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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10361
12.01.2018 - 12:43 Uhr
Zitat von bvb_since_98
Zitat von Mr_Kittels

Zitat von anonymous_bvb

Zitat von Harrison69

@anonymous_bvb

Wir haben in letzter Zeit diverse deutsche Spieler verpflichtet. Entweder mit großem Potential oder bereits mit nachgewiesener Klasse.

Einige haben nicht gezündet und andere waren viel verletzt. Maxi ist ein super Beispiel. Ich bin so froh, dass er verpflichtet wurde. Er ist mir lieber als all die Spieler von B04 die du aufgezählt hast.

Viele User sind unzufrieden in letzter Zeit weil nicht alle Zugänge ihr volles Potential abrufen könnten. Aber man muss auch mal geduldig sein. Die vielen Verletzungen und kurzen Vorbereitungen sowie englischen Wochen lassen ja kaum eine Entwicklung zu.
Ich bin guter Dinge das Maxi, Mo und z. B.Zagadou genauso gut werden können wir einst ein Mats, ein Günni oder ein Reus.

Und das letzte was wir brauchen sind ständige Vergleiche mit den roten... Wer das Immer noch nicht gemerkt hat, der hat wohl den Einschlag nicht wahrgenommen..


Es ist klar, dass wir nicht die selben Mittel haben, aber manchmal hat man das Gefühl, dass mittlerweile selbst RB seine Position in der Liga stärker nutzt. Maxi halt ich für internationale Klasse (vergleichbar Kuba), Weltklasse wird er imo aber nicht mehr. Mei Mo und Zagadou heißt es abwarten wie sie sich entwickeln. Gerade letzterer sieht vielversprechend aus (wobei ersterer bei BMG natürlich schon einiges gezeigt hatte). Jetzt das großer ABER selbst wenn alle drei zünden bleiben da noch Lücken. Ein Tah in der IV hätte das Zeug zur absoluten Weltklasse und würde die Lücke bei einem Abgang Sockes der sich abzeichnet schließen. Brandt könnte Pulisic ersetzen falls dieser nicht verlängert. Leno ist besser als Bürki. Aber viel entscheidender wie ich anmerkte. Wenn wir das Geld aus Transfereinnahmen (nicht sonstiges Geld!) nicht nutzen, dann bekommt es einfach der Staat (nicht dass Steuern schlecht sind aber in diesem Bereich halt schon). Für 75 Mio kann man schon mal einen Top-Spieler/Talent holen und dessen Gehalt bezahlen. So ist das Geld dann einfach weg wenn man nichts macht. Erinnere mich noch daran dass Aki nachdem wir schuldenfrei waren meinte, dass ab jetzt das Geld in Beine gesteckt wird (also und die Mannschaft) davon gemerkt habe ich wenig. Wir haben Spieler teuer verkauft und günstiger ersetzt. Wo ging denn da dann die Differenz hin? Gerade die AV und IV Positionen müssen komplett erneuert werden. Den neuen Stürmer wird man von Aubas Ablöse bezahlen können, aber beim Rest muss sich was tun. Und ein Tah wäre da wohl mit das günstigste was in dieser Qualität zu haben ist. Im ZOM könnte man meiner Meinung nach auch mal reagieren (vielleicht bei einem Abgang Castros) bzw. ansonsten im ZM je nachdem wo man Götze einplant.


Der ganze Post ist an so vielen Stellen komplett oberflächlich.
Philipp hat das Zeug ein wichtiger Spieler für uns zu sein und das ganze hat er diese Saison auch schon bewiesen, da muss man nicht mit Begriffen wie "keine Weltklasse" um sich schmeißen, Weltklasse Spieler werden wir beim BVB nie über einen längeren Zeitraum erleben.
Die Problematik zwischen Erwartungen und wirklich realisierbaren Möglichkeiten für den BVB wird hier irgendwie nie in Betracht gezogen.

In der Regel entscheiden sich die Spieler nun einmal für den Verein der das beste Paket aus sportlicher Perspektive, konstantem Erfolg und bestmöglichem Gehalt schnürt.
Da gibt es teilweise Ausnahmen, wir bekommen die Top Spieler aber nun einmal nicht, sobald ein Spieler für uns interessant wird für die erste Elf, sind schon längst X andere Vereine an ihm dran.
Man muss sich doch nur einmal anschauen was für Spieler wie Mkhitaryan nach seiner esten richtig guten Saison bei uns gezahlt wurde, da bewegen wir uns dann direkt bei 42 Millionen € Ablöse (bei 1 Jahr Restvertrag) und kolpotierten 14 Millionen € Gehalt.
Die Problematik liegt darin, dass es um die 10 Vereine gibt die solche Pakete für die Top-Spieler schnüren können und da guckt der BVB nun einmal in großer Regelmäßigkeit blöde aus der Wäsche.

Das Geld was nicht in Transfer's gesteckt wird ist auch nicht weg, der Staat holt sich immernoch einen dicken Batzen ab wenn man Spieler kauft weil diese über die Vertragsdauer abgeschrieben werden und nicht direkt vom Ergebnis abgezogen werden.

Die Panik die hier mittlerweile versprüht wird kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, aufeinmal muss der komplette Kader umgekrempelt werden nur weil man über den größten Teil der Hinrunde den schlechtesten Trainer hatte den die Bundesliga wohl jemals gesehen hat.
Qualitativ reicht das in der Regel für Platz 2 - 4, wenn der Trainer weiß wie er das Personal einzusetzen hat und viel mehr ist für einen Verein wie den BVB dann nun einmal nicht drin wenn die Konkurrenz ne komplett solide Runde spielt.
wir hatten aber in den 90ern eine lange phase wo wir weltklassespieler hatten. sammer, kohler, reuter, möller, sousa, julio cesar. und heute sind wir finanziell noch stärker als damals.


Wie genau hat diese Zeit denn geendet?
Man hat Jahre lang über seine Verhältnisse gelebt um solche Spieler zu halten und irgendwann ist das Kartenhaus dann zusammengebrochen.
Nebenbei sollte man mal die Kategorie der Weltklassespieler definieren, für mich sind das die besten 1 - 2 Spieler auf ihrer Position und nicht die besten 10 - 20. Da würden dann einige der genannten Spieler wegfallen, ich würde fast nur Sammer durchgehen lassen als wirklichen Weltklassespieler.

