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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#9061
01.06.2017 - 09:36 Uhr
Zitat von Hreal
Zitat von Vero-amore

Zitat von Muschelschrubber12

Zitat von Vero-amore

Zitat von bvv28

Zitat von Vero-amore

Zitat von bvv28

Zitat von Chris1065

Man sollte sich davon verabschieden die Sicht der Fans als zentralen Treiber zu sehen.

Der BVB ist eine KGaA und muss solide wirtschaften und auch Gewinner erzielen und Dividende ausschütten. Klingt unromantisch aber die 6 Cent Dividende pro Aktie die nach Analystenmeinungen auf 8 Cent bis 2019 hochgeschraubt werden wird müssen irgendwo her kommen.

Kein Spieler aus Südamerika, Afrika etc kommt nach Dortmund weil er die Stadt liebt. Man kommt weil das Gesamtpaket stimmt - anständige Bezahlung, erstklassige Chance sich für die absoluten Topclubs zu empfehlen und faire Behandlung wenn es darum geht weiterzuziehen.

Dortmund hat nicht die wirtschaftliche Möglichkeit die besten Gehälter zu zahlen (nicht mal in der Liga) und deshalb muss man sich im klaren sein das man nie den ultimativen Gehaltspaket für reife Spieler die den besten Vertrag ihrer Karriere suchen anbieten wird.


Und genau diesen Weg finde ich Kreuzgefährlich. Ich denke schon wir sind in der Lage den Topspielern auch Topgehälter mit ca. 10Mio Netto pro Jahr zu zahlen. Man stelle sich mal vor wir hätten einen ausgeglichenen Kader, nicht jeden Spieltag 3 Topleute auf der Tribüne . Wenn ich mir anschaue, dass Spieler wie Rode bei uns auch 3,5 Mio. verdienen, dann frage ich mich langsam auch nicht mehr, warum wir uns die Topspieler nicht vom Gehalt her leisten können.

Es ist doch einfach nur jedes Jahr eine pure Enttäuschung , dass wir uns personell so krass neu aufstellen müssen. Dieses Jahr wird es wohl Auba, der eine Riesenlücke in unsere bestehende Mannschaft reißt und das nicht nur rein sportlich, sondern auf noch höherer eben vorallem menschlich. Jungs wie Dembele, Guerrero , Pulisic verlieren einen guten Kumpel und es würde mich nicht wundern, wenn es diese 3 sind, um die sich die Gerüchte dann nächstes Jahr drehen.

Es muss meiner Meinung nach ein Kurswechsel her, den wir jetzt nicht verpassen dürfen. Wir haben eine der talentiertesten Mannschaften Europas auf der Habenseite und müssen jetzt anfangen diese Mannschaft zusammenzuhalten und nur noch punktuell zu verstärken. Sonst geht es ganz schnell wieder in eine falsche Richtung.


Ich verstehe diese fast schon hysterische Angst nicht mehr. Ja, Auba wird uns wohl verlassen, aber das war abzusehen und dürfte keinen wirklich groß überraschen. Daraus jetzt aber einen Domino Effekt abzuleiten und Guerreiro, Pulisic und Dembele als die nächsten möglichen Abgänge hinzustellen, geht mir einfach zu weit. Und jetzt mal ganz ehrlich, wir haben in den letzten Jahren massiv Stars verloren, ich möchte sie nicht alle aufzählen, sind wir deswegen in die falsche Richtung abgerutscht? NEIN. Im Gegenteil, wir haben selbst mit den ganzen Teenies unsere sportlichen Ziele erreicht, würde es die Übrrmannschaft Bayern München nicht geben, wären wir sogar öfters Meister geworden. Man hat sich von der GF klar für einen Weg entschieden und so schlecht fahren wir damit bisher nicht. Man sollte ein Stück weit Realistisch bleiben, an die ganz großen Fischen werden wir leider nicht ran kommen, dafür fehlen uns die richtigen Köder.


Ich wollte mit meinem Post nicht den Domino Effekt vorhersagen, ich wollte damit sagen, dass nächstes Jahr die Topstars, zu denen ich die 3 benannten Zählen würde , zumindest Pulisic und Dembele von uns wieder Begehrlichkeiten wecken und diese dann wieder weg sind. Wir zeigen den Stars einfach keine langfristige Perspektive und werden so Jahr für Jahr neue entwickeln müssen. So kann man den Bayern nie gefährlich werden und genau das ist es , was ich nächste Saison als nicht unmöglich ansehe.


Was wäre denn die Alternative? Jetzt All in zu gehen um vielleicht einmal die Bayern auf dem falschen Fuß zu erwischen? Nein, das kann und darf es nicht sein, mit den Bayern können wir uns nicht auf diese Art und Weise messen. Wir haben doch gezeigt, daß wir selbst mit unserer jungen Truppe die Bayern in drei Duellen zweimal, wenn auch glücklich, geschlagen haben.
Falls die Bayern mal ernsthafte Probleme bekommen, müssen wir halt da sein und uns die Schale greifen, wie in der Vergangenheit, leider wird es diese Momente nicht all zu oft geben. Alles andere ist in meinen Augen illusorisch.


Der mittelweg ist wahrscheinlich der beste. Das spieler wie auba oder reus einen sonderstatus haben steht ausser zweifel. Diesen sollte man dann aber auch marktgerecht im sinne des gehaltes honorieren. Man brauch ja nicht das gehaltsgefüge komplett anheben aber 2-3 ausreißer bei unseren gallionsfiguren wären doch vollkommen ok im sinne aller und auch der nachhaltigkeit. Wenn ich lese das auba in paris 10 mio bekommt, sollte es in diesem falle bei uns auch möglich sein. Dafür ist er zu wertvoll für das team und generiert etliche andere millionen die das ja auch refinanzieren.


Wenn Paris ihn aber unbedingt haben will, können sie ihn auch bestimmt 13 oder 15 Millionen zahlen. Es gibt Mannschaften, wo wir finanziell nur zweiter Sieger sind, mit diesem Gedanken sollten wir uns zumindest anfreunden. Andererseits sind wir gegenüber den meisten Mannschaften einen Schritt voraus und können Top Talente an uns binden. Siehe Dembele, Mor und Isak die erst einmal angekommen sind und für mich als Neuzugang zählen oder Dahoud.
Um diese tollen Jungs beneidet uns die ganze BL und halb Europa, wir sind eines, wenn nicht sogar das spannendste Projekt in Europa. Also soviel können wir nicht falsch gemacht haben und dafür darf man dann auch mal Aki, Susi und Mitarbeiter abfeiern.


