| Geburtsdatum | 15.04.1982 |
|---|---|
| Alter | 44 |
| Nat. |
Spanien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Roter Stern Belgrad |
Albert Riera [Cheftrainer]
30.01.2026 - 19:03 Uhr
09.02.2026 - 21:33 Uhr
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
09.02.2026 - 21:40 Uhr
Zitat von Jay-Jay83
Man gibt ja keine Selbstüberzeugung weiter, ohne sie selbst auszustrahlen und zwar authentisch. Eine Mannschaft merkt es, wenn da jemand schauspielert und wenn er eine Tendenz zur Großspurigkeit hat, soll er die lieber zielführend einsetzen als sich zu verstellen.
Bescheidenheit ist gut, Ambition aber auch und ich werde ihm nicht vorwerfen sich viel vorzunehmen. Wichtig ist nur, dass die Mannschaft ihm glaubt.
Zitat von Enfp1989
Abwarten gehört definitiv dazu, da bin ich bei dir.
Mir ging es auch weniger um ein abschließendes Urteil, sondern um die Wirkung der sehr konkreten Aussagen nach außen. Wenn man solche Erwartungen selbst setzt, wird eben auch früh hingeschaut.
Sportlich braucht das alles Zeit – das bestreite ich gar nicht. Die Frage ist eher, ob man sich kommunikativ nicht unnötig zusätzliche Baustellen aufmacht.
Am Ende zählt sowieso, was auf dem Platz passiert.
Abwarten gehört definitiv dazu, da bin ich bei dir.
Mir ging es auch weniger um ein abschließendes Urteil, sondern um die Wirkung der sehr konkreten Aussagen nach außen. Wenn man solche Erwartungen selbst setzt, wird eben auch früh hingeschaut.
Sportlich braucht das alles Zeit – das bestreite ich gar nicht. Die Frage ist eher, ob man sich kommunikativ nicht unnötig zusätzliche Baustellen aufmacht.
Am Ende zählt sowieso, was auf dem Platz passiert.
Man gibt ja keine Selbstüberzeugung weiter, ohne sie selbst auszustrahlen und zwar authentisch. Eine Mannschaft merkt es, wenn da jemand schauspielert und wenn er eine Tendenz zur Großspurigkeit hat, soll er die lieber zielführend einsetzen als sich zu verstellen.
Bescheidenheit ist gut, Ambition aber auch und ich werde ihm nicht vorwerfen sich viel vorzunehmen. Wichtig ist nur, dass die Mannschaft ihm glaubt.
Da gehe ich in großen Teilen mit. Authentizität ist extrem wichtig, und eine Mannschaft merkt sehr schnell, ob jemand etwas nur sagt oder wirklich davon überzeugt ist.
Mir geht es auch nicht darum, Ambition oder Selbstvertrauen zu kritisieren – im Gegenteil, das braucht es sogar. Der schmale Grat liegt für mich eher darin, wie konkret man Dinge nach außen ankündigt, die intern vielleicht noch im Prozess sind.
Wenn die Mannschaft ihm glaubt, ist vieles gewonnen, da hast du völlig recht. Nach außen erzeugt man mit sehr klaren Ansagen aber automatisch einen Erwartungsdruck, der sportlich noch gar nicht abgefedert werden kann.
Am Ende wird sich genau daran zeigen, ob Auftreten und Inhalt zusammenpassen.
09.02.2026 - 21:46 Uhr
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
09.02.2026 - 23:09 Uhr
Zitat von Enfp1989
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Hhm, du hast keine Veränderung bei den Einwürfen gesehen? Also ich schon. Nicht bei jedem Einwurf, aber es waren einige dabei wo ich deutlich gesehen habe wie wir mehr Alternativen hatten und das obwohl das zustellen bei Einwürfen eine der Stärken von Union ist. Besonders ist mir eine Situation aufgefallen bei der Larsson mit einem sehr guten Laufweg gleich 2 Unioner abschüttelt.
09.02.2026 - 23:15 Uhr
Das mit den veränderten Einwürfen war doch wirklich ziemlich offensichtlich, zumindest bei denen in der eigenen Hälfte.
