Quo vadis? 15/16
30.06.2015 - 19:13 Uhr
12.02.2016 - 14:03 Uhr
Zitat von RatedY2J
Freu dich drauf: Sollten wir absteigen wirst du nämlich sehen, wie schnell diese ganzen "Graupen" wieder neue Vereine in der Bundesliga oder im europäischen Ausland finden. Auch mit Hoffmann, Albornoz, Sorg, Schmiedebach, Prib, vielleicht Bech oder auch Sobiech sollten wir in meinen Augen in Liga zwei eher nicht sicher planen.
Freu dich drauf: Sollten wir absteigen wirst du nämlich sehen, wie schnell diese ganzen "Graupen" wieder neue Vereine in der Bundesliga oder im europäischen Ausland finden. Auch mit Hoffmann, Albornoz, Sorg, Schmiedebach, Prib, vielleicht Bech oder auch Sobiech sollten wir in meinen Augen in Liga zwei eher nicht sicher planen.
Da freu ich mich drauf, denn vermissen werde ich sie sicherlich nicht. Hoffmann zähle ich zu den Kandidaten die Bundesliganiveau besitzen, Schmiedebach genauso.
Albornoz, Sorg, Prib und Bech (da zu oft verletzt) haben uns nicht weitergeholfen. Liegt aber (zumindest zum Teil) auch an der Zusammensetzung.
Wenn du als Flügelspieler keinen hast, der dich defensiv absichert und auch mal nachrückt, um dich zu unterstützen, siehst du alt aus. Umgekehrt genauso: Wenn der Offensive Mittelspieler nicht zurückkommt und defensiv hilft, dann kann es sein, dass du 2 gegen 1 auf deiner Seite bist und wenn du nicht gerade David Alaba heißt, dann kannst du das auch nicht kompensieren.
Es mangelt überall an Qualität, keiner kann sich auf den anderen verlassen. Die Defensiven helfen offensiv nicht und die Offensiven helfen defensiv nicht. Unsere ZM sind völlig überfordert und offensiv nicht in der Lage die Bälle zu verteilen und unsere Stürmer haben weder die Schnelligkeit, noch die Fitness, noch die Qualität den Abwehrspielern wegzulaufen.
Auf jeder Position außer im Tor haben wir extreme Qualitätsprobleme. Mit jeder Transferperiode wurde es schlimmer. Wie du schon sagst, man hat Geld dafür bezahlt, dass man schlechter wurde und das kontinuierlich. Das wir letzte Saison nicht abgestiegen sind, haben wir immernoch Schmadtke zu verdanken.
Also von mir aus können wir wirklich alle verkaufen, die nach dem Ausverkauf noch da sind. Ich will die Leute nicht mehr sehen, die für den Abstieg verantwortlich sind.
12.02.2016 - 14:34 Uhr
Du machst in meinen Augen etwas, was auch die großen Zeitungen (und natürlich auch andere Medien) leider viel zu oft machen: Das Reduzieren von mannschaftlich schlechtem Abschneiden auf das das individuelle Versagen der Einzelspieler (und das dann teilweise noch sehr simpel). Das ist aber eigentlich nicht der Punkt. Von den bloßen EInzelspielerfähigkeiten ist unser Kader in meinen Augen nicht schlechter einzuschätzen als jene von Hertha, Mainz, Köln, Ingolstadt, Darmstadt, Hamburg, Augsburg, Frankfurt oder Bremen.
Jetzt natürlich die Frage, weshalb wir teilweise trotzdem so einen Rotz zusammenspielen. Hiefür sollte meiner Meinung nach betrachtet werden, wie die Einzelspielerfähigkeiten in den Gruppenkontext eingebunden werden - inwiefern gewinnbringend (Idealfall), inwiefern beschneidend (das wäre doof). Und da sehe ich in diesem Jahr eine riesige Lücke zwischen dem eigentlich vorhandenen Potenzial und dem, was tatsächlich daraus gemacht wurde. Beispiel: Spieler X wird von Verein Y an Verein Z abgegeben und startet dort auf einmal sportlich richtig durch. Warum? Weil X auf einmnal ein so viel besserer Spieler geworden ist? Eher nicht. Vielmehr kommen wohl seine bereits vorher vorhandenen Stärken besser zur Geltung.
Ich würde also aufpassen und nicht sagen, dass diese ganzen Graupen bloß weg sollen, sondern mir überlegen, ob die vorhandenen Stärken wirklich sinnvoll und ideal genutzt werden. Denn unsere in der Rückrunde teilweise nicht mehr existente Flügelverteidigung ist bspw. kein Einzelspielernproblem. Unsere grottige Strafraumverteidigung seit Frontzeck ist kein Einzelspielerproblem. Die vor allem in der Hinrunde existente Unfähigkeit im flachen Spielaufbau war kein Einzelspielerproblem.
Ich weiß, dieser Ansatz macht nicht ganz so viel Spaß und ist auch nicht so einfach wie vielen Spielern die schlichte Qualität abzusprechen. Aber am Ende des Tages kommt man vielleicht zu einer etwas differenzierteren und möglicherweise näher an der Realität befindlichen Antwort bezüglich dieser Thematik.
