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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10391
14.01.2018 - 14:56 Uhr
Zitat von silerberlin
Es ist für mich schlicht unverständlich, warum man den Kader jetzt noch weiter aufbläht - Statt den nötigen 4-5 Trennungen wird der Kader noch voller, obwohl man aus dem DFB Pokal schon ausgeschieden ist und keine realistische Chance auf die Meisterschaft hat.



Grundsätzlich gebe ich Dir recht, dass der Kader zu groß ist. Leider bedeuten viele Spieler nicht zwingend, dass auch für alle Situationen genug passendes Werkzeug vorhanden ist.
Obschon quantitativ eher überbesetzt, weist der Kader des BVB meiner Meinung nach einige Schwachstellen auf.

Ich vermute, dass man mit Manuel Akanji eine dieser Schwachstellen adressieren möchte. Und zwar die Flexibilität im Spielaufbau, die nicht so stark ausgeprägt ist, wie man es sich wünschen würde.

Ich denke nicht, dass wir im reinen Defensivverhalten in der IV so schwach sind, wie es zuletzt vielleicht aussah. Dass wir überhaupt keine defensive Stabilität hatten (und zwar in Wahrheit auch in der Anfangsphase der Saison schon nicht, auch wenn es noch kaum Gegentore gab) lag meines Erachtens nicht an der angeblich mangelhaften Qualität unserer Innenverteidiger. So schlecht sind die gar nicht, wenn es um die reine Abwehrarbeit geht.
Die Instabilität lag meiner Meinung nach fast komplett an dem, was Peter Bosz unter Spielanlage versteht und was aus meiner Sicht nichts anderes ist, als komplette Inkompetenz bzw. reine Theorie, die in der Praxis absolut nichts taugt.

Was aber fehlt - und zwar seit Hummels weg ist - ist Qualität beim Spielaufbau aus der Tiefe nach vorne. Die Last liegt hier viel zu sehr auf Weigl allein.
Weigl zustellen ist daher ein ziemlich effektives Mittel, um dem BVB viel an Gefährlichkeit zu nehmen. Unsere Gegner haben nicht lange gebraucht, um das zu verstehen. Meiner Meinung nach hat schon Tuchel darunter gelitten.

Es wäre sehr hilfreich, wenn der Spielaufbau - und zwar qualitativ wirklich hochwertiger Spielaufbau - auf mehrere Spieler verteilt werden könnte. Das würde Weigl entlasten und es dem Gegner erschweren.

Was ich also hoffe, ist, dass Akanji in der Lage sein wird, präzise Bälle direkt in unser OM zu spielen. Nicht ständig, aber immer wieder mal.
Bartra hat das durchaus versucht, aber gerade seinen langen Bällen fehlte es an Präzision bzw. ihm selbst in diesen Situationen an Übersicht und Timing.

Mal sehen, ob Akanji das besser hin bekommt, wenn er sich hier erst mal eingewöhnt hat. Zeit wird er sicher brauchen.

Davon abgesehen, muss man den Kader natürlich wieder verkleinern. Genug Streich- und Wechselkandidaten gibt es allerdings, wie oben schon dargestellt wurde. An das Thema muss man im Sommer wirklich rangehen.
BVB - Transferpolitik |#10392
14.01.2018 - 15:09 Uhr
Zitat von AbwehrGedanke

Zitat von silerberlin

Es ist für mich schlicht unverständlich, warum man den Kader jetzt noch weiter aufbläht - Statt den nötigen 4-5 Trennungen wird der Kader noch voller, obwohl man aus dem DFB Pokal schon ausgeschieden ist und keine realistische Chance auf die Meisterschaft hat.



Grundsätzlich gebe ich Dir recht, dass der Kader zu groß ist. Leider bedeuten viele Spieler nicht zwingend, dass auch für alle Situationen genug passendes Werkzeug vorhanden ist.
Obschon quantitativ eher überbesetzt, weist der Kader des BVB meiner Meinung nach einige Schwachstellen auf.

Ich vermute, dass man mit Manuel Akanji eine dieser Schwachstellen adressieren möchte. Und zwar die Flexibilität im Spielaufbau, die nicht so stark ausgeprägt ist, wie man es sich wünschen würde.

