| Geburtsdatum | 10.07.1961 |
|---|---|
| Alter | 65 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Präsident |
| Akt. Verein | Karriereende |
Rüdiger Fritsch [Präsident]
02.03.2017 - 16:53 Uhr
15.06.2018 - 05:38 Uhr
Zitat von salvatore98
Ich persönlich finde die Diskussion, die hier um Fritsch aufgebaut wird zwar nicht unnötig, aber etwas unfair.
Gerade seine natürliche Art Dinge anzusprechen/zu erklären/darzustellen empfinde ich als äußerst entspannend, da man dahinter ganz leicht einen Menschen erkennen kann.
Wenn ich mir vorstelle einem aalglatten Hoeneß-Typen zuhören zu müssen, bekomme ich Bauchweh und arge Zweifel, dass man so jemanden in Darmstadt haben möchte.
Am Ende ist es doch die Frage, was einem wichtig ist zu hören, wenn jemand in einer Führungsposition den Mund auf macht.
Zur Auswahl steht dann entweder:
1.) mit den knallharten wirtschaftlichen Fakten konfrontiert zu werden oder
2.) auch eine persönliche und reflektierte Aussage zu bekommen.
Nummer 2 vertritt Fritsch und ich finde das gut so.
100% Zustimmung. Wir können froh sein ihn als Präsidenten zu haben.
Ich persönlich finde die Diskussion, die hier um Fritsch aufgebaut wird zwar nicht unnötig, aber etwas unfair.
Gerade seine natürliche Art Dinge anzusprechen/zu erklären/darzustellen empfinde ich als äußerst entspannend, da man dahinter ganz leicht einen Menschen erkennen kann.
Wenn ich mir vorstelle einem aalglatten Hoeneß-Typen zuhören zu müssen, bekomme ich Bauchweh und arge Zweifel, dass man so jemanden in Darmstadt haben möchte.
Am Ende ist es doch die Frage, was einem wichtig ist zu hören, wenn jemand in einer Führungsposition den Mund auf macht.
Zur Auswahl steht dann entweder:
1.) mit den knallharten wirtschaftlichen Fakten konfrontiert zu werden oder
2.) auch eine persönliche und reflektierte Aussage zu bekommen.
Nummer 2 vertritt Fritsch und ich finde das gut so.
100% Zustimmung. Wir können froh sein ihn als Präsidenten zu haben.
15.06.2018 - 07:16 Uhr
Was ist denn hier los?
Jeder kann die Meinung vertreten, dass Fritsch nicht der richtige für den Verein sei und es jemanden gibt der es besser kann. Auch steht es jedem frei, in seiner Attitüde Arroganz oder Selbstverliebtheit zu sehen - so wie es z.B. @JaSchu tut - das kann man so äußern.
Das ist aber eher ein weiches Thema. Harte Fakten und Argumente kann ich nirgens erkennen. Der Vorwurf, dass man den (mMn nicht vorliegenden) harten Argumenten nur "platte" Parolen entgegenzusetzen hätte, finde ich daher eigenartig.
Aber was hier zu den letzten Interviews vorgebracht wird, macht mich ein wenig sprachlos.
In den letzten Monaten wurde immer wieder gefordert, man müsse die Saison aufarbeiten. Und es wurde immer vorausgesagt, dass Fritsch 0 Fehler einräumen würde.
Nun zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist. Klar kann man immer der Meinung sein, dass es zu wenig ist. Aber es ganz zu ignorieren finde ich fragwürdig.
Das Interview sollte man auch möglichst nicht ohne Teil 2 bewerten. Ja, das wurde beim HR erst 25 Stunden später veröffentlicht. Von daher bitte nicht persönlich nehmen, wenn ich manches ankreide was bei den früheren Posts noch nicht bekannt war.
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/darmstadt-98/lilien-praesident-fritsch-im-interview-wir-koennen-nicht-jeden-publikumsliebling-beschaeftigen,fritsch-interview-teil-zwei-100.html
In den Interviewiew werden Fehler an der Kaderzusammenstellung angesprochen. Das ist doch der vollkommen logische (wenn auch offensichtliche) Hauptfehler der Saison. Zumal auch der Zusammenhang zur Spielvorstellung von Frings, die nicht richtig zum Verein passte, hergestellt wird.
