BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
07.02.2018 - 14:55 Uhr
Zitat von Rueckraeumer
Die nächste Transferperiode wird doch hoffentlich vordergründig vom "Ausmisten" geprägt sein und das ist nicht despektierlich gemeint. Aber 22 Spieler als sogenannte Base müssen eigentlich reichen. So ein Kader lässt genügend Platz für Ambitionen ambitionierter Nachwuchsspieler und machen es einem Trainer auch deutlich leichter eine starke Mentalität und ein Wir-Gefühl zu implementieren, weil wirklich jeder gebraucht wird. Eine (deutliche) Kader-Reduzierung könnte daher schon der erste, wenn nicht wichtigste Schritt, zu der gesuchten Mentalitätssteigerung sein. Für Verletzungsersatz sind dann die Transferperioden da. ManC, Real, Barca usw. machen es ähnlich.
Ich will keine Diskussion über einzelne Personalentscheidungen anstoßen, sondern in erster Linie mal grob die Besetzungen von Positionen nebst Altersstruktur aufzeigen, wie ich mir diese Base nächste Saison vorstellen könnte:
2 TS: Horn, Reimann
2 LV: Guerreiro, Schmelzer
4 IV: Tah, Akanji, Sokratis, Zagadou
2 RV: Piszczek, Toljan
2 DM: Weigl, Burnic
4 ZM/OM: Dahoud, Gómez, Götze, Kagawa
2 LA: Reus, Philipp
2 RA: Pulisic, Sancho
2 MS: Bashuayi, Isak
Die nächste Transferperiode wird doch hoffentlich vordergründig vom "Ausmisten" geprägt sein und das ist nicht despektierlich gemeint. Aber 22 Spieler als sogenannte Base müssen eigentlich reichen. So ein Kader lässt genügend Platz für Ambitionen ambitionierter Nachwuchsspieler und machen es einem Trainer auch deutlich leichter eine starke Mentalität und ein Wir-Gefühl zu implementieren, weil wirklich jeder gebraucht wird. Eine (deutliche) Kader-Reduzierung könnte daher schon der erste, wenn nicht wichtigste Schritt, zu der gesuchten Mentalitätssteigerung sein. Für Verletzungsersatz sind dann die Transferperioden da. ManC, Real, Barca usw. machen es ähnlich.
Ich will keine Diskussion über einzelne Personalentscheidungen anstoßen, sondern in erster Linie mal grob die Besetzungen von Positionen nebst Altersstruktur aufzeigen, wie ich mir diese Base nächste Saison vorstellen könnte:
2 TS: Horn, Reimann
2 LV: Guerreiro, Schmelzer
4 IV: Tah, Akanji, Sokratis, Zagadou
2 RV: Piszczek, Toljan
2 DM: Weigl, Burnic
4 ZM/OM: Dahoud, Gómez, Götze, Kagawa
2 LA: Reus, Philipp
2 RA: Pulisic, Sancho
2 MS: Bashuayi, Isak
Bedeutet das jetzt, dass Bürki/Yarmolenko/Toprak u.a "ausgemistet" werden sollen? Oder was bedeutet es, keine Personalentscheidungen diskutieren zu wollen aber dann so eine unrealistische Kaderschmiede (gehört dann eher in den dazugehörigen Thread) vorzulegen?
Zum Text hätte eher gepasst, die Auflistung ohne Namen zu machen oder in etwa so: 2 RA AUS Pulisic, Sancho,Yarmolenko ; 4 IV AUS Akanji,Sokratis,Zagadou,Toprak, evtl. Neuzugang...
Edit: Wie das mit einem engen Kader aussieht bzw. aussehen kann, sieht man gerade an unserer Verletztenmisere. Die ganze Saison wird gefragt, wozu die ganzen offensiven sind und dann fallen einfach mal zwei innerhalb von einer Woche aus. Schon muss eigentlich ein Systemwechsel her. Vor allem mit einem Halb-Invaliden wie Reus als fest eingeplanter Säule.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cosmo112 am 07.02.2018 um 15:00 Uhr bearbeitet
07.02.2018 - 15:05 Uhr
Das soll in erster Linie bedeuten, dass es meiner Meinung nach viele Abgänge und nur wenige Zugänge geben sollte. Da es aber ganz ohne Zugänge nicht über die Bühne gehen wird, habe ich mit Tah und Horn (und Batshuayi) beispielhaft zwei potentielle Neuzugänge eingebaut, die die Tage mehr oder weniger heiß gehandelt wurden, ich subjektiv aber für realistisch und sinnvoll halte. Wenns Dich glücklicher macht, kannst auch Yarmolenko anstatt Pulisic und Schürrle anstatt Reus einsetzen (oder oder oder). Die Kernaussage meines Postings soll die (meiner Meinung nach) dringliche Notwendigkeit der Kaderverschlankung sein.
07.02.2018 - 15:09 Uhr
Zitat von Ersatzoffizieller
Möglicherweise unpassend hier.
Trotzdem. Schade, dass Bremens Kruse seine Karriere so lange verweigert hat. Er ist jetzt wohl zu alt für uns.
Aber eine Augenweide.
Der Typ hängend hinter einer Talent9 beim BvB . Ein Traum. Meinerseits.
Ich bin übrigens offen Verfechter von Watzke und auch Löw, bei aller berechtigten Kritik. Damit automatisch Fanboy. Bitte gerne.
Aber Kruse würde ich definitiv mit zur WM nehmen.
Neodudenmässig ein Unterschiedsspieler.
Möglicherweise unpassend hier.
Trotzdem. Schade, dass Bremens Kruse seine Karriere so lange verweigert hat. Er ist jetzt wohl zu alt für uns.
Aber eine Augenweide.
Der Typ hängend hinter einer Talent9 beim BvB . Ein Traum. Meinerseits.
Ich bin übrigens offen Verfechter von Watzke und auch Löw, bei aller berechtigten Kritik. Damit automatisch Fanboy. Bitte gerne.
Aber Kruse würde ich definitiv mit zur WM nehmen.
Neodudenmässig ein Unterschiedsspieler.
"Der Typ" wird dieses Jahr 30. Wieso zu alt für uns?
