Traditions - und Geschichtsthread
18.12.2007 - 18:33 Uhr
06.02.2008 - 11:51 Uhr
Wie ich nicht ganz ohne Stolz dem Post von delta über Andy Buck hinzufügen möchte, hat auch besagter Herr Buck in der einzig wahren Talentschmiede des VfB seine Kickstiefel geschnürt:
Dem VfL Kirchheim
Hossa!
Dem VfL Kirchheim
Hossa!
06.02.2008 - 12:22 Uhr
Obwohl ich persönlich nur noch sehr dunkle Erinnerungen an ihn habe, darf man in so einem Fred auf keinen Fall Hermann Ohlicher (02.11.1949) vergessen - in der "Legendenpyramide" des VfB höchstens eine Stufe unter Robert Schlienz. Ohlicher war eine zentrale Persönlichkeit in den (für den VfB) turbulenten Jahren der 70er und frühen 80er.
Ohlicher kam 1973 im Alter von 23 Jahren vom FV Ravensburg nach Stuttgart. Der Stürmer zeigte sofort, was in ihm steckte, und schoss in seiner ersten Bundesligasaison schon 17 Tore in 33 Spielen. In seiner zweiten Saison schoss er genauso viele Tore in 34 Spielen. Das alles wäre schön gewesen, wenn der VfB nach dieser Saison nicht den bitteren Gang in die 2. Liga antreten hätte müssen. In diesem Abstiegsjahr wurde im Übrigen auch MV Präsident nach einer turbulenten JHV.
Die erste Zweitligasaison war allerdings die traurige Fortsetzung des Abstiegsjahres. Obwohl weiterhin alle Spieler als Vollprofi engagiert waren (damals selten in der 2. Liga!), und eigentlich alles auf direkten Wiederaufsteig gepolt war, reichte es nur zu einem enttäuschenden 11. Platz. Im zweiten Jahr Unterklassigkeit wurde dann alles anders - Jürgen "Wundermann" Sundermann wurde neuer Trainer, und eine ganze Reihe junger Talente wie Hansi Müller, Karlheinz Förster und Helmut Roleder schaffte den Sprung in die Mannschaft. In dieser Zeit stürmte übrigens auch ein gewisser Ottmar Hitzfeld für den VfB, der mit begeisterndem Offensivspiel nicht nur souverän die Zweitligameisterschaft 1977, sondern auch die Herzen der Fans eroberte. Ohlicher schoss in beiden Jahren jeweils 15 Tore.
Nach dem Wiederaufstieg erspielte sich die junge VfB-Elf sofort den 4. Platz und damit den Einzug in den UEFA-Pokal. Ohlicher war inzwischen neben Hansi Müller als Spielmacher ins Mittelfeld gegangen, wo er fortan als Kapitän bis zu seinem Karrierende 1985 die Fäden zog.
Die Jahre '77-'85 waren wieder ein Auf und Ab. Erst 1984 errang der VfB unter Helmut Benthaus seinen ersten Bundesligatitel - die Namen dieser Mannschaft werden nie vergessen werden - Roleder, Sigurvinsson, Allgöwer, Buchwald, die Förster-Brüder, Günther Schäfer - und Ohlicher als Kapitän und unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld. (Übrigens dabei auch ein 21-jähriger namens Andreas Müller).
In der Zeit von 1973 - 1985 spielte Hermann Ohlicher für den VfB 318 Spiele in der 1. Bundesliga und erzielte dabei 96 Tore. Hinzu kommen in er 2. Liga 71 Spiele (30 Tore). Leider hat es für ihn nur zu einem B-Nationalspiel gereicht. In Summe spielte Ohlicher insgesamt ca. 750 (!) mal mit dem Ring auf der Brust - alle Pflicht- und Freundschaftsspiele zusammen gerechnet.
Ohlicher galt als unermüdlicher Kämpfer und Läufer, Eigenschaften die Spielern mit weniger technischen Möglichkeiten schon die Liebe der Fans garantieren. Ebenso ehrgeizig wie auf dem Platz war er auch im Privaten - als er zum VfB kam, hatte er bereits eine abgeschlossene Maschinenschlosserlehre und ein Ingenieursdiplom über den zweiten Bildungsweg erreicht!