Weiterhin werden Defizite beim Scouting eingeräumt (Teil 2 des Interviews). Die sind natürlich auch offensichtlich. Aber korrekt ist es allemal.
Ich beziehe mich dabei u.a. auf folgende Stellen:
...
"Die Zuschauer waren zufrieden und aus dieser Situation heraus kam der Gedanke, dass man sich in der 2. Liga anders etablieren möchte als vielleicht über die Konzentration auf die Basics wie Kämpfen und zu Null spielen. Das war eine andere Philosophie, da ist daraus ein anderer Spielerkader entstanden – der am Anfang ja auch funktioniert hat."
...
"Man freut sich, wenn jemand mit der Philosophie kommt: Wir lösen das jetzt spielerisch. Aber dann stellt man fest, dass man dazu auch die Spieler haben muss. Trotzdem kann ich nur wiederholen, zwischen Trainerteam und Mannschaft gab es in der Hinrunde keine Probleme. Aber wir haben zu viele Gegentore bekommen. Das war ein Teil der Fehleranalyse, die wir im Winter vorgenommen haben. Denn es macht keinen Sinn, wenn man Spaß an tollem Fußball hat, aber immer 3:4 verliert."
...
"Nachdem das Team Schuster uns verlassen hatte, hat Holger Fach im Scouting eine Truppe aufgebaut, aber auch da gibt es viele Ansätze für Verbesserungen: Von der Manpower her, von der Frage, in welchen Regionen die unterwegs sind, welche Qualität man hat und wie das zum Spielsystem des Trainers passt."
Daraus ist für mich klar ersichtlich, dass man die voll erkannt hat, dass Kaderzusammenstellung und Spielphilosophie nicht zusammengepasst haben und es Qualitätsprobleme beim Scouting gab.
Zumal er sich explizit nicht von der Schuld daran freispricht:
"Wenn etwas nicht funktioniert, wäre es fatal, wenn man sagt, ich habe immer alles richtig gemacht und die anderen sind die Geisterfahrer. Insofern muss man sich immer hinterfragen."
Beim Thema Sportdirektor lese ich persönlich auch zwischen den Zeilen, dass man intern etwas anstrebt. Da mMn aber Schuster keinen vor die Nase gesetzt bekommen will, ist das schwer. Ich denke, dass man das Thema angehen will, ohne Schuster auf die Füße zu treten. Jemanden parallel zu holen oder aufzubauen, der sich Schuster unterordnet ist schwierig. Man scheint versuche, das anzugehen, aber eben ohne dass man den medialen Fokus drauf legen will. Im Teil 2 des Interviews erkennt man ja auch Andeutungen darauf, dass man sich mit Niemeyer beschäftigt. Finde ich gut so.
Es zeigt sich dann auch schnell, dass man dieses Interview wohl nur als Anlass nimmt, um zum Anti-Fritsch-Rundumschlag auszuholen.
Auf die Diskussionen, wem Erfolge und Misserfolge zuzuschreiben sind, lasse ich mich erstmal nicht ein.
Das kann man diskutieren, aber das steht für mich in keinster Weise mit den neuere Interviews.
Jeder kann die Meinung vertreten, dass Fritsch nicht der richtige für den Verein sei und es jemanden gibt der es besser kann. Auch steht es jedem frei, in seiner Attitüde Arroganz oder Selbstverliebtheit zu sehen - so wie es z.B. @JaSchu tut - das kann man so äußern.
Das ist aber eher ein weiches Thema. Harte Fakten und Argumente kann ich nirgens erkennen. Der Vorwurf, dass man den (mMn nicht vorliegenden) harten Argumenten nur "platte" Parolen entgegenzusetzen hätte, finde ich daher eigenartig.
Aber was hier zu den letzten Interviews vorgebracht wird, macht mich ein wenig sprachlos.
In den letzten Monaten wurde immer wieder gefordert, man müsse die Saison aufarbeiten. Und es wurde immer vorausgesagt, dass Fritsch 0 Fehler einräumen würde.
Nun zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist. Klar kann man immer der Meinung sein, dass es zu wenig ist. Aber es ganz zu ignorieren finde ich fragwürdig.
Das Interview sollte man auch möglichst nicht ohne Teil 2 bewerten. Ja, das wurde beim HR erst 25 Stunden später veröffentlicht. Von daher bitte nicht persönlich nehmen, wenn ich manches ankreide was bei den früheren Posts noch nicht bekannt war.
