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Quo Vadis Dynamo?

29.09.2019 - 16:08 Uhr
Quo Vadis Dynamo? |#1311
02.03.2023 - 16:12 Uhr
Für mich nicht nachvollziehbar! Oder wird da schon ein Nachfolger installiert, falls Becker gehen muss?
Ich sehe es auch eher kritisch! Ist Kirsten eigentlich noch als Spieler-Berater tätig? Oder hatte die Tätigkeit für ihn nicht den durchschlagenden Erfolg?
Quo Vadis Dynamo? |#1312
02.03.2023 - 16:51 Uhr
Zitat von Detlef
Ist Kirsten eigentlich noch als Spieler-Berater tätig?
Lt. Wikipedia wohl nicht:
Ab Oktober 2012 arbeitete Kirsten für zwei Sportagenturen im Bereich Marketing und Spielervermittlung mit dem Schwerpunkt Asien. Da ihm ein Bürojob nicht lag, beendete er diese Arbeit.

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#wirhabeneinentraum

-= Wo wir sind, ist „Dynamoland“ =-
Quo Vadis Dynamo? |#1313
02.03.2023 - 21:22 Uhr
ich habe diese nachricht relativ leidenschaftslos aufgenommen
entweder, wie ich schon mal schrieb, soll er die kluft zwischen geschäftsführung und den ultras überbrücken, das standing hat er ja, oder er soll wirklich spieler davon überzeugen, bei uns anzuheuern
ich bezweifle aber, dass sein netzwerk noch so ausgeprägt ist, begehrte spieler davon zu überzeugen, schließlich ist er zu lange raus aus dem geschäft
letztendlich ist es vielleicht nur goodwill von dynamo, da er sich mit seiner stiftung doch voll eingebracht hat

nur meine meinung, ich kann auch völlig daneben liegen

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Ich glaube, man wechselt nicht zu diesem Verein, wenn man sich vorher nicht wirklich damit beschäftigt, was es heißt, Dynamo-Dresden-Spieler zu sein. Jonas Oehmichen
Quo Vadis Dynamo? |#1314
31.03.2023 - 12:05 Uhr
Ich verlagere den Gedankenaustausch aus dem Pokal-Thread mal hierher.

Zitat von sgd-hh_86

Ich glaube man muss die Kirche mal im Dorf lassen. Jetzt wieder alles in Frage zu stellen ist komplett realitätsfremd. Enttäuschend ist es aber schon, da unser Anspruch schon sein muss auch solche, für den einen oder anderen, "unwichtigen" Spiele zu gewinnen. Immerhin geht es auch um den Einzug in den DFB-Pokal. Von der Tabellenkonstellation könnten wir da auch raus rutschen. Nun kommen die Wochen der Wahrheit. Ausreden kann es dann keine mehr geben.

Zu Hansi Kreische. Er trifft diese Aussagen auch aus einer Position heraus wo sich vieles so einfach sagen lässt. Letztlich genauso wie wir hier. Schwieriger ist es bei den Personen die auch an den Ergebnissen gemessen werden. Und da ist schon ein großer Unterschied ob ich selbst in der Verantwortung stehe und Entscheidungen treffe die relevant sind oder ob meine getroffenen Entscheidungen keinen Einfluss auf das Ergebnis haben. Und auch wenn der Hansi und andere betonen das Dynamo MINDESTENS in Liga 2 gehört, hat das mal gar keinen Wert. Wir müssen uns alles genauso hart erarbeiten wie jeder andere Verein. Und darauf kommt es an und nicht auf irgendwelche Plattitüden.


Da man keine sportlichen bzw. Saisonziele formuliert, sondern sich hinter einem schwer fassbaren "Wir wollen besser werden" versteckt, wie es unsere Sportgeschäftsführung und der hauptverantwortliche Trainer seit Monaten tun, bin ich persönlich froh, dass es noch Typen im und um den Verein gibt, die Forderungen an die Mannschaft stellen bzw. tun bzw. ein Anspruchsniveau formulieren. Dieses wöchentliche Wiederholen der oben angezeigten Floskel geht mir persönlich total auf den Zeiger. Woran kann man das "besser werden" denn festmachen? Einzig an der Punktausbeute!