Ich denke nicht, dass wir im reinen Defensivverhalten in der IV so schwach sind, wie es zuletzt vielleicht aussah. Dass wir überhaupt keine defensive Stabilität hatten (und zwar in Wahrheit auch in der Anfangsphase der Saison schon nicht, auch wenn es noch kaum Gegentore gab) lag meines Erachtens nicht an der angeblich mangelhaften Qualität unserer Innenverteidiger. So schlecht sind die gar nicht, wenn es um die reine Abwehrarbeit geht.
Die Instabilität lag meiner Meinung nach fast komplett an dem, was Peter Bosz unter Spielanlage versteht und was aus meiner Sicht nichts anderes ist, als komplette Inkompetenz bzw. reine Theorie, die in der Praxis absolut nichts taugt.

Was aber fehlt - und zwar seit Hummels weg ist - ist Qualität beim Spielaufbau aus der Tiefe nach vorne. Die Last liegt hier viel zu sehr auf Weigl allein.
Weigl zustellen ist daher ein ziemlich effektives Mittel, um dem BVB viel an Gefährlichkeit zu nehmen. Unsere Gegner haben nicht lange gebraucht, um das zu verstehen. Meiner Meinung nach hat schon Tuchel darunter gelitten.

Es wäre sehr hilfreich, wenn der Spielaufbau - und zwar qualitativ wirklich hochwertiger Spielaufbau - auf mehrere Spieler verteilt werden könnte. Das würde Weigl entlasten und es dem Gegner erschweren.

Was ich also hoffe, ist, dass Akanji in der Lage sein wird, präzise Bälle direkt in unser OM zu spielen. Nicht ständig, aber immer wieder mal.
Bartra hat das durchaus versucht, aber gerade seinen langen Bällen fehlte es an Präzision bzw. ihm selbst in diesen Situationen an Übersicht und Timing.

Mal sehen, ob Akanji das besser hin bekommt, wenn er sich hier erst mal eingewöhnt hat. Zeit wird er sicher brauchen.

Davon abgesehen, muss man den Kader natürlich wieder verkleinern. Genug Streich- und Wechselkandidaten gibt es allerdings, wie oben schon dargestellt wurde. An das Thema muss man im Sommer wirklich rangehen.


Akanji wird zudem ja nicht für ein halbes Jahr verpflichtet, sondern ist mit seinen 22 Jahren eine Investition in die Zukunft. Bei der Konkurrenz aus England musste man eventuell schnell handeln, so dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass er ein Vorkauf ist, den man eigentlich erst im Sommer verpflichten wollte. Da die Abwehr in der Hinrunde jedoch akut schwächelte und sich die Konkurrenz auch um ihn bemühte, hat man ihn dann halt jetzt schon verpflichtet. Aus meiner Sicht ist dies sogar gut, da man Subotic mit Gewissheit abgeben wird. Zudem ist im Sommer die letzte Gelegenheit für Sokratis eine Ablöse zu kassieren, falls dieser nicht verlängern möchte und durch die Akanjiverpflichtung hat man diesbezüglich vorgesorgt. Sollte Sokratis verlängern, kann man zur Not auch neben dem Abgang von Subotic noch Zagadou verleihen und schon hat man mit Sokratis, Bartra, Toprak und Akanji wieder 4 Innenverteidiger, wie es für ein Team, welches international spielt, was der BVB hoffentlich tun wird, standesgemäß ist. Aus den genannten Gründen sehe ich die Verpflichtung von Akanji, falls sie denn tatsächlich fix ist, als positiv an, obwohl sie eventuell ca. 5 Millionen zu teuer war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gummibaerchen am 14.01.2018 um 15:11 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10393
14.01.2018 - 15:50 Uhr
Zitat von Kritikus65
Transferpolitik sollte eigentlich ein wesentlicher Baustein sein, um die strategische Zielsetzung - Nr. 2 BL sowie ständige Teilnahme an der CL-Gruppenphase - zu erreichen.

