| Geburtsdatum | 25.05.2002 |
|---|---|
| Alter | 24 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | SC Freiburg |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 50 | 70 | 12 | ||
![]() | Bundesliga | 34 | 57 | 6 | |
![]() | Europa League | 15 | 13 | 5 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | 1 | |
Noah Atubolu [1]
01.07.2021 - 08:04 Uhr
26.06.2025 - 21:36 Uhr
@blackstar17 In dieser Saison hatten wir mit Makengo, Ogbus, Sildillia, Adamu, Doan, Atubolu und Kyereh sieben Spieler im Kader, welche eine andere Hautfarbe aufweisen.
Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Spieler insgesamt härter oder unfairer kritisiert wurden als andere. Adamu beispielsweise wurde meiner Wahrnehmung nach nicht strenger beurteilt als ein Höler zu Beginn seiner Zeit bei uns. Auch Makengo wurde nicht derart infrage gestellt, wie es bei Günter anfangs der Fall war. Ihm wurde ebenso wenig die fußballerische Klasse abgesprochen, wie es zeitweise bei Höfler der Fall war. Und Sildillia wurde bisher nicht annähernd so stark kritisiert wie einst ein Kübler. Ich kann mir außerdem kaum vorstellen, dass viele Fans den Abgang von Doan begrüßen würden.
Warum sollte Atubolu also kritischer gesehen werden und die anderen Spieler nicht? Oder nimmst du auch hier war, dass die Spieler auf Grund ihrer Hautfarbe anders bewertet werden? (Würde mich wirklich interessieren)
Natürlich gibt es leider auch in unserer Fanlandschaft rassistische Stimmen. Das möchte ich nicht in Abrede stellen. Solche Äußerungen sind oft besonders laut oder in sozialen Medien sehr präsent – aber das bedeutet nicht, dass sie die Mehrheit darstellen. Auch wenn ich es nicht mit Zahlen belegen kann, ist mein persönlicher Eindruck, dass diese Leute in der Freiburger Fanszene eine kleine Minderheit sind.
Ich verstehe gut, dass Menschen, die regelmäßig von Rassismus betroffen sind, sensibler auf bestimmte Muster oder Aussagen reagieren. Das ist völlig nachvollziehbar. Gleichzeitig halte ich es in diesem konkreten Fall für problematisch, jede Kritik an einem Spieler mit nicht-weißer Hautfarbe pauschal als rassistisch zu interpretieren.
Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Spieler insgesamt härter oder unfairer kritisiert wurden als andere. Adamu beispielsweise wurde meiner Wahrnehmung nach nicht strenger beurteilt als ein Höler zu Beginn seiner Zeit bei uns. Auch Makengo wurde nicht derart infrage gestellt, wie es bei Günter anfangs der Fall war. Ihm wurde ebenso wenig die fußballerische Klasse abgesprochen, wie es zeitweise bei Höfler der Fall war. Und Sildillia wurde bisher nicht annähernd so stark kritisiert wie einst ein Kübler. Ich kann mir außerdem kaum vorstellen, dass viele Fans den Abgang von Doan begrüßen würden.
Warum sollte Atubolu also kritischer gesehen werden und die anderen Spieler nicht? Oder nimmst du auch hier war, dass die Spieler auf Grund ihrer Hautfarbe anders bewertet werden? (Würde mich wirklich interessieren)
Natürlich gibt es leider auch in unserer Fanlandschaft rassistische Stimmen. Das möchte ich nicht in Abrede stellen. Solche Äußerungen sind oft besonders laut oder in sozialen Medien sehr präsent – aber das bedeutet nicht, dass sie die Mehrheit darstellen. Auch wenn ich es nicht mit Zahlen belegen kann, ist mein persönlicher Eindruck, dass diese Leute in der Freiburger Fanszene eine kleine Minderheit sind.
Ich verstehe gut, dass Menschen, die regelmäßig von Rassismus betroffen sind, sensibler auf bestimmte Muster oder Aussagen reagieren. Das ist völlig nachvollziehbar. Gleichzeitig halte ich es in diesem konkreten Fall für problematisch, jede Kritik an einem Spieler mit nicht-weißer Hautfarbe pauschal als rassistisch zu interpretieren.