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/darmstadt-98/lilien-praesident-fritsch-im-interview-wir-koennen-nicht-jeden-publikumsliebling-beschaeftigen,fritsch-interview-teil-zwei-100.html
In den Interviewiew werden Fehler an der Kaderzusammenstellung angesprochen. Das ist doch der vollkommen logische (wenn auch offensichtliche) Hauptfehler der Saison. Zumal auch der Zusammenhang zur Spielvorstellung von Frings, die nicht richtig zum Verein passte, hergestellt wird.
Weiterhin werden Defizite beim Scouting eingeräumt (Teil 2 des Interviews). Die sind natürlich auch offensichtlich. Aber korrekt ist es allemal.
Ich beziehe mich dabei u.a. auf folgende Stellen:
...
"Die Zuschauer waren zufrieden und aus dieser Situation heraus kam der Gedanke, dass man sich in der 2. Liga anders etablieren möchte als vielleicht über die Konzentration auf die Basics wie Kämpfen und zu Null spielen. Das war eine andere Philosophie, da ist daraus ein anderer Spielerkader entstanden – der am Anfang ja auch funktioniert hat."
...
"Man freut sich, wenn jemand mit der Philosophie kommt: Wir lösen das jetzt spielerisch. Aber dann stellt man fest, dass man dazu auch die Spieler haben muss. Trotzdem kann ich nur wiederholen, zwischen Trainerteam und Mannschaft gab es in der Hinrunde keine Probleme. Aber wir haben zu viele Gegentore bekommen. Das war ein Teil der Fehleranalyse, die wir im Winter vorgenommen haben. Denn es macht keinen Sinn, wenn man Spaß an tollem Fußball hat, aber immer 3:4 verliert."
...
"Nachdem das Team Schuster uns verlassen hatte, hat Holger Fach im Scouting eine Truppe aufgebaut, aber auch da gibt es viele Ansätze für Verbesserungen: Von der Manpower her, von der Frage, in welchen Regionen die unterwegs sind, welche Qualität man hat und wie das zum Spielsystem des Trainers passt."
Daraus ist für mich klar ersichtlich, dass man die voll erkannt hat, dass Kaderzusammenstellung und Spielphilosophie nicht zusammengepasst haben und es Qualitätsprobleme beim Scouting gab.
Zumal er sich explizit nicht von der Schuld daran freispricht:
"Wenn etwas nicht funktioniert, wäre es fatal, wenn man sagt, ich habe immer alles richtig gemacht und die anderen sind die Geisterfahrer. Insofern muss man sich immer hinterfragen."
Beim Thema Sportdirektor lese ich persönlich auch zwischen den Zeilen, dass man intern etwas anstrebt. Da mMn aber Schuster keinen vor die Nase gesetzt bekommen will, ist das schwer. Ich denke, dass man das Thema angehen will, ohne Schuster auf die Füße zu treten. Jemanden parallel zu holen oder aufzubauen, der sich Schuster unterordnet ist schwierig. Man scheint versuche, das anzugehen, aber eben ohne dass man den medialen Fokus drauf legen will. Im Teil 2 des Interviews erkennt man ja auch Andeutungen darauf, dass man sich mit Niemeyer beschäftigt. Finde ich gut so.
Es zeigt sich dann auch schnell, dass man dieses Interview wohl nur als Anlass nimmt, um zum Anti-Fritsch-Rundumschlag auszuholen.
Auf die Diskussionen, wem Erfolge und Misserfolge zuzuschreiben sind, lasse ich mich erstmal nicht ein.
Das kann man diskutieren, aber das steht für mich in keinster Weise mit den neuere Interviews.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 15.06.2018 um 07:43 Uhr bearbeitet
15.06.2018 - 07:41 Uhr
Es geht doch nicht um die Person Fritsch, sondern um seine Arbeit.
Wir sollten nicht vergessen, dass wir nur durch 3 Lattentreffer des Gegners und durch 2 große Schiedsrichterfehlentscheidungen in den letzten beiden Spielen überhaupt in der Liga gegeblieben sind.
Ein Abstieg hätte alle die Erfolge der letzten Jahren zerstört. Angefangen beim finanziellen Polster etc.