Von genau solchen Sachen müssen wir uns lösen! Solche Typen brauchen wir um wieder in die richtige Spur zu kommen. Nicht immer 17- oder 18-jährige (wobei solche Verpflichtungen auch Sinn machen).
Aber es müssen auch mal erfahrene Hasen wie Kruse verpflichtet werden!
07.02.2018 - 15:15 Uhr
Zitat von Cosmo112
Bedeutet das jetzt, dass Bürki/Yarmolenko/Toprak u.a "ausgemistet" werden sollen? Oder was bedeutet es, keine Personalentscheidungen diskutieren zu wollen aber dann so eine unrealistische Kaderschmiede (gehört dann eher in den dazugehörigen Thread) vorzulegen?
Zum Text hätte eher gepasst, die Auflistung ohne Namen zu machen oder in etwa so: 2 RA AUS Pulisic, Sancho,Yarmolenko ; 4 IV AUS Akanji,Sokratis,Zagadou,Toprak, evtl. Neuzugang...
Edit: Wie das mit einem engen Kader aussieht bzw. aussehen kann, sieht man gerade an unserer Verletztenmisere. Die ganze Saison wird gefragt, wozu die ganzen offensiven sind und dann fallen einfach mal zwei innerhalb von einer Woche aus. Schon muss eigentlich ein Systemwechsel her. Vor allem mit einem Halb-Invaliden wie Reus als fest eingeplanter Säule.
Zitat von Rueckraeumer
Die nächste Transferperiode wird doch hoffentlich vordergründig vom "Ausmisten" geprägt sein und das ist nicht despektierlich gemeint. Aber 22 Spieler als sogenannte Base müssen eigentlich reichen. So ein Kader lässt genügend Platz für Ambitionen ambitionierter Nachwuchsspieler und machen es einem Trainer auch deutlich leichter eine starke Mentalität und ein Wir-Gefühl zu implementieren, weil wirklich jeder gebraucht wird. Eine (deutliche) Kader-Reduzierung könnte daher schon der erste, wenn nicht wichtigste Schritt, zu der gesuchten Mentalitätssteigerung sein. Für Verletzungsersatz sind dann die Transferperioden da. ManC, Real, Barca usw. machen es ähnlich.
Ich will keine Diskussion über einzelne Personalentscheidungen anstoßen, sondern in erster Linie mal grob die Besetzungen von Positionen nebst Altersstruktur aufzeigen, wie ich mir diese Base nächste Saison vorstellen könnte:
2 TS: Horn, Reimann
2 LV: Guerreiro, Schmelzer
4 IV: Tah, Akanji, Sokratis, Zagadou
2 RV: Piszczek, Toljan
2 DM: Weigl, Burnic
4 ZM/OM: Dahoud, Gómez, Götze, Kagawa
2 LA: Reus, Philipp
2 RA: Pulisic, Sancho
2 MS: Bashuayi, Isak
Die nächste Transferperiode wird doch hoffentlich vordergründig vom "Ausmisten" geprägt sein und das ist nicht despektierlich gemeint. Aber 22 Spieler als sogenannte Base müssen eigentlich reichen. So ein Kader lässt genügend Platz für Ambitionen ambitionierter Nachwuchsspieler und machen es einem Trainer auch deutlich leichter eine starke Mentalität und ein Wir-Gefühl zu implementieren, weil wirklich jeder gebraucht wird. Eine (deutliche) Kader-Reduzierung könnte daher schon der erste, wenn nicht wichtigste Schritt, zu der gesuchten Mentalitätssteigerung sein. Für Verletzungsersatz sind dann die Transferperioden da. ManC, Real, Barca usw. machen es ähnlich.
Ich will keine Diskussion über einzelne Personalentscheidungen anstoßen, sondern in erster Linie mal grob die Besetzungen von Positionen nebst Altersstruktur aufzeigen, wie ich mir diese Base nächste Saison vorstellen könnte:
2 TS: Horn, Reimann
2 LV: Guerreiro, Schmelzer
4 IV: Tah, Akanji, Sokratis, Zagadou
2 RV: Piszczek, Toljan
2 DM: Weigl, Burnic
4 ZM/OM: Dahoud, Gómez, Götze, Kagawa
2 LA: Reus, Philipp
2 RA: Pulisic, Sancho
2 MS: Bashuayi, Isak
Bedeutet das jetzt, dass Bürki/Yarmolenko/Toprak u.a "ausgemistet" werden sollen? Oder was bedeutet es, keine Personalentscheidungen diskutieren zu wollen aber dann so eine unrealistische Kaderschmiede (gehört dann eher in den dazugehörigen Thread) vorzulegen?
Zum Text hätte eher gepasst, die Auflistung ohne Namen zu machen oder in etwa so: 2 RA AUS Pulisic, Sancho,Yarmolenko ; 4 IV AUS Akanji,Sokratis,Zagadou,Toprak, evtl. Neuzugang...
Edit: Wie das mit einem engen Kader aussieht bzw. aussehen kann, sieht man gerade an unserer Verletztenmisere. Die ganze Saison wird gefragt, wozu die ganzen offensiven sind und dann fallen einfach mal zwei innerhalb von einer Woche aus. Schon muss eigentlich ein Systemwechsel her. Vor allem mit einem Halb-Invaliden wie Reus als fest eingeplanter Säule.
20 Feldspieler halte ich für zuwenig, man hat sich da mal wieder jeglicher "Kaderspieler" entledigt. Ich halte es für absolut falsch, bei Verletzungen dann munter mit u19 Spielern den Kader aufzufüllen.
Weiterhin sollten sich einige langsam von dem Gedanken verabschieden das Sokratis hier noch länger verweilt, das der Vertrag bisher nicht verlängert wurde, spricht doch für sich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rep0r am 07.02.2018 um 15:15 Uhr bearbeitet
12.02.2018 - 19:00 Uhr
Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
12.02.2018 - 19:59 Uhr
Zitat von Arbach
Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
. Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
Also ich bin der Meinung Tah kommt nur wenn Papa oder Toprak gehen. Ansonsten sind wir da schon dick besetzt.. auf dem Flügel sind wir gut besetzt da braucht es nicht wirklich Brand wobei, da bin ich bei dir , bei dieser Ak müssen wir einfach unser Glück versuchen.. wobei ich denke, dass er dann andere / bessere Angebote haben wird.
