BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
11.06.2019 - 10:19 Uhr
Zitat von BVBBC
Und der Rest etwa nicht, abgesehen vielleicht von den Bayern, die sich Transfers vom Festgeldkonto (das sie aber mitunter in diesem Zeitraum auch mit Abgängen gefüllt haben - während der BVB Mühe hatte das Festgeldkonto, trotz der Einnahmen durch die Abgänge, auf dem selben Niveau zu halten, weswegen es monetär tatsächlich +/-0 steht, was das Netto-Invest angeht, auch wenn nicht alles in Ablösen gelandet ist) leisten können? Liegt das nicht in der Natur der Sache und womit wurde das eigentlich angefochten?
Ansonsten ging es mir darum, dass die Mär, man hätte kein herausragendes Budget für Zugänge gehabt, ein Ende findet und nicht darum, dass man die Abgangseite nicht betrachten sollte, um am Ende die Stärke des Vereins, die aus der Transferpolitik resultierte zu bewerten. Das ist in der Diskussion sehr einseitig und teils eben auch mit falschen Argumenten geschehen. Ich halte es jedenfalls für falsch, wenn man die einzelnen Transfers sieht und hinterher die Rosinen rauspickt, um mit diesen zu argumentieren, dass diese Transfers mit dem Budget des BVB herausragend waren. Das war eben nicht wenig Budget, was man hatte und weiterhin mit Transfer generiert. Zumal die gesamte Kritik darauf abzielte, wie viel vom Budget eben nicht für diese Rosinen drauf gegangen ist, sondern schlicht versickerte. Das ist ein nicht geringer Teil eines Budgets, das so kein anderer Bundesligist zuletzt hatte und sicher auch nicht in einem Bereich, in dem das bedingungslos akzeptiert werden muss oder unvorhersehbar war.
Zitat von tirobvb
Was haben wir denn in der selben Zeit eingenommen bzw. wie ist das Verhältnis der Nettoinvestitionen?
Die Bruttosummen sind nämlich total nichtssagend, wenn ich im genannten Zeitraum eben für Dembele, Aubameyang, Pulisic, etc. auch mal eben locker über 400 Mio. € eingenommen habe. Dann bewegen wir uns bei +/- 0...
Zitat von BVBBC
...
Was das Budget des BVB angeht, sei ansonsten noch so viel gesagt: Stand heute hat der BVB seit 2016 das 1,33fache der Bayern investiert, das 1,84fache der Leipziger, das 2,03fache der Wolfsburger, das 2,37fache der Leverkusener, das 2,67fache der Blauen und sogar das 3,87fache der Gladbacher. Der derzeit einzige Verein, der in diesem Zeitraum aus der Bundesliga über 400 Mio. ausgegeben hat, ist der BVB. Das soll aber nicht in einem sinnlosen Schwanzvergleich ausarten, sondern dir nur nochmal einen Kontext bieten, um eben auch nicht nur die Abgangsseite zu betrachten.
...
Was das Budget des BVB angeht, sei ansonsten noch so viel gesagt: Stand heute hat der BVB seit 2016 das 1,33fache der Bayern investiert, das 1,84fache der Leipziger, das 2,03fache der Wolfsburger, das 2,37fache der Leverkusener, das 2,67fache der Blauen und sogar das 3,87fache der Gladbacher. Der derzeit einzige Verein, der in diesem Zeitraum aus der Bundesliga über 400 Mio. ausgegeben hat, ist der BVB. Das soll aber nicht in einem sinnlosen Schwanzvergleich ausarten, sondern dir nur nochmal einen Kontext bieten, um eben auch nicht nur die Abgangsseite zu betrachten.
Was haben wir denn in der selben Zeit eingenommen bzw. wie ist das Verhältnis der Nettoinvestitionen?
Die Bruttosummen sind nämlich total nichtssagend, wenn ich im genannten Zeitraum eben für Dembele, Aubameyang, Pulisic, etc. auch mal eben locker über 400 Mio. € eingenommen habe. Dann bewegen wir uns bei +/- 0...
Und der Rest etwa nicht, abgesehen vielleicht von den Bayern, die sich Transfers vom Festgeldkonto (das sie aber mitunter in diesem Zeitraum auch mit Abgängen gefüllt haben - während der BVB Mühe hatte das Festgeldkonto, trotz der Einnahmen durch die Abgänge, auf dem selben Niveau zu halten, weswegen es monetär tatsächlich +/-0 steht, was das Netto-Invest angeht, auch wenn nicht alles in Ablösen gelandet ist) leisten können? Liegt das nicht in der Natur der Sache und womit wurde das eigentlich angefochten?
