| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
16.02.2025 - 14:14 Uhr
12.08.2025 - 10:30 Uhr
Also ich finde es ja normal, dass man direkt den Trainer irgendwie in Frage stellt und kritisiert bzw. mögliche Fehler bei ihm zu suchen, aber ich bin auch ehrlich....ein Trainer kann die Spieler einstellen auf das Spiel und motivieren....aber zaubern kann kein Spieler.
Das Thema der Unkonstanz haben wir seit Jahren. Schauen wir uns den Kader an, sind viele Spieler auf dem Feld, wo man halt weiß, dass sie keine Konstanz bringen. Sogar eher das Gegenteil: Sie haben ab und an ein gutes Spiel.
Dazu zählen eben Dardai, Ernst, Winkler, Karbownik, Leistner usw.
Halbwegs solide ja, diese Extraportion Qualität/Leistung/Wille nein.
Im Spiel gegen Schalke wurde ganz klar drauf hingewiesen wie sie spielen werden. Es gab keine Überraschungen sagte ja Reese auch. Wenn sich aber kein Spieler an die Vorgaben hält, ist der Trainer das ärmste Würstchen.
Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, aber ich finde ihn echt sehr klar. Sehr klar in der Analyse und sehr klar in der Kommunikation. Daher kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass er aktuell das "Problem" ist.
Gegen den KSC hatte Dardai zu Beginn eine Körpersprache, die einfach gar nicht geht und das in 3 Aktionen direkt zu Beginn. Das bringt super schnell Unruhe rein.
Ich würde es bei vielen Spielern Fokus und Überzeugung nennen. Das Thema mit der Überzeugung ist bei Hertha in der 2. Liga eh so ein Thema. Schisserfußball von individuell guten Spielern trifft es ganz gut.
Zum Thema Reese, bitte hier nicht ungeduldig sein. Das Spiel in der Offensive funktioniert derzeit nicht. Daher hängt Reese in der Luft. Ihn jetzt auf die Schiene oder auf die 10 zu stellen, wird die Offensive erstmal nicht großartig verändern, denn der Trainer lässt ja so nicht spielen.
Ich kann mir hier auch sehr gut vorstellen, dass ein Kratte in Kombination mit Kownacki und Cusiance noch sehr viel Abstimmung braucht. Das wirkt oft noch sehr wirr alles und undurchdacht. Die Qualität ist da, also hoffen wir, dass es schnell besser wird.
Es geht jetzt eigentlich vor allem darum, die Erkenntnisse gut und gezielt umzusetzen. Jedes Spiel ist wie ein kleiner Neuanfang derzeit. Am Ende zählen natürlich nur Punkte, aber es ist der 2. Spieltag. Die Konstanz über die Saison zählt. Niederlagenserien sind zu vermeiden. Jedes Spiel wird man auch so nicht gewinnen.
Das Thema der Unkonstanz haben wir seit Jahren. Schauen wir uns den Kader an, sind viele Spieler auf dem Feld, wo man halt weiß, dass sie keine Konstanz bringen. Sogar eher das Gegenteil: Sie haben ab und an ein gutes Spiel.
Dazu zählen eben Dardai, Ernst, Winkler, Karbownik, Leistner usw.
Halbwegs solide ja, diese Extraportion Qualität/Leistung/Wille nein.
Im Spiel gegen Schalke wurde ganz klar drauf hingewiesen wie sie spielen werden. Es gab keine Überraschungen sagte ja Reese auch. Wenn sich aber kein Spieler an die Vorgaben hält, ist der Trainer das ärmste Würstchen.
Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, aber ich finde ihn echt sehr klar. Sehr klar in der Analyse und sehr klar in der Kommunikation. Daher kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass er aktuell das "Problem" ist.
Gegen den KSC hatte Dardai zu Beginn eine Körpersprache, die einfach gar nicht geht und das in 3 Aktionen direkt zu Beginn. Das bringt super schnell Unruhe rein.
Ich würde es bei vielen Spielern Fokus und Überzeugung nennen. Das Thema mit der Überzeugung ist bei Hertha in der 2. Liga eh so ein Thema. Schisserfußball von individuell guten Spielern trifft es ganz gut.
Zum Thema Reese, bitte hier nicht ungeduldig sein. Das Spiel in der Offensive funktioniert derzeit nicht. Daher hängt Reese in der Luft. Ihn jetzt auf die Schiene oder auf die 10 zu stellen, wird die Offensive erstmal nicht großartig verändern, denn der Trainer lässt ja so nicht spielen.
Ich kann mir hier auch sehr gut vorstellen, dass ein Kratte in Kombination mit Kownacki und Cusiance noch sehr viel Abstimmung braucht. Das wirkt oft noch sehr wirr alles und undurchdacht. Die Qualität ist da, also hoffen wir, dass es schnell besser wird.
Es geht jetzt eigentlich vor allem darum, die Erkenntnisse gut und gezielt umzusetzen. Jedes Spiel ist wie ein kleiner Neuanfang derzeit. Am Ende zählen natürlich nur Punkte, aber es ist der 2. Spieltag. Die Konstanz über die Saison zählt. Niederlagenserien sind zu vermeiden. Jedes Spiel wird man auch so nicht gewinnen.
12.08.2025 - 10:44 Uhr
Ich find ihn in den Interviews auch sehr klar. Jedoch muss er auch zeigen, dass er die Probleme erkennt und anpackt. Nach 2 solchen Spielen gehört Dardai auf die Bank.
Man muss einfach erkennen, dass er Probleme erkennt und angeht.
Stur einfach weiterso hatten wir oft genug. Jetzt muss er zeigen das er ein besserer Trainer als Fiel und Co ist
Man muss einfach erkennen, dass er Probleme erkennt und angeht.
Stur einfach weiterso hatten wir oft genug. Jetzt muss er zeigen das er ein besserer Trainer als Fiel und Co ist
12.08.2025 - 10:51 Uhr
Ich kann mich an 2 Trainer erinnern die am Anfang eines Wettbewerbs eher schlecht als recht aufgestellt haben, um dann im Laufe des Wettbewerbs Fehler erkannt und abgestellt haben.