Und anstatt jetzt mit dem Wissen das JEDE Personalentscheidungen in den letzten Jahren (ausser Schuster)
ein Fehlgriff war, eine vernünftige Aufarbeitung anzukündigen und sich jetzt hinzustellen und zu sagen "es läuft doch wieder unter Schuster" ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Was kommt wenn es unter Schuster "nicht mehr läuft" ? Die nächsten Fehlentscheidungen ? Will man dann wieder auf das fritschsche Bauchgefühl vertrauen ?
Wir werden unser Ziel die Etablierung im Profifussball nicht erreichen, wenn der Verein weiterhin geführt wird wie ein Dorfverein. Es gibt nach Schuster keinen mit sportlichen Kompetenzen im Verein. Es gibt im Profifussball keinen zweiten Verein mit solchen "schlanken" Strukturen. Allein ein Trainerwechsel würde uns wieder ins Chaos stürzen. Sich auf den sportlichen Erfolg von Schuster auszuruhen ist naiv. Wo sind die Träger dieser Kompetenzen im Verein ? Auf welche Kompetenzen können wir zurückgreifen, wenn es sportlich wieder eng werden sollte ? Da ist mir persönlich der Name Schuster (der dann ohnehin nicht mehr da wäre )alleine zu wenig.
Es gibt noch viele andere Baustellen wie z. Bsp. ein nicht funktionierendes Scouting.
Vielleicht haben nach so einer Vorrunde noch einmal soviel Glück den Abstieg abzuwenden. Vielleicht aber auch nicht. Dann würden unsere Strukturen wieder zur Klassenzugehörigkeit passen. Sicher wird man das auch wieder als Erfolg von Fritsch sehen.
Wir sollten nicht vergessen, dass wir nur durch 3 Lattentreffer des Gegners und durch 2 große Schiedsrichterfehlentscheidungen in den letzten beiden Spielen überhaupt in der Liga gegeblieben sind.
Ein Abstieg hätte alle die Erfolge der letzten Jahren zerstört. Angefangen beim finanziellen Polster etc.
Und anstatt jetzt mit dem Wissen das JEDE Personalentscheidungen in den letzten Jahren (ausser Schuster)
ein Fehlgriff war, eine vernünftige Aufarbeitung anzukündigen und sich jetzt hinzustellen und zu sagen "es läuft doch wieder unter Schuster" ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Was kommt wenn es unter Schuster "nicht mehr läuft" ? Die nächsten Fehlentscheidungen ? Will man dann wieder auf das fritschsche Bauchgefühl vertrauen ?
Wir werden unser Ziel die Etablierung im Profifussball nicht erreichen, wenn der Verein weiterhin geführt wird wie ein Dorfverein. Es gibt nach Schuster keinen mit sportlichen Kompetenzen im Verein. Es gibt im Profifussball keinen zweiten Verein mit solchen "schlanken" Strukturen. Allein ein Trainerwechsel würde uns wieder ins Chaos stürzen. Sich auf den sportlichen Erfolg von Schuster auszuruhen ist naiv. Wo sind die Träger dieser Kompetenzen im Verein ? Auf welche Kompetenzen können wir zurückgreifen, wenn es sportlich wieder eng werden sollte ? Da ist mir persönlich der Name Schuster (der dann ohnehin nicht mehr da wäre )alleine zu wenig.
Es gibt noch viele andere Baustellen wie z. Bsp. ein nicht funktionierendes Scouting.
Vielleicht haben nach so einer Vorrunde noch einmal soviel Glück den Abstieg abzuwenden. Vielleicht aber auch nicht. Dann würden unsere Strukturen wieder zur Klassenzugehörigkeit passen. Sicher wird man das auch wieder als Erfolg von Fritsch sehen.
15.06.2018 - 07:46 Uhr
Zitat von HPlilie
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Und anstatt jetzt mit dem Wissen das JEDE Personalentscheidungen in den letzten Jahren (ausser Schuster)
ein Fehlgriff war, eine vernünftige Aufarbeitung anzukündigen und sich jetzt hinzustellen und zu sagen "es läuft doch wieder unter Schuster" ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Was kommt wenn es unter Schuster "nicht mehr läuft" ? Die nächsten Fehlentscheidungen ? Will man dann wieder auf das fritschsche Bauchgefühl vertrauen ?
