Kader- und Systemthread 2015/2016 (2.Liga)
23.05.2015 - 18:31 Uhr
11.02.2016 - 16:11 Uhr
Da verstehen wir den Begriff Verstärkung unterschiedlich. Du bist da wohl sehr genügsam, bist schon zufrieden mit jemandem, der nur irgendwie einen Tick, ein bisschen besser ist als Amateurspieler fast ohne jede Profi-Erfahrung (Falahen, Kath, Schleusener) oder als ein Role-Player, der besondere Aufgaben hat (Guede). Ich meine hingegen mit Verstärkung jemanden, der das Team deutlich voranbringt, der etwas einbringt, das bislang nicht oder nicht in der Breite da war. Und das sehe ich noch nicht.
Falahen hat für mich in der Vorbereitung in den Testspielen einen mindest ebenbürtigen Eindruck hinterlassen, somit halte ich Nielsen gegenwärtig nicht für stärker als Falahen, vom Talent her langfristig aber schon (lustigerweise sind beide Spieler ja gleich alt). Nielsen macht für mich den aktuellen Kader samt all seinen Verletzten nicht stärker, sondern ergänzt ihn nur in der Breite.
Niederlechner als Gegenbeispiel hat jetzt zumindest in einem Spiel des SC (das kann ja auch wieder deutlich weniger werden, die Hochjubel-Diskussion haben wir ja geführt) mehr gezeigt, zu was er im Stande sein kann in der 2. Liga. Dieser Nachweis fehlt bei Nielsen noch. Ich bin mir aber sicher, dass der bald kommen wird. Gegen RB Leipzig dürfte Nielsen im Übrigen gut motiviert sein... ;-)
Falahen hat für mich in der Vorbereitung in den Testspielen einen mindest ebenbürtigen Eindruck hinterlassen, somit halte ich Nielsen gegenwärtig nicht für stärker als Falahen, vom Talent her langfristig aber schon (lustigerweise sind beide Spieler ja gleich alt). Nielsen macht für mich den aktuellen Kader samt all seinen Verletzten nicht stärker, sondern ergänzt ihn nur in der Breite.
Niederlechner als Gegenbeispiel hat jetzt zumindest in einem Spiel des SC (das kann ja auch wieder deutlich weniger werden, die Hochjubel-Diskussion haben wir ja geführt) mehr gezeigt, zu was er im Stande sein kann in der 2. Liga. Dieser Nachweis fehlt bei Nielsen noch. Ich bin mir aber sicher, dass der bald kommen wird. Gegen RB Leipzig dürfte Nielsen im Übrigen gut motiviert sein... ;-)
11.02.2016 - 16:14 Uhr
Du hast ja nicht Verstärkung geschrieben, sondern "akute Sofortverstärkung". Und akut ist er das, weil er Falahen (der tendenziell nur ganz vorne spielen kann) und Kath doch deutlich übertrifft. Und auch Guédé.
Ob er eine echte Verstärkung ist, die eben auch noch verstärkt, wenn vorne alle fit sind, das weiß ich derzeit nicht. Aktuell sehe ich das auch nicht, aber da darf man ihm ruhig ein bisschen Zeit geben.
Ob er eine echte Verstärkung ist, die eben auch noch verstärkt, wenn vorne alle fit sind, das weiß ich derzeit nicht. Aktuell sehe ich das auch nicht, aber da darf man ihm ruhig ein bisschen Zeit geben.
11.02.2016 - 16:29 Uhr
Zitat von uwe_wassmer
Zu Cissè: Vielleicht hat dein Sohn deine blitzschnelle und zutreffende Einschätzungsgabe geerbt
Zu Cissè: Vielleicht hat dein Sohn deine blitzschnelle und zutreffende Einschätzungsgabe geerbt

Er hat mich halt gefragt, wen ich aufs Trikot nehmen würde
und meiner Expertise vertraut ;-)Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zlatan9 am 11.02.2016 um 19:02 Uhr bearbeitet
15.02.2016 - 22:32 Uhr
Quelle: www.badische-zeitung.de
Der Sportclub und seine erwartbaren Probleme
Nach einer schwierigen Vorbereitung kommen die Auftaktniederlagen des SC Freiburg nicht überraschend / Änderungen in der Defensive sind angebracht.
. Nach einer schwierigen Vorbereitung kommen die Auftaktniederlagen des SC Freiburg nicht überraschend / Änderungen in der Defensive sind angebracht.
Die BZ mit einer Analyse der Lage, die sich mit dem Haupttenor des Forums weitestgehend deckt, wenn ich das richtig sehe.
Man plädiert dafür zumindest kurzfristig Torrejon in die IV zu ziehen für mehr Stabilität und Mujdza oder Stenzel, am ehesten jedoch Frantz auf die RV-Position zu stellen, auch um Nielsen und/oder Niederlechner im Team zu behalten. Nachvollziehbar.
An Abrashi/Höfler will Kübler offensichtlich nicht rütteln, wie wir alle erhofft er sich von der baldigen Fitness um Frantz/Petersen und der Rückkehr von Philipp wichtige Impulse.
16.02.2016 - 10:35 Uhr
Das Spiel gestern zwischen Nürnberg und Bochum war ein Lehrbeispiel wie sicheres Defensivsspiel aussieht. Vorallem auf Seiten der Bochumer, fand ich die Abgeklärtheit über weiter Teile des Spiels sehr bemerkenswert. Man hatte nie das Gefühl, dass die Nürnberger bald ein Tor schießen würden, außer vllt am Ende, als das Spiel richtig an Fahrt gewonnen hatte. Aber dort sahen die Bochumer Verteidiger auch eher bei Standards schläfrig aus.
Warum ich das schreibe fragen sich jetzt vllt einige User. Nun ganz einfach. So eine Abgeklärtheit wünsche ich mir beim SC ebenso. Seitdem Ginter weg ist gleicht die Hintermannschaft einen Hühnerhaufen, die nur eine Konstanz hat und das sind individuelle Fehler. Das dem so ist hat sicherlich viele Gründe. Vorallem in der letzten Saison haben wohl auch die Verletzungen, wichtiger Defensivspieler, zu der Unsicherheit in der Defensive geführt.
