BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
03.09.2017 - 21:43 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Zitat von -adi-
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Zitat von Gummibaerchen
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bremer_Hesse am 03.09.2017 um 21:43 Uhr bearbeitet
03.09.2017 - 21:51 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Zitat von Gummibaerchen
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Zitat von -adi-
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Zitat von Gummibaerchen
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
03.09.2017 - 22:14 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Zitat von Gummibaerchen
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Zitat von -adi-
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Zitat von Gummibaerchen
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Werden in Spanien nicht oft illegaler Verträge nachträglich durch Strafzahlungen legitimiert (Neymar und so)?
Erinnert mich bisschen an GoT als Roose Bolton nachträglich seinen Bastard Ramsey legitimierte.
03.09.2017 - 23:16 Uhr
Zitat von scorpiifornax
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
Zitat von Bremer_Hesse
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Zitat von Gummibaerchen
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Zitat von -adi-
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Zitat von Gummibaerchen
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
Illegal ist vielleicht das falsche Wort. Nichtig würde es besser treffen. Weil ein Spieler, wenn sich der aufnehmende Verein mit dem Abgebenden nicht geeinigt hat, erst 6 Monate vor Vertragsablauf einen neuen Vertrag unterschreiben darf.
Ob ein Verein einfach so Millionensummen an einen Spieler zahlen darf, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag steht, darüber bin ich mir aber garnicht so sicher.
Zwingend dort unterschreiben muss der Spieler dann auch nicht.
Ich zitiere mal Michael Meier aus einem Interview zum Fall Kehl:
DIE WELT: Was sagt der Dortmund-Manager zum Streitfall?
Michael Meier: Ein Verein wie Bayern läuft mit 20-Millionen-Schecks durch die Gegend, wo der Spieler (Deisler, d. Red.) als Darlehensnehmer auftritt, aber das Darlehen weit höher ausfällt als das Gehalt, und er dann in derselben Saison zwei Mal gegen Bayern spielt. Warum thematisiert man das nicht mal? Nur weil es die Bayern sind?
DIE WELT: Will heißen?
Meier: Das ist eine Aufgabe für die Liga oder den Kontrollausschuss. Wir haben Statuten, nach denen Spieler, die Aktien haben an einem Verein, nicht bei einem anderen spielen dürfen. Stellen Sie sich mal vor, wir spielen gegen Hertha und überweisen vorher dem Marcelinho 500 000 Mark Darlehen. Und sagen: Das ist für die Tatsache, dass wir dich eventuell holen. Thematisiert wird aber nur, ob Kehl eine Zusage gegeben hat oder ein Charakterschwein ist. Es gibt ein Liga-Statut. Wenn ich das nicht einhalte, kann ich nicht gleichzeitig mal eben Borussia Dortmund diskreditieren. Wir haben den normalen Weg gewählt. Da kann der Uli Hoeneß doch nicht hingehen und sagen: ,Sportdirektor Zorc hat geschlafen. Als der noch Heiapopeia gemacht hat, war der Zug schon abgefahren.' Wenn einer geschlafen hat, dann Hoeneß.
https://www.welt.de/print-welt/article494508/Der-FC-Bayern-will-Kehl-verklagen.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -adi- am 03.09.2017 um 23:17 Uhr bearbeitet
03.09.2017 - 23:56 Uhr
Zitat von -adi-
Illegal ist vielleicht das falsche Wort. Nichtig würde es besser treffen. Weil ein Spieler, wenn sich der aufnehmende Verein mit dem Abgebenden nicht geeinigt hat, erst 6 Monate vor Vertragsablauf einen neuen Vertrag unterschreiben darf.
Ob ein Verein einfach so Millionensummen an einen Spieler zahlen darf, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag steht, darüber bin ich mir aber garnicht so sicher.
Zwingend dort unterschreiben muss der Spieler dann auch nicht.
Ich zitiere mal Michael Meier aus einem Interview zum Fall Kehl:
DIE WELT: Was sagt der Dortmund-Manager zum Streitfall?
Michael Meier: Ein Verein wie Bayern läuft mit 20-Millionen-Schecks durch die Gegend, wo der Spieler (Deisler, d. Red.) als Darlehensnehmer auftritt, aber das Darlehen weit höher ausfällt als das Gehalt, und er dann in derselben Saison zwei Mal gegen Bayern spielt. Warum thematisiert man das nicht mal? Nur weil es die Bayern sind?
DIE WELT: Will heißen?
