BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
31.05.2017 - 09:04 Uhr
Zitat von Spidermini
Ich frage mich nun was mit Toprak und Dahoud passiert?
Sollte Favre unser Trainer werden, dann sollte die Frage mit Dahoud geklärt sein. Aber diese Transfers gingen ja von Tuchel aus, vorallem Toprak. Ist der Transfer schon 100% wirksam?
Ich frage mich nun was mit Toprak und Dahoud passiert?
Sollte Favre unser Trainer werden, dann sollte die Frage mit Dahoud geklärt sein. Aber diese Transfers gingen ja von Tuchel aus, vorallem Toprak. Ist der Transfer schon 100% wirksam?
Bitte? Du meinst so was wie eine Tuchelklausel im Vertrag^^? Glaube kaum, dass einer unser Verantwortlichen jemals sowas zustimmen würden. Toprak und Dahoud sind fix.
31.05.2017 - 09:08 Uhr
Zitat von Spidermini
Ich frage mich nun was mit Toprak und Dahoud passiert?
Sollte Favre unser Trainer werden, dann sollte die Frage mit Dahoud geklärt sein. Aber diese Transfers gingen ja von Tuchel aus, vorallem Toprak. Ist der Transfer schon 100% wirksam?
Ich frage mich nun was mit Toprak und Dahoud passiert?
Sollte Favre unser Trainer werden, dann sollte die Frage mit Dahoud geklärt sein. Aber diese Transfers gingen ja von Tuchel aus, vorallem Toprak. Ist der Transfer schon 100% wirksam?
Ähm ja der Vertrag ist wirksam. Man schließt den ja mit dem Verein ab und nicht mit dem Trainer. Und da wird es definitiv keine Klausel geben bezüglich des Trainers.
31.05.2017 - 09:16 Uhr
Zitat von DortmunderJunge
Ähm ja der Vertrag ist wirksam. Man schließt den ja mit dem Verein ab und nicht mit dem Trainer. Und da wird es definitiv keine Klausel geben bezüglich des Trainers.
Zitat von Spidermini
Ich frage mich nun was mit Toprak und Dahoud passiert?
Sollte Favre unser Trainer werden, dann sollte die Frage mit Dahoud geklärt sein. Aber diese Transfers gingen ja von Tuchel aus, vorallem Toprak. Ist der Transfer schon 100% wirksam?
Ich frage mich nun was mit Toprak und Dahoud passiert?
Sollte Favre unser Trainer werden, dann sollte die Frage mit Dahoud geklärt sein. Aber diese Transfers gingen ja von Tuchel aus, vorallem Toprak. Ist der Transfer schon 100% wirksam?
Ähm ja der Vertrag ist wirksam. Man schließt den ja mit dem Verein ab und nicht mit dem Trainer. Und da wird es definitiv keine Klausel geben bezüglich des Trainers.
Erst mal das und zweitens ist das in Falle von Toprak doch ziemlich egal, wer Trainer ist und welches System dieser Spielen lässt. Toprak ist IV und ob da nun mit 3er- oder 4er-Kette gespielt wird, ist da m.M.n. vollkommen egal. Toprak ist ein sehr guter, moderner IV mit ausreichend internationaler Erfahrung. Ich denke das auch ein Favre mit ihm etwas anzufangen weiß. Von daher würde ich mir deswegen keinen Kopf machen.
Außerdem wusste auch ein Toprak bei seiner Vertragsunterzeichnung, dass ein Tuchel nur noch bis 2018 Vertrag hier hatte. Von daher hätte es für ihn sowieso keine langfristige Planung gegeben, was den Trainer hier angeht.
31.05.2017 - 09:39 Uhr
Zitat von mba123
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Ich denke in Aubameyangs Fall hat man einen no-brainer: 70 Mio. Transfergewinn, für einen 28-jährigen Spieler, der extrem von seiner Athletik abhängt. Die Wahrscheinlichkeit nochmal so viel Geld zu bekommen, ist nahe 0 und dementsprechend wäre der mögliche Ersatz, bzw. was davon in den Kader zurückfließen kann, mit höherer Wahrscheinlichkeit schwächer einzuordnen, wenn man nicht diesen Sommer verkauft. Der Rückschritt, bei einem Aubameyang Abgang wäre nach diesem Sommer jedenfalls immer größerer, als in diesem Sommer, was zusätzlich problematisch ist, wenn man bedenkt, dass die Mannschaft noch längst nicht auf ihrem Höhepunkt ist. Ein größerer Rückschritt, kurz vor dem oder am - aus BVB Sicht - Zenit der Leistungsfähigkeit dieser Mannschaft, wäre ein viel größeres Problem, als wenn man nun versucht einen neuen Spieler gemeinsam mit der Mannschaft wachsen zu lassen und versucht diesen Zenit auf diese Art und Weise zu erreichen, anstatt den Zenit (zwar garantiert) zu erreichen und danach mit nichts bzw. weit weniger dazustehen.
