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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#12791
16.08.2018 - 09:25 Uhr
Zitat von Gooble
Zitat von Arbach

Naja, sind wir doch mal ehrlich. Transferpolitsch wäre Modeste das sinnigste was wir machen könnten, wenn es finanziell doch nicht so rosig um uns gestellt ist, was einen anderen Transfer anbelangt. Modeste bietet sich quasi selbst an. Ich meine, da sollte ein klarer Austausch stattfinden und bei diesem Austausch auch direkt geklärt werden, das zB. Philipp unsere Nr. 1 Lösung darstellt und Modeste somit den Rotationsspieler / BU für Philipp gibt. Was hätte Modeste denn sonst noch für Möglichkeiten, wenn es um Heimatnähe und einen ambitionierten Club geht, der auch noch CL bieten kann. Modeste, mit der Priorität BU, ist definitiv eine Option mehr im Sturm, vor allem anders, als wie wir sie aktuell mit Philipp, Reus, Larsen und Isak vorfinden. Wenn er es auch so sieht, na prima. Er weiß wo das Tor steht, kennt Liga und Sprache. Reingehangen hat er sich in die Partien schon immer. Also ich sehe nichts, was einem Transfer entgegen stehen sollte. Es sei denn, finanzieller Spielraum für einen anderen / passenderen Spieler wäre vorhanden.


Ich wette, dass Modeste in einem Dreikampf mit Philipp und Reus sehr schnell erster Stürmer wird.

Ist er eigentlich wirklich ablösefrei jetzt? Ich denke auch, dass er sich selbst dem Verein anbietet, muss zwangsläufig nichts schlechtes sein.

Wenn ich die Sätze aus dem Kicker lese "Gesucht wird aktuell vielmehr ein erfahrener, robuster Spieler aus dem mittleren Preissegment, der dennoch eine gewisse Quote vorzuweisen hat. Auch ein Leihgeschäft ist vorstellbar."

Da denke ich zumindest automatisch an Modeste. Ich denke, dass er in unserer Mannschaft gut scoren sollte. Und er wird nur einen Bruchteil von vielen anderen gehandelten Namen kosten, sollte das mit der Ablösefreiheit stimmen... Dazu bringt er sich sogar selbst ins Spiel und wird/sollte top motiviert sein.


Mir fällt da ehr Dzeko ein.....
BVB - Transferpolitik |#12792
16.08.2018 - 09:29 Uhr
Zitat von Marik87
Dem gegenüber stehen in meiner Gedankenwelt:

a) warum ist er ablösefrei, d.h. warum hat sein ehemaliger Verein denn den Vertrag aufgelöst. Was ist vorgefallen, dass die auf ihn und obendrein auf eine Ablöse gerne verzichtet haben?

b) Warum bietet er sich wie die Wurstsemmel, die gerade bei Edeka im Angebot ist, an? Ist er so verzweifelt, überhaupt einen Erstligisten, wo auch immer, zu finden? Was ist mit Frankreich, seinem Heimatland, wenn ich nicht irre. Will ihn da auch keiner? Wenn ja, warum ist das so?


Sein Wechselwunsch ist einzig und allein seiner Familie geschuldet, die ja bekanntlich nach wie vor in Köln beheimtatet ist. Das ist im übrigen auch schon die Antwort auf deine beiden Fragen.

Ich für meinen Teil kann mich überhaupt nicht mit Modeste anfreunden.
Ja, sicherlich hat er eine herausragende Bundesligasaison bei den Geißböcken gespielt, aber da war das gesamte System auf ihn zugeschnitten. Im Stil einer klassischen Kontermannschaft wurde er mit Bällen gefüttert, die er, da muss man auch ehrlich sein, zum Teil überragend verwertete. Doch was soll dieser Faktor dem BvB bringen? Ich sehe daher in ihm überhaupt keinen Mehrwert, sondern als Stammspieler einen Qualitätsverlust. Modeste passt überhaupt nicht in Favre'sche System, das vor allem auf einer sauberen und schnellen Ballzirkulation basiert. Ein Stürmer muss mitspielend sein, nicht "wegrennend".