Heut zu Tage sehe ich eher das Problem in der Zusammenstellung der Viererkette + DM. Günter ist seit Jahren in einem Formloch, oder hatte er einfach mal 1 Jahr über seine Verhältnisse gespielt? Höhn und Kempf können es eigentlich, aber gerade bei den beiden fehlt die Ruhe am Ball. Gerade gegen Düsseldrf konnte man deren Überforderung gut sehen. Bindung zum Mittelfeld war nicht Vorhanden, wozu dann eben auch Abrashi und Höfler zählen. Torrejon spielt als RV seinen Stiefel runter, ohne negativ oder besonders positiv aufzufallen. Gerade aufgrund der derzeitigen Verunsicherung im Zentrum muss eigentlich Torrejon wieder in die IV rücken. Er könnte mal etwas mehr Ruhe in den Laden da hinten bringen, in dem er seine Stärken als IV ausspielt und somit den Mitspielern ebenso Sicherheit gibt. Auf der RV könnte dann Mujdza, Frantz oder Hedenstad spielen. Aber was noch viel wichtiger wäre, ist die LV-Position. Günter muss da vorerst weg. Dort könnte dann Föhrenbach oder vllt auch Mujdza?! spielen. Günter dient der Mannschaft im Moment wohl besser als Alternative von der Bank, um bei Rückstand noch mal Druck von den Außen aufzubauen. So ist er aber im Moment eher eine Schwachstelle. Er verliert extrem viele Bälle und wirkt unkonzentriert im Defensivverhalten. Am DM würde ich vorerst auch nichts ändern. Höfler und Abrashi sind zwar nicht bekannt dafür das Spiel gut öffnen zu können, aber defensiv machen sie ihren Job meistens recht gut. Außerdem stellt sich hier die Frage der Alernativen. Die einzige die richtig Sinn machen würde, wäre Frantz. Aber er wird mit Sicherheit auf den Außen bleiben.
Warum ich das schreibe fragen sich jetzt vllt einige User. Nun ganz einfach. So eine Abgeklärtheit wünsche ich mir beim SC ebenso. Seitdem Ginter weg ist gleicht die Hintermannschaft einen Hühnerhaufen, die nur eine Konstanz hat und das sind individuelle Fehler. Das dem so ist hat sicherlich viele Gründe. Vorallem in der letzten Saison haben wohl auch die Verletzungen, wichtiger Defensivspieler, zu der Unsicherheit in der Defensive geführt.
Heut zu Tage sehe ich eher das Problem in der Zusammenstellung der Viererkette + DM. Günter ist seit Jahren in einem Formloch, oder hatte er einfach mal 1 Jahr über seine Verhältnisse gespielt? Höhn und Kempf können es eigentlich, aber gerade bei den beiden fehlt die Ruhe am Ball. Gerade gegen Düsseldrf konnte man deren Überforderung gut sehen. Bindung zum Mittelfeld war nicht Vorhanden, wozu dann eben auch Abrashi und Höfler zählen. Torrejon spielt als RV seinen Stiefel runter, ohne negativ oder besonders positiv aufzufallen. Gerade aufgrund der derzeitigen Verunsicherung im Zentrum muss eigentlich Torrejon wieder in die IV rücken. Er könnte mal etwas mehr Ruhe in den Laden da hinten bringen, in dem er seine Stärken als IV ausspielt und somit den Mitspielern ebenso Sicherheit gibt. Auf der RV könnte dann Mujdza, Frantz oder Hedenstad spielen. Aber was noch viel wichtiger wäre, ist die LV-Position. Günter muss da vorerst weg. Dort könnte dann Föhrenbach oder vllt auch Mujdza?! spielen. Günter dient der Mannschaft im Moment wohl besser als Alternative von der Bank, um bei Rückstand noch mal Druck von den Außen aufzubauen. So ist er aber im Moment eher eine Schwachstelle. Er verliert extrem viele Bälle und wirkt unkonzentriert im Defensivverhalten. Am DM würde ich vorerst auch nichts ändern. Höfler und Abrashi sind zwar nicht bekannt dafür das Spiel gut öffnen zu können, aber defensiv machen sie ihren Job meistens recht gut. Außerdem stellt sich hier die Frage der Alernativen. Die einzige die richtig Sinn machen würde, wäre Frantz. Aber er wird mit Sicherheit auf den Außen bleiben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von slx89 am 16.02.2016 um 10:37 Uhr bearbeitet
16.02.2016 - 12:55 Uhr
Ich kann die Sorgen um die Defensive bestens nachvollziehen. Vor der Saison hatte ich große Bedenken mit Höhn als Stamminnenverteidiger, ich war aufgrund seiner Bundesligaeinsätze nie ein großer Fan von ihm, irgendwie wirkt er immer ein bisschen zu lieb, hat zwar ein ganz gutes Raumgefühl, aber muss sich dann auch zu oft in Zweikämpfen geschlagen geben, am schlimmste finde ich dieses seitliche vor dem anlaufenden Gegner Abgeschirme, das machte sowohl Höhn, als auch Günter in der Vergangenheit sehr oft und sehr oft gab es im Anschluss einen Gegentreffer (Das kann natürlich alles nach Anweisungen gehen, vielleicht macht das auch in vielen Situationen Sinn, aber mein laienhaftes Fußballwissen lässt mich dann oft denken "geh doch einfach mal drauf und hindere den Gegner am Abschluss/Flanken". Weiterhin habe ich dafür keine genauen Belege, sondern das Ganze beruht auf meiner Wahrnehmung). Zu meiner Verwunderung hat Höhn dann eine echt gute Hinrunde in der zweiten Liga gespielt. Momentan zeigt er aber eher wieder das Gesicht, was man von ihm kennt, er wirkt im Ganzen einfach total verunsichert. Woher diese Verunsicherung kommt kann ich nicht ganz verstehen, nach der Hinrunde sollte er doch eigentlich ein viel größeres Selbstvertrauen haben und stabiler auftreten.
Günter wird glaube ich auch die von vielen erhoffte und ihm Rahmen mit seiner Leistung immer wieder mal erwähnte "Pause" nichtmehr gut tun, diese hatte er ja nun, dennoch zeigt er Leistungen, auf von ihm zu erwartbaren Niveau, hier erhoffe ich mir für die Zukunft sehnlichst eine ernste Alternative. Generell habe ich nichts gegen ihn, er hat finde ich auch seinen Platz im Kader verdient, aber so alternativlos kann man sich auf der Position doch eigentlich bei so mauen Leistungen des Stamm-LV nicht geben. Föhrenbach sehe ich hier auch noch nicht als ernste Alternative, es wäre zu hoffen, dass sich dies ändert.
Unsere Viererkette mit Torrejon(29)-Höhn(24)-Kempf(21)-Günter(22) wirkt für mich vom Alter her sogar deutlich älter, als es die momentane Verfassung vermuten lässt. Mit Höhn und Günter in ihrer, ich nenne es mal "Normalform", hat man da gleich zwei Unsicherheitsfaktoren drin. Dem Ganzen fehlt ein erfahrener Spieler der hinten die Ordnung übernehmen kann, dies gelingt Torrejon vermutlich nicht, oder nicht gut genug. Zumal ich im Gegensatz, zu überraschend vielen hier im Forum, Torrejon garnicht auf der RV Position sehe. Zugegeben er macht das recht vernünftig, aber ein gelernter RV hat dann doch oftmals die passenderen Bewegungsabläufe und Handlungsschnelligkeit als er. Vielleicht bekäme man mit Torrejon in der IV neben Kempf etwas mehr Stabilität hinten rein, sicher bin ich mir dessen aber auch nicht. Vielleicht wäre Schuster hier auch mal eine Überlegung wert, sofern er überhaupt schon wieder einsatzfähig wäre. Für die Viererkette, egal in welcher Liga man nächste Saison spielt, sollte diesbezüglich nachgebessert werden.
