Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner

BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#11721
11.07.2018 - 10:06 Uhr
Zitat von BVBBC

@Nic

Rode ist für mich der weitaus größere Flop als Schürrle, auch kostenseitig. Auf den ersten Blick mag das vielleicht nicht so sein, wenn man die absoluten Zahlen sieht, bei denen Schürrle bis heute 42 Mio. (30 + 2*6) gebunden hat, während es bei Rode "nur" 20 Mio. (12 + 2*4) sind, aber sobald man sich das mal in bestimmten Verhältnissen ansieht, dann sieht die Geschichte ganz schnell anders aus.

Kosten pro Spiel:
Schürrle: 823.529 Euro
Rode: 909.091 Euro

Kosten pro Einsatzminute:
Schürrle: 14.831 Euro
Rode: 21.345 Euro

Kosten pro Scorer:
Schürrle: 2.333.333 Euro
Rode: 20.000.000 Euro

Kosten pro Punkt, wenn der Spieler auf dem Platz stand:
Schürrle: 525.000 Euro
Rode: 526.315 Euro

Günstig waren die Beide nicht, aber Rode ist die größere Fehlinvestition, wenn man es relativ betrachtet - was ich sinnvoller finde, um die Leistung zu quantifizieren -, zumal ich bezweifel, dass man für Rode noch effektiv Ablöse (Stichwort: Abfindung) zurückbekommt, während ich bei Schürrle zumindest noch an einen Betrag im Bereich von rund 15 Mio. glaube. Das würde die Geschichte noch weiter verstärken.



Du hast natürlich vollkommen recht. Habe mich da nur sehr missverständlich ausgedrückt. Trotzdem danke für die interessante Aufbereitung, die gleichzeitig leider sehr erschreckend ist.


Zitat von Nic

Schürrle ist also schon sehr teuer und gemessen am Preis-/Leistungsverhältnis der wohl schlechteste Spieler des Kaders vor Rode.


Meinte damit, dass Schürrle im Preis-/Leistungsranking den vorletzten Platz vorm letztplatzierten Rode einnimmt.


Wenn man die laufenden Zahlungen und die Kapitalbindung der beiden Spieler anschaut und wie du es schön gemacht hat ins Verhältnis zur Leistung setzt, kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Trennung, so schnell wie möglich.

Sie stellen da für mich auch ein deutlich größeres Problem dar als die oft genannten Sahin und Durm. Beide haben relativ wenig gekostet und ein relativ niedriges Gehalt, wodurch ein Verbleib bis Vertragsende für den BVB finanziell verkraftbar ist, zudem hatten beide ein sportliche größere Bedeutung (Sahin in der Saison 17/18 und Durm in der Saison 16/17) als Schürrle und Rode in beiden Jahren zusammen.

Schürrle ist vom finanziellen Aufwand betrachtet ein Spieler, der zu den Top-5 Leistungsträgern des Kaders gehören muss. Ein Rode sollte zu mindestens zu den ersten 15 Spielern des Kaders gehören. Beide haben zudem nicht den Sonderstatus eines Götze beim BVB, dem man hier wohl deutlich mehr Kredit einräumt, ansonsten aber auch zum Kreis der Abgangskandidaten zählen müsste.

Zumindest die bisherige Berichterstattung deutet vorsichtig an, dass man anders als im letzten Jahr (Trainer soll erst mal den Kader kennen lernen, keine eiligen Verkäufe) jetzt zügiger auch mit konsequenteren Maßnahmen reagiert werden soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 11.07.2018 um 10:07 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#11722
11.07.2018 - 10:30 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von BVBBC

@Nic

Rode ist für mich der weitaus größere Flop als Schürrle, auch kostenseitig. Auf den ersten Blick mag das vielleicht nicht so sein, wenn man die absoluten Zahlen sieht, bei denen Schürrle bis heute 42 Mio. (30 + 2*6) gebunden hat, während es bei Rode "nur" 20 Mio. (12 + 2*4) sind, aber sobald man sich das mal in bestimmten Verhältnissen ansieht, dann sieht die Geschichte ganz schnell anders aus.