Mit Ausnahme von Drljaca hat sich KEIN Spieler in den letzten Monaten signifikant verbessert!!! Arslan performt konstant auf hohem Niveau. Kein weiterer Spieler zeigt konstant gute Leistungen. Kammerknecht begann stark, lies nach und war die letzten Spiele auf ungewohnter Position verbessert. Hauptmann, Will und Melichenko haben sich stabilisiert. Mehr aber nicht. Ehlers, Lewald, Knipping, Meier, Park, Kulke, Borkowski, Weihrauch, Kade, Kutschke, Conteh zeigen extreme Schwankungen oder konnten ihre Defizite nicht spürbar beheben. Schäffler und Gogia bieten seit Monaten nichts an, was eine Aufstellung rechtfertigt. Vlachodimos und Becker sind (zu) häufig verletzt, Seo und Herrmann gänzlich. Lemmer, Lehmann und Oehmichen zeigen gute Ansätze. Punkt.

Was das Spielsystem betrifft: Es ist eines zu erkennen, aber es krankt an den gleichen Symptomen wie zu Beginn der Saison. Defensiv äußerst fehleranfällig, da wir entweder keine Außenverteidiger haben, die das von Anfang praktizierte Einrücken ins Zentrum beherrschen, verstehen, umsetzen können. Dadurch sind wir extrem konteranfällig und total konfus und nach wie vor ohne Ordnung und Stabilität im Abwehrzentrum. Gefühlt beim ersten oder zweiten Torabschluss des Gegners klingelts, wenn Drljaca sein Können auf der Linie oder im Eins gegen Eins nicht zeigt. Warum korrigiert Anfang diese sichtbare Schwachstelle seines Systems nicht und überfordert einzelne Spieler und Mannschaft damit? Unsere technisch versierten Außen Borkowski und Conteh schaffen aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten zahlreiche Torchancen, aber 2/3 ihrer Abschlusshandlungen sind falsch. Entweder mit dem Kopf durch die Wand, der besser postierte Gegenspieler wird übersehen oder der Torabschluss (trifft mit Ausnahme von Arslan auf jeden Feldspieler zu!) ist katastrophal. Wo stünden wir aktuell, wenn Arslan nicht so konstant scoren würde?

Ich habe überdies noch kein Spiel gesehen, in dem wir mal 90 Minuten konstant auf gutem Niveau gespielt haben. Es gibt immer wieder starke Schwankungen im Spiel. In gewisser Weise sind Schwankungen oder Leistungsabfälle bzw. -anstiege innerhalb eines Spiels normal, aber nicht in der Dimension, wie wir es Woche für Woche vorgesetzt bekommen. Und nach wie vor verpennen wir die Anfangsminuten eines Spiels (mit Ausnahme des Dortmund-Spiels) auf eklatante und folgenreiche Weise.

Also, wo ist in den aufgezeigten Aspekten Entwicklung zu erkennen? Wo seht ihr positive Entwicklungen? Ich freue mich über jeden Sieg und den Aufstieg, sollte er denn am Ende der Saison erzielt werden. Aber so positiv oder hoffnungsvoll sehe ich das Treiben auf und neben dem Platz nicht. Weil ich eben auch Ansprüche an unseren Verein habe! Nicht wegen der glorreichen Vergangenheit, sondern wegen der Trainings- und Regenerationsmöglichkeiten unseres Trainingszentrums, der Unterstützung auf den heimischen Rängen und auf Reisen und vor allem des vorhandenen Kaders, der meines Erachtens zu mehr in der Lage ist, als er zeigt. Warum es die Spieler nicht zeigen bzw. nicht zeigen können, dass müssen diejenigen kritisch hinterfragen, die für die sportlichen Belange verantwortlich sind.

Ein paar Sätze noch zu Geschehnissen abseits des Platzes: Am Mittwoch hat man meines Erachtens die Chance verpasst, über preiswerte Ticketpreise ein Stadionerlebnis für die ganze Familie zu ermöglichen und mit einer solchen Geste den Fan als solches statt als Kunden zu behandeln und die Bindung an den Verein zu stärken. Ich vermisse generell eine fehlende Linie, für was die SGD stehen soll. Die verankerten Leitlinien werden nicht wirklich gelebt, wenn sich eine gewisse Klientel ständig darüber hinwegsetzen kann und dem Verein Jahr für Jahr enorme Kosten verursacht. Zudem bin ich ein Befürworter der Wiedereinführung der Briefwahl, um die Möglichkeit einer wirklichen Teilhabe aller Mitglieder an den Entwicklungen und Geschehnissen in der und um die SGD zu gewährleisten. Im Aufsichtsrat fehlt es eindeutig an sportlicher Kompetenz und damit an notwendiger Reibung. Ein Ulf Kirsten als Berater ist mir diesbezüglich zu wenig, um die notwendigen sportlichen Ansprüche/ Ziele zu formulieren bzw. zu begleiten. Dem folgenlosen Rumwurschteln muss endlich ein Ende gesetzt werden und die sportlichen Verantwortungsträgern auf allen Ebenen stärker hinterfragt werden, als dies bisher geschehen ist.

