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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14561
05.09.2019 - 15:49 Uhr
Im Grunde genommen müssen wir jetzt darauf hoffen, dass aus Guerreiro und Götze mindestens einer verlängert, wie ich das sehe. Ein Transfer im Winter bringt uns wahrscheinlich kaum noch etwas ein, zudem ist dann der Markt für Eratz sehr eng und wenn uns beide ohne Ablöse einzubringen verlassen, haben wir im nächsten Sommer Spaß.

Mit Sanchos und Hakimis Abgang darf man rechnen, inwiefern Piszczek dann noch kann und will, werden wir sehen und wenn dann noch Guerreiro und Götze dazu kommen, fallen uns bis zu 5 potentielle Kandidaten für den Spieltagskader weg, von denen nur einer Ablöse bringen wird.

Was wiederrum Sancho angeht, sind mit außerdem die hier gehandelten Zahlen von bis zu 150 Millionen viel zu optimistisch angesetzt, da schwingt noch der Hype wegen des Dembélé-Transfers mit, der sich so aber wahrscheinlich nicht wiederholen lassen wird.
Bei einem Jahr Restvertrag und mehr oder minder dem Zwang zu verkaufen (auch im Hinblick auf die Kaderbaustellen des nächsten Jahres) und gemessen an dem Erlös aus dem Pulisic-Transfer, der der Sachlage in diesem Fall, wie ich meine deutlich näher kommt, als die Causa Dembélé, würde ich in Sachen Sancho mit einem Erlös von vielleicht 80 oder 100 Millionen rechnen, nicht mehr. Und die wird man dann auch nur zum Teil reinivestieren können, wegen Steuern usw.

Müssen wir davon 3 größere Kaliber oder gar mehr holen, würde ich nicht unbedingt damit rechnen, dass die Einnahmen aus einem potentiellen Sancho-Transfer dafür ausreichen. Da wird man, denke ich zuschießen müssen, was bedeutet weniger Möglichkeiten reserven Aufzubauen und weniger Möglichkeite in Sachen Gehaltsetat.


Deswegen möchte ich dem Zorc/Watzke für diese Transferperiode, obwohl ich in der Regel durchaus auf ihrer Linie bin ein eher gemischtes Zeugnis ausstellen:

Ich halte viel von den Zugängen im Besonderen Brandt Schulz und Hummels, das waren mMn sehr starke Transfers, Hazard müssen wir abwarten. Bei den erfolgten Abgängen bin ich so auch ganz einverstanden, da hat man geleistet, was man konnte. Diallo ist etwas schade, aber Hummels entschädigt mMn schon dafür, die Stimmung gegen Rückholaktionen in diesem Forum kann ich nicht nachvollziehen. Bisher haben die bis auf Götze, der sich dem im letzten halbe Jahr aber angenähert hat, durchaus das gebracht, was man von der Rückkehr im jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten durfte.


Mit den Fällen Götze und Guerreiro, so wie mit der Thematik Stürmer, bin ich dieses mal aber ganz entschieden nicht d'accord.

Einmal empfinge ich den potentiellen Leistungsabfall zwischen Alcácer und Götze als Mittelsürmer als zu groß, zum anderen, selbst wenn ich das nicht täte, ergibt sich hier aus den unklaren Vertragsverhältnissen ein Problem, denn wenn man Götze so einplant und nicht nachlegt, kann man ihn im Falle einer nicht erfolgenden Verländerung auch im Winter nicht so einfach abgeben und das schränkt unsere Optionen ein, mMn in ungesunder Weise.
Natürlich konnte man Götze und Guerreiro nicht zwingen zu verlängern, aber man hätte ihnen eine deadline für eine Entscheidungsfindung für oder gegen eine Verlängerung setzen können und idealer Weise so, dass es möglich gewesen wäre zu reagieren.

Der von mir favorisierte Weg wäre gewesen, hier Druck aufzubauen und bei Nichtverlängerung im Besonderen Götzes, Geld in die Hand zu nehmen und noch eine Alternative für den Sturm nachzulegen um Götze dort nicht mehr zu benötigen.
Dann wäre das weitere Anliegen gewesen, dadurch eine Wechsel Guerreiros oder Götzes oder beider zu forcieren, in Götzes Fall auch zum Winter hin zu ermöglichen um Einnahmen für Ersatz sicher zu stellen und in Götzes Fall, den Gehaltsetat zu entlasten.