Wir werden unser Ziel die Etablierung im Profifussball nicht erreichen, wenn der Verein weiterhin geführt wird wie ein Dorfverein. Es gibt nach Schuster keinen mit sportlichen Kompetenzen im Verein. Es gibt im Profifussball keinen zweiten Verein mit solchen "schlanken" Strukturen. Allein ein Trainerwechsel würde uns wieder ins Chaos stürzen. Sich auf den sportlichen Erfolg von Schuster auszuruhen ist naiv. Wo sind die Träger dieser Kompetenzen im Verein ? Auf welche Kompetenzen können wir zurückgreifen, wenn es sportlich wieder eng werden sollte ? Da ist mir persönlich der Name Schuster (der dann ohnehin nicht mehr da wäre )alleine zu wenig.
Es gibt noch viele andere Baustellen wie z. Bsp. ein nicht funktionierendes Scouting.
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Und anstatt jetzt mit dem Wissen das JEDE Personalentscheidungen in den letzten Jahren (ausser Schuster)
ein Fehlgriff war, eine vernünftige Aufarbeitung anzukündigen und sich jetzt hinzustellen und zu sagen "es läuft doch wieder unter Schuster" ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Was kommt wenn es unter Schuster "nicht mehr läuft" ? Die nächsten Fehlentscheidungen ? Will man dann wieder auf das fritschsche Bauchgefühl vertrauen ?
Wir werden unser Ziel die Etablierung im Profifussball nicht erreichen, wenn der Verein weiterhin geführt wird wie ein Dorfverein. Es gibt nach Schuster keinen mit sportlichen Kompetenzen im Verein. Es gibt im Profifussball keinen zweiten Verein mit solchen "schlanken" Strukturen. Allein ein Trainerwechsel würde uns wieder ins Chaos stürzen. Sich auf den sportlichen Erfolg von Schuster auszuruhen ist naiv. Wo sind die Träger dieser Kompetenzen im Verein ? Auf welche Kompetenzen können wir zurückgreifen, wenn es sportlich wieder eng werden sollte ? Da ist mir persönlich der Name Schuster (der dann ohnehin nicht mehr da wäre )alleine zu wenig.
Es gibt noch viele andere Baustellen wie z. Bsp. ein nicht funktionierendes Scouting.
...
Wo sind denn deine knallharten Argumente hin?
Bitte nachlesen im Interview Teil 2:
"hr-sport: Beschreiben Sie uns, wie das Scouting derzeit aussieht und wie die geplanten Umstrukturierungen aussehen könnten.
Fritsch: Wir sind in den Überlegungen. Grundsätzlich wollen wir uns nicht nur in diesem Bereich verbessern, sondern in allen handwerklichen Dingen: Medizin, Nachbehandlung, Pyhsio und Scouting. Nachdem das Team Schuster uns verlassen hatte, hat Holger Fach im Scouting eine Truppe aufgebaut, aber auch da gibt es viele Ansätze für Verbesserungen: Von der Manpower her, von der Frage, in welchen Regionen die unterwegs sind, welche Qualität man hat und wie das zum Spielsystem des Trainers passt. Und: Hat der Scout das Vertrauen des Trainers? An all diesen Dingen sind wir dran. "
und
"hr-sport: Eine besondere Personalie ist Peter Niemeyer – er wurde als Stand-by-Profi bezeichnet. Was genau ist mit ihm geplant?
Fritsch: ... Teammanager Michael Stegmayer hatte sich entsprechend fortgebildet und Lust auf den Job, den wir ihm anbieten konnten. Wir sind da ja nicht betriebsblind. Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt."
sowie am Ende:
"Ein anderer Clubverantwortlicher, der das hört, lacht sich vielleicht kaputt, wenn ich über Datensysteme rede. Aber genau das sind die Dinge, die die Außenwelt gar nicht so mitkriegt. Wir müssen da noch an Basics arbeiten, die bei etablierten Vereinen schon eingeführt sind. Das ist nicht so sichtbar wie etwa eine Spielerverpflichtung. Aber es sind auch wichtige Arbeiten und deshalb haben wir gerade viel zu tun."
Wie gesagt, wenn jemanden die Art von Fritsch nicht passt, kann man das vertreten. Wenn jemandem die Entwicklung zu langsam geht, kann er einen Gegenkandidaten oder zumindest ein klares, realistisches Konzept vorlegen.
Aber immer wieder zu behaupten, dass Fritsch und Co die Probleme nicht kennen und grinsend Däumchen drehen würden, finde ich daneben.
