Trainer: Armin Veh
31.05.2011 - 12:32 Uhr
Pressemitteilung 068/2011 31.05.2011
Armin Veh ist neuer Trainer
von Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt hat am heutigen Tag Armin Veh als neuen Cheftrainer vorgestellt. Der Vorstandsvorsitzende, Heribert Bruchhagen, Sportdirektor Bruno Hübner und der 50jährige Armin Veh einigten sich auf einen Einjahresvertrag bei den Hessen.
„Armin Veh war mein Topfavorit und entspricht genau unserem Anforderungsprofil an den neuen Eintracht- Cheftrainer. Er besitzt viel Erfahrung und Ruhe und kann auch unter Druck arbeiten“, sagte der neue Sportdirektor Bruno Hübner.
Heribert Bruchhagen: „Mit Armin Veh haben wir einen arrivierten Trainer verpflichtet, mit dem wir das Ziel Wiederaufstieg erreichen werden.“
Der neue Eintracht-Trainer, Armin Veh sagte: „Ich freue mich auf die interessante Aufgabe bei der Eintracht. Dieser Verein gehört einfach wieder in die Bundesliga. Jetzt müssen wir eine Mannschaft formen, mit der wir diesen Weg erfolgreich bestreiten können.“
Der gebürtige Augsburger arbeitet bereits seit 1990 als Trainer und absolvierte inzwischen 333 Spiele als Coach auf der Bank. Vor seiner Tätigkeit als Trainer war Armin Veh Fußballprofi beim FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach und der SpVgg Bayreuth. 65 Erstligaspiele (3 Tore) und 60 Zweitligaspiele (1 Tor) stehen in der Bilanz des früheren Mittelfeldspielers. Armin Veh stand in der Elf von Borussia Mönchengladbach, die 1980 das UEFA-Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt verlor.
Mehr Erfolge konnte Armin Veh als Trainer erzielen. Mit dem VfB Stuttgart feierte er 2007 die Deutsche Meisterschaft und den Einzug in das DFB-Pokalfinale. Im gleichen Jahr wurde er zum Trainer des Jahres gewählt. Zuvor führte er den SSV Reutlingen (2000) und die SpVgg Greuther Fürth (1997) in die 2. Liga.
Lebenslauf Armin Veh
Armin Veh wurde am 01.02.1961 in Augsburg geboren
Berufliche Laufbahn
1990 – 1995 Trainer beim FC Augsburg
1996 – 1997 Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth
1998 – 2001 Trainer beim SSV Reutlingen
2002 – 2003 Trainer beim FC Hansa Rostock
2003 – 2004 Trainer beim FC Augsburg
2005 – 2009 Trainer beim VfB Stuttgart
2009 – 2010 Trainer beim VfL Wolfsburg
2010 – 2011 Trainer beim Hamburger SV
333 Spiele als Trainer
Erfolge als Trainer
1997 Aufstieg in 2. Liga mit der SpVgg. Greuther Fürth
2000 Aufstieg in die 2. Liga mit dem SSV Reutlingen
2007 Deutscher Meister und Platz 2 im DFB-Pokalfinale
mit dem VfB Stuttgart
2007 Wahl zum Trainer des Jahres
Sportliche Laufbahn
1978 – 1979 FC Augsburg
1979 – 1985 Borussia Mönchengladbach
1987 – 1990 SpVgg Bayreuth
65 Bundesligaspiele / 3 Tore
60 Zweitligaspiele / 1 Tor
Erfolge als Spieler
1980 Platz 2 UEFA-Pokal
Armin Veh ist neuer Trainer
von Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt hat am heutigen Tag Armin Veh als neuen Cheftrainer vorgestellt. Der Vorstandsvorsitzende, Heribert Bruchhagen, Sportdirektor Bruno Hübner und der 50jährige Armin Veh einigten sich auf einen Einjahresvertrag bei den Hessen.
„Armin Veh war mein Topfavorit und entspricht genau unserem Anforderungsprofil an den neuen Eintracht- Cheftrainer. Er besitzt viel Erfahrung und Ruhe und kann auch unter Druck arbeiten“, sagte der neue Sportdirektor Bruno Hübner.
Heribert Bruchhagen: „Mit Armin Veh haben wir einen arrivierten Trainer verpflichtet, mit dem wir das Ziel Wiederaufstieg erreichen werden.“
Der neue Eintracht-Trainer, Armin Veh sagte: „Ich freue mich auf die interessante Aufgabe bei der Eintracht. Dieser Verein gehört einfach wieder in die Bundesliga. Jetzt müssen wir eine Mannschaft formen, mit der wir diesen Weg erfolgreich bestreiten können.“
Der gebürtige Augsburger arbeitet bereits seit 1990 als Trainer und absolvierte inzwischen 333 Spiele als Coach auf der Bank. Vor seiner Tätigkeit als Trainer war Armin Veh Fußballprofi beim FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach und der SpVgg Bayreuth. 65 Erstligaspiele (3 Tore) und 60 Zweitligaspiele (1 Tor) stehen in der Bilanz des früheren Mittelfeldspielers. Armin Veh stand in der Elf von Borussia Mönchengladbach, die 1980 das UEFA-Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt verlor.
Mehr Erfolge konnte Armin Veh als Trainer erzielen. Mit dem VfB Stuttgart feierte er 2007 die Deutsche Meisterschaft und den Einzug in das DFB-Pokalfinale. Im gleichen Jahr wurde er zum Trainer des Jahres gewählt. Zuvor führte er den SSV Reutlingen (2000) und die SpVgg Greuther Fürth (1997) in die 2. Liga.