Für die nächsten Spiele würde ich mit einer Viererkette anfangen die aus:
Hedenstad/Mudjza----Torrejon----Kempf----Günter
Hedenstad sollte das Niveau der jetzigen Viererkette in Liga zwei eigentlich problemlos mitgehen können. Mujdza in alter Form wäre mir trotzdem noch lieber. Bei Kempf oder Höhn bin ich mir sehr uneins. Tendiere aber eher zu Kempf. Günter könnte durchaus von einer stabileren Grundordnung profitieren, fraglich ist aber auch das, trotzdem sehe ich ihn aufgrund fehlender Alternativen in der Startelf.
Im Mittelfeld würde ich auf die schwache Form von Abrashi reagieren, das war wirklich garnichts, erschreckend. Ich mag Höflers undynamische und zögerliche Spielweise absolut nicht, Streich sieht diese beruhigende Komponente im Spielaufbau aber scheinbar als sehr wichtig an. Sofern Frantz für 90 Minuten fit ist, würde ich ihn hier einfach mal auf der Sechs bringen, für die RV/LV ist er finde ich von seinen Anlagen her zu schade, da ist er meiner Meinung nach sogar besser auf dem Flügel/der Offensive aufgehoben. Er könnte neben Höfler sowohl die Zweikampfhärte, die auch von Abrashi erwartet wird, als auch ein bessere Bindung von Mittelfeld zu Offensive einbringen. Höfler als Bindeglied und Ruhepohl zur Defensive. Frantz als erfolgreicher Offensivteil der Hinrunde könnte aus dem Mittelfeld ganz gut nach vorne schalten. In der Theorie meiner Meinung nach nicht verkehrt.
Frantz----Höfler
Vorne bleibt eigentlich nicht viel zu überlegen: Philipp muss fit werden!
Scoof schilderte vor ein paar Wochen ja ein mögliches Umdenken der Spielweise. Viele variable Offensive, keiner der nur den Flügel beackern kann, sondern Spielertypen die alles ein bisschen können. Vorteile sind natürlich die Flexibilität, man wäre nicht auf einzelne Spieler angewiesen, die ausfallen könnten etc. Ich kann diesen Ansatz und so ein mögliches Umdenken (von uns weiß ja sicher keiner wie der Verein das sieht?) in der Theorie sogar gut nachvollziehen. Die Realität zeigt aber leider dennoch genau das Gegenteil. Der Ausfall von Philipp ist merklich zu sehen, da bringen auch die ganzen flexiblen Offensivleute nicht viel, das Spiel leidet eindeutig an der fehlenden Dynamik und den Vorstößen Philipps. Klar ist auch im Hinblick darauf, dass sich die Neuen garnicht so schnell einspielen konnten um so einen Ausfall kompensieren zu können, dennoch ist es finde ich eine Tendenz dahin, dass auch so viele flexible Offensivleute einen Dreh und Angelpunkt nicht gescheid ersetzen können. Petersen ist ab Sandhausen hoffentlich wieder so einsatzfähig, dass er von Anfang an spielen kann und mit seiner Torgefahr genug Lücken für seine Nebenleute reißen kann, hiervon würden denke ich auch Niederlechner/Nielsen von profitieren. Grifo ist aufgrund seiner Leistungen aus der Hinrunde und seinen Standards für mich indiskutabel. Da ich nicht glaube, dass Philipp schon in Sandhausen fit ist, geschweige denn zur Woche darauf einen Startelfeinsatz bekommt, blieben noch Nielsen und Niederlechner. Hufnagel gefiel mir am Wochenende garnicht, Guede könnte mal wieder ein Zeichen im Hinblick auf Einsatz und Willen sein, nicht zu verkennen. Trotzdem würde ich mich für die nächsten Spiele für Nielsen und Niederlechner entscheiden, die zusammen mit Grifo im Spiel ihre Positionen durchwechseln dürfen, nicht zuletzt, weil Nielsen in der Zentrale einen deutlich frischeren Eindruck hinterließ. Meine Elf für die zumindest nächsten beiden Spiele hieße somit:
Grifo--Petersen---Niederlechner---Nielsen
----------Frantz------------Höfler-----------------
Günter----Kempf---Torrejon-----Hedenstad
-------------------Schwolow-----------------------
Interessant wäre mit dem vorhandenn Personal auch ein 4-1-4-1, aber ich glaube die Wahrscheinlichkeit, dass Streich überhaupt viel ändert ist generell schon zu gering. Niederlechner selbst sagte ja, dass er auch auf der Doppelzehn spielen könnte, Frantz und Nielsen wären dazu ebenfalls in der Lage, sodass auch hier im Spiel die Positionen getauscht werden könnten. Das sähe dann so aus:
--------------------Petersen------------------------
Grifo---Frantz----Niederlechner-----Nielsen
-----------------------Höfler-------------------------
Günter---Kempf-----Torrejon-----Hedenstad
--------------------Schwolow-----------------------
Für die nächsten 2-3 Spiele erwarte ich wirklich kein Torfestival, wie teilweise in der Hinrunde, aber man sollte wieder zu seiner Grundordnung zurückfinden, den Gegner gekonnt und dominant bespielen und Dreier einfahren!
Günter wird glaube ich auch die von vielen erhoffte und ihm Rahmen mit seiner Leistung immer wieder mal erwähnte "Pause" nichtmehr gut tun, diese hatte er ja nun, dennoch zeigt er Leistungen, auf von ihm zu erwartbaren Niveau, hier erhoffe ich mir für die Zukunft sehnlichst eine ernste Alternative. Generell habe ich nichts gegen ihn, er hat finde ich auch seinen Platz im Kader verdient, aber so alternativlos kann man sich auf der Position doch eigentlich bei so mauen Leistungen des Stamm-LV nicht geben. Föhrenbach sehe ich hier auch noch nicht als ernste Alternative, es wäre zu hoffen, dass sich dies ändert.
