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From Zero to Biero - s'Löwenstüberl

19.05.2016 - 16:18 Uhr
Zitat von Max-sechzig
Zitat von sternbald

Zitat von JuergenKorus

Zitat von jayjay1860

Zitat von JuergenKorus

Zitat von jayjay1860

Zitat von JuergenKorus

Zitat von LandshutLion

Zitat von JuergenKorus

Zitat von sao-paulo

Löwen-Fans gegen Rassismus (!) - Aufkleber heute gesehen.
Danke dafür.
Nach der unsäglichen „white lives matter Burnley“- Aktion ein Lichtblick.


Was in Stuttgart abging, war aber auch nicht rühmlich.

Solidarität bekunden, super. Wir sind zwar weit weg von amerikanischen Verhältnissen, aber wehret den Anfängen.
Aber bitte keine Läden plündern. Das war Öl ins Feuer der Rassisten und Rechten. Die werden nun alle Freunde einer pluralistischen Gesellschaft bei Demos vorab als Kriminelle und Plünderer brandmarken und die Polizei wird bei black life matters Demos eine kürzere Lunte haben, die reagieren allergisch drauf, wenn man die Ihren attackiert.

Mit Gewalt erreicht man genau das Gegenteil einer harmonischen Gesellschaft.

Auf die Löwen gegen Rechts, die mir den richtigen Weg zu wählen scheinen.


Die Randale und Plünderungen in stuttgart haben doch nicht mit BLM oder ähnlichen Anti-Rassismus-Protesten zu tun?


Auslöser war die Personenkontrolle eines Jugendlichen. Also irgendwie schon..


Achso. Ich dachte schon, das wäre durch die TAZ-Kolumne ausgelöst worden, wie der Heimatminister angedeutet hat. ugly


Hast Du den Artikel gelesen? Da hat jemand versucht witzig zu sein und war es nicht, mehr nicht. Da sollte man einfach drüber stehen.


Habe ich. Mein Kommentar war auch keineswegs ernst gemeint, nicht falsch verstehen. Da hat sich das Internet schon totdiskutiert, da brauchen wir wirklich keinen weiteren Beitrag zu leisten. Ich bin zumindest froh, dass auch im Heimatministerium der Begriff der Pressefreiheit nochmal als wichtig erkannt wurde.


Hatte Dich schon verstanden.


Wenn ihr hier schon anfangt zu politisieren, dann kann ich das hier einfach nicht so stehen lassen. Man kann von Seehofer halten was man will, aber er hat nicht unrecht, wenn er sagt, dass der Meinungsbeitrag der taz sich nich unbedingt mit der Pressefreiheit deckt. Ersetzt mal Polizisten durch andere Wörter, z.B. Poc. Es passt einfach in das linksextreme Jargon der Straße "Bullen sind keine Menschen". Diese Entmenschlichung wird zur Legitimation für Gewalt. Die Autorin - deren Namen ich nicht versuche zu schreiben - ist nicht zum ersten Mal durch ihr niedriges Niveau aufgefallen und über die taz ist wirklich schon genug gesagt worden.


Polizisten in dem Kontext mit öffentlich wie sozial wesentlich weniger privilegierten und marginalisierten Menschen zu vergleichen, die gerade endlich eine großflächige Solidaritätsbekundung erfahren, ist in meinen Augen nicht zielführend. Klar, beide Gruppen bestehen aus Menschen, das war's dann aber auch. Für mein Gefühl wird die Polizei viel zu sehr hofiert, aus Bagatellen wie in Stuttgart werden Skandale gesponnen, rechte Straftaten deutschlandweit stiefmütterlich behandelt.