Ich finde da wird mehr gekocht als es ist.

Spannendste Projekt? Der einzige externe junge Neuzugang der was gerissen hat war Dembele. Mor hockt mehr auf der Tribüne als auf dem Platz, Isak hat noch keine Bundesligaminute und Merino hat auch gerade mal eine handvoll Spiele. Von der eigenen Jugend ist nur Pulisic voll drin.

Wo soll das bitte das spannendste Projekt sein? Der BVB hat ein paar junge Talente, sowie viele andere auch, ansonsten laufen da nur gestandene Profis rum, konnte diesen ständigen Hinweis mit zu junger Mannschaft hinten und vorne nicht verstehen, nur weil ein Weigl 21 Jahre alst ist? Haben andere Teams nicht auch einen 21 Jährigen Stammspieler und ein 19 Jähriges Talent mit in der Stammrotation?

Ein Ajax ist mit einer durchschnittlich viel jüngeren Truppe ins EL Finale eingezogen(was der BVB letzte Saison mit einer top Truppe nicht geschafft hat), Monaco ist mit einer enorm jungen Truppe ins CL HF eingezogen.

Der BVB hat super Talente für die Zukunft, aber richtig groß eingebaut wurde da noch nicht viel, ich hoffe Burnic und Bruun Larsen werden entsprechend eingebaut, mit Leihgeschäften arbeitet man auch nicht sonderlich, das alles ist eher so larifari als richtig angepackt.

Sorry aber musste mal deutlicher werden, hier sehen sich manche als das spannendste Projekt in Europa, da lachen sich doch die Leute den ***** ab, lieber mal auf dem Teppich bleiben.


Wie der Name es sagt, ist es ein Projekt und diese lassen sich in den seltensten Fällen in einer Saison umsetzen. Weigl, Dembele und Pulisic machen aber schon mal 30% von einer Startformation aus. Isak, Mor, Passlack, Dahoud sind die nächsten Talente, die schon mehr oder weniger ihre Klasse aufblitzen gelassen haben und ich vermute mal es werden noch einige interne (Burnic, Larsen) und externe folgen.
Ich finde das schon sehr interessant und ambitioniert.
BVB - Transferpolitik |#9062
01.06.2017 - 09:37 Uhr
ihr vergesst gerade den Spieler in eurer Überlegung!
Man muss es Auba hoch anrechenn, dass er nicht letzte Saison schon seinen Abgang herbeigetrotzt hat. Das kann ein Spieler nämlich auch mal machen, siehe Draxler!
Und seht euch mal die Angebote an die Auba erhält, wenn man ihm das weiter verwehrt, dann weiß in Zukunft jeder Spieler, dass er sich mit einem Vertrag beim BVB den Weg in die Gehaltsspitze verbaut hat. Und dann kommen keine Topleute mehr!
Und nein, der BVB kann keine 15 Mio plus Boni im Jahr zahlen, andere Vereine schon. Und Ja, Auba kann sich in dem einen Jahr dass hier noch gefordert wird das Bein abbrechen und sein Wert geht von 80 Mio auf Null!

Man ist inzwischen so weit, dass man nicht mehr aus einem Topspieler 2 Talente machen muss, das stimmt soweit. Aber der Kader ist doch auch noch lange nicht fertig. Er ist viel zu groß und viele Stammspieler werden sich nicht mehr steigern. Man ist jetzt in der Phase, in der man aus zwei Spielern einen machen muss, also erstmal die Antithese vom "aus einem Star zwei Talente".

Es ist einfach noch zu viel zu tun, um jetzt alles Geld in Gehälter zu pumpen. An der Stelle wähnte man sich vor gut 10 Jahren mal, das hat dmalas auch nciht funktioniert!

•     •     •

mir reichts, ich geh´ schaukeln!
BVB - Transferpolitik |#9063
01.06.2017 - 15:32 Uhr
Ich würde alles weniger emotional sehen.

Die BVB-DNA ist vermutlich von Kamikazeaktionen a la "jetzt oder nie die Bayern überholen" geheilt. Sofern man aus der Fastinsolvenz was gelernt hat.

Ich erinnere Euch alle daran das selbst Leute wie Robben und Co in München 2te Wahl für Real Madrid waren. Und das sie einen Ballack auch verloren haben und Kroos auch nicht das von ihm gewünschte Gehalt anbieten wollten/konnten.

Es kommt immer darauf an das Beste aus den vorhandenen Ressourcen zu holen und diese sind nun mal so wie sie sind:

- Dortmund bleibt hoch attraktiv für sehr gute Spieler der 2ten nationalen Kategorie - wie Toprak oder Reus
- man kann mittlerweile in der Breite auf gestandene Spieler bauen -Sahin oder Ginter sind heute Ergänzungsspieler die bei jedem 5t oder 6tplatzierten der Bundesliga Leitwölfe wären

Es kommt immer auf die richtige Mischung und auf die Marktrealität an - auch ein Gomez könnte Auba ersetzen -> sicherlich nicht als potentiell nächste Transferbombe aber als Übergangslösung
BVB - Transferpolitik |#9064
01.06.2017 - 16:06 Uhr
Zitat von Mr-Turtle
ihr vergesst gerade den Spieler in eurer Überlegung!
Man muss es Auba hoch anrechenn, dass er nicht letzte Saison schon seinen Abgang herbeigetrotzt hat. Das kann ein Spieler nämlich auch mal machen, siehe Draxler!
Und seht euch mal die Angebote an die Auba erhält, wenn man ihm das weiter verwehrt, dann weiß in Zukunft jeder Spieler, dass er sich mit einem Vertrag beim BVB den Weg in die Gehaltsspitze verbaut hat. Und dann kommen keine Topleute mehr!
Und nein, der BVB kann keine 15 Mio plus Boni im Jahr zahlen, andere Vereine schon. Und Ja, Auba kann sich in dem einen Jahr dass hier noch gefordert wird das Bein abbrechen und sein Wert geht von 80 Mio auf Null!