Nebenbei ist auch schwierig zu vergleichen wann wir finanziell stärker waren, vor allem wenn man sich mal zu Gemüte führt, dass man Ende der 90er die Spieler mit "Bayernmäßigen Gehältern" gehalten ohne, dass die finanziellen Mittel vorhanden waren.
Dazu wäre auch interessant zu sehen wieviel Umsatz wir in den 90ern gemacht haben und dann als Benchmark einen absoluten Top Verein nehmen und dann kann man gerne mal schauen ob wir auch damals gerade einmal 50% des Umsatzes generierten wie die absoluten Branchenprimusse.

Zitat von bvb_since_98

auch ist der verein heute bekannter. zudem hat man starke strategische partner wie puma evonik und signal iduna die indirekt am verein beteiligt sind. man muss sich nicht künstlich kleinreden. wir haben keine schulden und kein stadion zu bauen. wir haben die meisten anhänger nach bayern


Heute ist der Verein bekannte als in den 90ern wo man die Champions League gewinnen konnte?
Darf wohl bezweifelt werden.

Nebenbei bringen uns solch strategische Partner eigentlich nichts außer Geld, und das finden wir doch schon im Umsatz wieder.
Das ganze hat nichts mit künstlich kleinreden zu tun, wenn man auf den Umsatz schaut dann sind wir Nr. 11 der Welt und mit riesigem Abstand Nr. 2 in Deutschland.
Da muss einfach mal ein wenig Realismus in manche umgeisterten Hirne einkehren, wir spielen um Rang 2 und mit der derzeitigen Qualität im Kader kann man diesen auch erreichen.
BVB - Transferpolitik |#10362
12.01.2018 - 12:57 Uhr
Zitat von mba123
[Das wäre, meiner Meinung nach, ohne Probleme möglich.
Beispielsweise wird spekuliert, dass Bartra 7 Mio und Toprak 6,25 Mio verdienen sollen (Quellen golden-goals.com und Bild), eventuell sogar ohne Prämien. Hätte man für 12 Mio Hummels statt dieser beiden halten können, wäre das sowohl sportlich als auch finanziell für mich die bessere Entscheidung gewesen..


einen Hummels hätte man aber für 12 mio nicht halten können. auch nicht für 15 mio und auch nicht für 20 mio.

Zumal er bei Bayern nicht mehr verdient als er bei Verlängerung hier bekommen hätte, höchstens minimal mehr. gleiches gilt übrigens auch für gündogan.

man macht es sich zu einfach das ständig aufs finanzielle runterzubrechen und die Attraktivität des vereins auf spieler dabei ständig zu unterschätzen.

Das es sportlich die bessere Entscheidung ist weltklassespieler solange wie möglich zu halten, ist klar.

•     •     •

Wehe man kritisiert die Blöd als das was sie ist.... das passiert wenn man seine Eigenständigkeit abgibt.
BVB - Transferpolitik |#10363
12.01.2018 - 12:58 Uhr
Leute... was hier schon wieder von (den immer gleichen) gefordert wird ist doch kaum diskussionwürdig,

- Einfach mal Schulden machen (machen doch alle ugly )
- Man ist ne große Nummer, man muss groß Investieren
- Spieler mit Verträgen ausstatten wie in München
- Bayern bei den großen Talenten(Goretzka, Brandt) ausstechen, mit allen erdenklichen Mitteln.

Das hatten wir alles schonmal... ich bin froh das es nicht mehr so ist. Wenn wir so agieren würden, dann würde Kalle und Ulli schon mal den Champus aufmachen, dann sind wir in 5 Jahren wieder Pleite.

Außerdem ist der Rasen des Nachbars immer viel grüner, alleine das Leno (Hallo, der heisst nicht umsonst Pannen-Leno) um Klassen besser sein soll als Bürki, zeigt doch schon das hier wieder starke Realitätsverzerrung vorliegt.
BVB - Transferpolitik |#10364
12.01.2018 - 13:04 Uhr
Zitat von bvb_since_98

Zitat von Mr_Kittels

Zitat von anonymous_bvb

Zitat von Harrison69

@anonymous_bvb

Wir haben in letzter Zeit diverse deutsche Spieler verpflichtet. Entweder mit großem Potential oder bereits mit nachgewiesener Klasse.

Einige haben nicht gezündet und andere waren viel verletzt. Maxi ist ein super Beispiel. Ich bin so froh, dass er verpflichtet wurde. Er ist mir lieber als all die Spieler von B04 die du aufgezählt hast.

Viele User sind unzufrieden in letzter Zeit weil nicht alle Zugänge ihr volles Potential abrufen könnten. Aber man muss auch mal geduldig sein. Die vielen Verletzungen und kurzen Vorbereitungen sowie englischen Wochen lassen ja kaum eine Entwicklung zu.
Ich bin guter Dinge das Maxi, Mo und z. B.Zagadou genauso gut werden können wir einst ein Mats, ein Günni oder ein Reus.

Und das letzte was wir brauchen sind ständige Vergleiche mit den roten... Wer das Immer noch nicht gemerkt hat, der hat wohl den Einschlag nicht wahrgenommen..


Es ist klar, dass wir nicht die selben Mittel haben, aber manchmal hat man das Gefühl, dass mittlerweile selbst RB seine Position in der Liga stärker nutzt. Maxi halt ich für internationale Klasse (vergleichbar Kuba), Weltklasse wird er imo aber nicht mehr. Mei Mo und Zagadou heißt es abwarten wie sie sich entwickeln. Gerade letzterer sieht vielversprechend aus (wobei ersterer bei BMG natürlich schon einiges gezeigt hatte). Jetzt das großer ABER selbst wenn alle drei zünden bleiben da noch Lücken. Ein Tah in der IV hätte das Zeug zur absoluten Weltklasse und würde die Lücke bei einem Abgang Sockes der sich abzeichnet schließen. Brandt könnte Pulisic ersetzen falls dieser nicht verlängert. Leno ist besser als Bürki. Aber viel entscheidender wie ich anmerkte. Wenn wir das Geld aus Transfereinnahmen (nicht sonstiges Geld!) nicht nutzen, dann bekommt es einfach der Staat (nicht dass Steuern schlecht sind aber in diesem Bereich halt schon). Für 75 Mio kann man schon mal einen Top-Spieler/Talent holen und dessen Gehalt bezahlen. So ist das Geld dann einfach weg wenn man nichts macht. Erinnere mich noch daran dass Aki nachdem wir schuldenfrei waren meinte, dass ab jetzt das Geld in Beine gesteckt wird (also und die Mannschaft) davon gemerkt habe ich wenig. Wir haben Spieler teuer verkauft und günstiger ersetzt. Wo ging denn da dann die Differenz hin? Gerade die AV und IV Positionen müssen komplett erneuert werden. Den neuen Stürmer wird man von Aubas Ablöse bezahlen können, aber beim Rest muss sich was tun. Und ein Tah wäre da wohl mit das günstigste was in dieser Qualität zu haben ist. Im ZOM könnte man meiner Meinung nach auch mal reagieren (vielleicht bei einem Abgang Castros) bzw. ansonsten im ZM je nachdem wo man Götze einplant.


