| Geburtsdatum | 09.10.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Maik Walpurgis [ehemaliger Trainer]
11.09.2018 - 16:38 Uhr
28.09.2018 - 23:31 Uhr
Uwe Neuhaus ist ein guter Trainer, aber das reicht auf Dauer nicht. Die Beziehung zwischen ihm und der Mannschaft ist komplett eingeschlafen, teilweise konnte man Lethargie beobachten. Es ist schön wenn auf Arbeit ein gutes Klima herrscht, aber im Leistungssport bringt eine Wohlfühloase nichts. Uwe ist ein feiner Kerl, aber seine Philosophie mit den Spielern umzugehen, hat uns immer weiter in den Sumpf reingezogen. Spieler wie Hartmann und später Ebert haben versucht, den Bock als Mannschaftssprecher rumzureißen, das hat nicht funktioniert. Später zweifelten die eigenen Spieler an ihrer Stärke.
Maik hat wie schon geschrieben mit ganz einfachen Basics die Spieler wieder auf ihr Topniveau gebracht. Einige Spieler brauchten einen Tritt oder sagen wir es nett eine Ansage, es hat scheinbar geholfen. Maik hat dafür ganz einfache Mittel angewendet. Wo früher die Wünsche von Uwe zu kompliziert erschienen, gibt es jetzt einfache taktische Marschrouten.
Wo vorher ein Aussenverteidiger im gleichen Moment vorn wie hinten sein sollte, bekommt dieser jetzt klare Anweisungen, wann er vor darf und wer in genau absichert. Lustigerweise versteht das der Aushelfer jetzt und hält sich dran.
Maik hat wie schon geschrieben mit ganz einfachen Basics die Spieler wieder auf ihr Topniveau gebracht. Einige Spieler brauchten einen Tritt oder sagen wir es nett eine Ansage, es hat scheinbar geholfen. Maik hat dafür ganz einfache Mittel angewendet. Wo früher die Wünsche von Uwe zu kompliziert erschienen, gibt es jetzt einfache taktische Marschrouten.
Wo vorher ein Aussenverteidiger im gleichen Moment vorn wie hinten sein sollte, bekommt dieser jetzt klare Anweisungen, wann er vor darf und wer in genau absichert. Lustigerweise versteht das der Aushelfer jetzt und hält sich dran.
29.09.2018 - 00:17 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Uwe Neuhaus ist ein guter Trainer, aber das reicht auf Dauer nicht. Die Beziehung zwischen ihm und der Mannschaft ist komplett eingeschlafen, teilweise konnte man Lethargie beobachten.
Uwe Neuhaus ist ein guter Trainer, aber das reicht auf Dauer nicht. Die Beziehung zwischen ihm und der Mannschaft ist komplett eingeschlafen, teilweise konnte man Lethargie beobachten.
Richtig und dieses Problem haben doch fast alle Profimannschaften. Bei welchem Verein bleibt denn ein Trainer im Schnitt länger als 2, 3 Jahre? Ich bin sicher da gibt es nur wenige. Der Profifußball ist schneller geworden, sowohl im Spiel als auch in seiner Entwicklung. Ergo nutzen sich auch Trainer, vor allem zwischenmenschlich, schneller ab. Leute wie Christian Streich und Jürgen Klopp sind da die absolute Ausnahme. Mit Abstand am längsten halten sich die Trainer im Jugendbereich, aber warum wohl? Weil die Mannschaft nach 2 Jahren jedes Mal altersbedingt komplett ausgetauscht wird und der Trainer für die Spieler wieder neu ist. Außer die Jahrhunderttrainer wie Heynckes und Guardiola, die von selbst gegangen sind, hält sich doch nicht mal bei den Bayern ein Trainer länger als 2-3 Jahre. Sind diese Trainer deswegen schlecht bzw. sind die Bayern, die in den letzten 10 Jahren mehr Titel geholt haben als Dynamo Zweitligasaisons gespielt hat, ein schlecht geführter Verein? Ich glaube kaum.