Kosten pro Spiel:
Schürrle: 823.529 Euro
Rode: 909.091 Euro

Kosten pro Einsatzminute:
Schürrle: 14.831 Euro
Rode: 21.345 Euro

Kosten pro Scorer:
Schürrle: 2.333.333 Euro
Rode: 20.000.000 Euro

Kosten pro Punkt, wenn der Spieler auf dem Platz stand:
Schürrle: 525.000 Euro
Rode: 526.315 Euro

Günstig waren die Beide nicht, aber Rode ist die größere Fehlinvestition, wenn man es relativ betrachtet - was ich sinnvoller finde, um die Leistung zu quantifizieren -, zumal ich bezweifel, dass man für Rode noch effektiv Ablöse (Stichwort: Abfindung) zurückbekommt, während ich bei Schürrle zumindest noch an einen Betrag im Bereich von rund 15 Mio. glaube. Das würde die Geschichte noch weiter verstärken.



Du hast natürlich vollkommen recht. Habe mich da nur sehr missverständlich ausgedrückt. Trotzdem danke für die interessante Aufbereitung, die gleichzeitig leider sehr erschreckend ist.


Zitat von Nic

Schürrle ist also schon sehr teuer und gemessen am Preis-/Leistungsverhältnis der wohl schlechteste Spieler des Kaders vor Rode.


Meinte damit, dass Schürrle im Preis-/Leistungsranking den vorletzten Platz vorm letztplatzierten Rode einnimmt.


Wenn man die laufenden Zahlungen und die Kapitalbindung der beiden Spieler anschaut und wie du es schön gemacht hat ins Verhältnis zur Leistung setzt, kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Trennung, so schnell wie möglich.

Sie stellen da für mich auch ein deutlich größeres Problem dar als die oft genannten Sahin und Durm. Beide haben relativ wenig gekostet und ein relativ niedriges Gehalt, wodurch ein Verbleib bis Vertragsende für den BVB finanziell verkraftbar ist, zudem hatten beide ein sportliche größere Bedeutung (Sahin in der Saison 17/18 und Durm in der Saison 16/17) als Schürrle und Rode in beiden Jahren zusammen.

Schürrle ist vom finanziellen Aufwand betrachtet ein Spieler, der zu den Top-5 Leistungsträgern des Kaders gehören muss. Ein Rode sollte zu mindestens zu den ersten 15 Spielern des Kaders gehören. Beide haben zudem nicht den Sonderstatus eines Götze beim BVB, dem man hier wohl deutlich mehr Kredit einräumt, ansonsten aber auch zum Kreis der Abgangskandidaten zählen müsste.

Zumindest die bisherige Berichterstattung deutet vorsichtig an, dass man anders als im letzten Jahr (Trainer soll erst mal den Kader kennen lernen, keine eiligen Verkäufe) jetzt zügiger auch mit konsequenteren Maßnahmen reagiert werden soll.


Interessant ist welches Modell eines Abgangs man wählen würde. Bei Schürrle ist recht sicher, dass es die 30 Mio. Jetzt nicht und wahrscheinlich auch nicht wieder geben wird. Richtung 20 kann ich mir schon vorstellen. Gerade wenn in England am 9. August die Düsen gehen. Bei deutlich weniger ist die Frage, ob man nicht den Weg über eine Leihe in EPL oder BL (oder L1) gehen sollte. Dass Schürrle mit einer ordentlichen "Scorersaison" bei, aber nördlich von 20 Mio. liegen kann, halte ich für plausibel. Das Gehalt - so relativ hoch es auch 2016 war - bewegt sich schließlich jedes Jahr weiter auf den Durchschnitt zu, bzw. umgekehrt.
Von daher lohnt sich sich evtl. aus anderen Gründen als "abwarten ob's passt" bis in den August zu warten und eventuell zu verleihen.
Bei Rode sieht es mit einer analogen Argumentation direkt nach Leihe aus. Nach einer ordentlichen Saison liegt Rode in 2019 eher über 7 Mio. als unter. Und: weiter im Wert fallen, ist kaum möglich.
BVB - Transferpolitik |#11723
11.07.2018 - 10:41 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe


