| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz
23.12.2018 - 11:38 Uhr
17.02.2019 - 23:01 Uhr
Zitat von SvBvB
Ich möchte jetzt nicht rummäkeln, das ist auch nicht meine Art. Aber mit jedem Spiel habe ich mehr Angst vor dem tiefen Fall. Ich liebe diese Offensive, aber ich sehe absolut nichts von dem "Ich habe aus meinen Fehlern gelernt" Bosz. Da wird nicht gewechselt, da wird nicht rotiert, da wird genau so alles auf eine Karte gesetzt wie damals beim BVB und das führt meiner Meinung nach unweigerlich in die selbe Konsequenz. Er hat bis auf Bender nicht einen getauscht nachdem die nach Russland geflogen sind, und wir sind erst bei einer Handvoll Spielen unter ihm. Selbst wenn es diese Saison gut geht (was he nach Abschneiden in der EL und damit Thema Doppelbelastung nichtmal sicher ist) glaube ich einfach nicht dass diese Praktik eine ganze Saison über funktioniert. Wir brauchen doch keinen 20 Mann Kader wenn bis auf Baumi, Alario oder mal Dragovic alle Ersatzspieler völlig außen vor sind.
Seh ich das jetzt zu eng? Denn ich kriege da jede Woche mehr Angst vor die ich sein in-game coaching verfolge...
Ich möchte jetzt nicht rummäkeln, das ist auch nicht meine Art. Aber mit jedem Spiel habe ich mehr Angst vor dem tiefen Fall. Ich liebe diese Offensive, aber ich sehe absolut nichts von dem "Ich habe aus meinen Fehlern gelernt" Bosz. Da wird nicht gewechselt, da wird nicht rotiert, da wird genau so alles auf eine Karte gesetzt wie damals beim BVB und das führt meiner Meinung nach unweigerlich in die selbe Konsequenz. Er hat bis auf Bender nicht einen getauscht nachdem die nach Russland geflogen sind, und wir sind erst bei einer Handvoll Spielen unter ihm. Selbst wenn es diese Saison gut geht (was he nach Abschneiden in der EL und damit Thema Doppelbelastung nichtmal sicher ist) glaube ich einfach nicht dass diese Praktik eine ganze Saison über funktioniert. Wir brauchen doch keinen 20 Mann Kader wenn bis auf Baumi, Alario oder mal Dragovic alle Ersatzspieler völlig außen vor sind.
Seh ich das jetzt zu eng? Denn ich kriege da jede Woche mehr Angst vor die ich sein in-game coaching verfolge...
Die Kritik an "deinen Club"? kann ich so nicht teilen. Die erfolgreichsten Clubs in Europa haben meist die kleinsten Kaders. Die Verletzungen sind normal bei einer solchen Belastung wie Leverkusen diese hat. Ein Trainer lebt nun einmal von Punkten. Das System Bosz lebt von einer klaren Stammelf und 4 bis 5 Spielern welche nah dran sind. Andere müssen sich halt hinten Anstellen oder einfach mehr bringen.
Das Spiel heute von Leverkusen ist ein ganz anderes wie das was der BVB unter Bosz zeigte. Das hat auch einen einfachen Grund und dieser ist die Entwicklung von Bosz hin wieder zu mehr Ajax. Weder steht Leverkusen so hoch und riskant wie einst der BVB noch hatte der BVB damals die passende Situation und Spieler.
Der FCB hat damals unter Pep ähnlich dominant und mit einer klaren Top Elf gespielt. Dies über drei Jahre. Das kann durchaus auch in Leverkusen mit Bosz klappen wenn stets neue Impulse durch passende Spieler gefunden werden die neu hinzu kommen. Erfolg soll auch helfen.
Düsseldorf war am Abend gar nicht schlecht. Leverkusen war nur klar besser und ließ die gar nicht gefährlich an den Ball kommen durch Fehlpässe oder blindes nach vorne Anrennen. Die Werte von Ballbesitz und Passspiel kommen nicht durch Zufall. Düsseldorf gab klar an das Leverkusen einfach mal Top gestern war. In München waren nicht wenige sehr neidisch auf diese Art Fußball.
Leverkusen ist natürlich nicht Bayern oder Barca. Das Team ist sehr jung und auch durch diverse Rückschläge stets mit einem Knacks im Kopf belastet. Dazu das Bosz Trauma beim BVB. Dadurch ist ja der Ruf dieses sehr guten Trainers stark angeschlagen. Zu Unrecht wie ich finde.
Das Aus im Pokal sind die normalen Schwankungen bei einem neuen Trainer, jungen Team und auch bei Rotation wo nicht so gute Spieler mit wenig Spielpraxis die Unsicherheit ins Spiel bringen. Ob Leverkusen in der EL weiter kommt wird sich am Donnerstag zeigen. Die Top Talente reden eher von in die CL kommen. Bosz wird einiges Aufwenden müssen das von Spiel zu Spiel denken in die Köpfe zu bekommen.
Für den Moment kann jedoch festgehalten werden das der BVB weder im Ballbesitz noch im Passspiel solche Werte oder Auftritte hatte. Jeder hatte damals gewarnt wie riskant der BVB spielt. Heute ist das Motto den Ball zu haben um sich so zu schonen und dem Gegner keine Gelegenheit zu geben ein Gegentor zu erzielen. Nach vorne geht hier und da mit Geduld immer was. In 7 Spielen wurden 14 Tore erzielt und nur 5 kassiert. Für Tore hat das Team genug individuelle Klasse.
Bosz hat gelernt durch seine BVB Zeit. Behält er dieses lernen bei und stellt nicht wieder auf anderes um kann Leverkusen sehr erfolgreich werden. Zumindest könnte es seine Spieler halten wenn diese gepaart mit Erfolg wieder Spaß am Spiel haben. Das ist für euch wichtiger als Platz 4. Spätestens in der kommenden Saison werden alle Spieler es von Beginn an besser machen wollen.
18.02.2019 - 08:17 Uhr
Zitat von Since1904
Ich würde bei Contra vielleicht noch anbringen dass keinen aus unserer U19 rein schmeißt. Hätte man gestern eigentlich gut machen können.
Zitat von berbo25
Schmidt/Bosz Vergleich
Bosz hat schon Ähnlichkeiten zu Schmidt, dass kann keiner abstreiten.
Was ähnlich ist:
- viel Pressen
- Fokus auf Offensive
- wenig Tatkische Varianten
- ein System
Jedoch kann ich jetzt schon Unterschiede erkennen und um das zu untermauern reicht ein Blick auf die Spielestatisk.
Im Ballbesitzt wird anders agiert.
Bei Schmidt wurde sofort versucht bei Ballbesitz nach vorne zu spielen - manchmal wirklich Harakiri. Angriffe wurden fast immer über die Außen eingeleitet und zum großen Teil auch abgeschlossen.
Am Ende hat dann jede Mannschaft durchschaut was zu tun war. Hinten rein stellen und abwarten. Denn aus dem Spiel heraus lief so gut wie gar nichts.
Unter Bosz hingegen wird nicht Blind nach vorne gestürmt, außer die Gelegenheit ist da.
Auch wird das Angriffspiel sehr häufig über das Zentrum eingeleitet (Araguiz, Havertz, Brandt). Das gab es unter Schmidt nicht.
-------------------------------------------
Pro:
Wir haben jetzt gegen 3 Mannschaften gespielt die Fokus auf Defensive und Kontern gelegt haben und gut verteidigt haben. Gladbach, Krasnodar und Düsseldorf.