26.06.2025 - 22:15 Uhr
Es geht darum, dass nur 3 % der Torhüter in der 1. und 2. Bundesliga die schwarze Hautfarbe haben, obwohl sie bei allen Spielern mit 20 % vertreten sind. Bei den offensiven Aussen sind sie mit 37 % überrepräsentiert. Dazu gibt es auch eine Studie, warum man es schwarzen Torhütern nicht so zutraut wie ihren weissen Kollegen im Spitzenfussball ihre Aufgaben zu erfüllen. Wie es der Zufall so will, in der taz.online gibt es unter dem 23.06. dazu ein Interview, wie immer ohne Bezahlschranke. Das war vor ein paar Monaten schon einmal in diesem Forum das Thema.
26.06.2025 - 22:55 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Es geht darum, dass nur 3 % der Torhüter in der 1. und 2. Bundesliga die schwarze Hautfarbe haben, obwohl sie bei allen Spielern mit 20 % vertreten sind. Bei den offensiven Aussen sind sie mit 37 % überrepräsentiert. Dazu gibt es auch eine Studie, warum man es schwarzen Torhütern nicht so zutraut wie ihren weissen Kollegen im Spitzenfussball ihre Aufgaben zu erfüllen. Wie es der Zufall so will, in der taz.online gibt es unter dem 23.06. dazu ein Interview, wie immer ohne Bezahlschranke. Das war vor ein paar Monaten schon einmal in diesem Forum das Thema.
Es geht darum, dass nur 3 % der Torhüter in der 1. und 2. Bundesliga die schwarze Hautfarbe haben, obwohl sie bei allen Spielern mit 20 % vertreten sind. Bei den offensiven Aussen sind sie mit 37 % überrepräsentiert. Dazu gibt es auch eine Studie, warum man es schwarzen Torhütern nicht so zutraut wie ihren weissen Kollegen im Spitzenfussball ihre Aufgaben zu erfüllen. Wie es der Zufall so will, in der taz.online gibt es unter dem 23.06. dazu ein Interview, wie immer ohne Bezahlschranke. Das war vor ein paar Monaten schon einmal in diesem Forum das Thema.
Schön wäre auch diese Studie dann gerne mal zu verlinken. Die Überrepresentation bei offensiven Außen (sowie auf anderen Feldpositionen auch) könnte ja eventuell auch mit der erreichten Geschwindigkeit der Spieler zusammenhängen. Dazu gerne einfach mal die 100 schnellsten Menschen der Welt googlen und schauen wer da so überrepräsentiert ist. Dadurch wäre die Torwartposition z.B. dann automatisch unterrepresäntiert. Dass das etwas mit "nicht zutrauen" zu tun hätte ist meiner Erinnerung nach nämlich eine reine Mutmaßung und Unterstellung der Herausgeber der Studie und hat mit der Wirklichkeit wahrscheinlich wenig zu tun. Ein Verein, der auch nur ein wirtschaftliches Unternehmen ist, wird sich einen potenziel guten Torwart sicher nicht madig machen mit der Begründung: "Ach ne, mit der Hautfarbe trauen wir dem das nicht zu", sondern die eigene Torwartwahl intern sicher rein faktenbasiert treffen.
Diese ganzen Diskussionen gibt es denke ich intern eh keine Sekunde sondern rein öffentlich und in der Fangemeinschaft. Komplett unnötig ist sie auch. Wer gut spielt soll spielen. Wer Fehler macht soll kritisiert werden. Natürlich alles im fairen Rahmen.
26.06.2025 - 23:32 Uhr
Zitat von Schwarzwaldmarie
Es geht darum, dass nur 3 % der Torhüter in der 1. und 2. Bundesliga die schwarze Hautfarbe haben, obwohl sie bei allen Spielern mit 20 % vertreten sind. Bei den offensiven Aussen sind sie mit 37 % überrepräsentiert. Dazu gibt es auch eine Studie, warum man es schwarzen Torhütern nicht so zutraut wie ihren weissen Kollegen im Spitzenfussball ihre Aufgaben zu erfüllen. Wie es der Zufall so will, in der taz.online gibt es unter dem 23.06. dazu ein Interview, wie immer ohne Bezahlschranke. Das war vor ein paar Monaten schon einmal in diesem Forum das Thema.