Interessant ist welches Modell eines Abgangs man wählen würde. Bei Schürrle ist recht sicher, dass es die 30 Mio. Jetzt nicht und wahrscheinlich auch nicht wieder geben wird. Richtung 20 kann ich mir schon vorstellen. Gerade wenn in England am 9. August die Düsen gehen. Bei deutlich weniger ist die Frage, ob man nicht den Weg über eine Leihe in EPL oder BL (oder L1) gehen sollte. Dass Schürrle mit einer ordentlichen "Scorersaison" bei, aber nördlich von 20 Mio. liegen kann, halte ich für plausibel. Das Gehalt - so relativ hoch es auch 2016 war - bewegt sich schließlich jedes Jahr weiter auf den Durchschnitt zu, bzw. umgekehrt.
Von daher lohnt sich sich evtl. aus anderen Gründen als "abwarten ob's passt" bis in den August zu warten und eventuell zu verleihen.
Bei Rode sieht es mit einer analogen Argumentation direkt nach Leihe aus. Nach einer ordentlichen Saison liegt Rode in 2019 eher über 7 Mio. als unter. Und: weiter im Wert fallen, ist kaum möglich.


Bei Rode sehe ich es genauso, bei Schürrle würde eine Leihe aber auch ein sehr großes Risiko mit sich bringen.

Bei ihm zeigt die Leistungskurve nicht erst bei uns nach unten, er konnte schon die beiden Jahre davor kaum überzeugen (Ausnahme die Rückrunde in Wob, da war seine Leistung ok).

Was wenn er nun weiter abbaut und nicht einschlägt? Dann sinkt nämlich nicht nur die potentielle Ablöse von 15 Mio. auf 10 Mio., sondern es wird in diesem Leistungsbereich auch niemand mehr sein Gehalt zahlen wollen. Der BVB hätte also bei negativem Ausgang nicht nur weniger Ablöse zu erwarten, sondern müsste wohl auch noch eine Abfindung an ihn zahlen, damit er irgendwo anders unterschreibt. Schließlich hätte er ja noch einen 2 Jahre gültigen Vertrag.

Ist für mich so ne Sache von Spatz in der Hand und Taube auf dem Dach.
BVB - Transferpolitik |#11724
11.07.2018 - 10:54 Uhr
Zitat von usernick
Bei ihm zeigt die Leistungskurve nicht erst bei uns nach unten, er konnte schon die beiden Jahre davor kaum überzeugen (Ausnahme die Rückrunde in Wob, da war seine Leistung ok).


war die letzte saison jetzt so schlecht von ihm? ich glaube auch das der markt für schürrle schwierig wird aber hauptsächlich wegen dem hohen gehalt, seiner verletzungshistorie der letzten jahre und wohl geringe anzahl an abnehmern.

man darf nicht vergessen, letzte saison gab es kaum lichtblick, die teamleistung war schwach. natürlich konnte er den bvb nicht so sehr helfen, wie erhofft aber er hatte auch seine scorer und guten spiele.

ich denke man arbeitez akribisch an den abgängen und man hat es jetzt mehrmals angedeutet das die transferpolitik auch auch kaderausdünnung vorsieht. das es schwierig wird, gerade gut bezahlte spieler.... die den erwartungen nicht gerecht wurden, an den mann zu bekommen, war zu erwarten. yarmolenko hat halt eine andere reputation wie schürrle und auch die interessanteren fähigkeiten.... deshalb ging es recht schnell.

ich denke aber, das im august noch bewegung rein kommen könnte. die letzten jahre, wurde es zum ende hin immer hektisch, da der markt sich gerne im verlaufe der transferphase aufschaukelt.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Transferpolitik |#11725
11.07.2018 - 11:05 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von usernick

Bei ihm zeigt die Leistungskurve nicht erst bei uns nach unten, er konnte schon die beiden Jahre davor kaum überzeugen (Ausnahme die Rückrunde in Wob, da war seine Leistung ok).


war die letzte saison jetzt so schlecht von ihm? ich glaube auch das der markt für schürrle schwierig wird aber hauptsächlich wegen dem hohen gehalt, seiner verletzungshistorie der letzten jahre und wohl geringe anzahl an abnehmern.

man darf nicht vergessen, letzte saison gab es kaum lichtblick, die teamleistung war schwach. natürlich konnte er den bvb nicht so sehr helfen, wie erhofft aber er hatte auch seine scorer und guten spiele.