Dass wir einen Heimatminister (auch um solche fragwürdigen volkstümlichen Institutionen zu kritisieren, bin ich um Medien wie die taz übrigens froh) und Innenminister haben, der Texte für sich wissentlich oder unwissentlich so auslegt, dass sie in sein reaktionäres Weltbild passen, ist nicht die Schuld der Autorin. Für ein bisschen Populismus und Selbstinszenierung will Seehofer sich als Schutzpatron der Exekutive aufspielen. Diese könnte aber eigentlich Reformen und Kritik vertragen, nicht noch mehr völlig unangebrachte Schulterschlüsse.

Den Text selbst habe ich gelesen, fand ihn weder besonders schlecht noch besonders gut. Er will provozieren und hat dieses Ziel übererfüllt. Man braucht sich über seine Intensität nicht wundern. Erstens scheint moderate Polizeikritik nicht zu fruchten, zweitens muss man so einen Ton offenbar wählen, um sich überhaupt Gehör zu verschaffen in einer Debatte, in der Konservative seit Ewigkeiten den Diskurs bestimmen.


Man muss nicht das Niveau auf ein Minimum reduzieren, um mutmaßliche Missstände aufzuzeigen oder sich Gehör zu verschaffen.

BLM Demos schön, Solidarisieren gegen Rassismus und Gewalt der Exekutive auch. Ich frage mich nur, was konkret in Deutschland vorgefallen sein soll, dass hierzulande eine Diskussion wie in den Staaten nötig wäre.
@JuergenKorus
Es ist wahr, dass wir im Vergleich zu den Staaten eine geringere Dichte an Missbrauchsfällen im Exekutivsystem haben, was unter anderem der deutlich intensiveren Schulung von Polizeibeamtinnen zu verdanken ist.
Jedoch ist es grober Unfug, gar gefährlich zu unterstellen, dass es keinen Anlass für grundlegende Reformen, wie sie auch von @Max-sechzig angesprochen wurden und breitflächige - mitunter auch extreme - Proteste gibt. Ein solches Sentiment kann eigentlich auch nur aus einer Gruppe kommen die eben nicht von Polizeigewalt und systematischem Rassismus betroffen ist.
Ich habe leider gerade keine Zeit Einzelfälle in Gänze offenzulegen und zu erläutern, jedoch sei jedem hier im Forum einmal nahezulegen, Namen wie Rooble Warsame, William Tonou-Mbobda, Amad Ahmad, Yaya Jabbi, Hussam Fadl oder natürlich Oury Jalloh zu recherchieren.
Dass rassistische Strukturen fest in Polizei und Bundeswehr verankert sind, ist nicht erst seit Franco Albrecht, Uniter, Nordkreuz oder dem Hannibalverbund offensichtlich.
Man kann es nur immer wieder klar sagen: Rechtsextremismus, Homophobie, Antiziganismus, Rassismus und Antisemitismus sind in diesen Strukturen zu beobachten und werden von der überwältigen Mehrheit geduldet, was jedoch keine Legitimation sein darf.
Und um den Hufeisentheoretikern zuvorzukommen:
Linksextremismus und Rechtsextremismus sind zwei verschiedene Paar Schuhe, in einem brennen Autos im anderen sterben Menschen.

