaten seht.
Meiner Meinung nach wäre bei einem Haaland Transfers Götze Zeit beim BVB endgültig vorüber.
Bei einem Antony Transfer müsste Larsen weichen.
Meinungen?
Da die Transfers von Antony und Haaland bereits am Horizont zu sehen sind, würde es mich interessieren wen ihr dafür als Streichkandidaten seht.
Meiner Meinung nach wäre bei einem Haaland Transfers Götze Zeit beim BVB endgültig vorüber.
Bei einem Antony Transfer müsste Larsen weichen.
Meinungen?
Klingt nicht unrealistisch. Aber mit den zwei Transfers, würde ich dann doch noch etwas abwarten. Glaube nicht, dass da alles schon eingetütet ist.
Zur nächsten Saison dann noch Schürrle und Wolf obendrauf bei den Abgängen. Gehaltsmäßig würden wir wohl sogar sparen, mal gucken ob man Götze noch zu Geld machen kann.
Wenn wir im Winter keine Abgänge haben sollten, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man zwei Spieler holt, die mindestens einen Startplatz einfordern.
Haaland, Antony, Larsen, Alcácer, Hazard, Götze, Sancho und Reus. 8 Spieler für 3! Positionen wenn man weiterhin an einem 3-4-3 festhält.
Mögliche Abgänge : Larsen 75%, Alcácer 30%, Götze 30% Sancho 20%
15.12.2019 - 18:03 Uhr
Zitat von Truth
Sancho wurde von der Dembele-Ablöse nicht verpflichtet. Der war schon im Kader als das Theater mit Dembele nach dem Supercup im August losging!
Zitat von BVBBC
Es ist eben nicht egal, ob Chelsea Druck hatte den Transfer exakt zu den Bedingungen des BVB durchzuziehen oder nicht. Nächstes Jahr hat nur einer Druck und das ist der BVB, wenn man Sancho hält. Geht es dann nur um 50 Mio. mehr oder weniger, ist das viel zu viel Geld, gemessen an der aktuellen finanziellen Lage. Damit sollte man sich jedenfalls erst mal beschäftigen, bevor man beschließt, auf was der BVB verzichten kann. 50 Mio. holt Sancho in einer Saison sportlich jedenfalls nicht rein. Dafür müsste er schon den Unterschied zwischen CL Quali machen oder nix. Und zwar nach Neuzugängen! Das ist sehr unwahrscheinlich.
Ansonsten war Dembele ein top Verkauf. Denn man hat eben nicht nur Yarmolenko von dem Geld geholt, sondern eben auch einen gewissen Sancho. Den Flop Yarmolenko kann man sich zudem mit mehr Geld einfacher leisten. Fehlen 50 Mio. müssen die Spieler, die man holt, einschlagen und zwar zwingend. Raten- und Nachzahlungen sind zudem Usus und wird auch vom BVB nicht anders gehandhabt, wenn man selbst Spieler verpflichtet ...
Zitat von Truth
Pulisic ist ja mit kurzer Restlaufzeit schon für 65mio gewechselt. Ganz gleich,ob Chelsea vor einer Transfersperre stand. Man wird für Sancho sicherlich minimum mit einer Restlaufzeit von einem Jahr immer noch 80mio kriegen.
Zudem ist man in erster Linie ein Sportverein! Sancho ist vergleichsweise niedrig im Gehalt und garantiert ein besseres sportliches Abschneiden. Hinzu kommt, dass man von Einnahmen auch Steuern, Handgelder, Ablöse zahlen muss.
Der Dembele Transfer wird hier immer als das Megageschäft dargestellt; war er aber gar nicht!
Man bekam erstmal lediglich 80mio von Barca. Von denen konnte man direkt 30mio an der früheren Verein abdrücken. Zude hatte man bereits 15mio Handgeld und 15mio Ablöse gezahlt. Für 25mio hat man dann den Flop Yarmolenko verpflichtet.
Das es dann peau a peau Nachzahlungen gab war auch bitter nötig, um die ganzen teuren Flops finanzieren zu können, die nämlich massig Unterhalt bis heute verschlingen.
Zitat von RabonaMaradona
2020: ~120 mio
2021: ~50-60 mio
Er wird hier nicht verlängern --> 2020 verkaufen
Und jeder selbst wirtschaftende Verein ist auf Geld angewiesen. Extrem teure Megaflops wie Schürrle konnten wir nur locker weglächeln, weil wir riesige Transfereinnahmen generieren.
Zurück zum eigentlichen Thema: ich hätte auch gern einen Haaland, weil das potenziell eine Granate sein kann, wenn es auch ein Fragezeichen ist.
Die Alternativen wie Oldie Giroud sind einfach nicht attraktiv. Als Gesamtpaket wird Giroud teuer (Ablöse + Gehalt + kein Wiederverkaufswert). Die Gefahr ist zudem groß, dass er mit der Arbeitsmoral eines Halbrentners agiert und die Moral der Mannschaft runterzieht.
Möchte lieber ein paar Isaaks und Haalands ausprobieren und am Ende einen Rohrkrepierer und ein Juwel bekommen.
Zitat von Truth
Ich würde Sancho im Sommer nicht abgeben, sondern noch ein weiteres Jahr halten. Die Summe, die man dann bekommt, wird immer noch wahnsinnig hoch sein. Und man ist auf das Geld im Sommer auch nicht angewiesen. Es gibt genug Spieler, die stattdessen gehen können.
Ich würde Sancho im Sommer nicht abgeben, sondern noch ein weiteres Jahr halten. Die Summe, die man dann bekommt, wird immer noch wahnsinnig hoch sein. Und man ist auf das Geld im Sommer auch nicht angewiesen. Es gibt genug Spieler, die stattdessen gehen können.
2020: ~120 mio
2021: ~50-60 mio
Er wird hier nicht verlängern --> 2020 verkaufen
Und jeder selbst wirtschaftende Verein ist auf Geld angewiesen. Extrem teure Megaflops wie Schürrle konnten wir nur locker weglächeln, weil wir riesige Transfereinnahmen generieren.
Zurück zum eigentlichen Thema: ich hätte auch gern einen Haaland, weil das potenziell eine Granate sein kann, wenn es auch ein Fragezeichen ist.
Die Alternativen wie Oldie Giroud sind einfach nicht attraktiv. Als Gesamtpaket wird Giroud teuer (Ablöse + Gehalt + kein Wiederverkaufswert). Die Gefahr ist zudem groß, dass er mit der Arbeitsmoral eines Halbrentners agiert und die Moral der Mannschaft runterzieht.
Möchte lieber ein paar Isaaks und Haalands ausprobieren und am Ende einen Rohrkrepierer und ein Juwel bekommen.
Pulisic ist ja mit kurzer Restlaufzeit schon für 65mio gewechselt. Ganz gleich,ob Chelsea vor einer Transfersperre stand. Man wird für Sancho sicherlich minimum mit einer Restlaufzeit von einem Jahr immer noch 80mio kriegen.
