| Geburtsdatum | 22.03.1999 |
|---|---|
| Alter | 27 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 3 | - | - | ||
![]() | 2. Bundesliga | 2 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | - | |
Luca Schuler [18]
17.05.2024 - 14:46 Uhr
01.12.2024 - 11:52 Uhr
Zitat von Spreedampfer92
@DrDeDre Ich dachte, es sei klar, wie es gemeint ist. Aber ich führe es gerne etwas aus, da hier mE tatsächlich ein Potential für Missverständnisse aber vielleicht auch umgekehrt für eine positive Entwicklung ist. Wer keinen Bedarf hat, darf es gerne überspringen. Und für die anderen: Take it with a grain of salt. Ich mag Hertha wie Ihr und ich verstehe auch, woher vieles kommt (was ich teilweise nur inzwischen anders verarbeite und mich gezielt raus nehme).
Es geht für mich nicht um die Frage ob Kritik erlaubt sein soll, sondern eher um das Warum, das Ziel und die Art und Weise. Und dahinter verbirgt sich wiederum primär die Frage der Motivation: Was genau sollen bestimmte Beiträge erreichen? Natürlich darf ich alles mögliche schreiben. Wer sollte es auch verbieten? Trotzdem muss es doch einen Grund und im besten Fall ein Ziel geben, die man auch prüfen kann.
Und gerade deshalb sollte man sich selbst und auch sich als Gruppe immer mal wieder reflektieren: Warum ist es mir nach einem Sieg (oder auch einer Niederlage) so ein Bedürfnis, eine bereits oft diskutierte Kritik an einem Spieler nochmals ausgiebig auszurollen und das dann oft als Gruppe? Da frage ich mich schon, weshalb oft 5 Leute die gleiche Kritik an einem Spieler äußern und so noch immer weiter unterstreichen und steigern, während ein weiterer Prügelknabe mal einen guten Tag erwischt und nicht einer das auch mal erwähnt und würdigt.
Und auch ohne rosarote Wattebauschwelt ist es möglich, bestimmte kritische Punkte nicht permanent anzusprechen und weiter sein (Fan-) Leben zu leben. Natürlich erlebt jeder Fan Enttäuschung, Frust oder auch mal Trauer und das muss man irgendwie aushalten oder abschütteln, um weiter dabei bleiben zu können und nicht immer mehr zu leiden. Ich behaupte nur, da gibt es oft bessere Wege.
Zu einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit analysiert Hertha und allen voran Fiél mit seinem Team alle diese Dinge sehr genau (und weiß auch, weshalb er bestimmte Spieler wie Schuler dann trotzdem weiter einsetzt, auch wenn die Fans unwillig und teilweise fast schon beleidigt reagieren - gepfiffen haben bei Schuler aber wohlgemerkt die Magdeburger, ganz so schlimm war es also zum Glück nicht, trotzdem sollte man da mE ein Gegengewicht setzen, selbst und gerade auch wenn es nicht der beste oder beliebteste Spieler ist).
Jedenfalls glaube ich nicht, dass es unheimlich wichtig ist, diese kritischen Dinge immer wieder zu schreiben (und vor allem so hart und dann immer noch ein zweites, drittes, xtes Mal). Wir können so oft wir wollen, Finger, Salz oder was auch immer für schmerzhaftes Zeug in die Wunde stecken, streuen, stopfen und meinetwegen auch stechen. Es wird den Organismus nicht schneller gesunden, stärker werden oder wachsen lassen. Wie gesagt: Fiél und Weber sehen die Defizite (und Potentiale) der Spieler ganz sicher auch so und ziehen ihre Schlüsse. Kritik ist also keine essentiell wichtige Bringschuld von Fans oder Medien, wie es teilweise fast schon suggeriert wird (für Kritik MUSS immer Platz sein, ohne Kritik keine Entwicklung... usw).
