| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
16.02.2025 - 14:14 Uhr
23.09.2025 - 00:10 Uhr
Zitat von Eugel420
Blöde Frage: Warum zögert man solange mit seiner Entlassung ? Das war doch bereits letzte Saison absehbar.
Blöde Frage: Warum zögert man solange mit seiner Entlassung ? Das war doch bereits letzte Saison absehbar.
Wenn er fliegt, muss der Sportdirektor auch gehen..
23.09.2025 - 01:17 Uhr
Zitat von Eugel420
Blöde Frage: Warum zögert man solange mit seiner Entlassung ? Das war doch bereits letzte Saison absehbar.
Blöde Frage: Warum zögert man solange mit seiner Entlassung ? Das war doch bereits letzte Saison absehbar.
Nach der Logik kannst du vorsorglich gleich jeden Trainer entlassen. Warum wartet man in Kaiserslautern noch mit der Entlassung? Es ist jetzt schon absehbar, dass es irgendwann nicht mehr weitergehen wird. So wie überall.
Zum Ende der letzten Saison hat Hertha 1 Spiel von 9 verloren und 5 wichtige Siege für den Klassenerhalt eingefahren. In der Tabelle 23.-34. Spieltag unter Leitl lag Hertha auf Rank 5. Mit dem Rückrunden Schnitt von Fiel würde Hertha gegen Havelse spielen. Ein Effekt ist für mich klar erkennbar gewesen. Hätten wir so einen Effekt mit Breitenreiter gehabt, würden wir jetzt Bundesliga spielen.
Was diese Saison dann bisher in Berlin passiert - nochmal was anderes. Es liegt glaube ich aber nicht nur an Leitl. Den Irrglauben, dass es der Zeugwart oder das Maskottchen besser als Leitl machen würden, gab es bei uns auch. Jetzt ist die Lage natürlich anders. Der ganze Kader wurde allerdings umgekrempelt. Das könnte in Berlin nach der Saison auch passieren oder es fliegt der Messias ein und die Hertha spielt auf einmal alles vom Himmel. Ob das mit Leitl noch was bringt, kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich zu wenig Spiele gesehen habe. Bin mir aber ziemlich sicher, dass Paderborn mit der undankbarste Gegner nach dem Spiel bei uns war. Das ist eine richtig abgezockte Mannschaft und von einer Woche auf die andere kannst du dann nicht einfach aktiv ein Heimspiel gegen so einen Gegner erfolgreich bestreiten. Vielleicht auch noch zu bedenken: Hertha hat in den ersten 6 Spielen gegen 6 der aktuellen Top 7 gespielt.
23.09.2025 - 07:09 Uhr
Zitat von SummerOf96
Nach der Logik kannst du vorsorglich gleich jeden Trainer entlassen. Warum wartet man in Kaiserslautern noch mit der Entlassung? Es ist jetzt schon absehbar, dass es irgendwann nicht mehr weitergehen wird. So wie überall.
Zum Ende der letzten Saison hat Hertha 1 Spiel von 9 verloren und 5 wichtige Siege für den Klassenerhalt eingefahren. In der Tabelle 23.-34. Spieltag unter Leitl lag Hertha auf Rank 5. Mit dem Rückrunden Schnitt von Fiel würde Hertha gegen Havelse spielen. Ein Effekt ist für mich klar erkennbar gewesen. Hätten wir so einen Effekt mit Breitenreiter gehabt, würden wir jetzt Bundesliga spielen.
Was diese Saison dann bisher in Berlin passiert - nochmal was anderes. Es liegt glaube ich aber nicht nur an Leitl. Den Irrglauben, dass es der Zeugwart oder das Maskottchen besser als Leitl machen würden, gab es bei uns auch. Jetzt ist die Lage natürlich anders. Der ganze Kader wurde allerdings umgekrempelt. Das könnte in Berlin nach der Saison auch passieren oder es fliegt der Messias ein und die Hertha spielt auf einmal alles vom Himmel. Ob das mit Leitl noch was bringt, kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich zu wenig Spiele gesehen habe. Bin mir aber ziemlich sicher, dass Paderborn mit der undankbarste Gegner nach dem Spiel bei uns war. Das ist eine richtig abgezockte Mannschaft und von einer Woche auf die andere kannst du dann nicht einfach aktiv ein Heimspiel gegen so einen Gegner erfolgreich bestreiten. Vielleicht auch noch zu bedenken: Hertha hat in den ersten 6 Spielen gegen 6 der aktuellen Top 7 gespielt.
