BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
10.09.2019 - 12:27 Uhr
Zitat von timpop
selbst zu den Spielern, die er aufgezählt hat, könnten evtl. noch einige hinzukommen: Zagadou und/oder Balerdi (wenn denen am Samstag wieder Weigl vorgezogen werden sollten, ist das ja auch ein Fingerzeig), Gomez, Hitz (vielleicht möchte er doch nochmal Stamm-TH sein) und evtl. noch der Trainer.
Das BVB-Transferkarussell wird sich munter weiterdrehen, da wird sich kurzfristig , aufgrund der vielen Baustellen und Fehlgriffe nicht viel ändern >> leider
Zitat von DerMoe
Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.
Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
Zitat von End_of_Days
Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.
Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)
Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.
Wie seht ihr das?
Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.
Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)
Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.
Wie seht ihr das?
Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.
Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
selbst zu den Spielern, die er aufgezählt hat, könnten evtl. noch einige hinzukommen: Zagadou und/oder Balerdi (wenn denen am Samstag wieder Weigl vorgezogen werden sollten, ist das ja auch ein Fingerzeig), Gomez, Hitz (vielleicht möchte er doch nochmal Stamm-TH sein) und evtl. noch der Trainer.
Das BVB-Transferkarussell wird sich munter weiterdrehen, da wird sich kurzfristig , aufgrund der vielen Baustellen und Fehlgriffe nicht viel ändern >> leider
Wobei das doch gerade der Witz ist. Die vielen "Fehler und Baustellen" wähnte man doch eben mit dem "Umbruch" zu beseitigen. Und nach der Fabelhinrunde bescheinigten doch die meisten, dass da alles richtig gemacht wurde.
Man hatte ein neues Traum IV-Duo mit Abwehrchef und drittem Kapitän Akanji und Diallo, das noch locker ein Jahrzehnt zusammen spielen kann. Man hatte eine neue Zentrale mit dem unglaublich starken Witsel und dem in den Mannschaftsrat eingezogenen Mentalitätsmonster Delaney. Dazu noch der gesetze Reus davor.
Die Zentrale stand auf Jahre.
Dann ist die Rückrunde anstatt außergewöhnlich nur gut und das sind auch alles schon wieder Fehler und Baustellen? Diallo schon wieder weg, Akanji degradiert und womöglich auch auf dem Sprung. Delaney nur noch Bankdrücker, weil "der kann nicht böse gucken"-Weigl auf einmal wieder Stammspieler auf der 6 ist?
Ich komm langsam nicht mehr mit...
10.09.2019 - 12:41 Uhr
Zitat von DerMoe
Wobei das doch gerade der Witz ist. Die vielen "Fehler und Baustellen" wähnte man doch eben mit dem "Umbruch" zu beseitigen. Und nach der Fabelhinrunde bescheinigten doch die meisten, dass da alles richtig gemacht wurde.
Man hatte ein neues Traum IV-Duo mit Abwehrchef und drittem Kapitän Akanji und Diallo, das noch locker ein Jahrzehnt zusammen spielen kann. Man hatte eine neue Zentrale mit dem unglaublich starken Witsel und dem in den Mannschaftsrat eingezogenen Mentalitätsmonster Delaney. Dazu noch der gesetze Reus davor.
Die Zentrale stand auf Jahre.
Dann ist die Rückrunde anstatt außergewöhnlich nur gut und das sind auch alles schon wieder Fehler und Baustellen? Diallo schon wieder weg, Akanji degradiert und womöglich auch auf dem Sprung. Delaney nur noch Bankdrücker, weil "der kann nicht böse gucken"-Weigl auf einmal wieder Stammspieler auf der 6 ist?
Ich komm langsam nicht mehr mit...
Zitat von timpop
selbst zu den Spielern, die er aufgezählt hat, könnten evtl. noch einige hinzukommen: Zagadou und/oder Balerdi (wenn denen am Samstag wieder Weigl vorgezogen werden sollten, ist das ja auch ein Fingerzeig), Gomez, Hitz (vielleicht möchte er doch nochmal Stamm-TH sein) und evtl. noch der Trainer.
Das BVB-Transferkarussell wird sich munter weiterdrehen, da wird sich kurzfristig , aufgrund der vielen Baustellen und Fehlgriffe nicht viel ändern >> leider
Zitat von DerMoe
Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.
Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
Zitat von End_of_Days
Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.
Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)
Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.
Wie seht ihr das?
Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.
Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)
Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.
Wie seht ihr das?
Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.
Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
selbst zu den Spielern, die er aufgezählt hat, könnten evtl. noch einige hinzukommen: Zagadou und/oder Balerdi (wenn denen am Samstag wieder Weigl vorgezogen werden sollten, ist das ja auch ein Fingerzeig), Gomez, Hitz (vielleicht möchte er doch nochmal Stamm-TH sein) und evtl. noch der Trainer.
Das BVB-Transferkarussell wird sich munter weiterdrehen, da wird sich kurzfristig , aufgrund der vielen Baustellen und Fehlgriffe nicht viel ändern >> leider
Wobei das doch gerade der Witz ist. Die vielen "Fehler und Baustellen" wähnte man doch eben mit dem "Umbruch" zu beseitigen. Und nach der Fabelhinrunde bescheinigten doch die meisten, dass da alles richtig gemacht wurde.
Man hatte ein neues Traum IV-Duo mit Abwehrchef und drittem Kapitän Akanji und Diallo, das noch locker ein Jahrzehnt zusammen spielen kann. Man hatte eine neue Zentrale mit dem unglaublich starken Witsel und dem in den Mannschaftsrat eingezogenen Mentalitätsmonster Delaney. Dazu noch der gesetze Reus davor.
Die Zentrale stand auf Jahre.
Dann ist die Rückrunde anstatt außergewöhnlich nur gut und das sind auch alles schon wieder Fehler und Baustellen? Diallo schon wieder weg, Akanji degradiert und womöglich auch auf dem Sprung. Delaney nur noch Bankdrücker, weil "der kann nicht böse gucken"-Weigl auf einmal wieder Stammspieler auf der 6 ist?