Ansonsten ging es mir darum, dass die Mär, man hätte kein herausragendes Budget für Zugänge gehabt, ein Ende findet und nicht darum, dass man die Abgangseite nicht betrachten sollte, um am Ende die Stärke des Vereins, die aus der Transferpolitik resultierte zu bewerten. Das ist in der Diskussion sehr einseitig und teils eben auch mit falschen Argumenten geschehen. Ich halte es jedenfalls für falsch, wenn man die einzelnen Transfers sieht und hinterher die Rosinen rauspickt, um mit diesen zu argumentieren, dass diese Transfers mit dem Budget des BVB herausragend waren. Das war eben nicht wenig Budget, was man hatte und weiterhin mit Transfer generiert. Zumal die gesamte Kritik darauf abzielte, wie viel vom Budget eben nicht für diese Rosinen drauf gegangen ist, sondern schlicht versickerte. Das ist ein nicht geringer Teil eines Budgets, das so kein anderer Bundesligist zuletzt hatte und sicher auch nicht in einem Bereich, in dem das bedingungslos akzeptiert werden muss oder unvorhersehbar war.
Halte die kritische Betrachtung der Zugänge für absolut angemessen. Sowohl was die Auswahl der Spieler nach individueller Klasse betrifft als auch den Kompatibilität mit den Mitspielern und der eigenen Spielidee.
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Diese Entwicklung ist nicht überraschend, da es mit den Querelen um Tuchel und den Wechsel von Mislintat weder Einigkeit über die Richtung noch Kontinuität in der sportlichen Leitung gab. Das Ergebnis waren faule und teure Kompromisse und ein überteuerter, zu großer und in Teilen falsch zusammengestellter Kader. Diese extremen Probleme in der sportlichen Leitung gibt es heute nicht mehr, gleichwohl sind aber noch etliche Altlasten aus der Vergangenheit nicht beseitigt worden.
Eine finale Bewertung kann man wohl erst Ende der Saison 2019/2020 ziehen, da hier für mich der Transferzyklus, der in 2015 begonnen hatte, seinen Abschluss findet (was auch von den Verantwortlichen des BVB in dieser Art kommuniziert wird mit dem Umbruch dieses Jahr abzuschließen). Die Tendenz stimmt mich hier positiv, wenngleich die Probleme nach wie vor riesig sind und wohl noch das Wintertransferfenster benötigt wird, um alle zu lösen (insbesondere Abgangsseitig).
11.06.2019 - 10:19 Uhr
Zitat von BVBBC
Ansonsten ging es mir darum, dass die Mär, man hätte kein herausragendes Budget für Zugänge gehabt, ein Ende findet und nicht darum, dass man die Abgangseite nicht betrachten sollte, um am Ende die Stärke des Vereins, die aus der Transferpolitik resultierte zu bewerten. Das ist in der Diskussion sehr einseitig und teils eben auch mit falschen Argumenten geschehen.
Ansonsten ging es mir darum, dass die Mär, man hätte kein herausragendes Budget für Zugänge gehabt, ein Ende findet und nicht darum, dass man die Abgangseite nicht betrachten sollte, um am Ende die Stärke des Vereins, die aus der Transferpolitik resultierte zu bewerten. Das ist in der Diskussion sehr einseitig und teils eben auch mit falschen Argumenten geschehen.
Das geht mir ehrlich gesagt etwas in die falsche Richtung. Das Ausgabenbudget war einzig deswegen im Bezug auf den von dir genannten Betrachtungszeitraum, weil einem mit den Verkäufen von Hummels, Mkhitaryan, Dembélé und Aubameyang, nun auch Pulisic eine Reihe von Rekordablösen (vereinsintern) zugefallen sind, die so alles andere als Planbar waren. Ist ja nicht so, als könnte man das jederzeit stemmen.
Dann muss man aber eben auch dazu sehen, vor welche Aufgaben man in der Zeit mit der Kaderplanung steckte:
- Sommer '16 drei absolute Leistungsträger ersetzen.
- Sommer '17 Horrorsaison verdauen, Anschlag verarbeiten, Tuchel-Chaos verarbeiten, so weit als möglich auf Bosz umstellen, außerdem langzeitverletzten Reus kompensieren und mit den fehlgeschlagenen Königstransfers aus '16 irgendwie umgehen. Außerdem last-minute Dembélé-Abgang kompensieren, der aber nötig war um die Finanzen in Ordnung zu bringen.
- Sommer '18 Umstellung auf Favre, Komplettumbau des Kaders 1. Teil
- Sommer '19 Umbau des Kaders 2. Teil
Es ist richtig, dass der BVB in den vergangenen drei Jahren alles andere als effizient in Sachen Ausgaben gewesen ist. Der größte Teil dieser Maßnahmen geht aber auf das katastrophale Jahr 2016/2017 zurück in dem nun wirklich höhere Gewalt dazwischen funkte und dessen Altlasten in Sachen Kader (oder die daraus resultierten) wir bis heute herumschleppen.
Den Vergleich mit München und anderen finde ich in diesem zusammenhang etwas schief, denn die hatten keine 3 dauerverletzten Königstransfers, keinen Anschlag und kein Komplettchaos im Verein über zwei Jahre hinweg. Hätten sie das gehabt, hätten siein Sachen Investitionen auch anders verfahren müssen.
Gerade München hat doch demgegenüber, wenn man die Personalien Robben, Ribéry und Lewandowski bedenkt eher Investitionsstau aufgebaut, als tüchtig zugelangt, nach Maßgabe dessen was notwendig war.
