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Quo Vadis Dynamo?

29.09.2019 - 16:08 Uhr
Quo Vadis Dynamo? |#661
29.12.2019 - 13:07 Uhr
Zitat von eck_fahne
Zitat von SGDynamite

Für mich ist Minge der schlechteste Sportdirektor im Profifußball, trauriger ist aber das er sein Wort nicht hält, nach Fiel hätte er auch gehen müssen, aber ein Herr Minge weiß natürlich das er dann bis zur seiner Rente arbeitslos wäre da ihn kein anderer Klub mehr aufnehmen würde und für eine normale Arbeit nur 2 linke Hände hat. Den Verein Schuldenfrei bekommen hätte auch jeder andere geschafft, damit brauch er sich nicht Rühmen.

Der Untergang fing mit der Neuhaus Entlassung an, der konnte aus dem Sauhaufen noch das beste rausholen, dann wurden Leute wie ein Walpurgis geholt der auch nur Lückenfüller bei Abstiegskandidaten ist, bei Kaucinzky ist es jetzt exakt das selbe, er kann uns nicht Helfen und Der Abstieg ist nicht mehr aufzuhalten. Ein Fiel wurde ins kalte Wasser geworfen, was er sich über Jahre in Dresden aufgebaut hat wurde von Minge in 3-4 Monaten zerstört. Ein Fiel fehlte einfach die Erfahrung für den Abstiegskampf, seine System Idee war gut, allerdings mit diesem Spielermaterial nicht umzusetzen.

Ich persönlich habe meine Mitgliedschaft vor einem halben Jahr gekündigt, werde diese erst wieder Beantragen sobald Minge nicht mehr da ist, leider habe ich aber die Vermutung das wir mit Minge 2021 in die Regionalliga gehen werden, den ich sehe keine Besserung. Ganz dunkle Wolken die da aktuell über Dresden ziehen, ganz dunkle.


Ich möchte jetzt doch nochmal etwas detaillierter auf das Geschriebene von dir eingehen.

Bzgl. dem 1. Absatz: Dieser Absatz regt mich am meisten auf. Ralf ist nicht der schlechteste Sportdirektor im Profifußball. Er hat Fehler gemacht und diese haben sich in letzter Zeit leider gehäuft. Er hat aber immer versucht im besten Sinne für Dynamo zu handeln und auch seine Gesundheit dem ganzen untergeordnet. Er hat seine Fehler auch mehr oder weniger zugegeben und er wird auch nicht mehr ewig unser Sportgeschäftsführer sein. Wenn man zwischen den Zeilen lesen will und kann, wird man merken, dass es nach dieser Saison zu Ende sein wird. Ein möglicher Nachfolger steht ja meines Erachtens auch schon bereit (Ulf Kirsten). Ralf selber wird danach nirgendwo mehr als Sportdirektor arbeiten. Das liegt aber nur daran, dass er das selber auch gar nicht will.

Bzgl. dem 2. Absatz:
Der einzige Punkt mit dem Du Recht hast, kommt hier zum Anfang. Die Entlassung von Neuhaus war der größte Fehler den man rückblickend betrachtet machen konnte und Walpurgis zu holen konnte ich auch nicht verstehen.
Fiél wurde ins kalte Wasser geworfen, was er aber auch selber so gewollt hat. Er wurde im Verein als Trainerprojekt aufgebaut, was es ohne Ralf aber auch gar nicht gegeben hätte. Ich finde es auch sehr schade mit Fiélo, aber er war halt beratungsresistent und vll. zu sehr Kumpeltyp. Die Entlassung von Fiél hat denke ich Ralf selber am meisten weh getan.
Er hat sein Schicksal an das von Fiél geknüpft und er wird sich, da bin ich mir sicher, auch noch daran halten. Er will nur jetzt nochmal versuchen alles reinzuhauen um den Abstieg zu verhindern. Wenn er jetzt gehen würde, dann stände der Verein erst recht blöd da, da man so schnell jetzt keinen neuen Sportgeschäftsführer findet.

