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Adler-Trainer-Team allgemein

05.07.2009 - 13:48 Uhr
Adler-Trainer-Team allgemein |#1011
11.10.2020 - 12:34 Uhr
Ich würde gerne heute einmal einen Gedanken zur Diskussion stellen, der mir seit letzter Saison nicht mehr aus dem Kopf geht. Es soll keine Kritik an unserem Trainer Team darstellen, sondern vielmehr einen Aspekt im Fußballspiel etwas in den Fokus rücken, der mMn zur Zeit vielleicht noch nicht den Stellenwert hat, den es haben könnte. Wovon ich rede? Dem Einwurf.

Immerhin gibt es ca. 50 Einwürfe pro Spiel. Also fast alle 2 Minuten einen. Und der Einwurf zählt ja eigentlich auch zu den Standard Situationen, aber eben auf kleinsten/engstem Raum und genau genommen befindet sich die ausführende Mannschaft sogar in Unterzahl. Ich habe den Eindruck, dass man aus solchen Standard Situationen noch etwas mehr heraus holen könnte und sich somit einen kleinen Vorteil zu seinen Kontrahenten erarbeiten könnte. Gerade wenn es sich um Kontrahenten auf Augenhöhe handelt. Eigentlich wird das allgemeine Pressing ja in seiner aggressiven Form gestört, wenn es zu einem Einwurf kommt. Und ein Einwurf sorgt eher für Entlastung beim Gegner - man kann durchpusten und sich neu postieren. Daher ist das Formieren zum Pressing heutzutage ja ein häufigerer Vorgang und kann man bei unserer Eintracht auch immer häufiger feststellen, wie ich finde.

Aber mir geht es weniger um das Verhalten wie ich möglichst schnell wieder in Ballbesitz komme, sondern vielmehr, wie man bei eigenem Ballbesitz bei Einwurf noch mehr heraus holen könnte. Dazu zähle ich sowohl die Technik beim Einwurf, also Weite und Genauigkeit, als aber auch die taktische Ausrichtung. Aber gerade die Weite eines Einwurfes kann schon einen entsprechenden Vorteil bieten.
Auch den Überraschungseffekt könnte man noch weiter ausreizen. Sicherlich muss man sich überlegen, ob es wirklich lohnenswert ist, ähnlich wie beim Freistoß einstudierte Einwurfvarianten einzuspielen, doch gerade die Verlagerung hätte durchaus einiges an Potenzial. So wie man einen Gegner beim Spielaufbau gezielt auf eine Seite locken kann, um sie dann zu wechseln, so könnte man auch den Einwurf als gute Möglichkeit dazu nutzen, etwas Vergleichbares bewusst zu forcieren.
Sehr gewagt - aber super interessant wäre auch, den Einwurf bewusst zu verschenken und auf einen bestimmten Gegner zu werfen. Nicht nur durch den Überraschungseffekt – vielmehr könnte man mit einigen Einstimmungen im Training bestimmte schwache Spieler anvisieren, sie anwerfen und dann gezielt zum Gegenpressing organisiert auf diese ausrücken.
Dadurch, dass es so viele Einwürfe pro Spiel gibt, bietet er auch für jede Mannschaft sicherlich 10 realistische Chancen, gute und systematisch erfolgsversprechende Angriffe zu fahren, was absolut spielentscheidend sein kann.

Was ein Einwurf Trainer leisten kann, zeigt mMn sehr eindrucksvoll das Beispiel des FC Liverpool. Denn in der Saison 2017/18 waren sie 18. von 20 Mannschaften in der Kategorie 'Ballbehauptung nach Einwurf' (mit einem Prozentsatz von 45,4 Prozent) - in der Spielzeit 2019/20 lagen sie mit 68,4 Prozent auf Platz eins. Und immerhin hat Liverpool auch 13 Mal nach einem Einwurf getroffen. MMn daher also auch etwas, auf das man achten kann und auch sollte.
Doch spätestens jetzt kommen wir zu dem Problem, dass selbst wenn man jetzt sagt das man mehr Wert auf Einwürfe legen will und sich professionelle Unterstützung holen möchte, es eigentlich kaum Einwurf Trainer am Markt gibt. Der mir bekannteste ist Thomas Gronnemark und der arbeitet mittlerweile fest für Liverpool. Er hat wohl auch schon mal ein paar Trainingseinheiten mit RB Leipzig abgehalten, aber andere BuLi Mannschaften haben das Thema anscheinend noch nicht angegangen. Immerhin wird Gronnemark demnächst ein Buch und einen Onlinekurse auf seiner Homepage zur Verfügung stellen. Weder das Buch, noch der Onlinekurs wird den echten Trainer normalerweise auf höchstem Niveau ersetzen können, aber vielleicht sind hier im Forum ja auch ein paar User als Trainer tätig und finden den Ansatz ähnlich spannend wie ich und können trotzdem später einmal ein paar Anregungen mitnehmen. https://thomasgronnemark.com/