Wir indes hatten Glück, dass sich auf der Verkaufsseite so viel getan hat, dass die Sache stemmbar war, sonst wäre 2016/2017 für den Verein zu einer nachhaltigen Katastrophe geworden deren Folgen nicht absehbar gewesen wären und in Anbetracht derer man vielleicht die unter Klopp in de Liga erspielte Stellung wieder eingebüßt hätte.
Man muss demgegenüber aber nun auch nicht so tun, als sei das die Normalleistung unserer Managements. Das waren außergewöhnliche Maßnahemn in einer alles andere als gewöhnlichen Situation und somit ist das kaum mit dem Alltagsbetrieb bei anderen Vereinen ohne weiteres vergleichbar.
11.06.2019 - 10:34 Uhr
Zitat von BVBBC
Und der Rest etwa nicht, abgesehen vielleicht von den Bayern, die sich Transfers vom Festgeldkonto (das sie aber mitunter in diesem Zeitraum auch mit Abgängen gefüllt haben - während der BVB Mühe hatte das Festgeldkonto, trotz der Einnahmen durch die Abgänge, auf dem selben Niveau zu halten, weswegen es monetär tatsächlich +/-0 steht, was das Netto-Invest angeht, auch wenn nicht alles in Ablösen gelandet ist) leisten können? Liegt das nicht in der Natur der Sache und womit wurde das eigentlich angefochten?
Ansonsten ging es mir darum, dass die Mär, man hätte kein herausragendes Budget für Zugänge gehabt, ein Ende findet und nicht darum, dass man die Abgangseite nicht betrachten sollte, um am Ende die Stärke des Vereins, die aus der Transferpolitik resultierte zu bewerten. Das ist in der Diskussion sehr einseitig und teils eben auch mit falschen Argumenten geschehen. Ich halte es jedenfalls für falsch, wenn man die einzelnen Transfers sieht und hinterher die Rosinen rauspickt, um mit diesen zu argumentieren, dass diese Transfers mit dem Budget des BVB herausragend waren. Das war eben nicht wenig Budget, was man hatte und weiterhin mit Transfer generiert. Zumal die gesamte Kritik darauf abzielte, wie viel vom Budget eben nicht für diese Rosinen drauf gegangen ist, sondern schlicht versickerte. Das ist ein nicht geringer Teil eines Budgets, das so kein anderer Bundesligist zuletzt hatte und sicher auch nicht in einem Bereich, in dem das bedingungslos akzeptiert werden muss oder unvorhersehbar war.
Zitat von tirobvb
Was haben wir denn in der selben Zeit eingenommen bzw. wie ist das Verhältnis der Nettoinvestitionen?
Die Bruttosummen sind nämlich total nichtssagend, wenn ich im genannten Zeitraum eben für Dembele, Aubameyang, Pulisic, etc. auch mal eben locker über 400 Mio. € eingenommen habe. Dann bewegen wir uns bei +/- 0...
Zitat von BVBBC
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Was das Budget des BVB angeht, sei ansonsten noch so viel gesagt: Stand heute hat der BVB seit 2016 das 1,33fache der Bayern investiert, das 1,84fache der Leipziger, das 2,03fache der Wolfsburger, das 2,37fache der Leverkusener, das 2,67fache der Blauen und sogar das 3,87fache der Gladbacher. Der derzeit einzige Verein, der in diesem Zeitraum aus der Bundesliga über 400 Mio. ausgegeben hat, ist der BVB. Das soll aber nicht in einem sinnlosen Schwanzvergleich ausarten, sondern dir nur nochmal einen Kontext bieten, um eben auch nicht nur die Abgangsseite zu betrachten.
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Was das Budget des BVB angeht, sei ansonsten noch so viel gesagt: Stand heute hat der BVB seit 2016 das 1,33fache der Bayern investiert, das 1,84fache der Leipziger, das 2,03fache der Wolfsburger, das 2,37fache der Leverkusener, das 2,67fache der Blauen und sogar das 3,87fache der Gladbacher. Der derzeit einzige Verein, der in diesem Zeitraum aus der Bundesliga über 400 Mio. ausgegeben hat, ist der BVB. Das soll aber nicht in einem sinnlosen Schwanzvergleich ausarten, sondern dir nur nochmal einen Kontext bieten, um eben auch nicht nur die Abgangsseite zu betrachten.
Was haben wir denn in der selben Zeit eingenommen bzw. wie ist das Verhältnis der Nettoinvestitionen?
Die Bruttosummen sind nämlich total nichtssagend, wenn ich im genannten Zeitraum eben für Dembele, Aubameyang, Pulisic, etc. auch mal eben locker über 400 Mio. € eingenommen habe. Dann bewegen wir uns bei +/- 0...