Jetzt natürlich die Frage, weshalb wir teilweise trotzdem so einen Rotz zusammenspielen. Hiefür sollte meiner Meinung nach betrachtet werden, wie die Einzelspielerfähigkeiten in den Gruppenkontext eingebunden werden - inwiefern gewinnbringend (Idealfall), inwiefern beschneidend (das wäre doof). Und da sehe ich in diesem Jahr eine riesige Lücke zwischen dem eigentlich vorhandenen Potenzial und dem, was tatsächlich daraus gemacht wurde. Beispiel: Spieler X wird von Verein Y an Verein Z abgegeben und startet dort auf einmal sportlich richtig durch. Warum? Weil X auf einmnal ein so viel besserer Spieler geworden ist? Eher nicht. Vielmehr kommen wohl seine bereits vorher vorhandenen Stärken besser zur Geltung.
Ich würde also aufpassen und nicht sagen, dass diese ganzen Graupen bloß weg sollen, sondern mir überlegen, ob die vorhandenen Stärken wirklich sinnvoll und ideal genutzt werden. Denn unsere in der Rückrunde teilweise nicht mehr existente Flügelverteidigung ist bspw. kein Einzelspielernproblem. Unsere grottige Strafraumverteidigung seit Frontzeck ist kein Einzelspielerproblem. Die vor allem in der Hinrunde existente Unfähigkeit im flachen Spielaufbau war kein Einzelspielerproblem.
Ich weiß, dieser Ansatz macht nicht ganz so viel Spaß und ist auch nicht so einfach wie vielen Spielern die schlichte Qualität abzusprechen. Aber am Ende des Tages kommt man vielleicht zu einer etwas differenzierteren und möglicherweise näher an der Realität befindlichen Antwort bezüglich dieser Thematik.
12.02.2016 - 14:45 Uhr
Zitat von RatedY2J
Unsere grottige Strafraumverteidigung seit Frontzeck ist kein Einzelspielerproblem. Die vor allem in der Hinrunde existente Unfähigkeit im flachen Spielaufbau war kein Einzelspielerproblem.
Unsere grottige Strafraumverteidigung seit Frontzeck ist kein Einzelspielerproblem. Die vor allem in der Hinrunde existente Unfähigkeit im flachen Spielaufbau war kein Einzelspielerproblem.
Vorweg: ich stimme dir eigentlich zu und würde auch nicht plötzlich alles auf die fehlende Qualität der Einzelspieler schieben, weil sie ja auch bereits bewiesen haben, dass sie es auch besser können. Hier würde ich aber gerne einhaken bzw. auch nachfragen.
Ist nicht beispielsweise bei einem zentralen Punkt der Strafraumverteidigung, nämlich dem Herausrücken zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maß, der Spieler selbst mehr gefordert als beispielsweise bei anderen taktischen Anweisungen? Die Entscheidungen, gerade auf dem engen Raum des Strafraums, werden von den Spielern selbst gefällt und derart vielfältige Situationen können ja kaum sinnvoll einstudiert werden. Sprich: wenn wir jetzt mit Boateng und Hummels in der Viererkette spielen würden, wäre auch die Strafraumverteidigung der Innenverteidiger besser. Dabei sind die taktischen Anweisungen des Trainers sicher nicht "egal", aber eben in gewissem Maße schon zu vernachlässigen. Und wenn man dann sieht WIE schlecht unsere Mannschaft das teilweise verteidigt, dann komme ich da durchaus auch auf einen großen Anteil der jeweiligen Spieler und eben nicht nur auf die taktischen Maßgaben bzw. die Qualität des Trainers.
Ähnlich verhält es sich im Offensivspiel bzw. beim von dir angesprochenen flachen Spielaufbau. Pressingstrukturen nach langen Bällen sind ja nun auch nichts, was Schmiedebach, Andreasen, Sobiech, Sané und wie sie alle heißen noch nie gemacht oder wenigstens gelernt hätten. Reichen da qualitativ bestenfalls durchschnittliche Anweisungen eines Trainers wirklich aus, damit die Spieler genau das, was sie eigentlich über Jahre als richtig empfunden haben, nicht mehr machen?
Meiner Meinung nach zieht man da die Spieler schon fast etwas zu sehr aus der Verantwortung, auch wenn ich das aus der Situation geschuldet ("nur die Spieler sind schuld!" - "nein, sind sie nicht") schon nachvollziehen kann. Letztlich lassen sich besonders Profis mit Sicherheit besser schulen als Spieler in Amateurklassen, aber eine grundsätzliche Spielart oder -idee bringt trotzdem jeder selbst mit. Und bei Schmiedebach oder Kiyotake kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die "kick & rush" heißt.