Zudem ist man in erster Linie ein Sportverein! Sancho ist vergleichsweise niedrig im Gehalt und garantiert ein besseres sportliches Abschneiden. Hinzu kommt, dass man von Einnahmen auch Steuern, Handgelder, Ablöse zahlen muss.
Der Dembele Transfer wird hier immer als das Megageschäft dargestellt; war er aber gar nicht!
Man bekam erstmal lediglich 80mio von Barca. Von denen konnte man direkt 30mio an der früheren Verein abdrücken. Zude hatte man bereits 15mio Handgeld und 15mio Ablöse gezahlt. Für 25mio hat man dann den Flop Yarmolenko verpflichtet.
Das es dann peau a peau Nachzahlungen gab war auch bitter nötig, um die ganzen teuren Flops finanzieren zu können, die nämlich massig Unterhalt bis heute verschlingen.
Es ist eben nicht egal, ob Chelsea Druck hatte den Transfer exakt zu den Bedingungen des BVB durchzuziehen oder nicht. Nächstes Jahr hat nur einer Druck und das ist der BVB, wenn man Sancho hält. Geht es dann nur um 50 Mio. mehr oder weniger, ist das viel zu viel Geld, gemessen an der aktuellen finanziellen Lage. Damit sollte man sich jedenfalls erst mal beschäftigen, bevor man beschließt, auf was der BVB verzichten kann. 50 Mio. holt Sancho in einer Saison sportlich jedenfalls nicht rein. Dafür müsste er schon den Unterschied zwischen CL Quali machen oder nix. Und zwar nach Neuzugängen! Das ist sehr unwahrscheinlich.
Ansonsten war Dembele ein top Verkauf. Denn man hat eben nicht nur Yarmolenko von dem Geld geholt, sondern eben auch einen gewissen Sancho. Den Flop Yarmolenko kann man sich zudem mit mehr Geld einfacher leisten. Fehlen 50 Mio. müssen die Spieler, die man holt, einschlagen und zwar zwingend. Raten- und Nachzahlungen sind zudem Usus und wird auch vom BVB nicht anders gehandhabt, wenn man selbst Spieler verpflichtet ...
Sancho wurde von der Dembele-Ablöse nicht verpflichtet. Der war schon im Kader als das Theater mit Dembele nach dem Supercup im August losging!
Sancho wurde am 31.8.2017, kurz vor Deadline verpflichtet. Das liegt 3 Tage hinter Yarmolenkos Verpflichtung und eine knappe Woche hinter dem Dembele Abgang. Die Saison war da also schon voll im Gange, als man bei Dembele den Transfer durchbrachte, weil man um jeden Cent feilschte und Dembele doch nicht mehr zur Räson bringen konnte. Davon ab spielt es keine Rolle, dass deine Darstellung falsch ist, weil Dembele das Geld reinholte, das eigentlich mit Aubameyang eingeplant wurde. Der sollte ursprünglich für viel Geld wechseln und die Transferperiode - sowie die vorherige - finanzieren. Ist nicht passiert, also war auch da noch zusätzlich Druck da Dembele zu verkaufen.
So nah wie die Vereine derzeit beisammen sind, ist Sancho derzeit schon die Lebensversicherung des BVB. Da verkaufe ich doch erst recht nicht den Spieler, der die ganze Offensive trägt, wenn ich, wie du es selbst sagst, gar nicht weiß, wie mögliche Transfers funktionieren, und die Alternativen im bisherigen Kader rar sind.
Dortmund ist auf das Geld gerade nach dem neuen Deal einfach nicht angewiesen. Wichtiger ist es, dass man in die CL kommt und sich dort möglichst lange hält. Und das garantiert Sancho! Will man mehr Geld zur Verfügung haben, dann soll man endlich anfangen den Kader auszumisten und so Gehaltsvolumen freischaufeln, um Leistungsträger adäquat zu bezahlen.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 15.12.2019 um 18:10 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 18:11 Uhr
Zitat von BVBBC
Sancho wurde am 31.8.2017, kurz vor Deadline verpflichtet. Das liegt 3 Tage hinter Yarmolenkos Verpflichtung und eine knappe Woche hinter dem Dembele Abgang. Die Saison war da also schon voll im Gange, als man bei Dembele den Transfer durchbrachte, weil man um jeden Cent feilschte und Dembele doch nicht mehr zur Räson bringen konnte. Davon ab spielt es keine Rolle, dass deine Darstellung falsch ist, weil Dembele das Geld reinholte, das eigentlich mit Aubameyang eingeplant wurde. Der sollte ursprünglich für viel Geld wechseln und die Transferperiode - sowie die vorherige - finanzieren. Ist nicht passiert, also war auch da noch zusätzlich Druck da Dembele zu verkaufen.
So nah wie die Vereine derzeit beisammen sind, ist Sancho derzeit schon die Lebensversicherung des BVB. Da verkaufe ich doch erst recht nicht den Spieler, der die ganze Offensive trägt, wenn ich, wie du es selbst sagst, gar nicht weiß, wie mögliche Transfers funktionieren, und die Alternativen im bisherigen Kader rar sind.
Dortmund ist auf das Geld gerade nach dem neuen Deal einfach nicht angewiesen. Wichtiger ist es, dass man in die CL kommt und sich dort möglichst lange hält. Und das garantiert Sancho! Will man mehr Geld zur Verfügung haben, dann soll man endlich anfangen den Kader auszumisten und so Gehaltsvolumen freischaufeln, um Leistungsträger adäquat zu bezahlen.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, da dadurch nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen ...
Zitat von Truth
Sancho wurde von der Dembele-Ablöse nicht verpflichtet. Der war schon im Kader als das Theater mit Dembele nach dem Supercup im August losging!
Zitat von BVBBC
Es ist eben nicht egal, ob Chelsea Druck hatte den Transfer exakt zu den Bedingungen des BVB durchzuziehen oder nicht. Nächstes Jahr hat nur einer Druck und das ist der BVB, wenn man Sancho hält. Geht es dann nur um 50 Mio. mehr oder weniger, ist das viel zu viel Geld, gemessen an der aktuellen finanziellen Lage. Damit sollte man sich jedenfalls erst mal beschäftigen, bevor man beschließt, auf was der BVB verzichten kann. 50 Mio. holt Sancho in einer Saison sportlich jedenfalls nicht rein. Dafür müsste er schon den Unterschied zwischen CL Quali machen oder nix. Und zwar nach Neuzugängen! Das ist sehr unwahrscheinlich.
Ansonsten war Dembele ein top Verkauf. Denn man hat eben nicht nur Yarmolenko von dem Geld geholt, sondern eben auch einen gewissen Sancho. Den Flop Yarmolenko kann man sich zudem mit mehr Geld einfacher leisten. Fehlen 50 Mio. müssen die Spieler, die man holt, einschlagen und zwar zwingend. Raten- und Nachzahlungen sind zudem Usus und wird auch vom BVB nicht anders gehandhabt, wenn man selbst Spieler verpflichtet ...