Vorerst hoff ich mal, dass wir uns konzentrieren den Kader auszudünnen vorallem die Spieler die eigentlich schon das Alter und Erfahrung haben aber leider zu oft enttäuschen... gerade hier braucht man Konstanz wo unsere Jungen sich dran orientieren können.... wenn das geschafft ist hätt ich gerne eine Art Spielertyp Martinez.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bvb87m am 12.02.2018 um 20:01 Uhr bearbeitet
13.02.2018 - 09:29 Uhr
Zitat von Arbach
Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
Das Festgeldkonto wird bis zum Saisonende wieder stärker gefüllt werden, das ist aber nicht für Transfers gedacht, sondern um ein Jahr CL-Verpassen abfangen zu können, ohne Spieler verkaufen zu müssen, wenn ich richtig infomiert bin.
Die von dir aufgeführten 40 Mio. Euro (Bartra, Auba) werden mit Sicherheit in einen neuen Stürmer investiert. 30 Mio. Euro Ablöse + Handgeld + Beraterkoste = 40 Mio. Euro. Hier hängt es natürlich auch an Isak, in welche Richtung man geht; die Auftritte von ihm waren sehr vielversprechend.
Alle weiteren Dinge ergeben sich aus den Kaderanpassungen.
Sokratis scheint nicht verlängern zu wollen, mit Akanji ist schon ein Ersatzmann für Bartra da. Wenn Sokratis geht, kommt ein Neuer - spannend, ob eher Kategorie Tah oder eine preisgünstigere Version.
DIE entscheidende Frage ist: Was wird mit Weigl?
Einerseits spielt Weigl ständig, seit Stöger da ist. Das bedeuted, dass es aktuell keine Alternative gibt, obwohl Weigl immer wieder einiger Kritik ausgesetzt ist. M.E. fehlt Weigl der richtige Partner, der Dahoud noch nicht sein kann und in personam Rode verletzt ist (und vielleicht auch qualitativ nicht gut genug; nur: wer will das sagen, was Rode in Dortmund wirklich leisten kann?).
Für ZM / DM stehen hypothetisch neun (mit Guerreiro zehn) Spieler zur Verfügung: für die zwei / drei Positionen braucht es fünf Spieler und ein Talent.
Rode - Totalausfall wg. Verletzung. Der Spielertyp ist ausgerechnet exklusiv im Kader des BVB!
Gomez - Talent (Platz 6.)
Kagawa und Götze werden 2018 im Sommer eher nicht gehen. (Plätze 2.+3.).
Beim Rest herrscht Unklarheit. Naheliegend wäre, Sahin, Castro und Rode ziehen zu lassen, Guerreiro könnte man noch ein Jährchen abwarten, ob er wieder in die Spur findet, um Schmelle dann Stück für Stück zu beerben.
Und Dahoud? Bekommt er noch ein traditionelles zweites Jahr, um zu zeigen, dass er sein Potenziall entwickeln wird? Ich würde vermute, ja. (Platz 4.)
Bleibt Weigl, ist noch ein Platz (des Kaderspielers) frei, wenn Gonzo, Sahin und Rode gehen. Das wäre übrigens kein "Ersatzspieler", sondern jemand, der Weigl mit anderen Stärken sowohl ersetzen als auch ergänzen kann (z.B. wenn man auf 4:2:3:1 umstellt) und Dahoud Dampf macht.
14.02.2018 - 19:57 Uhr
Ich ziehe mal einen Teil der Diskussion, um da wir hier das Ursprungsthema verlassen haben. Bei den Teilen, die ich dabei weglasse, besteht weitestgehend Konsens, weswegen ich sie weglasse.
Das ist vielleicht alles richtig, allerdings beziehe ich mich in meiner Kritik zu Weigl nicht nur auf diese Saison allein, sondern auch schon auf die letzte, als sich viele Tendenzen bereits einstellten, die heute richtig problematisch sind, weswegen mir die Begründungen nicht weit genug gehen und fast schon den Charakter haben, dass man Weigl schuldfrei sprechen will. U.a. deswegen, da der Zeitraum in meinen Augen zu groß ist, um von einer Formkrise zu reden.
Letzte Saison ging seine offensive Präsenz schließlich bereits deutlich zurück, da einige Mannschaften das Spiel auf ihn abgestellt haben, was seitdem deutlich zugenommen hat, sodass eigentlich jeder Bundesligist weiß, was er mit Weigl machen muss. Die Gründe dafür hat man damals im Allgemeinen an den Mitspielern festgemacht, weil es da auch auffälligere Probleme gab (Aufbau aus der IV heraus, Dynamik, Präsenz und strategische Fähigkeiten der ZM), wodurch man Weigl entlasten konnte. In dieser Saison hat man einige der Probleme zumindest versucht zu bereinigen Toprak und Dahoud kamen als Bausteine dazu, die die problematischen Themen um Weigl herum betreffen. Dazu kam im Winter nun auch noch Akanji dazu. Das waren im Zusammenspiel aber - zumindest nicht sofort und ich habe auch langfristig immer größere Zweifel, ob die Maßnahmen in der Summe schon ausreichen - die Brustlöser für Weigl, weil diese Lösungen offensichtlich Zeit benötigten, um sich zu akklimatisieren. Daher hat sich Weigls Problem der Vorsaison in dieser Saison nur nochmal gesteigert, obwohl Bosz ihm sogar taktische Optionen geboten hat, wie er der Problematik entgeht, weil viele Gegner ihn mit den Stürmern zustellten, die aber nicht beliebig zurückweichen konnten, um nicht komplett den Druck auf die IV zu verlieren. Die Probleme der Vorsaison sind nur schlimmer geworden, egal was bislang unternommen wurde, um die rund um Weigl kontrollierbaren Probleme anzugehen.
Um es daher auf den Punkt zu bringen: Weigl stagniert (schon lange), die Gegner verstehen seine Probleme aber immer besser, wodurch seine Leistungen in Relation immer schwächer werden.
