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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#14181
15.07.2019 - 11:15 Uhr
Zitat von ThoomiiBVB
Zitat von Doc_Gonzo

Ob sich der finanzielle Aufwand dafür im Rahmen hält, bleibt eben abzuwarten. Wenn Hummels der absolute Chef und Stabilisator wird, dann lohnt es sich. Wenn er nur knapp darunter agiert, aus meiner Sicht nicht. Dafür ist er einfach zu teuer.


Ein gewisses Risiko ist in jedem Transfer vorhanden. Ich sehe aber keinen IV auf dem Markt, der eine solche Qualität hat und für den BVB machbar ist. Auf der einen Seite kritisierst du die fehlende Qualität in der Abwehr, aber wenn man dann genau hier ansetzt und einen der besten IV in Europa holt- siehst du das auch kritisch. So richtig nachvollziehen kann ich das nicht. Ich bin mir aber auch sicher dass Mats uns weiterhelfen wird. ^^


Falsch. Ich kritisiere nicht die fehlende Qualität. Ich kritisiere, dass es trotz der riesigen Investitionen erhebliche Fragezeichen in der Innenverteidigung gibt. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn man mit Akanji, Diallo, Zagadou und Toprak in die Saison gegangen wäre. Aber anscheinend traut man es sich nicht zu bzw. hat keine Zeit mehr dafür um Spieler weiterzuentwickeln.


Zitat von ThoomiiBVB
Zitat von Doc_Gonzo

Würde mich mal interessieren, warum der BVB soviel bezahlt hat. Argentinien bringt viele gute IV Talente heraus, aber die kosten sonst maximal die Hälfte.


https://www.transfermarkt.de/lisandro-martinez/profil/spieler/480762
https://www.transfermarkt.de/cristian-romero/profil/spieler/355915
https://www.transfermarkt.de/nehuen-perez/profil/spieler/491693

Danke. Schon ganz interessant, aber im Endeffekt Äpfel und Birnen. Verschiedene Vereine, verschiedene Situationen, verschiedene Spieler. Wobei ich grundsätzlich auch über die hohe Ablöse von Balerdi überrascht war, gerade im Vergleich zu Martinez.


Hattest du erwartet, dass ich einen Balerdi Zwilling aus dem Hut zaubere? Die Situationen sind verschieden, aber die genannten IV sind mindestens auf Balerdis (Talent-)Level. Ist jetzt auch keine große Kritik, es war mehr die Frage, warum Balerdi locker doppelt so teuer war, wie vergleichbare Spieler. Die Erklärung scheint hier zu sein, weil der BVB ein großer Verein ist und Ajax, Atletico oder Genua grundsätzlich billigere Preise bekommen.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
BVB - Transferpolitik |#14182
15.07.2019 - 11:26 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo

Falsch. Ich kritisiere nicht die fehlende Qualität. Ich kritisiere, dass es trotz der riesigen Investitionen erhebliche Fragezeichen in der Innenverteidigung gibt. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn man mit Akanji, Diallo, Zagadou und Toprak in die Saison gegangen wäre. Aber anscheinend traut man es sich nicht zu bzw. hat keine Zeit mehr dafür um Spieler weiterzuentwickeln.


Hat sich für mich aber schon so lesen lassen. Hab das dann falsch aufgenommen, sorry. Für mich war und ist die Abwehr seit Jahren das Sorgenkind Nummer 1. Man muss als Verein halt flexibel agieren, die Chancee auf die Meisterschaft ist nächstes Jahr so hoch wie lange nicht mehr- ein Hummels hilft da mMn deutlich.

Zitat von Doc_Gonzo

Hattest du erwartet, dass ich einen Balerdi Zwilling aus dem Hut zaubere? Die Situationen sind verschieden, aber die genannten IV sind mindestens auf Balerdis (Talent-)Level. Ist jetzt auch keine große Kritik, es war mehr die Frage, warum Balerdi locker doppelt so teuer war, wie vergleichbare Spieler. Die Erklärung scheint hier zu sein, weil der BVB ein großer Verein ist und Ajax, Atletico oder Genua grundsätzlich billigere Preise bekommen.