Zitat von Eugel420
Blöde Frage: Warum zögert man solange mit seiner Entlassung ? Das war doch bereits letzte Saison absehbar.
Blöde Frage: Warum zögert man solange mit seiner Entlassung ? Das war doch bereits letzte Saison absehbar.
Nach der Logik kannst du vorsorglich gleich jeden Trainer entlassen. Warum wartet man in Kaiserslautern noch mit der Entlassung? Es ist jetzt schon absehbar, dass es irgendwann nicht mehr weitergehen wird. So wie überall.
Zum Ende der letzten Saison hat Hertha 1 Spiel von 9 verloren und 5 wichtige Siege für den Klassenerhalt eingefahren. In der Tabelle 23.-34. Spieltag unter Leitl lag Hertha auf Rank 5. Mit dem Rückrunden Schnitt von Fiel würde Hertha gegen Havelse spielen. Ein Effekt ist für mich klar erkennbar gewesen. Hätten wir so einen Effekt mit Breitenreiter gehabt, würden wir jetzt Bundesliga spielen.
Was diese Saison dann bisher in Berlin passiert - nochmal was anderes. Es liegt glaube ich aber nicht nur an Leitl. Den Irrglauben, dass es der Zeugwart oder das Maskottchen besser als Leitl machen würden, gab es bei uns auch. Jetzt ist die Lage natürlich anders. Der ganze Kader wurde allerdings umgekrempelt. Das könnte in Berlin nach der Saison auch passieren oder es fliegt der Messias ein und die Hertha spielt auf einmal alles vom Himmel. Ob das mit Leitl noch was bringt, kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich zu wenig Spiele gesehen habe. Bin mir aber ziemlich sicher, dass Paderborn mit der undankbarste Gegner nach dem Spiel bei uns war. Das ist eine richtig abgezockte Mannschaft und von einer Woche auf die andere kannst du dann nicht einfach aktiv ein Heimspiel gegen so einen Gegner erfolgreich bestreiten. Vielleicht auch noch zu bedenken: Hertha hat in den ersten 6 Spielen gegen 6 der aktuellen Top 7 gespielt.
Paderborn ist alles, aber nicht abgezockt.
Die brauchen ja nahezu die meisten Chancen für ein Tor.
Da könnte man eher sagen, wir sind abgezockt. 7 Chancen, 4 Tore. Sensationelle Quote.
Und es geht ja gar nicht primär um die Ergebnisse unter Leitl, die Leistungen, die Spielidee ist desaströs.
Was würde da ein Sieg gg Nürnberg an der Bewertung ändern?
Und das betrifft nicht nur diese Saison, das war letzte Saison genauso.
Da passten nur die Ergebnisse halbwegs, weil Reese jeden Abschluß zu einem Tor gemacht hat. Das ist nie nachhaltig.
Und trotzdem war der Punkteschnitt ja nicht so gut, dass man damit hätte aufsteigen können.
Was soll also jetzt passieren, dass man Dinge anders bewertet?
Ändern da 1-2 Siege etwas, die wie gegen H96 aufgrund deren Unvermögen und Spielglück zustande kommen, weil wir Mauern und kontern können, da der Gegner aufmachen muss/will?
Oder glaubst du, die Spielanlage ändert sich plötzlich nach 9 Monaten diametral?
Wenn es nur die Ergebnisse wären, die fehlen, dann kann man abwarten und hoffen, dass sich Dinge zum positiven verändern.
Wenn man aber sowohl im Spiel mit Ball, als auch im Spiel gegen den Ball nur reagiert, dann wird man nie 60 Punkte holen, dann sind die Ergebnisse ja folgerichtig.