Und wenn man es für angebracht hält oder einfach das Bedürfnis empfindet, ist es natürlich trotzdem auch nicht verboten. Das habe weder ich noch sonst wer gefordert. Aber wenn ich mich dafür entscheide zu kritisieren (nicht weil es notwendig ist, sondern weil ich das gerade möchte), dann kann ich mich auch entscheiden wie ich das tue: Sehr wahrscheinlich bin ich gerade etwas frustriert. Kann ich aber trotz Frustration so sachlich und empathisch wie möglich bleiben bzw. schreiben: Ist mir bspw trotz meiner eigenen Emotionen immer noch bewusst, dass sicherlich auch der Spieler selbst aktuell nicht die tollste Zeit seines Lebens und seiner Karriere hat und dass ohnehin schon regelmäßig über ihn hergefallen wird und es für ihn als Mensch im öffentlichen Leben und mit Familie im öffentlichen Leben gerade maximal so mittel laufen dürfte (Pál hat früher mal gesagt, wenn Hertha am Wochenende verliert, merken das seine Kinder am Montag in der Schule deutlich)? Sehe ich auch die Verdienste einer Person oder auch einfach nur seinen Einsatz für meinen Verein - oder eher immer nur seine Defizite und sein Strugglen und Scheitern?
Ja Kritik ist erlaubt, aber auch das Hinterfragen der Motive und der Effekte (je positiv wie negativ) sollte dann erlaubt sein. Und etwas sarkastisch frage ich mich manchmal schon, warum Hertha (oder Hamburg, Schalke und Co) bei all der geballten Kritik nicht viel weiter oben steht als bspw Freiburg oder Heidenheim, wo das öffentliche Umfeld inklusive Medien sehr viel maßvoller mit Kritik umgeht. Wie entwickeln die sich nur weiter, sodass immer wieder unsichere junge Spieler zu Stammkräften und Leistungsträgern werden mit denen sie Erfolge feiern und Einnahmen generieren, um etwa den Kader - trotz ausbleibender öffentlicher Kritik an den Schwachstellen - zu optimieren? Wie schaffen sie es inzwischen bloß, die schwächeren und verunsicherten Spieler trotz Defiziten und mentalen Blockaden etc auch ohne von außen einprasselnde Kritik immer wieder mitzutragen, vielleicht sogar mitunter über sich hinaus wachsen zu lassen?
Ich behaupte, das Gras wird nicht schneller wachsen oder grüner, saftiger und gesünder werden, nur weil ich permanent daran herumzerre oder danach trete. Und Schuler hat sicher nicht getroffen, weil er vorher ausreichend kritisiert wurde (noch wird es ihm helfen, wenn man dann seine Leistungen und Beiträge übersieht, weil er eben nicht der richtige Spieler für ein Erfolgserlebnis ist). Das gilt ebenso für einen Palko, einen Ernst etc. Wenn wir gerade was Besseres auf der Bank hätten, dann würden wir auch was Besseres auf den Platz stellen. Wenn wir aber gerade nichts Besseres haben, kann und sollte man trotzdem das Beste aus den verfügbaren Kräften machen und hängende Schultern stützen statt weiter runter drücken. Reese ist Hertha, Maza ist Hertha aber Schuler und Co sind auch Hertha - und werden es teilweise vielleicht länger als Reese und Maza bleiben. Also lassen wir nicht unseren Frust wachsen, sondern den Spieler und den Menschen. So wie man es sich auch selbst wünschen würde und wie es eine Familie, einen Verein und eine Gesellschaft tatsächlich wachsen lässt. Oder welche Art von Feedback oder Kritik hat mich selbst in der Vergangenheit wirklich motiviert und voran gebracht?
@DrDeDre Ich dachte, es sei klar, wie es gemeint ist. Aber ich führe es gerne etwas aus, da hier mE tatsächlich ein Potential für Missverständnisse aber vielleicht auch umgekehrt für eine positive Entwicklung ist. Wer keinen Bedarf hat, darf es gerne überspringen. Und für die anderen: Take it with a grain of salt. Ich mag Hertha wie Ihr und ich verstehe auch, woher vieles kommt (was ich teilweise nur inzwischen anders verarbeite und mich gezielt raus nehme).