Eine Art Bestätigung war für mich bspw. das Spiel gegen Köln zuletzt. In der ersten Halbzeit konnte man im Zentrum schalten und walten, wie man wollte, weil Ruthenbeck das Zentrum in klarer Unterzahl belassen hat sowie das Positionsspiel seiner Doppelspitze hinten und vorne nicht stimmte. Dadurch hatte Weigl erstmals seit langem wieder sehr viel mehr Freiheiten, die er zumindest insofern nutzen konnte, dass sein Spiel in der ersten Hälfte auf einem mindestens normalen Niveau war. Von Verunsicherung war in dieser ersten Hälfte in meinen Augen daher rein gar nichts zu sehen, sondern ein mindestens ordentliches Spiel, was für den Moment ja schon gut wäre. Mit dem Wechsel korrigierte Ruthenbeck seinen anfänglichen taktischen Fehler jedoch und stellte im Mittelfeld Gleichzahl her. In der Folge kam das alte Bild zum Vorschein, dass Weigl nicht nur komplett abtauchte, sondern im Prinzip ausgeschaltet wurde, womit der BVB offensiv genauso gut mit einem Mann weniger hätte spielen können, es hätte keinen Unterschied gemacht. Das sagt mir dann eben, dass es nicht nur an den eigenen Mitspielern liegt, nicht nur an Weigls psychischer Verfassung, sondern schon vielmehr an Weigls Fähigkeiten, die der Gegner ihm abverlangt, da er in Sachen Pressingresistenz und Spielintelligenz wahrscheinlich doch nicht gut genug ist, um mit den seit 1,5 Jahren veränderten Anforderungen zurecht zu kommen.
Da fehlt mir aber der sichtbare Wille sich selbst gegen die eigenen Probleme zu stemmen und eben nicht Andere dafür verantwortlich zu machen. Weigl ist sich seiner Probleme in meinen Augen zwar bewusst, da er schon im Laufe seiner ersten BVB Saison klare Ziele für sich vorgab, dass er sich Fähigkeiten des 8ers aneignen will und somit auch im Grunde schon gewusst haben muss, dass seine Rolle als One-Trick-Pony nicht ewig funktionieren wird. Schließlich sprach er bspw. desöfteren davon, dass er torgefährlicher werden möchte, sei es durch eigene Tore oder durch Pässe – das hat er wie gesagt bereits spätestens nach seiner ersten Saison unter Tuchel betont. Ich habe jedoch irgendwie nicht den Eindruck, dass hinter diesen Aussagen Substanz steckte.
Hat sich Weigl vom Spielertyp, seit er beim BVB ist, schließlich verändert? Ich denke nicht. Bosz war meines Erachtens eine gute Chance Schritte dahingehend zu machen, was er eh verbessern wollte, wie Weigl es auch selbst nochmal in der Vorbereitung betonte. Bosz verlangte von ihm dabei sicher viel, aber es funktionierte ja auch zunächst für Weigl, gerade weil seine Rolle eine andere als im Vorjahr war, u.a. mit einem tollen Tor und die Aufgabenstellung ihm erst mal etwas Druck im Aufbau genommen hat, den er zuvor schon nicht mehr erfüllen konnte – auch deswegen kann man kaum von einer beständigen Formkrise reden, da es dafür dann doch zu viele Zwischenhochs mit meines Erachtens nicht ganz zufälligen Ursachen gibt. Je mehr sich aber die Mannschaft gegen Bosz gewehrt hat und je mehr damit Weigl wieder in seine alte Rolle schlüpfte, desto schlechter wurden seine Leistung, die in Sachen Präsenz – was für das One-Trick-Pony meines Erachtens das kritischte aller Themen ist - nochmals um dasselbe Maß schlechter wurden als im Vorjahr!
Jetzt unter Stöger redete Weigl früh darüber, dass er sich eben doch in seiner One-Trick-Pony-Rolle wohler fühlt, obwohl – und das ist fast schon witzig, wenn es nicht traurig wäre – es diese zum Ende unter Bosz schon wieder deutlich ausgedehnter gab und das System allgemein an die Wortführer aus der Defensive angepasst wurde. Das Interessante an der Stelle ist zudem, dass Weigl bspw. von Krüzens Kritik an Torwart und Defensive – mit Ausnahme von Piszczek – an sich ausgenommen war, wenn man ihn naturgemäß zu den Mittelfeldspielern zählt. D.h. entweder Weigl gehörte hier nicht zu den Wortführern, die den Systemwechsel wollten – womit das mit dem Führungsspieler mit Fragezeichen zu versehen wäre - und er widerspricht sich selbst oder er gehörte eben doch zu den Wortführern und hat im Anschluss aber nicht geliefert, um seine Argumente zu unterfüttern.
Denn: keine Statistik spricht bislang dafür, dass er sich unter Stöger in seiner Rolle wohler fühlt und mehr Einfluss auf das Spiel nimmt! Stöger hat kein Problem Weigls gelöst, wie bislang nichts Weigls Probleme gelöst bekommen hat, was man versucht hat – und das ist mittlerweile eben nicht mehr so wenig. Das ist daher entweder Zufall - weil Weigl ausgerechnet dann eine Formkrise hat, wenn mehrere Gründe, warum er bisher nicht liefern konnte, zumindest verringert wurden - oder eben doch nicht.
Um es daher auf eine Frage runter zu brechen: ist Weigl ein Spieler, der es wert ist, dass man die halbe Mannschaft auf ihn sowie sein bevorzugtes Spiel ausrichtet und kann man das überhaupt oder muss Weigl sein Spiel an die Mannschaft anpassen?
Ich denke nein, denn in der Konsequenz heißt das, das man Spieler opfern müsste, wie bspw. Götze und Kagawa, obwohl sie liefern und Weigl eben nicht. In Summe ist dieses Trio schließlich zu undynamisch, zu langsam und unathletisch, woran Dahoud als Einzelner doch (hoffentlich: noch) nicht die Lösung war und wahrscheinlich auch nicht die alleinige Lösug sein kann – wie zuvor schon geschrieben: wenn das Problem durch einen Nebenmann gelöst werden soll, benötigt es wohl recht sicher unerreichbare individuelle Qualität. Opfert man also Götze und Kagawa für Weigl, würde man meines Erachtens das Leistungsprinzip außer Kraft setzen, nur damit Weigl in seiner ansonsten nicht mehr existenten Komfortzone bleiben kann. Dabei glaube ich nicht mal unbedingt, dass es eine Frage des Könnens ist – da hat Weigl bspw. schon in der U21 deutlich mehr Fähigkeiten eines 8ers gezeigt als beim BVB -, sondern eher des Willens, sich an die neuen Bedingungen anzupassen.