Löw 2014 bei der WM mit Lahm als ZDM Spieler (bis Achtelfinale) und letzte Saison war es der Kölner Trainer mit seiner System- und Taktikänderung (um den 6. Spieltag rum). Beide konnten am Ende einen Erfolg feiern und das gleiche erwarte ich von Leitl.
Köln war bis zur Umstellung in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln, danach ging es bergauf und Löw hat gegen Algerien auch mehr Glück als Verstand gehabt. Gegen Frankreich umgestellt und dann souverän den Titel geholt.
Löw 2014 bei der WM mit Lahm als ZDM Spieler (bis Achtelfinale) und letzte Saison war es der Kölner Trainer mit seiner System- und Taktikänderung (um den 6. Spieltag rum). Beide konnten am Ende einen Erfolg feiern und das gleiche erwarte ich von Leitl.
Köln war bis zur Umstellung in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln, danach ging es bergauf und Löw hat gegen Algerien auch mehr Glück als Verstand gehabt. Gegen Frankreich umgestellt und dann souverän den Titel geholt.
12.08.2025 - 11:16 Uhr
Zitat von marvstar
Also ich finde es ja normal, dass man direkt den Trainer irgendwie in Frage stellt und kritisiert bzw. mögliche Fehler bei ihm zu suchen, aber ich bin auch ehrlich....ein Trainer kann die Spieler einstellen auf das Spiel und motivieren....aber zaubern kann kein Spieler.
Das Thema der Unkonstanz haben wir seit Jahren. Schauen wir uns den Kader an, sind viele Spieler auf dem Feld, wo man halt weiß, dass sie keine Konstanz bringen. Sogar eher das Gegenteil: Sie haben ab und an ein gutes Spiel.
Dazu zählen eben Dardai, Ernst, Winkler, Karbownik, Leistner usw.
Halbwegs solide ja, diese Extraportion Qualität/Leistung/Wille nein.
Im Spiel gegen Schalke wurde ganz klar drauf hingewiesen wie sie spielen werden. Es gab keine Überraschungen sagte ja Reese auch. Wenn sich aber kein Spieler an die Vorgaben hält, ist der Trainer das ärmste Würstchen.
Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, aber ich finde ihn echt sehr klar. Sehr klar in der Analyse und sehr klar in der Kommunikation. Daher kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass er aktuell das "Problem" ist.
Gegen den KSC hatte Dardai zu Beginn eine Körpersprache, die einfach gar nicht geht und das in 3 Aktionen direkt zu Beginn. Das bringt super schnell Unruhe rein.
Ich würde es bei vielen Spielern Fokus und Überzeugung nennen. Das Thema mit der Überzeugung ist bei Hertha in der 2. Liga eh so ein Thema. Schisserfußball von individuell guten Spielern trifft es ganz gut.
Zum Thema Reese, bitte hier nicht ungeduldig sein. Das Spiel in der Offensive funktioniert derzeit nicht. Daher hängt Reese in der Luft. Ihn jetzt auf die Schiene oder auf die 10 zu stellen, wird die Offensive erstmal nicht großartig verändern, denn der Trainer lässt ja so nicht spielen.
Ich kann mir hier auch sehr gut vorstellen, dass ein Kratte in Kombination mit Kownacki und Cusiance noch sehr viel Abstimmung braucht. Das wirkt oft noch sehr wirr alles und undurchdacht. Die Qualität ist da, also hoffen wir, dass es schnell besser wird.
Es geht jetzt eigentlich vor allem darum, die Erkenntnisse gut und gezielt umzusetzen. Jedes Spiel ist wie ein kleiner Neuanfang derzeit. Am Ende zählen natürlich nur Punkte, aber es ist der 2. Spieltag. Die Konstanz über die Saison zählt. Niederlagenserien sind zu vermeiden. Jedes Spiel wird man auch so nicht gewinnen.
Also ich finde es ja normal, dass man direkt den Trainer irgendwie in Frage stellt und kritisiert bzw. mögliche Fehler bei ihm zu suchen, aber ich bin auch ehrlich....ein Trainer kann die Spieler einstellen auf das Spiel und motivieren....aber zaubern kann kein Spieler.
Das Thema der Unkonstanz haben wir seit Jahren. Schauen wir uns den Kader an, sind viele Spieler auf dem Feld, wo man halt weiß, dass sie keine Konstanz bringen. Sogar eher das Gegenteil: Sie haben ab und an ein gutes Spiel.
Dazu zählen eben Dardai, Ernst, Winkler, Karbownik, Leistner usw.
Halbwegs solide ja, diese Extraportion Qualität/Leistung/Wille nein.
Im Spiel gegen Schalke wurde ganz klar drauf hingewiesen wie sie spielen werden. Es gab keine Überraschungen sagte ja Reese auch. Wenn sich aber kein Spieler an die Vorgaben hält, ist der Trainer das ärmste Würstchen.
Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, aber ich finde ihn echt sehr klar. Sehr klar in der Analyse und sehr klar in der Kommunikation. Daher kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass er aktuell das "Problem" ist.
Gegen den KSC hatte Dardai zu Beginn eine Körpersprache, die einfach gar nicht geht und das in 3 Aktionen direkt zu Beginn. Das bringt super schnell Unruhe rein.
Ich würde es bei vielen Spielern Fokus und Überzeugung nennen. Das Thema mit der Überzeugung ist bei Hertha in der 2. Liga eh so ein Thema. Schisserfußball von individuell guten Spielern trifft es ganz gut.
Zum Thema Reese, bitte hier nicht ungeduldig sein. Das Spiel in der Offensive funktioniert derzeit nicht. Daher hängt Reese in der Luft. Ihn jetzt auf die Schiene oder auf die 10 zu stellen, wird die Offensive erstmal nicht großartig verändern, denn der Trainer lässt ja so nicht spielen.
Ich kann mir hier auch sehr gut vorstellen, dass ein Kratte in Kombination mit Kownacki und Cusiance noch sehr viel Abstimmung braucht. Das wirkt oft noch sehr wirr alles und undurchdacht. Die Qualität ist da, also hoffen wir, dass es schnell besser wird.
Es geht jetzt eigentlich vor allem darum, die Erkenntnisse gut und gezielt umzusetzen. Jedes Spiel ist wie ein kleiner Neuanfang derzeit. Am Ende zählen natürlich nur Punkte, aber es ist der 2. Spieltag. Die Konstanz über die Saison zählt. Niederlagenserien sind zu vermeiden. Jedes Spiel wird man auch so nicht gewinnen.