Alle haben so gespielt, wie am Ende unsre Gegner der Schmidt Ära.
In allen Spielen unabhängig vom Ergebniss, hatte ich das Gefühl, dass ein Sieg drin gewesen wäre.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass kein großer Einbruch wegen der Taktik eintreten wird.
-------------------------------------------
Contra:
Das Spiel ist sehr laufentensiv. Viele Sprints und Kilometer.
Dann nur eine Stammelf, die in zwei Wettbewerben antritt. Da ist das Risiko hoch, dass es zu Leistungseinbrüchen und/oder vermehrt zu Verletzungen kommen kann.
Bisher haben sich nur die Benders (was jetzt keine Überaschung ist) und Bellarabi verletzt.
Bellarabi ist aber auch ein verletzungsanfälliger Spieler. Seine Verletzung würde ich jetzt nicht auf die höhere Belastung schieben. Obwohl grade er ordentlich gelaufen ist die Rückrunde.
-------------------------------------------
Fazit:
Taktisch habe ich nicht die Befürchtung eines so großen Einbruchs wie unter Schmidt. Die Gefahr eines Einbruchs wegen des laufintensiven Spiels bei wenig Rotation, halte ich jedoch für möglich.
Auch wenn mal 2 Spieler von Havertz, Brandt und Aranguiz ausfallen, wird sich bemerkbar machen.
Trotzdem bin ich mehr als froh, dass Bosz hier ist.
Zitat von SvBvB
Da gebe ich dir recht, ich habe das tatsächlich nicht nachgeschaut, ich bezog mich auf die rein subjektiven Diskussionen im forum damals. Dann nehme ich das zurück. Aber ich diskutiere ja auch gerne über die Chancen und Risiken im System und ob die mangelnde Rotation wirklich eine Gefahr ist, nur von der Hand zu weisen ist das Thema für mich nunmal einfach nicht, da machen es sich viele meiner Meinung nach zu einfach. Gerade in solch kraftraubenden Systemen geht einem auf den letzten Metern oft der Saft aus, und das kennen wir ja in Leverkusen eigentlich zur genüge mit nur halben guten Saisons. Bei Schmidt war das doch damals auch zeitweise ein Problem. Ich werds auf jeden Fall weiter beobachten, hoffe aber dass es spielerisch so weiter geht
Da gebe ich dir recht, ich habe das tatsächlich nicht nachgeschaut, ich bezog mich auf die rein subjektiven Diskussionen im forum damals. Dann nehme ich das zurück. Aber ich diskutiere ja auch gerne über die Chancen und Risiken im System und ob die mangelnde Rotation wirklich eine Gefahr ist, nur von der Hand zu weisen ist das Thema für mich nunmal einfach nicht, da machen es sich viele meiner Meinung nach zu einfach. Gerade in solch kraftraubenden Systemen geht einem auf den letzten Metern oft der Saft aus, und das kennen wir ja in Leverkusen eigentlich zur genüge mit nur halben guten Saisons. Bei Schmidt war das doch damals auch zeitweise ein Problem. Ich werds auf jeden Fall weiter beobachten, hoffe aber dass es spielerisch so weiter geht

Schmidt/Bosz Vergleich
Bosz hat schon Ähnlichkeiten zu Schmidt, dass kann keiner abstreiten.
Was ähnlich ist:
- viel Pressen
- Fokus auf Offensive
- wenig Tatkische Varianten
- ein System
Jedoch kann ich jetzt schon Unterschiede erkennen und um das zu untermauern reicht ein Blick auf die Spielestatisk.
Im Ballbesitzt wird anders agiert.
Bei Schmidt wurde sofort versucht bei Ballbesitz nach vorne zu spielen - manchmal wirklich Harakiri. Angriffe wurden fast immer über die Außen eingeleitet und zum großen Teil auch abgeschlossen.
Am Ende hat dann jede Mannschaft durchschaut was zu tun war. Hinten rein stellen und abwarten. Denn aus dem Spiel heraus lief so gut wie gar nichts.
Unter Bosz hingegen wird nicht Blind nach vorne gestürmt, außer die Gelegenheit ist da.
Auch wird das Angriffspiel sehr häufig über das Zentrum eingeleitet (Araguiz, Havertz, Brandt). Das gab es unter Schmidt nicht.
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Pro:
Wir haben jetzt gegen 3 Mannschaften gespielt die Fokus auf Defensive und Kontern gelegt haben und gut verteidigt haben. Gladbach, Krasnodar und Düsseldorf.
Alle haben so gespielt, wie am Ende unsre Gegner der Schmidt Ära.
In allen Spielen unabhängig vom Ergebniss, hatte ich das Gefühl, dass ein Sieg drin gewesen wäre.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass kein großer Einbruch wegen der Taktik eintreten wird.
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Contra:
Das Spiel ist sehr laufentensiv. Viele Sprints und Kilometer.
Dann nur eine Stammelf, die in zwei Wettbewerben antritt. Da ist das Risiko hoch, dass es zu Leistungseinbrüchen und/oder vermehrt zu Verletzungen kommen kann.
Bisher haben sich nur die Benders (was jetzt keine Überaschung ist) und Bellarabi verletzt.
Bellarabi ist aber auch ein verletzungsanfälliger Spieler. Seine Verletzung würde ich jetzt nicht auf die höhere Belastung schieben. Obwohl grade er ordentlich gelaufen ist die Rückrunde.
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Fazit:
Taktisch habe ich nicht die Befürchtung eines so großen Einbruchs wie unter Schmidt. Die Gefahr eines Einbruchs wegen des laufintensiven Spiels bei wenig Rotation, halte ich jedoch für möglich.
Auch wenn mal 2 Spieler von Havertz, Brandt und Aranguiz ausfallen, wird sich bemerkbar machen.
Trotzdem bin ich mehr als froh, dass Bosz hier ist.
Ich würde bei Contra vielleicht noch anbringen dass keinen aus unserer U19 rein schmeißt. Hätte man gestern eigentlich gut machen können.
Ich würde noch als Contra reinbringen, dass er sich vor Spielen nicht rasiert.
Was für ne Pseudo-Diskussion hier
Ist das von einigen schon die Vorbereitung auf das "ich hab's ja gleich gesagt"?
Kann man sich nicht einach an den aktuellen erfolgreichen (!) Fußball erfreuen und muss man nach 6 Wochen schon das Haar in der Suppe suchen?
Das ist nur noch schwer zu ertragen...
18.02.2019 - 12:32 Uhr
Ich meine auch, dass die Umstände jeweils andere sind als Roger bei uns und Bosz beim BvB.
Erstens, wie schon Vorredner sagten, es ist ein anderer Pressingfußball. Ballbesitz wird eben gehalten. Der Gegener sich beizeiten regelrecht zurecht gelegt. Unter roger war das stets Überfallfußball - und hat eine Mannschaft gemauert, war das gebolze auf drittliga Niveau unsererseits, weil mit hohem Ballbesitz nicht geplant und kreativ umgegangen wurde.