Bzgl. dem 3. Absatz habe ich schon alles geschrieben. Dennoch möchte ich nochmal meine ganz persönliche Meinung verlieren: Einen Verein begleitet man in guten wie in schweren Zeiten. Das kann man als treuer Fan und/oder als Mitglied tuen. Ich bin nur der Auffassung, dass man wenn man einmal Mitglied ist, das man das auch ein Leben lang bleibt. So ähnlich wie in einer Ehe. Klingt etwas hochtrabend, ist aber meine Meinung.


Ich stimme Dir weitesgehend zu. Aber was befähigt denn einen Ulf Kirsten dazu, Ralfs Nachfolger zu werden?
Das wird doch das nächste Experiment. Davon hatten wir in letzter Zeit zuhauf und wir können es uns schlicht nicht leisten dass es wieder in die Hosen geht.
Quo Vadis Dynamo? |#662
29.12.2019 - 13:12 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53

...
In Leipzig passt das sehr gut zusammen.
Sie haben in kürzester Zeit, zweifellos mit viel Geld, ihre DNA gefunden und konnten sich von Anfang an die richtigen Spieler und Trainer dafür kaufen. Nicht so in Dresden - die Idee war gut, der materielle Hintergrund viel zu dürftig.
...


Lieber Adler, wegen der bei allem Respekt, aber ... wegen der Hygiene im Netztzwinker ... eine kleiner Hinweis.

Mit deinen RB-Vergleichen disqualifizierst du deine Aussagen mMn. jeweils selbst.

Es ist so sinnfrei, als wenn wir die Eislöwen dafür kritisieren würden, warum sie es einfach nicht in die 1. Liga schaffen und RB im Gegensatz dazu aufgrund ihrer klugen Strategie es innerhalb von drei Jahren zur Meisterschaft geschafft haben und seither nur im letzten Jahr das Finale verloren haben.

Vielleicht fragst du auch mal beim Herrn Münnich nach, warum es für den sächsische Rennstall unseres Hauptsponsors nur zu Erfolgen bei vergleichsweise unbedeutenden Wettbewerben gereicht hat, während die Salzburger in kürzester Zeit die Formel 1 gewinnen konnten und weltweit unter den Top 3 gesetzt sind.

Es ist ok, wenn du dich über die Erfolges des Konstruktes freust.
Als Vorbild oder auch nur nachzueiferndes Beispiel ist es einfach nicht geeignet.

Ich wiederhole mich gern, auch wenn ich weiß, dass du in deiner grenzenlosen Güte und Weitsicht gefühlt in jeden zweiten Beitrag auf diesen "klugen" Vergleich zurückkommen wirst.

Dieser Marketingkonzern hat ein Werbebudget, der z.B, höher ist als der des größte Sportartikelhersteller der Welt.
Und dieser Konzern gibt gern einmal eine Milliardensumme für die Werbedienste eines einzelnen Fußballers aus. Eine Summe, die wir in 100 Jahren nicht zusammenbekommen werden.

Es ist eine Binsenweisheit, dass einer der größten Marketingkonzerne der Welt, allein aufgrund der Finanzkraft mindestens in der Top Ten Europas gesetzt sein wird.
Es gibt weltweit keine vergleichbare Fußballmaschenerie bzw. Fußballindustrie, wie die die durch RB aufgebaut wurde.

Die Kosten, die dabei investiert werden, unterscheiden sich von den Aufwendungen der Top-Clubs in Europa bereits heute kaum.

Lieber Adler, ich hoffe du bist doch mit dir und deinem Leben auch glücklich, obwohl du es nicht in die sog. bessere Gesellschaft dieser Republik geschafft hast.

Du würdest es auch als respektlos, weltfremd und auch irgendwie dämlich empfinden, wenn man dich dafür kritisieren würde, warum du als Wissenschaftler es nicht zu einem Bill Gates oder auch zum Dietrich Mateschitz geschafft hast.

Bitte nimm es nicht persönlich. Du weist, dass ich dich trotzdemzwinker sehr schätze und auch Verständnis habe, dass vom unweigerlichen Dauererfolg der Büchse berauschen lässt.

Anmerkung:
Es reicht, wenn du in jedem dritten Beitrag darauf hinweist, dass ...