Wenn du weiter vorne gelesen hast, war der Ausgang der Diskussion das Preis-/Leistungsverhältnis. Also eine relative Betrachtungsweise.

Für einen ablösefreien Spieler mit 750k Gehalt wären Schürrles Leistungen der letzten Saison natürlich voll im Soll und überhaupt nicht zu beanstanden.

Für einen Mann mit vereinsinterner Rekordablöse von 30 Mio. und einem Gehalt, dass ihn zum Kreis der 5 bestbezahlten Profis im Kader werden lässt, war die Leistung viel zu wenig. Da hilft es für mich auch nicht, dass es insgesamt nicht lief. Profis, für die so viele finanzielle Mittel bereitgestellt werden, müssen nach meiner Auffassung die Teamleistung insgesamt positiv beeinflussen können (so wie Reus oder Auba) und dürfen selbst nicht derart vom Rest abhängig sein.
BVB - Transferpolitik |#11726
11.07.2018 - 11:11 Uhr
natürlich war das zu wenig, will mich garnicht schützend vor schürrle werfen.

man arbeitet mit sicherheit daran, das waren auch die letzten aussagen, den kader zu verkleinern. im endeffekt wird es aber darauf ankommen für welche spieler angebote vorliegen. der transfermarkt könnte fahrt aufnehmen aber ich sehe auch das problem bei schürrles preis/leistungsverhältnis, hauptsächlich wegen dem preis (gehalt).

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Transferpolitik |#11727
11.07.2018 - 12:42 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von WalterFroschsErbe

Interessant ist welches Modell eines Abgangs man wählen würde. Bei Schürrle ist recht sicher, dass es die 30 Mio. Jetzt nicht und wahrscheinlich auch nicht wieder geben wird. Richtung 20 kann ich mir schon vorstellen. Gerade wenn in England am 9. August die Düsen gehen. Bei deutlich weniger ist die Frage, ob man nicht den Weg über eine Leihe in EPL oder BL (oder L1) gehen sollte. Dass Schürrle mit einer ordentlichen "Scorersaison" bei, aber nördlich von 20 Mio. liegen kann, halte ich für plausibel. Das Gehalt - so relativ hoch es auch 2016 war - bewegt sich schließlich jedes Jahr weiter auf den Durchschnitt zu, bzw. umgekehrt.
Von daher lohnt sich sich evtl. aus anderen Gründen als "abwarten ob's passt" bis in den August zu warten und eventuell zu verleihen.
Bei Rode sieht es mit einer analogen Argumentation direkt nach Leihe aus. Nach einer ordentlichen Saison liegt Rode in 2019 eher über 7 Mio. als unter. Und: weiter im Wert fallen, ist kaum möglich.


Bei Rode sehe ich es genauso, bei Schürrle würde eine Leihe aber auch ein sehr großes Risiko mit sich bringen.

Bei ihm zeigt die Leistungskurve nicht erst bei uns nach unten, er konnte schon die beiden Jahre davor kaum überzeugen (Ausnahme die Rückrunde in Wob, da war seine Leistung ok).

Was wenn er nun weiter abbaut und nicht einschlägt? Dann sinkt nämlich nicht nur die potentielle Ablöse von 15 Mio. auf 10 Mio., sondern es wird in diesem Leistungsbereich auch niemand mehr sein Gehalt zahlen wollen. Der BVB hätte also bei negativem Ausgang nicht nur weniger Ablöse zu erwarten, sondern müsste wohl auch noch eine Abfindung an ihn zahlen, damit er irgendwo anders unterschreibt. Schließlich hätte er ja noch einen 2 Jahre gültigen Vertrag.