So wie es jetzt gelaufen ist, haben wir in Sachen Guerreiro und Götze nur noch sehr eingeschränkre Möglichkeiten. Wir müssen entweder auf die Verlängerung von einem oder beiden (aber an letzteres glaube ich nicht) hoffen oder darauf Guerriero im Winter zu ordentlichen Konditionen losschlagen zu können.
Bei Götze, könnte sich das bei seiner Rolle als zweitem Stürmer als problematisch erweisen, denn sollte, was wir nicht hoffen wollen, Alcácer sich zum Winter hin schwerer verletzen, ist Götze unsere einzige eingespielte Sturmalternative und dann sind wir in Sachen Möglichkeit eines Transfers gegebenenfalls, auf gut deutsch gesagt angeschissen.


Das war in Sachen Transferpolitik in meinen Augen in diesem Sommer so zu spekulativ und dass man auf Guerreiro und Götze keinen weiteren Druck ausgeübt, im Sturm für keine Alternative gesorgt hat, empfinde ich persönlich als mittelschweres Versäumnis. Hoffen wir, dass uns das nicht im Winter oder im nächsten Sommer auf die Füße fällt, in der Hand des Vereins liegt das, wie ich es sehe jetzt nicht mehr.
BVB - Transferpolitik |#14562
05.09.2019 - 15:58 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Im Grunde genommen müssen wir jetzt darauf hoffen, dass aus Guerreiro und Götze mindestens einer verlängert, wie ich das sehe. Ein Transfer im Winter bringt uns wahrscheinlich kaum noch etwas ein, zudem ist dann der Markt für Eratz sehr eng und wenn uns beide ohne Ablöse einzubringen verlassen, haben wir im nächsten Sommer Spaß.

Mit Sanchos und Hakimis Abgang darf man rechnen, inwiefern Piszczek dann noch kann und will, werden wir sehen und wenn dann noch Guerreiro und Götze dazu kommen, fallen uns bis zu 5 potentielle Kandidaten für den Spieltagskader weg, von denen nur einer Ablöse bringen wird.

Was wiederrum Sancho angeht, sind mit außerdem die hier gehandelten Zahlen von bis zu 150 Millionen viel zu optimistisch angesetzt, da schwingt noch der Hype wegen des Dembélé-Transfers mit, der sich so aber wahrscheinlich nicht wiederholen lassen wird.
Bei einem Jahr Restvertrag und mehr oder minder dem Zwang zu verkaufen (auch im Hinblick auf die Kaderbaustellen des nächsten Jahres) und gemessen an dem Erlös aus dem Pulisic-Transfer, der der Sachlage in diesem Fall, wie ich meine deutlich näher kommt, als die Causa Dembélé, würde ich in Sachen Sancho mit einem Erlös von vielleicht 80 oder 100 Millionen rechnen, nicht mehr. Und die wird man dann auch nur zum Teil reinivestieren können, wegen Steuern usw.

Müssen wir davon 3 größere Kaliber oder gar mehr holen, würde ich nicht unbedingt damit rechnen, dass die Einnahmen aus einem potentiellen Sancho-Transfer dafür ausreichen. Da wird man, denke ich zuschießen müssen, was bedeutet weniger Möglichkeiten reserven Aufzubauen und weniger Möglichkeite in Sachen Gehaltsetat.


Deswegen möchte ich dem Zorc/Watzke für diese Transferperiode, obwohl ich in der Regel durchaus auf ihrer Linie bin ein eher gemischtes Zeugnis ausstellen:

Ich halte viel von den Zugängen im Besonderen Brandt Schulz und Hummels, das waren mMn sehr starke Transfers, Hazard müssen wir abwarten. Bei den erfolgten Abgängen bin ich so auch ganz einverstanden, da hat man geleistet, was man konnte. Diallo ist etwas schade, aber Hummels entschädigt mMn schon dafür, die Stimmung gegen Rückholaktionen in diesem Forum kann ich nicht nachvollziehen. Bisher haben die bis auf Götze, der sich dem im letzten halbe Jahr aber angenähert hat, durchaus das gebracht, was man von der Rückkehr im jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten durfte.


Mit den Fällen Götze und Guerreiro, so wie mit der Thematik Stürmer, bin ich dieses mal aber ganz entschieden nicht d'accord.

