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Aachener Fanszene

13.08.2012 - 17:28 Uhr
Aachener Fanszene |#71
23.08.2012 - 15:57 Uhr
Zitat von Dyesen:
Kleine Anmerkung: Die KBU ist ja jetzt nicht auf dem Tivoli verboten worden, nur ihre Banner etc!

Ich habe die letzte halbe Stunde nochma über die "Saktionen" nachgedacht. Klar, die Banner, Fahnen, Doppelhalter etc. sind markante Ultra-Utensilien. Wenn sie die nicht mehr mitnehmen dürfen, werden sie in ihrer Ultramentalität sicherlich hart getroffen. [Kurze Frage: Ist also auch kein KBU-Shirt oder Schal erlaubt...? Oder bezieht sich das wirklich nur auf die größeren Utensilien?]

Aber ist das die Lösung des Problems? Ich denke nicht. Wohlmöglich ist das nur die nächste Windung für die Aachener Gewaltspirale, denn die (wenigen) gewaltbereiten und (vielen) gewalttolerierenden KBU-Mitglieder werden jetzt erst recht zum Tivoli gehen. Sie sind zwar auf den ersten Blick oder für die TV-Kameras nicht direkt als sie zu erkennen, aber ich denke dadurch ist sogar noch mehr Gefahrenpotential gegeben. Einerseits werden sie jetzt "not amused" sein und vermutlich noch ausfallender werden, andererseits lassen sie sich nicht mehr äußerlich erkennen - außer für die 'Insider'.
Das ist natürlich nicht "die Lösung", aber ein notwendiger Schritt auf einem langen Weg.
Es ist ja kein Zufall, dass es diese etwas aus der Zeit gefallene Situation gerade in Aachen noch gab. In anderen großen Vereinen wurden die Nazis als echte Kurvenpräsenz in den 90ern zurückgedrängt; Alemannia kickte in der Oberliga rum, und DFB und Co interessierten sich nicht dafür. Als es nach oben ging, waren die Nazis schon vor der Masse da, und in ihrer Präsenz ein wesentlicher Faktor in der Kurve. In so einer langfristigen "Kurvenentnazifizierung" geht es eben gerase auch um Präsenz; der aktuelle Propagandapunkt der "unpolitischen" KBU war ja etwa "Nazis gehören zur Kurve wie andere auch. Nazis rausdrängen zu wollen ist linksradikale Politik; die Kurve soll "unpolitisch" sein, und Nazis daher ganz selbstverständlich akzeptieren".
Wenn sie als Gruppe eben offiziell nicht mehr akzeptiert sind, leidet ihre Präsenz, über die Präsenz als Gruppe der Einfluss, und langfristig wächst sich das Probem hoffentlich weitgehend raus.

•     •     •

Mike: „Ich habe in den eineinhalb Jahren unter Lucien Favre unheimlich viel gelernt. Ich will mich auch nächste Saison jeden Tag verbessern. Dann wird auch die DFB-Auswahl wieder ganz schnell ein Thema.“
Aachener Fanszene |#72
23.08.2012 - 16:41 Uhr
Es wäre absolut wünschenswert das jetzt so langsam wieder Ruhe einkehrt. Ich finde das Aussprechen von Stadionverboten gut und hoffe das die Richtigen getroffen wurden.
Und diejenigen, die bisher immer dabei waren und es einfach toleriert haben, denen hat man jetzt die Grundlage genommen und das lässt hoffen, dass si einfach weiter den Verein unterstützen, aber nicht mehr als KBU "firmieren" uund sich vielleicht auf die anderen normalen Fangruppierungen verteilen.
Ich glaube wenn die "Anführer" fehlen und zusätzlich die Fanutensilien verboten sind, dann verläuft sich das Ganze im Sand (hoffentlich).

Letztlich können wir nicht mehr als abwarten und hoffen, dass in Karlsruhe kein Mist passiert und es auch am Dienstag bei uns ruhig bleibt...........
Aachener Fanszene |#73
23.08.2012 - 23:48 Uhr
Das war lange überfällig, und wie durch andere User schon festgestellt sicher nur der erste Schritt in die richtige Richtung.

El Jogi stimme ich nicht unbedingt zu, der hier mutmaßt, daß es dieses Problem nur noch in Aachen gibt. Ich edrinnere nur an das Transparent in Köln.