•     •     •

DYNAMO ist kein Geschenk der Dresdner an die Welt,
sondern eine GABE WOTANS an die gesamte Menschheit!
Quo Vadis Dynamo? |#663
29.12.2019 - 13:17 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Zitat von eck_fahne

Bzgl. dem 3. Absatz habe ich schon alles geschrieben. Dennoch möchte ich nochmal meine ganz persönliche Meinung verlieren: Einen Verein begleitet man in guten wie in schweren Zeiten. Das kann man als treuer Fan und/oder als Mitglied tuen. Ich bin nur der Auffassung, dass man wenn man einmal Mitglied ist, das man das auch ein Leben lang bleibt. So ähnlich wie in einer Ehe. Klingt etwas hochtrabend, ist aber meine Meinung.


Insgesamt schön beschrieben @eck_fahne .smile
Zu Deinem letzten Absatz noch einen Gedanken. Oder man wird genau dann als Fan Vereinsmitglied, wenn der Verein sich in unruhigen Gewässern befindet um ein Zeichen zu setzen. Sei es nun um seine Verbundenheit zu demonstrieren oder um zu versuchen im Verein etwas zu bewegen. Letzteres wäre für mich insbesondere dann - sei es bereits als Mitglied oder Fan - relevant.

Übrigens, als Mitglied mal eben so aus dem Verein auszutreten -zugegeben provokativ - nur weil mir einzelne Personalien nicht passen halte ich für den falschen Weg.


Danke für die Blumen. smile

Wenn ich mich recht erinnere habe ich mir meine erste Jahreskarte nach dem ersten Zweitligaabstieg geholt und Mitglied bin ich dann erst 2012 geworden.
Grundsätzlich merkt man aber gerade in den schlechten Zeiten, wie sehr einem der eigene Verein am Herzen liegt und wir sehr man mitleidet. Daher finde ich es immer toll wenn nach einem Abstieg eines Traditionsvereins die Mitgliederzahlen hoch gehen oder die Jahreskartenzahlen gleich bleiben.
Im übrigen geht von den Mitgliedsbeiträgen bei Dynamo ein Großteil in den Nachwuchs und den unterstützt man ja erst recht gern. Dort sieht man ja auch gerade was man für Erfolge feiern kann.

•     •     •

SG DYNAMO DRESDEN
Quo Vadis Dynamo? |#664
29.12.2019 - 13:22 Uhr
Zitat von Eurobabogaaal
Zitat von eck_fahne

Zitat von SGDynamite

Für mich ist Minge der schlechteste Sportdirektor im Profifußball, trauriger ist aber das er sein Wort nicht hält, nach Fiel hätte er auch gehen müssen, aber ein Herr Minge weiß natürlich das er dann bis zur seiner Rente arbeitslos wäre da ihn kein anderer Klub mehr aufnehmen würde und für eine normale Arbeit nur 2 linke Hände hat. Den Verein Schuldenfrei bekommen hätte auch jeder andere geschafft, damit brauch er sich nicht Rühmen.

Der Untergang fing mit der Neuhaus Entlassung an, der konnte aus dem Sauhaufen noch das beste rausholen, dann wurden Leute wie ein Walpurgis geholt der auch nur Lückenfüller bei Abstiegskandidaten ist, bei Kaucinzky ist es jetzt exakt das selbe, er kann uns nicht Helfen und Der Abstieg ist nicht mehr aufzuhalten. Ein Fiel wurde ins kalte Wasser geworfen, was er sich über Jahre in Dresden aufgebaut hat wurde von Minge in 3-4 Monaten zerstört. Ein Fiel fehlte einfach die Erfahrung für den Abstiegskampf, seine System Idee war gut, allerdings mit diesem Spielermaterial nicht umzusetzen.

Ich persönlich habe meine Mitgliedschaft vor einem halben Jahr gekündigt, werde diese erst wieder Beantragen sobald Minge nicht mehr da ist, leider habe ich aber die Vermutung das wir mit Minge 2021 in die Regionalliga gehen werden, den ich sehe keine Besserung. Ganz dunkle Wolken die da aktuell über Dresden ziehen, ganz dunkle.