Bin mal gespannt ob ihr den Ansatz ähnlich spannend findet oder ob ich da einfach zu viel Potenzial hinein interpretiere. Natürlich sollten allgemeine taktische Grundausrichtungen verinnerlicht sein, bevor man sich an das i-Tüpfelchen heran wagt, aber unser personeller Stamm hat sich diesen Sommer nicht wesentlich verändert, sodass man eventuell auch mal hier dran arbeiten könnte. Wie auch immer das aussehen könnte. Zwinkernd
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 11.10.2020 um 12:51 Uhr bearbeitet
Adler-Trainer-Team allgemein |#1012
11.10.2020 - 15:08 Uhr
Zitat von Wetterauer_SGE
Ich würde gerne heute einmal einen Gedanken zur Diskussion stellen, der mir seit letzter Saison nicht mehr aus dem Kopf geht. Es soll keine Kritik an unserem Trainer Team darstellen, sondern vielmehr einen Aspekt im Fußballspiel etwas in den Fokus rücken, der mMn zur Zeit vielleicht noch nicht den Stellenwert hat, den es haben könnte. Wovon ich rede? Dem Einwurf.

Immerhin gibt es ca. 50 Einwürfe pro Spiel. Also fast alle 2 Minuten einen. Und der Einwurf zählt ja eigentlich auch zu den Standard Situationen, aber eben auf kleinsten/engstem Raum und genau genommen befindet sich die ausführende Mannschaft sogar in Unterzahl. Ich habe den Eindruck, dass man aus solchen Standard Situationen noch etwas mehr heraus holen könnte und sich somit einen kleinen Vorteil zu seinen Kontrahenten erarbeiten könnte. Gerade wenn es sich um Kontrahenten auf Augenhöhe handelt. Eigentlich wird das allgemeine Pressing ja in seiner aggressiven Form gestört, wenn es zu einem Einwurf kommt. Und ein Einwurf sorgt eher für Entlastung beim Gegner - man kann durchpusten und sich neu postieren. Daher ist das Formieren zum Pressing heutzutage ja ein häufigerer Vorgang und kann man bei unserer Eintracht auch immer häufiger feststellen, wie ich finde.

Aber mir geht es weniger um das Verhalten wie ich möglichst schnell wieder in Ballbesitz komme, sondern vielmehr, wie man bei eigenem Ballbesitz bei Einwurf noch mehr heraus holen könnte. Dazu zähle ich sowohl die Technik beim Einwurf, also Weite und Genauigkeit, als aber auch die taktische Ausrichtung. Aber gerade die Weite eines Einwurfes kann schon einen entsprechenden Vorteil bieten.
Auch den Überraschungseffekt könnte man noch weiter ausreizen. Sicherlich muss man sich überlegen, ob es wirklich lohnenswert ist, ähnlich wie beim Freistoß einstudierte Einwurfvarianten einzuspielen, doch gerade die Verlagerung hätte durchaus einiges an Potenzial. So wie man einen Gegner beim Spielaufbau gezielt auf eine Seite locken kann, um sie dann zu wechseln, so könnte man auch den Einwurf als gute Möglichkeit dazu nutzen, etwas Vergleichbares bewusst zu forcieren.
Sehr gewagt - aber super interessant wäre auch, den Einwurf bewusst zu verschenken und auf einen bestimmten Gegner zu werfen. Nicht nur durch den Überraschungseffekt – vielmehr könnte man mit einigen Einstimmungen im Training bestimmte schwache Spieler anvisieren, sie anwerfen und dann gezielt zum Gegenpressing organisiert auf diese ausrücken.
Dadurch, dass es so viele Einwürfe pro Spiel gibt, bietet er auch für jede Mannschaft sicherlich 10 realistische Chancen, gute und systematisch erfolgsversprechende Angriffe zu fahren, was absolut spielentscheidend sein kann.