•     •     •

casselfornia x giasing

Dieser Beitrag wurde zuletzt von corvee am 28.06.2020 um 12:34 Uhr bearbeitet
Zitat von corvee
@JuergenKorus
Es ist wahr, dass wir im Vergleich zu den Staaten eine geringere Dichte an Missbrauchsfällen im Exekutivsystem haben, was unter anderem der deutlich intensiveren Schulung von Polizeibeamtinnen zu verdanken ist.
Jedoch ist es grober Unfug, gar gefährlich zu unterstellen, dass es keinen Anlass für grundlegende Reformen, wie sie auch von @Max-sechzig angesprochen wurden und breitflächige - mitunter auch extreme - Proteste gibt. Ein solches Sentiment kann eigentlich auch nur aus einer Gruppe kommen die eben nicht von Polizeigewalt und systematischem Rassismus betroffen ist.
Ich habe leider gerade keine Zeit Einzelfälle in Gänze offenzulegen und zu erläutern, jedoch sei jedem hier im Forum einmal nahezulegen, Namen wie Rooble Warsame, William Tonou-Mbobda, Amad Ahmad, Yaya Jabbi, Hussam Fadl oder natürlich Oury Jalloh zu recherchieren.
Dass rassistische Strukturen fest in Polizei und Bundeswehr verankert sind, ist nicht erst seit Franco Albrecht, Uniter, Nordkreuz oder dem Hannibalverbund offensichtlich.
Man kann es nur immer wieder klar sagen: Rechtsextremismus, Homophobie, Antiziganismus, Rassismus und Antisemitismus sind in diesen Strukturen zu beobachten und werden von der überwältigen Mehrheit geduldet, was jedoch keine Legitimation sein darf.
Und um den Hufeisentheoretikern zuvorzukommen:
Linksextremismus und Rechtsextremismus sind zwei verschiedene Paar Schuhe, in einem brennen Autos im anderen sterben Menschen.


Insbesondere wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich sich die Zahlen der Taten bezogen auf die politische Motivation entwickeln. Deutschland hat, erkennt man die Statistiken an, ganz objektiv Probleme mit rechter, nicht mit linker Gewalt.
Zitat von Max-sechzig
Zitat von corvee

@JuergenKorus
Es ist wahr, dass wir im Vergleich zu den Staaten eine geringere Dichte an Missbrauchsfällen im Exekutivsystem haben, was unter anderem der deutlich intensiveren Schulung von Polizeibeamtinnen zu verdanken ist.
Jedoch ist es grober Unfug, gar gefährlich zu unterstellen, dass es keinen Anlass für grundlegende Reformen, wie sie auch von @Max-sechzig angesprochen wurden und breitflächige - mitunter auch extreme - Proteste gibt. Ein solches Sentiment kann eigentlich auch nur aus einer Gruppe kommen die eben nicht von Polizeigewalt und systematischem Rassismus betroffen ist.
Ich habe leider gerade keine Zeit Einzelfälle in Gänze offenzulegen und zu erläutern, jedoch sei jedem hier im Forum einmal nahezulegen, Namen wie Rooble Warsame, William Tonou-Mbobda, Amad Ahmad, Yaya Jabbi, Hussam Fadl oder natürlich Oury Jalloh zu recherchieren.
Dass rassistische Strukturen fest in Polizei und Bundeswehr verankert sind, ist nicht erst seit Franco Albrecht, Uniter, Nordkreuz oder dem Hannibalverbund offensichtlich.
Man kann es nur immer wieder klar sagen: Rechtsextremismus, Homophobie, Antiziganismus, Rassismus und Antisemitismus sind in diesen Strukturen zu beobachten und werden von der überwältigen Mehrheit geduldet, was jedoch keine Legitimation sein darf.
Und um den Hufeisentheoretikern zuvorzukommen:
Linksextremismus und Rechtsextremismus sind zwei verschiedene Paar Schuhe, in einem brennen Autos im anderen sterben Menschen.


Insbesondere wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich sich die Zahlen der Taten bezogen auf die politische Motivation entwickeln. Deutschland hat, erkennt man die Statistiken an, ganz objektiv Probleme mit rechter, nicht mit linker Gewalt.


Also ohne rechte Gewalt jetzt runterspielen zu wollen aber unaufgeklärte Verbrechen bei denen die Opfer nicht christlichen Glaubens oder mit Migrationshintergrund sind werden grundsätzlich erstmal in der Statistik "rechts" eingeordnet. Weiterhin ist die Zahl der linken Straftaten von 4622 im Jahr 2018 auf 6449 im Jahr 2019 (Quelle: Bundesamt für Verfassungsschutz) zu.

Ergänzend möchte ich erwähnen dass es irgendwo logisch ist dass keine linken bei der Polizei sind ("ACAB"/"1312" und so...). Wer die Polizei hasst wird dort nicht arbeiten.