Ne, ich wollte einfach nur die Spieler sehen ohne selber nachschauene zu müssen. Zunge raus Ich hatte nur Martinez im Kopf, und da war ich über die niedrige Ablöse auch verwundert.

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Being nice to people is just like smoking; it's the best if you never start it.
BVB - Transferpolitik |#14183
15.07.2019 - 11:29 Uhr
Zitat von ThoomiiBVB

Ne, ich wollte einfach nur die Spieler sehen ohne selber nachschauene zu müssen. Zunge raus Ich hatte nur Martinez im Kopf, und da war ich über die niedrige Ablöse auch verwundert.


Und ich bin überrascht, warum Balerdi so teuer war. In Argentinien kann man auch heute noch verhältnismäßig sehr günstig einkaufen. Lautaro Martinez fand ich beispielsweise überhaupt nicht teuer, der kostet inklusive Boni ~20 Millionen. Das ist ein blutjunger argentinischer A-Nationalspieler mit guter Trefferquote. Angeblich hatten wir ja sogar auf dem letzten Drücker deutlich mehr als Inter geboten.

Edit: Gerade mal nachgeschaut. Teurer (ohne Boni) als Balerdi war nur Alario.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 15.07.2019 um 11:37 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#14184
15.07.2019 - 11:46 Uhr
Nachdem man Hummels gekauft hat, war es logisch, dass man die Kohle von einem anderen Innenverteidiger wieder rein holen musste. Ich glaube, dass dieser Tausch den BVB am Ende schlechter stellen wird.
1. Polyvalenzaspekt: Diallo hat in der letzten Saison meiner Meinung nach ordentlich auf der Linksverteidigerposition gespielt. Das ist nicht seine Idealposition, aber man konnte mit ihm arbeiten. Jetzt vekauft man ihn und damit fällt der erste Back Up für Schulz weg. Mit Schmelzer kann Favre ja offensichtlicherweise nix anfangen. Von daher wird wohl einer der eigentlichen Rechtsverteidiger links aushelfen müssen. Kein Weltuntergang, aber auch nicht optimal. Mit polyvalenten Spielern wie Diallo kann man sich, wenn es gut läuft, auch mal den einen oder anderen Spieler sparen und damit den Kader schlanker halten, aber dieser Aspekt ist ja beim BVB scheinbar sowieso völlig egal.
2. Geld: Die Ablösesumme wird wahrscheinlich ähnlich hoch sein, aber das Gehalt von Hummels ist höher. Aber das ist nicht der entscheidende Aspekt. Wenn man beide Transfers nicht getätigt hätte, würde man Diallo vielleicht in einigen Jahren verkaufen. Von diesem Geld würde man sich dann einen neuen Innenverteidiger kaufen, den man dann später wieder verkaufen kann. So hat man jetzt Hummels, der in ein paar Jahren für 0 Euro gehen wird.
3. Tempo: Dazu hat BVBBC ja alles notwendige geschrieben. Mit Hummels verlieren wir an Tempo. Dass heißt die Koterabsicherung wird deutlich schwieriger, eine tiefere Kette ist wahrscheinlich notwendig und tiefe Ketten können dazu führen, dass die Mannschaftsteile nicht mehr ordentlich miteinander verbunden sind, ein Problem, dass den BVB seit Jahren verfolgt.
BVB - Transferpolitik |#14185
15.07.2019 - 11:48 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von timpop

Im Winter war die Strategie garantiert noch eine andere, die Rückrunde hat wohl zu einem Umdenken geführt, darum hätte man einen Balerdi jetzt nicht geholt.


