| Geburtsdatum | 28.05.1950 |
|---|---|
| Alter | 76 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Präsident |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Werner Gegenbauer
01.07.2012 - 01:08 Uhr
10.03.2022 - 10:51 Uhr
Zitat von marvstar
Also ohne hier jemanden von Hertha-Seite schützen zu wollen......
Alle schreien immer nach Neuanfang auf allen Positionen (Bobic Wunschlösung, am besten zusammen mit Hütter oder Kovac und am besten mit allen Frankfurtern, die mal zum Erfolg beigesteuert haben).
Alle schreien immer nach dem Bestmöglichen (Rangnick, Jaissle....).
Was glaubt ihr denn wo der Verein steht? Ist das nicht alles ein bisschen zu viel Wunschdenken?
Ohne jetzt Fakten auf den Tisch zu legen. Meinte ihr ggf. nicht, dass Frankfurt sich gedacht hat...naja der Fredi machts ja auch nicht so dolle...mal gucken was die so an Ablöse zahlen.
Ich finde nicht, dass er das alles enorm schlecht macht, aber irgendwie fehlt mir absolut die klare Linie.
Der Gegenbauer hält sich sehr bedeckt bzw. äußert sich irgendwie nie zur sportlichen Situation.
Arne Friedrich hat vlt zu viel gewollt.
Und dennoch....zu meiner Eingangsaussage. Meint ihr nicht, dass es ein Teufelskreis ist zwischen dem Schrei nach Veränderung und gleichermaßen Konstanz?
Im Sommer gab es den größten Umbruch der Geschichte. Alle wollten Bobic. Bobic kam und ist einen sehr strikten Sparkurs gefahren. Hat viele neue Bereiche ins Leben gerufen, von denen man nichts mitbekommt.
Insgesamt wurden also unglaublich viele Baustellen aufgemacht, die immernoch in der Findungsphase sind. In dieser Phase wurde versucht Spieler zu überzeugen, die günstig zu haben sind, aber ein Potential mitbringen. Quasi das, was ALLE Vereine suchen!
Auch in Bezug auf den Trainer. Dardai hat das gemacht, was er immer gemacht hat. Was er vom Kader hält, hat er oft genug gesagt. Diese Offenheit hat Fredi nicht gepasst. Also musste ein anderer Trainer her, der weniger kritisiert. Der Markt ist aber mau gewesen an Trainern, die sich das nur ein halbes Jahr antun. Jeder Trainer konnte ja den Kader von außen betrachten.
Zusammengefasst soll das heißen, dass wahrscheinlich viele Entscheidungen aus Mangel an Alternativen geschehen sind. Hertha gilt seit Jahrzehnten als Club, wo es immer wieder Chaos gibt. Das liegt auch an der medialen Präsenz.
Schauen wir uns doch die letzten Monate an. Dardai weg. Schmidt weg. Friedrich weg. Hartmann weg. Tennor kritisiert öffentlich aufs Härteste.
Ist das nun alles Zufall? Ich sage nein! Es ist nur das Resultat aus viel Chaos/Unfähigkeit aus den Jahren davor, welche man nicht in 1 Jahr verändern kann. Auch nicht in 2 oder 3 Jahren.
Ich hoffe nur, dass es keine Hintertür gibt, dass Tennor sich das Geld wiederholen kann, sodass wir finanziell auch noch mit dem Rücken zur Wand stehen, denn dann gibt es nur den Weg über 1-2 Jahre Liga 2.
Es ist enorm schade und tut auch ein bisschen weh das so zu sagen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Fredi auch relativ spontan und unerwartet seine Koffer packt. Die Gründe bzw. die wirklichen Entscheidungen/Zahlen, wie es um den Verein steht und woran was geknüpft ist, kennen ja nur Wenige.
Hoffentlich halten wir irgendwie die Klasse, bekommen im Sommer einen guten Trainer, der durch die Leih-Verkäufe einen gewissen Spielraum für Transfers bekommt, sodass wir endlich einen ausgeglichenen Kader haben und im Mittelfeld landen.
Also ohne hier jemanden von Hertha-Seite schützen zu wollen......
Alle schreien immer nach Neuanfang auf allen Positionen (Bobic Wunschlösung, am besten zusammen mit Hütter oder Kovac und am besten mit allen Frankfurtern, die mal zum Erfolg beigesteuert haben).
Alle schreien immer nach dem Bestmöglichen (Rangnick, Jaissle....).
Was glaubt ihr denn wo der Verein steht? Ist das nicht alles ein bisschen zu viel Wunschdenken?