Ist für mich so ne Sache von Spatz in der Hand und Taube auf dem Dach.


Genau, bei Schürrle ist es aber eine Abwägung. Wäre das Gehalt von um die 6 Mio. auch in 2019 noch so weit in der Spitze, spräche einiges dafür, jetzt endgültig aus der Sache raus zu gehen. Was Gladbach offenbar für Plea und Füllkrug investieren will/wollte, was wir für Wolf bieten mussten, um uns vor Leipzig und Hoffenheim zu schieben, lässt mich erwarten, dass 6 Mio. p. a. für 2 Jahre in 2019 nicht mehr eine allzu hohe Wechselhürde sein würde.
BVB - Transferpolitik |#11728
11.07.2018 - 14:06 Uhr
Anlässlich des Yarmolenko-Transfers wollte ich mich hier gerne mal in die Diskussion einklinken (das ist hoffentlich auch Bayern-Fans gestattet smile).

Ich sehe die bisherige Transferphase aus Sicht der Dortmunder ehrlich gesagt ausgesprochen kritisch.
Nach einer doch sehr durchwachsenen Saison als "große" Einkäufe bisher Marius Wolf, Abdou Diallo und Thomas Delaney. Der Transfer von Wolf ist auf Grund der niedrigen Ablöse sicherlich in Ordnung, für mich aber auch alles andere als ein Transfer, der zu einer sicheren Verbesserung des Spiels führen wird. Abdou Diallo halte ich für einen sehr guten Spieler, der aber auch zu einem ziemlich hohen Preis gekommen ist. Thomas Delaney ähnlich, guter Spieler, extrem hohe Ablösesumme, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass er bereits im besten Fußballeralter ist und wohl kaum für eine noch höhere Ablöse den Verein verlassen wird (erinnert mich stark an den Transfer von Yarmolenko vor einem Jahr, hoffentlich klappt dieser jetzt besser).

Wie gesagt, allesamt für sich genommen nicht zwingend schlecht, diese Transfers. Ein Spieler, der den Kader jetzt aber auf einen Schlag "so richtig" verstärkt ist in meinen Augen nicht dabei.

Zusätzlich die Abgänge: Sokratis, Castro und Yarmolenko. Klar, für sich genommen ebenfalls alle keine Spieler, die man unbedingt halten muss. Finanziell jedoch allesamt Minusgeschäfte, wenn man potenzielle Ablösesummen in zurückliegenden Jahren oder auch die Einkaufspreise der Spieler betrachtet.

Die Einkäufe fangen die Augen in meinen Augen gerade so auf, ein Upgrade ist bislang aber für mich noch nicht zu erkennen, eher sehe ich viel Risiko, dass die Qualität sich verschlechtert hat.

Bislang nicht losgeworden ist man hingegen Spieler wie Durm, Toljan, Schmelzer, Sahin, Götze, Rode oder Schürrle, die ich allesamt wesentlich kritischer (und stärker verantwortlich für die negative Entwicklung der letzten Jahre sehe als Sokratis oder Yarmolenko; klar, Sokratis wollte wohl unbedingt weg).

Einen großen Pluspunkt hat Dortmund in meinen Augen bisher nur durch die Verpflichtung von Favre als neuen Trainer erreicht, an dem habe ich überhaupt keine Zweifel.
Aber was er mit der Mannschaft erreichen kann - ich bin gespannt, zumal ich finde, dass Konkurrenten wie Leipzig, Schalke oder Leverkusen bisher in der Transferperiode besser weggekommen sind als der BVB.

Wie sehen Dortmund-Fans oder -Insider das? Lächelnd
BVB - Transferpolitik |#11729
11.07.2018 - 14:14 Uhr
Zitat von Wanngal
Anlässlich des Yarmolenko-Transfers wollte ich mich hier gerne mal in die Diskussion einklinken (das ist hoffentlich auch Bayern-Fans gestattet smile).

