| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
16.02.2025 - 14:14 Uhr
23.02.2026 - 13:05 Uhr
Zitat von Atzenfratze
Na klar, das würde medial und öffentlich ganz gelassen hingenommen werden, wenn wir jetzt quasi den Rest der Saison abschenken mit der Begründung, dass ja nächstes Jahr alles besser wird. Du begehst auchden Fehler, dass du voraussetzt, dass alle Hertha-Fans genauso denken wie du. Mal ganz davon abgesehen, dass die Art von Kommunikation im Profifußballgrundsätzlich unüblich ist (und das aus gutem Grund).
Und wenn dem Forum hier dann der vorgesehene Mr. X nicht passt, wird doch genauso weitergequakt wie bislang auch. Egal, was der Verein dann als Plan kommuniziert hat.
Das Spiel gestern ist übrigens noch keine 24 Stunden vorbei, ich finde es völlig absurd, was hier teilweise für Erwartungshaltungen existieren, was in dieser kurzen Zeit passieren soll oder sogar muss. Zumal es hier für bestimmte Dinge auch vereinsintern einfach unterschiedliche Ansichten geben kann, über die dann auch erstmal gesprochen werden muss.
Na klar, das würde medial und öffentlich ganz gelassen hingenommen werden, wenn wir jetzt quasi den Rest der Saison abschenken mit der Begründung, dass ja nächstes Jahr alles besser wird. Du begehst auchden Fehler, dass du voraussetzt, dass alle Hertha-Fans genauso denken wie du. Mal ganz davon abgesehen, dass die Art von Kommunikation im Profifußballgrundsätzlich unüblich ist (und das aus gutem Grund).
Und wenn dem Forum hier dann der vorgesehene Mr. X nicht passt, wird doch genauso weitergequakt wie bislang auch. Egal, was der Verein dann als Plan kommuniziert hat.
Das Spiel gestern ist übrigens noch keine 24 Stunden vorbei, ich finde es völlig absurd, was hier teilweise für Erwartungshaltungen existieren, was in dieser kurzen Zeit passieren soll oder sogar muss. Zumal es hier für bestimmte Dinge auch vereinsintern einfach unterschiedliche Ansichten geben kann, über die dann auch erstmal gesprochen werden muss.
Nein.
Ich erwarte da nicht unmittelbar und keine 24 Stunden später ein Köpfe rollen.
Dennoch war doch das Scheitern seit einigen Wochen absehbar.
Darauf kann man doch vorbereitet sein, auch Kommunikativ. Aka "Wenn wir gegen H96 und Paderborn verlieren, trete ich Peter Görlich mit Vera Krings vor die Kameras und äussere mich mit einem weiteren ausblick über die Restsaison an die anhänger des clubs".
Was bekommen wir stattdessen?
Phrasen, laberei, keinen Ausweg aus diesem Versagen.
Deshalb doch die Erwartungshaltung. Es zeigen dir X Vereine was alles möglich ist.
Nur Hertha BSC ist immer auf der Verliererseite. Da geht das alles nicht.
Es ist einfach erbärmlich.
23.02.2026 - 13:23 Uhr
Zitat von Ruhleben
Nein.
Ich erwarte da nicht unmittelbar und keine 24 Stunden später ein Köpfe rollen.
Dennoch war doch das Scheitern seit einigen Wochen absehbar.
Darauf kann man doch vorbereitet sein, auch Kommunikativ. Aka "Wenn wir gegen H96 und Paderborn verlieren, trete ich Peter Görlich mit Vera Krings vor die Kameras und äussere mich mit einem weiteren ausblick über die Restsaison an die anhänger des clubs".
Was bekommen wir stattdessen?
Phrasen, laberei, keinen Ausweg aus diesem Versagen.
Deshalb doch die Erwartungshaltung. Es zeigen dir X Vereine was alles möglich ist.
Nur Hertha BSC ist immer auf der Verliererseite. Da geht das alles nicht.
Es ist einfach erbärmlich.