Einmal empfinge ich den potentiellen Leistungsabfall zwischen Alcácer und Götze als Mittelsürmer als zu groß, zum anderen, selbst wenn ich das nicht täte, ergibt sich hier aus den unklaren Vertragsverhältnissen ein Problem, denn wenn man Götze so einplant und nicht nachlegt, kann man ihn im Falle einer nicht erfolgenden Verländerung auch im Winter nicht so einfach abgeben und das schränkt unsere Optionen ein, mMn in ungesunder Weise.
Natürlich konnte man Götze und Guerreiro nicht zwingen zu verlängern, aber man hätte ihnen eine deadline für eine Entscheidungsfindung für oder gegen eine Verlängerung setzen können und idealer Weise so, dass es möglich gewesen wäre zu reagieren.

Der von mir favorisierte Weg wäre gewesen, hier Druck aufzubauen und bei Nichtverlängerung im Besonderen Götzes, Geld in die Hand zu nehmen und noch eine Alternative für den Sturm nachzulegen um Götze dort nicht mehr zu benötigen.
Dann wäre das weitere Anliegen gewesen, dadurch eine Wechsel Guerreiros oder Götzes oder beider zu forcieren, in Götzes Fall auch zum Winter hin zu ermöglichen um Einnahmen für Ersatz sicher zu stellen und in Götzes Fall, den Gehaltsetat zu entlasten.


So wie es jetzt gelaufen ist, haben wir in Sachen Guerreiro und Götze nur noch sehr eingeschränkre Möglichkeiten. Wir müssen entweder auf die Verlängerung von einem oder beiden (aber an letzteres glaube ich nicht) hoffen oder darauf Guerriero im Winter zu ordentlichen Konditionen losschlagen zu können.
Bei Götze, könnte sich das bei seiner Rolle als zweitem Stürmer als problematisch erweisen, denn sollte, was wir nicht hoffen wollen, Alcácer sich zum Winter hin schwerer verletzen, ist Götze unsere einzige eingespielte Sturmalternative und dann sind wir in Sachen Möglichkeit eines Transfers gegebenenfalls, auf gut deutsch gesagt angeschissen.


Das war in Sachen Transferpolitik in meinen Augen in diesem Sommer so zu spekulativ und dass man auf Guerreiro und Götze keinen weiteren Druck ausgeübt, im Sturm für keine Alternative gesorgt hat, empfinde ich persönlich als mittelschweres Versäumnis. Hoffen wir, dass uns das nicht im Winter oder im nächsten Sommer auf die Füße fällt, in der Hand des Vereins liegt das, wie ich es sehe jetzt nicht mehr.


Falls ich mich jetzt nicht täusche, hat Sancho im Sommer 2020 noch zwei Jahre Restvertrag. Somit auch kein direkter Verkaufszwang.
Sancho ist zudem Englands Tafelsilber. In der Premier League fließt die Kohle. Ich wüsste jetzt nicht wieso da stand jetzt, "nur" 80 Mio drin sein sollten. In einer Welt wo für Sane um die 150 Mio hätten fließen können.
Sancho ist einfach bärenstark und auch in jungen Jahren schon sehr konstant. Zumal mit Manchester noch der solventeste Verein aus England dringend Bedarf hat, sportlich mal wieder ein Coup zu landen.
BVB - Transferpolitik |#14563
05.09.2019 - 16:01 Uhr
Zitat von daredennis7
Zitat von Pfostenkracher

Im Grunde genommen müssen wir jetzt darauf hoffen, dass aus Guerreiro und Götze mindestens einer verlängert, wie ich das sehe. Ein Transfer im Winter bringt uns wahrscheinlich kaum noch etwas ein, zudem ist dann der Markt für Eratz sehr eng und wenn uns beide ohne Ablöse einzubringen verlassen, haben wir im nächsten Sommer Spaß.

Mit Sanchos und Hakimis Abgang darf man rechnen, inwiefern Piszczek dann noch kann und will, werden wir sehen und wenn dann noch Guerreiro und Götze dazu kommen, fallen uns bis zu 5 potentielle Kandidaten für den Spieltagskader weg, von denen nur einer Ablöse bringen wird.

Was wiederrum Sancho angeht, sind mit außerdem die hier gehandelten Zahlen von bis zu 150 Millionen viel zu optimistisch angesetzt, da schwingt noch der Hype wegen des Dembélé-Transfers mit, der sich so aber wahrscheinlich nicht wiederholen lassen wird.
Bei einem Jahr Restvertrag und mehr oder minder dem Zwang zu verkaufen (auch im Hinblick auf die Kaderbaustellen des nächsten Jahres) und gemessen an dem Erlös aus dem Pulisic-Transfer, der der Sachlage in diesem Fall, wie ich meine deutlich näher kommt, als die Causa Dembélé, würde ich in Sachen Sancho mit einem Erlös von vielleicht 80 oder 100 Millionen rechnen, nicht mehr. Und die wird man dann auch nur zum Teil reinivestieren können, wegen Steuern usw.