Im Gegensatz zu den Bayern, beim BVB keine klare Linie, den eingeschlagenen, erfolgreichen Weg fortzusetzen. In der Klopp-Ära hat man aus „Nix“ – BVB stand sportlich und wirtschaftlich am Abgrund – „Viel“ (u.a. 2x Meister, Pokalsieger, CL-Finale) gemacht.
Im Umkehrschluss kann man heute sagen, dass man aus diesem eigentlich „Viel“ im Prinzip „Nix“ geschaffen hat. Von Fortschritt keine Rede, man tritt noch nicht einmal auf der Stelle.

Wirklich gute Transfers nach den Meisterjahren: Reus, Aubameyang, (Gündogan 2011), Weigl und Dembele; mit Abstrichen Mkhitaryan, Guerreiro und Bartra. Sie wurden jedoch als Reaktion auf Abgänge von Leistungsträgern und nicht vorausschauend als Verstärkung getätigt. Die Rückholaktionen kann man wohl nicht als Erfolgsstory verkaufen…

Angefangen mit den damaligen Spitzenspielern Sahin und Kagawa über Götze und Lewandowski hat man immer wieder Leistungsträger verloren. Geld mag für sie ein Anreiz gewesen sein, vielleicht aber auch die Feststellung, dass es beim BVB nicht voran ging/geht.
Die Verkäufe von Hummels, Gündogan und Mkhitaryan waren zu dem Zeitpunkt aufgrund der Vertragslaufzeiten und der Absicht der Spieler notwendig. Die zunächst getätigten Transfers (Ausnahme Rode) ergaben auf den ersten Blick Sinn. Dembele wurde zur Granate, Bartra und Guerreiro zu Leistungsträgern, aber: fehlende Konstanz, Verletzungsanfälligkeit.

Anstatt an den evidenten Defiziten zu arbeiten und mit den Einnahmen punktuell in Qualität zu investieren, wurden mittelmäßige Spieler verpflichtet, für deren Positionen kein dringender Handlungsbedarf bestand und die qualitativ keine Verstärkung waren (verkauft als Verstärkung in der Breite!!!) . Bereits vor fünf, sechs Jahren hat man eine halbe Jugend-Abteilung (Leitner, Bittencourt, Amini, Flores, Sarr,…) verpflichtet. Was ist aus ihnen geworden? Vor gut einem Jahr ein neuer Einkaufszug…

Die Spitze war der absolut überflüssige Transfer der drei gestandenen BL-Spieler, als man für II. Wahl (Schürrle und Rode) sowie auch Götze 65 Mio. € Transfersumme sowie 16-18 Mio. € Jahresgehälter „verplante“. Für Götze reicht es ja für die Startelf, aber er ist noch meilenweit von seiner Verfassung und damit seinem Wert vor seinem Wechsel gen Süden entfernt. Darf man dafür wirklich 8 Mio./a hinblättern???

Auch vor dieser Saison hat man wieder Qualität - zugegebenermaßen für ordentliches Geld - abgegeben (Dembele, Bender und Ginter). Geholt hat man, weil AK und demzufolge billig, Toprak und Dahoud sowie Philipp, Zagadou, später noch Yarmolenko, Toljan und Sancho: was für ein „Upgrade“!
Anstatt die jeweils stattlichen Erlöse zu nutzen und sich gezielt zu verstärken, hat man, wenn überhaupt, in BL-Durchschnitt investiert und noch mehr Bankdrücker und Tribünenhocker produziert. Der aufgeblähte Kader verschlingt Geld, was auf der anderen Seite für Verstärkungen oder Gehaltserhöhungen für Leistungsträger fehlt.

De facto wurde der Kader in den beiden letzten Spielzeiten systematisch geschwächt. Anstatt sich von Mittelmaß zu trennen, um sich zu verstärken, bzw. Leistungsträger halten zu können, verkauft man eben diese, um Auslaufmodelle und Mittelmaß stattlich zu entlohnen und sogar zu verlängern. Spieler, die eigentlich schon längst als ausgemustert galten, sollten auf einmal zu Rettern werden…Der BVB kann es sich wirtschaftlich nicht leisten, jede Position doppelt mit internationaler Klasse zu besetzen; Dreifach-Besetzung mit BL-Schnitt verschlingt viel Geld, ist aber auch keine Lösung.