•     •     •

"Ich blick zurück, schau wie weit war dieser Weg / Alle sind so iPhone doch ich bin 5110" - Marc Reis

"Boah sind die da. Die Regensburger sind so da, die waren gestern schon da." - Alex Klich, Sportkommentator und Philosoph (vermutlich)
Zitat von 60Schorsch


Also ohne rechte Gewalt jetzt runterspielen zu wollen aber unaufgeklärte Verbrechen bei denen die Opfer nicht christlichen Glaubens oder mit Migrationshintergrund sind werden grundsätzlich erstmal in der Statistik "rechts" eingeordnet.


Das wäre mir neu.
Gegenbeispiele gibt es zu hauf:

Die NSU Morde wo überhaupt nicht in Rechten Kreisen ermittelt wurde sondern der Verdacht einer Mafiösen Vereinigung die Ermittlung bestimmte.
Oder der Amoklauf im OEZ der nicht als rechts eingestuft wurde.

und und und
Zitat von vanenburg

Zitat von 60Schorsch

Also ohne rechte Gewalt jetzt runterspielen zu wollen aber unaufgeklärte Verbrechen bei denen die Opfer nicht christlichen Glaubens oder mit Migrationshintergrund sind werden grundsätzlich erstmal in der Statistik "rechts" eingeordnet.


Das wäre mir neu.
Gegenbeispiele gibt es zu hauf:

Die NSU Morde wo überhaupt nicht in Rechten Kreisen ermittelt wurde sondern der Verdacht einer Mafiösen Vereinigung die Ermittlung bestimmte.
Oder der Amoklauf im OEZ der nicht als rechts eingestuft wurde.

und und und


NSU ist eindeutig ein Terrornetzwerk.

OEZ, Breyvik oder Neuseeland waren Einzeltäter. OEZ ist offiziell ein Amoklauf, die anderen Terroranschläge. Da verwischen die Grenzen. Der rechte Hintergrund ist eindeutig, aber gleichzeitig sind auch alle psychisch gestört. Im OEZ Fall war es ein gemobbter Jugendlicher, die anderen fanatische Psychos, Einzelgänger, die keiner „Organisation“ angehören, aber Verschwörungstheorien anhingen und alle Pamphlete niederschrieben.

Die Frage ist für mich, ob der Ursprung dieser Taten im Fremdenhass und der politischen Motivation der Täter lag oder ob das für sie nur die Projektionsfläche ihres Irrsinns wurde und sie in einer Welt ohne Ausländer eine andere Minderheit zum abmetzeln gefunden hätten, falls Du verstehst was ich meine.
Hanau war übrigens auch genau so wie Breyvik ein „einsamer Irrer“. Kommt mir schon ein wenig nach Imtationstätern vor.

Für mich persönlich sind das alles Amokläufer, Terror ist es für mich, wenn eine Organisation und ein Netzwerk dahinter steckt.

Gefährlich für die Gesellschaft werden die für mich jedenfalls nicht, auch kein NSU, so schlimm es auch ist, dass es sie gibt. Es ist am Ende nur die Spitze einer Gruppe am Gesellschaftsrand. Nicht jeder Rechte ist Gewaltbereit, auch nicht jeder Punk zündet Autos an.
Aber verharmlosen darf man es natürlich nicht und muss aufmerksam sein. Ich hoffe, dass es nur eine perverse Modeerscheinung ist und vorbei geht. Aktuell passiert zu viel. so viel wie die letzten ca. 5 Jahre gab es hierzulande davor gefühlt 20 Jahre nicht.


Gefahr droht, wenn die Rechten den Staat- vor allem die Exekutive - infiltrieren. Da muss ganz genau hingesehen werden. Denke und hoffe aber nicht, dass wir aktuell auf ein 4. Reich zusteuern.

