BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
13.10.2019 - 15:13 Uhr
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
13.10.2019 - 16:19 Uhr
Zitat von PatGer
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
Der Grundgedanke ist richtig.
Leider sind wir aber nicht bei Wünsch-dir-was und andere haben auch noch was mitzureden.
Wenn Barcelona, Bayern oder die Großen aus England an einem Spieler dran sind, zieht der BVB in der Regel leider den Kürzeren. Der Spieler muss eben auch wollen.
Ebenso kann man Real nicht dazu zwingen ihre Spieler zu verkaufen, wenn sie das nicht wollen.
Deshalb entbehrt diese Kritik jeglicher Grundlage.
13.10.2019 - 16:34 Uhr
Zitat von PatGer
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
Genau weil Maguire,deJong,Ndombele oder Leroy Sané zum BVB wechseln würden, geschweige von den Finanzen die wir uns nicht leisten können.
14.10.2019 - 08:25 Uhr
Zitat von Nic
Kann das permanente Rufen nach einem MS nicht mehr ganz nachvollziehen. Ja eine echte Alternative wäre schön, aber es gibt wesentlich größere Baustellen im Kader, die die ersten Spiele der Saison ganz klar aufgedeckt haben.
Die andauernden Diskussionen um einen MS-Backup (der uns diese Saison übrigens maximal als Brechstange gegen Union geholfen und sonst kein Problem kleiner gemacht hätte) verdeckt hier in ihrer in Teilen hysterischen Ausmaßen vorgetragenen Form die eigentlichen Problembereiche.
Zitat von Vero-amore
Vollkommen richtig, gestern hätte ein echter MS für Paco nicht geschadet. Larsen und Götze kann man ja noch nicht einmal einen Vorwurf machen, aber denen musst du doch ein Navi mitgeben, damit die sich im Zentrum richtig bewegen.
Zitat von SNIFFER
Heute merkte man leider wieder das man von der Bank kaum mir Torgefährlichkeit nachladen kann . Das hat man einfach im Sommer verpasst . So gut der Kader auch ist , vorne geht mir die breite leider ab was wir auf der Bank sitzen haben . Entweder kann man einen Brandt bringen oder Hazard kommt drauf an wer startet .
Was kommt dann , Pacos Back Up ist JBL , tut mir leid doch für unsere Ansprüche kann das nicht genügen .
Man hat das im Sommer einfach verpasst !
Heute merkte man leider wieder das man von der Bank kaum mir Torgefährlichkeit nachladen kann . Das hat man einfach im Sommer verpasst . So gut der Kader auch ist , vorne geht mir die breite leider ab was wir auf der Bank sitzen haben . Entweder kann man einen Brandt bringen oder Hazard kommt drauf an wer startet .
Was kommt dann , Pacos Back Up ist JBL , tut mir leid doch für unsere Ansprüche kann das nicht genügen .
Man hat das im Sommer einfach verpasst !
Vollkommen richtig, gestern hätte ein echter MS für Paco nicht geschadet. Larsen und Götze kann man ja noch nicht einmal einen Vorwurf machen, aber denen musst du doch ein Navi mitgeben, damit die sich im Zentrum richtig bewegen.
Kann das permanente Rufen nach einem MS nicht mehr ganz nachvollziehen. Ja eine echte Alternative wäre schön, aber es gibt wesentlich größere Baustellen im Kader, die die ersten Spiele der Saison ganz klar aufgedeckt haben.
Die andauernden Diskussionen um einen MS-Backup (der uns diese Saison übrigens maximal als Brechstange gegen Union geholfen und sonst kein Problem kleiner gemacht hätte) verdeckt hier in ihrer in Teilen hysterischen Ausmaßen vorgetragenen Form die eigentlichen Problembereiche.
Die Stürmer-Thematik ist mindestens genauso wichtig wie die anderen Baustellen.
Das permanente Rufen nach einer Alternative zu Paco liegt der Tatsache zu Grunde, dass der Spanier immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen hat, dadurch müssen Spieler wie Götze, Brandt oder Reus in die Spitze rücken obwohl diese auf ihren angestammten Positionen gebraucht werden und dort auch wesentlich wichtiger sind. So reißen wir uns selbst die Löcher in unser Spielsystem. Um es salopp zu formulieren; ein SpielerTYP wie Thuram, Embolo oder Auba (als er frisch zu uns kam) wäre natürlich Ideal gewesen.
Unabhängig davon; das ZM wurde genauso vernachlässigt. Da hätte uns ein Spieler mit spielerischer Klasse gut zu Gesicht gestanden. Dahoud und Weigl scheinen beim Trainer keinen großen Wert zu besitzen.
14.10.2019 - 09:16 Uhr
Zitat von PatGer
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
Leider investiert der BVB imho etwas zu breitgestreut und weniger zielführend um wirklich ganz oben anzugreifen. Der BVB zahlt eigentlich dieselben Ablösen wie alle anderen großen Klubs. Sie machen es nur häppchenweise. 25M für Schulz hier und 25M für Philipp da, statt einfach für richtige Qualität Geld hinzulegen.
Ich denke nicht, dass man finanziell höhere Ausgaben, sowohl für Kader als auch Gehälter hätte, wenn man
heute folgenden Kader auf dem Platz hätte:
Bürki
Hakimi (fest) - Maguire - Ginter - Guerreiro
Ndombele - DeJong - Weigl
Sancho - Reus - Sane
Ohne Bürki, Ginter, Guerreiro, Weigl, Sancho oder Reus hat der BVB in den letzten vier Jahren fast €450M in Ablösesummen gesteckt. Da bleiben noch mind. €50M für die Bank übrig.
du ignorierst halt konsequent die kosten für gehalt und handgeld sowie die tatsache dass topspieler in der regel eben nicht zum bvb wechseln, warum auch, wenn sie zu city, barca, juve, bayern etc wechseln könnten?
so eine rechnung kann man für praktisch jeden verein aufstellen, und zorc würde sicherlich auch lieber sanè als den kleinen hazard verpflichten, nur wird der gute leroy eben kein interesse daran haben von city zu dortmund zu wechseln.
14.10.2019 - 09:17 Uhr
Zitat von BlackCreed
Die Stürmer-Thematik ist mindestens genauso wichtig wie die anderen Baustellen.
Das permanente Rufen nach einer Alternative zu Paco liegt der Tatsache zu Grunde, dass der Spanier immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen hat, dadurch müssen Spieler wie Götze, Brandt oder Reus in die Spitze rücken obwohl diese auf ihren angestammten Positionen gebraucht werden und dort auch wesentlich wichtiger sind. So reißen wir uns selbst die Löcher in unser Spielsystem. Um es salopp zu formulieren; ein SpielerTYP wie Thuram, Embolo oder Auba (als er frisch zu uns kam) wäre natürlich Ideal gewesen.
Unabhängig davon; das ZM wurde genauso vernachlässigt. Da hätte uns ein Spieler mit spielerischer Klasse gut zu Gesicht gestanden. Dahoud und Weigl scheinen beim Trainer keinen großen Wert zu besitzen.
Zitat von Nic
Kann das permanente Rufen nach einem MS nicht mehr ganz nachvollziehen. Ja eine echte Alternative wäre schön, aber es gibt wesentlich größere Baustellen im Kader, die die ersten Spiele der Saison ganz klar aufgedeckt haben.
Die andauernden Diskussionen um einen MS-Backup (der uns diese Saison übrigens maximal als Brechstange gegen Union geholfen und sonst kein Problem kleiner gemacht hätte) verdeckt hier in ihrer in Teilen hysterischen Ausmaßen vorgetragenen Form die eigentlichen Problembereiche.
Zitat von Vero-amore
Vollkommen richtig, gestern hätte ein echter MS für Paco nicht geschadet. Larsen und Götze kann man ja noch nicht einmal einen Vorwurf machen, aber denen musst du doch ein Navi mitgeben, damit die sich im Zentrum richtig bewegen.
Zitat von SNIFFER
Heute merkte man leider wieder das man von der Bank kaum mir Torgefährlichkeit nachladen kann . Das hat man einfach im Sommer verpasst . So gut der Kader auch ist , vorne geht mir die breite leider ab was wir auf der Bank sitzen haben . Entweder kann man einen Brandt bringen oder Hazard kommt drauf an wer startet .
Was kommt dann , Pacos Back Up ist JBL , tut mir leid doch für unsere Ansprüche kann das nicht genügen .
Man hat das im Sommer einfach verpasst !