Defensiv mache ich Weigl übrigens in der ganzen Saison schon keine Vorwürfe (allerhöchstens in Einzelspielen), da ich denke, dass er angesichts der Limits des Kaderkonstrukts relativ konstant seine persönlichen Limits erreicht, sodass hier eher Probleme im Gesamtkontext der Mannschaft zum Tragen kommen. Auch kämpferisch gibt es daher keine Vorwürfe an Weigl. Die defensiven Probleme Weigls sind meines Erachtens somit weitestgehend tatsächlich fremdinduziert, wodurch man ihm da nicht viel anlasten kann! Offensiv sehe ich die Probleme aber mit jedem Spiel immer mehr bei Weigl selbst, da man hier meines Erachtens nahezu alles getan hat, was möglich ist.
Soll heißen: Ich sehe durchaus noch andere Lösungsvarianten neben der von Dir favorisierten. Das ist ja auch das richtig anspruchsvolle in den Kaderplanungen. Beim BVB war bei den Transfers in den letzten Jahren glaube ich ein Tacken zu sehr die Herangehensweise: "Wir schmeißen auf jeder Position x Spieler mit herausragenden Anlagen zusammen, die konkurrieren, und - nach dem Motto "unter Druck entstehen neue Diamanten" - werden ein, zwei von denen explodieren. Das hat aber nicht so richtig funktioniert. Deswegen dürfte der Kader verschlankt werden im Sommer und dann nur noch 'ausgesucht', also besondere Qualität hinzugenommen. Kann mir gut vorstellen, dass man vier, fünf Spieler abgibt, und nur zwei besondere Spieler hinzunimmt - und dann auch für BVB-Verhältnisse 'richtig' investiert (z.B. einen Stürmer und einen ZM). In der aktuellen Lage wäre das mMn das richtige: Kaderbreite und -druck ablassen und dafür noch ein wenig souveräne Exzellenz hinzuführen. Allerdings muss man dazu Topspieler vom BVB überzeugen können, die wahrscheinlich auch zu einem der englischen Top-5 gehen könnten oder zur Kategorie Neape, Athletico etc.
Das ist es ja: Weigl hat herausragende Anlagen – nur das mit dem Druck ist in seinem Fall so eine Sache. Davon bin ich nach wie vor überzeugt, aber ich glaube nicht, dass er sie beim BVB in irgendeiner Form wieder voll abrufen kann. Die dafür notwendigen Komplementäre sind – so der Eindruck der letzten 1,5 Jahre – unerreichbar, selbst mit – für BVB Verhältnisse- hohem Aufwand (bei dem sich erst mal zeigen muss, was überhaupt realisierbar ist, solange die Bilanzen so sehr von den Gehältern belastet werden), weil die notwendigen Upgrades extrem selten sind und hier dementsprechend auch die absoluten Topclubs mitspielen. Nicht umsonst wechselt bspw. Naby Keita unter kuriosen Bedingungen (AK wird für einen höheren Preis ein Jahr vorher bedient, damit keiner mehr dazwischen grätschen kann) für Leipzigs Rekordablöse. Und selbst darauf, dass diese Spieler Weigls Probleme in der Bundesliga lösen, würde ich mich mittlerweile nicht mehr verlassen, denn wie gesagt: ich denke es gibt mittlerweile zu viele Hinweise, dass Weigls Probleme bei ihm selbst beginnen.
Davon abgesehen: ein Thema, was man noch gesondert diskutieren müsste, aber deutlich komplizierter ist, ist die Thematik Trainer. Wenn Weigl einen Trainer benötigt, der bis ins letzte Detail die Situationen für ihn aufarbeitet, um ihn für jedes Problem eine Lösung vorzugeben, dann hat man noch ein zusätzliches Problem, das der Komplexität ein neues Level bringen würde. Sprich: wir reden dann (zusätzlich) von einer Abhängigkeit vom Trainertypus Tuchel oder Guardiola.
Zitat von Harlekin
Bei Weigl sehe ich die Sachlage etwas anders: Du sprichst Dinge an, die viel mit Erfahrung zu tun haben. Weigl hatte diese Saison eigentlich das erste Mal mit Rückschlägen zu kämpfen (im Sommer verletzt, dann nicht richtig in Form gekommen etc.). Da scheint er sich mit viel Einsatz derzeit rauszukämpfen. Dazu ist er neu im Mannschaftsrat, heißt, er hatte als junger Spieler mit Verantwortungsbewusstsein wahrscheinlich auch noch ein wenig mehr an der Krise und sich selbst zu knabbern. Ich traue ihm schon zu, in Zukunft diesen 'Buquets-Schritt' zu machen und körperlich/mental einfach noch den 'Bender' zu seinem spielerischen Repertoire als Ballverteiler hinzuzufügen. Der Junge ist erst 22,5 Jahre - da ist noch die ein oder andere Leistungsexplosion drin... gerade wenn man auch mal Formtiefen durchschritten hat und dann zurückkommt. Für sein Alter ist er schon verdammt weit.
Bei Weigl sehe ich die Sachlage etwas anders: Du sprichst Dinge an, die viel mit Erfahrung zu tun haben. Weigl hatte diese Saison eigentlich das erste Mal mit Rückschlägen zu kämpfen (im Sommer verletzt, dann nicht richtig in Form gekommen etc.). Da scheint er sich mit viel Einsatz derzeit rauszukämpfen. Dazu ist er neu im Mannschaftsrat, heißt, er hatte als junger Spieler mit Verantwortungsbewusstsein wahrscheinlich auch noch ein wenig mehr an der Krise und sich selbst zu knabbern. Ich traue ihm schon zu, in Zukunft diesen 'Buquets-Schritt' zu machen und körperlich/mental einfach noch den 'Bender' zu seinem spielerischen Repertoire als Ballverteiler hinzuzufügen. Der Junge ist erst 22,5 Jahre - da ist noch die ein oder andere Leistungsexplosion drin... gerade wenn man auch mal Formtiefen durchschritten hat und dann zurückkommt. Für sein Alter ist er schon verdammt weit.