Man ist inzwischen so weit, dass man nicht mehr aus einem Topspieler 2 Talente machen muss, das stimmt soweit. Aber der Kader ist doch auch noch lange nicht fertig. Er ist viel zu groß und viele Stammspieler werden sich nicht mehr steigern. Man ist jetzt in der Phase, in der man aus zwei Spielern einen machen muss, also erstmal die Antithese vom "aus einem Star zwei Talente".

Es ist einfach noch zu viel zu tun, um jetzt alles Geld in Gehälter zu pumpen. An der Stelle wähnte man sich vor gut 10 Jahren mal, das hat dmalas auch nciht funktioniert!

Wenn wir den Spielern zugestehen, dass sie bei sehr guten Angeboten gehen können, dann könnten wir auch schon fast wieder mit AKs anfangen.

Klar, wird es auch einige Spieler abschrecken, wenn die Aussicht besteht, dass wir ihnen einen zukünftigen Wechsel zu einem sportlich und finanziell attraktiveren Verein verwehren werden.
Andererseits haben wir dann weniger den Ruf des Ausbildungsvereins oder des Sprungbretts. Das hat auch etwas Positives, denn sowohl unsere Spieler als auch die Trainer sind bestimmt nicht begeistert, wenn es Teil des Plans ist, immer die besten Spieler (lange vor Vertragsende) zu verkaufen.

Ich denke, es geht in Zukunft immer mehr darum, dass wir unsere besten Spieler möglichst lange halten; zumindest wenn wir uns weiter positiv entwickeln wollen. Die wirtschaftliche Vernunft sollte dabei natürlich immer gegeben sein.
Ich sehe uns zumindest an einem Punkt, wo wir nicht die besten Spieler schon drei Jahre vor Vertragsende gehen lassen sollten.
BVB - Transferpolitik |#9065
01.06.2017 - 16:20 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von Mr-Turtle

ihr vergesst gerade den Spieler in eurer Überlegung!
Man muss es Auba hoch anrechenn, dass er nicht letzte Saison schon seinen Abgang herbeigetrotzt hat. Das kann ein Spieler nämlich auch mal machen, siehe Draxler!
Und seht euch mal die Angebote an die Auba erhält, wenn man ihm das weiter verwehrt, dann weiß in Zukunft jeder Spieler, dass er sich mit einem Vertrag beim BVB den Weg in die Gehaltsspitze verbaut hat. Und dann kommen keine Topleute mehr!
Und nein, der BVB kann keine 15 Mio plus Boni im Jahr zahlen, andere Vereine schon. Und Ja, Auba kann sich in dem einen Jahr dass hier noch gefordert wird das Bein abbrechen und sein Wert geht von 80 Mio auf Null!

Man ist inzwischen so weit, dass man nicht mehr aus einem Topspieler 2 Talente machen muss, das stimmt soweit. Aber der Kader ist doch auch noch lange nicht fertig. Er ist viel zu groß und viele Stammspieler werden sich nicht mehr steigern. Man ist jetzt in der Phase, in der man aus zwei Spielern einen machen muss, also erstmal die Antithese vom "aus einem Star zwei Talente".

Es ist einfach noch zu viel zu tun, um jetzt alles Geld in Gehälter zu pumpen. An der Stelle wähnte man sich vor gut 10 Jahren mal, das hat dmalas auch nciht funktioniert!

Wenn wir den Spielern zugestehen, dass sie bei sehr guten Angeboten gehen können, dann könnten wir auch schon fast wieder mit AKs anfangen.

Klar, wird es auch einige Spieler abschrecken, wenn die Aussicht besteht, dass wir ihnen einen zukünftigen Wechsel zu einem sportlich und finanziell attraktiveren Verein verwehren werden.
Andererseits haben wir dann weniger den Ruf des Ausbildungsvereins oder des Sprungbretts. Das hat auch etwas Positives, denn sowohl unsere Spieler als auch die Trainer sind bestimmt nicht begeistert, wenn es Teil des Plans ist, immer die besten Spieler (lange vor Vertragsende) zu verkaufen.

Ich denke, es geht in Zukunft immer mehr darum, dass wir unsere besten Spieler möglichst lange halten; zumindest wenn wir uns weiter positiv entwickeln wollen. Die wirtschaftliche Vernunft sollte dabei natürlich immer gegeben sein.
Ich sehe uns zumindest an einem Punkt, wo wir nicht die besten Spieler schon drei Jahre vor Vertragsende gehen lassen sollten.


Das Problem ist das "wir" die Aktionäre und nicht die Fans sind. Und sie bestehen auf die wirtschaftlich vernünftigste Lösung.

Die Logik nach der Verträge deshalb gemacht werden um eingehalten zu werden trifft nicht zu. 90% der Vereine sind auf mögliche Transfereinnahmen angewiesen daher ist das generelle Marktverständnis das Vertragslaufzeiten prinzipiell die Ablösehöhe oder den Verhandlungsdruck definiert.
BVB - Transferpolitik |#9066
01.06.2017 - 16:21 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von Mr-Turtle

ihr vergesst gerade den Spieler in eurer Überlegung!
Man muss es Auba hoch anrechenn, dass er nicht letzte Saison schon seinen Abgang herbeigetrotzt hat. Das kann ein Spieler nämlich auch mal machen, siehe Draxler!
Und seht euch mal die Angebote an die Auba erhält, wenn man ihm das weiter verwehrt, dann weiß in Zukunft jeder Spieler, dass er sich mit einem Vertrag beim BVB den Weg in die Gehaltsspitze verbaut hat. Und dann kommen keine Topleute mehr!
Und nein, der BVB kann keine 15 Mio plus Boni im Jahr zahlen, andere Vereine schon. Und Ja, Auba kann sich in dem einen Jahr dass hier noch gefordert wird das Bein abbrechen und sein Wert geht von 80 Mio auf Null!

Man ist inzwischen so weit, dass man nicht mehr aus einem Topspieler 2 Talente machen muss, das stimmt soweit. Aber der Kader ist doch auch noch lange nicht fertig. Er ist viel zu groß und viele Stammspieler werden sich nicht mehr steigern. Man ist jetzt in der Phase, in der man aus zwei Spielern einen machen muss, also erstmal die Antithese vom "aus einem Star zwei Talente".