Zitat von Truth
Pulisic ist ja mit kurzer Restlaufzeit schon für 65mio gewechselt. Ganz gleich,ob Chelsea vor einer Transfersperre stand. Man wird für Sancho sicherlich minimum mit einer Restlaufzeit von einem Jahr immer noch 80mio kriegen.
Zudem ist man in erster Linie ein Sportverein! Sancho ist vergleichsweise niedrig im Gehalt und garantiert ein besseres sportliches Abschneiden. Hinzu kommt, dass man von Einnahmen auch Steuern, Handgelder, Ablöse zahlen muss.
Der Dembele Transfer wird hier immer als das Megageschäft dargestellt; war er aber gar nicht!
Man bekam erstmal lediglich 80mio von Barca. Von denen konnte man direkt 30mio an der früheren Verein abdrücken. Zude hatte man bereits 15mio Handgeld und 15mio Ablöse gezahlt. Für 25mio hat man dann den Flop Yarmolenko verpflichtet.
Das es dann peau a peau Nachzahlungen gab war auch bitter nötig, um die ganzen teuren Flops finanzieren zu können, die nämlich massig Unterhalt bis heute verschlingen.
Zitat von RabonaMaradona
2020: ~120 mio
2021: ~50-60 mio
Er wird hier nicht verlängern --> 2020 verkaufen
Und jeder selbst wirtschaftende Verein ist auf Geld angewiesen. Extrem teure Megaflops wie Schürrle konnten wir nur locker weglächeln, weil wir riesige Transfereinnahmen generieren.
Zurück zum eigentlichen Thema: ich hätte auch gern einen Haaland, weil das potenziell eine Granate sein kann, wenn es auch ein Fragezeichen ist.
Die Alternativen wie Oldie Giroud sind einfach nicht attraktiv. Als Gesamtpaket wird Giroud teuer (Ablöse + Gehalt + kein Wiederverkaufswert). Die Gefahr ist zudem groß, dass er mit der Arbeitsmoral eines Halbrentners agiert und die Moral der Mannschaft runterzieht.
Möchte lieber ein paar Isaaks und Haalands ausprobieren und am Ende einen Rohrkrepierer und ein Juwel bekommen.
Zitat von Truth
Ich würde Sancho im Sommer nicht abgeben, sondern noch ein weiteres Jahr halten. Die Summe, die man dann bekommt, wird immer noch wahnsinnig hoch sein. Und man ist auf das Geld im Sommer auch nicht angewiesen. Es gibt genug Spieler, die stattdessen gehen können.
Ich würde Sancho im Sommer nicht abgeben, sondern noch ein weiteres Jahr halten. Die Summe, die man dann bekommt, wird immer noch wahnsinnig hoch sein. Und man ist auf das Geld im Sommer auch nicht angewiesen. Es gibt genug Spieler, die stattdessen gehen können.
2020: ~120 mio
2021: ~50-60 mio
Er wird hier nicht verlängern --> 2020 verkaufen
Und jeder selbst wirtschaftende Verein ist auf Geld angewiesen. Extrem teure Megaflops wie Schürrle konnten wir nur locker weglächeln, weil wir riesige Transfereinnahmen generieren.
Zurück zum eigentlichen Thema: ich hätte auch gern einen Haaland, weil das potenziell eine Granate sein kann, wenn es auch ein Fragezeichen ist.
Die Alternativen wie Oldie Giroud sind einfach nicht attraktiv. Als Gesamtpaket wird Giroud teuer (Ablöse + Gehalt + kein Wiederverkaufswert). Die Gefahr ist zudem groß, dass er mit der Arbeitsmoral eines Halbrentners agiert und die Moral der Mannschaft runterzieht.
Möchte lieber ein paar Isaaks und Haalands ausprobieren und am Ende einen Rohrkrepierer und ein Juwel bekommen.
Pulisic ist ja mit kurzer Restlaufzeit schon für 65mio gewechselt. Ganz gleich,ob Chelsea vor einer Transfersperre stand. Man wird für Sancho sicherlich minimum mit einer Restlaufzeit von einem Jahr immer noch 80mio kriegen.
Zudem ist man in erster Linie ein Sportverein! Sancho ist vergleichsweise niedrig im Gehalt und garantiert ein besseres sportliches Abschneiden. Hinzu kommt, dass man von Einnahmen auch Steuern, Handgelder, Ablöse zahlen muss.
Der Dembele Transfer wird hier immer als das Megageschäft dargestellt; war er aber gar nicht!
Man bekam erstmal lediglich 80mio von Barca. Von denen konnte man direkt 30mio an der früheren Verein abdrücken. Zude hatte man bereits 15mio Handgeld und 15mio Ablöse gezahlt. Für 25mio hat man dann den Flop Yarmolenko verpflichtet.
Das es dann peau a peau Nachzahlungen gab war auch bitter nötig, um die ganzen teuren Flops finanzieren zu können, die nämlich massig Unterhalt bis heute verschlingen.
Es ist eben nicht egal, ob Chelsea Druck hatte den Transfer exakt zu den Bedingungen des BVB durchzuziehen oder nicht. Nächstes Jahr hat nur einer Druck und das ist der BVB, wenn man Sancho hält. Geht es dann nur um 50 Mio. mehr oder weniger, ist das viel zu viel Geld, gemessen an der aktuellen finanziellen Lage. Damit sollte man sich jedenfalls erst mal beschäftigen, bevor man beschließt, auf was der BVB verzichten kann. 50 Mio. holt Sancho in einer Saison sportlich jedenfalls nicht rein. Dafür müsste er schon den Unterschied zwischen CL Quali machen oder nix. Und zwar nach Neuzugängen! Das ist sehr unwahrscheinlich.
Ansonsten war Dembele ein top Verkauf. Denn man hat eben nicht nur Yarmolenko von dem Geld geholt, sondern eben auch einen gewissen Sancho. Den Flop Yarmolenko kann man sich zudem mit mehr Geld einfacher leisten. Fehlen 50 Mio. müssen die Spieler, die man holt, einschlagen und zwar zwingend. Raten- und Nachzahlungen sind zudem Usus und wird auch vom BVB nicht anders gehandhabt, wenn man selbst Spieler verpflichtet ...
Sancho wurde von der Dembele-Ablöse nicht verpflichtet. Der war schon im Kader als das Theater mit Dembele nach dem Supercup im August losging!