Über die Grenzen hinweg macht mir das politische Klima etwas Sorge. Die Rechten scheinen international zu solidarisieren und es gibt zu viele Bolsonaros, Trumps oder Freund Vladimir, der einfach mal vor aller Augen ein halbes Land besetzt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JuergenKorus am 28.06.2020 um 20:11 Uhr bearbeitet
Zitat von JuergenKorus
Zitat von Max-sechzig

Zitat von sternbald

Zitat von JuergenKorus

Zitat von jayjay1860

Zitat von JuergenKorus

Zitat von jayjay1860

Zitat von JuergenKorus

Zitat von LandshutLion

Zitat von JuergenKorus

Zitat von sao-paulo

Löwen-Fans gegen Rassismus (!) - Aufkleber heute gesehen.
Danke dafür.
Nach der unsäglichen „white lives matter Burnley“- Aktion ein Lichtblick.


Was in Stuttgart abging, war aber auch nicht rühmlich.

Solidarität bekunden, super. Wir sind zwar weit weg von amerikanischen Verhältnissen, aber wehret den Anfängen.
Aber bitte keine Läden plündern. Das war Öl ins Feuer der Rassisten und Rechten. Die werden nun alle Freunde einer pluralistischen Gesellschaft bei Demos vorab als Kriminelle und Plünderer brandmarken und die Polizei wird bei black life matters Demos eine kürzere Lunte haben, die reagieren allergisch drauf, wenn man die Ihren attackiert.

Mit Gewalt erreicht man genau das Gegenteil einer harmonischen Gesellschaft.

Auf die Löwen gegen Rechts, die mir den richtigen Weg zu wählen scheinen.


Die Randale und Plünderungen in stuttgart haben doch nicht mit BLM oder ähnlichen Anti-Rassismus-Protesten zu tun?


Auslöser war die Personenkontrolle eines Jugendlichen. Also irgendwie schon..


Achso. Ich dachte schon, das wäre durch die TAZ-Kolumne ausgelöst worden, wie der Heimatminister angedeutet hat. ugly


Hast Du den Artikel gelesen? Da hat jemand versucht witzig zu sein und war es nicht, mehr nicht. Da sollte man einfach drüber stehen.


Habe ich. Mein Kommentar war auch keineswegs ernst gemeint, nicht falsch verstehen. Da hat sich das Internet schon totdiskutiert, da brauchen wir wirklich keinen weiteren Beitrag zu leisten. Ich bin zumindest froh, dass auch im Heimatministerium der Begriff der Pressefreiheit nochmal als wichtig erkannt wurde.


Hatte Dich schon verstanden.


Wenn ihr hier schon anfangt zu politisieren, dann kann ich das hier einfach nicht so stehen lassen. Man kann von Seehofer halten was man will, aber er hat nicht unrecht, wenn er sagt, dass der Meinungsbeitrag der taz sich nich unbedingt mit der Pressefreiheit deckt. Ersetzt mal Polizisten durch andere Wörter, z.B. Poc. Es passt einfach in das linksextreme Jargon der Straße "Bullen sind keine Menschen". Diese Entmenschlichung wird zur Legitimation für Gewalt. Die Autorin - deren Namen ich nicht versuche zu schreiben - ist nicht zum ersten Mal durch ihr niedriges Niveau aufgefallen und über die taz ist wirklich schon genug gesagt worden.


Polizisten in dem Kontext mit öffentlich wie sozial wesentlich weniger privilegierten und marginalisierten Menschen zu vergleichen, die gerade endlich eine großflächige Solidaritätsbekundung erfahren, ist in meinen Augen nicht zielführend. Klar, beide Gruppen bestehen aus Menschen, das war's dann aber auch. Für mein Gefühl wird die Polizei viel zu sehr hofiert, aus Bagatellen wie in Stuttgart werden Skandale gesponnen, rechte Straftaten deutschlandweit stiefmütterlich behandelt.