Es ist einfach noch zu viel zu tun, um jetzt alles Geld in Gehälter zu pumpen. An der Stelle wähnte man sich vor gut 10 Jahren mal, das hat dmalas auch nciht funktioniert!

Wenn wir den Spielern zugestehen, dass sie bei sehr guten Angeboten gehen können, dann könnten wir auch schon fast wieder mit AKs anfangen.

Klar, wird es auch einige Spieler abschrecken, wenn die Aussicht besteht, dass wir ihnen einen zukünftigen Wechsel zu einem sportlich und finanziell attraktiveren Verein verwehren werden.
Andererseits haben wir dann weniger den Ruf des Ausbildungsvereins oder des Sprungbretts. Das hat auch etwas Positives, denn sowohl unsere Spieler als auch die Trainer sind bestimmt nicht begeistert, wenn es Teil des Plans ist, immer die besten Spieler (lange vor Vertragsende) zu verkaufen.

Ich denke, es geht in Zukunft immer mehr darum, dass wir unsere besten Spieler möglichst lange halten; zumindest wenn wir uns weiter positiv entwickeln wollen. Die wirtschaftliche Vernunft sollte dabei natürlich immer gegeben sein.
Ich sehe uns zumindest an einem Punkt, wo wir nicht die besten Spieler schon drei Jahre vor Vertragsende gehen lassen sollten.


Stimme dir grundsätzlich zu, will aber einschränken, dass bei Aubameyang nicht die 3 Jahre Restvertrag die entscheidende Komponente sind, sondern wie bei Aubameyang in diesen 3 Jahren das Verhältnis aus sportlichem und finanziellem Wert aussieht. Sportlich dürfte er den Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit nun erreicht haben, weswegen sein sportlicher Wert bestenfalls noch ein paar Saisons stagniert und irgendwann zurückgeht. Sein finanzieller Wert wird früher zurückgehen, weil der den Erwartungswert der sportlichen Leistungsfähigkeit berücksichtigt, weswegen ich denke, dass Aubameyang heute die größtmögliche Nachfrage erzeugt.

Allein schon finanziell macht sein Verkauf heute daher Sinn, zumal auch noch dazu kommt, dass ein Aubameyang Ersatz in den nächsten Jahren weder günstiger, noch mit höherer Wahrscheinlichkeit einschlagen wird, was ein Problem ist, da die Mannschaft insgesamt heute noch nicht ihrem Zenit ist. D.h.: einerseits wäre der Rückschritt in der Entwicklung der Mannschaft, wenn Aubameyang später geht, in Zukunft größer, als heute. Andererseits kann dieser Rückschritt das letzte Detail sein, was dann zu einem Titel in der Liga fehlt, was man mit einem Aubameyang Ersatz heute vielleicht längst wieder aufgeholt hat, weil man diesen Spieler entsprechend - mit dem Rest der Mannschaft auf einen gemeinsamen Höhepunkt - entwickelt hat.
BVB - Transferpolitik |#9067
01.06.2017 - 17:23 Uhr
Zitat von bvbbaddogs88
Zitat von katjuscha75

Zitat von Torcida20

Zitat von Teriaky

Zitat von bvbbaddogs88

Zitat von Miguel68

Zitat von Mr-Turtle

Auba ist denke ich nicht ganz der normale Fall. Der wird seit Jahren umworben und mit lächerlichen Beträgen geködert, es ist schon letztlich sehr loyal von ihm, dasser dieses Jahr mitgemacht hat. Hätte man die drei anderen Abgänge nicht gehabt, wäre er - denke ich mal - letztes Jahr schon dem Ruf des Geldes gefolgt, was ich ihm nicht übel nehme.
Das ist halt der Fall " jemand schmeißt dich mit Geld zu" das kann man nur annehmen. Der nächste dieser Sorte heißt vermutlich Dembele. Der gehört aber auch wirklich nach Barca und soll da seine 15 Mio aufwärts verdienen. Bei Pulisic kann ich mir eher vorstellen, dass man aus ihm den neuen Reus, also Identifikatinsfigur machen will.
Ansonsten war man bisher in der Phase, dass man Abgänge erstmal kompensieren musste, danach kam die Phase Kaderverbreiterung durch Topspielerverkäufe, das hat man inzwischen aber im großen und ganzen auch durch. Die Kadergröße ist langsam am oberen Ende, ein weiteres 2 für 1 ist nicht mehr wirklich sinnvoll.
Sicherlich kann man jetzt noch an der Qualität der Breite weiter feilen, es steht ja einiges an Ausmisterei an. Da wird dann vermutlich das Spiel nochmal anders herum gespielt, also zwei schwächere Spieler abgeben und dafür einen besseren nachholen.
Und wenn man die Qualität in der Breite langsam auch bei einander hat, dann gilt es nur noch den Kader bei einander zu halten. Der BVB ist halt noch nicht ganz oben, aaber man ist schon ein echt großes Stück des Weges gegangen!


Ich finde es witzig das Verträge einhalten als loyal bezeichnet wird. Man sollte mal nicht Vergessen das die Spieler schon ganz genau wissen was sie da für Verträge unterschreiben und Knicker bekommt Auba beim BVB auch nicht. Alleine die Unterschrift unter seine Vertragsverlängerung soll ihm ja einen 8stelligen Betrag zusätzlich eingebracht haben.


Sehe ich ähnlich. Ich finde auch das Auba ein Jahr noch in Dortmund bleiben "müsse" - die Verantwortlichen hätten in meinen Augen da hart bleiben müssen bzw. sollten es sein. Ggfs. auch mal Pokern das man den Betrag noch höher schraubt. Wie im Beitrag darüber geschrieben. Der Kader von uns ist breit genug - wir brauchen nicht mehr für einen Superstar 2 junge Leute sondern müssen nun langsam den Kader zusammenhalten.

Die erste 11 halten und von hinten stärken muss das Ziel einer Top 10-20 Mannschaft in Europa sein die finanziell so darsteht wie wir es tun.


Die Geschäftsstrategie des BVB zeichnet aber genau das aus; Talente kaufen, ausbilden, maximal weiterverkaufen. Mittlwerweile kommuniziert man das ja auch offen.