Unsere Viererkette mit Torrejon(29)-Höhn(24)-Kempf(21)-Günter(22) wirkt für mich vom Alter her sogar deutlich älter, als es die momentane Verfassung vermuten lässt. Mit Höhn und Günter in ihrer, ich nenne es mal "Normalform", hat man da gleich zwei Unsicherheitsfaktoren drin. Dem Ganzen fehlt ein erfahrener Spieler der hinten die Ordnung übernehmen kann, dies gelingt Torrejon vermutlich nicht, oder nicht gut genug. Zumal ich im Gegensatz, zu überraschend vielen hier im Forum, Torrejon garnicht auf der RV Position sehe. Zugegeben er macht das recht vernünftig, aber ein gelernter RV hat dann doch oftmals die passenderen Bewegungsabläufe und Handlungsschnelligkeit als er. Vielleicht bekäme man mit Torrejon in der IV neben Kempf etwas mehr Stabilität hinten rein, sicher bin ich mir dessen aber auch nicht. Vielleicht wäre Schuster hier auch mal eine Überlegung wert, sofern er überhaupt schon wieder einsatzfähig wäre. Für die Viererkette, egal in welcher Liga man nächste Saison spielt, sollte diesbezüglich nachgebessert werden.
Für die nächsten Spiele würde ich mit einer Viererkette anfangen die aus:
Hedenstad/Mudjza----Torrejon----Kempf----Günter
Hedenstad sollte das Niveau der jetzigen Viererkette in Liga zwei eigentlich problemlos mitgehen können. Mujdza in alter Form wäre mir trotzdem noch lieber. Bei Kempf oder Höhn bin ich mir sehr uneins. Tendiere aber eher zu Kempf. Günter könnte durchaus von einer stabileren Grundordnung profitieren, fraglich ist aber auch das, trotzdem sehe ich ihn aufgrund fehlender Alternativen in der Startelf.
Im Mittelfeld würde ich auf die schwache Form von Abrashi reagieren, das war wirklich garnichts, erschreckend. Ich mag Höflers undynamische und zögerliche Spielweise absolut nicht, Streich sieht diese beruhigende Komponente im Spielaufbau aber scheinbar als sehr wichtig an. Sofern Frantz für 90 Minuten fit ist, würde ich ihn hier einfach mal auf der Sechs bringen, für die RV/LV ist er finde ich von seinen Anlagen her zu schade, da ist er meiner Meinung nach sogar besser auf dem Flügel/der Offensive aufgehoben. Er könnte neben Höfler sowohl die Zweikampfhärte, die auch von Abrashi erwartet wird, als auch ein bessere Bindung von Mittelfeld zu Offensive einbringen. Höfler als Bindeglied und Ruhepohl zur Defensive. Frantz als erfolgreicher Offensivteil der Hinrunde könnte aus dem Mittelfeld ganz gut nach vorne schalten. In der Theorie meiner Meinung nach nicht verkehrt.
Frantz----Höfler
Vorne bleibt eigentlich nicht viel zu überlegen: Philipp muss fit werden!
Scoof schilderte vor ein paar Wochen ja ein mögliches Umdenken der Spielweise. Viele variable Offensive, keiner der nur den Flügel beackern kann, sondern Spielertypen die alles ein bisschen können. Vorteile sind natürlich die Flexibilität, man wäre nicht auf einzelne Spieler angewiesen, die ausfallen könnten etc. Ich kann diesen Ansatz und so ein mögliches Umdenken (von uns weiß ja sicher keiner wie der Verein das sieht?) in der Theorie sogar gut nachvollziehen. Die Realität zeigt aber leider dennoch genau das Gegenteil. Der Ausfall von Philipp ist merklich zu sehen, da bringen auch die ganzen flexiblen Offensivleute nicht viel, das Spiel leidet eindeutig an der fehlenden Dynamik und den Vorstößen Philipps. Klar ist auch im Hinblick darauf, dass sich die Neuen garnicht so schnell einspielen konnten um so einen Ausfall kompensieren zu können, dennoch ist es finde ich eine Tendenz dahin, dass auch so viele flexible Offensivleute einen Dreh und Angelpunkt nicht gescheid ersetzen können. Petersen ist ab Sandhausen hoffentlich wieder so einsatzfähig, dass er von Anfang an spielen kann und mit seiner Torgefahr genug Lücken für seine Nebenleute reißen kann, hiervon würden denke ich auch Niederlechner/Nielsen von profitieren. Grifo ist aufgrund seiner Leistungen aus der Hinrunde und seinen Standards für mich indiskutabel. Da ich nicht glaube, dass Philipp schon in Sandhausen fit ist, geschweige denn zur Woche darauf einen Startelfeinsatz bekommt, blieben noch Nielsen und Niederlechner. Hufnagel gefiel mir am Wochenende garnicht, Guede könnte mal wieder ein Zeichen im Hinblick auf Einsatz und Willen sein, nicht zu verkennen. Trotzdem würde ich mich für die nächsten Spiele für Nielsen und Niederlechner entscheiden, die zusammen mit Grifo im Spiel ihre Positionen durchwechseln dürfen, nicht zuletzt, weil Nielsen in der Zentrale einen deutlich frischeren Eindruck hinterließ. Meine Elf für die zumindest nächsten beiden Spiele hieße somit:
Grifo--Petersen---Niederlechner---Nielsen
----------Frantz------------Höfler-----------------
Günter----Kempf---Torrejon-----Hedenstad
-------------------Schwolow-----------------------
Interessant wäre mit dem vorhandenn Personal auch ein 4-1-4-1, aber ich glaube die Wahrscheinlichkeit, dass Streich überhaupt viel ändert ist generell schon zu gering. Niederlechner selbst sagte ja, dass er auch auf der Doppelzehn spielen könnte, Frantz und Nielsen wären dazu ebenfalls in der Lage, sodass auch hier im Spiel die Positionen getauscht werden könnten. Das sähe dann so aus:
--------------------Petersen------------------------
Grifo---Frantz----Niederlechner-----Nielsen
-----------------------Höfler-------------------------
Günter---Kempf-----Torrejon-----Hedenstad
--------------------Schwolow-----------------------
Für die nächsten 2-3 Spiele erwarte ich wirklich kein Torfestival, wie teilweise in der Hinrunde, aber man sollte wieder zu seiner Grundordnung zurückfinden, den Gegner gekonnt und dominant bespielen und Dreier einfahren!
16.02.2016 - 13:58 Uhr
Ein 4-1-4-1 ist schon seit geraumer Zeit mein Wunschsystem. Wir haben einige Spieler die da einfach gut reinpassen.
Streich hat das ja probiert, aber mMn eindeutig mit dem Personal. Streich hat die drei zentralen Positionen mit Abrashi, Höfler und Stanko besetzt. Von diesen dreien darf aber eigentlich nur einer spielen, und das auf der defensiven Abräumer-Position.