Es geht für mich nicht um die Frage ob Kritik erlaubt sein soll, sondern eher um das Warum, das Ziel und die Art und Weise. Und dahinter verbirgt sich wiederum primär die Frage der Motivation: Was genau sollen bestimmte Beiträge erreichen? Natürlich darf ich alles mögliche schreiben. Wer sollte es auch verbieten? Trotzdem muss es doch einen Grund und im besten Fall ein Ziel geben, die man auch prüfen kann.
Und gerade deshalb sollte man sich selbst und auch sich als Gruppe immer mal wieder reflektieren: Warum ist es mir nach einem Sieg (oder auch einer Niederlage) so ein Bedürfnis, eine bereits oft diskutierte Kritik an einem Spieler nochmals ausgiebig auszurollen und das dann oft als Gruppe? Da frage ich mich schon, weshalb oft 5 Leute die gleiche Kritik an einem Spieler äußern und so noch immer weiter unterstreichen und steigern, während ein weiterer Prügelknabe mal einen guten Tag erwischt und nicht einer das auch mal erwähnt und würdigt.
Und auch ohne rosarote Wattebauschwelt ist es möglich, bestimmte kritische Punkte nicht permanent anzusprechen und weiter sein (Fan-) Leben zu leben. Natürlich erlebt jeder Fan Enttäuschung, Frust oder auch mal Trauer und das muss man irgendwie aushalten oder abschütteln, um weiter dabei bleiben zu können und nicht immer mehr zu leiden. Ich behaupte nur, da gibt es oft bessere Wege.
Zu einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit analysiert Hertha und allen voran Fiél mit seinem Team alle diese Dinge sehr genau (und weiß auch, weshalb er bestimmte Spieler wie Schuler dann trotzdem weiter einsetzt, auch wenn die Fans unwillig und teilweise fast schon beleidigt reagieren - gepfiffen haben bei Schuler aber wohlgemerkt die Magdeburger, ganz so schlimm war es also zum Glück nicht, trotzdem sollte man da mE ein Gegengewicht setzen, selbst und gerade auch wenn es nicht der beste oder beliebteste Spieler ist).
Jedenfalls glaube ich nicht, dass es unheimlich wichtig ist, diese kritischen Dinge immer wieder zu schreiben (und vor allem so hart und dann immer noch ein zweites, drittes, xtes Mal). Wir können so oft wir wollen, Finger, Salz oder was auch immer für schmerzhaftes Zeug in die Wunde stecken, streuen, stopfen und meinetwegen auch stechen. Es wird den Organismus nicht schneller gesunden, stärker werden oder wachsen lassen. Wie gesagt: Fiél und Weber sehen die Defizite (und Potentiale) der Spieler ganz sicher auch so und ziehen ihre Schlüsse. Kritik ist also keine essentiell wichtige Bringschuld von Fans oder Medien, wie es teilweise fast schon suggeriert wird (für Kritik MUSS immer Platz sein, ohne Kritik keine Entwicklung... usw).
Und wenn man es für angebracht hält oder einfach das Bedürfnis empfindet, ist es natürlich trotzdem auch nicht verboten. Das habe weder ich noch sonst wer gefordert. Aber wenn ich mich dafür entscheide zu kritisieren (nicht weil es notwendig ist, sondern weil ich das gerade möchte), dann kann ich mich auch entscheiden wie ich das tue: Sehr wahrscheinlich bin ich gerade etwas frustriert. Kann ich aber trotz Frustration so sachlich und empathisch wie möglich bleiben bzw. schreiben: Ist mir bspw trotz meiner eigenen Emotionen immer noch bewusst, dass sicherlich auch der Spieler selbst aktuell nicht die tollste Zeit seines Lebens und seiner Karriere hat und dass ohnehin schon regelmäßig über ihn hergefallen wird und es für ihn als Mensch im öffentlichen Leben und mit Familie im öffentlichen Leben gerade maximal so mittel laufen dürfte (Pál hat früher mal gesagt, wenn Hertha am Wochenende verliert, merken das seine Kinder am Montag in der Schule deutlich)? Sehe ich auch die Verdienste einer Person oder auch einfach nur seinen Einsatz für meinen Verein - oder eher immer nur seine Defizite und sein Strugglen und Scheitern?