Dazu würde ich mich generell vom 1zu1 Ersatz lösen. Gesamtqualitativ ist das individuell sicher nicht möglich, aber indem man andere Stärken hinzufügt, sehr wohl kollektiv, da Aubameyang auch klare Schwächen hat. Ebenjener ist dafür im Prinzip das beste Beispiel. Man hatte mit Immobile und Ramos ein vermeintliches 1zu1-Ersatz-Projekt geholt und eine ebenso vermeintlich sichere BU Lösung, falls das Projekt scheitert. Am Ende zeigt sich, dass die beste Lösung eben kein 1zu1 Ersatz Lewandowskis war, sondern Aubameyang.
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Investiert man clever, wird man maximal kurzfristig schlechter. Zumindest haben Zorc und Mislintat bisher immer bewiesen, dass sie durchaus einen Plan (und BU Plan) haben, mit dem ihnen das gelingt.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Ja, natürlich! Dann wären nicht nur Schürrle, Götze, Rode, Bartra und Mor nicht im Kader, sondern eben auch Hummels, Gündogan und Miki nicht, die aber keine rund 100 Mio. da gelassen hätten oder lass es 70 sein, wenn 2/3 nicht gegangen wären. Ich verstehe ehrlich gesagt die Diskussion dahinter nicht, weil man auf dieses Geld nicht verzichten kann und dieser kurzfristige Erfolgsweg mittel- bis langfristig nur Risiken beinhaltet. Was wäre so eine Meisterschaft - die ja trotzdem nicht garantiert ist - also wert gewesen? Einen potenziellen Absturz ganz sicher nicht! Das hatten wir schon einmal in der Historie - been there, done that!
Es gibt für mich jedenfalls kaum eine vernünftige Diskussionsbasis, um Angebote jenseits von Gut und Böse abzulehnen. +70 Mio. für Aubameyang sind, unter Berücksichtigung aller Faktoren, genau so ein Angebot.
Was auslaufende Verträge für ein Problem darstellen, sieht man zudem einige km weiter westlich ...
31.05.2017 - 10:03 Uhr
Zitat von mba123
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Hierbei geht es eher um eine langfristige Strategie. Kurz- bis mittelfristig scheint es natürlich verlockend, zu sagen, dass alle Leistungsträger ihre Verträge einhalten müssen. Wirtschaftlich und transferperspektivisch halte ich das allerdings für große Zockerei.
Niemand versichert dir, dass das eine Jahr mit Hummels, Mkhitaryan und Gündogan die 100 Millionen wert ist, die man für diese Spieler bekommen hat. Reißt Auba sich einen Tag nach Ende des Transferfensters alle Bänder im Knie, steht man dumm da. Hätte man doch mit der entgangenen Ablösesumme den Kader insgesamt stärken können. Den halte ich übrigens überhaupt nicht für qualitativ breit besetzt. Das Spiel ist massiv von der Tagesform von den Jungspunden Weigl und Dembele abhängig. Neben Weigl klafft auf der Acht ein großes Loch, mit Guerreiro hat man nur einen wirklich offensivstarken Außenverteidiger im Kader und zahlreiche Spieler sind dauerverletzt, sodass der Kader zwar voll ist, wenn sie fit sind, aber man kaum mit ihnen länger planen kann. Mit einer hohen Ablöse könnte man diese Probleme angehen, denn die sehe ich nicht komplett durch Toprak und Dahoud behoben.
Auch wüsste ich nicht, warum Pulisic, Dembele oder Weigl langfristig verlängern sollten, wenn der Verein ihnen Steine in den Weg wirft, sobald Real Madrid oder Barcelona anklopft. Warum sollte ein Schick, Dolberg oder Ähnliche zum BVB wechseln, wenn der Verein ihnen durch das rigide Pochen auf die Vertragseinhaltung jegliche Flexibilität nimmt? Andere Vereine bieten Klauseln und verkaufen für faire Ablösesummen. Warum sollten die dann nicht lieber dorthin wechseln?