Heute merkte man leider wieder das man von der Bank kaum mir Torgefährlichkeit nachladen kann . Das hat man einfach im Sommer verpasst . So gut der Kader auch ist , vorne geht mir die breite leider ab was wir auf der Bank sitzen haben . Entweder kann man einen Brandt bringen oder Hazard kommt drauf an wer startet .
Was kommt dann , Pacos Back Up ist JBL , tut mir leid doch für unsere Ansprüche kann das nicht genügen .
Man hat das im Sommer einfach verpasst !
Vollkommen richtig, gestern hätte ein echter MS für Paco nicht geschadet. Larsen und Götze kann man ja noch nicht einmal einen Vorwurf machen, aber denen musst du doch ein Navi mitgeben, damit die sich im Zentrum richtig bewegen.
Kann das permanente Rufen nach einem MS nicht mehr ganz nachvollziehen. Ja eine echte Alternative wäre schön, aber es gibt wesentlich größere Baustellen im Kader, die die ersten Spiele der Saison ganz klar aufgedeckt haben.
Die andauernden Diskussionen um einen MS-Backup (der uns diese Saison übrigens maximal als Brechstange gegen Union geholfen und sonst kein Problem kleiner gemacht hätte) verdeckt hier in ihrer in Teilen hysterischen Ausmaßen vorgetragenen Form die eigentlichen Problembereiche.
Die Stürmer-Thematik ist mindestens genauso wichtig wie die anderen Baustellen.
Das permanente Rufen nach einer Alternative zu Paco liegt der Tatsache zu Grunde, dass der Spanier immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen hat, dadurch müssen Spieler wie Götze, Brandt oder Reus in die Spitze rücken obwohl diese auf ihren angestammten Positionen gebraucht werden und dort auch wesentlich wichtiger sind. So reißen wir uns selbst die Löcher in unser Spielsystem. Um es salopp zu formulieren; ein SpielerTYP wie Thuram, Embolo oder Auba (als er frisch zu uns kam) wäre natürlich Ideal gewesen.
Unabhängig davon; das ZM wurde genauso vernachlässigt. Da hätte uns ein Spieler mit spielerischer Klasse gut zu Gesicht gestanden. Dahoud und Weigl scheinen beim Trainer keinen großen Wert zu besitzen.
Götze und Brandt spielen aber eh nicht auf ihren besten Positionen oder wenn nur temporär,da Reus dort eh einen Freifahrtsschein hat.
Dennoch sind das natürlich ein 10er zu viel und ein MS zu wenig.
Genau so wie ein Winger und ein ZM fehlen,weil dort Leute die Kaderstellen besetzen,die dort nicht hingehören (Brandt), kein BVB Niveau haben (Larsen) oder vom Sportdirektor gestärkt aber vom Trainer bis auf alle 5-10 Spiele vollkommen ignoriert werden (Dahoud) zudem eh keine Rolle spielen (Raschl auf der 6/8,Weigl nach gescheitertem Experiment mit Witsel inzwischen wieder auf der 6).
Zwei stagnierende angebliche Top-Talente in der IV gibt es ja auch noch.
Zusammen mit dem zu erwartenden Aderlass auf der RV-Position kann man die kommende Transferperiode eigentlich jetzt schon kaum erwarten.
Dieses Jahr wurde einfach vieles durch die Namen und die spektakuläre Präsentation des teuren Buli-Dreierpacks übertüncht.
24.10.2019 - 11:33 Uhr
@Nic
Ich denke an sich kann man aktuell die Situation vieler Spieler ausreichend analysieren, um auch abzuschätzen zu können, ob bzw. innerhalb welches Konzepts sie funktionieren oder nicht. Das Konzept ist daher eigentlich unabhängig vom Trainer zu sehen, da dieser im Idealfall ein bzw. der (exekutive) Teil davon ist und nicht derjenige, der das Konzept bestimmt, wie es aktuell durch Favre der Fall ist, wofür eine inkonsistente Transferpolitik langsam auch nicht mehr die Ausrede ist, da Favre ja durchaus andere Optionen hätte, gerade weil der Kader nicht spezialisiert wurde. Bleiben diese ungenutzt, ist das ein Problem für sich, das im Grunde mittlerweile aber auch aussagt, dass Favre nicht ins Konzept passt - was ich vor Amtsantritt nicht gedacht hätte -, obwohl das nicht mal genauer formuliert worden ist.
Dazu gibt es auch unabhängig eines Konzepts Spieler, die man bereits im Winter zwingend bewerten kann und muss, bei denen sich die Frage ergibt, ob man mit ihnen weitermacht oder nicht:
Götze: allein durch seine Vertragssituation ist die aktuelle Lage unbefriedengend für alle Seiten, weswegen sie im Winter geklärt gehört. Dass seine Situation nur an Favre hängt, sehe ich dabei nicht, da man im Sommer nunmal Brandt für viel Geld holte. Die Konkurrenz auf Götzes Idealposition ist daher deutlich größer geworden und von den Anlagen her ist Brandt deutlich interessanter, in jedem Konzept. Unabhängig davon, ob Reus daher unter dem nächsten Trainer noch zentral spielen darf - ich hoffe nicht -, ist der Platz für ein Gehalt, wie Götze es möchte, nicht wirklich gerechtfertigt, da nicht anzunehmen ist, dass Götze sich hier nochmal auf der 10 durchsetzt. Das gilt auch für Götze als MS, da ich denke, dass man auch da nochmal eine andere Richtung anstreben möchte als mit Alcacer und Götze, die möglicherweise sogar Stammspielerformat hat. Sollte der nächste Trainer zudem im System eine Doppel 8 vorsehen, blieben denke ich Götzes dynamische Probleme ein größeres Thema. Um es daher abzukürzen: die Trennung ist für mich unvermeidlich, unabhängig von Favre!
Weigl: solange Witsel da ist, sehe ich für Weigl keine Chance sich auf der 6 gegen Witsel durchzusetzen oder neben Witsel zu funktionieren. Dazu ist er defensiv schlicht kein IV, wo noch dazu Spieler auf der Strecke bleiben, die ein deutlich größeres Upside haben. Für mich blockiert Weigl daher wichtige Transfers - allerdings nicht ganz freiwillig, da er sicher nicht zufrieden ist, wie das jetzt schon wieder für ihn gelaufen ist - und Ressourcen, während er selbst kaum Entwicklungsspielraum hat. Der Witsel Transfer ist und bleibt ein Sargnagel für seine Karriere beim BVB, weswegen die überfällige Entscheidung, dass man ihn abgibt, im Winter hoffentlich nachgeholt werden kann. Das dürfte einzig am Interesse anderer Vereine scheitern, wobei der BVB an der Stelle eben auch selbst schuld ist, da es wohl mehr als genug gut dotierte Angebote gab.
Das sind für mich für den Winter 2 klare Fälle, die hoffentlich auch genug Spielraum bringen, um davon mal 2-3 Spieler zu holen, die bereits erste Ansätze bieten, um Probleme zu lösen. Wobei es auch Spieler mit Fragezeichen gibt, da hier durch das Talent und die Spielanlage ein anderes Konzept durchaus ein Leistungssprung drin ist. Ist man sich aber nicht sicher und benötigt Geld oder plant konzeptionell nicht mitden Spielern, sind folgende Kandidaten für mich im Winter auch noch größere Themen:
Dahoud: dürfte wohl der komplizierteste Spieler sein, da man dessen Limits zwar kennt, aber auch dessen Inkonstanz und Probleme bezüglich Spielintelligenz. Es ist daher nur ganz schwer abzuschätzen, ob Dahoud ein Trainerwechsel etwas bringen würde, da sein Upside unbestritten ist aber auch seine Probleme, die nicht gerade klein sind und nur schwer innerhalb kurzer Zeit zu lösen. Wenn das aber gelingen soll, dann wird für Dahoud entscheidend sein, was für ein Konzept man insgesamt auflegt.
Larsen: kommt er rein, hat er nicht den ganz großen Einfluss auf das Spiel, da er sicher kein Unterschiedspieler ist. Dennoch halte ich ihn für so gut, dass er für eine Rollenspielerposition in Frage kommt und mehr Minuten bekommen könnte, da er wichtige Grundtugenden mitbringt und auch athletisch und vor allem dynamisch gute Voraussetzungen mitbringt, um unter einem anderen Trainer doch nochmal einen draufzupacken, obwohl er unter Favre sicher nicht die schlechteste Situation vorfindet - aber auch nicht die beste. Dazu kann er in manchem Konzept auch in der Piszczek Nachfolge noch ein Faktor werden. Gerade hier halte ich es daher für notwendig, dass man genau abwägt, wie es für ihn weitergeht, wobei hier die Trainerfrage durchaus kritisch sein könnte.