In die gleiche Richtung geht auch das Pedro-Gerücht. So manch User schreibt über ihn "ähnelt Lewandowski und wäre daher perfekt" oder "kann die Bälle vorne fest machen".
Ebenfalls zwei Punkte die mir zutiefst zu wider sind. Zum einem Lewandowski in Zusammenhang mit dem System-Klopp hinterher zu trauern halte ich für völlig fehl am Platze, denn nicht nur Dortmunds Fußball hat sich entscheidend weiterentwickelt, sondern auch Kloppos. Zum anderen brauchen weder Dortmund, noch Klopp solche Stürmertypen. Wir brauchen Spieler, die kombinationsstark bei allerhöchstem Tempo sind, um so die gegenerische Abwehr auseinander zu reißen. Denn was bedeutet "ball festmachen" überhaupt?
In meinen Augen ist ein Stürmer, der "die Bälle fest macht", ein Stürmer mit mangelhaftem Passverhalten und Kombinationsspiel. Ein Stürmer der nicht Antizipieren kann. Ergo ist er ein Spieler, der in der Offensive das Tempo verschleppt und den Gegner Raum und Zeit gibt, sich wieder neu zu formieren. Des Weiteren ist er berechenbar und leicht zuzustellen, insbesondere wenn er in der Preiskategorie 20-25 Millionen liegt.
Diesen "Mehrwert" soll mir mal bitte jemand erklären...
Unterm Strich bleibt von der Plausibilität her das Paco Alcacer Gerücht. Ein User schrieb, dass er bei höchstem Tempo kombinationsstark ist. Das, in Verbindung mit der heutugen Kicker-Aussage...

Alea iacta est

•     •     •

Un cavaliere non lascia mai la sua signora
Buffon/ Zambrotta-Nesta-Cannavaro-Thuram/ Vieira-Nedved-Zidane-Camoranesi/ Del Piero - Trezeguet
BVB - Transferpolitik |#12793
16.08.2018 - 09:39 Uhr
Zitat von BeinGespielt
Zitat von Marik87

Dem gegenüber stehen in meiner Gedankenwelt:

a) warum ist er ablösefrei, d.h. warum hat sein ehemaliger Verein denn den Vertrag aufgelöst. Was ist vorgefallen, dass die auf ihn und obendrein auf eine Ablöse gerne verzichtet haben?

b) Warum bietet er sich wie die Wurstsemmel, die gerade bei Edeka im Angebot ist, an? Ist er so verzweifelt, überhaupt einen Erstligisten, wo auch immer, zu finden? Was ist mit Frankreich, seinem Heimatland, wenn ich nicht irre. Will ihn da auch keiner? Wenn ja, warum ist das so?


Sein Wechselwunsch ist einzig und allein seiner Familie geschuldet, die ja bekanntlich nach wie vor in Köln beheimtatet ist. Das ist im übrigen auch schon die Antwort auf deine beiden Fragen.

Ich für meinen Teil kann mich überhaupt nicht mit Modeste anfreunden.
Ja, sicherlich hat er eine herausragende Bundesligasaison bei den Geißböcken gespielt, aber da war das gesamte System auf ihn zugeschnitten. Im Stil einer klassischen Kontermannschaft wurde er mit Bällen gefüttert, die er, da muss man auch ehrlich sein, zum Teil überragend verwertete. Doch was soll dieser Faktor dem BvB bringen? Ich sehe daher in ihm überhaupt keinen Mehrwert, sondern als Stammspieler einen Qualitätsverlust. Modeste passt überhaupt nicht in Favre'sche System, das vor allem auf einer sauberen und schnellen Ballzirkulation basiert. Ein Stürmer muss mitspielend sein, nicht "wegrennend".