Der sportliche Dortmunder Erfolg basiert auf wirtschaftlich vernünftigem Handeln und diese Strategie soll bewirken, dass wir über Jahrzehnte tollen Fußball in Dortmund sehen können, anstatt einer kurzen Erfolgsphase gefolgt vom wirtschaftlichen und sportlichen Absturz. Der Weg ist weit, schmerzvoll, langsam und nicht von hunderten Titeln begleitet, aber Schritt für Schritt den Gehaltsetat zu steigern und der möglichst beste Ausbildungsverein zu sein, ist wohl die einzige Möglichkeit, um sich in einem immer weiter verschlechternden Rahmen auch sportlich unter Europas Top10 zu behaupten. Das ist für manche schwer zu akzeptieren, aber Auba und co. spielen einfach Jahrzehnte zu früh für Borussia Dortmund.
31.05.2017 - 11:52 Uhr
Worüber ich mit tatsächlich etwas Sorgen mache ist das Gesamtgefüge. Wir haben in der Gesamten Trainergeschichte rund um TT gesehen dass das Team in Takt ist, aber auch unterschiedliche Meinungen da sind. Gut. Ist wirklich nicht schlimm. Aber ich denke es kippt langsam in eine Richtung die gerade durch den Wegfall von Leistungsgrößen zu einem Vakuum führen könnte oder vielleicht auch geführt hat.
Da hat man Supertalente, welche sportlich zwar in der Entwicklung sind, aber eben auch schon sehr Begehrt sind. Und daraus entstehen vielleicht auch Ansprüche. Ansprüche auf Spielzeit, Gehalt und eine verfrühte Meinung, dass Sie die Mannschaft sportlich über Wasser halten. Ich habe durchaus den Eindruck dass ein Dembele und Pulisic schon ganz genau wissen was Sie für Spieler sind und eigentlich Dortmund nicht mehr in der Lage ist ihnen sportlich ebenbürtige Vorbilder zu liefern. Also hast du gar keine andere Wahl als Sie spielen zu lassen. Erst mal ok.
Denn auf der anderen Seite hat man Stars die eben den Schritt vom Talent hinweg weiter waren abgegeben (Hummels, Micki und Güni). Also die Vorbilder die auch ein Weltklasse- Talent nie sportlich in Frage stellen würde.
Ich will nun nicht sagen dass Schmelzer, Weidenfeller, Bender, Sahin und ein oft verletzter Reus keine guten Mannschaftsführer sind. Aber definiert sich ein Team nicht auch über sportliche Vorbildfunktionen? Und mag es nicht eine Gefahr sein das die Talente zwar viel Spielzeit bekommen, aber ihnen langsam auch die wirkliche Vorbilder auf dem Platz verloren gehen? Erst recht wenn Auba geht, was Ousmane glaube ich nicht sonderlich gut findet? Wo sind Vorbild und Anreiz?
Und ich weiß eben nicht was ein Supertalent denkt wenn es das Gefühl bekommt, als Fußballer einfach mehr für die Mannschaft zu leisten als ein renommierter Spieler, SELBST wenn es Fehler macht. Und da rechne ich nicht damit das der Jungspund objektiv ist. Was für einen Wert besagte erfahrene Spieler haben will ich gar nicht thematisieren.
Ich behaupte aber Dortmund muss im Gefüge nun etwas aufpassen, dass man keine sportliche Lücke aufkommen lässt zwischen Talent und erfahrenen Spielern. Auch hier muss die Leistung trotzdem im Verhältnis sein. Sonst kann es zum Machtvakuum im Team kommen.
Da hat man Supertalente, welche sportlich zwar in der Entwicklung sind, aber eben auch schon sehr Begehrt sind. Und daraus entstehen vielleicht auch Ansprüche. Ansprüche auf Spielzeit, Gehalt und eine verfrühte Meinung, dass Sie die Mannschaft sportlich über Wasser halten. Ich habe durchaus den Eindruck dass ein Dembele und Pulisic schon ganz genau wissen was Sie für Spieler sind und eigentlich Dortmund nicht mehr in der Lage ist ihnen sportlich ebenbürtige Vorbilder zu liefern. Also hast du gar keine andere Wahl als Sie spielen zu lassen. Erst mal ok.