Zitat von Atzenfratze
Na klar, das würde medial und öffentlich ganz gelassen hingenommen werden, wenn wir jetzt quasi den Rest der Saison abschenken mit der Begründung, dass ja nächstes Jahr alles besser wird. Du begehst auchden Fehler, dass du voraussetzt, dass alle Hertha-Fans genauso denken wie du. Mal ganz davon abgesehen, dass die Art von Kommunikation im Profifußballgrundsätzlich unüblich ist (und das aus gutem Grund).
Und wenn dem Forum hier dann der vorgesehene Mr. X nicht passt, wird doch genauso weitergequakt wie bislang auch. Egal, was der Verein dann als Plan kommuniziert hat.
Das Spiel gestern ist übrigens noch keine 24 Stunden vorbei, ich finde es völlig absurd, was hier teilweise für Erwartungshaltungen existieren, was in dieser kurzen Zeit passieren soll oder sogar muss. Zumal es hier für bestimmte Dinge auch vereinsintern einfach unterschiedliche Ansichten geben kann, über die dann auch erstmal gesprochen werden muss.
Na klar, das würde medial und öffentlich ganz gelassen hingenommen werden, wenn wir jetzt quasi den Rest der Saison abschenken mit der Begründung, dass ja nächstes Jahr alles besser wird. Du begehst auchden Fehler, dass du voraussetzt, dass alle Hertha-Fans genauso denken wie du. Mal ganz davon abgesehen, dass die Art von Kommunikation im Profifußballgrundsätzlich unüblich ist (und das aus gutem Grund).
Und wenn dem Forum hier dann der vorgesehene Mr. X nicht passt, wird doch genauso weitergequakt wie bislang auch. Egal, was der Verein dann als Plan kommuniziert hat.
Das Spiel gestern ist übrigens noch keine 24 Stunden vorbei, ich finde es völlig absurd, was hier teilweise für Erwartungshaltungen existieren, was in dieser kurzen Zeit passieren soll oder sogar muss. Zumal es hier für bestimmte Dinge auch vereinsintern einfach unterschiedliche Ansichten geben kann, über die dann auch erstmal gesprochen werden muss.
Nein.
Ich erwarte da nicht unmittelbar und keine 24 Stunden später ein Köpfe rollen.
Dennoch war doch das Scheitern seit einigen Wochen absehbar.
Darauf kann man doch vorbereitet sein, auch Kommunikativ. Aka "Wenn wir gegen H96 und Paderborn verlieren, trete ich Peter Görlich mit Vera Krings vor die Kameras und äussere mich mit einem weiteren ausblick über die Restsaison an die anhänger des clubs".
Was bekommen wir stattdessen?
Phrasen, laberei, keinen Ausweg aus diesem Versagen.
Deshalb doch die Erwartungshaltung. Es zeigen dir X Vereine was alles möglich ist.
Nur Hertha BSC ist immer auf der Verliererseite. Da geht das alles nicht.
Es ist einfach erbärmlich.
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
23.02.2026 - 14:43 Uhr
Zitat von Atzenfratze
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ruhleben am 23.02.2026 um 14:46 Uhr bearbeitet
23.02.2026 - 15:31 Uhr
Zitat von Ruhleben
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Zitat von Atzenfratze
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Schönes Pamphlet, aber keine wirkliche Antwort auf meinen vorherigen Post.
Zudem solltest du auch mal verstehen, dass es einen Unterschied zwischen Fans (und deren tausenden unterschiedlichen Meinungen) und Vereinsentscheidern gibt, die dafür bezahlt werden, Dinge objektiv zu bewerten und rationale Entscheidungen im Sinne des Vereins zu treffen. Du kannst als Fan deine emotionalen Ergüsse noch und nöcher im Internet rauslassen, aber du kannst aber nicht erwarten, dass Geschäftsführer auf diesem Niveau Entscheidungen treffen.
Und noch viel weniger kannst du eine Vereinskommunikation erwarten, die sich exklusiv an deinen zig "Ich will..."-Forderungen orientiert. In dem Fall ist der Verein dann tatsächlich professioneller geführt, als du es gerne hättest.
Und damit bin ich auch raus aus der Diskussion:
Optimisten sehen Licht am Ende des Tunnels, Pessimisten sehen die Dunkelheit, Realisten sehen, dass das Licht ein entgegenkommender Zug ist. Der Lokführer sieht drei ***** en auf den Schienen
23.02.2026 - 15:48 Uhr
Zitat von Atzenfratze
Schönes Pamphlet, aber keine wirkliche Antwort auf meinen vorherigen Post.