Man wird auch mal gewinnen, dank der Einzelspieler und passender Spieldynamik, vlt auch mal aus 3 Spielen 7 Punkte holen, aber auf Strecke reicht das nie, die Ziele erreichen zu können.
Deshalb ist die Frage schon berechtigt, worauf man warten will, weil selbst Ergebnisse in Nürnberg und ggMünster daran ja nichts ändern.
23.09.2025 - 07:39 Uhr
Quelle: Sportschau
Pro und Contra: Kann Trainer Stefan Leitl Hertha aus der Krise führen?
Sechs Spiele, ein Sieg, Tabellenplatz 15 – Hertha BSC erlebt in der 2. Bundesliga einen Katastrophenstart. Nach dem 0:2 gegen Paderborn wird eine Frage immer lauter: Muss Trainer Stefan Leitl gehen? Ein Pro und Contra von Jakob Lobach und Lukas Witte
Sechs Spiele, ein Sieg, Tabellenplatz 15 – Hertha BSC erlebt in der 2. Bundesliga einen Katastrophenstart. Nach dem 0:2 gegen Paderborn wird eine Frage immer lauter: Muss Trainer Stefan Leitl gehen? Ein Pro und Contra von Jakob Lobach und Lukas Witte
Zitat von Lukas Witte & Jakob Lobach
Keine Entwicklung, keine Ideen, keine Zukunft - Leitl sollte gehen
Lukas Witte:
Das Ziel vor Saisonbeginn war klar: Hertha soll zurück in die Bundesliga. Auch Trainer Stefan Leitl hatte das deutlich formuliert. Stattdessen stecken die Berliner nach sechs Spielen im Tabellenkeller, haben zuhause noch kein Tor erzielt und in dieser Saison erst einen einzigen Sieg geholt. Nun sollte also der Coach dafür Rechnung tragen.
Denn schlimmer noch als die schlechten Ergebnisse ist das erschreckend schwache Auftreten von Leitls Mannschaft. Keine Körpersprache, kein Kampfgeist, keine Torgefahr – und vor allem: keine Entwicklung. Seit dem ersten Spieltag auf Schalke ist es dem Trainer nicht gelungen einen funktionierenden Spielstil und ein geeignetes System im Team zu implementieren.
Dreierkette, Viererkette, Reese im Sturmzentrum oder über außen, personelle Experimente und alle Hoffnungen auf einen 16-Jährigen - nichts hat gefruchtet. Der Ausrutscher nach oben bei Tabellenführer Hannover war wohl eher auf die offensive Spielweise der beflügelten Niedersachsen zurückzuführen – alle anderen Teams haben längst erkannt: Hertha kann mit dem Ball am Fuß nichts anfangen.
Fast ratlos nimmt Leitl Woche für Woche die schwachen Auftritte seiner Mannschaft hin.
Es fehlt völlig die Fantasie, wie sich das unter Leitl noch ändern soll. Fast ratlos nimmt er Woche für Woche die schwachen Auftritte seiner Mannschaft hin, berichtet dann zwar immer wieder von Problemen, die er identifiziert habe, lösen kann er diese aber anscheinend nicht. Seinen Kredit aus der Schlussphase der letzten Saison, wo er die Berliner in sichere Gewässer führte, ist längst verspielt.
Auch wenn die Krise der Alten Dame sicher nicht nur auf Leitl zurückzuführen ist, so ist das Traineramt doch die Stellschraube, an der sich in der aktuellen Situation am leichtesten drehen lässt. Und genau das sollte Hertha tun. Es braucht jetzt neue Impulse und Ideen, um nicht völlig den Anschluss zu verlieren und sich erneut im Abstiegskampf wiederzufinden.
-----------------------------------------------------------------------------
Trainer können das Problem sein - Leitl ist es nicht
Jakob Lobach:
Natürlich denken die Verantwortlichen bei Hertha BSC aktuell darüber nach, den Trainer-Schraubenzieher herauszuholen. Er liegt schließlich seit Jahren ganz oben im blau-weißen Werkzeugkasten. Sieben Mal hat Hertha BSC in den vergangenen fünf Jahren seinen Trainer gewechselt – mal aus Abstiegsangst, mal mit Aufstiegshoffnungen. Diese einst belächelten Gelsenkirchener Verhältnisse werfen eine Frage auf: Wäre eine Entlassung von Stefan Leitl nicht einfach nur einmal mehr kurzsichtiger Aktionismus?