Ich möchte jetzt doch nochmal etwas detaillierter auf das Geschriebene von dir eingehen.

Bzgl. dem 1. Absatz: Dieser Absatz regt mich am meisten auf. Ralf ist nicht der schlechteste Sportdirektor im Profifußball. Er hat Fehler gemacht und diese haben sich in letzter Zeit leider gehäuft. Er hat aber immer versucht im besten Sinne für Dynamo zu handeln und auch seine Gesundheit dem ganzen untergeordnet. Er hat seine Fehler auch mehr oder weniger zugegeben und er wird auch nicht mehr ewig unser Sportgeschäftsführer sein. Wenn man zwischen den Zeilen lesen will und kann, wird man merken, dass es nach dieser Saison zu Ende sein wird. Ein möglicher Nachfolger steht ja meines Erachtens auch schon bereit (Ulf Kirsten). Ralf selber wird danach nirgendwo mehr als Sportdirektor arbeiten. Das liegt aber nur daran, dass er das selber auch gar nicht will.

Bzgl. dem 2. Absatz:
Der einzige Punkt mit dem Du Recht hast, kommt hier zum Anfang. Die Entlassung von Neuhaus war der größte Fehler den man rückblickend betrachtet machen konnte und Walpurgis zu holen konnte ich auch nicht verstehen.
Fiél wurde ins kalte Wasser geworfen, was er aber auch selber so gewollt hat. Er wurde im Verein als Trainerprojekt aufgebaut, was es ohne Ralf aber auch gar nicht gegeben hätte. Ich finde es auch sehr schade mit Fiélo, aber er war halt beratungsresistent und vll. zu sehr Kumpeltyp. Die Entlassung von Fiél hat denke ich Ralf selber am meisten weh getan.
Er hat sein Schicksal an das von Fiél geknüpft und er wird sich, da bin ich mir sicher, auch noch daran halten. Er will nur jetzt nochmal versuchen alles reinzuhauen um den Abstieg zu verhindern. Wenn er jetzt gehen würde, dann stände der Verein erst recht blöd da, da man so schnell jetzt keinen neuen Sportgeschäftsführer findet.

Bzgl. dem 3. Absatz habe ich schon alles geschrieben. Dennoch möchte ich nochmal meine ganz persönliche Meinung verlieren: Einen Verein begleitet man in guten wie in schweren Zeiten. Das kann man als treuer Fan und/oder als Mitglied tuen. Ich bin nur der Auffassung, dass man wenn man einmal Mitglied ist, das man das auch ein Leben lang bleibt. So ähnlich wie in einer Ehe. Klingt etwas hochtrabend, ist aber meine Meinung.


Ich stimme Dir weitesgehend zu. Aber was befähigt denn einen Ulf Kirsten dazu, Ralfs Nachfolger zu werden?
Das wird doch das nächste Experiment. Davon hatten wir in letzter Zeit zuhauf und wir können es uns schlicht nicht leisten dass es wieder in die Hosen geht.


Ob er dazu befähigt ist, mag ich nicht zu beurteilen. Aber wenn man liest, dass er in den letzten Jahren schon mehrmals wegen Jobs bei Dynamo angefragt wurde und dann dazu zählt, dass eigentlich nur Ralf mit ihm nicht klar kommt, dann ist das meine logische Schlussfolgerung.
Das muss nicht so sein, das ist nur meine Vermutung.

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SG DYNAMO DRESDEN
Quo Vadis Dynamo? |#665
29.12.2019 - 13:34 Uhr
Was ich mich die ganze Zeit frage ist, warum sind so viele überzeugt davon das wir unter Neuhaus jetzt viel besser dastehen würden? Ich meine er hat in seiner letzten kompletten Saison viel Kredit gehabt und trotzdem nur ganz knapp und mit viel Dusel den Klassenerhalt geschafft.
Ich meine woher kommt diese Überzeugung das es unter ihm diese und letzte Saison besser gelaufen wäre?
Immer wenn ich höre der größte Fehler war damals .... Habt ihr alle eine Glaskugel Zuhause in die ihr schauen könnt und sehen könnt was passiert wäre wenn?