Meine bescheidene Meinung.

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Der Mensch hat die Augen vorn, damit er nicht nur nach hinten blickt.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Proselyt am 31.03.2023 um 12:10 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#1315
31.03.2023 - 15:22 Uhr
Da war viel schönes dabei @proselyt.

Erkläre mir jedoch bitte, inwiefern es einem modernen Fussballklub hilft, wenn ein greiser Ex-Spieler irgendwelche populistischen Parolen ins Mikrofon plärrt? Du hast es so schön mit "Forderung stellen" umschrieben. Fordern kann man viel, dass macht mein 5jähriger auch.

Man sollte "in und um den Verein" dringend anfangen, der Realität ins Auge zu sehen. Dynamo ist eine kleine Wurst im modernen Fussball mit unzeitgemäßen Strukturen.
Ein NLZ und Trainingszentrum ist Standard für einen Top 50 Klub. Der Umsatz von Dynamo reicht gerade noch zum Top 45 Klub in Deutschland. Wir sind Nr. 2 in Sachsen und Nr. 5/6 in Ostdeutschland (Herta wildert schließlich auch in diesen Gefilden). Wir bekommen sowohl bei gestandenen, als auch bei Nachwuchskickern nur "B-Ware" (der Begriff dient nur der Veranschaulichung und ist keineswegs abwertend gemeint). Die meisten werden das Leistungsniveau Kegel / Kulke / Atilgan erreichen - 3.Liga bis Regio.

Bezüglich Weiterentwicklung des Teams fange ich lieber gar nicht an zu reden, sondern verweise auf Brandolinis Gesetz und die ganzen Experten, die Vlacho, OBM, Weihrauch und Konsorten für gute Spieler halten, welche nur Aufgrund persönlicher Abneigung des Trainers nicht spielen.
Will meinen, wer seit der Rückrunde keine Verbesserung bei Dynamo gesehen hat, der wird auch keine sehen, egal was hier geschrieben wird.


MIttlerweile kommt mir nur noch die Galle hoch, wenn ich irgendwelche Älteren mit merklichem Glanz in den Augen vom alten Dynamo reden höre. Dieses Dynamo war ein staatlich geförderter Verein und diese Förderung ging mit dem Staat unter. Und wenn ich sehe, dass lieber gegen den Geschäftsführer geschossen wird, weil das Sponsoring falsch auf dem Trikot platziert ist, anstatt sich zu bemühen, durch positive Presse dem Verein mehr Strahlkraft zu schenken, dann wird es immer wahrscheinlicher, das Dynamo den gleichen Weg wie die glorreichen Traditionsklubs Aachen und Duisburg einschlägt...
Quo Vadis Dynamo? |#1316
31.03.2023 - 15:40 Uhr
Zitat von Kampfkoloss
Da war viel schönes dabei @proselyt.

Erkläre mir jedoch bitte, inwiefern es einem modernen Fussballklub hilft, wenn ein greiser Ex-Spieler irgendwelche populistischen Parolen ins Mikrofon plärrt? Du hast es so schön mit "Forderung stellen" umschrieben. Fordern kann man viel, dass macht mein 5jähriger auch.

Man sollte "in und um den Verein" dringend anfangen, der Realität ins Auge zu sehen. Dynamo ist eine kleine Wurst im modernen Fussball mit unzeitgemäßen Strukturen.
Ein NLZ und Trainingszentrum ist Standard für einen Top 50 Klub. Der Umsatz von Dynamo reicht gerade noch zum Top 45 Klub in Deutschland. Wir sind Nr. 2 in Sachsen und Nr. 5/6 in Ostdeutschland (Herta wildert schließlich auch in diesen Gefilden). Wir bekommen sowohl bei gestandenen, als auch bei Nachwuchskickern nur "B-Ware" (der Begriff dient nur der Veranschaulichung und ist keineswegs abwertend gemeint). Die meisten werden das Leistungsniveau Kegel / Kulke / Atilgan erreichen - 3.Liga bis Regio.