Bei Dynamo ist es doch aktuell ein paar Nummern kleiner dasselbe. Uwe Neuhaus ist ein guter Zweitligatrainer, aber deswegen kann er nicht 10 Jahre am Stück mit Dynamo Erfolg haben. Maik Walpurgis ist vielleicht auch ein guter Zweitligatrainer, weder sonderlich schlechter noch besser als Uwe Neuhaus. Er ist einfach ein anderer Trainer und das ist das, was die durchschnittliche Profimannschaft aller 2-3 Jahre braucht: einen neuen Trainer. Irgendwo ist es völlig menschlich, über einen gewissen Zeitraum kriegt es der Trainer hin die Spieler mental und taktisch auf 100% zu bekommen, irgendwann aber nicht mehr. Das ist doch selbst im wahren Berufsleben so. Nach spätestens 2-3 Jahren ist man vom eigenen Chef genervt, egal was für ein cooler Typ er ist. Wem es nicht so geht, der hat Glück und hat einen Christian Streich oder Jürgen Klopp als Chef. Nur, dass im "wahren" Berufsleben der Chef nicht so schnell gehen muss, weil ihm nicht zehntausende Fans bzw. in dem Fall Stakeholder auf die Finger gucken und jeder kleine Fehler registriert wird. Ansonsten wäre das vielleicht auch anders.
Was ich damit sagen will: Uwe Neuhaus war weder schlecht, noch der Jahrhunderttrainer für Dynamo. Maik Walpurgis ist auch keine Graupe und wird wahrscheinlich auch nicht der Jahrhunderttrainer für Dynamo. Es wäre einfach angebracht, die Trainerdiskussion der letzten Wochen etwas differenzierter zu führen bzw. zu berücksichtigen, dass es gewisse Gegebenheiten in der heutigen Gesellschaft und im heutigen Profisport gibt, denen sich auch Dynamo Dresden und Uwe Neuhaus nicht verwehren können. Aussagen wie "ich akzeptiere MW erst bzw. MW ist erst besser als UN wenn er einmal 5. wird" lassen es mir da eiskalt den Rücken runter laufen. Das ist schon ziemlich einfältig und stumpf gedacht. Da könnte man ja genauso sagen "UN war auch nicht besser als Böger, schließlich ist er auch von Ralf Minge irgendwann entlassen worden". Lasst Maik einfach mal machen und wenn er in 2-3 Jahren wieder gehen muss, hat er trotzdem gute Arbeit geleistet. Und ja, das wird auch gewürdigt werden...so wie es der Verein, 90% der Fans und der Foristen auch mit UN tun, auch wenn hier manchmal so getan wird, als wäre das Forum voller Undankbarer, die wegen ein paar schlechten Monaten alles Gute vergessen, was UN für den Verein getan und hier erreicht hat. Das ist Quatsch und ich denke, insgeheim weiß das auch fast jeder.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ch19r53is am 29.09.2018 um 00:29 Uhr bearbeitet
29.09.2018 - 09:19 Uhr
Lieber Ch19r53is, du sagst, dass in den Jugendmannschaften ein natürlicher Wechsel der Spieler erfolgt und deshalb …
Wie viele Spieler sind denn heute noch in der Mannschaft, mit der UN den Aufstieg feiern konnte
.
Spontan würde ich sagen nicht mehr als 3 (Harti, Aosmann, Kreuzer).
Weiterhin solltest du in deiner Darstellung nicht vergessen, dass UN neben Lieberkecht und Heidenheims Schmidt zu den Gegenbeispielen gehören. Da brauchen wir nicht den Herrn Streich bemühen, um Gegenbeispiele für den 2/3 Jahresthese zu finden.
UN war 7 Jahre am Stück sehr erfolgreich die Eisernen trainiert hat. Und auch seine über 3 Jahre bei uns unterstreichen, dass gerade er nicht zu den Fast Food Trainern gehört.
In normalen Vereinen wäre UN nicht entlassen worden und heute noch Trainer, auch wenn es den ein oder anderen Fan nicht gepasst hätte.
UN ist Geschichte
Das von ihm in den letzten Monaten neu etablierte 3-4-3 in seiner flexibler Umsetzung, scheint etwas mehr Stabilität zu bringen, auch wenn die glücklichen Ergebnisse die Mängel kaschierten.
Neben der Systemumstellung war und ist die Rückkehr von Hartmann entscheidend, vor allem weil verletzungsbedingt die Defensivreihe große Lücken aufwies.