Dann hat Bosz hier andere Spieler. Ja, dieser Spielstil ist intensiv. Und er funktioniert nur, wenn die Spieler bereit sind das Pensum zu gehen. Ich ahne, das war in Dortmund nicht der Fall. Da waren Spieler, die in den Jahren zuvor auch mit geringerem Laufpensum Titel gewonnen haben und sich sagten: Da mache ich nicht mit - oder nur halbherzig. Und dann ist die Nummer leicht auszuhebeln. Wenn unsere Jungs aber die volle Bereitschaft mitbringen kann das ganze langfristig gut werden. Und wenn die Abläufe noch genauer drins sind auch mit geringerem Aufwand. Ich war ganz fasziniert von den 5 Minuten in Mainz vor dem 3. tor. Da hat alles so leicht ausgesehen. jeder stand dort wo der Raum frei war. Der Ball lief wie am Schnürchen und es sah alle sehr locker aus. Und ich glaube da will Bosz hin. Zur Zeit ist das System sehr kräftezehrend, weil nich fehleranfällig. Sind die aber raus, ist die Belastung auch geringer.
Und Stichwort Belastung: Ja der Fußball iust schneller geworden in den letzten 15 Jahren. Und gleichzeitig meine ich, dass Rudis Weisheit immer noch stimmt wenn es sagte (sinngemäß), dass Top-Spieler ala Schneider, Lucio, Ballack im drei-Tage-Spielrhythmus erst richtig auf bertiebstemeratur kommen. Und es doch immer noch stimmt, dass vielen Spielern ein hartes Match lieber ist als eine harte Trainigseinheit -. vor allem dann, wenn gewonnen wird.
andere Startformationen ergeben sich durch Verletzungen, Sprerren und Krankheiten von ganz alleine. So fehlten ja auch beide Benders - und sie werden grad gut ersetzt.
Isgesamt: Abwarten Klappsparten - aber ich habe ein gutes Gefühl, wie schon lange nicht mehr. Und es macht einfach Saubock den Jungs grad zuzugucken....und das bleibt gefälligst so!
Erstens, wie schon Vorredner sagten, es ist ein anderer Pressingfußball. Ballbesitz wird eben gehalten. Der Gegener sich beizeiten regelrecht zurecht gelegt. Unter roger war das stets Überfallfußball - und hat eine Mannschaft gemauert, war das gebolze auf drittliga Niveau unsererseits, weil mit hohem Ballbesitz nicht geplant und kreativ umgegangen wurde.
Dann hat Bosz hier andere Spieler. Ja, dieser Spielstil ist intensiv. Und er funktioniert nur, wenn die Spieler bereit sind das Pensum zu gehen. Ich ahne, das war in Dortmund nicht der Fall. Da waren Spieler, die in den Jahren zuvor auch mit geringerem Laufpensum Titel gewonnen haben und sich sagten: Da mache ich nicht mit - oder nur halbherzig. Und dann ist die Nummer leicht auszuhebeln. Wenn unsere Jungs aber die volle Bereitschaft mitbringen kann das ganze langfristig gut werden. Und wenn die Abläufe noch genauer drins sind auch mit geringerem Aufwand. Ich war ganz fasziniert von den 5 Minuten in Mainz vor dem 3. tor. Da hat alles so leicht ausgesehen. jeder stand dort wo der Raum frei war. Der Ball lief wie am Schnürchen und es sah alle sehr locker aus. Und ich glaube da will Bosz hin. Zur Zeit ist das System sehr kräftezehrend, weil nich fehleranfällig. Sind die aber raus, ist die Belastung auch geringer.
Und Stichwort Belastung: Ja der Fußball iust schneller geworden in den letzten 15 Jahren. Und gleichzeitig meine ich, dass Rudis Weisheit immer noch stimmt wenn es sagte (sinngemäß), dass Top-Spieler ala Schneider, Lucio, Ballack im drei-Tage-Spielrhythmus erst richtig auf bertiebstemeratur kommen. Und es doch immer noch stimmt, dass vielen Spielern ein hartes Match lieber ist als eine harte Trainigseinheit -. vor allem dann, wenn gewonnen wird.
andere Startformationen ergeben sich durch Verletzungen, Sprerren und Krankheiten von ganz alleine. So fehlten ja auch beide Benders - und sie werden grad gut ersetzt.
Isgesamt: Abwarten Klappsparten - aber ich habe ein gutes Gefühl, wie schon lange nicht mehr. Und es macht einfach Saubock den Jungs grad zuzugucken....und das bleibt gefälligst so!
18.02.2019 - 14:28 Uhr
Zitat von datrueffel
Ich würde noch als Contra reinbringen, dass er sich vor Spielen nicht rasiert.
Was für ne Pseudo-Diskussion hier
Ist das von einigen schon die Vorbereitung auf das "ich hab's ja gleich gesagt"?
Kann man sich nicht einach an den aktuellen erfolgreichen (!) Fußball erfreuen und muss man nach 6 Wochen schon das Haar in der Suppe suchen?
Das ist nur noch schwer zu ertragen...
Zitat von Since1904
Ich würde bei Contra vielleicht noch anbringen dass keinen aus unserer U19 rein schmeißt. Hätte man gestern eigentlich gut machen können.
Zitat von berbo25
Schmidt/Bosz Vergleich
Bosz hat schon Ähnlichkeiten zu Schmidt, dass kann keiner abstreiten.
Was ähnlich ist:
- viel Pressen
- Fokus auf Offensive
- wenig Tatkische Varianten
- ein System
Jedoch kann ich jetzt schon Unterschiede erkennen und um das zu untermauern reicht ein Blick auf die Spielestatisk.
Im Ballbesitzt wird anders agiert.
Bei Schmidt wurde sofort versucht bei Ballbesitz nach vorne zu spielen - manchmal wirklich Harakiri. Angriffe wurden fast immer über die Außen eingeleitet und zum großen Teil auch abgeschlossen.
Am Ende hat dann jede Mannschaft durchschaut was zu tun war. Hinten rein stellen und abwarten. Denn aus dem Spiel heraus lief so gut wie gar nichts.
Unter Bosz hingegen wird nicht Blind nach vorne gestürmt, außer die Gelegenheit ist da.
Auch wird das Angriffspiel sehr häufig über das Zentrum eingeleitet (Araguiz, Havertz, Brandt). Das gab es unter Schmidt nicht.
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Pro:
Wir haben jetzt gegen 3 Mannschaften gespielt die Fokus auf Defensive und Kontern gelegt haben und gut verteidigt haben. Gladbach, Krasnodar und Düsseldorf.
Alle haben so gespielt, wie am Ende unsre Gegner der Schmidt Ära.
In allen Spielen unabhängig vom Ergebniss, hatte ich das Gefühl, dass ein Sieg drin gewesen wäre.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass kein großer Einbruch wegen der Taktik eintreten wird.
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Contra:
Das Spiel ist sehr laufentensiv. Viele Sprints und Kilometer.
Dann nur eine Stammelf, die in zwei Wettbewerben antritt. Da ist das Risiko hoch, dass es zu Leistungseinbrüchen und/oder vermehrt zu Verletzungen kommen kann.
Bisher haben sich nur die Benders (was jetzt keine Überaschung ist) und Bellarabi verletzt.
Bellarabi ist aber auch ein verletzungsanfälliger Spieler. Seine Verletzung würde ich jetzt nicht auf die höhere Belastung schieben. Obwohl grade er ordentlich gelaufen ist die Rückrunde.
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Fazit:
Taktisch habe ich nicht die Befürchtung eines so großen Einbruchs wie unter Schmidt. Die Gefahr eines Einbruchs wegen des laufintensiven Spiels bei wenig Rotation, halte ich jedoch für möglich.