Und der Rest etwa nicht, abgesehen vielleicht von den Bayern, die sich Transfers vom Festgeldkonto (das sie aber mitunter in diesem Zeitraum auch mit Abgängen gefüllt haben - während der BVB Mühe hatte das Festgeldkonto, trotz der Einnahmen durch die Abgänge, auf dem selben Niveau zu halten, weswegen es monetär tatsächlich +/-0 steht, was das Netto-Invest angeht, auch wenn nicht alles in Ablösen gelandet ist) leisten können? Liegt das nicht in der Natur der Sache und womit wurde das eigentlich angefochten?
Ansonsten ging es mir darum, dass die Mär, man hätte kein herausragendes Budget für Zugänge gehabt, ein Ende findet und nicht darum, dass man die Abgangseite nicht betrachten sollte, um am Ende die Stärke des Vereins, die aus der Transferpolitik resultierte zu bewerten. Das ist in der Diskussion sehr einseitig und teils eben auch mit falschen Argumenten geschehen. Ich halte es jedenfalls für falsch, wenn man die einzelnen Transfers sieht und hinterher die Rosinen rauspickt, um mit diesen zu argumentieren, dass diese Transfers mit dem Budget des BVB herausragend waren. Das war eben nicht wenig Budget, was man hatte und weiterhin mit Transfer generiert. Zumal die gesamte Kritik darauf abzielte, wie viel vom Budget eben nicht für diese Rosinen drauf gegangen ist, sondern schlicht versickerte. Das ist ein nicht geringer Teil eines Budgets, das so kein anderer Bundesligist zuletzt hatte und sicher auch nicht in einem Bereich, in dem das bedingungslos akzeptiert werden muss oder unvorhersehbar war.
Ich finde das allgemein ziemlich schwierig irgendwo einen cut zu machen und dann anhand eines Zeitraums die Transferpolitik irgendwie zu benoten oder zu beurteilen. Da sind ja dann auch Ablösen für Abgänge drin deren Aufwand in Jahren zuvor entstand, oder wo es keinen Aufwand (Jugendspieler) gab.
Am Ende wird da viel zu viel vermischt und eine Vergleichbarkeit mit Jahren der anderen Vereine, die auch noch komplett andere Strategien auf dem Transfermarkt bedienen, macht da noch weniger Sinn.
Ablöse Zugang / Ablöse Abgang
16/17
Mikel Merino 3,75 / 3 + 7
Alexander Isak 8,6 / 10 Mio?
Marc Bartra 8 / 10,5
Emre Mor 9,75 / 13
Raphael Guerreiro 12
Sebastian Rode 12
Mario Götze 22
André Schürrle 30
Ousmane Dembele 15 / 125 (+17)
17/18
Jeremy Toljan 7
Jadon Sancho 7,84
Sergio Gomez 3
Ömer Toprak 12
Mahmoud Dahoud 12
Maximilian Philipp 20
Manuel Akanji 21,5
Andrii Yarmolenko 25
18/19
Paco Alcacer 2 + 21
Leonardo Balerdi 15,5
Abdou Diallo 28
Thomas Delaney 20
Axel Witsel 20
Marius Wolf 5
Letztlich steckt doch eben auch noch viel von dem investierten Geld im Kader seit 16, die Spieler haten/ haben teils einen auch sportlichen Mehrwert, der auch schwer gegenzurechnen ist. Viel der investierten Ablösen kommt eventuell doch auch wieder rein. Grade wenn man auf die letzten Jahre blickt, sieht man doch eher in der Einzelbetrachtung der Transfers Gewinne, was ich jetzt erstmal positiv werten würde. Natürlich sind bei einigen zukünftigen Abgängen auch eher ein paar Verluste zu erwarten. Schaue ich mir aber jetzt die Marktwerte im Vergleich zu den aufgewendeten Ablösen an, sieht es da doch insgesamt aber sehr gut aus. Grade wenn dann die besonders wertträchtigen Spieler wie Dembele / Sancho hinzukommen.
Das da dann unbedingt zu viel Geld versickert, kann ich nicht unbedingt erkennen. Besser geht halt immer irgendwie.
Eigentlich ist die Vergleichbarkeit und die Schlussfolgerung auf eine gute Transferpolitik nur möglich, wenn ich auch dieselbe Spielermasse vergleiche. Fällt mir da aber persönlich schwierig da klare Grenzen zu setzen.
11.06.2019 - 13:01 Uhr
@BVBBC
Oh je, ich habe gerade einen langen Artikel verloren im Nirwana des Internets und deshalb werde ich die Diskussion hier beenden müssen, sonst bin ich dem Wahnsinn nahe. Bis jetzt habe ich jedes Mal vor dem Abschicken ein kleines Backup gemacht und alles hat einwandfrei geklappt. Jetzt hab ich es nicht gemacht und prompt geht es schief.
Danke für die Diskussion, auch wenn wir nicht übereinkommen, hast du meine Gedanken trotzdem ein Stück weit bewegt.
Ich korrigiere unsere Transfernote von überragend auf Sehr Gut (-)
Oh je, ich habe gerade einen langen Artikel verloren im Nirwana des Internets und deshalb werde ich die Diskussion hier beenden müssen, sonst bin ich dem Wahnsinn nahe. Bis jetzt habe ich jedes Mal vor dem Abschicken ein kleines Backup gemacht und alles hat einwandfrei geklappt. Jetzt hab ich es nicht gemacht und prompt geht es schief.