Es geht darum, dass nur 3 % der Torhüter in der 1. und 2. Bundesliga die schwarze Hautfarbe haben, obwohl sie bei allen Spielern mit 20 % vertreten sind. Bei den offensiven Aussen sind sie mit 37 % überrepräsentiert. Dazu gibt es auch eine Studie, warum man es schwarzen Torhütern nicht so zutraut wie ihren weissen Kollegen im Spitzenfussball ihre Aufgaben zu erfüllen. Wie es der Zufall so will, in der taz.online gibt es unter dem 23.06. dazu ein Interview, wie immer ohne Bezahlschranke. Das war vor ein paar Monaten schon einmal in diesem Forum das Thema.
Allein durch die Geschichte Deutschlands ist der Anteil schwarzer Menschen an der Gesamtbevölkerung relativ gering, speziell auch im Vergleich mit den USA oder Frankreich. Dazu kommen die körperlichen Voraussetzungen wie Körpergröße, die den ohnehin schon kleinen Pool nochmal weiter einschränken. Und dann gibt es ja auch noch den Aspekt der Attraktivität einer Position. Nicht wirklich überraschend.
Das einzige was in dieser Studie gezeigt wurde war, dass die Studienteilnehmer stereotypischen Einschätzungen folgten. Nicht aber, dass die Positionsbesetzung im Fußball nach rassistischen Kriterien erfolgt. Den Studienteilnehmern wurden im A-Teil „Panini“-Bildchen gezeigt mit fiktiven schwarzen und weißen Spielern (plus Alter, Größe, Gewicht). Weder im Profi- noch im Hobbybereich reicht das aus um zu bewerten, wo ein Spieler eingesetzt werden sollte. Als im B-Teil objekt. Kriterien hinzugefügt wurden, kam es zu keinen stereotypischen Einschätzungen.
Das zweite Problem ist: für Fr. Becker sind die Ergebnisse des A-Teils rassistische Stereotype. Sie schlussfolgert: „Weiße Spieler werden häufiger auf kognitiv fordernden, strategisches Denken verlangenden Positionen eingesetzt, Schwarze und PoC-Spieler oft da, wo es eher auf die Physis ankommt.“
Seit wann erfordern Mittelfeld- oder Innenverteidigerpositionen keine Physis? Und seit wann sind Stürmer und Außenbahnspieler nicht kognitiv gefordert? Das hat nichts mit der Realität zu tun.
Der Grund für Fr. Beckers Folgerung kann daher auch ebensogut darin liegen, dass die sie die Positionen, auf denen Schwarze überproportional vertreten sind, als "nicht durch strategisches Denken, sondern durch Physis bestimmt" einordnet, weil sie selbst unbewusst strategisches Denken mit weißer Hautfarbe assoziiert. Was rassistisch wäre.
26.06.2025 - 23:35 Uhr
Ich glaube der heutige Tag hat doch ganz gut gezeigt, was sich in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gesteigert hat: der mediale Hype um einen Spieler (positiv wie negativ) ist für einzelne Phasen einfach gar nicht mehr zu kontrollieren.
Wo ich heute hingeschaut habe, wurde Atubolu auf ein Podest als neuer Quasi-Messias im Tor gestellt, weil es eben in die aktuelle Erzählung und Emotion der Fußball-Interessierten passt. Vorhin sogar bei der Tagesschau... Marcel Reif bei Bild wird gefragt, ob er schon nächstes Jahr die Nummer 1 sein muss/sollte usw. Kicker, Sport1, Sky... alle voll und teilweise mit mehreren Berichten über unser Bobbele dabei in den letzten 24h. Social Media x1000.
Ich gönne es Atu wirklich von ganzem Herzen- gerade nach den vielen schwierigen Kritiken - auch mal uneingeschränkt abgefeiert zu werden. Aber jetzt dreht sich ja schon wieder direkt die Schraube zu weit aus meiner Sicht. Da wird nach quasi einem herausragenden Spiel/Turnier schon vorausgesagt, dass er bald zu Bayern etc. wechseln sollte, er eine Dekade in der Natioanlmannschaft prägen wird - und und und.
Der selbe Junge, den vor 12 Monaten etwa 10% der Fuball-Fans bundesweit wirklich kannten. Und viele (gerade Nicht-SC-Experten) eher kritisch gesehen haben. Da liest man heute so Social Media Kommentare à la "Bisher hab ich ihn für einen überschätzten Fliegenfänger gehalten... seit gestern hat er es ENDLICH allen gezeigt... sollte zu Bayern wechseln"
- Boah, war kurz davor mir die Adresse von dem alten, weißen Mann aus Bayerns Hauptstadt herauszusuchen...