Das ist vielleicht alles richtig, allerdings beziehe ich mich in meiner Kritik zu Weigl nicht nur auf diese Saison allein, sondern auch schon auf die letzte, als sich viele Tendenzen bereits einstellten, die heute richtig problematisch sind, weswegen mir die Begründungen nicht weit genug gehen und fast schon den Charakter haben, dass man Weigl schuldfrei sprechen will. U.a. deswegen, da der Zeitraum in meinen Augen zu groß ist, um von einer Formkrise zu reden.
Letzte Saison ging seine offensive Präsenz schließlich bereits deutlich zurück, da einige Mannschaften das Spiel auf ihn abgestellt haben, was seitdem deutlich zugenommen hat, sodass eigentlich jeder Bundesligist weiß, was er mit Weigl machen muss. Die Gründe dafür hat man damals im Allgemeinen an den Mitspielern festgemacht, weil es da auch auffälligere Probleme gab (Aufbau aus der IV heraus, Dynamik, Präsenz und strategische Fähigkeiten der ZM), wodurch man Weigl entlasten konnte. In dieser Saison hat man einige der Probleme zumindest versucht zu bereinigen Toprak und Dahoud kamen als Bausteine dazu, die die problematischen Themen um Weigl herum betreffen. Dazu kam im Winter nun auch noch Akanji dazu. Das waren im Zusammenspiel aber - zumindest nicht sofort und ich habe auch langfristig immer größere Zweifel, ob die Maßnahmen in der Summe schon ausreichen - die Brustlöser für Weigl, weil diese Lösungen offensichtlich Zeit benötigten, um sich zu akklimatisieren. Daher hat sich Weigls Problem der Vorsaison in dieser Saison nur nochmal gesteigert, obwohl Bosz ihm sogar taktische Optionen geboten hat, wie er der Problematik entgeht, weil viele Gegner ihn mit den Stürmern zustellten, die aber nicht beliebig zurückweichen konnten, um nicht komplett den Druck auf die IV zu verlieren. Die Probleme der Vorsaison sind nur schlimmer geworden, egal was bislang unternommen wurde, um die rund um Weigl kontrollierbaren Probleme anzugehen.
Um es daher auf den Punkt zu bringen: Weigl stagniert (schon lange), die Gegner verstehen seine Probleme aber immer besser, wodurch seine Leistungen in Relation immer schwächer werden.
Eine Art Bestätigung war für mich bspw. das Spiel gegen Köln zuletzt. In der ersten Halbzeit konnte man im Zentrum schalten und walten, wie man wollte, weil Ruthenbeck das Zentrum in klarer Unterzahl belassen hat sowie das Positionsspiel seiner Doppelspitze hinten und vorne nicht stimmte. Dadurch hatte Weigl erstmals seit langem wieder sehr viel mehr Freiheiten, die er zumindest insofern nutzen konnte, dass sein Spiel in der ersten Hälfte auf einem mindestens normalen Niveau war. Von Verunsicherung war in dieser ersten Hälfte in meinen Augen daher rein gar nichts zu sehen, sondern ein mindestens ordentliches Spiel, was für den Moment ja schon gut wäre. Mit dem Wechsel korrigierte Ruthenbeck seinen anfänglichen taktischen Fehler jedoch und stellte im Mittelfeld Gleichzahl her. In der Folge kam das alte Bild zum Vorschein, dass Weigl nicht nur komplett abtauchte, sondern im Prinzip ausgeschaltet wurde, womit der BVB offensiv genauso gut mit einem Mann weniger hätte spielen können, es hätte keinen Unterschied gemacht. Das sagt mir dann eben, dass es nicht nur an den eigenen Mitspielern liegt, nicht nur an Weigls psychischer Verfassung, sondern schon vielmehr an Weigls Fähigkeiten, die der Gegner ihm abverlangt, da er in Sachen Pressingresistenz und Spielintelligenz wahrscheinlich doch nicht gut genug ist, um mit den seit 1,5 Jahren veränderten Anforderungen zurecht zu kommen.
Da fehlt mir aber der sichtbare Wille sich selbst gegen die eigenen Probleme zu stemmen und eben nicht Andere dafür verantwortlich zu machen. Weigl ist sich seiner Probleme in meinen Augen zwar bewusst, da er schon im Laufe seiner ersten BVB Saison klare Ziele für sich vorgab, dass er sich Fähigkeiten des 8ers aneignen will und somit auch im Grunde schon gewusst haben muss, dass seine Rolle als One-Trick-Pony nicht ewig funktionieren wird. Schließlich sprach er bspw. desöfteren davon, dass er torgefährlicher werden möchte, sei es durch eigene Tore oder durch Pässe – das hat er wie gesagt bereits spätestens nach seiner ersten Saison unter Tuchel betont. Ich habe jedoch irgendwie nicht den Eindruck, dass hinter diesen Aussagen Substanz steckte.
Hat sich Weigl vom Spielertyp, seit er beim BVB ist, schließlich verändert? Ich denke nicht. Bosz war meines Erachtens eine gute Chance Schritte dahingehend zu machen, was er eh verbessern wollte, wie Weigl es auch selbst nochmal in der Vorbereitung betonte. Bosz verlangte von ihm dabei sicher viel, aber es funktionierte ja auch zunächst für Weigl, gerade weil seine Rolle eine andere als im Vorjahr war, u.a. mit einem tollen Tor und die Aufgabenstellung ihm erst mal etwas Druck im Aufbau genommen hat, den er zuvor schon nicht mehr erfüllen konnte – auch deswegen kann man kaum von einer beständigen Formkrise reden, da es dafür dann doch zu viele Zwischenhochs mit meines Erachtens nicht ganz zufälligen Ursachen gibt. Je mehr sich aber die Mannschaft gegen Bosz gewehrt hat und je mehr damit Weigl wieder in seine alte Rolle schlüpfte, desto schlechter wurden seine Leistung, die in Sachen Präsenz – was für das One-Trick-Pony meines Erachtens das kritischte aller Themen ist - nochmals um dasselbe Maß schlechter wurden als im Vorjahr!