Ohlicher kam 1973 im Alter von 23 Jahren vom FV Ravensburg nach Stuttgart. Der Stürmer zeigte sofort, was in ihm steckte, und schoss in seiner ersten Bundesligasaison schon 17 Tore in 33 Spielen. In seiner zweiten Saison schoss er genauso viele Tore in 34 Spielen. Das alles wäre schön gewesen, wenn der VfB nach dieser Saison nicht den bitteren Gang in die 2. Liga antreten hätte müssen. In diesem Abstiegsjahr wurde im Übrigen auch MV Präsident nach einer turbulenten JHV.
Die erste Zweitligasaison war allerdings die traurige Fortsetzung des Abstiegsjahres. Obwohl weiterhin alle Spieler als Vollprofi engagiert waren (damals selten in der 2. Liga!), und eigentlich alles auf direkten Wiederaufsteig gepolt war, reichte es nur zu einem enttäuschenden 11. Platz. Im zweiten Jahr Unterklassigkeit wurde dann alles anders - Jürgen "Wundermann" Sundermann wurde neuer Trainer, und eine ganze Reihe junger Talente wie Hansi Müller, Karlheinz Förster und Helmut Roleder schaffte den Sprung in die Mannschaft. In dieser Zeit stürmte übrigens auch ein gewisser Ottmar Hitzfeld für den VfB, der mit begeisterndem Offensivspiel nicht nur souverän die Zweitligameisterschaft 1977, sondern auch die Herzen der Fans eroberte. Ohlicher schoss in beiden Jahren jeweils 15 Tore.
Nach dem Wiederaufstieg erspielte sich die junge VfB-Elf sofort den 4. Platz und damit den Einzug in den UEFA-Pokal. Ohlicher war inzwischen neben Hansi Müller als Spielmacher ins Mittelfeld gegangen, wo er fortan als Kapitän bis zu seinem Karrierende 1985 die Fäden zog.
Die Jahre '77-'85 waren wieder ein Auf und Ab. Erst 1984 errang der VfB unter Helmut Benthaus seinen ersten Bundesligatitel - die Namen dieser Mannschaft werden nie vergessen werden - Roleder, Sigurvinsson, Allgöwer, Buchwald, die Förster-Brüder, Günther Schäfer - und Ohlicher als Kapitän und unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld. (Übrigens dabei auch ein 21-jähriger namens Andreas Müller).
In der Zeit von 1973 - 1985 spielte Hermann Ohlicher für den VfB 318 Spiele in der 1. Bundesliga und erzielte dabei 96 Tore. Hinzu kommen in er 2. Liga 71 Spiele (30 Tore). Leider hat es für ihn nur zu einem B-Nationalspiel gereicht. In Summe spielte Ohlicher insgesamt ca. 750 (!) mal mit dem Ring auf der Brust - alle Pflicht- und Freundschaftsspiele zusammen gerechnet.
Ohlicher galt als unermüdlicher Kämpfer und Läufer, Eigenschaften die Spielern mit weniger technischen Möglichkeiten schon die Liebe der Fans garantieren. Ebenso ehrgeizig wie auf dem Platz war er auch im Privaten - als er zum VfB kam, hatte er bereits eine abgeschlossene Maschinenschlosserlehre und ein Ingenieursdiplom über den zweiten Bildungsweg erreicht!
06.02.2008 - 15:10 Uhr
Zitat von deltanuevo:
Obwohl ich persönlich nur noch sehr dunkle Erinnerungen an ihn habe, darf man in so einem Fred auf keinen Fall Hermann Ohlicher (02.11.1949) vergessen - in der "Legendenpyramide" des VfB höchstens eine Stufe unter Robert Schlienz. Ohlicher war eine zentrale Persönlichkeit in den (für den VfB) turbulenten Jahren der 70er und frühen 80er.
Ohlicher kam 1973 im Alter von 23 Jahren vom FV Ravensburg nach Stuttgart. Der Stürmer zeigte sofort, was in ihm steckte, und schoss in seiner ersten Bundesligasaison schon 17 Tore in 33 Spielen. In seiner zweiten Saison schoss er genauso viele Tore in 34 Spielen. Das alles wäre schön gewesen, wenn der VfB nach dieser Saison nicht den bitteren Gang in die 2. Liga antreten hätte müssen. In diesem Abstiegsjahr wurde im Übrigen auch MV Präsident nach einer turbulenten JHV.