Zum Thema Körpersprache und Dardai:
Schon gegen Schalke war die Leistung desolat! Ich erwarte mir von einem Trainer/Fußballlehrer, dass er genau das Anspricht und auch in der Trainingswoche die richtigen Knöpfe betätigt. Er hatte nach Schalke zwei Optionen. Entweder er setzt ihn auf die Bank und bringt Kolbe, oder er kitzelt eine bessere Leistung aus dem Spieler. Beides ist nicht eingetreten und das darf sich Leitl gerne ankreiden lassen, so gerne ich ihn auch mag.
Dennoch sollte man ihm noch die Zeit geben es besser zu machen. Diesen Puffer hat er m.E. verdient. Das Spielermaterial hat allemal das Potenzial oben mitzuspielen. Er muss nur den richtigen Schlüssel finden. Ein Tietz hat es mit einem nahezu komplett neuen Kader, den ich wohlgemerkt nicht besser finde, auf Anhieb geschafft. Daher sind Ausreden fehl am Platz. Wir brauchen schnell Punkte, um nicht wieder früh um die goldene Ananas zu spielen, denn der Puffer sollte endlich sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Furios am 12.08.2025 um 11:18 Uhr bearbeitet
12.08.2025 - 11:19 Uhr
Zitat von Der-Neue
Da sind wir uns absolut einig 👍
Ich frage mich trotzdem immer noch ob sich bei Hertha im Laufe der Jahre etwas etabliert hat, was die Trainer einschränkt? Mein Thema ist da immer noch „Trainerflüsterer“!
Im Amateursport geben auch viele Vorstände gerne ungefragt gute Ratschläge.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unter fast jedem Trainer, fast jeder Mannschaft, einfach aus dem Nichts die immergleichen Symptome auftreten! Wir kennen das ja nun seit Jahren.
Solche Gewohnheiten werden gerne vererbt.
Und wie bereits erwähnt, viele bekannte Ehemalige äußern sich nicht sonderlich positiv über Herthas Umfeld/Führungsriege.
Da sind wir uns absolut einig 👍
Ich frage mich trotzdem immer noch ob sich bei Hertha im Laufe der Jahre etwas etabliert hat, was die Trainer einschränkt? Mein Thema ist da immer noch „Trainerflüsterer“!
Im Amateursport geben auch viele Vorstände gerne ungefragt gute Ratschläge.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unter fast jedem Trainer, fast jeder Mannschaft, einfach aus dem Nichts die immergleichen Symptome auftreten! Wir kennen das ja nun seit Jahren.
Solche Gewohnheiten werden gerne vererbt.
Und wie bereits erwähnt, viele bekannte Ehemalige äußern sich nicht sonderlich positiv über Herthas Umfeld/Führungsriege.
Ich denke, es liegt am ganzen Umfeld bzw. an der Tatsache, dass es bei uns eine sogenannte "Leistungskultur" nur auf dem Papier zu geben scheint. In unserem Verein scheint man das Hauptaugenmerk darauf zu legen, dass alle sich wohlfühlen, zufrieden sind und alles besonders gut harmoniert und erst gar keine Reibung entsteht. Alle sind lieb und nett und niemand würde auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen, jemand anderes irgendwie unter Druck zu setzen oder gar zu kritisieren und bessere Leistungen und Ergebnisse einzufordern. Und vor allem würde es niemand auch nur ansatzweise wagen, dem anderen in die Aufgaben oder Zuständigkeiten zu quatschen - nein, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus! Hier wird nur der eine "große Nummer", wer sich brav und loyal anpasst, keine großen Fragen stellt. Nicht der, der fachlich das meiste drauf hat und auch mal unbequem werden kann. So einer würde nur die Ruhe auf der Geschäftsstelle stören.
Und sollte es doch mal jemanden geben, dem der Geduldsfaden reißt und der mal den Mund aufmacht und anfängt Kritik zu äußern, ist er ganz schnell raus aus der mollig-warmen und miefig-piefigen "Hertha-Familie" (siehe Rune Jarstein). Nein, so einen faulen Apfel, der den ganzen Obstkorb vergiften kann, will man hier nicht sehen und der wird dann auch ganz schnell entsorgt.
Genau in dieses Profil müssen potenzielle Trainer bei uns eben auch passen und danach wird dann gesucht. Geliefert wie bestellt!
Diese Wattebausch-Mentalität zieht sich doch bei uns von ganz oben bis in die Mannschaft und das Trainerteam.
Ich sage es nicht gerne, aber für mich wird immer deutlicher, dass Leute wie Jürgen Klinsmann und Felix Magath mit ihrer Kritik und ihrem vernichtenden Urteil über das Innenleben unseres Vereins absolut recht hatten. Bei uns besteht zwar der latente Wunsch, es irgendwann mal wieder zu etwas zu bringen. Die Bereitschaft dafür aber auch alles zu geben, diesem Ziel alles andere unterzuordnen und dabei auch vor Namen, Persönlichkeiten oder liebgewonnen Strukturen oder Prozessen nicht Halt zu machen und diese notfalls über Bord zu schmeißen, ist bei uns jedoch nur bedingt vorhanden.
12.08.2025 - 11:24 Uhr
Zitat von denniebro_
Ich kann mich an 2 Trainer erinnern die am Anfang eines Wettbewerbs eher schlecht als recht aufgestellt haben, um dann im Laufe des Wettbewerbs Fehler erkannt und abgestellt haben.
Löw 2014 bei der WM mit Lahm als ZDM Spieler (bis Achtelfinale) und letzte Saison war es der Kölner Trainer mit seiner System- und Taktikänderung (um den 6. Spieltag rum). Beide konnten am Ende einen Erfolg feiern und das gleiche erwarte ich von Leitl.
Köln war bis zur Umstellung in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln, danach ging es bergauf und Löw hat gegen Algerien auch mehr Glück als Verstand gehabt. Gegen Frankreich umgestellt und dann souverän den Titel geholt.
Ich kann mich an 2 Trainer erinnern die am Anfang eines Wettbewerbs eher schlecht als recht aufgestellt haben, um dann im Laufe des Wettbewerbs Fehler erkannt und abgestellt haben.