Ist hier gut beschrieben:
https://medium.com/@eintrachtglobal/analyzing-albert-rieras-debut-for-eintracht-frankfurt-b63b5cc41f00
Ist hier gut beschrieben:
https://medium.com/@eintrachtglobal/analyzing-albert-rieras-debut-for-eintracht-frankfurt-b63b5cc41f00
10.02.2026 - 08:43 Uhr
Der neue Trainer ist jetzt seit 8 Tagen da und einige hängen sich an ein par wenigen Zitaten auf...
Was bleibt mir von Rieras Einstand hängen?
Er fordert Selbstvertrauen:
Nach anfänglichen Sicherheitsphasen hat man mit der Zeit angefangen schnelle und direkte Ballpassagen mit einem Ballkontakt und riskanten Pässen zu spielen (Hojlund Chance, rechts an der Mittellinie bis links vorne zu Brown, Theate Pass zwischen 2 Gegnern durch).
Als das gekelappt hat wirkte man mMn von der Ausstrahlung her selbstbewusster.
Spiel ohne Ball:
Riera verlangt (so in den Trainingsclips zu sehen), dass man sich immer anbietet, man spielt ab und bietet sich mit einem kurzen Sprint an. Nahezu jeder Spieler hatte eine Passquote von über 80 Prozent. Ja Union hat uns den Ball gelassen. Aber es ist eine Unioner Stärke eben solch ein Passspiel zu stören und darüber Konter einzuleiten.
Das konnte man gut unterbinden. Man ist von der reinen KM Zahl ungefähr gleich viel gelaufen. Nur zeigen 73% Ballbesitz, dass Union hinterhergelaufen ist, während man selbst agierte.
Scharfe Pässe:
Ich glaube hierüber muss man nicht viel diskutieren. Sobald man das Tempo, inklusive der Schärfe der Pässe angezogene hat, konnte man sich in gute Positionen bringen. Mit fortlaufender Zeit gehe ich davon aus, dass man solche Passagen noch öfter sehen wird.
Fehlende Durchschlagskraft:
Vom XGwert halte ich allgemein nicht viel. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass man wenig(er) Gefahr ausgestrahlt haht als Union. Ich glaube allerdings, dass es vielen Teams so gehen würde, wenn ein neuer Trainer seine Spielidee implementiert, sprich die Abläufe noch nicht sitzen können und 3 der 4 Toptorschützen ausfallen. Bei Union hat dagegen nur die Nummer 4 der Toptorschützen gefehlt.
Defensive:
Alle beschweren sich über die individuellen Fehler von Koch, Hojlund und Santos. Das ist mMn viel zu kurz gedacht. Worauf basieren oft (nicht immer) individuelle Fehler in dieser Masse? Unsicherheit. Woher kommt diese Unsicherheit? MMn daher, dass man ein strukturelles Defensivproblem hat. In den letztene Wochen wurde jeder Pass in die Schnittstelle gefährlich, weil die Abstände zwischen den IVs viel zu groß waren. Pass zwischen Koch und Theate durch auf einen Stürmer und es brannte lichterloh. Das war viel zu billig. Und das hat man am Freitag deutlich besser hinbekommen. Warum sage ich das? Genau diese Schwäche der Eintracht ist die Stärke von Union. Sprich man hat gegen eine Mannschaft die genau die beschriebenen Schwächen nutzen möchte recht sicher gestanden.
Mit voranschreitender Zeit wird hier mehr Sicherheit einkehren und damit vermutlich auch die individuellen Fehler minimiert.
Man darf einfach nicht vergessen, dass man im Vorfeld 4 Trainingstage, inklusive Kennenlernen, zur Verfügung hatte.
Und da haben mir die Ansätze, losgelöst vom Ergebnis, gut gefallen.
Ob Rieira das expliziet angekündigt hat weiß ich nicht mehr. Aber er hat von seiner Art des Fußballs gesprochen, also auch irgendwie proklamiert. Und da hat man mMn schon Fortschritte gesehen.
Bei den ganzen, für mich positiven, Eindrücken, die man aus dem Union Spiel ziehen konnte ist mir persönlich komplett egal, ob sich bei den Einwürfen schon was verbessert hat oder nicht.
In sofern guten Start in den Tag euch allen.
Was bleibt mir von Rieras Einstand hängen?
Er fordert Selbstvertrauen:
Nach anfänglichen Sicherheitsphasen hat man mit der Zeit angefangen schnelle und direkte Ballpassagen mit einem Ballkontakt und riskanten Pässen zu spielen (Hojlund Chance, rechts an der Mittellinie bis links vorne zu Brown, Theate Pass zwischen 2 Gegnern durch).