Auch wenn mal 2 Spieler von Havertz, Brandt und Aranguiz ausfallen, wird sich bemerkbar machen.
Trotzdem bin ich mehr als froh, dass Bosz hier ist.
Zitat von SvBvB
Da gebe ich dir recht, ich habe das tatsächlich nicht nachgeschaut, ich bezog mich auf die rein subjektiven Diskussionen im forum damals. Dann nehme ich das zurück. Aber ich diskutiere ja auch gerne über die Chancen und Risiken im System und ob die mangelnde Rotation wirklich eine Gefahr ist, nur von der Hand zu weisen ist das Thema für mich nunmal einfach nicht, da machen es sich viele meiner Meinung nach zu einfach. Gerade in solch kraftraubenden Systemen geht einem auf den letzten Metern oft der Saft aus, und das kennen wir ja in Leverkusen eigentlich zur genüge mit nur halben guten Saisons. Bei Schmidt war das doch damals auch zeitweise ein Problem. Ich werds auf jeden Fall weiter beobachten, hoffe aber dass es spielerisch so weiter geht
Da gebe ich dir recht, ich habe das tatsächlich nicht nachgeschaut, ich bezog mich auf die rein subjektiven Diskussionen im forum damals. Dann nehme ich das zurück. Aber ich diskutiere ja auch gerne über die Chancen und Risiken im System und ob die mangelnde Rotation wirklich eine Gefahr ist, nur von der Hand zu weisen ist das Thema für mich nunmal einfach nicht, da machen es sich viele meiner Meinung nach zu einfach. Gerade in solch kraftraubenden Systemen geht einem auf den letzten Metern oft der Saft aus, und das kennen wir ja in Leverkusen eigentlich zur genüge mit nur halben guten Saisons. Bei Schmidt war das doch damals auch zeitweise ein Problem. Ich werds auf jeden Fall weiter beobachten, hoffe aber dass es spielerisch so weiter geht

Schmidt/Bosz Vergleich
Bosz hat schon Ähnlichkeiten zu Schmidt, dass kann keiner abstreiten.
Was ähnlich ist:
- viel Pressen
- Fokus auf Offensive
- wenig Tatkische Varianten
- ein System
Jedoch kann ich jetzt schon Unterschiede erkennen und um das zu untermauern reicht ein Blick auf die Spielestatisk.
Im Ballbesitzt wird anders agiert.
Bei Schmidt wurde sofort versucht bei Ballbesitz nach vorne zu spielen - manchmal wirklich Harakiri. Angriffe wurden fast immer über die Außen eingeleitet und zum großen Teil auch abgeschlossen.
Am Ende hat dann jede Mannschaft durchschaut was zu tun war. Hinten rein stellen und abwarten. Denn aus dem Spiel heraus lief so gut wie gar nichts.
Unter Bosz hingegen wird nicht Blind nach vorne gestürmt, außer die Gelegenheit ist da.
Auch wird das Angriffspiel sehr häufig über das Zentrum eingeleitet (Araguiz, Havertz, Brandt). Das gab es unter Schmidt nicht.
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Pro:
Wir haben jetzt gegen 3 Mannschaften gespielt die Fokus auf Defensive und Kontern gelegt haben und gut verteidigt haben. Gladbach, Krasnodar und Düsseldorf.
Alle haben so gespielt, wie am Ende unsre Gegner der Schmidt Ära.
In allen Spielen unabhängig vom Ergebniss, hatte ich das Gefühl, dass ein Sieg drin gewesen wäre.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass kein großer Einbruch wegen der Taktik eintreten wird.
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Contra:
Das Spiel ist sehr laufentensiv. Viele Sprints und Kilometer.
Dann nur eine Stammelf, die in zwei Wettbewerben antritt. Da ist das Risiko hoch, dass es zu Leistungseinbrüchen und/oder vermehrt zu Verletzungen kommen kann.
Bisher haben sich nur die Benders (was jetzt keine Überaschung ist) und Bellarabi verletzt.
Bellarabi ist aber auch ein verletzungsanfälliger Spieler. Seine Verletzung würde ich jetzt nicht auf die höhere Belastung schieben. Obwohl grade er ordentlich gelaufen ist die Rückrunde.
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Fazit:
Taktisch habe ich nicht die Befürchtung eines so großen Einbruchs wie unter Schmidt. Die Gefahr eines Einbruchs wegen des laufintensiven Spiels bei wenig Rotation, halte ich jedoch für möglich.
Auch wenn mal 2 Spieler von Havertz, Brandt und Aranguiz ausfallen, wird sich bemerkbar machen.
Trotzdem bin ich mehr als froh, dass Bosz hier ist.
Ich würde bei Contra vielleicht noch anbringen dass keinen aus unserer U19 rein schmeißt. Hätte man gestern eigentlich gut machen können.
Ich würde noch als Contra reinbringen, dass er sich vor Spielen nicht rasiert.
Was für ne Pseudo-Diskussion hier
Ist das von einigen schon die Vorbereitung auf das "ich hab's ja gleich gesagt"?
Kann man sich nicht einach an den aktuellen erfolgreichen (!) Fußball erfreuen und muss man nach 6 Wochen schon das Haar in der Suppe suchen?
Das ist nur noch schwer zu ertragen...
Es ist schwer zu ertragen dass es für einige nur schwarz oder weiß gibt. Dieses in den Himmel loben ist auch immer toll. Ich bin bisher sehr zufrieden wie läuft und hoffe es bleibt auch so. Was berbo25 schreibt ist doch sehr reflektiert und gestern hätte man gut und gerne einen ins kalte Wasser werfen können.
Völlig überzogende Reaktion.
18.02.2019 - 15:10 Uhr
Zitat von Since1904
Es ist schwer zu ertragen dass es für einige nur schwarz oder weiß gibt. Dieses in den Himmel loben ist auch immer toll. Ich bin bisher sehr zufrieden wie läuft und hoffe es bleibt auch so. Was berbo25 schreibt ist doch sehr reflektiert und gestern hätte man gut und gerne einen ins kalte Wasser werfen können.
Völlig überzogende Reaktion.
Zitat von datrueffel
Ich würde noch als Contra reinbringen, dass er sich vor Spielen nicht rasiert.
Was für ne Pseudo-Diskussion hier
Ist das von einigen schon die Vorbereitung auf das "ich hab's ja gleich gesagt"?
Kann man sich nicht einach an den aktuellen erfolgreichen (!) Fußball erfreuen und muss man nach 6 Wochen schon das Haar in der Suppe suchen?
Das ist nur noch schwer zu ertragen...
Zitat von Since1904
Ich würde bei Contra vielleicht noch anbringen dass keinen aus unserer U19 rein schmeißt. Hätte man gestern eigentlich gut machen können.
Zitat von berbo25
Schmidt/Bosz Vergleich
Bosz hat schon Ähnlichkeiten zu Schmidt, dass kann keiner abstreiten.
Was ähnlich ist:
- viel Pressen
- Fokus auf Offensive
- wenig Tatkische Varianten
- ein System
Jedoch kann ich jetzt schon Unterschiede erkennen und um das zu untermauern reicht ein Blick auf die Spielestatisk.
Im Ballbesitzt wird anders agiert.
Bei Schmidt wurde sofort versucht bei Ballbesitz nach vorne zu spielen - manchmal wirklich Harakiri. Angriffe wurden fast immer über die Außen eingeleitet und zum großen Teil auch abgeschlossen.