Deshalb klingen große Namen war toll, aber es werden immer eher 2 Talente als ein Kracher kommen.


Und außerdem sind wir finanziell noch nicht so weit um mal eben fast 80mio für einen in 18 Tagen 29 Jahre alten Spieler abzulehnen.

Der Weg der momentan gefahren wird ist genau der richtige. Wenn wir weiter so erfolgreich damit sind, kommt irgendwann der nächste Schritt, aber so weit sind wir nun mal (noch) nicht.



Vor zwei Jahren hätten ich dir 100%ig zugestimmt, aber jetzt?

Wenn man in der europäischen Spitze bleiben will bzw. diesen kleinen Schritt noch machen will, um dort sportlich hinzukommen, dann muss man jetzt anfangen, die Mannschaften zusammenzuhalten. Der BVB hat keine Schulden, wird zudem ab kommender Saison stark steigende TV Einnahmen haben, dazu in drei Jahren jährlich nochmal 20 Mio mehr durch auslaufenden Sportfive-Vertrag. Im Grunde sehen die Finanzen so gut aus wie nie.

Auba ist aus meiner Sicht ein Sonderfall, weil nunmal rund 75 Mio sehr viel Geld sind und er jetzt wohl auf seinem Zenit ist. Deshalb kann ich verstehen, dass man ihn abgibt. Das ist aber eher eine sportliche Entscheidung.

Wenn man zukünftig aber eine Mannschaft gefunden hat, die viel talent hat und schon gut eingespielt ist, sollte man auch auf die Transfereinnahmen verzichten. Denn Sinn und Zweck eines Fussballvereins (und das sag ich als Aktionär) ist es, eine Topmannschaft zu stellen und möglichst Titel zu gewinnen, zumindest wenn man in den Sphären ist wie der BVB. Es bringt weder als BVB-Fan noch als Aktionär nichts, wenn der BVB viel Cash auf den Konten hortet. Zumal junge Talente ja eher geringere Gehälter bekommen als jemand wie Auba. Wenn man also noch 1-2 Jahre so weitermacht, was Talente holen und Stars abgeben anbelangt, dann hat man trotz immer höherer Umsätze (die fast 1 zu 1 in den Gewinn gehen) kaum steigende Gehälter und somit türmt sich das Geld auf den Konten? Wozu? Als Fussballverein mit einem gewissen Anspruch und sportlichen Ziel sollte man das Geld in den Kader investieren, und nicht umgekehrt. Aktuell spricht aber eher vieles für Umsatzwachstum aus vielen Quellen, plus Transfereinnahmen ohne Ende bei unterdurchschnittlich steigenden Gehältern. Das macht eigentlich keinen Sinn, jedenfalls nicht mehr. Der BVB sollte lieber seine sportliche Marktstellung sichern.

Aber wie gesagt, bei Auba find ich den Wechsel noch in Ordnung, da man für ihn in einem Jahr möglicherwise dieses Geld nicht mehr bekommt. Andererseits geht auch eine Kultfigur, der für den Glamourfaktor des BVB enorm wichtig ist. Jetzt hat sich auch noch Reus verletzt. Die Hinrunde könnte also deutlich weniger glamourös daherkommen. Nicht ganz unwichtig für einen Verein mit den Zielen des BVB hinsichtlich Markenbekanntheit, insbesondere international.


Genau hier stimme ich dem Vorredner zu:

Wir stehen - im Jahr 2017 - so gut da wie noch nie.

Fast alle Leistungsträger haben langfristige Verträge!

Ein Aubameyang hat Vertrag bis 2020 und ist 28 (fast 29 Jahre alt). Die Frage ist - was ist wichtiger - jetzt 75 Mio zu bekommen oder in einem Jahr vielleicht 60 Mio? Das wäre ja auf jeden Fall bei 2 Jahren Vertrag und "normalem Saisonverlauf" ohne Verletzungen machbar. Dafür hätten wir - im Gegensatz zu den Bayern - eine eingespielte erste 11 (Da fallen Lahm und Alonso weg).

Wie gesagt vor 2 Jahren hätten wir "1 Aubameyang verkauft und 2 Dembélés gekauft" - aber nun verkaufen wir unser Tafelsilber mit Aubameyang für 75 Mio und holen stattdessen womöglich einen Lacazette für ähnliches Geld welcher ebenfalls 26 ist

oder einen

21 jährigen Schick welcher in 32 Spielen 11 Treffer erzielt hat?

Wir müssen versuchen uns sportlich und finanziell weiter zu entwickeln - bedeutet auch das wir z.B. bei Auba pokern müssen und ihn vielleicht für 80 oder 90 Mio verkaufen - wir haben jetzt Juni - wenn einer Ihn will wird er schon noch was drauflegen und dann auf der anderen Seite Spieler holen wo nicht das Geld 1:1 weg ist.

Wie oben gesagt - bei Aubameyang kann ich den Verkauf wegen dem Alter verstehen - aber nicht 2017 - ich würde ihn versuchen zu halten bis 2018 und die nächste Saison die Bayern anzugreifen weil die Truppe in den letzten Wochen extrem zusammen gewachsen ist.

Vielleicht hier eine 3:3 Lösung (wenn Favre kommt) und Aubameyang und Schürrle verkaufen dazu Isak verleihen (ideal würde ich Stuttgart finden wegen altem BVB Trainer der sehr gut mit jungen Leuten kann) und dafür Balotelli (wenn Favre von Balotelli überzeugt ist) ablösefrei, Schick sowie Gnarbry (als Reus Ersatz für vorne links) holen.

Wären 100 Mio Einnahmen und 30 Mio plus Handgelder Ausgaben - also locker 50-60 Mio. Gewinn und auch ein Balotelli ist ein Weltklassestürmer, extravagant etc.

ABER DENNOCH: Der Weg muss sein das wir unsere Topspieler halten - ähnlich wie die Bayern - das immer mal einer mehr geht als in München ist ja okay - aber die "extrem hohe Fluktuation an Topstars" muss aufhören

Meine Meinung


Diese Fluktuation hat sogar atletico madrid und die waren in den letzten jahren zweimal im CL finale.