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27.06.16 ein trauriger Tag für die Menschheit.

R.I.P. Bud Spencer
Quo Vadis Dynamo? |#666
29.12.2019 - 16:11 Uhr
Zitat von Randsachse

Was ich mich die ganze Zeit frage ist, warum sind so viele überzeugt davon das wir unter Neuhaus jetzt viel besser dastehen würden? Ich meine er hat in seiner letzten kompletten Saison viel Kredit gehabt und trotzdem nur ganz knapp und mit viel Dusel den Klassenerhalt geschafft.
Ich meine woher kommt diese Überzeugung das es unter ihm diese und letzte Saison besser gelaufen wäre?
Immer wenn ich höre der größte Fehler war damals .... Habt ihr alle eine Glaskugel Zuhause in die ihr schauen könnt und sehen könnt was passiert wäre wenn?


Du hast natürlich recht lieber Randsache.
Wir können alle nicht in die Glaskugel sehen und im Nachhinein ist man ohnehin ...

Die Entlassung von UN war nicht DER große Fehler.

DER große Fehler war und ist die naive, unprofessionelle, dilettantische Analyse des Saisonverlaufes der Saison 17/18.
Verantwortlich dafür vor allem durch unsere „Experten“ des Aufsichtsrates und dem mindestens das fragwürdige Agieren des Herrn Walter als Kaderplaner.

Als ferner Beobachter hat man sich seinerzeit erschrocken die Frage gestellt, was diese Herrn "genommen"zwinker haben könnten, um ernsthaft die Ansicht vertreten zu können, dass die individuelle Klasse des Kaders bei einem anderen Trainer zwingend mehr Erfolg versprochen hätte?

Ich sage es drastisch, so wie ich es empfunden habe:
Größenwahn und Hochmut haben die Entscheidungen des Sommer 2018 geprägt!

Die logische Analyse des Saisonverlaufes wäre gewesen.
- 41 Punkte … nicht gut aber in jedem anderen Jahr durchaus ok.
- Oberstes Gebot der Stunde: Verstärkung der Kaderqualität!
- Es ist nicht überzeugend gelungen die Abgänge insbesondere von Kutschke und Gogia (28 Tore) zu ersetzen.
ABER
- In der Saison befanden sich praktisch nur 3 Mannschaften nicht im Abstiegskampf
- In jeder anderen Saison sind 41 Punkte das wichtigste Saisonziel
- nehmen wir uns Düsseldorf (oder Heidenheim ... ) zum Vorbild
- 2 Jahre Klassenerhalt am letzten Spieltag unter Funkel.
- 17/18 Aufstieg im dritten Jahr aufgrund toller Leihspieler als Verstärkung.

Wie haben wir am Saisonende 17/18 gesagt:
- wir werden noch davon TRÄUMEN bereits am 31. Spieltag den 40 Punkt erreicht zu haben
- wir werden noch von einer Saison träumen, mit einer längsten Negativserie von 4 Spielen ohne Sieg

Ergebnis der Analyse unserer Selbsternannten … Verzeihung gewählten und berufenenaugen-zuhalten.
1. Der Trainer muss weg ... diese Mannschaft muss nur wachgeküsst werden. Sie ist reif für das große Ziel
2. Die Mannschaft braucht keine nennenswerten Verstärkungen
3. Ein interdisziplinäres Trainerteam, eines zukünftigen Bundesligisten würdig, ist der Schlüssel zum Erfolgschief 4. Die neuen Trainer werden die Defizite des nicht mehr zeitgemäßen Trainerteams ausgleichenCool.

5. Kaderreduzierung ist das Zauberwort …
6. Streichung von zwei (!) Planstellen im ohnehin offensivschwachen Sturmbereich!
7. Die Trainer muss so "gezwungen" werden, unsere Supertalente zu Einsatz bringen zu müssen.
8. Die enormen finanziellen Aufwendungen im Jugendbereich müssen sich rechnen

Als Ralf Minge aus seiner Krankheit zurückkehrte, herrschte wie wir wissenein regelrechtes Führungchaos.