Am Ende hat dann jede Mannschaft durchschaut was zu tun war. Hinten rein stellen und abwarten. Denn aus dem Spiel heraus lief so gut wie gar nichts.
Unter Bosz hingegen wird nicht Blind nach vorne gestürmt, außer die Gelegenheit ist da.
Auch wird das Angriffspiel sehr häufig über das Zentrum eingeleitet (Araguiz, Havertz, Brandt). Das gab es unter Schmidt nicht.
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Pro:
Wir haben jetzt gegen 3 Mannschaften gespielt die Fokus auf Defensive und Kontern gelegt haben und gut verteidigt haben. Gladbach, Krasnodar und Düsseldorf.
Alle haben so gespielt, wie am Ende unsre Gegner der Schmidt Ära.
In allen Spielen unabhängig vom Ergebniss, hatte ich das Gefühl, dass ein Sieg drin gewesen wäre.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass kein großer Einbruch wegen der Taktik eintreten wird.
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Contra:
Das Spiel ist sehr laufentensiv. Viele Sprints und Kilometer.
Dann nur eine Stammelf, die in zwei Wettbewerben antritt. Da ist das Risiko hoch, dass es zu Leistungseinbrüchen und/oder vermehrt zu Verletzungen kommen kann.
Bisher haben sich nur die Benders (was jetzt keine Überaschung ist) und Bellarabi verletzt.
Bellarabi ist aber auch ein verletzungsanfälliger Spieler. Seine Verletzung würde ich jetzt nicht auf die höhere Belastung schieben. Obwohl grade er ordentlich gelaufen ist die Rückrunde.
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Fazit:
Taktisch habe ich nicht die Befürchtung eines so großen Einbruchs wie unter Schmidt. Die Gefahr eines Einbruchs wegen des laufintensiven Spiels bei wenig Rotation, halte ich jedoch für möglich.
Auch wenn mal 2 Spieler von Havertz, Brandt und Aranguiz ausfallen, wird sich bemerkbar machen.
Trotzdem bin ich mehr als froh, dass Bosz hier ist.
Zitat von SvBvB
Da gebe ich dir recht, ich habe das tatsächlich nicht nachgeschaut, ich bezog mich auf die rein subjektiven Diskussionen im forum damals. Dann nehme ich das zurück. Aber ich diskutiere ja auch gerne über die Chancen und Risiken im System und ob die mangelnde Rotation wirklich eine Gefahr ist, nur von der Hand zu weisen ist das Thema für mich nunmal einfach nicht, da machen es sich viele meiner Meinung nach zu einfach. Gerade in solch kraftraubenden Systemen geht einem auf den letzten Metern oft der Saft aus, und das kennen wir ja in Leverkusen eigentlich zur genüge mit nur halben guten Saisons. Bei Schmidt war das doch damals auch zeitweise ein Problem. Ich werds auf jeden Fall weiter beobachten, hoffe aber dass es spielerisch so weiter geht
Da gebe ich dir recht, ich habe das tatsächlich nicht nachgeschaut, ich bezog mich auf die rein subjektiven Diskussionen im forum damals. Dann nehme ich das zurück. Aber ich diskutiere ja auch gerne über die Chancen und Risiken im System und ob die mangelnde Rotation wirklich eine Gefahr ist, nur von der Hand zu weisen ist das Thema für mich nunmal einfach nicht, da machen es sich viele meiner Meinung nach zu einfach. Gerade in solch kraftraubenden Systemen geht einem auf den letzten Metern oft der Saft aus, und das kennen wir ja in Leverkusen eigentlich zur genüge mit nur halben guten Saisons. Bei Schmidt war das doch damals auch zeitweise ein Problem. Ich werds auf jeden Fall weiter beobachten, hoffe aber dass es spielerisch so weiter geht

Schmidt/Bosz Vergleich
Bosz hat schon Ähnlichkeiten zu Schmidt, dass kann keiner abstreiten.
Was ähnlich ist:
- viel Pressen
- Fokus auf Offensive
- wenig Tatkische Varianten
- ein System
Jedoch kann ich jetzt schon Unterschiede erkennen und um das zu untermauern reicht ein Blick auf die Spielestatisk.
Im Ballbesitzt wird anders agiert.
Bei Schmidt wurde sofort versucht bei Ballbesitz nach vorne zu spielen - manchmal wirklich Harakiri. Angriffe wurden fast immer über die Außen eingeleitet und zum großen Teil auch abgeschlossen.
Am Ende hat dann jede Mannschaft durchschaut was zu tun war. Hinten rein stellen und abwarten. Denn aus dem Spiel heraus lief so gut wie gar nichts.
Unter Bosz hingegen wird nicht Blind nach vorne gestürmt, außer die Gelegenheit ist da.
Auch wird das Angriffspiel sehr häufig über das Zentrum eingeleitet (Araguiz, Havertz, Brandt). Das gab es unter Schmidt nicht.
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Pro:
Wir haben jetzt gegen 3 Mannschaften gespielt die Fokus auf Defensive und Kontern gelegt haben und gut verteidigt haben. Gladbach, Krasnodar und Düsseldorf.
Alle haben so gespielt, wie am Ende unsre Gegner der Schmidt Ära.
In allen Spielen unabhängig vom Ergebniss, hatte ich das Gefühl, dass ein Sieg drin gewesen wäre.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass kein großer Einbruch wegen der Taktik eintreten wird.
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Contra:
Das Spiel ist sehr laufentensiv. Viele Sprints und Kilometer.
Dann nur eine Stammelf, die in zwei Wettbewerben antritt. Da ist das Risiko hoch, dass es zu Leistungseinbrüchen und/oder vermehrt zu Verletzungen kommen kann.
Bisher haben sich nur die Benders (was jetzt keine Überaschung ist) und Bellarabi verletzt.
Bellarabi ist aber auch ein verletzungsanfälliger Spieler. Seine Verletzung würde ich jetzt nicht auf die höhere Belastung schieben. Obwohl grade er ordentlich gelaufen ist die Rückrunde.
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Fazit:
Taktisch habe ich nicht die Befürchtung eines so großen Einbruchs wie unter Schmidt. Die Gefahr eines Einbruchs wegen des laufintensiven Spiels bei wenig Rotation, halte ich jedoch für möglich.
Auch wenn mal 2 Spieler von Havertz, Brandt und Aranguiz ausfallen, wird sich bemerkbar machen.
Trotzdem bin ich mehr als froh, dass Bosz hier ist.
Ich würde bei Contra vielleicht noch anbringen dass keinen aus unserer U19 rein schmeißt. Hätte man gestern eigentlich gut machen können.
Ich würde noch als Contra reinbringen, dass er sich vor Spielen nicht rasiert.
Was für ne Pseudo-Diskussion hier
Ist das von einigen schon die Vorbereitung auf das "ich hab's ja gleich gesagt"?
Kann man sich nicht einach an den aktuellen erfolgreichen (!) Fußball erfreuen und muss man nach 6 Wochen schon das Haar in der Suppe suchen?
Das ist nur noch schwer zu ertragen...
Es ist schwer zu ertragen dass es für einige nur schwarz oder weiß gibt. Dieses in den Himmel loben ist auch immer toll. Ich bin bisher sehr zufrieden wie läuft und hoffe es bleibt auch so. Was berbo25 schreibt ist doch sehr reflektiert und gestern hätte man gut und gerne einen ins kalte Wasser werfen können.