Müssen wir davon 3 größere Kaliber oder gar mehr holen, würde ich nicht unbedingt damit rechnen, dass die Einnahmen aus einem potentiellen Sancho-Transfer dafür ausreichen. Da wird man, denke ich zuschießen müssen, was bedeutet weniger Möglichkeiten reserven Aufzubauen und weniger Möglichkeite in Sachen Gehaltsetat.


Deswegen möchte ich dem Zorc/Watzke für diese Transferperiode, obwohl ich in der Regel durchaus auf ihrer Linie bin ein eher gemischtes Zeugnis ausstellen:

Ich halte viel von den Zugängen im Besonderen Brandt Schulz und Hummels, das waren mMn sehr starke Transfers, Hazard müssen wir abwarten. Bei den erfolgten Abgängen bin ich so auch ganz einverstanden, da hat man geleistet, was man konnte. Diallo ist etwas schade, aber Hummels entschädigt mMn schon dafür, die Stimmung gegen Rückholaktionen in diesem Forum kann ich nicht nachvollziehen. Bisher haben die bis auf Götze, der sich dem im letzten halbe Jahr aber angenähert hat, durchaus das gebracht, was man von der Rückkehr im jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten durfte.


Mit den Fällen Götze und Guerreiro, so wie mit der Thematik Stürmer, bin ich dieses mal aber ganz entschieden nicht d'accord.

Einmal empfinge ich den potentiellen Leistungsabfall zwischen Alcácer und Götze als Mittelsürmer als zu groß, zum anderen, selbst wenn ich das nicht täte, ergibt sich hier aus den unklaren Vertragsverhältnissen ein Problem, denn wenn man Götze so einplant und nicht nachlegt, kann man ihn im Falle einer nicht erfolgenden Verländerung auch im Winter nicht so einfach abgeben und das schränkt unsere Optionen ein, mMn in ungesunder Weise.
Natürlich konnte man Götze und Guerreiro nicht zwingen zu verlängern, aber man hätte ihnen eine deadline für eine Entscheidungsfindung für oder gegen eine Verlängerung setzen können und idealer Weise so, dass es möglich gewesen wäre zu reagieren.

Der von mir favorisierte Weg wäre gewesen, hier Druck aufzubauen und bei Nichtverlängerung im Besonderen Götzes, Geld in die Hand zu nehmen und noch eine Alternative für den Sturm nachzulegen um Götze dort nicht mehr zu benötigen.
Dann wäre das weitere Anliegen gewesen, dadurch eine Wechsel Guerreiros oder Götzes oder beider zu forcieren, in Götzes Fall auch zum Winter hin zu ermöglichen um Einnahmen für Ersatz sicher zu stellen und in Götzes Fall, den Gehaltsetat zu entlasten.


So wie es jetzt gelaufen ist, haben wir in Sachen Guerreiro und Götze nur noch sehr eingeschränkre Möglichkeiten. Wir müssen entweder auf die Verlängerung von einem oder beiden (aber an letzteres glaube ich nicht) hoffen oder darauf Guerriero im Winter zu ordentlichen Konditionen losschlagen zu können.
Bei Götze, könnte sich das bei seiner Rolle als zweitem Stürmer als problematisch erweisen, denn sollte, was wir nicht hoffen wollen, Alcácer sich zum Winter hin schwerer verletzen, ist Götze unsere einzige eingespielte Sturmalternative und dann sind wir in Sachen Möglichkeit eines Transfers gegebenenfalls, auf gut deutsch gesagt angeschissen.


Das war in Sachen Transferpolitik in meinen Augen in diesem Sommer so zu spekulativ und dass man auf Guerreiro und Götze keinen weiteren Druck ausgeübt, im Sturm für keine Alternative gesorgt hat, empfinde ich persönlich als mittelschweres Versäumnis. Hoffen wir, dass uns das nicht im Winter oder im nächsten Sommer auf die Füße fällt, in der Hand des Vereins liegt das, wie ich es sehe jetzt nicht mehr.


