Rob Friend
19.06.2010 - 00:05 Uhr
01.11.2010 - 13:25 Uhr
Rob ist maßgeblich am Spiel beteiligt, er schafft Raum indem er oft 2 Gegner bindet, wodurch Domo oder Raffael überhaupt erstmal Tore schiessen können. Ich zweifle nicht an seinen Qualitäten und Babbel weis wieso er ihn aufstellt, der hat nen besseren Blick auf die Mannschaft :) Seht das nich immer so oberflächlich. Ein Stürmer steht längst nicht mehr nur auf dem Platz um Tore zu schiessen.
01.11.2010 - 14:26 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Man kann ja auch mal auf die Statistik schauen und sehen, dass Friend nur ein Tor weniger als Domo geschossen hat. Dafür hat er 3 Vorlagen mehr, wobei bei mind. 2 davon Domo profitieren hat.
Hier wird doch im Verhältnis zu Domo mit zweierlei Maß gemessen. Domo zeigt die meiste Zeit über nichts und schießt dann mal frei vorm Tor stehend ins Netz, wobei er aber für ein Tor mindestens drei hundertprozentige Chancen vergibt. Für solche Leistungen bekommt er dann den "sympathischen" Spitznamen Tarnkappenbomber und wird als alleinige Spitze gefordert. :/:
Rob Friend, der ja nun als kopfballstarker Strafraumspieler bekannt ist, bekommt über alle Spiele hinweg keine vernünftigen Zuspiele, schafft es trotzdem 4 Tore zu erzielen und in Situationen, in denen der Gegner massiv verteidigt, einen Domo im 16er frei zu spielen. Dafür wird er dann getadelt und auf soll auf die Bank beordert werden. :o
Hier sind vor allem seine Mitspieler gefordert, ein paar ordentliche Flanken in den Strafraum zu schlagen, oder Friend mit Zuspielen zu versorgen, bei denen er nicht mit dem Rücken zum Tor steht und sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen muss. Dafür muss das Spiel auch nicht auf ihn zugeschnitten sein, denn Flügelläufe bis zur Grundlinie und hohe Flanken in den Strafraum sowie Steilpässe sollten wohl ins allgemeine Repertoire einer Fußballmannschaft gehören.
Guter Beitrag sehr schön.
Teile da deine Meinung in fast allen Punkten. Domo gehört für mich auch nicht in die erste 11 und seine Tore bessern seine Leistung nicht. Bei Friend kann jeder seine Meinung haben ich bin der Meinung Ramos ganz vorne und lieber mit 2 sechsern spielen und wir haben die schnellste, beste und flexibelste Offensive der Liga.
Allerdings hast du bei deiner Bewertung zu Friend nicht unrecht. Mir gefällt aber diese Art zu spielen überhaupt nicht.
Man kann ja auch mal auf die Statistik schauen und sehen, dass Friend nur ein Tor weniger als Domo geschossen hat. Dafür hat er 3 Vorlagen mehr, wobei bei mind. 2 davon Domo profitieren hat.
Hier wird doch im Verhältnis zu Domo mit zweierlei Maß gemessen. Domo zeigt die meiste Zeit über nichts und schießt dann mal frei vorm Tor stehend ins Netz, wobei er aber für ein Tor mindestens drei hundertprozentige Chancen vergibt. Für solche Leistungen bekommt er dann den "sympathischen" Spitznamen Tarnkappenbomber und wird als alleinige Spitze gefordert. :/:
Rob Friend, der ja nun als kopfballstarker Strafraumspieler bekannt ist, bekommt über alle Spiele hinweg keine vernünftigen Zuspiele, schafft es trotzdem 4 Tore zu erzielen und in Situationen, in denen der Gegner massiv verteidigt, einen Domo im 16er frei zu spielen. Dafür wird er dann getadelt und auf soll auf die Bank beordert werden. :o
Hier sind vor allem seine Mitspieler gefordert, ein paar ordentliche Flanken in den Strafraum zu schlagen, oder Friend mit Zuspielen zu versorgen, bei denen er nicht mit dem Rücken zum Tor steht und sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen muss. Dafür muss das Spiel auch nicht auf ihn zugeschnitten sein, denn Flügelläufe bis zur Grundlinie und hohe Flanken in den Strafraum sowie Steilpässe sollten wohl ins allgemeine Repertoire einer Fußballmannschaft gehören.