Denn auf der anderen Seite hat man Stars die eben den Schritt vom Talent hinweg weiter waren abgegeben (Hummels, Micki und Güni). Also die Vorbilder die auch ein Weltklasse- Talent nie sportlich in Frage stellen würde.
Ich will nun nicht sagen dass Schmelzer, Weidenfeller, Bender, Sahin und ein oft verletzter Reus keine guten Mannschaftsführer sind. Aber definiert sich ein Team nicht auch über sportliche Vorbildfunktionen? Und mag es nicht eine Gefahr sein das die Talente zwar viel Spielzeit bekommen, aber ihnen langsam auch die wirkliche Vorbilder auf dem Platz verloren gehen? Erst recht wenn Auba geht, was Ousmane glaube ich nicht sonderlich gut findet? Wo sind Vorbild und Anreiz?
Und ich weiß eben nicht was ein Supertalent denkt wenn es das Gefühl bekommt, als Fußballer einfach mehr für die Mannschaft zu leisten als ein renommierter Spieler, SELBST wenn es Fehler macht. Und da rechne ich nicht damit das der Jungspund objektiv ist. Was für einen Wert besagte erfahrene Spieler haben will ich gar nicht thematisieren.
Ich behaupte aber Dortmund muss im Gefüge nun etwas aufpassen, dass man keine sportliche Lücke aufkommen lässt zwischen Talent und erfahrenen Spielern. Auch hier muss die Leistung trotzdem im Verhältnis sein. Sonst kann es zum Machtvakuum im Team kommen.
31.05.2017 - 12:49 Uhr
Zitat von Karlo71
Hierbei geht es eher um eine langfristige Strategie. Kurz- bis mittelfristig scheint es natürlich verlockend, zu sagen, dass alle Leistungsträger ihre Verträge einhalten müssen. Wirtschaftlich und transferperspektivisch halte ich das allerdings für große Zockerei.
Niemand versichert dir, dass das eine Jahr mit Hummels, Mkhitaryan und Gündogan die 100 Millionen wert ist, die man für diese Spieler bekommen hat. Reißt Auba sich einen Tag nach Ende des Transferfensters alle Bänder im Knie, steht man dumm da. Hätte man doch mit der entgangenen Ablösesumme den Kader insgesamt stärken können. Den halte ich übrigens überhaupt nicht für qualitativ breit besetzt. Das Spiel ist massiv von der Tagesform von den Jungspunden Weigl und Dembele abhängig. Neben Weigl klafft auf der Acht ein großes Loch, mit Guerreiro hat man nur einen wirklich offensivstarken Außenverteidiger im Kader und zahlreiche Spieler sind dauerverletzt, sodass der Kader zwar voll ist, wenn sie fit sind, aber man kaum mit ihnen länger planen kann. Mit einer hohen Ablöse könnte man diese Probleme angehen, denn die sehe ich nicht komplett durch Toprak und Dahoud behoben.
Auch wüsste ich nicht, warum Pulisic, Dembele oder Weigl langfristig verlängern sollten, wenn der Verein ihnen Steine in den Weg wirft, sobald Real Madrid oder Barcelona anklopft. Warum sollte ein Schick, Dolberg oder Ähnliche zum BVB wechseln, wenn der Verein ihnen durch das rigide Pochen auf die Vertragseinhaltung jegliche Flexibilität nimmt? Andere Vereine bieten Klauseln und verkaufen für faire Ablösesummen. Warum sollten die dann nicht lieber dorthin wechseln?
Der sportliche Dortmunder Erfolg basiert auf wirtschaftlich vernünftigem Handeln und diese Strategie soll bewirken, dass wir über Jahrzehnte tollen Fußball in Dortmund sehen können, anstatt einer kurzen Erfolgsphase gefolgt vom wirtschaftlichen und sportlichen Absturz. Der Weg ist weit, schmerzvoll, langsam und nicht von hunderten Titeln begleitet, aber Schritt für Schritt den Gehaltsetat zu steigern und der möglichst beste Ausbildungsverein zu sein, ist wohl die einzige Möglichkeit, um sich in einem immer weiter verschlechternden Rahmen auch sportlich unter Europas Top10 zu behaupten. Das ist für manche schwer zu akzeptieren, aber Auba und co. spielen einfach Jahrzehnte zu früh für Borussia Dortmund.
