Champions League, Europa League & Conference League

UEFA-Fünfjahreswertung

30.08.2011 - 16:03 Uhr
UEFA-Fünfjahreswertung |#1781
18.03.2016 - 14:00 Uhr
Durch die heutige Auslosung klettert Spanien auf 100, 713 Punkte. Das erste Mal in der Geschichte, dass ein Verband einen dreistelligen Punktestand erreicht silent
UEFA-Fünfjahreswertung |#1782
18.03.2016 - 15:11 Uhr
Zitat von PaneM_et_CircenseS
Durch die heutige Auslosung klettert Spanien auf 100, 713 Punkte. Das erste Mal in der Geschichte, dass ein Verband einen dreistelligen Punktestand erreicht silent


Die Diskrepanz zwischen der spanischen Liga und dem Rest ist schon enorm. Im Schnitt hat Spanien Stand jetzt ~20 Punkte pro Saison in den letzten 5 Jahren gesammelt. England und Deutschland sind noch nicht _einmal_ über 19 gekommen, Italien hat 19 Punkte in einer Saison erreicht.
UEFA-Fünfjahreswertung |#1783
20.03.2016 - 09:40 Uhr
Zitat von Leinad

Zitat von FCB-LFC





Stimmt schon alles, klar, aber ich finde, man kann davon ausgehen, dass die Teams aus den anderen Ländern künftig bessere Leistungen in Europa zeigen werden.
Während in Deutschland, was die internationale Spitze angeht, nur mit Bayern und Dortmund zu rechnen ist (Wob's aktuelle Saison national ist doch auch nix und ob sie wirklich ins Viertelfinale gekommen wären, hätten sie nicht den mit Abstand leichtesten Gegner gezogen, würde ich stark bezweifeln) muss man sich doch mal die internationalen Auftritte der restlichen, vermeintlichen deutschen Top-Teams anschauen.
Die Roma, die in der Hinrunde total außer Form war, setzte sich gegen Leverkusen in der Gruppe durch, und das, obwohl man in zwei Spielen gegen Borisov genau ein Punkt holte und Leverkusen quasi einlud, Rang zwei zu holen. Und das aktuelle Rom ist noch mal deutlich stärker als das der Hinrunde. Gegen den vierten aus der spanischen Liga, Villareal, steht man auch schon kurz vorm Ausscheiden. Schalke schied gar gegen Donezk aus, die so gut wie alle Leistungsträger innerhalb kürzester Zeit verloren haben. Der größte Unterschied liegt aber wohl in den folgenden Teams, also die, die in der EL spielen werden. Die Engländer nehme ich mal hier raus, die sind aufgrund ihrer finanziellen Möglichkeiten eh eine absolute Ausnahme und werden auf kurz oder lang auch wieder international ihre Erfolge feiern, da bin ich mir recht sicher, auch wenn das bisher noch nicht so aussieht. Vergleichen wir also die Teams aus Italien und Deutschland, die im kommenden Jahr für die EL infrage kommen: Auf der einen Seite die großen Mailänder Klubs plus Florenz und langfristig gesehen auch noch Lazio, auf der anderen Seite Hertha, Gladbach, Mainz oder Bayer. Auch wenn speziell die Mailänder Clubs in den vergangenen Jahren ihrer Form hinterherliefen, kann man doch behaupten, dass riesen Unterschiede in den Möglichkeiten zwischen Weltclubs a la Inter oder AC Mailand und Vereinen wie Gladbach, Leverkusen oder den anderen Vereinen, die immer wieder mal in die internationalen Wettbewerbe schnuppern können liegen.
Der deutsche Fußball steht gut da doch was die 5JW betrifft muss man wirklich aufpassen und v.a. müssen die vermeintlichen Topclubs, Schalke oder Leverkusen auch mal wieder ordentlich liefern. Und damit meine ich nicht mit Ach und Krach Rang zwei in der Gruppe und Ausscheiden im Achtelfinale.
Wenn man bedenkt, dass nach der nächsten Saison die überragende 12/13er-Saison raus fällt (?), sollten die deutschen Vereine, die in Europa vertreten sind, schauen, dass sie sich verbessern. Und damit sind nicht nur Verbesserungen am Spielerpersonal gemeint.


