BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
13.01.2018 - 15:27 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Der Markt war und ist sicher ziemlich überhitzt, wurde beim BVB auch schon mehrfach erwähnt, man hätte allerdings auch das Transfervolumen beider Spieler in einen Spieler investieren können. Im Nachgang ist das immer leicht gesagt- auch richtig- aber sofern man jetzt diesen viel zu vollen Kader sieht, wäre es definitiv eine Überlegung wert gewesen.
Zitat von Sir_Kagawa
Also Freunde:
1. Wen hätten wir statt Rode und Schürrle verpflichten sollen?
2. Was hätten wir sonst mit den 90+ Mio machen sollen?
Also Freunde:
1. Wen hätten wir statt Rode und Schürrle verpflichten sollen?
2. Was hätten wir sonst mit den 90+ Mio machen sollen?
Der Markt war und ist sicher ziemlich überhitzt, wurde beim BVB auch schon mehrfach erwähnt, man hätte allerdings auch das Transfervolumen beider Spieler in einen Spieler investieren können. Im Nachgang ist das immer leicht gesagt- auch richtig- aber sofern man jetzt diesen viel zu vollen Kader sieht, wäre es definitiv eine Überlegung wert gewesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 13.01.2018 um 15:28 Uhr bearbeitet
13.01.2018 - 15:29 Uhr
Zitat von Sir_Kagawa
Und schon bei der Verpflichtung gab es etliche User, die Rode/Schürrle und Co nicht als dieses Sicherheitsnetz gesehen haben, und damit völlig richtig lagen. Natürlich müssen sich die Verantwortlichen bei 45 Mio Ablöse und deutlich über 10 Mio Jahresgehalt irgendetwas gedacht haben. Das heißt aber lange nicht, dass die Entscheidungen richtig waren.
Es ist schon erstaunlich, dass man Kritik an der Führung dadurch entschärfen will, weil sich diese dabei "etwas gedacht hat". Wenn man diesen Anspruch anlegt, dann arbeiten WZ in den letzten Jahren natürlich überaus erfolgreich.
Und schon bei der Verpflichtung gab es etliche User, die Rode/Schürrle und Co nicht als dieses Sicherheitsnetz gesehen haben, und damit völlig richtig lagen. Natürlich müssen sich die Verantwortlichen bei 45 Mio Ablöse und deutlich über 10 Mio Jahresgehalt irgendetwas gedacht haben. Das heißt aber lange nicht, dass die Entscheidungen richtig waren.
Es ist schon erstaunlich, dass man Kritik an der Führung dadurch entschärfen will, weil sich diese dabei "etwas gedacht hat". Wenn man diesen Anspruch anlegt, dann arbeiten WZ in den letzten Jahren natürlich überaus erfolgreich.
Waren das Ärzte oder Hellseher? Wer sollte denn bitte die Verletzungen vorhersagen? Die Führung kann man durchaus kritisieren. Aber nicht bei den Zugängen. Da hat man gute Arbeit geleistet...
13.01.2018 - 15:51 Uhr
Zitat von BVBBC
Er hat doch vollkommen recht, dass man sich systematisch verschlechtert hat. Das lässt sich nicht unbedingt individuell bemessen, wobei ich auch da insgesamt eine Verschlechterung sehe, die man auch nicht daran bemessen muss, welchen Spieler man da gerne zurück hätte, sondern welchen Status quo der Spieler hatte, als er ging und inwiefern dieser Status quo wieder erreicht wurde. Genau hierin liegt auch das Problem und letztendlich auch die Begründung, warum man systematisch schwächer wurde - in einem Bundesligaumfeld, das vom BVB erwartet, dass er an Leistung zulegt, weil die Liga selbst zugelegt hat (zumindest was die Maßnahmen gegen den BVB angeht). Denn man hat sich vor allem in der Breite massiv verstärkt, dabei aber verstärkt den Weg vernachlässigt, wie man in der Spitze möglichst stark bleibt, selbst wenn es zu einem Abgang von Leistungsträgern kommt. Genau deswegen ist "systematische Schwächung" komplett richtig!
Stand heute hat der Kader nicht einen Spieler, der die Qualität von Hummels, Miki, Gündogan oder Dembele ansatzweise ersetzt hat. Gleichzeitig haben sich einige Spieler beim BVB in den letzten Jahren auch klar in ihrer Leistungsfähigkeit individuell verschlechtert oder sie haben im Kollektiv größere Probleme, weil die Zusammenstellung der Mannschaft nicht passt und massive Probleme bestehen - auch deswegen ist die Einschätzung der systematischen Schwächung korrekt, da man viele Synergieeffekte verloren hat. Schlimmer aber noch: auf die Spieler, die das Potenzial haben, dieselbe Leistungsspitze zu erreichen, wird nicht primär gesetzt. Denn auch wenn man nicht verlangen kann, dass man Spieler dieser Qualität direkt ersetzt, so kann man zumindest erwarten, dass man seinen Weg geht, wie man diese Spieler stark gemacht hat. Denn diese Spieler waren eben auch kleine Lichter als sie zum BVB gekommen sind und wurden hier erst stark. Weil man auf sie gesetzt hat. Weil man an sie geglaubt hat. Genau das vermisse ich derzeit bei den Spielern mit dem größten Potenzial im Kader enorm.
P.S.: das heißt ansonsten nicht, dass ich mit der Analyse des Users nur konform gehe, aber zusammengefasst trifft es dieser Punkt eben schon.
Zitat von stanleebuddha
Ich nehme aus dem ganzen - Entschuldigung! - Unsinn hier mal nur den einen Satz heraus.
Das sind die Veränderungen im Kader von 2015 bis 2017:
TW:
Langerak => Bürki
IV:
Hummels => Bartra
Bender => Toprak
Ginter => Zagadou
LV:
Dudziak => Guerreiro
RV:
Großkreutz => Toljan
DM:
Kehl => Weigl
Kirch => Rode
ZM/OM:
Gündogan => Dahoud
Kampl => Castro
Jojic => Götze
RA:
Mkhitaryan => Yarmolenko
Kuba => Pulisic
LA:
Hofmann => Philipp, Sancho
MS:
Ramos => Schürrle
Immobile => Isak
Und jetzt sage mir, wen du zurückhaben möchtest! Langerak anstelle von Bürki zwischen die Pfosten? Vielleicht Dudziak für Guerreiro? Oder doch lieber wieder Jojic für den Fehleinkauf Götze? Oder dürfte es ein Hofmann anstelle von Philipp sein?