Leitl ist ein Trainer, der sich in der zweiten Liga bestens auskennt. Er führte Greuther Fürth 2021 in die Bundesliga und war auch zuletzt bei Hannover 96 erfolgreicher als seine Vorgänger und Nachfolger. Statt Leitl seine offensichtlich vorhandenen Fähigkeiten als Trainer abzusprechen, sollte Hertha hinterfragen, was dem 48-Jährigen in Berlin fehlt, um sie einzusetzen.
Die eine Million Euro, die Hertha im Sommer an Ablöse in Transfers investierte, reichte lange nicht, um Leitl eine Mannschaft zu bauen, die wirklich gut zu seiner Spielidee passt. Herthas Mannschaft ist zwar voll mit Talenten und soliden Zweitligaspielern, aber arm an Ausnahmespielern, die das Team auf Bundesliganiveau hieven könnten. Hinzu kommt eine Flut an Verletzungen.
Die in Leitls System eigentlich wichtige Doppelsechs wurde zu einer Spielwiese für einen 16-Jährigen.
Wochenlang fehlte Herthas halbe Hintermannschaft. Leitls Wunsch- und Schlüsselspieler Paul Seguin und Diego Demme haben im defensiven Mittelfeld noch kein bzw. ein einziges Spiel gemacht. Die in Leitls System eigentlich wichtige Doppelsechs wurde zu einer Spielwiese für einen 16-Jährigen. Das ist eine schöne Geschichte … aber ist der Trainer wirklich das Problem, wenn ein 16-Jähriger die Hoffnungen eines Aufstiegsaspiranten trägt?
Ganz zu schweigen von der Frage, ob sich überhaupt ein Trainer finden (und verpflichten) ließe, der kurz- und langfristig mehr aus Herthas uneingespieltem Kader herausholen könnte. Hertha sollte stattdessen Stefan Leitl die Möglichkeit geben, einen gesünderen, vielleicht noch einmal (sinnvoll) verstärkten Kader wirklich zu formen. Selbst wenn er dafür – der Fußballgott bewahre – mehr als eine Saison braucht.
Keine Entwicklung, keine Ideen, keine Zukunft - Leitl sollte gehen
Lukas Witte:
Das Ziel vor Saisonbeginn war klar: Hertha soll zurück in die Bundesliga. Auch Trainer Stefan Leitl hatte das deutlich formuliert. Stattdessen stecken die Berliner nach sechs Spielen im Tabellenkeller, haben zuhause noch kein Tor erzielt und in dieser Saison erst einen einzigen Sieg geholt. Nun sollte also der Coach dafür Rechnung tragen.
Denn schlimmer noch als die schlechten Ergebnisse ist das erschreckend schwache Auftreten von Leitls Mannschaft. Keine Körpersprache, kein Kampfgeist, keine Torgefahr – und vor allem: keine Entwicklung. Seit dem ersten Spieltag auf Schalke ist es dem Trainer nicht gelungen einen funktionierenden Spielstil und ein geeignetes System im Team zu implementieren.
Dreierkette, Viererkette, Reese im Sturmzentrum oder über außen, personelle Experimente und alle Hoffnungen auf einen 16-Jährigen - nichts hat gefruchtet. Der Ausrutscher nach oben bei Tabellenführer Hannover war wohl eher auf die offensive Spielweise der beflügelten Niedersachsen zurückzuführen – alle anderen Teams haben längst erkannt: Hertha kann mit dem Ball am Fuß nichts anfangen.
Fast ratlos nimmt Leitl Woche für Woche die schwachen Auftritte seiner Mannschaft hin.