Zitat von mba123
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Hierbei geht es eher um eine langfristige Strategie. Kurz- bis mittelfristig scheint es natürlich verlockend, zu sagen, dass alle Leistungsträger ihre Verträge einhalten müssen. Wirtschaftlich und transferperspektivisch halte ich das allerdings für große Zockerei.
Niemand versichert dir, dass das eine Jahr mit Hummels, Mkhitaryan und Gündogan die 100 Millionen wert ist, die man für diese Spieler bekommen hat. Reißt Auba sich einen Tag nach Ende des Transferfensters alle Bänder im Knie, steht man dumm da. Hätte man doch mit der entgangenen Ablösesumme den Kader insgesamt stärken können. Den halte ich übrigens überhaupt nicht für qualitativ breit besetzt. Das Spiel ist massiv von der Tagesform von den Jungspunden Weigl und Dembele abhängig. Neben Weigl klafft auf der Acht ein großes Loch, mit Guerreiro hat man nur einen wirklich offensivstarken Außenverteidiger im Kader und zahlreiche Spieler sind dauerverletzt, sodass der Kader zwar voll ist, wenn sie fit sind, aber man kaum mit ihnen länger planen kann. Mit einer hohen Ablöse könnte man diese Probleme angehen, denn die sehe ich nicht komplett durch Toprak und Dahoud behoben.
Auch wüsste ich nicht, warum Pulisic, Dembele oder Weigl langfristig verlängern sollten, wenn der Verein ihnen Steine in den Weg wirft, sobald Real Madrid oder Barcelona anklopft. Warum sollte ein Schick, Dolberg oder Ähnliche zum BVB wechseln, wenn der Verein ihnen durch das rigide Pochen auf die Vertragseinhaltung jegliche Flexibilität nimmt? Andere Vereine bieten Klauseln und verkaufen für faire Ablösesummen. Warum sollten die dann nicht lieber dorthin wechseln?
Der sportliche Dortmunder Erfolg basiert auf wirtschaftlich vernünftigem Handeln und diese Strategie soll bewirken, dass wir über Jahrzehnte tollen Fußball in Dortmund sehen können, anstatt einer kurzen Erfolgsphase gefolgt vom wirtschaftlichen und sportlichen Absturz. Der Weg ist weit, schmerzvoll, langsam und nicht von hunderten Titeln begleitet, aber Schritt für Schritt den Gehaltsetat zu steigern und der möglichst beste Ausbildungsverein zu sein, ist wohl die einzige Möglichkeit, um sich in einem immer weiter verschlechternden Rahmen auch sportlich unter Europas Top10 zu behaupten. Das ist für manche schwer zu akzeptieren, aber Auba und co. spielen einfach Jahrzehnte zu früh für Borussia Dortmund.
Ich denke, man kann auf dem Transfermarkt sehr große Gewinne einfahren, wenn man immer junge oder vergleichsweise unbekannte Spieler verpflichtet und weiterentwickelt.
So eine Transferspolitik führt aber nicht zum maximalen sportlichen Erfolg, da die Spieler auf dem Höhepunkt ihrer Karriere verkauft werden müssten.
Und wie soll man auch das viele, eingenommene Geld sinnvoll in die Mannschaft investieren?
In dieser Saison haben bereits Mor, Passlack und Merino zu wenig Spielzeit erhalten. Isak würde ich momentan noch nicht dazu zählen, das könnte aber in Zukunft anders sein.
Noch mehr junge Spieler werden wir daher wohl nur sehr schwierig entwickeln können.
Auch ist es nicht so einfach gestandene Spieler zu holen, die die Mannschaft weiterbringen. Die Ablösesummen ziehen Extrem an, wenn man allseits hoch eingeschätzte Spieler verpflichten möchte. Die Leistung steigt allerdings nicht im gleichen Maße; die Chancen, dass ein 45 Mio Mann einschlägt sind oft kaum größer als bei einem 25 Mio Mann. Wir sind wohl das beste Beispiel, dass Ablösesumme nicht mit der Leistung gleichzusetzen ist. Daher scheint mir der Vorteil, auf dem Transfermarkt richtig zuschlagen zu können gar nicht so groß, wenn auf der anderen Seite ein absoluter Leistungsträger dafür gehen muss.