Meier: Das ist eine Aufgabe für die Liga oder den Kontrollausschuss. Wir haben Statuten, nach denen Spieler, die Aktien haben an einem Verein, nicht bei einem anderen spielen dürfen. Stellen Sie sich mal vor, wir spielen gegen Hertha und überweisen vorher dem Marcelinho 500 000 Mark Darlehen. Und sagen: Das ist für die Tatsache, dass wir dich eventuell holen. Thematisiert wird aber nur, ob Kehl eine Zusage gegeben hat oder ein Charakterschwein ist. Es gibt ein Liga-Statut. Wenn ich das nicht einhalte, kann ich nicht gleichzeitig mal eben Borussia Dortmund diskreditieren. Wir haben den normalen Weg gewählt. Da kann der Uli Hoeneß doch nicht hingehen und sagen: ,Sportdirektor Zorc hat geschlafen. Als der noch Heiapopeia gemacht hat, war der Zug schon abgefahren.' Wenn einer geschlafen hat, dann Hoeneß.
https://www.welt.de/print-welt/article494508/Der-FC-Bayern-will-Kehl-verklagen.html
Zitat von scorpiifornax
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
Zitat von Bremer_Hesse
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Zitat von Gummibaerchen
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Zitat von -adi-
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Zitat von Gummibaerchen
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
Illegal ist vielleicht das falsche Wort. Nichtig würde es besser treffen. Weil ein Spieler, wenn sich der aufnehmende Verein mit dem Abgebenden nicht geeinigt hat, erst 6 Monate vor Vertragsablauf einen neuen Vertrag unterschreiben darf.
Ob ein Verein einfach so Millionensummen an einen Spieler zahlen darf, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag steht, darüber bin ich mir aber garnicht so sicher.
Zwingend dort unterschreiben muss der Spieler dann auch nicht.
Ich zitiere mal Michael Meier aus einem Interview zum Fall Kehl:
DIE WELT: Was sagt der Dortmund-Manager zum Streitfall?
Michael Meier: Ein Verein wie Bayern läuft mit 20-Millionen-Schecks durch die Gegend, wo der Spieler (Deisler, d. Red.) als Darlehensnehmer auftritt, aber das Darlehen weit höher ausfällt als das Gehalt, und er dann in derselben Saison zwei Mal gegen Bayern spielt. Warum thematisiert man das nicht mal? Nur weil es die Bayern sind?
DIE WELT: Will heißen?
Meier: Das ist eine Aufgabe für die Liga oder den Kontrollausschuss. Wir haben Statuten, nach denen Spieler, die Aktien haben an einem Verein, nicht bei einem anderen spielen dürfen. Stellen Sie sich mal vor, wir spielen gegen Hertha und überweisen vorher dem Marcelinho 500 000 Mark Darlehen. Und sagen: Das ist für die Tatsache, dass wir dich eventuell holen. Thematisiert wird aber nur, ob Kehl eine Zusage gegeben hat oder ein Charakterschwein ist. Es gibt ein Liga-Statut. Wenn ich das nicht einhalte, kann ich nicht gleichzeitig mal eben Borussia Dortmund diskreditieren. Wir haben den normalen Weg gewählt. Da kann der Uli Hoeneß doch nicht hingehen und sagen: ,Sportdirektor Zorc hat geschlafen. Als der noch Heiapopeia gemacht hat, war der Zug schon abgefahren.' Wenn einer geschlafen hat, dann Hoeneß.
https://www.welt.de/print-welt/article494508/Der-FC-Bayern-will-Kehl-verklagen.html
Hm, mir ist von damals nur noch bekannt, dass Kehl wohl den Bayern seine mündliche Zusage gab und dann (aufgrund des höheren Gehalts, a. d. Users) zum BVB gewechselt ist. Das es da eine Zahlung gab ist mir nicht bekannt.
Abgesehen davon war mein Gedanke ein anderer:
Wenn man dem Spieler einfach einen gewissen Betrag zusagt, für den Fall, dass ein Wechsel stattfindet, dann bekommt dieser Spieler dieses Geld auch erst dann, wenn er unterschrieben hat. Also würde man kein Risiko eingehen und auch keinen Vorvertrag benötigen und somit legal handeln, oder? Einfach ein Jahr vor Vertragsende den Berater kontaktieren und sagen: "Hey, wenn du erst nächstes Jahr wechselst, dann bekommst du, sagen wir mal 10 Millionen und ein Spitzengehalt. " Klar, kann dann ein anderer Verein mehr zahlen, aber der abgebende Verein, wenn es noch dazu ein direkter Konkurrent ist, ist erstmal ziemlich schlecht dran, oder? War das nicht so ähnlich bei Lewandowski, der dann auch noch ne Gehaltserhöhung bekam, damit er keinen Ärger macht?!
Um den Kreis jetzt zu schließen möchte ich anmerken, dass solche Zahlungen, nennen wir sie Handgeld, nicht in den Abschreibungen auftauchen und somit diese niedrig gehalten werden können, oder?!