Danke für die Diskussion, auch wenn wir nicht übereinkommen, hast du meine Gedanken trotzdem ein Stück weit bewegt.
Ich korrigiere unsere Transfernote von überragend auf Sehr Gut (-)
11.06.2019 - 13:09 Uhr
Zitat von Nic
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Für mich liest es sich ein wenig so, als hätten wir nur die Aufgabe gehabt, den Kader zu verbessern. Aber der Kader ist durch die Abgänge von Hummels, Gündo und Mhiki so dermassen heruntergezogen worden, dass schon der Ausgleich auf dieselbe Qualität wie vor den Abgängen eine Herkulesaufgabe war.
Ich finde aber gut, dass du später im Posting auch die unglaublichen Aufgaben aufmerksam gemacht hast, die uns dann gestellt worden sind.
11.06.2019 - 14:10 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Für mich liest es sich ein wenig so, als hätten wir nur die Aufgabe gehabt, den Kader zu verbessern. Aber der Kader ist durch die Abgänge von Hummels, Gündo und Mhiki so dermassen heruntergezogen worden, dass schon der Ausgleich auf dieselbe Qualität wie vor den Abgängen eine Herkulesaufgabe war.
Ich finde aber gut, dass du später im Posting auch die unglaublichen Aufgaben aufmerksam gemacht hast, die uns dann gestellt worden sind.
Zitat von Nic
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Für mich liest es sich ein wenig so, als hätten wir nur die Aufgabe gehabt, den Kader zu verbessern. Aber der Kader ist durch die Abgänge von Hummels, Gündo und Mhiki so dermassen heruntergezogen worden, dass schon der Ausgleich auf dieselbe Qualität wie vor den Abgängen eine Herkulesaufgabe war.
Ich finde aber gut, dass du später im Posting auch die unglaublichen Aufgaben aufmerksam gemacht hast, die uns dann gestellt worden sind.
Vorallem weil der Kader, vorallem in der nächsten Saison mit dem von letzter nicht zu vergleichen ist. Da spielten teilweise vorne Schürrle, Philipp, Yarmolenko und Kagawa. Wie man da von keiner Verbesserung reden kann, wenn nächstes Jahr Paco, Reus, Sancho, Brandt auflaufen und evtl Hazard und Götze nur auf der Bank sitzen ist mir ein Rätsel. Da Isak nun weg ist wird auch wohl noch ein MS kommen. Ob der nun Kruse oder wer weiß wie heißt wird sich zeigen. Jedenfalls wird der Kader nochmals besser werden.
Und bevor Günni, Mats& Micki gewechselt sind, darf man nicht aus den Augen lassen, dass Micki in 2 von 3 Jahren nichts gebracht hat und Gündogan sehr, sehr oft verletzt war. Der Kader bestand außer den genannten aus Spielern wie Durm, Park, Subotic, Castro, Kampl, Januzaj oder Ramos. Also kann mir keiner erzählen, dass jetzt mit Hakimi, Schulz, Akanji, Diallo, Witsel, Delaney, Götze... der Kader schlechter ist. Ganz nebenbei hat man seitdem rund 150mio Transferplus erwirtschaftet und den Kader (ja auch aufgrund der explodierenden Preis, aber trotzdem) von damals rund 350mio auf nächste Saison ca. 650mio hochzuschrauben. Tendenz steigend. Mit Sancho wird uns im Sommer 2020 wohl erneut ein Eckpfeiler wegbrechen, der dann aber wieder um die 150mio einbringen dürfte, die man wieder in den Kader stecken kann, wobei man mittlerweile schon fast ins oberste Regal greifen muss um wirkliche Verbesserung zu haben
11.06.2019 - 22:21 Uhr
Zitat von ollabohm
Vorallem weil der Kader, vorallem in der nächsten Saison mit dem von letzter nicht zu vergleichen ist. Da spielten teilweise vorne Schürrle, Philipp, Yarmolenko und Kagawa. Wie man da von keiner Verbesserung reden kann, wenn nächstes Jahr Paco, Reus, Sancho, Brandt auflaufen und evtl Hazard und Götze nur auf der Bank sitzen ist mir ein Rätsel. Da Isak nun weg ist wird auch wohl noch ein MS kommen. Ob der nun Kruse oder wer weiß wie heißt wird sich zeigen. Jedenfalls wird der Kader nochmals besser werden.