Ich komm langsam nicht mehr mit...
Der BVB, also die Verantwortlichen, sind in meinen Augen auf der Suche nach einer neuen Philosophie und solange die nicht gefunden ist, bzw. aufgeht, kommt das hier bei raus.
Da werden Toptalente nach Dortmund gelockt, wo sich viele dann komplett außen vor wiederfinden (Isak, Gomez, Balerdi). Da werden reihenweise teure Spieler (Philipp, Schürrle, Götze, Akanji, Diallo.....) geholt, die der Ablöse letztendlich nur teilweise oder meistens gar nicht gerecht werden (nicht nur in den Augen der Fans) und müssen dann kurze Zeit später weiterziehen.
Gäbe es nicht die Sanchos, Dembeles, Pulisisc (die aber auch keine absoluten Glücksgriffe sind, weil die nun wirklich bei allen Klubs ganz oben auf der Liste gestanden haben), die viel verschleiern, hätte man das schon längst mehr infrage gestellt.
Und vielleicht kochen viele Köche zusammen wirklich keinen schmackhafteren Brei (etwas abgewandelt, verdorben ist ja noch nichts), wenn die Elefantenrunde mit Sammer, Kehl, Zorc und Watzke beraten, denn mal ehrlich, auch ein Sammer hat mit "seinen" Spielern (Wolf, Delaney) bisher auch nicht unbedingt ins Schwarze getroffen. Ja, er spricht viel an, legt den Finger in die Wunde, aber das bessere Rezept (doch mehr vermeintliche Mentalität holen, oder mehr auf deutsche Nationalspieler setzen....) findet man trotzdem (noch) nicht
Dieser Beitrag wurde zuletzt von timpop am 10.09.2019 um 12:44 Uhr bearbeitet
10.09.2019 - 13:04 Uhr
Zitat von DerMoe
Eigentlich ist es ein Witz das nach wie vor immer wieder Umbruch zu nennen. In deinem Post willst du Delaney und Wolf abgeben. Das waren doch 2 Schlüsselfiguren des angeblichen Umbruchs Teil 1. Eine andere ist mit Diallo schon weg.
Von diesem super-Umbruch bleibt am Ende nur Witsel übrig. Und das nach 2 Jahren.
Selbst Vorgriff Akanji ist bei dir ja wieder weg.
Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.
Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
Zitat von End_of_Days
Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.
Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)
Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.
Wie seht ihr das?
Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.
Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)
Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.
Wie seht ihr das?
Eigentlich ist es ein Witz das nach wie vor immer wieder Umbruch zu nennen. In deinem Post willst du Delaney und Wolf abgeben. Das waren doch 2 Schlüsselfiguren des angeblichen Umbruchs Teil 1. Eine andere ist mit Diallo schon weg.
Von diesem super-Umbruch bleibt am Ende nur Witsel übrig. Und das nach 2 Jahren.
Selbst Vorgriff Akanji ist bei dir ja wieder weg.
Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.
Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich sehe das genauso wie du. Ein bisschen mehr Kontinuität täte mehr als gut und ist hinsichtlich der Eingespieltheit, des Zusammengehörigkeitsgefühls etc. auch sehr wichtig finde ich.
Allerdings rechne ich wirklich wieder mit erneut vielen Abgängen. Die 11, die ich aufgezählt habe, sind ja auch nur potentiell, aber ich glaube realistischerweise, dass es eben zumindest 6-7 sein werden. Auch wenn ich das nicht so möchte.
Akanji sehe ich im Übrigen auch die nächsten Jahre bei uns, vor allem weil ich ihn auch mag. Ich hoffe er bekommt die Kurve und redet dennoch etwas weniger über Man United in den Medien. Träume darf er haben, alles schön und gut. Aber erstmal bei uns Leistung bringen und dann kann er den iwann vielleicht auch verwirklichen.
Das Zentrum würde ich als einzigen Mannschaftsteil dennoch gerne neu aufgestellt sehen. Da krankt es jetzt schon längere Zeit und ich denke zumindest bei Dahoud sind wir uns langsam alle einig, dass es schwierig wird hier noch eine Zukunft zu haben. Bei Delaney und Weigl darf man gerne streiten, ich sehe beide für unsere Ansprüche auf Dauer für ungeeignet, auch vom Spielertypen her.
Aktuell und auch schon die Rückrunde der letzten Saison bestätigen das denke ich mal.
Auf AV verliere ich ungern Pischu und Hakimi in einer Periode, hoffe daher iwie wir können Hakimi doch fest verpflichten (Begründung siehe mein Urspungspost).
Im OM würden wir alle gerne Sancho hier weiter zaubern sehen. Ist das aber realistisch? Leider denke ich dass wir ihn im Sommer, gerade bei einer erneuten bomben Saison, nicht mehr halten können.
Und Götze selber möchte anscheinend nicht verlängern, zumindest kommt man da iwie nicht zusammen.
Vieles ist schade, aber wohl unausweichlich.
11.09.2019 - 08:12 Uhr
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
11.09.2019 - 08:24 Uhr
Zitat von Danjo88
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
11.09.2019 - 09:09 Uhr
Zitat von Cosmo112
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
Zitat von Danjo88
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
Ich bin auch geneigt viele eurer Beobachtungen und Aussagen so zu unterschreiben. Dann denke ich mir aber: es sind 3 Spieltage gespielt. Wir haben letzte Saison unter dem Strich gut abgeschlossen und klar über den Erwartungen abgeschlossen. Wir haben mit Alcacer und Witsel zwei Spieler in den Kader geholt, die schon extrem wertvoll für uns sind (und ihren Wert dementsprechend auch gesteigert haben).
Die Entwicklung in der Rückrunde kann und muss man kritisch betrachten. Die Niederlage gegen Union war der Gipfel einer Entwicklung, die sich schon länger angedeutet hat.