Der ganze Post ist an so vielen Stellen komplett oberflächlich.
Philipp hat das Zeug ein wichtiger Spieler für uns zu sein und das ganze hat er diese Saison auch schon bewiesen, da muss man nicht mit Begriffen wie "keine Weltklasse" um sich schmeißen, Weltklasse Spieler werden wir beim BVB nie über einen längeren Zeitraum erleben.
Die Problematik zwischen Erwartungen und wirklich realisierbaren Möglichkeiten für den BVB wird hier irgendwie nie in Betracht gezogen.

In der Regel entscheiden sich die Spieler nun einmal für den Verein der das beste Paket aus sportlicher Perspektive, konstantem Erfolg und bestmöglichem Gehalt schnürt.
Da gibt es teilweise Ausnahmen, wir bekommen die Top Spieler aber nun einmal nicht, sobald ein Spieler für uns interessant wird für die erste Elf, sind schon längst X andere Vereine an ihm dran.
Man muss sich doch nur einmal anschauen was für Spieler wie Mkhitaryan nach seiner esten richtig guten Saison bei uns gezahlt wurde, da bewegen wir uns dann direkt bei 42 Millionen € Ablöse (bei 1 Jahr Restvertrag) und kolpotierten 14 Millionen € Gehalt.
Die Problematik liegt darin, dass es um die 10 Vereine gibt die solche Pakete für die Top-Spieler schnüren können und da guckt der BVB nun einmal in großer Regelmäßigkeit blöde aus der Wäsche.

Das Geld was nicht in Transfer's gesteckt wird ist auch nicht weg, der Staat holt sich immernoch einen dicken Batzen ab wenn man Spieler kauft weil diese über die Vertragsdauer abgeschrieben werden und nicht direkt vom Ergebnis abgezogen werden.

Die Panik die hier mittlerweile versprüht wird kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, aufeinmal muss der komplette Kader umgekrempelt werden nur weil man über den größten Teil der Hinrunde den schlechtesten Trainer hatte den die Bundesliga wohl jemals gesehen hat.
Qualitativ reicht das in der Regel für Platz 2 - 4, wenn der Trainer weiß wie er das Personal einzusetzen hat und viel mehr ist für einen Verein wie den BVB dann nun einmal nicht drin wenn die Konkurrenz ne komplett solide Runde spielt.
wir hatten aber in den 90ern eine lange phase wo wir weltklassespieler hatten. sammer, kohler, reuter, möller, sousa, julio cesar. und heute sind wir finanziell noch stärker als damals. auch ist der verein heute bekannter. zudem hat man starke strategische partner wie puma evonik und signal iduna die indirekt am verein beteiligt sind. man muss sich nicht künstlich kleinreden. wir haben keine schulden und kein stadion zu bauen. wir haben die meisten anhänger nach bayern


Diese Truppe die wir zu Zeiten des CL Triumphs unterhielten hat auch 3 Spieler (Sammer, Sousa und ich meine Reuther) gehabt, die in die Topelf der bestbezahlten Fußballer gehörte.
Wir haben damals finanziell auf europäischem Spitzenniveau agiert und sind dafür in die (fast) Insolvenz gegangen.
Mag sein, dass wir jetzt finanziell auf dem Papier mehr Geld haben, damals war die Breite in der Spitze aber noch deutlich enger zusammen und im europäischen Vergleich nicht nur in den großen Ligen vorhanden.

Klar stehen wir finanziell sehr gut da, aber eben auch hinter den finanzstärksten Klubs Europas (Real, Barca, Psg, Juve, Inter, Ac, Arsenal, ManU, Chelsea, Liverpool, City, Tottenham, Everton) auf einer Stufe mit Teams wie Atletico, Neapel, Monaco, Porto, Donetsk oder Zenit St. Petersburg. Und selbst da sind 3 Investorenklubs dabei.

Und all diese Klubs haben die gleichen Probleme wie wir. Arletico muss auch ständig Stützen ersetzen, Neapel hat sich gegen die Gerüchteküche zu wehren.

Sportlich sind die Karten klar nochmal anders verteilt, nichtsdestotrotz kosten Spieler die uns weiterbringen sofort mehr, sobald sich einer der Top-finanz Teams oder eben auch der PL-Mittelstand oder gar die Chinesen mit einschalten.

Ich finde, wir machen das ganz ordentlich und finden kreative Lösungen.
Dennoch wird es auch schwierig für uns auf Dauer gute Leute zu bekommen, ein Philipp z.B. war auch bereits eine Streckung.
Man muss, denke ich, evtl auch in Zukunft schauen, dass man bei Ablösefreien Spielern wie Gregoritsch, Can oder Uth rechtzeitig dabei ist und es um Spieler wie Philipp oder Demirbay, die Potenzial zeigen, aber international noch unter dem Radar schwimmen, erweitert.

Gestandene Spieler werden wir in diesem Becken nur noch von der Bank/Tribüne der Spitzenklubs oder von Teams aus dem unteren Tabellenfeld in Deutschland (z.B.Delaney von Werder oder Heintz von Köln) oder aus dem Ausland bekommen, die haben dann aber halt auf dem Papier auch irgendwo Defizite und auch wieder das bekannte Restrisiko.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Domsi am 12.01.2018 um 13:08 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10365
12.01.2018 - 13:08 Uhr
Zitat von HaHa
Zitat von mba123

[Das wäre, meiner Meinung nach, ohne Probleme möglich.
Beispielsweise wird spekuliert, dass Bartra 7 Mio und Toprak 6,25 Mio verdienen sollen (Quellen golden-goals.com und Bild), eventuell sogar ohne Prämien. Hätte man für 12 Mio Hummels statt dieser beiden halten können, wäre das sowohl sportlich als auch finanziell für mich die bessere Entscheidung gewesen..


einen Hummels hätte man aber für 12 mio nicht halten können. auch nicht für 15 mio und auch nicht für 20 mio.

Zumal er bei Bayern nicht mehr verdient als er bei Verlängerung hier bekommen hätte, höchstens minimal mehr. gleiches gilt übrigens auch für gündogan.

man macht es sich zu einfach das ständig aufs finanzielle runterzubrechen und die Attraktivität des vereins auf spieler dabei ständig zu unterschätzen.