Wenn man Paris als Beispiel nimmt, könnte man auch einfach dem Verein 20 Millionen spenden und einen Spieler für 10 Millionen Ablöse bekommen, zumindest offiziell, der eigentlich 30 Millionen gekostet hat und somit die Abschreibungen drücken, oder? Dann müsste man auch keinen Gewinn versteuern, wenn man den Gewinn einfach "verschiebt" oder investiert, wie man es nennen mag. Das bedeutet dann weniger Steuern, oder?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gummibaerchen am 04.09.2017 um 00:12 Uhr bearbeitet
04.09.2017 - 00:51 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Hm, mir ist von damals nur noch bekannt, dass Kehl wohl den Bayern seine mündliche Zusage gab und dann (aufgrund des höheren Gehalts, a. d. Users) zum BVB gewechselt ist. Das es da eine Zahlung gab ist mir nicht bekannt.
Abgesehen davon war mein Gedanke ein anderer:
Wenn man dem Spieler einfach einen gewissen Betrag zusagt, für den Fall, dass ein Wechsel stattfindet, dann bekommt dieser Spieler dieses Geld auch erst dann, wenn er unterschrieben hat. Also würde man kein Risiko eingehen und auch keinen Vorvertrag benötigen und somit legal handeln, oder? Einfach ein Jahr vor Vertragsende den Berater kontaktieren und sagen: "Hey, wenn du erst nächstes Jahr wechselst, dann bekommst du, sagen wir mal 10 Millionen und ein Spitzengehalt. " Klar, kann dann ein anderer Verein mehr zahlen, aber der abgebende Verein, wenn es noch dazu ein direkter Konkurrent ist, ist erstmal ziemlich schlecht dran, oder? War das nicht so ähnlich bei Lewandowski, der dann auch noch ne Gehaltserhöhung bekam, damit er keinen Ärger macht?!
Um den Kreis jetzt zu schließen möchte ich anmerken, dass solche Zahlungen, nennen wir sie Handgeld, nicht in den Abschreibungen auftauchen und somit diese niedrig gehalten werden können, oder?!
Wenn man Paris als Beispiel nimmt, könnte man auch einfach dem Verein 20 Millionen spenden und einen Spieler für 10 Millionen Ablöse bekommen, zumindest offiziell, der eigentlich 30 Millionen gekostet hat und somit die Abschreibungen drücken, oder? Dann müsste man auch keinen Gewinn versteuern, wenn man den Gewinn einfach "verschiebt" oder investiert, wie man es nennen mag. Das bedeutet dann weniger Steuern, oder?
Zitat von -adi-
Illegal ist vielleicht das falsche Wort. Nichtig würde es besser treffen. Weil ein Spieler, wenn sich der aufnehmende Verein mit dem Abgebenden nicht geeinigt hat, erst 6 Monate vor Vertragsablauf einen neuen Vertrag unterschreiben darf.
Ob ein Verein einfach so Millionensummen an einen Spieler zahlen darf, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag steht, darüber bin ich mir aber garnicht so sicher.
Zwingend dort unterschreiben muss der Spieler dann auch nicht.
Ich zitiere mal Michael Meier aus einem Interview zum Fall Kehl:
DIE WELT: Was sagt der Dortmund-Manager zum Streitfall?
Michael Meier: Ein Verein wie Bayern läuft mit 20-Millionen-Schecks durch die Gegend, wo der Spieler (Deisler, d. Red.) als Darlehensnehmer auftritt, aber das Darlehen weit höher ausfällt als das Gehalt, und er dann in derselben Saison zwei Mal gegen Bayern spielt. Warum thematisiert man das nicht mal? Nur weil es die Bayern sind?
DIE WELT: Will heißen?
Meier: Das ist eine Aufgabe für die Liga oder den Kontrollausschuss. Wir haben Statuten, nach denen Spieler, die Aktien haben an einem Verein, nicht bei einem anderen spielen dürfen. Stellen Sie sich mal vor, wir spielen gegen Hertha und überweisen vorher dem Marcelinho 500 000 Mark Darlehen. Und sagen: Das ist für die Tatsache, dass wir dich eventuell holen. Thematisiert wird aber nur, ob Kehl eine Zusage gegeben hat oder ein Charakterschwein ist. Es gibt ein Liga-Statut. Wenn ich das nicht einhalte, kann ich nicht gleichzeitig mal eben Borussia Dortmund diskreditieren. Wir haben den normalen Weg gewählt. Da kann der Uli Hoeneß doch nicht hingehen und sagen: ,Sportdirektor Zorc hat geschlafen. Als der noch Heiapopeia gemacht hat, war der Zug schon abgefahren.' Wenn einer geschlafen hat, dann Hoeneß.
https://www.welt.de/print-welt/article494508/Der-FC-Bayern-will-Kehl-verklagen.html
Zitat von scorpiifornax
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
Zitat von Bremer_Hesse
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
Zitat von Gummibaerchen
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Zitat von -adi-
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Zitat von Gummibaerchen
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Abgesehen von der Transferstrategie habe ich aus der Bilanzpressekonferenz, bzw. aus den Aussagen von Watzke geschlossen, dass die Abschreibungen inzwischen sehr hoch sind und diesbezüglich konservativer gewirtschaftet werden muss/kann/sollte. Im Endeffekt würde das doch dann bedeuten, dass der BVB weniger Spielraum für höhere Ablösesummen zur Verfügung hat, oder?