Völlig überzogende Reaktion.
Es hat doch nichts damit zu tun, dass es für manche nur schwarz oder weiss gibt, sondern vielmehr damit, dass nach 7(!) Spielen unter Bosz bereits eine fehlende Rotation kritisiert wird.
Wobei er in einem dieser Spiele fast die gesamte Mannschaft rausrotiert hat.
Ich habe mich auch bei einigen Spielen gefragt, warum er nicht früher wechselt (zb gegen Mainz), aber im Endeffekt ist er als Trainer näher an der Mannschaft und den Spielern dran.
Momentan feiere ich Bosz und das Team für die Leistungen, Kritik kann ich auch dann noch üben, sollte es zu vielen Verletzungen kommen. Momentan ist das aber einfach nicht der Fall. Wie gesagt, die Benders nehme ich mal raus, Havertz wurde von Kimmich gefoult und bei Karim würde ich es jetzt nicht unbedingt auf die Taktik schieben, zumal er gegen Heidenheim nicht lange gespielt hat und auch in Krasnodar meine ich relativ früh ausgewechselt wurde.
Die Verletzungen der Benders würde ich jetzt nicht auf die Tsktik von Bosz schieben. Genauso wenig wissen wir über die Verletzung von Bella, die kann auch durch falsches/ ungenügendes Aufwärmen aufgetreten sein.
Bisher konnten die Spieler alle diesen laufintensiven Stil gehen, was man durchaus von Profisportlern erwarten kann, wichtig ist hier die richtige Regeneration.
Und wer weiß, vielleicht rotiert Bosz ja gegen Krasnodar den Einen oder Anderen rein.
18.02.2019 - 22:50 Uhr
Zitat von SvBvB
Es hat doch überhaupt niemand (auch ich nicht, der hier als erstes was dazu geschrieben hat) irgendein Haar in der Suppe gesucht?! Jetzt ist langsam auch mal Feierabend. Nur weil die Mehrheit nicht differenziert genug liest müssen wir uns nicht als Schwarzmaler und Almans bezeichnen lassen. NIEMAND hat hier gesagt der Fußball wäre gerade nicht absolut berauschend, da sind sich doch alle einig. Ich habe lediglich die Frage nach der Belastungssteuerung in den Raum geworfen, weil man die Problematik sowohl bei Trainer und Spielstil nunmal kennt und hatte. Und wie ein Vorredner schon meinte, es kommt drauf an in guten Zeiten auf sowas hinzuweisen, nicht in schlechten. Typisches Sammer Syndrom. Wenn Völler tief in der Krise die Spieler in Schutz nimmt schwafeln wieder alle von Wohlfühloase Leverkusen - herzlichen Glückwunsch zu euren Reaktionen gerade, fragt euch mal woher sowas kommt. Keine 2 Wochen nach dem Ausscheiden gegen Heidenheim wird das auch schon wieder relativiert - kann passieren, klar. Kotzt mich aber immer noch extrem an. Das runter zu spielen ist genau so falsch. Die Bayern beißen sich nach jedem Sieg in den ***** der glücklich zustande kam - das ist jetzt auch extrem und ziemlich unsympathisch, aber es gibt schon einen Unterschied in der Mentalität sowohl im Team und Staff als auch bei den Fans. Da wird man nämlich nicht instant in den Boden gestampft wenn man mal Zweifel äußert. Ein Schrittchen (!) in Richtung dieser Philosophie darf es also schon sein meiner Meinung nach.
Nochmal, im Moment ist alles super. Und wenn mir einer die Garantie geben könnte dass man das so durchhält mit 13, 14 Spielern würde ich die ohne zu zögern nehmen. Kann mir aber keiner geben. Von daher einfach mein freundlicher Hinweis dass man das Thema im Auge behalten sollte.
Es hat doch überhaupt niemand (auch ich nicht, der hier als erstes was dazu geschrieben hat) irgendein Haar in der Suppe gesucht?! Jetzt ist langsam auch mal Feierabend. Nur weil die Mehrheit nicht differenziert genug liest müssen wir uns nicht als Schwarzmaler und Almans bezeichnen lassen. NIEMAND hat hier gesagt der Fußball wäre gerade nicht absolut berauschend, da sind sich doch alle einig. Ich habe lediglich die Frage nach der Belastungssteuerung in den Raum geworfen, weil man die Problematik sowohl bei Trainer und Spielstil nunmal kennt und hatte. Und wie ein Vorredner schon meinte, es kommt drauf an in guten Zeiten auf sowas hinzuweisen, nicht in schlechten. Typisches Sammer Syndrom. Wenn Völler tief in der Krise die Spieler in Schutz nimmt schwafeln wieder alle von Wohlfühloase Leverkusen - herzlichen Glückwunsch zu euren Reaktionen gerade, fragt euch mal woher sowas kommt. Keine 2 Wochen nach dem Ausscheiden gegen Heidenheim wird das auch schon wieder relativiert - kann passieren, klar. Kotzt mich aber immer noch extrem an. Das runter zu spielen ist genau so falsch. Die Bayern beißen sich nach jedem Sieg in den ***** der glücklich zustande kam - das ist jetzt auch extrem und ziemlich unsympathisch, aber es gibt schon einen Unterschied in der Mentalität sowohl im Team und Staff als auch bei den Fans. Da wird man nämlich nicht instant in den Boden gestampft wenn man mal Zweifel äußert. Ein Schrittchen (!) in Richtung dieser Philosophie darf es also schon sein meiner Meinung nach.
Nochmal, im Moment ist alles super. Und wenn mir einer die Garantie geben könnte dass man das so durchhält mit 13, 14 Spielern würde ich die ohne zu zögern nehmen. Kann mir aber keiner geben. Von daher einfach mein freundlicher Hinweis dass man das Thema im Auge behalten sollte.
Es ist ja auch völlig richtig, was du sagst, durch das ständige Arbeiten an sich, wird man eben zum Topteam und nicht anders. Das muss man auch dann, wenn es gut läuft. Dann sollte man aber auf die negativen Dinge hinweisen, die man beurteilen kann (nicht optimale Chancenverwertung; teilweise blind reingehauene Flanken, die ins nichts fliegen; teilweise wacklige Defensive; die oftmals katastrophalen Ballverluste im Spielaufbau) und nicht darauf spekulieren, dass die Belastungssteuerung nicht ideal ist. Klar hätte Bosz in einigen Spielen früher wechseln können, um Spielern mal ne Pause zu gönnen. Gegen Mainz hab ich mich auch gefragt, warum er nicht früher wechselt, eventuell auch gegen Düsseldorf.
Natürlich ist nicht alles perfekt, was wir momentan spielen, wir sind davon sogar noch weit entfernt und Kritik ist da durchaus auch erlaubt.
Bei deiner Anmerkung geht es ja vordergründig nicht um den aktuellen Fussball, sondern um die Belastung/ Überlastung der Spieler. Wären sie aber überlastet, würde man das an der Art des Spiels merken, was sich direkt auf den Fussball auswirken würde, den wir spielen.
Es wurde aber durchaus von dem Einen oder Anderen davon gesprochen, dass Bosz anscheinend nichts aus seinen Fehlern beim BVB gelernt hat und er genau da weiter macht. Sowas nach 7 Spielen beurteilen zu wollen, von denen wir 4 gewonnen haben, ist für mich verfrüht. Der Einbruch des BVB war nicht nur der Belastungssteuerung von Bosz geschuldet, da spielten einige Faktoren eine Rolle, die nicht an Bosz festzumachen sind.