Was ein Einwurf Trainer leisten kann, zeigt mMn sehr eindrucksvoll das Beispiel des FC Liverpool. Denn in der Saison 2017/18 waren sie 18. von 20 Mannschaften in der Kategorie 'Ballbehauptung nach Einwurf' (mit einem Prozentsatz von 45,4 Prozent) - in der Spielzeit 2019/20 lagen sie mit 68,4 Prozent auf Platz eins. Und immerhin hat Liverpool auch 13 Mal nach einem Einwurf getroffen. MMn daher also auch etwas, auf das man achten kann und auch sollte.
Doch spätestens jetzt kommen wir zu dem Problem, dass selbst wenn man jetzt sagt das man mehr Wert auf Einwürfe legen will und sich professionelle Unterstützung holen möchte, es eigentlich kaum Einwurf Trainer am Markt gibt. Der mir bekannteste ist Thomas Gronnemark und der arbeitet mittlerweile fest für Liverpool. Er hat wohl auch schon mal ein paar Trainingseinheiten mit RB Leipzig abgehalten, aber andere BuLi Mannschaften haben das Thema anscheinend noch nicht angegangen. Immerhin wird Gronnemark demnächst ein Buch und einen Onlinekurse auf seiner Homepage zur Verfügung stellen. Weder das Buch, noch der Onlinekurs wird den echten Trainer normalerweise auf höchstem Niveau ersetzen können, aber vielleicht sind hier im Forum ja auch ein paar User als Trainer tätig und finden den Ansatz ähnlich spannend wie ich und können trotzdem später einmal ein paar Anregungen mitnehmen. https://thomasgronnemark.com/

Bin mal gespannt ob ihr den Ansatz ähnlich spannend findet oder ob ich da einfach zu viel Potenzial hinein interpretiere. Natürlich sollten allgemeine taktische Grundausrichtungen verinnerlicht sein, bevor man sich an das i-Tüpfelchen heran wagt, aber unser personeller Stamm hat sich diesen Sommer nicht wesentlich verändert, sodass man eventuell auch mal hier dran arbeiten könnte. Wie auch immer das aussehen könnte. Zwinkernd


Ein interessanter Gedanke, den du da aufgegriffen hast. Oftmals hat man bei einem einwerfenden Spilern das Gefühl, dass er gar nicht weiß, wo er hinspielen soll und seine Mitspieler es auch nicht nötig haben sich entsprechend als Adressat des Einwurfes anzubieten. Könnte in der Tat sein, dass da noch Potenial für Verbesserungen bei vielen Mannschaften nicht genutzt wird. Es wird dann aber wohl dazu führen, dass man auch "Abwehrstrategien" trainiert, wenn man feststellt, dass eine Mannschaft ein bestimmtes Einwurfverhalten an den Tag legt. Könnte interessant werden.

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Die interessantes Mannschaft des Kontinent kommt aus Saarbrücken
Jules Rimet, Präsident der FIFA von 1921 bis 1954
Adler-Trainer-Team allgemein |#1013
11.10.2020 - 16:27 Uhr
Zitat von Munga
Ein interessanter Gedanke, den du da aufgegriffen hast. Oftmals hat man bei einem einwerfenden Spilern das Gefühl, dass er gar nicht weiß, wo er hinspielen soll und seine Mitspieler es auch nicht nötig haben sich entsprechend als Adressat des Einwurfes anzubieten. Könnte in der Tat sein, dass da noch Potenial für Verbesserungen bei vielen Mannschaften nicht genutzt wird. Es wird dann aber wohl dazu führen, dass man auch "Abwehrstrategien" trainiert, wenn man feststellt, dass eine Mannschaft ein bestimmtes Einwurfverhalten an den Tag legt. Könnte interessant werden.