Aber es bleibt dabei: es sind 3 Spieltage gespielt und nach einer Niederlage wird einfach mal alles in Frage gestellt. Trainer, Transferpolitik, Moral der Mannschaft. Deutsche Nationalspieler, die für eine relativ schmale Kasse gekauft wurden, werden zu potentiell sehr teuren Missververständnissen degradiert, da sie nicht in den Kader passen.
Mittlerweile sind wir wohl oder übel der zweite FC Hollywood (BV Hollywood) geworden. Irgendwie weigere ich mich das alles so schwarz zu sehen. Ich rechne viel lieber damit, dass wir die Kurve nach diesem Warnschuss nochmal kriegen. Mag romatisch verklärt sein, aber ich glaube dran.
11.09.2019 - 09:11 Uhr
Zitat von Cosmo112
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
Zitat von Danjo88
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
Brandt würde ich folgendermaßen sehen: er ist momentan ein offensives Multifunktionstool mit Reus Back Up Potential. Marco ist 30 und seine Anfälligkeit für Verletzungen hinlänglich bekannt. Er wird ausfallen und dann kommt es immer wieder zu Durststrecken auf 10, die auch Götze nicht kompensieren konnte.
Dazu kommt, daß wir mit ihm gegen tiefstehende Gegner die 8 offen interpretiert können. Oder er kommt über außen und wir können im Spiel so dermaßen rotieren auf LA, 10 und RA, das es eine wahre Freude ist. Also war die Investition, insbesondere auf den Reus Back Up, schon mehr als ein Must Have.
Und mit ein bisschen arg viel Phantasie gehört Brandt als Puzzelteil zum Plan, nächste Saison auch Havertz zu holen, finanziert durch Sancho.
11.09.2019 - 09:26 Uhr
Zitat von Cosmo112
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
Zitat von Danjo88
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Bin ich komplett bei dir.
Würde sogar noch Brandt in diese Überlegungen miteinbeziehen. Ein Spieler,der jahrelang sein Potential andeutet aber den ich wegen seiner enorm schwankenden Leistungen auf der Außenbahn zusammen mit seinem oft laschen Auftreten auf dem Platz (Defensivverhalten,Körpersprache)nie als Pflichttransfer angesehen habe. Bis zur letzten Rückrunde. Seine Leistungen in der Zentrale zusammen mit seiner AK waren natürlich ein Brett.
Aber ich habe mich direkt im Mai gefragt,wie der in ein 4231 passen soll,wenn Reus dogmatisch auf der 10
spielt. In denglisch heruntergebrochen: Brandt wegen der AK als No-Brainer aber auch systeminkompatibles Nice to have?
Die Frage wurde bisher nicht beantwortet,auch wenn die Spielzeit natürlich noch sehr jung ist.
Auch wenn Brandt jetzt branchenüblich herunterbetet,dass es ihm egal ist,wo er spielt etc.( interview im Kicker) wüsste ich schon gerne,was ihm bei der Unterschrift so erzählt wurde.
Bei Brandt sehe ich es nicht so, da ich schon finde, dass er uns einen Mehrwert liefern kann.
Das Problem welches ich hier sehe ist dabei nicht Brandt selbst, sondern viel mehr Reus bzw. Favre.
Würde Favre mal davon abrücken, Reus permanent auf der 10er-Position einzusetzen und ihn wieder auf LA stellen, wo er m.M.n. kein Stück an Mehrwert für die Mannschaft verliert, aber wir insgesamt dadurch, dass Brandt dann auf der 10 spielen kann, die Mannschaft nochmal an Qualität gewinnt, dann finde ich Brandt sogar wirklich als einen echten No-Brainer und daher als sehr guten Transfer.
Denn im Gegensatz zu Schulz und auch Hummels, ist Brandt mit seinen 23 Jahren immer noch sehr jung und entwicklungsfähig, sodass man hier zum einen noch mal einen ordentlichen Schritt erwarten darf und zum anderen, sollte es nicht klappen (was ich nicht hoffe und wovon ich auch nicht ausgehe), er noch einen sehr guten Wiederverkaufswert besitzt. Zumal wir ihn ja durch die AK bereits unter Marktwert bekommen haben, während wir bei den anderen Spielern schon ein Stück weit über Marktwert bezahlt haben.
Alles in allem muss man festhalten bzw. ist das meine Meinung, sind von den 5 Transfers in diesen Sommer nur zwei Transfers wirklich sinnvoll gewesen. Das ist zum einen, wie bereits angesprochen Brandt und zum anderen Morey, da das was ich von ihm bisher in der Vorbereitung gesehen habe, sehr vielversprechend war und er durchaus das Problem, welches wir auf RV haben, zukünftig lösen kann. Wichtig ist halt nur, dass er, wenn er wieder fit ist, auch die nötigen Spielanteile für seine Entwicklung erhält, dann könnte ich mir vorstellen, dass Morey mal wieder so ein Königstransfer sein könnte, wie es z.B. mit Sancho einer war.
Bei Hazard bin ich immer noch zwiegespalten bzgl. des Mehrwerts für den Kader. Die ersten Auftritte von ihm in schwarz-gelb waren sehr ordentlich, wenn auch keineswegs überragend. Ich sehe ihn da schon vom Kadermehrwert ungefähr auf einem Level wie Guerreiro, weshalb ich mir noch nicht sicher bin, inwiefern der Transfer nachhaltig Sinn ergibt, sollte Guerreiro seinen Vertrag jetzt auch noch bei uns verlängern.
Zu den anderen beiden Transfer habe ich ja bereits etwas geschrieben.
Wie gesagt, man sollte mit einem vorschnellen Urteil noch warten, aber das Problem ist halt, wenn jetzt schon die ersten Berichte auftauchen, dass 2 der 5 Neuzugänge nicht wirklich Favre's Wunsch waren und das halte ich auch für gar nicht so weit hergeholt, auch wenn man solche Berichte immer mit Vorsicht genießen muss, dann wird mir schon ein bisschen mulmig in der Magengegend, wie es denn zukünftig weiter gehen wird.