Traumhaft, vor Allem gegen defensiver eingestellte Mannschaften, wäre folgende Aufstellung:
Hedenstad - Torrejon - Kempf - Günter
Abrashi
Hufnagel - Philipp - Daehli - Grifo
Petersen
Hufnagel kann auch durch Frantz ersetzt werden, Hufi spielt aber wohl extrem gerne auf Außen. Dann darf er das auch.
Mit Frantz, Nielsen und Niederlechner hat man drei Top-Alternativen. Sie können alle entweder außen oder zentral mittig oder vorne spielen. Dadurch Kriege ich eine unheimliche Variabilität ins System. Alleine Daehli, Philipp und Petersen würde ich nie nach außen stellen.
Durch das dann eingesetzte Personal ist eine Kreativität und Dynamik im System, die wir so nie hatten. Daehli als eher defensiver ausgerichtet als Philipp ist nicht der schnelle Konterspieler, er ist bei uns DER Spieler, der die offenen Räume am besten sieht und findet. Und Philipp der Spieler, der diese am besten nutzt. Was würde ich dafür geben, die beiden mit einer Abnahmestation a la Petersen einmal zusammen in Action zu sehen.
Dass wir keine echten Außenstürmer drin haben, ist in diesem Fall auch nicht so schlimm. Wenn die Außen sich etwas fallen lassen und sich durch die beiden AVs - sowohl Günter als auch Hedenstad sind schnell und können flanken - überlaufen lassen, brauchen wir diese nicht so dringend. Jedenfalls so lange die Außen nicht immer nach innen ziehen und Daehli und Philipp die Räume zerstören.
Ansonsten kann ich mich nur anschließen, dass Torrejon jetzt nach innen gezogen werden muss. Höhn muss man jetzt einfach vor sich selbst schützen, gleichzeitig tut Kempf der erfahrene Nebenmann sehr gut. Und dann haben wir mit Hedenstad oder Kübler endlich mal wieder nen echten Flankenläufer auf rechts.
Streich hat das ja probiert, aber mMn eindeutig mit dem Personal. Streich hat die drei zentralen Positionen mit Abrashi, Höfler und Stanko besetzt. Von diesen dreien darf aber eigentlich nur einer spielen, und das auf der defensiven Abräumer-Position.
Traumhaft, vor Allem gegen defensiver eingestellte Mannschaften, wäre folgende Aufstellung:
Hedenstad - Torrejon - Kempf - Günter
Abrashi
Hufnagel - Philipp - Daehli - Grifo
Petersen
Hufnagel kann auch durch Frantz ersetzt werden, Hufi spielt aber wohl extrem gerne auf Außen. Dann darf er das auch.
Mit Frantz, Nielsen und Niederlechner hat man drei Top-Alternativen. Sie können alle entweder außen oder zentral mittig oder vorne spielen. Dadurch Kriege ich eine unheimliche Variabilität ins System. Alleine Daehli, Philipp und Petersen würde ich nie nach außen stellen.
Durch das dann eingesetzte Personal ist eine Kreativität und Dynamik im System, die wir so nie hatten. Daehli als eher defensiver ausgerichtet als Philipp ist nicht der schnelle Konterspieler, er ist bei uns DER Spieler, der die offenen Räume am besten sieht und findet. Und Philipp der Spieler, der diese am besten nutzt. Was würde ich dafür geben, die beiden mit einer Abnahmestation a la Petersen einmal zusammen in Action zu sehen.
Dass wir keine echten Außenstürmer drin haben, ist in diesem Fall auch nicht so schlimm. Wenn die Außen sich etwas fallen lassen und sich durch die beiden AVs - sowohl Günter als auch Hedenstad sind schnell und können flanken - überlaufen lassen, brauchen wir diese nicht so dringend. Jedenfalls so lange die Außen nicht immer nach innen ziehen und Daehli und Philipp die Räume zerstören.
Ansonsten kann ich mich nur anschließen, dass Torrejon jetzt nach innen gezogen werden muss. Höhn muss man jetzt einfach vor sich selbst schützen, gleichzeitig tut Kempf der erfahrene Nebenmann sehr gut. Und dann haben wir mit Hedenstad oder Kübler endlich mal wieder nen echten Flankenläufer auf rechts.
16.02.2016 - 18:10 Uhr
Ich schiebe das mal aus dem Spieltagsthread hierüber:
Also irgendwas Neues plant Streich in jedem Fall mit Frantz. Da bin ich mir sicher. Angesprochen auf Nielsen und dessen mittel- und langfristige Position in der Elf in der PK vor dem Bochum-Spiel (Ich meine, dass es da war), sagt Streich, dass er hoffe, dass Nielsen in 2-3 Wochen, also wenn Philipp/Petersen/Frantz zurück sind, nicht nur vorne, sondern auch auf der Seite spielen könne, das erwarte er schon. Daraus schließe ich, dass er Frantz mittelfristig woanders im Team sieht (und meines Erachtens nicht auf der Bank - dagegen spricht, dass Frantz nun auch maximal schnell im Team war und bleiben wird).
Frantz wird also entweder als ZM oder als RV mit Dynamik nach vorne, der zur Grundlinie geht, ins Team kommen. Für nicht völlig ausgeschlossen halte ich es, dass Kübler inoffizielle Hintergrundgespräche mit dem Trainerteam geführt hat und die von ihm in der heutigen BZ präsentierten Ideen nicht völlig alleine auf seinem Mist gewachsen sind, sondern zumindest Gedankenspiele auch vom Trainerteam sind, die diese mal laut geäußert haben (ohne dass darüber freilich bereits endgültig entschieden wäre).
Möglicherweise sehen wir also schon gegen Sandhausen die Aufstellung:
Grifo - Petersen - Philipp (Niederlechner) - Nielsen
Abrashi - Höfler
Günter - Kempf (Höhn) - Torrejon - Frantz
Schwolow
Begründung:
- SCHWOLOW, GÜNTER und GRIFO bleiben meines Erachtens definitiv im Team, teils mangels Alternativen, oder weil man die Baustelle im Moment auch nicht zwingend aufmachen muss bzw. weil der Spieler ja grundsätzlich ein Gewinn ist (Grifo)
- ABRASHI wird tendenziell im Team bleiben, weil ein schlechtes Spiel (zu Recht) nicht zum sofortigem Rauswurf führen dürfte, auch bei Streich nicht - er steht aber unter Beobachtung und sollte die erste Halbzeit nix sein, steht Stanko bereit.
- PETERSEN rutscht definitiv ins Team, wenn es nach der Trainingswoche für 70 Minuten reichen sollte.
- FRANTZ will Streich offenbar so schnell wie möglich im Team haben, das zeigt die Berücksichtigung am vergangenen Sonntag. Den Weg wird Streich weiterverfolgen, nur die genaue Position ist noch offen.