•     •     •

Wehe man kritisiert die Blöd als das was sie ist.... das passiert wenn man seine Eigenständigkeit abgibt.
BVB - Transferpolitik |#9068
01.06.2017 - 21:36 Uhr
Zitat von FlashbackMag
Erst einmal ein "Hallo" von mir - nachdem ich Jahre lang TM verfolgt habe, wurde es Zeit, dass ich mich hier auch einmal registriere. Bewusst BVB Fan, bin ich seit 23 Jahren, daher hab ich die Entwicklung der Jahre auch immer gut mitbekommen und muss sagen, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal enttäuscht bin, von der Mannschaft, die immer durch "Echte Liebe" glänzte.

Aber dies soll gar nicht das Thema sein, sondern die Transferpolitik. Wenn ich mir den aktuellen Kader anschauen:

Tor: Bürki, Weidenfeller, Bonmann
Abwehr: Sokratis, Ginter, Bender, Bartra, Guerreiro, Schmelzer, Park, Piszczek, Durm, Passlack
Mittelfeld: Weigl, Burnic, Castro, Rode, Sahin, Merino, Götze, Kagawa
Sturm: Reus, Dembélé, Schürrle, Pulisic, Mor, Aubameyang, Isak

Zugänge: Toprak, Dahoud

Dann sehe ich hier, dass wir 28 Spieler im Kader haben - eigentlich eine gute Kadergröße, aber dass es an einem Punkt fehlt: Offense wins Games, Defense wins Championships!

Dies heißt auf keinen Fall, dass der BVB einen defensivieren Stil spielen soll, sondern vielmehr, dass die Defensive viel mehr gestärkt werden muss! Der BVB muss sehen, dass Spieler wie Schmelzer, Sahin, Park, Ginter, etc. zwar auf dem Niveau für BuLi Top 3 langen, aber mehr eben nicht. Daher sehe ich nicht den Umbruch in der letzten Saison, sondern noch vor uns.

Ich würde den Kader um Spieler wie:

- Bürki, zwar stärker diese Saison, aber immer noch mit unnötigen Patzern
- Schmelzer, hat 2-3 Spiele in der Saison, den Rest auf Niveau Mittefeld Platzierung
- Park, total unnötig
- Ginter, hallo Kreisklasse
- Rode, leider nie angekommen
- Sahin, leider wieder zurückgekommen
- Merino, Ausleihe
- Schürrle, Das Warum wurde nie kleiner
- Mor, Ausleihe
- Reus, Wichtig für das Team, nur viel zu selten auf dem Platz
- Aubameyang, hat andere Ziele
- Isak, Ausleihe

ausdünnen wollen. Und dafür folgende Spieler einkaufen:

Tor: Horn (FC Köln)
Abwehr: Lemos (UD Las Palmas), Henrichs (B04 Leverkusen), Grimaldo (Benfica)
Mittelfeld: Goretzka (S03+1),
Sturm: Lacazette (Olympique Lyon), Sanabria (Betis Sevilla), Keita Baldé (Lazio Rom), Brandt (B04 Leverkusen)

Die Aufstellung könnte dann wie folgt aussehen:

---------------------------------------------- Horn ----------------------------------------------
Henrichs (Passlack) -- Sokratis (Lemos) -- Bartra (Toprak) ---Guerreiro (Grimaldo)
------------------------- Weigl (Dahoud) --------- Castro (Götze) ------------------------
Dembélé (Pulisic) ----------------- Goretzka (Kagawa) ----------------- Keita Baldé (Brandt)
---------------------------------------- Lacazette (Sanabria) --------------------------------

Sicherlich wäre dies wirklich ein Umbruch, aber dies wäre auch eine Mannschaft, die internationale Klasse hat und in der Bundesliga ein Potential entwickeln kann, die den BVB wieder auf Platz 1/2 führt. Jede Position wäre fast 1:1 besetzt und könnte noch angepasst werden.

Aber das ist nur ein Träumchen, denn leider werden auch in der kommenden Saison, die Heulsusen Schmelzer und Sahin im Kader sein ...


Puh, das war aber mal ein sehr mutiger Beitrag.
BVB - Transferpolitik |#9069
01.06.2017 - 21:38 Uhr
Zitat von FlashbackMag

Erst einmal ein "Hallo" von mir - nachdem ich Jahre lang TM verfolgt habe, wurde es Zeit, dass ich mich hier auch einmal registriere. Bewusst BVB Fan, bin ich seit 23 Jahren, daher hab ich die Entwicklung der Jahre auch immer gut mitbekommen und muss sagen, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal enttäuscht bin, von der Mannschaft, die immer durch "Echte Liebe" glänzte.

Aber dies soll gar nicht das Thema sein, sondern die Transferpolitik. Wenn ich mir den aktuellen Kader anschauen:

Tor: Bürki, Weidenfeller, Bonmann
Abwehr: Sokratis, Ginter, Bender, Bartra, Guerreiro, Schmelzer, Park, Piszczek, Durm, Passlack
Mittelfeld: Weigl, Burnic, Castro, Rode, Sahin, Merino, Götze, Kagawa
Sturm: Reus, Dembélé, Schürrle, Pulisic, Mor, Aubameyang, Isak

Zugänge: Toprak, Dahoud

Dann sehe ich hier, dass wir 28 Spieler im Kader haben - eigentlich eine gute Kadergröße, aber dass es an einem Punkt fehlt: Offense wins Games, Defense wins Championships!

Dies heißt auf keinen Fall, dass der BVB einen defensivieren Stil spielen soll, sondern vielmehr, dass die Defensive viel mehr gestärkt werden muss! Der BVB muss sehen, dass Spieler wie Schmelzer, Sahin, Park, Ginter, etc. zwar auf dem Niveau für BuLi Top 3 langen, aber mehr eben nicht. Daher sehe ich nicht den Umbruch in der letzten Saison, sondern noch vor uns.