Guter Beitrag sehr schön.
Teile da deine Meinung in fast allen Punkten. Domo gehört für mich auch nicht in die erste 11 und seine Tore bessern seine Leistung nicht. Bei Friend kann jeder seine Meinung haben ich bin der Meinung Ramos ganz vorne und lieber mit 2 sechsern spielen und wir haben die schnellste, beste und flexibelste Offensive der Liga.
Allerdings hast du bei deiner Bewertung zu Friend nicht unrecht. Mir gefällt aber diese Art zu spielen überhaupt nicht.
01.11.2010 - 14:26 Uhr
Wenn ein Stürmer schon kein Tor schießt bzw. nicht in die Nähe desselben kommt, bindet er wenigsten die halbe gegnerische Mannschaft... schon klar. Das ist vermutlich auch Sinn und Zweck seiner Verpflichtung gewesen. Wenn er wenigsten an Lasoggas Leistungen beim Weiterleiten und Abspielen rankäme wäre es schon mal ein Fortschritt. edit > technisch versierter, mit Ball auch mal mehr als 2 Meter gehen können*, gezieltere Weiterleitung mit den Primärkörperteilen beim FUSSball... ;)
Hier zu verlangen man müsse jetzt mal das Spiel für ihn aufziehen, finde ich völlig falsch.
Friend muss sich dem System anpassen. Er ist nicht der Ausnahmekönner für den eine Mannschaft umgekrempelt werden sollte bzw. es sich lohnt den vorhandenen Kader so zu verbiegen. DAS sollte man endlich einsehen. Seine Fähigkeiten Situationen spielerisch zu lösen, sind nunmal sehr begrenzt. Um ihn in Szene zu setzen haben wir immer weniger Zeit - die Gegner kennen ihn ja inzwischen. TWs konzetrieren sich primär auf ihn. Auch das reisst im Zweifel Lücken, bedeutet aber fast zwingend ihn noch weniger anzuspielen... Abwehrspielern reicht es inzwischen sogar ihn im MF zu stoppen/stören, um ihn nahezu komplett aus dem Spiel zu nehmen...
Schlussfolgerung: Friend wird (als Brechstange) immer mehr zur Teilzeitwaffe. Das ist keineswegs ein Negativum, denn Friend wurde mit dem Wissen darum geholt und man sollte davon ausgehen das diese Effekte einkalkuliert worden sind. Die zentrale Frage ist nun, wie reagiert man. Das ist Sache Babbels & Widmayers, ein klein Wenig ist ja schon zu sehen - man startet mit Friend und nimmt ihn zwecks Ineffizienz wieder raus.
Hier auf längere Sicht die Fehler bei (allen) Mitspielern zu suchen ist verschenkte Zeit.
edit: Steilpässe? Siehe * :D Flanken kann fast jeder, nicht allzu kleine Stürmer im Strafraum verarbeiten, siehe Ramos-Tor im letzten Spiel. Das was Friend tatsächlich perfekt beherrscht ist, den Ball nach einem Anspiel mit dem Rücken zum Tor zu stoppen und sich durch über den Ballbeugen und ***** rausstrecken abzuschirmen. Dies müsste dann mit einem guten Abspiel abgeschlossen oder mit weiterem Raumgewinn (gehen MIT Ball) fortgesetzt werden. DAS ist leider selten der Fall bzw. ein sichtbar wacklige Angelegenheit (Ineffizienz). Die zweite gute Fähigkeit ist seine Durchschlagskraft im Strafraum, leider stellen sich die Gegner zunehmend darauf ein. Friends Schwierigkeiten resultieren vorallem daraus und der fehlenden alternativen Spielweisen. Das kann man sicher nicht durch massiveres Anspielen eines zugestellten Stürmers lösen...
Hier zu verlangen man müsse jetzt mal das Spiel für ihn aufziehen, finde ich völlig falsch.
Friend muss sich dem System anpassen. Er ist nicht der Ausnahmekönner für den eine Mannschaft umgekrempelt werden sollte bzw. es sich lohnt den vorhandenen Kader so zu verbiegen. DAS sollte man endlich einsehen. Seine Fähigkeiten Situationen spielerisch zu lösen, sind nunmal sehr begrenzt. Um ihn in Szene zu setzen haben wir immer weniger Zeit - die Gegner kennen ihn ja inzwischen. TWs konzetrieren sich primär auf ihn. Auch das reisst im Zweifel Lücken, bedeutet aber fast zwingend ihn noch weniger anzuspielen... Abwehrspielern reicht es inzwischen sogar ihn im MF zu stoppen/stören, um ihn nahezu komplett aus dem Spiel zu nehmen...