- NIELSEN dürfte kaum nach seiner ersten ordentlichen Leistung aus dem Team rutschen, da man nun lange genug am Formanstieg mit ihm gearbeitet hat, so dass es Sinn macht, die verbesserte Form nun für das Team fruchtbar zu machen.
- Ob PHILIPP oder NIEDERLECHNER von Beginn an spielen, hängt stark davon ab, wann Philipp diese Woche ins Mannschaftstraining einsteigt und ob es mehr als für 30-45 Minuten reicht.
- HÖFLER ist bei Streich im Moment der Key-Player im Aufbauspiel, den wird er nur dann rausnehmen, wenn alles andere nicht mehr geht - das mag unberechtigt sein, aber so schätze ich Streich ein.
- Viel eher wird er - außer GÜNTER, s.o. - die Balance in der defensiven Viererkette auch in Bezug auf Spielöffnung verändern - und hier ist für mich eine Veränderung kaum prognostizierbar. KEMPF und HÖHN sind eigentlich zusammen immer dann als IV in dieser Saison aufgelaufen, wenn beide fit waren - Torrejon schätzt Streich nicht so sehr. Mujdza war angeschlagen zuletzt und nicht ganz fit, hatte aber auch davor seinen Platz an TORREJON verloren. einer der drei IV fliegt aus dem Team, wer das sein wird ist sau schwer zu sagen. Vor dem Spiel in Leipzig, als die Rotsperre auslief, hätte ich gedacht, dass Höhn rausfliegt und Torrejon für ihn ins Team rückt - dann hatte sich Torrejon verletzt, so dass dieser Wechsel vielleicht deshalb nicht stattgefunden hatte. Aber das ist Spekulation. Als RV dürfte aber wahrscheinlich nicht mehr Torrejon auflaufen, sondern Frantz, Stenzel oder Mujdza - nicht Hedenstad. Bei Stenzel hat Vedo wahrscheinlich dann doch Recht, daher tippe ich ein bisschen auf Frantz - Mujdza war sowieso außen vor und zuletzt verletzt; Streich betonte zuletzt die Voraussetzung, die erste Elf in eine gute körperliche Verfassung diese Woche bringen zu wollen - das bezog sich vor allem auf Frantz, Hufnagel und Kempf, die gegen Düsseldorf allesamt körperlich zu kämpfen hatten - und natürlich auf Petersen, für den es aber kräftemäßig für 30 Minuten gut gereicht hatte. Er wird dann aber nicht einen weiteren Spieler (zusätzlich zu Frantz und Petersen) reinbringen, der vielleicht nach 60, 70 Minuten die Kraft ausgeht.
Günter, Höhn, Torrejon, Abrashi, Höfler, Grifo, Nielsen und Niederlechner haben allesamt immerhin den Vorteil, dass sie kräftemäßig voll da sind - daher könnte es in der Defensive Kempf erwischen, es sei denn der holt seinen Kraftnachteil nun endgültig in einer Trainingswoche auf.
EDIT: Die Gretchenfrage, die Streich beantworten muss, lautet: Möglichst schnell die beste Elf aufbieten oder eher eine "B-Elf", die aber maximal fit ist (etwa mit Guede, Niederlechner und Nielsen statt Frantz, Petersen und Philipp, die dann noch alle von der Bank kommen müssten)? Maximales "Marschieren" oder maximale "Qualität" in der Startelf, solange es geht - was den Nachteil hat, dass man taktisch (etwa bei Platzverweis im eigenen Team) oder formmäßig kaum in Bezug auf fitte Spieler reagieren kann, weil man die Auswechslungen ja für die angeschlagenen Spieler braucht.
Ginge es allein nach Fitness, würden Spieler wie Kempf, Mujdza, Frantz, Petersen und Philipp erst einmal nur von der Bank kommen. Letztlich dürfte aber die erwartete Taktik des Gegners Sandhausen, mögliche taktische Varianten im Spiel mit demselben Personal sowie der "Frische-Eindruck" von Kempf, ggf. Mujdza, Frantz, Petersen und Philipp über die Frage ("Einsatz/Nicht-Einsatz") entscheiden.
Zitat von Kozlowski
Der einzige der momentan für ZM noch infrage käme wäre Frantz.
Außenbahnspieler haben wir ja genug. Fast alle eingesetzten Spieler sind zwar keine echten Flügelspieler, dennoch wurde der halbe Kader dort schon eingesetzt.
Da das ZM eine wichtige Rolle bei der Lösung des Problems haben kann, würde ich Frantz neben Höfler aufstellen. Grifo rechts, Nielsen links oder umgekehrt. Vorne Petersen und Philipp. Torrejon in die IV.
RV? Mujdza zurück.
Zitat von freiburger04
Sehe ich ähnlich, das DM wird (leider) unverändert bleiben.
Genau das macht mir Sorgen!
Zitat von Vedopicz
Die Verteidiger-Geschichte in Freiburg ist bekannt, weswegen Stenzel garantiert nicht in solch einem wichtigen Spiel auf Anhieb seine allerersten 2. Ligaminuten in der Startformation in der eh schon anfälligen Abwehrkette bekommen wird. Bei Stenzel dürfte es eher darum gehen, ob er überhaupt im Kader sein wird. Mit Mujdza und vermutlich Philipp kehren wohl zwei Spieler in den Kader zurück, die gegen Düsseldorf noch nicht dabei waren. Dafür werden zwei Spieler rausrotieren. Die jungen Spieler, siehe Hufnagel, tasten an sich immer erstmal über Teileinsätze heran.
Vermute eher, dass Streich auf Routine geht und eher zur Formation des Hinspiels zurückkehren wird. Auch möglich, dass mit Föhrenbach (Frantz) und Mujdza (Frantz) gleich zwei Leute neu in die Verteidigung rutschen. In der Offensive wird mit Sicherheit ein Neuzugang auf die Bank rutschen, wenn nicht sogar beide, wenn Philipp und Petersen dabei sind. Hedenstad war gegen Düsseldorf nicht einmal im Kader und spielte defensiv die gesamte Saison überhaupt keine Rolle, weswegen er garantiert nicht auf einmal in die Startformation rückt.
War doch im Vorjahr auch so: Immer nach den allerschlimmsten Spielen (Augsburg Hinrunde, Paderborn Rückrunde) hat Streich ziemlich stark rotiert. Deswegen erwarte ich 3-4 Änderungen in der Startelf zum Vergleich zum Spiel gegen Düsseldorf. Zwei in der Verteidigung, zwei in der Offensive. Im defensiven Mittelfeld wird sich nichts ändern. Was aber nach den starken Rotationen immer der Fall war: Die direkt folgenden Ergebnisse waren positiv.