Hinzu kommt, dass die neuen Spieler, ihre normalen Anpassungsproblemen immer besser ablegen konnten.
Alles andere ist Ergebnisorientierte Sicht- und Denkweise. Für uns Fans völlig normal.
Von der Führungsetage sollte man mehr erwarten können. Dies ist bei und jedoch nicht der Fall.
Wir hatten kein Trainerproblem, sondern HABEN ein Führungsproblem!
Der Umgang mit der Personalie Minge/Born durch den AR ist dafür nur ein Beispiel.
Wir sind ein Verein, der von durchschnittlichen Fans in den Gremien geführt zu werden scheint.
Entscheidungen sind oft weniger von sachlich geprägter Fachkompetenz, als vielmehr durch Emotional geprägte Bauchentscheidungen geprägt.
Was MW anbelangt so gebe ich die recht …
Es war offensichtlich eine gute und glückliche Entscheidung von RM.
Und wenn der Erfolg sich halbwegs fortsetzen sollte, dann sind wir alle glücklich.
Dann spielen die hohen Kosten des Wechsels auch keine Rolle mehr.
Eine Trainer Odyssee, wie die Eisernen nach ihrer UN Entlassung erlebten, wird es bei uns offensichtlich nicht geben.
Wie viele Spieler sind denn heute noch in der Mannschaft, mit der UN den Aufstieg feiern konnte
. Spontan würde ich sagen nicht mehr als 3 (Harti, Aosmann, Kreuzer).
Weiterhin solltest du in deiner Darstellung nicht vergessen, dass UN neben Lieberkecht und Heidenheims Schmidt zu den Gegenbeispielen gehören. Da brauchen wir nicht den Herrn Streich bemühen, um Gegenbeispiele für den 2/3 Jahresthese zu finden.
UN war 7 Jahre am Stück sehr erfolgreich die Eisernen trainiert hat. Und auch seine über 3 Jahre bei uns unterstreichen, dass gerade er nicht zu den Fast Food Trainern gehört.
In normalen Vereinen wäre UN nicht entlassen worden und heute noch Trainer, auch wenn es den ein oder anderen Fan nicht gepasst hätte.
UN ist Geschichte
Das von ihm in den letzten Monaten neu etablierte 3-4-3 in seiner flexibler Umsetzung, scheint etwas mehr Stabilität zu bringen, auch wenn die glücklichen Ergebnisse die Mängel kaschierten.
Neben der Systemumstellung war und ist die Rückkehr von Hartmann entscheidend, vor allem weil verletzungsbedingt die Defensivreihe große Lücken aufwies.
Hinzu kommt, dass die neuen Spieler, ihre normalen Anpassungsproblemen immer besser ablegen konnten.
Alles andere ist Ergebnisorientierte Sicht- und Denkweise. Für uns Fans völlig normal.
Von der Führungsetage sollte man mehr erwarten können. Dies ist bei und jedoch nicht der Fall.
Wir hatten kein Trainerproblem, sondern HABEN ein Führungsproblem!
Der Umgang mit der Personalie Minge/Born durch den AR ist dafür nur ein Beispiel.
Wir sind ein Verein, der von durchschnittlichen Fans in den Gremien geführt zu werden scheint.
Entscheidungen sind oft weniger von sachlich geprägter Fachkompetenz, als vielmehr durch Emotional geprägte Bauchentscheidungen geprägt.
Was MW anbelangt so gebe ich die recht …
Es war offensichtlich eine gute und glückliche Entscheidung von RM.
Und wenn der Erfolg sich halbwegs fortsetzen sollte, dann sind wir alle glücklich.
Dann spielen die hohen Kosten des Wechsels auch keine Rolle mehr.
Eine Trainer Odyssee, wie die Eisernen nach ihrer UN Entlassung erlebten, wird es bei uns offensichtlich nicht geben.
29.09.2018 - 10:32 Uhr
Zitat von F1953
Entscheidungen sind oft weniger von sachlich geprägter Fachkompetenz, als vielmehr durch Emotional geprägte Bauchentscheidungen geprägt.
Entscheidungen sind oft weniger von sachlich geprägter Fachkompetenz, als vielmehr durch Emotional geprägte Bauchentscheidungen geprägt.