Es fehlt völlig die Fantasie, wie sich das unter Leitl noch ändern soll. Fast ratlos nimmt er Woche für Woche die schwachen Auftritte seiner Mannschaft hin, berichtet dann zwar immer wieder von Problemen, die er identifiziert habe, lösen kann er diese aber anscheinend nicht. Seinen Kredit aus der Schlussphase der letzten Saison, wo er die Berliner in sichere Gewässer führte, ist längst verspielt.
Auch wenn die Krise der Alten Dame sicher nicht nur auf Leitl zurückzuführen ist, so ist das Traineramt doch die Stellschraube, an der sich in der aktuellen Situation am leichtesten drehen lässt. Und genau das sollte Hertha tun. Es braucht jetzt neue Impulse und Ideen, um nicht völlig den Anschluss zu verlieren und sich erneut im Abstiegskampf wiederzufinden.
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Trainer können das Problem sein - Leitl ist es nicht
Jakob Lobach:
Natürlich denken die Verantwortlichen bei Hertha BSC aktuell darüber nach, den Trainer-Schraubenzieher herauszuholen. Er liegt schließlich seit Jahren ganz oben im blau-weißen Werkzeugkasten. Sieben Mal hat Hertha BSC in den vergangenen fünf Jahren seinen Trainer gewechselt – mal aus Abstiegsangst, mal mit Aufstiegshoffnungen. Diese einst belächelten Gelsenkirchener Verhältnisse werfen eine Frage auf: Wäre eine Entlassung von Stefan Leitl nicht einfach nur einmal mehr kurzsichtiger Aktionismus?
Leitl ist ein Trainer, der sich in der zweiten Liga bestens auskennt. Er führte Greuther Fürth 2021 in die Bundesliga und war auch zuletzt bei Hannover 96 erfolgreicher als seine Vorgänger und Nachfolger. Statt Leitl seine offensichtlich vorhandenen Fähigkeiten als Trainer abzusprechen, sollte Hertha hinterfragen, was dem 48-Jährigen in Berlin fehlt, um sie einzusetzen.
Die eine Million Euro, die Hertha im Sommer an Ablöse in Transfers investierte, reichte lange nicht, um Leitl eine Mannschaft zu bauen, die wirklich gut zu seiner Spielidee passt. Herthas Mannschaft ist zwar voll mit Talenten und soliden Zweitligaspielern, aber arm an Ausnahmespielern, die das Team auf Bundesliganiveau hieven könnten. Hinzu kommt eine Flut an Verletzungen.
Die in Leitls System eigentlich wichtige Doppelsechs wurde zu einer Spielwiese für einen 16-Jährigen.
Wochenlang fehlte Herthas halbe Hintermannschaft. Leitls Wunsch- und Schlüsselspieler Paul Seguin und Diego Demme haben im defensiven Mittelfeld noch kein bzw. ein einziges Spiel gemacht. Die in Leitls System eigentlich wichtige Doppelsechs wurde zu einer Spielwiese für einen 16-Jährigen. Das ist eine schöne Geschichte … aber ist der Trainer wirklich das Problem, wenn ein 16-Jähriger die Hoffnungen eines Aufstiegsaspiranten trägt?
Ganz zu schweigen von der Frage, ob sich überhaupt ein Trainer finden (und verpflichten) ließe, der kurz- und langfristig mehr aus Herthas uneingespieltem Kader herausholen könnte. Hertha sollte stattdessen Stefan Leitl die Möglichkeit geben, einen gesünderen, vielleicht noch einmal (sinnvoll) verstärkten Kader wirklich zu formen. Selbst wenn er dafür – der Fußballgott bewahre – mehr als eine Saison braucht.
Hertha BSC und Leitl: Das Projekt ist gescheitert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 23.09.2025 um 07:41 Uhr bearbeitet
23.09.2025 - 08:25 Uhr
Interessant das man in Düsseldorf den Trainer anzählen kann. In Berlin ist das Respektlos
23.09.2025 - 08:37 Uhr
Zitat von DrDeDre
Die brauchen ja nahezu die meisten Chancen für ein Tor.
Da könnte man eher sagen, wir sind abgezockt. 7 Chancen, 4 Tore. Sensationelle Quote.
Die brauchen ja nahezu die meisten Chancen für ein Tor.