Das widerum bedeutet doch dann, dass der BVB keine Spieler auf sehr gutem Niveau mehr verpflichten kann, abgesehen von 17 jährigen Talenten, die heutzutage auch schon bis zu 15 Millionen kosten, oder?
Auf dem internationalen Markt sich weiterhin durchzusetzen wird für den BVB immer schwieriger, eventuell sollte man da mit Handgeldern und Vorverträgen arbeiten, um Spieler wie beispielsweise Lewandowski, Goretzka, etc. ähnlich wie die Bayern ohne horrende Ablösen verpflichten zu können.
Da hast du wohl einfach falsch geschlossen.
Die Abschreibungen sind zwar sehr hoch aber im Endeffekt ist es auch überhaupt nicht schlimm wenn man mal rote Zahlen schreibt.
Genau wie es in den letzten Jahren, als man horrende Gewinne erzielt hat, nicht gleichbedeutend damit war, dass man das Geld auch zur Verfügung hat, würden Verluste in den nächsten Jahren nicht bedeuten, dass man kein Geld mehr ausgeben kann.
Konservativ wird beim BVB unter Watzke seit jeher gewirtschaftet. Konservativer geht es kaum noch sinnvoll.
Dass es auf dem internationalen Mark immer schwerer wird sich gegen Vereine durchzusetzen, die es vorne und hinten reingeschoben bekommen, ist aber auch klar. Und so rosig, wie es manche User hier suggerieren und Krachertransfers fordern, sieht es auch nicht aus.
Deshalb sollte man sich aber trotzdem nicht in die Illegalität bzw. auf das Niveau der Bayern bewegen und unerlaubte Vorverträge schließen. Die sind im Zweifelsfall sowieso das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind.
Bevor mir da noch jemand etwas vorwirft möchte ich klarstellen, dass ich weder behaupte, dass die Bayern illegale Vorverträge schließen, noch, dass man solche illegalen Verträge beim BVB schließen sollte. In dem Fall wusste ich nicht, dass dies illegal ist! Eventuell kann man aber alternativ dem Spieler eine Summe garantieren, falls er den Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt unterschreibt. Dies ist doch möglich, oder?
Weiterhin bin ich dagegen, dass der BVB erneut rote Zahlen schreibt, was die Zukunft betrifft.
Illegale Verträge helfen eh nicht, weil sie nichtig wären...
illegal sind solche Vorträge im Normalfall auch nicht. Da gibts dann einfach vorab Zahlungen des Vereins an den Spieler, der dann garantiert beim zahlenden Verein unterschreibt. Das geht dann meistens zu Lasten des Altvereins, wenn sich der Spieler so früh auf seinen neuen Arbeitgeber festlegt. Gutes Beispiel dafür war der Lewandowski Wechsel zu den Bayern.
Illegal ist vielleicht das falsche Wort. Nichtig würde es besser treffen. Weil ein Spieler, wenn sich der aufnehmende Verein mit dem Abgebenden nicht geeinigt hat, erst 6 Monate vor Vertragsablauf einen neuen Vertrag unterschreiben darf.
Ob ein Verein einfach so Millionensummen an einen Spieler zahlen darf, der noch bei einem anderen Verein unter Vertrag steht, darüber bin ich mir aber garnicht so sicher.
Zwingend dort unterschreiben muss der Spieler dann auch nicht.
Ich zitiere mal Michael Meier aus einem Interview zum Fall Kehl:
DIE WELT: Was sagt der Dortmund-Manager zum Streitfall?
Michael Meier: Ein Verein wie Bayern läuft mit 20-Millionen-Schecks durch die Gegend, wo der Spieler (Deisler, d. Red.) als Darlehensnehmer auftritt, aber das Darlehen weit höher ausfällt als das Gehalt, und er dann in derselben Saison zwei Mal gegen Bayern spielt. Warum thematisiert man das nicht mal? Nur weil es die Bayern sind?
DIE WELT: Will heißen?
Meier: Das ist eine Aufgabe für die Liga oder den Kontrollausschuss. Wir haben Statuten, nach denen Spieler, die Aktien haben an einem Verein, nicht bei einem anderen spielen dürfen. Stellen Sie sich mal vor, wir spielen gegen Hertha und überweisen vorher dem Marcelinho 500 000 Mark Darlehen. Und sagen: Das ist für die Tatsache, dass wir dich eventuell holen. Thematisiert wird aber nur, ob Kehl eine Zusage gegeben hat oder ein Charakterschwein ist. Es gibt ein Liga-Statut. Wenn ich das nicht einhalte, kann ich nicht gleichzeitig mal eben Borussia Dortmund diskreditieren. Wir haben den normalen Weg gewählt. Da kann der Uli Hoeneß doch nicht hingehen und sagen: ,Sportdirektor Zorc hat geschlafen. Als der noch Heiapopeia gemacht hat, war der Zug schon abgefahren.' Wenn einer geschlafen hat, dann Hoeneß.
https://www.welt.de/print-welt/article494508/Der-FC-Bayern-will-Kehl-verklagen.html
Hm, mir ist von damals nur noch bekannt, dass Kehl wohl den Bayern seine mündliche Zusage gab und dann (aufgrund des höheren Gehalts, a. d. Users) zum BVB gewechselt ist. Das es da eine Zahlung gab ist mir nicht bekannt.