Man muss nicht darüber reden, dass Leverkusen und Schalke letztlich Enttäuschungen sind, aber man kann doch nicht bei der Roma mit der Form argumentieren und gleichzeitig ignorieren, dass Clubs wie Schalke und Leverkusen selber in einer Formkrise steckten und zusätzliche jede Menge Ausfälle hatten.
Genauso kann man doch das Geldargument bzgl. der Mailänder-Club und anderen ignorieren. Die spanischen Clubs wie Villarreal und co. sind ja auch nicht erfolgreicher als wir, weil sie mehr Geld haben als Leverkusen und co. und genauso hatten wir schon in den letzten Jahren immer schlechtere finanzielle Möglichkeiten als bspw. Engländer und Italiener und es ging trotzdem.
Gerade bei den Italienern werden die Dinge zudem nicht besser, da haben die dt. Clubs in finanzieller Hinsicht eben enorm aufgeholt bzw. sind Dortmund und Schalke an Mailand, Rom und Inter vorbeigezogen.
Zudem muss man beachten, dass wenn man sagt die Mailänder Clubs wären ihrer Form hinterhergelaufen, dann ist das ja auch bei dt. Clubs wie dem HSV, Bremen oder Stuttgart der Fall gewesen. Das waren in den 00ern noch Stützen des dt. internationalen Feldes.
Daneben muss man mal abwarten wie Clubs wie Leipzig und Wolfsburg in Zukunft in der Liga agieren werden.
Es gibt halt in Deutschland locker 10 Vereine die bei richtiger Entwicklung eine gute internationale Vertretung abgeben können, aber das ist manchmal Fluch und Segen zugleich. Man ist halt weniger abhängig davon, dass nun die immer gleichen Verein in den Top5-6 stehen, aber andererseits ist es dann natürlich auch schwieriger für die jeweiligen Clubs sich da oben zu etablieren.
Ich sehe aber grundsätzlich keinen Grund für Pessimismus. Die englische Liga wird sicherlich langfristig gesehen wieder an uns vorbeiziehen, da diese enormen finanziellen Unterschiede sich irgendwann bemerkbar machen werden, aber Italien sollte man hinter sich lassen können, denn da gilt dann eben auch, dass die dt. Liga in wirtschaftlicher Hinsicht einfach ein viel größeres Wachstum als Italien hat.
Hier mal die Umsatzentwicklung bis 13/14: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/190216/umfrage/umsatz-der-groessten-europaeischen-fussballligen-seit-1996/
Der Trend hat sich seitdem fortgesetzt und während gerade die dt. Topclubs ihre Verbindlichkeiten reduzieren konnten sammeln sich diese bei den ital. Topclubs weiter an (insgesamt reden wir davon, dass die italienischen Clubs eine fast dreifach so hohe Verschuldung haben und das wie gesagt mit negativem Trend für die Italiener).
Dazu kommt dann noch die jeweilige wirtschaftliche Kraft der nationalen Märkte. Da können die deutschen Vereine einfach auf eine ganz andere Wirtschaftskraft zurückgreifen. Letztlich basierte die ital. Macht im Vereinsfußball immer auf spendablen Mäzenen und der sportliche Einbruch korreliert nicht umsonst damit, dass die sich zurückgezogen haben.
Von daher erwarte ich schon, dass Deutschland keine Probleme haben sollte sich künftig vor Italien zu halten. Es kann natürlich immer mal Schwankungen geben, aber insgesamt sehe ich die Bundesliga da schon vorne.


Sehe ich genauso. Im Vergleich Italien-Deutschland wurde die Serie A ja auch erst überholt, als die Bundesliga langsam finanziell aufgeholt hat und gerade den beiden Mailändern als Zugpferden für das Internationale Geschäft quasi das Geld ausgegangen ist.

Meiner Meinung nach muss sich Italien, wenn es Deutschland wieder überholen will, v.a. auf das besinnen, was sie einst stark gemacht hat: Investorenengagement und Mäzenatentum, diesmal aber mit mehr Augenmerk auch auf Infrastruktur.