Schlussfolgerung: Friend wird (als Brechstange) immer mehr zur Teilzeitwaffe. Das ist keineswegs ein Negativum, denn Friend wurde mit dem Wissen darum geholt und man sollte davon ausgehen das diese Effekte einkalkuliert worden sind. Die zentrale Frage ist nun, wie reagiert man. Das ist Sache Babbels & Widmayers, ein klein Wenig ist ja schon zu sehen - man startet mit Friend und nimmt ihn zwecks Ineffizienz wieder raus.
Hier auf längere Sicht die Fehler bei (allen) Mitspielern zu suchen ist verschenkte Zeit.
edit: Steilpässe? Siehe * :D Flanken kann fast jeder, nicht allzu kleine Stürmer im Strafraum verarbeiten, siehe Ramos-Tor im letzten Spiel. Das was Friend tatsächlich perfekt beherrscht ist, den Ball nach einem Anspiel mit dem Rücken zum Tor zu stoppen und sich durch über den Ballbeugen und ***** rausstrecken abzuschirmen. Dies müsste dann mit einem guten Abspiel abgeschlossen oder mit weiterem Raumgewinn (gehen MIT Ball) fortgesetzt werden. DAS ist leider selten der Fall bzw. ein sichtbar wacklige Angelegenheit (Ineffizienz). Die zweite gute Fähigkeit ist seine Durchschlagskraft im Strafraum, leider stellen sich die Gegner zunehmend darauf ein. Friends Schwierigkeiten resultieren vorallem daraus und der fehlenden alternativen Spielweisen. Das kann man sicher nicht durch massiveres Anspielen eines zugestellten Stürmers lösen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 01.11.2010 um 14:47 Uhr bearbeitet
01.11.2010 - 15:44 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Rob Friend, der ja nun als kopfballstarker Strafraumspieler bekannt ist, bekommt über alle Spiele hinweg keine vernünftigen Zuspiele, schafft es trotzdem 4 Tore zu erzielen und in Situationen, in denen der Gegner massiv verteidigt, einen Domo im 16er frei zu spielen. Dafür wird er dann getadelt und auf soll auf die Bank beordert werden. :o
...... weil er den Schuß von Niemeyer? abblockt und der Abpraller vor Domo´s Füßen landet?
Rob Friend, der ja nun als kopfballstarker Strafraumspieler bekannt ist, bekommt über alle Spiele hinweg keine vernünftigen Zuspiele, schafft es trotzdem 4 Tore zu erzielen und in Situationen, in denen der Gegner massiv verteidigt, einen Domo im 16er frei zu spielen. Dafür wird er dann getadelt und auf soll auf die Bank beordert werden. :o
...... weil er den Schuß von Niemeyer? abblockt und der Abpraller vor Domo´s Füßen landet?
01.11.2010 - 16:22 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Hier wird doch im Verhältnis zu Domo mit zweierlei Maß gemessen. Domo zeigt die meiste Zeit über nichts und schießt dann mal frei vorm Tor stehend ins Netz, wobei er aber für ein Tor mindestens drei hundertprozentige Chancen vergibt. Für solche Leistungen bekommt er dann den "sympathischen" Spitznamen Tarnkappenbomber und wird als alleinige Spitze gefordert. :/:
In den letzten Spielen hat er aber nunmal die wichtigen Tore erzielt. In diesen Situationen war er immer am richtigen Platz und hat somit Torjägerqualitäten. Außerdem war das 2-1 gegen Ingolstadt auch nicht einfach zu erzielen und soviele Chancen hat er in dieser Saison auch noch nicht vergeben (Mit Ausnahme vom DFB-Pokal, doch da waren ja alle schlecht :D )
Trotzdem bin ich der gleichen Meinung, dass Friend nur mehr "gute" Zuspiele benötigt, die er auch verwerten kann. Dann wird er noch viele Tore in dieser Saison erzielen. Bei Standards hat er auch eine wichtige Rolle indem er mehrere Spieler im Strafraum an sich bindet oder (wie in düsseldorf) dann selbst zum Abschluss kommt.