Als das gekelappt hat wirkte man mMn von der Ausstrahlung her selbstbewusster.
Spiel ohne Ball:
Riera verlangt (so in den Trainingsclips zu sehen), dass man sich immer anbietet, man spielt ab und bietet sich mit einem kurzen Sprint an. Nahezu jeder Spieler hatte eine Passquote von über 80 Prozent. Ja Union hat uns den Ball gelassen. Aber es ist eine Unioner Stärke eben solch ein Passspiel zu stören und darüber Konter einzuleiten.
Das konnte man gut unterbinden. Man ist von der reinen KM Zahl ungefähr gleich viel gelaufen. Nur zeigen 73% Ballbesitz, dass Union hinterhergelaufen ist, während man selbst agierte.
Scharfe Pässe:
Ich glaube hierüber muss man nicht viel diskutieren. Sobald man das Tempo, inklusive der Schärfe der Pässe angezogene hat, konnte man sich in gute Positionen bringen. Mit fortlaufender Zeit gehe ich davon aus, dass man solche Passagen noch öfter sehen wird.
Fehlende Durchschlagskraft:
Vom XGwert halte ich allgemein nicht viel. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass man wenig(er) Gefahr ausgestrahlt haht als Union. Ich glaube allerdings, dass es vielen Teams so gehen würde, wenn ein neuer Trainer seine Spielidee implementiert, sprich die Abläufe noch nicht sitzen können und 3 der 4 Toptorschützen ausfallen. Bei Union hat dagegen nur die Nummer 4 der Toptorschützen gefehlt.
Defensive:
Alle beschweren sich über die individuellen Fehler von Koch, Hojlund und Santos. Das ist mMn viel zu kurz gedacht. Worauf basieren oft (nicht immer) individuelle Fehler in dieser Masse? Unsicherheit. Woher kommt diese Unsicherheit? MMn daher, dass man ein strukturelles Defensivproblem hat. In den letztene Wochen wurde jeder Pass in die Schnittstelle gefährlich, weil die Abstände zwischen den IVs viel zu groß waren. Pass zwischen Koch und Theate durch auf einen Stürmer und es brannte lichterloh. Das war viel zu billig. Und das hat man am Freitag deutlich besser hinbekommen. Warum sage ich das? Genau diese Schwäche der Eintracht ist die Stärke von Union. Sprich man hat gegen eine Mannschaft die genau die beschriebenen Schwächen nutzen möchte recht sicher gestanden.
Mit voranschreitender Zeit wird hier mehr Sicherheit einkehren und damit vermutlich auch die individuellen Fehler minimiert.
Man darf einfach nicht vergessen, dass man im Vorfeld 4 Trainingstage, inklusive Kennenlernen, zur Verfügung hatte.
Und da haben mir die Ansätze, losgelöst vom Ergebnis, gut gefallen.
Ob Rieira das expliziet angekündigt hat weiß ich nicht mehr. Aber er hat von seiner Art des Fußballs gesprochen, also auch irgendwie proklamiert. Und da hat man mMn schon Fortschritte gesehen.
Bei den ganzen, für mich positiven, Eindrücken, die man aus dem Union Spiel ziehen konnte ist mir persönlich komplett egal, ob sich bei den Einwürfen schon was verbessert hat oder nicht.
In sofern guten Start in den Tag euch allen.
10.02.2026 - 10:52 Uhr
Zitat von Enfp1989
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Er hat doch erreicht, dass jeder Journalist darauf angesprungen ist. Es war eine klare Steigerung im Defensivverhalten zu erkennen. Man sieht, was er vorhat, dies wird aber Zeit brauchen. Durch seine "Großmäuligkeit" nimmt er den Fokus voll auf sich und weg von der Mannschaft. Ihm ist es wohl völlig egal, wie das bei dem ein oder anderen ankommt. Er ist nicht der erste Trainer, der diese Schiene fährt. In der Bundesliga gab es das schon, wird es auch wieder geben. Ob er Erfolg hat, kann man noch nicht beurteilen. Aber die Interviews der Spieler nach dem Spiel, geben doch Hoffnung. Viel Input, man nimmt viel mit und es macht Spaß. Gute Voraussetzungen, dass seine Arbeit hier Früchte trägt. Wunder braucht man nicht erwarten. Kann jeder beurteilen, wie er will, ich warte mal sechs Wochen ab, bevor ich das einordne.