Gerade Milan wäre prädestiniert dafür: Name, Historie, Fanbasis, Umfeld - alles passt, nur das Geld fehlt. Milan braucht ein Investorenengagement in der Größenordnung PSG, d.h. 200-300 Mio. Zuschuss im Jahr und Milan wäre über Nacht wieder in der Elite des europäischen Fussballs. Berlusconi muss an den richtigen Investor verkaufen, zuletzt gab es doch wieder Gerüchte um ein chinesisches Konsortium.

Katar bei PSG, China bei Milan? Nur so hat die Serie A meiner Meinung nach eine Chance im Vergleich zu Deutschland, nicht anders. Berlusconi zB ist ein reicher Mann, aber selbst ein Multimilliardär kann mit den steigenden Ablösesummen nicht mehr mithalten. Insofern ist evident, dass das nötige Geld nicht in Italien, sondern im Ausland (China?) zu suchen ist. Das Interesse an Milan ist ja scheinbar da, wenn man den Berichten glaubt, Berlusconi muss nur den richtigen Käufer finden. Auch bei der Roma zB wird schön aus dem Ausland investiert (USA: James Palotta), der scheinbar das neue Stadion größtenteils selbst finanziert.

Und meiner Meinung nach würde ein Verein als Zugpferd bereits reichen: Milan als italienisches PSG, dahinter dann eben Juventus, Roma und Vereine wie Neapel, die aus ihren Möglichkeiten eben das Beste machen. Schließlich fließt in die Fünfjahreswertung nur das Abschneiden einer Handvoll Vereine ein, nicht der ganzen Liga.

Und Spanien hat dieses Konzept auch nicht geschadet: Zwei superreiche Clubs, dann mit Atletico ein Club auf mäßigem Niveau (Altetico zB macht ähnlich viel Umsatz wie die Roma) und der Rest ist finanziell auf sehr dürftigem Niveau. Das könnte ich mir für Italien auch vorstellen und das zeigt, dass es mMn v.a. die richtigen Zugpferde braucht.

Italien muss sich im Vergleich zu Deutschland zunutze machen, dass es 50+1 gerade nicht gibt und die Vereine an ausländische Investoren verkauft werden können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fussballgucker am 20.03.2016 um 10:07 Uhr bearbeitet
UEFA-Fünfjahreswertung |#1784
20.03.2016 - 11:23 Uhr
Noch ein Nachtrag: Verschiedene italienische Medien wie die "Repubblica" hatten erst in den vergangenen Tagen berichtet, dass die AC Milan verkauft werde - scheinbar wohl so oder so. Auch verständlich, schließlich musste Berlusconi im Jahr 2015 rund 90 Mio. Euro Verlust aus eigener Tasche ausgleichen.

Geht wohl um einen Kauf von 50% der Anteilen sofort, und der Mehrheit innerhalb von zwei Jahren. Hinter dem Konsortium soll die chinesische Regierung stehen.
Scheinbar will man Fussball in China größer bewerben, das würde auch die großen Investitionen in die Chinese Super League erklären.

Ich bin nicht nur optimistisch, sondern überzeugt, dass Milan an Investorenhand fällt und dann neu aufgebaut wird. Der Verein ist einfach zu groß. Ich freue mich, denn bei uns in Paris hat man ja gesehen, was mit Geld alles möglich ist.
UEFA-Fünfjahreswertung |#1785
21.03.2016 - 08:31 Uhr
Hier geht es um die 5-Jahres-Wertung, deine Werbeanschreiben für Investoren sind hier nicht im richtigen Threadaugen-zuhalten
UEFA-Fünfjahreswertung |#1786
22.03.2016 - 08:58 Uhr
Der User ist eh der Ansicht, dass Geld am Ende jedes Problem einer jeden Liga oder jedes Clubs löst und England demnächst durch das weiter Plus an Geld alle anderen Ligen "zermalmt" (Zitat).