Ohne jetzt Fakten auf den Tisch zu legen. Meinte ihr ggf. nicht, dass Frankfurt sich gedacht hat...naja der Fredi machts ja auch nicht so dolle...mal gucken was die so an Ablöse zahlen.
Ich finde nicht, dass er das alles enorm schlecht macht, aber irgendwie fehlt mir absolut die klare Linie.
Der Gegenbauer hält sich sehr bedeckt bzw. äußert sich irgendwie nie zur sportlichen Situation.
Arne Friedrich hat vlt zu viel gewollt.
Und dennoch....zu meiner Eingangsaussage. Meint ihr nicht, dass es ein Teufelskreis ist zwischen dem Schrei nach Veränderung und gleichermaßen Konstanz?
Im Sommer gab es den größten Umbruch der Geschichte. Alle wollten Bobic. Bobic kam und ist einen sehr strikten Sparkurs gefahren. Hat viele neue Bereiche ins Leben gerufen, von denen man nichts mitbekommt.
Insgesamt wurden also unglaublich viele Baustellen aufgemacht, die immernoch in der Findungsphase sind. In dieser Phase wurde versucht Spieler zu überzeugen, die günstig zu haben sind, aber ein Potential mitbringen. Quasi das, was ALLE Vereine suchen!
Auch in Bezug auf den Trainer. Dardai hat das gemacht, was er immer gemacht hat. Was er vom Kader hält, hat er oft genug gesagt. Diese Offenheit hat Fredi nicht gepasst. Also musste ein anderer Trainer her, der weniger kritisiert. Der Markt ist aber mau gewesen an Trainern, die sich das nur ein halbes Jahr antun. Jeder Trainer konnte ja den Kader von außen betrachten.
Zusammengefasst soll das heißen, dass wahrscheinlich viele Entscheidungen aus Mangel an Alternativen geschehen sind. Hertha gilt seit Jahrzehnten als Club, wo es immer wieder Chaos gibt. Das liegt auch an der medialen Präsenz.
Schauen wir uns doch die letzten Monate an. Dardai weg. Schmidt weg. Friedrich weg. Hartmann weg. Tennor kritisiert öffentlich aufs Härteste.
Ist das nun alles Zufall? Ich sage nein! Es ist nur das Resultat aus viel Chaos/Unfähigkeit aus den Jahren davor, welche man nicht in 1 Jahr verändern kann. Auch nicht in 2 oder 3 Jahren.
Ich hoffe nur, dass es keine Hintertür gibt, dass Tennor sich das Geld wiederholen kann, sodass wir finanziell auch noch mit dem Rücken zur Wand stehen, denn dann gibt es nur den Weg über 1-2 Jahre Liga 2.
Es ist enorm schade und tut auch ein bisschen weh das so zu sagen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Fredi auch relativ spontan und unerwartet seine Koffer packt. Die Gründe bzw. die wirklichen Entscheidungen/Zahlen, wie es um den Verein steht und woran was geknüpft ist, kennen ja nur Wenige.
Hoffentlich halten wir irgendwie die Klasse, bekommen im Sommer einen guten Trainer, der durch die Leih-Verkäufe einen gewissen Spielraum für Transfers bekommt, sodass wir endlich einen ausgeglichenen Kader haben und im Mittelfeld landen.
Eigentlich ne ganze Menge was es auf deinen Kommentar zu besprechen gibt.
Zu dem wichtigsten möchte ich kurz etwas sagen.
Zitat von marvstar
Ich hoffe nur, dass es keine Hintertür gibt, dass Tennor sich das Geld wiederholen kann, sodass wir finanziell auch noch mit dem Rücken zur Wand stehen, denn dann gibt es nur den Weg über 1-2 Jahre Liga 2.
Ich hoffe nur, dass es keine Hintertür gibt, dass Tennor sich das Geld wiederholen kann, sodass wir finanziell auch noch mit dem Rücken zur Wand stehen, denn dann gibt es nur den Weg über 1-2 Jahre Liga 2.
Diese Einschätzung/Befürchtung halte ich aus mehreren Gründen für unrealistisch. LW kann das Aktienpaket lediglich verkaufen, meine ich. Geld zurück ist nicht.
Gehen wir mal spaßeshalber von aus, es geht doch irgendwie:
Dann sind wir mit Sicherheit nicht nur 1-2 Jahre 2. Liga. Dann geht es richtig runter, eventuell bis zum Konkurs.
Das fatale ist ja, die 2. Liga ist inzwischen so stark geworden - und damit auch attraktiv!- das ein Wiederaufstieg richtig, richtig schwer ist. Siehe die "Alten" aus ehemals Liga 1.
#Konstanz
Klar aber erst nach einer umfassenden Veränderung. Weiter so führt in die Tiefe!