Lebenslauf Armin Veh
Armin Veh wurde am 01.02.1961 in Augsburg geboren
Berufliche Laufbahn
1990 – 1995 Trainer beim FC Augsburg
1996 – 1997 Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth
1998 – 2001 Trainer beim SSV Reutlingen
2002 – 2003 Trainer beim FC Hansa Rostock
2003 – 2004 Trainer beim FC Augsburg
2005 – 2009 Trainer beim VfB Stuttgart
2009 – 2010 Trainer beim VfL Wolfsburg
2010 – 2011 Trainer beim Hamburger SV
333 Spiele als Trainer
Erfolge als Trainer
1997 Aufstieg in 2. Liga mit der SpVgg. Greuther Fürth
2000 Aufstieg in die 2. Liga mit dem SSV Reutlingen
2007 Deutscher Meister und Platz 2 im DFB-Pokalfinale
mit dem VfB Stuttgart
2007 Wahl zum Trainer des Jahres
Sportliche Laufbahn
1978 – 1979 FC Augsburg
1979 – 1985 Borussia Mönchengladbach
1987 – 1990 SpVgg Bayreuth
65 Bundesligaspiele / 3 Tore
60 Zweitligaspiele / 1 Tor
Erfolge als Spieler
1980 Platz 2 UEFA-Pokal
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chancentod am 21.07.2012 um 10:35 Uhr bearbeitet
22.01.2012 - 23:13 Uhr
Quelle: www.bild.de
Auf einen Tee mit Armin Veh
„Helmes will unbedingt zu uns“ „Ich habe Alternativen – aber die sind nicht realistisch“ „Kittel hat das Zeug zum Spitzenspieler“
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„Helmes will unbedingt zu uns“ „Ich habe Alternativen – aber die sind nicht realistisch“ „Kittel hat das Zeug zum Spitzenspieler“
15.03.2012 - 13:53 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Frankfurt: Interview mit dem Eintracht-Coach
Veh: "Das ist schwach vom Aufsichtsrat"
Trainer Armin Veh (51) steuert mit seiner Eintracht als Tabellenzweiter nach dem 5:1-Kantersieg in Rostock auf Aufstiegskurs. Der Coach spricht über die Chancen der Hessen, den direkten Wiederaufstieg zu packen. Hier verrät er aber auch, was ihn im eigenen Klub aktuell ärgert.
Kicker Interview mit Veh Veh: "Das ist schwach vom Aufsichtsrat"
Trainer Armin Veh (51) steuert mit seiner Eintracht als Tabellenzweiter nach dem 5:1-Kantersieg in Rostock auf Aufstiegskurs. Der Coach spricht über die Chancen der Hessen, den direkten Wiederaufstieg zu packen. Hier verrät er aber auch, was ihn im eigenen Klub aktuell ärgert.
02.04.2012 - 12:23 Uhr
Quelle: www.bild.de
Bisher hatte sich Veh, der immer nur Einjahres-Verträge macht, in Sachen Verlängerung bedeckt gehalten. Die Standard-Aussage bezüglich seiner Zukunft: „Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich mich erst nach Saisonende entscheide.“
Zu spät – findet Andreas Möller (44). Der frühere Eintracht-Star und Weltmeister fordert: „Ein klares Bekenntnis zur Eintracht wäre gut! Darüber würden sich auch die Fans freuen. Der Trainer ist der entscheidende Mann im Verein, er ist der Vorreiter. Deshalb wäre es auch so wichtig, wenn er voran gehen würde.“
Möller zur möglichen Vertragsverlängerung von Armin Veh. Ganz unrecht hat er natürlich nicht, aber zum einen ist es doch mittlerweile dem letzten bekannt, dass eventuelle Gespräche erst nach dem feststehenden Aufstieg geführt werden und zum anderen muss die Frage erlaubt sein, ob dass überhaupt die Baustelle vom Möllerandi ist. Zu spät – findet Andreas Möller (44). Der frühere Eintracht-Star und Weltmeister fordert: „Ein klares Bekenntnis zur Eintracht wäre gut! Darüber würden sich auch die Fans freuen. Der Trainer ist der entscheidende Mann im Verein, er ist der Vorreiter. Deshalb wäre es auch so wichtig, wenn er voran gehen würde.“
13.04.2012 - 19:02 Uhr
Quelle: www.fr-online.de
"Veh reagierte schroff. „Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen“, sagte der 51-Jährige. „Wir arbeiten ein Jahr mit Herzblut auf das große Ziel hin, und wenn wir es dann erreichen sollten, dürfen wir nicht feiern?“ Veh stand das Unverständnis ins Gesicht geschrieben. „Eines kann ich versprechen“, sagte er: „Wenn wir es schaffen sollten, werden wir eine Riesenfete machen. Das ist Fußball. Fußball ist Emotion und Freude. Mich interessiert da auch nicht, was letztes Jahr war.“ Mal wieder wurde offensichtlich: Veh und Bruchhagen werden die dicksten Freunde nicht mehr. "
Was soll denn dieser Mist jetzt? Muss man sowas unbedingt in der Öffentlichkeit austragen, 1 Tag vor einem solch wichtigen Spiel? Haben wir nicht größere Sorgen im Moment? :rolleyes Ich mag Vehs ehrliche Art ja, aber hier muss er sich besser im Griff haben. Das ist einfach nur unnötig, auch wenn ich ihm sachlich zustimme.
Sowas schadet nur der Konzentration auf das Aue-Spiel, Streitereien im Vorstand können wir jetzt am Wenigsten gebrauchen. :ugly
22.04.2012 - 00:48 Uhr
Quelle: since1899.de
Veh löst den Mietvertrag auf – Hübner fordert mehr Risiko
Vorneweg, wir halten es heute mal ein wenig wie die Bildzeitung. Jedoch kann ich euch beruhigen, wir haben die Info nicht von einem Taxifahrer.
Bereits seit Wochen hält sich das Thema Armin Veh und dessen Vertrag bei der Eintracht in den Medien und auch wir haben bereits über Stimmen rund um die Vertragsverlängerung berichtet. Nun wurde uns aus sicherer Quelle mitgeteilt, das Armin Veh den Vertrag seines Mietshauses aufgelöst hat. Zugegeben, schlauer macht uns das auch nicht und die Tatsache das er bald umzieht, sorgt eher für mehr spekulativen Spielraum, denn weniger. Heißt es nun, das Armin bereits einen neuen Vertrag abgeschlossen hat, dieser größer ausfällt und sich Veh nun endgültig im Taunus niederlässt, oder hat er bereits einen neuen Posten bei einem anderen Bundesliga-Verein?