Dass wir einen Heimatminister (auch um solche fragwürdigen volkstümlichen Institutionen zu kritisieren, bin ich um Medien wie die taz übrigens froh) und Innenminister haben, der Texte für sich wissentlich oder unwissentlich so auslegt, dass sie in sein reaktionäres Weltbild passen, ist nicht die Schuld der Autorin. Für ein bisschen Populismus und Selbstinszenierung will Seehofer sich als Schutzpatron der Exekutive aufspielen. Diese könnte aber eigentlich Reformen und Kritik vertragen, nicht noch mehr völlig unangebrachte Schulterschlüsse.

Den Text selbst habe ich gelesen, fand ihn weder besonders schlecht noch besonders gut. Er will provozieren und hat dieses Ziel übererfüllt. Man braucht sich über seine Intensität nicht wundern. Erstens scheint moderate Polizeikritik nicht zu fruchten, zweitens muss man so einen Ton offenbar wählen, um sich überhaupt Gehör zu verschaffen in einer Debatte, in der Konservative seit Ewigkeiten den Diskurs bestimmen.


Man muss nicht das Niveau auf ein Minimum reduzieren, um mutmaßliche Missstände aufzuzeigen oder sich Gehör zu verschaffen.

BLM Demos schön, Solidarisieren gegen Rassismus und Gewalt der Exekutive auch. Ich frage mich nur, was konkret in Deutschland vorgefallen sein soll, dass hierzulande eine Diskussion wie in den Staaten nötig wäre.

Hab grade den Taz Artikel gelesen und muss sagen, dass das mMn schon unterste Schublade ist.
Auf eine Berufsgruppe so abfällig einzudreschen ist schon fast menschenverachtend.
Ich Münze dass mal kurz um.
Was kann aus einer Taz klumnistin werden, wenn man die taz auflöst?
Eine Köchin? Nope, da müsste jeder, der von dieser bekocht wird Angst haben, nicht vergiftet zu werden.
Ein barbier? Auch nicht, denn da fliesst wahrscheinlich mehr Blut, als rasierte Haare fallen.
Ein strassenkehrer/in ? Schon gar nicht, denn dann käme man nur noch mit den SUVs, welche verboten gehören, durch die Strassen.
Evtl. Zur Müllabfuhr, denn zu mehr taugen die nicht.

So in etwa war der Artikel.

Klar , dass seehofer da auch nicht unbedingt auf dieses Niveau runter muss, aber der Artikel geht meiner Meinung nach gar nicht.

•     •     •

"Fussball ist einfach, immer ins Eckige auf der anderen Seite" (Torsten Fröhling)

Einmal Löwe, immer Löwe! 60 und der FCK

Es geht nur "ZUSAMMEN!" .... aber ohne Ismaik

Es kann nur ohne Hasan besser werden.

Zitat Ulrich H. " Kriminelle haben im Fussball nichts zu suchen!" (2000)
Zitat von Max-sechzig

Zitat von sternbald

Zitat von JuergenKorus

Zitat von jayjay1860

Zitat von JuergenKorus

Zitat von jayjay1860

Zitat von JuergenKorus

Zitat von LandshutLion

Zitat von JuergenKorus

Zitat von sao-paulo

Löwen-Fans gegen Rassismus (!) - Aufkleber heute gesehen.
Danke dafür.
Nach der unsäglichen „white lives matter Burnley“- Aktion ein Lichtblick.


Was in Stuttgart abging, war aber auch nicht rühmlich.

Solidarität bekunden, super. Wir sind zwar weit weg von amerikanischen Verhältnissen, aber wehret den Anfängen.
Aber bitte keine Läden plündern. Das war Öl ins Feuer der Rassisten und Rechten. Die werden nun alle Freunde einer pluralistischen Gesellschaft bei Demos vorab als Kriminelle und Plünderer brandmarken und die Polizei wird bei black life matters Demos eine kürzere Lunte haben, die reagieren allergisch drauf, wenn man die Ihren attackiert.