Abgesehen davon war mein Gedanke ein anderer:
Wenn man dem Spieler einfach einen gewissen Betrag zusagt, für den Fall, dass ein Wechsel stattfindet, dann bekommt dieser Spieler dieses Geld auch erst dann, wenn er unterschrieben hat. Also würde man kein Risiko eingehen und auch keinen Vorvertrag benötigen und somit legal handeln, oder? Einfach ein Jahr vor Vertragsende den Berater kontaktieren und sagen: "Hey, wenn du erst nächstes Jahr wechselst, dann bekommst du, sagen wir mal 10 Millionen und ein Spitzengehalt. " Klar, kann dann ein anderer Verein mehr zahlen, aber der abgebende Verein, wenn es noch dazu ein direkter Konkurrent ist, ist erstmal ziemlich schlecht dran, oder? War das nicht so ähnlich bei Lewandowski, der dann auch noch ne Gehaltserhöhung bekam, damit er keinen Ärger macht?!
Um den Kreis jetzt zu schließen möchte ich anmerken, dass solche Zahlungen, nennen wir sie Handgeld, nicht in den Abschreibungen auftauchen und somit diese niedrig gehalten werden können, oder?!
Wenn man Paris als Beispiel nimmt, könnte man auch einfach dem Verein 20 Millionen spenden und einen Spieler für 10 Millionen Ablöse bekommen, zumindest offiziell, der eigentlich 30 Millionen gekostet hat und somit die Abschreibungen drücken, oder? Dann müsste man auch keinen Gewinn versteuern, wenn man den Gewinn einfach "verschiebt" oder investiert, wie man es nennen mag. Das bedeutet dann weniger Steuern, oder?
Jetzt wird es etwas wild. Ich versuche es mal der Reihe nach.
1. Klar kann man einem Spieler ein Handgeld und ein Gehalt für das nächste Jahr zusagen. Ich nehme an, dass das gang und gäbe ist. Nur hindert das den Spieler nicht, sich auch andere Angebote anzuhören. Man hat nichts Bindendes auf der Hand. Im Endeffekt müsste man sich dann auf ein Wettbieten einlassen.
Was bei Lewandowski hinter den Kulissen abgelaufen ist, weiß keiner von uns.
2. Natürlich tauchen Handgelder in der GUV auf. Nicht als Abschreibungen sondern als RAP. Damit hat das Kind nur einen anderen Namen, bewirkt aber genau das selbe. Es mindert den Gewinn.
3. Es ist nicht das Ziel die Abschreibungen gering zu halten! Abschreibungen sind nichts Negatives. Sie helfen dem Verein, weil sie das Konzernergebnis negativ beeinflussen und dadurch die Steuerlast senken!
Beim BVB wird deshalb niemand versuchen die Abschreibungen gering zu halten. Im Gegenteil. Hier denken sich viele User schon die abenteuerlichsten Winkelzüge aus um im laufenden Geschäftsjahr noch möglichst viel Geld in der GUV zu "vernichten" und bloß keine Steuern zu zahlen.
4. Den letzten Absatz verstehe ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht ganz. Abgesehen davon, dass beim BVB niemand einfach mal 20 Millionen "verschenken" kann (die Finanzämter sind auch nicht ganz doof), macht es kaum einen Unterschied auf welchem Weg man Paris das Geld zukommen lässt. Es belastet auf jeden Fall das Ergebnis, ob als Abschreibung oder auf andere Weise.
5. Dass man weniger Steuern zahlt ist genau das, was die Abschreibungen bewirken. Sie senken das Jahresergebnis. Deshalb verstehe ich den Sinn dieser ganzen Überlegungen auch nicht.
Man kann einen "Gewinn" nicht einfach mal so "verschieben". Geld wird investiert und dann als Abschreibung in die GUV überführt. Aber das sind, wie schon gesagt, rein buchhalterische Kennzahlen, die wenig über die tatsächliche momentane finanzielle Situation des BVB aussagen.
6. Das hat jetzt schon sehr wenig mit der Transferpolitik des BVB zu tun. Falls gewünscht, bitte in geeigneten Thread (finanzen o.Ä.) verschieben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -adi- am 04.09.2017 um 00:52 Uhr bearbeitet
04.09.2017 - 02:48 Uhr
Ich denke der BVB muss auch an den Substanzwert, den Börsenkurs und daran denken, dass die Aktionäre auch mal ein wenig Rendite sehen wollen. Es ist nich alles so optimal gelaufen, was sich da im letzten Geschäftsjahr abgespielt hat. Dem hohen Transfererlös steht eine Abnahme der stillen Reserven gegenüber. Unter Umständen muss man sogar noch über eine Sonderabschreibung nachdenken.