Das es sportlich die bessere Entscheidung ist weltklassespieler solange wie möglich zu halten, ist klar.

Liest Du Beiträge auch komplett?
Ich schreibe im gleiche Beitrag: "Der entscheidende Punkt bleibt für mich aber, dass Hummels und andere wohl nicht für höhere Gehälter geblieben wären."

Das Beispiel sollte nur aufzeigen, dass Spitzengehälter erhöht werden könnten, ohne dass die Gesamtkosten für den Kader steigen müssen.
In wenigen Fällen ist vielleicht auch mal das Gehalt entscheidend, um einen Weltklassespieler halten zu können. Dann muss man sich genau überlegen, wo man sich die Grenze setzt.
BVB - Transferpolitik |#10366
12.01.2018 - 13:14 Uhr
Zitat von bvb_since_98
wir hatten aber in den 90ern eine lange phase wo wir weltklassespieler hatten. sammer, kohler, reuter, möller, sousa, julio cesar. und heute sind wir finanziell noch stärker als damals. auch ist der verein heute bekannter. zudem hat man starke strategische partner wie puma evonik und signal iduna die indirekt am verein beteiligt sind. man muss sich nicht künstlich kleinreden. wir haben keine schulden und kein stadion zu bauen. wir haben die meisten anhänger nach bayern


Die komplette Unwissenheit.

•     •     •

Wehe man kritisiert die Blöd als das was sie ist.... das passiert wenn man seine Eigenständigkeit abgibt.
BVB - Transferpolitik |#10367
12.01.2018 - 15:18 Uhr
Zitat von Domsi
Zitat von bvb_since_98

Zitat von Mr_Kittels

Zitat von anonymous_bvb

Zitat von Harrison69

@anonymous_bvb

Wir haben in letzter Zeit diverse deutsche Spieler verpflichtet. Entweder mit großem Potential oder bereits mit nachgewiesener Klasse.

Einige haben nicht gezündet und andere waren viel verletzt. Maxi ist ein super Beispiel. Ich bin so froh, dass er verpflichtet wurde. Er ist mir lieber als all die Spieler von B04 die du aufgezählt hast.

Viele User sind unzufrieden in letzter Zeit weil nicht alle Zugänge ihr volles Potential abrufen könnten. Aber man muss auch mal geduldig sein. Die vielen Verletzungen und kurzen Vorbereitungen sowie englischen Wochen lassen ja kaum eine Entwicklung zu.
Ich bin guter Dinge das Maxi, Mo und z. B.Zagadou genauso gut werden können wir einst ein Mats, ein Günni oder ein Reus.

Und das letzte was wir brauchen sind ständige Vergleiche mit den roten... Wer das Immer noch nicht gemerkt hat, der hat wohl den Einschlag nicht wahrgenommen..


Es ist klar, dass wir nicht die selben Mittel haben, aber manchmal hat man das Gefühl, dass mittlerweile selbst RB seine Position in der Liga stärker nutzt. Maxi halt ich für internationale Klasse (vergleichbar Kuba), Weltklasse wird er imo aber nicht mehr. Mei Mo und Zagadou heißt es abwarten wie sie sich entwickeln. Gerade letzterer sieht vielversprechend aus (wobei ersterer bei BMG natürlich schon einiges gezeigt hatte). Jetzt das großer ABER selbst wenn alle drei zünden bleiben da noch Lücken. Ein Tah in der IV hätte das Zeug zur absoluten Weltklasse und würde die Lücke bei einem Abgang Sockes der sich abzeichnet schließen. Brandt könnte Pulisic ersetzen falls dieser nicht verlängert. Leno ist besser als Bürki. Aber viel entscheidender wie ich anmerkte. Wenn wir das Geld aus Transfereinnahmen (nicht sonstiges Geld!) nicht nutzen, dann bekommt es einfach der Staat (nicht dass Steuern schlecht sind aber in diesem Bereich halt schon). Für 75 Mio kann man schon mal einen Top-Spieler/Talent holen und dessen Gehalt bezahlen. So ist das Geld dann einfach weg wenn man nichts macht. Erinnere mich noch daran dass Aki nachdem wir schuldenfrei waren meinte, dass ab jetzt das Geld in Beine gesteckt wird (also und die Mannschaft) davon gemerkt habe ich wenig. Wir haben Spieler teuer verkauft und günstiger ersetzt. Wo ging denn da dann die Differenz hin? Gerade die AV und IV Positionen müssen komplett erneuert werden. Den neuen Stürmer wird man von Aubas Ablöse bezahlen können, aber beim Rest muss sich was tun. Und ein Tah wäre da wohl mit das günstigste was in dieser Qualität zu haben ist. Im ZOM könnte man meiner Meinung nach auch mal reagieren (vielleicht bei einem Abgang Castros) bzw. ansonsten im ZM je nachdem wo man Götze einplant.


Der ganze Post ist an so vielen Stellen komplett oberflächlich.
Philipp hat das Zeug ein wichtiger Spieler für uns zu sein und das ganze hat er diese Saison auch schon bewiesen, da muss man nicht mit Begriffen wie "keine Weltklasse" um sich schmeißen, Weltklasse Spieler werden wir beim BVB nie über einen längeren Zeitraum erleben.
Die Problematik zwischen Erwartungen und wirklich realisierbaren Möglichkeiten für den BVB wird hier irgendwie nie in Betracht gezogen.

In der Regel entscheiden sich die Spieler nun einmal für den Verein der das beste Paket aus sportlicher Perspektive, konstantem Erfolg und bestmöglichem Gehalt schnürt.
Da gibt es teilweise Ausnahmen, wir bekommen die Top Spieler aber nun einmal nicht, sobald ein Spieler für uns interessant wird für die erste Elf, sind schon längst X andere Vereine an ihm dran.
Man muss sich doch nur einmal anschauen was für Spieler wie Mkhitaryan nach seiner esten richtig guten Saison bei uns gezahlt wurde, da bewegen wir uns dann direkt bei 42 Millionen € Ablöse (bei 1 Jahr Restvertrag) und kolpotierten 14 Millionen € Gehalt.
Die Problematik liegt darin, dass es um die 10 Vereine gibt die solche Pakete für die Top-Spieler schnüren können und da guckt der BVB nun einmal in großer Regelmäßigkeit blöde aus der Wäsche.