Balerdi: bislang quasi nicht zu beurteilen, wobei es schlecht wäre, wenn er weiterhin nur in Liga 4 Spielpraxis sammeln kann. Von dem her drängt sich hier durchaus Handlungsdruck auf. Die Trainerfrage könnte hier also entscheidend sein, sodass ein Trainerwechsel vor der Winterpause möglicherweise sogar ratsam wäre.
Viel dürfte daher in der Evaluation davon abhängen, wie viel Spielraum man für neue Spieler benötigt wird, wobei sich an der ganzen Geschichte schon zeigt, dass die grundsätzliche Richtung, in die man nicht nur ergebnistechnisch - die folgen der Spielausrichtung idealerweise - im Winter stehen muss. Der Rest hinge dann noch stärker vom Konzept ab. Vor allem Schulz, Delaney und Zagadou dürften hierbei dann noch zusätzlich auf dem Prüfstand kommen, falls sie sich nicht selbst die Frage stellen, wie sinnvoll sie beim BVB noch aufgehoben sind - gerade bei Zagadou stellt sich die Frage wohl sicher.
Ich denke an sich kann man aktuell die Situation vieler Spieler ausreichend analysieren, um auch abzuschätzen zu können, ob bzw. innerhalb welches Konzepts sie funktionieren oder nicht. Das Konzept ist daher eigentlich unabhängig vom Trainer zu sehen, da dieser im Idealfall ein bzw. der (exekutive) Teil davon ist und nicht derjenige, der das Konzept bestimmt, wie es aktuell durch Favre der Fall ist, wofür eine inkonsistente Transferpolitik langsam auch nicht mehr die Ausrede ist, da Favre ja durchaus andere Optionen hätte, gerade weil der Kader nicht spezialisiert wurde. Bleiben diese ungenutzt, ist das ein Problem für sich, das im Grunde mittlerweile aber auch aussagt, dass Favre nicht ins Konzept passt - was ich vor Amtsantritt nicht gedacht hätte -, obwohl das nicht mal genauer formuliert worden ist.
Dazu gibt es auch unabhängig eines Konzepts Spieler, die man bereits im Winter zwingend bewerten kann und muss, bei denen sich die Frage ergibt, ob man mit ihnen weitermacht oder nicht:
Götze: allein durch seine Vertragssituation ist die aktuelle Lage unbefriedengend für alle Seiten, weswegen sie im Winter geklärt gehört. Dass seine Situation nur an Favre hängt, sehe ich dabei nicht, da man im Sommer nunmal Brandt für viel Geld holte. Die Konkurrenz auf Götzes Idealposition ist daher deutlich größer geworden und von den Anlagen her ist Brandt deutlich interessanter, in jedem Konzept. Unabhängig davon, ob Reus daher unter dem nächsten Trainer noch zentral spielen darf - ich hoffe nicht -, ist der Platz für ein Gehalt, wie Götze es möchte, nicht wirklich gerechtfertigt, da nicht anzunehmen ist, dass Götze sich hier nochmal auf der 10 durchsetzt. Das gilt auch für Götze als MS, da ich denke, dass man auch da nochmal eine andere Richtung anstreben möchte als mit Alcacer und Götze, die möglicherweise sogar Stammspielerformat hat. Sollte der nächste Trainer zudem im System eine Doppel 8 vorsehen, blieben denke ich Götzes dynamische Probleme ein größeres Thema. Um es daher abzukürzen: die Trennung ist für mich unvermeidlich, unabhängig von Favre!
Weigl: solange Witsel da ist, sehe ich für Weigl keine Chance sich auf der 6 gegen Witsel durchzusetzen oder neben Witsel zu funktionieren. Dazu ist er defensiv schlicht kein IV, wo noch dazu Spieler auf der Strecke bleiben, die ein deutlich größeres Upside haben. Für mich blockiert Weigl daher wichtige Transfers - allerdings nicht ganz freiwillig, da er sicher nicht zufrieden ist, wie das jetzt schon wieder für ihn gelaufen ist - und Ressourcen, während er selbst kaum Entwicklungsspielraum hat. Der Witsel Transfer ist und bleibt ein Sargnagel für seine Karriere beim BVB, weswegen die überfällige Entscheidung, dass man ihn abgibt, im Winter hoffentlich nachgeholt werden kann. Das dürfte einzig am Interesse anderer Vereine scheitern, wobei der BVB an der Stelle eben auch selbst schuld ist, da es wohl mehr als genug gut dotierte Angebote gab.
Das sind für mich für den Winter 2 klare Fälle, die hoffentlich auch genug Spielraum bringen, um davon mal 2-3 Spieler zu holen, die bereits erste Ansätze bieten, um Probleme zu lösen. Wobei es auch Spieler mit Fragezeichen gibt, da hier durch das Talent und die Spielanlage ein anderes Konzept durchaus ein Leistungssprung drin ist. Ist man sich aber nicht sicher und benötigt Geld oder plant konzeptionell nicht mitden Spielern, sind folgende Kandidaten für mich im Winter auch noch größere Themen:
Dahoud: dürfte wohl der komplizierteste Spieler sein, da man dessen Limits zwar kennt, aber auch dessen Inkonstanz und Probleme bezüglich Spielintelligenz. Es ist daher nur ganz schwer abzuschätzen, ob Dahoud ein Trainerwechsel etwas bringen würde, da sein Upside unbestritten ist aber auch seine Probleme, die nicht gerade klein sind und nur schwer innerhalb kurzer Zeit zu lösen. Wenn das aber gelingen soll, dann wird für Dahoud entscheidend sein, was für ein Konzept man insgesamt auflegt.
Larsen: kommt er rein, hat er nicht den ganz großen Einfluss auf das Spiel, da er sicher kein Unterschiedspieler ist. Dennoch halte ich ihn für so gut, dass er für eine Rollenspielerposition in Frage kommt und mehr Minuten bekommen könnte, da er wichtige Grundtugenden mitbringt und auch athletisch und vor allem dynamisch gute Voraussetzungen mitbringt, um unter einem anderen Trainer doch nochmal einen draufzupacken, obwohl er unter Favre sicher nicht die schlechteste Situation vorfindet - aber auch nicht die beste. Dazu kann er in manchem Konzept auch in der Piszczek Nachfolge noch ein Faktor werden. Gerade hier halte ich es daher für notwendig, dass man genau abwägt, wie es für ihn weitergeht, wobei hier die Trainerfrage durchaus kritisch sein könnte.
Balerdi: bislang quasi nicht zu beurteilen, wobei es schlecht wäre, wenn er weiterhin nur in Liga 4 Spielpraxis sammeln kann. Von dem her drängt sich hier durchaus Handlungsdruck auf. Die Trainerfrage könnte hier also entscheidend sein, sodass ein Trainerwechsel vor der Winterpause möglicherweise sogar ratsam wäre.
Viel dürfte daher in der Evaluation davon abhängen, wie viel Spielraum man für neue Spieler benötigt wird, wobei sich an der ganzen Geschichte schon zeigt, dass die grundsätzliche Richtung, in die man nicht nur ergebnistechnisch - die folgen der Spielausrichtung idealerweise - im Winter stehen muss. Der Rest hinge dann noch stärker vom Konzept ab. Vor allem Schulz, Delaney und Zagadou dürften hierbei dann noch zusätzlich auf dem Prüfstand kommen, falls sie sich nicht selbst die Frage stellen, wie sinnvoll sie beim BVB noch aufgehoben sind - gerade bei Zagadou stellt sich die Frage wohl sicher.
24.10.2019 - 12:44 Uhr
Zitat von BVBBC
@Nic
Ich denke an sich kann man aktuell die Situation vieler Spieler ausreichend analysieren, um auch abzuschätzen zu können, ob bzw. innerhalb welches Konzepts sie funktionieren oder nicht. Das Konzept ist daher eigentlich unabhängig vom Trainer zu sehen, da dieser im Idealfall ein bzw. der (exekutive) Teil davon ist und nicht derjenige, der das Konzept bestimmt, wie es aktuell durch Favre der Fall ist, wofür eine inkonsistente Transferpolitik langsam auch nicht mehr die Ausrede ist, da Favre ja durchaus andere Optionen hätte, gerade weil der Kader nicht spezialisiert wurde. Bleiben diese ungenutzt, ist das ein Problem für sich, das im Grunde mittlerweile aber auch aussagt, dass Favre nicht ins Konzept passt - was ich vor Amtsantritt nicht gedacht hätte -, obwohl das nicht mal genauer formuliert worden ist.