Lässt raum für Spekulationen.
Vorneweg, wir halten es heute mal ein wenig wie die Bildzeitung. Jedoch kann ich euch beruhigen, wir haben die Info nicht von einem Taxifahrer.
Bereits seit Wochen hält sich das Thema Armin Veh und dessen Vertrag bei der Eintracht in den Medien und auch wir haben bereits über Stimmen rund um die Vertragsverlängerung berichtet. Nun wurde uns aus sicherer Quelle mitgeteilt, das Armin Veh den Vertrag seines Mietshauses aufgelöst hat. Zugegeben, schlauer macht uns das auch nicht und die Tatsache das er bald umzieht, sorgt eher für mehr spekulativen Spielraum, denn weniger. Heißt es nun, das Armin bereits einen neuen Vertrag abgeschlossen hat, dieser größer ausfällt und sich Veh nun endgültig im Taunus niederlässt, oder hat er bereits einen neuen Posten bei einem anderen Bundesliga-Verein?
23.04.2012 - 17:54 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Das Vorpreschen von Hübner ist auch vor dem Hintergrund der noch ausstehenden Vertragsverlängerung mit Veh zu betrachten. Ob der Coach bleibt, ist offen - hängt aber maßgeblich mit der sportlichen Perspektive zusammen. Veh will mehr als Abstiegskampf. Ihm das zu ermöglichen, ist auch aufgrund von teuren Fehlinvestitionen wie Rob Friend (31, Vertrag verlängert sich bei Aufstieg um zwei Jahre) und Martin Amedick (29, Vertrag bis 2014) keine leichte Aufgabe für Hübner.
Das könnte ein Problem darstellen. Dieses Jahr hatte Veh ein "Projekt" - ein Schwergewicht mit eigentlich überragenden finanziellen Möglichkeiten (beide Beschreibungen gelten für Zweitligaverhältnisse) nach einen Betriebsunfall zurück in die Bundesliga zu führen. Das wird ihm auch gelingen. Aber als Abstiegskampf-Trainer schätze ich Veh auch nicht ein - und das könnte sich mit den realistischeren Zielsetzungen von Bruchhagen nicht so decken. Bruchhagen wird ganz sicher mit dem Ziel Klassenerhalt in die neue Spielzeit geben, ob sich Veh damit zufrieden gibt? Allzu lange sicher nicht. Wenn er damit etwas Produktives erreicht, soll uns das Recht sein. Wenn damit aber unnötiger Druck - auch über die Medien - aufgebaut wird, wäre das nicht so gut. Wie dem auch sei: Ich hoffe, wir können mit unserem Aufstiegstrainer verlängern. Öffentlich fände ich es nicht schlecht, wenn Veh (und auch Hübner - speziell bei halbgaren Transfernews) sich etwas zurückhalten würde, auch wenn es für die Fans sehr interessant ist. Aber er hatte bei uns Erfolg, macht einen sympathischen Eindruck und scheint auch vom Nachwuchs etwas zu halten (speziell von Kittel). Ob er sein offensives System auch in der Bundesliga so umsetzen kann, wage ich zu bezweifeln. Zumindest erst einmal. Da muss man dann sehen: Wie steht die Defensive?
Fakt ist aber auch, dass wir versuchen sollten, möglichst schnell zu verlängern. Denn in die Transferplanungen - mit einigen Spielern ist man laut Hübner ja schon recht weit - geht auch oder vor allem die Meinung des Trainers mit ein. Aber generell bin ich der Meinung: Erstmal locker bleiben, heute den Aufstieg perfekt machen - und dann hat Veh sein Ziel erreicht und kann sich auch in Vertragsverhandlungen begeben.
27.04.2012 - 00:18 Uhr
Quelle: www.bild.de
22.24 Uhr: Bruchhagen verlässt den „Römerbrunnen“, legt sein Jackett in seinen Dienst-BMW und fährt davon. Hübner und Veh bleiben noch im Lokal und diskutieren. Um 22.54 Uhr verlassen auch sie das Lokal. Hübner zu BILD: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Es sind aber Details zu klären.“ Das hört sich richtig gut an...
*****
27.04.2012 - 11:23 Uhr
Quelle: www.faz.net
Eintracht Frankfurt Drei Männer und ein guter Rotwein
26.04.2012 · In einer ruhigen Runde wollen sich Eintracht-Vorstandschef Bruchhagen, Sportdirektor Hübner und Trainer Veh über die Zukunft unterhalten.
Das Abendessen unter Männern fand „in ruhiger und lockerer Atmosphäre“ statt. Ein konkrete Nachricht aber verkünden, das wollten weder Bruno Hübner noch Heribert Bruchhagen. Und Armin Veh auch nicht. Schließlich war es das erste Treffen von Sportdirektor, Vorstandschef und Trainer, in dem „erste Ideen“ ausgetauscht werden sollten. „Beide Seiten“, sagte Hübner zur Einstimmung am Donnerstag Mittag, „werden ihre Vorstellungen darlegen, und dann wird jeder, davon gehe ich aus, noch einmal darüber schlafen“. Und dann? „Dann müssen wir abwarten, was dabei rauskommt.“
Bleibt Veh, der Aufstiegsmacher? Oder verlässt er die Eintracht, weil er mit den finanziellen Rahmenbedingungen nicht zufrieden ist, die sich ihm derzeit bieten. Hübner bestätigte, was wirtschaftlich längst kein Geheimnis ist: „Wir haben in diesem Jahr eine Delle. Darüber müssen wir sprechen. Aber es geht ja auch um Perspektiven.“ Bei einem guten Rotwein, so Hübners Plan, wollte er dem 51 Jahre alten Veh seine Planungen vortragen. „Armin wird sicherlich unsere Option prüfen, und dann erhoffe ich mir, dass wir weiter zusammen arbeiten.“
Schon vor Tagen, als die Rückkehr in die Bundesliga durch das 3:0 bei Alemannia Aachen Wirklichkeit geworden war, hat sich Hübner positiv über einen möglichen Verbleib von Veh geäußert. „Ich bin ja von Haus aus Optimist. Wir hatten schon im Bus eine gute Rückfahrt. Ich habe gesagt, dass ich glaube, dass er bleibt und dies mit 70:30 beziffert. Dabei bleibe ich.“ Mehr noch: Hübner war gemeinsam mit Bruchhagen mit der Aussicht in die Runde mit Veh gegangen, „dass beim Gedankenaustausch unsere Chancen steigen“.