Man kann hier echt nur den Verlust Hummels (rein sportlich) beklagen. Und den mir völlig schleierhaften Schürrle-Transfer. Alle anderen Abgänge waren hier zumindest umstritten (Mikhitaryan) oder hatten eine Dauerkarte für das Lazarett (Gündogan, Bender). Außer Hummels hat man die Qualität durch die Bank misdestens gehalten oder verbessert.
Wie kann man nur so blind sein und diese Veränderungen als "systematische Schwächung" des Kaders verkaufen? Irgendwann muss auch mal gut sein mit diesem Unfug. Meine Güte ...
Zitat von Kritikus65
De facto wurde der Kader in den beiden letzten Spielzeiten systematisch geschwächt.
De facto wurde der Kader in den beiden letzten Spielzeiten systematisch geschwächt.
Ich nehme aus dem ganzen - Entschuldigung! - Unsinn hier mal nur den einen Satz heraus.
Das sind die Veränderungen im Kader von 2015 bis 2017:
TW:
Langerak => Bürki
IV:
Hummels => Bartra
Bender => Toprak
Ginter => Zagadou
LV:
Dudziak => Guerreiro
RV:
Großkreutz => Toljan
DM:
Kehl => Weigl
Kirch => Rode
ZM/OM:
Gündogan => Dahoud
Kampl => Castro
Jojic => Götze
RA:
Mkhitaryan => Yarmolenko
Kuba => Pulisic
LA:
Hofmann => Philipp, Sancho
MS:
Ramos => Schürrle
Immobile => Isak
Und jetzt sage mir, wen du zurückhaben möchtest! Langerak anstelle von Bürki zwischen die Pfosten? Vielleicht Dudziak für Guerreiro? Oder doch lieber wieder Jojic für den Fehleinkauf Götze? Oder dürfte es ein Hofmann anstelle von Philipp sein?
Man kann hier echt nur den Verlust Hummels (rein sportlich) beklagen. Und den mir völlig schleierhaften Schürrle-Transfer. Alle anderen Abgänge waren hier zumindest umstritten (Mikhitaryan) oder hatten eine Dauerkarte für das Lazarett (Gündogan, Bender). Außer Hummels hat man die Qualität durch die Bank misdestens gehalten oder verbessert.
Wie kann man nur so blind sein und diese Veränderungen als "systematische Schwächung" des Kaders verkaufen? Irgendwann muss auch mal gut sein mit diesem Unfug. Meine Güte ...
Er hat doch vollkommen recht, dass man sich systematisch verschlechtert hat. Das lässt sich nicht unbedingt individuell bemessen, wobei ich auch da insgesamt eine Verschlechterung sehe, die man auch nicht daran bemessen muss, welchen Spieler man da gerne zurück hätte, sondern welchen Status quo der Spieler hatte, als er ging und inwiefern dieser Status quo wieder erreicht wurde. Genau hierin liegt auch das Problem und letztendlich auch die Begründung, warum man systematisch schwächer wurde - in einem Bundesligaumfeld, das vom BVB erwartet, dass er an Leistung zulegt, weil die Liga selbst zugelegt hat (zumindest was die Maßnahmen gegen den BVB angeht). Denn man hat sich vor allem in der Breite massiv verstärkt, dabei aber verstärkt den Weg vernachlässigt, wie man in der Spitze möglichst stark bleibt, selbst wenn es zu einem Abgang von Leistungsträgern kommt. Genau deswegen ist "systematische Schwächung" komplett richtig!
Stand heute hat der Kader nicht einen Spieler, der die Qualität von Hummels, Miki, Gündogan oder Dembele ansatzweise ersetzt hat. Gleichzeitig haben sich einige Spieler beim BVB in den letzten Jahren auch klar in ihrer Leistungsfähigkeit individuell verschlechtert oder sie haben im Kollektiv größere Probleme, weil die Zusammenstellung der Mannschaft nicht passt und massive Probleme bestehen - auch deswegen ist die Einschätzung der systematischen Schwächung korrekt, da man viele Synergieeffekte verloren hat. Schlimmer aber noch: auf die Spieler, die das Potenzial haben, dieselbe Leistungsspitze zu erreichen, wird nicht primär gesetzt. Denn auch wenn man nicht verlangen kann, dass man Spieler dieser Qualität direkt ersetzt, so kann man zumindest erwarten, dass man seinen Weg geht, wie man diese Spieler stark gemacht hat. Denn diese Spieler waren eben auch kleine Lichter als sie zum BVB gekommen sind und wurden hier erst stark. Weil man auf sie gesetzt hat. Weil man an sie geglaubt hat. Genau das vermisse ich derzeit bei den Spielern mit dem größten Potenzial im Kader enorm.
P.S.: das heißt ansonsten nicht, dass ich mit der Analyse des Users nur konform gehe, aber zusammengefasst trifft es dieser Punkt eben schon.
Welchen Weg (und ich zitiere hier) haben wir verstärkt vernachlässigt, dass wir in der Spitze stark bleiben? Den Weg, dass wir Talente kaufen, die dann glücklich ganz oben einschlagen?
Wir sind systematisch geschwächt worden. Wenn du einen Hummels für 45 Mio verkaufst, dann gibt es keinen adäquaten Ersatz, sonst hätte man den Ersatz gekauft. Der BVB kann nicht ganz oben im Regal zugreifen, gehaltstechnisch geht das schon gar nicht. Wie ersetzt man einen Hummels? Genau wie der bVB das macht, man kauft ein Talent und hofft auf das Beste. Welche Alternative gibt es?
13.01.2018 - 15:55 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Welchen Weg (und ich zitiere hier) haben wir verstärkt vernachlässigt, dass wir in der Spitze stark bleiben? Den Weg, dass wir Talente kaufen, die dann glücklich ganz oben einschlagen?
Wir sind systematisch geschwächt worden. Wenn du einen Hummels für 45 Mio verkaufst, dann gibt es keinen adäquaten Ersatz, sonst hätte man den Ersatz gekauft. Der BVB kann nicht ganz oben im Regal zugreifen, gehaltstechnisch geht das schon gar nicht. Wie ersetzt man einen Hummels? Genau wie der bVB das macht, man kauft ein Talent und hofft auf das Beste. Welche Alternative gibt es?