Ich sehe jedenfalls nicht, dass man sich mit der Ablösesumme für Auba sicher verstärken wird. Auch die Kaderschmieden hier machen mich diesbezüglich nicht optimistischer.
Übrigens, finde ich es allgemein sehr gut, dass wirtschaftlich vernünftig gehandelt wird und beispielsweise ein Verpassen der Champions League nicht zwangsweise zu Spielerverkäufen führt. Aber ich sehe nicht, dass ein Verbleib Auba dazu ein Widerspruch wäre.
31.05.2017 - 14:05 Uhr
Zitat von mba123
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Na das ist immer die frage, andererseits fehlen dir dann Transfereinnahmen, auf die der bvb angewiesen ist, um zu investieren.
zum anderen kannst du einen spieler auch nicht einfach gegen seinen willsen hier behalten wenn du ihm vielleicht bei einer vertragsverlängerung die zusage gegeben hast bei einem entsprechenden angebot wechseln zu können, das macht einen unglaubwürdig und führt dazu, dass spieler einfach nicht mehr verlängern. und dann kommt wieder punkt 1 zu tragen, fehlende einnahmen.
31.05.2017 - 14:51 Uhr
Zitat von HaHa
Na das ist immer die frage, andererseits fehlen dir dann Transfereinnahmen, auf die der bvb angewiesen ist, um zu investieren.
zum anderen kannst du einen spieler auch nicht einfach gegen seinen willsen hier behalten wenn du ihm vielleicht bei einer vertragsverlängerung die zusage gegeben hast bei einem entsprechenden angebot wechseln zu können, das macht einen unglaubwürdig und führt dazu, dass spieler einfach nicht mehr verlängern. und dann kommt wieder punkt 1 zu tragen, fehlende einnahmen.
Zitat von mba123
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Wegen des wahrscheinlich bevorstehenden Auba Transfers:
Lohnt es sich, unsere Topstars für viel Geld zu verkaufen?
Ich denke, wir können generell unsere besten Spieler nicht 1zu1 ersetzen, auch wenn wir 70 Millionen kassieren.
Zudem haben wir auch einen sehr breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Wenn wir also zwei Spieler für jeweils 35 Mio holen, werden diese auch nicht automatisch Leistungsträger.
Aktuell besteht auch nicht die Gefahr, dass uns weitere Leistungsträger verlassen, da diese noch längerfristige Verträge haben.
Auch könnten wir in Zukunft mögliche Nachfolger Aubas, wie beispielsweise den gehandelten Schick, ohne einen Verkauf Aubas stemmen; beispielsweise durch Verkäufe von Spielern wie Ginter, Rode und Kagawa (den ich aber gerne behalten würde).
Allgemein bin ich daher skeptisch, wenn Leistungsträger mit längerfristigen Verträgen verkauft werden sollen. Ich glaube nicht, dass wir dadurch uns mittelfristig sportlich verbessern.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und überlegen, was passiert, wenn man Leistungsträger bis zum Vertragsende hält.
Was hätte es bedeutet, wenn man letzten Sommer eins, zwei oder alle Leistungsträger gehalten hätte?
Mit allen dreien hätten wir, meiner Meinung nach, gute Chancen auf die Meisterschaft gehabt; vielleicht auch mit zwei von dreien.
Der Nachteil würde sich dann zur kommenden Saison ergeben. Spieler wie Schürrle, Götze, Rode, vermutlich auch Bartra und Mor wären dann nicht im Kader (Die Verpflichtungen von Dembele, Guerreiro und Merino halte ich für unabhängig von den Abgängen). Aber da kann vielleicht jemand etwas zu sagen, der sich besser mit den Finanzen auskennt.
Müsste man nun befürchten, dass man ohne die genannten Spieler weitaus weniger Erfolg in der nächsten Saison hätte?
Na das ist immer die frage, andererseits fehlen dir dann Transfereinnahmen, auf die der bvb angewiesen ist, um zu investieren.
zum anderen kannst du einen spieler auch nicht einfach gegen seinen willsen hier behalten wenn du ihm vielleicht bei einer vertragsverlängerung die zusage gegeben hast bei einem entsprechenden angebot wechseln zu können, das macht einen unglaubwürdig und führt dazu, dass spieler einfach nicht mehr verlängern. und dann kommt wieder punkt 1 zu tragen, fehlende einnahmen.
An sein Wort sollte man sich natürlich halten.