Hier geht es um JAHRESGEHÄLTER, angefangen bei drei bis zu fünf/sechs Mio. €/anno, also Beträge, die die weit überwiegende Mehrzahl der User in ihrem gesamten Arbeitsleben nicht verdienen wird. Da kann man doch auch erwarten, dass der Verein dafür eine Gegenleistung bekommt- oder?

Bei der Frage, vom wem sich der Verein trennt, darf es keine „heiligen Kühe“ geben. Verdienste aus der Vergangenheit, soziales Engagement oder die Tatsache, dass jemand aus Dortmund stammt, darf nicht ausschlaggebend für Kaderzugehörigkeit/ Stammplatz gelten. Auch von Kampfansagen, wie: „Ich will es noch einmal wissen“ oder „ich stelle mich der Herausforderung“ sollte man sich nicht blenden lassen.
Die einzige „heilige Kuh“ ist der Verein BVB! Es geht hier auch nicht darum, einzelne Spieler niederzumachen; die können NICHTS dafür, dass JEMAND so viel Kohle für sie auf den Tisch legt. Jedoch ist zwingend zu prüfen, ob der (Mehr-)Wert, den ein Spieler für den BVB bringt, tatsächlich derart hohe Ausgaben rechtfertigt…

Glaubt jemand wirklich ernsthaft, dass es bei Schürrle und Rode wirklich noch einmal zu einem Durchbruch kommt und damit Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen? Jetzt scheint sogar der kleine Sonnenkönig begriffen zu haben und hat öffentlich richtigerweise kritisiert, dass Schürrle nirgends konstant gute Leistungen gezeigt hat, ohne jedoch darauf hinzuweisen, dass auch er Mitschuld an diesem Flop trägt. Rode hatte schon bei Frankfurt eine dicke Krankenakte. Wenn er wirklich schon immer zum BVB wollte, warum ist er damals zu den Bayern gewechselt?

In diesem Zusammenhang vielleicht ein kleiner Seitenhieb in Richtung „chapi-09“, der eigentlich ordentliche Beiträge postet, sich aber gerne als kleiner „Sittenwächter“ aufspielt. Wenn ein Spieler auf der einen Seite ein dickes Gehalt einstreicht, dafür aber keine Gegenleistung bringt, ist es nicht respektlos, ihn als Lusche oder Flop zu bezeichnen. Respekt erwirbt man sich nicht, wenn man in BVB-Bettwäsche schläft, das Trikot überstreift oder flotte Sprüche ablässt. Respekt zollt man den Spielern, die über Jahre Leistung abliefern, sich immer wieder voll reinhängen und dem Verein trotz z.T. lukrativer Angebote die Treue halten. Mir fallen hier in erster Linie Namen wie Dede, Reus, aber auch Kehl, Bender oder Piszczek ein.

Fußballerischer Sachverstand und wirtschaftlicher Umgang mit Ressourcen müssen Vorrang vor nostalgischen Schwärmereien, Beratungsresistenz und Eitelkeit haben.
Lieber „ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. Eingeständnis des Flops – Menschen dürfen auch mal Fehler machen – und damit Akzeptanz eines finanziellen Verlustes. Jetzt geht es um Schadensbegrenzung, d.h. Verkauf auch (weit) unter Preisvorstellung, damit einige Spieler von der Gehaltsliste verschwinden.

Wegbrechende Einnahmen durch „AUS“ in CL und DFB-Pokal, hohe Kosten aufgrund eines überdimensionierten Kaders und nicht zuletzt auch die Trainer-Possen (Verlust insgesamt wohl mehr als 10 Mio.?) schränken die finanziellen Möglichkeiten für mögliche Neuverpflichtungen ein. Daher müssen Prioritäten gesetzt werden.

Torwart und Innenverteidigung gehören nicht dazu. Drei gestandene IV plus ein „großes“ Talent sollten ausreichen, wenn sie ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden (was bei Stöger offensichtlich der Fall sein soll), sie tiefer stehen und nicht zu langen Laufduellen gezwungen werden, ständig auf den Außen helfen müssen und auch mal vom Mittelfeld unterstützt werden. Insofern erachte ich den Rückzieher bei Akanji für sinnvoll.