In die gleiche Richtung geht auch das Pedro-Gerücht. So manch User schreibt über ihn "ähnelt Lewandowski und wäre daher perfekt" oder "kann die Bälle vorne fest machen".
Ebenfalls zwei Punkte die mir zutiefst zu wider sind. Zum einem Lewandowski in Zusammenhang mit dem System-Klopp hinterher zu trauern halte ich für völlig fehl am Platze, denn nicht nur Dortmunds Fußball hat sich entscheidend weiterentwickelt, sondern auch Kloppos. Zum anderen brauchen weder Dortmund, noch Klopp solche Stürmertypen. Wir brauchen Spieler, die kombinationsstark bei allerhöchstem Tempo sind, um so die gegenerische Abwehr auseinander zu reißen. Denn was bedeutet "ball festmachen" überhaupt?
In meinen Augen ist ein Stürmer, der "die Bälle fest macht", ein Stürmer mit mangelhaftem Passverhalten und Kombinationsspiel. Ein Stürmer der nicht Antizipieren kann. Ergo ist er ein Spieler, der in der Offensive das Tempo verschleppt und den Gegner Raum und Zeit gibt, sich wieder neu zu formieren. Des Weiteren ist er berechenbar und leicht zuzustellen, insbesondere wenn er in der Preiskategorie 20-25 Millionen liegt.
Diesen "Mehrwert" soll mir mal bitte jemand erklären...
Unterm Strich bleibt von der Plausibilität her das Paco Alcacer Gerücht. Ein User schrieb, dass er bei höchstem Tempo kombinationsstark ist. Das, in Verbindung mit der heutugen Kicker-Aussage...

Alea iacta est

Von Pedro kenne ich, wie wahrscheinlich fast jeder hier, nur YouTube Videos, allerdings sieht man da gute Ansätze, mit Lewy vergleichen ist eh Quatsch.
Modeste würde zumindest in der Bundesliga aus meiner Sicht das Stürmerproblem sofort lösen, Pedro könnte es auf lange Sicht auch international lösen. Bei Alcacer geht es eher um den großen Namen, denke ich.

Das schönste wäre aber einfach einen davon zu verpflichten und sich im Nachhinein anzuschauen, was man da gemacht hat. Geht ja scheinbar immer um 20-25 Mio, die man investieren müsste plus Gehalt, also warum so zögerlich sein und lieber gar keine Lösung haben, als eine bei der man sich zwar unsicher ist, aber in beide Richtungen überrascht werden könnte.
Gerade Modeste ist sowieso eine sichere Bank was Torgefahr angeht und Witsel kennt er auch schon.
BVB - Transferpolitik |#12794
16.08.2018 - 09:46 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Zitat von BeinGespielt

Zitat von Marik87

Dem gegenüber stehen in meiner Gedankenwelt:

a) warum ist er ablösefrei, d.h. warum hat sein ehemaliger Verein denn den Vertrag aufgelöst. Was ist vorgefallen, dass die auf ihn und obendrein auf eine Ablöse gerne verzichtet haben?

b) Warum bietet er sich wie die Wurstsemmel, die gerade bei Edeka im Angebot ist, an? Ist er so verzweifelt, überhaupt einen Erstligisten, wo auch immer, zu finden? Was ist mit Frankreich, seinem Heimatland, wenn ich nicht irre. Will ihn da auch keiner? Wenn ja, warum ist das so?


Sein Wechselwunsch ist einzig und allein seiner Familie geschuldet, die ja bekanntlich nach wie vor in Köln beheimtatet ist. Das ist im übrigen auch schon die Antwort auf deine beiden Fragen.

Ich für meinen Teil kann mich überhaupt nicht mit Modeste anfreunden.
Ja, sicherlich hat er eine herausragende Bundesligasaison bei den Geißböcken gespielt, aber da war das gesamte System auf ihn zugeschnitten. Im Stil einer klassischen Kontermannschaft wurde er mit Bällen gefüttert, die er, da muss man auch ehrlich sein, zum Teil überragend verwertete. Doch was soll dieser Faktor dem BvB bringen? Ich sehe daher in ihm überhaupt keinen Mehrwert, sondern als Stammspieler einen Qualitätsverlust. Modeste passt überhaupt nicht in Favre'sche System, das vor allem auf einer sauberen und schnellen Ballzirkulation basiert. Ein Stürmer muss mitspielend sein, nicht "wegrennend".