Jetzt unter Stöger redete Weigl früh darüber, dass er sich eben doch in seiner One-Trick-Pony-Rolle wohler fühlt, obwohl – und das ist fast schon witzig, wenn es nicht traurig wäre – es diese zum Ende unter Bosz schon wieder deutlich ausgedehnter gab und das System allgemein an die Wortführer aus der Defensive angepasst wurde. Das Interessante an der Stelle ist zudem, dass Weigl bspw. von Krüzens Kritik an Torwart und Defensive – mit Ausnahme von Piszczek – an sich ausgenommen war, wenn man ihn naturgemäß zu den Mittelfeldspielern zählt. D.h. entweder Weigl gehörte hier nicht zu den Wortführern, die den Systemwechsel wollten – womit das mit dem Führungsspieler mit Fragezeichen zu versehen wäre - und er widerspricht sich selbst oder er gehörte eben doch zu den Wortführern und hat im Anschluss aber nicht geliefert, um seine Argumente zu unterfüttern.
Denn: keine Statistik spricht bislang dafür, dass er sich unter Stöger in seiner Rolle wohler fühlt und mehr Einfluss auf das Spiel nimmt! Stöger hat kein Problem Weigls gelöst, wie bislang nichts Weigls Probleme gelöst bekommen hat, was man versucht hat – und das ist mittlerweile eben nicht mehr so wenig. Das ist daher entweder Zufall - weil Weigl ausgerechnet dann eine Formkrise hat, wenn mehrere Gründe, warum er bisher nicht liefern konnte, zumindest verringert wurden - oder eben doch nicht.
Um es daher auf eine Frage runter zu brechen: ist Weigl ein Spieler, der es wert ist, dass man die halbe Mannschaft auf ihn sowie sein bevorzugtes Spiel ausrichtet und kann man das überhaupt oder muss Weigl sein Spiel an die Mannschaft anpassen?
Ich denke nein, denn in der Konsequenz heißt das, das man Spieler opfern müsste, wie bspw. Götze und Kagawa, obwohl sie liefern und Weigl eben nicht. In Summe ist dieses Trio schließlich zu undynamisch, zu langsam und unathletisch, woran Dahoud als Einzelner doch (hoffentlich: noch) nicht die Lösung war und wahrscheinlich auch nicht die alleinige Lösug sein kann – wie zuvor schon geschrieben: wenn das Problem durch einen Nebenmann gelöst werden soll, benötigt es wohl recht sicher unerreichbare individuelle Qualität. Opfert man also Götze und Kagawa für Weigl, würde man meines Erachtens das Leistungsprinzip außer Kraft setzen, nur damit Weigl in seiner ansonsten nicht mehr existenten Komfortzone bleiben kann. Dabei glaube ich nicht mal unbedingt, dass es eine Frage des Könnens ist – da hat Weigl bspw. schon in der U21 deutlich mehr Fähigkeiten eines 8ers gezeigt als beim BVB -, sondern eher des Willens, sich an die neuen Bedingungen anzupassen.
Defensiv mache ich Weigl übrigens in der ganzen Saison schon keine Vorwürfe (allerhöchstens in Einzelspielen), da ich denke, dass er angesichts der Limits des Kaderkonstrukts relativ konstant seine persönlichen Limits erreicht, sodass hier eher Probleme im Gesamtkontext der Mannschaft zum Tragen kommen. Auch kämpferisch gibt es daher keine Vorwürfe an Weigl. Die defensiven Probleme Weigls sind meines Erachtens somit weitestgehend tatsächlich fremdinduziert, wodurch man ihm da nicht viel anlasten kann! Offensiv sehe ich die Probleme aber mit jedem Spiel immer mehr bei Weigl selbst, da man hier meines Erachtens nahezu alles getan hat, was möglich ist.
Soll heißen: Ich sehe durchaus noch andere Lösungsvarianten neben der von Dir favorisierten. Das ist ja auch das richtig anspruchsvolle in den Kaderplanungen. Beim BVB war bei den Transfers in den letzten Jahren glaube ich ein Tacken zu sehr die Herangehensweise: "Wir schmeißen auf jeder Position x Spieler mit herausragenden Anlagen zusammen, die konkurrieren, und - nach dem Motto "unter Druck entstehen neue Diamanten" - werden ein, zwei von denen explodieren. Das hat aber nicht so richtig funktioniert. Deswegen dürfte der Kader verschlankt werden im Sommer und dann nur noch 'ausgesucht', also besondere Qualität hinzugenommen. Kann mir gut vorstellen, dass man vier, fünf Spieler abgibt, und nur zwei besondere Spieler hinzunimmt - und dann auch für BVB-Verhältnisse 'richtig' investiert (z.B. einen Stürmer und einen ZM). In der aktuellen Lage wäre das mMn das richtige: Kaderbreite und -druck ablassen und dafür noch ein wenig souveräne Exzellenz hinzuführen. Allerdings muss man dazu Topspieler vom BVB überzeugen können, die wahrscheinlich auch zu einem der englischen Top-5 gehen könnten oder zur Kategorie Neape, Athletico etc.
Das ist es ja: Weigl hat herausragende Anlagen – nur das mit dem Druck ist in seinem Fall so eine Sache. Davon bin ich nach wie vor überzeugt, aber ich glaube nicht, dass er sie beim BVB in irgendeiner Form wieder voll abrufen kann. Die dafür notwendigen Komplementäre sind – so der Eindruck der letzten 1,5 Jahre – unerreichbar, selbst mit – für BVB Verhältnisse- hohem Aufwand (bei dem sich erst mal zeigen muss, was überhaupt realisierbar ist, solange die Bilanzen so sehr von den Gehältern belastet werden), weil die notwendigen Upgrades extrem selten sind und hier dementsprechend auch die absoluten Topclubs mitspielen. Nicht umsonst wechselt bspw. Naby Keita unter kuriosen Bedingungen (AK wird für einen höheren Preis ein Jahr vorher bedient, damit keiner mehr dazwischen grätschen kann) für Leipzigs Rekordablöse. Und selbst darauf, dass diese Spieler Weigls Probleme in der Bundesliga lösen, würde ich mich mittlerweile nicht mehr verlassen, denn wie gesagt: ich denke es gibt mittlerweile zu viele Hinweise, dass Weigls Probleme bei ihm selbst beginnen.