Da könnte man eher sagen, wir sind abgezockt. 7 Chancen, 4 Tore. Sensationelle Quote.
Abgezockt war das falsche Wort. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass Paderborn für mich aktuell mit die beste Mannschaft der Liga ist. Nach den bisherigen Auftritten konnte man da nicht erwarten den Ostwestfalen im Olympiastadion spielerisch Paroli zu bieten. Die haben es dann auch besser als wir gemacht und euch nahezu keine Chance eingeräumt.
Ich möchte Leitl diese Saison gar nicht verteidigen. Mir ging es nur um die Aussage zur letzten Saison. Er hat euch stabilisiert und die Klasse gehalten. Das war erstmal das Ziel. Um die anderen Fragen zu beantworten: Nein, mit Leitl dürfte es in spielerischer Hinsicht keine signifikante Verbesserung geben. Das hat die Zeit bei uns gezeigt. Die Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt waren natürlich besser. Sollten wir gegen Bielefeld verlieren, wären wir punktgleich mit letzter Saison. Die Frage bei euch ist ja, ob es ein anderer Trainer mit den gleichen Voraussetzungen besser machen würde. Möglich ist das. Wobei ich bezweifle, dass der neue auf 60 Punkte kommt. Aber im Fussball kann es schnell gehen. Lieberknecht war doch auch erst vor paar Wochen angezählt.
Von außen betrachtet seid ihr im 3.Jahr des 3-Jahresplans. Der Aufstieg wurde ausgerufen. Dass ihr Qualität verloren habt und der Kern letztes Jahr gegen den Abstieg gespeilt hat, scheint bei der Zielvorgabe keine Rolle gespielt zu haben. Natürlich habt ihr immer noch einiges an Qualität, wobei DER Unterschiedsspieler der letzten Zeit aktuell eben außer Form ist. Ich halte ohnehin nichts davon, sowas wie den Aufstieg als Saisonziel auszugeben. Außer man hat echt einen starken Kader, der auch schon in der Vergangenheit was gezeigt hat. Wie beim HHSV über die Jahre in der 2.Liga. Bei uns wirst du jedenfalls niemanden finden der mit Leitl über die 3 Jahre hinaus wollte. Aber sicherlich ein paar die mit ihm und entsprechenden Kaderanpassungen die Saison zu Ende bringen wollten. Ich bin davon auch nach wie vor überzeugt, dass es die bessere Wahl gewesen wäre. Die Performance von Breitenreiter hat das eher bestätigt. 1zu1 kann man die Lage bei euch jetzt natürlich nicht vergleichen.
23.09.2025 - 08:41 Uhr
Zitat von Donhelli
Quelle: www.sportschau.de
Pro und Contra: Kann Trainer Stefan Leitl Hertha aus der Krise führen?
Sechs Spiele, ein Sieg, Tabellenplatz 15 – Hertha BSC erlebt in der 2. Bundesliga einen Katastrophenstart. Nach dem 0:2 gegen Paderborn wird eine Frage immer lauter: Muss Trainer Stefan Leitl gehen? Ein Pro und Contra von Jakob Lobach und Lukas Witte
Sechs Spiele, ein Sieg, Tabellenplatz 15 – Hertha BSC erlebt in der 2. Bundesliga einen Katastrophenstart. Nach dem 0:2 gegen Paderborn wird eine Frage immer lauter: Muss Trainer Stefan Leitl gehen? Ein Pro und Contra von Jakob Lobach und Lukas Witte
Zitat von Lukas Witte & Jakob Lobach
Keine Entwicklung, keine Ideen, keine Zukunft - Leitl sollte gehen/Trainer können das Problem sein - Leitl ist es nicht
Keine Entwicklung, keine Ideen, keine Zukunft - Leitl sollte gehen/Trainer können das Problem sein - Leitl ist es nicht
Wenn die Herren eine handlichere Überschrift suchen: Webers Werk und Leitls Beitrag.