Mehr Geld = Mehr Erfolg

Das die Premier League jedoch seit gut 5 Jahren den kompletten Gegenbeweis antritt, wird erst mal komplett ignoriert. Die Liga die mit Abstand am meisten Geld in Spieler investiert (4x so viel wie die BL) ist in der 5JW - was nun mal der einzig zahlenbasierte Direktvergleich der Stärke zweier Ligen ist - nur auf Rang 3, sogar mit der Gefahr auf Rang 4 zu rutschen. Über allem thronen die Spanier, die weiß Gott nicht die größten finanziellen Mittel haben und deren TV Geld so ungleichmäßig (um nicht zu sagen unfair) verteilt ist, dass von Chancengleichheit nur geträumt werden kann.

Auch die Behauptung das die BL erst sportlich aufgeschlossen hat, nachdem man die Italiener finanziell überholt hat, ist faktisch schlicht und ergreifend falsch. Allein diese Saison (15/16) hat die Bundesliga eine Gesamttransferbilanz von +53mio. gegenüber der Serie A die -40 Millionen hat.

Das heißt ganz einfach, während die Bundesliga offensichtlich Spieler verliert, kann die Serie relativ kräftig einkaufen. Doch vor allem in der Zeit in der man die Serie A überholt (11/12) hat sah die Bilanz für die maßgeblichen Jahre folgendermaßen aus:

11/12
- 76mio IT / - 28mio DE
10/11
- 74mio IT / - 4mio DE
09/10
- 28mio IT / - 111mio DE
08/09
- 224mio IT / - 70mio DE
07/08
- 148mio IT / - 107mio DE

Gesamt:
- 550mio IT / - 320mio DE

Hier also zu behaupten Deutschland hätte sich den sportlichen Rang erkaufen können (oder das gar getan) ist also weit von der Realität entfernt. Alle Zahlen sind hier auf der Plattform nachzulesen.

Italien ist finanziell umgedreht also erst dann ins Hintertreffen geraten nachdem man den sportlichen Status nicht mehr halten konnte und sich _daraufhin_ die Investoren a la Moratti und Berlusconi zurückgezogen haben, weil ohne zusätzliche Gelder aus dem internationalen Geschäft das Ausgleichen der riesigen Defizite schlicht und ergreifend nicht mehr möglich war bei der wirtschaftlichen Lage. Und das finacial fair play (wie fair es auch immer sein mag..) hat sein übriges getan.

Diese Geld = Erfolg Argumentation wurden in der realen Welt und ihren sportlichen Voraussetzungen in den letzten Jahren schon oft genug widerlegt, als dass man diese Formel eben nicht per se als richtig erachten kann. Ein Verein und sein sportliches Abschneiden oder gar das einer ganzen Liga ist von so viel mehr Dingen abhängig als allein diesem einen Faktor, dass auch die größte Finanzmacht keinen dauerhaften Erfolg garantieren kann.

Wäre dem so, wäre die Premier League schon jetzt absolut unangefochten an der Spitze. Diese Liga hat in den letzten 5 Jahren eine Gesamtbilanz von rund - 2 Milliarden (!) Euro allein an Transfers (Gehälter kommen noch on top). Das ist einsame Spitze.

Bilanz? Das bisher schwächste sportliche Jahr in der 5JW im gleichen Zeitraum - und das bei Anteilig den höchsten Ausgaben (-733mio allein 15/16).

Es kommt - und ich wiederhole mich da - eben nicht von ungefähr, dass England gern ein leistungsunabhängiges Modell des europäischen Vergleichs sehen würde. Mit festen Teilnehmern. Ausgewürfelt nach Tradition (= Marketingumsatz). Weil es einfach zu schwer ist einen sportlich ausgeglichenen Kader zusammenzustellen, der sowohl das fixieren auf die Premier League möglich macht (= wo das Geld ist), als auch das internationale Prestige in den entsprechenden Wettbewerben reinholt.

Das ist nämlich nicht von Geld abhängig sondern von gutem Management des Vereins, gutem Management der Spieler (menschlich), gutem Training der Spieler, gutes Zusammenstellen der richtigen Spieler, gutem Anleiten der Spieler (Trainer) als auch der gesamten Entourage (Verein), guter medizinischer Versorgung und zu guter letzt: Teamchemie zwischen allen Beteiligten.