Die Verteidiger-Geschichte in Freiburg ist bekannt, weswegen Stenzel garantiert nicht in solch einem wichtigen Spiel auf Anhieb seine allerersten 2. Ligaminuten in der Startformation in der eh schon anfälligen Abwehrkette bekommen wird. Bei Stenzel dürfte es eher darum gehen, ob er überhaupt im Kader sein wird. Mit Mujdza und vermutlich Philipp kehren wohl zwei Spieler in den Kader zurück, die gegen Düsseldorf noch nicht dabei waren. Dafür werden zwei Spieler rausrotieren. Die jungen Spieler, siehe Hufnagel, tasten an sich immer erstmal über Teileinsätze heran.
Vermute eher, dass Streich auf Routine geht und eher zur Formation des Hinspiels zurückkehren wird. Auch möglich, dass mit Föhrenbach (Frantz) und Mujdza (Frantz) gleich zwei Leute neu in die Verteidigung rutschen. In der Offensive wird mit Sicherheit ein Neuzugang auf die Bank rutschen, wenn nicht sogar beide, wenn Philipp und Petersen dabei sind. Hedenstad war gegen Düsseldorf nicht einmal im Kader und spielte defensiv die gesamte Saison überhaupt keine Rolle, weswegen er garantiert nicht auf einmal in die Startformation rückt.
War doch im Vorjahr auch so: Immer nach den allerschlimmsten Spielen (Augsburg Hinrunde, Paderborn Rückrunde) hat Streich ziemlich stark rotiert. Deswegen erwarte ich 3-4 Änderungen in der Startelf zum Vergleich zum Spiel gegen Düsseldorf. Zwei in der Verteidigung, zwei in der Offensive. Im defensiven Mittelfeld wird sich nichts ändern. Was aber nach den starken Rotationen immer der Fall war: Die direkt folgenden Ergebnisse waren positiv.
Sehe ich ähnlich, das DM wird (leider) unverändert bleiben.
Genau das macht mir Sorgen!
Der einzige der momentan für ZM noch infrage käme wäre Frantz.
Außenbahnspieler haben wir ja genug. Fast alle eingesetzten Spieler sind zwar keine echten Flügelspieler, dennoch wurde der halbe Kader dort schon eingesetzt.
Da das ZM eine wichtige Rolle bei der Lösung des Problems haben kann, würde ich Frantz neben Höfler aufstellen. Grifo rechts, Nielsen links oder umgekehrt. Vorne Petersen und Philipp. Torrejon in die IV.
RV? Mujdza zurück.
Also irgendwas Neues plant Streich in jedem Fall mit Frantz. Da bin ich mir sicher. Angesprochen auf Nielsen und dessen mittel- und langfristige Position in der Elf in der PK vor dem Bochum-Spiel (Ich meine, dass es da war), sagt Streich, dass er hoffe, dass Nielsen in 2-3 Wochen, also wenn Philipp/Petersen/Frantz zurück sind, nicht nur vorne, sondern auch auf der Seite spielen könne, das erwarte er schon. Daraus schließe ich, dass er Frantz mittelfristig woanders im Team sieht (und meines Erachtens nicht auf der Bank - dagegen spricht, dass Frantz nun auch maximal schnell im Team war und bleiben wird).
Frantz wird also entweder als ZM oder als RV mit Dynamik nach vorne, der zur Grundlinie geht, ins Team kommen. Für nicht völlig ausgeschlossen halte ich es, dass Kübler inoffizielle Hintergrundgespräche mit dem Trainerteam geführt hat und die von ihm in der heutigen BZ präsentierten Ideen nicht völlig alleine auf seinem Mist gewachsen sind, sondern zumindest Gedankenspiele auch vom Trainerteam sind, die diese mal laut geäußert haben (ohne dass darüber freilich bereits endgültig entschieden wäre).
Möglicherweise sehen wir also schon gegen Sandhausen die Aufstellung:
Grifo - Petersen - Philipp (Niederlechner) - Nielsen
Abrashi - Höfler
Günter - Kempf (Höhn) - Torrejon - Frantz
Schwolow
Begründung:
- SCHWOLOW, GÜNTER und GRIFO bleiben meines Erachtens definitiv im Team, teils mangels Alternativen, oder weil man die Baustelle im Moment auch nicht zwingend aufmachen muss bzw. weil der Spieler ja grundsätzlich ein Gewinn ist (Grifo)
- ABRASHI wird tendenziell im Team bleiben, weil ein schlechtes Spiel (zu Recht) nicht zum sofortigem Rauswurf führen dürfte, auch bei Streich nicht - er steht aber unter Beobachtung und sollte die erste Halbzeit nix sein, steht Stanko bereit.
- PETERSEN rutscht definitiv ins Team, wenn es nach der Trainingswoche für 70 Minuten reichen sollte.
- FRANTZ will Streich offenbar so schnell wie möglich im Team haben, das zeigt die Berücksichtigung am vergangenen Sonntag. Den Weg wird Streich weiterverfolgen, nur die genaue Position ist noch offen.
- NIELSEN dürfte kaum nach seiner ersten ordentlichen Leistung aus dem Team rutschen, da man nun lange genug am Formanstieg mit ihm gearbeitet hat, so dass es Sinn macht, die verbesserte Form nun für das Team fruchtbar zu machen.
- Ob PHILIPP oder NIEDERLECHNER von Beginn an spielen, hängt stark davon ab, wann Philipp diese Woche ins Mannschaftstraining einsteigt und ob es mehr als für 30-45 Minuten reicht.
- HÖFLER ist bei Streich im Moment der Key-Player im Aufbauspiel, den wird er nur dann rausnehmen, wenn alles andere nicht mehr geht - das mag unberechtigt sein, aber so schätze ich Streich ein.
- Viel eher wird er - außer GÜNTER, s.o. - die Balance in der defensiven Viererkette auch in Bezug auf Spielöffnung verändern - und hier ist für mich eine Veränderung kaum prognostizierbar. KEMPF und HÖHN sind eigentlich zusammen immer dann als IV in dieser Saison aufgelaufen, wenn beide fit waren - Torrejon schätzt Streich nicht so sehr. Mujdza war angeschlagen zuletzt und nicht ganz fit, hatte aber auch davor seinen Platz an TORREJON verloren. einer der drei IV fliegt aus dem Team, wer das sein wird ist sau schwer zu sagen. Vor dem Spiel in Leipzig, als die Rotsperre auslief, hätte ich gedacht, dass Höhn rausfliegt und Torrejon für ihn ins Team rückt - dann hatte sich Torrejon verletzt, so dass dieser Wechsel vielleicht deshalb nicht stattgefunden hatte. Aber das ist Spekulation. Als RV dürfte aber wahrscheinlich nicht mehr Torrejon auflaufen, sondern Frantz, Stenzel oder Mujdza - nicht Hedenstad. Bei Stenzel hat Vedo wahrscheinlich dann doch Recht, daher tippe ich ein bisschen auf Frantz - Mujdza war sowieso außen vor und zuletzt verletzt; Streich betonte zuletzt die Voraussetzung, die erste Elf in eine gute körperliche Verfassung diese Woche bringen zu wollen - das bezog sich vor allem auf Frantz, Hufnagel und Kempf, die gegen Düsseldorf allesamt körperlich zu kämpfen hatten - und natürlich auf Petersen, für den es aber kräftemäßig für 30 Minuten gut gereicht hatte. Er wird dann aber nicht einen weiteren Spieler (zusätzlich zu Frantz und Petersen) reinbringen, der vielleicht nach 60, 70 Minuten die Kraft ausgeht.