Zitat von BVBBC
Er hat doch vollkommen recht, dass man sich systematisch verschlechtert hat. Das lässt sich nicht unbedingt individuell bemessen, wobei ich auch da insgesamt eine Verschlechterung sehe, die man auch nicht daran bemessen muss, welchen Spieler man da gerne zurück hätte, sondern welchen Status quo der Spieler hatte, als er ging und inwiefern dieser Status quo wieder erreicht wurde. Genau hierin liegt auch das Problem und letztendlich auch die Begründung, warum man systematisch schwächer wurde - in einem Bundesligaumfeld, das vom BVB erwartet, dass er an Leistung zulegt, weil die Liga selbst zugelegt hat (zumindest was die Maßnahmen gegen den BVB angeht). Denn man hat sich vor allem in der Breite massiv verstärkt, dabei aber verstärkt den Weg vernachlässigt, wie man in der Spitze möglichst stark bleibt, selbst wenn es zu einem Abgang von Leistungsträgern kommt. Genau deswegen ist "systematische Schwächung" komplett richtig!
Stand heute hat der Kader nicht einen Spieler, der die Qualität von Hummels, Miki, Gündogan oder Dembele ansatzweise ersetzt hat. Gleichzeitig haben sich einige Spieler beim BVB in den letzten Jahren auch klar in ihrer Leistungsfähigkeit individuell verschlechtert oder sie haben im Kollektiv größere Probleme, weil die Zusammenstellung der Mannschaft nicht passt und massive Probleme bestehen - auch deswegen ist die Einschätzung der systematischen Schwächung korrekt, da man viele Synergieeffekte verloren hat. Schlimmer aber noch: auf die Spieler, die das Potenzial haben, dieselbe Leistungsspitze zu erreichen, wird nicht primär gesetzt. Denn auch wenn man nicht verlangen kann, dass man Spieler dieser Qualität direkt ersetzt, so kann man zumindest erwarten, dass man seinen Weg geht, wie man diese Spieler stark gemacht hat. Denn diese Spieler waren eben auch kleine Lichter als sie zum BVB gekommen sind und wurden hier erst stark. Weil man auf sie gesetzt hat. Weil man an sie geglaubt hat. Genau das vermisse ich derzeit bei den Spielern mit dem größten Potenzial im Kader enorm.
P.S.: das heißt ansonsten nicht, dass ich mit der Analyse des Users nur konform gehe, aber zusammengefasst trifft es dieser Punkt eben schon.
Zitat von stanleebuddha
Ich nehme aus dem ganzen - Entschuldigung! - Unsinn hier mal nur den einen Satz heraus.
Das sind die Veränderungen im Kader von 2015 bis 2017:
TW:
Langerak => Bürki
IV:
Hummels => Bartra
Bender => Toprak
Ginter => Zagadou
LV:
Dudziak => Guerreiro
RV:
Großkreutz => Toljan
DM:
Kehl => Weigl
Kirch => Rode
ZM/OM:
Gündogan => Dahoud
Kampl => Castro
Jojic => Götze
RA:
Mkhitaryan => Yarmolenko
Kuba => Pulisic
LA:
Hofmann => Philipp, Sancho
MS:
Ramos => Schürrle
Immobile => Isak
Und jetzt sage mir, wen du zurückhaben möchtest! Langerak anstelle von Bürki zwischen die Pfosten? Vielleicht Dudziak für Guerreiro? Oder doch lieber wieder Jojic für den Fehleinkauf Götze? Oder dürfte es ein Hofmann anstelle von Philipp sein?
Man kann hier echt nur den Verlust Hummels (rein sportlich) beklagen. Und den mir völlig schleierhaften Schürrle-Transfer. Alle anderen Abgänge waren hier zumindest umstritten (Mikhitaryan) oder hatten eine Dauerkarte für das Lazarett (Gündogan, Bender). Außer Hummels hat man die Qualität durch die Bank misdestens gehalten oder verbessert.
Wie kann man nur so blind sein und diese Veränderungen als "systematische Schwächung" des Kaders verkaufen? Irgendwann muss auch mal gut sein mit diesem Unfug. Meine Güte ...
Zitat von Kritikus65
De facto wurde der Kader in den beiden letzten Spielzeiten systematisch geschwächt.
De facto wurde der Kader in den beiden letzten Spielzeiten systematisch geschwächt.
Ich nehme aus dem ganzen - Entschuldigung! - Unsinn hier mal nur den einen Satz heraus.
Das sind die Veränderungen im Kader von 2015 bis 2017:
TW:
Langerak => Bürki
IV:
Hummels => Bartra
Bender => Toprak
Ginter => Zagadou
LV:
Dudziak => Guerreiro
RV:
Großkreutz => Toljan
DM:
Kehl => Weigl
Kirch => Rode
ZM/OM:
Gündogan => Dahoud
Kampl => Castro
Jojic => Götze
RA:
Mkhitaryan => Yarmolenko
Kuba => Pulisic
LA:
Hofmann => Philipp, Sancho
MS:
Ramos => Schürrle
Immobile => Isak
Und jetzt sage mir, wen du zurückhaben möchtest! Langerak anstelle von Bürki zwischen die Pfosten? Vielleicht Dudziak für Guerreiro? Oder doch lieber wieder Jojic für den Fehleinkauf Götze? Oder dürfte es ein Hofmann anstelle von Philipp sein?
Man kann hier echt nur den Verlust Hummels (rein sportlich) beklagen. Und den mir völlig schleierhaften Schürrle-Transfer. Alle anderen Abgänge waren hier zumindest umstritten (Mikhitaryan) oder hatten eine Dauerkarte für das Lazarett (Gündogan, Bender). Außer Hummels hat man die Qualität durch die Bank misdestens gehalten oder verbessert.
Wie kann man nur so blind sein und diese Veränderungen als "systematische Schwächung" des Kaders verkaufen? Irgendwann muss auch mal gut sein mit diesem Unfug. Meine Güte ...