Und genau das kritisiere ich. Man holt Spieler über Spieler um viele davon nach einem Jahr zu ersetzen bzw. nicht mehr zu brauchen. Die Innenverteidigung ist das beste Beispiel. Ich würde mir da mehr Geduld und eine bessere Trefferquote wünschen.
Schau mal, wieviele Spieler beim BVB nach nur einer Saison nicht mehr benötigt werden. Das halte ich nicht für normal und spricht in der Gesamtheit nicht für eine gut durchdachte Transferstrategie.


Also ehrlich gesagt tue ich mich da schwerer, die Transferpolitik anhand der Innenverteidigung so deutlich zu kritisieren. Man muss eben auch sehen, dass wir innerhalb von zwei Jahren mit Hummels und Sokratis unsere Stamm-Verteidigung verloren und uns zudem mit Ginter, Bender und Subotic teils hochkarätige Alternativen verlassen haben. Subotic mal ausgenommen, wollten die anderen vier eher deutlich von sich aus gehen. Selbiges gilt nun für Diallo, für den sich eben ein lukrativeres Angebot aufgetan hat, welches der BVB bereit ist zu akzeptieren. Das in Verbindung mit der wohl einmaligen Möglichkeit einen Hummels zurück zu holen, macht die Situation schon irgendwo besonders. Das ist für mich jedenfalls soweit kein Problem.
Toprak ist aktuell der einzige Kandidat, der in der Innenverteidigung über ist, was wohl teilweise auch selbstverschuldet ist, weil bei ihm Anspruch und bittere Realität am Weitesten auseinander gehen. Die Tragödie mit Bartra, der hier vor dem Anschlag richtig Fahrt aufnahm, konnte halt niemand kommen sehen.

Ingesamt finde ich sogar, dass man sich in der Innenverteidigung langsam aber sicher gesund aufstellt. Sollte man Toprak abgeben können, wäre das sogar meiner Meinung nach der ausgewogenste Mannschaftsteil, der für fast jeden Spieler nahezu perfekte Bedingungen schafft und ausreichend Spielzeit zulässt. Hummels und Akanji bilden das Stamm-Duo, Zagadou würde zur klaren Nummer Drei, Balerdi wäre nicht allzu weit entfernt. Das schafft einerseits die nötige Sicherheit, eine guter Leistungsdichte zu haben, andererseits fordert es von den Spielern natürlich auch entsprechende Leistungen gemäß ihres Status.

Die hohe Fluktuation im Kader hängt meiner Meinung nach vor allem damit zusammen, dass man seit der komischen Transferperiode 16/17 mit einem viel zu großen Kader plant und für die mangelnde Transferpolitik lieber ins finanzielle statt ins sportliche Risiko geht. Das ganze könnte man aber ab dieser Saison gut in den Griff bekommen, wenn man weiterhin Spieler abgibt und erstmal auf vorhandenes Personal setzt, anstatt wieder den nächsten Neuzugang zu präsentieren. Ansonsten brauchen wir Leuten wie Raschl oder Osterhage demnächst überhaupt keine Profiverträge mehr anzubieten.

____

Bei Balerdi stimme ich übrigens überein. Bei dem hat man sich eindeutig verkalkuliert und sich zu viel Geld aus den Taschen ziehen lassen (wobei nichtmal das, man hat es hergeschenkt). Der Boca-Präsident hat bestimmt nicht schlecht gestaunt, als man ihm mitgeteilt hat, dass der BVB ihm für ein halbes Vertragsjahr von Balerdi ca. 7M€ mehr zahlt. Könnte aber eben auch ein Zeichen an Balerdi gewesen sein, der ja laut Medienberichten nur im Winter gehen wollte, wenn die Ablösesumme auch entsprechend hoch ist, da Boca bereits einen Stamm-IV verlor und Balerdi wohl hätte nachrücken sollen.
BVB - Transferpolitik |#14186
15.07.2019 - 11:54 Uhr
@tobi1909bvb