Dass die Transfereinnahmen immer benötigt werden, sehe ich nicht so. Ein Modell wie der FC Porto fahren wir schließlich nicht.
Meiner Meinung nach, sollte von Fall zu Fall entschieden werden und das sportliche dabei an erster Stelle stehen (ohne Schulden zu machen).
Es macht für mich jedenfalls sportlich keinen Sinn, nur Richtung Gewinnmaximierung zu handeln. Wie soll das dann auch aussehen?
Leistungsträger können wir nicht 1zu1 ersetzen. Also heißt es eher "verkaufe Einen und hole Zwei". Das würde irgendwann recht eng im Kader werden (Vorsicht Milchmädchenrechnung).
Man muss schon sehr genau schauen, ob man das viele Geld sinnvoll investieren kann. Aktuell sehe ich klare Verbesserungsmöglichkeiten nur auf der rechten Seite. Diese könnten aber auch ohne Auba Millionen gestemmt werden.
Ansonsten halte ich es für sehr schwierig, sich in der Spitze zu verstärken. Das geht dann alles mehr Richtung Verstärkung in der Breite. Ob man dafür einen absoluten Leistungsträger opfern sollte?
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass man sich mit einem anderen Spielertypen als Auba als Mannschaft insgesamt verbessert.
Das wäre für mich aber eher "aus der Not eine Tugend machen". Denn normalerweise sollten für andere Positionen Korrekturen im Kader vorgenommen werden, so dass es mit Auba besser funktioniert und nicht einer oder gar der beste Spieler fürs System geopfert werden.
31.05.2017 - 17:09 Uhr
Auba ist denke ich nicht ganz der normale Fall. Der wird seit Jahren umworben und mit lächerlichen Beträgen geködert, es ist schon letztlich sehr loyal von ihm, dasser dieses Jahr mitgemacht hat. Hätte man die drei anderen Abgänge nicht gehabt, wäre er - denke ich mal - letztes Jahr schon dem Ruf des Geldes gefolgt, was ich ihm nicht übel nehme.
Das ist halt der Fall " jemand schmeißt dich mit Geld zu" das kann man nur annehmen. Der nächste dieser Sorte heißt vermutlich Dembele. Der gehört aber auch wirklich nach Barca und soll da seine 15 Mio aufwärts verdienen. Bei Pulisic kann ich mir eher vorstellen, dass man aus ihm den neuen Reus, also Identifikatinsfigur machen will.
Ansonsten war man bisher in der Phase, dass man Abgänge erstmal kompensieren musste, danach kam die Phase Kaderverbreiterung durch Topspielerverkäufe, das hat man inzwischen aber im großen und ganzen auch durch. Die Kadergröße ist langsam am oberen Ende, ein weiteres 2 für 1 ist nicht mehr wirklich sinnvoll.
Sicherlich kann man jetzt noch an der Qualität der Breite weiter feilen, es steht ja einiges an Ausmisterei an. Da wird dann vermutlich das Spiel nochmal anders herum gespielt, also zwei schwächere Spieler abgeben und dafür einen besseren nachholen.
Und wenn man die Qualität in der Breite langsam auch bei einander hat, dann gilt es nur noch den Kader bei einander zu halten. Der BVB ist halt noch nicht ganz oben, aaber man ist schon ein echt großes Stück des Weges gegangen!
Das ist halt der Fall " jemand schmeißt dich mit Geld zu" das kann man nur annehmen. Der nächste dieser Sorte heißt vermutlich Dembele. Der gehört aber auch wirklich nach Barca und soll da seine 15 Mio aufwärts verdienen. Bei Pulisic kann ich mir eher vorstellen, dass man aus ihm den neuen Reus, also Identifikatinsfigur machen will.
Ansonsten war man bisher in der Phase, dass man Abgänge erstmal kompensieren musste, danach kam die Phase Kaderverbreiterung durch Topspielerverkäufe, das hat man inzwischen aber im großen und ganzen auch durch. Die Kadergröße ist langsam am oberen Ende, ein weiteres 2 für 1 ist nicht mehr wirklich sinnvoll.
Sicherlich kann man jetzt noch an der Qualität der Breite weiter feilen, es steht ja einiges an Ausmisterei an. Da wird dann vermutlich das Spiel nochmal anders herum gespielt, also zwei schwächere Spieler abgeben und dafür einen besseren nachholen.
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