Selbst wenn man für all die aufgezählten Punkte Geld als "Verbesserer" sehen möchte (was ich absolut bezweifle) kann man allein im letzten Punkt mit egal wieviel Geld niemals (!) Erfolg garantieren. Denn genau das ist die Krux mit dem Geld: Allein weil es einen Marktwert bezahlen kann - heißt es nicht dass es das mindset der Menschen ändert.

Auf deutsch gesagt - man kann eben auch relativ leicht viel Geld in Müll investieren (in egal welchem Teil des Teams). Wie eben überall im Leben..

•     •     •

Aus Hackepeter wird Kacke später.
UEFA-Fünfjahreswertung |#1787
22.03.2016 - 09:37 Uhr
Zitat von fussballgucker
Noch ein Nachtrag: Verschiedene italienische Medien wie die "Repubblica" hatten erst in den vergangenen Tagen berichtet, dass die AC Milan verkauft werde - scheinbar wohl so oder so. Auch verständlich, schließlich musste Berlusconi im Jahr 2015 rund 90 Mio. Euro Verlust aus eigener Tasche ausgleichen.

Geht wohl um einen Kauf von 50% der Anteilen sofort, und der Mehrheit innerhalb von zwei Jahren. Hinter dem Konsortium soll die chinesische Regierung stehen.
Scheinbar will man Fussball in China größer bewerben, das würde auch die großen Investitionen in die Chinese Super League erklären.

Ich bin nicht nur optimistisch, sondern überzeugt, dass Milan an Investorenhand fällt und dann neu aufgebaut wird. Der Verein ist einfach zu groß. Ich freue mich, denn bei uns in Paris hat man ja gesehen, was mit Geld alles möglich ist.


Nur bezweifle ich, dass das PSG-Modell langfristig funktionieren wird.
UEFA-Fünfjahreswertung |#1788
22.03.2016 - 11:19 Uhr
Zitat von Maenix
Zitat von fussballgucker

Noch ein Nachtrag: Verschiedene italienische Medien wie die "Repubblica" hatten erst in den vergangenen Tagen berichtet, dass die AC Milan verkauft werde - scheinbar wohl so oder so. Auch verständlich, schließlich musste Berlusconi im Jahr 2015 rund 90 Mio. Euro Verlust aus eigener Tasche ausgleichen.

Geht wohl um einen Kauf von 50% der Anteilen sofort, und der Mehrheit innerhalb von zwei Jahren. Hinter dem Konsortium soll die chinesische Regierung stehen.
Scheinbar will man Fussball in China größer bewerben, das würde auch die großen Investitionen in die Chinese Super League erklären.

Ich bin nicht nur optimistisch, sondern überzeugt, dass Milan an Investorenhand fällt und dann neu aufgebaut wird. Der Verein ist einfach zu groß. Ich freue mich, denn bei uns in Paris hat man ja gesehen, was mit Geld alles möglich ist.


Nur bezweifle ich, dass das PSG-Modell langfristig funktionieren wird.
Das tut es seit 1970, von daher glaube ich schon das es auch die nächsten 50 oder 100 Jahre funktionieren wird - liegt aber am Standort, Paris ist halt Paris, QIA ist nach Daniel Hechter, Borelli, Canal+, Colony Capital, Capital Partners und Morgan Stanley ja nicht der erste Investor der bei PSG viel Geld reinsteckt, sollte QIA gehen, wird der nächste kommen, der Standort ist und bleibt halt interessant, bisher gab es nie Probleme den Club an jemand neuen zu verkaufen.
UEFA-Fünfjahreswertung |#1789
22.03.2016 - 13:28 Uhr
Zitat von vendredi
Zitat von Maenix

Zitat von fussballgucker


Noch ein Nachtrag: Verschiedene italienische Medien wie die "Repubblica" hatten erst in den vergangenen Tagen berichtet, dass die AC Milan verkauft werde - scheinbar wohl so oder so. Auch verständlich, schließlich musste Berlusconi im Jahr 2015 rund 90 Mio. Euro Verlust aus eigener Tasche ausgleichen.