Ja genau, entweder hat man den Eindruck das der Einwerfende nicht weiß wohin mit dem Ball, weil sich kein Mitspieler richtig anbietet oder alles wirkt wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Ein Hühnerhaufen kann zwar ein gewolltes Konstrukt sein, weil durch unterschiedliche Laufrichtungen erst der Platz geschaffen wird in den dann erst gespielt wird. Dafür muss alles aber entsprechend abgestimmt sein und darf nicht dem Zufall überlassen werden. Häufig habe ich aber den Eindruck, dass ein Einwurf eher als eine Art 'Strafe' aufgefasst wird, statt es wirklich als Chance zu nutzen.
Ganz klar, wenn es Teams gibt, die sich positive Spielanteile durch Einwürfe heraus arbeiten, so wird es im Umkehrschluss auch Teams geben, die sich verstärkt auf diese Situationen einstellen wollen werden. Je spielerisch limitierter eine Mannschaft jedoch ist, desto schwieriger wird es für sie werden, auch hierfür Lösungen zu finden. Aber gerade auf Augenhöhe kann es mMn zum entscheidenden Faktor werden. Spezielle Einwurf Situationen müssen aber auf jeden Fall zum Spielsystem des Teams passen/bzw. darauf angepasst werden.

Wenn man sich z.B. die Bayern anschaut, dann werfen die Mittelfeldspieler in der Regel in Richtung Abwehr zurück, um über die Abwehr wieder ihren gewohnten Spielaufbau zu betreiben. Kaum ein Gegner ist doch so verrückt und versucht die Bayern hier mal unter Druck zu setzen. Und wenn doch. dann sind auch die Bayern meistens so irritiert, dass es zu Toren kommen kann. Zu den Bayern würden aber lange/weite Einwürfe nach vorne zumeist auch nicht passen, da man von ihnen eher den gepflegten Spielaufbau gewohnt ist, als ein schnelles kick and rush, das aus einem langen Einwurf resultiert.
Auf der anderen Seite gibt es immer mal wieder Spieler die für ihre weiten/langen Einwürfe bekannt/berüchtigt sind und jeder auf dem Platz weiß, wenn der im letzten Drittel einen Einwurf macht, dann landet er fast wie ein Eckball oder Freistoß, zumindest im Strafraum und kann zu einer besonderen Situation führen.

Ich bin mal gespannt, ob das Thema Einwürfe noch mal etwas mehr berücksichtigt werden wird. Es liegt mMn nämlich noch viel ungenutztes Potenzial, in einem an sonsten schon ziemlich perfektioniertem Spiel.
Adler-Trainer-Team allgemein |#1014
11.10.2020 - 16:58 Uhr
Zitat von Wetterauer_SGE
Ich würde gerne heute einmal einen Gedanken zur Diskussion stellen, der mir seit letzter Saison nicht mehr aus dem Kopf geht. Es soll keine Kritik an unserem Trainer Team darstellen, sondern vielmehr einen Aspekt im Fußballspiel etwas in den Fokus rücken, der mMn zur Zeit vielleicht noch nicht den Stellenwert hat, den es haben könnte. Wovon ich rede? Dem Einwurf.

Immerhin gibt es ca. 50 Einwürfe pro Spiel. Also fast alle 2 Minuten einen. Und der Einwurf zählt ja eigentlich auch zu den Standard Situationen, aber eben auf kleinsten/engstem Raum und genau genommen befindet sich die ausführende Mannschaft sogar in Unterzahl. Ich habe den Eindruck, dass man aus solchen Standard Situationen noch etwas mehr heraus holen könnte und sich somit einen kleinen Vorteil zu seinen Kontrahenten erarbeiten könnte. Gerade wenn es sich um Kontrahenten auf Augenhöhe handelt. Eigentlich wird das allgemeine Pressing ja in seiner aggressiven Form gestört, wenn es zu einem Einwurf kommt. Und ein Einwurf sorgt eher für Entlastung beim Gegner - man kann durchpusten und sich neu postieren. Daher ist das Formieren zum Pressing heutzutage ja ein häufigerer Vorgang und kann man bei unserer Eintracht auch immer häufiger feststellen, wie ich finde.