Mag ja auch sein, dass jemand unter Analyse von Fehlern der letzten Saison versteht, dass Fritsch auf die Knie geht und untertänigst um Verzeihung bittet, weil er persönlich für alles allein verantwortlich ist.
Aber was bringt das denn? Die problematischen Themenfelder sind klar erkannt und angesprochen. Man arbeitet daran. Selbsterniedrigung hilft allenfalls dem Ego seiner Kritiker, bringt uns aber in der Sache nicht weiter vorran.
PS: Der zweite Teil des Interviews kam ja erst 25h später als der erste. Ggf. hast Du den noch nicht entdeckt. Falls das deine Meinung ein Stück weit ändert: Schwamm drüber.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 15.06.2018 um 07:57 Uhr bearbeitet
15.06.2018 - 08:15 Uhr
Es tut sich was !! Wir überlegen schon mal !!!
Scouting
Generell ist es aber ein Thema, unser Scouting-System zu verbessern und zu strukturieren. Da müssen wir uns an das Niveau der anderen ranarbeiten. Da sind wir auf einem gutem Weg, unser System bundesweit mit drei, vier Mann aufzusetzen.
Umstrukturierungen
Wir sind in den Überlegungen.
Niemeyer
Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt.
Scouting
Generell ist es aber ein Thema, unser Scouting-System zu verbessern und zu strukturieren. Da müssen wir uns an das Niveau der anderen ranarbeiten. Da sind wir auf einem gutem Weg, unser System bundesweit mit drei, vier Mann aufzusetzen.
Umstrukturierungen
Wir sind in den Überlegungen.
Niemeyer
Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt.
15.06.2018 - 08:34 Uhr
Zitat von HPlilie
Es tut sich was !! Wir überlegen schon mal !!!
Scouting
Generell ist es aber ein Thema, unser Scouting-System zu verbessern und zu strukturieren. Da müssen wir uns an das Niveau der anderen ranarbeiten. Da sind wir auf einem gutem Weg, unser System bundesweit mit drei, vier Mann aufzusetzen.
Umstrukturierungen
Wir sind in den Überlegungen.
Niemeyer
Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt.
Es tut sich was !! Wir überlegen schon mal !!!
Scouting
Generell ist es aber ein Thema, unser Scouting-System zu verbessern und zu strukturieren. Da müssen wir uns an das Niveau der anderen ranarbeiten. Da sind wir auf einem gutem Weg, unser System bundesweit mit drei, vier Mann aufzusetzen.
Umstrukturierungen
Wir sind in den Überlegungen.
Niemeyer
Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt.
Meine Güte.
Ja, man arbeitet dran.
Dass man nicht jeden Zwischenstand kommuniziert, ist dir schon klar?
Dass man mit Niemeyer erst verhandelt und ihn nicht zur Unterschrift zwingt ist aber schon ok?
Wenn man schnell neue Leute im Scouting präsentiert, dann sind es immer die falschen. Kennst Du gute Leute, die man sofort für wenig Geld bekommt? Dann nimm sie mal an die Hand und geh zum Präsidium. Man wird euch sicher nicht abweisen.
Warum tun hier immer alle so, als könnte man Vakanzen im Handumdrehen mit gutem, kostengünstigen Personal besetzten?
Strukturen aufzubauen ist mehr als eine Entscheidung. Sowas dauert. Schnellschüsse verbieten sich - man hat es an Fehlern der Vergangenheit schmerzlich festgestellt.
Wer Fritsch so hart ablehnt, dass man jeden Satz und jede Entwicklung so lange hin und her dreht, bis man es möglicherweise gegen ihn verwenden kann, ist eine produktive Diskussion nicht möglich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 15.06.2018 um 08:35 Uhr bearbeitet
15.06.2018 - 08:43 Uhr
Kurze Bitte:
Könntet ihr Zitate (gerade die externen) auch als solche darstellen? Der viele Text ist wahnsinnig unübersichtlich und schwer nachzuvollziehen, wenn es da keine "Unterscheidungsmerkmale" gibt ...
Hat sich irgendwie eingebürgert die Marker weg zu lassen ... nicht nur hier ...
Danke.
Könntet ihr Zitate (gerade die externen) auch als solche darstellen? Der viele Text ist wahnsinnig unübersichtlich und schwer nachzuvollziehen, wenn es da keine "Unterscheidungsmerkmale" gibt ...