Ja Kritik ist erlaubt, aber auch das Hinterfragen der Motive und der Effekte (je positiv wie negativ) sollte dann erlaubt sein. Und etwas sarkastisch frage ich mich manchmal schon, warum Hertha (oder Hamburg, Schalke und Co) bei all der geballten Kritik nicht viel weiter oben steht als bspw Freiburg oder Heidenheim, wo das öffentliche Umfeld inklusive Medien sehr viel maßvoller mit Kritik umgeht. Wie entwickeln die sich nur weiter, sodass immer wieder unsichere junge Spieler zu Stammkräften und Leistungsträgern werden mit denen sie Erfolge feiern und Einnahmen generieren, um etwa den Kader - trotz ausbleibender öffentlicher Kritik an den Schwachstellen - zu optimieren? Wie schaffen sie es inzwischen bloß, die schwächeren und verunsicherten Spieler trotz Defiziten und mentalen Blockaden etc auch ohne von außen einprasselnde Kritik immer wieder mitzutragen, vielleicht sogar mitunter über sich hinaus wachsen zu lassen?
Ich behaupte, das Gras wird nicht schneller wachsen oder grüner, saftiger und gesünder werden, nur weil ich permanent daran herumzerre oder danach trete. Und Schuler hat sicher nicht getroffen, weil er vorher ausreichend kritisiert wurde (noch wird es ihm helfen, wenn man dann seine Leistungen und Beiträge übersieht, weil er eben nicht der richtige Spieler für ein Erfolgserlebnis ist). Das gilt ebenso für einen Palko, einen Ernst etc. Wenn wir gerade was Besseres auf der Bank hätten, dann würden wir auch was Besseres auf den Platz stellen. Wenn wir aber gerade nichts Besseres haben, kann und sollte man trotzdem das Beste aus den verfügbaren Kräften machen und hängende Schultern stützen statt weiter runter drücken. Reese ist Hertha, Maza ist Hertha aber Schuler und Co sind auch Hertha - und werden es teilweise vielleicht länger als Reese und Maza bleiben. Also lassen wir nicht unseren Frust wachsen, sondern den Spieler und den Menschen. So wie man es sich auch selbst wünschen würde und wie es eine Familie, einen Verein und eine Gesellschaft tatsächlich wachsen lässt. Oder welche Art von Feedback oder Kritik hat mich selbst in der Vergangenheit wirklich motiviert und voran gebracht?
Danke. Ich möchte dir ausdrücklich zustimmen.
Die leider weit verbreitete Mentalität des permanenten Kritisierens wirkt sich meines Erachtens stärker aus, als sich die Einzelnen das jeweils klarmachen.
Nicht ohne Grund hat ein Jürgen Klopp bei seinem Antritt in Liverpool die berühmt gewordenen Worte gesprochen - weil er sich des enormen Einflusses bewußt war, den das gesamte Umfeld in Summe ausübt. Der damit ausgelöste Umschwung in der allgemeinen Stimmung war ein entscheidender Faktor, den auch ein Trainer seiner Qualität unbedingt braucht, um erfolgreich zu arbeiten. Ja, gerade die Tatsache, dass er sich dessen bewußt ist, und in der Lage ist, durch sein Auftreten in der Öffentlichkeit die Stimmung so positiv zu beinflussen, macht ihn zu so einem Giganten seines Faches, neben all seiner unbestrittenen fußballfachlichen Expertise.