Ich sehe die bisherige Transferphase aus Sicht der Dortmunder ehrlich gesagt ausgesprochen kritisch.
Nach einer doch sehr durchwachsenen Saison als "große" Einkäufe bisher Marius Wolf, Abdou Diallo und Thomas Delaney. Der Transfer von Wolf ist auf Grund der niedrigen Ablöse sicherlich in Ordnung, für mich aber auch alles andere als ein Transfer, der zu einer sicheren Verbesserung des Spiels führen wird. Abdou Diallo halte ich für einen sehr guten Spieler, der aber auch zu einem ziemlich hohen Preis gekommen ist. Thomas Delaney ähnlich, guter Spieler, extrem hohe Ablösesumme, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass er bereits im besten Fußballeralter ist und wohl kaum für eine noch höhere Ablöse den Verein verlassen wird (erinnert mich stark an den Transfer von Yarmolenko vor einem Jahr, hoffentlich klappt dieser jetzt besser).

Wie gesagt, allesamt für sich genommen nicht zwingend schlecht, diese Transfers. Ein Spieler, der den Kader jetzt aber auf einen Schlag "so richtig" verstärkt ist in meinen Augen nicht dabei.

Zusätzlich die Abgänge: Sokratis, Castro und Yarmolenko. Klar, für sich genommen ebenfalls alle keine Spieler, die man unbedingt halten muss. Finanziell jedoch allesamt Minusgeschäfte, wenn man potenzielle Ablösesummen in zurückliegenden Jahren oder auch die Einkaufspreise der Spieler betrachtet.

Die Einkäufe fangen die Augen in meinen Augen gerade so auf, ein Upgrade ist bislang aber für mich noch nicht zu erkennen, eher sehe ich viel Risiko, dass die Qualität sich verschlechtert hat.

Bislang nicht losgeworden ist man hingegen Spieler wie Durm, Toljan, Schmelzer, Sahin, Götze, Rode oder Schürrle, die ich allesamt wesentlich kritischer (und stärker verantwortlich für die negative Entwicklung der letzten Jahre sehe als Sokratis oder Yarmolenko; klar, Sokratis wollte wohl unbedingt weg).

Einen großen Pluspunkt hat Dortmund in meinen Augen bisher nur durch die Verpflichtung von Favre als neuen Trainer erreicht, an dem habe ich überhaupt keine Zweifel.
Aber was er mit der Mannschaft erreichen kann - ich bin gespannt, zumal ich finde, dass Konkurrenten wie Leipzig, Schalke oder Leverkusen bisher in der Transferperiode besser weggekommen sind als der BVB.

Wie sehen Dortmund-Fans oder -Insider das? Lächelnd

Du wirst hier unter Dortmund-Fans auch mehrere Lager finden. Diejenigen, die diese Transferphase total schlimm finden, diejenigen, die sie total toll finden, und noch diverse graustufen dazwischen. zwinker

Meine eigene persönliche Meinung: die einzelnen Spieler im Kader haben zum größten Teil die nötige Qualität. Ein Kagawa, Dahoud, Phillip, Pulisic - sie alle können performen. Auch z.B. ein Götze kann das.
Letzte Saison lag insgesamt aber einiges im Argen. Nach meiner Meinung hat man in dieser Phase sehr gut daran gearbeitet. Königstransfer Favre, der den Spielern hoffentlich neues Leben einhauchen und seine Philosophie beibringen kann, dazu Spieler, die den größten Kritikpunkt des letzten Jahres beheben könnten - die Mentalität. Zudem wird sich noch was tun, da bin ich sicher - das Transferfenster ist noch lange, lange offen.

Ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege wird man dann so gegen Oktober erahnen können.
BVB - Transferpolitik |#11730
11.07.2018 - 14:15 Uhr
Zitat von Wanngal

Anlässlich des Yarmolenko-Transfers wollte ich mich hier gerne mal in die Diskussion einklinken (das ist hoffentlich auch Bayern-Fans gestattet smile).