Aber mir geht es weniger um das Verhalten wie ich möglichst schnell wieder in Ballbesitz komme, sondern vielmehr, wie man bei eigenem Ballbesitz bei Einwurf noch mehr heraus holen könnte. Dazu zähle ich sowohl die Technik beim Einwurf, also Weite und Genauigkeit, als aber auch die taktische Ausrichtung. Aber gerade die Weite eines Einwurfes kann schon einen entsprechenden Vorteil bieten.
Auch den Überraschungseffekt könnte man noch weiter ausreizen. Sicherlich muss man sich überlegen, ob es wirklich lohnenswert ist, ähnlich wie beim Freistoß einstudierte Einwurfvarianten einzuspielen, doch gerade die Verlagerung hätte durchaus einiges an Potenzial. So wie man einen Gegner beim Spielaufbau gezielt auf eine Seite locken kann, um sie dann zu wechseln, so könnte man auch den Einwurf als gute Möglichkeit dazu nutzen, etwas Vergleichbares bewusst zu forcieren.
Sehr gewagt - aber super interessant wäre auch, den Einwurf bewusst zu verschenken und auf einen bestimmten Gegner zu werfen. Nicht nur durch den Überraschungseffekt – vielmehr könnte man mit einigen Einstimmungen im Training bestimmte schwache Spieler anvisieren, sie anwerfen und dann gezielt zum Gegenpressing organisiert auf diese ausrücken.
Dadurch, dass es so viele Einwürfe pro Spiel gibt, bietet er auch für jede Mannschaft sicherlich 10 realistische Chancen, gute und systematisch erfolgsversprechende Angriffe zu fahren, was absolut spielentscheidend sein kann.

Was ein Einwurf Trainer leisten kann, zeigt mMn sehr eindrucksvoll das Beispiel des FC Liverpool. Denn in der Saison 2017/18 waren sie 18. von 20 Mannschaften in der Kategorie 'Ballbehauptung nach Einwurf' (mit einem Prozentsatz von 45,4 Prozent) - in der Spielzeit 2019/20 lagen sie mit 68,4 Prozent auf Platz eins. Und immerhin hat Liverpool auch 13 Mal nach einem Einwurf getroffen. MMn daher also auch etwas, auf das man achten kann und auch sollte.
Doch spätestens jetzt kommen wir zu dem Problem, dass selbst wenn man jetzt sagt das man mehr Wert auf Einwürfe legen will und sich professionelle Unterstützung holen möchte, es eigentlich kaum Einwurf Trainer am Markt gibt. Der mir bekannteste ist Thomas Gronnemark und der arbeitet mittlerweile fest für Liverpool. Er hat wohl auch schon mal ein paar Trainingseinheiten mit RB Leipzig abgehalten, aber andere BuLi Mannschaften haben das Thema anscheinend noch nicht angegangen. Immerhin wird Gronnemark demnächst ein Buch und einen Onlinekurse auf seiner Homepage zur Verfügung stellen. Weder das Buch, noch der Onlinekurs wird den echten Trainer normalerweise auf höchstem Niveau ersetzen können, aber vielleicht sind hier im Forum ja auch ein paar User als Trainer tätig und finden den Ansatz ähnlich spannend wie ich und können trotzdem später einmal ein paar Anregungen mitnehmen. https://thomasgronnemark.com/

Bin mal gespannt ob ihr den Ansatz ähnlich spannend findet oder ob ich da einfach zu viel Potenzial hinein interpretiere. Natürlich sollten allgemeine taktische Grundausrichtungen verinnerlicht sein, bevor man sich an das i-Tüpfelchen heran wagt, aber unser personeller Stamm hat sich diesen Sommer nicht wesentlich verändert, sodass man eventuell auch mal hier dran arbeiten könnte. Wie auch immer das aussehen könnte. Zwinkernd

Absolut. Wäre ich Verantwortlicher bei der Eintracht, würdest Du damit bei mir offene Türen einwerfen. daumen-hoch

Ich habe schon 2 oder 3 mal einen Artikel über den Herrn Gronnemark gelesen und hatte jedesmal die Hoffnung, dass unsere Verantwortlichen den Namen auf dem Schirm haben. Nun muss man aber auch sehen, dass wir in den letzten 2 Jahren eigentlich nicht wirklich die zeitlichen Möglichkeiten hatten, zusätzliche Trainigseinheiten mit dem Einwurftrainer einzubauen. Durch die vielen Spiele und die regelmäßigen englischen Wochen ging es bei uns eigentlich während der Saison nur um Regeneration und Spielvorbereitung. Wir konnten ja auch taktische Belange kaum trainieren, die vielleicht doch noch etwas wichtiger gewesen wären als Einwürfe.