Lass uns die Situation um Zagadou mal abwarten. Aus Meiner Sicht ist der Junge komplett von der Rolle. In der Rückrunde hat er viel zu viele Fehler gemacht, er hat eine überraschend schwache U20 WM absolviert und sein erster Auftritt in dem Spaßkick war erneut äußerst fahrig. Favre hält zwar an bestimmten Talenten wie Larsen und eben Zagadou trotz schwacher Leistungen recht lange fest, aber von ihm muss schon wieder deutlich mehr kommen. Sonst steht am Ende wieder Weigl vor ihm.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
BVB - Transferpolitik |#14187
15.07.2019 - 12:05 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
@tobi1909bvb

Lass uns die Situation um Zagadou mal abwarten. Aus Meiner Sicht ist der Junge komplett von der Rolle. In der Rückrunde hat er viel zu viele Fehler gemacht, er hat eine überraschend schwache U20 WM absolviert und sein erster Auftritt in dem Spaßkick war erneut äußerst fahrig. Favre hält zwar an bestimmten Talenten wie Larsen und eben Zagadou trotz schwacher Leistungen recht lange fest, aber von ihm muss schon wieder deutlich mehr kommen. Sonst steht am Ende wieder Weigl vor ihm.


Kann man gerne abwarten, muss man sogar. Trotzdem empfinde ich die Voraussetzungen als nahezu optimal für ein solches Talent. Eine bessere Atmosphäre kannst du als ein Verein von unserem Kaliber nicht wirklich schaffen. Ob der Plan aufgeht und man Zagadous Talent ausentwickelt bekommt, liegt dann wie immer nur noch in der Hand des Spielers (Zufall, Glück und Schicksal mal außen vor).
Und darum geht es mir ehrlich gesagt im Rahmen einer guten Transferpolitik: bestmögliche Voraussetzungen schaffen, Perspektiven garantieren und vorhandene Ressourcen nutzen. Funktioniert das mit Zagadou als drittem Innenverteidiger nicht, muss er bei einer negativen Prognose der sportlichen Führung gehen. Der Nächste steht schon in den Startlöchern.

(Ob man Weigl diese Saison nochmal dazu bekommt den Aushilfs-IV zu geben, ist für mich auch noch nicht in Stein gemeißelt.)
BVB - Transferpolitik |#14188
15.07.2019 - 12:26 Uhr
Zitat von Zockerkaiser
Nachdem man Hummels gekauft hat, war es logisch, dass man die Kohle von einem anderen Innenverteidiger wieder rein holen musste. Ich glaube, dass dieser Tausch den BVB am Ende schlechter stellen wird.
1. Polyvalenzaspekt: Diallo hat in der letzten Saison meiner Meinung nach ordentlich auf der Linksverteidigerposition gespielt. Das ist nicht seine Idealposition, aber man konnte mit ihm arbeiten. Jetzt vekauft man ihn und damit fällt der erste Back Up für Schulz weg. Mit Schmelzer kann Favre ja offensichtlicherweise nix anfangen. Von daher wird wohl einer der eigentlichen Rechtsverteidiger links aushelfen müssen. Kein Weltuntergang, aber auch nicht optimal. Mit polyvalenten Spielern wie Diallo kann man sich, wenn es gut läuft, auch mal den einen oder anderen Spieler sparen und damit den Kader schlanker halten, aber dieser Aspekt ist ja beim BVB scheinbar sowieso völlig egal.
2. Geld: Die Ablösesumme wird wahrscheinlich ähnlich hoch sein, aber das Gehalt von Hummels ist höher. Aber das ist nicht der entscheidende Aspekt. Wenn man beide Transfers nicht getätigt hätte, würde man Diallo vielleicht in einigen Jahren verkaufen. Von diesem Geld würde man sich dann einen neuen Innenverteidiger kaufen, den man dann später wieder verkaufen kann. So hat man jetzt Hummels, der in ein paar Jahren für 0 Euro gehen wird.
3. Tempo: Dazu hat BVBBC ja alles notwendige geschrieben. Mit Hummels verlieren wir an Tempo. Dass heißt die Koterabsicherung wird deutlich schwieriger, eine tiefere Kette ist wahrscheinlich notwendig und tiefe Ketten können dazu führen, dass die Mannschaftsteile nicht mehr ordentlich miteinander verbunden sind, ein Problem, dass den BVB seit Jahren verfolgt.