Dazu gibt es auch unabhängig eines Konzepts Spieler, die man bereits im Winter zwingend bewerten kann und muss, bei denen sich die Frage ergibt, ob man mit ihnen weitermacht oder nicht:
Götze: allein durch seine Vertragssituation ist die aktuelle Lage unbefriedengend für alle Seiten, weswegen sie im Winter geklärt gehört. Dass seine Situation nur an Favre hängt, sehe ich dabei nicht, da man im Sommer nunmal Brandt für viel Geld holte. Die Konkurrenz auf Götzes Idealposition ist daher deutlich größer geworden und von den Anlagen her ist Brandt deutlich interessanter, in jedem Konzept. Unabhängig davon, ob Reus daher unter dem nächsten Trainer noch zentral spielen darf - ich hoffe nicht -, ist der Platz für ein Gehalt, wie Götze es möchte, nicht wirklich gerechtfertigt, da nicht anzunehmen ist, dass Götze sich hier nochmal auf der 10 durchsetzt. Das gilt auch für Götze als MS, da ich denke, dass man auch da nochmal eine andere Richtung anstreben möchte als mit Alcacer und Götze, die möglicherweise sogar Stammspielerformat hat. Sollte der nächste Trainer zudem im System eine Doppel 8 vorsehen, blieben denke ich Götzes dynamische Probleme ein größeres Thema. Um es daher abzukürzen: die Trennung ist für mich unvermeidlich, unabhängig von Favre!
Weigl: solange Witsel da ist, sehe ich für Weigl keine Chance sich auf der 6 gegen Witsel durchzusetzen oder neben Witsel zu funktionieren. Dazu ist er defensiv schlicht kein IV, wo noch dazu Spieler auf der Strecke bleiben, die ein deutlich größeres Upside haben. Für mich blockiert Weigl daher wichtige Transfers - allerdings nicht ganz freiwillig, da er sicher nicht zufrieden ist, wie das jetzt schon wieder für ihn gelaufen ist - und Ressourcen, während er selbst kaum Entwicklungsspielraum hat. Der Witsel Transfer ist und bleibt ein Sargnagel für seine Karriere beim BVB, weswegen die überfällige Entscheidung, dass man ihn abgibt, im Winter hoffentlich nachgeholt werden kann. Das dürfte einzig am Interesse anderer Vereine scheitern, wobei der BVB an der Stelle eben auch selbst schuld ist, da es wohl mehr als genug gut dotierte Angebote gab.
Das sind für mich für den Winter 2 klare Fälle, die hoffentlich auch genug Spielraum bringen, um davon mal 2-3 Spieler zu holen, die bereits erste Ansätze bieten, um Probleme zu lösen. Wobei es auch Spieler mit Fragezeichen gibt, da hier durch das Talent und die Spielanlage ein anderes Konzept durchaus ein Leistungssprung drin ist. Ist man sich aber nicht sicher und benötigt Geld oder plant konzeptionell nicht mitden Spielern, sind folgende Kandidaten für mich im Winter auch noch größere Themen:
Dahoud: dürfte wohl der komplizierteste Spieler sein, da man dessen Limits zwar kennt, aber auch dessen Inkonstanz und Probleme bezüglich Spielintelligenz. Es ist daher nur ganz schwer abzuschätzen, ob Dahoud ein Trainerwechsel etwas bringen würde, da sein Upside unbestritten ist aber auch seine Probleme, die nicht gerade klein sind und nur schwer innerhalb kurzer Zeit zu lösen. Wenn das aber gelingen soll, dann wird für Dahoud entscheidend sein, was für ein Konzept man insgesamt auflegt.
Larsen: kommt er rein, hat er nicht den ganz großen Einfluss auf das Spiel, da er sicher kein Unterschiedspieler ist. Dennoch halte ich ihn für so gut, dass er für eine Rollenspielerposition in Frage kommt und mehr Minuten bekommen könnte, da er wichtige Grundtugenden mitbringt und auch athletisch und vor allem dynamisch gute Voraussetzungen mitbringt, um unter einem anderen Trainer doch nochmal einen draufzupacken, obwohl er unter Favre sicher nicht die schlechteste Situation vorfindet - aber auch nicht die beste. Dazu kann er in manchem Konzept auch in der Piszczek Nachfolge noch ein Faktor werden. Gerade hier halte ich es daher für notwendig, dass man genau abwägt, wie es für ihn weitergeht, wobei hier die Trainerfrage durchaus kritisch sein könnte.
Balerdi: bislang quasi nicht zu beurteilen, wobei es schlecht wäre, wenn er weiterhin nur in Liga 4 Spielpraxis sammeln kann. Von dem her drängt sich hier durchaus Handlungsdruck auf. Die Trainerfrage könnte hier also entscheidend sein, sodass ein Trainerwechsel vor der Winterpause möglicherweise sogar ratsam wäre.
Viel dürfte daher in der Evaluation davon abhängen, wie viel Spielraum man für neue Spieler benötigt wird, wobei sich an der ganzen Geschichte schon zeigt, dass die grundsätzliche Richtung, in die man nicht nur ergebnistechnisch - die folgen der Spielausrichtung idealerweise - im Winter stehen muss. Der Rest hinge dann noch stärker vom Konzept ab. Vor allem Schulz, Delaney und Zagadou dürften hierbei dann noch zusätzlich auf dem Prüfstand kommen, falls sie sich nicht selbst die Frage stellen, wie sinnvoll sie beim BVB noch aufgehoben sind - gerade bei Zagadou stellt sich die Frage wohl sicher.
@Nic
Ich denke an sich kann man aktuell die Situation vieler Spieler ausreichend analysieren, um auch abzuschätzen zu können, ob bzw. innerhalb welches Konzepts sie funktionieren oder nicht. Das Konzept ist daher eigentlich unabhängig vom Trainer zu sehen, da dieser im Idealfall ein bzw. der (exekutive) Teil davon ist und nicht derjenige, der das Konzept bestimmt, wie es aktuell durch Favre der Fall ist, wofür eine inkonsistente Transferpolitik langsam auch nicht mehr die Ausrede ist, da Favre ja durchaus andere Optionen hätte, gerade weil der Kader nicht spezialisiert wurde. Bleiben diese ungenutzt, ist das ein Problem für sich, das im Grunde mittlerweile aber auch aussagt, dass Favre nicht ins Konzept passt - was ich vor Amtsantritt nicht gedacht hätte -, obwohl das nicht mal genauer formuliert worden ist.
Dazu gibt es auch unabhängig eines Konzepts Spieler, die man bereits im Winter zwingend bewerten kann und muss, bei denen sich die Frage ergibt, ob man mit ihnen weitermacht oder nicht:
Götze: allein durch seine Vertragssituation ist die aktuelle Lage unbefriedengend für alle Seiten, weswegen sie im Winter geklärt gehört. Dass seine Situation nur an Favre hängt, sehe ich dabei nicht, da man im Sommer nunmal Brandt für viel Geld holte. Die Konkurrenz auf Götzes Idealposition ist daher deutlich größer geworden und von den Anlagen her ist Brandt deutlich interessanter, in jedem Konzept. Unabhängig davon, ob Reus daher unter dem nächsten Trainer noch zentral spielen darf - ich hoffe nicht -, ist der Platz für ein Gehalt, wie Götze es möchte, nicht wirklich gerechtfertigt, da nicht anzunehmen ist, dass Götze sich hier nochmal auf der 10 durchsetzt. Das gilt auch für Götze als MS, da ich denke, dass man auch da nochmal eine andere Richtung anstreben möchte als mit Alcacer und Götze, die möglicherweise sogar Stammspielerformat hat. Sollte der nächste Trainer zudem im System eine Doppel 8 vorsehen, blieben denke ich Götzes dynamische Probleme ein größeres Thema. Um es daher abzukürzen: die Trennung ist für mich unvermeidlich, unabhängig von Favre!