Zudem solltest du auch mal verstehen, dass es einen Unterschied zwischen Fans (und deren tausenden unterschiedlichen Meinungen) und Vereinsentscheidern gibt, die dafür bezahlt werden, Dinge objektiv zu bewerten und rationale Entscheidungen im Sinne des Vereins zu treffen. Du kannst als Fan deine emotionalen Ergüsse noch und nöcher im Internet rauslassen, aber du kannst aber nicht erwarten, dass Geschäftsführer auf diesem Niveau Entscheidungen treffen.
Und noch viel weniger kannst du eine Vereinskommunikation erwarten, die sich exklusiv an deinen zig "Ich will..."-Forderungen orientiert. In dem Fall ist der Verein dann tatsächlich professioneller geführt, als du es gerne hättest.
Und damit bin ich auch raus aus der Diskussion:
Optimisten sehen Licht am Ende des Tunnels, Pessimisten sehen die Dunkelheit, Realisten sehen, dass das Licht ein entgegenkommender Zug ist. Der Lokführer sieht drei ***** en auf den Schienen
Zitat von Ruhleben
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Zitat von Atzenfratze
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Schönes Pamphlet, aber keine wirkliche Antwort auf meinen vorherigen Post.
Zudem solltest du auch mal verstehen, dass es einen Unterschied zwischen Fans (und deren tausenden unterschiedlichen Meinungen) und Vereinsentscheidern gibt, die dafür bezahlt werden, Dinge objektiv zu bewerten und rationale Entscheidungen im Sinne des Vereins zu treffen. Du kannst als Fan deine emotionalen Ergüsse noch und nöcher im Internet rauslassen, aber du kannst aber nicht erwarten, dass Geschäftsführer auf diesem Niveau Entscheidungen treffen.
Und noch viel weniger kannst du eine Vereinskommunikation erwarten, die sich exklusiv an deinen zig "Ich will..."-Forderungen orientiert. In dem Fall ist der Verein dann tatsächlich professioneller geführt, als du es gerne hättest.
Und damit bin ich auch raus aus der Diskussion:
Optimisten sehen Licht am Ende des Tunnels, Pessimisten sehen die Dunkelheit, Realisten sehen, dass das Licht ein entgegenkommender Zug ist. Der Lokführer sieht drei ***** en auf den Schienen

Wie Ruhleben das nennt oder beschreibt ist doch gar nicht entscheidend. Gerne dürfen unsere Verantwortlichen sofort oder in den nächsten Tagen oder gar Wochen alles durch kommunizieren. Wichtig ist lediglich das sie es tun. In den letzten Jahren war dies nämlich, obwohl dringend nötig, leider nicht der Fall. Ruhleben ist es satt wie wir alles immer und immer wieder verdrängen und sogar schön reden.
Inhaltlich hat er absolut Recht und darum geht's halt.
Unser Club hätte schon längst auf links gedreht werden müssen, aber dazu fehlte uns die Expertise und deshalb der nächste Super Gau mit Ansage.
23.02.2026 - 16:17 Uhr
Zitat von Atzenfratze
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Ja, mit Rechnereien waren wir immer schon nah dran und fast vorbei. Real haben wir die ganzen Saison da oben nie eingegriffen. Der positive Trend war auch nicht da. Klar war immer Hoffnung, aber da wo wir heute stehen war das wahrscheinlichste Szenario aus der Perspektive der letzten Wochen. Und es ist ja immer noch nicht klar absehbar, rechnerisch ist alles möglich ! Aber Profis sollten sich nicht mit dem besten sondern dem schlimmsten Fall beschäftigen, der für uns regelmäßig mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eintrifft als andersherum."Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -I892- am 23.02.2026 um 16:19 Uhr bearbeitet
23.02.2026 - 16:32 Uhr
Zitat von Ruhleben
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Zitat von Atzenfratze
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
"Seit einigen Wochen absehbar"? Wir standen vor zwei Wochen im Pokalviertelfinale und waren fünf Punkte hinter Platz 3, sechs Punkte hinter Platz 2 und sieben Punkte hinter Platz 1 und hatten zwei der vor uns platzierten Mannschaften als Gegner vor der Brust. Hätte man die beiden Spiele gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit Paderborn und einen Punkt vor Hannover mittendrin im Aufstiegsrennen.