In die gleiche Richtung geht auch das Pedro-Gerücht. So manch User schreibt über ihn "ähnelt Lewandowski und wäre daher perfekt" oder "kann die Bälle vorne fest machen".
Ebenfalls zwei Punkte die mir zutiefst zu wider sind. Zum einem Lewandowski in Zusammenhang mit dem System-Klopp hinterher zu trauern halte ich für völlig fehl am Platze, denn nicht nur Dortmunds Fußball hat sich entscheidend weiterentwickelt, sondern auch Kloppos. Zum anderen brauchen weder Dortmund, noch Klopp solche Stürmertypen. Wir brauchen Spieler, die kombinationsstark bei allerhöchstem Tempo sind, um so die gegenerische Abwehr auseinander zu reißen. Denn was bedeutet "ball festmachen" überhaupt?
In meinen Augen ist ein Stürmer, der "die Bälle fest macht", ein Stürmer mit mangelhaftem Passverhalten und Kombinationsspiel. Ein Stürmer der nicht Antizipieren kann. Ergo ist er ein Spieler, der in der Offensive das Tempo verschleppt und den Gegner Raum und Zeit gibt, sich wieder neu zu formieren. Des Weiteren ist er berechenbar und leicht zuzustellen, insbesondere wenn er in der Preiskategorie 20-25 Millionen liegt.
Diesen "Mehrwert" soll mir mal bitte jemand erklären...
Unterm Strich bleibt von der Plausibilität her das Paco Alcacer Gerücht. Ein User schrieb, dass er bei höchstem Tempo kombinationsstark ist. Das, in Verbindung mit der heutugen Kicker-Aussage...

Alea iacta est

Von Pedro kenne ich, wie wahrscheinlich fast jeder hier, nur YouTube Videos, allerdings sieht man da gute Ansätze, mit Lewy vergleichen ist eh Quatsch.
Modeste würde zumindest in der Bundesliga aus meiner Sicht das Stürmerproblem sofort lösen, Pedro könnte es auf lange Sicht auch international lösen. Bei Alcacer geht es eher um den großen Namen, denke ich.

Das schönste wäre aber einfach einen davon zu verpflichten und sich im Nachhinein anzuschauen, was man da gemacht hat. Geht ja scheinbar immer um 20-25 Mio, die man investieren müsste plus Gehalt, also warum so zögerlich sein und lieber gar keine Lösung haben, als eine bei der man sich zwar unsicher ist, aber in beide Richtungen überrascht werden könnte.
Gerade Modeste ist sowieso eine sichere Bank was Torgefahr angeht und Witsel kennt er auch schon.

Also einfach mal, inklusive Gehalt für ein paar Jahre, 40-50 Mio investieren und sich im Nachhinein anschauen, was man gemacht hat? Ohne dass man richtig überzeugt ist?

Du magst das lustig finden, weil du dann wieder so richtig schön über die inkompetente Vereinsführung abledern kannst wenn es schief geht.

•     •     •

Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.
BVB - Transferpolitik |#12795
16.08.2018 - 09:53 Uhr
Das wichtigste im Moment ist kein neuer Stürmer oder irgendwelche anderen Neuzugänge.

Am wichtigsten wären Abgänge!!! Der kader muss kleiner werden. Das ist so alles zu teuer. Das führt sonst wieder zu unzufriedenheit, zu grüppchenbildung und gefährdet das teamgefüge.

Es gibt bei jedem Spiel nur 11 Startplätze. Mit einwechslern können 14 spielen. 17 oder 18 haben im kader platz. 29 im kader ist viel zu viel. Jede Position doppelt besetzen, din TW-position 3-Fach. Dann von mir aus noch zusätzlich 1 bis 2 plätze um talente (z. B. Gomez) heranzuführen. Eine sinnvolle kadergrösse wäre alles zwischen 23 und 25 mann.