Hier wird doch im Verhältnis zu Domo mit zweierlei Maß gemessen. Domo zeigt die meiste Zeit über nichts und schießt dann mal frei vorm Tor stehend ins Netz, wobei er aber für ein Tor mindestens drei hundertprozentige Chancen vergibt. Für solche Leistungen bekommt er dann den "sympathischen" Spitznamen Tarnkappenbomber und wird als alleinige Spitze gefordert. :/:
In den letzten Spielen hat er aber nunmal die wichtigen Tore erzielt. In diesen Situationen war er immer am richtigen Platz und hat somit Torjägerqualitäten. Außerdem war das 2-1 gegen Ingolstadt auch nicht einfach zu erzielen und soviele Chancen hat er in dieser Saison auch noch nicht vergeben (Mit Ausnahme vom DFB-Pokal, doch da waren ja alle schlecht :D )
Trotzdem bin ich der gleichen Meinung, dass Friend nur mehr "gute" Zuspiele benötigt, die er auch verwerten kann. Dann wird er noch viele Tore in dieser Saison erzielen. Bei Standards hat er auch eine wichtige Rolle indem er mehrere Spieler im Strafraum an sich bindet oder (wie in düsseldorf) dann selbst zum Abschluss kommt.
01.11.2010 - 16:57 Uhr
Muss ehrlich gestehen, ich bin kein großer Fan von Friend... wobei ich ihn ansich sehr sympatisch finde.
Ich denke bei unserer doch spielerisch sehr starken Mannschaft, wäre ein Stürmer der auch was mit dem Ball anfangen kann eher geeignet.
Gut Friend ist ziemlich kalt vor dem Tor und kriegt nur selten Chancen, aber daran ist er eben auch selber Schuld... Er weiss zwar seinen Körper einzusetzen, hat aber kaum die Technik für eine ordentliche Ballannahme. Der Ball sprint meistens einen Meter weit weg, welches oft den Angriff zunichte macht.
Ich wäre dafür Domo mal vorne die Chance zu geben und dafür Lusti ins MF zu befördern (sollte er denn schon fit sein)
Ich denke bei unserer doch spielerisch sehr starken Mannschaft, wäre ein Stürmer der auch was mit dem Ball anfangen kann eher geeignet.
Gut Friend ist ziemlich kalt vor dem Tor und kriegt nur selten Chancen, aber daran ist er eben auch selber Schuld... Er weiss zwar seinen Körper einzusetzen, hat aber kaum die Technik für eine ordentliche Ballannahme. Der Ball sprint meistens einen Meter weit weg, welches oft den Angriff zunichte macht.
Ich wäre dafür Domo mal vorne die Chance zu geben und dafür Lusti ins MF zu befördern (sollte er denn schon fit sein)
02.11.2010 - 08:46 Uhr
Zitat von obstacle-course:
........ da jeder Stürmer überwiegend ordentliche Zuspiele benötigt, um Tore zu schießen.
Komisch, das nur Friend nie ordentliche Zuspiele bekommt. Alle anderen kommen mit den schlechten Zuspielen anscheinend problemlos klar ....?
........ da jeder Stürmer überwiegend ordentliche Zuspiele benötigt, um Tore zu schießen.
Komisch, das nur Friend nie ordentliche Zuspiele bekommt. Alle anderen kommen mit den schlechten Zuspielen anscheinend problemlos klar ....?
02.11.2010 - 08:50 Uhr
Zitat
Schwere Zeiten für Hertha-Stürmer Rob Friend
Dienstag, 2. November 2010 01:37 - Von Uwe Bremer
Rob Friend (29) fährt im schwarzen Mercedes Coupe vom Trainingsgelände. Kennzeichen aus Mönchengladbach. Wer es sich einfach machen will, ist mit der Diagnose rasch bei der Hand: Seit vier Monaten ist der Stürmer in Berlin - aber anscheinend immer noch nicht angekommen.
Der Autosponsor von Hertha BSC heißt Audi. Ähnlich fremdelt Friend in seiner neuen Mannschaft. Seit über sechs Stunden hat der Stürmer beim Tabellenführer der Zweiten Liga kein Tor mehr erzielt.