All das ist bereits komplett drüber. Warum bin ich aber mittlerweile aber davon überzeugt, dass Atubolu wirklich ein (ganz) Großer werden kann. Er und sein Umfeld lassen sich von diesem ganzen Wahnsinn nicht für eine Sekunde anstecken. Seit 2 Jahren.
Es gehören unglaubliche Disziplin und ein riesiges Selbstverständnis dazu, dass man in diesem ganzen Hype auch weiterhin nicht den Fokus verliert. Das beeindruckt mich mit am Meisten an diesem 23-jährigen Mensch. Ich zum Beispiel war in dem Alter ein absoluter Voll-Bert, trotz Studiums komplett unreif und 0,0 gefestigt im Leben wie er. Und das mit dem Privileg der Anonymität in der Öffentlichkeit.
Dass er spielerisch Woche für Woche, Monat für Monat besser wird, hat er mittlerweile ja hoffentlich allen bewiesen. Und trotzdem gibt es noch Einiges an Potential bei ihm. Wo diese kontinuierliche Entwicklung ganz am Ende hinführen kann - aus meiner Sicht ist aktuell nur der "sky the limit". Aber eben nur, wenn er und sein Umfeld weiterhin auf dem eingeschlagenen Weg bleiben. Keine falschen Vereinswechsel wählen usw. Freiburg ist mindestens dieses Jahr - aus meiner Sicht auch noch das Jahr danach - die richtige Station um zum kompletten Torwart zu werden. Und Nationalmansnchaft schafft man mittlerweile auch aus dem Breisgau heraus.
Das mediale Drumrum muss er spätestens dann - in guten wie in schlechten Zeiten - weiterhin bestmöglich ausblenden... so wie Christian Streich sich das damals auch erhofft hat. Oder vielleicht noch besser, er nimmt die ganze Welle um ihn weiterhin als zusätzlichen Ansporn, um es auch und gerade all den Zweiflern und Nörglern zu zeigen... nämlich dass sie sich anfangs (zu voreilig) in ihm geirrt haben.
Atubolu wird noch viele seiner selbst gesteckten Ziele erreichen - und er wird ziemlich sicher noch einige neue Bestmarken aufstellen. Wir können einfach so stolz auf diesen Freiburger Jungen sein. Diese Geschichte wäre nicht überall genauso möglich gewesen. So wie bei Günter, so wie bei Söyüncü.
Wo ich heute hingeschaut habe, wurde Atubolu auf ein Podest als neuer Quasi-Messias im Tor gestellt, weil es eben in die aktuelle Erzählung und Emotion der Fußball-Interessierten passt. Vorhin sogar bei der Tagesschau... Marcel Reif bei Bild wird gefragt, ob er schon nächstes Jahr die Nummer 1 sein muss/sollte usw. Kicker, Sport1, Sky... alle voll und teilweise mit mehreren Berichten über unser Bobbele dabei in den letzten 24h. Social Media x1000.
Ich gönne es Atu wirklich von ganzem Herzen- gerade nach den vielen schwierigen Kritiken - auch mal uneingeschränkt abgefeiert zu werden. Aber jetzt dreht sich ja schon wieder direkt die Schraube zu weit aus meiner Sicht. Da wird nach quasi einem herausragenden Spiel/Turnier schon vorausgesagt, dass er bald zu Bayern etc. wechseln sollte, er eine Dekade in der Natioanlmannschaft prägen wird - und und und.
Der selbe Junge, den vor 12 Monaten etwa 10% der Fuball-Fans bundesweit wirklich kannten. Und viele (gerade Nicht-SC-Experten) eher kritisch gesehen haben. Da liest man heute so Social Media Kommentare à la "Bisher hab ich ihn für einen überschätzten Fliegenfänger gehalten... seit gestern hat er es ENDLICH allen gezeigt... sollte zu Bayern wechseln"
- Boah, war kurz davor mir die Adresse von dem alten, weißen Mann aus Bayerns Hauptstadt herauszusuchen...
All das ist bereits komplett drüber. Warum bin ich aber mittlerweile aber davon überzeugt, dass Atubolu wirklich ein (ganz) Großer werden kann. Er und sein Umfeld lassen sich von diesem ganzen Wahnsinn nicht für eine Sekunde anstecken. Seit 2 Jahren.