Ich habe erst vor kurzem schonmal gepostet, daß in Meinen Augen die Gewalt im eigendlichen Sinne der Ansatzpunkt ist. Und solcher will man ja durch Zivilklagen und Stadienverbote entgegentreten.

Wenn solche "Krawallvögel" rausfliegen, haben die Mitläufer (zu denen ich schätzungsweise mehr als die Hälfte der KBU oder deren "Jünger" aufgrund Ihres Alters zähle) keinen mehr, hinter dem sie sich verstecken können.

Ich habe mir die Gruppe, oder die paar die in Saarbrücken zusammen in den Block marschiert sind allesamt angesehen und zu mehr als der Hälfte auf unter Volljährig eingestuft! Manche davon würden bei gewalttätigen Auffälligkeiten warscheinlich noch dem Jugendrichter vorgeführt.

Alles, was wir Fans jetzt tun können, ist die Distanzierung von jeglicher Gewalt und das Zeigen von Zivilcourage und Mut durch melden solcher Gewaltvorfälle.

Buttons gegen Rechts oder Links, glaube ich, würden nicht viel helfen.

Und nur um das hier mal loszuwerden: "Auf den Rängen da toben die Skinheads..." haben behaupte ich in Ihrem Leben mindestens 99% aller Aachen-Fans schon skandiert!!!
Aachener Fanszene |#74
24.08.2012 - 01:16 Uhr
Zitat von HackeAachen:

El Jogi stimme ich nicht unbedingt zu, der hier mutmaßt, daß es dieses Problem nur noch in Aachen gibt. Ich edrinnere nur an das Transparent in Köln.


Sehe ich auch so. Das Problem gibt es definitiv nicht nur in Aachen. In Aachen hat es sich vielleicht als erstes so extrem entwickelt, bzw wurde von den Medien so stark aufgegriffen.
Aber Probleme mit Nazis bzw rechtsdenkenden in der Kurve sind leider bei sehr sehr vielen Vereinen ein Thema.
Bei uns in München war das Ende vorletzter oder auch über Teile der letzten Saison ein Thema. Und ich hoffe dass es das auch weiterhin ist. Ich hoffe der Satz wird richtig verstanden. Von mir aus können die alle lieber heute als morgen aus unsrer Kurve und generell aus den Stadien verschwinden, aber solange es ein diskutiertes Thema ist zeigt das dass sich der Verein und auch die Fans der Lage bewusst sind, sich mit dieser auseinandersetzen und versuchen etwas dagegen zu tun. Auch in Duisburg ist das gerade ein Thema, in Chemnitz, in Bremen gab es vor nicht allzu langer Zeit einen Vorfall. Nur um einige Beispiel zu nennen. Es gibt leider weit mehr. Also nur ein Aachener Problem ist das sicher nicht.