Weigl: solange Witsel da ist, sehe ich für Weigl keine Chance sich auf der 6 gegen Witsel durchzusetzen oder neben Witsel zu funktionieren. Dazu ist er defensiv schlicht kein IV, wo noch dazu Spieler auf der Strecke bleiben, die ein deutlich größeres Upside haben. Für mich blockiert Weigl daher wichtige Transfers - allerdings nicht ganz freiwillig, da er sicher nicht zufrieden ist, wie das jetzt schon wieder für ihn gelaufen ist - und Ressourcen, während er selbst kaum Entwicklungsspielraum hat. Der Witsel Transfer ist und bleibt ein Sargnagel für seine Karriere beim BVB, weswegen die überfällige Entscheidung, dass man ihn abgibt, im Winter hoffentlich nachgeholt werden kann. Das dürfte einzig am Interesse anderer Vereine scheitern, wobei der BVB an der Stelle eben auch selbst schuld ist, da es wohl mehr als genug gut dotierte Angebote gab.
Das sind für mich für den Winter 2 klare Fälle, die hoffentlich auch genug Spielraum bringen, um davon mal 2-3 Spieler zu holen, die bereits erste Ansätze bieten, um Probleme zu lösen. Wobei es auch Spieler mit Fragezeichen gibt, da hier durch das Talent und die Spielanlage ein anderes Konzept durchaus ein Leistungssprung drin ist. Ist man sich aber nicht sicher und benötigt Geld oder plant konzeptionell nicht mitden Spielern, sind folgende Kandidaten für mich im Winter auch noch größere Themen:
Dahoud: dürfte wohl der komplizierteste Spieler sein, da man dessen Limits zwar kennt, aber auch dessen Inkonstanz und Probleme bezüglich Spielintelligenz. Es ist daher nur ganz schwer abzuschätzen, ob Dahoud ein Trainerwechsel etwas bringen würde, da sein Upside unbestritten ist aber auch seine Probleme, die nicht gerade klein sind und nur schwer innerhalb kurzer Zeit zu lösen. Wenn das aber gelingen soll, dann wird für Dahoud entscheidend sein, was für ein Konzept man insgesamt auflegt.
Larsen: kommt er rein, hat er nicht den ganz großen Einfluss auf das Spiel, da er sicher kein Unterschiedspieler ist. Dennoch halte ich ihn für so gut, dass er für eine Rollenspielerposition in Frage kommt und mehr Minuten bekommen könnte, da er wichtige Grundtugenden mitbringt und auch athletisch und vor allem dynamisch gute Voraussetzungen mitbringt, um unter einem anderen Trainer doch nochmal einen draufzupacken, obwohl er unter Favre sicher nicht die schlechteste Situation vorfindet - aber auch nicht die beste. Dazu kann er in manchem Konzept auch in der Piszczek Nachfolge noch ein Faktor werden. Gerade hier halte ich es daher für notwendig, dass man genau abwägt, wie es für ihn weitergeht, wobei hier die Trainerfrage durchaus kritisch sein könnte.
Balerdi: bislang quasi nicht zu beurteilen, wobei es schlecht wäre, wenn er weiterhin nur in Liga 4 Spielpraxis sammeln kann. Von dem her drängt sich hier durchaus Handlungsdruck auf. Die Trainerfrage könnte hier also entscheidend sein, sodass ein Trainerwechsel vor der Winterpause möglicherweise sogar ratsam wäre.
Viel dürfte daher in der Evaluation davon abhängen, wie viel Spielraum man für neue Spieler benötigt wird, wobei sich an der ganzen Geschichte schon zeigt, dass die grundsätzliche Richtung, in die man nicht nur ergebnistechnisch - die folgen der Spielausrichtung idealerweise - im Winter stehen muss. Der Rest hinge dann noch stärker vom Konzept ab. Vor allem Schulz, Delaney und Zagadou dürften hierbei dann noch zusätzlich auf dem Prüfstand kommen, falls sie sich nicht selbst die Frage stellen, wie sinnvoll sie beim BVB noch aufgehoben sind - gerade bei Zagadou stellt sich die Frage wohl sicher.
Puh, bin ja nicht nur oft deiner Meinung und halte auch deine Argumente in den meisten Fällen für stichhaltig, aber mit obigem Beitrag hast du Götze und Weigl, die du ja bekannterweise besonders kritisch siehst, sowie Dahoud, Bruun Larsen, Balerdi, Schulz, Delaney und Zagadou, also acht Spieler des Kaders zur Disposition gestellt (nicht wenige bereits für die Wintertransferperiode).
Das heißt, dass du aus dem aktuellen Kader, sieht man von den Torhütern, Schmelzer und wohl auch Piszczek (dieser aus Altersgründen) mal ab, nur
Akanji, Hummels, Hakimi, Morey, Witsel, Raschl, Guerreiro, Reus, Brandt, Hazard, Sancho und Alcácer für nachhaltig kadertauglich hältst, wobei noch zu fragen wäre, ob du nicht auch noch den einen oder anderen dieser zwölf Feldspieler nur aus Gründen der Realitätsberücksichtigung nicht ebenfalls zur Disposition gestellt hast - etwa wegen kürzlicher Verpflichtung oder Vertragsverlängerung oder wegen baldiger Abgabe.
Damit attestierst du der Transferpolitik des BVB nichts weniger als ein nahezu totales Versagen, denn es bliebe nur noch ein Kadertorso übrig, zumal man aus anderen Beiträgen von dir weiß, wie kritisch du obendrein auch noch einige dieser zwölf Spieler siehst, v.a. Hummels.
Das geht mir zu weit, zumal du in deinem Beitrag je nach Spieler auf unterschiedlichen Bewertungsebenen argumentierst, die ohnehin nicht alle miteinander in Einklang gebracht werden können - individuelles Leistungsvermögen, Tauglichkeit im Kader, Kompatibilität mit Favres Spielidee usw.
Immerhin lässt du dir eine Tür für eine positivere Bewertung einiger Spieler offen, indem du dich fragst, ob sie unter einem anderen (neuen) Trainer nicht doch gute oder gar sehr gute Kaderspieler sein könnten.
Dennoch formulierst du insgesamt eine Art Maximalposition, deren Gradmesser offenbar ein optimaler Kader (wofür?) ist, den ich aber prinzipiell für unmöglich erreichbar halte, was man sogar an reichen Top-Vereinen nachweisen kann.
Die Frage ist demnach, welche Absicht eine solche aus meiner Sicht übertriebene Transferkritik überhaupt noch verfolgen kann, denn aus deinem Beitrag ist letztlich nur ableitbar, dass der BVB die vorhandenen Probleme, die ich, wie alle wissen, die meine Beiträge ab und zu lesen, durchaus ähnlich sehe wie du, nicht lösen wird, weil er sie nicht lösen kann.
Polemisch zugespitzt formuliert fordert dein Beitrag nicht nur einen anderen Trainer, sondern auch einen fast völligen Austausch des gesamten Kaders. Das aber entfernt sich so weit von den realen finanziellen und personellen Ressourcen des BVB, dass es schlicht unrealistisch ist.
Inzwischen sind wir wohl alle, unabhängig davon wie kritisch wir die Lage einschätzen und ob wir Favre-Verteidiger oder Favre-Gegner sind und ob wir den Kader für qualitativ ohnehin nicht so hochwertig oder eben als sehr hochwertig einschätzen, derartig angefressen, dass wir Gefahr laufen, übers Ziel hinauszuschießen.
Deshalb übrigens schreibe ich erst jetzt, weil ich kurz nach dem Spiel gegen Inter wahrscheinlich auch in der einen oder anderen Weise übers Ziel hinausgeschossen wäre.
24.10.2019 - 12:54 Uhr
Zitat von arche
Damit attestierst du der Transferpolitik des BVB nichts weniger als ein nahezu totales Versagen, denn es bliebe nur noch ein Kadertorso übrig, zumal man aus anderen Beiträgen von dir weiß, wie kritisch du obendrein auch noch einige dieser zwölf Spieler siehst, v.a. Hummels.
Polemisch zugespitzt formuliert fordert dein Beitrag nicht nur einen anderen Trainer, sondern auch einen fast völligen Austausch des gesamten Kaders. Das aber entfernt sich so weit von den realen finanziellen und personellen Ressourcen des BVB, dass es schlicht unrealistisch ist.
Damit attestierst du der Transferpolitik des BVB nichts weniger als ein nahezu totales Versagen, denn es bliebe nur noch ein Kadertorso übrig, zumal man aus anderen Beiträgen von dir weiß, wie kritisch du obendrein auch noch einige dieser zwölf Spieler siehst, v.a. Hummels.
Polemisch zugespitzt formuliert fordert dein Beitrag nicht nur einen anderen Trainer, sondern auch einen fast völligen Austausch des gesamten Kaders. Das aber entfernt sich so weit von den realen finanziellen und personellen Ressourcen des BVB, dass es schlicht unrealistisch ist.
