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Karsten Baumann
Geburtsdatum 14.10.1969
Alter 56
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Karriereende

Karsten Baumann [Cheftrainer bis Juni 14]

08.07.2013 - 18:29 Uhr
Ein Sieg des Willens

Zitat
"Wir werden zeigen, dass die Vorbereitung überbewertet wird.“ Diese Aussage stammt von Karsten Baumann, als er nur elf Tage vor Saisonstart die Zebras übernahm.

Jetzt, fast drei Wochen später, behält er damit Recht. Denn die Duisburger sind für ihre Verhältnisse in Schallgeschwindigkeit gestartet. Bereits am zweiten Spieltag hat der MSV seinen ersten Dreier verbucht. Zum Vergleich: In der letzten Saison gelang es den Meiderichern erst im neunten, davor das Jahr im sechsten Versuch.



http://www.reviersport.de/240898---msv-duisburg-bollmann-geht-klubgeschichte.html

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"Man muss immer daran glauben, dass es am Ende gut ausgeht."
Pep Guardiola
Zitat von Davorsuker:
Moral kann ja auch keine Einbahnstraße sein.


Es gab nach Wissings Verletzung bei eingen Fans ja schon Hoffnungen, dass der Vertrag noch nicht unterschrieben sei :ugly
Wer sowas hofft, braucht sich über Spieler und Trainer, die nur den eigenen Vorteil sehen, Verträge aussitzen und beim erstbesten Angebot dem Verein den Rücken zukehren, nicht beschweren. Man sollte dann schon mit gleichem Maß in bei Richtungen urteilen, sonst ist es nichts weiter als billige Doppelmoral.

Es gibt da übrigens eine schöne Geschichte von Jako und Eintracht Frankfurt: Jako hatte Frankfurt auch in den schwierigen Zeiten nach dem Abstieg ähnliche Konditionen zugesagt und Jahre später hat sich die Eintracht revanchiert und erneut verlängert, obwohl andere Anbieter bessere Angebote gemacht haben. Es gibt also auch im brutalen Fussball-Business noch Moral ;)

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Die Mannschaftstaktik erzeugt Situationen, die gruppentaktisch interpretiert werden müssen, wobei individualtaktische Werkzeuge angewendet werden.

Martin Rafelt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schimanski am 29.07.2013 um 13:42 Uhr bearbeitet
Zitat von Schimanski:
Zitat von Davorsuker:
Moral kann ja auch keine Einbahnstraße sein.


..., sonst ist es nichts weiter als billige Doppelmoral. ...



... fühle ich mich nicht angesprochen. Ich mache aber auch nicht mit bei Aktionen "wie 10.000 mit roten Karten gegen Einen" oder tituliere Aufstiegstrainer, die mit mini Etats ausgestatte waren, als Nasenmänner und Schoßhündchen. :ugly
Ich glaube kaum dass Runjaic seine Entscheidung bereut, wieso sollte er auch. Er hat mittlerweile nen guten Namen im Markt und wenn demnächst die ersten Trainerstühle fallen, wird er mindestens wieder 2. Liga trainieren, wenn nicht gar 1. Liga.

Eins muss man dem Mann - bei allem Groll - ja lassen: er weiss wie man schnell Karriere macht. Runjaic war nie selber Profi und hat sich trotzdem innerhalb kürzester Zeit aus dem Nichts nach oben gearbeitet. Er vermeidet unnötige Risiken, ist zweifellos ein brillianter Autodidakt, und dazu noch glatt wie ne Teflonpfanne... und wenn sich eine Gelegenheit zum Aufstieg bietet, fackelt er nicht lang. Der feuchte Traum eines jeden Beraters.

Inwiefern dieses Karrieremanagement auch nachhaltig erfolgreich ist, wird man sehen. Ich halte Runjaic für so intelligent, dass er ab einer gewissen Karrierestufe (obere Hälfte Bundesliga) auch eine gewisse "Treue" entwickelt und seine Aufgaben zu Ende führt. Die Gefahr zur Wander ***** des deutschen Trainerwesens zu verkommen, ist da, aber noch korrigierbar.
Warum wird denn hier so auf Runjaic manchmal eingedroschen? Er ist nicht mehr da *Peng* Er hat uns Sportlich den ***** gerettet, und da für bin ihn ich ziemlich dankbar. Lasst den Mann seinen Weg gehen, ich gönne ihm das einfach. Wer weiß vielleicht kommt er eines tages wieder zurück! Ihn zu verschmähen wäre meiner Ansicht nach völlig falsch!