Die Frage sollte nicht sein, ob Leitl geht, sondern viel mehr wer in Amt und Würden bei Hertha seinen Platz überhaupt noch behalten sollte. Mir fallen da bisher nur Görlich und Huschen ein, letzterer ist aber auch auf Bewährung, da er Webers verantwortungslosen finanziellen Kurs mitgemacht hat und seine wesentliche Arbeitsprobe/-Nachweis im Sommer bei Klassenerhalt wartet.
23.09.2025 - 11:04 Uhr
Grundsätzlich müsste dann auch ein BW gehen, der hier in 3 Jahren es nicht geschafft hat einen ausgewogenen Kader zu installieren. Er leistet sich jedes Jahr den teuersten Kader, der es nicht einmal schafft unter den ersten fünf der Liga mitzuspielen, weil seine Transfers womöglich nicht zu unserem Kader passen.
Wir haben jedes Jahr Baustellen im Kader die nie so wirklich geschlossen wurden und damit fängt das Übel dann eben auch an. Jeder Trainer muss hier Experimente wagen, in dem man Spieler auf ungewohnten Positionen spielen lassen muss. Das kann gut gehen, aber die meisten scheitern eher daran.
Was ich bis heute nicht verstanden habe, warum man in den letzten Spielen der Rückrunde, als der Klassenerhalt feststand, nicht auf mögliche Talente aus der Jugend gebaut hat, allein um zu sehen wie weit sie sind und vielleicht neue Alternativen zu haben.
Weiterhin finde ich es fatal, dass Leitl mit seinen Experimenten einigen Spielern die Lust und womöglich auch ihrer Stärken beraubt. Auch dass er trotz verletzten und fehlenden Alternativen nicht einmal einen Ünal als LV aufbringt. Wir reden da nur von einer einzigen Position, die aber für unseren Kader wichtig erscheint, denn jede vorhandene Alternative bringt es auch nicht. Da wäre für mich die Probe mit Ünal längst passiert und wer weiß vielleicht überzeugt er und wir hätten womöglich eine wichtige Baustelle geschlossen.
Hinzu kommt einfach das fehlen jeglicher Basics, die man nicht einmal im Ansatz auf den Platz bekommt. Würde man wenigstens 90 Minuten in jedem Spiel ums Leben rennen bis die Schuhe glühen und um jeden Ball fighten bis zum Umfallen, dann könnte man es ja mit dem fehlenden Spielglück irgendwie begründen. Dann wüsste man zumindest woran man ist, aber die Auftritte sind sowas vom leblos das man sich ernsthaft fragen muss, erreicht ein Leitl überhaupt die Mannschaft?
Irgendwie habe ich das Gefühl das Leitl längst die Kabine verloren hat und die Mannschaft völlig verunsichert ihrem Trainer nicht mehr folgt.
Es muss doch jetzt mal ein Ruck durch die Mannschaft gehen und da kommt mir von den Führungsspielern einfach auch viel zu wenig.
Es scheint fast so, dass wir ein riesiges mentales Problem haben.
Wir haben jedes Jahr Baustellen im Kader die nie so wirklich geschlossen wurden und damit fängt das Übel dann eben auch an. Jeder Trainer muss hier Experimente wagen, in dem man Spieler auf ungewohnten Positionen spielen lassen muss. Das kann gut gehen, aber die meisten scheitern eher daran.
Was ich bis heute nicht verstanden habe, warum man in den letzten Spielen der Rückrunde, als der Klassenerhalt feststand, nicht auf mögliche Talente aus der Jugend gebaut hat, allein um zu sehen wie weit sie sind und vielleicht neue Alternativen zu haben.
Weiterhin finde ich es fatal, dass Leitl mit seinen Experimenten einigen Spielern die Lust und womöglich auch ihrer Stärken beraubt. Auch dass er trotz verletzten und fehlenden Alternativen nicht einmal einen Ünal als LV aufbringt. Wir reden da nur von einer einzigen Position, die aber für unseren Kader wichtig erscheint, denn jede vorhandene Alternative bringt es auch nicht. Da wäre für mich die Probe mit Ünal längst passiert und wer weiß vielleicht überzeugt er und wir hätten womöglich eine wichtige Baustelle geschlossen.