Er hat doch vollkommen recht, dass man sich systematisch verschlechtert hat. Das lässt sich nicht unbedingt individuell bemessen, wobei ich auch da insgesamt eine Verschlechterung sehe, die man auch nicht daran bemessen muss, welchen Spieler man da gerne zurück hätte, sondern welchen Status quo der Spieler hatte, als er ging und inwiefern dieser Status quo wieder erreicht wurde. Genau hierin liegt auch das Problem und letztendlich auch die Begründung, warum man systematisch schwächer wurde - in einem Bundesligaumfeld, das vom BVB erwartet, dass er an Leistung zulegt, weil die Liga selbst zugelegt hat (zumindest was die Maßnahmen gegen den BVB angeht). Denn man hat sich vor allem in der Breite massiv verstärkt, dabei aber verstärkt den Weg vernachlässigt, wie man in der Spitze möglichst stark bleibt, selbst wenn es zu einem Abgang von Leistungsträgern kommt. Genau deswegen ist "systematische Schwächung" komplett richtig!
Stand heute hat der Kader nicht einen Spieler, der die Qualität von Hummels, Miki, Gündogan oder Dembele ansatzweise ersetzt hat. Gleichzeitig haben sich einige Spieler beim BVB in den letzten Jahren auch klar in ihrer Leistungsfähigkeit individuell verschlechtert oder sie haben im Kollektiv größere Probleme, weil die Zusammenstellung der Mannschaft nicht passt und massive Probleme bestehen - auch deswegen ist die Einschätzung der systematischen Schwächung korrekt, da man viele Synergieeffekte verloren hat. Schlimmer aber noch: auf die Spieler, die das Potenzial haben, dieselbe Leistungsspitze zu erreichen, wird nicht primär gesetzt. Denn auch wenn man nicht verlangen kann, dass man Spieler dieser Qualität direkt ersetzt, so kann man zumindest erwarten, dass man seinen Weg geht, wie man diese Spieler stark gemacht hat. Denn diese Spieler waren eben auch kleine Lichter als sie zum BVB gekommen sind und wurden hier erst stark. Weil man auf sie gesetzt hat. Weil man an sie geglaubt hat. Genau das vermisse ich derzeit bei den Spielern mit dem größten Potenzial im Kader enorm.
P.S.: das heißt ansonsten nicht, dass ich mit der Analyse des Users nur konform gehe, aber zusammengefasst trifft es dieser Punkt eben schon.
Welchen Weg (und ich zitiere hier) haben wir verstärkt vernachlässigt, dass wir in der Spitze stark bleiben? Den Weg, dass wir Talente kaufen, die dann glücklich ganz oben einschlagen?
Wir sind systematisch geschwächt worden. Wenn du einen Hummels für 45 Mio verkaufst, dann gibt es keinen adäquaten Ersatz, sonst hätte man den Ersatz gekauft. Der BVB kann nicht ganz oben im Regal zugreifen, gehaltstechnisch geht das schon gar nicht. Wie ersetzt man einen Hummels? Genau wie der bVB das macht, man kauft ein Talent und hofft auf das Beste. Welche Alternative gibt es?
Davon rede ich ja: nur setzt man eben nicht im ausreichenden Maß bzw. konsequent auf Talente, sondern "sichert" sich nochmal ab. Tatsächlich sichert man sich damit aber nur dagegen ab, dass die Talente nicht spielen und nicht gefördert werden, weil man nicht bereit ist das Lehrgeld zu zahlen, das notwendig ist, um aus Talenten Leistungträger zu formen! Schafft es dann eben doch mal einer, ist es aufgrund dieser Strategie auch kaum möglich, dass man das ehemalige Talent hält, weil man finanziell ja dennoch von genau diesen Einnahmen abhängiger denn je ist. Das hat dann auch nichts mit Glück zu tun, sondern mit System.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 13.01.2018 um 15:56 Uhr bearbeitet
13.01.2018 - 17:47 Uhr
Zitat von Kritikus65
Dahoud für Gündogan oder Yarmolenko für Mkhitaryan drücken doch genau das aus, was ich sagen wollte.: Y. und M. kamen ein Jahr später als die Abgänge, also Reaktion statt Aktion.
Dahoud für Gündogan oder Yarmolenko für Mkhitaryan drücken doch genau das aus, was ich sagen wollte.: Y. und M. kamen ein Jahr später als die Abgänge, also Reaktion statt Aktion.
Man muss sich aber halt leider auch dem Markt anpassen, zumind. soweit das man selbst wirtschaftlich bleibt und kann nicht einfach Aktion fordern, sofern dafür die passende Alternative nicht unbedingt gegeben ist. Bestes Beispiel ist doch Schürrle.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 13.01.2018 um 17:47 Uhr bearbeitet
13.01.2018 - 18:41 Uhr
Faktisch mag das stimmen das wir uns verschlechtert haben. Trotzdem sehe ich da keine großen Fehler und Grund für eine Generalkritik an der Transferpolitik.
Mann muss immer das große ganze betrachten. Als der Aufstieg unter Klopp begannt, konnte die Mannschaft langsam wachsen. Von den Jungs wurde nicht all zu viel erwartet. Sie konnten befreit aufspielen und der Druck war für Spieler, Mannschaft aber auch den Verein insgesamt nicht so hoch. Wir waren gerade am Anfang auch nicht das hochfav. Team. Die Teams haben uns noch kontern lassen und haben gegen uns mitgespielt. Wir mussten nicht das Spiel machen mit 60% Ballbesitz oder mehr. Hummels und co konnten eben langsam mit den Aufgaben wachsen.
Die neuen Jüngen Spieler stehen bei uns vor ganz anderen aufgaben. Es wird von ihn erwartet nicht nur schnell zu schallten und hier und da highlight zu zeigen. Sie müssen jetzt auch das Spiel machen und gestallten gegen oft mauernde Gegner, bzw den gegenpressing ausweichen. Sie müssen auch viel schneller liefern und können eben nicht jahrelang als Stammspieler an den aufgaben Wachsen. Ich bin mit sicher Spieler wie Mor, Persic oder auch Ginter könnte man gegen Groskreutz, Götze und Hummels austauschen von damals und wir hätten ähnliche erfolge gefeiert. Die Bedingungen sind eben aber nicht vergleichbar, weswegen die eine Gruppe als Gescheitert gilt und die andere als wichtige Meisterspieler.
Wir sind während dieser Phase eben sportlich schneller gewachsen als wir Finanziel wachsen konnten. Hinzu kommt dann die Explosion der TV-Gelder in England, wo selbst mittelmäßige englische Teams jetzt finanziel deutlich attraktiver sind als der BVB.