Hier hat doch bereits ein User geschrieben, dass man von mannschaftsnahen Personen nur positives Feedback von Bosz und auch den Spielern bekommt, also scheint die Belastungssteuerung nicht so schlecht zu sein.
Das Ausscheiden gegen Heidenheim war schlecht, genauso wie die Leistung. Da hat sich aber von den reinrotierten Spielern eben auch keiner empfohlen, um mal von Beginn an ranzudürfen. Gegen Heidenheim kann man nunmal verlieren, die Frage ist immer das wie und das war bei uns erschreckend schwach, da gibt es auch nichts zu relativieren, sowas darf uns nicht passieren.
Dann nochmal zu deiner Anmerkung: Wir haben gerade mal 7 Spiele gehabt unter Bosz, was jetzt noch nicht die riesen Anzahl ist. Von durchtrainierten Profisportlern darf man durchaus erwarten, dass sie das von der Muskulatur her durchhalten. Über eine ganze Saison gesehen, ist das was anderes, da können wir aber noch nicht drüber urteilen, weil es noch nicht passiert ist. Wie gesagt, vielleicht wechselt er gegen Krasnodar ja ein paar Spieler in der Startelf.
Sollte es in den nächsten Spielen vermehrt zu Verletzungen kommen, die für eine falsche Belastungssteuerung sprechen, kann man dies immernoch ansprechen, aber momentan ist das eine bloße Befürchtung von dir. Klar ist die Problematik bei Trainer und Spielstil bekannt, aber vielleicht vertraut man einfach mal Bosz, dass er tatsächlich an sich gearbeitet hat und den Spielern, die wissen, wie viel ihr Körper leisten kann.
Genauso verfrüht wäre es, zu sagen, ich mache mir sorgen darum, dass wir einbrechen. Das sind Dinge, die eventuell nie passieren.
Du beschwerst dich, wenn diejenigen, die kritisieren, als Schwarzmaler hingestellt werden. Im Gegenzug sind aber alle die, die nicht kritisieren, mitverantwortlich für die Wohlfühloase.
Zumal es hier wohl fast niemanden gibt, der gar keine Kritik äußert. Einige empfinden nur eben die Kritik, um die es bei dieser Diskussion geht, als übertrieben.
Natürlich kann dir keiner eine Garantie geben, dass das über die komplette Saison so gut läuft. Genauso wenig kann dir jemand ne Garantie geben, dass wir leistungstechnisch nicht in ein Loch fallen, es ist aber eben reine Spekulation, womit man sich befassen kann, falls es eintritt.
Ein Schrittchen in die Richtung der Bayernfans: Hier wurde nach dem Spiel gegen Mainz, das wir 1:5 gewonnen haben, ebenfalls einiges an Kritik bezüglich der wackligen Defensive geäußert.
Auch unter HH wurden bei knapp gewonnenen Spielen Kritik an der Leistung geäußert, weil die teilweise unterirdisch war (Man denke an das Spiel gegen Schalke).
So zu tun, als würde hier jegliche Art von Kritik/ Zweifeln völlig ignoriert und der Zweifler in den ''Boden gestampft'', ist also völlig übertrieben und einfach falsch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schnix_25 am 18.02.2019 um 22:58 Uhr bearbeitet
19.02.2019 - 10:07 Uhr
Er rotiert so wenig, weil die Alternativen unbrauchbar sind. Kohr war ein Spezi von Herrlich, der tollen Einsatz zeigt, klar aber doch nicht zu gebrauchen in einem Team, was auf Ballbesitz und Spielkontrolle setzt.
Das sind doch Lichtjahre zwischen ihm und Havertz oder Brandt.
Paulinho ist 18 und ein halbes Jahr in Deutschland. Schreck ist ein Jugendspieler vom Körper.
Das sind doch alles keine Alternativen. Wir haben einen sehr engen Stamm von 13-14 Spielern und müssen halt jetzt hoffen dass wir so durch die Saison kommen. Vielleicht sind Joel und Retsos noch Alternativen, die bald zur Verfügung stehen.
Vielleicht haben wir auch nur noch ein einziges Spiel außerhalb der BuLi, sollten wir am Donnerstag ausscheiden. Das sind andere Voraussetzungen als wenn man garantierte Gruppenspiele hat.
Es gibt also gute Gründe für eine fehlende Rotation. Ich denke nicht dass Bosz genrell ungern wechselt oder rotiert. Im EL Finale hat er auch ganz normal in der 60 Min einen neuen Mann gebracht.
Das sind doch Lichtjahre zwischen ihm und Havertz oder Brandt.
Paulinho ist 18 und ein halbes Jahr in Deutschland. Schreck ist ein Jugendspieler vom Körper.
Das sind doch alles keine Alternativen. Wir haben einen sehr engen Stamm von 13-14 Spielern und müssen halt jetzt hoffen dass wir so durch die Saison kommen. Vielleicht sind Joel und Retsos noch Alternativen, die bald zur Verfügung stehen.
Vielleicht haben wir auch nur noch ein einziges Spiel außerhalb der BuLi, sollten wir am Donnerstag ausscheiden. Das sind andere Voraussetzungen als wenn man garantierte Gruppenspiele hat.
Es gibt also gute Gründe für eine fehlende Rotation. Ich denke nicht dass Bosz genrell ungern wechselt oder rotiert. Im EL Finale hat er auch ganz normal in der 60 Min einen neuen Mann gebracht.
20.02.2019 - 12:52 Uhr
Zitat von Apfelschuerrle
Bisher ja. Es darf halt keine Phase wie unter Schmidt kommen, in der es sportliche Misserfolge gibt und er dann mit dem Kopf und Plan A durch die Wand möchte. Wenn es die nicht gibt, dann könnte etwas langfristig Gutes aus Bosz und Bayer 04 entstehen.
Bisher ja. Es darf halt keine Phase wie unter Schmidt kommen, in der es sportliche Misserfolge gibt und er dann mit dem Kopf und Plan A durch die Wand möchte. Wenn es die nicht gibt, dann könnte etwas langfristig Gutes aus Bosz und Bayer 04 entstehen.
Ich sehe keine Anhaltspunkte, dass Bosz irgendwann nennenswert von seinem Plan A abweichen würde. Selbst die meisten Weltklasse Trainer weichen nur ungern von ihrer Spielidee ab und haben nicht noch einen Plan B, C oder X im Köcher. Ich finde in dem Punkt herrscht oftmals eine unrealistische Erwartungshaltung. Warum nicht auf eine glasklare Spielidee setzen und das passende Personal dafür zusammenstellen? Wenn Bosz neben seiner attraktiven Spielweise noch super flexibel auf die Gegner eingehen könnte, sähe seine Vita heute etwas anders aus.
In dieser Saison steht und fällt alles mit der Fitness einiger Spieler. Auf der 6 dürfte es für Bosz eigentlich nur Aranguiz und vielleicht Lars Bender geben. Kohr oder auch der regelmäßig eingewechselte Baumgartlinger passen als Spielertyp eigentlich überhaupt nicht. Zu Brandt und Havertz gibt es überhaupt keine entsprechende Alternative. Auf Havertz hacken die Gegenspieler zudem ganz schön ein. Der Ausfall von Bellarabi tut Bosz schon mal sehr weh.