Ein Punkt übrigens, in dem Fiél meines Erachtens viel besser performt als ihm das bspw. hier im Forum zugestanden wird. Er gibt uns Fans immer wieder Möglichkeiten, das Positive zu sehen, indem er wie ich finde recht authentisch auch aus dem Innenleben der Mannschaft berichtet, das Menschliche betont, Fehler als solche benennt, aber nicvt zum Anlass zum Lamentieren nimmt. Meider wird ihm das oft als Ausreden ausgelegt, ich sehe das eher als den konsequenten Versuch, positiv zu bleiben gegen das Umfeld. Kein leichter Job in Berlin.
Aber OT, hier geht's um Schuler. Der tut das auch. Hört man ihm genau zu, merkt man, wie ein Teil seiner Energie immer wieder da reinfließt, sich abzuschirmen gegen die Kritik, und weiterzumachen mit der Arbeit. Das bewundere ich. Ich würde ihn jetzt auch nicht in Watte packen wollen. In der Sache muss man ihm immer wieder klar sagen, wo es noch hapert. Ich habe keinen Anlass zu glauben, dass das seitens des Trainerteams nicht geschieht. Ich als Fan sehe meine Rolle eher in der Unterstützung.
Also, Luca: geil gemacht. Warst zur richtigen Zeit am richtigen Ort, das ist ein großer Teil des Stürmerjobs! Weiter so!
01.12.2024 - 12:38 Uhr
Zitat von Der-Neue
Ich weiß leider trotzdem immer noch nicht genau was du hier damit erreichen möchtest. Ich kann mir etwas denken aber sicher willst du keine Meinungen unterdrücken oder das Forum erziehen, schon gar nicht Reaktionen im Stadion steuern. Also was? Na gut, ich verstehe es halt wohl nicht wirklich.
Einen schönen ersten Advent.
Ich weiß leider trotzdem immer noch nicht genau was du hier damit erreichen möchtest. Ich kann mir etwas denken aber sicher willst du keine Meinungen unterdrücken oder das Forum erziehen, schon gar nicht Reaktionen im Stadion steuern. Also was? Na gut, ich verstehe es halt wohl nicht wirklich.
Einen schönen ersten Advent.
Ich will es jetzt wirklich nicht noch weiter ausdehnen. Vielleicht würde es aber helfen, wenn Du gründlich liest, was ich schreibe und dann zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass ich es auch genau so meine.
Ich schrieb mehrfach, dass jeder seine Meinung schreiben kann. Dazu gehört aber auch, dass andere darauf reagieren können.
Ich schrieb auch, dass ich für einen bestimmten Umgang werben möchte.
Das als möglichen Zensur- oder Erziehungsversuch zu verstehen (auch wenn Du es zugleich aussprichst und verneinst, bleibt es ja etwas im Raum hängen), finde ich etwas schade.
Die primäre Erziehung findet nachweislich im Kleinkindalter statt. Danach kann man aber trotzdem vernünftig miteinander reden und jeder kann was dabei mitnehmen oder auch nicht. Ich selbst habe jedenfalls schon sehr viel als Erwachsener von anderen Erwachsenen abgeschaut und übernommen. Dazu zählt auch, wie ich auf Frust reagiere und über Menschen spreche. Das wollte ich in dem Fall weiter geben.
Und wenn nur einer drüber nachdenkt, hat es schon was gebracht, weil wir immer auch Multiplikatoren sind (und ohne böse zu sein: vielleicht bringt es sogar mehr als 10 Posts wo nur geledert und Stimmung gemacht wird). Dass sich jetzt allein dadurch das gesamte Hertha-Umfeld radikal wandelt, glaube ich natürlich nicht und muss auch gar nicht passieren.