Hinzu kommt einfach das fehlen jeglicher Basics, die man nicht einmal im Ansatz auf den Platz bekommt. Würde man wenigstens 90 Minuten in jedem Spiel ums Leben rennen bis die Schuhe glühen und um jeden Ball fighten bis zum Umfallen, dann könnte man es ja mit dem fehlenden Spielglück irgendwie begründen. Dann wüsste man zumindest woran man ist, aber die Auftritte sind sowas vom leblos das man sich ernsthaft fragen muss, erreicht ein Leitl überhaupt die Mannschaft?
Irgendwie habe ich das Gefühl das Leitl längst die Kabine verloren hat und die Mannschaft völlig verunsichert ihrem Trainer nicht mehr folgt.
Es muss doch jetzt mal ein Ruck durch die Mannschaft gehen und da kommt mir von den Führungsspielern einfach auch viel zu wenig.
Es scheint fast so, dass wir ein riesiges mentales Problem haben.
23.09.2025 - 11:14 Uhr
Quelle: www.liga-zwei.de
Hertha BSC: Stefan Leitl und Benjamin Weber als Schicksalsgemeinschaft
Druck vor dem Kellerduell in Nürnberg
In den Medien kristallisiert sich die Einschätzung raus, dass die beiden nächsten Spiele in Nürnberg und gegen Münster schon als Endspiele für Leitl und sein Trainerteam gesehen werden müssen. Und dass Weber dann auch nicht mehr zu Halten wäre, wenn Leitl gehen müsste. Druck vor dem Kellerduell in Nürnberg
Sehe ich auch so, nach diesen beiden Spielen ist eine Länderspielpause, in der man zumindestens einen Interimstrainer installieren könnte, wenn man noch keine Nachfolger für Weber und Leitl präsentieren kann.
Schätze wenigstens 3 Punkte aus den beiden Spielen (plus deutlich verbesserte Mentalität, Taktik, Form) sind nötig, ansonsten muss Görlich handeln, und die leider kostspielige (hohe Abfindungen für beide) Notbremse ziehen. Es droht ansonsten wirklich der Abstiegskampf.
23.09.2025 - 11:26 Uhr
Zitat von Herthafreak
Sehe ich auch so, nach diesen beiden Spielen ist eine Länderspielpause, in der man zumindestens einen Interimstrainer installieren könnte, wenn man noch keine Nachfolger für Weber und Leitl präsentieren kann.
Schätze wenigstens 3 Punkte aus den beiden Spielen (plus deutlich verbesserte Mentalität, Taktik, Form) sind nötig, ansonsten muss Görlich handeln, und die leider kostspielige (hohe Abfindungen für beide) Notbremse ziehen. Es droht ansonsten wirklich der Abstiegskampf.
Quelle: www.liga-zwei.de
Hertha BSC: Stefan Leitl und Benjamin Weber als Schicksalsgemeinschaft
Druck vor dem Kellerduell in Nürnberg
In den Medien kristallisiert sich die Einschätzung raus, dass die beiden nächsten Spiele in Nürnberg und gegen Münster schon als Endspiele für Leitl und sein Trainerteam gesehen werden müssen. Und dass Weber dann auch nicht mehr zu Halten wäre, wenn Leitl gehen müsste. Druck vor dem Kellerduell in Nürnberg
Sehe ich auch so, nach diesen beiden Spielen ist eine Länderspielpause, in der man zumindestens einen Interimstrainer installieren könnte, wenn man noch keine Nachfolger für Weber und Leitl präsentieren kann.
Schätze wenigstens 3 Punkte aus den beiden Spielen (plus deutlich verbesserte Mentalität, Taktik, Form) sind nötig, ansonsten muss Görlich handeln, und die leider kostspielige (hohe Abfindungen für beide) Notbremse ziehen. Es droht ansonsten wirklich der Abstiegskampf.
Und dann? Das ändert doch auch alles nichts. Das haben wir doch nun schon zig Mal versucht und mehr als den Abstieg hat uns das nicht gebracht und mehr wird uns dieses ganze Leute entlassen wieder nicht bringen, aber dafür steigt der Schuldenberg.
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