12.02.2016 - 15:01 Uhr
Zitat von bullethell85
Ich hab mich sogar schon dabei erwischt, mir die 2. Liga schönzureden... Mit Argumenten a la "ich spiele lieber gegen Lautern, Pauli, Nürnberg oder Bielefeld als gegen Darmstadt, Ingolstadt oder Hoffenheim" oder "naja wenigstens müssen wir nicht gegen den FC rote Brause spielen" ..... Trotzdem hoffe ich noch auf das kleine große Wunder :zunge:
Ich hab mich sogar schon dabei erwischt, mir die 2. Liga schönzureden... Mit Argumenten a la "ich spiele lieber gegen Lautern, Pauli, Nürnberg oder Bielefeld als gegen Darmstadt, Ingolstadt oder Hoffenheim" oder "naja wenigstens müssen wir nicht gegen den FC rote Brause spielen" ..... Trotzdem hoffe ich noch auf das kleine große Wunder :zunge:
Ich hab sogar noch zwei Argumente:
1. Die Tickets werden wieder günstiger
2. Das Spielen mit 96 bei FIFA wird dann interessanter
12.02.2016 - 15:25 Uhr
Zitat von RatedY2J
Du machst in meinen Augen etwas, was auch die großen Zeitungen (und natürlich auch andere Medien) leider viel zu oft machen:
Du machst in meinen Augen etwas, was auch die großen Zeitungen (und natürlich auch andere Medien) leider viel zu oft machen:
Sorry, aber Du reduzierst seinen Beitrag auf eine einzige Formulierung! Wie die "großen Zeitungen"es auch viel zu oft machen! Du ignorierst seine Sorge, um die es in seinem Post ging. Nicht um die Frage, wieviel Graupen der Kader besitzt.
Als Kölner und damit so etwas, wie ein "Auf und Abstiegsexperte", kann ich ihn absolut verstehen!
Wenn Traditionsclub absteigt, egal, ob es die Hertha, Lautern Nürnberg Frankfurt , BMG oder Köln war:
Zunächst kostet der Abstieg in etwa 30 Millionen! Durch TV-Gelder, verringerte Sponsoren-Prämien, etc.
Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Rücklagen, bei 96 sind. Frankfurt konnte durch die konservative(im positiven Sinne) Finanzpolitik Bruchhagens, eine Saison lang einen kompletten Bundesliga-Etat halten, weil sie vorgesorgt haben. Die Hertha ist ebenfalls mit einem Erstliga-Kader, mit Lasogga, Ronny, Ramos usw. durchmarschiert. An den Schulden wären sie beinahe nach dem Wiederaufstieg zerbrochen, wenn nicht dieser Investor eingestiegen wäre.
Ist Hannover gut gerüstet? hat man Eigenkapital, um auch in der 2. Liga einen starken Etat zu stemmen?
Über jedem Absteiger kreisen die Geier um die brauchbaren Spieler abzugreifen! Da gibt es dann kein Wettbieten. Die Clubs wissen um den Druck eines Absteigers und warten bis er bei den Preisen nachgibt!
Und der Kollege hat natürlich recht! Es ist nicht so dass man sich aussuchen könne, wen man behält, etc. Man bleibt naturgemäß auf den Spielern sitzen, die einem selbst nicht weiter helfen, die ihr dickes Bundesliga-Gehalt nirgendwo anders mehr bekommen und die Sache aussitzen!
"Von den Einnahmen für Kiyotake und Co bauen wir eine junge, hungrige Truppe auf, die dann wieder angreift!"
................. haben sich auch die Nürnberger gedacht! Sie haben für Kiyotake, Drmic, Ginczek u.a. eine Menge Kohle kassiert. Aber die Spieler, die Dir garantieren, dass Du um den Aufstieg spielst, sind für Abstiegskandidaten in der Bundesliga oder eben Aufsteiger, mindestens genau so interessant! Und versuch mal mit dem Malus "2.Liga" gegen diese anzukämpfen. Wo Nürnberg nun steht, kann man nachsehen! Wer auch immer absteigt, sollte froh sein, wenn Freiburg und Leipzig wenigstens aufsteigen. Sonst wird das Hauen und Stechen um die brauchbaren Spieler noch größer. Vom Druck ganz zu schweigen!
Abgestiegene Traditionsclubs werden in der 2. Liga bespielt, wie Bayern oder Dortmund in der Bundesliga!
Die stellen sich erst mal ganz tief hinten rein! Weil der Druck und die absolute Favoritenrolle bei euch läge(sofern Ihr denn absteigen solltet!!!( Kein Wunsch! Sondern nur mal angenommen) Das galt nicht für Paderborn, Braunschweig, Führt, etc. welche eine andere Kategorie von Clubs bilden. Gegen Hannover wird gemauert. Da bedarf es einer verdammt klugen Kaderplanung!