AV seit Jahren als Schwachstelle identifiziert, jedoch nur halbherzig beackert. Es ist traurig, wenn Piszczek, der vor seiner letzten Verletzung häufig in der Kritik stand und pro Spiel mit mindestens einem Aussetzer glänzte – international wurde das bestraft (Monaco) – jetzt als Retter herbeigesehnt wird, weil der Ersatz die Aufgaben nicht zufriedenstellend erledigt hat.

Eigentliches Problemfeld das Mittelfeld, sowohl was die Defensivarbeit als auch die Offensive anbelangt. Die kleinen Hüpper und der staksige und langsame Weigl finden defensiv im Prinzip nicht statt. Zweikämpfe/Kopfballduelle werden so gut wie nie gewonnen, teilweise noch nicht einmal geführt; nach vorne kaum Impulse, ideenlos, Abschlussschwäche.
M.E. erforderlich ein kräftiger/zweikampfstarker Spieler (Casemiro bei Real oder früher Bender bei uns) sowie ein Taktgeber/Lenker. Unsere Truppe hat keinen wirklichen Leader, sondern eigentlich nur Mitläufer, die dann funktionieren, wenn das Spiel gut läuft. Wenn man hohe Kosten für den Defensivmann scheut, könnte man es neben Weigl (oder Sahin?) auch mal mit Zagadou oder Bartra (beide vergleichsweise technisch stark) auf dieser Position probieren, eh man sie auf der Bank schmoren lässt.

Sturm eigentlich gut besetzt. Problematisch die auch von der Vereinsführung betonte große Abhängigkeit von Aubameyang. Ja, er ist ein Torgarant, lässt aber auch eine Menge liegen (Höhepunkt Hinspiel Benfica) und nimmt mitunter kaum am Spiel teil. Hinzu kommen seine Mätzchen/Eskapaden, die man bei einem Leistungsträger eher toleriert und die dosiert eingesetzt durchaus Charme haben, mittlerweile die Grenzen aber überschritten haben.
Nicht aus sportlichen, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen und um diesem ständigen Theater ein Ende zu bereiten, würde (kein MUSS!) ich ihn verkaufen, falls es ein entsprechendes Angebot gibt. Dafür entweder einen gestandenen Ersatz holen oder die Qualität der Mannschaft insgesamt durch Transfers auf anderen Positionen erhöhen. Die Mannschaft würde so kompakter, die einseitige Abhängigkeit beendet. Alternativ könnte man auch auf Philipp, Sancho, Yarmolenko und Isak setzen.

Bei Isak droht eine weitere Posse. „BVB har Real ein Riesen-Talent weggeschnappt“ wurde vor einem Jahr posaunt. Nachdem man ihn ein Jahr auf der Tribüne/ Bank verkümmern ließ und somit ein Jahr verschenkt hat, will man ihn nun offenbar verleihen, um evtl. Schürrle doch noch Spielzeiten für die WM zu schenken? Vernünftige Planung sieht anders aus…

Der Beitrag sollte eigentlich nicht so lang werden, wollte jedoch den Buh-Rufern zumindest ein paar Belege für meine kritischen Äußerungen liefern.


respekt!! einer der besten beiträge die ich hier lesen durfte, du nimmst kein blatt vor dem mund und legst den finger in die wunde. die transferpolitik ist einfach nur katastrophal und ist zu 90% auch ein grund warum uns die talente die den sprung zu topspielern machen auch ständig beim nächstbesten angebot verlassen und nicht die absurde theorie mit den gehältern etc. die man hier ständig als ausrede hört.
wie will man topspieler halten, wenn sie schon vorher wissen das der klub nur mittelmaß verpflichtet und nicht mit der zeit geht?
man hat gar keine linie, entweder man geht den weg über talente oder man kauft gestandene spieler. der aktuelle weg ist keine lösung, da man zwar gute talente verpflichtet, aber dazu keine gestanden profis holt die konstant leistung abrufen, sondern bundesliga-mittelmaß ohne potential für mehr, die dazu noch unverschämt hohes gehalt beziehen und das budget belasten