Sancho wurde am 31.8.2017, kurz vor Deadline verpflichtet. Das liegt 3 Tage hinter Yarmolenkos Verpflichtung und eine knappe Woche hinter dem Dembele Abgang. Die Saison war da also schon voll im Gange, als man bei Dembele den Transfer durchbrachte, weil man um jeden Cent feilschte und Dembele doch nicht mehr zur Räson bringen konnte. Davon ab spielt es keine Rolle, dass deine Darstellung falsch ist, weil Dembele das Geld reinholte, das eigentlich mit Aubameyang eingeplant wurde. Der sollte ursprünglich für viel Geld wechseln und die Transferperiode - sowie die vorherige - finanzieren. Ist nicht passiert, also war auch da noch zusätzlich Druck da Dembele zu verkaufen.
So nah wie die Vereine derzeit beisammen sind, ist Sancho derzeit schon die Lebensversicherung des BVB. Da verkaufe ich doch erst recht nicht den Spieler, der die ganze Offensive trägt, wenn ich, wie du es selbst sagst, gar nicht weiß, wie mögliche Transfers funktionieren, und die Alternativen im bisherigen Kader rar sind.
Dortmund ist auf das Geld gerade nach dem neuen Deal einfach nicht angewiesen. Wichtiger ist es, dass man in die CL kommt und sich dort möglichst lange hält. Und das garantiert Sancho! Will man mehr Geld zur Verfügung haben, dann soll man endlich anfangen den Kader auszumisten und so Gehaltsvolumen freischaufeln, um Leistungsträger adäquat zu bezahlen.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, da dadurch nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen ...
Wobei ich die Darstellung der Herunterbrechung auf eine betriebswirtschaftliche Größe für eine in diesem Sinne zu krasse Vereinfachung halte.
Da kommt es schon auch noch drauf an, was man auf der gleichen Position noch hat und wie weit das Transferfenster bereits fortgeschritten ist, ergo, wie viel Druck man selbst hat einen bestimmten Typen als Nachfolger zu finden und wie viel Zeit.
Das Wissen um große Einnahmen, kann andere Marktteilnehmer natürlich auch noch dazu veranlassen die Preise kurzfristig zu erhöhen, insofer würde ich das nicht aus absolut realisierbare Ablösesummen in 2019, 2020 oder 2021 herunterbrechen, da mit einbeziehen.
Da kann, je nach Begleitumständen von der sportlichen Perspektive einmal abgesehen eine Differenz von 20-30 Millionen zwischen zwei Transferperioden, durch diese, ganz schnell egalisiert werden, wenn man mal von 100 Millionen als Richtgröße ausgeht.
Ansonsten bin ich mit den Ausführungen aber sehr einverstanden, die Wertungsfunktion spinnt leider gerade allerdings etwas.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pfostenkracher am 15.12.2019 um 18:13 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 18:12 Uhr
Zitat von BVBBC
Sancho wurde am 31.8.2017, kurz vor Deadline verpflichtet. Das liegt 3 Tage hinter Yarmolenkos Verpflichtung und eine knappe Woche hinter dem Dembele Abgang. Die Saison war da also schon voll im Gange, als man bei Dembele den Transfer durchbrachte, weil man um jeden Cent feilschte und Dembele doch nicht mehr zur Räson bringen konnte. Davon ab spielt es keine Rolle, dass deine Darstellung falsch ist, weil Dembele das Geld reinholte, das eigentlich mit Aubameyang eingeplant wurde. Der sollte ursprünglich für viel Geld wechseln und die Transferperiode - sowie die vorherige - finanzieren. Ist nicht passiert, also war auch da noch zusätzlich Druck da Dembele zu verkaufen.
So nah wie die Vereine derzeit beisammen sind, ist Sancho derzeit schon die Lebensversicherung des BVB. Da verkaufe ich doch erst recht nicht den Spieler, der die ganze Offensive trägt, wenn ich, wie du es selbst sagst, gar nicht weiß, wie mögliche Transfers funktionieren, und die Alternativen im bisherigen Kader rar sind.
Dortmund ist auf das Geld gerade nach dem neuen Deal einfach nicht angewiesen. Wichtiger ist es, dass man in die CL kommt und sich dort möglichst lange hält. Und das garantiert Sancho! Will man mehr Geld zur Verfügung haben, dann soll man endlich anfangen den Kader auszumisten und so Gehaltsvolumen freischaufeln, um Leistungsträger adäquat zu bezahlen.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen ...
Zitat von Truth
Sancho wurde von der Dembele-Ablöse nicht verpflichtet. Der war schon im Kader als das Theater mit Dembele nach dem Supercup im August losging!
Zitat von BVBBC
Es ist eben nicht egal, ob Chelsea Druck hatte den Transfer exakt zu den Bedingungen des BVB durchzuziehen oder nicht. Nächstes Jahr hat nur einer Druck und das ist der BVB, wenn man Sancho hält. Geht es dann nur um 50 Mio. mehr oder weniger, ist das viel zu viel Geld, gemessen an der aktuellen finanziellen Lage. Damit sollte man sich jedenfalls erst mal beschäftigen, bevor man beschließt, auf was der BVB verzichten kann. 50 Mio. holt Sancho in einer Saison sportlich jedenfalls nicht rein. Dafür müsste er schon den Unterschied zwischen CL Quali machen oder nix. Und zwar nach Neuzugängen! Das ist sehr unwahrscheinlich.
Ansonsten war Dembele ein top Verkauf. Denn man hat eben nicht nur Yarmolenko von dem Geld geholt, sondern eben auch einen gewissen Sancho. Den Flop Yarmolenko kann man sich zudem mit mehr Geld einfacher leisten. Fehlen 50 Mio. müssen die Spieler, die man holt, einschlagen und zwar zwingend. Raten- und Nachzahlungen sind zudem Usus und wird auch vom BVB nicht anders gehandhabt, wenn man selbst Spieler verpflichtet ...
Zitat von Truth
Pulisic ist ja mit kurzer Restlaufzeit schon für 65mio gewechselt. Ganz gleich,ob Chelsea vor einer Transfersperre stand. Man wird für Sancho sicherlich minimum mit einer Restlaufzeit von einem Jahr immer noch 80mio kriegen.
Zudem ist man in erster Linie ein Sportverein! Sancho ist vergleichsweise niedrig im Gehalt und garantiert ein besseres sportliches Abschneiden. Hinzu kommt, dass man von Einnahmen auch Steuern, Handgelder, Ablöse zahlen muss.
Der Dembele Transfer wird hier immer als das Megageschäft dargestellt; war er aber gar nicht!
Man bekam erstmal lediglich 80mio von Barca. Von denen konnte man direkt 30mio an der früheren Verein abdrücken. Zude hatte man bereits 15mio Handgeld und 15mio Ablöse gezahlt. Für 25mio hat man dann den Flop Yarmolenko verpflichtet.
Das es dann peau a peau Nachzahlungen gab war auch bitter nötig, um die ganzen teuren Flops finanzieren zu können, die nämlich massig Unterhalt bis heute verschlingen.