Ich denke dass das ein wichtiger und richtiger Schritt war. Allerdings wage ich es auch zu bezweifeln dass man das Problem damit wirklich aus der Welt geschaffen hat.
Die Leute gehen halt dann ohne gewisse Banner, Schals, T-Shirts etc ins Stadion. Ob das ganze dann unbedingt friedlicher abläuft.. ich hab da meine Zweifel. Die Gedanken und Einstellung kriegt man durch ein Verbot ja ohnehin nicht aus den Köpfen.
Aber gut was will man sonst machen? Der nächste Schritt wäre der gesamten Gruppe Stadionverbot zu erteilen. Da ist halt die Frage inwieweit das geht und wieviel "falsche" man damit trifft. Wobei ich ja ehrlich gesagt der Meinung bin: Wenn ich Mitglied einer solchen Gruppe bin, mittlerweile täglich solche Artikel lese, gewisse Dinge selbst mitbekomme und damit wirklich rein garnichts am Hut habe und am Hut haben will.. dann steig ich doch einfach aus, oder? Von daher würde es meiner Meinung nach vermutlich nicht allzu viele falsche treffen.
Aber gut, das war auf jeden Fall mal ein Zeichen und ein Anfang.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von beneg60 am 24.08.2012 um 01:25 Uhr bearbeitet
Aachener Fanszene |#75
24.08.2012 - 13:42 Uhr
In meinen Augen eine sehr fragwürdige Entscheidung der Alemannia.
Ich bin selbst kein Mitglied in einer dieser Gruppierung, aber kenn aus beiden Gruppen Leute.
Da muss ich schon sagen, dass die Leute der KBU sich immer unpolitisch verhalten haben und wenn man ehrlich ist kommt das Gerücht das diese Gruppierung Rechte Leute duldet bzw. in ihren Reihen hat nur von Seiten der ACU! Das die Presse darauf anspringt ist ja eigentlich auch klar gewesen, da das für diese ja ein gefundenes Fressen gegen die "bösen Fußballfans" ist.
Die Leute der ACU jedoch haben sich immer Politisch verhalten, siehe z.B. einen Bericht im "Mullejan" der einen dazu auffordert an Demonstrationen der linksgerichteten Leuten gegen Nazis teilzunehmen. Ich finde so etwas hat in einem Stadionheft nichts zu suchen, auch wenn ich selbst gegen Nazis bin, in solchen Heften sollten doch Sachen stehen die mit Fußball zu tun haben und nicht Sachen mit politischem Hintergrund. Ebenfalls weiß ich aus zuverlässigen Quellen, dass es im Forum der ACU Aufforderungen dazu gab, wählen zu gehen. Das ist für mich kein unpolitisches Auftreten der Gruppe mehr.
Das die Gruppierung ACU ebenfalls Gewaltbereit ist, zeigt wohl auch ein Bild von einem Fußballspiel auf dem ein ACU Mitglied eindeutig mit einem Holzknüppel "bewaffnet" im Stadion ist! Und ob es jetzt Linke- oder (angeblich) Rechte Gewalt ist, sollte keinen Unterschied machen! Oder ist das für euch in Unterschied wenn ihr von einem Linken angegriffen werdet anstatt von einem Rechten?
Außerdem wird der KBU ja vorgeworfen kein Zeichen gegen Rechts zu setzten, was war das Spruchband bei dem Spiel gegen MG denn? Ich zitiere "Politischer Extremismus und Rassismus haben bei uns keinen Platz", da ist in meinen Augen doch auch Rechtsextremismus mit eingeschlossen und nur weil auch die anderen politischen Richtungen damit eingeschlossen sind, wie z.B. der Linksextremismus der ACU, ist es trotzdem auch ein Zeichen gegen Rechts!
Das letzte was mir dazu noch einfällt ist die Stellungnahme der KBU zu den Vorfällen bei dem Auswärtsspiel in Saarbrücken, warum wird dieser überhaupt keine Beachtung geschenkt, sondern Blind auf den Worten der ACU vertraut? Nur weil die ACU gute Kontakte zu Frau Walther und zu der Presse haben, was schon immer bekannt war, darf man trotzdem nicht nur Blind einer Seite vertrauen sondern sollte sich mit den Meinungen BEIDER Seiten beschäftigen. Da die KBU selbst von rechtsradikalen Gruppen angegriffen wurden, weil sie eben den Rechten in ihrer Umgebung gesagt haben, dass diese sich nicht in ihrem Umfeld aufhalten sollen, sollte doch eigentlich auch Zeigen, dass an dem, ich nenn es jetzt mal Gerücht, der Nazi KBU nicht viel dran ist.
Und wenn der Verein schon eine solche Strafe verhängt, dann sollten sie diese gleichermaßen an ACU und KBU verhängen, zu einer Schlägerei gehören bekannter Maßen zwei Seiten dazu!
Durch das Zaunfahnen verbot gehe ich auch davon aus, dass die KBU sich bei Heimspielen nun komplett zurück zieht, da die Zaunfahnen nun mal das Herzstück einer Ultra orientierten Gruppierung ist, ich befürchte das dies auch eine große Auswirkung auf die Stimmung im Stadion hat.
Worauf ich eigentlich mit diesem Text hinaus wollte ist, dass man sich bitte mit beiden Seiten auseinander Setzen sollte und nicht einfach dem glauben Schenken soll, was die Presse schreibt. Diese schreibt immer gern etwas über Fußballfans was nicht der Wahrheit entspricht, ein kleines Beispiel noch zu dem Thema Presse was jetzt allerdings nichts mehr mit Aachen zu tun hat. Als ein Mitglied der Nürnberger Ultra Gruppierung am Kölner HBF von einem Mitglied einer anderen Gruppe vor den Zug geschupst und dabei schwer verletzt wurde, hatte die Presse auch nichts anderes zu tun, als den Nürnberger als Gewalttätigen und gefährlichen Mann darzustellen, obwohl Videoaufnahmen bewiesen, dass dieser nichts gemacht hat. Im Anschluss an diesem Fall war der Nürnberger nicht nur schwer verletzt sondern verlor aufgrund der unverschämten Berichterstattung auch noch seinen Job. Das ist doch nur ein weiteres Beispiel dafür, dass die Presse mit allen ihr zu verfügbar stehenden Mitteln versucht, die Fußballfans als Versprecher darzustellen! Weshalb man der Berichterstattung in dem Aachener Fall auch nicht viel glauben schenken sollte.
Ich hoffe ich konnte einige hier zum Nachdenken bringen und hoffe das ihr euch nun mit beiden Seiten auseinander setzt.