Bezüglich Weiterentwicklung des Teams fange ich lieber gar nicht an zu reden, sondern verweise auf Brandolinis Gesetz und die ganzen Experten, die Vlacho, OBM, Weihrauch und Konsorten für gute Spieler halten, welche nur Aufgrund persönlicher Abneigung des Trainers nicht spielen.
Will meinen, wer seit der Rückrunde keine Verbesserung bei Dynamo gesehen hat, der wird auch keine sehen, egal was hier geschrieben wird.


MIttlerweile kommt mir nur noch die Galle hoch, wenn ich irgendwelche Älteren mit merklichem Glanz in den Augen vom alten Dynamo reden höre. Dieses Dynamo war ein staatlich geförderter Verein und diese Förderung ging mit dem Staat unter. Und wenn ich sehe, dass lieber gegen den Geschäftsführer geschossen wird, weil das Sponsoring falsch auf dem Trikot platziert ist, anstatt sich zu bemühen, durch positive Presse dem Verein mehr Strahlkraft zu schenken, dann wird es immer wahrscheinlicher, das Dynamo den gleichen Weg wie die glorreichen Traditionsklubs Aachen und Duisburg einschlägt...


100%ige Zustimmung für jeden Satz!
Vielen Dank, du sprichst mir aus der Seele.
Quo Vadis Dynamo? |#1317
31.03.2023 - 15:59 Uhr
Wieso hat sich Kampfkoloss gelöscht?

Es ist zu früh um jetzt ein Fazit zu ziehen. Wir befinden uns mitten im Aufstiegsrennen und die anderen Mannschaften machen das auch nicht perfekt.

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Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Quo Vadis Dynamo? |#1318
17.04.2023 - 15:53 Uhr
Wohin geht unsere Reise?
Angefangen hat alles mit der Heimniederlage gegen 1860. Am ersten Spieltag zu Hause 4 Gegentore kassieren, puh, damit musst du als Mannschaft erstmal klarkommen. Unterschwellig haben sich doch alle, die Mannschaft, der Staff und die Mehrheit der Fans als klarer Aufstiegsfavorit gesehen. Dann die nächste Heimniederlage gegen die Aufsteiger aus Elversberg. 3 Gegentore von einem sogenannten Abstiegskandidaten, wieder zu Hause. Mit dem Unentschieden gegen Essen, Niederlage gegen Saarbrücken, Waldhof, Wiesbaden und mehreren Unentschieden war die Hinrunde gelaufen, trotz noch zweier fehlender Spiele. Das neue Jahr fängt mit einem Unentschieden gegen Meppen an. Das glaubt dir doch keiner! Zu Hause, im heiligen Tempel, ein weiteres Unentschieden gegen einen Underdog. Was haben die in der langen Winterpause eigentlich gemacht? Ganz ehrlich, ich hatte für diese Saison bereits abgeschlossen. Mit dem Sieg dann gegen Oldenburg starteten wir unsere Aufholjagd, die uns Stand heute, 1 Tor hinter dem Relegationsplatz gebracht hat. Chapeau an die Mannschaft. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, das wir nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen.
Sind wir aufstiegsreif? Ich weiß es nicht. Einerseits haben wir einen Kader mit dem wir jeden in dieser Liga schlagen können, andererseits schlagen wir uns zu oft selbst. Unsere unerklärliche Heimschwäche ist für mich das größte Rätsel überhaupt. In diesem Stadion, mit über 20 000 Fans im Rücken musst du als Mannschaft doch jeden dominieren. In 16 Heimspielen gerademal 26 Punkte geholt, Mannheim beispielsweise hat zu Hause 40 Punkte geholt. Das ist für mich der Knackpunkt diese Saison, unsere Heimschwäche. Wir müssen die restlichen Heimspiele zu Hause alle gewinnen.
Die bisherige Punktausbeute zu Hause hochgerechnet holen wir in den restlichen drei Heimspielen 5 Punkte. Auswärts nochmal 6 Punkte hochgerechnet. Macht im Endeffekt 67 Punkte. Reicht definitiv nicht für einen Aufstiegsplatz. Das wird eine ganz, ganz enge Kiste mit dem Relegationsplatz.
Braucht kein Mensch. Man stelle sich vor, es geht gegen Rostock oder Magdeburg...
Regensburg, Bielefeld und Nürnberg können wir auch nicht, Einzig gegen Sandhausen würde ich uns Chancen einräumen, obwohl wir gegen die meistens auch schlecht aussahen.