Geld ausgeben geht leicht. Fremdes Geld lässt sich noch leichter ausgeben. Geld aber erwirtschaften ist idR nicht so einfach.
Der BVB ist derzeit relativ gut aufgestellt, auch beim Kader. Jetzt kann man sich erstmal zurücklehnen und schauen, was das neue Geschäftsjahr und die neue Saison bringt. Ja, es gibt vermutlich noch Verbesserungsbedarf beim Kader und möglicherweise muss man auch noch Spieler mit Verlust verkaufen. Das Risiko ist jedenfalls vorhanden.
Wenn mal ein 17 jähriger Spieler ein paar Millionen kostet, ist das vielleicht auch Lehrgeld, was man gerne mal bezahlt. (Wie Sancho z.B. bisher trainiert wurde und gelebt hat, wird Zorc brennend interessieren. Allein dieses Wissen macht einen Teil der Ablöse wieder wett). Das bedeutet allerdings nicht, dass man den nächsten für 15 Millionen einkaufen muss oder solche Spieler nur bekommt, wenn man ihnen Geld in den Hintern steckt. In Afrika oder Südamerika bekommt man Spieler wesentlich günstiger, wenn der Markt in Europa leergekauft ist. Mislinat muss halt seine Datenbank etwas erweitern, wenn der Bedarf nicht einfacher gedeckt werden kann. Not macht normalerweise erfinderisch. Im übrigen kann man auch mal wieder die Ersatzbank bei den großen (wahnsinningen) Vereinen plündern oder sich in Ost-Europa nach weiteren Spielern wie Yarmolenko umschauen. So einen Spieler vom Typ Mkhitaryan findet man bestimmt auch noch irgendwo, wenn es sein muss.
Watzkes konservative Transferpolitik war bisher relativ erfolgreich. Da verdient er auch insgesamt ein großes Lob. Nur beim bisher teuersten Einkauf hat man sich etwas vergriffen. Was kann man daraus lernen? Die teuersten Spieler sind nicht immer die besten und wenn ein Spieler nur noch ans Geld verdienen denkt und an sein schönes Leben, ist er in der Regel kaum noch zu gebrauchen (Aus dem erfolgreichen BVB Miki ist bei ManU eine Dickitaryan geworden!). Ein junger Spieler, der kaum was kostet (so einer wie z.B. Zagadou), aber noch viel erreichen will und kann, ist mir da in der Regel wesentlich lieber. Im Ergebnis kommt es aber auf eine gute Mischung an.
Geld ausgeben geht leicht. Fremdes Geld lässt sich noch leichter ausgeben. Geld aber erwirtschaften ist idR nicht so einfach.
Der BVB ist derzeit relativ gut aufgestellt, auch beim Kader. Jetzt kann man sich erstmal zurücklehnen und schauen, was das neue Geschäftsjahr und die neue Saison bringt. Ja, es gibt vermutlich noch Verbesserungsbedarf beim Kader und möglicherweise muss man auch noch Spieler mit Verlust verkaufen. Das Risiko ist jedenfalls vorhanden.
Wenn mal ein 17 jähriger Spieler ein paar Millionen kostet, ist das vielleicht auch Lehrgeld, was man gerne mal bezahlt. (Wie Sancho z.B. bisher trainiert wurde und gelebt hat, wird Zorc brennend interessieren. Allein dieses Wissen macht einen Teil der Ablöse wieder wett). Das bedeutet allerdings nicht, dass man den nächsten für 15 Millionen einkaufen muss oder solche Spieler nur bekommt, wenn man ihnen Geld in den Hintern steckt. In Afrika oder Südamerika bekommt man Spieler wesentlich günstiger, wenn der Markt in Europa leergekauft ist. Mislinat muss halt seine Datenbank etwas erweitern, wenn der Bedarf nicht einfacher gedeckt werden kann. Not macht normalerweise erfinderisch. Im übrigen kann man auch mal wieder die Ersatzbank bei den großen (wahnsinningen) Vereinen plündern oder sich in Ost-Europa nach weiteren Spielern wie Yarmolenko umschauen. So einen Spieler vom Typ Mkhitaryan findet man bestimmt auch noch irgendwo, wenn es sein muss.