-Nur Talente bringen nichts! Man benötigt in der 2. Liga ebenso Routine, Spieler, die den jungen vor machen, wie man mit dem Druck und der Favoritenrolle umgeht
-In der 2. Liga gewinnt nicht die Defensive die Meisterschaft, sondern die Offensive! Wenn Du nur starke Winger hast, werden die "kleinen" ganz easy die Außenbahnen dicht machen. Siehe Lautern! Sie hatten vor zwei Jahren noch einen hohen Etat, tolle Flügelspieler, welche den damaligen Top-Sturm Idrissou und Zoller füttern sollten. Aber Null Kreativität oder Torgefahr aus dem Zentrum. Die Folge, siehe oben, fast alle haben die Außen verteidigt, die Stürmer hingen in der Luft und Lautern verspielte Punkt um Punkt, weil ihnen die Mittel fehlten. Wir wären im 2. Jahr auch nicht so einfach aufgestiegen, wenn wir nicht das Glück gehabt hätten, Paddy Helmes holen zu können. Aber auch nur wegen seiner FC-Liebe! Siehe oben! Versuch mal solche Spieler in die 2. Liga zu bekommen! Ohne brauchbare Außen UND einem kreativen Zentrum wird es sehr, sehr zäh!
Die Erwartungen, der Fans, werden durch den Abstieg nicht geringer!
Nein! War bei allen so! Man wollte so schnell wie möglich wieder nach oben! Da können vorher noch so viele behaupten, dass sie nun "Geduld haben um der jungen, hungrigen Truppe die Zeit zu geben, die sie braucht"!
Wenn gegen den FSV Frankfurt , Sandhausen, Paderborn und Co nicht gewonnen wird, dann wächst die Ungeduld wieder. Das Raunen in der Kurve wird bei jedem Fehler stärker. Die Angst der Fans wächst! Und damit die Ungeduld und der Druck auf die Mannschaft! Ich bitte, dieses nicht zu unterschätzen. Man kann sich als Fan vornehmen, was man will. Innerlich brodelt es, wenn man merkt, dass es verdammt eng werden könnte. Etwas, was die 2.-Liga-Clubs wissen und wo sie drauf hinarbeiten.
Im verein schwingt dann auch die Sorge um den Etat mit! Ein Jahr kann man u.U. überbrücken. Siehe Frankfurt oder Hertha. Aber dann wird es eng! Man muss den Kader mehr und mehr an die 2.-Liga-Einnahmen anpassen. Mit jedem weiteren Jahr wird es schwerer. Siehe Lautern und diverse andere ehemalige Bundesligisten!
Fazit: Wenn es nicht relativ schnell wie am Schnürchen läuft, hat man eine ähnlich aufgeregt Stimmung wie im Abstiegskampf!
Und wenn am Ende doch der krönende Aufstieg steht, geht es wieder von vorne los!
-Die Aufstiegshelden und Leistungsträger wecken die Begierde der größeren Clubs!
-Der Kader, welcher in der 2. Liga permanent Favorit war und immer offensiv, auf Sieg gespielt hat, muss nun verteidigen, was das Zeug hält! Die Spieler geraten in die Außenseiter-Rolle, müssen sich wieder an´s verlieren gewöhnen. usw.
Das sind nur mal ein paar Dinge, die auf einen abgestiegenen Traditionsclub zukommen! Und ich kann die User verstehen, die das ganze skeptisch sehen. Das ganze ist wesentlich komplexer, als es von der Bundesliga aus scheinen mag!
Der Abstieg ist kein Weltuntergang! Aber es ist ein Drahtseilakt, einen Club wieder hochzuführen und zu etablieren.
12.02.2016 - 15:54 Uhr
Zitat von Jernals
Ist nicht beispielsweise bei einem zentralen Punkt der Strafraumverteidigung, nämlich dem Herausrücken zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maß, der Spieler selbst mehr gefordert als beispielsweise bei anderen taktischen Anweisungen? Die Entscheidungen, gerade auf dem engen Raum des Strafraums, werden von den Spielern selbst gefällt und derart vielfältige Situationen können ja kaum sinnvoll einstudiert werden. Sprich: wenn wir jetzt mit Boateng und Hummels in der Viererkette spielen würden, wäre auch die Strafraumverteidigung der Innenverteidiger besser. Dabei sind die taktischen Anweisungen des Trainers sicher nicht "egal", aber eben in gewissem Maße schon zu vernachlässigen. Und wenn man dann sieht WIE schlecht unsere Mannschaft das teilweise verteidigt, dann komme ich da durchaus auch auf einen großen Anteil der jeweiligen Spieler und eben nicht nur auf die taktischen Maßgaben bzw. die Qualität des Trainers.
Ist nicht beispielsweise bei einem zentralen Punkt der Strafraumverteidigung, nämlich dem Herausrücken zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maß, der Spieler selbst mehr gefordert als beispielsweise bei anderen taktischen Anweisungen? Die Entscheidungen, gerade auf dem engen Raum des Strafraums, werden von den Spielern selbst gefällt und derart vielfältige Situationen können ja kaum sinnvoll einstudiert werden. Sprich: wenn wir jetzt mit Boateng und Hummels in der Viererkette spielen würden, wäre auch die Strafraumverteidigung der Innenverteidiger besser. Dabei sind die taktischen Anweisungen des Trainers sicher nicht "egal", aber eben in gewissem Maße schon zu vernachlässigen. Und wenn man dann sieht WIE schlecht unsere Mannschaft das teilweise verteidigt, dann komme ich da durchaus auch auf einen großen Anteil der jeweiligen Spieler und eben nicht nur auf die taktischen Maßgaben bzw. die Qualität des Trainers.