Es gehören unglaubliche Disziplin und ein riesiges Selbstverständnis dazu, dass man in diesem ganzen Hype auch weiterhin nicht den Fokus verliert. Das beeindruckt mich mit am Meisten an diesem 23-jährigen Mensch. Ich zum Beispiel war in dem Alter ein absoluter Voll-Bert, trotz Studiums komplett unreif und 0,0 gefestigt im Leben wie er. Und das mit dem Privileg der Anonymität in der Öffentlichkeit.
Dass er spielerisch Woche für Woche, Monat für Monat besser wird, hat er mittlerweile ja hoffentlich allen bewiesen. Und trotzdem gibt es noch Einiges an Potential bei ihm. Wo diese kontinuierliche Entwicklung ganz am Ende hinführen kann - aus meiner Sicht ist aktuell nur der "sky the limit". Aber eben nur, wenn er und sein Umfeld weiterhin auf dem eingeschlagenen Weg bleiben. Keine falschen Vereinswechsel wählen usw. Freiburg ist mindestens dieses Jahr - aus meiner Sicht auch noch das Jahr danach - die richtige Station um zum kompletten Torwart zu werden. Und Nationalmansnchaft schafft man mittlerweile auch aus dem Breisgau heraus.
Das mediale Drumrum muss er spätestens dann - in guten wie in schlechten Zeiten - weiterhin bestmöglich ausblenden... so wie Christian Streich sich das damals auch erhofft hat. Oder vielleicht noch besser, er nimmt die ganze Welle um ihn weiterhin als zusätzlichen Ansporn, um es auch und gerade all den Zweiflern und Nörglern zu zeigen... nämlich dass sie sich anfangs (zu voreilig) in ihm geirrt haben.
Atubolu wird noch viele seiner selbst gesteckten Ziele erreichen - und er wird ziemlich sicher noch einige neue Bestmarken aufstellen. Wir können einfach so stolz auf diesen Freiburger Jungen sein. Diese Geschichte wäre nicht überall genauso möglich gewesen. So wie bei Günter, so wie bei Söyüncü.
27.06.2025 - 00:54 Uhr
Zitat von -Bomber-
Hallo @gretze71 , klar, das darf diskutiert werden. Ich will da noch etwas weiter gehen, habe ja das
Italien-Spiel
etwas beschrieben. Und dort, vielleicht nicht klar genug, angedeutet, dass man sich das Verhalten in der Mauer anschauen kann. Atubolu ist doch der Depp, der für dieses Tor herhalten muss. Trainer, Torwart, Mannschaft, müssen intern klären, wie man sich eine Mauer wünscht. (.. und ob es ok ist, wenn einer mal fast den Kopft einzieht ..)
Ich will kein Fässle aufmachen, solange man den Fehler sieht, bevor der Ball ins Tor kommt, kann man überlegen, ob ihn der Spieler in der Mauer überhaupt hätte abwehren können. Aber das lassen wir lieber, suchen wir lieber den Fehler bei Atubolu. (Ich mein da nicht Dich, gretze71!)
Ich hab´s : der Freistoß war unhaltbar.
Er war ja aber auch geschneltzt zum Schwärmen, so ein Freistoß kurz vor dem Ausscheiden. Super gemacht. Alles kann Atubolu auch nicht halten.
Zitat von gretze71
Wie er die Mauer gestellt hat darf gerne diskutiert werden. Gegebenenfalls kann man dabei auch zum Schluss kommen, dass er sie besser hätte stellen können.
Wie er die Mauer gestellt hat darf gerne diskutiert werden. Gegebenenfalls kann man dabei auch zum Schluss kommen, dass er sie besser hätte stellen können.
Hallo @gretze71 , klar, das darf diskutiert werden. Ich will da noch etwas weiter gehen, habe ja das
Italien-Spiel
etwas beschrieben. Und dort, vielleicht nicht klar genug, angedeutet, dass man sich das Verhalten in der Mauer anschauen kann. Atubolu ist doch der Depp, der für dieses Tor herhalten muss. Trainer, Torwart, Mannschaft, müssen intern klären, wie man sich eine Mauer wünscht. (.. und ob es ok ist, wenn einer mal fast den Kopft einzieht ..)
Ich will kein Fässle aufmachen, solange man den Fehler sieht, bevor der Ball ins Tor kommt, kann man überlegen, ob ihn der Spieler in der Mauer überhaupt hätte abwehren können. Aber das lassen wir lieber, suchen wir lieber den Fehler bei Atubolu. (Ich mein da nicht Dich, gretze71!)