Auch Dir eine schöne, frohe und besinnliche Adventszeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spreedampfer92 am 01.12.2024 um 12:40 Uhr bearbeitet
01.12.2024 - 12:58 Uhr
@DrDeDre Ich kann selbst nicht genau definieren, was Schulers Spielweise ausmacht und ihren Wert definiert. Ich erinnere mich nur, dass schon zu Beginn geschrieben wurde, dass er kein reiner Zielspieler ist und nicht an Tabakovic gemessen werden kann oder sollte. Das ist das eine Indiz. Das zweite ist, dass Fiél ihn relativ lange weiter aufgestellt hat, obwohl Niederlechner die bessere Quote hatte und es rein danach gehend deutlich früher einen Wechsel hätte geben müssen (auch ich habe es ehrlich gesagt früher erwartet und gehofft). Das kann ja nur entweder auf versteckte Qualitäten oder aber zumindest auf ein bestimmtes Potential schließen lassen, wenn der Trainer und zuvor schon Weber nicht sehr inkompetent ist und das (vermeintlich) Offensichtliche nicht erkennt. Vielleicht können andere es aber besser greifen.
01.12.2024 - 13:10 Uhr
Zitat von Spreedampfer92
Ich will es jetzt wirklich nicht noch weiter ausdehnen. Vielleicht würde es aber helfen, wenn Du gründlich liest, was ich schreibe und dann zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass ich es auch genau so meine.
Ich schrieb mehrfach, dass jeder seine Meinung schreiben kann. Dazu gehört aber auch, dass andere darauf reagieren können.
Ich schrieb auch, dass ich für einen bestimmten Umgang werben möchte.
Das als möglichen Zensur- oder Erziehungsversuch zu verstehen (auch wenn Du es zugleich aussprichst und verneinst, bleibt es ja etwas im Raum hängen), finde ich etwas schade.
Die primäre Erziehung findet nachweislich im Kleinkindalter statt. Danach kann man aber trotzdem vernünftig miteinander reden und jeder kann was dabei mitnehmen oder auch nicht. Ich selbst habe jedenfalls schon sehr viel als Erwachsener von anderen Erwachsenen abgeschaut und übernommen. Dazu zählt auch, wie ich auf Frust reagiere und über Menschen spreche. Das wollte ich in dem Fall weiter geben.
Und wenn nur einer drüber nachdenkt, hat es schon was gebracht, weil wir immer auch Multiplikatoren sind (und ohne böse zu sein: vielleicht bringt es sogar mehr als 10 Posts wo nur geledert und Stimmung gemacht wird). Dass sich jetzt allein dadurch das gesamte Hertha-Umfeld radikal wandelt, glaube ich natürlich nicht und muss auch gar nicht passieren.
Auch Dir eine schöne, frohe und besinnliche Adventszeit.
Zitat von Der-Neue
Ich weiß leider trotzdem immer noch nicht genau was du hier damit erreichen möchtest. Ich kann mir etwas denken aber sicher willst du keine Meinungen unterdrücken oder das Forum erziehen, schon gar nicht Reaktionen im Stadion steuern. Also was? Na gut, ich verstehe es halt wohl nicht wirklich.
Einen schönen ersten Advent.
Ich weiß leider trotzdem immer noch nicht genau was du hier damit erreichen möchtest. Ich kann mir etwas denken aber sicher willst du keine Meinungen unterdrücken oder das Forum erziehen, schon gar nicht Reaktionen im Stadion steuern. Also was? Na gut, ich verstehe es halt wohl nicht wirklich.
Einen schönen ersten Advent.
Ich will es jetzt wirklich nicht noch weiter ausdehnen. Vielleicht würde es aber helfen, wenn Du gründlich liest, was ich schreibe und dann zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass ich es auch genau so meine.
Ich schrieb mehrfach, dass jeder seine Meinung schreiben kann. Dazu gehört aber auch, dass andere darauf reagieren können.
Ich schrieb auch, dass ich für einen bestimmten Umgang werben möchte.
Das als möglichen Zensur- oder Erziehungsversuch zu verstehen (auch wenn Du es zugleich aussprichst und verneinst, bleibt es ja etwas im Raum hängen), finde ich etwas schade.