Löw 2014 bei der WM mit Lahm als ZDM Spieler (bis Achtelfinale) und letzte Saison war es der Kölner Trainer mit seiner System- und Taktikänderung (um den 6. Spieltag rum). Beide konnten am Ende einen Erfolg feiern und das gleiche erwarte ich von Leitl.
Köln war bis zur Umstellung in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln, danach ging es bergauf und Löw hat gegen Algerien auch mehr Glück als Verstand gehabt. Gegen Frankreich umgestellt und dann souverän den Titel geholt.
Bitte ganz schnell den Köln-Vergleich aus dem Kopf streichen. Der Effzeh war unter Struber anfänglich die Offensivmaschine der Liga und hat sich Chancen ohne Ende kreiert. In ihren ersten beiden Spielen haben sie insgesamt 5,61 xG und 51 Schüsse gehabt. Wir gurken mit 1,54 xG und 24 Schüssen herum. Bei uns liegen die Probleme deutlich tiefer, weil wir gar nicht erst vors gegnerische Tor kommen.
Nochmal zur Verdeutlichung:
Wir hatten letzte Saison in unseren torreichsten/chancenreichsten Spielen (Lautern Auswärts, HSV Heim und Braunschweig Auswärts) einen maximal Wert an 2,59 xG. Köln lag bis zum 6. Spieltag IMMER über unserem Rekordwert.
Quelle für die Statistiken: Kicker (ich ziehe mir hier nichts auf dem Hinterteil)
12.08.2025 - 11:37 Uhr
Zitat von Waldmeister49
Ich denke, es liegt am ganzen Umfeld bzw. an der Tatsache, dass es bei uns eine sogenannte "Leistungskultur" nur auf dem Papier zu geben scheint. In unserem Verein scheint man das Hauptaugenmerk darauf zu legen, dass alle sich wohlfühlen, zufrieden sind und alles besonders gut harmoniert und erst gar keine Reibung entsteht. Alle sind lieb und nett und niemand würde auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen, jemand anderes irgendwie unter Druck zu setzen oder gar zu kritisieren und bessere Leistungen und Ergebnisse einzufordern. Und vor allem würde es niemand auch nur ansatzweise wagen, dem anderen in die Aufgaben oder Zuständigkeiten zu quatschen - nein, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus! Hier wird nur der eine "große Nummer", wer sich brav und loyal anpasst, keine großen Fragen stellt. Nicht der, der fachlich das meiste drauf hat und auch mal unbequem werden kann. So einer würde nur die Ruhe auf der Geschäftsstelle stören.
Und sollte es doch mal jemanden geben, dem der Geduldsfaden reißt und der mal den Mund aufmacht und anfängt Kritik zu äußern, ist er ganz schnell raus aus der mollig-warmen und miefig-piefigen "Hertha-Familie" (siehe Rune Jarstein). Nein, so einen faulen Apfel, der den ganzen Obstkorb vergiften kann, will man hier nicht sehen und der wird dann auch ganz schnell entsorgt.
Genau in dieses Profil müssen potenzielle Trainer bei uns eben auch passen und danach wird dann gesucht. Geliefert wie bestellt!
Diese Wattebausch-Mentalität zieht sich doch bei uns von ganz oben bis in die Mannschaft und das Trainerteam.
Ich sage es nicht gerne, aber für mich wird immer deutlicher, dass Leute wie Jürgen Klinsmann und Felix Magath mit ihrer Kritik und ihrem vernichtenden Urteil über das Innenleben unseres Vereins absolut recht hatten. Bei uns besteht zwar der latente Wunsch, es irgendwann mal wieder zu etwas zu bringen. Die Bereitschaft dafür aber auch alles zu geben, diesem Ziel alles andere unterzuordnen und dabei auch vor Namen, Persönlichkeiten oder liebgewonnen Strukturen oder Prozessen nicht Halt zu machen und diese notfalls über Bord zu schmeißen, ist bei uns jedoch nur bedingt vorhanden.
Zitat von Der-Neue
Da sind wir uns absolut einig 👍
Ich frage mich trotzdem immer noch ob sich bei Hertha im Laufe der Jahre etwas etabliert hat, was die Trainer einschränkt? Mein Thema ist da immer noch „Trainerflüsterer“!
Im Amateursport geben auch viele Vorstände gerne ungefragt gute Ratschläge.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unter fast jedem Trainer, fast jeder Mannschaft, einfach aus dem Nichts die immergleichen Symptome auftreten! Wir kennen das ja nun seit Jahren.
Solche Gewohnheiten werden gerne vererbt.
Und wie bereits erwähnt, viele bekannte Ehemalige äußern sich nicht sonderlich positiv über Herthas Umfeld/Führungsriege.
Da sind wir uns absolut einig 👍
Ich frage mich trotzdem immer noch ob sich bei Hertha im Laufe der Jahre etwas etabliert hat, was die Trainer einschränkt? Mein Thema ist da immer noch „Trainerflüsterer“!
Im Amateursport geben auch viele Vorstände gerne ungefragt gute Ratschläge.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unter fast jedem Trainer, fast jeder Mannschaft, einfach aus dem Nichts die immergleichen Symptome auftreten! Wir kennen das ja nun seit Jahren.
Solche Gewohnheiten werden gerne vererbt.
Und wie bereits erwähnt, viele bekannte Ehemalige äußern sich nicht sonderlich positiv über Herthas Umfeld/Führungsriege.
Ich denke, es liegt am ganzen Umfeld bzw. an der Tatsache, dass es bei uns eine sogenannte "Leistungskultur" nur auf dem Papier zu geben scheint. In unserem Verein scheint man das Hauptaugenmerk darauf zu legen, dass alle sich wohlfühlen, zufrieden sind und alles besonders gut harmoniert und erst gar keine Reibung entsteht. Alle sind lieb und nett und niemand würde auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen, jemand anderes irgendwie unter Druck zu setzen oder gar zu kritisieren und bessere Leistungen und Ergebnisse einzufordern. Und vor allem würde es niemand auch nur ansatzweise wagen, dem anderen in die Aufgaben oder Zuständigkeiten zu quatschen - nein, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus! Hier wird nur der eine "große Nummer", wer sich brav und loyal anpasst, keine großen Fragen stellt. Nicht der, der fachlich das meiste drauf hat und auch mal unbequem werden kann. So einer würde nur die Ruhe auf der Geschäftsstelle stören.