Hab deinen Text mal auf die beiden Passagen gekürzt, da die essentiell sind.
Ein Austausch des halben Kaders ist doch bei der Transferpolitik des BVB der letzten Jahre keine Ausnahme mehr. Auch @DerMoe legt seinen Finger im in diese Wunde. Hier wird nach dem Trial-and-Error Prinzip verfahren und Spieler verpflichtet und wieder abgestoßen. Zum Großteil bringt man diese dann nichtmal direkt an den Mann, sondern muss Leih- und Kaufoptionsgeschäfte abschließen. Eine stringente Transferpolitik, mit einem Plan sieht so jedenfalls nicht aus.
Es müsste im Thread Kurioses gewesen sein, in dem jemand ein Quiz eingestellt hat, alle eingesetzten Spieler der Klopp-Ära zu benennen. Letztendlich haben viele doch mindestend 3/4 dieser Spieler noch im Kopf gehabt. Wieviele eingesetzte Spieler seit 2015/2016 hat man denn noch im Kopf?
24.10.2019 - 13:36 Uhr
Zitat von arche
Puh, bin ja nicht nur oft deiner Meinung und halte auch deine Argumente in den meisten Fällen für stichhaltig, aber mit obigem Beitrag hast du Götze und Weigl, die du ja bekannterweise besonders kritisch siehst, sowie Dahoud, Bruun Larsen, Balerdi, Schulz, Delaney und Zagadou, also acht Spieler des Kaders zur Disposition gestellt (nicht wenige bereits für die Wintertransferperiode).
Das heißt, dass du aus dem aktuellen Kader, sieht man von den Torhütern, Schmelzer und wohl auch Piszczek (dieser aus Altersgründen) mal ab, nur
Akanji, Hummels, Hakimi, Morey, Witsel, Raschl, Guerreiro, Reus, Brandt, Hazard, Sancho und Alcácer für nachhaltig kadertauglich hältst, wobei noch zu fragen wäre, ob du nicht auch noch den einen oder anderen dieser zwölf Feldspieler nur aus Gründen der Realitätsberücksichtigung nicht ebenfalls zur Disposition gestellt hast - etwa wegen kürzlicher Verpflichtung oder Vertragsverlängerung oder wegen baldiger Abgabe.
Zitat von BVBBC
@Nic
Ich denke an sich kann man aktuell die Situation vieler Spieler ausreichend analysieren, um auch abzuschätzen zu können, ob bzw. innerhalb welches Konzepts sie funktionieren oder nicht. Das Konzept ist daher eigentlich unabhängig vom Trainer zu sehen, da dieser im Idealfall ein bzw. der (exekutive) Teil davon ist und nicht derjenige, der das Konzept bestimmt, wie es aktuell durch Favre der Fall ist, wofür eine inkonsistente Transferpolitik langsam auch nicht mehr die Ausrede ist, da Favre ja durchaus andere Optionen hätte, gerade weil der Kader nicht spezialisiert wurde. Bleiben diese ungenutzt, ist das ein Problem für sich, das im Grunde mittlerweile aber auch aussagt, dass Favre nicht ins Konzept passt - was ich vor Amtsantritt nicht gedacht hätte -, obwohl das nicht mal genauer formuliert worden ist.
Dazu gibt es auch unabhängig eines Konzepts Spieler, die man bereits im Winter zwingend bewerten kann und muss, bei denen sich die Frage ergibt, ob man mit ihnen weitermacht oder nicht:
Götze: allein durch seine Vertragssituation ist die aktuelle Lage unbefriedengend für alle Seiten, weswegen sie im Winter geklärt gehört. Dass seine Situation nur an Favre hängt, sehe ich dabei nicht, da man im Sommer nunmal Brandt für viel Geld holte. Die Konkurrenz auf Götzes Idealposition ist daher deutlich größer geworden und von den Anlagen her ist Brandt deutlich interessanter, in jedem Konzept. Unabhängig davon, ob Reus daher unter dem nächsten Trainer noch zentral spielen darf - ich hoffe nicht -, ist der Platz für ein Gehalt, wie Götze es möchte, nicht wirklich gerechtfertigt, da nicht anzunehmen ist, dass Götze sich hier nochmal auf der 10 durchsetzt. Das gilt auch für Götze als MS, da ich denke, dass man auch da nochmal eine andere Richtung anstreben möchte als mit Alcacer und Götze, die möglicherweise sogar Stammspielerformat hat. Sollte der nächste Trainer zudem im System eine Doppel 8 vorsehen, blieben denke ich Götzes dynamische Probleme ein größeres Thema. Um es daher abzukürzen: die Trennung ist für mich unvermeidlich, unabhängig von Favre!
Weigl: solange Witsel da ist, sehe ich für Weigl keine Chance sich auf der 6 gegen Witsel durchzusetzen oder neben Witsel zu funktionieren. Dazu ist er defensiv schlicht kein IV, wo noch dazu Spieler auf der Strecke bleiben, die ein deutlich größeres Upside haben. Für mich blockiert Weigl daher wichtige Transfers - allerdings nicht ganz freiwillig, da er sicher nicht zufrieden ist, wie das jetzt schon wieder für ihn gelaufen ist - und Ressourcen, während er selbst kaum Entwicklungsspielraum hat. Der Witsel Transfer ist und bleibt ein Sargnagel für seine Karriere beim BVB, weswegen die überfällige Entscheidung, dass man ihn abgibt, im Winter hoffentlich nachgeholt werden kann. Das dürfte einzig am Interesse anderer Vereine scheitern, wobei der BVB an der Stelle eben auch selbst schuld ist, da es wohl mehr als genug gut dotierte Angebote gab.
Das sind für mich für den Winter 2 klare Fälle, die hoffentlich auch genug Spielraum bringen, um davon mal 2-3 Spieler zu holen, die bereits erste Ansätze bieten, um Probleme zu lösen. Wobei es auch Spieler mit Fragezeichen gibt, da hier durch das Talent und die Spielanlage ein anderes Konzept durchaus ein Leistungssprung drin ist. Ist man sich aber nicht sicher und benötigt Geld oder plant konzeptionell nicht mitden Spielern, sind folgende Kandidaten für mich im Winter auch noch größere Themen:
Dahoud: dürfte wohl der komplizierteste Spieler sein, da man dessen Limits zwar kennt, aber auch dessen Inkonstanz und Probleme bezüglich Spielintelligenz. Es ist daher nur ganz schwer abzuschätzen, ob Dahoud ein Trainerwechsel etwas bringen würde, da sein Upside unbestritten ist aber auch seine Probleme, die nicht gerade klein sind und nur schwer innerhalb kurzer Zeit zu lösen. Wenn das aber gelingen soll, dann wird für Dahoud entscheidend sein, was für ein Konzept man insgesamt auflegt.
Larsen: kommt er rein, hat er nicht den ganz großen Einfluss auf das Spiel, da er sicher kein Unterschiedspieler ist. Dennoch halte ich ihn für so gut, dass er für eine Rollenspielerposition in Frage kommt und mehr Minuten bekommen könnte, da er wichtige Grundtugenden mitbringt und auch athletisch und vor allem dynamisch gute Voraussetzungen mitbringt, um unter einem anderen Trainer doch nochmal einen draufzupacken, obwohl er unter Favre sicher nicht die schlechteste Situation vorfindet - aber auch nicht die beste. Dazu kann er in manchem Konzept auch in der Piszczek Nachfolge noch ein Faktor werden. Gerade hier halte ich es daher für notwendig, dass man genau abwägt, wie es für ihn weitergeht, wobei hier die Trainerfrage durchaus kritisch sein könnte.
Balerdi: bislang quasi nicht zu beurteilen, wobei es schlecht wäre, wenn er weiterhin nur in Liga 4 Spielpraxis sammeln kann. Von dem her drängt sich hier durchaus Handlungsdruck auf. Die Trainerfrage könnte hier also entscheidend sein, sodass ein Trainerwechsel vor der Winterpause möglicherweise sogar ratsam wäre.
Viel dürfte daher in der Evaluation davon abhängen, wie viel Spielraum man für neue Spieler benötigt wird, wobei sich an der ganzen Geschichte schon zeigt, dass die grundsätzliche Richtung, in die man nicht nur ergebnistechnisch - die folgen der Spielausrichtung idealerweise - im Winter stehen muss. Der Rest hinge dann noch stärker vom Konzept ab. Vor allem Schulz, Delaney und Zagadou dürften hierbei dann noch zusätzlich auf dem Prüfstand kommen, falls sie sich nicht selbst die Frage stellen, wie sinnvoll sie beim BVB noch aufgehoben sind - gerade bei Zagadou stellt sich die Frage wohl sicher.