Zitat von Dunkelheit


Belege für Deine kritischen Äußerungen? augen-zuhalten
Deine einzigen Belege sind "vielleicht", eventuell und "habe ich gehört". Mehr hat Dein Beitrag nicht zu bieten. Weder Links, noch Lösungsvorschläge, was man besser machen kann. Die 2 DIN A 4 Seiten Text hättest du sparen sollen und stattdessen einfach schreiben: "Man kann das alles besser machen".
Wie man Spieler halten soll, die in die Weltklasse aufsteigen, wie man Weltklassespieler überzeugen soll, zum BVB zu transferieren, wie man Verletzungsanfälligkeit vorhersehen oder sogar verbessern soll, wie man sichergeht, dass 17 jährige Talente einschlagen, all das erwähnst du nicht. Dazu kommt noch eine vollkommene Fehleinschätzung der Spielerleistung. Wie man zB Götze als Fehlkauf abstempeln kann, ist mir schleierhaft.

Es ist ein vollkommen normaler Prozess, dass ein aufstrebender Verein "leer gekauft" wird. Und wie man einen Hummels, Miki, Gündogan, Dembele adäquat ersetzen kann, scheint auch anderen Vereinen ein Rätsel zu sein, warum sonst gibt Barcelona 150 Mio für Dembele aus?

Aber hast dich schön in Rage geredet, das muss man unumwunden zugeben. All deine Themen sind 1000x besprochen worden, zB warum man damals mit Schürrle und Rode erfahrene Bundesligaspieler gekauft hat (wir haben damals viel Klasse abgegeben und braucht ein Sicherheitsnetz) , warum man Götze, Sahin und Kagawa zurück geholt hat (erprobte, starke Spieler für wenig Geld), warum man keine Weltklassespieler verpflichten kann (Gehalt, Standort, Titelsicherheit) und so weiter und so fort.

götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

•     •     •

Iceblock: ,,Ich nehme Spieler, die irgendwann mal das Potenzial für Real oder Barca haben, lieber als Spieler, die uns als absolutes Maximum ansehen und die uns sportlich kein Stück weiterbringen. (Castro, Toljan, usw.) Dann verkaufe ich ihn lieber nach 2-3 Jahren für 60 Mio anstatt jahrelang auf Spielern festzusitzen, die man kaum wieder los wird.''
BVB - Transferpolitik |#10394
14.01.2018 - 16:05 Uhr
Zitat von bvb_since_98

(...)
götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

Der Götze ein klarer Fehleinkauf, den viele hier - und auch die kicker-Noten - als unseren besten Feldspieler der Hinrunde ansehen? Respekt.

Dass er nicht der Götze ist, der uns verlassen hat, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, sonst hätte er auch locker 3-4x so viel gekostet.
BVB - Transferpolitik |#10395
14.01.2018 - 16:22 Uhr
Zitat von banshee
Zitat von bvb_since_98

...)
götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

Der Götze ein klarer Fehleinkauf, den viele hier - und auch die kicker-Noten - als unseren besten Feldspieler der Hinrunde ansehen? Respekt.

Dass er nicht der Götze ist, der uns verlassen hat, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, sonst hätte er auch locker 3-4x so viel gekostet.

Einer der Moralisten hier beschreibt einen Spieler als Fehleinkauf, obwohl dieser damals ein gesundheitliches Problem hatte... Zudem einer unserer besten MF Spieler in der Hinrunde war. Zudem zeigt er dass richtig Potenzial da ist und dass er Führung übernehmen möchte. Das ist mehr gekränkte Fan-Seele als objektives Urteil.
BVB - Transferpolitik |#10396
14.01.2018 - 16:26 Uhr
Zitat von banshee

Zitat von bvb_since_98

...)
götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

Der Götze ein klarer Fehleinkauf, den viele hier - und auch die kicker-Noten - als unseren besten Feldspieler der Hinrunde ansehen? Respekt.

Dass er nicht der Götze ist, der uns verlassen hat, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, sonst hätte er auch locker 3-4x so viel gekostet.