In Dortmund kippte die Stimmung nicht nur, weil das Personal für Bosz' Spielweise nicht perfekt geeignet war, sondern weil die Mentalität in der Mannschaft echt schwierig war. Dieses durchgängig hohe Verteidigen erfordert gerade von den Abwehrspielern Vertrauen und Geduld, das leidet aber wenn man von Tottenham oder Real Madrid gnadenlos ausgekontert wird. Jetzt mal angenommen, Bayer wird vom BVB so knallhart per Konter bestraft (was ich nicht unbedingt glaube), fangen dann Teile eurer Mannschaft an den Glauben zu verlieren und rebellieren bei einer Wiederholung sogar? Das vermute ich nicht. Beim BVB entglitt Bosz das Ganze lt. seinem Co-Trainer erst so richtig als Piszu sich verletzte, dann hatte Bosz quasi die ganze Defensive inkl. Torwart gegen sich.
https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/1-bundesliga/peter-bosz-hendrie-kruezen-bvb-borussia-dortmund-krise-54338068.sport.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 20.02.2019 um 12:56 Uhr bearbeitet
11.03.2019 - 21:19 Uhr
Er lässt genau die Art von Fußball spielen, die ich so liebe. Spielkontrolle über Ballbesitz, sehr gutes Positionsspiel mit Freiheiten für die Kreativspieler. Er fordert Gegenpressing nach Ballbesitz und lässt die Mannschaft auch mal zurückziehen wenn der Gegner aufbaut. Zudem bin ich froh, dass er Bella und Bailey nicht mehr so häufig invers aufstellt - v.a. Bella liegt das nicht wirklich.
Nach zwei Monaten will ich nicht von enormen Verbesserungen einzelner Spieler sprechen, eher setzt er die Fähigkeiten besser ein und zeigt so deren Potential. Bei Brandt und Aranguiz ist der geweckte Spielwitz ja offensichtlich. Besonders imposant finde ich die aktuelle Performance von Volland. Er ist viel besser ins Kombinationsspiel eingebunden und wird viel weniger mit hohen Bällen als Wandspieler "gequält". Einsatzfreude und Pressing liegen ihm ja sowieso. Weiser hat in seinem taktischen Verhalten auch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, da er längst nicht mehr so ungestüm in Zweikämpfe geht, wenn der Gegner frei auf ihn zuläuft. An Zweikampfführung und Stellungsspiel muss er natürlich weiter arbeiten. Was ich nicht verstehe wo seine Offensivdribblinga und 1A Flankenläufe geblieben sind, die er im Jahr 2016 bei der Hertha gezeigt hat. Bleibt zum Schluss noch Dragovic, der mir in der aktuellen Form besser gefällt als Bender.
Verlierer sind für mich Kohr und Alario, besonders Kohr wird für mich keine große Zukunft unter ihm haben, da er technisch viel zu limitiert ist.
Pressekonferenzen kann man sich bei ihm sparen, die sind komplett nichtssagend. Fast wie bei Favre.
Nach zwei Monaten will ich nicht von enormen Verbesserungen einzelner Spieler sprechen, eher setzt er die Fähigkeiten besser ein und zeigt so deren Potential. Bei Brandt und Aranguiz ist der geweckte Spielwitz ja offensichtlich. Besonders imposant finde ich die aktuelle Performance von Volland. Er ist viel besser ins Kombinationsspiel eingebunden und wird viel weniger mit hohen Bällen als Wandspieler "gequält". Einsatzfreude und Pressing liegen ihm ja sowieso. Weiser hat in seinem taktischen Verhalten auch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, da er längst nicht mehr so ungestüm in Zweikämpfe geht, wenn der Gegner frei auf ihn zuläuft. An Zweikampfführung und Stellungsspiel muss er natürlich weiter arbeiten. Was ich nicht verstehe wo seine Offensivdribblinga und 1A Flankenläufe geblieben sind, die er im Jahr 2016 bei der Hertha gezeigt hat. Bleibt zum Schluss noch Dragovic, der mir in der aktuellen Form besser gefällt als Bender.
Verlierer sind für mich Kohr und Alario, besonders Kohr wird für mich keine große Zukunft unter ihm haben, da er technisch viel zu limitiert ist.
Pressekonferenzen kann man sich bei ihm sparen, die sind komplett nichtssagend. Fast wie bei Favre.
18.03.2019 - 14:12 Uhr
Zitat von LuciferIX
Finde ich sehr interessant, denn auch bei uns hat Bosz, selbst bei Siegen, kritische Analysen angesprochen. Trotzdem ging es dann anschließend in eine fatale Richtung, wo der Turnaround nicht mehr zu schaffen war. Was ich damit sagen möchte, Peter Bosz ist durchaus bekannt dafür, dass er sehr penibel und nicht leicht zufrieden ist mit einem Spiel.
Zitat von Basilikum
Seine Aussagen und Analysen gafallen mir. Bin eigentlich ganz positiv überrascht von ihm. Das hat nichts mit blindem Pressen und hohem Verteidigen zu tun, das ist schon alles taktisch anspruchsvoll und auch schön anzusehen.
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/nach-leverkusens-pleite-peter-bosz-kritisiert-die-bayer-stars-60719508.bild.html
Seine Aussagen und Analysen gafallen mir. Bin eigentlich ganz positiv überrascht von ihm. Das hat nichts mit blindem Pressen und hohem Verteidigen zu tun, das ist schon alles taktisch anspruchsvoll und auch schön anzusehen.
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/nach-leverkusens-pleite-peter-bosz-kritisiert-die-bayer-stars-60719508.bild.html
Finde ich sehr interessant, denn auch bei uns hat Bosz, selbst bei Siegen, kritische Analysen angesprochen. Trotzdem ging es dann anschließend in eine fatale Richtung, wo der Turnaround nicht mehr zu schaffen war. Was ich damit sagen möchte, Peter Bosz ist durchaus bekannt dafür, dass er sehr penibel und nicht leicht zufrieden ist mit einem Spiel.
Ich denke, wir sollten langsam mal von dem Vergleich BVB-Bosz und Leverkusen-Bosz wegkommen.
Es ist ja schön, dass wir hier immer Feedback zu unserem Trainer erhalten... ABER:
1. Ist unsere Mannschaft nicht die BVB-Mannschaft aus der letzten Saison
2. Schreiben einige BVB-Fans hier, immer und immer wieder, Bosz ist bei ihnen erfolgreich gestartet, aber auch die Siege waren nicht überzeugend... sondern eher glücklich, weil die Gegner so blind waren...
... da wir, aber aus meiner Sicht die Siege durch gute Leistungen geholt haben und auch bei den Niederlagen nicht völlig schlecht aussahen... ist alles weitere doch hinfällig und wir brauchen keine weiteren Quervergleiche.
Danke!
Ich bin bisher zufrieden mit ihm, ehrlich gesagt läuft es schon besser als erwartet. Denn trotz der kurzen Vorbereitung und ohne einen Transfer ist seit dem Gladbachspiel eine ganz andere Taktik zu erkennen und ich sehe seit Januar unter ihm eine klare Handschrift. Ansehnlicher Fußball, mit viel Ballbesitzt und Rhythmuswechsel (u. a. auch im Pressingverhalten, wo KV ja vorgibt, wann und wie angelaufen wird) usw.
Gefällt mir bisher wirklich gut!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Erichson81 am 18.03.2019 um 14:16 Uhr bearbeitet
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