Hat sich irgendwie eingebürgert die Marker weg zu lassen ... nicht nur hier ...
Danke.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kallinski am 15.06.2018 um 08:47 Uhr bearbeitet
15.06.2018 - 08:50 Uhr
Zitat von DAbleiben
Meine Güte.
Ja, man arbeitet dran.
Dass man nicht jeden Zwischenstand kommuniziert, ist dir schon klar?
Dass man mit Niemeyer erst verhandelt und ihn nicht zur Unterschrift zwingt ist aber schon ok?
Wenn man schnell neue Leute im Scouting präsentiert, dann sind es immer die falschen. Kennst Du gute Leute, die man sofort für wenig Geld bekommt? Dann nimm sie mal an die Hand und geh zum Präsidium. Man wird euch sicher nicht abweisen.
Warum tun hier immer alle so, als könnte man Vakanzen im Handumdrehen mit gutem, kostengünstigen Personal besetzten?
Strukturen aufzubauen ist mehr als eine Entscheidung. Sowas dauert. Schnellschüsse verbieten sich - man hat es an Fehlern der Vergangenheit schmerzlich festgestellt.
Wer Fritsch so hart ablehnt, dass man jeden Satz und jede Entwicklung so lange hin und her dreht, bis man es möglicherweise gegen ihn verwenden kann, ist eine produktive Diskussion nicht möglich.
Zitat von HPlilie
Es tut sich was !! Wir überlegen schon mal !!!
Scouting
Generell ist es aber ein Thema, unser Scouting-System zu verbessern und zu strukturieren. Da müssen wir uns an das Niveau der anderen ranarbeiten. Da sind wir auf einem gutem Weg, unser System bundesweit mit drei, vier Mann aufzusetzen.
Umstrukturierungen
Wir sind in den Überlegungen.
Niemeyer
Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt.
Es tut sich was !! Wir überlegen schon mal !!!
Scouting
Generell ist es aber ein Thema, unser Scouting-System zu verbessern und zu strukturieren. Da müssen wir uns an das Niveau der anderen ranarbeiten. Da sind wir auf einem gutem Weg, unser System bundesweit mit drei, vier Mann aufzusetzen.
Umstrukturierungen
Wir sind in den Überlegungen.
Niemeyer
Zu Peter Niemeyer kann ich sagen: Er ist ein Thema. Wir haben uns mit ihm unterhalten und wir werden sehen, ob es beidseitig passt.
Meine Güte.
Ja, man arbeitet dran.
Dass man nicht jeden Zwischenstand kommuniziert, ist dir schon klar?
Dass man mit Niemeyer erst verhandelt und ihn nicht zur Unterschrift zwingt ist aber schon ok?
Wenn man schnell neue Leute im Scouting präsentiert, dann sind es immer die falschen. Kennst Du gute Leute, die man sofort für wenig Geld bekommt? Dann nimm sie mal an die Hand und geh zum Präsidium. Man wird euch sicher nicht abweisen.
Warum tun hier immer alle so, als könnte man Vakanzen im Handumdrehen mit gutem, kostengünstigen Personal besetzten?
Strukturen aufzubauen ist mehr als eine Entscheidung. Sowas dauert. Schnellschüsse verbieten sich - man hat es an Fehlern der Vergangenheit schmerzlich festgestellt.
Wer Fritsch so hart ablehnt, dass man jeden Satz und jede Entwicklung so lange hin und her dreht, bis man es möglicherweise gegen ihn verwenden kann, ist eine produktive Diskussion nicht möglich.
Da es sich offenbar um laufende Prozesse handelt können wir diese derzeit nicht abschließend bewerten.
Nur soviel: "Er war stets bemüht" ist sicherlich keine positive Formulierung in einem Arbeitszeugnis. Wir sollten seine Arbeit nach den Ergebnissen bewerten und nicht nach seinen Absichten.
15.06.2018 - 09:07 Uhr
Außer Dir @HPlilie bewertet hier auch jeder seine Leistung anhand der Ergebnisse...
15.06.2018 - 09:16 Uhr
Das Ergebnis ist, dass wir in den letzten 4 Jahren sportlich über Klubs wie Heidenheim, Sandhausen oder einem Aufstiegsanwärter wie Braunschweig standen. Gibt schlimmeres.
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