Schwupp, ein Strich drunter gemacht: Es reicht bei Friend halt nicht für einen ambitionierten Verein wie Hertha BSC. Vielleicht vermag der Bundesliga-Absteiger Friend in dieser Saison noch mit durchzuziehen. Aber spätestens im kommenden Spieljahr, wenn die Berliner wieder erstklassig sein wollen, muss dringend ein Bundesliga-tauglicher Stürmer her.
Die Beobachtungen sind nicht falsch. Aber die Angelegenheit Friend ist vielschichtiger. Der kanadische Nationalspieler hat hohe Erwartungen geweckt, allein schon deshalb, weil er mit 1,8 Millionen Euro Ablöse als teuerster Zugang mit einem Drei-Jahres-Vertrag aus Mönchengladbach geholt worden war. Seine Zweitliga-Saison 2007/08 mit damals 18 Treffern hatte zusätzlich Hoffnungen geschürt.
Schaut man auf die Zahlen ergibt sich in der Zwischenbilanz nach zehn Partien ein zwiespältiges Bild. Vier Tore und drei Vorlagen sind ein überdurchschnittlicher Arbeitsnachweis. Allerdings rührt das letzte Erfolgserlebnis von Friend vom 24. September (1:0 in Cottbus). Trainer Markus Babbel wirbt vehement für seinen Stoßstürmer. "Rob schafft Räume für die anderen Spieler, er bindet immer zwei Gegenspieler." Davon profitiert in der Tat das Mittelfeld: Valeri Domovchiyski hat fünf Tore erzielt, Adrian Ramos vier, Raffael drei, Rukavytsya einen Treffer.
Zudem sieht Babbel Friend ein wenig als Opfer von Herthas 4-1-4-1-Taktik. "Rob mag es am liebsten, wenn scharfe hohe Flanken geschlagen werden, die er im Strafraum verwerten kann." Die Spielanlage von Hertha ist jedoch eine andere. Raffael, Ramos und Domovchiyski pflegen das schnelle Kurzpass-Spiel.
Da liegt sicher eine der Schwächen von Friend. So körperbetont er sich in jeden Zweikampf wuchtet, so unerschrocken er es mit mehreren Manndeckern aufnimmt - er ist kein begnadeter Mitspieler. Seine technischen Schwächen fallen immer wieder auf. Die Zahlen dazu: In zehn Spielen hat Friend gerade drei Flanken geschlagen, davon ist keine angekommen. Die Folge: Die Mannschaft spielt um Friend herum. Sogar Torwart Maikel Aerts hat mehr Ballkontakte als Herthas einzige Sturmspitze (siehe Grafik).
Friend ist frustriert. Weil er der Meinung ist, dass die Kollege besser nachrücken müssten, wenn er die Bälle im Luftkampf ablegt. Und es nervt ihn, dass er regelmäßig nach rund 70 Minuten ausgewechselt wird. Er räumt aber ein: "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent meiner Form."
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Babbel mit Friend überhaupt den passenden Typ hat für das System mit einem Stürmer. Frank Wormuth, Chefausbilder der deutschen Trainer, sagte der Morgenpost, dass diese Taktik einen schnellen, technisch versierten Stürmer erfordere, der nach hinten arbeitet. Wenn man nicht gerade einen Weltklassestürmer wie Edin Dzeko hat, spricht das für antrittsstarke Typen wie Ivica Olic oder Lucas Barrios.
In diese Diskussion wird Babbel nicht einsteigen. Mit Blick auf acht Siege bei zwei Unentschieden und die souveräne Tabellenführung hat der Trainer immer Recht. Babbel sagt: "Natürlich will Rob wie jeder Stürmer Tore schießen. Aber er ist auch jetzt wertvoll für uns."
Man darf gespannt sein, wie Friend mit dem zunehmenden Druck umgeht. Mit Pierre-Michel Lasogga (18) und Marco Djuricin (17) brennen zwei Youngster darauf, sich zu beweisen. Als in der Vorbereitung die Talente je neun Tore erzielt hatten und Friend nur eines, kam die Diskussion in den Berliner Medien zum ersten Mal auf, wie gut der Kanadier eigentlich ist. Friend erkundigte sich bei der sportlichen Leitung, ob er sich Sorgen machen müsse. Nein, auf gar keinen Fall, stärkte Babbel dem Angreifer damals ebenso den Rücken, wie er es aktuell macht.
i.http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1439215/Schwere-Zeiten-fuer-Hertha-Stuermer-Rob-Friend.html
Die Folge: Die Mannschaft spielt um Friend herum. Sogar Torwart Maikel Aerts hat mehr Ballkontakte als Herthas einzige Sturmspitze. Das sagt doch einiges ........