Das Geld was nicht in Transfer's gesteckt wird ist auch nicht weg, der Staat holt sich immernoch einen dicken Batzen ab wenn man Spieler kauft weil diese über die Vertragsdauer abgeschrieben werden und nicht direkt vom Ergebnis abgezogen werden.

Die Panik die hier mittlerweile versprüht wird kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, aufeinmal muss der komplette Kader umgekrempelt werden nur weil man über den größten Teil der Hinrunde den schlechtesten Trainer hatte den die Bundesliga wohl jemals gesehen hat.
Qualitativ reicht das in der Regel für Platz 2 - 4, wenn der Trainer weiß wie er das Personal einzusetzen hat und viel mehr ist für einen Verein wie den BVB dann nun einmal nicht drin wenn die Konkurrenz ne komplett solide Runde spielt.
wir hatten aber in den 90ern eine lange phase wo wir weltklassespieler hatten. sammer, kohler, reuter, möller, sousa, julio cesar. und heute sind wir finanziell noch stärker als damals. auch ist der verein heute bekannter. zudem hat man starke strategische partner wie puma evonik und signal iduna die indirekt am verein beteiligt sind. man muss sich nicht künstlich kleinreden. wir haben keine schulden und kein stadion zu bauen. wir haben die meisten anhänger nach bayern


Diese Truppe die wir zu Zeiten des CL Triumphs unterhielten hat auch 3 Spieler (Sammer, Sousa und ich meine Reuther) gehabt, die in die Topelf der bestbezahlten Fußballer gehörte.
Wir haben damals finanziell auf europäischem Spitzenniveau agiert und sind dafür in die (fast) Insolvenz gegangen.
Mag sein, dass wir jetzt finanziell auf dem Papier mehr Geld haben, damals war die Breite in der Spitze aber noch deutlich enger zusammen und im europäischen Vergleich nicht nur in den großen Ligen vorhanden.

Klar stehen wir finanziell sehr gut da, aber eben auch hinter den finanzstärksten Klubs Europas (Real, Barca, Psg, Juve, Inter, Ac, Arsenal, ManU, Chelsea, Liverpool, City, Tottenham, Everton) auf einer Stufe mit Teams wie Atletico, Neapel, Monaco, Porto, Donetsk oder Zenit St. Petersburg. Und selbst da sind 3 Investorenklubs dabei.

Und all diese Klubs haben die gleichen Probleme wie wir. Arletico muss auch ständig Stützen ersetzen, Neapel hat sich gegen die Gerüchteküche zu wehren.

Sportlich sind die Karten klar nochmal anders verteilt, nichtsdestotrotz kosten Spieler die uns weiterbringen sofort mehr, sobald sich einer der Top-finanz Teams oder eben auch der PL-Mittelstand oder gar die Chinesen mit einschalten.

Ich finde, wir machen das ganz ordentlich und finden kreative Lösungen.
Dennoch wird es auch schwierig für uns auf Dauer gute Leute zu bekommen, ein Philipp z.B. war auch bereits eine Streckung.
Man muss, denke ich, evtl auch in Zukunft schauen, dass man bei Ablösefreien Spielern wie Gregoritsch, Can oder Uth rechtzeitig dabei ist und es um Spieler wie Philipp oder Demirbay, die Potenzial zeigen, aber international noch unter dem Radar schwimmen, erweitert.

Gestandene Spieler werden wir in diesem Becken nur noch von der Bank/Tribüne der Spitzenklubs oder von Teams aus dem unteren Tabellenfeld in Deutschland (z.B.Delaney von Werder oder Heintz von Köln) oder aus dem Ausland bekommen, die haben dann aber halt auf dem Papier auch irgendwo Defizite und auch wieder das bekannte Restrisiko.
das verwechseln viele, die beinahe insolvenz hat nicht unbedingt mit dieser spielergeneration zutun, sondern weil man parallel dazu das stadion sehr teuer ausgebaut und modernisiert hat.
ausserdem wurde nachdem CL sieg viel geld in durchschnitt investiert wie heute(schürrle, rode zb) ich kann mich erinnern, das mehrere planlose trainer verpflichtet wurden und spieler wie salou, barbarez, nijhus, dechveier, bobic, stevic, häßler etc geholt hat.
nachdem es dann zwei jahre nicht mehr lief hat man einen radikalen umbruch gewagt und da man nicht liquide war, ist man an die börse um sich das geld von dort zu holen, ab da an ging das risikovolle spiel los was auch letzendlich schief ging.
der unterschied zu heute ist, dass wir genügend mittel haben um qualitativ gute spieler zu holen und nicht an die börse müssen oder das stadion verpfänden

•     •     •

Iceblock: ,,Ich nehme Spieler, die irgendwann mal das Potenzial für Real oder Barca haben, lieber als Spieler, die uns als absolutes Maximum ansehen und die uns sportlich kein Stück weiterbringen. (Castro, Toljan, usw.) Dann verkaufe ich ihn lieber nach 2-3 Jahren für 60 Mio anstatt jahrelang auf Spielern festzusitzen, die man kaum wieder los wird.''
BVB - Transferpolitik |#10368
12.01.2018 - 15:42 Uhr
Zitat von bvb_since_98

Zitat von Domsi

Zitat von bvb_since_98

Zitat von Mr_Kittels

Zitat von anonymous_bvb

Zitat von Harrison69

@anonymous_bvb

Wir haben in letzter Zeit diverse deutsche Spieler verpflichtet. Entweder mit großem Potential oder bereits mit nachgewiesener Klasse.

Einige haben nicht gezündet und andere waren viel verletzt. Maxi ist ein super Beispiel. Ich bin so froh, dass er verpflichtet wurde. Er ist mir lieber als all die Spieler von B04 die du aufgezählt hast.

Viele User sind unzufrieden in letzter Zeit weil nicht alle Zugänge ihr volles Potential abrufen könnten. Aber man muss auch mal geduldig sein. Die vielen Verletzungen und kurzen Vorbereitungen sowie englischen Wochen lassen ja kaum eine Entwicklung zu.
Ich bin guter Dinge das Maxi, Mo und z. B.Zagadou genauso gut werden können wir einst ein Mats, ein Günni oder ein Reus.

Und das letzte was wir brauchen sind ständige Vergleiche mit den roten... Wer das Immer noch nicht gemerkt hat, der hat wohl den Einschlag nicht wahrgenommen..