Watzke ist auf ein anderen Faktor auch schon eingegangen. Wen ein Spieler einschlägt wechselt er heute viel schneller. Ein Dembele ist grade mal 1 Jahr bei uns geblieben und wir konnten eben nicht 2-3 Jahre von seiner Leistung profitieren. Wir sind gezwungen immer schneller unsere Stars zu ersetzten.
Ich hab schon damals nach den 2 Meisterschaften hier geschrieben das es für uns auch schwierigere Zeiten geben wird und wir nicht von einer Meisterschaft zur nächsten eilen. Schon damals hab ich geschrieben, wichtig ist es sich für die CL zu qualifizieren, damit wir unseren Finanziellen erfolg weiter fortsetzen können und strukturell wie sportlich uns als 2 deutsches Topteam nach den Bayern zu etablieren. Dabei ist der Prestige und das Geld der Cl enorm wichtig.
Ich denke unter strich hat unsere Vereinsführung das geschafft. Wir sind nach den Bayern weiterhin das attraktivste Ziel für Spieler. Im allgemeinen denke ich das ein Spieler, wen er sich aussuchen dürfte für Betrag X Stammspieler bei den Bayern, uns (den BVB
) oder Redbull, Schalke ect. würde sich zuerst für den FCB endscheiden, als nächstes aber immer noch für den BVB.
Hier aber wird behauptet wir hatten außer Dembele keinen Transferhit mehr gehabt. Sokke ist einer, Auba ist einer, Weigel ist einer oder auch Pulisic. Geben wir Sancho, Isaak, Toljan, Zagadou ect. ect. einfach etwas Zeit, vielleicht werden das auch große erfolge.
Wir haben einige tolle junge Spieler im Kader von den eben einfach sehr viel mehr erwartet wird als damals bei Hummels und co. Die hatten eben Zeit langsam zu reifen und das gemeinsam mit den ganzen Team, das kaum verändert wurde. Wir hatten viele junge Spieler die Gemeinsam lange zusammen Spielen konnten. Das war auch ein ganz anderes Teamspirit. Jetzt müssen wir jedes jahr Stars gleichwertig ersetzen. Das ganze Team hat eine ganz andere alterstruktur ect. ect.
Kurz gesagt.
Es ist zu Kurz gedacht, wen man einfach heute und gestern vergleicht und das als Grundlage für eine Generalkritik nützt.
Mann muss immer das große ganze betrachten. Als der Aufstieg unter Klopp begannt, konnte die Mannschaft langsam wachsen. Von den Jungs wurde nicht all zu viel erwartet. Sie konnten befreit aufspielen und der Druck war für Spieler, Mannschaft aber auch den Verein insgesamt nicht so hoch. Wir waren gerade am Anfang auch nicht das hochfav. Team. Die Teams haben uns noch kontern lassen und haben gegen uns mitgespielt. Wir mussten nicht das Spiel machen mit 60% Ballbesitz oder mehr. Hummels und co konnten eben langsam mit den Aufgaben wachsen.
Die neuen Jüngen Spieler stehen bei uns vor ganz anderen aufgaben. Es wird von ihn erwartet nicht nur schnell zu schallten und hier und da highlight zu zeigen. Sie müssen jetzt auch das Spiel machen und gestallten gegen oft mauernde Gegner, bzw den gegenpressing ausweichen. Sie müssen auch viel schneller liefern und können eben nicht jahrelang als Stammspieler an den aufgaben Wachsen. Ich bin mit sicher Spieler wie Mor, Persic oder auch Ginter könnte man gegen Groskreutz, Götze und Hummels austauschen von damals und wir hätten ähnliche erfolge gefeiert. Die Bedingungen sind eben aber nicht vergleichbar, weswegen die eine Gruppe als Gescheitert gilt und die andere als wichtige Meisterspieler.
Wir sind während dieser Phase eben sportlich schneller gewachsen als wir Finanziel wachsen konnten. Hinzu kommt dann die Explosion der TV-Gelder in England, wo selbst mittelmäßige englische Teams jetzt finanziel deutlich attraktiver sind als der BVB.
Watzke ist auf ein anderen Faktor auch schon eingegangen. Wen ein Spieler einschlägt wechselt er heute viel schneller. Ein Dembele ist grade mal 1 Jahr bei uns geblieben und wir konnten eben nicht 2-3 Jahre von seiner Leistung profitieren. Wir sind gezwungen immer schneller unsere Stars zu ersetzten.
Ich hab schon damals nach den 2 Meisterschaften hier geschrieben das es für uns auch schwierigere Zeiten geben wird und wir nicht von einer Meisterschaft zur nächsten eilen. Schon damals hab ich geschrieben, wichtig ist es sich für die CL zu qualifizieren, damit wir unseren Finanziellen erfolg weiter fortsetzen können und strukturell wie sportlich uns als 2 deutsches Topteam nach den Bayern zu etablieren. Dabei ist der Prestige und das Geld der Cl enorm wichtig.
Ich denke unter strich hat unsere Vereinsführung das geschafft. Wir sind nach den Bayern weiterhin das attraktivste Ziel für Spieler. Im allgemeinen denke ich das ein Spieler, wen er sich aussuchen dürfte für Betrag X Stammspieler bei den Bayern, uns (den BVB
) oder Redbull, Schalke ect. würde sich zuerst für den FCB endscheiden, als nächstes aber immer noch für den BVB. Hier aber wird behauptet wir hatten außer Dembele keinen Transferhit mehr gehabt. Sokke ist einer, Auba ist einer, Weigel ist einer oder auch Pulisic. Geben wir Sancho, Isaak, Toljan, Zagadou ect. ect. einfach etwas Zeit, vielleicht werden das auch große erfolge.
Wir haben einige tolle junge Spieler im Kader von den eben einfach sehr viel mehr erwartet wird als damals bei Hummels und co. Die hatten eben Zeit langsam zu reifen und das gemeinsam mit den ganzen Team, das kaum verändert wurde. Wir hatten viele junge Spieler die Gemeinsam lange zusammen Spielen konnten. Das war auch ein ganz anderes Teamspirit. Jetzt müssen wir jedes jahr Stars gleichwertig ersetzen. Das ganze Team hat eine ganz andere alterstruktur ect. ect.
Kurz gesagt.