Ich muss @bvb_since_98 in der Hinsicht zustimmen. Die Kickernoten verfälschen die Leistung, weil Götze das "Glück" hatte, in den letzten Spielen, als man sich in einem Negativstrudel befand und es immer weiter bergab ging, nicht mehr dabei zu sein. Da haben sich viele andere Spieler die Note versaut. Ich wette, wenn man nur die erste Hälfte der Hinrunde betrachtet, haben alle Spieler wesentlich bessere Durchschnittsnoten.

Es stimmt zwar, dass Götze in der Hinrunde einer der besseren Spieler war. Verglichen mit seinem Gehalt, das in Reus- und Auba-Dimensionen liegt, ist es m.M.n. aber zu wenig. Dafür ist er zu viel Mitläufer. Andererseits konnte in der Hinrunde kaum ein Spieler sein Gehalt rechtfertigen...

Hoffen wir, dass er sich in der Rückrunde weiter steigern und sein Spitzengehalt rechtfertigen kann.

Zitat von mbvbq

Einer der Moralisten hier beschreibt einen Spieler als Fehleinkauf, obwohl dieser damals ein gesundheitliches Problem hatte....

Wo liegt der Widerspruch? Das ist eben sachlich und emotionslos analysiert. Wenn ich mir ein Auto kaufe und hinterher feststelle, dass es einen Motorschaden hat, war das auch ein Fehleinkauf. Ähnlich ist es hier auch. Es wurde viel Geld für einen Spieler bezahlt, der aufgrund einer Erkrankung seine Leistung nicht abrufen konnte. Aus sich des Vereins war das nunmal, stand jetzt, ein Fehleinkauf.

•     •     •

Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von -adi- am 14.01.2018 um 16:30 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10397
14.01.2018 - 16:28 Uhr
Zitat von -adi-
Zitat von banshee

Zitat von bvb_since_98

...)
götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

Der Götze ein klarer Fehleinkauf, den viele hier - und auch die kicker-Noten - als unseren besten Feldspieler der Hinrunde ansehen? Respekt.

Dass er nicht der Götze ist, der uns verlassen hat, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, sonst hätte er auch locker 3-4x so viel gekostet.

Ich muss @bvb_since_98 in der Hinsicht zustimmen. Die Kickernoten verfälschen die Leistung, weil Götze das "Glück" hatte, in den letzten Spielen, als man sich in einem Negativstrudel befand und es immer weiter bergab ging, nicht mehr dabei zu sein. Da haben sich viele andere Spieler die Note versaut. Ich wette, wenn man nur die erste Hälfte der Hinrunde betrachtet, haben alle Spieler wesentlich bessere Durchschnittsnoten.

Es stimmt zwar, dass Götze in der Hinrunde einer der besseren Spieler war. Verglichen mit seinem Gehalt, das in Reus- und Auba-Dimensionen liegt, ist es m.M.n. aber zu wenig. Dafür ist er zu viel Mitläufer. Andererseits konnte in der Hinrunde kaum ein Spieler sein Gehalt rechtfertigen...

Hoffen wir, dass er sich in der Rückrunde weiter steigern und sein Spitzengehalt rechtfertigen kann.

Götze ist doch im Welten besser als Schü. Und bei dem wurde Watzke für seine Kritik zerrissen.
BVB - Transferpolitik |#10398
14.01.2018 - 16:31 Uhr
Zitat von mbvbq
Zitat von -adi-

Zitat von banshee

Zitat von bvb_since_98

...)
götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

Der Götze ein klarer Fehleinkauf, den viele hier - und auch die kicker-Noten - als unseren besten Feldspieler der Hinrunde ansehen? Respekt.

Dass er nicht der Götze ist, der uns verlassen hat, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, sonst hätte er auch locker 3-4x so viel gekostet.

Ich muss @bvb_since_98 in der Hinsicht zustimmen. Die Kickernoten verfälschen die Leistung, weil Götze das "Glück" hatte, in den letzten Spielen, als man sich in einem Negativstrudel befand und es immer weiter bergab ging, nicht mehr dabei zu sein. Da haben sich viele andere Spieler die Note versaut. Ich wette, wenn man nur die erste Hälfte der Hinrunde betrachtet, haben alle Spieler wesentlich bessere Durchschnittsnoten.