Ich würde den Kader um Spieler wie:

- Bürki, zwar stärker diese Saison, aber immer noch mit unnötigen Patzern
- Schmelzer, hat 2-3 Spiele in der Saison, den Rest auf Niveau Mittefeld Platzierung
- Park, total unnötig
- Ginter, hallo Kreisklasse
- Rode, leider nie angekommen
- Sahin, leider wieder zurückgekommen
- Merino, Ausleihe
- Schürrle, Das Warum wurde nie kleiner
- Mor, Ausleihe
- Reus, Wichtig für das Team, nur viel zu selten auf dem Platz
- Aubameyang, hat andere Ziele
- Isak, Ausleihe

ausdünnen wollen. Und dafür folgende Spieler einkaufen:

Tor: Horn (FC Köln)
Abwehr: Lemos (UD Las Palmas), Henrichs (B04 Leverkusen), Grimaldo (Benfica)
Mittelfeld: Goretzka (S03+1),
Sturm: Lacazette (Olympique Lyon), Sanabria (Betis Sevilla), Keita Baldé (Lazio Rom), Brandt (B04 Leverkusen)

Die Aufstellung könnte dann wie folgt aussehen:

---------------------------------------------- Horn ----------------------------------------------
Henrichs (Passlack) -- Sokratis (Lemos) -- Bartra (Toprak) ---Guerreiro (Grimaldo)
------------------------- Weigl (Dahoud) --------- Castro (Götze) ------------------------
Dembélé (Pulisic) ----------------- Goretzka (Kagawa) ----------------- Keita Baldé (Brandt)
---------------------------------------- Lacazette (Sanabria) --------------------------------

Sicherlich wäre dies wirklich ein Umbruch, aber dies wäre auch eine Mannschaft, die internationale Klasse hat und in der Bundesliga ein Potential entwickeln kann, die den BVB wieder auf Platz 1/2 führt. Jede Position wäre fast 1:1 besetzt und könnte noch angepasst werden.

Aber das ist nur ein Träumchen, denn leider werden auch in der kommenden Saison, die Heulsusen Schmelzer und Sahin im Kader sein ...

Solche "Träumchen" gehören hier rein.

Und vielleicht schaffst du es deinen zweiten Beitrag ohne Beleidigungen gegen Spieler des BVB zu formulieren.

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Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von -adi- am 01.06.2017 um 21:39 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#9070
01.06.2017 - 21:42 Uhr
Zitat von Vero-amore
Zitat von Hreal

Zitat von Vero-amore

Zitat von Muschelschrubber12

Zitat von Vero-amore

Zitat von bvv28

Zitat von Vero-amore

Zitat von bvv28

Zitat von Chris1065

Man sollte sich davon verabschieden die Sicht der Fans als zentralen Treiber zu sehen.

Der BVB ist eine KGaA und muss solide wirtschaften und auch Gewinner erzielen und Dividende ausschütten. Klingt unromantisch aber die 6 Cent Dividende pro Aktie die nach Analystenmeinungen auf 8 Cent bis 2019 hochgeschraubt werden wird müssen irgendwo her kommen.

Kein Spieler aus Südamerika, Afrika etc kommt nach Dortmund weil er die Stadt liebt. Man kommt weil das Gesamtpaket stimmt - anständige Bezahlung, erstklassige Chance sich für die absoluten Topclubs zu empfehlen und faire Behandlung wenn es darum geht weiterzuziehen.

Dortmund hat nicht die wirtschaftliche Möglichkeit die besten Gehälter zu zahlen (nicht mal in der Liga) und deshalb muss man sich im klaren sein das man nie den ultimativen Gehaltspaket für reife Spieler die den besten Vertrag ihrer Karriere suchen anbieten wird.


Und genau diesen Weg finde ich Kreuzgefährlich. Ich denke schon wir sind in der Lage den Topspielern auch Topgehälter mit ca. 10Mio Netto pro Jahr zu zahlen. Man stelle sich mal vor wir hätten einen ausgeglichenen Kader, nicht jeden Spieltag 3 Topleute auf der Tribüne . Wenn ich mir anschaue, dass Spieler wie Rode bei uns auch 3,5 Mio. verdienen, dann frage ich mich langsam auch nicht mehr, warum wir uns die Topspieler nicht vom Gehalt her leisten können.

Es ist doch einfach nur jedes Jahr eine pure Enttäuschung , dass wir uns personell so krass neu aufstellen müssen. Dieses Jahr wird es wohl Auba, der eine Riesenlücke in unsere bestehende Mannschaft reißt und das nicht nur rein sportlich, sondern auf noch höherer eben vorallem menschlich. Jungs wie Dembele, Guerrero , Pulisic verlieren einen guten Kumpel und es würde mich nicht wundern, wenn es diese 3 sind, um die sich die Gerüchte dann nächstes Jahr drehen.

Es muss meiner Meinung nach ein Kurswechsel her, den wir jetzt nicht verpassen dürfen. Wir haben eine der talentiertesten Mannschaften Europas auf der Habenseite und müssen jetzt anfangen diese Mannschaft zusammenzuhalten und nur noch punktuell zu verstärken. Sonst geht es ganz schnell wieder in eine falsche Richtung.


Ich verstehe diese fast schon hysterische Angst nicht mehr. Ja, Auba wird uns wohl verlassen, aber das war abzusehen und dürfte keinen wirklich groß überraschen. Daraus jetzt aber einen Domino Effekt abzuleiten und Guerreiro, Pulisic und Dembele als die nächsten möglichen Abgänge hinzustellen, geht mir einfach zu weit. Und jetzt mal ganz ehrlich, wir haben in den letzten Jahren massiv Stars verloren, ich möchte sie nicht alle aufzählen, sind wir deswegen in die falsche Richtung abgerutscht? NEIN. Im Gegenteil, wir haben selbst mit den ganzen Teenies unsere sportlichen Ziele erreicht, würde es die Übrrmannschaft Bayern München nicht geben, wären wir sogar öfters Meister geworden. Man hat sich von der GF klar für einen Weg entschieden und so schlecht fahren wir damit bisher nicht. Man sollte ein Stück weit Realistisch bleiben, an die ganz großen Fischen werden wir leider nicht ran kommen, dafür fehlen uns die richtigen Köder.


Ich wollte mit meinem Post nicht den Domino Effekt vorhersagen, ich wollte damit sagen, dass nächstes Jahr die Topstars, zu denen ich die 3 benannten Zählen würde , zumindest Pulisic und Dembele von uns wieder Begehrlichkeiten wecken und diese dann wieder weg sind. Wir zeigen den Stars einfach keine langfristige Perspektive und werden so Jahr für Jahr neue entwickeln müssen. So kann man den Bayern nie gefährlich werden und genau das ist es , was ich nächste Saison als nicht unmöglich ansehe.