LG
KalliAC
Aachener Fanszene |#76
24.08.2012 - 15:04 Uhr
Zitat von HackeAachen:
El Jogi stimme ich nicht unbedingt zu, der hier mutmaßt, daß es dieses Problem nur noch in Aachen gibt. Ich edrinnere nur an das Transparent in Köln.

Und nur um das hier mal loszuwerden: "Auf den Rängen da toben die Skinheads..." haben behaupte ich in Ihrem Leben mindestens 99% aller Aachen-Fans schon skandiert!!!
Ich mutmaße nicht, dass es das Problem nur in Aachen gibt. Ich behaupte, dass es das Problem in dieser Form üblicherweise nicht in westdeutschen Vereinen gibt, die die 90er im Profifußball verbracht haben, und nicht wie die Alemannia z.B. erst im November 2008 wegen der Auflagen der DFL ein Fanprojekt gegründet haben - skurrilerweise in Trägerschaft der AWO. Anderswo gibt es Fanprojekte seit 20, 25 Jahren, mit großen Einfluss in der Fanszene, und klaren Positionierungen, wo die Grenzen sind.
Von welchem Transparent in Köln du sprichst, weiß ich nicht.
Und dass mindestens 99% aller Aachen-Fans schon "auf den Rängen da toben die Skinheads..." skandiert haben, halte ich für einen schlechten Scherz. So schlimm ist mein Bild der Masse der Alemannen nun auch nicht.

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Mike: „Ich habe in den eineinhalb Jahren unter Lucien Favre unheimlich viel gelernt. Ich will mich auch nächste Saison jeden Tag verbessern. Dann wird auch die DFB-Auswahl wieder ganz schnell ein Thema.“
Aachener Fanszene |#77
24.08.2012 - 16:31 Uhr
Zu den Macht der Presse möchte ich anmerken, dass ich Aussagen wie, dass die KBU "von rechts unterwandert" ist, für grenzwertig halte. Für mich hört sich dies im ersten Moment so an, als wenn bereits rechte Fakten in der Gruppierung geschaffen wurden. Wenn heute davon berichtet wird, dass die Schnittmenge zwischen KAL und KBU eher gering ist, hört sich dies gravierend anders an, doch bleibt zu befürchten, dass diese oder ähnliche Formulierungen nicht bundesweit Berücksichtigungen finden, da sie nicht so plakativ und sensationell sind.

Es ist vermutlich nicht erfolgversprechend über die Zusammenhänge von Saarbrücken zu diskutieren. Da ich in Saarbrücken war und glücklicherweise unwissentlich das Stadion noch zum optimalen, frühen Zeitpunkt verlassen hatte, habe ich im Netz nachträglich versucht einen Überblick über die Geschehnisse zu erhalten. In unterschiedlichen Berichten wurden von einer Konfrontation auf der Toilette, dem Angriff auf eine Mutter bis hin zum Wurf einer Flasche als Auslöser berichtet. Zwar laufen fast alle mit Smartphones rum, doch werden Beweise wohl leider bildlich nicht vorliegen. Unzweifelhaft sind jedoch die Tritte von KBU-Gesinnten gegen einen am Boden liegenden ACU-Anhänger bezeugt. Diese Tatsache in Kombination mit dem Vorkommnis an der Raststätte sind schlicht verwerflich. Die Wertung der gesamten Vorkommnisse und auch die Personen-, Gruppen- und Hintergrundkenntnisse von Alemannia, der Polizei und der Stadt werden nicht so weltfremd sein, dass gänzlich Unschuldige nun eine Strafe erhalten haben. Ich bezweifel jedoch, dass die KBU-Mitglieder, die nicht geschlagen oder geklaut haben, nun auf einige ihrer Freunde sauer sind, sondern eher einen Hals auf die Obrigkeit haben werden; gerne lasse ich mich eines Besseren belehren.