Und ganz ehrlich, der Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass es Sinn ergeben würde, sich Wochen im Voraus diverse Kommunikationsstrategien für die Fälle A-Z zurechtzulegen. Wir haben die beiden Spiele verloren, unsere Kontrahenten haben alles gewonnen - das ist der Super-GAU von allen Szenarien gewesen. Aber was wäre denn, wenn Schalke, Elversberg und Darmstadt ihre letzten beiden Spiele auch verloren hätten? Was wäre, wenn man beide Spiele dominant gestaltet, aber trotzdem verloren hätte? Was wäre das für ein Umgang, wenn man Leitl vor 3 Wochen über dieses Ultimatum informiert hätte, um sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden nach Abpfiff des Spiels öffentlichkeitswirksam in seinem Aktionismus suhlen zu können?
Und vor allem: Was macht es für dich als Außenstehenden für einen Unterschied, wenn man die Dinge JETZT auf Grundlage einer vorhandenen Faktenlage bespricht, mögliche Alternativen abklopft, mit den intern betroffenen Personen spricht, Gremien einbindet etc. und sich zu gegebener Zeit (wann auch immer das sein mag) äußert?
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal ein Beispiel nennst, in dem ein Verein sich so wie von dir gewünscht verhalten hat. Das gibt es im Fußball einfach nicht, zumindest ist mir das nicht bekannt, du sprichst ja dagegen gleich von "X Vereinen".
Ja. Seit einigen Wochen absehbar.
Es war absehbar, als man die Mini-Serie mit 5 Siegen in folge Mitte letzter Hinrunde zum Ende hin gegen 18. 17. und 18. der Auswärtstabelle aufgegeben hat.
Es war absehbar, als man die "ungeschlagen Serie" über Weihnachten (6 Spiele ohne Niederlage = 5 Unentschieden 1 Sieg) hinlegte.
Es ist absehbar, das man mit der Bürde des vergeigten Saisonbeginns niemals in die Top 3 vorstößt.
"Fünf Punkte hinter... Pokalviertelfinale..." Bla Bla Bla.
Seit Jahren Bla Bla. "Jetzt aber... wir könnten... wir sind kurz davor...direkter Vergleich...hätte man den oder den geschlagen...wir sind da wenn die anderen Punkte lassen" - diese Sprüche von Fans und Verein könnte ich endlos weiter führen.
Das ist alles bei Hertha BSC absehbar.
Es ist immer der negative Ausgang.
Konstant.
Keiner erwartet hier ein Pokalsieg oder Halbfinale.
Bei Hertha isses jedoch nicht so, dass man mit einem guten Auftritt im Pokal Rückenwind trotz ausscheiden bekommt und diese Leistung am nächsten Liga Spiel bestätigt. Hertha vergeigt es.
Hertha schafft es nicht, mit 5 Siegen im Rücken dem Tabellenkeller 7-9 Punkte abzunehmen.
Hertha schafft es nicht in den ersten Spielen in der Rückrunde "wo es zählt" mehr als 5 Unentschieden trotz diverser deutlichen Führungen zu holen.
Wir leben nur im Konjunktiv. Was wäre wenn die und die verloren hätten... Hätte Hätte Hätte. Hat aber nicht!
Was wäre denn mal wenn dieser Verein seinem Aufwand entsprechend liefern würde?
Was wäre wenn Hertha BSC die Euphorie zum Saisonstart endlich mal mitnimmt und eine Dynamik entstehen lässt? Das kann sogar Schalke, letztes Jahr fast tot. Hertha kann das nicht.
Was wäre wenn Hertha BSC endlich mal von Spieltag 1 an sich in die Top 5 setzt und da bleibt. Über Monate bis zum Saisonfinale? Ne, Rang 6 ist der Deckel. Hertha kann das nicht. Man rennt von Spieltag 1 nur hinterher und bringt sich selber für diese Phrasendrescherei in die Position.