Watzkes konservative Transferpolitik war bisher relativ erfolgreich. Da verdient er auch insgesamt ein großes Lob. Nur beim bisher teuersten Einkauf hat man sich etwas vergriffen. Was kann man daraus lernen? Die teuersten Spieler sind nicht immer die besten und wenn ein Spieler nur noch ans Geld verdienen denkt und an sein schönes Leben, ist er in der Regel kaum noch zu gebrauchen (Aus dem erfolgreichen BVB Miki ist bei ManU eine Dickitaryan geworden!). Ein junger Spieler, der kaum was kostet (so einer wie z.B. Zagadou), aber noch viel erreichen will und kann, ist mir da in der Regel wesentlich lieber. Im Ergebnis kommt es aber auf eine gute Mischung an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bavarianhunt am 04.09.2017 um 02:50 Uhr bearbeitet
04.09.2017 - 06:45 Uhr
Zitat von bavarianhunt
Ich denke der BVB muss auch an den Substanzwert, den Börsenkurs und daran denken, dass die Aktionäre auch mal ein wenig Rendite sehen wollen. Es ist nich alles so optimal gelaufen, was sich da im letzten Geschäftsjahr abgespielt hat. Dem hohen Transfererlös steht eine Abnahme der stillen Reserven gegenüber. Unter Umständen muss man sogar noch über eine Sonderabschreibung nachdenken.
Geld ausgeben geht leicht. Fremdes Geld lässt sich noch leichter ausgeben. Geld aber erwirtschaften ist idR nicht so einfach.
Ich denke der BVB muss auch an den Substanzwert, den Börsenkurs und daran denken, dass die Aktionäre auch mal ein wenig Rendite sehen wollen. Es ist nich alles so optimal gelaufen, was sich da im letzten Geschäftsjahr abgespielt hat. Dem hohen Transfererlös steht eine Abnahme der stillen Reserven gegenüber. Unter Umständen muss man sogar noch über eine Sonderabschreibung nachdenken.
Geld ausgeben geht leicht. Fremdes Geld lässt sich noch leichter ausgeben. Geld aber erwirtschaften ist idR nicht so einfach.
Dem hohen Transfererlös im vergangenen Geschäftsjahr standen noch höhere Transferausgaben gegenüber, so dass ein Rückgang der stillen Reserven nicht außergewöhnlich sein sollte. Dafür profitiert man hier dieses Jahr vom sehr breiten Kader und muß bei weitem nicht die gesamte eingenommene Summe reinvestieren. Das war letztes Jahr beim Abgang von drei Leistungsträgern eine völlig andere Situation.
10.09.2017 - 02:35 Uhr
Heute hat man gesehen, dass man einiges sehr richtiges im Sommer getan hat... Schmelzers Ausfall zeigt, dass es wichtig war, dass wir Toljan geholt haben.
Dann der Ausfall von Bartra, der qualitativ im Grunde gleichwertig von Toprak ersetzt wurde (wie auch Sokratis gegen Hertha).
Zagadou kommt mir spielerisch als LV nicht schlechter vor als Schmelzer. Und das als 18 Jähriger Innenverteidiger... Er fügt sich da völlig normal ein.
Castros Ideenlosigkeit heute hat gezeigt, dass es gut war, dass wir Dahoud geholt haben.
Philipp hat sich bisher ganz gut eingefügt, auch wenn er jetzt gern auch mal das Tor treffen darf. Dazu defensiv sehr engagiert für einen Außenspieler...
Yarmolenko ist ein Versprechen und ich bin gespannt, wie er sich macht. Heute kann man ihn noch nicht beurteilen, er hat noch nie wirklich mit der Mannschaft trainiert und wurde einfach mal reingeworfen. Ich bin gespannt.
Dembele abzugeben ist sportlich zwar schmerzhaft, aber eine okaye Entscheidung gewesen. Letztenendes hat man ihm auch vor einem Jahr sein Wort gegeben. Man hat zwei Parteien nach der Hängepartie glücklich gemacht und dafür zumindest eine große Entschädigung erhalten. Die sonstigen Abgänge waren alle klar nachvollziehbar und richtig...
Daher würde ich ein Lob aussprechen. Man ist wichtige Baustellen diesen Sommer angegangen...
Dann der Ausfall von Bartra, der qualitativ im Grunde gleichwertig von Toprak ersetzt wurde (wie auch Sokratis gegen Hertha).
Zagadou kommt mir spielerisch als LV nicht schlechter vor als Schmelzer. Und das als 18 Jähriger Innenverteidiger... Er fügt sich da völlig normal ein.
Castros Ideenlosigkeit heute hat gezeigt, dass es gut war, dass wir Dahoud geholt haben.
Philipp hat sich bisher ganz gut eingefügt, auch wenn er jetzt gern auch mal das Tor treffen darf. Dazu defensiv sehr engagiert für einen Außenspieler...
Yarmolenko ist ein Versprechen und ich bin gespannt, wie er sich macht. Heute kann man ihn noch nicht beurteilen, er hat noch nie wirklich mit der Mannschaft trainiert und wurde einfach mal reingeworfen. Ich bin gespannt.