Geht wohl um einen Kauf von 50% der Anteilen sofort, und der Mehrheit innerhalb von zwei Jahren. Hinter dem Konsortium soll die chinesische Regierung stehen.
Scheinbar will man Fussball in China größer bewerben, das würde auch die großen Investitionen in die Chinese Super League erklären.

Ich bin nicht nur optimistisch, sondern überzeugt, dass Milan an Investorenhand fällt und dann neu aufgebaut wird. Der Verein ist einfach zu groß. Ich freue mich, denn bei uns in Paris hat man ja gesehen, was mit Geld alles möglich ist.


Nur bezweifle ich, dass das PSG-Modell langfristig funktionieren wird.
Das tut es seit 1970, von daher glaube ich schon das es auch die nächsten 50 oder 100 Jahre funktionieren wird - liegt aber am Standort, Paris ist halt Paris, QIA ist nach Daniel Hechter, Borelli, Canal+, Colony Capital, Capital Partners und Morgan Stanley ja nicht der erste Investor der bei PSG viel Geld reinsteckt, sollte QIA gehen, wird der nächste kommen, der Standort ist und bleibt halt interessant, bisher gab es nie Probleme den Club an jemand neuen zu verkaufen.


Entschuldige, aber vor dem Eintritt der Qatar Sports Investments war PSG genau nichts und niemand, weder in Frankreich noch europäisch. Teilweise standen die ja sogar kurz vor dem Abstieg.

Mittelfristig wird das Geld aus Katar versiegen.
UEFA-Fünfjahreswertung |#1790
22.03.2016 - 13:48 Uhr
Zitat von Maenix






Zitat von vendredi







Zitat von Maenix








Zitat von fussballgucker









Noch ein Nachtrag: Verschiedene italienische Medien wie die "Repubblica" hatten erst in den vergangenen Tagen berichtet, dass die AC Milan verkauft werde - scheinbar wohl so oder so. Auch verständlich, schließlich musste Berlusconi im Jahr 2015 rund 90 Mio. Euro Verlust aus eigener Tasche ausgleichen.

Geht wohl um einen Kauf von 50% der Anteilen sofort, und der Mehrheit innerhalb von zwei Jahren. Hinter dem Konsortium soll die chinesische Regierung stehen.
Scheinbar will man Fussball in China größer bewerben, das würde auch die großen Investitionen in die Chinese Super League erklären.

Ich bin nicht nur optimistisch, sondern überzeugt, dass Milan an Investorenhand fällt und dann neu aufgebaut wird. Der Verein ist einfach zu groß. Ich freue mich, denn bei uns in Paris hat man ja gesehen, was mit Geld alles möglich ist.


Nur bezweifle ich, dass das PSG-Modell langfristig funktionieren wird.
Das tut es seit 1970, von daher glaube ich schon das es auch die nächsten 50 oder 100 Jahre funktionieren wird - liegt aber am Standort, Paris ist halt Paris, QIA ist nach Daniel Hechter, Borelli, Canal+, Colony Capital, Capital Partners und Morgan Stanley ja nicht der erste Investor der bei PSG viel Geld reinsteckt, sollte QIA gehen, wird der nächste kommen, der Standort ist und bleibt halt interessant, bisher gab es nie Probleme den Club an jemand neuen zu verkaufen.


Entschuldige, aber vor dem Eintritt der Qatar Sports Investments war PSG genau nichts und niemand, weder in Frankreich noch europäisch. Teilweise standen die ja sogar kurz vor dem Abstieg.

Mittelfristig wird das Geld aus Katar versiegen.
So sieht also ein Nichts und Niemand aus: https://www.youtube.com/watch?v=VD6UHdJ-TfQ ?