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Wer schweigt stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.
Quo Vadis Dynamo? |#1319
17.04.2023 - 16:30 Uhr
Warten wir mal die drei Spiele jetzt ab und bewerten die Situation nach Wehen.

Es kann uns in die Karten spielen, dass dann möglicherweise auch Zwickau, Oldenburg und Meppen schon abgestiegen sind, zwei davon sehr wahrscheinlich.

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Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Quo Vadis Dynamo? |#1320
17.04.2023 - 16:47 Uhr
Zitat von touchdown44
Wohin geht unsere Reise?
Angefangen hat alles mit der Heimniederlage gegen 1860. Am ersten Spieltag zu Hause 4 Gegentore kassieren, puh, damit musst du als Mannschaft erstmal klarkommen. Unterschwellig haben sich doch alle, die Mannschaft, der Staff und die Mehrheit der Fans als klarer Aufstiegsfavorit gesehen. Dann die nächste Heimniederlage gegen die Aufsteiger aus Elversberg. 3 Gegentore von einem sogenannten Abstiegskandidaten, wieder zu Hause. Mit dem Unentschieden gegen Essen, Niederlage gegen Saarbrücken, Waldhof, Wiesbaden und mehreren Unentschieden war die Hinrunde gelaufen, trotz noch zweier fehlender Spiele. Das neue Jahr fängt mit einem Unentschieden gegen Meppen an. Das glaubt dir doch keiner! Zu Hause, im heiligen Tempel, ein weiteres Unentschieden gegen einen Underdog. Was haben die in der langen Winterpause eigentlich gemacht? Ganz ehrlich, ich hatte für diese Saison bereits abgeschlossen. Mit dem Sieg dann gegen Oldenburg starteten wir unsere Aufholjagd, die uns Stand heute, 1 Tor hinter dem Relegationsplatz gebracht hat. Chapeau an die Mannschaft. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, das wir nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen.
Sind wir aufstiegsreif? Ich weiß es nicht. Einerseits haben wir einen Kader mit dem wir jeden in dieser Liga schlagen können, andererseits schlagen wir uns zu oft selbst. Unsere unerklärliche Heimschwäche ist für mich das größte Rätsel überhaupt. In diesem Stadion, mit über 20 000 Fans im Rücken musst du als Mannschaft doch jeden dominieren. In 16 Heimspielen gerademal 26 Punkte geholt, Mannheim beispielsweise hat zu Hause 40 Punkte geholt. Das ist für mich der Knackpunkt diese Saison, unsere Heimschwäche. Wir müssen die restlichen Heimspiele zu Hause alle gewinnen.
Die bisherige Punktausbeute zu Hause hochgerechnet holen wir in den restlichen drei Heimspielen 5 Punkte. Auswärts nochmal 6 Punkte hochgerechnet. Macht im Endeffekt 67 Punkte. Reicht definitiv nicht für einen Aufstiegsplatz. Das wird eine ganz, ganz enge Kiste mit dem Relegationsplatz.
Braucht kein Mensch. Man stelle sich vor, es geht gegen Rostock oder Magdeburg...
Regensburg, Bielefeld und Nürnberg können wir auch nicht, Einzig gegen Sandhausen würde ich uns Chancen einräumen, obwohl wir gegen die meistens auch schlecht aussahen.


Bin zu 100 % bei dir.
Unsere Ausgangsposition hätte vor SB viel besser aussehen können, wenn wir unsere Heimspiele besser gestaltet hätten.
Bis zur letztjährigen Reli hätte ich auch keine Kopfschmerzen gehabt. Wir waren ja immer erfolgreich. Jetzt denke ich mit Grausen daran.
Einmal wegen den sportlichen Fragezeichen, die sich mir diese Saison immer wieder stellen, andererseits wegen den derzeit möglichen Gegnern. Puh...ein derartiges "Ostduell" als Saisonabschluss wäre wohl der Super-Gau, mal unabhängig vom Ergebnis. Und ob Sandhausen wirklich die bessere Variante wäre?
Das braucht echt kein Mensch.
Ich hoffe, dass wir das irgendwie noch auf direktem Wege schaffen.
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