Licht in den Vertragsnebel
Der am Aachener Tivoli perfekt gemachte Aufstieg hat die Eintracht in Bewegung gebracht. Und er hat dafür gesorgt, dass sich einige Profis vom spielenden Personal um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen brauchen. Entsprechende Optionsvereinbarungen, im vergangenen Sommer von Sportdirektor Hübner auf den Weg gebracht, kommen nun zum Greifen. So brachte Hübner am Donnerstag Licht in zum Teil nebulöse Vertragsangelegenheiten.
Karim Matmour? „Ist mit dem Aufstieg Eigentum von Eintracht Frankfurt.“ Muss eine Ablöse für den Algerier an den abgebenden Verein Borussia Mönchengladbach gezahlt werden? „Es gab eine kleine Erfolgsprämie,“ so Hübner. „Die bewegt sich aber in einem sehr überschaubaren Rahmen.“ Constant Djakpa? „Hat mit dem Aufstieg einen Zweijahresvertrag und ist Eigentum von Eintracht Frankfurt.“ Rob Friend? „Zweijahresvertrag, Eigentum von Eintracht Frankfurt.“ Dass an Hertha BSC Berlin noch eine Entschädigung zu zahlen ist, bejahte Hübner. „Aber weil wir schon zwölf Monate Gehalt gezahlt haben, fließt das in die Endsumme ein.“ Mohamadou Idrissou? „Hat mit dem Aufstieg einen Jahresvertrag.“ Bamba Anderson? „Bei ihm besteht unsererseits eine Option bis 31. Mai.“ Ebenso bei Erwin Hoffer. In beiden Fällen, bestätigte Hübner, „haben wir schon im Vorjahr feste Summen als Basis für die Gespräche vereinbart“.
Nach Torleuten umsehen
Gespräche mit möglichen Neuzugängen will Hübner offensiv angehen, wenn es geboten ist. So ist bekannt, dass Ersatztorwart Thomas Kessler vom 1. FC Köln nur bis zum Ende dieser Saison ausgeliehen ist. „Mit ihm sprechen wir“, sagte Hübner. Sollte jedoch Konsens bestehen, dass Kessler, der sich gegen den bald 38 Jahre alten Routinier Oka Nikolov nicht durchsetzen konnte, keine Zukunft in Frankfurt hat, dann will sich die Eintracht nach anderen Torleuten umschauen.
Einer der dann umworbenen Kandidaten: Kevin Trapp. „Das ist eine interessante Variante“, bestätigte Hübner. „Kevin ist eines der größten deutschen Torwarttalente.“ Günstig für die Eintracht, bei der Alexander Meier wegen einer Muskelverletzung im letzten Heimspiel an diesem Sonntag gegen die Münchner „Löwen“ (Anpfiff 13.30 Uhr) ausfallen könnte: Trapp steht beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag. Die „Roten Teufel“ werden zweitklassig, die Eintracht ist es vom Sommer an nicht mehr. Zudem: Entsprechende Abstiege vorausgesetzt, könnten auch die Torhüter Michael Rensing (1. FC Köln) und Thomas Kraft (Hertha BSC Berlin) einen Drang nach Veränderung spüren und nach neuen Klubs Ausschau halten. Und auch vom Hoffenheimer Keeper Tom Starke, den Hübner noch aus gemeinsamen Duisburger Zeiten kennt, hat er eine hohe Meinung. „Ein ganz feiner Kerl. Charakterlich schwer in Ordnung.“
Charakterlich mehr als gefestigt - das ist auch Armin Veh. Ein Trainer, der sich nicht verbiegen lässt und seinen Weg geht. Ob ihn dieser weiter mit der Eintracht auf dem eingeschlagenen Erfolgsweg in die Bundesliga führt? Die kommenden Tage werden es zeigen.
Quelle: F.A.Z.
Hier auch nochmal der heutige Artikel der FAZ zur aktuellen Situation 26.04.2012 · In einer ruhigen Runde wollen sich Eintracht-Vorstandschef Bruchhagen, Sportdirektor Hübner und Trainer Veh über die Zukunft unterhalten.
Das Abendessen unter Männern fand „in ruhiger und lockerer Atmosphäre“ statt. Ein konkrete Nachricht aber verkünden, das wollten weder Bruno Hübner noch Heribert Bruchhagen. Und Armin Veh auch nicht. Schließlich war es das erste Treffen von Sportdirektor, Vorstandschef und Trainer, in dem „erste Ideen“ ausgetauscht werden sollten. „Beide Seiten“, sagte Hübner zur Einstimmung am Donnerstag Mittag, „werden ihre Vorstellungen darlegen, und dann wird jeder, davon gehe ich aus, noch einmal darüber schlafen“. Und dann? „Dann müssen wir abwarten, was dabei rauskommt.“
Bleibt Veh, der Aufstiegsmacher? Oder verlässt er die Eintracht, weil er mit den finanziellen Rahmenbedingungen nicht zufrieden ist, die sich ihm derzeit bieten. Hübner bestätigte, was wirtschaftlich längst kein Geheimnis ist: „Wir haben in diesem Jahr eine Delle. Darüber müssen wir sprechen. Aber es geht ja auch um Perspektiven.“ Bei einem guten Rotwein, so Hübners Plan, wollte er dem 51 Jahre alten Veh seine Planungen vortragen. „Armin wird sicherlich unsere Option prüfen, und dann erhoffe ich mir, dass wir weiter zusammen arbeiten.“
Schon vor Tagen, als die Rückkehr in die Bundesliga durch das 3:0 bei Alemannia Aachen Wirklichkeit geworden war, hat sich Hübner positiv über einen möglichen Verbleib von Veh geäußert. „Ich bin ja von Haus aus Optimist. Wir hatten schon im Bus eine gute Rückfahrt. Ich habe gesagt, dass ich glaube, dass er bleibt und dies mit 70:30 beziffert. Dabei bleibe ich.“ Mehr noch: Hübner war gemeinsam mit Bruchhagen mit der Aussicht in die Runde mit Veh gegangen, „dass beim Gedankenaustausch unsere Chancen steigen“.