Er hat hier halt auch keine kleine Baustelle übernommen.
10.02.2026 - 13:22 Uhr
Zitat von Enfp1989
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Ist eher so das manche Veränderungen einfach nicht sehen (wollen oder können such es dir aus) und weil das so ist, ist dann der Trainer mit falschen Erwartungen schuld. Wenn man es sich derart einfach macht findet man immer Angriffsfläche. War bei Kompany letzte Saison nicht anders. Man sieht es nicht auf den ersten Blick also muss es falsch erklärt oder nicht umgesetzt worden sein.
10.02.2026 - 17:58 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Hhm, du hast keine Veränderung bei den Einwürfen gesehen? Also ich schon. Nicht bei jedem Einwurf, aber es waren einige dabei wo ich deutlich gesehen habe wie wir mehr Alternativen hatten und das obwohl das zustellen bei Einwürfen eine der Stärken von Union ist. Besonders ist mir eine Situation aufgefallen bei der Larsson mit einem sehr guten Laufweg gleich 2 Unioner abschüttelt.
Zitat von Enfp1989
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Hhm, du hast keine Veränderung bei den Einwürfen gesehen? Also ich schon. Nicht bei jedem Einwurf, aber es waren einige dabei wo ich deutlich gesehen habe wie wir mehr Alternativen hatten und das obwohl das zustellen bei Einwürfen eine der Stärken von Union ist. Besonders ist mir eine Situation aufgefallen bei der Larsson mit einem sehr guten Laufweg gleich 2 Unioner abschüttelt.
Zitat von Aquila1899
Er hat doch erreicht, dass jeder Journalist darauf angesprungen ist. Es war eine klare Steigerung im Defensivverhalten zu erkennen. Man sieht, was er vorhat, dies wird aber Zeit brauchen. Durch seine "Großmäuligkeit" nimmt er den Fokus voll auf sich und weg von der Mannschaft. Ihm ist es wohl völlig egal, wie das bei dem ein oder anderen ankommt. Er ist nicht der erste Trainer, der diese Schiene fährt. In der Bundesliga gab es das schon, wird es auch wieder geben. Ob er Erfolg hat, kann man noch nicht beurteilen. Aber die Interviews der Spieler nach dem Spiel, geben doch Hoffnung. Viel Input, man nimmt viel mit und es macht Spaß. Gute Voraussetzungen, dass seine Arbeit hier Früchte trägt. Wunder braucht man nicht erwarten. Kann jeder beurteilen, wie er will, ich warte mal sechs Wochen ab, bevor ich das einordne.
Er hat hier halt auch keine kleine Baustelle übernommen.
Zitat von Enfp1989
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Er hat doch erreicht, dass jeder Journalist darauf angesprungen ist. Es war eine klare Steigerung im Defensivverhalten zu erkennen. Man sieht, was er vorhat, dies wird aber Zeit brauchen. Durch seine "Großmäuligkeit" nimmt er den Fokus voll auf sich und weg von der Mannschaft. Ihm ist es wohl völlig egal, wie das bei dem ein oder anderen ankommt. Er ist nicht der erste Trainer, der diese Schiene fährt. In der Bundesliga gab es das schon, wird es auch wieder geben. Ob er Erfolg hat, kann man noch nicht beurteilen. Aber die Interviews der Spieler nach dem Spiel, geben doch Hoffnung. Viel Input, man nimmt viel mit und es macht Spaß. Gute Voraussetzungen, dass seine Arbeit hier Früchte trägt. Wunder braucht man nicht erwarten. Kann jeder beurteilen, wie er will, ich warte mal sechs Wochen ab, bevor ich das einordne.
Er hat hier halt auch keine kleine Baustelle übernommen.
Zitat von Tormund
Ist eher so das manche Veränderungen einfach nicht sehen (wollen oder können such es dir aus) und weil das so ist, ist dann der Trainer mit falschen Erwartungen schuld. Wenn man es sich derart einfach macht findet man immer Angriffsfläche. War bei Kompany letzte Saison nicht anders. Man sieht es nicht auf den ersten Blick also muss es falsch erklärt oder nicht umgesetzt worden sein.