Günter, Höhn, Torrejon, Abrashi, Höfler, Grifo, Nielsen und Niederlechner haben allesamt immerhin den Vorteil, dass sie kräftemäßig voll da sind - daher könnte es in der Defensive Kempf erwischen, es sei denn der holt seinen Kraftnachteil nun endgültig in einer Trainingswoche auf.
EDIT: Die Gretchenfrage, die Streich beantworten muss, lautet: Möglichst schnell die beste Elf aufbieten oder eher eine "B-Elf", die aber maximal fit ist (etwa mit Guede, Niederlechner und Nielsen statt Frantz, Petersen und Philipp, die dann noch alle von der Bank kommen müssten)? Maximales "Marschieren" oder maximale "Qualität" in der Startelf, solange es geht - was den Nachteil hat, dass man taktisch (etwa bei Platzverweis im eigenen Team) oder formmäßig kaum in Bezug auf fitte Spieler reagieren kann, weil man die Auswechslungen ja für die angeschlagenen Spieler braucht.
Ginge es allein nach Fitness, würden Spieler wie Kempf, Mujdza, Frantz, Petersen und Philipp erst einmal nur von der Bank kommen. Letztlich dürfte aber die erwartete Taktik des Gegners Sandhausen, mögliche taktische Varianten im Spiel mit demselben Personal sowie der "Frische-Eindruck" von Kempf, ggf. Mujdza, Frantz, Petersen und Philipp über die Frage ("Einsatz/Nicht-Einsatz") entscheiden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von scooff am 16.02.2016 um 18:18 Uhr bearbeitet
16.02.2016 - 20:00 Uhr
Unsere Mannschaft gleicht einem Haus mit hochwertigem Dach und teils morschem Fundament und das schon recht lange.
Spieler wie Diagne, Darida, Mehmedi, und jetzt in der Vorrunde Petersen konnten dieses Problem zum Teil kaschieren. Fehlt dann aber mal die ganz große individuelle Klasse vorne und Abrashi erwischt einen gebrauchten Tag, dann fällt die Abwehr gänzlich auseinander und kriegt dann gegen jeden zweit Ligist massive Probleme.
Ob der Gegner dann dies mit hohem Anlaufen, oder hinten reinstellen und kontern macht ist eigentlich egal, allergisch sind wir auf Alles.
Die Gründe hierfür sind offensichtlich: Schwolow ist sicher kein Schlechter, aber auch nicht mehr wie 2.Liga Durchschnitt, strahlt zu wenig Sicherheit (Arroganz) aus.
Torre auf RV macht seine Sache zwar ordentlich, aber für mich ein typischer IV und gehört auch dorthin.
Höhn ist leider als IV auch körperlich zu schwach und leider zu viele Fehler .
Kempf könnte es besser, lässt sich dann aber auch vom Umfeld verunsichern.
Günter, die personifizierte Unsicherheit, mehr will ich dazu nicht schreiben.
Um diese Wackelkette zu kaschieren braucht es natürlich 2DM,s die ihre Stärke in der Defensive haben, entsprechend sieht dann der Spielaufbau aus.
Leider hat man es schon lange, zuletzt aber in der Winterpause verpasst, das Fundament professionell zu sanieren.
Streichs Verbundenheit zur FFS ist sicher nachvollziehbar, aber dient natürlich nur der Sache, wenn damit auch eine Qualitätssteigerung verbunden ist.
Und da habe ich, gerade in der jüngeren Vergangenheit so meine Zweifel.
Spieler wie Diagne, Darida, Mehmedi, und jetzt in der Vorrunde Petersen konnten dieses Problem zum Teil kaschieren. Fehlt dann aber mal die ganz große individuelle Klasse vorne und Abrashi erwischt einen gebrauchten Tag, dann fällt die Abwehr gänzlich auseinander und kriegt dann gegen jeden zweit Ligist massive Probleme.
Ob der Gegner dann dies mit hohem Anlaufen, oder hinten reinstellen und kontern macht ist eigentlich egal, allergisch sind wir auf Alles.
Die Gründe hierfür sind offensichtlich: Schwolow ist sicher kein Schlechter, aber auch nicht mehr wie 2.Liga Durchschnitt, strahlt zu wenig Sicherheit (Arroganz) aus.
Torre auf RV macht seine Sache zwar ordentlich, aber für mich ein typischer IV und gehört auch dorthin.
Höhn ist leider als IV auch körperlich zu schwach und leider zu viele Fehler .
Kempf könnte es besser, lässt sich dann aber auch vom Umfeld verunsichern.
Günter, die personifizierte Unsicherheit, mehr will ich dazu nicht schreiben.
Um diese Wackelkette zu kaschieren braucht es natürlich 2DM,s die ihre Stärke in der Defensive haben, entsprechend sieht dann der Spielaufbau aus.
Leider hat man es schon lange, zuletzt aber in der Winterpause verpasst, das Fundament professionell zu sanieren.
Streichs Verbundenheit zur FFS ist sicher nachvollziehbar, aber dient natürlich nur der Sache, wenn damit auch eine Qualitätssteigerung verbunden ist.
Und da habe ich, gerade in der jüngeren Vergangenheit so meine Zweifel.
16.02.2016 - 22:39 Uhr
Ich denke ebenso wie scooff, dass Höfler in Streichs System ein Schlüsselspieler ist. Dennoch oder besser deswegen könnte ich mir gut vorstellen, dass er Höfler anstelle von Höhn in die IV zurückzieht und Frantz (wahrscheinlich) oder Stanko (weniger wahrscheinlich) Höflers Rolle im DM einnimmt. Damit haben wir mehr Ausgangspositionen in unserem Spielaufbau und damit mehr Variabilität, man macht dem Gegner das Pressing schwerer. Ich könnte damit gegen Sandhausen gut leben. Warten wir's mal ab!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Carle5 am 16.02.2016 um 22:39 Uhr bearbeitet
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