Ausserdem ist das hier der Karsten Baumann Unterforum ;)

Auf gehts Zebras!!!

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Da habe ich die Küche zu schnell geputzt und wurde geblitzt – Lappen weg
es gibt viel Lob für die attraktive Spielweise. Es sieht auch alles sehr gut aus, da Baumann offensiver spielen lässt als sein Vorgänger.
Aber warum?
Warum mussten wir unbedingt bei der schlechten Saisonvorbereitung gegen Heidenheim, dem Aufstiegsfavoriten, das Spiel machen? Warum gegen einen höherklassigen Gegner?
taktisch empfinde ich das ziemlich naiv. Fast alle Gegentore (bis auf das 1:2 heute) vielen unseren Gegner relativ leicht und hatten ihren Ursprung darin, dass wir sehr weit aufgerückt waren.
Das 1:0 von Heidenheim entstand durch ein taktisches Foul.
Das 1:0 und 3:0 heute wären mit defensivere Spielweise auch nicht passiert. Daneben kassieren wir viele Karten, da wir die Gegner geradezu zu Konter einladen und oft taktisch foulspielen. :/:

... die Erfahrung zeigt, dass das eigentlich nicht der erfolgversprechende Weg ist. ...

Bei aller Kritik möchte ich aber erwähnen, dass ich es nicht für möglich gehalten habe, dass ein Trainer es schafft so schnell ein Team zu formen. Hierfür Hut ab. Nur bin ich mir nicht sicher, ob man am Anfang nicht zu viel will.
Zitat von Robbe:
es gibt viel Lob für die attraktive Spielweise. Es sieht auch alles sehr gut aus, da Baumann offensiver spielen lässt als sein Vorgänger.
Aber warum?
Warum mussten wir unbedingt bei der schlechten Saisonvorbereitung gegen Heidenheim, dem Aufstiegsfavoriten, das Spiel machen? Warum gegen einen höherklassigen Gegner?
taktisch empfinde ich das ziemlich naiv. Fast alle Gegentore (bis auf das 1:2 heute) vielen unseren Gegner relativ leicht und hatten ihren Ursprung darin, dass wir sehr weit aufgerückt waren.
Das 1:0 von Heidenheim entstand durch ein taktisches Foul.
Das 1:0 und 3:0 heute wären mit defensivere Spielweise auch nicht passiert. Daneben kassieren wir viele Karten, da wir die Gegner geradezu zu Konter einladen und oft taktisch foulspielen. :/:

... die Erfahrung zeigt, dass das eigentlich nicht der erfolgversprechende Weg ist. ...

Bei aller Kritik möchte ich aber erwähnen, dass ich es nicht für möglich gehalten habe, dass ein Trainer es schafft so schnell ein Team zu formen. Hierfür Hut ab. Nur bin ich mir nicht sicher, ob man am Anfang nicht zu viel will.


Eine schwierige Gradwanderung. Er muss schon mit der Mannschaft unter Wettkampfbedingungen dass System einüben, was mittelfristig zum Erfolg führen soll. Er kann ja nicht 5 Spiele 8-1-1 spielen und dann sagen, so Jungs ihr seid jetzt fit, dann spielt mal schön flott und modern nach vorne.

Ich denke, dass uns in der Liga schon nach unseren ersten Auftritten niemand mehr unterschätzt und wir schon früh in der Saison verdammt sein werden, das Spiel zu machen. Das kann man nicht nur im Training üben.
@Robbe: Interessanter Aspekt. Ich bin mir auch sicher, dass Runjaic die ersten drei Spiele taktisch anders angegangen wäre. Die Kompaktheit war in keinem der drei Spiele richtig gut, wobei natürlich fraglich ist, ob das in dieser kurzen Vorbereitungszeit überhaupt möglich ist.