Wichtig ist, dass Kraemer angegeben hat, dass es nicht um dauerhafte Ausgrenzung geht. Ich persönlich wünsche mir, dass die KBU aufgrund der Maßnahmen und auch aus eigenen Imagegründen sich schnell neu aufstellt und dies auch Berücksichtigung und Zustimmung findet, damit die KBU möglichst schnell wieder das machen kann, weshalb ich sie respektiere: Gute Stimmung und guten Support auf dem Tivoli und bei Auswärtsspielen.

Argwöhnisch sehe ich dem Karlsruhe-Spiel entgegen. Dort wären Fahnen etc. noch erlaubt. Ich hoffe nicht, dass dies zu einer (finalen) Trotzreaktion führen wird; wenn auf die aufgeladene Stimmung dann eine Niederlage und/oder Provokationen kommen - nein, das möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Abschließend bestätige ich, dass im Laufe der Jahre wirklich sehr viele Alemannia-Fans bereits von Skinheads gesungen haben dürften. Dabei sind gewisse Stadionbesuchergruppen (z.B. Senioren, Modefans, Sponsoren etc.) nicht eingeschlossen. Dieses Liedgut (?) ist m.E. viel älter als KBU oder KAL. Als ich dies noch vor etlichen Jahren im Block T supide mitgegröhlt habe, hatte ich nie das Gefühl, dass ich rechtslastiges Liedgut brülle. Vielleicht bin ich zu naiv gewesen, doch war dies für mich nur eine Gruppenbezeichnung und dass Mods, Teds oder Popper auf den Rängen toben, hätte ich auch befremdlich gefunden. :)

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[Alemannia Aachen-Mitglied seit 2010 - TM-Mitglied seit 2012]
Aachener Fanszene |#78
25.08.2012 - 10:21 Uhr
ich Gratuliere euch mal euere Fans haben es gschaft das es bei uns heute eine Blocktrenung im Gästebreich gibt

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Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

Liebe kennt keine Liga! Egal wie tief es noch geht ich liebe den KSC!

KSC Fan von Geburt an.

Sympathien für Hertha BSC und Man Utd und im American Football für die Seahawks! GoHawks!

R.I.P. Durlacher ich werde dich vermissen!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jens89 am 25.08.2012 um 10:27 Uhr bearbeitet
Aachener Fanszene |#79
25.08.2012 - 11:12 Uhr
Zitat von Allez-Mannia:
Zu den Macht der Presse möchte ich anmerken, dass ich Aussagen wie, dass die KBU "von rechts unterwandert" ist, für grenzwertig halte. Für mich hört sich dies im ersten Moment so an, als wenn bereits rechte Fakten in der Gruppierung geschaffen wurden. Wenn heute davon berichtet wird, dass die Schnittmenge zwischen KAL und KBU eher gering ist, hört sich dies gravierend anders an, doch bleibt zu befürchten, dass diese oder ähnliche Formulierungen nicht bundesweit Berücksichtigungen finden, da sie nicht so plakativ und sensationell sind.

Es ist vermutlich nicht erfolgversprechend über die Zusammenhänge von Saarbrücken zu diskutieren. Da ich in Saarbrücken war und glücklicherweise unwissentlich das Stadion noch zum optimalen, frühen Zeitpunkt verlassen hatte, habe ich im Netz nachträglich versucht einen Überblick über die Geschehnisse zu erhalten. In unterschiedlichen Berichten wurden von einer Konfrontation auf der Toilette, dem Angriff auf eine Mutter bis hin zum Wurf einer Flasche als Auslöser berichtet. Zwar laufen fast alle mit Smartphones rum, doch werden Beweise wohl leider bildlich nicht vorliegen. Unzweifelhaft sind jedoch die Tritte von KBU-Gesinnten gegen einen am Boden liegenden ACU-Anhänger bezeugt. Diese Tatsache in Kombination mit dem Vorkommnis an der Raststätte sind schlicht verwerflich. Die Wertung der gesamten Vorkommnisse und auch die Personen-, Gruppen- und Hintergrundkenntnisse von Alemannia, der Polizei und der Stadt werden nicht so weltfremd sein, dass gänzlich Unschuldige nun eine Strafe erhalten haben. Ich bezweifel jedoch, dass die KBU-Mitglieder, die nicht geschlagen oder geklaut haben, nun auf einige ihrer Freunde sauer sind, sondern eher einen Hals auf die Obrigkeit haben werden; gerne lasse ich mich eines Besseren belehren.