Zitat von Enfp1989
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Zitat von eagle95
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Manchmal hilft es ja auch sich mit anderen Sprachen zu beschäftigen. Dass die oft bildhafte, spanische Sprache hier nicht gut ankommt, war mir fast von Anfang an klar.
Den Punkt mit der Sprache kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Das Balkon-Zitat ist klar bildhaft gemeint und als Metapher zu verstehen – damit habe ich kein Problem.
Bei den Einwürfen sehe ich es allerdings anders. Vor dem Union-Spiel wurde sehr konkret angekündigt, dass sich sogar solche Details verändern würden. Das ist keine sprachliche Metapher mehr, sondern eine klare Erwartungsansage.
Wenn diese angekündigten Änderungen im ersten Spiel (noch) nicht sichtbar sind, entsteht die Diskussion automatisch – unabhängig von Kultur oder Sprache.
Für mich ist das deshalb weniger ein kulturelles Missverständnis als eine Frage des Erwartungsmanagements.
Ist eher so das manche Veränderungen einfach nicht sehen (wollen oder können such es dir aus) und weil das so ist, ist dann der Trainer mit falschen Erwartungen schuld. Wenn man es sich derart einfach macht findet man immer Angriffsfläche. War bei Kompany letzte Saison nicht anders. Man sieht es nicht auf den ersten Blick also muss es falsch erklärt oder nicht umgesetzt worden sein.
Dass einzelne Veränderungen bei den Einwürfen zu erkennen waren, will ich gar nicht abstreiten. Wenn man genauer hinschaut, gab es durchaus Situationen mit mehr Bewegung und Optionen – gerade gegen Union, die das sonst sehr gut zustellen, ist das auch nicht trivial.
Mein Punkt war nie „es gibt gar keine Veränderung“, sondern: Wenn man vorab sehr klar betont, dass selbst solche Details sichtbar anders sein sollen, dann schauen viele (Medien wie Fans) eben besonders genau hin. Und dann reicht es manchen nicht, wenn das punktuell auffällt, sondern sie erwarten eine durchgehende Handschrift.
Dass Riera bewusst den Fokus auf sich zieht und damit Druck von der Mannschaft nimmt, halte ich auch für plausibel. Das kann funktionieren, keine Frage. Gleichzeitig schließt das nicht aus, dass man die kommunikative Seite kritisch sehen darf – beides kann parallel stimmen.
Am Ende sind wir uns, glaube ich, alle einig: Das ist keine kleine Baustelle, Wunder sind nicht zu erwarten und eine seriöse Einordnung geht nur über Zeit. Ich persönlich bewerte das nach ein paar Wochen neu – mit offenem Ausgang.
10.02.2026 - 19:51 Uhr
Meine Herrn, über was sich hier schon wieder aufgeregt wird.
Toppmöller hat auf PKs mit Floskeln um sich geworfen und viele haben das kritisiert.
Riera hat jetzt mal ein, weil kernige Aussagen drin, die nicht im Buch der 1mal1 Fussballfloskeln für Pressekonferenzen stehen und das ist den Leuten auch nicht recht.
Gebt dem Trainer doch mal ein paar Wochen Zeit. Wenn sich nach 4 bis 5 Spielen nichts ändert kann man immernoch meckern.
Was erwartet man denn bei einem neuen Trainer? Dass alle Spieler von Tag 1 jegliche Prinzipien im Kopf haben?
Für 4 Tage Training hat mir die Leistung gegen Union schon vergleichsweise gut gefallen. Es war noch nicht alles perfekt aber man konnte schon Änderungen in die richtige Richtung erkennen.
Toppmöller hat auf PKs mit Floskeln um sich geworfen und viele haben das kritisiert.
Riera hat jetzt mal ein, weil kernige Aussagen drin, die nicht im Buch der 1mal1 Fussballfloskeln für Pressekonferenzen stehen und das ist den Leuten auch nicht recht.
Gebt dem Trainer doch mal ein paar Wochen Zeit. Wenn sich nach 4 bis 5 Spielen nichts ändert kann man immernoch meckern.
Was erwartet man denn bei einem neuen Trainer? Dass alle Spieler von Tag 1 jegliche Prinzipien im Kopf haben?
Für 4 Tage Training hat mir die Leistung gegen Union schon vergleichsweise gut gefallen. Es war noch nicht alles perfekt aber man konnte schon Änderungen in die richtige Richtung erkennen.
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