Unter diesem Aspekt ist es vielleicht gar nicht verkehrt den Gegner defensiv zu beschäftigen. Selbst die biederen Burghauser hatten ihre besten Phase als wir angefangen haben, das Ergebnis zu verwalten.

Zudem darf man bei den Heimspielen den Faktor Zuschauer nicht vergessen. Wenn man so nach vorne gepeitscht wird, steht man vielleicht instinktiv ein Stückchen höher, rennt etwas schneller, riskiert mehr und lässt sich zu Einzelaktionen hinreißen.

Ich bin gespannt wie und ob Baumann auf das gestrige Spiel reagiert. Eigentlich müsste sich das Thema Feisthammel auf der Sechs spätestens in dem Moment erledigt haben, wenn wir das Spiel machen (müssen). Seine Handlungsschnelligkeit und seine Ballfertigkeiten reichen für die Sechs einfach nicht aus.

Nichtsdestotrotz habe ich gestern offensiv einige taktische Feinheiten gesehen, die ich eher ein, zwei Ligen höher erwarte. Als Beispiel sei nur das Verhalten der offensiven Außenspieler genannt. Beide sind nicht stur die Linie rauf und runter gelaufen, sondern haben immer wieder die Halbräume gesucht. Hilfreich war dabei das Hochschieben der AV und das breite Auffächern der IV. Vermisst habe ich ein wenig den abkippenden Sechser, aber das wird de Wit demnächst übernehmen :D

Interessant war z.B. auch das Verhalten bei Abschlag Kruse. Der flache Spielaufbau wurde relativ konsequent bekämpft, indem man die Anspielstationen zustellte und ihn zum langen Abschlag zwang. Das dürften an diesem Wochenende die wenigsten niederklassigen Vereine riskiert haben ;)

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Die Mannschaftstaktik erzeugt Situationen, die gruppentaktisch interpretiert werden müssen, wobei individualtaktische Werkzeuge angewendet werden.

Martin Rafelt
@Schimanski, "Angriff ist die beste Verteidigung" kann in der Tat ein Grund sein.
Wenn aber wie vor dem 1:2 wenig anspielbare Spieler im eigenen MF sind - da alle weit vorgeschoben sind - und man dann genötigt ist Feisthammel, der eigentlich am Gegner stand, anspielen muss, ... sollte man zumindest im Spielaufbau ein wenig defensiver beginnen. ... aber es ist von Außen relativ schwer zu sagen, ob es an einer jungen euphorischen Mannschaft liegt, ob es der mangelhaften Vorbereitung geschuldet ist oder es die Trainerphilosophie ist.

Wilibert Kremer hatte auch sehr erfolglos offensiven Fußball spielen lassen, ... das Resultat kennen wir, denn am Ende zählen Punkte.

positiv erstaunt bin ich aber darüber, welche Vielseitigkeit Baumann aufweist. In Aue die recht defensive Taktik und jetzt hier sehr schönen Offensivfußball mit gut agierenden Außen. :cool
Zitat von Robbe:
und man dann genötigt ist Feisthammel, der eigentlich am Gegner stand, anspielen muss, ... sollte man zumindest im Spielaufbau ein wenig defensiver beginnen.


Ja, da sind aber auch mehrere Faktoren unglücklich zusammen gekommen. Ein Außen, der zuletzt in der 4.Liga gespielt hat und ein IV, der im Mittelfeld auch kaum Spielerfahrung hat. Gardawski hat wohl nicht damit gerechnet, dass ein Paderborner dazwischen sprintet und Feisthammel ist als IV natürlich mehr Platz und Zeit bei der Ballannahme gewohnt.

Ich sage es mal etwas provkant: Brandy und Sukalo wäre der Fehler nicht passiert, was aber weniger mit der Qualität der Spieler oder der Taktik des Trainers, sondern eher mit der Spielerfahrung zu tun hat. Da müssen wir dem Team noch etwas Zeit zugestehen...

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Die Mannschaftstaktik erzeugt Situationen, die gruppentaktisch interpretiert werden müssen, wobei individualtaktische Werkzeuge angewendet werden.

Martin Rafelt
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