Es ist durchaus denkbar, dass mindestens die in der Bundesligageschichte historisch einmalige Trainerentlassung nach zwei Spieltagen (bei einem Sieg und einer sehr unglücklichen Niederlage) vor allem hier ihre Ursache hatte, weil der AR offensichtlich UN mit Macht "entsorgen" wollte.

Die Zusammenarbeit zwischen Dynamo und dem Trainerteam UN/PN machte ohnehin keinen Sinn mehr, weil die von unbeschreiblicher Selbstherrlichkeit geprägten Entscheidungen die Vertrauensbasis völlig zerstört war.
(Trainerteamerweiterung gegen den Willen der Trainer,
Kaderreduzierung vor allem in der Offensive gegen den Willen der Trainers, öffentliche(!!!)
Trainerdemontage durch unprofessionelle und unverantwortliches Agieren des AR)

Letztlich hatten wir Glück, dass das selbstverschuldete Chaos nicht 18/19 mit dem Abstieg „belohnt“ wurde.
Zweimal brachten die neuen Trainer (MW/CF) zumindest jeweils kurzeitig das Spielglück zurück.
Das reichte trotz allem für den insgesamt sehr glücklichen Saisonausgang.

Was folgte war eine nicht weniger unerklärliche Analyse der Saison 18/19 durch die sportliche Leitung;
1.
Man möchte mit Dreierkette (also 3 Innenverteidiger) spielen?
Dafür streicht zwei Innenverteidiger-Planstellen und geht mit drei bestenfalls durchschnittlichen IV (Ballas, Müller, Ehlers) in die Saison ... unfassbar

2.
Mit dem Mut eines Glücksspielers reduziert man den Kader der sehr jungen, weiterstgehend unerfahrenen Mannschaft auf rekordverdächtige 24 Spieler ... unfassbar

In Abwandlung eines Mourinio-Spruches möchte man fast sagen:
Ich habe nicht gesagt, dass unsere sportliche Leitung (derzeit) die schlechteste der Liga ist,
ich kenne nur keine Schlechteredaumen-hoch

•     •     •

DYNAMO ist kein Geschenk der Dresdner an die Welt,
sondern eine GABE WOTANS an die gesamte Menschheit!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von F1953 am 29.12.2019 um 16:36 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#667
29.12.2019 - 16:48 Uhr
Zitat von Randsachse
Was ich mich die ganze Zeit frage ist, warum sind so viele überzeugt davon das wir unter Neuhaus jetzt viel besser dastehen würden? Ich meine er hat in seiner letzten kompletten Saison viel Kredit gehabt und trotzdem nur ganz knapp und mit viel Dusel den Klassenerhalt geschafft.
Ich meine woher kommt diese Überzeugung das es unter ihm diese und letzte Saison besser gelaufen wäre?
Immer wenn ich höre der größte Fehler war damals .... Habt ihr alle eine Glaskugel Zuhause in die ihr schauen könnt und sehen könnt was passiert wäre wenn?


Wo hast du das gelesen?

Die Entlassung von Neuhaus wird hier als großer Fehler und als eine wesentliche Ursache des sportlichen Niedergangs gesehen - und das aus meiner Sicht vollkommen zurecht.

Der Umkehrschluss, dass Dynamo jetzt mit Neuhaus besser dastehen würde, gilt aber nicht.
Davon wäre nur auszugehen, wenn die - wie wir heute wissen - mehr als berechtigte Kritik von UN während der Saison 17/18 Ernst genommen worden und entsprechende Maßnahmen daraus abgeleitet worden wären.

Was waren die Kritikpunkte von UN:
(1) fehlende Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen, hauptsächlich aber Sturmzentrum und offensive Außenbahn - bei MS wurde mit Peniel Mlapa zumindest gehandelt; offensive Außenbahn wurde bis heute nicht ernsthaft nachbesetzt; im Gegenteil, KW und RM waren der Meinung, dass man diese Position bei einem 3-5-2 gar nicht benötigt... --> das Ergebnis ist allzu bekannt...
(2) aufgeblasenes Trainer- und Funktionsteam, dass UN/PN ins Handwerk pfuscht --> keiner von damals ist noch da und einige Stellen wurden auch nicht nachbesetzt.