Zitat von RabonaMaradona
2020: ~120 mio
2021: ~50-60 mio
Er wird hier nicht verlängern --> 2020 verkaufen
Und jeder selbst wirtschaftende Verein ist auf Geld angewiesen. Extrem teure Megaflops wie Schürrle konnten wir nur locker weglächeln, weil wir riesige Transfereinnahmen generieren.
Zurück zum eigentlichen Thema: ich hätte auch gern einen Haaland, weil das potenziell eine Granate sein kann, wenn es auch ein Fragezeichen ist.
Die Alternativen wie Oldie Giroud sind einfach nicht attraktiv. Als Gesamtpaket wird Giroud teuer (Ablöse + Gehalt + kein Wiederverkaufswert). Die Gefahr ist zudem groß, dass er mit der Arbeitsmoral eines Halbrentners agiert und die Moral der Mannschaft runterzieht.
Möchte lieber ein paar Isaaks und Haalands ausprobieren und am Ende einen Rohrkrepierer und ein Juwel bekommen.
Zitat von Truth
Ich würde Sancho im Sommer nicht abgeben, sondern noch ein weiteres Jahr halten. Die Summe, die man dann bekommt, wird immer noch wahnsinnig hoch sein. Und man ist auf das Geld im Sommer auch nicht angewiesen. Es gibt genug Spieler, die stattdessen gehen können.
Ich würde Sancho im Sommer nicht abgeben, sondern noch ein weiteres Jahr halten. Die Summe, die man dann bekommt, wird immer noch wahnsinnig hoch sein. Und man ist auf das Geld im Sommer auch nicht angewiesen. Es gibt genug Spieler, die stattdessen gehen können.
2020: ~120 mio
2021: ~50-60 mio
Er wird hier nicht verlängern --> 2020 verkaufen
Und jeder selbst wirtschaftende Verein ist auf Geld angewiesen. Extrem teure Megaflops wie Schürrle konnten wir nur locker weglächeln, weil wir riesige Transfereinnahmen generieren.
Zurück zum eigentlichen Thema: ich hätte auch gern einen Haaland, weil das potenziell eine Granate sein kann, wenn es auch ein Fragezeichen ist.
Die Alternativen wie Oldie Giroud sind einfach nicht attraktiv. Als Gesamtpaket wird Giroud teuer (Ablöse + Gehalt + kein Wiederverkaufswert). Die Gefahr ist zudem groß, dass er mit der Arbeitsmoral eines Halbrentners agiert und die Moral der Mannschaft runterzieht.
Möchte lieber ein paar Isaaks und Haalands ausprobieren und am Ende einen Rohrkrepierer und ein Juwel bekommen.
Pulisic ist ja mit kurzer Restlaufzeit schon für 65mio gewechselt. Ganz gleich,ob Chelsea vor einer Transfersperre stand. Man wird für Sancho sicherlich minimum mit einer Restlaufzeit von einem Jahr immer noch 80mio kriegen.
Zudem ist man in erster Linie ein Sportverein! Sancho ist vergleichsweise niedrig im Gehalt und garantiert ein besseres sportliches Abschneiden. Hinzu kommt, dass man von Einnahmen auch Steuern, Handgelder, Ablöse zahlen muss.
Der Dembele Transfer wird hier immer als das Megageschäft dargestellt; war er aber gar nicht!
Man bekam erstmal lediglich 80mio von Barca. Von denen konnte man direkt 30mio an der früheren Verein abdrücken. Zude hatte man bereits 15mio Handgeld und 15mio Ablöse gezahlt. Für 25mio hat man dann den Flop Yarmolenko verpflichtet.
Das es dann peau a peau Nachzahlungen gab war auch bitter nötig, um die ganzen teuren Flops finanzieren zu können, die nämlich massig Unterhalt bis heute verschlingen.
Es ist eben nicht egal, ob Chelsea Druck hatte den Transfer exakt zu den Bedingungen des BVB durchzuziehen oder nicht. Nächstes Jahr hat nur einer Druck und das ist der BVB, wenn man Sancho hält. Geht es dann nur um 50 Mio. mehr oder weniger, ist das viel zu viel Geld, gemessen an der aktuellen finanziellen Lage. Damit sollte man sich jedenfalls erst mal beschäftigen, bevor man beschließt, auf was der BVB verzichten kann. 50 Mio. holt Sancho in einer Saison sportlich jedenfalls nicht rein. Dafür müsste er schon den Unterschied zwischen CL Quali machen oder nix. Und zwar nach Neuzugängen! Das ist sehr unwahrscheinlich.
Ansonsten war Dembele ein top Verkauf. Denn man hat eben nicht nur Yarmolenko von dem Geld geholt, sondern eben auch einen gewissen Sancho. Den Flop Yarmolenko kann man sich zudem mit mehr Geld einfacher leisten. Fehlen 50 Mio. müssen die Spieler, die man holt, einschlagen und zwar zwingend. Raten- und Nachzahlungen sind zudem Usus und wird auch vom BVB nicht anders gehandhabt, wenn man selbst Spieler verpflichtet ...
Sancho wurde von der Dembele-Ablöse nicht verpflichtet. Der war schon im Kader als das Theater mit Dembele nach dem Supercup im August losging!
Sancho wurde am 31.8.2017, kurz vor Deadline verpflichtet. Das liegt 3 Tage hinter Yarmolenkos Verpflichtung und eine knappe Woche hinter dem Dembele Abgang. Die Saison war da also schon voll im Gange, als man bei Dembele den Transfer durchbrachte, weil man um jeden Cent feilschte und Dembele doch nicht mehr zur Räson bringen konnte. Davon ab spielt es keine Rolle, dass deine Darstellung falsch ist, weil Dembele das Geld reinholte, das eigentlich mit Aubameyang eingeplant wurde. Der sollte ursprünglich für viel Geld wechseln und die Transferperiode - sowie die vorherige - finanzieren. Ist nicht passiert, also war auch da noch zusätzlich Druck da Dembele zu verkaufen.
So nah wie die Vereine derzeit beisammen sind, ist Sancho derzeit schon die Lebensversicherung des BVB. Da verkaufe ich doch erst recht nicht den Spieler, der die ganze Offensive trägt, wenn ich, wie du es selbst sagst, gar nicht weiß, wie mögliche Transfers funktionieren, und die Alternativen im bisherigen Kader rar sind.
Dortmund ist auf das Geld gerade nach dem neuen Deal einfach nicht angewiesen. Wichtiger ist es, dass man in die CL kommt und sich dort möglichst lange hält. Und das garantiert Sancho! Will man mehr Geld zur Verfügung haben, dann soll man endlich anfangen den Kader auszumisten und so Gehaltsvolumen freischaufeln, um Leistungsträger adäquat zu bezahlen.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen ...
Mit der Sancho-Verpflichtung hast du Recht. Das hatte ich anders in Erinnerung. Auf den Rest gehe ich später ein, habe gerade keine Zeit.