#Fredi
Hat bei mir nicht mehr viele, eigentlich gar keine Plus-Punkte mehr. Und dennoch wird erst nach der Saisonende abgerechnet. Sollte die Klasse gehalten werden, ist der nächste Überprüfungspunkt für FB das Ende der nächsten Saison!
#Chaos-Club
Das ist die Hertha DNA. ......das Berliner Sorgenkind....hat mein Vater als Junge schon mit gepfiffen.
#Gegenbauer
Seine Zeit ist hoffentlich bald vorbei, auf dieser Position kann es eigentlich nicht schlechter werden. Aber selbst das haben wir schon oft gedacht. Aber ein weiter so....geht auch hier nicht!
#Wunschdenken
Halte ich persönlich für sehr wichtig. Es darf nur nicht an allzu unrealistische Erwartungen geknüpft werden. Wünschen und Erwartung? Zwei unterschiedliche Paar Schuhe! Aber Visionen beginnen mit Wünsche erfüllen zu WOLLEN und nicht nur MÖCHTEN!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 10.03.2022 um 11:02 Uhr bearbeitet
10.03.2022 - 11:35 Uhr
Ich verstehe Windhorst voll und ganz - er mag sein wie er will, er hat aber 375 Mio. € gelegt und hat keinerlei Ansprüche, zumindest nicht offiziell, gestellt.
Wie der Verein den windigen Horst behandelt ist unter aller Sau.
Aussagen wie:
In einem kicker-Interview im Oktober 2020 sagte Gegenbauer: "Ich bin nicht der ehrenamtliche Präsident des Investors, sondern der ehrenamtliche Präsident der Hertha-Mitglieder."
Selbst wenn man der Meinung ist, äußert man dieses nicht öffentlich und brüskiert damit seinen Hauptinvestor.
oder ganz aktuell von gestern - und das war nicht das erste mal in dieser Form:
"Das Präsidium konterte Fritzenkötters Sätze mit einer Erklärung am Mittwochabend: „Wir, die durch die Mitglieder gewählten Vertreter von Hertha BSC, haben mit großer Verwunderung die von einem Sprecher der Tennor Holding getätigten Äußerungen zur Kenntnis genommen.“
Soetwas trägt man nicht schriftlich über die Medien aus. Das Präsidium muss auch nicht betonen, das es von den Mitglieder legitimiert ist. Aber es scheint von seiten des Präsidiums/Gegenbauer nicht mehr anders möglich zu sein.
Alte Männer im Präsidium und ganz vorn Herr Gegenbauer - führen unseren Verein sportlich und finanziell in den Ruin.
Man hat ohne einen Plan / Sturktur zu haben die 375 Mio. € genommen und SIe verbrannt - und somit auch das Verhältnis zum Investor.
Das einzig und allein hat Herr Gegenbaur zu verantworten - denn das Präsidium dem er vorsteht genehmigt alles was formal von diesem Gremium genehmigt werden muss.
Unser Verein ist soetwas von kaputt und aus meiner Sicht kurzfristig nicht zu retten. Auf der Verwaltungsseite gibt es "0" interessante Alternativen zum 54% Präsidenten und auf der sportlichen Seite ist das Chaos bekannt.
Wenn wir mit einem Wunder in der Liga bleiben sollten, ist das die einzige Chance für einen Neuanfang mit dem Investor, der eine Alternative zu WG bei der Mitgliederversammlung präsentieren wird.
Sollten wir absteigen werden wir wohl ein ähnliches dasein wir H96 erleben.
Für mich hat das Präsidium - insbesondere WG die gesamte Gemengelage zu verantworen. Nein er stellt den Kader nicht zusammen und nein, er stellt die Mannschaft auch nicht auf.
Aber er war sicherlich einer der Verhandlungsführer bei dem Deal mit dem windigen Lars, er hat Null Struktur geschaffen wie die 375 Mio.€ sinnvoll und gezielt in den Verein geführt werden. Er hat seine Vasallen, insbesonder MP handeln lassen. Das Resultat sehen wir jetzt.
Er hat als Hauptverantwortlicher auch überhaupt nicht dazu beigetragen, wie man einen Investor dieser Größenordnung, vernünftig in den Verein in den Verein einbindet, so das dieser sich mitgenommen fühlt.
Wie der Verein den windigen Horst behandelt ist unter aller Sau.
Aussagen wie:
In einem kicker-Interview im Oktober 2020 sagte Gegenbauer: "Ich bin nicht der ehrenamtliche Präsident des Investors, sondern der ehrenamtliche Präsident der Hertha-Mitglieder."