Wir reden z.B. seit Jahren über Standardschwäche und deren Macht in Liga 2. Andere Teams ändern etwas daran, verbessern sich. Hertha kann das nicht.
(...)
Das könnte ich ewig so fortführen. Hertha BSC kann wirklich vieles. Aber nichts davon hat irgendwie einen positiven Wert für die Tabelle.
Das traurige ist, dass diese Tabellenposition so viele Probleme rund um den Verein lösen könnte. Es würde mit einem positiven Tabellenbild so viele Nebenkriegsschauplätze einfach verschwinden.
Wenn der Verein nur alles dafür tun würde, sich einzig und alleine darauf zu konzentrieren. Aber diesen schmerzhaften Weg ist er nicht bereit zu gehen.
Du sprichst den "Super Gau" an. Bei Hertha BSC musst du doch von Anfang an mit dem Supergau planen. Es kommt ja nie anders.
Wo überraschen wir denn positiv? Ein Pokalrun wie Lautern oder Bielefeld? Andere schaffen das.Hertha kann das nicht.
Ein wirklicher kompletter Umbruch wie H96? Das hat doch eh keinen Erfolg und ist zu viel Hau-Ruck nicht wahr? Bei H96 geht das. Hertha kann das nicht.
Eine Serie in der Rückrunde um evtl. Fehler der Hinrunde zu korrigieren? Hertha kann das nicht. (Rückrunde ist konstant schlechter als die Hinrunde!)
Es sind so viele Punkte wo du bei Hertha BSC im Vornherein vom scheitern ausgehen musst, da es unabhängig der Big City Club Zeit schon immer so war. Der Verein unternimmt auch nichts dieses Bild irgendwie kassieren zu wollen.
Und hier kommt eben Kommunikation und Transparenz ins Spiel.
Ich will das Gefühl haben, das der Verein diese von mir niedergeschriebenen Punkte begreift und behandelt. Das habe ich nicht!
Ich will keinen Aktionismus. Ich will eine klare Aussage der Vereinsführung zum vergeigten Saisonziel.
Ich will eine klare Ansage haben, was man sich im Detail ansieht, was man neu bewerten will und wo Änderungen im Raum stehen.
Ich will klare Signale des Vereins, das diese ganzen gesammelten Verhaltensweisen & Muster die Hertha BSC stehts negativ bedient angegangen werden.
Ich habe das Gefühl nicht.
Mir suggeriert der Verein ein verstecken vor Negativem.
Lieber totschweigen als unangenehm werden.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist die extra Meile zu gehen.
Mir suggeriert der Verein nicht, dass er bereit ist, unbequeme Entscheidungen zum Wohle des Vereins ohne erheblichen Druck von Außen durchzuführen.
Mir suggeriert der Verein eine bequeme Haltung.
Er stellt sich mir dar, als ob er halt mit den Ergebnissen lebt.
Er präsentiert sich als Gift fürs Leistungsprinzip.
Ich habe das Gefühl, dass der Verein die Haltung hat: "sollte halt nicht sein, probieren wir es halt nächste Saison nochmal, nicht so schlimm..."
Ein Beispiel? Gibt es nicht. Kein Verein in den letzten Jahrzehnten gab so ein Bild ab. Selbst der HSV war in jeder einzelnen 2. Liga Saison oben mit drin. Hertha kann das nicht.
Ein Ausrufen des Aufstiegs als Saisonziel mit dem Budget im 3. Liga2 Jahr war und ist völlig legitim.
Von Anfang an jedoch wieder nur hinterherzulaufen und diese "hätte dies und das" Diskussion zu führen ist das Bodenlose.
Und für diesen Ertrag aus diesen 3 Jahren mit dem Aufwand brennt es noch viel zu wenig in diesem Verein.
Das kritisiere ich massivst.
Also, ich gehe da voll und ganz mit.
Man verspricht hier seit Jahren Analysen durchzuführen, um sich einfach zu verbessern, aber wo sind diese Analysen?
Es stellen sich Jahr für Jahr unzählige Fragen, warum die Dinge gescheitert sind, aber Antworten bekommt man keine.
Hier passiert doch seit Jahren nichts in der sportlichen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung.