Und sollte es doch mal jemanden geben, dem der Geduldsfaden reißt und der mal den Mund aufmacht und anfängt Kritik zu äußern, ist er ganz schnell raus aus der mollig-warmen und miefig-piefigen "Hertha-Familie" (siehe Rune Jarstein). Nein, so einen faulen Apfel, der den ganzen Obstkorb vergiften kann, will man hier nicht sehen und der wird dann auch ganz schnell entsorgt.
Genau in dieses Profil müssen potenzielle Trainer bei uns eben auch passen und danach wird dann gesucht. Geliefert wie bestellt!
Diese Wattebausch-Mentalität zieht sich doch bei uns von ganz oben bis in die Mannschaft und das Trainerteam.
Ich sage es nicht gerne, aber für mich wird immer deutlicher, dass Leute wie Jürgen Klinsmann und Felix Magath mit ihrer Kritik und ihrem vernichtenden Urteil über das Innenleben unseres Vereins absolut recht hatten. Bei uns besteht zwar der latente Wunsch, es irgendwann mal wieder zu etwas zu bringen. Die Bereitschaft dafür aber auch alles zu geben, diesem Ziel alles andere unterzuordnen und dabei auch vor Namen, Persönlichkeiten oder liebgewonnen Strukturen oder Prozessen nicht Halt zu machen und diese notfalls über Bord zu schmeißen, ist bei uns jedoch nur bedingt vorhanden.
Jürgen Klinsmann und Felix Magath haben in den letzten 15 Jahren genau gar nichts gerissen. Die beiden hören sich zudem jeweils sehr sehr gerne selber reden und gerade Klinsmann hat hier nichts außer verbrannte Erde hinterlassen. Magath hatte in der Zeit genau eine gute Trainerstation und das waren die paar Spiele hier, in denen er gerade so den Abstieg verhindert hat, wobei man sich da sicherlich auf bei Boateng bedanken kann.
Ansonsten verstehe ich solche Aussagen immer nicht. Klar, unter Preetz und Gegenbauer kam das Gefühl auf, dass sich alle nur lieb haben wollen. Da hatten wir aber auch Erfolg. Als sich das änderte, kam mit Bobic der erste disruptive Querolant, der eine ganze Wagenladung an eigenen Ja-Sagern mitbrachte, die er dafür dann auch fürstlich bezahlen ließ. Dann kam Bernstein und Carsten Schmidt, so wie Bobic waren bald Geschichte. Herrich, Zecke und Weber übernahmen und Dardai kam als Trainer. Auch hier hörte man andauernd von Reibungen und Querelen zwischen den Verantwortlichen, was schließlich zur Folge hatte, dass Dardai gehen musste. Der Ersatz Fiel führte dann dazu, dass Herrich und Zecke wegkomplimentiert wurden und wir nun mit Görlich einen neuen Geschäftsführer haben. Achso, zwischendurch wurde natürlich auch Schiller durch Huschen ersetzt und das ganze Drama mit 777 passierte (heißt neue Leute im AR, die schon wieder weg sind).
Was ich damit sagen möchte: Meinungsverschiedenheiten, Entlassungen, Ausraster auf PK's, Wahlkampf, Ränkespiele gehörten bei Hertha die letzten Jahre definitiv zum guten Ton. Von einer "Wattebausch-Mentalität" zu sprechen, ist da wohl nicht wirklich richtig, denn von einer Wohlfühloase sind wir hier weit entfernt. Das liegt alleine daran, dass der Verein finanziell und sportlich durchgängig unter großem Druck steht (sonst hätten wir im dritten Zweitligajahr nicht den dritten Trainer).
Aber klar, bei uns ist immer alles entspannt, deshalb hört man nach einem Unentschieden gegen den KSC (die letztes Jahr vor uns in der Tabelle standen) am 2. Spieltag schon Pfiffe.
12.08.2025 - 11:46 Uhr
Zitat von vanscap
Jürgen Klinsmann und Felix Magath haben in den letzten 15 Jahren genau gar nichts gerissen. Die beiden hören sich zudem jeweils sehr sehr gerne selber reden und gerade Klinsmann hat hier nichts außer verbrannte Erde hinterlassen. Magath hatte in der Zeit genau eine gute Trainerstation und das waren die paar Spiele hier, in denen er gerade so den Abstieg verhindert hat, wobei man sich da sicherlich auf bei Boateng bedanken kann.
Ansonsten verstehe ich solche Aussagen immer nicht. Klar, unter Preetz und Gegenbauer kam das Gefühl auf, dass sich alle nur lieb haben wollen. Da hatten wir aber auch Erfolg. Als sich das änderte, kam mit Bobic der erste disruptive Querolant, der eine ganze Wagenladung an eigenen Ja-Sagern mitbrachte, die er dafür dann auch fürstlich bezahlen ließ. Dann kam Bernstein und Carsten Schmidt, so wie Bobic waren bald Geschichte. Herrich, Zecke und Weber übernahmen und Dardai kam als Trainer. Auch hier hörte man andauernd von Reibungen und Querelen zwischen den Verantwortlichen, was schließlich zur Folge hatte, dass Dardai gehen musste. Der Ersatz Fiel führte dann dazu, dass Herrich und Zecke wegkomplimentiert wurden und wir nun mit Görlich einen neuen Geschäftsführer haben. Achso, zwischendurch wurde natürlich auch Schiller durch Huschen ersetzt und das ganze Drama mit 777 passierte (heißt neue Leute im AR, die schon wieder weg sind).
Was ich damit sagen möchte: Meinungsverschiedenheiten, Entlassungen, Ausraster auf PK's, Wahlkampf, Ränkespiele gehörten bei Hertha die letzten Jahre definitiv zum guten Ton. Von einer "Wattebausch-Mentalität" zu sprechen, ist da wohl nicht wirklich richtig, denn von einer Wohlfühloase sind wir hier weit entfernt. Das liegt alleine daran, dass der Verein finanziell und sportlich durchgängig unter großem Druck steht (sonst hätten wir im dritten Zweitligajahr nicht den dritten Trainer).