Leider gesellt sich dazu noch eine ganze Menge Eigeninteresse (auch geschäftliches) und Machtgier, dass macht die Vorgänge deutlich problematischer. Aber das haben (einige) Mitglieder natürlich erkannt und werden "gegensteuern".
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pyknit am 29.09.2018 um 10:32 Uhr bearbeitet
29.09.2018 - 11:01 Uhr
Zitat von F1953
In normalen Vereinen wäre UN nicht entlassen worden und heute noch Trainer, auch wenn es den ein oder anderen Fan nicht gepasst hätte.
UN ist Geschichte
Das von ihm in den letzten Monaten neu etablierte 3-4-3 in seiner flexibler Umsetzung, scheint etwas mehr Stabilität zu bringen, auch wenn die glücklichen Ergebnisse die Mängel kaschierten.
Neben der Systemumstellung war und ist die Rückkehr von Hartmann entscheidend, vor allem weil verletzungsbedingt die Defensivreihe große Lücken aufwies.
Hinzu kommt, dass die neuen Spieler, ihre normalen Anpassungsproblemen immer besser ablegen konnten.
Alles andere ist Ergebnisorientierte Sicht- und Denkweise. Für uns Fans völlig normal.
Von der Führungsetage sollte man mehr erwarten können. Dies ist bei und jedoch nicht der Fall.
Wir hatten kein Trainerproblem, sondern HABEN ein Führungsproblem!
Der Umgang mit der Personalie Minge/Born durch den AR ist dafür nur ein Beispiel.
In normalen Vereinen wäre UN nicht entlassen worden und heute noch Trainer, auch wenn es den ein oder anderen Fan nicht gepasst hätte.
UN ist Geschichte
Das von ihm in den letzten Monaten neu etablierte 3-4-3 in seiner flexibler Umsetzung, scheint etwas mehr Stabilität zu bringen, auch wenn die glücklichen Ergebnisse die Mängel kaschierten.
Neben der Systemumstellung war und ist die Rückkehr von Hartmann entscheidend, vor allem weil verletzungsbedingt die Defensivreihe große Lücken aufwies.
Hinzu kommt, dass die neuen Spieler, ihre normalen Anpassungsproblemen immer besser ablegen konnten.
Alles andere ist Ergebnisorientierte Sicht- und Denkweise. Für uns Fans völlig normal.
Von der Führungsetage sollte man mehr erwarten können. Dies ist bei und jedoch nicht der Fall.
Wir hatten kein Trainerproblem, sondern HABEN ein Führungsproblem!
Der Umgang mit der Personalie Minge/Born durch den AR ist dafür nur ein Beispiel.
Da drängt sich mir die Frage auf, wie man im Leistungssport denken sollte, wenn nicht ergebnisorientiert? Ich vermute du meinst kurzfristig ergebnisorientiert, oder? Dann ok, das könnte man so stehen lassen.
Es ist alles richtig was du sagst bezüglich der Wiederkehr von Harti.
Es ist auch richtig, dass Walpurgis von der Vorarbeit und Systemunstellung von Neuhaus profitiert.
Du verkennst dabei aber zwei Dinge:
1. Hätte Neuhaus nie derart defensiv spielen lassen wie Walpurgis. Dies lässt sich auch an den vergleichenden Statistiken belegen. Das derzeitige Resultat weniger Gegentore kann nicht nur mit Harti erklärt werden und mit Mechanismen, welche Neuhaus anstieß und jetzt erst greifen. Sie sind ein Teil davon. Aber ein großer Teil ist eben auch die viel defensiver Spielweise unter Walpurgis. Und selbst da lassen wir noch einiges zu. Ich stelle daher die These in den Raum, dass wir unter UN mehr Gegentore gekriegt hätten in den letzten Spielen.
2. Viel gewichtiger ist jedoch die mentale Verfassung der Mannschaft. Nach dem Rauswurf von Neuhaus könnte man schon durchaus Kritik an dem lethargischen Ballbesitzfußball von den eigenen Spielern vernehmen. Man könnte auch sagen, dass man sich mit der eigenen Spielweise eingelullt hat. Ein schnelles nach vorne mit Bällen in die Spitze gab es bei Neuhaus nicht und war auch nicht unbedingt von ihm gewollt. Der Mannschaft ging in Folge dessen die Spritzigkeit ab und kam erst mit Fiel wieder.