Die erste Zweitligasaison war allerdings die traurige Fortsetzung des Abstiegsjahres. Obwohl weiterhin alle Spieler als Vollprofi engagiert waren (damals selten in der 2. Liga!), und eigentlich alles auf direkten Wiederaufsteig gepolt war, reichte es nur zu einem enttäuschenden 11. Platz. Im zweiten Jahr Unterklassigkeit wurde dann alles anders - Jürgen "Wundermann" Sundermann wurde neuer Trainer, und eine ganze Reihe junger Talente wie Hansi Müller, Karlheinz Förster und Helmut Roleder schaffte den Sprung in die Mannschaft. In dieser Zeit stürmte übrigens auch ein gewisser Ottmar Hitzfeld für den VfB, der mit begeisterndem Offensivspiel nicht nur souverän die Zweitligameisterschaft 1977, sondern auch die Herzen der Fans eroberte. Ohlicher schoss in beiden Jahren jeweils 15 Tore.
Nach dem Wiederaufstieg erspielte sich die junge VfB-Elf sofort den 4. Platz und damit den Einzug in den UEFA-Pokal. Ohlicher war inzwischen neben Hansi Müller als Spielmacher ins Mittelfeld gegangen, wo er fortan als Kapitän bis zu seinem Karrierende 1985 die Fäden zog.
Die Jahre '77-'85 waren wieder ein Auf und Ab. Erst 1984 errang der VfB unter Helmut Benthaus seinen ersten Bundesligatitel - die Namen dieser Mannschaft werden nie vergessen werden - Roleder, Sigurvinsson, Allgöwer, Buchwald, die Förster-Brüder, Günther Schäfer - und Ohlicher als Kapitän und unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld. (Übrigens dabei auch ein 21-jähriger namens Andreas Müller).
In der Zeit von 1973 - 1985 spielte Hermann Ohlicher für den VfB 318 Spiele in der 1. Bundesliga und erzielte dabei 96 Tore. Hinzu kommen in er 2. Liga 71 Spiele (30 Tore). Leider hat es für ihn nur zu einem B-Nationalspiel gereicht. In Summe spielte Ohlicher insgesamt ca. 750 (!) mal mit dem Ring auf der Brust - alle Pflicht- und Freundschaftsspiele zusammen gerechnet.
Ohlicher galt als unermüdlicher Kämpfer und Läufer, Eigenschaften die Spielern mit weniger technischen Möglichkeiten schon die Liebe der Fans garantieren. Ebenso ehrgeizig wie auf dem Platz war er auch im Privaten - als er zum VfB kam, hatte er bereits eine abgeschlossene Maschinenschlosserlehre und ein Ingenieursdiplom über den zweiten Bildungsweg erreicht!
das war die zeit wo ich VFB-Fan wurde :)
als der vfb aufstieg und gleich den 4. platz belegte mit den förster brüdern, hansi müller usw.
ist ohlicher nicht heute noch unser elfmeterkönig, also der, der die meisten elfer für den vfb geschossen hat ?
Obwohl ich persönlich nur noch sehr dunkle Erinnerungen an ihn habe, darf man in so einem Fred auf keinen Fall Hermann Ohlicher (02.11.1949) vergessen - in der "Legendenpyramide" des VfB höchstens eine Stufe unter Robert Schlienz. Ohlicher war eine zentrale Persönlichkeit in den (für den VfB) turbulenten Jahren der 70er und frühen 80er.
Ohlicher kam 1973 im Alter von 23 Jahren vom FV Ravensburg nach Stuttgart. Der Stürmer zeigte sofort, was in ihm steckte, und schoss in seiner ersten Bundesligasaison schon 17 Tore in 33 Spielen. In seiner zweiten Saison schoss er genauso viele Tore in 34 Spielen. Das alles wäre schön gewesen, wenn der VfB nach dieser Saison nicht den bitteren Gang in die 2. Liga antreten hätte müssen. In diesem Abstiegsjahr wurde im Übrigen auch MV Präsident nach einer turbulenten JHV.