15.12.2019 - 18:22 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Wobei ich die Darstellung der Herunterbrechung auf eine betriebswirtschaftliche Größe für eine in diesem Sinne zu krasse Vereinfachung halte.
Da kommt es schon auch noch drauf an, was man auf der gleichen Position noch hat und wie weit das Transferfenster bereits fortgeschritten ist, ergo, wie viel Druck man selbst hat einen bestimmten Typen als Nachfolger zu finden und wie viel Zeit.
Das Wissen um große Einnahmen, kann andere Marktteilnehmer natürlich auch noch dazu veranlassen die Preise kurzfristig zu erhöhen, insofer würde ich das nicht aus absolut realisierbare Ablösesummen in 2019, 2020 oder 2021 herunterbrechen, da mit einbeziehen.
Da kann, je nach Begleitumständen von der sportlichen Perspektive einmal abgesehen eine Differenz von 20-30 Millionen zwischen zwei Transferperioden, durch diese, ganz schnell egalisiert werden, wenn man mal von 100 Millionen als Richtgröße ausgeht.
Ansonsten bin ich mit den Ausführungen aber sehr einverstanden, die Wertungsfunktion spinnt leider gerade allerdings etwas.
Wobei ich die Darstellung der Herunterbrechung auf eine betriebswirtschaftliche Größe für eine in diesem Sinne zu krasse Vereinfachung halte.
Da kommt es schon auch noch drauf an, was man auf der gleichen Position noch hat und wie weit das Transferfenster bereits fortgeschritten ist, ergo, wie viel Druck man selbst hat einen bestimmten Typen als Nachfolger zu finden und wie viel Zeit.
Das Wissen um große Einnahmen, kann andere Marktteilnehmer natürlich auch noch dazu veranlassen die Preise kurzfristig zu erhöhen, insofer würde ich das nicht aus absolut realisierbare Ablösesummen in 2019, 2020 oder 2021 herunterbrechen, da mit einbeziehen.
Da kann, je nach Begleitumständen von der sportlichen Perspektive einmal abgesehen eine Differenz von 20-30 Millionen zwischen zwei Transferperioden, durch diese, ganz schnell egalisiert werden, wenn man mal von 100 Millionen als Richtgröße ausgeht.
Ansonsten bin ich mit den Ausführungen aber sehr einverstanden, die Wertungsfunktion spinnt leider gerade allerdings etwas.
Naja, wenn du das noch so einbringst, wen man sonst noch hat, dann wird die Perspektive natürlich auch etwas verlängert, womit du Recht hast und die Geschichte nicht mehr ganz so einfach macht. Kann man bspw. in dem einen Jahr eine neue Lebensversicherung für lau aufbauen, weil die bspw. aus der eigenen Jugend kommt oder der Wunschspieler im Jahr später ablösefrei ist, sonst aber die Transferdifferenz inklusive finanzieller Verluste kostet, ist die Rechnung natürlich etwas komplexer und deutlich verändert, aber es bleibt im Kern dennoch eine betriebswirtschaftliche Rechnung in meinen Augen. Dass die mitunter komplexer ausfällt und mehrdimensional gedacht werden muss, stimmt allerdings.
Den Zeitpunkt im Transferfenster finde ich ansonsten nur sehr bedingt entscheidend. Die Verhandlungen beginnen in sehr vielen Fällen ja nicht erst innerhalb des Transferfensters - zumindest für den BVB - und solange nicht Extremfälle - wie 2017 mehrfach geschehen - eintreten, gibt es Fristen, die man sich, dem Spieler und teils auch dem abgebenden oder aufnehmenden Verein setzt. Die Entscheidung, wo da Schmerzgrenzen liegen, werden dementsprechend aber schon zuvor getroffen und sind in der Regel auch nur in extremen Fällen veränderlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 15.12.2019 um 18:23 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 18:34 Uhr
Zitat von BVBBC
Den Zeitpunkt im Transferfenster finde ich ansonsten nur sehr bedingt entscheidend. Die Verhandlungen beginnen in sehr vielen Fällen ja nicht erst innerhalb des Transferfensters - zumindest für den BVB - und solange nicht Extremfälle - wie 2017 mehrfach geschehen - eintreten, gibt es Fristen, die man sich, dem Spieler und teils auch dem abgebenden oder aufnehmenden Verein setzt. Die Entscheidung, wo da Schmerzgrenzen liegen, werden dementsprechend aber schon zuvor getroffen und sind in der Regel auch nur in extremen Fällen veränderlich.
Den Zeitpunkt im Transferfenster finde ich ansonsten nur sehr bedingt entscheidend. Die Verhandlungen beginnen in sehr vielen Fällen ja nicht erst innerhalb des Transferfensters - zumindest für den BVB - und solange nicht Extremfälle - wie 2017 mehrfach geschehen - eintreten, gibt es Fristen, die man sich, dem Spieler und teils auch dem abgebenden oder aufnehmenden Verein setzt. Die Entscheidung, wo da Schmerzgrenzen liegen, werden dementsprechend aber schon zuvor getroffen und sind in der Regel auch nur in extremen Fällen veränderlich.
Ich finde das gerade im Bezug auf die Bewertung des Dembélé-Transfers und die damaligen Diskussionen darum, als ja einige bereits als von 100 Millionen die Rede war, unbedingt verkaufen wollten, nicht ganz so nebensächlich.
Mit Aubameyang hatte man ein ähnliches Problem und mit Pulisic wäre man vor der Situation auch gestanden, hätte man ihn nicht direkt wieder zurückleihen können (auch wenn das in der damaligen RR nicht wirklich was gebracht hat).
Das sind natürlich Sonderfälle, wie du ganz richtig sagst. Gerade wenn solche Riesensummen in der Verhandlung sind, werden die aber doch etwas wahrscheinlicher, eben weil solche Angebote einen entsprechenden haken zu haben pflegen.
Wie ich das sehe, ist die gleiche Diskussion im Hinblick auf die Personalie Sancho absehbar, zumal wenn ich hier lese, dass doch immerhin einige User einen Transfer noch diesen Winter, trotz Vertrags bis 2022, für etwas halten, was man der Einnahmen wegen realisieren sollte.
Das würde ich, jedenfalls so pauschal nicht unterschreiben wollen, sondern da müssten schon ganz erhebliche Differenzen von 50-70 Millionen im Vergleich zu dem, was man in der Sommertransferperiode würde realisieren könne bei herauskommen, damit ich für sinnvoll hielte über sowas nachzudenken.
15.12.2019 - 22:43 Uhr
Zitat von BVBBC
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Man hat keinen wirtschaftlichen Schaden, sondern allenfalls macht man nicht noch mehr Gewinn. Man hat Sancho schließlich für einen Bruchteil der Ablöse verpflichtet, für den man ihn wird verkaufen können. Sancho muss daher keine 50mio reinholen.
Und nochmal. Fußball ist in erster Linie Sport und nicht Finanzinvestment!