Licht in den Vertragsnebel
Der am Aachener Tivoli perfekt gemachte Aufstieg hat die Eintracht in Bewegung gebracht. Und er hat dafür gesorgt, dass sich einige Profis vom spielenden Personal um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen brauchen. Entsprechende Optionsvereinbarungen, im vergangenen Sommer von Sportdirektor Hübner auf den Weg gebracht, kommen nun zum Greifen. So brachte Hübner am Donnerstag Licht in zum Teil nebulöse Vertragsangelegenheiten.
Karim Matmour? „Ist mit dem Aufstieg Eigentum von Eintracht Frankfurt.“ Muss eine Ablöse für den Algerier an den abgebenden Verein Borussia Mönchengladbach gezahlt werden? „Es gab eine kleine Erfolgsprämie,“ so Hübner. „Die bewegt sich aber in einem sehr überschaubaren Rahmen.“ Constant Djakpa? „Hat mit dem Aufstieg einen Zweijahresvertrag und ist Eigentum von Eintracht Frankfurt.“ Rob Friend? „Zweijahresvertrag, Eigentum von Eintracht Frankfurt.“ Dass an Hertha BSC Berlin noch eine Entschädigung zu zahlen ist, bejahte Hübner. „Aber weil wir schon zwölf Monate Gehalt gezahlt haben, fließt das in die Endsumme ein.“ Mohamadou Idrissou? „Hat mit dem Aufstieg einen Jahresvertrag.“ Bamba Anderson? „Bei ihm besteht unsererseits eine Option bis 31. Mai.“ Ebenso bei Erwin Hoffer. In beiden Fällen, bestätigte Hübner, „haben wir schon im Vorjahr feste Summen als Basis für die Gespräche vereinbart“.
Nach Torleuten umsehen
Gespräche mit möglichen Neuzugängen will Hübner offensiv angehen, wenn es geboten ist. So ist bekannt, dass Ersatztorwart Thomas Kessler vom 1. FC Köln nur bis zum Ende dieser Saison ausgeliehen ist. „Mit ihm sprechen wir“, sagte Hübner. Sollte jedoch Konsens bestehen, dass Kessler, der sich gegen den bald 38 Jahre alten Routinier Oka Nikolov nicht durchsetzen konnte, keine Zukunft in Frankfurt hat, dann will sich die Eintracht nach anderen Torleuten umschauen.
Einer der dann umworbenen Kandidaten: Kevin Trapp. „Das ist eine interessante Variante“, bestätigte Hübner. „Kevin ist eines der größten deutschen Torwarttalente.“ Günstig für die Eintracht, bei der Alexander Meier wegen einer Muskelverletzung im letzten Heimspiel an diesem Sonntag gegen die Münchner „Löwen“ (Anpfiff 13.30 Uhr) ausfallen könnte: Trapp steht beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag. Die „Roten Teufel“ werden zweitklassig, die Eintracht ist es vom Sommer an nicht mehr. Zudem: Entsprechende Abstiege vorausgesetzt, könnten auch die Torhüter Michael Rensing (1. FC Köln) und Thomas Kraft (Hertha BSC Berlin) einen Drang nach Veränderung spüren und nach neuen Klubs Ausschau halten. Und auch vom Hoffenheimer Keeper Tom Starke, den Hübner noch aus gemeinsamen Duisburger Zeiten kennt, hat er eine hohe Meinung. „Ein ganz feiner Kerl. Charakterlich schwer in Ordnung.“
Charakterlich mehr als gefestigt - das ist auch Armin Veh. Ein Trainer, der sich nicht verbiegen lässt und seinen Weg geht. Ob ihn dieser weiter mit der Eintracht auf dem eingeschlagenen Erfolgsweg in die Bundesliga führt? Die kommenden Tage werden es zeigen.
Quelle: F.A.Z.
27.04.2012 - 12:11 Uhr
Quelle: www.faz.net
Eintracht Frankfurt Geschrumpfte Reserven und Rechenspiele
25.04.2012 · Zwei Feierstunden, ein Fragezeichen: Die Eintracht kalkuliert streng und erwartet bei der ersten Gesprächsrunde an diesem Donnerstag noch kein Ja-Wort von Trainer Veh.
Mann der Stunde: Armin Veh.
Zwei Feierstunden stehen schon fest. Die erste an diesem Sonntag nach dem letzten Heimspiel der zukünftig erstklassigen Frankfurter Eintracht gegen den TSV München 1860 (Anstoß 13.30 Uhr). Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren. Neu und ganz aktuell: Die Eintracht geht doch in den Römer und auf den Balkon. Am Donnerstag, nach einigen Gesprächsrunden, hat Heribert Bruchhagen das Angebot der Frankfurter Oberbürgermeisterin angenommen, sich doch coram publico feiern zu lassen. „Frau Roth hat mich überzeugt“, sagte der Vorstandschef der Eintracht. Zugleich bekräftigte der erste Mann der Eintracht Frankfurt Fußball AG, dass der Klub keineswegs aus Protest wegen der Diskussionen um die Stadionmiete bisher die Einladung aus dem Römer abgelehnt habe. „Wir waren der Ansicht, dass es sich nach dem Abstieg nicht gehört, gebührend gefeiert zu werden. Wir empfangen es nicht als würdig.“ Nun aber, so Bruchhagen, hätte sich eine neue Situation ergeben. Durch das aufstiegbringende 3:0 vom Montag bei Alemannia Aachen ist der Eintracht der Sprung auf Tabellenplatz eins geglückt. „Und der DFB möchte aus Sicherheitserwägungen heraus die Meisterschale nicht in Karlsruhe übergeben.“ Ob die Eintracht ihre Spitzenposition bis zum Saisonschluss am 6. Mai verteidigt, steht noch nicht fest. Unbestritten jedoch ist, dass sich Frankfurter und Karlsruher Fans nicht gerade in Zuneigung verbunden fühlen. Schon beim letzten Aufeinandertreffen war es rund um das Wildparkstadion zu etlichen Ausschreitungen gekommen. Und selbst falls die Eintracht doch noch von der punktgleichen Spielvereinigung Greuther Fürth abgefangen werden sollte, „fahren wir zum Römer“, sagte Bruchhagen.