Mit Gewalt erreicht man genau das Gegenteil einer harmonischen Gesellschaft.

Auf die Löwen gegen Rechts, die mir den richtigen Weg zu wählen scheinen.


Die Randale und Plünderungen in stuttgart haben doch nicht mit BLM oder ähnlichen Anti-Rassismus-Protesten zu tun?


Auslöser war die Personenkontrolle eines Jugendlichen. Also irgendwie schon..


Achso. Ich dachte schon, das wäre durch die TAZ-Kolumne ausgelöst worden, wie der Heimatminister angedeutet hat. ugly


Hast Du den Artikel gelesen? Da hat jemand versucht witzig zu sein und war es nicht, mehr nicht. Da sollte man einfach drüber stehen.


Habe ich. Mein Kommentar war auch keineswegs ernst gemeint, nicht falsch verstehen. Da hat sich das Internet schon totdiskutiert, da brauchen wir wirklich keinen weiteren Beitrag zu leisten. Ich bin zumindest froh, dass auch im Heimatministerium der Begriff der Pressefreiheit nochmal als wichtig erkannt wurde.


Hatte Dich schon verstanden.


Wenn ihr hier schon anfangt zu politisieren, dann kann ich das hier einfach nicht so stehen lassen. Man kann von Seehofer halten was man will, aber er hat nicht unrecht, wenn er sagt, dass der Meinungsbeitrag der taz sich nich unbedingt mit der Pressefreiheit deckt. Ersetzt mal Polizisten durch andere Wörter, z.B. Poc. Es passt einfach in das linksextreme Jargon der Straße "Bullen sind keine Menschen". Diese Entmenschlichung wird zur Legitimation für Gewalt. Die Autorin - deren Namen ich nicht versuche zu schreiben - ist nicht zum ersten Mal durch ihr niedriges Niveau aufgefallen und über die taz ist wirklich schon genug gesagt worden.


A) Polizisten in dem Kontext mit öffentlich wie sozial wesentlich weniger privilegierten und marginalisierten Menschen zu vergleichen, die gerade endlich eine großflächige Solidaritätsbekundung erfahren, ist in meinen Augen nicht zielführend. Klar, beide Gruppen bestehen aus Menschen, das war's dann aber auch. Für mein Gefühl wird die Polizei viel zu sehr hofiert, aus Bagatellen wie in Stuttgart werden Skandale gesponnen, rechte Straftaten deutschlandweit stiefmütterlich behandelt.



B) Den Text selbst habe ich gelesen, fand ihn weder besonders schlecht noch besonders gut. Er will provozieren und hat dieses Ziel übererfüllt. Man braucht sich über seine Intensität nicht wundern. Erstens scheint moderate Polizeikritik nicht zu fruchten, zweitens muss man so einen Ton offenbar wählen, um sich überhaupt Gehör zu verschaffen in einer Debatte, in der Konservative seit Ewigkeiten den Diskurs bestimmen.


Ich hab deinen Text ein bisschen zurechtgestutzt, weil mich deine Antipathie gegen Seehofer nicht so recht interessiert.