Selbst wenn man der Meinung ist, äußert man dieses nicht öffentlich und brüskiert damit seinen Hauptinvestor.
oder ganz aktuell von gestern - und das war nicht das erste mal in dieser Form:
"Das Präsidium konterte Fritzenkötters Sätze mit einer Erklärung am Mittwochabend: „Wir, die durch die Mitglieder gewählten Vertreter von Hertha BSC, haben mit großer Verwunderung die von einem Sprecher der Tennor Holding getätigten Äußerungen zur Kenntnis genommen.“
Soetwas trägt man nicht schriftlich über die Medien aus. Das Präsidium muss auch nicht betonen, das es von den Mitglieder legitimiert ist. Aber es scheint von seiten des Präsidiums/Gegenbauer nicht mehr anders möglich zu sein.
Alte Männer im Präsidium und ganz vorn Herr Gegenbauer - führen unseren Verein sportlich und finanziell in den Ruin.
Man hat ohne einen Plan / Sturktur zu haben die 375 Mio. € genommen und SIe verbrannt - und somit auch das Verhältnis zum Investor.
Das einzig und allein hat Herr Gegenbaur zu verantworten - denn das Präsidium dem er vorsteht genehmigt alles was formal von diesem Gremium genehmigt werden muss.
Unser Verein ist soetwas von kaputt und aus meiner Sicht kurzfristig nicht zu retten. Auf der Verwaltungsseite gibt es "0" interessante Alternativen zum 54% Präsidenten und auf der sportlichen Seite ist das Chaos bekannt.
Wenn wir mit einem Wunder in der Liga bleiben sollten, ist das die einzige Chance für einen Neuanfang mit dem Investor, der eine Alternative zu WG bei der Mitgliederversammlung präsentieren wird.
Sollten wir absteigen werden wir wohl ein ähnliches dasein wir H96 erleben.
Für mich hat das Präsidium - insbesondere WG die gesamte Gemengelage zu verantworen. Nein er stellt den Kader nicht zusammen und nein, er stellt die Mannschaft auch nicht auf.
Aber er war sicherlich einer der Verhandlungsführer bei dem Deal mit dem windigen Lars, er hat Null Struktur geschaffen wie die 375 Mio.€ sinnvoll und gezielt in den Verein geführt werden. Er hat seine Vasallen, insbesonder MP handeln lassen. Das Resultat sehen wir jetzt.
Er hat als Hauptverantwortlicher auch überhaupt nicht dazu beigetragen, wie man einen Investor dieser Größenordnung, vernünftig in den Verein in den Verein einbindet, so das dieser sich mitgenommen fühlt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NOMHertha am 10.03.2022 um 11:37 Uhr bearbeitet
11.03.2022 - 22:55 Uhr
Zitat von ColeWorld
Freiburg kam auch zwei Jahre ohne Präsident aus. Alles ist besser als ein weiter so mit diesem Machtmenschen
Freiburg kam auch zwei Jahre ohne Präsident aus. Alles ist besser als ein weiter so mit diesem Machtmenschen
Freiburg kommt auch seit jeher ohne Coleworld aus. Scheint dem Verein nicht zu schaden...
Man merkt einfach wie destruktiv viele sind. Hauptsache weg, keine Lösung. Bobic weg, Gegenbauer weg, Korkut weg. Und dann läufts von alleine und wir landen nächste Saison in der Europa League. Garantiert
12.03.2022 - 13:24 Uhr
Die Antipathien bei einigen sind ja klar verteilt. Ich möchte auch gar keine Gegenrede geben - dazu bin ich zu weit weg.
Aber eines rechne ich dem Gegenbauer hoch an... er hat da einen Investor an Land gezogen, den er kräftig "gemolken" hat und der quasi die Schulden des Vereins bezahlt hat. Da der Investor erwiesenermaßen so gar keine Ahnung von Fussball hat, hält er ihn auch von allen Entscheidungskompetenzen im Verein weg. Das erscheint von Außen gesehen jedenfalls dringend geboten, denn Euer LW ist ja nicht zum Wohle der Hertha dabei und hat sich das ziemlich einfach vorgestellt, Erfolg im Fussball zu kaufen. Es spricht so ziemlich alles dagegen, einem LW die Zügel in die Hand zu geben.
Und DAS ist - aus meiner bescheidenen Außen-Ansicht tatsächlich ein großer Erfolg Euren Präsidenten... er hat den naiven LW ausgelutscht (alles aus meiner Sicht), ohne den Verein zu verkaufen. Chapeau. Natürlich ist unter seiner Ägide auch viel schief gelaufen. Und deswegen wäre es vermessen, wenn man behaupten würde, dass es keinen Besseren geben würde für die Geschicke Herthas. Aber ich stimme einem der Vorredner zu... es kann auch leicht noch krass schlimmer kommen und deshalb sollte man schon die Frage nicht mit einem "Hauptsache weg, der Rest findet sich schon" beantworten.