Davon abgesehen: ein Thema, was man noch gesondert diskutieren müsste, aber deutlich komplizierter ist, ist die Thematik Trainer. Wenn Weigl einen Trainer benötigt, der bis ins letzte Detail die Situationen für ihn aufarbeitet, um ihn für jedes Problem eine Lösung vorzugeben, dann hat man noch ein zusätzliches Problem, das der Komplexität ein neues Level bringen würde. Sprich: wir reden dann (zusätzlich) von einer Abhängigkeit vom Trainertypus Tuchel oder Guardiola.
14.02.2018 - 20:11 Uhr
Es gibt selten Beiträge denen ich 100% zustimme, aber das ist perfekt beschrieben @BVBBC !
Weigl scheint bei den Bossen ein gewisses Standing zu haben und auch den Anspruch Führungsspieler zu sein/zu werden.
Dann bitte jetzt aber auch "Kopf ausm ***** " und ran
Er MUSS an seinen Schwächen, die nun perfekt dargelegt wurden, arbeiten und sich entwickeln WOLLEN...nicht nur reden. Ich traue es ihm zu, aber sein Kopf alleine entscheidet über seine weitere Karriere.
Weigl scheint bei den Bossen ein gewisses Standing zu haben und auch den Anspruch Führungsspieler zu sein/zu werden.
Dann bitte jetzt aber auch "Kopf ausm ***** " und ran
Er MUSS an seinen Schwächen, die nun perfekt dargelegt wurden, arbeiten und sich entwickeln WOLLEN...nicht nur reden. Ich traue es ihm zu, aber sein Kopf alleine entscheidet über seine weitere Karriere.
14.02.2018 - 21:09 Uhr
Zitat von Arbach
Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Tach zusammen. Noch beflügelt von einem meiner Meinung nach starken und souveränen Auftritt unseres Aki beim Wontorra Fußball Talk, frage ich mich, was wäre Finanziell denn möglich?
Das was ich raus hörte war:
- das wir ein gutes Festgeldkonto besitzen.
- vom Auba Transfer ca. 35 Millionen € übrig bleiben.
- vom Bartra Transfer ca. 5 Millionen € übrig bleiben.
Wie kommst Du auf diese Werte? Wurde das gesagt?
Im ersten Schritt wünsche ich mir eine Verlängerung der Verträge von Reus und Sokratis.
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
Reus ist unser Aushängeschild, Sokratis unser "Fels in der Brandung", den wir wohl kaum adäquat ersetzt bekommen würden. Dazu sind beide unabdingbare Mentalitätsspieler. Der nächste Vertrag der angegangen werden muss ist der von Pulisic, unser Goldjunge. Alle drei zusammen dürften uns innerhalb von drei Jahren Mehrausgaben von an die 24 Millionen € Brutto kosten. Unser aktueller Stürmer Batshuayi ist "nur" geliehen. Eine weitere Verpflichtung sehe ich leider als nicht finanzierbar an.
Für den nächsten Stürmer dürfte eine Ablöse um die 25 Millionen € eingeplant werden. Da sich unser Umsatz ständig steigert, proportional dazu der Gewinn, beziehe Ich die neuen Verträge von den oben genannten drei Spielern im ersten Jahr mit in den Auba / Bartra Transfer ein, plus die "25 Millionen €" für einen neuen Stürmer, so blieben ca. 7 Millionen € übrig, ohne an das Festgeldkonto zu gehen.
Meine weiteren Wunschtransfers für eine erfolgreiche Mannschaft mit Standing, Erfolgshunger und Zukunftsausrichtung wären :
- TW Horn (bei Abstieg AK von 10 Millionen €)
- IV Tah (AK von 25 Millionen €)
- Brandt (AK von um die 15 Millionen €)
Transferkosten: 43 Millionen €
Sieht man Guerreiro weiterhin nicht als LV / LAV, so wäre Hector wünschenswert ("12 Millionen €")
Transferkosten gesamt: 55 Millionen €.
Abgänge dürften weitere 20 Millionen € einspielen.
Die ersten Namen die mir in den Kopf kommen wären:
Durm, Castro, Rode.
Ausgaben gesamt vom Festgeldkonto :
35 Millionen €.
Dies wäre meiner Meinung nach eine Mannschaft, die den Anspruch unseres Vereins widerspiegelt.
Nebenfrage an die Finanzkundigen:
Was gibt unser Festgeldkonto her?
So konkret die Zahlen zu benennen, ist sinnlos. Wir kennen die Zahlen eh alle nicht oder nicht genau. Dazu vergisst Du das Gehaltsniveau. Spieler, wie AK wollen einen Teil der gesparten Kohle in ihrem Gehaltswünschen realisiert sehen
. Dazu stellt sich die Frage, was wir mit Horn und Tah auf der Bank sollen? Oder mit Socke oder Toprak? Akanji ist für die Tribüne gekommen? Und Zagadou spielt U23? Nein, wenn Socke nicht geht, wird Tah nicht kommen. Sehr wahrscheinlich kommt er eh nicht. Ebenso wenig wie Brandt hier aufschlagen wird. Die Spieler brauchen den BVB nicht, um sich weiterzuentwickeln. Durm wird wohl gehen. Warum sollte Castro gehen sollen/wollen? Wer wird für Rode annähernd 15 Mio Ablöse und 3,5 Mio Gehalt zahlen wollen?
Pulisic verlängert warum bei uns? Er hat noch drei Jahre Vertrag und hatte bereits eine Gehaltsanpassung. Er wird 2018 oder 19 gehen. Reus wäre als Identifikationsfigur auch wichtiger. Auch Socke sollte man halten. Aber wenn die beiden entsprechende Angebote bekommen, wären sie wohl auch weg. 25 Mio für einen Stürmer? Wer soll das sein? Schwierig...
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