Ich sehe die bisherige Transferphase aus Sicht der Dortmunder ehrlich gesagt ausgesprochen kritisch.
Nach einer doch sehr durchwachsenen Saison als "große" Einkäufe bisher Marius Wolf, Abdou Diallo und Thomas Delaney. Der Transfer von Wolf ist auf Grund der niedrigen Ablöse sicherlich in Ordnung, für mich aber auch alles andere als ein Transfer, der zu einer sicheren Verbesserung des Spiels führen wird. Abdou Diallo halte ich für einen sehr guten Spieler, der aber auch zu einem ziemlich hohen Preis gekommen ist. Thomas Delaney ähnlich, guter Spieler, extrem hohe Ablösesumme, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass er bereits im besten Fußballeralter ist und wohl kaum für eine noch höhere Ablöse den Verein verlassen wird (erinnert mich stark an den Transfer von Yarmolenko vor einem Jahr, hoffentlich klappt dieser jetzt besser).

Wie gesagt, allesamt für sich genommen nicht zwingend schlecht, diese Transfers. Ein Spieler, der den Kader jetzt aber auf einen Schlag "so richtig" verstärkt ist in meinen Augen nicht dabei.

Zusätzlich die Abgänge: Sokratis, Castro und Yarmolenko. Klar, für sich genommen ebenfalls alle keine Spieler, die man unbedingt halten muss. Finanziell jedoch allesamt Minusgeschäfte, wenn man potenzielle Ablösesummen in zurückliegenden Jahren oder auch die Einkaufspreise der Spieler betrachtet.

Die Einkäufe fangen die Augen in meinen Augen gerade so auf, ein Upgrade ist bislang aber für mich noch nicht zu erkennen, eher sehe ich viel Risiko, dass die Qualität sich verschlechtert hat.

Bislang nicht losgeworden ist man hingegen Spieler wie Durm, Toljan, Schmelzer, Sahin, Götze, Rode oder Schürrle, die ich allesamt wesentlich kritischer (und stärker verantwortlich für die negative Entwicklung der letzten Jahre sehe als Sokratis oder Yarmolenko; klar, Sokratis wollte wohl unbedingt weg).

Einen großen Pluspunkt hat Dortmund in meinen Augen bisher nur durch die Verpflichtung von Favre als neuen Trainer erreicht, an dem habe ich überhaupt keine Zweifel.
Aber was er mit der Mannschaft erreichen kann - ich bin gespannt, zumal ich finde, dass Konkurrenten wie Leipzig, Schalke oder Leverkusen bisher in der Transferperiode besser weggekommen sind als der BVB.

Wie sehen Dortmund-Fans oder -Insider das? Lächelnd


Auf die letzte Frage kann man nicht weiter antworten. Das Forum ist glaube ich gespalten wie noch nie.
Diallo kann man wohl zu den talentiertesten IVs der BuLi zählen. Zusammen mit Akanji kann da richtig was zusammenwachsen.
Delaney ist als Startelfaspirant gekommen. Muss man abwarten wie er sich macht. Ein halbes Jahr zur Eingewöhnung muss ihm allerdings auch zugestanden werden.
Wolf kam wohl nur weil er günstig zu haben war, und letzte Saison ziemlich durch die Decke gegangen ist.

Allerdings sehe ich den Punkt mit den minusgeschäften ziemlich als Quatsch an. Klar bei Yarmolenko kann man das gelten lassen. Sokratis und Gonzo waren allerdings auch nie als Wertanlage eingeplant, sondern als fertige Spieler die weiterhelfen müssen. Und man kann sagen dass es bei den beiden auch so war.

Ich persönlich kann die Transfers von Leipzig überhaupt nicht einschätzen, da ich die Spieler nicht kenne. Ich sehe unsere bisherige Transfers allerdings deutlich stärker an als die von Leverkusen oder den Blauen. Bis auf Uth schau ich da auf keinen Transfer wirklich neidisch.

Edit: Götze und Toljan stehen überhaupt nicht zur Disposition...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Armageddon5 am 11.07.2018 um 14:24 Uhr bearbeitet
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.