@Nic
Ich denke an sich kann man aktuell die Situation vieler Spieler ausreichend analysieren, um auch abzuschätzen zu können, ob bzw. innerhalb welches Konzepts sie funktionieren oder nicht. Das Konzept ist daher eigentlich unabhängig vom Trainer zu sehen, da dieser im Idealfall ein bzw. der (exekutive) Teil davon ist und nicht derjenige, der das Konzept bestimmt, wie es aktuell durch Favre der Fall ist, wofür eine inkonsistente Transferpolitik langsam auch nicht mehr die Ausrede ist, da Favre ja durchaus andere Optionen hätte, gerade weil der Kader nicht spezialisiert wurde. Bleiben diese ungenutzt, ist das ein Problem für sich, das im Grunde mittlerweile aber auch aussagt, dass Favre nicht ins Konzept passt - was ich vor Amtsantritt nicht gedacht hätte -, obwohl das nicht mal genauer formuliert worden ist.
Dazu gibt es auch unabhängig eines Konzepts Spieler, die man bereits im Winter zwingend bewerten kann und muss, bei denen sich die Frage ergibt, ob man mit ihnen weitermacht oder nicht:
Götze: allein durch seine Vertragssituation ist die aktuelle Lage unbefriedengend für alle Seiten, weswegen sie im Winter geklärt gehört. Dass seine Situation nur an Favre hängt, sehe ich dabei nicht, da man im Sommer nunmal Brandt für viel Geld holte. Die Konkurrenz auf Götzes Idealposition ist daher deutlich größer geworden und von den Anlagen her ist Brandt deutlich interessanter, in jedem Konzept. Unabhängig davon, ob Reus daher unter dem nächsten Trainer noch zentral spielen darf - ich hoffe nicht -, ist der Platz für ein Gehalt, wie Götze es möchte, nicht wirklich gerechtfertigt, da nicht anzunehmen ist, dass Götze sich hier nochmal auf der 10 durchsetzt. Das gilt auch für Götze als MS, da ich denke, dass man auch da nochmal eine andere Richtung anstreben möchte als mit Alcacer und Götze, die möglicherweise sogar Stammspielerformat hat. Sollte der nächste Trainer zudem im System eine Doppel 8 vorsehen, blieben denke ich Götzes dynamische Probleme ein größeres Thema. Um es daher abzukürzen: die Trennung ist für mich unvermeidlich, unabhängig von Favre!
Weigl: solange Witsel da ist, sehe ich für Weigl keine Chance sich auf der 6 gegen Witsel durchzusetzen oder neben Witsel zu funktionieren. Dazu ist er defensiv schlicht kein IV, wo noch dazu Spieler auf der Strecke bleiben, die ein deutlich größeres Upside haben. Für mich blockiert Weigl daher wichtige Transfers - allerdings nicht ganz freiwillig, da er sicher nicht zufrieden ist, wie das jetzt schon wieder für ihn gelaufen ist - und Ressourcen, während er selbst kaum Entwicklungsspielraum hat. Der Witsel Transfer ist und bleibt ein Sargnagel für seine Karriere beim BVB, weswegen die überfällige Entscheidung, dass man ihn abgibt, im Winter hoffentlich nachgeholt werden kann. Das dürfte einzig am Interesse anderer Vereine scheitern, wobei der BVB an der Stelle eben auch selbst schuld ist, da es wohl mehr als genug gut dotierte Angebote gab.
Das sind für mich für den Winter 2 klare Fälle, die hoffentlich auch genug Spielraum bringen, um davon mal 2-3 Spieler zu holen, die bereits erste Ansätze bieten, um Probleme zu lösen. Wobei es auch Spieler mit Fragezeichen gibt, da hier durch das Talent und die Spielanlage ein anderes Konzept durchaus ein Leistungssprung drin ist. Ist man sich aber nicht sicher und benötigt Geld oder plant konzeptionell nicht mitden Spielern, sind folgende Kandidaten für mich im Winter auch noch größere Themen:
Dahoud: dürfte wohl der komplizierteste Spieler sein, da man dessen Limits zwar kennt, aber auch dessen Inkonstanz und Probleme bezüglich Spielintelligenz. Es ist daher nur ganz schwer abzuschätzen, ob Dahoud ein Trainerwechsel etwas bringen würde, da sein Upside unbestritten ist aber auch seine Probleme, die nicht gerade klein sind und nur schwer innerhalb kurzer Zeit zu lösen. Wenn das aber gelingen soll, dann wird für Dahoud entscheidend sein, was für ein Konzept man insgesamt auflegt.
Larsen: kommt er rein, hat er nicht den ganz großen Einfluss auf das Spiel, da er sicher kein Unterschiedspieler ist. Dennoch halte ich ihn für so gut, dass er für eine Rollenspielerposition in Frage kommt und mehr Minuten bekommen könnte, da er wichtige Grundtugenden mitbringt und auch athletisch und vor allem dynamisch gute Voraussetzungen mitbringt, um unter einem anderen Trainer doch nochmal einen draufzupacken, obwohl er unter Favre sicher nicht die schlechteste Situation vorfindet - aber auch nicht die beste. Dazu kann er in manchem Konzept auch in der Piszczek Nachfolge noch ein Faktor werden. Gerade hier halte ich es daher für notwendig, dass man genau abwägt, wie es für ihn weitergeht, wobei hier die Trainerfrage durchaus kritisch sein könnte.
Balerdi: bislang quasi nicht zu beurteilen, wobei es schlecht wäre, wenn er weiterhin nur in Liga 4 Spielpraxis sammeln kann. Von dem her drängt sich hier durchaus Handlungsdruck auf. Die Trainerfrage könnte hier also entscheidend sein, sodass ein Trainerwechsel vor der Winterpause möglicherweise sogar ratsam wäre.
Viel dürfte daher in der Evaluation davon abhängen, wie viel Spielraum man für neue Spieler benötigt wird, wobei sich an der ganzen Geschichte schon zeigt, dass die grundsätzliche Richtung, in die man nicht nur ergebnistechnisch - die folgen der Spielausrichtung idealerweise - im Winter stehen muss. Der Rest hinge dann noch stärker vom Konzept ab. Vor allem Schulz, Delaney und Zagadou dürften hierbei dann noch zusätzlich auf dem Prüfstand kommen, falls sie sich nicht selbst die Frage stellen, wie sinnvoll sie beim BVB noch aufgehoben sind - gerade bei Zagadou stellt sich die Frage wohl sicher.
Puh, bin ja nicht nur oft deiner Meinung und halte auch deine Argumente in den meisten Fällen für stichhaltig, aber mit obigem Beitrag hast du Götze und Weigl, die du ja bekannterweise besonders kritisch siehst, sowie Dahoud, Bruun Larsen, Balerdi, Schulz, Delaney und Zagadou, also acht Spieler des Kaders zur Disposition gestellt (nicht wenige bereits für die Wintertransferperiode).
Das heißt, dass du aus dem aktuellen Kader, sieht man von den Torhütern, Schmelzer und wohl auch Piszczek (dieser aus Altersgründen) mal ab, nur
Akanji, Hummels, Hakimi, Morey, Witsel, Raschl, Guerreiro, Reus, Brandt, Hazard, Sancho und Alcácer für nachhaltig kadertauglich hältst, wobei noch zu fragen wäre, ob du nicht auch noch den einen oder anderen dieser zwölf Feldspieler nur aus Gründen der Realitätsberücksichtigung nicht ebenfalls zur Disposition gestellt hast - etwa wegen kürzlicher Verpflichtung oder Vertragsverlängerung oder wegen baldiger Abgabe.
Nein, die Frage die sich mir gestellt hat, ist deutlich einfacher: wie holt man Geld rein, um den Kader zu optimieren und - das gilt auch trainerunabhängig - zurück in die Spur zu führen. Du schießt denke ich mit deiner Interpretation komplett über das Ziel hinaus. Für mich stehen lediglich 2 Spieler komplett zur Disposition: Weigl und Götze. Beide haben hier einigermaßen realistisch betrachtet aus Konkurrenzgründen keine Chance mehr die Rollen zu spielen, die sie sich selbst vorstellen, sofern nicht irgendein Konzept ausgepackt wird, das komplett auf sie zugeschnitten ist. Das halte ich aber angesichts ihrer Qualität und Konkurrenz nicht für sinnvoll und daher ist es für mich eine rein rationale Erwägung beide im Winter abzugeben. Der BVB benötigt nach dem misslungenen, aber kostenintensiven Sommer Geld, um die Transferpolitik zu begradigen. Diese beiden Spieler sind für mich dabei die sinnvollsten Optionen, zumal bei Götze auch noch die Vertragssituation dazu kommt.