Wichtig ist, dass Kraemer angegeben hat, dass es nicht um dauerhafte Ausgrenzung geht. Ich persönlich wünsche mir, dass die KBU aufgrund der Maßnahmen und auch aus eigenen Imagegründen sich schnell neu aufstellt und dies auch Berücksichtigung und Zustimmung findet, damit die KBU möglichst schnell wieder das machen kann, weshalb ich sie respektiere: Gute Stimmung und guten Support auf dem Tivoli und bei Auswärtsspielen.

Argwöhnisch sehe ich dem Karlsruhe-Spiel entgegen. Dort wären Fahnen etc. noch erlaubt. Ich hoffe nicht, dass dies zu einer (finalen) Trotzreaktion führen wird; wenn auf die aufgeladene Stimmung dann eine Niederlage und/oder Provokationen kommen - nein, das möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Abschließend bestätige ich, dass im Laufe der Jahre wirklich sehr viele Alemannia-Fans bereits von Skinheads gesungen haben dürften. Dabei sind gewisse Stadionbesuchergruppen (z.B. Senioren, Modefans, Sponsoren etc.) nicht eingeschlossen. Dieses Liedgut (?) ist m.E. viel älter als KBU oder KAL. Als ich dies noch vor etlichen Jahren im Block T supide mitgegröhlt habe, hatte ich nie das Gefühl, dass ich rechtslastiges Liedgut brülle. Vielleicht bin ich zu naiv gewesen, doch war dies für mich nur eine Gruppenbezeichnung und dass Mods, Teds oder Popper auf den Rängen toben, hätte ich auch befremdlich gefunden. :)


desweiteren kann ich mich daran erinnern wie viele Leute früher das "U-Bahn" Lied gesungen haben das selbst ich im Alter von 17 -18 Jahren mitgesungen habe.Allerdings war dies wohl eher meiner Naivität geschuldet nach der alles erlaubt war um den anderen Verein zu provozieren.
Ich denke nicht das diese Leute die heute "Asylanten" skandieren tatsächlich die "Asylanten" in Deutschland angreifen möchten.ich glaube eher das das "Fell" der Aachener Fans so dick ist das man dies garnicht mehr als fremdenfeindlich auffasst.Auf der einen Seite ist dies sehr dumm, auf der anderen Seite zeigt es aber doch das nicht jeder ein "Nazi" sein muss der so etwas gröhlt.
In den 90ern wurden ebenfalls noch "Affengeräusche" gemacht wenn ein schwarzer Spieler der gegnerischen Mannschaft am Ball war.
Diese Geräusche habe ich seit Jahren auf dem Tivoli nicht mehr gehört,in vielen anderen Stadien (gerade im Osten) ist dies noch sehr verbreitet.
Ich muss da gerade an Potè denken der diesen Leuten die "passende" Antwort gegeben hat.
Ebenfalls habe ich seit Jahren das "Trabzonspor,Besiktas...." Lied auch nicht mehr auf dem Tivoli gehört.Es hat sich also schon einiges zum positiven geändert und eigentlich ist die Rechtslastigkeit lange rückläufig.Das ist sehr positiv zu bewerten und etwas anderes lasse ich mir von der Presse auch nicht einreden.Früher gab es mit Sicherheit mehr "Rechte" auf dem Tivoli und damals hat es keinen Interessiert.
Aachener Fanszene |#80
25.08.2012 - 11:26 Uhr
Zitat von Jens89:
ich Gratuliere euch mal euere Fans haben es gschaft das es bei uns heute eine Blocktrenung im Gästebreich gibt


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