Eine Ablöse für Sancho würde zudem in erster Linie nicht dazu dienen den Kader zu finanzieren, sondern entsprechenden Ersatz zu verpflichten, wahrscheinlich für mehr als eine Position. Das Sancho irgendwann geht, ist klar, aber wenn man sich international wieder weiter vorne etablieren will, dann ist es wichtig, dass man Qualität möglichst lange hält und diese sukzessive erhöht. Das wird nicht funktionieren, wenn man alle 1-2 Jahre einen Umbruch vollzieht. Zumal man in der Vergangenheit häufig genug gesehen hat, dass der BVB mit viel Geld keine guten Transfers tätigt. Meist holte man viel Breite oder gab mittelhohe Beträge für Transfers aus, die weder die erste Elf direkt verbesserten, noch Entwicklungspotential hatten.
Enormen Druck sehe bei einem Jahr Restvertragslaufzeit nicht. Es lecken sich doch wieso alle nach Sancho die Finger.
Zitat von BVBBC
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen .
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen .
Willst du jetzt allen Ernstes erzählen, dass der BVB zur Finanzierung des Kaders und sonstiger Verbindlichkeiten auf einen Verkauf Sanchos im Sommer angewiesen ist?
Das würde ja bedeuten, dass die erwarteten Kaderkosten + evtl. Neuverpflichtungen anders nicht finanziert werden könnten und zwar ohne den direkten Ersatz von Sancho.
Mit welchen Ausgaben rechnest du denn?
Man wird sicher unabhängig von Sancho bis zur nächsten Saison
- einen Stürmer verpflichten und
- einen Außenverteidiger
Das wird absehbar nicht mehr als 35mio kosten.
Darüber hinaus vielleicht einen ZM. Alles andere ist pure Spekulation. 2 AV's werden sicher gehen. Und kommt ein ZM wird sicher auch mindestens einer aus Weigl, Dahoud oder Delaney gehen.
Sehe also nicht, wo das finanziell nicht darstellbar sein soll; zumal durch die ziemlich sicheren Abgänge von Pisczcek, Hakimi und Götze Gehaltsvolumen frei wird.
15.12.2019 - 23:37 Uhr
Zitat von Truth
Man hat keinen wirtschaftlichen Schaden, sondern allenfalls macht man nicht noch mehr Gewinn. Man hat Sancho schließlich für einen Bruchteil der Ablöse verpflichtet, für den man ihn wird verkaufen können. Sancho muss daher keine 50mio reinholen.
Zitat von BVBBC
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Die Lebensversicherung ist immer das Geld. Das bezahlt den Kader und alles. Dementsprechend ist das eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung. Holt Sancho in dem einen Jahr mehr Geld rein, als man an Ablöse verlieren würde oder nicht. Bei 50 Mio. ist die Rechnung so einfach, dass man das ausschließen kann, weil schlichtweg nur Müll gebaut werden müsste, damit der wirtschaftliche Schaden geschieht. Dann kann man aber auch davon ausgehen, dass der Schaden ein Jahr später erst recht gemacht werden würde, wenn die Möglichkeiten geringer sind, um vernünftigen Ersatz zu holen. Dass Sancho irgendwann geht, ist jedenfalls sicher und spätestens dann ist er nicht mal mehr Teil der Lebensversicherung.
Man hat keinen wirtschaftlichen Schaden, sondern allenfalls macht man nicht noch mehr Gewinn. Man hat Sancho schließlich für einen Bruchteil der Ablöse verpflichtet, für den man ihn wird verkaufen können. Sancho muss daher keine 50mio reinholen.
Die isolierte Betrachtung ist so aber sinnfrei, weil es immer darum geht, was nach Sancho kommt. Der Gewinn bei Sancho ist nett, aber wenn man auf der anderen Seite dafür auch Verluste hat und bei der Nachfolge in Vorleistung gehen muss, wird der Gewinn deutlich geschmälert. Verschlechtert man sich nach Sancho deutlich, weil man das Geld nicht mitgenommen hat und nicht die ideale Nachfolge sicherstellen konnte oder nicht genügend Handlungsspielraum hatte, um sich einen Flop leisten zu können, der immer passieren kann, war es schlichtweg eine Fehlentscheidung zu Gunsten kurzfristiger Faktoren. Ziel muss es aber sein nicht nur kurzfristig auf Toplevel zu agieren, sondern langfristig und wenn man das nicht mit Sancho kann, muss man sich eben anderweitig umsehen und die Mittel dafür sicherstellen.
Und nochmal. Fußball ist in erster Linie Sport und nicht Finanzinvestment!
Exakt und genau deswegen nimmt man den Abgang für die maximale Ablöse in Kauf, um den oder die bestmöglichen Nachfolger holen zu können. Nimmt man 50 zusätzliche Mio. nicht mit, wenn man kann und schafft es nicht diese mit sportlicher Qualität so zu füllen, dass sie komplett kompensiert werden - und Sancho allein kann es finannziell nicht -, dann hat man etwas falsch gemacht. Das sehen wir bspw. gut bei Weigl, bei dem man viel Geld abgelehnt hat, obwohl man viele Dinge gemacht hat, um seinen sportlichen Wert zu schmälern und damit auch seinen finanziellen. Das Problem ist im Fussball schließlich, dass sportliche Werte mit finanziellen Werten einhergehen, sofern man nicht cleverer oder kreativer agiert als andere. Damit steigen aber Risiken. In erster Linie die sportlichen und dann die finanziellen.
Eine Ablöse für Sancho würde zudem in erster Linie nicht dazu dienen den Kader zu finanzieren, sondern entsprechenden Ersatz zu verpflichten, wahrscheinlich für mehr als eine Position. Das Sancho irgendwann geht, ist klar, aber wenn man sich international wieder weiter vorne etablieren will, dann ist es wichtig, dass man Qualität möglichst lange hält und diese sukzessive erhöht. Das wird nicht funktionieren, wenn man alle 1-2 Jahre einen Umbruch vollzieht.
Man hat aber angesichts Sanchos Vertragslage keine 1-2 Jahre vor dem nächsten Umbruch. Zumal du bedenken solltest, dass mit Witsel, Reus und Piszczek einige Spieler im gehobenen Fussballeralter sind und nicht mehr ewig Leistungsträger sind. Deren Nachfolge muss daher auch sichergestellt werden und wird nicht günstig. Abgesehen von noch ungelösten Kaderproblemen, die bestehen, ist also absehbar, dass diese zunehmen und Querfinanzierung benötigen. Es wird in den nächsten Jahren nicht primär um Steigerung des Qualitätsniveaus gehen, sondern darum, wie man die Qualität halten kann. Denkt man dabei zu kurzfristig, kann das kaum gelingen, weil man dann auch die interne Entwicklung der Nachfolger nicht als Priorität setzt - wie aktuell in genug Fällen schon zu sehen. So hart das für manche sein mag, aber das was man derzeit sieht, ist schon nahe an dem, was der BVB machen kann, in der aktuellen Kaderzusammenstellung und ohne weitere Treffer auf dem Transfermarkt. Die Mittel für wahrscheinliche Treffer kommen nur über Sancho, wie auch die langfristige Sicherheit, dass man auch dessen Nachfolger wieder sicherstellen kann.