Falls ich mich jetzt nicht täusche, hat Sancho im Sommer 2020 noch zwei Jahre Restvertrag. Somit auch kein direkter Verkaufszwang.
Sancho ist zudem Englands Tafelsilber. In der Premier League fließt die Kohle. Ich wüsste jetzt nicht wieso da stand jetzt, "nur" 80 Mio drin sein sollten. In einer Welt wo für Sane um die 150 Mio hätten fließen können.
Sancho ist einfach bärenstark und auch in jungen Jahren schon sehr konstant. Zumal mit Manchester noch der solventeste Verein aus England dringend Bedarf hat, sportlich mal wieder ein Coup zu landen.


Pardon, mein Fehler. Ich hatte mich tatsächlich bei Sanchos Vertragslaufzeit verguckt. Peinlich. Gut, das entschärft die Situation natürlich deutlich, dennoch wird da möglicherweise einiger Verkaufsdruck aufgebaut werden durch die potentiellen Abgänge.
BVB - Transferpolitik |#14564
05.09.2019 - 20:51 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Das war in Sachen Transferpolitik in meinen Augen in diesem Sommer so zu spekulativ und dass man auf Guerreiro und Götze keinen weiteren Druck ausgeübt, im Sturm für keine Alternative gesorgt hat, empfinde ich persönlich als mittelschweres Versäumnis.

War es ein Versäumnis oder hat das halt nur nicht geklappt?
BVB - Transferpolitik |#14565
05.09.2019 - 22:16 Uhr
Zitat von Pfostenkracher
Zitat von daredennis7

Zitat von Pfostenkracher

Im Grunde genommen müssen wir jetzt darauf hoffen, dass aus Guerreiro und Götze mindestens einer verlängert, wie ich das sehe. Ein Transfer im Winter bringt uns wahrscheinlich kaum noch etwas ein, zudem ist dann der Markt für Eratz sehr eng und wenn uns beide ohne Ablöse einzubringen verlassen, haben wir im nächsten Sommer Spaß.

Mit Sanchos und Hakimis Abgang darf man rechnen, inwiefern Piszczek dann noch kann und will, werden wir sehen und wenn dann noch Guerreiro und Götze dazu kommen, fallen uns bis zu 5 potentielle Kandidaten für den Spieltagskader weg, von denen nur einer Ablöse bringen wird.

Was wiederrum Sancho angeht, sind mit außerdem die hier gehandelten Zahlen von bis zu 150 Millionen viel zu optimistisch angesetzt, da schwingt noch der Hype wegen des Dembélé-Transfers mit, der sich so aber wahrscheinlich nicht wiederholen lassen wird.
Bei einem Jahr Restvertrag und mehr oder minder dem Zwang zu verkaufen (auch im Hinblick auf die Kaderbaustellen des nächsten Jahres) und gemessen an dem Erlös aus dem Pulisic-Transfer, der der Sachlage in diesem Fall, wie ich meine deutlich näher kommt, als die Causa Dembélé, würde ich in Sachen Sancho mit einem Erlös von vielleicht 80 oder 100 Millionen rechnen, nicht mehr. Und die wird man dann auch nur zum Teil reinivestieren können, wegen Steuern usw.

Müssen wir davon 3 größere Kaliber oder gar mehr holen, würde ich nicht unbedingt damit rechnen, dass die Einnahmen aus einem potentiellen Sancho-Transfer dafür ausreichen. Da wird man, denke ich zuschießen müssen, was bedeutet weniger Möglichkeiten reserven Aufzubauen und weniger Möglichkeite in Sachen Gehaltsetat.


Deswegen möchte ich dem Zorc/Watzke für diese Transferperiode, obwohl ich in der Regel durchaus auf ihrer Linie bin ein eher gemischtes Zeugnis ausstellen:

Ich halte viel von den Zugängen im Besonderen Brandt Schulz und Hummels, das waren mMn sehr starke Transfers, Hazard müssen wir abwarten. Bei den erfolgten Abgängen bin ich so auch ganz einverstanden, da hat man geleistet, was man konnte. Diallo ist etwas schade, aber Hummels entschädigt mMn schon dafür, die Stimmung gegen Rückholaktionen in diesem Forum kann ich nicht nachvollziehen. Bisher haben die bis auf Götze, der sich dem im letzten halbe Jahr aber angenähert hat, durchaus das gebracht, was man von der Rückkehr im jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten durfte.


Mit den Fällen Götze und Guerreiro, so wie mit der Thematik Stürmer, bin ich dieses mal aber ganz entschieden nicht d'accord.