•     •     •

KOBEL

SÜLE SCHLOTTI

WOLF CAN RYERSON
GUERREIRO BELLINGHAM

BRANDT
REUS ADEYEMI
HALLER
BVB - Transferpolitik |#12796
16.08.2018 - 09:55 Uhr
Zitat von tomsigl
Eine sinnvolle kadergrösse wäre alles zwischen 23 und 25 mann.


Also 24?
BVB - Transferpolitik |#12797
16.08.2018 - 09:55 Uhr
Zitat von tomsigl
Das wichtigste im Moment ist kein neuer Stürmer oder irgendwelche anderen Neuzugänge.

Am wichtigsten wären Abgänge!!! Der kader muss kleiner werden. Das ist so alles zu teuer. Das führt sonst wieder zu unzufriedenheit, zu grüppchenbildung und gefährdet das teamgefüge.

Es gibt bei jedem Spiel nur 11 Startplätze. Mit einwechslern können 14 spielen. 17 oder 18 haben im kader platz. 29 im kader ist viel zu viel. Jede Position doppelt besetzen, din TW-position 3-Fach. Dann von mir aus noch zusätzlich 1 bis 2 plätze um talente (z. B. Gomez) heranzuführen. Eine sinnvolle kadergrösse wäre alles zwischen 23 und 25 mann.

Ich gebe dir grundsätzlich Recht halte aber einen 23 Mann Kader für genauso risikoreich wie einen mit 29. Ich würde sagen 25-27 wären gut.
BVB - Transferpolitik |#12798
16.08.2018 - 10:06 Uhr
Zitat von tomsigl


Am wichtigsten wären Abgänge!!! Der kader muss kleiner werden. Das ist so alles zu teuer. Das führt sonst wieder zu unzufriedenheit, zu grüppchenbildung und gefährdet das teamgefüge.

Und das stellst du dit wie vor? Soll man Toljan, Sahin, Rode etc. wenn sie nicht feiwillig sofort zum erstbsten Intressenten Wechseln ein Rollkommando auf die Hütte schicken und sie vertrümmen oder was?
Vielleicht einfach mal daran denken, dass die Spieler was ihren Abgang betrifft auch noch ein Wörtchen mitzureden haben und der Einfluss der Vereinsführung hierauf ergo sehr begrenzt ist. Verträge gelten nunmal auch dann, wenn es für den Verein gerade nicht von Vorteil ist

Zitat von tomsigl

Es gibt bei jedem Spiel nur 11 Startplätze. Mit einwechslern können 14 spielen. 17 oder 18 haben im kader platz.


Wenn du mit einem 18-Mann-Kader auf 3 Hochzeiten (den Kleinkram lasse ich mal bei Seite) tanzen willst, darf ich dir ganz offiziell sagen, du hast einen an der Waffel. 18 Mann reichen nichtmal für die Bundesliga. 29 ist in der tat ein bisschen viel, aber 25 rumm sollten es schon sein, sonst hat man keine Reserven/Optionen.

Zitat von tomsigl
29 im kader ist viel zu viel. Jede Position doppelt besetzen, din TW-position 3-Fach. Dann von mir aus noch zusätzlich 1 bis 2 plätze um talente (z. B. Gomez) heranzuführen. Eine sinnvolle kadergrösse wäre alles zwischen 23 und 25 mann.

Wer drei Wettbewerbe spielen Will, muss jede Position doppelt besetzen. 3 Wettbewerbe bedeuten, wenn an mal davon ausgeht im DFB-Pokal mindestens 2-3 Runden zu absolvieren und in der CL zu überwintern 40-50 Spiele zu absolvieren. Bei 40-50 Spielen sind verletzungs- und formbedingte längerfristige Ausfälle einzuplanen. 25 Wären vollkommen im Rahmen, solide Doppelbesetzung + ein paar Talente.
BVB - Transferpolitik |#12799
16.08.2018 - 10:24 Uhr
Zitat von -adi-
Zitat von GonzoFronzo

Zitat von BeinGespielt

Zitat von Marik87

Dem gegenüber stehen in meiner Gedankenwelt:

a) warum ist er ablösefrei, d.h. warum hat sein ehemaliger Verein denn den Vertrag aufgelöst. Was ist vorgefallen, dass die auf ihn und obendrein auf eine Ablöse gerne verzichtet haben?

b) Warum bietet er sich wie die Wurstsemmel, die gerade bei Edeka im Angebot ist, an? Ist er so verzweifelt, überhaupt einen Erstligisten, wo auch immer, zu finden? Was ist mit Frankreich, seinem Heimatland, wenn ich nicht irre. Will ihn da auch keiner? Wenn ja, warum ist das so?