Die dritte Feierstunde? Vielleicht die Nachricht, dass Aufstiegstrainer Armin Veh sich für einen weiteren Jahresvertrag begeistern lässt und bleibt. An diesem Donnerstag wird es zu einer ersten Gesprächsrunde mit Bruchhagen und Sportdirektor Bruno Hübner kommen. Bruchhagen hält es für sehr wahrscheinlich, dass noch nicht unmittelbar mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. „Solche Gespräche verlaufen immer in Etappen.“ Veh selbst, der umworbene 51 Jahre alte Fußballlehrer, hielt sich am Mittwoch, an dem er seine Mannschaft für 45 Minuten zu einem lockeren Lauf in den nahen Stadtwald schickte, mit Erklärungen zurück.
Bekannt ist, dass es Veh vornehmlich um Perspektiven bei der Eintracht geht. Für den Trainer, der stets seine wirtschaftliche Unabhängigkeit betont, ist das Monetäre nicht so wichtig. Aber für die Eintracht. Dort müssen der zum 30. Juni aus dem Amt scheidende Finanzvorstand Thomas Pröckl und das neue Vorstandsmitglied Axel Hellmann mit spitzer Feder rechnen. Der Abstieg im Vorjahr hat schließlich die wesentlichen Kennziffern der Eintracht nach unten gedrückt. Nicht nur der Gesamtumsatz ist von 67 auf 40 Millionen Euro gefallen. Auch und vor allem der Lizenzspieleretat wurde drastisch gekürzt - von 29 auf 19 Millionen Euro. Wobei Sportdirektor Hübner im Zusammenspiel mit Trainer Veh bei der personellen Gestaltung der Profiabteilung nicht auf die volle Summe zurückgreifen konnte. Der einstige Kapitän Ioannis Amanatidis musste mit zwei Millionen Euro abgefunden werden.
Bis zu zehn Millionen Euro beträgt der Verlust durch den Abstieg im Frühjahr 2011. Schon im Kalenderjahr 2010, teilte Pröckl auf der letzten Bilanzpressekonferenz mit, hatte der Verein ein Minus von rund 3,8 Millionen Euro ausgewiesen. Die in den wirtschaftlich besseren Zeiten - beispielsweise die vier Jahre, in denen die Eintracht unter Trainer Friedhelm Funkel in der Bundesliga spielte - gebildeten Rücklagen schrumpften dadurch auf 6,6 Millionen Euro und könnten schlimmstenfalls im Juni 2012 komplett aufgebraucht sein. „Zum Glück haben wir Reserven angelegt“, sagte Pröckl. Gegen den zwischenzeitlichen Eindruck, um die Eintracht sei es finanziell schlecht bestellt, verwahrte sich der Finanzmann ebenso wie Vorstandschef Bruchhagen. „Die Eintracht ist nicht im Ansatz gefährdet.“ Pröckl bestätigte, „dass wir keine Darlehen aufnehmen müssen und keine Verbindlichkeiten haben“. Die finanziell angespannte Situation in der zu Ende gehenden Zweitligasaison wurde „aus eigener Liquidität gelöst“. So betrug das Eigenkapital der Eintracht Frankfurt Fußball AG zum 30. Juni 2011 knapp 16 Millionen Euro. Man stecke nicht in der Bredouille, so Pröckl, obwohl man sich nach dem Abstieg an der „Kante des Vertretbaren“ befinde.Bedingt durch den Abstieg fehlen der Eintracht allein an Fernsehgeldern über zehn Millionen Euro, während sich im Hospitality-Bereich das Minus durch eine Preisreduzierung von zwanzig Prozent auf rund 6,5 Millionen Euro beläuft. Schulden machen, auf zukünftige Fernseherlöse setzen: Nicht mit Bruchhagen. „Dieser Mann aus Harsewinkel mit seinem westfälischen Dickschädel ist prinzipientreu“, sagt Vereinspräsident Peter Fischer. „Man kann etwas mit ihm auf den Weg bringen - aber niemals gegen seinen Willen.“
Mehr Geld durch den Fernsehvertrag
Während beispielsweise die neuen und alten Klassennachbarn von Mainz 05 ein schmuckes 34.000-Mann-Stadion haben, einen Umsatz von 54 Millionen Euro bewegen und davon für die Lizenzspielerabteilung gut 28 Millionen Euro bereitstellen, werden es bei der Eintracht, die in der ungleich größeren WM-Arena mit ihren 51.500 Plätzen spielt, zukünftig nur zwischen 24 und 25 Millionen Euro sein. Warum? „Weil unsere Kostenstruktur eine andere ist“, wie Bruchhagen unlängst in einem Interview mit dieser Zeitung sagte. „Wir profitieren nicht von den Stadion-Namensrechten und auch nicht von den verkauften Brezeln und vom Bier. Wir überweisen 4,8 Millionen Euro an den Mutterverein für den Nachwuchs und die Namenslizenz, wir haben auch mit den Geldern der AG den Riederwald mitfinanziert.“ Besonders schmerzt den Manager, dass die Eintracht im Vergleich zu einstigen Konkurrenten auf Augenhöhe wie Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach stark zurückgefallen ist. Im Fernsehranking, das rückwirkend für vier Jahre bewertet wird, fällt jeder schlechtere Tabellenplatz mit einem Minus von bald 500.000 Euro zu Buche. Zudem hat Hannover den Sprung in die Europa League geschafft, und die Gladbacher können in der Champions League, die für den Tabellenvierten zum Greifen nah ist, mit garantierten Einnahmen von mindestens 20 Millionen Euro rechnen.