Ich hab´s : der Freistoß war unhaltbar.
Er war ja aber auch geschneltzt zum Schwärmen, so ein Freistoß kurz vor dem Ausscheiden. Super gemacht. Alles kann Atubolu auch nicht halten.
Hallo Bomber, vielen Dank für Deine Antwort. Ich wollte mit meinem Post nur zum Ausdruck bringen, dass man diese Situation diskutieren kann, nicht dass man sie diskutieren muss. Wie Du auch schon geschrieben hast, wird die Gesamtsituation, nicht nur den Torwart betreffend, sicherlich innerhalb der Mannschaft mit dem Trainerteam besprochen um gegebenenfalls ein solches Gegentor zukünftig vermeiden zu können.
27.06.2025 - 06:23 Uhr
Hier noch ein interessanter Bericht über Noah auf NTV.
Ich sag nur Titan…
https://www.n-tv.de/sport/fussball/SC-Freiburg-Angefeindeter-Noah-Atubolu-waechst-bei-U21-EM-zum-DFB-Titan-article25860476.html
Ich sag nur Titan…
https://www.n-tv.de/sport/fussball/SC-Freiburg-Angefeindeter-Noah-Atubolu-waechst-bei-U21-EM-zum-DFB-Titan-article25860476.html
27.06.2025 - 08:57 Uhr
Und auch der Kicker bringt eine starke Würdigung der Leistung Atu´s bei der U21-EM
https://www.kicker.ch/was-atubolu-so-wertvoll-macht-1128116/artikel
Das würde ich mir für Samstag Abend wünschen... Enstand nach 90 min. plus Verlängerung 3:3 und es kommt zum Elfmeterschiessen... Und Atu packt einmal mehr eine riesen Leistung aus 👍️
https://www.kicker.ch/was-atubolu-so-wertvoll-macht-1128116/artikel
Das würde ich mir für Samstag Abend wünschen... Enstand nach 90 min. plus Verlängerung 3:3 und es kommt zum Elfmeterschiessen... Und Atu packt einmal mehr eine riesen Leistung aus 👍️
27.06.2025 - 09:25 Uhr
Bei der jüngsten Entwicklung bin ich gespannt, wie lange wir in Freiburg noch Freude an ihm haben werden. Allein durch die aktuellen Leistungen dürften einige Vereine hellhörig werden und sollte dann im Laufe der kommenden Saison eine Einladung zur A-Nationalmannschaft folgen, wovon ich sehr stark ausgehe, dürfte er dann die heißeste Aktie im Keeper-Markt werden.
Mein Blick geht da gerade zu Manchester City, deren Keeper Ederson im Sommer schon 32 Jahre alt wird. Es würde mich nicht wundern, wenn man sich da mit Atu beschäftigt.
Ansonsten ist die Entwicklung schon beeindruckend. Viele Fans haben im vergangenen Sommer mit der Stirn gerunzelt, als es hieß, Atu wird später mal die deutsche Nummer eins. Heutzutage würden das fast alle unterschreiben,
Mein Blick geht da gerade zu Manchester City, deren Keeper Ederson im Sommer schon 32 Jahre alt wird. Es würde mich nicht wundern, wenn man sich da mit Atu beschäftigt.
Ansonsten ist die Entwicklung schon beeindruckend. Viele Fans haben im vergangenen Sommer mit der Stirn gerunzelt, als es hieß, Atu wird später mal die deutsche Nummer eins. Heutzutage würden das fast alle unterschreiben,
27.06.2025 - 11:22 Uhr
Wenn er hier noch zum Nationaltorhüter wird, als Freiburger ggf. zur WM fährt, in der EL diese Leistung abruft und wir dann eine dicke fette Ablöse bekommen, kann ich mich mit einem Lächeln drauf einstellen. Nächste Sommer wird er 24 Jahre sein und hat dann bei uns drei Saisons inkl. zwei Jahre Europa auf dem Buckel. Man könnte den nächste Schritt nachvollziehen, um dauerhaft in der CL zu spielen. Am liebsten natürlich dann bei einem Verein, der nicht als Gegner in der Bundesliga auftaucht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fukurokuju am 27.06.2025 um 11:22 Uhr bearbeitet
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