Und bevor Günni, Mats& Micki gewechselt sind, darf man nicht aus den Augen lassen, dass Micki in 2 von 3 Jahren nichts gebracht hat und Gündogan sehr, sehr oft verletzt war. Der Kader bestand außer den genannten aus Spielern wie Durm, Park, Subotic, Castro, Kampl, Januzaj oder Ramos. Also kann mir keiner erzählen, dass jetzt mit Hakimi, Schulz, Akanji, Diallo, Witsel, Delaney, Götze... der Kader schlechter ist. Ganz nebenbei hat man seitdem rund 150mio Transferplus erwirtschaftet und den Kader (ja auch aufgrund der explodierenden Preis, aber trotzdem) von damals rund 350mio auf nächste Saison ca. 650mio hochzuschrauben. Tendenz steigend. Mit Sancho wird uns im Sommer 2020 wohl erneut ein Eckpfeiler wegbrechen, der dann aber wieder um die 150mio einbringen dürfte, die man wieder in den Kader stecken kann, wobei man mittlerweile schon fast ins oberste Regal greifen muss um wirkliche Verbesserung zu haben
Zitat von Dunkelheit
Für mich liest es sich ein wenig so, als hätten wir nur die Aufgabe gehabt, den Kader zu verbessern. Aber der Kader ist durch die Abgänge von Hummels, Gündo und Mhiki so dermassen heruntergezogen worden, dass schon der Ausgleich auf dieselbe Qualität wie vor den Abgängen eine Herkulesaufgabe war.
Ich finde aber gut, dass du später im Posting auch die unglaublichen Aufgaben aufmerksam gemacht hast, die uns dann gestellt worden sind.
Zitat von Nic
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Es überstrahlen natürlich die Sensations-Transfers von Dembele und Sancho sehr vieles, aber es darf eben nicht verborgen bleiben, dass man daneben sehr viel Geld ausgegeben hat und keine nennenswerte Steigerung der Kaderqualität dafür bekommen hat (in einigen Fällen sogar eine klare Verschlechterung).
Wenn man die Zeit ab 2015 betrachtet, würde ich die gesamte Periode ingesamt auch nur als ausreichend ansehen. Allerdings sehe ich eine steigende Tendenz. Ab dem unterirdischen Sommer 2016 gab es in der Saison 2017/18 zumindest wieder einige Lichtblicke (Zagadou, Sancho, Akanji). In 2018/19 hatte man dann schließlich ein sehr gutes Händchen bewiesen und nahezu ausschließlich Treffer gelandet.
Für mich liest es sich ein wenig so, als hätten wir nur die Aufgabe gehabt, den Kader zu verbessern. Aber der Kader ist durch die Abgänge von Hummels, Gündo und Mhiki so dermassen heruntergezogen worden, dass schon der Ausgleich auf dieselbe Qualität wie vor den Abgängen eine Herkulesaufgabe war.
Ich finde aber gut, dass du später im Posting auch die unglaublichen Aufgaben aufmerksam gemacht hast, die uns dann gestellt worden sind.
Vorallem weil der Kader, vorallem in der nächsten Saison mit dem von letzter nicht zu vergleichen ist. Da spielten teilweise vorne Schürrle, Philipp, Yarmolenko und Kagawa. Wie man da von keiner Verbesserung reden kann, wenn nächstes Jahr Paco, Reus, Sancho, Brandt auflaufen und evtl Hazard und Götze nur auf der Bank sitzen ist mir ein Rätsel. Da Isak nun weg ist wird auch wohl noch ein MS kommen. Ob der nun Kruse oder wer weiß wie heißt wird sich zeigen. Jedenfalls wird der Kader nochmals besser werden.
Und bevor Günni, Mats& Micki gewechselt sind, darf man nicht aus den Augen lassen, dass Micki in 2 von 3 Jahren nichts gebracht hat und Gündogan sehr, sehr oft verletzt war. Der Kader bestand außer den genannten aus Spielern wie Durm, Park, Subotic, Castro, Kampl, Januzaj oder Ramos. Also kann mir keiner erzählen, dass jetzt mit Hakimi, Schulz, Akanji, Diallo, Witsel, Delaney, Götze... der Kader schlechter ist. Ganz nebenbei hat man seitdem rund 150mio Transferplus erwirtschaftet und den Kader (ja auch aufgrund der explodierenden Preis, aber trotzdem) von damals rund 350mio auf nächste Saison ca. 650mio hochzuschrauben. Tendenz steigend. Mit Sancho wird uns im Sommer 2020 wohl erneut ein Eckpfeiler wegbrechen, der dann aber wieder um die 150mio einbringen dürfte, die man wieder in den Kader stecken kann, wobei man mittlerweile schon fast ins oberste Regal greifen muss um wirkliche Verbesserung zu haben
vor allem hat favre jetzt seinen kern an spielern und team zusammen und kann auf der saison 18/19 aufbauen.
grossartige verbesserungen haben in dortmund immer in den spielern, im verein stattgefunden. entwicklung.
13.06.2019 - 07:02 Uhr
Versteh diese seitenlangen Diskussion irgendwie nicht. Nun gut ehrlich gesagt gibt es einen gewissen Punkt an dem ich dann auch anfange nur noch zu überfliegen. Der ist dann erreicht wenn ich für einen Beitrag (etwas überspitzt formuliert) einen halben Tag zum lesen benötige.