Einen Blick voraus, auf das Transferfenster im kommenden Sommer, will ich eigentlich auch noch gar nicht machen, weil mir da echt übles schwant, bei den ganzen personellen Fragezeichen, die sich da auftun werden und den ohnehin noch offenen Kaderbaustellen.
11.09.2019 - 09:29 Uhr
Zitat von Danjo88
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Ich bin in den meisten Abschnitten voll bei dir, auch wenn denke ich klar ist, dass ich zu Hummels und Schulz eine härtere Einstellung habe. In einem Absatz muss ich aber widersprechen. Das waren im Sommer keine Scouting Transfers! Was willst du denn bei Hummels, Hazard, Brandt und Schulz noch scouten? Das sind Spieler, die man mindestens 2x im Jahr live beim BVB zu sehen bekommt und das seit Jahren! Da wird man nicht mehr viel Input von der Scoutingabteilung bekommen bzw. suchen, wenn man solche Transfers abwickelt, weil man selbst ein gutes Bild von den Spielern haben wird.
Seit Klopp weg ist, macht Zorc jedenfalls immer wieder Fehler, die teils heftig sind. Das liegt für mich vor allem darin begründet, dass man keine so richtig klare Ideologie verfolgt, was sich letztendlich auch in der Trainerwahl ausdrückt. Wobei selbst Klopps letzte Saison gezeigt hat, dass man auch mit Klopp die vorhandene Ideologie nicht mehr perfekt umsetzen konnte, die sich im Vergleich zu den Meisterjahren aber auch schon deutlich weiterentwickelt hatte - weil es nötig war und nach wie vor nötig ist. So grob hat man denke ich schon eine Vorstellung davon, was man sehen will und wohin die Mannschaft kommen soll, aber wie man dort mit aller Konsequenz hinkommt, erschließt sich mir nicht. Denn die Transfers sind widersprüchlich, mal von individueller Qualität getrieben, mal durch bestimmte spielerische Qualitäten, mal durch romantische Gedanken, weil durch Watzkes Sehnsucht nach seinen verlorenen Söhnen auch nochmal eine Unwucht in die Transferpolitik reinkommt - ich bin mir da manchmal jedenfalls auch nicht so sicher, wie sehr Zorc da wirklich dahinter steht, weswegen es nicht nur die Trainer sind, von denen man Gerüchte hört, dass sie mit dem ein oder anderen Spielertyp nichts anfangen können.
Dadurch entsteht in meinen Augen ein gefährlicher Mix in der Mannschaft, bei dem nicht alle an einem Strang ziehen, sondern zu unterschiedliche Richtungen vorgegeben werden, was möglich ist. Je nachdem, welche Richtung dann in der nächsten Transferperiode mehr Gewicht bekommt, geht es dann eben erfolgreicher oder weniger erfolgreich weiter, weil man keine in sich gefestigte Truppe mit einheitlicher Ideologie hat, sodass die Ideologie sich schnell in verschiedenste Richtungen entwickeln kann, je nachdem wie viele Spieler welcher Richtung folgen. So werden aber im besten Fall 2-3 gute Transfers von 1-2 schlechten Transfers direkt wieder ausgebremst - ob kurz- oder mittelfristig, in jedem Fall aber langfristig -, woran man in meinen Augen aber selbst schuld ist, da man es oft besser wissen kann.
Man sieht sicher nicht immer in die Köpfe der Spieler, was für mich oft genug dann auch das Risiko ausmacht, aber man sieht zumindest, was genau Spieler leisten können, wenn alles passt und welche Risiken man auf rein sportlicher Seite hat. Diese Risiken werden mir zu häufig übergangen, weil man zu wissen glaubt - eher hofft -, dass Spieler es eigentlich ja besser können oder noch Restpotenziale da sein müssen, die aber oft genug recht irrational wirken, weil die Spieler sehr vieles verbessern müssten, obwohl sie nicht mehr im Talentalter sind. Oder es werden softere Kriterien herangeführt, wie Passfarbe, Rang auf der Position innerhalb der Liga, Erfahrung oder ähnliches stark aufgebauscht, obwohl das für den Fit in eine Ideologie komplett zweitrangig ist. Manchmal (wie bei Yarmolenko, der sich jetzt beschwert) kommt sogar alles zusammen.
Das ändert nichts daran, dass Zorc insgesamt einen guten Job macht, aber ich denke, dass er besser sein könnte, da viele Risiken vorab bekannt sind, aber dennoch übergangen werden. Dabei ist dann auch häufig noch viel Geld involviert, was die Risiken nicht kleiner macht, sodass man sich über kurz oder lang selbst zurückwirft, je eher die Risiken durchbrechen, was sie leider meist auch tun. Auch darin ist ein großer Teil der Fluktuation enthalten, was zusammen mit der erfolgsbedingten - nicht zu verhindernden - Fluktuation nicht unkritisch ist, weil so natürlich kaum mal das volle Potenzial der Einnahmen aus diesen Transfers zur Verfügung steht. Ich würde mir daher wünschen, wenn man konsistenter arbeitet und man insgesamt mehr der Scouting Abteilung vertrauen würde, die mir insgesamt gut aufgestellt scheint, selbst wenn da auch so mancher Transfer am Ende nicht das gebracht hat, was man sich erhoffte - wie gesagt: man sieht oft genug nicht in die Köpfe (auch nicht in die der Trainer). Das finanzielle Risiko bei diesen Transfers war aber meist gleich 0 und ich würde wirklich gerne mal wissen, was passieren würde, wenn man das Budget für Transfers der Scouting Abteilung nicht so stark verknappen würde, wie man das mit teils jahrelang auf der Liste stehenden Spielern oder Rückkehrer in den letzten 3-4 Jahren immer wieder gemacht hat.