Zumal man in der Vergangenheit häufig genug gesehen hat, dass der BVB mit viel Geld keine guten Transfers tätigt. Meist holte man viel Breite oder gab mittelhohe Beträge für Transfers aus, die weder die erste Elf direkt verbesserten, noch Entwicklungspotential hatten.
Die Angst, dass das wieder passieren kann, darf aber kein Argument sein. Den Abgang von Sancho wird man nicht verhindern, wie du selbst eingestehst, also wird man früher oder später sich auch um dessen Nachfolge kümmern müssen. Kann man sich dann einen Flop leisten, weil man mehr finanzielle Mittel hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Treffer landet wesentlich größer. Landet man einen Flop, mit weniger Geld, wird der Verzicht auf dieses Geld noch deutlich teurer als eh schon.
Enormen Druck sehe bei einem Jahr Restvertragslaufzeit nicht. Es lecken sich doch wieso alle nach Sancho die Finger.
Ich sehe den Druck schon, da der BVB das Geld benötigt. Und wie Sancho das findet, wenn er bleiben muss, wird man sehen. Er wäre nicht der erste Spieler, dessen Motivation dadurch Risse erhält. Mal ganz abgesehen von Leistungsdellen, die mit seinem Alter zu erklären sind oder Verletzungen. Dann reden wir sehr schnell nicht mehr von 50 Mio. weniger, sondern vielleicht von 80 Mio. weniger, obwohl der BVB dann immer noch mit 30 Mio. mehr geplant hat - entsprechende Verhandlungen für den Sommer beginnen schließlich teils schon jetzt, was Gespräche voraussetzt, die oft genug schon deutlich früher begonnen haben. Das Risiko sich noch abhängiger von Sancho zu machen, ist riesig.
Zitat von BVBBC
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen .
Die Aussage, dass der BVB nicht auf das Geld angewiesen ist, ist schlichtweg uninformiert. Kaderkosten, Verbindlichkeiten der Transfers aus dieser Saison sowie Kontostand sprechen eine andere Sprache, selbst wenn man da noch Forderungen und potenzielle Einnahmen (bspw. der aktuellen Leihspieler) einrechnet. Der Geschäftsbericht ist jedenfalls frei zugänglich und ein Blick schadet manchmal nicht, bevor man sich zur finanziellen Situation des BVB äußert. Zukünftige Einnahmen findet man jedenfalls schon genug in den aktuellen Ausgaben wieder. Investments ohne Einnahmen - und zwar massive Einnahmen - sind daher ziemlich kreativ und kostengünstig oder auszuschließen.
Dass weiter ausgemistet und umstrukturiert werden muss, ist ansonsten richtig, hat aber mit Sancho nicht viel zu tun, außer, dass ohne ihn nicht die Investitionsvolumen frei werden, um die Abhängigkeit von ihm zu verringern und schon gar nicht die Freiräume mit ihm zu verlängern, was die einzige Grundlage wäre, auf einen Verkauf zu verzichten. Diese scheint jedenfalls nicht am Geld zu hängen .
Willst du jetzt allen Ernstes erzählen, dass der BVB zur Finanzierung des Kaders und sonstiger Verbindlichkeiten auf einen Verkauf Sanchos im Sommer angewiesen ist?
Nein, das war nicht meine Behauptung, da es mir im Kontext darum ging, dass man in den Kader investiert und investieren muss. Dafür fehlt derzeit schon das Geld, soweit die Zahlen das hergeben. Sollte man Haland im Winter verpflichten und sich die Gerüchte um den ein oder anderen Flügelspieler intensivieren, kann man durchaus damit rechnen, dass der Verkauf von Sancho angedacht und möglicherweise sogar schneller als einem lieb sein kann notwendig ist. Denn im Moment sieht es nicht so aus, dass Geld für Transfers da ist und die Einnahmequellen abseits von Sancho sind nicht berauschend. Das Geld für Transfers ist im Sommer jedenfalls weitestgehend raus, weswegen die Finanzierung des aktuellen Kaders und der daraus resultierten Verbindlichkeiten nicht das Problem ist, aber dessen Veränderung bzw. Verbesserung - wozu auch die Reduktion der Abhängigkeit von Sancho als hochgestecktes Ziel gehören sollte.
Das würde ja bedeuten, dass die erwarteten Kaderkosten + evtl. Neuverpflichtungen anders nicht finanziert werden könnten und zwar ohne den direkten Ersatz von Sancho.
Mit welchen Ausgaben rechnest du denn?
Man wird sicher unabhängig von Sancho bis zur nächsten Saison
- einen Stürmer verpflichten und
- einen Außenverteidiger
Das wird absehbar nicht mehr als 35mio kosten.
Darüber hinaus vielleicht einen ZM. Alles andere ist pure Spekulation. 2 AV's werden sicher gehen. Und kommt ein ZM wird sicher auch mindestens einer aus Weigl, Dahoud oder Delaney gehen.
Sehe also nicht, wo das finanziell nicht darstellbar sein soll; zumal durch die ziemlich sicheren Abgänge von Pisczcek, Hakimi und Götze Gehaltsvolumen frei wird.
- Mindestens 1 MS - je nachdem, was mit Alcacer im Sommer passiert und wie er die Situation annehmen würde, wenn man Haland holt.
- Mindestens 2 DM/ZM - abgesehen von Witsel und Brandt wird umstrukturiert werden müssen und es sieht nicht danach aus, dass Raschl nah genug dran ist.
- Mindestens 1 Flügelstürmer - Larsen dürfte man intern mit Reyna ersetzen, aber je nachdem, welche Rolle für Reus angedacht ist, wird man nochmal einen externen Spieler benötigen. Geht Sancho, benötigt man direkt noch einen.
- Mindestens 1 AV - Piszczek und Hakimi Nachfolger
Dazu bestehen Fragezeichen in der IV und auf LV bzw. LSS, ob das quantitativ (Systemfrage, ob man vermehrt 3er Kette spielen will) oder qualitativ (Schulz) reicht.
100 - 140 Mio. können dabei sehr schnell zusammen kommen. Eher mehr als weniger. Das ist durch die entsprechenden Abgänge, abseits von Sancho, in meinen Augen nicht darstellbar, da nicht 1zu1 reinvestiert kann. Qualität in der Spitze und Potenzial in der Breite werden jedenfalls nicht günstig.
Ich gehe also unabhängig von Sancho von einem Umbruch aus und deutlich mehr passieren muss, als du antizipierst. So gut ist der Kader aktuell nicht, weswegen die Abhängigkeit von Sancho eben auch erst so groß ist.
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