Viel eher sollte man sich die Frage stellen, warum sich Kritiker nicht um einen Gegenpol, der Kompetenz verspricht gruppieren, der dann die Geschicke ordnungsgemäß übernehmen kann? Dampfplaudern ist ja ziemlich einfach... Konstruktives Arbeiten, um es dann besser zu machen, war immer schon der schwere Teil dessen.
Für mich ist das Auftreten Eures Investors so krass schlecht, dass ich niemals darauf käme, dass dieser Mann einen Plan haben kann für das, was er eigentlich erreichen will. Wenn der auch nur für 5 Cent Ahnung davon hätte, wie ein Fussballverein funktioniert, hätte der längst jemanden gefunden, der ihm den neuen Präsidenten gibt - und zwar möglichst ohne öffentlicher Berührungspunkte zu ihm. Der würde dann alternative Pläne für Stadion-Strategie und Zukunft der Hertha aufzeigen und könnte sich fast sicher sein, gewählt zu werden.
Stattdessen kommt der mit diffusen Drohungen und blauäugiger Kritik via Presse um die Ecke, verhindert Kritik an sich (Doku wird u.a. deswegen eingestampft) und spielt die beleidigte Leberwurst, dass man ihm nicht den roten Teppich ausgerollt hat und den Goldenen Schlüssel zum Klubheim übergeben hat.
Wie gesagt... alles nur meine persönliche (An)Sicht als Nicht-Herthaner, aber Berliner.
Ein zweites Plus PRO Gegenbauer... er hat Bobic geholt.
Nun ist dieser ja derzeit auch nicht so richtig gut gelitten bei Euch, aber er war ja wohl die bestmögliche Wahl und unbestritten kompetent. Für mich ist Bobic ein klares Upgrade zu Preetz.
So, und schon halte ich mich wieder raus aus dem Streit, ob es richtig ist, einfach nur "Gegenbauer weg" zu haben oder nicht.
Seid mir nicht bös, aber für heute kann ich Euch keine drei Punkte wünschen. Bitte erst nächsten Spieltag mit einer unglaublichen Leistungssteigerung und Punkte-Holen anfangen.
Aber eines rechne ich dem Gegenbauer hoch an... er hat da einen Investor an Land gezogen, den er kräftig "gemolken" hat und der quasi die Schulden des Vereins bezahlt hat. Da der Investor erwiesenermaßen so gar keine Ahnung von Fussball hat, hält er ihn auch von allen Entscheidungskompetenzen im Verein weg. Das erscheint von Außen gesehen jedenfalls dringend geboten, denn Euer LW ist ja nicht zum Wohle der Hertha dabei und hat sich das ziemlich einfach vorgestellt, Erfolg im Fussball zu kaufen. Es spricht so ziemlich alles dagegen, einem LW die Zügel in die Hand zu geben.
Und DAS ist - aus meiner bescheidenen Außen-Ansicht tatsächlich ein großer Erfolg Euren Präsidenten... er hat den naiven LW ausgelutscht (alles aus meiner Sicht), ohne den Verein zu verkaufen. Chapeau. Natürlich ist unter seiner Ägide auch viel schief gelaufen. Und deswegen wäre es vermessen, wenn man behaupten würde, dass es keinen Besseren geben würde für die Geschicke Herthas. Aber ich stimme einem der Vorredner zu... es kann auch leicht noch krass schlimmer kommen und deshalb sollte man schon die Frage nicht mit einem "Hauptsache weg, der Rest findet sich schon" beantworten.
Viel eher sollte man sich die Frage stellen, warum sich Kritiker nicht um einen Gegenpol, der Kompetenz verspricht gruppieren, der dann die Geschicke ordnungsgemäß übernehmen kann? Dampfplaudern ist ja ziemlich einfach... Konstruktives Arbeiten, um es dann besser zu machen, war immer schon der schwere Teil dessen.
Für mich ist das Auftreten Eures Investors so krass schlecht, dass ich niemals darauf käme, dass dieser Mann einen Plan haben kann für das, was er eigentlich erreichen will. Wenn der auch nur für 5 Cent Ahnung davon hätte, wie ein Fussballverein funktioniert, hätte der längst jemanden gefunden, der ihm den neuen Präsidenten gibt - und zwar möglichst ohne öffentlicher Berührungspunkte zu ihm. Der würde dann alternative Pläne für Stadion-Strategie und Zukunft der Hertha aufzeigen und könnte sich fast sicher sein, gewählt zu werden.