Die - mindestens - transferpolitisch unterstützte Euphorie und was die selbst gesteckten Ziele für den Verein und die Transferpolitik bedeuten, mal ganz ausgelassen. Favre sowieso, da auch er nicht nur wegen des Kaders nicht umgesetzt bekommt, was er bei seiner Antritts PK ursprünglich mal wollte. Daher geht es nicht darum, dass man den Kader für den Trainer aufstellt, sondern einen Kader hat, der von einem Trainer unabhängig einer Ideologie folgt, die erfolgversprechend ist (sowohl was schönen, attraktiven Fussball also auch Ergebnisse - und da geht es nicht direkt um Meisterschaften, da man finanziell trotzdem Restriktionen hat - betrifft). Es geht auch nicht darum nur noch perfekte Transfers zu machen. Das ist unmöglich, aber Transfers die in eine Reihe passen oder am Ende zumindest die richtigen Puzzleteile für ein und dasselbe Puzzle bereitgestellt werden und nicht aus verschiedenen - das Zusammensetzen muss dann weitestgehend der Trainer übernehmen und erst dann zeigt sich letztendlich auch, ob das Puzzle auch noch schön ist oder nicht ...
Edit: noch zur Bewertung des Gerüchts um Hummels und Diallo. Man sollte sich nochmal ein Jahr zurückversetzen und bedenken, wie sehr Favre sich für Diallo eingesetzt hat und welche Konkurrenz sowie welche Hindernisse dabei überwunden werden mussten, damit Diallo beim BVB aufschlägt. Das Gerücht, dass Favre lieber mit Diallo weitergemacht hätte, halte ich daher für plausibel und somit auch den Rest des Gerüchts ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 11.09.2019 um 09:33 Uhr bearbeitet
11.09.2019 - 09:48 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich bin in den meisten Abschnitten voll bei dir, auch wenn denke ich klar ist, dass ich zu Hummels und Schulz eine härtere Einstellung habe. In einem Absatz muss ich aber widersprechen. Das waren im Sommer keine Scouting Transfers! Was willst du denn bei Hummels, Hazard, Brandt und Schulz noch scouten? Das sind Spieler, die man mindestens 2x im Jahr live beim BVB zu sehen bekommt und das seit Jahren! Da wird man nicht mehr viel Input von der Scoutingabteilung bekommen bzw. suchen, wenn man solche Transfers abwickelt, weil man selbst ein gutes Bild von den Spielern haben wird.
Seit Klopp weg ist, macht Zorc jedenfalls immer wieder Fehler, die teils heftig sind. Das liegt für mich vor allem darin begründet, dass man keine so richtig klare Ideologie verfolgt, was sich letztendlich auch in der Trainerwahl ausdrückt. Wobei selbst Klopps letzte Saison gezeigt hat, dass man auch mit Klopp die vorhandene Ideologie nicht mehr perfekt umsetzen konnte, die sich im Vergleich zu den Meisterjahren aber auch schon deutlich weiterentwickelt hatte - weil es nötig war und nach wie vor nötig ist. So grob hat man denke ich schon eine Vorstellung davon, was man sehen will und wohin die Mannschaft kommen soll, aber wie man dort mit aller Konsequenz hinkommt, erschließt sich mir nicht. Denn die Transfers sind widersprüchlich, mal von individueller Qualität getrieben, mal durch bestimmte spielerische Qualitäten, mal durch romantische Gedanken, weil durch Watzkes Sehnsucht nach seinen verlorenen Söhnen auch nochmal eine Unwucht in die Transferpolitik reinkommt - ich bin mir da manchmal jedenfalls auch nicht so sicher, wie sehr Zorc da wirklich dahinter steht, weswegen es nicht nur die Trainer sind, von denen man Gerüchte hört, dass sie mit dem ein oder anderen Spielertyp nichts anfangen können.
Dadurch entsteht in meinen Augen ein gefährlicher Mix in der Mannschaft, bei dem nicht alle an einem Strang ziehen, sondern zu unterschiedliche Richtungen vorgegeben werden, was möglich ist. Je nachdem, welche Richtung dann in der nächsten Transferperiode mehr Gewicht bekommt, geht es dann eben erfolgreicher oder weniger erfolgreich weiter, weil man keine in sich gefestigte Truppe mit einheitlicher Ideologie hat, sodass die Ideologie sich schnell in verschiedenste Richtungen entwickeln kann, je nachdem wie viele Spieler welcher Richtung folgen. So werden aber im besten Fall 2-3 gute Transfers von 1-2 schlechten Transfers direkt wieder ausgebremst - ob kurz- oder mittelfristig, in jedem Fall aber langfristig -, woran man in meinen Augen aber selbst schuld ist, da man es oft besser wissen kann.
Man sieht sicher nicht immer in die Köpfe der Spieler, was für mich oft genug dann auch das Risiko ausmacht, aber man sieht zumindest, was genau Spieler leisten können, wenn alles passt und welche Risiken man auf rein sportlicher Seite hat. Diese Risiken werden mir zu häufig übergangen, weil man zu wissen glaubt - eher hofft -, dass Spieler es eigentlich ja besser können oder noch Restpotenziale da sein müssen, die aber oft genug recht irrational wirken, weil die Spieler sehr vieles verbessern müssten, obwohl sie nicht mehr im Talentalter sind. Oder es werden softere Kriterien herangeführt, wie Passfarbe, Rang auf der Position innerhalb der Liga, Erfahrung oder ähnliches stark aufgebauscht, obwohl das für den Fit in eine Ideologie komplett zweitrangig ist. Manchmal (wie bei Yarmolenko, der sich jetzt beschwert) kommt sogar alles zusammen.