Jetzt, da der Wiederaufstieg der Eintracht wie geplant innerhalb eines Jahres geglückt ist, starten die Frankfurt im TV-Klassement auf Platz zwölf. „Das alleine macht schon 3,2 Millionen Euro aus.“ Vom kommenden Sommer an, wenn dank des neuen Fernsehvertrages weitere Millionen an die 36 Lizenzvereine fließen, wird auch die Eintracht davon profitieren. Ob dies reicht, um Veh jetzt zum Bleiben zu bewegen? Die Spannung rund um die Eintracht hält an.
Quelle: F.A.Z.
Zitat von RoyalTL:25.04.2012 · Zwei Feierstunden, ein Fragezeichen: Die Eintracht kalkuliert streng und erwartet bei der ersten Gesprächsrunde an diesem Donnerstag noch kein Ja-Wort von Trainer Veh.
Mann der Stunde: Armin Veh.
Zwei Feierstunden stehen schon fest. Die erste an diesem Sonntag nach dem letzten Heimspiel der zukünftig erstklassigen Frankfurter Eintracht gegen den TSV München 1860 (Anstoß 13.30 Uhr). Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren. Neu und ganz aktuell: Die Eintracht geht doch in den Römer und auf den Balkon. Am Donnerstag, nach einigen Gesprächsrunden, hat Heribert Bruchhagen das Angebot der Frankfurter Oberbürgermeisterin angenommen, sich doch coram publico feiern zu lassen. „Frau Roth hat mich überzeugt“, sagte der Vorstandschef der Eintracht. Zugleich bekräftigte der erste Mann der Eintracht Frankfurt Fußball AG, dass der Klub keineswegs aus Protest wegen der Diskussionen um die Stadionmiete bisher die Einladung aus dem Römer abgelehnt habe. „Wir waren der Ansicht, dass es sich nach dem Abstieg nicht gehört, gebührend gefeiert zu werden. Wir empfangen es nicht als würdig.“ Nun aber, so Bruchhagen, hätte sich eine neue Situation ergeben. Durch das aufstiegbringende 3:0 vom Montag bei Alemannia Aachen ist der Eintracht der Sprung auf Tabellenplatz eins geglückt. „Und der DFB möchte aus Sicherheitserwägungen heraus die Meisterschale nicht in Karlsruhe übergeben.“ Ob die Eintracht ihre Spitzenposition bis zum Saisonschluss am 6. Mai verteidigt, steht noch nicht fest. Unbestritten jedoch ist, dass sich Frankfurter und Karlsruher Fans nicht gerade in Zuneigung verbunden fühlen. Schon beim letzten Aufeinandertreffen war es rund um das Wildparkstadion zu etlichen Ausschreitungen gekommen. Und selbst falls die Eintracht doch noch von der punktgleichen Spielvereinigung Greuther Fürth abgefangen werden sollte, „fahren wir zum Römer“, sagte Bruchhagen.
Die dritte Feierstunde? Vielleicht die Nachricht, dass Aufstiegstrainer Armin Veh sich für einen weiteren Jahresvertrag begeistern lässt und bleibt. An diesem Donnerstag wird es zu einer ersten Gesprächsrunde mit Bruchhagen und Sportdirektor Bruno Hübner kommen. Bruchhagen hält es für sehr wahrscheinlich, dass noch nicht unmittelbar mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. „Solche Gespräche verlaufen immer in Etappen.“ Veh selbst, der umworbene 51 Jahre alte Fußballlehrer, hielt sich am Mittwoch, an dem er seine Mannschaft für 45 Minuten zu einem lockeren Lauf in den nahen Stadtwald schickte, mit Erklärungen zurück.
Bekannt ist, dass es Veh vornehmlich um Perspektiven bei der Eintracht geht. Für den Trainer, der stets seine wirtschaftliche Unabhängigkeit betont, ist das Monetäre nicht so wichtig. Aber für die Eintracht. Dort müssen der zum 30. Juni aus dem Amt scheidende Finanzvorstand Thomas Pröckl und das neue Vorstandsmitglied Axel Hellmann mit spitzer Feder rechnen. Der Abstieg im Vorjahr hat schließlich die wesentlichen Kennziffern der Eintracht nach unten gedrückt. Nicht nur der Gesamtumsatz ist von 67 auf 40 Millionen Euro gefallen. Auch und vor allem der Lizenzspieleretat wurde drastisch gekürzt - von 29 auf 19 Millionen Euro. Wobei Sportdirektor Hübner im Zusammenspiel mit Trainer Veh bei der personellen Gestaltung der Profiabteilung nicht auf die volle Summe zurückgreifen konnte. Der einstige Kapitän Ioannis Amanatidis musste mit zwei Millionen Euro abgefunden werden.