Zu 1.)
Dann muss Schmelle eben ggf wieder ran,Favre hin oder her,er kommt dann nicht mehr an ihm vorbei. Ständig Diallo zu bringen war eh Quatsch angesichts dessen Leistungen auf LV,das konnte und kann Schmelzer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schlechter machen.

Zu 2.)
Dabei muss man bedenken,dass Diallo nach einem halben oder ganzen (wahrscheinlichen) Jahr auf der Bank massiv an Wert verloren hätte.

Zu 3.)
Richtig. Wie stark sich das auswirkt,wird man aber abwarten müssen.Wenn ich zb an das Kontergegentor in Düsseldorf mit Akanji und Diallo in der IV denke,ist für mich eindeutig da eine Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft notwendiger, als die Berücksichtigung des Skillsets einzelner Leute. Als "Ausgleich" sollte sich zudem Hummels im Normalfall deutlich besseres Verhalten bei Standards bemerkbar machen, was (nicht nur aber vor allem) bei Diallo katastrophal war.Wieviele Tore wir da prozentual kassiert haben, weiß ja jeder.
BVB - Transferpolitik |#14189
15.07.2019 - 12:40 Uhr
Zitat von timpop
Zitat von Doc_Gonzo

*Würde mich mal interessieren, warum der BVB soviel bezahlt hat. Argentinien bringt viele gute IV Talente heraus, aber die kosten sonst maximal die Hälfte.


Weil der BVB nicht Eintracht Frankfurt oder Mainz ist die knausern können.
An der Personalie Diallo doch gut zu erkennen.
Mainz konnte ihn für wenig Geld aus Monaco holen, beim BVB hat Monaco unverschämte Preisvorstellungen gehabt und das wirdbei jedem Spieler so sein, wenn nicht Frankfurt (das wird sich nun auch etwas ändern, Geld sprudelt nun mehr), sondern der BVB anfragt.
Außerdem holt der BVB nur Spieler, wo der abgebende Verein nur noch (wenn überhaupt) geringfügig partizipiert, wenn Mainz und Co einen holen, müssen sie meistens auch noch irgendwelche WVB, oder RKO akzeptieren, da werden Spieler natürlich günstiger


Das stimmt doch nur halb.

Auch Vereine in dem Bereich wie Dortmund können Spieler holen die günstig sind. Macht der BVB ja regelmäßig durch das ziehen von AK's innerhalb der Bundesliga.

Ajax hat bspw. für Lisandro Martinez ca. 7 Mio. Euro bezahlt. Und das als der Transfer von de Jong schon durch war. Im Winter davor zahlt der BVB für Balerdi stolze 15,5 Mio. und das auf einer Position wo man zum Zeitpunkt des Transfers Akanji, Diallo, Weigl, Toprak und Zagadou hatte. Bei Balerdi muss man ganz klar das Preis/Leistungsverhältnis anprangern, da gab es sicherlich günstigere Varianten die schon deutlich weiter in ihrer Entwicklung sind und die schon in Europa spielen.