Einmal empfinge ich den potentiellen Leistungsabfall zwischen Alcácer und Götze als Mittelsürmer als zu groß, zum anderen, selbst wenn ich das nicht täte, ergibt sich hier aus den unklaren Vertragsverhältnissen ein Problem, denn wenn man Götze so einplant und nicht nachlegt, kann man ihn im Falle einer nicht erfolgenden Verländerung auch im Winter nicht so einfach abgeben und das schränkt unsere Optionen ein, mMn in ungesunder Weise.
Natürlich konnte man Götze und Guerreiro nicht zwingen zu verlängern, aber man hätte ihnen eine deadline für eine Entscheidungsfindung für oder gegen eine Verlängerung setzen können und idealer Weise so, dass es möglich gewesen wäre zu reagieren.

Der von mir favorisierte Weg wäre gewesen, hier Druck aufzubauen und bei Nichtverlängerung im Besonderen Götzes, Geld in die Hand zu nehmen und noch eine Alternative für den Sturm nachzulegen um Götze dort nicht mehr zu benötigen.
Dann wäre das weitere Anliegen gewesen, dadurch eine Wechsel Guerreiros oder Götzes oder beider zu forcieren, in Götzes Fall auch zum Winter hin zu ermöglichen um Einnahmen für Ersatz sicher zu stellen und in Götzes Fall, den Gehaltsetat zu entlasten.


So wie es jetzt gelaufen ist, haben wir in Sachen Guerreiro und Götze nur noch sehr eingeschränkre Möglichkeiten. Wir müssen entweder auf die Verlängerung von einem oder beiden (aber an letzteres glaube ich nicht) hoffen oder darauf Guerriero im Winter zu ordentlichen Konditionen losschlagen zu können.
Bei Götze, könnte sich das bei seiner Rolle als zweitem Stürmer als problematisch erweisen, denn sollte, was wir nicht hoffen wollen, Alcácer sich zum Winter hin schwerer verletzen, ist Götze unsere einzige eingespielte Sturmalternative und dann sind wir in Sachen Möglichkeit eines Transfers gegebenenfalls, auf gut deutsch gesagt angeschissen.


Das war in Sachen Transferpolitik in meinen Augen in diesem Sommer so zu spekulativ und dass man auf Guerreiro und Götze keinen weiteren Druck ausgeübt, im Sturm für keine Alternative gesorgt hat, empfinde ich persönlich als mittelschweres Versäumnis. Hoffen wir, dass uns das nicht im Winter oder im nächsten Sommer auf die Füße fällt, in der Hand des Vereins liegt das, wie ich es sehe jetzt nicht mehr.


Falls ich mich jetzt nicht täusche, hat Sancho im Sommer 2020 noch zwei Jahre Restvertrag. Somit auch kein direkter Verkaufszwang.
Sancho ist zudem Englands Tafelsilber. In der Premier League fließt die Kohle. Ich wüsste jetzt nicht wieso da stand jetzt, "nur" 80 Mio drin sein sollten. In einer Welt wo für Sane um die 150 Mio hätten fließen können.
Sancho ist einfach bärenstark und auch in jungen Jahren schon sehr konstant. Zumal mit Manchester noch der solventeste Verein aus England dringend Bedarf hat, sportlich mal wieder ein Coup zu landen.


Pardon, mein Fehler. Ich hatte mich tatsächlich bei Sanchos Vertragslaufzeit verguckt. Peinlich. Gut, das entschärft die Situation natürlich deutlich, dennoch wird da möglicherweise einiger Verkaufsdruck aufgebaut werden durch die potentiellen Abgänge.


Kein Ding. Wollte das kleine Irrtum nur grade rücken. Finde nämlich der Beitrag ist faktisch ziemlich gut aufgebaut. Sancho ist eine oder so gar die einzige richtige cashcow die wir noch haben im Gegensatz zu einigen Baustellen, die bald ohne viel finanziellen Gegenwert entstehen werden. Das ist durchaus bedenklich, denn unterm Strich wollen wir uns sportlich verbessern.

Letztlich hatte man aber in schweren finanziellen Zeiten immer sehr gute Ideen. Hoffen wir mal, dass wir hier auch aus einem sicheren Hafen heraus weiterhin auf dem Transfermarkt kreativ agieren können.
BVB - Transferpolitik |#14566
06.09.2019 - 09:48 Uhr
Was man bedenken muss - durch die Verkäufe unserer Loan Army kommen auch noch einmal 20-40 Mio. zustande.