Schwere Zeiten für Hertha-Stürmer Rob Friend
Dienstag, 2. November 2010 01:37 - Von Uwe Bremer
Rob Friend (29) fährt im schwarzen Mercedes Coupe vom Trainingsgelände. Kennzeichen aus Mönchengladbach. Wer es sich einfach machen will, ist mit der Diagnose rasch bei der Hand: Seit vier Monaten ist der Stürmer in Berlin - aber anscheinend immer noch nicht angekommen.
Der Autosponsor von Hertha BSC heißt Audi. Ähnlich fremdelt Friend in seiner neuen Mannschaft. Seit über sechs Stunden hat der Stürmer beim Tabellenführer der Zweiten Liga kein Tor mehr erzielt.
Schwupp, ein Strich drunter gemacht: Es reicht bei Friend halt nicht für einen ambitionierten Verein wie Hertha BSC. Vielleicht vermag der Bundesliga-Absteiger Friend in dieser Saison noch mit durchzuziehen. Aber spätestens im kommenden Spieljahr, wenn die Berliner wieder erstklassig sein wollen, muss dringend ein Bundesliga-tauglicher Stürmer her.
Die Beobachtungen sind nicht falsch. Aber die Angelegenheit Friend ist vielschichtiger. Der kanadische Nationalspieler hat hohe Erwartungen geweckt, allein schon deshalb, weil er mit 1,8 Millionen Euro Ablöse als teuerster Zugang mit einem Drei-Jahres-Vertrag aus Mönchengladbach geholt worden war. Seine Zweitliga-Saison 2007/08 mit damals 18 Treffern hatte zusätzlich Hoffnungen geschürt.
Schaut man auf die Zahlen ergibt sich in der Zwischenbilanz nach zehn Partien ein zwiespältiges Bild. Vier Tore und drei Vorlagen sind ein überdurchschnittlicher Arbeitsnachweis. Allerdings rührt das letzte Erfolgserlebnis von Friend vom 24. September (1:0 in Cottbus). Trainer Markus Babbel wirbt vehement für seinen Stoßstürmer. "Rob schafft Räume für die anderen Spieler, er bindet immer zwei Gegenspieler." Davon profitiert in der Tat das Mittelfeld: Valeri Domovchiyski hat fünf Tore erzielt, Adrian Ramos vier, Raffael drei, Rukavytsya einen Treffer.
Zudem sieht Babbel Friend ein wenig als Opfer von Herthas 4-1-4-1-Taktik. "Rob mag es am liebsten, wenn scharfe hohe Flanken geschlagen werden, die er im Strafraum verwerten kann." Die Spielanlage von Hertha ist jedoch eine andere. Raffael, Ramos und Domovchiyski pflegen das schnelle Kurzpass-Spiel.
Da liegt sicher eine der Schwächen von Friend. So körperbetont er sich in jeden Zweikampf wuchtet, so unerschrocken er es mit mehreren Manndeckern aufnimmt - er ist kein begnadeter Mitspieler. Seine technischen Schwächen fallen immer wieder auf. Die Zahlen dazu: In zehn Spielen hat Friend gerade drei Flanken geschlagen, davon ist keine angekommen. Die Folge: Die Mannschaft spielt um Friend herum. Sogar Torwart Maikel Aerts hat mehr Ballkontakte als Herthas einzige Sturmspitze (siehe Grafik).
Friend ist frustriert. Weil er der Meinung ist, dass die Kollege besser nachrücken müssten, wenn er die Bälle im Luftkampf ablegt. Und es nervt ihn, dass er regelmäßig nach rund 70 Minuten ausgewechselt wird. Er räumt aber ein: "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent meiner Form."
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Babbel mit Friend überhaupt den passenden Typ hat für das System mit einem Stürmer. Frank Wormuth, Chefausbilder der deutschen Trainer, sagte der Morgenpost, dass diese Taktik einen schnellen, technisch versierten Stürmer erfordere, der nach hinten arbeitet. Wenn man nicht gerade einen Weltklassestürmer wie Edin Dzeko hat, spricht das für antrittsstarke Typen wie Ivica Olic oder Lucas Barrios.