Und auch der BVB baut Weiterverkaufsbeteiligungen ein. Bei Diallo gibt es mehrere Quellen die besagen das Mainz bei einem Wechsel von Diallo noch mitverdienen wird. Und Diallo wurde ja immerhin auf 28 Mio. gedrückt, bei seinem Wechsel zum BVB hatte ich da auch schon mit einer Summe über 30 Mio. gerechnet. Durch eine Beteiligung konnte man das dann wahrscheinlich drücken auf 28 Mio.
BVB - Transferpolitik |#14190
15.07.2019 - 12:58 Uhr
Zitat von Janne21
Zitat von timpop

Zitat von Doc_Gonzo

*Würde mich mal interessieren, warum der BVB soviel bezahlt hat. Argentinien bringt viele gute IV Talente heraus, aber die kosten sonst maximal die Hälfte.


Weil der BVB nicht Eintracht Frankfurt oder Mainz ist die knausern können.
An der Personalie Diallo doch gut zu erkennen.
Mainz konnte ihn für wenig Geld aus Monaco holen, beim BVB hat Monaco unverschämte Preisvorstellungen gehabt und das wirdbei jedem Spieler so sein, wenn nicht Frankfurt (das wird sich nun auch etwas ändern, Geld sprudelt nun mehr), sondern der BVB anfragt.
Außerdem holt der BVB nur Spieler, wo der abgebende Verein nur noch (wenn überhaupt) geringfügig partizipiert, wenn Mainz und Co einen holen, müssen sie meistens auch noch irgendwelche WVB, oder RKO akzeptieren, da werden Spieler natürlich günstiger


Das stimmt doch nur halb.

Auch Vereine in dem Bereich wie Dortmund können Spieler holen die günstig sind. Macht der BVB ja regelmäßig durch das ziehen von AK's innerhalb der Bundesliga.

Ajax hat bspw. für Lisandro Martinez ca. 7 Mio. Euro bezahlt. Und das als der Transfer von de Jong schon durch war. Im Winter davor zahlt der BVB für Balerdi stolze 15,5 Mio. und das auf einer Position wo man zum Zeitpunkt des Transfers Akanji, Diallo, Weigl, Toprak und Zagadou hatte. Bei Balerdi muss man ganz klar das Preis/Leistungsverhältnis anprangern, da gab es sicherlich günstigere Varianten die schon deutlich weiter in ihrer Entwicklung sind und die schon in Europa spielen.

Und auch der BVB baut Weiterverkaufsbeteiligungen ein. Bei Diallo gibt es mehrere Quellen die besagen das Mainz bei einem Wechsel von Diallo noch mitverdienen wird. Und Diallo wurde ja immerhin auf 28 Mio. gedrückt, bei seinem Wechsel zum BVB hatte ich da auch schon mit einer Summe über 30 Mio. gerechnet. Durch eine Beteiligung konnte man das dann wahrscheinlich drücken auf 28 Mio.

Wobei man halt bei Ajax sagen muss, die haben mit Lisandro Lopez einen deutlich älteren Spieler für günstiges Geld geholt und deren Rekordtransfers waren meine ich bislang Tadic, Blind und Sulejmani. Also kein typischer Verein wo man viel Geld fordert / fordern kann, selbst bei grösseren Abgängen, einfach ligabedingt schon. Trotzdem fand ich die Balerdisumme gemessen an der Eingewöhnungszeit etwas zu hoch, da kriegt man für ähnliches Geld auch sehr veranlagte IVs aus Frankreich, die Europa und Top5 Liga kennen.

Generell stimm ich dir bei Weiterverkaufsbeteiligungen zu, aber denke bei unserer Grösse findet es eher dann statt, wenn der Klub andere, grössere Angebote hat und sich daran orientiert - bspw. Dembele. Da hat Barcelona angeblich 35 Mio geboten, mit der Beteiligung hat er uns am Ende die gleiche Summe gekostet.
Fandest du Diallo günstiger als erwartet? Ich persönlich hätte ehrlich gesagt eher mit maximal 25 Mio gerechnet, unser Hauptkonkurrent Lyon ist ja auch kein typischer Big Player in Ablösen (beim Einkauf).
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