Die primäre Erziehung findet nachweislich im Kleinkindalter statt. Danach kann man aber trotzdem vernünftig miteinander reden und jeder kann was dabei mitnehmen oder auch nicht. Ich selbst habe jedenfalls schon sehr viel als Erwachsener von anderen Erwachsenen abgeschaut und übernommen. Dazu zählt auch, wie ich auf Frust reagiere und über Menschen spreche. Das wollte ich in dem Fall weiter geben.
Und wenn nur einer drüber nachdenkt, hat es schon was gebracht, weil wir immer auch Multiplikatoren sind (und ohne böse zu sein: vielleicht bringt es sogar mehr als 10 Posts wo nur geledert und Stimmung gemacht wird). Dass sich jetzt allein dadurch das gesamte Hertha-Umfeld radikal wandelt, glaube ich natürlich nicht und muss auch gar nicht passieren.
Auch Dir eine schöne, frohe und besinnliche Adventszeit.
Vielen Dank für deine Antwort und Mühe.
Klar verstehe ich deine Worte und Gedanken aber…….. was das bewirken soll oder könnte……. Ich glaube da kämpfst du gegen Windmühlen. Selbst ich kann nur feststellen, dass du recht hast aber das (realistische) Ziel ist mir immer noch nicht klar. Vielleicht hast du einfach nur deine Gedanken niedergeschrieben?
Ich will nun aber niemanden langweilen und verabschiede mich aus unserem Gespräch hier.
26.01.2025 - 02:09 Uhr
Spricht auch irgendwie Bände, dass er selbst nach dem 2:3 nicht mehr gebracht wurde, obwohl wir noch ein Wechsel offen hatten.
Ähnliches bei Thorsteinsson, der zumindest Stand heute in der Rangordnung Flügelspieler Nr. 5 ist.
Ähnliches bei Thorsteinsson, der zumindest Stand heute in der Rangordnung Flügelspieler Nr. 5 ist.
26.01.2025 - 10:44 Uhr
Eins muss man ihm lassen... gestern hatte er die Haare wieder schön... da ist er mit Abstand unsere #1
26.01.2025 - 10:54 Uhr
Sehr traurig, dass er hinter Niederlechner und Prevljak steht, obwohl er als einziger einen langfristigen Vertrag hat und sein Spielertyp uns eigentlich fehlt. Leider bisher wirklich ein absoluter Fehleinkauf und gehört in die Riege mit Bouchalakis und co.
26.01.2025 - 11:02 Uhr
Letztendlich war es ja nicht mal ein Kauf, er kam ablösefrei. Und viel Gehalt wird man ihm sicherlich hier auch nicht geben. Er wurde damals als Back-Up für Tabakovic geholt, war aber nie die erhoffte Verstärkung. Ich dachte vielleicht, dass nach dem Spiel gegen Kaiserslautern der Knoten geplatzt wäre. Dem war nicht so.
Den Transfer konnte man auf jeden Fall damals machen, weil das Risiko und die Investition (Gehalt) sehr überschaubar waren. Allerdings hat er natürlich nicht Tabakovic ersetzen können, als der plötzlich weg war.
Den Transfer konnte man auf jeden Fall damals machen, weil das Risiko und die Investition (Gehalt) sehr überschaubar waren. Allerdings hat er natürlich nicht Tabakovic ersetzen können, als der plötzlich weg war.
26.01.2025 - 12:51 Uhr
Zitat von PhilS91
Letztendlich war es ja nicht mal ein Kauf, er kam ablösefrei. Und viel Gehalt wird man ihm sicherlich hier auch nicht geben. Er wurde damals als Back-Up für Tabakovic geholt, war aber nie die erhoffte Verstärkung. Ich dachte vielleicht, dass nach dem Spiel gegen Kaiserslautern der Knoten geplatzt wäre. Dem war nicht so.
Den Transfer konnte man auf jeden Fall damals machen, weil das Risiko und die Investition (Gehalt) sehr überschaubar waren. Allerdings hat er natürlich nicht Tabakovic ersetzen können, als der plötzlich weg war.