Dembele abzugeben ist sportlich zwar schmerzhaft, aber eine okaye Entscheidung gewesen. Letztenendes hat man ihm auch vor einem Jahr sein Wort gegeben. Man hat zwei Parteien nach der Hängepartie glücklich gemacht und dafür zumindest eine große Entschädigung erhalten. Die sonstigen Abgänge waren alle klar nachvollziehbar und richtig...
Daher würde ich ein Lob aussprechen. Man ist wichtige Baustellen diesen Sommer angegangen...
10.09.2017 - 09:15 Uhr
Zitat von Gooble
Heute hat man gesehen, dass man einiges sehr richtiges im Sommer getan hat... Schmelzers Ausfall zeigt, dass es wichtig war, dass wir Toljan geholt haben.
Dann der Ausfall von Bartra, der qualitativ im Grunde gleichwertig von Toprak ersetzt wurde (wie auch Sokratis gegen Hertha).
Zagadou kommt mir spielerisch als LV nicht schlechter vor als Schmelzer. Und das als 18 Jähriger Innenverteidiger... Er fügt sich da völlig normal ein.
Castros Ideenlosigkeit heute hat gezeigt, dass es gut war, dass wir Dahoud geholt haben.
Philipp hat sich bisher ganz gut eingefügt, auch wenn er jetzt gern auch mal das Tor treffen darf. Dazu defensiv sehr engagiert für einen Außenspieler...
Yarmolenko ist ein Versprechen und ich bin gespannt, wie er sich macht. Heute kann man ihn noch nicht beurteilen, er hat noch nie wirklich mit der Mannschaft trainiert und wurde einfach mal reingeworfen. Ich bin gespannt.
Dembele abzugeben ist sportlich zwar schmerzhaft, aber eine okaye Entscheidung gewesen. Letztenendes hat man ihm auch vor einem Jahr sein Wort gegeben. Man hat zwei Parteien nach der Hängepartie glücklich gemacht und dafür zumindest eine große Entschädigung erhalten. Die sonstigen Abgänge waren alle klar nachvollziehbar und richtig...
Daher würde ich ein Lob aussprechen. Man ist wichtige Baustellen diesen Sommer angegangen...
Heute hat man gesehen, dass man einiges sehr richtiges im Sommer getan hat... Schmelzers Ausfall zeigt, dass es wichtig war, dass wir Toljan geholt haben.
Dann der Ausfall von Bartra, der qualitativ im Grunde gleichwertig von Toprak ersetzt wurde (wie auch Sokratis gegen Hertha).
Zagadou kommt mir spielerisch als LV nicht schlechter vor als Schmelzer. Und das als 18 Jähriger Innenverteidiger... Er fügt sich da völlig normal ein.
Castros Ideenlosigkeit heute hat gezeigt, dass es gut war, dass wir Dahoud geholt haben.
Philipp hat sich bisher ganz gut eingefügt, auch wenn er jetzt gern auch mal das Tor treffen darf. Dazu defensiv sehr engagiert für einen Außenspieler...
Yarmolenko ist ein Versprechen und ich bin gespannt, wie er sich macht. Heute kann man ihn noch nicht beurteilen, er hat noch nie wirklich mit der Mannschaft trainiert und wurde einfach mal reingeworfen. Ich bin gespannt.
Dembele abzugeben ist sportlich zwar schmerzhaft, aber eine okaye Entscheidung gewesen. Letztenendes hat man ihm auch vor einem Jahr sein Wort gegeben. Man hat zwei Parteien nach der Hängepartie glücklich gemacht und dafür zumindest eine große Entschädigung erhalten. Die sonstigen Abgänge waren alle klar nachvollziehbar und richtig...
Daher würde ich ein Lob aussprechen. Man ist wichtige Baustellen diesen Sommer angegangen...
So ist es, man hat fast alles richtig gemacht bis auf einen aber viel. entscheidenden gravierenden Fehler nicht eine größere Lösung für die AV verpflichtet zu haben, die ich seit Beginn der Transfer Phase gefordert habe.
Mit etwas Pech wird uns dies noch die ganze Saison verfolgen, falls Piszce abgeschlagen wird & mal 2-3 Wochen ausfällt.
Mmn eine klare Fehlentscheidung zB einen Perreira statt Durm & dann T. für Felix nicht geholt zu haben, obwohl man die finanziellen Mittel schlussendlich hatte.
Nun, ändern kann man daran nichts & nun muss es Toljan richten aber von meiner Meinung, die ich bereits lange vorher vertreten habe gehe ich nicht runter.
Die aktuelle Situation bestätigt diese nur.
Und bevor die ersten vorhersehbaren Antworten können, Es braucht auch niemand dies als Kritik an Toljan zu verstehen, denn dies ist es nicht & wer dies dennoch tut hat den Post nicht verstanden (so wie viele in der TP meine Forderung Felix für 2 Jahre zu verleihen nicht verstanden haben, welches man dann doch am Ende getan hat).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Couch09 am 10.09.2017 um 09:17 Uhr bearbeitet
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