Dazu glaube ich, dass man Guerreiro oder Götze zumindest verlängert.

Und wie gestern schon geschrieben - wir haben ja potentielle Nachfolger bereits im Kader für einige Posititionen - evtl. wird durch die ja bereits die ein oder andere Lücke geschlossen.

•     •     •

2017/2018

Meine Erste 11:
-------------------------------Bürki---------------------------------
Pisczczek---------Sokratis---------Bartra-------Guerreiro
-------------------------------Weigl--------------------------------
Dembélé-------Götze---------Dahoud----------------Reus
---------------------------Aubameyang--------------------------
Trainer: Favre
BVB - Transferpolitik |#14567
09.09.2019 - 16:57 Uhr
Ich schweife mal ein wenig in die Zukunft und stelle mir gerade so vor, was nächstes Jahr alles anfallen könnte. Klar ist es noch ein wenig früh, aber ich glaube man kann zumindest einmal grob ansprechen, was da passieren könnte.

Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.

Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.

TW:
Im Tor gehe ich einfach nur davon aus, dass Luca Unbehaun den Platz von Eric Oelschlägel übernimmt. Sonst bleibt alles beim Alten.

IV:
Auch hier denke ich nicht, dass sich einer unserer 4 IV verändert. Maximal Akanji, der aber zumindest aktuell noch mit sich selber beschäftigt ist.

AV:
Die meisten sehen in Hakimi einen sicheren Abgang. Das sehe ich nicht so. Real ist links mit Marcelo und dem gerade erst verpflichteten Mendy bestens besetzt und es gibt normal kein Vorbeikommen. Rechts ist ebenfalls formidabel besetzt mit Carvajal und Odriozola. Bei letzerem verstehe ich die Zweifel ehrlich gesagt nicht. Ich sehe genügend Spiele der Primera und Odriozola ist bei Zidane sehr beliebt, ist ein Pfeil auf der Außenbahn (nicht so dynamisch und athletisch wie Hakimi, aber dafür genau so schnell/schneller) und ist spielerisch feiner als Achraf, der oftmals schlampig in Ballan-und Mitnahme ist und auf tolle Pässe, manchmal sehr schlechte folgen. Nicht falsch verstehen, bin ein großer Hakimi-Fan, jedoch sehe ich rechts einfach kein Vorbeikommen und da wir ein Matching Right besitzen und er sich hier wohlfühlt, schließe ich nichts aus.
Kann mir sehr gut einen kompletten Kauf von Hakimi vorstellen. Erstmal wird er zurückkehren und dann wird's Verhandlungen geben und man wird ihm bei Real die Perspektiven aufzeigen. Wie oben erwähnt, rechne ich eher damit dass man mit ihm Geld machen wird. Und dann hätten wir durchaus eine Chance.

Dann muss man schauen was mit Rapha passiert. Weil dieser ebenfalls den LV geben kann, braucht es auf dem ersten Blick keinen neuen LV, gerade dann, wenn Hakimi auch bleiben sollte und Morey auf rechts wahrscheinlich eine ernsthaftere Alternative ist.
Dennoch rechne ich mit Minimum einem neuen AV.

DM/ZM:
Muss in meinen Augen komplett überarbeitet werden. Delaney und Weigl sind ordentlich, aber nicht mehr. Für unsere Ansprüche wird es da langsam schwierig, das sieht man in jedem Spiel. Ohne Witsel sind wir da echt ein wenig aufgeschmissen.
Eigentlich halte ich nicht viel von radikalen Schnitten innerhalb eines Mannschaftsteils, aber hier würde ich tatsächlich Delaney (nach England), Weigl und Dahoud auf einmal abgeben. Natürlich bräuchte man entsprechend Ersatz für diese drei. Vom Typ her wünsche ich mir einen spielstarken 8er und einen Box-to-Box-Physis-Monster um die Probleme dort endlich einmal anzugehen.

OM:
Hier wird uns aller Voraussicht nach Sancho verlassen im Sommer. Bei Larsen muss man abwarten, wie die Entwicklung verläuft, allerdings traue ich ihm leider keine großen Sprünge mehr bei uns zu. Am besten fände ich ihn noch als BU im Sturm, da er über eine gute Abschlussstärke verfügt, aber in allen anderen Attributen ist er Durchschnitt oder knapp drüber. Da könnte der nächste Abgang anstehen.
Auch die Situation bei Rapha muss man im Sommer neu bewerten. Selbst bei einer jetzigen Verlängerung, schließe ich einen Abgang nicht aus. Wenn wir ehrlich sind, wollte Rapha schon diesen Sommer weg, es hat sich nur nicht ergeben.