Es ist klar, dass wir nicht die selben Mittel haben, aber manchmal hat man das Gefühl, dass mittlerweile selbst RB seine Position in der Liga stärker nutzt. Maxi halt ich für internationale Klasse (vergleichbar Kuba), Weltklasse wird er imo aber nicht mehr. Mei Mo und Zagadou heißt es abwarten wie sie sich entwickeln. Gerade letzterer sieht vielversprechend aus (wobei ersterer bei BMG natürlich schon einiges gezeigt hatte). Jetzt das großer ABER selbst wenn alle drei zünden bleiben da noch Lücken. Ein Tah in der IV hätte das Zeug zur absoluten Weltklasse und würde die Lücke bei einem Abgang Sockes der sich abzeichnet schließen. Brandt könnte Pulisic ersetzen falls dieser nicht verlängert. Leno ist besser als Bürki. Aber viel entscheidender wie ich anmerkte. Wenn wir das Geld aus Transfereinnahmen (nicht sonstiges Geld!) nicht nutzen, dann bekommt es einfach der Staat (nicht dass Steuern schlecht sind aber in diesem Bereich halt schon). Für 75 Mio kann man schon mal einen Top-Spieler/Talent holen und dessen Gehalt bezahlen. So ist das Geld dann einfach weg wenn man nichts macht. Erinnere mich noch daran dass Aki nachdem wir schuldenfrei waren meinte, dass ab jetzt das Geld in Beine gesteckt wird (also und die Mannschaft) davon gemerkt habe ich wenig. Wir haben Spieler teuer verkauft und günstiger ersetzt. Wo ging denn da dann die Differenz hin? Gerade die AV und IV Positionen müssen komplett erneuert werden. Den neuen Stürmer wird man von Aubas Ablöse bezahlen können, aber beim Rest muss sich was tun. Und ein Tah wäre da wohl mit das günstigste was in dieser Qualität zu haben ist. Im ZOM könnte man meiner Meinung nach auch mal reagieren (vielleicht bei einem Abgang Castros) bzw. ansonsten im ZM je nachdem wo man Götze einplant.


Der ganze Post ist an so vielen Stellen komplett oberflächlich.
Philipp hat das Zeug ein wichtiger Spieler für uns zu sein und das ganze hat er diese Saison auch schon bewiesen, da muss man nicht mit Begriffen wie "keine Weltklasse" um sich schmeißen, Weltklasse Spieler werden wir beim BVB nie über einen längeren Zeitraum erleben.
Die Problematik zwischen Erwartungen und wirklich realisierbaren Möglichkeiten für den BVB wird hier irgendwie nie in Betracht gezogen.

In der Regel entscheiden sich die Spieler nun einmal für den Verein der das beste Paket aus sportlicher Perspektive, konstantem Erfolg und bestmöglichem Gehalt schnürt.
Da gibt es teilweise Ausnahmen, wir bekommen die Top Spieler aber nun einmal nicht, sobald ein Spieler für uns interessant wird für die erste Elf, sind schon längst X andere Vereine an ihm dran.
Man muss sich doch nur einmal anschauen was für Spieler wie Mkhitaryan nach seiner esten richtig guten Saison bei uns gezahlt wurde, da bewegen wir uns dann direkt bei 42 Millionen € Ablöse (bei 1 Jahr Restvertrag) und kolpotierten 14 Millionen € Gehalt.
Die Problematik liegt darin, dass es um die 10 Vereine gibt die solche Pakete für die Top-Spieler schnüren können und da guckt der BVB nun einmal in großer Regelmäßigkeit blöde aus der Wäsche.

Das Geld was nicht in Transfer's gesteckt wird ist auch nicht weg, der Staat holt sich immernoch einen dicken Batzen ab wenn man Spieler kauft weil diese über die Vertragsdauer abgeschrieben werden und nicht direkt vom Ergebnis abgezogen werden.

Die Panik die hier mittlerweile versprüht wird kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, aufeinmal muss der komplette Kader umgekrempelt werden nur weil man über den größten Teil der Hinrunde den schlechtesten Trainer hatte den die Bundesliga wohl jemals gesehen hat.
Qualitativ reicht das in der Regel für Platz 2 - 4, wenn der Trainer weiß wie er das Personal einzusetzen hat und viel mehr ist für einen Verein wie den BVB dann nun einmal nicht drin wenn die Konkurrenz ne komplett solide Runde spielt.
wir hatten aber in den 90ern eine lange phase wo wir weltklassespieler hatten. sammer, kohler, reuter, möller, sousa, julio cesar. und heute sind wir finanziell noch stärker als damals. auch ist der verein heute bekannter. zudem hat man starke strategische partner wie puma evonik und signal iduna die indirekt am verein beteiligt sind. man muss sich nicht künstlich kleinreden. wir haben keine schulden und kein stadion zu bauen. wir haben die meisten anhänger nach bayern


Diese Truppe die wir zu Zeiten des CL Triumphs unterhielten hat auch 3 Spieler (Sammer, Sousa und ich meine Reuther) gehabt, die in die Topelf der bestbezahlten Fußballer gehörte.
Wir haben damals finanziell auf europäischem Spitzenniveau agiert und sind dafür in die (fast) Insolvenz gegangen.
Mag sein, dass wir jetzt finanziell auf dem Papier mehr Geld haben, damals war die Breite in der Spitze aber noch deutlich enger zusammen und im europäischen Vergleich nicht nur in den großen Ligen vorhanden.

Klar stehen wir finanziell sehr gut da, aber eben auch hinter den finanzstärksten Klubs Europas (Real, Barca, Psg, Juve, Inter, Ac, Arsenal, ManU, Chelsea, Liverpool, City, Tottenham, Everton) auf einer Stufe mit Teams wie Atletico, Neapel, Monaco, Porto, Donetsk oder Zenit St. Petersburg. Und selbst da sind 3 Investorenklubs dabei.

Und all diese Klubs haben die gleichen Probleme wie wir. Arletico muss auch ständig Stützen ersetzen, Neapel hat sich gegen die Gerüchteküche zu wehren.

Sportlich sind die Karten klar nochmal anders verteilt, nichtsdestotrotz kosten Spieler die uns weiterbringen sofort mehr, sobald sich einer der Top-finanz Teams oder eben auch der PL-Mittelstand oder gar die Chinesen mit einschalten.

Ich finde, wir machen das ganz ordentlich und finden kreative Lösungen.
Dennoch wird es auch schwierig für uns auf Dauer gute Leute zu bekommen, ein Philipp z.B. war auch bereits eine Streckung.
Man muss, denke ich, evtl auch in Zukunft schauen, dass man bei Ablösefreien Spielern wie Gregoritsch, Can oder Uth rechtzeitig dabei ist und es um Spieler wie Philipp oder Demirbay, die Potenzial zeigen, aber international noch unter dem Radar schwimmen, erweitert.