In diese Diskussion wird Babbel nicht einsteigen. Mit Blick auf acht Siege bei zwei Unentschieden und die souveräne Tabellenführung hat der Trainer immer Recht. Babbel sagt: "Natürlich will Rob wie jeder Stürmer Tore schießen. Aber er ist auch jetzt wertvoll für uns."
Man darf gespannt sein, wie Friend mit dem zunehmenden Druck umgeht. Mit Pierre-Michel Lasogga (18) und Marco Djuricin (17) brennen zwei Youngster darauf, sich zu beweisen. Als in der Vorbereitung die Talente je neun Tore erzielt hatten und Friend nur eines, kam die Diskussion in den Berliner Medien zum ersten Mal auf, wie gut der Kanadier eigentlich ist. Friend erkundigte sich bei der sportlichen Leitung, ob er sich Sorgen machen müsse. Nein, auf gar keinen Fall, stärkte Babbel dem Angreifer damals ebenso den Rücken, wie er es aktuell macht.
i.http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1439215/Schwere-Zeiten-fuer-Hertha-Stuermer-Rob-Friend.html
Die Folge: Die Mannschaft spielt um Friend herum. Sogar Torwart Maikel Aerts hat mehr Ballkontakte als Herthas einzige Sturmspitze. Das sagt doch einiges ........
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Santorin2001 am 02.11.2010 um 08:52 Uhr bearbeitet
02.11.2010 - 08:56 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Da soll dann ein fünfter Dribbelkönig helfen? Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass in solch einer Situation eine Standardsituation weiterhilft oder eine hohe Flanke wie gegen Frankfurt.
.... die dann Ramos einköpft. Aber ich gebe Dir Recht: Zum Ende hin ist das eine Option. Die Frage wäre aber dann, ob man Friend dann nicht statt in der 70.Min auszuwechseln, ihn als Brecher erst dann einwechseln sollte. Vielleicht haben die 5 Dribbelkönige aber das Spiel dann auch schon entschieden. Momentan spielen wir doch eher mit einem Mann weniger ..... oder 2?
Da soll dann ein fünfter Dribbelkönig helfen? Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass in solch einer Situation eine Standardsituation weiterhilft oder eine hohe Flanke wie gegen Frankfurt.
.... die dann Ramos einköpft. Aber ich gebe Dir Recht: Zum Ende hin ist das eine Option. Die Frage wäre aber dann, ob man Friend dann nicht statt in der 70.Min auszuwechseln, ihn als Brecher erst dann einwechseln sollte. Vielleicht haben die 5 Dribbelkönige aber das Spiel dann auch schon entschieden. Momentan spielen wir doch eher mit einem Mann weniger ..... oder 2?
02.11.2010 - 11:53 Uhr
Zitat von Santorin2001:
Zitat von obstacle-course:
Da soll dann ein fünfter Dribbelkönig helfen? Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass in solch einer Situation eine Standardsituation weiterhilft oder eine hohe Flanke wie gegen Frankfurt.
.... die dann Ramos einköpft. Aber ich gebe Dir Recht: Zum Ende hin ist das eine Option. Die Frage wäre aber dann, ob man Friend dann nicht statt in der 70.Min auszuwechseln, ihn als Brecher erst dann einwechseln sollte. Vielleicht haben die 5 Dribbelkönige aber das Spiel dann auch schon entschieden. Momentan spielen wir doch eher mit einem Mann weniger ..... oder 2?
Eher 2, wenn Domo spielt.
:D
Zitat von obstacle-course:
Da soll dann ein fünfter Dribbelkönig helfen? Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass in solch einer Situation eine Standardsituation weiterhilft oder eine hohe Flanke wie gegen Frankfurt.
.... die dann Ramos einköpft. Aber ich gebe Dir Recht: Zum Ende hin ist das eine Option. Die Frage wäre aber dann, ob man Friend dann nicht statt in der 70.Min auszuwechseln, ihn als Brecher erst dann einwechseln sollte. Vielleicht haben die 5 Dribbelkönige aber das Spiel dann auch schon entschieden. Momentan spielen wir doch eher mit einem Mann weniger ..... oder 2?
Eher 2, wenn Domo spielt.
:D
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