Das ändert nichts daran, dass Zorc insgesamt einen guten Job macht, aber ich denke, dass er besser sein könnte, da viele Risiken vorab bekannt sind, aber dennoch übergangen werden. Dabei ist dann auch häufig noch viel Geld involviert, was die Risiken nicht kleiner macht, sodass man sich über kurz oder lang selbst zurückwirft, je eher die Risiken durchbrechen, was sie leider meist auch tun. Auch darin ist ein großer Teil der Fluktuation enthalten, was zusammen mit der erfolgsbedingten - nicht zu verhindernden - Fluktuation nicht unkritisch ist, weil so natürlich kaum mal das volle Potenzial der Einnahmen aus diesen Transfers zur Verfügung steht. Ich würde mir daher wünschen, wenn man konsistenter arbeitet und man insgesamt mehr der Scouting Abteilung vertrauen würde, die mir insgesamt gut aufgestellt scheint, selbst wenn da auch so mancher Transfer am Ende nicht das gebracht hat, was man sich erhoffte - wie gesagt: man sieht oft genug nicht in die Köpfe (auch nicht in die der Trainer). Das finanzielle Risiko bei diesen Transfers war aber meist gleich 0 und ich würde wirklich gerne mal wissen, was passieren würde, wenn man das Budget für Transfers der Scouting Abteilung nicht so stark verknappen würde, wie man das mit teils jahrelang auf der Liste stehenden Spielern oder Rückkehrer in den letzten 3-4 Jahren immer wieder gemacht hat.
Die - mindestens - transferpolitisch unterstützte Euphorie und was die selbst gesteckten Ziele für den Verein und die Transferpolitik bedeuten, mal ganz ausgelassen. Favre sowieso, da auch er nicht nur wegen des Kaders nicht umgesetzt bekommt, was er bei seiner Antritts PK ursprünglich mal wollte. Daher geht es nicht darum, dass man den Kader für den Trainer aufstellt, sondern einen Kader hat, der von einem Trainer unabhängig einer Ideologie folgt, die erfolgversprechend ist (sowohl was schönen, attraktiven Fussball also auch Ergebnisse - und da geht es nicht direkt um Meisterschaften, da man finanziell trotzdem Restriktionen hat - betrifft). Es geht auch nicht darum nur noch perfekte Transfers zu machen. Das ist unmöglich, aber Transfers die in eine Reihe passen oder am Ende zumindest die richtigen Puzzleteile für ein und dasselbe Puzzle bereitgestellt werden und nicht aus verschiedenen - das Zusammensetzen muss dann weitestgehend der Trainer übernehmen und erst dann zeigt sich letztendlich auch, ob das Puzzle auch noch schön ist oder nicht ...
Edit: noch zur Bewertung des Gerüchts um Hummels und Diallo. Man sollte sich nochmal ein Jahr zurückversetzen und bedenken, wie sehr Favre sich für Diallo eingesetzt hat und welche Konkurrenz sowie welche Hindernisse dabei überwunden werden mussten, damit Diallo beim BVB aufschlägt. Das Gerücht, dass Favre lieber mit Diallo weitergemacht hätte, halte ich daher für plausibel und somit auch den Rest des Gerüchts ...
Zitat von Danjo88
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Da ich es ja gestern bereits im Ehemaligen-Thread geschrieben hatte, wollte ich darauf noch einmal im Transferpolitik-Thread Bezug nehmen.
Es ging ja um die Aussagen von Yarmolenko, dass dieser mit der Art und Weise wie er "abserviert" wurde nicht glücklich war und das es zuletzt häufig zu Transfer-Missverständnissen kam und Yarmolenko dementsprechend nicht der einzige Spieler ist, der wir nach kürzester Zeit wieder "vom Hof gejagt" haben.
Man kann doch zuletzt, vor allem seit dem Weggang von Klopp, erkennen, dass wir mittlerweile einige Probleme haben, was das Scouting angeht. Man bekommt mittlerweile mehr und mehr das Gefühl, dass mehr nach Namen und weniger nach Fit für den Kader die Spieler verpflichtet wurden.
Nun gibt es wohl in der SportBild einen Bericht, diese Seite nimmt Bezug darauf, dass sowohl Hummels als auch Schulz nicht wirklich Wunschspieler von Favre waren und er da wieder einen Kompromiss eingehen musste.
http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/medien-favre-mit-vorbehalten-gegen-hummels_108916
Das kommt jetzt zwar nicht gerade überraschend, da gerade bei Hummels relativ schnell klar war, dass es wieder eine Art Nostalgie-Transfer war, wie bei Götze damals. Ich sehe den Transfer von Hummels zwar nicht so extrem kritisch, da er durchaus einige Dinge mitbringt, die uns helfen könnten, wenngleich sein Geschwindigkeitsdefizit natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor ist und auch die Tatsache, dass er bereits 30 ist und wir mit Ablöse + Gehalt ein Gesamtpaket von rund 60 Mio. für ihn geschnürt haben, bei mir nicht gerade Jubelstürme auslöst.
Bei Schulz hingegen war ich sogar noch ein bisschen skeptischer, ob dieser zu uns passen würde. Zwar sind erst wenige Spieltage bisher gespielt, aber die Tatsache, dass Favre ihn bereits am 3. Spieltag aus der Startelf gekegelt hat, zeigt mir schon, dass er nicht vollends mit Schulz zufrieden zu sein scheint. Irgendwie passt er vom Spielertyp einfach nicht wirklich in unser System rein und sehe da auch zukünftig größere Probleme auf uns zukommen.
Schulz hat auch immerhin rund 25 Mio. Ablöse gekostet und ich werde bei ihm irgendwie das Gefühl nicht los, dass auch er am Ende eines dieser teuren Transfer-Missverständnisse werden könnte.
Wie gesagt, es ist aktuell noch zu früh darüber zu urteilen, aber wenn jetzt schon die ersten Berichte aufkommen, dass Schulz nicht wirklich der Wunschspieler von Favre war, dann ist das keine wirklich gute Grundlage dafür, dass es optimal verläuft.
Natürlich ist es falsch sich bei der Transferstrategie zu sehr auf die Wünsche des Trainers zu versteifen, da man, gerade bei Favre nie weiß, wie lange dieser noch im Verein ist und wenn man die Mannschaft zu sehr nach den Wünschen des Trainers zusammenstellt, wird es für den Nachfolger umso schwieriger. Dennoch sollte man zusehen, dass man, wenn man ein Konzept verfolgt und dieses auch mit dem Trainer abgestimmt ist, so scoutet und auch Spieler kauft, dass es den Kader abrundet bzw. der Kader in sich homogen wirkt.