Was wäre denn die Alternative? Jetzt All in zu gehen um vielleicht einmal die Bayern auf dem falschen Fuß zu erwischen? Nein, das kann und darf es nicht sein, mit den Bayern können wir uns nicht auf diese Art und Weise messen. Wir haben doch gezeigt, daß wir selbst mit unserer jungen Truppe die Bayern in drei Duellen zweimal, wenn auch glücklich, geschlagen haben.
Falls die Bayern mal ernsthafte Probleme bekommen, müssen wir halt da sein und uns die Schale greifen, wie in der Vergangenheit, leider wird es diese Momente nicht all zu oft geben. Alles andere ist in meinen Augen illusorisch.


Der mittelweg ist wahrscheinlich der beste. Das spieler wie auba oder reus einen sonderstatus haben steht ausser zweifel. Diesen sollte man dann aber auch marktgerecht im sinne des gehaltes honorieren. Man brauch ja nicht das gehaltsgefüge komplett anheben aber 2-3 ausreißer bei unseren gallionsfiguren wären doch vollkommen ok im sinne aller und auch der nachhaltigkeit. Wenn ich lese das auba in paris 10 mio bekommt, sollte es in diesem falle bei uns auch möglich sein. Dafür ist er zu wertvoll für das team und generiert etliche andere millionen die das ja auch refinanzieren.


Wenn Paris ihn aber unbedingt haben will, können sie ihn auch bestimmt 13 oder 15 Millionen zahlen. Es gibt Mannschaften, wo wir finanziell nur zweiter Sieger sind, mit diesem Gedanken sollten wir uns zumindest anfreunden. Andererseits sind wir gegenüber den meisten Mannschaften einen Schritt voraus und können Top Talente an uns binden. Siehe Dembele, Mor und Isak die erst einmal angekommen sind und für mich als Neuzugang zählen oder Dahoud.
Um diese tollen Jungs beneidet uns die ganze BL und halb Europa, wir sind eines, wenn nicht sogar das spannendste Projekt in Europa. Also soviel können wir nicht falsch gemacht haben und dafür darf man dann auch mal Aki, Susi und Mitarbeiter abfeiern.


Ich finde da wird mehr gekocht als es ist.

Spannendste Projekt? Der einzige externe junge Neuzugang der was gerissen hat war Dembele. Mor hockt mehr auf der Tribüne als auf dem Platz, Isak hat noch keine Bundesligaminute und Merino hat auch gerade mal eine handvoll Spiele. Von der eigenen Jugend ist nur Pulisic voll drin.

Wo soll das bitte das spannendste Projekt sein? Der BVB hat ein paar junge Talente, sowie viele andere auch, ansonsten laufen da nur gestandene Profis rum, konnte diesen ständigen Hinweis mit zu junger Mannschaft hinten und vorne nicht verstehen, nur weil ein Weigl 21 Jahre alst ist? Haben andere Teams nicht auch einen 21 Jährigen Stammspieler und ein 19 Jähriges Talent mit in der Stammrotation?

Ein Ajax ist mit einer durchschnittlich viel jüngeren Truppe ins EL Finale eingezogen(was der BVB letzte Saison mit einer top Truppe nicht geschafft hat), Monaco ist mit einer enorm jungen Truppe ins CL HF eingezogen.

Der BVB hat super Talente für die Zukunft, aber richtig groß eingebaut wurde da noch nicht viel, ich hoffe Burnic und Bruun Larsen werden entsprechend eingebaut, mit Leihgeschäften arbeitet man auch nicht sonderlich, das alles ist eher so larifari als richtig angepackt.

Sorry aber musste mal deutlicher werden, hier sehen sich manche als das spannendste Projekt in Europa, da lachen sich doch die Leute den ***** ab, lieber mal auf dem Teppich bleiben.


Wie der Name es sagt, ist es ein Projekt und diese lassen sich in den seltensten Fällen in einer Saison umsetzen. Weigl, Dembele und Pulisic machen aber schon mal 30% von einer Startformation aus. Isak, Mor, Passlack, Dahoud sind die nächsten Talente, die schon mehr oder weniger ihre Klasse aufblitzen gelassen haben und ich vermute mal es werden noch einige interne (Burnic, Larsen) und externe folgen.
Ich finde das schon sehr interessant und ambitioniert.


Die Frage ist ja auch, wie viele mit dieser Talentdichte die Ambition haben, nicht nur regelmäßig die CL Teilnahme anzustreben, sondern dabei ein Überstehen der Gruppenphase anzupeilen. Und das nicht erst seit vorgestern. Ach ja: Auch Durm ist noch nicht soo lange Profi. Mag sein, dass der nie Fussballer des Jahres wird, aber er ist aus der eigenen Jugend und spielt eine absolute relevante Rolle. Und Götze wurde auch in Dortmund gefördert, das tolle ist, das dieses Projekt nicht eine oder zwei Jahre geht, es geht schon fast ein Jahrzehnt).
Zumal mir auch nicht klar ist,warum um alles in der Welt ein Projekt unspannend wird, weil nicht alle Talente sofort zünden? Solche Strategien sind immer langfristig aufgebaut und man muss immer damit rechnen, dass nicht alle zünden. (Bittencourt, Leitner, um nur einige zu nennen). Wenn der BVB Talente holen würde die samt und sonders sofort Stammspieler wären UND man würde auch noch mit denselben sportlichen Ambitionen in die Saisons gehen, dann wäre das nicht mehr spannend, sondern brutal beängstigend, denn dann müsste man sich fragen, ob ein Alien oder Elvis die Transferpolitik bestimmen.
Na soll mir egal sein, wer was wie spannend findet. Ich finde, die Quote an jungen Spielern, die in Diensten des BVB besser wurden und teurer verkauft wurden als eingekauft oder den Kader nachhaltig bereichert haben kann sich durchaus sehen lassen. Mit Dembele haben wir erstmals einen Spieler nach Götze, der die Chance hat, in die Weltklasse aufzusteigen. Und seinen großen Schritt dahin darf er bei uns machen. Ich würde mal sagen, das gelingt einem nicht alle Tage.

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