Wir verpennen Jahr für Jahr Chancen etwas zu verändern oder zu entwickeln. Man ist immer wieder gegen Veränderungen, weil man einfach viel zu bequem ist und womöglich einige Köpfe kosten könnte. Man meint jedes Mal, kaum Fehler gemacht zu haben und dass das Scheitern eher am Pech oder anderen Dingen zu finden ist. Das sind keine Analysen, die wirklich Dinge klarstellen oder etwas verbessern oder verändern.
Es wird einfach weiter so gemacht, als wäre nichts passiert und schmeißt Jahr für Jahr Geld aus dem Fenster für Spieler, die ihre Leistung nicht konstant halten oder auch nur ansatzweise ihr Maximum erreichen.
So wird man niemals einen sportlichen Erfolg erreichen, denn es geht eben nur über sportliche Leistungen und da sind die Spieler gemeint und eine gesunde und professionelle Kaderplanung. Auch mit den uns zur Verfügung stehenden Mittel kannst du einen leistungsstraken Kader entwickeln, wenn man effektiver scoutet und clevere Transfers tätig. Man muss nicht immer Unsummen zahlen, aber das geht hier niemanden in die Köpfe.
23.02.2026 - 16:54 Uhr
Das ist ja so ein bisschen die kurze Zusammenfassung des Tenors hier. Same old Hertha. Alles immer gleich. Alles immer schlecht. Wenn man es mal faktisch unterlegt - die höchsten Organes des Vereins sind das Präsidium und die Geschäftsführung.
Präsident neu gewählt im November 2024.
Vize-Präsidentin neu gewählt im November 2024
Geschäftsführer Sport neu eingestellt im September 2025.
Geschäftsführer Finanzen neu eingestellt im Juli 2024.
11 (!) verschiedene Cheftrainer in den letzten 7 Jahren.
Unzählige Kaderumbrüche in den letzten 7 Jahren.
Und die Schlussfolgerung ist, das es der Hertha am Willen fehlt, etwas zu verändern. Absurd. Diesem Verein fehlt es an vielem, aber daran garantiert nicht. Viel eher bräuchte dieser Verein dringend mal Konstanz(!) auf allen wichtigen Positionen. Görlich bekommt im Sommer seine erste Chance dafür und aktuell sieht alles danach aus, dass es der X-te Neuanfang wird.
Ich finde das wirklich immer wieder faszinierend, wie man Fan des selben Vereins sein und doch die Probleme so unterschiedlich bewerten kann. Ich kann das nur nochmal sagen - wir hatten alleine in den letzten paar Jahren 6(!) Cheftrainer, die danach nie wieder in einer vergleichbar guten Position angestellt wurden. Die Schlussfolgerung aus all dem, was hier die letzten Jahre ablief, darf doch nun wirklich nicht sein, dass es mehr Veränderung benötigt...
Die Schlüsselrolle eines Vereins ist die des Cheftrainers. Auf dieser Position war die Hertha schon viele Jahre nicht mehr überdurchschnittlich im Ligavergleich besetzt. Und das ist absolut nachweislich, wenn man sich den Werdegang der entsprechenden Personen anschaut.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 23.02.2026 um 17:18 Uhr bearbeitet
23.02.2026 - 17:35 Uhr
Zitat von wacken
Das ist ja so ein bisschen die kurze Zusammenfassung des Tenors hier. Same old Hertha. Alles immer gleich. Alles immer schlecht. Wenn man es mal faktisch unterlegt - die höchsten Organes des Vereins sind das Präsidium und die Geschäftsführung.
Präsident neu gewählt im November 2024.
Vize-Präsidentin neu gewählt im November 2024
Geschäftsführer Sport neu eingestellt im September 2025.
Geschäftsführer Finanzen neu eingestellt im Juli 2024.
11 (!) verschiedene Cheftrainer in den letzten 7 Jahren.
Unzählige Kaderumbrüche in den letzten 7 Jahren.
Und die Schlussfolgerung ist, das es der Hertha am Willen fehlt, etwas zu verändern. Absurd. Diesem Verein fehlt es an vielem, aber daran garantiert nicht. Viel eher bräuchte dieser Verein dringend mal Konstanz(!) auf allen wichtigen Personen. Görlich bekommt im Sommer seine erste Chance dafür und aktuell sieht alles danach aus, dass es der X-te Neuanfang wird.