Dieses Gefühl habe ich aber aktuell an einigen Stellen einfach nicht. Natürlich haben wir massig Qualität im Kader und ich will auch Schulz die Qualität nicht absprechen. Aber es wirkt dennoch so, dass es nicht wirklich zusammen passt und da muss man in Zukunft m.M.n. bei Scouting wieder vermehrt das Augenmerk auf Spieler legen, die vom Profil her besser ins System bzw. Konzept passen. Da mag dann zwar der ein oder andere eher unbekannte Name dabei sein, aber das hat unter Klopp auch niemanden gestört, da es mannschaftlich einfach besser zusammengepasst hat und später aus vielen dieser No-Names Topspieler geworden sind.
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber ich sehe das mittlerweile schon sehr kritisch, da man nicht jedes Mal das Glück hat einen Dembele, Pulisic oder Sancho im Kader zu haben, mit deren Verkäufen man so viel Geld einnimmt, dass diese ganzen Transfer-Missverständnisse, wo man durchaus einen ordentlichen Verlust zu verbuchen hatte, da für das Geld welches man bezahlt hat, der sportliche Mehrwert einfach zu selten gegeben war, ein Stück weit überstrahlt und es auf den ersten Blick so aussieht, als würde man transferpolitisch nahezu alles richtig machen, was keineswegs der Fall ist.
Ich bin in den meisten Abschnitten voll bei dir, auch wenn denke ich klar ist, dass ich zu Hummels und Schulz eine härtere Einstellung habe. In einem Absatz muss ich aber widersprechen. Das waren im Sommer keine Scouting Transfers! Was willst du denn bei Hummels, Hazard, Brandt und Schulz noch scouten? Das sind Spieler, die man mindestens 2x im Jahr live beim BVB zu sehen bekommt und das seit Jahren! Da wird man nicht mehr viel Input von der Scoutingabteilung bekommen bzw. suchen, wenn man solche Transfers abwickelt, weil man selbst ein gutes Bild von den Spielern haben wird.
Seit Klopp weg ist, macht Zorc jedenfalls immer wieder Fehler, die teils heftig sind. Das liegt für mich vor allem darin begründet, dass man keine so richtig klare Ideologie verfolgt, was sich letztendlich auch in der Trainerwahl ausdrückt. Wobei selbst Klopps letzte Saison gezeigt hat, dass man auch mit Klopp die vorhandene Ideologie nicht mehr perfekt umsetzen konnte, die sich im Vergleich zu den Meisterjahren aber auch schon deutlich weiterentwickelt hatte - weil es nötig war und nach wie vor nötig ist. So grob hat man denke ich schon eine Vorstellung davon, was man sehen will und wohin die Mannschaft kommen soll, aber wie man dort mit aller Konsequenz hinkommt, erschließt sich mir nicht. Denn die Transfers sind widersprüchlich, mal von individueller Qualität getrieben, mal durch bestimmte spielerische Qualitäten, mal durch romantische Gedanken, weil durch Watzkes Sehnsucht nach seinen verlorenen Söhnen auch nochmal eine Unwucht in die Transferpolitik reinkommt - ich bin mir da manchmal jedenfalls auch nicht so sicher, wie sehr Zorc da wirklich dahinter steht, weswegen es nicht nur die Trainer sind, von denen man Gerüchte hört, dass sie mit dem ein oder anderen Spielertyp nichts anfangen können.
Dadurch entsteht in meinen Augen ein gefährlicher Mix in der Mannschaft, bei dem nicht alle an einem Strang ziehen, sondern zu unterschiedliche Richtungen vorgegeben werden, was möglich ist. Je nachdem, welche Richtung dann in der nächsten Transferperiode mehr Gewicht bekommt, geht es dann eben erfolgreicher oder weniger erfolgreich weiter, weil man keine in sich gefestigte Truppe mit einheitlicher Ideologie hat, sodass die Ideologie sich schnell in verschiedenste Richtungen entwickeln kann, je nachdem wie viele Spieler welcher Richtung folgen. So werden aber im besten Fall 2-3 gute Transfers von 1-2 schlechten Transfers direkt wieder ausgebremst - ob kurz- oder mittelfristig, in jedem Fall aber langfristig -, woran man in meinen Augen aber selbst schuld ist, da man es oft besser wissen kann.
Man sieht sicher nicht immer in die Köpfe der Spieler, was für mich oft genug dann auch das Risiko ausmacht, aber man sieht zumindest, was genau Spieler leisten können, wenn alles passt und welche Risiken man auf rein sportlicher Seite hat. Diese Risiken werden mir zu häufig übergangen, weil man zu wissen glaubt - eher hofft -, dass Spieler es eigentlich ja besser können oder noch Restpotenziale da sein müssen, die aber oft genug recht irrational wirken, weil die Spieler sehr vieles verbessern müssten, obwohl sie nicht mehr im Talentalter sind. Oder es werden softere Kriterien herangeführt, wie Passfarbe, Rang auf der Position innerhalb der Liga, Erfahrung oder ähnliches stark aufgebauscht, obwohl das für den Fit in eine Ideologie komplett zweitrangig ist. Manchmal (wie bei Yarmolenko, der sich jetzt beschwert) kommt sogar alles zusammen.