Aber in der aktuellen Saison (die zwar aufgrund des späteren Beginns auch ohne Eurobbaboggaal eine vollgepackte wird) sollte es meines Erachtens möglich sein, auch mal ein paar Einheiten Einwurftraining einzubauen. Ich wäre nicht unglücklich, wenn auf der Homepage des Herrn Gronnemark zukünftig neben Liverpool und Ajax auch noch die Eintracht als Daueraufgabe aufgeführt wird. zwinker

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Bruda, schlag' den Ball lang!
Adler-Trainer-Team allgemein |#1015
11.10.2020 - 17:19 Uhr
Ich meine mal gelesen zu haben, dass dieser Einwurftrainer nicht bei 2 Teams aus einer Liga trainiert. Und da RB Leipzig da wohl schon dran ist (weiß nicht ob fest oder nicht), wird das mit ihm eher nichts. (Das war mein Stand von vor ca 1 Jahr)

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FreePalestine

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Deniz619 am 11.10.2020 um 17:20 Uhr bearbeitet
Adler-Trainer-Team allgemein |#1016
11.10.2020 - 17:35 Uhr
Zitat von Adler70
Absolut. Wäre ich Verantwortlicher bei der Eintracht, würdest Du damit bei mir offene Türen einwerfen. daumen-hoch

Ich habe schon 2 oder 3 mal einen Artikel über den Herrn Gronnemark gelesen und hatte jedesmal die Hoffnung, dass unsere Verantwortlichen den Namen auf dem Schirm haben. Nun muss man aber auch sehen, dass wir in den letzten 2 Jahren eigentlich nicht wirklich die zeitlichen Möglichkeiten hatten, zusätzliche Trainigseinheiten mit dem Einwurftrainer einzubauen. Durch die vielen Spiele und die regelmäßigen englischen Wochen ging es bei uns eigentlich während der Saison nur um Regeneration und Spielvorbereitung. Wir konnten ja auch taktische Belange kaum trainieren, die vielleicht doch noch etwas wichtiger gewesen wären als Einwürfe.

Aber in der aktuellen Saison (die zwar aufgrund des späteren Beginns auch ohne Eurobbaboggaal eine vollgepackte wird) sollte es meines Erachtens möglich sein, auch mal ein paar Einheiten Einwurftraining einzubauen. Ich wäre nicht unglücklich, wenn auf der Homepage des Herrn Gronnemark zukünftig neben Liverpool und Ajax auch noch die Eintracht als Daueraufgabe aufgeführt wird. zwinker


Sehr schöne Spiel Eröff... tschuldigung Antwort Eröffnung. daumen-hoch

Wir stimmen dann zu 100% überein. In den letzten beiden Jahren hatten wir weder die Zeit - noch den Kopf dafür, so etwas gezielter einzuüben. Im ersten Jahr galt es den Abgang der Büffel zu kompensieren und im letzten Jahr mussten die 2 Schwächephasen bewerkstelligt werden. Da war Grundlagenarbeiten definitiv wichtiger. Aber diese Saison sollte vielleicht etwas mehr Zeit 'übrig' sein. Ich denke, es könnte sich richtig bezahlt machen. Alleine wenn man die Reichweite eines Einwurfs durch verbesserte Technik um z.B. 5 Meter erhöhen könnte, so erweitert dies bereits enorm den Handlungsspielraum. Wenn dann auch noch die Mitspieler gezielt Räume schaffen und die Gegner verwirren, dann können da schon immer mal wieder Chancen/Tore daraus entstehen. Letzte Saison hatte ich zumindest bei dem ein oder anderen Spiel auch schon mal das Gefühl, dass wir besonders schnell die Einwürfe ausgeführt hatten und dadurch auch Chancen kreiert hatten.
Ich werde demnächst auch mal wieder noch mehr auf unsere Einwürfe achten. Eine zukünftige Zusammenarbeit mit Gronnemark wäre echt ein Traum. daumen-hoch
Adler-Trainer-Team allgemein |#1017
11.10.2020 - 17:40 Uhr
Zitat von Deniz619
Ich meine mal gelesen zu haben, dass dieser Einwurftrainer nicht bei 2 Teams aus einer Liga trainiert. Und da RB Leipzig da wohl schon dran ist (weiß nicht ob fest oder nicht), wird das mit ihm eher nichts. (Das war mein Stand von vor ca 1 Jahr)