Ohne diesen Kampf und diese Spritzigkeit wären die letzten Erfolge nicht möglich gewesen. Diese Eigenschaften wären unter Neuhaus wohl auch nie wieder gekommen, da er auch nicht die entsprechende Ausstrahlung hat. Daraus kann man, muss man aber nicht schließen, dass es unter ihm nicht besser geworden wäre.
Da sich außerdem offensichtlich einige Spieler gegen ihn gestellt haben, war er ohnehin nur noch schwer tragbar. Er erntete damit die Früchte seinen Führungsstils (lange Leine).
Neuhaus ist ein guter Trainer. Nur nicht mehr für uns. Das man ihn nicht schon am Ende der Saison entließ war ein Zeichen des Respekts vor seinen bisherigen Leistungen. Er schaffte es jedoch nicht in einer relativ langen Vorbereitung einen Umschwung hin zu mehr Spritzigkeit und Leidenschaft hinzulegen. Das man dafür keine 2 Monate braucht sieht man daran, wie schnell das bereits unter Fiel ging. Es ist eben größtenteils eine mentale Frage. Eine Frage, auf die UN keine Antwort mehr fand.
29.09.2018 - 15:12 Uhr
Interessant wird es sein, inwiefern MW mit seinem System langfristig Erfolg hat, bzw. ob er irgendwann auch sowas wie eine eigene Idee für die Offensive hat. Das bisherige Spiel ist gut für unsere zwei englischen Wochen, es ist auch gut im Abtiegskampf, aber es wird schnell entschlüsselt. Das hat man in Osnabrück und in Ingolstadt gesehen, langfristigen Erfolg hat man so nicht. Ich bin gespannt ob ich meinen Mund noch mit Seife auswaschen darf, ich bleibe nach wie vor skeptisch.
30.09.2018 - 19:07 Uhr
Ergebnisorientierte Beurteilung der Sicht- und Denkweise damit meine ich, dass überwiegend, bei der Beurteilung der Spielleistung auf das Ergebnis abgestellt wird, auch wenn für jeden offensichtlich das Matschglück oder –pech maßgeblich den Spielausgang prägten.
Zur Märchen ... MW habe die Devensive stabilisiert.
UN hat mehrfach beweisen, dass er die Mannschaft, sehr defensiv einstellen kann.
Gemessen an den Abstiegsendscheidungsspielen in Braunschweig, in Kaiserslautern und Aue des vergangenen Jahres, waren die drei siegreich gestalteten Spiele, gemessen an den zugelassenen Großchancen eher schlechte Beispiele für gutes Defensivverhalten der Mannschaft.
Ich behaupte, dass wir in diesen Spielen mehr Großchancen gegen uns zugelassen haben, als dies im Durchschnitt des der Spiele des vergangenen Jahres der Fall war.
Und natürlich haben wir auch nicht weniger Großchancen zugelassen, als in den ersten zwei Punktspielen (MSV, Bielefeld).
Zur Märchen ... MW habe die Devensive stabilisiert.
UN hat mehrfach beweisen, dass er die Mannschaft, sehr defensiv einstellen kann.
Gemessen an den Abstiegsendscheidungsspielen in Braunschweig, in Kaiserslautern und Aue des vergangenen Jahres, waren die drei siegreich gestalteten Spiele, gemessen an den zugelassenen Großchancen eher schlechte Beispiele für gutes Defensivverhalten der Mannschaft.
Ich behaupte, dass wir in diesen Spielen mehr Großchancen gegen uns zugelassen haben, als dies im Durchschnitt des der Spiele des vergangenen Jahres der Fall war.
Und natürlich haben wir auch nicht weniger Großchancen zugelassen, als in den ersten zwei Punktspielen (MSV, Bielefeld).
30.09.2018 - 19:32 Uhr
Mal ein Wort in die Runde.
Ich war ja seinerzeit dafür UN mehr Zeit zu geben und gegen seine frühzeitige Demission. Ja, ich verstehe es noch immer nicht.
Dennoch liegt es mir fern, den Neutrainer Maik Walpurgis direkt mit Negationen zu belegen. Oder seine Leistung, wie bereits vielfach hier im Forum nach bereits gelieferten passablen Ergebnissen passiert, mit "wir warten mal ab" oder ähnlichem gering zu schätzen.