Es stimmt zwar, dass Götze in der Hinrunde einer der besseren Spieler war. Verglichen mit seinem Gehalt, das in Reus- und Auba-Dimensionen liegt, ist es m.M.n. aber zu wenig. Dafür ist er zu viel Mitläufer. Andererseits konnte in der Hinrunde kaum ein Spieler sein Gehalt rechtfertigen...

Hoffen wir, dass er sich in der Rückrunde weiter steigern und sein Spitzengehalt rechtfertigen kann.

Götze ist doch im Welten besser als Schü. Und bei dem wurde Watzke für seine Kritik zerrissen.

Stimmt. Schürrle ist, stand jetzt, aber auch ein klarer Fehleinkauf. Da ist man sich wohl ziemlich einig.

•     •     •

Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.
BVB - Transferpolitik |#10399
14.01.2018 - 16:39 Uhr
Zitat von -adi-
Zitat von mbvbq

Zitat von -adi-

Zitat von banshee

Zitat von bvb_since_98

...)
götze ist ein klarer fehleinkauf, weil er bereits krank war als er verpflichtet wurde und weil er nicht der götze ist der uns damals verlassen hat, sondern ein spieler der seinen spielstil geändert hat und eine völlig andere position spielt als vorher. mit kagawa haben wir einen spieler bereits vorher im kader gehabt, der exakt die gleiche rolle einnimmt und dazu noch günstiger und effektiver ist, außerdem war das götze gesamtpaket völlig überteuert, da er gar keine interessenten hatte zudem zeitpunkt.

Der Götze ein klarer Fehleinkauf, den viele hier - und auch die kicker-Noten - als unseren besten Feldspieler der Hinrunde ansehen? Respekt.

Dass er nicht der Götze ist, der uns verlassen hat, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, sonst hätte er auch locker 3-4x so viel gekostet.

Ich muss @bvb_since_98 in der Hinsicht zustimmen. Die Kickernoten verfälschen die Leistung, weil Götze das "Glück" hatte, in den letzten Spielen, als man sich in einem Negativstrudel befand und es immer weiter bergab ging, nicht mehr dabei zu sein. Da haben sich viele andere Spieler die Note versaut. Ich wette, wenn man nur die erste Hälfte der Hinrunde betrachtet, haben alle Spieler wesentlich bessere Durchschnittsnoten.

Es stimmt zwar, dass Götze in der Hinrunde einer der besseren Spieler war. Verglichen mit seinem Gehalt, das in Reus- und Auba-Dimensionen liegt, ist es m.M.n. aber zu wenig. Dafür ist er zu viel Mitläufer. Andererseits konnte in der Hinrunde kaum ein Spieler sein Gehalt rechtfertigen...

Hoffen wir, dass er sich in der Rückrunde weiter steigern und sein Spitzengehalt rechtfertigen kann.

Götze ist doch im Welten besser als Schü. Und bei dem wurde Watzke für seine Kritik zerrissen.

Stimmt. Schürrle ist, stand jetzt, aber auch ein klarer Fehleinkauf. Da ist man sich wohl ziemlich einig.

Wissen wir nicht wirklich. Gesundheitlich sind Götze Schürrle und Rode solche Hoffnungskäufe. Und alle drei waren leider noch nie über längere Zeit bei 100% seit die hier sind. Das macht eine sportliche Bewertung schwierig.
BVB - Transferpolitik |#10400
14.01.2018 - 16:49 Uhr
Zitat von -adi-
Ich muss @bvb_since_98 in der Hinsicht zustimmen. Die Kickernoten verfälschen die Leistung, weil Götze das "Glück" hatte, in den letzten Spielen, als man sich in einem Negativstrudel befand und es immer weiter bergab ging, nicht mehr dabei zu sein. Da haben sich viele andere Spieler die Note versaut. Ich wette, wenn man nur die erste Hälfte der Hinrunde betrachtet, haben alle Spieler wesentlich bessere Durchschnittsnoten.



Schwachsinn. Götze ist seit dem Leverkusenspiel verletzt. Danach gab es nur die Niederlage gegen Bremen und zwei Siege gegen Mainz und Hoffenheim.

•     •     •

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