In meinen Augen ein klares "Jein". Natürlich müssen die Spieler auf dem Feld eigenständig Entscheidungen treffen und das ist immer fehleranfällig bzw. kann halt fairerweise auch nicht eins zu eins auf den Trainer umgemünzt werden. Erstaunlich finde ich jedoch, dass wir in diesem Punkt sowohl vor als auch nach Korkut mit fast den gleichen Spielern (in dieser Saison durch den Sorg-Transfer eher noch mit gesteigerter Qualität) Probleme hatten. Gibt da ja die schon fast legendäre Frage Korkuts aus seinem ersten Trainingslager: "Hattet ihr irgendwelche Regeln, wie ihr im Strafraum zu verschieben habt?" In meinen Augen sind gerade diese Grundlagen eine absolute Notwendigkeit, geben eine Form von Sicherheit und erhöhen die situative Entscheidungsqualität der Spieler in den entscheidenden Situationen.
Zitat von Jernals
Ähnlich verhält es sich im Offensivspiel bzw. beim von dir angesprochenen flachen Spielaufbau. Pressingstrukturen nach langen Bällen sind ja nun auch nichts, was Schmiedebach, Andreasen, Sobiech, Sané und wie sie alle heißen noch nie gemacht oder wenigstens gelernt hätten. Reichen da qualitativ bestenfalls durchschnittliche Anweisungen eines Trainers wirklich aus, damit die Spieler genau das, was sie eigentlich über Jahre als richtig empfunden haben, nicht mehr machen?
Ähnlich verhält es sich im Offensivspiel bzw. beim von dir angesprochenen flachen Spielaufbau. Pressingstrukturen nach langen Bällen sind ja nun auch nichts, was Schmiedebach, Andreasen, Sobiech, Sané und wie sie alle heißen noch nie gemacht oder wenigstens gelernt hätten. Reichen da qualitativ bestenfalls durchschnittliche Anweisungen eines Trainers wirklich aus, damit die Spieler genau das, was sie eigentlich über Jahre als richtig empfunden haben, nicht mehr machen?
Normalerweise eine einfache Antwort: Ja. Wenn sie die Vorgaben des Trainers umsetzen (und so ist nun einmal die Hierarchie), dann passiert schnell so etwas, wie lange Zeit in der Hinrunde (man möchte als selbsternanntes Konterteam auftreten und beherrscht diese Disziplin am schlechtesten aller Mannschaften). Im Grunde reicht ja schon ein vergleichender Blick auf die vergangenen fünf Spiele der letzten Saison um erschreckt festzustellen, wie lange Zeit einstudierte Mechanismen innerhalb weniger Tage komplett eliminiert werden können. Neue Abläufe kommen hinzu und müssen irgendwie miteinander verbunden werden. Wenn dann seitens des Trainerteams keine wirklichen mannschaftstaktischen (ist ja eine Sache des Kollektivs) Abläufe - bspw. zum bewussten Erzwingen von Ballgewinnen - gibt, wie soll es dann im Spiel umgesetzt werden? Über die Qualität der Umsetzung entscheiden logischerweise auch wieder zu einem beachtlichen Teil die Spieler, aber am Ende können nun einmal keine Mechanismen wiederkehrend auf den Platz gebracht werden, welche in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft keine Rolle zu spielen scheinen. Ansonsten macht jeder Spieler auf dem Feld einfach irgendwas.
Zitat von Jernals
Meiner Meinung nach zieht man da die Spieler schon fast etwas zu sehr aus der Verantwortung, auch wenn ich das aus der Situation geschuldet ("nur die Spieler sind schuld!" - "nein, sind sie nicht") schon nachvollziehen kann. Letztlich lassen sich besonders Profis mit Sicherheit besser schulen als Spieler in Amateurklassen, aber eine grundsätzliche Spielart oder -idee bringt trotzdem jeder selbst mit. Und bei Schmiedebach oder Kiyotake kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die "kick & rush" heißt.
Meiner Meinung nach zieht man da die Spieler schon fast etwas zu sehr aus der Verantwortung, auch wenn ich das aus der Situation geschuldet ("nur die Spieler sind schuld!" - "nein, sind sie nicht") schon nachvollziehen kann. Letztlich lassen sich besonders Profis mit Sicherheit besser schulen als Spieler in Amateurklassen, aber eine grundsätzliche Spielart oder -idee bringt trotzdem jeder selbst mit. Und bei Schmiedebach oder Kiyotake kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die "kick & rush" heißt.