Aber worum geht es hier? Dass unsere Transferpolitik eigentlich sehr stark ist, kann doch nicht ernsthaft jemand abstreiten wollen? Ebenso wie niemand abstreiten kann, dass wir natürlich auch den ein oder anderen Fehlgriff hatten aber bitte wer hatte den nicht? Der Großteil unserer Transfers der letzten Jahre hat gepasst oder wurde zumindest ohne großen Verlust wieder abgegeben. Auch unsere Politik selbst hat natürlich einen Wandel hinter sich. Wir können halt nicht mehr nur auf absolute Nobodys für 300.000 Euro spekulieren. Stattdessen versucht man nun den nächsten Schritt hin zum Spitzenverein zu machen durch kluge Einkäufe gestandener Spieler kombiniert durch gutes Scouting und cleverer Talentkäufe. Ich bin mit Sicherheit nicht immer zufrieden mit unseren Verpflichtungen aber trotz allem kann es für die Entwicklung, welche wir auch in Sachen Transfers genommen haben, für unsere Spitzenriege kein anderes Urteil als überragend geben!
Hinzu kommt diese Saison mal ein absolutes Novum, wenn ich mich nicht total täusche. Kann mich zumindest nicht an eine Saison erinnern, in welcher sowohl die Trainer blieben als auch aus der Mannschaft keiner verkauft wurde, welchen man lieber gehalten hätte. Ich bin wahnsinnig gespannt auf kommende Saison und denke es wird wieder ein großer Schritt nach vorne.
Aber worum geht es hier? Dass unsere Transferpolitik eigentlich sehr stark ist, kann doch nicht ernsthaft jemand abstreiten wollen? Ebenso wie niemand abstreiten kann, dass wir natürlich auch den ein oder anderen Fehlgriff hatten aber bitte wer hatte den nicht? Der Großteil unserer Transfers der letzten Jahre hat gepasst oder wurde zumindest ohne großen Verlust wieder abgegeben. Auch unsere Politik selbst hat natürlich einen Wandel hinter sich. Wir können halt nicht mehr nur auf absolute Nobodys für 300.000 Euro spekulieren. Stattdessen versucht man nun den nächsten Schritt hin zum Spitzenverein zu machen durch kluge Einkäufe gestandener Spieler kombiniert durch gutes Scouting und cleverer Talentkäufe. Ich bin mit Sicherheit nicht immer zufrieden mit unseren Verpflichtungen aber trotz allem kann es für die Entwicklung, welche wir auch in Sachen Transfers genommen haben, für unsere Spitzenriege kein anderes Urteil als überragend geben!
Hinzu kommt diese Saison mal ein absolutes Novum, wenn ich mich nicht total täusche. Kann mich zumindest nicht an eine Saison erinnern, in welcher sowohl die Trainer blieben als auch aus der Mannschaft keiner verkauft wurde, welchen man lieber gehalten hätte. Ich bin wahnsinnig gespannt auf kommende Saison und denke es wird wieder ein großer Schritt nach vorne.
13.06.2019 - 12:54 Uhr
Zitat von ollabohm
Vorallem weil der Kader, vorallem in der nächsten Saison mit dem von letzter nicht zu vergleichen ist. Da spielten teilweise vorne Schürrle, Philipp, Yarmolenko und Kagawa. Wie man da von keiner Verbesserung reden kann, wenn nächstes Jahr Paco, Reus, Sancho, Brandt auflaufen und evtl Hazard und Götze nur auf der Bank sitzen ist mir ein Rätsel. Da Isak nun weg ist wird auch wohl noch ein MS kommen. Ob der nun Kruse oder wer weiß wie heißt wird sich zeigen. Jedenfalls wird der Kader nochmals besser werden.
Vorallem weil der Kader, vorallem in der nächsten Saison mit dem von letzter nicht zu vergleichen ist. Da spielten teilweise vorne Schürrle, Philipp, Yarmolenko und Kagawa. Wie man da von keiner Verbesserung reden kann, wenn nächstes Jahr Paco, Reus, Sancho, Brandt auflaufen und evtl Hazard und Götze nur auf der Bank sitzen ist mir ein Rätsel. Da Isak nun weg ist wird auch wohl noch ein MS kommen. Ob der nun Kruse oder wer weiß wie heißt wird sich zeigen. Jedenfalls wird der Kader nochmals besser werden.
Um nur mal diesen Part herauszunehmen- ich frage mich wie viele auf die Idee kommen, dass der Isak-Abgang mit der Verpflichtung von einem neuen Stürmer einhergeht? Isak war das letzte halbe Jahr auch nicht hier. Man plant vorne scheinbar ganz klar, wie in der vorherigen Saison, mit Götze und Alcacer. Letzterer war ja sogar etwas unzufrieden in der Rückrunde, aufgrund der zum Teil wenigen Spielanteile durch Götzes Leistungssteigerung. Wo soll denn da noch ein Stürmer rein passen? Zumal die Position hinter den Spitzen nach Reus auch noch mit Brandt doppelt besetzt worden ist. Also noch ein Fingerzeig, dass Götze wohl eher weiterhin vorne eingeplant wird. Auch wenn vielen das nicht gefallen mag.
13.06.2019 - 16:47 Uhr
Zitat von daredennis7
Ablöse Zugang / Ablöse Abgang
16/17
Mikel Merino 3,75 / 3 + 7
Alexander Isak 8,6 / 10 Mio?