Ich finde das wirklich immer wieder faszinierend, wie man Fan des selben Vereins sein und doch die Probleme so unterschiedlich bewerten kann. Ich kann das nur nochmal sagen - wir hatten alleine in den letzten paar Jahren 6(!) Cheftrainer, die danach nie wieder in einer vergleichbar guten Position angestellt wurden. Die Schlussfolgerung aus all dem, was hier die letzten Jahre ablief, darf doch nun wirklich nicht sein, dass es mehr Veränderung benötigt...
Die Schlüsselrolle eines Vereins ist die des Cheftrainers. Auf dieser Position war die Hertha schon viele Jahre nicht mehr überdurchschnittlich im Ligavergleich besetzt. Und das ist absolut nachweislich, wenn man sich den Werdegang der entsprechenden Personen anschaut.
Das ist ja so ein bisschen die kurze Zusammenfassung des Tenors hier. Same old Hertha. Alles immer gleich. Alles immer schlecht. Wenn man es mal faktisch unterlegt - die höchsten Organes des Vereins sind das Präsidium und die Geschäftsführung.
Präsident neu gewählt im November 2024.
Vize-Präsidentin neu gewählt im November 2024
Geschäftsführer Sport neu eingestellt im September 2025.
Geschäftsführer Finanzen neu eingestellt im Juli 2024.
11 (!) verschiedene Cheftrainer in den letzten 7 Jahren.
Unzählige Kaderumbrüche in den letzten 7 Jahren.
Und die Schlussfolgerung ist, das es der Hertha am Willen fehlt, etwas zu verändern. Absurd. Diesem Verein fehlt es an vielem, aber daran garantiert nicht. Viel eher bräuchte dieser Verein dringend mal Konstanz(!) auf allen wichtigen Personen. Görlich bekommt im Sommer seine erste Chance dafür und aktuell sieht alles danach aus, dass es der X-te Neuanfang wird.
Ich finde das wirklich immer wieder faszinierend, wie man Fan des selben Vereins sein und doch die Probleme so unterschiedlich bewerten kann. Ich kann das nur nochmal sagen - wir hatten alleine in den letzten paar Jahren 6(!) Cheftrainer, die danach nie wieder in einer vergleichbar guten Position angestellt wurden. Die Schlussfolgerung aus all dem, was hier die letzten Jahre ablief, darf doch nun wirklich nicht sein, dass es mehr Veränderung benötigt...
Die Schlüsselrolle eines Vereins ist die des Cheftrainers. Auf dieser Position war die Hertha schon viele Jahre nicht mehr überdurchschnittlich im Ligavergleich besetzt. Und das ist absolut nachweislich, wenn man sich den Werdegang der entsprechenden Personen anschaut.
Ach Konstanz soll das Lösen?
Konstanz? Zeit?
Natürlich fehlt es am Willen von Hertha BSC was zu ändern. Absolut, nicht absurd. Weil niemand bereit ist etwas an den Kernproblemen zu ändern.
Die Nachfolger machen doch die gleichen Fehler wie die Vorgänger. Warum reden wir sonst immer zum selben Zeitpunkt über die selben Themen?
Guck doch mal nach Links und nach Rechts. Was machen denn z.B. sportlich erfolgreiche Vereine?
Konstanz auf den Positionen erarbeitest du dir vornehmlich durch sportlichen Erfolg! Diese ist bei uns nicht gegeben.
Nicht Konstanz bringt dir sportlichen Erfolg. Das läuft so nicht. Konstant mit inkompetenten Personen sein bring dich als Verein um.
Es ist nicht automatisch so, dass du hier wie Union einen Trainer wie Fischer hinstellst oder Freiburg mit damals Streich und das läuft über Jahre / Jahrzehnte. Das ist die absolute Ausnahme.
Das Fussballbusiness gibt das nicht her. Abwerbeversuche etc wird es immer geben.
Jedesmal wenn Hertha BSC ein Experiment startet (zb zuletzt Fiel) geht es schief. Hertha BSC ist einer der wenigen Vereine dem es nie gelingt einen Trainer zu finden der mal überperformed.