Gestandene Spieler werden wir in diesem Becken nur noch von der Bank/Tribüne der Spitzenklubs oder von Teams aus dem unteren Tabellenfeld in Deutschland (z.B.Delaney von Werder oder Heintz von Köln) oder aus dem Ausland bekommen, die haben dann aber halt auf dem Papier auch irgendwo Defizite und auch wieder das bekannte Restrisiko.
das verwechseln viele, die beinahe insolvenz hat nicht unbedingt mit dieser spielergeneration zutun, sondern weil man parallel dazu das stadion sehr teuer ausgebaut und modernisiert hat.
ausserdem wurde nachdem CL sieg viel geld in durchschnitt investiert wie heute(schürrle, rode zb) ich kann mich erinnern, das mehrere planlose trainer verpflichtet wurden und spieler wie salou, barbarez, nijhus, dechveier, bobic, stevic, häßler etc geholt hat.
nachdem es dann zwei jahre nicht mehr lief hat man einen radikalen umbruch gewagt und da man nicht liquide war, ist man an die börse um sich das geld von dort zu holen, ab da an ging das risikovolle spiel los was auch letzendlich schief ging.
der unterschied zu heute ist, dass wir genügend mittel haben um qualitativ gute spieler zu holen und nicht an die börse müssen oder das stadion verpfänden


Der BVB war bereits im Jahr des CL Triumphes in finanzieller Schieflage, weswegen man Riedle nach England verkaufte und das ganze ins Alte Geschäftsjahr bilanzierte um keine rote Zahl im Geschäftsjahr ausweisen zu müssen.
Der Anfang vom Ende begann bereits dort mitsamt der hohen Spielerauagaben.

Zu den jeweiligen Zeiten waren übrigens weder Salou, noch Barbarez, Bobic, Stevic oder Häßler Durchschnitt, sondern absolute Topstars, die dann aus verschiedensten Gründen nicht in Dortmund funktioniert haben. Und natürlich entsprechend einen Topspieler abgelöst und bezahlt wurden.

Die mehreren planlosen Trainer sind auch spannend. De facto holte man mit Nevio Scala einen international anerkannten Top-Trainer, der den BVB ins Championsleague Halbfinale führte, in der Liga aber an der Sättigung der Mannschaft scheiterte. Dazu kamen dann individuelle Probleme bei einem Weltklassespieler und Rekordeinkauf wie Ikpeba oder das verletzungsbedingte Karriereende von einem Superstar wie Matthias Sammer.
Dennoch warf man weiterhin mit den Millionen um sich und entschloss sich dann zum Börseneinstieg, um die Gesamtsituation, die bereits vorher stark Richtung Totalschaden fuhr, dann noch irgendwie durch das Börsenkapital zu retten, was aber im Endeffekt schon ausgegeben war, bevor es überhaupt auf dem Konto war.

Es gibt extrem gute Dokumentationen und Aufbereitungen der gesamtenumstände, die dir da deutlich besser die Situation beleuchten, als es dein Gedächtnis dir vorgaukeln mag.

Man hat sich seit 1995/96 einen Kader geleistet, der zu den teuersten Europas gehörte, dafür 2Meisterschaften, den Cl Sieg bis hin zum Weltpokal erkauft und dann versucht dieses Niveau weiter zu halten, ohne in irgendeiner Form den Background für dieses Niveau zu haben. Das und nichts anderes hat zum Niedergang geführt, der im Endeffekt mit dem UEFA-CUP Finale 92/93 und der Einnahmen aus der Sonderkonstellation damals als einziges deutsches Team im europäischen Wettbewerb ab Achtel bzw Viertelfinale bereits den Anfang vom Ende mehr oder weniger einläutete.

Der Stadionausbau war da sogar in erster Instanz noch sinnvoll und lediglich die letzte Instanz des Ausbaus Harakiri. Da war das Kind aber bereits längst in den Brunnen gefallen und unter Backsteinen versenkt.
Der sportliche Misserfolg hat das ganze um 1 Jahr beschleunigt, der BVB wäre selbst mit ihm gegen die Wand gefahren. Das gibt's wirklich deutlich und schön aufgedröselt nachzuvollziehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Domsi am 12.01.2018 um 15:46 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10369
12.01.2018 - 16:52 Uhr
Zitat von Domsi
Zitat von bvb_since_98
das verwechseln viele, die beinahe insolvenz hat nicht unbedingt mit dieser spielergeneration zutun, sondern weil man parallel dazu das stadion sehr teuer ausgebaut und modernisiert hat.
ausserdem wurde nachdem CL sieg viel geld in durchschnitt investiert wie heute(schürrle, rode zb) ich kann mich erinnern, das mehrere planlose trainer verpflichtet wurden und spieler wie salou, barbarez, nijhus, dechveier, bobic, stevic, häßler etc geholt hat.
nachdem es dann zwei jahre nicht mehr lief hat man einen radikalen umbruch gewagt und da man nicht liquide war, ist man an die börse um sich das geld von dort zu holen, ab da an ging das risikovolle spiel los was auch letzendlich schief ging.
der unterschied zu heute ist, dass wir genügend mittel haben um qualitativ gute spieler zu holen und nicht an die börse müssen oder das stadion verpfänden


Der BVB war bereits im Jahr des CL Triumphes in finanzieller Schieflage, weswegen man Riedle nach England verkaufte und das ganze ins Alte Geschäftsjahr bilanzierte um keine rote Zahl im Geschäftsjahr ausweisen zu müssen.
Der Anfang vom Ende begann bereits dort mitsamt der hohen Spielerauagaben.

Zu den jeweiligen Zeiten waren übrigens weder Salou, noch Barbarez, Bobic, Stevic oder Häßler Durchschnitt, sondern absolute Topstars, die dann aus verschiedensten Gründen nicht in Dortmund funktioniert haben. Und natürlich entsprechend einen Topspieler abgelöst und bezahlt wurden.

Die mehreren planlosen Trainer sind auch spannend. De facto holte man mit Nevio Scala einen international anerkannten Top-Trainer, der den BVB ins Championsleague Halbfinale führte, in der Liga aber an der Sättigung der Mannschaft scheiterte. Dazu kamen dann individuelle Probleme bei einem Weltklassespieler und Rekordeinkauf wie Ikpeba oder das verletzungsbedingte Karriereende von einem Superstar wie Matthias Sammer.
Dennoch warf man weiterhin mit den Millionen um sich und entschloss sich dann zum Börseneinstieg, um die Gesamtsituation, die bereits vorher stark Richtung Totalschaden fuhr, dann noch irgendwie durch das Börsenkapital zu retten, was aber im Endeffekt schon ausgegeben war, bevor es überhaupt auf dem Konto war.