Sein Wechselwunsch ist einzig und allein seiner Familie geschuldet, die ja bekanntlich nach wie vor in Köln beheimtatet ist. Das ist im übrigen auch schon die Antwort auf deine beiden Fragen.

Ich für meinen Teil kann mich überhaupt nicht mit Modeste anfreunden.
Ja, sicherlich hat er eine herausragende Bundesligasaison bei den Geißböcken gespielt, aber da war das gesamte System auf ihn zugeschnitten. Im Stil einer klassischen Kontermannschaft wurde er mit Bällen gefüttert, die er, da muss man auch ehrlich sein, zum Teil überragend verwertete. Doch was soll dieser Faktor dem BvB bringen? Ich sehe daher in ihm überhaupt keinen Mehrwert, sondern als Stammspieler einen Qualitätsverlust. Modeste passt überhaupt nicht in Favre'sche System, das vor allem auf einer sauberen und schnellen Ballzirkulation basiert. Ein Stürmer muss mitspielend sein, nicht "wegrennend".

In die gleiche Richtung geht auch das Pedro-Gerücht. So manch User schreibt über ihn "ähnelt Lewandowski und wäre daher perfekt" oder "kann die Bälle vorne fest machen".
Ebenfalls zwei Punkte die mir zutiefst zu wider sind. Zum einem Lewandowski in Zusammenhang mit dem System-Klopp hinterher zu trauern halte ich für völlig fehl am Platze, denn nicht nur Dortmunds Fußball hat sich entscheidend weiterentwickelt, sondern auch Kloppos. Zum anderen brauchen weder Dortmund, noch Klopp solche Stürmertypen. Wir brauchen Spieler, die kombinationsstark bei allerhöchstem Tempo sind, um so die gegenerische Abwehr auseinander zu reißen. Denn was bedeutet "ball festmachen" überhaupt?
In meinen Augen ist ein Stürmer, der "die Bälle fest macht", ein Stürmer mit mangelhaftem Passverhalten und Kombinationsspiel. Ein Stürmer der nicht Antizipieren kann. Ergo ist er ein Spieler, der in der Offensive das Tempo verschleppt und den Gegner Raum und Zeit gibt, sich wieder neu zu formieren. Des Weiteren ist er berechenbar und leicht zuzustellen, insbesondere wenn er in der Preiskategorie 20-25 Millionen liegt.
Diesen "Mehrwert" soll mir mal bitte jemand erklären...
Unterm Strich bleibt von der Plausibilität her das Paco Alcacer Gerücht. Ein User schrieb, dass er bei höchstem Tempo kombinationsstark ist. Das, in Verbindung mit der heutugen Kicker-Aussage...

Alea iacta est

Von Pedro kenne ich, wie wahrscheinlich fast jeder hier, nur YouTube Videos, allerdings sieht man da gute Ansätze, mit Lewy vergleichen ist eh Quatsch.
Modeste würde zumindest in der Bundesliga aus meiner Sicht das Stürmerproblem sofort lösen, Pedro könnte es auf lange Sicht auch international lösen. Bei Alcacer geht es eher um den großen Namen, denke ich.

Das schönste wäre aber einfach einen davon zu verpflichten und sich im Nachhinein anzuschauen, was man da gemacht hat. Geht ja scheinbar immer um 20-25 Mio, die man investieren müsste plus Gehalt, also warum so zögerlich sein und lieber gar keine Lösung haben, als eine bei der man sich zwar unsicher ist, aber in beide Richtungen überrascht werden könnte.
Gerade Modeste ist sowieso eine sichere Bank was Torgefahr angeht und Witsel kennt er auch schon.