Das ändert nichts daran, dass Zorc insgesamt einen guten Job macht, aber ich denke, dass er besser sein könnte, da viele Risiken vorab bekannt sind, aber dennoch übergangen werden. Dabei ist dann auch häufig noch viel Geld involviert, was die Risiken nicht kleiner macht, sodass man sich über kurz oder lang selbst zurückwirft, je eher die Risiken durchbrechen, was sie leider meist auch tun. Auch darin ist ein großer Teil der Fluktuation enthalten, was zusammen mit der erfolgsbedingten - nicht zu verhindernden - Fluktuation nicht unkritisch ist, weil so natürlich kaum mal das volle Potenzial der Einnahmen aus diesen Transfers zur Verfügung steht. Ich würde mir daher wünschen, wenn man konsistenter arbeitet und man insgesamt mehr der Scouting Abteilung vertrauen würde, die mir insgesamt gut aufgestellt scheint, selbst wenn da auch so mancher Transfer am Ende nicht das gebracht hat, was man sich erhoffte - wie gesagt: man sieht oft genug nicht in die Köpfe (auch nicht in die der Trainer). Das finanzielle Risiko bei diesen Transfers war aber meist gleich 0 und ich würde wirklich gerne mal wissen, was passieren würde, wenn man das Budget für Transfers der Scouting Abteilung nicht so stark verknappen würde, wie man das mit teils jahrelang auf der Liste stehenden Spielern oder Rückkehrer in den letzten 3-4 Jahren immer wieder gemacht hat.
Die - mindestens - transferpolitisch unterstützte Euphorie und was die selbst gesteckten Ziele für den Verein und die Transferpolitik bedeuten, mal ganz ausgelassen. Favre sowieso, da auch er nicht nur wegen des Kaders nicht umgesetzt bekommt, was er bei seiner Antritts PK ursprünglich mal wollte. Daher geht es nicht darum, dass man den Kader für den Trainer aufstellt, sondern einen Kader hat, der von einem Trainer unabhängig einer Ideologie folgt, die erfolgversprechend ist (sowohl was schönen, attraktiven Fussball also auch Ergebnisse - und da geht es nicht direkt um Meisterschaften, da man finanziell trotzdem Restriktionen hat - betrifft). Es geht auch nicht darum nur noch perfekte Transfers zu machen. Das ist unmöglich, aber Transfers die in eine Reihe passen oder am Ende zumindest die richtigen Puzzleteile für ein und dasselbe Puzzle bereitgestellt werden und nicht aus verschiedenen - das Zusammensetzen muss dann weitestgehend der Trainer übernehmen und erst dann zeigt sich letztendlich auch, ob das Puzzle auch noch schön ist oder nicht ...
Edit: noch zur Bewertung des Gerüchts um Hummels und Diallo. Man sollte sich nochmal ein Jahr zurückversetzen und bedenken, wie sehr Favre sich für Diallo eingesetzt hat und welche Konkurrenz sowie welche Hindernisse dabei überwunden werden mussten, damit Diallo beim BVB aufschlägt. Das Gerücht, dass Favre lieber mit Diallo weitergemacht hätte, halte ich daher für plausibel und somit auch den Rest des Gerüchts ...
Ich wollte mit dem Scouting nicht explizit darauf ansprechen, dass man Spieler wie Hummels, Schulz, Hazard und Brandt wochen- oder monatelang beobachten muss, um zu wissen was sie können, sondern viel mehr auf das Scouting bzgl. der Kaderbaustellen und wie man dies zu schließen vermag.
Wenn ich also nach einem LV scoute und mir dabei dann ein Schulz vor die Füße fällt und diesen dann auch noch verpflichte, weil man glaubt, dass 25 Mio. ein Schnäppchen in der heutige Zeit sind und er ja schließlich ein deutscher Nationalspieler ist, dann finde ich, dass das Scouting verfehlt wurde, da Schulz eben kein Schnäppchen ist, da mir für die 25 Mio., die er gekostet hat, einfach noch zu viel fehlt, um der passende LV für uns zu sein.
Dass man in den seltensten Fällen den perfekt passenden Spieler bekommt, ist mir auch klar und oftmals geht es dann in einem Ablösebereich, indem sich Mannschaften wie Real, Barca, ManCity, Liverpool und Co. bewegen und wo wir definitiv raus sind. Aber wenn man schon einen LV holt, der so wenig zu unser Spiel passt, wie es m.M.n. Schulz tut, dann muss man dafür keine 25 Mio. verbrennen. Solche Spieler gibt es auch schon weitaus günstiger.
Weshalb ich mich mittlerweile auch immer mehr sträube zu denken: "Boah, der Spieler war teuer und ist auch noch Nationalspieler, der muss bzw. wird schon reinpassen und bei uns seine Leistung bringen."
Dem ist einfach nicht der Fall, da wir zuletzte mit Yarmolenko, Schürrle, Götze, Philipp und Diallo einige sehr teure Transfers (20+ Mio.) hatten, von denen aktuell nur noch Götze bei uns ist und der spielt bisher auch kaum bis gar keine Rolle und dürfte uns wohl zum Ende der Saison verlassen. Bei den anderen genannten Spieler war es so, dass sie wie im Fall Yarmolenko und Diallo bereits nach einer Saison keine Rolle mehr gespielt haben und bei Philipp und Schürrle nach zwei Saisons. Wenn ich Spieler hole, die sich in einem solchen Ablösebereich befinden, dann erwarte ich mir eigentlich einen sportlichen Mehrwert über mehrere Saisons hinweg. Da dies aber bei keinen dieser Spieler, bei Philipp und Diallo evtl. noch z.T. der Fall war, muss man die Transferpolitik und da gehört das Scouting nach Neuverpflichtungen für bestimmte Kaderbaustellen definitiv kritisieren.
Natürlich will ich da nicht Zorc's über Jahre hinweg großartige Arbeit komplett in Frage stellen, da er auch viel mehr Top-Transfers gelandet hat, die uns im Nachhinein mit ihren Abgängen sogar ein Stück weit saniert haben, aber gerade was die letzten 3-4 Jahre angeht, waren da doch eine sehr große Menge an teuren Transfer-Missverständnissen dabei, die wie bereits angesprochen von solchen Transfers wie Dembele und Sancho überstrahlt wurden, aber keineswegs unter den Tisch gekehrt werden dürfen, da du es ja bereits geschrieben hast, dass durch diese Transfers eben auch sehr viel Geld und somit Potenziale für wirkliche Kaderverstärkungen verbrannt wurden.
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