Warum geben nicht auch die diejenigen welche gegen die Entlassung von UN waren ihm hier eine faire Chance?
Und auch jene, die den Abgang gefordert einen UN 4.0 erwartet haben. Ihn jedoch eher in einer Person ala Guardiola nicht bekommen haben......
Und nun vermutlich solide westfälische Hausmannskost vom neuen Maitre de Cuisine serviert bekommen.
Was nicht zwingend das Schlechteste ist. Solange sie mit Liebe zum eigenen Spiel zubereitet wird.
Ich war ja seinerzeit dafür UN mehr Zeit zu geben und gegen seine frühzeitige Demission. Ja, ich verstehe es noch immer nicht.
Dennoch liegt es mir fern, den Neutrainer Maik Walpurgis direkt mit Negationen zu belegen. Oder seine Leistung, wie bereits vielfach hier im Forum nach bereits gelieferten passablen Ergebnissen passiert, mit "wir warten mal ab" oder ähnlichem gering zu schätzen.
Warum geben nicht auch die diejenigen welche gegen die Entlassung von UN waren ihm hier eine faire Chance?
Und auch jene, die den Abgang gefordert einen UN 4.0 erwartet haben. Ihn jedoch eher in einer Person ala Guardiola nicht bekommen haben......
Und nun vermutlich solide westfälische Hausmannskost vom neuen Maitre de Cuisine serviert bekommen.
Was nicht zwingend das Schlechteste ist. Solange sie mit Liebe zum eigenen Spiel zubereitet wird.
30.09.2018 - 19:38 Uhr
MW passt besser zu Dynamo als UN.
UN hatte sehr ambitionierte Vorstellungen, die sich mit unserem Kader nur in der dritten und anfangs in der zweiten Liga umsetzen ließen. Mit der Zeit wurde die Diskrepanz zwischen Anspruch (Ballbesitzfußball) und Wirklichkeit immer größer.
MW lässt uns das spielen, was die meisten durchschnittlichen Vereine machen: Aus einer stabilen Abwehr heraus auf Umkehrspiel setzen. Aus meiner Sicht gibt es dabei nur wenig zu entschlüsseln, weil dieses System ohnehin von der Mehrheit gespielt wird. Diese Spielweise passt für unserem Kader besser.
OB MW damit auf Dauer bei uns Erfolg (2. Liga ohne größere Not halten) hat, muss sich allerdings noch zeigen.
UN hatte sehr ambitionierte Vorstellungen, die sich mit unserem Kader nur in der dritten und anfangs in der zweiten Liga umsetzen ließen. Mit der Zeit wurde die Diskrepanz zwischen Anspruch (Ballbesitzfußball) und Wirklichkeit immer größer.
MW lässt uns das spielen, was die meisten durchschnittlichen Vereine machen: Aus einer stabilen Abwehr heraus auf Umkehrspiel setzen. Aus meiner Sicht gibt es dabei nur wenig zu entschlüsseln, weil dieses System ohnehin von der Mehrheit gespielt wird. Diese Spielweise passt für unserem Kader besser.
OB MW damit auf Dauer bei uns Erfolg (2. Liga ohne größere Not halten) hat, muss sich allerdings noch zeigen.
30.09.2018 - 21:14 Uhr
Lieber Wilhelm, da hast du natürlich recht mit dem was du schreibst.
Mir fällt es sehr schwer akzeptieren zu müssen, dass sich unter MW erwartungsgemäß, weder die Spielweise, noch die taktische Grundausrichtung und erst recht nicht die defensive Stabilität tatsächlich zum positiven verändert hat, viele jedoch so tun, als ob dies der Fall wäre
.
Ich wäre froh, wenn MW habwegs das Niveau halten könnte.
Mehr zu erwarten ist mMn unrealistisch.
Mir fällt es sehr schwer akzeptieren zu müssen, dass sich unter MW erwartungsgemäß, weder die Spielweise, noch die taktische Grundausrichtung und erst recht nicht die defensive Stabilität tatsächlich zum positiven verändert hat, viele jedoch so tun, als ob dies der Fall wäre
. Ich wäre froh, wenn MW habwegs das Niveau halten könnte.
Mehr zu erwarten ist mMn unrealistisch.
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