Stattdessen kommt der mit diffusen Drohungen und blauäugiger Kritik via Presse um die Ecke, verhindert Kritik an sich (Doku wird u.a. deswegen eingestampft) und spielt die beleidigte Leberwurst, dass man ihm nicht den roten Teppich ausgerollt hat und den Goldenen Schlüssel zum Klubheim übergeben hat.
Wie gesagt... alles nur meine persönliche (An)Sicht als Nicht-Herthaner, aber Berliner.
Ein zweites Plus PRO Gegenbauer... er hat Bobic geholt.
Nun ist dieser ja derzeit auch nicht so richtig gut gelitten bei Euch, aber er war ja wohl die bestmögliche Wahl und unbestritten kompetent. Für mich ist Bobic ein klares Upgrade zu Preetz.
So, und schon halte ich mich wieder raus aus dem Streit, ob es richtig ist, einfach nur "Gegenbauer weg" zu haben oder nicht.
Seid mir nicht bös, aber für heute kann ich Euch keine drei Punkte wünschen. Bitte erst nächsten Spieltag mit einer unglaublichen Leistungssteigerung und Punkte-Holen anfangen.
17.03.2022 - 10:01 Uhr
Zitat von exsample
Das ist genau, was es jetzt braucht. Noch mehr Personalrochaden. Noch mehr negative Presse und Themen im Abstiegskampf.
Zitat von Ralfynn
Die 250 wurden schon geknackt.... weiter Teilen!!!
https://www.openpetition.de/petition/online/gegenbauer-raus-fuer-die-zukunft-von-hertha-bsc
Die 250 wurden schon geknackt.... weiter Teilen!!!
https://www.openpetition.de/petition/online/gegenbauer-raus-fuer-die-zukunft-von-hertha-bsc
Das ist genau, was es jetzt braucht. Noch mehr Personalrochaden. Noch mehr negative Presse und Themen im Abstiegskampf.
Wir stehen mit einem Bein in der zweiten Liga, werden von Fußballdeutschland zurecht belächelt und ausgelacht und haben es geschafft, die schlechteste Mannschaft in Europas Top-Ligen zu sein. Wir sind nahezu am Tiefpunkt angelangt und hier wird sich teilweise auf einen Fredi Bobic, der neun Monate im Amt ist, eingeschossen und Werner Gegenbauer soll das Ganze wieder unbeschadet überstehen?
Fredi Bobic ist an der sportlichen Situation nicht unschuldig, aber wird nach Bestem Wissen und Gewissen die Hinterlassenschaften von Michael Preetz versucht haben zu korrigieren. Dieser Michael Preetz, dessen Amtszeit hätte viel kürzer ausfallen müssen, aber durch Werner Gegenbauer getragen wurde.
Die extreme Schieflage des Vereins spiegelt für mich die Amtszeit von Werner Gegenbauer und seiner bestellten Geschäftsleitung -Ingo Schiller und Michael Preetz- wieder. Der Zeitpunkt der Petition ist vielleicht schlecht gewählt, macht den Braten aber auch nicht mehr fetter und zielt definitiv auf das richtige ab:
Werner Gegenbauer sollte im Fokus dieser Misere stehen.
17.03.2022 - 10:18 Uhr
Zitat von rossini
Aber eines rechne ich dem Gegenbauer hoch an... er hat da einen Investor an Land gezogen,...
Aber eines rechne ich dem Gegenbauer hoch an... er hat da einen Investor an Land gezogen,...
Ich erkenne nichts Positives daran, dass man es nicht geschafft hat, das Tagesgeschäft des Vereins selbst zu finanzieren ohne den Verkauf von Anteilen. Selbst, als man nach dem KKR-Einstieg hatte man keine zinstragenden Verbindlichkeiten mehr und Rechte zurückgekauft (Schiller sprach von 8 Mio mehr Geld zur Verfügung pro Jahr), wurde es nicht geschafft, den Verein auf finanziell gesunde Beine zu stellen. Ohne den Verkauf an Tennor wäre der Verein selbst ohne Corona pleite gegangen. Da kann man niemanden aus dem Präsidium loben, die das über Jahre durchgewunken haben. Und der verantwortungslose Umgang mit dem Investor-Geld ist dann das nächste Versagen von ihm als Aufsichtsperson.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wollte das Präsidium Rangnick nicht. Ich weiß auch nicht, ob Gegenbauer selbst Preetz überhaupt entlassen hätte. Da war meiner Meinung nach eher Carsten Schmidt die treibende Kraft und der wurde ihn (bzw. diese neue Position in der GF) offensichtlich vom Investor aufgedrückt.
17.03.2022 - 12:15 Uhr
Solange alle nur meckern aber nichts machen passiert logischerweise nichts.