Dieses teilweise unreflektierte Hinnehmen finde ich aber auch erschreckend. Schmiedebach versuchte ja immerhin unter Frontzeck immer mal wieder ein paar spielerische Elemente einzustreuen, aber darauf wurde oft wieder nicht reagiert. Selbst bolzte er die Kugel jedoch auch öfter lang ins Nirvana als in seiner gesamten bisherigen Karriere. Wie oben geschrieben sollte man ja eigentlich die Vorgaben des Trainers umsetzen. Auf der anderen Seite aber auch wieder nicht, wenn die vollkommen kacke sind. Aber das ist im Grunde auch wieder illusorisch, weil eh nicht alle Spieler mitziehen werden und du als Mannschaft eigentlich keinen eigenen Matchplan entwerfen kannst. Dann brauchst du nur einen Führungsspieler dessen Wort Gewicht hat und der voll hinter dem Quatsch des Trainers steht, um damit viele Kollegen zu beeinflussen. Und dann funktioniert irgendwie alles nicht mehr richtig. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass viele Spieler unter Frontzeck mächtig angefressen waren. Also in erster Linie jene, die auch wirklich Fußball spielen können und wollen. Auf der anderen Seite hast du dann wieder die Andreasens dieser Welt, die gefühlt einfach nur dankbar sind, dass sie überhaupt noch (oder besser gesagt wieder) spielen dürfen.
EDIT:
@rhinemike
Ich bin auf das eingegangen, was mich gestört hat. Großartige Sorgen konnte ich da im Übrigen nicht erkennen und was jetzt mit dem Abstieg alles einhergehen würde, war nicht Teil des Beitrages auf den ich eingegangen bin.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RatedY2J am 12.02.2016 um 16:13 Uhr bearbeitet
12.02.2016 - 17:46 Uhr
Zitat von rhinemike
Ist Hannover gut gerüstet? hat man Eigenkapital, um auch in der 2. Liga einen starken Etat zu stemmen?
...
Ist Hannover gut gerüstet? hat man Eigenkapital, um auch in der 2. Liga einen starken Etat zu stemmen?
...
Sehr guter Beitrag aus meiner Sicht. Zwei Dinge gilt es dennoch anzumerken. Erstens hat Kind schon gesagt, bei einem Aufstieg nicht wegzulaufen. Er würde sich persönlich in der Verantwortung sehen und alles daran setzen diese bittere Niederlage zu revidieren. Daher wäre ein entsprechender Etat wohl realisitisch.
Zweitens, gerade ihr Kölner habt langfristig von der letzten Zweitligasaison erheblich profitiert meiner Meinung nach, was die Strukuren und den Mannschaftsaufbau angeht und seid für mich ein gutes Beispiel, wie sich ein Traditionsverein gut neu aufstellen kann. Guck Dir die Hamburger, Bremer, Stuttgarter und Frankfurter der letzten Jahre an. Klar spielen die Bundesliga, aber welche Nachhaltigkeit hat das jeweilige Modell. Schwer zu beurteilen und hängt auch von den Erwartungen des Einzelnen ab.
Mir persönlich fehlt es schon lange an einer Philosophie für unsere Roten. Wofür steht 96 eigentlich und daher gehöre ich auch eher zu der Fraktion, die einem Abstieg auch etwas Positives abgewinnen könnten, wenn man entsprechend in Klausur geht.
Die Argumentation dieser Wandel könnte auch in Liga 1 funktionieren (siehe Hertha die Saison), ist richtig, aber jeder kennt das, dass manche Menschen erst richtig auf die Fresse fallen müssen, bevor sie sich positiv verändern. Bei anderen reicht dafür ein kleiner Schock aus. Wozu unser Verein gehört, offenbart sich die letzten Jahre immer mehr aus meiner Sicht.
Ist sicher eine idealistische Ansicht und ein Stückweit Träumerei im heutigen Fußballgeschäft, wie dein sehr realisitischer Beitrag deutlich offen legt. Dennoch kann sich auch eine Chance für einen Verein wie 96 ergeben, wenn man die richtigen Schlüsse aus der Misere "Abstieg" zieht. Auch her bietet dein Beitrag gute Ansätze...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ToniCalzoni am 12.02.2016 um 17:47 Uhr bearbeitet
12.02.2016 - 19:03 Uhr
Zitat von RatedY2J
@rhinemike
Großartige Sorgen konnte ich da im Übrigen nicht erkennen und was jetzt mit dem Abstieg alles einhergehen würde, war nicht Teil des Beitrages auf den ich eingegangen bin.
@rhinemike
Großartige Sorgen konnte ich da im Übrigen nicht erkennen und was jetzt mit dem Abstieg alles einhergehen würde, war nicht Teil des Beitrages auf den ich eingegangen bin.
Nicht??? Komisch!
Zitat von UnChandal96
Selbst wenn wir absteigen, habe ich Angst in der nächsten Saison.
Die wenigen, die Bundesliganiveau haben, gehen weg und die, die Graupen, die nichtmal Zweitliganiveau haben, bleiben da.
Im Grunde genommen (Und das meine ich ernst, ist leider aus finanzieller Sicht nicht zu realisieren), müsste man den kompletten Kader verkaufen und sich komplett neu aufstellen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir nie und nimmer sofort wieder aufsteigen würden, wenn wir jetzt den Klassenerhalt verpassen. Eher spielen wir um den Abstieg in der zweiten Liga und spätestens nach dem zweiten Abstieg in Folge ist Kind dann weg, unsere Geldreserven aufgebraucht und Kind hinterlässt den Verein genau so wie er ihn vorgefunden hat.