Letztendlich war es ja nicht mal ein Kauf, er kam ablösefrei. Und viel Gehalt wird man ihm sicherlich hier auch nicht geben. Er wurde damals als Back-Up für Tabakovic geholt, war aber nie die erhoffte Verstärkung. Ich dachte vielleicht, dass nach dem Spiel gegen Kaiserslautern der Knoten geplatzt wäre. Dem war nicht so.
Den Transfer konnte man auf jeden Fall damals machen, weil das Risiko und die Investition (Gehalt) sehr überschaubar waren. Allerdings hat er natürlich nicht Tabakovic ersetzen können, als der plötzlich weg war.
Für mich war das auch ein Transfer kann man so mitnehmen. Mentalität und Tempo stimmen. Fiél will den Typ, weil er aufgrund seiner Schnelligkeit zu seinem Spiel passen sollte. Nun haben wir aber insgesamt zu viele dieser Spieler, die man mal so machen kann.
Mittlerweile viel zu viele. Die Balance stimmt nicht mehr. Statt fünf oder sechs Spieler auf Wundertüten Niveau, brauchst du doch zuerst einmal ein Gerüst und Stabilität. Dafür musst du halt entweder gut scouten oder fünf Taler mehr in die Hand nehmen und dafür 3-4 Wundertüten weniger transferieren.
Hast du einen Coach der wirklich einen Plan hat und das ganze Niveau nochmal eines jeden einzelnen Spielers anheben kann, würde das auch sichtbar werden nach und nach. Nach sieben Monaten sollte jedenfalls definitiv eine Entwicklung beim Team erkennbar sein.
Um ein Gerüst herum etwas aufzubauen mit Nachwuchs und Durchschnitt ist möglich mit dem entsprechenden Coaching Team. Was fehlt uns, diese Fragen müssen wir uns langsam ehrlich beantworten.
Natürlich kann man auch genauso weitermachen und so tun als ob man doch auf dem richtigen Weg ist und nur Geduld braucht. Möglich sicherlich, aber ob sich die Führungsriege da nicht was vormacht,
ich glaube den Verantwortlichen ist die Ehrlichkeit zu diesem spannenden Projekt mittlerweile ein wenig abhanden gekommen.
26.01.2025 - 13:41 Uhr
Zitat von PhilS91
Letztendlich war es ja nicht mal ein Kauf, er kam ablösefrei. Und viel Gehalt wird man ihm sicherlich hier auch nicht geben. Er wurde damals als Back-Up für Tabakovic geholt, war aber nie die erhoffte Verstärkung. Ich dachte vielleicht, dass nach dem Spiel gegen Kaiserslautern der Knoten geplatzt wäre. Dem war nicht so.
Den Transfer konnte man auf jeden Fall damals machen, weil das Risiko und die Investition (Gehalt) sehr überschaubar waren. Allerdings hat er natürlich nicht Tabakovic ersetzen können, als der plötzlich weg war.
Letztendlich war es ja nicht mal ein Kauf, er kam ablösefrei. Und viel Gehalt wird man ihm sicherlich hier auch nicht geben. Er wurde damals als Back-Up für Tabakovic geholt, war aber nie die erhoffte Verstärkung. Ich dachte vielleicht, dass nach dem Spiel gegen Kaiserslautern der Knoten geplatzt wäre. Dem war nicht so.
Den Transfer konnte man auf jeden Fall damals machen, weil das Risiko und die Investition (Gehalt) sehr überschaubar waren. Allerdings hat er natürlich nicht Tabakovic ersetzen können, als der plötzlich weg war.
Was wäre denn für dich ein überschaubares Gehalt, dass wir einfach mal so für einen Spieler raushauen können, für den wir keinen wirklichen Nutzen haben. Und das für drei Jahre.
Er ist Stürmer - die bekommen idR ein höheres Gehalt - war ablösefrei und ist zu Hertha gekommen mit dem Wissen dass bei uns alle Spieler gutes Gehalt bekommen. Wer meint, dass er da nicht auch auf die Taler geguckt, die er bekommt, der lebt mM nach in einer Traumwelt.
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