Die erste Zweitligasaison war allerdings die traurige Fortsetzung des Abstiegsjahres. Obwohl weiterhin alle Spieler als Vollprofi engagiert waren (damals selten in der 2. Liga!), und eigentlich alles auf direkten Wiederaufsteig gepolt war, reichte es nur zu einem enttäuschenden 11. Platz. Im zweiten Jahr Unterklassigkeit wurde dann alles anders - Jürgen "Wundermann" Sundermann wurde neuer Trainer, und eine ganze Reihe junger Talente wie Hansi Müller, Karlheinz Förster und Helmut Roleder schaffte den Sprung in die Mannschaft. In dieser Zeit stürmte übrigens auch ein gewisser Ottmar Hitzfeld für den VfB, der mit begeisterndem Offensivspiel nicht nur souverän die Zweitligameisterschaft 1977, sondern auch die Herzen der Fans eroberte. Ohlicher schoss in beiden Jahren jeweils 15 Tore.
Nach dem Wiederaufstieg erspielte sich die junge VfB-Elf sofort den 4. Platz und damit den Einzug in den UEFA-Pokal. Ohlicher war inzwischen neben Hansi Müller als Spielmacher ins Mittelfeld gegangen, wo er fortan als Kapitän bis zu seinem Karrierende 1985 die Fäden zog.
Die Jahre '77-'85 waren wieder ein Auf und Ab. Erst 1984 errang der VfB unter Helmut Benthaus seinen ersten Bundesligatitel - die Namen dieser Mannschaft werden nie vergessen werden - Roleder, Sigurvinsson, Allgöwer, Buchwald, die Förster-Brüder, Günther Schäfer - und Ohlicher als Kapitän und unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld. (Übrigens dabei auch ein 21-jähriger namens Andreas Müller).
In der Zeit von 1973 - 1985 spielte Hermann Ohlicher für den VfB 318 Spiele in der 1. Bundesliga und erzielte dabei 96 Tore. Hinzu kommen in er 2. Liga 71 Spiele (30 Tore). Leider hat es für ihn nur zu einem B-Nationalspiel gereicht. In Summe spielte Ohlicher insgesamt ca. 750 (!) mal mit dem Ring auf der Brust - alle Pflicht- und Freundschaftsspiele zusammen gerechnet.
Ohlicher galt als unermüdlicher Kämpfer und Läufer, Eigenschaften die Spielern mit weniger technischen Möglichkeiten schon die Liebe der Fans garantieren. Ebenso ehrgeizig wie auf dem Platz war er auch im Privaten - als er zum VfB kam, hatte er bereits eine abgeschlossene Maschinenschlosserlehre und ein Ingenieursdiplom über den zweiten Bildungsweg erreicht!
das war die zeit wo ich VFB-Fan wurde :)
als der vfb aufstieg und gleich den 4. platz belegte mit den förster brüdern, hansi müller usw.
ist ohlicher nicht heute noch unser elfmeterkönig, also der, der die meisten elfer für den vfb geschossen hat ?
06.02.2008 - 15:35 Uhr
Meine ersten aktiven Erinnerungen an den VfB waren Allgöwer, "Engelsgesicht" Förster, später Klinsmann. Und ein Trikot, auf dem "Dinkel-Acker" stand. Als das Wappen noch mitten auf der Brust prangte. Und im Wappen stand noch "1893". Wie sich das gehört! :p
06.02.2008 - 15:40 Uhr
Zitat von deltanuevo:
Meine ersten aktiven Erinnerungen an den VfB waren Allgöwer, "Engelsgesicht" Förster, später Klinsmann. Und ein Trikot, auf dem "Dinkel-Acker" stand. Als das Wappen noch mitten auf der Brust prangte. Und im Wappen stand noch "1893". Wie sich das gehört! :p
yeap, an dinkel-acker erinnere ich mich auch noch gut :D
der förster sah echt immer aus als könnte er keiner fliege was tun, auf dem platz aber wurde er zum tier :ugly
glaub in fast jedem seiner länderspiele wurde sein gegenspieler völlig frustriert ausgewechselt - da hat nicht einer gut ausgesehen gegen kalle förster. muss echt ziemlich übel gewesen sein als stürmer gegen ihn zu spielen. sein bruder bernd war kaum schlechter