Also einfach mal, inklusive Gehalt für ein paar Jahre, 40-50 Mio investieren und sich im Nachhinein anschauen, was man gemacht hat? Ohne dass man richtig überzeugt ist?

Du magst das lustig finden, weil du dann wieder so richtig schön über die inkompetente Vereinsführung abledern kannst wenn es schief geht.


Ich wüsste nicht, wann ich über die inkompetente Vereinsführung hergezogen habe. Vor allem weil ich sie für absolut kompetent halte. Wenn man mal Kritik von mir liest, dann braucht man das nicht gleich schwarz/weiß sehen.

Falls man immer davon ausgeht, dass eh alles schief geht, dann kann man so tun, als hätte man 40-50 Mio investiert und verloren. Wir sind aber nicht an der Börse.
Es gibt gar keine andere Möglichkeit als sich im Nachhinein anzuschauen, was man da gemacht hat, oder kannst du in die Zukunft sehen ?
Gerade das ist diese Unsicherheit die man ausstrahlt. Ich würde mir als Topstürmer ziemlich veralbert vorkommen, wenn ich eig. von meinem Können überzeugt bin und dann ein Verein (der auch noch dringend einen Stürmer braucht) daran zweifelt, ob ich denn ein Durchschnittsgehalt oder eine 20 Mio Ablöse überhaupt wert bin.

Also sind 20 Mio ein zu hohes Risiko oder eine "verrückte Sache" ?

Die 100% ige Sicherheit die man da will, die gibt es gar nicht...

Also ja, einfach mal machen. Oder wenigstens klar Farbe bekennen und sagen, dass man keinen Stürmer mehr holen will, weil man am liebsten nichts mehr investieren will und lieber Geld auf dem Konto hat.
Auch damit wäre ich zufrieden, klingt deutlich besser als es wäre "verrückt" oder "Geldverschwendung" einen Modeste zu verpflichten.

Jetzt kann man mich noch auf FIFA 18 verweisen oder auf den Finanzthread und sich dann so fühlen, als hätte man meine Aussagen total wiederlegt und dass ich eh nur ein Fantast bin, dann haben wir wieder das Niveau erreicht.

PS: Zorc sagt, dass utopische Preise verlangt werden, da hat er wahrscheinlich Recht, nur bei Modeste redet man gerade von einem evtl. ablösefreiem Transfer, bei Alcacer von 25 Mio, bei Pedro von 20 Mio. Finde ich alles nicht utopisch hoch oder zu hoch....
BVB - Transferpolitik |#12800
16.08.2018 - 10:29 Uhr
Zitat von JustDoIt
Zitat von tomsigl

Das wichtigste im Moment ist kein neuer Stürmer oder irgendwelche anderen Neuzugänge.

Am wichtigsten wären Abgänge!!! Der kader muss kleiner werden. Das ist so alles zu teuer. Das führt sonst wieder zu unzufriedenheit, zu grüppchenbildung und gefährdet das teamgefüge.

Es gibt bei jedem Spiel nur 11 Startplätze. Mit einwechslern können 14 spielen. 17 oder 18 haben im kader platz. 29 im kader ist viel zu viel. Jede Position doppelt besetzen, din TW-position 3-Fach. Dann von mir aus noch zusätzlich 1 bis 2 plätze um talente (z. B. Gomez) heranzuführen. Eine sinnvolle kadergrösse wäre alles zwischen 23 und 25 mann.

Ich gebe dir grundsätzlich Recht halte aber einen 23 Mann Kader für genauso risikoreich wie einen mit 29. Ich würde sagen 25-27 wären gut.


Bisschen mehr sicherheit...OK. Aber selbst wenns "nur" 23 wären sind ja immer noch Spieler wie bockhorn, pieper, pheray ect. da. Das sind ja auch alles Spieler mit profi-perspektive. Und die werden im aktuellen profikader ja gar nicht mitgezählt...Selbst ein 23-mann-kader ist - je nach Betrachtungsweise auch ganz schnell ein 25 oder 27-mann kader

•     •     •

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