Aber klar, bei uns ist immer alles entspannt, deshalb hört man nach einem Unentschieden gegen den KSC (die letztes Jahr vor uns in der Tabelle standen) am 2. Spieltag schon Pfiffe.
Zitat von Waldmeister49
Ich denke, es liegt am ganzen Umfeld bzw. an der Tatsache, dass es bei uns eine sogenannte "Leistungskultur" nur auf dem Papier zu geben scheint. In unserem Verein scheint man das Hauptaugenmerk darauf zu legen, dass alle sich wohlfühlen, zufrieden sind und alles besonders gut harmoniert und erst gar keine Reibung entsteht. Alle sind lieb und nett und niemand würde auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen, jemand anderes irgendwie unter Druck zu setzen oder gar zu kritisieren und bessere Leistungen und Ergebnisse einzufordern. Und vor allem würde es niemand auch nur ansatzweise wagen, dem anderen in die Aufgaben oder Zuständigkeiten zu quatschen - nein, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus! Hier wird nur der eine "große Nummer", wer sich brav und loyal anpasst, keine großen Fragen stellt. Nicht der, der fachlich das meiste drauf hat und auch mal unbequem werden kann. So einer würde nur die Ruhe auf der Geschäftsstelle stören.
Und sollte es doch mal jemanden geben, dem der Geduldsfaden reißt und der mal den Mund aufmacht und anfängt Kritik zu äußern, ist er ganz schnell raus aus der mollig-warmen und miefig-piefigen "Hertha-Familie" (siehe Rune Jarstein). Nein, so einen faulen Apfel, der den ganzen Obstkorb vergiften kann, will man hier nicht sehen und der wird dann auch ganz schnell entsorgt.
Genau in dieses Profil müssen potenzielle Trainer bei uns eben auch passen und danach wird dann gesucht. Geliefert wie bestellt!
Diese Wattebausch-Mentalität zieht sich doch bei uns von ganz oben bis in die Mannschaft und das Trainerteam.
Ich sage es nicht gerne, aber für mich wird immer deutlicher, dass Leute wie Jürgen Klinsmann und Felix Magath mit ihrer Kritik und ihrem vernichtenden Urteil über das Innenleben unseres Vereins absolut recht hatten. Bei uns besteht zwar der latente Wunsch, es irgendwann mal wieder zu etwas zu bringen. Die Bereitschaft dafür aber auch alles zu geben, diesem Ziel alles andere unterzuordnen und dabei auch vor Namen, Persönlichkeiten oder liebgewonnen Strukturen oder Prozessen nicht Halt zu machen und diese notfalls über Bord zu schmeißen, ist bei uns jedoch nur bedingt vorhanden.
Zitat von Der-Neue
Da sind wir uns absolut einig 👍
Ich frage mich trotzdem immer noch ob sich bei Hertha im Laufe der Jahre etwas etabliert hat, was die Trainer einschränkt? Mein Thema ist da immer noch „Trainerflüsterer“!
Im Amateursport geben auch viele Vorstände gerne ungefragt gute Ratschläge.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unter fast jedem Trainer, fast jeder Mannschaft, einfach aus dem Nichts die immergleichen Symptome auftreten! Wir kennen das ja nun seit Jahren.
Solche Gewohnheiten werden gerne vererbt.
Und wie bereits erwähnt, viele bekannte Ehemalige äußern sich nicht sonderlich positiv über Herthas Umfeld/Führungsriege.
Da sind wir uns absolut einig 👍
Ich frage mich trotzdem immer noch ob sich bei Hertha im Laufe der Jahre etwas etabliert hat, was die Trainer einschränkt? Mein Thema ist da immer noch „Trainerflüsterer“!
Im Amateursport geben auch viele Vorstände gerne ungefragt gute Ratschläge.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unter fast jedem Trainer, fast jeder Mannschaft, einfach aus dem Nichts die immergleichen Symptome auftreten! Wir kennen das ja nun seit Jahren.
Solche Gewohnheiten werden gerne vererbt.
Und wie bereits erwähnt, viele bekannte Ehemalige äußern sich nicht sonderlich positiv über Herthas Umfeld/Führungsriege.
Ich denke, es liegt am ganzen Umfeld bzw. an der Tatsache, dass es bei uns eine sogenannte "Leistungskultur" nur auf dem Papier zu geben scheint. In unserem Verein scheint man das Hauptaugenmerk darauf zu legen, dass alle sich wohlfühlen, zufrieden sind und alles besonders gut harmoniert und erst gar keine Reibung entsteht. Alle sind lieb und nett und niemand würde auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen, jemand anderes irgendwie unter Druck zu setzen oder gar zu kritisieren und bessere Leistungen und Ergebnisse einzufordern. Und vor allem würde es niemand auch nur ansatzweise wagen, dem anderen in die Aufgaben oder Zuständigkeiten zu quatschen - nein, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus! Hier wird nur der eine "große Nummer", wer sich brav und loyal anpasst, keine großen Fragen stellt. Nicht der, der fachlich das meiste drauf hat und auch mal unbequem werden kann. So einer würde nur die Ruhe auf der Geschäftsstelle stören.
Und sollte es doch mal jemanden geben, dem der Geduldsfaden reißt und der mal den Mund aufmacht und anfängt Kritik zu äußern, ist er ganz schnell raus aus der mollig-warmen und miefig-piefigen "Hertha-Familie" (siehe Rune Jarstein). Nein, so einen faulen Apfel, der den ganzen Obstkorb vergiften kann, will man hier nicht sehen und der wird dann auch ganz schnell entsorgt.
Genau in dieses Profil müssen potenzielle Trainer bei uns eben auch passen und danach wird dann gesucht. Geliefert wie bestellt!
Diese Wattebausch-Mentalität zieht sich doch bei uns von ganz oben bis in die Mannschaft und das Trainerteam.