Meine ersten aktiven Erinnerungen an den VfB waren Allgöwer, "Engelsgesicht" Förster, später Klinsmann. Und ein Trikot, auf dem "Dinkel-Acker" stand. Als das Wappen noch mitten auf der Brust prangte. Und im Wappen stand noch "1893". Wie sich das gehört! :p
yeap, an dinkel-acker erinnere ich mich auch noch gut :D
der förster sah echt immer aus als könnte er keiner fliege was tun, auf dem platz aber wurde er zum tier :ugly
glaub in fast jedem seiner länderspiele wurde sein gegenspieler völlig frustriert ausgewechselt - da hat nicht einer gut ausgesehen gegen kalle förster. muss echt ziemlich übel gewesen sein als stürmer gegen ihn zu spielen. sein bruder bernd war kaum schlechter
06.02.2008 - 15:46 Uhr
Zitat von Scholpe:
der förster sah echt immer aus als könnte er keiner fliege was tun, auf dem platz aber wurde er zum tier :ugly
glaub in fast jedem seiner länderspiele wurde sein gegenspieler völlig frustriert ausgewechselt - da hat nicht einer gut ausgesehen gegen kalle förster. muss echt ziemlich übel gewesen sein als stürmer gegen ihn zu spielen. sein bruder bernd war kaum schlechter
Eigentlich schade, dass es damals nicht geklappt hat, KH Förster und Hansi Müller als Funktionäre beim VfB zu installieren, bzw. traurig, wie das aber sowas von in die Hose ging.
Solche Persönlichkeiten, die über Stuttgart weit hinaus bekannt sind, wären amS die besten Repräsentanten des Klubs. Nix gegen Staudt und Hundt (doch, gegen den schon!), aber Förster und Müller sind deutlich charismatischer, haben Ahnung vom Fußball, und ihr Geschick im geschäftlichen Bereich haben sie auch bereits unter Beweis gestellt.
der förster sah echt immer aus als könnte er keiner fliege was tun, auf dem platz aber wurde er zum tier :ugly
glaub in fast jedem seiner länderspiele wurde sein gegenspieler völlig frustriert ausgewechselt - da hat nicht einer gut ausgesehen gegen kalle förster. muss echt ziemlich übel gewesen sein als stürmer gegen ihn zu spielen. sein bruder bernd war kaum schlechter
Eigentlich schade, dass es damals nicht geklappt hat, KH Förster und Hansi Müller als Funktionäre beim VfB zu installieren, bzw. traurig, wie das aber sowas von in die Hose ging.
Solche Persönlichkeiten, die über Stuttgart weit hinaus bekannt sind, wären amS die besten Repräsentanten des Klubs. Nix gegen Staudt und Hundt (doch, gegen den schon!), aber Förster und Müller sind deutlich charismatischer, haben Ahnung vom Fußball, und ihr Geschick im geschäftlichen Bereich haben sie auch bereits unter Beweis gestellt.
06.02.2008 - 15:54 Uhr
ja wirklich schade.
für mich war kalle förster der beste vorstopper den es je in deutschland gab - selbst der späteres "fussballgott" kohler (war ja dann sein nachfolger in der nati) kam meiner meinung nach nicht an seiner klasse heran, hatte aber eben einfach ein besseres standing, weil er bei bayern, juve und dortmund (zu bvb glanzzeiten) spielte - kalle ging ja erst zum karriereende nach frankreich, blieb lange dem vfb treu
für mich war kalle förster der beste vorstopper den es je in deutschland gab - selbst der späteres "fussballgott" kohler (war ja dann sein nachfolger in der nati) kam meiner meinung nach nicht an seiner klasse heran, hatte aber eben einfach ein besseres standing, weil er bei bayern, juve und dortmund (zu bvb glanzzeiten) spielte - kalle ging ja erst zum karriereende nach frankreich, blieb lange dem vfb treu
08.02.2008 - 10:42 Uhr
Zu meinem 1893. Post kann es nur ein Thema geben:
Die Vereinsgründung. In aller Kürze - der Verein hiess nicht immer VfB, sondern erst seit der Fusion 1912. Dazu später mehr.