Selbst wenn wir absteigen, habe ich Angst in der nächsten Saison.
Die wenigen, die Bundesliganiveau haben, gehen weg und die, die Graupen, die nichtmal Zweitliganiveau haben, bleiben da.
Im Grunde genommen (Und das meine ich ernst, ist leider aus finanzieller Sicht nicht zu realisieren), müsste man den kompletten Kader verkaufen und sich komplett neu aufstellen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir nie und nimmer sofort wieder aufsteigen würden, wenn wir jetzt den Klassenerhalt verpassen. Eher spielen wir um den Abstieg in der zweiten Liga und spätestens nach dem zweiten Abstieg in Folge ist Kind dann weg, unsere Geldreserven aufgebraucht und Kind hinterlässt den Verein genau so wie er ihn vorgefunden hat.
Bin ich der einzige, der trotzdem große Sorgen bei dem User erkennen kann?
Ich merke schon! Geht um Rechthaberei! Aber mir ist wurscht!
12.02.2016 - 19:13 Uhr
Zitat von ToniCalzoni
Sehr guter Beitrag aus meiner Sicht. Zwei Dinge gilt es dennoch anzumerken. Erstens hat Kind schon gesagt, bei einem Aufstieg nicht wegzulaufen. Er würde sich persönlich in der Verantwortung sehen und alles daran setzen diese bittere Niederlage zu revidieren. Daher wäre ein entsprechender Etat wohl realisitisch.
Zweitens, gerade ihr Kölner habt langfristig von der letzten Zweitligasaison erheblich profitiert meiner Meinung nach, was die Strukuren und den Mannschaftsaufbau angeht und seid für mich ein gutes Beispiel, wie sich ein Traditionsverein gut neu aufstellen kann. Guck Dir die Hamburger, Bremer, Stuttgarter und Frankfurter der letzten Jahre an. Klar spielen die Bundesliga, aber welche Nachhaltigkeit hat das jeweilige Modell. Schwer zu beurteilen und hängt auch von den Erwartungen des Einzelnen ab.
Mir persönlich fehlt es schon lange an einer Philosophie für unsere Roten. Wofür steht 96 eigentlich und daher gehöre ich auch eher zu der Fraktion, die einem Abstieg auch etwas Positives abgewinnen könnten, wenn man entsprechend in Klausur geht.
Die Argumentation dieser Wandel könnte auch in Liga 1 funktionieren (siehe Hertha die Saison), ist richtig, aber jeder kennt das, dass manche Menschen erst richtig auf die Fresse fallen müssen, bevor sie sich positiv verändern. Bei anderen reicht dafür ein kleiner Schock aus. Wozu unser Verein gehört, offenbart sich die letzten Jahre immer mehr aus meiner Sicht.
Ist sicher eine idealistische Ansicht und ein Stückweit Träumerei im heutigen Fußballgeschäft, wie dein sehr realisitischer Beitrag deutlich offen legt. Dennoch kann sich auch eine Chance für einen Verein wie 96 ergeben, wenn man die richtigen Schlüsse aus der Misere "Abstieg" zieht. Auch her bietet dein Beitrag gute Ansätze...
Zitat von rhinemike
Ist Hannover gut gerüstet? hat man Eigenkapital, um auch in der 2. Liga einen starken Etat zu stemmen?
...
Ist Hannover gut gerüstet? hat man Eigenkapital, um auch in der 2. Liga einen starken Etat zu stemmen?
...
Sehr guter Beitrag aus meiner Sicht. Zwei Dinge gilt es dennoch anzumerken. Erstens hat Kind schon gesagt, bei einem Aufstieg nicht wegzulaufen. Er würde sich persönlich in der Verantwortung sehen und alles daran setzen diese bittere Niederlage zu revidieren. Daher wäre ein entsprechender Etat wohl realisitisch.
Zweitens, gerade ihr Kölner habt langfristig von der letzten Zweitligasaison erheblich profitiert meiner Meinung nach, was die Strukuren und den Mannschaftsaufbau angeht und seid für mich ein gutes Beispiel, wie sich ein Traditionsverein gut neu aufstellen kann. Guck Dir die Hamburger, Bremer, Stuttgarter und Frankfurter der letzten Jahre an. Klar spielen die Bundesliga, aber welche Nachhaltigkeit hat das jeweilige Modell. Schwer zu beurteilen und hängt auch von den Erwartungen des Einzelnen ab.
Mir persönlich fehlt es schon lange an einer Philosophie für unsere Roten. Wofür steht 96 eigentlich und daher gehöre ich auch eher zu der Fraktion, die einem Abstieg auch etwas Positives abgewinnen könnten, wenn man entsprechend in Klausur geht.