Ich sage es nicht gerne, aber für mich wird immer deutlicher, dass Leute wie Jürgen Klinsmann und Felix Magath mit ihrer Kritik und ihrem vernichtenden Urteil über das Innenleben unseres Vereins absolut recht hatten. Bei uns besteht zwar der latente Wunsch, es irgendwann mal wieder zu etwas zu bringen. Die Bereitschaft dafür aber auch alles zu geben, diesem Ziel alles andere unterzuordnen und dabei auch vor Namen, Persönlichkeiten oder liebgewonnen Strukturen oder Prozessen nicht Halt zu machen und diese notfalls über Bord zu schmeißen, ist bei uns jedoch nur bedingt vorhanden.
Jürgen Klinsmann und Felix Magath haben in den letzten 15 Jahren genau gar nichts gerissen. Die beiden hören sich zudem jeweils sehr sehr gerne selber reden und gerade Klinsmann hat hier nichts außer verbrannte Erde hinterlassen. Magath hatte in der Zeit genau eine gute Trainerstation und das waren die paar Spiele hier, in denen er gerade so den Abstieg verhindert hat, wobei man sich da sicherlich auf bei Boateng bedanken kann.
Ansonsten verstehe ich solche Aussagen immer nicht. Klar, unter Preetz und Gegenbauer kam das Gefühl auf, dass sich alle nur lieb haben wollen. Da hatten wir aber auch Erfolg. Als sich das änderte, kam mit Bobic der erste disruptive Querolant, der eine ganze Wagenladung an eigenen Ja-Sagern mitbrachte, die er dafür dann auch fürstlich bezahlen ließ. Dann kam Bernstein und Carsten Schmidt, so wie Bobic waren bald Geschichte. Herrich, Zecke und Weber übernahmen und Dardai kam als Trainer. Auch hier hörte man andauernd von Reibungen und Querelen zwischen den Verantwortlichen, was schließlich zur Folge hatte, dass Dardai gehen musste. Der Ersatz Fiel führte dann dazu, dass Herrich und Zecke wegkomplimentiert wurden und wir nun mit Görlich einen neuen Geschäftsführer haben. Achso, zwischendurch wurde natürlich auch Schiller durch Huschen ersetzt und das ganze Drama mit 777 passierte (heißt neue Leute im AR, die schon wieder weg sind).
Was ich damit sagen möchte: Meinungsverschiedenheiten, Entlassungen, Ausraster auf PK's, Wahlkampf, Ränkespiele gehörten bei Hertha die letzten Jahre definitiv zum guten Ton. Von einer "Wattebausch-Mentalität" zu sprechen, ist da wohl nicht wirklich richtig, denn von einer Wohlfühloase sind wir hier weit entfernt. Das liegt alleine daran, dass der Verein finanziell und sportlich durchgängig unter großem Druck steht (sonst hätten wir im dritten Zweitligajahr nicht den dritten Trainer).
Aber klar, bei uns ist immer alles entspannt, deshalb hört man nach einem Unentschieden gegen den KSC (die letztes Jahr vor uns in der Tabelle standen) am 2. Spieltag schon Pfiffe.
Danke, dieses Zusammenreimen von möglichen Faktoren, die im Verein möglicherweise nicht passen, geht mir auch langsam gegen den Strich. Wir sehen das was auf dem Platz ist und das ist ungenügend. Alles drum herum ist nicht direkt dafür verantwortlich, dass wir so spielen, wie wir gerade spielen, nämlich wie eine Mannschaft, die irgendwie die Klasse halten will. Der Trainer und die Spieler sind verantwortlich...
12.08.2025 - 11:48 Uhr
Zitat von PauleHertha
Bitte ganz schnell den Köln-Vergleich aus dem Kopf streichen. Der Effzeh war unter Struber anfänglich die Offensivmaschine der Liga und hat sich Chancen ohne Ende kreiert. In ihren ersten beiden Spielen haben sie insgesamt 5,61 xG und 51 Schüsse gehabt. Wir gurken mit 1,54 xG und 24 Schüssen herum. Bei uns liegen die Probleme deutlich tiefer, weil wir gar nicht erst vors gegnerische Tor kommen.
Nochmal zur Verdeutlichung:
Wir hatten letzte Saison in unseren torreichsten/chancenreichsten Spielen (Lautern Auswärts, HSV Heim und Braunschweig Auswärts) einen maximal Wert an 2,59 xG. Köln lag bis zum 6. Spieltag IMMER über unserem Rekordwert.
Quelle für die Statistiken: Kicker (ich ziehe mir hier nichts auf dem Hinterteil)
Zitat von denniebro_
Ich kann mich an 2 Trainer erinnern die am Anfang eines Wettbewerbs eher schlecht als recht aufgestellt haben, um dann im Laufe des Wettbewerbs Fehler erkannt und abgestellt haben.
Löw 2014 bei der WM mit Lahm als ZDM Spieler (bis Achtelfinale) und letzte Saison war es der Kölner Trainer mit seiner System- und Taktikänderung (um den 6. Spieltag rum). Beide konnten am Ende einen Erfolg feiern und das gleiche erwarte ich von Leitl.
Köln war bis zur Umstellung in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln, danach ging es bergauf und Löw hat gegen Algerien auch mehr Glück als Verstand gehabt. Gegen Frankreich umgestellt und dann souverän den Titel geholt.
Ich kann mich an 2 Trainer erinnern die am Anfang eines Wettbewerbs eher schlecht als recht aufgestellt haben, um dann im Laufe des Wettbewerbs Fehler erkannt und abgestellt haben.
Löw 2014 bei der WM mit Lahm als ZDM Spieler (bis Achtelfinale) und letzte Saison war es der Kölner Trainer mit seiner System- und Taktikänderung (um den 6. Spieltag rum). Beide konnten am Ende einen Erfolg feiern und das gleiche erwarte ich von Leitl.
Köln war bis zur Umstellung in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln, danach ging es bergauf und Löw hat gegen Algerien auch mehr Glück als Verstand gehabt. Gegen Frankreich umgestellt und dann souverän den Titel geholt.
Bitte ganz schnell den Köln-Vergleich aus dem Kopf streichen. Der Effzeh war unter Struber anfänglich die Offensivmaschine der Liga und hat sich Chancen ohne Ende kreiert. In ihren ersten beiden Spielen haben sie insgesamt 5,61 xG und 51 Schüsse gehabt. Wir gurken mit 1,54 xG und 24 Schüssen herum. Bei uns liegen die Probleme deutlich tiefer, weil wir gar nicht erst vors gegnerische Tor kommen.