Ich weiß es ist 1000 mal einfacher hier jeden Tag 2-3 Posts zu schreiben und gegen ihn zu schießen. Hilft aber nichts.
Und das er in der Krisenlage, vor einer MV für die bis dato kein Gegenkandidat in Sicht ist, wo Schmidts Stelle nicht besetzt ist, zurücktritt ist sehr naiv. Ein Patriarch wie er verzieht sich dann nicht einfach, das ist in deren Augen verantwortlungslos. Er ist ja kein rückgratloser Klinsmann.
An den Ergebnissen vom letzten Mal sieht man das ein Wechsel gut möglich ist. Gemeinsamen Gegenkandidaten stellen mit nem vernünftigen Konzept und Werner ist weg.
Aber dafür müsste man auch mal den ***** hochbekommen. Das sehe ich bei der Hertha einfach nicht das da die Leute für was konstruktives zusammenkommen.
Um es mit abegwandelten Worten des erfolgreicheren Hoeneß zu sagen: "Für euren scheiß Präsidenten, da seid ihr doch verantwortlich!"
Ich weiß es ist 1000 mal einfacher hier jeden Tag 2-3 Posts zu schreiben und gegen ihn zu schießen. Hilft aber nichts.
Und das er in der Krisenlage, vor einer MV für die bis dato kein Gegenkandidat in Sicht ist, wo Schmidts Stelle nicht besetzt ist, zurücktritt ist sehr naiv. Ein Patriarch wie er verzieht sich dann nicht einfach, das ist in deren Augen verantwortlungslos. Er ist ja kein rückgratloser Klinsmann.
An den Ergebnissen vom letzten Mal sieht man das ein Wechsel gut möglich ist. Gemeinsamen Gegenkandidaten stellen mit nem vernünftigen Konzept und Werner ist weg.
Aber dafür müsste man auch mal den ***** hochbekommen. Das sehe ich bei der Hertha einfach nicht das da die Leute für was konstruktives zusammenkommen.
Um es mit abegwandelten Worten des erfolgreicheren Hoeneß zu sagen: "Für euren scheiß Präsidenten, da seid ihr doch verantwortlich!"
20.03.2022 - 12:14 Uhr
Schon interessant. Gegenbauer ist inzwischen seit fast 14 Jahren Präsident dieses Vereins. Jahrelang gabs kaum Diskussionen um ihn, da er letztlich in der Öffentlichkeit nicht wirklich präsent ist. Das ist mMn auch vollkommen in Ordnung, der Präsident eines Bundesligisten hat nicht dauerhaft im Mittelpunkt zu stehen, das ist schlicht nicht seine Aufgabe. Das wir von anderen Präsidenten ebenso gehandhabt. Sein Einfluss auf das sportliche Abschneiden des Vereins wird mMn deutlich überschätzt. Vor einem Jahr brach dann noch große Euphorie aus, als man Bobic von einem Engagement überzeugen konnte, der immer wieder betont hat, dass auch die Gespräche mit Gegenbauer verantwortlich dafür waren.
Und nun wirft Windhorst langsam und genüsslich einen Krümel nach dem anderen hin und ganz plötzliche muss Gegenbauer ganz dringend weg. Die Taktik die Windhorst dabei nutzt, ist schon clever, muss man ihm lassen. Und klar, niemals wird er einen eigenen Kandidaten aufstellen oder unterstützen. Wers glaubt.
Aber es funktioniert halt:
Dazu wird dann immer schnell das Wort "Machterhalt" verwendet. Soweit ich weiß, wurde Gegenbauer bisher immer demokratisch gewählt. Mir ist nichts bekannt davon, dass er Stimmen gekauft oder Druck auf Gegenkandidaten aufgebaut hätte. Und es ist wohl kaum seine Schuld, wenn es nicht einen einzigen Gegenkandidat gibt.
Es steht jedem frei, sich einen neuen Präsidenten zu wünschen. Ich schließe mich dabei nicht aus, obwohl sein Einfluss auf die sportliche Misere der letzten Jahren mMn vollkommen überschätzt wird. Aber Gegenbauer ist hier Teil eines demokratischen Vereins und seiner Prozesse. Da mit Worten wie "Patriach" oder "Machtgeier" umsich zu werfen, ist einfach unsinnig.