Es ist zu Kurz gedacht, wen man einfach heute und gestern vergleicht und das als Grundlage für eine Generalkritik nützt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Balaban am 13.01.2018 um 18:46 Uhr bearbeitet
14.01.2018 - 11:06 Uhr
Zitat von Balaban
Faktisch mag das stimmen das wir uns verschlechtert haben. Trotzdem sehe ich da keine großen Fehler und Grund für eine Generalkritik an der Transferpolitik.
Mann muss immer das große ganze betrachten. Als der Aufstieg unter Klopp begannt, konnte die Mannschaft langsam wachsen. Von den Jungs wurde nicht all zu viel erwartet. Sie konnten befreit aufspielen und der Druck war für Spieler, Mannschaft aber auch den Verein insgesamt nicht so hoch. Wir waren gerade am Anfang auch nicht das hochfav. Team. Die Teams haben uns noch kontern lassen und haben gegen uns mitgespielt. Wir mussten nicht das Spiel machen mit 60% Ballbesitz oder mehr. Hummels und co konnten eben langsam mit den Aufgaben wachsen.
Die neuen Jüngen Spieler stehen bei uns vor ganz anderen aufgaben. Es wird von ihn erwartet nicht nur schnell zu schallten und hier und da highlight zu zeigen. Sie müssen jetzt auch das Spiel machen und gestallten gegen oft mauernde Gegner, bzw den gegenpressing ausweichen. Sie müssen auch viel schneller liefern und können eben nicht jahrelang als Stammspieler an den aufgaben Wachsen. Ich bin mit sicher Spieler wie Mor, Persic oder auch Ginter könnte man gegen Groskreutz, Götze und Hummels austauschen von damals und wir hätten ähnliche erfolge gefeiert. Die Bedingungen sind eben aber nicht vergleichbar, weswegen die eine Gruppe als Gescheitert gilt und die andere als wichtige Meisterspieler.
Wir sind während dieser Phase eben sportlich schneller gewachsen als wir Finanziel wachsen konnten. Hinzu kommt dann die Explosion der TV-Gelder in England, wo selbst mittelmäßige englische Teams jetzt finanziel deutlich attraktiver sind als der BVB.
Watzke ist auf ein anderen Faktor auch schon eingegangen. Wen ein Spieler einschlägt wechselt er heute viel schneller. Ein Dembele ist grade mal 1 Jahr bei uns geblieben und wir konnten eben nicht 2-3 Jahre von seiner Leistung profitieren. Wir sind gezwungen immer schneller unsere Stars zu ersetzten.
Ich hab schon damals nach den 2 Meisterschaften hier geschrieben das es für uns auch schwierigere Zeiten geben wird und wir nicht von einer Meisterschaft zur nächsten eilen. Schon damals hab ich geschrieben, wichtig ist es sich für die CL zu qualifizieren, damit wir unseren Finanziellen erfolg weiter fortsetzen können und strukturell wie sportlich uns als 2 deutsches Topteam nach den Bayern zu etablieren. Dabei ist der Prestige und das Geld der Cl enorm wichtig.
Ich denke unter strich hat unsere Vereinsführung das geschafft. Wir sind nach den Bayern weiterhin das attraktivste Ziel für Spieler. Im allgemeinen denke ich das ein Spieler, wen er sich aussuchen dürfte für Betrag X Stammspieler bei den Bayern, uns (den BVB
) oder Redbull, Schalke ect. würde sich zuerst für den FCB endscheiden, als nächstes aber immer noch für den BVB.
Hier aber wird behauptet wir hatten außer Dembele keinen Transferhit mehr gehabt. Sokke ist einer, Auba ist einer, Weigel ist einer oder auch Pulisic. Geben wir Sancho, Isaak, Toljan, Zagadou ect. ect. einfach etwas Zeit, vielleicht werden das auch große erfolge.
Wir haben einige tolle junge Spieler im Kader von den eben einfach sehr viel mehr erwartet wird als damals bei Hummels und co. Die hatten eben Zeit langsam zu reifen und das gemeinsam mit den ganzen Team, das kaum verändert wurde. Wir hatten viele junge Spieler die Gemeinsam lange zusammen Spielen konnten. Das war auch ein ganz anderes Teamspirit. Jetzt müssen wir jedes jahr Stars gleichwertig ersetzen. Das ganze Team hat eine ganz andere alterstruktur ect. ect.
Kurz gesagt.
Es ist zu Kurz gedacht, wen man einfach heute und gestern vergleicht und das als Grundlage für eine Generalkritik nützt.
Faktisch mag das stimmen das wir uns verschlechtert haben. Trotzdem sehe ich da keine großen Fehler und Grund für eine Generalkritik an der Transferpolitik.
Mann muss immer das große ganze betrachten. Als der Aufstieg unter Klopp begannt, konnte die Mannschaft langsam wachsen. Von den Jungs wurde nicht all zu viel erwartet. Sie konnten befreit aufspielen und der Druck war für Spieler, Mannschaft aber auch den Verein insgesamt nicht so hoch. Wir waren gerade am Anfang auch nicht das hochfav. Team. Die Teams haben uns noch kontern lassen und haben gegen uns mitgespielt. Wir mussten nicht das Spiel machen mit 60% Ballbesitz oder mehr. Hummels und co konnten eben langsam mit den Aufgaben wachsen.
Die neuen Jüngen Spieler stehen bei uns vor ganz anderen aufgaben. Es wird von ihn erwartet nicht nur schnell zu schallten und hier und da highlight zu zeigen. Sie müssen jetzt auch das Spiel machen und gestallten gegen oft mauernde Gegner, bzw den gegenpressing ausweichen. Sie müssen auch viel schneller liefern und können eben nicht jahrelang als Stammspieler an den aufgaben Wachsen. Ich bin mit sicher Spieler wie Mor, Persic oder auch Ginter könnte man gegen Groskreutz, Götze und Hummels austauschen von damals und wir hätten ähnliche erfolge gefeiert. Die Bedingungen sind eben aber nicht vergleichbar, weswegen die eine Gruppe als Gescheitert gilt und die andere als wichtige Meisterspieler.
Wir sind während dieser Phase eben sportlich schneller gewachsen als wir Finanziel wachsen konnten. Hinzu kommt dann die Explosion der TV-Gelder in England, wo selbst mittelmäßige englische Teams jetzt finanziel deutlich attraktiver sind als der BVB.