Sturm:
Hier ist ein Abgang von Götze unumgänglich. Er hat jetzt nicht verlängert, wird es auch im Laufe der Saison nicht und am Ende erst Recht nicht.

Das wären zusammengefasst folgende potentielle Abgänge:
-Pisczcek
-Oelschlägel
-evtl Hakimi
-Weigl
-Delaney
-Dahoud
-Wolf
-Sancho
-Rapha
-Larsen
-Götze

Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.

Wie seht ihr das?

•     •     •

Primera Divison!

Kritik im BVB-Forum:
1. Kritik wird abgeschmettert
2. Trotz Erhärtung der Kritik, wird weiter abgelehnt
3. Nachdem Statistiken das Ganze faktisch stützen, wird nicht weiter argumentiert, sondern verfällt in Zynismus und Polemik
4. Wird das zurecht angeprangert, werden eigene Vorschläge gefordert (obwohl man nicht dafür zuständig ist).
5. Diese Vorschläge werden dann zerpflückt und relativiert

Erkenntnis: Kritik ist bei einigen nicht möglich/nicht gern gesehen!
BVB - Transferpolitik |#14568
10.09.2019 - 11:16 Uhr
Sehe ich genauso.

Und Du hast noch keinen Schmelzer z.B. genannt...

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2017/2018

Meine Erste 11:
-------------------------------Bürki---------------------------------
Pisczczek---------Sokratis---------Bartra-------Guerreiro
-------------------------------Weigl--------------------------------
Dembélé-------Götze---------Dahoud----------------Reus
---------------------------Aubameyang--------------------------
Trainer: Favre
BVB - Transferpolitik |#14569
10.09.2019 - 12:13 Uhr
Zitat von End_of_Days


Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.

Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)

Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.

Wie seht ihr das?


Eigentlich ist es ein Witz das nach wie vor immer wieder Umbruch zu nennen. In deinem Post willst du Delaney und Wolf abgeben. Das waren doch 2 Schlüsselfiguren des angeblichen Umbruchs Teil 1. Eine andere ist mit Diallo schon weg.

Von diesem super-Umbruch bleibt am Ende nur Witsel übrig. Und das nach 2 Jahren.
Selbst Vorgriff Akanji ist bei dir ja wieder weg.

Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.

Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.
BVB - Transferpolitik |#14570
10.09.2019 - 12:22 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von End_of_Days

Vorweg: Ich habe gedacht, dass man jetzt mit den zwei angekündigten Transferperioden, den Umbruch abgeschlossen hat, bei genauer Betrachtung gibt es aber mehr Fragezeichen als geahnt.

Der Umbruch der in der Transferperiode 18/19 begann ist nun mit der Periode 19/20 abgeschlossen. Gefühlt sind 10 Spieler gekommen und 20 gegangen. Dennoch könnte es die ein oder andere spannende Personalie im nächsten Sommer geben.
(...)

Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber ich rechne von diesen 11 Spielern mit mindestens 7 Abgängen oder sogar mehr. Das heißt es gibt wieder einen kleinen Umbruch wahrscheinlich.

Wie seht ihr das?



Man sollte aufhören was von Umbrüchen zu erzählen. 10 Spieler weg und 10 Spieler her ist inzwischen leider der völlig normale Transferwahnsinn beim BVB.

Ich hoffe daher, dass du nicht Recht behälst und man sich mal wieder etwas auf seine Werte besinnt und versucht eine Mannschaft zu bauen, die nicht nach 6 Monaten schon wieder komplett vor dem Abgang steht.
Ich befürchte aber, dass du recht nah an der Wahrheit bist.


selbst zu den Spielern, die er aufgezählt hat, könnten evtl. noch einige hinzukommen: Zagadou und/oder Balerdi (wenn denen am Samstag wieder Weigl vorgezogen werden sollten, ist das ja auch ein Fingerzeig), Gomez, Hitz (vielleicht möchte er doch nochmal Stamm-TH sein) und evtl. noch der Trainer.

Das BVB-Transferkarussell wird sich munter weiterdrehen, da wird sich kurzfristig , aufgrund der vielen Baustellen und Fehlgriffe nicht viel ändern >> leider

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