Zu A) Ich glaube, du trennst hier nicht sauber die Sphären. Polizisten sind Menschen in Uniform, inwieweit diese privilegiert sind oder nicht, das bestimmt Herkunft, Milieu und Schulbildung. In der Uniform repräsentieren sie das Gewaltmonopol des Staates, sie sorgen exekutiv für die Durchsetzung unserer Gesetze und Grundrechte. Die Solidaritätsbekundungen in Deutschland betreffen die Afroamerikaber, die seit hunderten von Jahren systematischem Rassismus und gesellschaftlicher Benachteiligung ausgesetzt sind. Afroamerikaner erhielten erst in den 70er Jahren volle Bürgerrechte und gehen noch heute auf schlechtere Schulen. Diese Benachteiligungen gibt es in Deutschland in dieser Größenordnung nicht.
Rechte Straftaten werden in Deutschland zu Recht, im Fokus behalten, ich sehe da keine Bagatellisierung oder Verschleierung im großen Stil, das Regulativ der Presse macht einen guten Job. Umtriebe, wie beim NSU oder im KSK werden öffentlich und durchlaufen einer Aufarbeitung. Die Polizei wird nicht hofiert, sie leistet seit Jahren gute Arbeit und wird doch vorverurteilt, s. Berlin und Saskia Esken. Stuttgart war keine Bagatelle, es war ein Angriff auf Rechtstaatlichkeit, der relativ klar aus einer Bevölkerungsgruppe heraus geführt wurde. Mir ist es egal, ob radikale Linke beim G20-Gipfel oder radikale Rechte bei Übergriffen auf Asylsuchende oder radikale Islamisten mit Anschlägen den Rechtstaat angreifen, ich verurteile diesen Angriff und der hat in Stuttgart stattgefunden.

Zu B) Falls du diesen Artikel wirklich nicht schlimm gefunden hast, dann fehlt es dir an Sensibilität. In Deutschland wurden Menschen einst als Ungeziefer betrachtet, die Autorin sieht Polizisten als menschlichen Müll. Das ist die Sprache der Täter, in diese Zeit möchte ich nie wieder zurück.

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"Was ist das? Blaues Licht. Was macht es? Es leuchtet blau."
John Rambo

Dieser Beitrag wurde zuletzt von sternbald am 30.06.2020 um 15:04 Uhr bearbeitet
Was ich nicht verstehe ist die thematische Mischung des Artikels in der taz und der Randale in Stuttgart.
Die haben doch sehr wenig miteinander zu tun, ich habe meine Zweifel, ob die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen die in Stuttgart randaliert haben die taz lesen oder ob überhaupt klassische Medienprodukte
( ehemalige reine Printmedien ) bei diesen Altersgruppen und den beteiligten Personen in Stuttgart eine signifikante Rolle zur Meinungsfindung spielen. tongue

Junge Männer, in Gruppensituationen, monatelang ohne Party, kein Sport möglich, eventuell spielen hier und da noch enthemmende Drogen eine Rolle, da kann sich schon was aufladen.
Warum eine Aufschlüsselung nach Herkunft da eine Rolle spielen soll, erschließt sich mir nicht, da werden schon alle die zu diesem Zeitpunkt Bock darauf hatten dabei gewesen sein, ob Fritzle, Mustafa etc. pp

Alles in allem kein neues Phänomen in der Menschheitsgeschichte, junge Männer in großen Gruppen.

Nebenbei, konnte man zuletzt öfters registrieren, dass sich verstärkt Gruppen via soziale Medien zu einer Massenschlägerei auf der grünen Wiese oder sonst wo verabredet haben und das auch stattgefunden hat. Keine Hools, keine Fussballfighter in der "dritten Halbzeit " und kein politisch organisierter oder motivierter Hintergrund.

Ich könnte mir vorstellen, dass im Alter von 16 bis 25 ( +-) die Einschränkungen der Coronazeit besonders aufs Gemüt schlagen.

So sehe ich Stuttgart.

•     •     •



Hoeness verteidigt Tönnies .....

https://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2020/06/clemens-toennies-ruecktritt-beim-fc-schalke-04-ist-alternativlos
Warum wohl?

Sicher nicht, weil sein billigwurstimperium auch auf basis von billiglöhnen , an Sklaverei grenzenden Methoden und Masseneinpferchung in menschenunwürdigen Unterkünften basiert.Zunge raus

Er vergleicht Tönnies jetzt mit seinen eigenen Finanzskandal und stellt sich und Tönnies als Opfer dar.

Was für ekelhafte Typen


(Ich kann nicht so viel essen, wie ich kotzen will)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von oldlion43 am 30.06.2020 um 23:31 Uhr bearbeitet
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