Watzke ist auf ein anderen Faktor auch schon eingegangen. Wen ein Spieler einschlägt wechselt er heute viel schneller. Ein Dembele ist grade mal 1 Jahr bei uns geblieben und wir konnten eben nicht 2-3 Jahre von seiner Leistung profitieren. Wir sind gezwungen immer schneller unsere Stars zu ersetzten.
Ich hab schon damals nach den 2 Meisterschaften hier geschrieben das es für uns auch schwierigere Zeiten geben wird und wir nicht von einer Meisterschaft zur nächsten eilen. Schon damals hab ich geschrieben, wichtig ist es sich für die CL zu qualifizieren, damit wir unseren Finanziellen erfolg weiter fortsetzen können und strukturell wie sportlich uns als 2 deutsches Topteam nach den Bayern zu etablieren. Dabei ist der Prestige und das Geld der Cl enorm wichtig.
Ich denke unter strich hat unsere Vereinsführung das geschafft. Wir sind nach den Bayern weiterhin das attraktivste Ziel für Spieler. Im allgemeinen denke ich das ein Spieler, wen er sich aussuchen dürfte für Betrag X Stammspieler bei den Bayern, uns (den BVB
) oder Redbull, Schalke ect. würde sich zuerst für den FCB endscheiden, als nächstes aber immer noch für den BVB. Hier aber wird behauptet wir hatten außer Dembele keinen Transferhit mehr gehabt. Sokke ist einer, Auba ist einer, Weigel ist einer oder auch Pulisic. Geben wir Sancho, Isaak, Toljan, Zagadou ect. ect. einfach etwas Zeit, vielleicht werden das auch große erfolge.
Wir haben einige tolle junge Spieler im Kader von den eben einfach sehr viel mehr erwartet wird als damals bei Hummels und co. Die hatten eben Zeit langsam zu reifen und das gemeinsam mit den ganzen Team, das kaum verändert wurde. Wir hatten viele junge Spieler die Gemeinsam lange zusammen Spielen konnten. Das war auch ein ganz anderes Teamspirit. Jetzt müssen wir jedes jahr Stars gleichwertig ersetzen. Das ganze Team hat eine ganz andere alterstruktur ect. ect.
Kurz gesagt.
Es ist zu Kurz gedacht, wen man einfach heute und gestern vergleicht und das als Grundlage für eine Generalkritik nützt.
Als Anmerkung dazu noch:
Ich finde die generelle Ausrichtung der Transferpolitik sogar sehr gut. Man versucht Top-Talente bzw entwicklungsfähige Spieler aus aller Herren Länder zu holen und ihnen erfahrene Kräfte zur Seite zu stellen. Für mich klingt das erstmal klar nachvollziehbar und auch vielversprechend.
Von daher gibt es da mE an der Ausrichtung als solches nicht viel zu kritisieren. Ich sehe auch nicht wirklich ein Konzept was ich für erfolgsversprechender halten würde, zumal es sich ja am machbaren orientieren muss.
Leider ging zuletzt die Strategie nicht vollständig auf, weil viele der Spieler, welche als eigentliche Stütze vorgesehen sind, mehr mit sich selbst zu tun haben oder noch nicht vollständig angekommen sind wie Yarmolenko/Toprak oder Schürrle, Reus, Götze, Rode, Pisczcek etc
14.01.2018 - 11:41 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Als Anmerkung dazu noch:
Ich finde die generelle Ausrichtung der Transferpolitik sogar sehr gut. Man versucht Top-Talente bzw entwicklungsfähige Spieler aus aller Herren Länder zu holen und ihnen erfahrene Kräfte zur Seite zu stellen. Für mich klingt das erstmal klar nachvollziehbar und auch vielversprechend.
Von daher gibt es da mE an der Ausrichtung als solches nicht viel zu kritisieren. Ich sehe auch nicht wirklich ein Konzept was ich für erfolgsversprechender halten würde, zumal es sich ja am machbaren orientieren muss.
Leider ging zuletzt die Strategie nicht vollständig auf, weil viele der Spieler, welche als eigentliche Stütze vorgesehen sind, mehr mit sich selbst zu tun haben oder noch nicht vollständig angekommen sind wie Yarmolenko/Toprak oder Schürrle, Reus, Götze, Rode, Pisczcek etc
Als Anmerkung dazu noch:
Ich finde die generelle Ausrichtung der Transferpolitik sogar sehr gut. Man versucht Top-Talente bzw entwicklungsfähige Spieler aus aller Herren Länder zu holen und ihnen erfahrene Kräfte zur Seite zu stellen. Für mich klingt das erstmal klar nachvollziehbar und auch vielversprechend.
Von daher gibt es da mE an der Ausrichtung als solches nicht viel zu kritisieren. Ich sehe auch nicht wirklich ein Konzept was ich für erfolgsversprechender halten würde, zumal es sich ja am machbaren orientieren muss.
Leider ging zuletzt die Strategie nicht vollständig auf, weil viele der Spieler, welche als eigentliche Stütze vorgesehen sind, mehr mit sich selbst zu tun haben oder noch nicht vollständig angekommen sind wie Yarmolenko/Toprak oder Schürrle, Reus, Götze, Rode, Pisczcek etc
Das nicht alles glatt gelaufen ist, ist offensichtlich, den sonst währen wir dominanter. Ich habe anfangs ja auch geschrieben, das wir rein faktisch an Qualität verloren haben. Dennoch sind wir mmn im soll, weil man eben das große ganze betrachten muss. Die Umstände sind eben andere.
Zudem sollten wir auch mal einfach Geduld haben.
Yarmo hat stark gestartet und zeigte durchaus wieso man ihn holte. Schürrle, war oft verletzt, Reus auch, Götze hatte mit seiner Krankheit zu kämpfen, Pisczek verletzt genau so wie Rode. Toprak ist wirklich noch nicht angekommen, doch warten wir mal etwas ab.
Es gibt viele Leistungsträger die ihre Zeit gebraucht haben um durch zu starten (Ilkay, Miki, Auba, Lewa...).
Wir hatten zuletzt eben eine Kriese unter Bosz, da ist es logisch das viele Spieler eher auch unter den Erwartungen blieben. Ich sehe hier aber kein strukturelles Problem oder eines in der strategischen Ausrichtung, sondern eher ein temporäres.