Die Argumentation dieser Wandel könnte auch in Liga 1 funktionieren (siehe Hertha die Saison), ist richtig, aber jeder kennt das, dass manche Menschen erst richtig auf die Fresse fallen müssen, bevor sie sich positiv verändern. Bei anderen reicht dafür ein kleiner Schock aus. Wozu unser Verein gehört, offenbart sich die letzten Jahre immer mehr aus meiner Sicht.
Ist sicher eine idealistische Ansicht und ein Stückweit Träumerei im heutigen Fußballgeschäft, wie dein sehr realisitischer Beitrag deutlich offen legt. Dennoch kann sich auch eine Chance für einen Verein wie 96 ergeben, wenn man die richtigen Schlüsse aus der Misere "Abstieg" zieht. Auch her bietet dein Beitrag gute Ansätze...
Stimme Dir weitestgehend zu!
Wir hatten aber auch sehr viel Glück, waren im 2. Jahr nicht Favorit! Uns drückten die Schulden und wir standen kurz vor der Insolvenz. So wurde man quasi gezwungen, auf unsere exzellente Jugendarbeit zu setzen. Und Du hast Recht. Ob Hector, Wimmer, Gerhardt und Horn sich in der Bundesliga so etwickelt hätten, weiß man nicht!
Mir ging es nur darum, mal im Groben zu skizzieren, was da auf einen Verein, wie 96er zu käme!
Ich will auch niemandem die Hoffnung nehmen. Sondern nur warnen, dass es nicht so einfach wird. Und Bader hat sich bereits einmal daran versucht, einen Wiederaufstiegs-Kader zusammen zu stellen. Falls der Worst Case eintritt, hoffe ich für euch, dass er daraus gelernt hat.
Aber noch ist ja Zeit! Viel Glück, am Wochenende!
12.02.2016 - 19:40 Uhr
Zitat von rhinemike
Nicht??? Komisch!
Bin ich der einzige, der trotzdem große Sorgen bei dem User erkennen kann?
Ich merke schon! Geht um Rechthaberei! Aber mir ist wurscht!
Zitat von RatedY2J
@rhinemike
Großartige Sorgen konnte ich da im Übrigen nicht erkennen und was jetzt mit dem Abstieg alles einhergehen würde, war nicht Teil des Beitrages auf den ich eingegangen bin.
@rhinemike
Großartige Sorgen konnte ich da im Übrigen nicht erkennen und was jetzt mit dem Abstieg alles einhergehen würde, war nicht Teil des Beitrages auf den ich eingegangen bin.
Nicht??? Komisch!
Zitat von UnChandal96
Selbst wenn wir absteigen, habe ich Angst in der nächsten Saison.
Die wenigen, die Bundesliganiveau haben, gehen weg und die, die Graupen, die nichtmal Zweitliganiveau haben, bleiben da.
Im Grunde genommen (Und das meine ich ernst, ist leider aus finanzieller Sicht nicht zu realisieren), müsste man den kompletten Kader verkaufen und sich komplett neu aufstellen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir nie und nimmer sofort wieder aufsteigen würden, wenn wir jetzt den Klassenerhalt verpassen. Eher spielen wir um den Abstieg in der zweiten Liga und spätestens nach dem zweiten Abstieg in Folge ist Kind dann weg, unsere Geldreserven aufgebraucht und Kind hinterlässt den Verein genau so wie er ihn vorgefunden hat.
Selbst wenn wir absteigen, habe ich Angst in der nächsten Saison.
Die wenigen, die Bundesliganiveau haben, gehen weg und die, die Graupen, die nichtmal Zweitliganiveau haben, bleiben da.
Im Grunde genommen (Und das meine ich ernst, ist leider aus finanzieller Sicht nicht zu realisieren), müsste man den kompletten Kader verkaufen und sich komplett neu aufstellen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir nie und nimmer sofort wieder aufsteigen würden, wenn wir jetzt den Klassenerhalt verpassen. Eher spielen wir um den Abstieg in der zweiten Liga und spätestens nach dem zweiten Abstieg in Folge ist Kind dann weg, unsere Geldreserven aufgebraucht und Kind hinterlässt den Verein genau so wie er ihn vorgefunden hat.
Bin ich der einzige, der trotzdem große Sorgen bei dem User erkennen kann?
Ich merke schon! Geht um Rechthaberei! Aber mir ist wurscht!
Wenn es um Rechthaberei geht, dann lege ich mal einen nach
Der von zuvor dir zitierte Beitrag meinerseits war schon die Antwort auf die Antwort bezüglich dieses jetzt zitierten Beitrages. Heißt: Ich habe zu Beginn all das angesprochen, was mich daran gestört hat, sodass sich die Diskussion vollkommen weg von "Sorgen rund um den Abstieg" entwickelte und letztlich noch die "Spieler-Schelte" behandelte. Selbst wenn es anders wäre, würde das noch keine faire Spielerbewertung (um die es mir ging) ausschließen. Einig sind wir uns darüber, dass es eigentlich völlig wurscht ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RatedY2J am 12.02.2016 um 19:45 Uhr bearbeitet
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