Man war vor dem Investorenwechsel 2 x Meister, 7 x Vizemeister, 8 x Pokalsieger, 3 x Ligapokalsieger, 1 Supercupsieger, 1 x Europapokalsieger, 1 x Vizeeuropokalsieger - PSG war schon immer in Frankreich als DIE Pokalmanschaft bekannt, weil man häufig in der Liga schwächelte aber im Pokal gut dabei. PSG hat auch so gut wie jedes Jahr europäisch gespielt und vor allem in der CL schon vorher bei den Teilnahmen eine recht gute Punktausbeute gehabt, vor allem die Bayern werden sich sehr schmerzlich daran erinnern. Für einen Club der erst 1970 gegründet wurde ist das sehr beachtlich, in den 90ern wurde PSG auch in der deutschen Presse als "jüngster Spitzenclub" Europas bezeichnet u. a. weil man 1996 und 1997 im Europapokalfinale stand.

Hier mal ein paar Rückblicke, falls du "Beweisbilder" für PSG's durchaus erfolgreiche Zeit vor dem Geld aus Katar benötigst:

PSG-Bayern: https://www.youtube.com/watch?v=SJZoW3Sr5Tk
PSG - Liverpool: https://www.youtube.com/watch?v=6TGb8gQ6pyY
PSG - Real Madrid: https://www.youtube.com/watch?v=w5Ehj1j71wQ
PSG - Barca: https://www.youtube.com/watch?v=OL4jxN6dCZQ
PSG - AC Parma: https://www.youtube.com/watch?v=Lo_3GUDhKGI
PSG - Deportivo La Coruna: https://www.youtube.com/watch?v=8ABV_hcKAq4
PSG - Galatasaray: https://www.youtube.com/watch?v=ItDp_jBsiS4

Nicht zu vergessen, dieses Tor von Coridon gegen Porto, was zu einem der schönsten CL-Tore aller Zeiten gewählt wurde. https://www.youtube.com/watch?v=yp7dE5BHCY4

George Weah wurde Weltfußballer als er bei PSG war, Youri Djorkaeff, Ronaldinho, Ricardo Gomes, Raí, Leonardo, Carlos Bianchi, Bernard Lama, Mauricio Pochettino, Jay-Jay Okocha, David Ginola, Vahid Halilhodžić, Nicolas Anelka, Joël Bats, Safet Sušić und viele andere namenhafte Kicker haben für Paris gespielt - in der UEFA-Clubliste ist PSG übrigens in den 90ern auch mal zwischenzeitlich auf Platz 1 gewesen.

Klar war man in der Liga dann einige Jahre oft nur Mittelmaß, vor allem Ende der 00er und 2007/08 einmal richtig im Keller, trotzdem war man nach Lyon der Club mit den besten Gehältern und nach Marseille der Club mit den meisten Fans. Selbst als man am Boden war hatte man bessere Spieler verpflichten können als die meisten anderen Clubs in Frankreich.

PSG hatte schon immer etwas besonderes für Menschen aus Frankreich bzw. mit Bezug zur Sprache oder dem Land ist der Verein eben durchaus ein wohlklingender Name (wenn man nicht grad OM-Fan ist), viele prominente aus Frankreich sind PSG Fans schon lange vor den aktuellen Erfolgen z. B. Sarkozy. Auf FIFA ist übrigens in der französischen Variante häufig ein Spieler im PSG-Trikot drauf gewesen - warum macht man Spieler von einem "nichts und niemand" da drauf, will EA keine Spiele verkaufen? Im Film "Mein bester Freund" von Dany Boon gehen die beiden Hauptcharaktere, welche eben zu Frankreichs größen Filmstars gehören zu einem PSG-Spiel, "Die purpurnen Flüsse" beginnt am Rande eines PSG-Spiels im Prinzenpark - wie kann so ein nichts und niemand nur so enorm Aufmerksamkeitsstark sein?

Wenn das Geld nicht mehr aus Katar kommt, dann eben halt nicht, es wird sich ein neuer Geldgeber finden, in Frankreich ist das so oder so normal bei den Clubs, nur hat PSG eben den enormen Standortvorteil durch die Stadt Paris allein und dann noch durch die fehlenden Konkurrenz in der Stadt hat man die gesamte Aufmerksamkeit für sich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vendredi am 22.03.2016 um 14:17 Uhr bearbeitet
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