Bis zu zehn Millionen Euro beträgt der Verlust durch den Abstieg im Frühjahr 2011. Schon im Kalenderjahr 2010, teilte Pröckl auf der letzten Bilanzpressekonferenz mit, hatte der Verein ein Minus von rund 3,8 Millionen Euro ausgewiesen. Die in den wirtschaftlich besseren Zeiten - beispielsweise die vier Jahre, in denen die Eintracht unter Trainer Friedhelm Funkel in der Bundesliga spielte - gebildeten Rücklagen schrumpften dadurch auf 6,6 Millionen Euro und könnten schlimmstenfalls im Juni 2012 komplett aufgebraucht sein. „Zum Glück haben wir Reserven angelegt“, sagte Pröckl. Gegen den zwischenzeitlichen Eindruck, um die Eintracht sei es finanziell schlecht bestellt, verwahrte sich der Finanzmann ebenso wie Vorstandschef Bruchhagen. „Die Eintracht ist nicht im Ansatz gefährdet.“ Pröckl bestätigte, „dass wir keine Darlehen aufnehmen müssen und keine Verbindlichkeiten haben“. Die finanziell angespannte Situation in der zu Ende gehenden Zweitligasaison wurde „aus eigener Liquidität gelöst“. So betrug das Eigenkapital der Eintracht Frankfurt Fußball AG zum 30. Juni 2011 knapp 16 Millionen Euro. Man stecke nicht in der Bredouille, so Pröckl, obwohl man sich nach dem Abstieg an der „Kante des Vertretbaren“ befinde.Bedingt durch den Abstieg fehlen der Eintracht allein an Fernsehgeldern über zehn Millionen Euro, während sich im Hospitality-Bereich das Minus durch eine Preisreduzierung von zwanzig Prozent auf rund 6,5 Millionen Euro beläuft. Schulden machen, auf zukünftige Fernseherlöse setzen: Nicht mit Bruchhagen. „Dieser Mann aus Harsewinkel mit seinem westfälischen Dickschädel ist prinzipientreu“, sagt Vereinspräsident Peter Fischer. „Man kann etwas mit ihm auf den Weg bringen - aber niemals gegen seinen Willen.“
Mehr Geld durch den Fernsehvertrag
Während beispielsweise die neuen und alten Klassennachbarn von Mainz 05 ein schmuckes 34.000-Mann-Stadion haben, einen Umsatz von 54 Millionen Euro bewegen und davon für die Lizenzspielerabteilung gut 28 Millionen Euro bereitstellen, werden es bei der Eintracht, die in der ungleich größeren WM-Arena mit ihren 51.500 Plätzen spielt, zukünftig nur zwischen 24 und 25 Millionen Euro sein. Warum? „Weil unsere Kostenstruktur eine andere ist“, wie Bruchhagen unlängst in einem Interview mit dieser Zeitung sagte. „Wir profitieren nicht von den Stadion-Namensrechten und auch nicht von den verkauften Brezeln und vom Bier. Wir überweisen 4,8 Millionen Euro an den Mutterverein für den Nachwuchs und die Namenslizenz, wir haben auch mit den Geldern der AG den Riederwald mitfinanziert.“ Besonders schmerzt den Manager, dass die Eintracht im Vergleich zu einstigen Konkurrenten auf Augenhöhe wie Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach stark zurückgefallen ist. Im Fernsehranking, das rückwirkend für vier Jahre bewertet wird, fällt jeder schlechtere Tabellenplatz mit einem Minus von bald 500.000 Euro zu Buche. Zudem hat Hannover den Sprung in die Europa League geschafft, und die Gladbacher können in der Champions League, die für den Tabellenvierten zum Greifen nah ist, mit garantierten Einnahmen von mindestens 20 Millionen Euro rechnen.
Jetzt, da der Wiederaufstieg der Eintracht wie geplant innerhalb eines Jahres geglückt ist, starten die Frankfurt im TV-Klassement auf Platz zwölf. „Das alleine macht schon 3,2 Millionen Euro aus.“ Vom kommenden Sommer an, wenn dank des neuen Fernsehvertrages weitere Millionen an die 36 Lizenzvereine fließen, wird auch die Eintracht davon profitieren. Ob dies reicht, um Veh jetzt zum Bleiben zu bewegen? Die Spannung rund um die Eintracht hält an.
Quelle: F.A.Z.
Zitat von SVW-SGE-sdMAX:
Zitat von Notbremse:
Zitat von Phr1984:
Zitat von SGE-Jack:
Ein aktuelles Ranking habe ich nicht gefunden aber:
http://sportbild.bild.de/SPORT/bundesliga/2010/10/27/tv-einnahmen-geldrangliste/bayern-erster-so-viel-bekommen-die-klubs.html
das ist von 2010, und man kann zumindest mal erahnen was läuft. Und jetzt ist es ja dann doch noch mal ordentlich mehr geworden.
Vielen Dank für den Link !
Da steht die Eintracht ja noch im guten Mittelfeld. Hoffentlich nächste Saison auch so in der Tabelle.
Ich meine gestern im Rhein Main Sportteil der FAZ gelesen zu haben, dass die Eintracht nach dem Aufstieg voraussichtlich auf Platz 12 des Rankings in der Bundesliga stehen wird!
Dito, habe ich auch in der FAZ gelesen, das errechnet sich aus 4 Jahren etc. und da steigt die Eintracht wieder auf Platz 12 ein.
Die 3,irgendwas Mio sind afair die Mehreinnahmen gegenüber letztem Jahr.
Mal schauen wann dann bekannt gegeben wird wie es mit Veh weiter geht, all zu lange sollte es ja dann nicht mehr dauern.
Ok, keine Ahnung wie die FAZ auf dieses schmale Brett kommt, aber das ist Blödsinn!
Nach aktuellem Tabellenstand würden wir auf Rang 16 wieder einsteigen, falls Köln in der Relegation verliert, auf 15.
Und auch die angeblich 3,x Mio mehr sind nicht richtig - diese Saison waren es 7,8 Mio und nächste werden es dann 14 sein...
Ist ja jetzt nicht ganz OT aber der gestrige Bericht der FAZ ist ja sogar auch online- s.o.
PS: Hast du die aktuelle Tabelle (also für die nächste Saison) irgendwo (link) - ich habe nur die Berechnung gefunden, gehe mal davon aus, die ist noch aktuell und demnach müßten schon mal die meisten Aufsteiger bzw. Absteiger der letzten Jahre hinter uns sein, da müßte schon etwas mehr als Platz 15/16 raus springen.
Was Veh direkt betrifft sieht das mit einer Vvl doch ganz gut aus, würde mich wie gesagt freuen, wenn er die Herrausforderung annimmt.
02.05.2012 - 15:45 Uhr
Quelle: eintracht.de
Am heutigen Tage hat Chef-Trainer Armin Veh seinen Vertag um ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2013, im Beisein von Aufsichtsratschef Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Bruno Hübner, verlängert.
Sehr gut
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