Zudem gewichtest du mir eindeutig das negative zu stark. Soke ist eine Erfolgsgeschichte, Weigl genauso, auch Pulisic ist eines und Dembele sowieso.
Pische hat als er Fit war unsere def. enorm gestärkt und er kommt ja wieder. Zuletzt sollten wir auch einfach mal leuten wie Yarmo, Toprak aber auch den jungen Spielern wie Dahoud, Isaak, Phillipp, Sancho oder Toljan etwas zeit. Da sind mir einige einfach viel zu ungeduldig. Ich hallte es auch nicht für Fair wen ein ein Fazit genau nach so einer Kriese zieht. Klar muss man sich hinterfragen und ausarbeiten wieso man in diese Kriese geraten ist. Ich sehe da aber Grundsätzlich nicht das Problem bei den Transfers.
14.01.2018 - 12:49 Uhr
Es ist für mich schlicht unverständlich, warum man den Kader jetzt noch weiter aufbläht - Statt den nötigen 4-5 Trennungen wird der Kader noch voller, obwohl man aus dem DFB Pokal schon ausgeschieden ist und keine realistische Chance auf die Meisterschaft hat.
Ich kann auch nur davor warnen, einen 22-jährigen als Heilsbringer anzusehen, da dieser sich nach seinen paar Spielen in der Schweiz an ein ganz anderes Niveau gewöhnen muss - dieses jetzt auch noch mit einem unerbittlichen Konkurrenzkampf zu verbinden (6 Spieler auf zwei Positionen, auf denen quasi nicht wechseln muss), ist mir irgendwie zu riskant.
Irgendwie werde ich aus der aktuellen Kaderpolitik nicht schlau - durch die ganzen Sondereinnahmen diese Saison (Dembele) könnte man einige der Spieler abfinden und das Wirtschaftsjahr trotzdem noch profitabel beenden - stattdessen wird der Kader weiter aufgebläht.
Der Junge kann natürlich nix dafür, aber optimale Voraussetzungen sehen meiner Meinung nach anders aus.
Ich kann auch nur davor warnen, einen 22-jährigen als Heilsbringer anzusehen, da dieser sich nach seinen paar Spielen in der Schweiz an ein ganz anderes Niveau gewöhnen muss - dieses jetzt auch noch mit einem unerbittlichen Konkurrenzkampf zu verbinden (6 Spieler auf zwei Positionen, auf denen quasi nicht wechseln muss), ist mir irgendwie zu riskant.
Irgendwie werde ich aus der aktuellen Kaderpolitik nicht schlau - durch die ganzen Sondereinnahmen diese Saison (Dembele) könnte man einige der Spieler abfinden und das Wirtschaftsjahr trotzdem noch profitabel beenden - stattdessen wird der Kader weiter aufgebläht.
Der Junge kann natürlich nix dafür, aber optimale Voraussetzungen sehen meiner Meinung nach anders aus.
14.01.2018 - 13:45 Uhr
Zitat von silerberlin
Es ist für mich schlicht unverständlich, warum man den Kader jetzt noch weiter aufbläht - Statt den nötigen 4-5 Trennungen wird der Kader noch voller, obwohl man aus dem DFB Pokal schon ausgeschieden ist und keine realistische Chance auf die Meisterschaft hat.
Ich kann auch nur davor warnen, einen 22-jährigen als Heilsbringer anzusehen, da dieser sich nach seinen paar Spielen in der Schweiz an ein ganz anderes Niveau gewöhnen muss - dieses jetzt auch noch mit einem unerbittlichen Konkurrenzkampf zu verbinden (6 Spieler auf zwei Positionen, auf denen quasi nicht wechseln muss), ist mir irgendwie zu riskant.
Irgendwie werde ich aus der aktuellen Kaderpolitik nicht schlau - durch die ganzen Sondereinnahmen diese Saison (Dembele) könnte man einige der Spieler abfinden und das Wirtschaftsjahr trotzdem noch profitabel beenden - stattdessen wird der Kader weiter aufgebläht.
Der Junge kann natürlich nix dafür, aber optimale Voraussetzungen sehen meiner Meinung nach anders aus.
Es ist für mich schlicht unverständlich, warum man den Kader jetzt noch weiter aufbläht - Statt den nötigen 4-5 Trennungen wird der Kader noch voller, obwohl man aus dem DFB Pokal schon ausgeschieden ist und keine realistische Chance auf die Meisterschaft hat.
Ich kann auch nur davor warnen, einen 22-jährigen als Heilsbringer anzusehen, da dieser sich nach seinen paar Spielen in der Schweiz an ein ganz anderes Niveau gewöhnen muss - dieses jetzt auch noch mit einem unerbittlichen Konkurrenzkampf zu verbinden (6 Spieler auf zwei Positionen, auf denen quasi nicht wechseln muss), ist mir irgendwie zu riskant.
Irgendwie werde ich aus der aktuellen Kaderpolitik nicht schlau - durch die ganzen Sondereinnahmen diese Saison (Dembele) könnte man einige der Spieler abfinden und das Wirtschaftsjahr trotzdem noch profitabel beenden - stattdessen wird der Kader weiter aufgebläht.
Der Junge kann natürlich nix dafür, aber optimale Voraussetzungen sehen meiner Meinung nach anders aus.
Ich sehe da kein Problem an dem großen Kader und denke das bis zum Ende der Sommer-Transferperiode ordentlich Bewegung rein kommt.
Fix weg sein werden wohl Weidenfeller und Subotic, bei beiden läuft der Vertrag aus.
Bis 2019 haben folgende Spieler Vertrag: Sokratis, Reus, Sahin, Pisczcek und Durm. Außer bei Pisczcek, der seine Karriere wohl in Dortmund beendet, ist ein Abgang zumindest nicht unwahrscheinlich, je nach dem wie sich die Dinge entwickeln.
Weitere Kandidaten würde man bei entsprechenden Angeboten wohl keine Steine in den Weg legen: Schürrle und Rode. Bei den Youngstars Sancho, Isak und Zagadou könnte es Leihen geben.
Das wären dann schon 10-12 Leute, die sicher nicht alle gehen, aber auch nicht alle bleiben werden.
Dazu noch evtl Angebote für bspw Aubameyang und/oder Pulisic, wo man evtl die großen Summen einstreichen will.
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