Marc Bartra 8 / 10,5
Emre Mor 9,75 / 13
Raphael Guerreiro 12
Sebastian Rode 12
Mario Götze 22
André Schürrle 30
Ousmane Dembele 15 / 125 (+17)
17/18
Jeremy Toljan 7
Jadon Sancho 7,84
Sergio Gomez 3
Ömer Toprak 12
Mahmoud Dahoud 12
Maximilian Philipp 20
Manuel Akanji 21,5
Andrii Yarmolenko 25
18/19
Paco Alcacer 2 + 21
Leonardo Balerdi 15,5
Abdou Diallo 28
Thomas Delaney 20
Axel Witsel 20
Marius Wolf 5
Ablöse Zugang / Ablöse Abgang
16/17
Mikel Merino 3,75 / 3 + 7
Alexander Isak 8,6 / 10 Mio?
Marc Bartra 8 / 10,5
Emre Mor 9,75 / 13
Raphael Guerreiro 12
Sebastian Rode 12
Mario Götze 22
André Schürrle 30
Ousmane Dembele 15 / 125 (+17)
17/18
Jeremy Toljan 7
Jadon Sancho 7,84
Sergio Gomez 3
Ömer Toprak 12
Mahmoud Dahoud 12
Maximilian Philipp 20
Manuel Akanji 21,5
Andrii Yarmolenko 25
18/19
Paco Alcacer 2 + 21
Leonardo Balerdi 15,5
Abdou Diallo 28
Thomas Delaney 20
Axel Witsel 20
Marius Wolf 5
Sehr schöne Auflistung.
Hier sieht man dann auch auf einen Blick, an welchen Stellen es in den letzten Jahren schief gelaufen ist.
Gemessen an den letzten Transferprioden sehe ich da für unser Management auch deutlich eher die Note 3 als Note 1. Zumal man neben den Transfers auch die Trainerwahl mit berücksichtigen kann und muss. Ob die schlechten Transfers nun allesamt auf das Missverhältnis von Tuchel zum Rest des Vereins und/oder der restlichen Trainerrochade zurückzuführen sind, sei mal dahin gestellt. Ändert aber nichts an der Tatsache, denn unser Management ist eben auch für seien Trainerauswahl verantwortlich. Da kann man einen Millionen-Flop wie Schürrle nicht damit erklären, dass man Pech hatte, weil man halt unbedingt Tuchels Wünsche erfüllen wollte.
Man muss sich nur mal vor Augen führen, wie wenige wirklich gute Transfers 16/17 und 17/18 wir da getätigt haben und zu welchem Preis.
(Eher) Kritisch sehe ich hierbei:
- Merino
- Isak
- Bartra
- Mor
- Guerreiro
- Rode
- Götze
- Schürrle
- Toljan
- Toprak
- Dahoud
- Philipp
- Yarmolenko
(Eher) Positiv sehe ich:
- Dembele
- Sancho
- Alcacer
- Diallo
- Delaney
- Witsel
Noch nicht abschließend beurteilen will ich Gomez, Balerdi und Wolf.
Das soll nicht heißen, dass ich sämtliche unserer Transfers nur in Tops und Flops unterteilen möchte. So einfach ist es nunmal nicht immer. Mir ist z.B. bewusst, dass Götze in den letzten Monaten einige Schritte nach Vorne getan hat. Mir ist auch bewusst, dass Merino, Isak oder Mor als Perspektivspieler geholt wurden, und man hier nicht die gleichen Erwartungen haben sollte, wie an Schürrle, Götze oder Yarmolenko. Mir ist darüber hinaus bewusst, dass Bartra oder Toprak stellenweise auch gute Leistungen gezeigt haben. Aber unterm Strich war es (aus unterschiedlichen Gründen) einfach nicht das, was man sich bei Verpflichtung erhofft hat.
Hier zähle ich also 13 Spieler, die sich nicht durchsetzen konnten und für die man teilweise horrende Ablösen und Gehälter zahlt/gezahlt hat. Auf der anderen Seite zähle ich 6 Transfers, die ich als sehr gelungen einstufen würde. Zumindest Stand jetzt.
Was man unseren Verantwortlichen allerdings zu Gute halten muss, ist, dass sie erkannt haben, dass sie die Aufgaben alleine nicht mehr bewältigen können. Sie waren sich also nicht zu eitel, weitere Kompetenzen wie Kehl und Sammer mit ins Boot zu holen. Jedenfalls empfinde ich die Transfers seit dem Winter 17/18 deutlich besser und sehe uns daher wieder auf einem aufsteigenden Ast.
Wenn man sich also die letzten 3-5 Jahre anschaut, müsste man bei kritischer Herangehensweise schon anerkennen, dass nicht alles optimal lief und man daher eigentlich keine 1 mit Sternchen vergeben darf. Das ist aber auch in Ordnung so, wenn es bedeutet, dass unsere Verantwortlichen aus ihren Fehlern gelernt haben - zumindest auf mich hat es den Anschein.
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