Das man allerdings Windhorst jetzt hier zum Heiligen macht, ist hochgradig riskant, passt aber wohl genau zu seinem Plan. Seit Wochen wird von ihm Unruhe in den Vereine gebracht und Stimmung gegen die jetztige Führung gemacht. Ist nur eine Frage der Zeit, bis er aktiv versuchen wird, Einfluss in den sportlichen Entscheidungen zu erlangen. Und so sehr man sich einen Wechsel des Präsidenten wünschen mag, man sollte um jeden Preis verhindern, dass Windhorst hier sportlichen Einfluss erlangt. Das würde vollkommen nach hinten los gehen und das zeigt jedes einzelne bisherige Beispiel im deutschen Profifussball.
Und nun wirft Windhorst langsam und genüsslich einen Krümel nach dem anderen hin und ganz plötzliche muss Gegenbauer ganz dringend weg. Die Taktik die Windhorst dabei nutzt, ist schon clever, muss man ihm lassen. Und klar, niemals wird er einen eigenen Kandidaten aufstellen oder unterstützen. Wers glaubt.
Aber es funktioniert halt:
Zitat von PhilThePower
Patriachen dasein
Patriachen dasein
Zitat von Bahlou
Machtgeier
Machtgeier
Dazu wird dann immer schnell das Wort "Machterhalt" verwendet. Soweit ich weiß, wurde Gegenbauer bisher immer demokratisch gewählt. Mir ist nichts bekannt davon, dass er Stimmen gekauft oder Druck auf Gegenkandidaten aufgebaut hätte. Und es ist wohl kaum seine Schuld, wenn es nicht einen einzigen Gegenkandidat gibt.
Es steht jedem frei, sich einen neuen Präsidenten zu wünschen. Ich schließe mich dabei nicht aus, obwohl sein Einfluss auf die sportliche Misere der letzten Jahren mMn vollkommen überschätzt wird. Aber Gegenbauer ist hier Teil eines demokratischen Vereins und seiner Prozesse. Da mit Worten wie "Patriach" oder "Machtgeier" umsich zu werfen, ist einfach unsinnig.
Das man allerdings Windhorst jetzt hier zum Heiligen macht, ist hochgradig riskant, passt aber wohl genau zu seinem Plan. Seit Wochen wird von ihm Unruhe in den Vereine gebracht und Stimmung gegen die jetztige Führung gemacht. Ist nur eine Frage der Zeit, bis er aktiv versuchen wird, Einfluss in den sportlichen Entscheidungen zu erlangen. Und so sehr man sich einen Wechsel des Präsidenten wünschen mag, man sollte um jeden Preis verhindern, dass Windhorst hier sportlichen Einfluss erlangt. Das würde vollkommen nach hinten los gehen und das zeigt jedes einzelne bisherige Beispiel im deutschen Profifussball.
20.03.2022 - 14:40 Uhr
ER...MUSS...WEG !
Wer sich den sportlichen Werdegang SEIT Herrn Gegenbauer`s Präsidentschaft bei Hertha BSC anschaut, kommt zu der Erkenntnis: Er KANN es nicht besser, den Verein zu führen. De facto muss er _endlich_ weg.
Das wird wohl leider dauern, denn er ist & bleibt sturköpfig, altbacken & machtgeil.
Meine Meinung, bleibt sauber & gesund.
HaHoHe! ♥
Wer sich den sportlichen Werdegang SEIT Herrn Gegenbauer`s Präsidentschaft bei Hertha BSC anschaut, kommt zu der Erkenntnis: Er KANN es nicht besser, den Verein zu führen. De facto muss er _endlich_ weg.
Das wird wohl leider dauern, denn er ist & bleibt sturköpfig, altbacken & machtgeil.
Meine Meinung, bleibt sauber & gesund.
HaHoHe! ♥
20.03.2022 - 17:04 Uhr
Der Kicker hat da eine ganz klare Meinung:
Vertragen haben sie sich nie. Jetzt ertragen sie sich nicht mal mehr. Am Tag nach Herthas erstem Rückrundensieg attackiert Investor Lars Windhorst Präsident Werner Gegenbauer frontal. Das Timing ist Geschmackssache. Aber inhaltlich liegt Windhorst richtig. Ein Kommentar von kicker-Reporter Steffen Rohr.
Lesen Sie hier die vollständige Meldung: https://www.kicker.de/894972/artikel/windhorst-hat-recht-und-gegenbauer-keine-zukunft
Vertragen haben sie sich nie. Jetzt ertragen sie sich nicht mal mehr. Am Tag nach Herthas erstem Rückrundensieg attackiert Investor Lars Windhorst Präsident Werner Gegenbauer frontal. Das Timing ist Geschmackssache. Aber inhaltlich liegt Windhorst richtig. Ein Kommentar von kicker-Reporter Steffen Rohr.
Lesen Sie hier die vollständige Meldung: https://www.kicker.de/894972/artikel/windhorst-hat-recht-und-gegenbauer-keine-zukunft
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