Es gibt Vereine da draußen, die tauschen sogar im Erfolgsfall Personal aus. Es werden ständig neue Reize gesetzt. Es herrscht stetige Personalveränderung. Reibung. Leute, die anfangen bequemlich zu werden, suchen sich neue Herausforderungen. Andere scharren schon mit Hufen auf diese Positionen und sind voll motiviert.
Das lebt doch niemand in unserem Verein vor. Alle haben sich lieb. Bitte bitte keiner soll anecken. Reibung? Hilfe!
Was macht Hertha? Hast du streckendweise mal etwas Oberwasser, machst du es dir da darin bequem.
Du entwickelst dich Null weiter.
Personal wechselst du nur wenn es gar nicht mehr geht oder der Druck von außen unermesslich wird.
Das sind die immer wiederkehrenden Fehler im Führungspersonal von Hertha BSC. Egal wer da sitzt.
Auf die stetig verpassten Chancen Spieler nahe Marktwertpeak zu verkaufen will ich gar nicht eingehen. Das sitzt Hertha idR auch immer schön aus.
Bei Huschen und Görlich bin ich gespannt. Das Huschen z.B. Fiel schon Monate vor seiner Entlassung kritisierte und freistellen wollte, rechne ich ihm hoch an. Über Görlich kann ich gerade gar nichts sagen, ausser, dass mir der Umgang mit dem verfehlten Saisonziel absolut nicht passt.
Was unser Präsidium seit 2024 angeht, sorry. Das strahlt zwei Dinge aus:
1. Ich bin nur hier weil ich das quasi geerbt habe.
2. Danke, das es keine vernünftigen Gegenkandidaten gibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ruhleben am 23.02.2026 um 17:37 Uhr bearbeitet
23.02.2026 - 18:31 Uhr
Bevor ich alles zitiere was meine Vorredner gesagt haben, antworte ich mal ohne Zitatsfunktion.
Ja, wir brauchen Konstanz. Aber nicht auf Trainerebene und schon gar nicht auf Spielerebene. Die Konstanz brauchen wir zuallererst bei der Ausrichtung des Vereins. Nur dann basieren auch Trainer- und Spielerentscheidungen auf einer nachhaltigen Grundlage. Leitl ist ein Trainer mit einem reaktiven und defensiven Spielansatz. Ich sehe für den Verein eher einen Spielansatz mit Ball, der kreativ ist und selbst Spiele bestimmt. Ich wiederhole mich da, aber eigentlich gibt es die Jugend seit Jahren vor, was man dort spielt. Dominanten Ball, viel Spiel- und Ballkontrolle, kreatives Erarbeiten vieler Chancen. Wenn du das nun auch im Profibereich etablierst hast du eine Spielanlage an der du die Auswahl von Trainer und Spieler orientieren kannst und vorallem bildest du dir selbst die Talente aus und kannst diese frühzeitig besser integrieren. Für mich immer noch das größte Rätsel der letzten Jahre, wieso das nicht konsequenter gelebt wurde. Ich hoffe, es passiert jetzt endlich mal
Ja, wir brauchen Konstanz. Aber nicht auf Trainerebene und schon gar nicht auf Spielerebene. Die Konstanz brauchen wir zuallererst bei der Ausrichtung des Vereins. Nur dann basieren auch Trainer- und Spielerentscheidungen auf einer nachhaltigen Grundlage. Leitl ist ein Trainer mit einem reaktiven und defensiven Spielansatz. Ich sehe für den Verein eher einen Spielansatz mit Ball, der kreativ ist und selbst Spiele bestimmt. Ich wiederhole mich da, aber eigentlich gibt es die Jugend seit Jahren vor, was man dort spielt. Dominanten Ball, viel Spiel- und Ballkontrolle, kreatives Erarbeiten vieler Chancen. Wenn du das nun auch im Profibereich etablierst hast du eine Spielanlage an der du die Auswahl von Trainer und Spieler orientieren kannst und vorallem bildest du dir selbst die Talente aus und kannst diese frühzeitig besser integrieren. Für mich immer noch das größte Rätsel der letzten Jahre, wieso das nicht konsequenter gelebt wurde. Ich hoffe, es passiert jetzt endlich mal
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