Es gibt extrem gute Dokumentationen und Aufbereitungen der gesamtenumstände, die dir da deutlich besser die Situation beleuchten, als es dein Gedächtnis dir vorgaukeln mag.

Man hat sich seit 1995/96 einen Kader geleistet, der zu den teuersten Europas gehörte, dafür 2Meisterschaften, den Cl Sieg bis hin zum Weltpokal erkauft und dann versucht dieses Niveau weiter zu halten, ohne in irgendeiner Form den Background für dieses Niveau zu haben. Das und nichts anderes hat zum Niedergang geführt, der im Endeffekt mit dem UEFA-CUP Finale 92/93 und der Einnahmen aus der Sonderkonstellation damals als einziges deutsches Team im europäischen Wettbewerb ab Achtel bzw Viertelfinale bereits den Anfang vom Ende mehr oder weniger einläutete.

Der Stadionausbau war da sogar in erster Instanz noch sinnvoll und lediglich die letzte Instanz des Ausbaus Harakiri. Da war das Kind aber bereits längst in den Brunnen gefallen und unter Backsteinen versenkt.
Der sportliche Misserfolg hat das ganze um 1 Jahr beschleunigt, der BVB wäre selbst mit ihm gegen die Wand gefahren. Das gibt's wirklich deutlich und schön aufgedröselt nachzuvollziehen.

Das ganze wäre schon sehr lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Die Spieler, die der User Durchschnitt nennt, waren genau die Toptransfers, die er jetzt fordert. Die haben halt nicht gezündet und daran hat sich der Verein letztendlich verhoben.
Aber hey, was soll der Geiz? Machen wir den gleichen Blödsinn wieder!

•     •     •

Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.
BVB - Transferpolitik |#10370
12.01.2018 - 18:35 Uhr
Zitat von -adi-
Zitat von Domsi

Zitat von bvb_since_98

das verwechseln viele, die beinahe insolvenz hat nicht unbedingt mit dieser spielergeneration zutun, sondern weil man parallel dazu das stadion sehr teuer ausgebaut und modernisiert hat.
ausserdem wurde nachdem CL sieg viel geld in durchschnitt investiert wie heute(schürrle, rode zb) ich kann mich erinnern, das mehrere planlose trainer verpflichtet wurden und spieler wie salou, barbarez, nijhus, dechveier, bobic, stevic, häßler etc geholt hat.
nachdem es dann zwei jahre nicht mehr lief hat man einen radikalen umbruch gewagt und da man nicht liquide war, ist man an die börse um sich das geld von dort zu holen, ab da an ging das risikovolle spiel los was auch letzendlich schief ging.
der unterschied zu heute ist, dass wir genügend mittel haben um qualitativ gute spieler zu holen und nicht an die börse müssen oder das stadion verpfänden


Der BVB war bereits im Jahr des CL Triumphes in finanzieller Schieflage, weswegen man Riedle nach England verkaufte und das ganze ins Alte Geschäftsjahr bilanzierte um keine rote Zahl im Geschäftsjahr ausweisen zu müssen.
Der Anfang vom Ende begann bereits dort mitsamt der hohen Spielerauagaben.

Zu den jeweiligen Zeiten waren übrigens weder Salou, noch Barbarez, Bobic, Stevic oder Häßler Durchschnitt, sondern absolute Topstars, die dann aus verschiedensten Gründen nicht in Dortmund funktioniert haben. Und natürlich entsprechend einen Topspieler abgelöst und bezahlt wurden.

Die mehreren planlosen Trainer sind auch spannend. De facto holte man mit Nevio Scala einen international anerkannten Top-Trainer, der den BVB ins Championsleague Halbfinale führte, in der Liga aber an der Sättigung der Mannschaft scheiterte. Dazu kamen dann individuelle Probleme bei einem Weltklassespieler und Rekordeinkauf wie Ikpeba oder das verletzungsbedingte Karriereende von einem Superstar wie Matthias Sammer.
Dennoch warf man weiterhin mit den Millionen um sich und entschloss sich dann zum Börseneinstieg, um die Gesamtsituation, die bereits vorher stark Richtung Totalschaden fuhr, dann noch irgendwie durch das Börsenkapital zu retten, was aber im Endeffekt schon ausgegeben war, bevor es überhaupt auf dem Konto war.

Es gibt extrem gute Dokumentationen und Aufbereitungen der gesamtenumstände, die dir da deutlich besser die Situation beleuchten, als es dein Gedächtnis dir vorgaukeln mag.

Man hat sich seit 1995/96 einen Kader geleistet, der zu den teuersten Europas gehörte, dafür 2Meisterschaften, den Cl Sieg bis hin zum Weltpokal erkauft und dann versucht dieses Niveau weiter zu halten, ohne in irgendeiner Form den Background für dieses Niveau zu haben. Das und nichts anderes hat zum Niedergang geführt, der im Endeffekt mit dem UEFA-CUP Finale 92/93 und der Einnahmen aus der Sonderkonstellation damals als einziges deutsches Team im europäischen Wettbewerb ab Achtel bzw Viertelfinale bereits den Anfang vom Ende mehr oder weniger einläutete.

Der Stadionausbau war da sogar in erster Instanz noch sinnvoll und lediglich die letzte Instanz des Ausbaus Harakiri. Da war das Kind aber bereits längst in den Brunnen gefallen und unter Backsteinen versenkt.
Der sportliche Misserfolg hat das ganze um 1 Jahr beschleunigt, der BVB wäre selbst mit ihm gegen die Wand gefahren. Das gibt's wirklich deutlich und schön aufgedröselt nachzuvollziehen.

Das ganze wäre schon sehr lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Die Spieler, die der User Durchschnitt nennt, waren genau die Toptransfers, die er jetzt fordert. Die haben halt nicht gezündet und daran hat sich der Verein letztendlich verhoben.
Aber hey, was soll der Geiz? Machen wir den gleichen Blödsinn wieder!


Faszinierend, was 15-20 Jahre und Erfolg so in einer Wahrnehmung durcheinanderwürfeln können....

Zu den Spielern kann ich dir nur beipflichten, das war damals die Creme de la Creme der Liga, auch international Spitze. Nicht zu vergessen, dass man auch jungs wie Julio Caesar im Team hatte oder als Sammer Backup sich einen Wolfgang Feiersinger neben Reuther leistete.
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