Zwei Jahre lang wurden die Zeichen und die von erfahrenen Trainern geäußerte Kritik ignoriert und jetzt zahlt Dynamo die Zeche.

•     •     •

Relegation abschaffen. Anzahl der Mannschaften in den Bundesligen auf jeweils 20 erhöhen. Konkurrenz belebt das Geschäft.
Quo Vadis Dynamo? |#668
29.12.2019 - 17:05 Uhr
Zitat von Randsachse
Was ich mich die ganze Zeit frage ist, warum sind so viele überzeugt davon das wir unter Neuhaus jetzt viel besser dastehen würden? Ich meine er hat in seiner letzten kompletten Saison viel Kredit gehabt und trotzdem nur ganz knapp und mit viel Dusel den Klassenerhalt geschafft.
Ich meine woher kommt diese Überzeugung das es unter ihm diese und letzte Saison besser gelaufen wäre?
Immer wenn ich höre der größte Fehler war damals .... Habt ihr alle eine Glaskugel Zuhause in die ihr schauen könnt und sehen könnt was passiert wäre wenn?


Die Versäumnisse liegen einfach in der mangelnden Aufwertung des Kaders. Kutsche und Gogia wurden nicht adäquat ersetzt. Mit Spielern wie Möschl, Horvath,... jagst du in der zweiten Liga keinem Gegner Angst ein. Dazu fehlen einfach giftige Verteidiger. Ballas, Müller, Löwe,... sind zu brav und introvertiert. Da hätte auch Neuhaus nicht mehr herausholen können.
Quo Vadis Dynamo? |#669
29.12.2019 - 17:09 Uhr
Ich sehe es genauso. Uwe Neuhaus war und ist ein hervorragender Trainer. Das hat er bei Union bewiesen und das beweist er gerade auch jetzt in Bielefeld.
Er hatte es auch bei uns bewiesen. Im Jahr unseres Zweitligaaufstieges hatte er die Unterschiedsspieler, die den Aufstieg garantierten. Einen Weggang von Hefele, Kutschke und Gogia haben wir nie wieder kompensiert.
Statt dessen wurden kleinwüchsige Spieler wie Horvath und Möschel verpflichtet. Die einzige Verpflichtung mit Qualität, war die von Koné, der aber mittlerweile auch ausgebrannt scheint.
Hätte Uwe Neuhaus in Dresden Voglsammer oder Klos und in der Abwehr einen Organisator gehabt, der auch das Wort Organisator verdient, würden wir heute nicht dort stehen, wo wir stehen.
Um es noch einmal recht trivial mit den Worten des "dicken Callis" zu sagen - für den Erfolg bedarf es mindestens der 3 K - ein Konzept, Kompetenz und Kapital.
Das Konzept ist uns gerade abhanden gekommen, bei der Kompetenz bin ich mir nicht mehr sicher, ob Dörner, Kreische, Walter und auch Ralf Minge noch die Richtigen, vor allem für die Zukunft, sind. Auch in der nächsten Generation ehemaliger Dynamos wird es schwer, jemanden zu finden, der den Kahn auf Erfolgskurs bringt. Dort fällt mir nur Sammer jr. ein, der aber keinerlei Ambitionen hegt.
Zum dritten K - Kapital hatten wir noch nie, zumindest in den Dimensionen, die unsere Wünsche und Träume schnell wahr werden lassen würden.
All das ist bekannt, wenn man genau hinsieht. Jetzt geht es nur noch darum, in der 2. Liga zu überleben, und dann Qualität einzukaufen und zwar jedes Jahr mehr, so wie es uns die Unioner vorgemacht haben. Wie wir allerdings zweitligareife Unterschiedsspieler mit wenig Kapital nach Dresden locken und sie vor allem zum Bleiben animieren, weiß ich auch nicht.

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Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 29.12.2019 um 17:36 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#670
29.12.2019 - 17:23 Uhr
Ooch Menno @SGD-Adlershof53
Die Herren heißen Voglsammer und Klos!Zwinkernd

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In Gedanken bei dem tapfereren Volk der Ukraine!!

Slawa Ukrajini
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