Am 9. September 1893 gründeten 12 aktive und 3 passive Mitglieder in der Wirtschaft "Zum Becher" in der Kernerstr. in Bad Cannstatt den Stuttgarter Fussballverein 93 (FV 93). In der Gründunsschrift hiess es
Zitat
Der Zweck des Vereins ist die körperliche Ausbildung seiner Mitglieder durch Pflege und Verbreitung des Rugby-Fußballs und verwandter Spiele, Veranstaltung von Wettkämpfen und Hebung der Kameradschaft durch gesellige Zusammenkünfte
In den Folgejahren wurde vom FV fast ausschliesslich Rugby gespielt. 1897 wurde der Kronen-Club Cannstatt gegründet, der sich wiederum auf den Fußball konzentrierte. Der Kronen-Club war es auch, der im Stadtteil Münster hinter dem Eisenbahnviadukt einen "ordentlichen" Fußballplatz errichtete, da man zuvor große Probleme hatte, z.B. auf dem Wasen Spiele auszutragen.
Der FV stieg ca. 1907 von Rugby wieder (hauptsächlich) auf Fußball um, teilweise aus Mangel an Gegnern und organisierten Spielen, da sich dass Treten des Balles in Deutschland weitaus besser entwickelt hatte, als das Tragen des Balles. Sportlich überholte der FV den Kronen-Club, und hatte 1912 die Möglichkeit, an der Qualifikation zur neu geschaffenen Kreisliga (damals höchste Spielklasse) teilzunehmen.
Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Vereine allerdings unterschiedliche Probleme: die Spielstätte des FV neben dem "Olgäle" hatte keine Zukunft, da sie in Vorbereitung des 1. Weltkrieges für "wichtigere Dinge als englische Ball-Lümmelei" gebraucht wurde. Der Kronen-Club hatte zwar einen geeigneten Platz in Münster, aber oft nicht genügend Spieler. Bereits in den Jahren zuvor hatten die beiden Vereine sich gegenseitig durch Spieler des jeweils anderen Vereins "ausgeholfen".
Am 2. April 1912 einigten sich die beiden Vereine im Cannstatter Hotel Concordia auf eine Fusion - der neue Verein sollte "VfB Stuttgart 1893 e.V." heissen.
Übrigens konnte man 1912 das Quali-Spiel gegen Mühlbach gewinnen, und so in die höchste Spielklasse aufsteigen - mit zwei kleinen Ausnahmen sollte das bis in den heutigen Tag so bleiben.
Die Vereinsgründung. In aller Kürze - der Verein hiess nicht immer VfB, sondern erst seit der Fusion 1912. Dazu später mehr.
Am 9. September 1893 gründeten 12 aktive und 3 passive Mitglieder in der Wirtschaft "Zum Becher" in der Kernerstr. in Bad Cannstatt den Stuttgarter Fussballverein 93 (FV 93). In der Gründunsschrift hiess es
Zitat
Der Zweck des Vereins ist die körperliche Ausbildung seiner Mitglieder durch Pflege und Verbreitung des Rugby-Fußballs und verwandter Spiele, Veranstaltung von Wettkämpfen und Hebung der Kameradschaft durch gesellige Zusammenkünfte
In den Folgejahren wurde vom FV fast ausschliesslich Rugby gespielt. 1897 wurde der Kronen-Club Cannstatt gegründet, der sich wiederum auf den Fußball konzentrierte. Der Kronen-Club war es auch, der im Stadtteil Münster hinter dem Eisenbahnviadukt einen "ordentlichen" Fußballplatz errichtete, da man zuvor große Probleme hatte, z.B. auf dem Wasen Spiele auszutragen.
Der FV stieg ca. 1907 von Rugby wieder (hauptsächlich) auf Fußball um, teilweise aus Mangel an Gegnern und organisierten Spielen, da sich dass Treten des Balles in Deutschland weitaus besser entwickelt hatte, als das Tragen des Balles. Sportlich überholte der FV den Kronen-Club, und hatte 1912 die Möglichkeit, an der Qualifikation zur neu geschaffenen Kreisliga (damals höchste Spielklasse) teilzunehmen.
Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Vereine allerdings unterschiedliche Probleme: die Spielstätte des FV neben dem "Olgäle" hatte keine Zukunft, da sie in Vorbereitung des 1. Weltkrieges für "wichtigere Dinge als englische Ball-Lümmelei" gebraucht wurde. Der Kronen-Club hatte zwar einen geeigneten Platz in Münster, aber oft nicht genügend Spieler. Bereits in den Jahren zuvor hatten die beiden Vereine sich gegenseitig durch Spieler des jeweils anderen Vereins "ausgeholfen".