Aus Geld- und Perspektivgründen könnten zudem Dahoud, Larsen und Balerdi ebenfalls auf diese Liste kommen. Zwingend abgeben möchte ich diese Spieler allerdings nicht unbedingt, da ich deren Upside anerkenne, wenngleich das Upside nicht sicher ist und daher hierin die Bauernopfer liegen könnten. Zwingend abgeben möchte ich auch die anderen 3 Spieler vorerst nicht, die für mich Stand jetzt nicht unbedingt verzichtbar sind. Hier hängt vieles davon ab, was an der Ausrichtung genau verändert wird und wer dafür kommt, weswegen aus dem Kontext eigentlich auch hervorgehen sollte, dass das eher Kandidaten sind, die im Sommer genauer unter die Lupe zu nehmen sind, wie deren Zukunft beim BVB zu erwarten ist und nicht schon im Winter - zugegeben, das tut es nicht und ist meinerseits schlecht formuliert, weswegen dein Interpretationsfehler an der Stelle mein Fehler ist.
Dazu lass ich auch die wahrscheinliche Spielersicht einfließen. Glaubst du schließlich, dass ein Götze, Weigl, Dahoud, Balerdi oder Zagadou unter den aktuellen Voraussetzungen überhaupt bleiben wollen? Die werden daher schon genau wissen wollen, wie deren Zukunft aussieht und ich bezweifel, dass man die teils eh schon vertrösteten Spieler, die doch abwarten sollten, wie sich ihre Situation entwickelt, nochmals vertröstet bekommt. Daher benenne ich dieses Abwarten auch in einigen Fällen als Fehler, der viel Geld gekostet hat.
Damit attestierst du der Transferpolitik des BVB nichts weniger als ein nahezu totales Versagen, denn es bliebe nur noch ein Kadertorso übrig, zumal man aus anderen Beiträgen von dir weiß, wie kritisch du obendrein auch noch einige dieser zwölf Spieler siehst, v.a. Hummels.
Das geht mir zu weit, zumal du in deinem Beitrag je nach Spieler auf unterschiedlichen Bewertungsebenen argumentierst, die ohnehin nicht alle miteinander in Einklang gebracht werden können - individuelles Leistungsvermögen, Tauglichkeit im Kader, Kompatibilität mit Favres Spielidee usw.
Trotz deiner Überinterpretation bin ich nicht weit davon entfernt der Aussage eines Totalversagens in der Transferpolitik zuzustimmen. Beinahe jedes aktuelle Problem war vorhersehbar und das habe ich auch zum jeweiligen Wechselzeitpunkt begründet dargestellt, womit ich mich aus damaliger Sicht der Mehrheit - vorsichtig ausgedrückt - extrem weit aus dem Fenster lehnte und mit übermäßig pessimistisch noch gut davon kam.
Die grobe Ausnahme stellt Favre dar, der meine Erwartungen aber danach deutlich unterboten hat und in dem ich mich auch letztendlich getäuscht habe, da er einzelne Elemente seines Spiels von vorherigen Vereinen nicht auf den BVB übertragen konnte. Daher ist die aktuelle Situation, trotz bestimmter Vorwarnungen - v.a. aus Gladbacher Kreisen - nur schwer absehbar gewesen, da die Vorteile dennoch überwogen und spätestens in der Risikoeinschätzung ist Favre damals daher auch aus heutiger Sicht noch die richtige Wahl gewesen. Es gab keinen besseren Trainer zum damaligen Zeitpunkt, davon bin ich nach wie vor überzeugt, weil die Signifikanz möglicher Probleme so nicht absehbar war. Nur ist Zeit kein absoluter Zustand. Positiv haben lediglich Witsel und Alcacer meine Erwartungen übertroffen, aber vor allem Alcacer nur wegen bis dato unbekannter Treffsicherheit - trotz Bedenken hatte ich sie aber bspw. nicht abgelehnt, wie andere Spieler, die dennoch nicht auf der Liste stehen, weil man mit ihnen mindstens als Rollenspieler (das Problem an deren Verpflichtung war eher, dass oft eigentlich mehr verlangt war als das) arbeiten kann.
Im Kern sollte das zudem auch schon zeigen, dass es nicht um ein unerreichbares Optimum geht, sondern um Optimierung und vor allem grundsätzliche Abstimmung eines Kozepts auf alle Einzelelemente. Insbesondere aus diesem Versäumnis - möglicherweise trifft sogar das Wort Ignoranz zu - resultiert auch meine prinzipielle Zustimmung, dass die Transferpolitik nah am Totalversagen ist, wenn dann auch noch die Kosten des letzten Transfersommers ins Verhältnis gestellt werden. Um da auch weg von jedem Ansatz von Polemik zu kommen, kannst du dir aber auch selbst die Frage stellen, welcher Transfer für dich bislang nicht überwiegend negativ war. Der Allgemeinheit folgend, dürfte da abgesehen von Hazard niemand übrig bleiben und selbst da gibt es Kritik.
Immerhin lässt du dir eine Tür für eine positivere Bewertung einiger Spieler offen, indem du dich fragst, ob sie unter einem anderen (neuen) Trainer nicht doch gute oder gar sehr gute Kaderspieler sein könnten.
Dennoch formulierst du insgesamt eine Art Maximalposition, deren Gradmesser offenbar ein optimaler Kader (wofür?) ist, den ich aber prinzipiell für unmöglich erreichbar halte, was man sogar an reichen Top-Vereinen nachweisen kann.
S.o. - keiner Hintertür, da die Tür für mich nur bei 2 Spielern zu ist und der Weg um das Haus herum für den Rest daher nicht nötig ist.
Die Frage ist demnach, welche Absicht eine solche aus meiner Sicht übertriebene Transferkritik überhaupt noch verfolgen kann, denn aus deinem Beitrag ist letztlich nur ableitbar, dass der BVB die vorhandenen Probleme, die ich, wie alle wissen, die meine Beiträge ab und zu lesen, durchaus ähnlich sehe wie du, nicht lösen wird, weil er sie nicht lösen kann.
Polemisch zugespitzt formuliert fordert dein Beitrag nicht nur einen anderen Trainer, sondern auch einen fast völligen Austausch des gesamten Kaders. Das aber entfernt sich so weit von den realen finanziellen und personellen Ressourcen des BVB, dass es schlicht unrealistisch ist.
S.o., wobei man bei im Schnitt deutlich über 10 Veränderungen - temporär oder permanent - in den letzten 5 Jahren nicht von unrealistisch reden sollte, wenn diese 10 Änderungsoptionen noch nicht mal erreicht werden.
Inzwischen sind wir wohl alle, unabhängig davon wie kritisch wir die Lage einschätzen und ob wir Favre-Verteidiger oder Favre-Gegner sind und ob wir den Kader für qualitativ ohnehin nicht so hochwertig oder eben als sehr hochwertig einschätzen, derartig angefressen, dass wir Gefahr laufen, übers Ziel hinauszuschießen.
Deshalb übrigens schreibe ich erst jetzt, weil ich kurz nach dem Spiel gegen Inter wahrscheinlich auch in der einen oder anderen Weise übers Ziel hinausgeschossen wäre.
Den Vorwurf kann ich nicht nachvollziehen. Es ist schließlich nicht so, dass die grundsätzlichen Probleme erst seit gestern bestehen oder analysiert worden sind. Die Prognosen, dass die nun erreichte Realität nicht unwahrscheinlich ist, gibt es mindestens seit Januar oder eben dem jeweiligen Zeitpunkt eines Spielergerüchts. Reichlich viel Zeit auch, um nun auch langsam die Wahrscheinlichkeit eines Turnaround ausschließen zu können, sofern man nicht glaubt, dass die Welt sich auch in die andere Richtung drehen könnte. Das ist das einzige, was sich für mich seit gestern geändert hat. Den Turnaround sehe ich bei Trainer und einigen Spieler nicht mehr möglich, da sich der prognostizierte Worstcase eingestellt und in meinen Augen nun auch manifestiert hat. Daher erfordert es auch nun mehr Aktivität und Impulse von Außen, die korrigierend wirken. Formuliere ich sogar nur das als Anspruch, bin ich von der anvisierten Optimierung sogar noch weit weg und vom Optimum sowieso!
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