Das Engagement bei RB Leipzig liegt mWn schon ein paar Jahre zurück. Mir ist nicht bekannt, dass er sie derzeit noch trainiert. Aber du hast vollkommen recht, er trainiert nur ein Team pro Liga. daumen-hoch Wer also zuerst kommt - macht das Rennen. Zwinkernd
Adler-Trainer-Team allgemein |#1018
20.10.2020 - 18:45 Uhr
Zitat von zeuge_yeboahs
Zitat von Adler84

DFL und DFB startet Ausbildungsprojekt
Die 14 Teilnehmer am Management-Lehrgang stehen fest
Sebastian Zelichowski ist einer der Teilnehmer.


Interessant. Wenn man sich durchliest, worum es da geht und dass das Ziel ist " Sportverantwortliche vor allem aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga auf ihre bevorstehenden Aufgaben als Entscheider im Profifußball vorzubereiten" liegt für mich der Gedanke nicht fern, dass Zelichowski irgendwann in eine verantwortliche Position aufrücken könnte - vielleicht ja sogar bei uns...

Mit der heutigen Meldung in der FAZ, dass der Vertrag von Bruno Hübner nicht verlängert wird, ist wohl auch klar, warum man Zelichowski dort hin geschickt hat. zwinker

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Bruda, schlag' den Ball lang!
Adler-Trainer-Team allgemein |#1019
20.10.2020 - 18:46 Uhr
Zitat von Adler70
Zitat von zeuge_yeboahs

Zitat von Adler84

DFL und DFB startet Ausbildungsprojekt
Die 14 Teilnehmer am Management-Lehrgang stehen fest
Sebastian Zelichowski ist einer der Teilnehmer.


Interessant. Wenn man sich durchliest, worum es da geht und dass das Ziel ist " Sportverantwortliche vor allem aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga auf ihre bevorstehenden Aufgaben als Entscheider im Profifußball vorzubereiten" liegt für mich der Gedanke nicht fern, dass Zelichowski irgendwann in eine verantwortliche Position aufrücken könnte - vielleicht ja sogar bei uns...

Mit der heutigen Meldung in der FAZ, dass der Vertrag von Bruno Hübner nicht verlängert wird, ist wohl auch klar, warum man Zelichowski dort hin geschickt hat. zwinker


Schrieb ich grade auch im Hübner Thread. Wiederum ist ja Russ jetzt seit dieser Saison in der Videoanalyse aktiv.

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United Colors of Bembeltown

Eintracht Frankfurt
Deutscher Meister 1959
UEFA Pokal / Europa League Sieger 1980, 2022
DFB Pokalsieger 1974,1975,1981,1988, 2018
Adler-Trainer-Team allgemein |#1020
20.10.2020 - 18:49 Uhr
Zitat von Adler84
Zitat von Adler70

Zitat von zeuge_yeboahs

Zitat von Adler84

DFL und DFB startet Ausbildungsprojekt
Die 14 Teilnehmer am Management-Lehrgang stehen fest
Sebastian Zelichowski ist einer der Teilnehmer.


Interessant. Wenn man sich durchliest, worum es da geht und dass das Ziel ist " Sportverantwortliche vor allem aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga auf ihre bevorstehenden Aufgaben als Entscheider im Profifußball vorzubereiten" liegt für mich der Gedanke nicht fern, dass Zelichowski irgendwann in eine verantwortliche Position aufrücken könnte - vielleicht ja sogar bei uns...

Mit der heutigen Meldung in der FAZ, dass der Vertrag von Bruno Hübner nicht verlängert wird, ist wohl auch klar, warum man Zelichowski dort hin geschickt hat. zwinker


Schrieb ich grade auch im Hübner Thread. Wiederum ist ja Russ jetzt seit dieser Saison in der Videoanalyse aktiv.

Man könnte glatt meinen, die hätten einen Plan... zwinker

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