Am 2. April 1912 einigten sich die beiden Vereine im Cannstatter Hotel Concordia auf eine Fusion - der neue Verein sollte "VfB Stuttgart 1893 e.V." heissen.
Übrigens konnte man 1912 das Quali-Spiel gegen Mühlbach gewinnen, und so in die höchste Spielklasse aufsteigen - mit zwei kleinen Ausnahmen sollte das bis in den heutigen Tag so bleiben.
08.02.2008 - 10:51 Uhr
Zitat von deltanuevo:
Eigentlich schade, dass es damals nicht geklappt hat, KH Förster und Hansi Müller als Funktionäre beim VfB zu installieren, bzw. traurig, wie das aber sowas von in die Hose ging.
Solche Persönlichkeiten, die über Stuttgart weit hinaus bekannt sind, wären amS die besten Repräsentanten des Klubs. Nix gegen Staudt und Hundt (doch, gegen den schon!), aber Förster und Müller sind deutlich charismatischer, haben Ahnung vom Fußball, und ihr Geschick im geschäftlichen Bereich haben sie auch bereits unter Beweis gestellt.
uuuuuuiiiiii da muß ich aber energisch wiedersprechen! KHF hat mit seinem "Geschick" unter anderem Waldhof Mannheim auf dem Gewissen. Auch als Spielerberater macht er mir nicht den kompetentesten Eindruck es sei denn es geht darum rumzustänkern und die beleidigte Leberwurst zu spielen.
Und der hübsche Hansi konzentrierte sich gleich mal gar nicht auf seine sportliche Aufgabe sondern war ehr darauf aus neuer Präsi zu werden.
Eigentlich schade, dass es damals nicht geklappt hat, KH Förster und Hansi Müller als Funktionäre beim VfB zu installieren, bzw. traurig, wie das aber sowas von in die Hose ging.
Solche Persönlichkeiten, die über Stuttgart weit hinaus bekannt sind, wären amS die besten Repräsentanten des Klubs. Nix gegen Staudt und Hundt (doch, gegen den schon!), aber Förster und Müller sind deutlich charismatischer, haben Ahnung vom Fußball, und ihr Geschick im geschäftlichen Bereich haben sie auch bereits unter Beweis gestellt.
uuuuuuiiiiii da muß ich aber energisch wiedersprechen! KHF hat mit seinem "Geschick" unter anderem Waldhof Mannheim auf dem Gewissen. Auch als Spielerberater macht er mir nicht den kompetentesten Eindruck es sei denn es geht darum rumzustänkern und die beleidigte Leberwurst zu spielen.
Und der hübsche Hansi konzentrierte sich gleich mal gar nicht auf seine sportliche Aufgabe sondern war ehr darauf aus neuer Präsi zu werden.
08.02.2008 - 10:51 Uhr
Zitat von deltanuevo:
Förster und Müller sind deutlich charismatischer, haben Ahnung vom Fußball, und ihr Geschick im geschäftlichen Bereich haben sie auch bereits unter Beweis gestellt.
uuuuuuiiiiii da muß ich aber energisch wiedersprechen! KHF hat mit seinem "Geschick" unter anderem Waldhof Mannheim auf dem Gewissen. Auch als Spielerberater macht er mir nicht den kompetentesten Eindruck es sei denn es geht darum rumzustänkern und die beleidigte Leberwurst zu spielen.
Und der hübsche Hansi konzentrierte sich gleich mal gar nicht auf seine sportliche Aufgabe sondern war ehr darauf aus neuer Präsi zu werden.
Förster und Müller sind deutlich charismatischer, haben Ahnung vom Fußball, und ihr Geschick im geschäftlichen Bereich haben sie auch bereits unter Beweis gestellt.
uuuuuuiiiiii da muß ich aber energisch wiedersprechen! KHF hat mit seinem "Geschick" unter anderem Waldhof Mannheim auf dem Gewissen. Auch als Spielerberater macht er mir nicht den kompetentesten Eindruck es sei denn es geht darum rumzustänkern und die beleidigte Leberwurst zu spielen.
Und der hübsche Hansi konzentrierte sich gleich mal gar nicht auf seine sportliche Aufgabe sondern war ehr darauf aus neuer Präsi zu werden.
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