Nochmal zur Verdeutlichung:
Wir hatten letzte Saison in unseren torreichsten/chancenreichsten Spielen (Lautern Auswärts, HSV Heim und Braunschweig Auswärts) einen maximal Wert an 2,59 xG. Köln lag bis zum 6. Spieltag IMMER über unserem Rekordwert.
Quelle für die Statistiken: Kicker (ich ziehe mir hier nichts auf dem Hinterteil)
Klar können die System- und Taktikumstiege eine bessere Effizienz vor dem Tor ermöglichen, jedoch geht´s in meinem Punkt ja darum so umzustellen, dass z.B. Spieler auf eine andere Position rücken, der Spielaufbau von anderen Spielern durchgeführt wird oder dass es eine komplette neue Ausrichtung der Chancenerarbeitung gibt. Wie auch immer man das definieren mag am Ende, MUSS Leitl es schaffen die Schwächen der ersten beiden Spieltage zu analysieren und schnellstmöglich korrigieren.
12.08.2025 - 11:52 Uhr
Grüße in die Hauptstadt,
Habe mich hier mal her verirrt, weil auf der Arbeit gerade nichts zutun ist, und ihr mit unserem ehemaligen Trainer, nicht nur weil man von euch letzte Saison bei uns einiges (zu positives) in Bezug auf Leitl, seine Entlassung bei uns mit Neuanstellung bei euch, in unserem Forum lesen konnte.
Ich hätte von außen betrachtet echt gedacht, das es mit Reese, Kownacki, Krattenmacher, Demme, Cuisance,… besser läuft.
Vorallem weil ihr in der letzten Rückrunde eigentlich eine durchaus positive Entwicklung genommen habt & der Kader von außen betrachtet ja relativ zeitnah stand.
Wenn ich jetzt die letzten zwei Seiten hier durchgucke, wirkt es für mich wie ein Sprung in die Vergangenheit. Es ist wirklich Wahnsinn, wieviele Parallelen es gibt.
Angefangen mit der Stabilisierung die ihr in der Rückrunde hattet, die es bei uns auch gab, als er uns quasi als Abstiegsgefährdet übernahm.
Über das sture Festhalten seines Systems, ohne ein Funken Offensive zu erkennen. Auch bei uns kam es mitweilen zu rüber, als ob in 2 Jahren an keinem offensiven Konzept gearbeitet wurde. Unser Rohdiamant Tresoldi, hing Spiel für Spiel komplett in der Luft.
Bis hin zu Jugendspieler die eigentlich perfekt gepasst hätten, Talent genug haben, immer wieder gelobt wurden und im Training der 1. Mannschaft waren, um dann doch bei der U23 zu spielen (Chakroun und Aseko, die gerade unter Titz sehr überzeugen).
Ich habe bestimmt 5x Angsthasenfußball gelesen, und das ist genau das, was bei uns die letzten 2 Jahre war. Selbst Markus Mann hat mehrfach das Wort „Schlafwagenfußball“ in den Mund genommen.
Leider wurde es nicht besser und man hat sich häufig von einzelnen Ergebnissen täuschen lassen. Vllt versteht ihr nun ein wenig, wieso man sich von ihm (trotzdem
Platz 4 im Winter) getrennt hat.
Ich hoffe für solch einen großen Verein wie euch, dass ihr mit ihm den Turnaround packt, kann es mir aber leider nicht so richtig vorstellen, da ich weiß wie die letzten Jahre bei uns waren. Da wurde kaum bis gar nichts geändert.
Viel Erfolg weiterhin, auch wenn ihr am Ende naturgemäß natürlich hinter uns landen dürft 😉
Habe mich hier mal her verirrt, weil auf der Arbeit gerade nichts zutun ist, und ihr mit unserem ehemaligen Trainer, nicht nur weil man von euch letzte Saison bei uns einiges (zu positives) in Bezug auf Leitl, seine Entlassung bei uns mit Neuanstellung bei euch, in unserem Forum lesen konnte.
Ich hätte von außen betrachtet echt gedacht, das es mit Reese, Kownacki, Krattenmacher, Demme, Cuisance,… besser läuft.
Vorallem weil ihr in der letzten Rückrunde eigentlich eine durchaus positive Entwicklung genommen habt & der Kader von außen betrachtet ja relativ zeitnah stand.
Wenn ich jetzt die letzten zwei Seiten hier durchgucke, wirkt es für mich wie ein Sprung in die Vergangenheit. Es ist wirklich Wahnsinn, wieviele Parallelen es gibt.
Angefangen mit der Stabilisierung die ihr in der Rückrunde hattet, die es bei uns auch gab, als er uns quasi als Abstiegsgefährdet übernahm.
Über das sture Festhalten seines Systems, ohne ein Funken Offensive zu erkennen. Auch bei uns kam es mitweilen zu rüber, als ob in 2 Jahren an keinem offensiven Konzept gearbeitet wurde. Unser Rohdiamant Tresoldi, hing Spiel für Spiel komplett in der Luft.
Bis hin zu Jugendspieler die eigentlich perfekt gepasst hätten, Talent genug haben, immer wieder gelobt wurden und im Training der 1. Mannschaft waren, um dann doch bei der U23 zu spielen (Chakroun und Aseko, die gerade unter Titz sehr überzeugen).
Ich habe bestimmt 5x Angsthasenfußball gelesen, und das ist genau das, was bei uns die letzten 2 Jahre war. Selbst Markus Mann hat mehrfach das Wort „Schlafwagenfußball“ in den Mund genommen.
Leider wurde es nicht besser und man hat sich häufig von einzelnen Ergebnissen täuschen lassen. Vllt versteht ihr nun ein wenig, wieso man sich von ihm (trotzdem
Platz 4 im Winter) getrennt hat.
Ich hoffe für solch einen großen Verein wie euch, dass ihr mit ihm den Turnaround packt, kann es mir aber leider nicht so richtig vorstellen, da ich weiß wie die letzten Jahre bei uns waren. Da wurde kaum bis gar nichts geändert.
Viel Erfolg weiterhin, auch wenn ihr am Ende naturgemäß natürlich hinter uns landen dürft 😉
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 96madmax96 am 12.08.2025 um 11:52 Uhr bearbeitet
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